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23
Juli
2018

Der Mensch als Abbild Gottes in den Religionen?

Liebe Mitdiskutanten bin auf eure Beiträge zu diesem Thema gespannt.



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Kommentare


Kleine Seele
28.07.2018 10:57

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Lieber Aquila, danke für deine Antwort; "Vielmehr bezeichnen die vielen Wohnungen die
unterschiedlichen Würden der Verdienste in dem einen ewigen Leben."
So hatte ich es mir auch gedacht.


Danke



benedikt
28.07.2018 08:40

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Ergänzung zu meinem Beitrag:

Johannes Evangelium 14.2

In meines Vaters Hause sind viele Wohnungen.
WENN'S NICHT SO WÄRE, hätte ich dann zu
euch gesagt: "Ich gehe hin, euch die Stätte zu
bereiten?


Gott ist die Liebe,
und wer in der Liebe bleibt,
bleibt in Gott,
und Gott bleibt in ihm.

1. Joh 4,7 - 16



benedikt
28.07.2018 08:28

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Lieber Aquila, hier nun eine etwas andere Auslegung zum Joannes-Evangelium 14.2


Nur indem der Gottmensch Jesus ein und dasselbe mit dem Vater war, konnte Er von Sich sagen, Er sei der Weg und die Wahrheit und das Leben und niemand komme zum Vater denn durch Ihn. Das heißt soviel als: "Ich bin die Liebe oder der Vater, und die ewige Weisheit oder Gott Selbst, oder der Geist und das ausgesprochene Wort, oder das ewige Leben Selbst, in welchem da wohnet alle Fülle der Gottheit leibhaftig!"[148] Der Mensch kann mit dem Göttlichen, das der Vater heißt, im Herrn verbunden werden. Es ist unmöglich, den Menschen mit dem Göttlichen des Vaters unmittelbar zu verbinden, sondern nur mittelbar durch Sein Göttlich-Menschliches, welches das Göttlich-Natürliche ist. Die Verbindung des Herrn mit dem Menschen geschieht durch Sein Göttlich-Wahres, und dieses ist im Menschen Eigentum des Herrn, also der Herr, und gar nicht des Menschen, also nicht der Mensch; der Mensch fühlt es zwar als das Seinige, aber es gehört ihm dennoch nicht, denn es ist nicht mit ihm vereinigt, sondern ihm beigefügt. Anders das Göttliche des Vaters. Dieses ist dem Menschlichen des Herrn nicht beigefügt, sondern mit ihm vereinigt, wie die Seele mit dem Körper.

Es grüßt Dich herzlich und wünscht Dir Gottes Segen, benedikt


Gott ist die Liebe,
und wer in der Liebe bleibt,
bleibt in Gott,
und Gott bleibt in ihm.

1. Joh 4,7 - 16



Aquila
27.07.2018 23:37

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Liebe Kleine Seele


Ich möchte zur Beantwortung Deiner Frage etwa weiter ausholen:

Anlässlich einer Eröffnung eines unsäglichen "Hauses der Religionen" im Jahre 2014 in der Schweiz - in Bern - wurden in einer Fernseh-Dokumentation die Bauetappen gezeigt.
Begonnen hat dieser Film
- eine Hindugruppe zeigend, die den vorgesehenen Platz samt "Einrichtung" für ihren "Tempel" begutachtete -
mit dem Hinweis des Filmemachers auf die Stelle im hl. Evangelium nach Johannes 14,2:
-
Joh. 14,2
Im Haus meines Vaters gibt es viele Wohnungen..
Wenn es nicht so wäre, hätte ich euch dann gesagt:
Ich gehe, um einen Platz für euch vorzubereiten?
-

Die Irreführung durch die Verknüpfung
der Worte unseres Herrn und Gottes Jesus Christus
mit dem unsäglichen "Haus der Religionen" ist bezeichnend für freigeistige wahrheitsfeindliche Grundausrichtung....
"alle Religionen seien gleich" und seien denn auch "mögliche Wege zum Heil" die "Einheitsreligion" als "Heilsbringerin".

Mit derartigen Machenschaften wird das Wachstum des Neuheidentum gleichsam bewässert.


Die richtige Auslegung dieser Evangelienstelle durch den
hl. Augustinus:
-

"Dadurch werden sie von ihren Befürchtungen befreit;
sie können sicher und getrost sein auch nach den Gefahren der Versuchungen,
daß sie mit
C h r i s t u s
bei Gott
wohnen werden.

Denn auch wenn der eine stärker, weiser, gerechter oder heiliger ist als der andere,
wird keiner in jenem Haus abgewiesen, in dem ein jeder eine seinem Verdienst entsprechende Wohnung erhalten wird.
Jener Denar nämlich ist gleich, den der Gutsherr allen geben lässt, die im Weinberg gearbeitet haben.
Mit diesem Denar ist ja das ewige Leben gemeint, in dem niemand länger lebt als ein anderer, da es in der Ewigkeit keine Verschiedenheit in der Länge des Lebens gibt.
Vielmehr bezeichnen die vielen Wohnungen die
unterschiedlichen Würden der Verdienste in dem einen ewigen Leben.


-

Es wird also durch unseren Herrn die Verschiedenheit der Anteilhabe am Göttlichen Dreieinigen Leben angedeutet....
alleine durch; mit und in Jesus Christus,
Dem zur Sühne der Sünden der Welt Mensch gewordenen eingeborenen
- einzig geborenen - Sohn Gottes
findet der Mensch zur ewigen Glückseligkeit.

Ausserhalb der Kirche denn auch kein Heil !
Ein Mensch kann denn auch
n i c h t
weil
er einer Irrlehre anhangt gerettet werden ....
sondern
obgleich
er dieser unverschuldet anhangt....aber guten Willens ist !
Die Rettung freilich
alleine durch die Gnadenströme aus dem Schosse der Heiligen Mutter Kirche!


Dazu auch passend hier:
Religion und Wahrheit (6)


Freundliche Grüsse und Gottes Segen



Kleine Seele
27.07.2018 16:35

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Lieber Aquila, lieber Benedikt,danke für euren Beitrag, dann beantwortet mir mal folgende Bibelstelle: Im Hause meines Vater gibt es viele Wohnungen?

LG Kleine Seele






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