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#6

RE: 13. Januar: Fest vom Gedächtnis der Taufe unseres Herrn Jesus Christus

in Das Wort ist Fleisch geworden 12.01.2022 20:02
von Aquila • 7.062 Beiträge

Gelobt sei Jesus Christus !


Gem. dem
Liturgiekalender der Tradition feiert die Heilige Mutter Kirche am 13. Januar

das Fest vom Gedächtnis der Taufe unseres Herrn Jesus Christus
.


Erst mit diesem Fest endet die eigentliche "Weihnachtszeit",
nicht aber die "weihnachtliche Zeit"....
diese
- der gleichsam Ausklang des Weihnachtsfestes -
endet gem. altem Liturgiekalender erst am 2. Februar, dem Fest Mariä Lichtmess.
Hierin zeigt sich auch die tiefe(re) Dimension der Liturgieordnung der Tradition.
Siehe bitte hier:
Wie lange dauert Weihnachten ?


Wie ist diese Taufe zu verstehen?

Unser Herr und Gott Jesus Christus ist ohne Sünde und bedurfte selbstredend keiner Taufe.
Die Taufe durch den hl. Johannes den Täufer war denn auch kein Sakrament
sondern diente als erste Offenbarung der Gottheit Christiund verlieh als Busstaufe dem Wasser die Taufkraft.


Der hl. Ambrosius (339-397):
-
"Der Herr ließ sich aber nicht taufen, weil er gereinigt werden wollte, sondern um das Wasser zu heiligen:
damit es, vom Leib Christi gereinigt, der keine Sünde kannte, das Recht bekäme, zur Taufe verwendet zu werden."

-


Der hl. Chrysostomos (gest. 407):
-
"Deutlich wird auch, dass Christus nicht der Taufe bedurfte und dass es keinen anderen Grund für diese Taufe gab als den, ein Vorausbild des Glaubens an Christus darzustellen".
-


Der hl. Hieronymus (347-420):
-
"Das Geheimnis der Dreifaltigkeit zeigt sich hier bei der Taufe, denn der Herr wird getauft, der Geist steigt in Gestalt einer Taube herab und man hört die Stimme des Vaters, der Zeugnis für den Sohn ablegt."
-

Der hl. Augustinus (354-430):
-
"Die Salbung durch den Heiligen Geist empfing Christus aber nicht zu dem Zeitpunkt, als [der Geist] wie eine Taube auf den Getauften herabstieg.
Hier stellt er vielmehr im voraus seinen Leib, die Kirche, dar, in dem die Getauften vor allem den Heiligen Geist empfangen.
Es ist nämlich völlig absurd zu glauben, daß er erst mit dreissig Jahren (denn in diesem Alter ist er von Johannes getauft worden) den Heiligen Geist empfangen hat.
Er kam ja ohne irgendeine Sünde zu dieser Taufe, und also nicht ohne den Heiligen Geist."

-
Die Allerheiligste Dreifaltigkeit: Vater, Sohn und Heiliger Geist



Und der hl. Hilarius v. Poitier (310-368):
-
"Aus dem, was hier an Christus geschah,
können wir erkennen was nach der Taufe mit uns geschieht: der Heilige Geist kommt auf uns von den himmlischen Pforten, wir werden mit himmlischer Ehre gesalbt und die Stimme des Vaters verkündet, daß wir als Söhne Gottes angenommen werden."

-
Die Taufe schenkt wieder die Kindschaft Gottes



Aus dem Schott Mess- und Gesangbuch 1962:
-
"Weil der göttliche Heiland Vertreter des gefallenen Menschengeschlechtes sein wollte, lässt er sich die Busstaufe erteilen.
Er verlieh dem Wasser durch die Berührung mit seinem gottmenschlichen Leibe die Taufkraft, d.h. die Kraft, die Seelen zu reinigen und sie in das ausserwählte Gottesvolk einzugliedern.
Zum Lohne für die freiwillige Erniedrigung wird der Heiland vom Heiligen Geiste in Gestalt der Taube und vom himmlischen Vater verherrlicht."

-

Die hl. Messe:
http://www.mariawalder-messbuch.de/as62/jan/jan13/index.html
-


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#7

RE: 13. Januar: Fest vom Gedächtnis der Taufe unseres Herrn Jesus Christus

in Das Wort ist Fleisch geworden 12.01.2024 19:44
von Aquila • 7.062 Beiträge

Gelobt sei Jesus Christus !


Gem. dem
Liturgiekalender der Tradition feiert die Heilige Mutter Kirche am 13. Januar

das Fest vom Gedächtnis der Taufe unseres Herrn Jesus Christus
.


Erst mit diesem Fest endet die eigentliche "Weihnachtszeit",
nicht aber die "weihnachtliche Zeit"....
diese
- der gleichsam Ausklang des Weihnachtsfestes -
endet gem. altem Liturgiekalender erst am 2. Februar, dem Fest Mariä Lichtmess.
Hierin zeigt sich auch die tiefe(re) Dimension der Liturgieordnung der Tradition.
Siehe bitte hier:
Wie lange dauert Weihnachten ?


Wie ist diese Taufe zu verstehen?

Unser Herr und Gott Jesus Christus ist ohne Sünde und bedurfte selbstredend keiner Taufe.
Die Taufe durch den hl. Johannes den Täufer war denn auch kein Sakrament
sondern diente als erste Offenbarung der Gottheit Christiund verlieh als Busstaufe dem Wasser die Taufkraft.


Der hl. Ambrosius (339-397):
-
"Der Herr ließ sich aber nicht taufen, weil er gereinigt werden wollte, sondern um das Wasser zu heiligen:
damit es, vom Leib Christi gereinigt, der keine Sünde kannte, das Recht bekäme, zur Taufe verwendet zu werden."

-


Der hl. Chrysostomos (gest. 407):
-
"Deutlich wird auch, dass Christus nicht der Taufe bedurfte und dass es keinen anderen Grund für diese Taufe gab als den, ein Vorausbild des Glaubens an Christus darzustellen".
-


Der hl. Hieronymus (347-420):
-
"Das Geheimnis der Dreifaltigkeit zeigt sich hier bei der Taufe, denn der Herr wird getauft, der Geist steigt in Gestalt einer Taube herab und man hört die Stimme des Vaters, der Zeugnis für den Sohn ablegt."
-

Der hl. Augustinus (354-430):
-
"Die Salbung durch den Heiligen Geist empfing Christus aber nicht zu dem Zeitpunkt, als [der Geist] wie eine Taube auf den Getauften herabstieg.
Hier stellt er vielmehr im voraus seinen Leib, die Kirche, dar, in dem die Getauften vor allem den Heiligen Geist empfangen.
Es ist nämlich völlig absurd zu glauben, daß er erst mit dreissig Jahren (denn in diesem Alter ist er von Johannes getauft worden) den Heiligen Geist empfangen hat.
Er kam ja ohne irgendeine Sünde zu dieser Taufe, und also nicht ohne den Heiligen Geist."

-
Die Allerheiligste Dreifaltigkeit: Vater, Sohn und Heiliger Geist



Und der hl. Hilarius v. Poitier (310-368):
-
"Aus dem, was hier an Christus geschah,
können wir erkennen was nach der Taufe mit uns geschieht: der Heilige Geist kommt auf uns von den himmlischen Pforten, wir werden mit himmlischer Ehre gesalbt und die Stimme des Vaters verkündet, daß wir als Söhne Gottes angenommen werden."

-
Die Taufe schenkt wieder die Kindschaft Gottes



Aus dem Schott Mess- und Gesangbuch 1962:
-
"Weil der göttliche Heiland Vertreter des gefallenen Menschengeschlechtes sein wollte, lässt er sich die Busstaufe erteilen.
Er verlieh dem Wasser durch die Berührung mit seinem gottmenschlichen Leibe die Taufkraft, d.h. die Kraft, die Seelen zu reinigen und sie in das ausserwählte Gottesvolk einzugliedern.
Zum Lohne für die freiwillige Erniedrigung wird der Heiland vom Heiligen Geiste in Gestalt der Taube und vom himmlischen Vater verherrlicht."

-

Die hl. Messe:
http://www.mariawalder-messbuch.de/as62/jan/jan13/index.html
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