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#16

RE: 19. März - Hochfest des hl. Joseph, Bräutigams der Gottesmutter

in 19. März: Hochfest des hl. Josef 18.03.2024 18:46
von Aquila • 7.090 Beiträge

Gelobt sei Jesus Christus !




Am 19. März feiert die Heilige Mutter Kirche das Hochfest des hl. Josef, Bräutigam der allerseligsten Jungfrau Maria, Bekenner:



Der hl. Joseph ist auch der Schutzpatron der Kirche!



Die hl. Theresa v. Avila (1515-1582) war eine grosse Verehrerin des hl. Josef.
In ihrer "Vida" - "Das Buch meines Lebens" schreibt sie:
-
"Zu meinem Fürsprecher und Herrn erwählte ich den glorreichen heiligen Joseph und empfahl mich ihm recht inständig.
[....]
Ich erinnere mich nicht, ihn bis jetzt um etwas gebeten zu haben, was er mir nicht gewährt hätte.
Ja, es ist zum erstaunen, welch große Gnaden mir Gott durch die Vermittlung dieses glückseligen Heiligen verliehen und aus wie vielen Gefahren des Leibes und der Seele er mich durch ihn befreit hat.
Anderen Heiligen scheint der Herr die Gnade gegeben haben, nur in einem bestimmten Anliegen helfen zu können; aber mit diesem glorreichen Heiligen habe ich die Erfahrung gemacht, dass er in allen Nöten hilft.

Damit will der Herr uns zu verstehen geben, dass er nun, so wie er dem hl. Josef auf Erden unterstellt war, im Himmel tut, worum ihn dieser bittet, da dieser als sein Pflegevater ihm gegenüber Vaterstelle vertrat, konnte er ihm ja Aufträge erteilen."

-


Dazu ein von Papst Leo XIII. im Jahre 1889 in der Enzyklika "Quamquam pluries " angefügtes Gebet:
-

Zu dir, o seligster Joseph, fliehen wir in unserer Trübsal.
Wie wir deine heiligste Braut um Hilfe angefleht haben, so bitten wir voll Vertrauen auch um deinen Schutz. Um der Liebe willen, welche dich mit der Unbefleckten Jungfrau und Gottesmutter verbunden, und um der väterlichen Liebe, womit du das Kind Jesus umfangen hast, bitten wir dich flehentlich, du wollest das Erbe, welches Jesus Christus mit seinem Blute erworben hat, mildreich ansehen und in unseren Nöten mit deiner Macht und Hilfe uns beispringen.
Wache, o fürsorglicher Beschützer der heiligen Familie, über die auserwählte Jüngerschar Jesu Christi; halte fern von uns, o liebreicher Vater, alle Ansteckung durch Irrtum und Verderbnis; stehe vom Himmel aus uns gnädig bei, du unser starker Retter im gegenwärtigen Kampfe mit den Mächten der Finsternis.
Und wie du einstmals das Kind Jesus aus der höchsten Lebensgefahr errettet hast, so verteidige jetzt die heilige Kirche Gottes gegen die Nachstellungen der Feinde und alle Widerwärtigkeit.
Nimm uns alle unter deinen beständigen Schutz, damit wir nach deinem Beispiele und mit deiner Hilfe heilig leben, selig sterben und die ewige Seligkeit im Himmel erlangen mögen.

Amen."

-


Zum Hochfest aus dem Bomm Volksmessbuch 1962:
-
"Der hl. Joseph ist ein Bekenner; er erlitt nicht, wie die Märtyrer, den blutigen Tod für Christus; er verkündete nicht, wie die Apostel und Evangelisten, in aller Welt das Evangelium,
und doch legte auch er in seiner Verborgenheit ein Bekenntnis und Zeugnis ab für den Herrn durch ein Leben in Gerechtigkeit und Gottesfurcht und des Gotteslobes.
Als Bräutigam Mariens und Nährvater des göttlichen Kindes aber war er vor allen Sterblichen erkoren, der Hüter des grössten Gnadengeheimnisses Gottes auf Erden zu sein.
Um dieser Gnadenerwählung und seiner hohen Heiligkeit willen preist ihn die heutige Festmesse
."

-


Der hl. Alphons Maria v. Liguori hebt besonders drei Gründe für die besondere Verehrung des hl. Josef hervor:
-

Erstens:
weil Jesus ihn nicht nur wie ein Freund, sondern weil er ihn wie seinen Vater liebt;
weshalb denn auch seine Fürsprache weit mächtiger ist, als die eines anderen Heiligen.

Zweitens,
weil der heilige Joseph besondere Macht gegendie bösen Geister,
die uns in der Todesstunde anfechten,
erlangt hat.
Da Joseph unsern Heiland von den Nachstellungen des Herodes befreite, so hat Gott ihm die Macht erteilt,die Sterbenden vor den Angriffen des Teufels zu schützen.

Drittens
hat der Beistand, den Jesus und Maria dem heiligen Joseph in der
Sterbstunde leisteten, ihm das Recht erlangt, auch seinen treuen Dienern einen heiligen, sanften Tod zu verschaffen.

-


Der hl. Hieronymus über das erste Kapitel des Matthäusevangeliums(Mt 1, 18-21) zu finden:
-

"Weshalb wird er nicht Kind einer gewöhnlichen Jungfrau, sondern einer verehelichten?
Zunächst, damit durch den Stammbaum Josephs auch die Abstammung Marias erwiesen würde;
zweitens, damit sie nicht als Gefallene von den Juden gesteinigt würde;
drittens, damit sie auf der Flucht nach Ägypten eine Hilfe hätte.
Der Martyrer Ignatius hat noch einen vierten Grund hinzugefügt, weshalb er Kind einer Verehelichten geworden ist, indem er sagte:
Damit vor dem Teufel geheim gehalten würde, wer geboren ward, insofern als er meinte, es handle sich nicht um die Geburt aus einer Jungfrau, sondern um die aus einer Ehegattin."

-

Die Auslegungen der Kirchenväter besagen, dass der Teufel und sein dämonischer Anhang bis zuletzt nicht wussten, ob es sich bei unserem Herrn um den Messias handelte.
Daher auch die Frage des Satans bei der Versuchung Christi
"Wenn du der Sohn Gottes bist.....?"
+
Verführungen der Welt / Versuchungen (6)
+


Der hl. Josef ist der Schutzpatron unserer Heiligen Mutter Kirche und.....
der Patron der Sterbenden.....

Ein anempfohlenes Fürbitt-Gebet für die Sterbenden des Tages oder der Nacht
lautet:



-
"Heiliger Josef,
Du Nährvater Jesu Christi und wahrer Bräutigam der allerseligsten Jungfrau und Gottesmutter Maria,
bitte für uns und für die Sterbenden dieses Tages / dieser Nacht"


-


Aus dem Schott-Messbuch 1962:
-

"Fest des hl. Josef
Bräutigam der allerseligsten Jungfrau Maria
Bekenner

1. Kl. – Farbe weiß

Als Bräutigam der allerseligsten Jungfrau
und als Nährvater des göttlichen Kindes
war der hl. Joseph zu einer Würde erhoben, wie sie keinem anderen Heiligen zuteil wurde.
Er war das Haupt und der Hüter der heiligen Familie zu Nazareth (vgl. die Präfation) und nahm so auch innigen Anteil am Werke der Erlösung.
Am heutigen Feste wird in der Liturgie vorzugsweise dieser Anteilnahme gedacht,
während die Kirche am 1. Mai den hl. Joseph als Mann der Arbeit feiert.
Die liturgische Verehrung des hl. Joseph in einem eigenen Feste geht im Orient bis ins 10. Jahrhundert zurück, während sie im Abendlande erst seit dem 14. Jahrhundert stärker hervortritt.
Papst Gregor XV. erhob das Fest 1621 zu einem gebotenen Feiertag.

Um den heiligen Opferaltar geschart, begrüßen wir im Introitus den heiligen Nährvater ob seiner Tugenden unter dem Bilde einer hochstrebenden Palme und einer weitgeästeten Zeder.
Wir erhoffen von seiner Fürsprache reiche Gnaden (Oratio),
da ihm in der Kirche gleich Moses eine Schützerrolle zuteil wurde (die Worte der Lesung gelten in der Hl. Schrift von Moses).
Wir freuen uns über seine hohe Begnadigung (Grad.)
und über das Glück seiner schutzbefohlenen Kinder (Tract.).
Das Evangelium zeigt uns den getreuen Hüter der Jungfräulichkeit Mariens und damit des hochheiligen Gnadengeheimnisses der Menschwerdung, das ihm geoffenbart wurde.
Gottes Gnadenhuld war ständig mit ihm (Offert.).
In der Communio sehen wir noch einmal das Bild des keuschen Bräutigams Mariä vor uns; es erfüllt uns mit Vertrauen auf seinen mächtigen Schutz.

-

Die hl. Messe:
http://www.mariawalder-messbuch.de/as62/mrz/mrz19/index.html

-


zuletzt bearbeitet 18.03.2024 18:50 | nach oben springen


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