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  • Gelobt sei Jesus Christus !


    CHRISTUS RESURREXIT !

    CHRISTUS IST AUFERSTANDEN !

    ALLELUJA !



    "CHRISTUS
    gestern und heute
    Anfang und Ende
    Alpha und Omega
    Sein sind die Zeiten
    Sein die Jahrhunderte
    Sein ist die Herrlichkeit und das Reich
    Durch alle Äeonen der Ewigkeit.
    Amen."

    (Aus der Liturgie der Osternacht.)



    Der hl. Papst Leo der Grosse:
    -
    "Unter allen Tagen, die die christliche Frömmigkeit in Ehren hält,
    STEHT OSTERN AN ERSTER STELLE:
    Durch Ostern erhalten alle anderen Feste der Kirche Gottes ihre Weihe."

    -


    Aus dem Bomm Volksmessbuch 1962:
    -

    "Mit dem Jubel der Auferstehungsmesse hat die hohe Zeit der immerwährenden Osterfreude begonnen.
    50 Tage lang dauert sie nun fort. Sie ist wie ein einziger grosser Festtag, ein einziges Ostern.

    In milder, ungetrübter Heiterkeit erstrahlt das geistige Licht der Osrersonne über uns und in aller Herzen, die neue Gnadenschöpfung hegend.
    Was wir bereitet in der Zeit der Läuterung und Busse, nun ist es aufgekeimt durch Christi Gnade.
    Vereint mit Christus dürfen wir in Freude den Lohn geniessen für die Mühen, der doch, weil Christus ihn für uns erworben, all unser Mühen und Verdienen in seiner Gnadenfülle übertrifft."

    -


    Aus dem römischen Katechismus:
    -

    "Die Auferstehung Jesu

    Nachdem CHRISTUS DER HERR am Freitag, in der neunten Stunde des Tages, am Kreuze seinen Geist ausgehaucht hatte und an demselben Tage abends von seinen Schülern begraben worden war, die mit Erlaubnis des Landpflegers Pilatus den Leib des Herrn vom Kreuze herabgenommen und in das neue Grabmal eines nahen Gartens getragen hat, wurde am dritten Tage nach seinem Tode, welches ein Sonntag war, in aller Frühe seine Seele wieder mit dem Leibe vereinigt, und so ist der, welcher jene drei Tage tot gewesen war, wieder zum Leben, aus dem er sterbend geschieden war, zurückgekehrt und auferstanden.
    Aber unter dem Worte “Auferstehung”ist nicht bloß das zu verstehen, dass Christus von den Toten auferweckt worden ist, was vielen anderen gemeinsam war;
    sondern dass er DASS ER AUS EIGENER MACHT UND KRAFT AUFERSTAND, was bei ihm eigentümlich und einzig ist.
    Denn es liegt nicht in der Natur, noch ist es irgend einem Menschen gegeben, dass er sich selbst aus eigener Kraft vom Tode zum Leben zurückrufen kann.
    Dieses ist vielmehr bloß der höchsten MACHT GOTTES vorbehalten, wie wir
    aus jenen Worten des Apostels ersehen:
    “Obwohl er gekreuzigt ist aus Schwachheit, SO LEBT ER DOCH AUS GOTTES KRAFT” (2 Kor 13,4).
    Weil aber diese weder von Christi Leib im Grabe, noch von seiner Seele, als sie in die Unterwelt hinabstieg,
    je getrennt war, so war die göttliche Kraft sowohl im Leibe, um sich mit der Seele wieder zu vereinigen, als in der Seele, um wieder zum Leibe zurückkehren zu können;
    DURCH SIE WAR ES IHM AUCH MÖGLICH, IN EIGENER MACHT wieder aufleben und von den Toten erstehen zu können.
    Dieses hat aber David, vom Geiste Gottes erfüllt, mit folgenden Worten vorhergesagt:
    “Es hat ihm geholfen seine Rechte und sein heiliger Arm” (Ps 97,2). Dann hat es auch der Herr selbst durch das
    göttliche Zeugnis seines Mundes bestätigt:
    “Ich gebe mein Leben hin, um es wieder zu nehmen” (Joh 10, 17f).
    Zu den Juden sprach er auch, um die Wahrheit dieser Lehre zu bekräftigen:
    “Löset diesen Tempel auf, und in drei Tagen werde ich ihn wieder aufrichten” (Joh 2,19).
    Obgleich sie dies von jenem prächtig aus Stein erbauten Tempel verstanden, so redete er doch, wie es durch die Worte der Schrift an eben dieser Stelle erklärt ist, vom Tempel seines Leibes.
    Wenn wir aber in den Schriften bisweilen lesen, Christus der Herr sei vom Vater auferweckt worden, so ist das auf ihn als Menschen zu beziehen; wie hinwieder das auf ihn als Gott geht, wenn es heißt, dass er durch eigene Kraft auferstanden sei."

    -


    Der hl. Ambrosius über gleichsam das Herz unseres Glaubens:
    -
    . „Nicht darin besteht das Verdienst des Christen, zu glauben,
    daß Christus gestorben ist,
    sondern zu glauben, daß er von den Toten auferstanden ist.“

    -

    Der hl. Josefmaria Escriva:
    -

    CHRISTUS LEBT !
    Das ist DIE WAHRHEIT, die unseren Glauben mit Inhalt erfüllt.
    JESUS, DER am Kreuz starb, IST AUFERSTANDEN, ER HAT ÜBER den Tod GESIEGT,
    ÜBER
    die Macht der Finsternis, über den Schmerz und die Angst.

    Fürchtet euch nicht, diesen Gruß entbot der Engel den Frauen, die zum Grabe gingen. Fürchtet euch nicht! Ihr sucht Jesus von Nazaret, den Gekreuzigten.
    ER IST AUFERSTANDEN, er ist nicht hier.
    Haec est dies quam fecit Dominus, exsultemus et laetemur in ea,
    das ist der Tag, den der Herr gemacht hat, da laßt uns frohlocken und fröhlich sein.
    DAS IST DER TAG, DEN DER HERR GEMACHT HAT, LASST UNS FROHLOCKEN UND FRÖHLICH SEIN"

    -


    Ein Lied aus dem "Gotteslob"
    fasst das hochheilige österliche Geschehen in vortreffliche Strophen:
    -

    Das Grab ist leer, der Held erwacht, der Heiland ist erstanden!
    Da sieht man Seiner Gottheit Macht,
    sie macht
    den Tod zuschanden
    .

    Ihm kann
    kein Siegel, Grab
    noch Stein,
    kein Felsen widerstehn.
    Schliesst Ihn der Unglaub' selber ein, er wird Ihn siegreich sehn.
    Alleluja, alleluja, alleluja!

    Wo ist dein Sieg, o bittrer Tod?
    Du selber musst erbeben;
    der mit dir rang, ist unser Gott,
    Herr über Tod und Leben.
    Verbürgt ist nun die Göttlichkeit von Jesu Werk und Wort;
    und Jesus ist im letzten Streit für uns ein sichrer Hort.

    Alleluja, alleluja, alleluja!
    [....]




    Aus dem Schott-Messbuch 1962:
    -


    DOMINICA RESURRECTIONIS (OSTERSONNTAG)


    1. Kl. mit Oktav 1. Kl. – Farbe weiß
    Stationskirche: Groß St. Marien

    «FEST DER FESTE» wird Ostern seit uralten Zeiten genannt, weil es,
    wie der hl. Bischof Gregor von Nazianz sagt, alle andern Feste überragt, wie der Glanz der Sonne die Sterne überstrahlt.
    In der Mitte des 5. Jahrhunderts sagt der hl. Papst Leo der Große: «Unter allen Tagen, die die christliche Frömmigkeit in Ehren hält, steht Ostern an erster Stelle: durch Ostern erhalten alle anderen Feste der Kirche Gottes ihre Weihe.»

    Fest der Feste ist Ostern schon deshalb, weil es das älteste Fest ist:
    es reicht bis tief hinein ins Alte Testament.
    Das jüdische Osterfest (Pascha) erhielt das Andenken an das erbarmungsvolle «Vorübergehen» (das bedeutet Pascha, die aramäische Nebenform des hebräischen Pesach) des Würgeengels an den mit dem Blute des Osterlammes bezeichneten Häusern der Israeliten und damit überhaupt das Andenken an die sich daran anschließende wunderbare Befreiung aus der ägyptischen Knechtschaft.
    Die Juden feierten dieses Fest acht Tage hindurch.

    Im christlichen Osterfest lebt das altjüdische weiter fort, aber mit neuem Geiste erfüllt.
    Was dort in unvollkommenem Schatten vorbedeutet war, kam in Christi Leiden und Auferstehen zu vollkommener Erfüllung:
    CHRISTUS IST DAS WAHRE OSTERLAMM,
    wie der hl. Paulus in der heutigen Lesung sagt;
    er hat uns befreit vom Joche der Sünde und des alttestamentlichen Gesetzes.
    Weil im christlichen Osterfeste das alte, unvollkommene Erbe weiterlebt,
    spielt die Osterliturgie gern auf jene Vorbilder an, z.B. auf das Paschamahl,
    auf den Auszug aus Ägypten und den Untergang der Bedränger im Roten Meere.

    Seit die wahre Sonneaus der Nacht des Grabes emporgestiegen war, konnten sich die Christen
    nicht mehr mit dem Schatten des alttestamentlichen Osterfestes begnügen
    .

    So löste sich, wohl schon in apostolischer Zeit, das christliche Osterfest los von seinem jüdischen Vorbild: während die Juden ihr Ostern am 14. Nisan, am ersten Vollmond nach der Tag- und Nachtgleiche des Frühlings, hielten, feierten die Christen das Osterfest am Sonntag danach, an dem Tag, an dem der Heiland auferstand.

    Das Geheimnis der Auferstehung des göttlichen Heilandes ist so reich und so fruchtbar, daß sich seine Feier über eine ganze Woche erstreckt;
    acht Tage lang soll dies Geheimnis der Geheimnisse vor unsrer Seele stehen und unser Herz mit Festesjubel erfüllen
    .


    Die Liturgie dieser Tage ist ganz durchwoben von sinnreichen
    Beziehungen auf die Taufe,
    die uns die Auferstehung des Heilandes geistig miterleben ließ.

    In der Osternacht haben früher viele Erwachsene dieses Auferstehungsglück erfahren dürfen;
    in ihren blendend weißen Taufgewändern wohnten sie während der ganzen Woche dem feierlichen Gottesdienste bei und strahlten ihr morgenfrisches Osterglück in die Herzen aller Gläubigen. Manche Texte der Osterliturgie sind in erster Linie auf die Neugetauften zu beziehen.

    Danken wir daher in dieser Zeit für die hl. Taufe, widersagen wir aufs neue dem Satan und der Welt mit ihrem Geiste!
    «Christus stirbt nicht mehr, der Tod hat keine Gewalt mehr über ihn», sagt der Apostel (Röm. 6, 9) vom auferstandenen Heiland.
    Auch der getaufte,
    mit Christus von der Sünde auferstandene Christ soll nicht mehr durch die Sünde sterben,
    sondern sich im Leben der Gnade erhalten, ein neues Leben führen.



    Die neuen Ostern gehören zum Urbestande des Christentums und sind der Keim des liturgischen Festjahres geworden.
    Ostern wurde und blieb
    «aller Feste heilige Krone, blinkend in Christi Siegesglanz»,
    wie der selige Notker von St. Gallen († 912) in einer Sequenz singt.
    Nach dem Eintreten des Friedens für die Kirche unter Konstantin d. Gr. († 337)
    bekam Ostern auch eine denkwürdige Bedeutung für das außergottesdienstliche Leben.
    Christus hat mit seinen Ostern die Gefangenen der Vorhölle befreit und auch uns Menschen
    den gefangenen Knechten der Sünde, des Todes und des Urfeindes
    – durch die Ostergnade der hl. Taufe eine heilige Freiheit geschaffen.

    [....]
    Introitus (Ps. 138, 18 u. 5 - 6)

    Resurrexi, et adhuc tecum sum, alleluja: posuisti super me manum tuam, alleluja: mirabilis facta est scientia tua, alleluja, alleluja. (Ps. ibid. 1-2) Domine, probasti me, et cognovisti me: tu cognovisti sessionem meam et resurrectionem meam.
    V Gloria Patri, et Filio, et Spiritui Sancto. Sicut erat in principio, et nunc, et semper, et in sæcula sæculorum. Amen. – Resurrexi (usque ad Ps.).

    Auferstanden bin Ich und bin nun immer bei Dir, alleluja. Du legtest Deine Hand auf Mich, alleluja. Gar wunderbar ist Deine Weisheit, alleluja, alleluja. (Ps. ebd. 1- 2)
    Herr, Du prüfest Mich, und Du durchschaust Mich, Du kennst Mein Ruhen und Mein Auferstehen.
    V Ehre sei dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste. Wie es war im Anfang, so auch jetzt und allezeit und in Ewigkeit. Amen. – Auferstanden bin Ich (bis zum Ps.).
    [....]
    Sequentia

    Victimæ paschali laudes Immolent Christiani.

    Weihet dem Osterlamme Lobgesänge, ihr Christen.


    Agnus redemit oves:
    Christus innocens Patri Reconciliavit Peccatores.

    Denn das Lamm erlöste die Schafe;
    Mit dem Vater versöhnte Christus, der Reine, Alle die Sünder.


    Mors et vita duello Conflixere mirando:
    Dux vitae mortuus. Regnat vivus.

    Tod und Leben da kämpften seltsamen Zweikampf:
    Der Fürst des Lebens, dem Tode erliegend,
    Herrscht als König und lebt.


    Dic nobis, Maria,
    Quid vidisti in via?

    «Maria, künde uns laut:
    Was hast auf dem Weg du geschaut?»


    Sepulcrum Christi viventis:
    Et gloriam vidi resurgenti

    «Sah Christ, des Lebendigen Grab,
    Und wie Glanz den Erstand´nen umgab.


    Angelicos testes, Sudarium et vestes.
    Sah himmlische Boten, Schweißtuch und Linnen des Toten.


    Surrexit Christus, spes mea:
    Præcedet vos in Galilæam.

    Christus erstand, Er, mein Hoffen;
    Nach Galiläa geht der Herr euch voraus.
    »


    Scimus Christum surrexisse a mortuis vere:
    Tu nobis, victor Rex, Miserere.
    Amen. Alleluja.

    Nun wissen wir: Christ ist erstanden Wahrhaft vom Tod.
    Du Sieger, Du König, Sieh unsre Not.
    Amen. Alleluja
    .


    [....]
    Præfatio von Ostern

    Vere dignum et justum est, æquum et salutare: Te quidem, Domine, omni tempore, sed in hac potissimum die gloriosius prædicare, cum Pascha nostrum immolatus est Christus. Ipse enim verus est Agnus, qui abstulit peccata mundi. Qui mortem nostram moriendo destruxit et vitam resurgendo reparavit. Et ideo cum Angelis et Archangelis, cum Thronis et Dominationibus cumque omni militia cælestis exercitus hymnum gloriæ tuæ canimus, sine fine dicentes:

    Es ist in Wahrheit würdig und recht, billig und heilsam, Dich, Herr, zu jeder Zeit, vornehmlich aber an diesem Tage mit besonders festlichem Jubel zu preisen, weil Christus als unser Osterlamm geopfert ist.
    Er ist in Wahrheit das Lamm, das hinwegnimmtdie Sünden der Welt.
    Durch Sein Sterben hat Er unsern Tod vernichtet und durch Seine Auferstehung neues Leben uns erworben.

    Darum singen wir mit den Engeln und Erzengeln, mit den Thronen und Herrschaften und mit der ganzen himmlischen Heerschar den Hochgesang Deiner Herrlichkeit und rufen ohne Unterlaß:

    Sanctus, Sanctus, Sanctus Dominus, Deus Sabaoth. Pleni sunt cæli et terra gloria tua. Hosanna in excelsis. Benedictus, qui venit in nomine Domini. Hosanna in excelsis.

    Heilig, Heilig, Heilig, Herr, Gott der Heerscharen. Himmel und Erde sind erfüllt von Deiner Herrlichkeit. Hosanna in der Höhe! Hochgelobt sei, der da kommt im Namen des Herrn! Hosanna in der Höhe!

    -


    Die hl. Messe zum Ostersonntag:
    http://www.mariawalder-messbuch.de/as62/...ntag/index.html



    Unser HERR und GOTT JESUS CHRISTUS hat viele Wunder gewirkt und dabei auch Menschen vom Tode erweckt....
    bitte lesen wir richtig.....

    "vom Tod-e" erweckt....

    diese - so wie der hl. Lazarus- sind denn aber wieder auf diese Welt "zurückgekommen" im Sinne der noch nicht teilhaftig gewordenen Verklärung und sie mussten erneut den irdischen Tod sterben.


    Aber niemand anders

    als unser HERR und GOTT JESUS CHRISTUS

    ist von den
    Tot-en auferstanden

    also nicht vom "Tod-e" sondern von den Tot-en!
    mit einem verklärten Leib.....der nicht mehr an Raum und Zeit gebunden ist.

    ER alleine ist
    - wie es in der Geheimen Offenbarung der Hl. Schrift geschrieben steht
    ( Offb. 1;5 )


    der ERSTGEBORENE von den TOT-EN !

    [ Anmerkung zum eingeflochtenen Bild:

    Dies ist ist kein Gemälde.
    Es ist eine dreidimensionale Negativ-Photographie vom hl. Grabtuch von Turin, hergestellt im Jahr 1978 von einer NASA-Forschergruppe.
    Bei der Erstellung eines Positives fiel einem der Forscher
    - einem bis zu diesem Zeitpunkt Ahteisten - beim siebenten Abdruck des Bildes das
    hochheilige Antlitz unseres HERRN und GOTTES JESUS CHRISTUS auf.
    Der Nasa-Forscher bekehrte sich zum Glauben an
    die EWIGE WAHRHEIT JESUS CHRISTUS.
    Das Leiden Christi und das Grabtuch Jesu ]

    Diese Auferstehung von den TOT-EN ist allen Kindern Gottes verheissen, die mit
    unserem HERRN und GOTT JESUS CHRISTUS hier auf Erden
    leiden...und mit IHM sterben...

    denn diese werden auch mit IHM von den Tot-en
    AUFERSTEHEN...



    Aus dem Deutschen Brevier, übersetzt von Hw Dr. Johann Schenk 1937:

    -

    Ostersonntag - Hl. Papst Gregor aus dem Brevier
    Lesung 1-3
    Mark.16, 1-7

    Auslegung des hl. Papstes Gregor

    Geliebteste Brüder, ihr habt gehört,wie die heiligen Frauen, die dem Herrn gefolgt waren, mit Spezereien zum Grabe kamen, um ihm, den sie im Leben so innig geliebt, auch nach dem Tode noch einmal einen Liebesdienst zu erweisen.
    Ihre Handlungsweise lehrt uns, was wir in der heiligen Kirche tun sollen.
    Wir sollen nämlich in der Absicht den Bericht des Evangeliums anhören, daß wir uns dabei auch überlegen, wie wir sie nachahmen können.
    Und wenn wir an den Herrn glauben, der für uns starb, und vom Wohlgeruche der Tugend umduftet, und durch eifrige Übung guter Werke bewährt, den Herrn suchen, dann kommen wir auch mit wohlriechenden Spezereien an sein Grab.
    Jene Frauen,welche mit Spezereien kamen, durften die Engel sehen; denn die Herzen, die dem Herrn im Wohlgeruche der Tugend und mit heiligem Verlangen entgegeneilen, dürfen die seligen Geister schauen.
    Wir müssen nun beachten, was es bedeutet,
    daß sie den Engel zur Rechten sitzen sahen.

    Was wird durch die Linke anderes als das gegenwärtige Leben,
    und durch die Rechte anderes als das ewige Leben bezeichnet?
    Daher heißt es im Hohen Lied:
    Seine Linke ist unter meinem Haupte, und seine Rechte hält mich umfangen.
    Da unser Heiland das gegenwärtige, vergängliche Leben bereits vollendet hatte,
    darum saß der Engel ganz richtig zur Rechten;

    er war ja gekommen, sein ewiges Leben uns zu verkünden.
    Der Engel erschien im weißen Gewande;
    denn er kündigte uns die Freuden des heutigen Festes an;
    die weiße Farbe seines Kleides bezeichnet den Glanz unseres frohen Festes.
    Sollen wir sagen: unseres oder seines Festes?
    Am richtigsten sagen wir wohl seines und unseres zugleich.
    Denn die Auferstehung unseres Erlösers war ein Festtag für uns Menschen,
    weil sie uns wieder zur Unsterblichkeit geführt hat
    .

    Zugleich war sie auch ein Festtag für die Engel,
    weil wir jetzt wieder den Zutritt zum Himmel haben
    und durch die Menschen die Zahl der seligen Geister wieder ergänzt wird.
    So erschien der Engel an seinem und unserem Festtag im weißen Kleide;
    denn durch die Auferstehung des Herrn wurden wir zum Himmel zurückgeführt,
    und so wurde der Verlust des ewigen Vaterlandes wiedergut gemacht
    .

    Doch hören wir auch,wie er die Frauen bei ihrer Ankunft begrüßt:
    Fürchtet euch nicht!
    Es ist, als wollte er sagen:
    Jene sollen zittern, welche nicht gerne selige Geister kommen sehen.
    Jene sollen erschrecken, die unter dem Druck fleischlicher Begierden keine Hoffnung mehr haben, einst in ihre Gemeinschaft aufgenommen zu werden
    .
    Ihr aber, warum habt ihr Furcht, da ihr doch eure Mitbürger seht?
    Darum sagt auch Matthäus, wie er die Erscheinung des Engels beschreibt:
    Sein Anlitz war wie der Blitz und sein Gewand weiß wie der Schnee.
    Der Blitz bedeutet nämlich Schrecken und Furcht,
    der Schnee aber reizende Unschuld.

    -



    CHRISTUS RESURREXIT !

    CHRISTUS IST AUFERSTANDEN !

    ALLELUJA !







    ALLEN MITGLIEDERN UND GÄSTEN EIN FROHES UND GESEGNETES OSTERFEST
    !


    -
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  • Die Ostervigil - Feier der OsternachtDatum16.04.2022 15:34

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Vor dem HOCHFEST der Auferstehung des Herrn
    - dem Osterfest -
    feiert die Heilige Mutter Kirche am Vorabend die
    Ostervigil, die Osternacht.





    "Mutter aller Vigilien" nennt sie der hl. Augustinus.
    Er hebt hervor, dass wir in dieser Osternacht eine zweifache Auferstehung feiern:
    Zum Einen die Auferstehung unseres Herrn Jesus Christus als dem Haupt der Kirche
    und
    zum Anderen die geistige Auferstehung der Glieder Seines Leibes, der Gläubigen.
    Dies durch die hl. Taufe oder in der Erneuerung der Taufe in der Osternacht.


    Diese Kerngedanken betont auch die Feier der Osternacht.
    Aus dem Schott-Messbuch 1962:


    "Zwei Kerngedanken sind es,
    die wir bei der Feier der Ostervigil ins Auge fassen müssen:
    die AUFERSTEHUNG DES gekreuzigten ERLÖSERS aus dem Grabe
    und unsere Auferstehung (Wiedergeburt) in der Taufe.

    Darauf ist die Liturgie dieser Nacht aufgebaut:
    die Weihe des neuen Feuers, die Weihe der Osterkerze,
    der österliche Preisgesang des Exsultet, die Lesungen,
    die Weihe des Taufwassers, die Taufe,
    die Erneuerung der Taufgelübde durch die Gemeinde,
    die Meßfeier, schließlich die Osterlaudes
    ."

    -




    UNSER AUFERSTANDENER HERR UND GOTT JESUS CHRISTUS:
    HERRSCHER ÜBER ZEIT UND EWIGKEIT.



    Besonders eindrücklich zelebriert bei der Weihe der Osterkerze;
    für dieses Jahr:


    Christus heri et hodie
    Christus gestern und heute


    Der Priester ritzt den Längsbalken ein

    Principium et Finis
    Anfang und Ende



    er ritzt den Querbalken ein

    Alpha
    Alpha



    er ritzt den Buchstaben A ein

    et Omega
    und Omega



    er ritzt den Buchstaben Ω ein

    Ipsius sunt tempora
    Sein sind die Zeiten



    er ritzt die Ziffer 2 ein

    et sæcula
    Sein die Jahrhunderte



    er ritzt die Ziffer 0 ein

    Ipsi gloria et imperium
    Sein ist die Herrlichkeit und das Reich



    er ritzt die Ziffer 2 ein

    Per universa aeternitatis saecula. Amen.
    Durch alle Äeonen der Ewigkeit. Amen.



    er ritzt die Ziffer 2 ein



    Jetzt reicht der Diakon dem Priester die 5 Weihrauchkörner, und dieser besprengt sie und beräuchert sie und weiht sie dabei ohne Gebet.
    Dann fügt er die Körner in die fünf Male ein und spricht dabei die Worte:

    Per sua sancta vulnera
    Durch Seine heiligen Wunden,
    gloriosa
    die wir rühmen und preisen,
    custodiat
    beschütze uns
    et conservet nos
    und erhalte uns
    Christus Dominus. Amen.
    Christus, der Herr. Amen.


    Der Diakon reicht dem Priester mit einem Wachsdocht das neue Feuer und der Priester zündet die Osterkerze an mit den Worten:

    Lumen Christi gloriose resurgentis
    Christus besiegte den Tod
    Dissipet tenebras cordis et mentis
    Über das Dunkel der Herzen siege Sein Licht!


    -

    Die Ostervigil im Alten Ritus:
    http://www.mariawalder-messbuch.de/as62/...arsa/index.html

    -

  • Karsamstag; Grabesruhe des HerrnDatum15.04.2022 20:00
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema Karsamstag; Grabesruhe des Herrn

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Der Karsamstag - tiefes Schweigen und Stille !

    Grabesruhe des Herrn.


    Aus einer alten Predigt zum Karsamstag ( im Katechismus zu finden ):
    -

    Tiefes Schweigen herrscht heute auf Erden, tiefe Schweigen und Stille.
    Tiefes Schweigen, weil der König ruht.
    Furcht hat die Erde gepackt und sie ist verstummt, weil Gott - im Fleisch - in Schlaf gesunken ist und Menschen aufgeweckt hat, die seit unvordenklicher Zeit schliefen...
    Er geht auf die Suche nach Adam, unserem Stammvater, nach dem verlorenen Schaf.
    Besuchen will er, die in Finsternis sitzen und im Schatten des Todes.
    Er kommt, um den gefangenen Adam und die mitgefangene Eva von ihren Schmerzen zu erlösen, er, der zugleich ihr Gott und ihr Sohn ist ... ‚
    Deinetwegen wurde ich dein Sohn, ich, dein Gott...Wach auf, Schläfer...
    Ich habe dich nicht geschaffen, damit du im Gefängnis der Unterwelt festgehalten wirst.
    Steh auf von den Toten! Ich bin das Leben der Toten"

    -


    Am Karsamstag spiegelt eine in den Kirchen bedrückende Leere das Wesen dieses Tages wider:
    kein Allerheiligstes; offene leere Tabernakel
    kein Weihwasser,
    keine hl. Messe ( bis zur Feier der Osternacht)
    keine Glockengeläute,
    keine Blumen,
    kein Orgelspiel



    Im Credo bekennen wir:

    "... hinabgestiegen in die Hölle.."
    ( heute wird auch "in das Reich des Todes" gebraucht ...)

    -
    dieses
    Hinabsteigen unseres HERRN und GOTTES JESUS CHRISTUS nach dem Tode in die Hölle ist denn auch die
    ERLÖSUNG
    der Gerechten der Vorzeit seit Adam !
    Ihnen wurde die Erlösung durch diesen Hinabstieg gebracht.....

    Den
    anderen Menschen wird bis zum Ende der Zeit die
    ERLÖSUNG
    durch die
    sakramentale Gnadenfülle der Heiligen Mutter Kirche
    zuteil !



    Das Grab unseres Herrn wurde von den Römern bewacht.



    Obiges Bild zeigt das wieder restaurierte "Heilige Grab von Kappel"; es wurde im Jahre 2016 in der ehemaligen Klosterkirche in Grünwald ausgestellt:

    http://www.badische-zeitung.de/lenzkirch...-135630884.html


    Das Bewachen als Symbol auch für alle Verfolger der Wahrheit:
    Zum Einen geraten die Verfolger und Feinde der WAHRHEIT, die immer auch Verfolger und Feinde der Heiligen Mutter Kirche und ihrer immerwährenden Lehre sind, in eine Wut angesichts der Tatsache, dass sie trotz ihrer gewalttätigen oder durchtrieben psychologischen Tyrannei niemals die geistliche Kraft des Glaubens an die EWIGE WAHRHEIT JESUS CHRISTUS "bewachen oder versiegeln" können !
    Denn diese geistliche Kraft ist ganz und gar

    i n n e r l i c h

    und kann weder durch Terror noch durch Maulkorb-Gesetze und schon gar nicht durch seelenverderbend-zeitgeistgemässe "Mehrheitsentscheide" zum "Verschwinden gebracht" werden.
    Sie wächst vielmehr bis zum Himmel hinauf......
    dorthin, wo der Vater der Lüge niemals gelangen kann !

    Das verschlossene und bewachte Grab
    unseres HERRN und GOTTES JESUS CHRISTUS ist denn auch jenes Sinnbild für eine angsterfüllte Feindesschar, das von ihrem Sturz und ihrem unvermeidliches Ende zeugt.

    Niemand vermag der ALLMACHT der ALLERHEILIGSTEN DREIFALTIGKEIT, GOTTES zu trotzen....


    Mit der Grabesruhe des Herrn beginnt auch bereits
    Seine Erhöhung und Verherrlichung.
    Unser im Grabe ruhender Erlöser und Heiland....die Welt in Gottverlassenheit !
    Der Tag der Grabesruhe zeugt denn aber auch von der Unhaltbarkeit dieses Zustandes.

    Der hl. Paulus schreibt im 1. Brief an die Korinther, dass der Tod Christi per se - als Schlusspunkt - ohne Dessen Auferstehung uns zu Irrenden, ja Verlorenen gemacht hätte....denn wir stürben weiter in der Sünde !
    -

    "Also sind auch verloren, die in Christus entschlafen sind.
    Wenn wir nur in diesem Leben auf Christus hoffen, sind wir elender als alle Menschen


    Denn, so der hl. Ambrosius
    -

    "Nicht darin besteht das Verdienst des Christen, zu glauben, dass Christus gestorben ist, sondern zu glauben, dass ER VON DEN TOTEN AUFERSTANDEN IST".

    -

    Die Grabesruhe des Herrn entfacht denn auch das sehnsüchtige Warten auf die Erfüllung Seiner Verheissung....Seiner Auferstehung am dritten Tage !



    Die Hymne des hl. Alfons Maria von Ligouri auf den unerschütterlichen Glauben der allerseligsten Jungfrau und Gottesmutter Maria.:

    -

    "Maria sieht, wie sie mit dem göttlichen Kind im Schoss auf der Strasse nach einer Herberge suchend von den Menschen verstossen wird
    und glaubt, dass Er der Sohn Gottes ist.

    Sie sieht ihren Sohn im Stall Bethlehem
    und glaubt, dass Er der Schöpfer der Welt ist.

    Sie erlebt Seine Flucht vor König Herodes,
    und doch wird sie nie irre im Glauben, dass Er der König der Könige ist.

    Sie sieht Ihn zur Welt kommen
    und glaubt, dass Er von Ewigkeit ist.

    Sie sieht dass Ihm in Seiner Armut selbst das Notwendigste fehlt,
    und dennoch glaubt sie, dass Er der Herr des Alls ist.

    Sie sieht Ihn als Kind auf Stroh gebettet,
    und ihr Glaube sagt ihr, dass Er der Allmächtige ist.

    Sie spricht kein Wort,
    und dennoch glaubt sie, dass Er die Ewige Weisheit Selbst ist.

    Sie hört Ihn weinen,
    und doch glaubt sie, dass Er die Freude des Paradieses ist.

    Und schliesslich sieht sie Ihn sterben, ans Kreuz genagelt, Spott und Hohn ausgesetzt, und da alle anderen im Glauben schwach werden,
    bleibt Maria stark und glaubt unerschütterlich daran,
    dass ER GOTT IST"

    -



    -
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  • KarfreitagDatum14.04.2022 20:56
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema Karfreitag

    Gelobt sei Jesus Christus !



    Karfreitag - der Gedenktag des Leidens und Sterbens unseres Herrn:
    Fast- und Abstinenztag.

    - Gedenken ( kein Fest !) des Leidens und Sterbens unseres Herrn:

    - Die grossen Karfreitags-Fürbitten
    inkl. der Fürbitten für die Juden
    Karfreitag

    - Kreuz-Enthüllung und Kreuz-Verehrung





    Zum Karfreitag - Freitag des Leidens und Sterbens unseres Herrn - aus dem Schott-Messbuch 1962:

    -

    I. Oratio
    Oremus. Deus qui peccati veteris hereditariam mortem, in qua posteritatis genus omne successerat, Christi tui, Domini nostri, passione solvisti: da, ut, conformes eidem facti; sicut imaginem terrenæ naturæ necessitate portavimus, ita imaginem cælestis gratiæ sanctificatione portemus. Per eundem Christum Dominum nostrum. R Amen.

    O Gott, durch das Leiden Deines Gesalbten, unseres Herrn, hast Du aufgehoben das Erbe der alten Sünde, den Tod, der übergegangen ist auf alle Geschlechter.
    Die wir nach unabwendbarem Lose das Bild der irdischen Natur tragen sollten, verleihe uns, da wir gleichförmig geworden sind Deinem Sohne, nun auch das Bild des himmlischen Menschen in uns zu tragen,
    geheiligt aus Gnade
    .
    Darum bitten wir Dich durch Ihn, Christus, unsern Herrn. R Amen.
    [....]
    II. Oratio
    Deus, a quo et Judas reatus sui pœnam, et confessionis suæ latro præmium sumpsit, concede nobis tuæ propitiationis effectum: ut, sicut in passione sua Jesus Christus, Dominus noster, diversa utrisque intulit stipendia meritorum; ita nobis, ablato vetustatis errore, resurrectionis suæ gratiam largiatur: Qui tecum vivit et regnat in unitate Spiritus Sancti Deus: per omnia sæcula sæculorum. R Amen.

    O Gott, von dem Judas die Strafe für seine Schuld und der Schächer den Lohn für sein Bekenntnis empfing, laß uns die Wirkung Deiner verzeihenden Huld erfahren, und wie unser Herr Jesus Christus in Seinem Leiden jedem der beiden nach seinen Verdiensten verschieden vergolten hat,
    so befreie Er uns von alter Verblendung und schenke uns die Gnade Seiner Auferstehung: der mit Dir lebt und herrscht in der Einheit des Heiligen Geistes, Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit. R Amen.

    -


    Des Propheten Jesaja Weissagung:

    Jes 53,3
    Doch er wurde durchbohrt wegen unserer Verbrechen,
    wegen unserer Sünden zermalmt.
    Zu unserem Heil lag die Strafe auf ihm,
    durch seine Wunden sind wir geheilt.



    Siehe dazu bitte auch:
    Das Leiden Christi und das Grabtuch Jesu

    Die Passion Christi


    Wir lesen
    im heiligen Evangelium nach Markus
    -
    Mk 15,33
    Als die sechste Stunde kam, brach über das ganze Land eine Finsternis herein. Sie dauerte bis zur neunten Stunde.
    -

    Diese äussere Finsternis zeigte sinnbildlich jene unermessliche qualvolle Finsternis der Seele unseres HERRN und GOTTES JESUS CHRISTUS....
    durch diese unbeschreiblichen Verlassenheits-Gefühle
    selbst von Seinem Vater hat ER in für uns niemals nachvollziebarer Art und Weise die Qualen derjenigen erlitten, die in der Hölle für immer von der
    HERRLICHKEIT GOTTES getrennt sein müssen....

    Unser HERR und GOTT JESUS CHRISTUS hat die Qualen der Höllenverlassenheit erlitten,
    damit der Mensch nicht auf ewig
    von GOTT verlassen werden muss....

    und nach den dreistündigen unermesslich qualvollen Verlassenheitsgefühlen am Kreuze rief Er aus:
    -

    Und in der neunten Stunde rief Jesus mit lauter Stimme:
    Eloï, Eloï, lema sabachtani?, das heißt übersetzt:
    Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?

    -


    Hier müssen wir auch gleich anknüpfen und den dogmatischen Glaubensaritkel zitieren, der besagt:
    -
    "... hinabgestiegen in die Hölle.."
    ( heute wird auch "in das Reich des Todes" gebraucht ...)

    -

    Dazu aus Ludwig Ott, Grundriss der katholischen Dogmatik, 1963:
    -
    "Nach seinem Tode stieg Christus mit der vom Leib getrennten Seele in die Unterwelt hinab.
    [....]
    Die Unterwelt ist der Aufenthaltsort der Seelen der Gerechten der vorchristlichen Zeit, die sogenannte Vorhölle (limbus Patrum)."

    -


    Dieses Hinabsteigen unseres HERRN und GOTTES JESUS CHRISTUS
    nach dem Tode in die Hölle ist denn auch die
    ERLÖSUNG der Gerechten der Vorzeit seit Adam.


    Der Katechismus nach dem Konzil v. Trient:

    -

    Es wird uns zu glauben vorgestellt, dass als Christus schon gestorben war, seine Seele in die Unterwelt hinabstieg und dort so lange verblieb, als sein Leib im Grabe war.
    Mit diesen Worten bekennen wir aber auch zugleich, dass dieselbe Person Christi in dieser Zeit sowohl in der Unterwelt war, als sie im Grabe lag.
    Dass wir so sprechen, darf niemand Wunder nehmen, da ja, wie wir schon oft erklärt haben, obwohl die Seele vom Leibe fortging, dennoch niemals die Gottheit weder von der Seele, noch vom Leibe sich getrennt hat.
    [....]
    die Gerechten....
    durch die selige Hoffnungvder Erlösung aufgerichtet, einen ruhigen Aufenthalt genossen.
    Die Seelen dieser Gerechten nun, welche im Schosse Abrahamsden Erlöser erwarteten,
    hat Christus der Herr bei seinem Herabsteigen in die Hölle befreit.


    -


    Den anderen Menschen wird bis zum Ende der Zeit die
    ERLÖSUNG
    durch die sakramentale Gnadenfülle der Heiligen Mutter Kirche zuteil !


    Wir sehen also, dass das unermessliche Leiden
    unseres HERRN und GOTTES JESUS CHRISTUS
    - auch die völlige Verlassenheit am KREUZE -
    zum Erlösungswerk unabdingbar dazugehört.....

    ER hat sich
    in dieser Zeit für uns verurteilen lassen ....
    aufdass wir nicht in Ewigkeit verurteilt werden müssen

    ER war
    in dieser Zeit in völliger Verlassenheit....
    aufdass wir nicht in Ewigkeit von IHM verlassen sein müssen

    ER ist
    in dieser Zeit für uns gestorben....
    aufdass wir nicht in Ewigkeit sterben müssen.

    Der heilige Hieronymus über den hochheiligen Tod
    unseres HERRN und GOTTES JESUS CHRISTUS:


    "Er ist in den Tod gegangen,
    auf daß der Tod an seinem Tod den Tod finde"



    Der hl. Franz v. Sales:
    -

    "Ezechiel sah etwas wie eine Hand, die ihn bei einer einzigen Locke seines Hauptes ergriff und ihn zwischen Erde und Himmel emporhob (Ez 8,3).
    So war auch der Herr auf dem Kreuz zwischen Erde und Himmel erhöht, scheinbar von der Hand seines Vaters nur an der äußersten Spitze seines Geistes gehalten, sozusagen an einem einzigen Haar seines Hauptes, das, von der gütigen Hand des ewigen Vaters berührt, einen über alles erhabenen Einstrom von Seligkeit empfing, während alles übrige in Traurigkeit und Verlassenheit versunken blieb, weshalb er auch ausrief:
    „Mein Gott, mein Gott, warum hast Du mich verlassen?“
    (Mt 27,46).
    Man sagt, der sogenannte Laternenfisch hebe bei den ärgsten Unwettern seine Zunge aus den Fluten und diese sei so leuchtend, strahlend und hell, daß sie den Schiffern als Leuchte und Fackel diene (Plin. H. n. 9,27).
    So waren auch in dem Meer der Leiden, in das unser Herr versenkt war, alle Fähigkeiten seiner Seele wie verschlungen von der Qual so vieler Peinen und wie begraben in ihr, außer der Spitze seines Geistes, die, frei von aller Drangsal, ganz hell und leuchtend war vor Herrlichkeit und Seligkeit.
    Wie selig ist die Liebe, die in der höchsten Spitze des Geistes der Gläubigen herrscht, während sie in den Wogen und Fluten der inneren Drangsale

    Er hatte einen aus dem Sterblichen kommenden Widerwillen, den Tod zu erleiden, er sagte es selber; aber während alles andere sich auflehnte, war er mit der äußersten Spitze des Geistes dem Willen seines Vaters ergeben".

    -


    Über die Notwendigkeit der immer vertiefter zu verinnerlichenden richtigen Betrachtung des Leidens Christi der Prämonstratenser-Pater Leonarde Goffine
    in seinem Unterrichtsbuch aus dem 19.Jahrhundert:
    -

    "Die Betrachtung des Leidens Christi ist bei den meisten Menschen sehr fehlerhaft beschaffen!
    Sie stellen sich vor, als wenn Jesus Christus wirklich vor ihren Augen Blut schwitzte, gefangen, gegeißelt, gekreuzigt würde.
    Das ist recht; aber oft hält man sich nur bei den Schmerzen des Leidens auf und beherzigt nicht, warum und wie, mit welcher Geduld, Sanftmut und Liebe Er gelitten hat; ja, man meint, die Hauptsache sei getan, wenn man mit dem leidenden und sterbenden Heilande ein recht großes Mitleiden gehabt habe.
    Es ist ganz recht, wenn ein christliches Herz bei den Misshandlungen des Erlösers ein großes Mitleiden empfindet.
    Aber damit muss man nicht zufrieden sein; das muss man nicht als die Hauptsache ansehen.
    Warum wohl hat der heilige, unschuldige Jesus so mannigfaltige und unausstehliche Schmerzen erduldet,

    warum hat er sich von den Juden und den Heiden, von Volk und Priestern, von Richtern und Anklägern so schrecklich misshandeln lassen?
    Warum hat Er an Leib und Seele so unaussprechlich gelitten?
    Neben dem, dass Er uns durch Sein allbelebendes Sterben von der Sünde erlösen wollte, war gewiss auch dies eine Ursache davon, dass Er uns, sozusagen, ein allmächtiges und in jeder Hinsicht vollkommenes Beispiel gäbe,
    wie wir, wir sündige Menschen, uns in unseren geringen, oft gar wohlverdienten Widerwärtigkeiten betragen sollen.
    Christus hat für uns gelitten, schreibt der heilige Petrus (1. Br. 2,21) und euch ein Beispiel hinterlassen, damit ihr seinen Fußstapfen nachfolget.
    Diese wenigen Worte unterrichten uns, wie wir das Leiden und Sterben Jesu Christi betrachten sollen.
    Darin besteht die wahre Andacht zu dem leidenden und sterbenden Jesus, dass wir (nebst dem, dass wir die Sünden, die Ihn ans Kreuz gebracht haben, von Herzen verabscheuen)
    das Beispielreiche in seinem Leiden und Sterben genau heraussuchen, aufmerksam überdenken und getreu in unserem Wandel widerspiegeln.

    Darin besteht die wahre Andacht zu dem leidenden und sterbenden Jesus,
    dass wir Seinen vollkommenen Gehorsam gegen den Willen des himmlischen Vaters,
    Seine unermessliche Liebe gegen
    uns Menschen,
    Seine wahrhaft göttliche Geduld und Sanftmut in den schrecklichsten Leiden oft bei uns ernsthaft erwägen und unser Reden und Schweigen, unser Leiden und Dulden, danach einrichten.


    Darin besteht die wahre Andacht zu dem leidenden und sterbenden Jesus,
    dass wir an den Gekreuzigten glauben wie Paulus und Seiner Liebe nachfolgen wie Johannes.

    Darin besteht die wahre Andacht zu dem leidenden und sterbenden Jesus,
    dass wir als wahre Jünger Jesu leiden, wie Er gelitten hat;
    als wahre Jünger Jesu gehorsam seien, wie Er lebte
    und starb.


    Wer die Geduld, wie die Sanftmut, die Zufriedenheit mit Gott
    im Leiden aus der Betrachtung des Leidens Jesu Christi
    noch nicht gelernt hat
    ;
    der hat das Leiden Jesu Christi noch nie recht betrachtet.

    Wer aus der Betrachtung des Leidens Christi
    noch nie gelernt hat, auf Gott zu vertrauen, auch wenn Er verwundet;
    zu Ihm aufzusehen, wenn Er auch sein Angesicht verbirgt;
    Ihm zu danken, wenn Er schlägt;
    Ihn mit ausharrendem Vertrauen anzurufen, wenn Er seine Hilfe zu verzögern scheint
    ;
    der mag Alles verstehen, aber die leichte und, wenn ich so sagen darf, kunstlose Kunst,
    das Leiden Christi nutzbringend zu betrachten, versteht er nicht.

    Wer aus der Betrachtung des Leidens Christi noch nicht gelernt hat, Böses mit Gutem zu vergelten,
    den Flucher zu segnen, den Hasser zu lieben, den Beleidiger zu umarmen

    – er mag große Dinge kennen –
    seinen Herrn und Meister, sein Beispiel, Jesum Christum, kennt er noch nicht:
    Jesum Christus und den, der Ihn gesandt hat, liebt er noch nicht.
    Und daran ist doch alles gelegen.
    Lasset uns darum, wenn wir das Leiden Christi betrachten, es so betrachten, dass wir uns dabei Sein heiliges Beispiel vor Augen stellen und uns aneifern, Seinen heiligen Fußstapfen nachzufolgen! (Bischof Sailer)"

    -


    Kreuz -Verehrung


    Ecce lignum crucis, in quo salus mundi pependit!

    Sehet das Holz des Kreuzes, an dem gehangen das Heil der Welt!

    Alle antworten:

    Venite, adoremus!


    Kommt, lasset uns anbeten!

    -


    Die Karfreitagsliturgie im Alten Ritus:
    http://www.mariawalder-messbuch.de/as62/...arfr/index.html

    -


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  • Gründonnerstag / Hoher DonnerstagDatum13.04.2022 21:08
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema Gründonnerstag / Hoher Donnerstag

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Mit dem Gründonnerstag beginnt das
    "Triduum Sacrum",
    - die Heiligen Drei Tage -
    das dreitägige Gedächtnis des Leidens, Sterbens, der Grabesruhe und der Auferstehung unseres Herrn und Gottes Jesus Christus .

    Der Gründonnerstag ist
    auch die Erinnerung an die Einsetzung des allerheiligsten Altarsakramentes und des Priestertums.


    Aus dem Bomm Volksmessbuch 1962:
    -

    "Die Kirche nennt den heutigen Tag "Donnerstag vom Letzten Abendmahl des Herrn".
    Sie begeht also an ihm in besonderer Weise das Gedächtnis und die Erneuerung des Letzten Abend- und Liebesmahles mit der Einsetzung der Eucharistie und des Priestertums."

    -


    Das allerheiligste Altarsakrament



    Das heilige Sakrament der Priesterweihe



    Ein Mensch kann bloss Symbole hinterlassen.....
    Unser Herr und Gott Jesus Christus aber hat uns im allerheiligsten Altarsakrament.....
    Sich Selbst "hinterlassen".....und nicht bloss einen "Teil" von Sich....
    sondern Sein ganzes Wesen......die Kraft und die Fülle Seines Dreieinen Göttlichen Lebens!


    Der heilige Bernhardin von Siena schreibt:
    -

    " Freunde hinterlassen ein Zeichen, vielleicht einen Ring,
    aber Christus hinterlässt uns Seinen Leib und Sein Blut,
    Seine Seele und Seine Gottheit, sich Selbst, ohne etwas zurückzubehalten
    ."

    -
    Siehe dazu bitte auch:
    Gegenwart Christi



    Zum Gründonnerstag - Missa "nos autem" - aus dem Introitus der Liturgie:
    (Schott-Messbuch 1962):
    -


    Introitus Gal. 6, 14

    Nos autem gloriari oportet in Cruce Domini nostri Jesu Christi: in quo est salus, vita et resurrectio nostra: per quem salvati et liberati sumus. (Ps. 66, 2)
    [....]

    Wir aber sollen uns rühmen im Kreuze unseres Herrn Jesus Christus. / In Ihm ist uns Heil geworden und Auferstehung und Leben; / durch Ihn sind wir erlöst und befreit. (Ps. 66, 2)
    [....]



    Weiter aus dem Schott-Messbuch 1962:
    -

    Feria Quinta in Cena Domini – Das Gedächtnis des Herrenmahles

    Gründonnerstag

    Das Abendmahlsamt
    Stationskirche: St. Johann im Lateran
    1. Kl. – Farbe weiß


    Die Kirche gedenkt heute einer Reihe geheimnisreicher Begebenheiten, die der Passion unseres Herrn unmittelbar vorausgingen.
    Es sind dies:
    das letzte Abendmahl mit den Abschiedsreden,
    die Fußwaschung an den Aposteln,
    die Einsetzung der heiligen Eucharistie als Christi immerwährendes Vermächtnis,
    die Betrauung der Apostel mit dem Priestertum,
    der Verrat des Judas,
    schließlich Jesu Todesangst und Gefangennahme am Ölberg
    .
    Dazu kommt, daß die römische Kirche in alter Zeit zum Abschluß der Buß- und Fastenwochen die am Aschermittwoch aus der Gemeinde ausgeschlossen öffentlichen Büßer heute wieder aufnahm und ihnen Aussöhnung gewährte.
    Freude und Wehmut liegen heute also nahe beisammen.
    Mit Recht heißt dieser Tag
    Grün- = Grein-Donnerstag (greinen = weinen),
    da er uns vor allem an Bitternis und Buße gemahnt.

    Entblößung der Altäre

    Am vorbereiteten Altar angekommen, stellt der Zelebrant die Pyxis auf das Corporale nieder, macht Kniebeuge, legt abermals Weihrauch ein und beräuchert das Allerheiligste.
    Unterdessen singt der Sängerchor „Tantum ergo“ bis zum Schluß des Hymnus.
    Der Zelebrant (Diakon) gibt das Allerheiligste in den Tabernakel; alle halten danach inne und verharren eine Weile in stillem Gebet.
    Dann geht der Zug nach einer Kniebeuge zum Hochaltar zurück.

    Sind mehrere Pyxides mit konsekrierten Hostien zu übertragen,
    so geschieht dies jetzt gleich, wobei jedoch nur zwei Akoluthen (Ministranten) mit brennenden Kerzen den Priester (Diakon) begleiten.

    Nun legen Zelebrant, Diakon und Subdiakon in der Sakristei die weißen Paramente ab, der Zelebrant und der Diakon nehmendie violette Stola, und alle drei gehen zur Entblößung der Altäre

    Vor dem Altar stehend, spricht der Zelebrant die Antiphon „Dividunt sibi vestamenta mea, et de veste mea mittunt sortem“ und stimmt den folgenden Psalm 21 an, den der anwesende Klerus weiterbetet.
    Inzwischen entblößt der Priester unter Beihilfe des Diakons und des Subdiakons
    die Altäre, den Hochaltar zuerst;
    ausgenommen den Altar, wo das Allerheiligste aufbewahrt wird.

    Sind alle Altäre entblößt, kehrt der Zelebrant an den Hochaltar zurück und wiederholt die Antiphon."



    [....]

    -
    http://www.mariawalder-messbuch.de/mwmwb...rdo1/node1.html


    Die bevorstehenden unermesslichen Leiden vor Seinem allwissenden Augen sehend
    - die gesamte Sündenlast aller Menschengeschlechter auf Ihm lastend - liessen unseren Herrn und Gott Jesus Christus denn auch vor Angst zu Boden sinken und
    Seinen Vater darum bitten, Dieser möge den Kelch an Ihm vorübergehen lassen....
    doch sogleich fügte Er hinzu, dass der Wille Seines Vaters geschehen möge!




    Der hl. Franz v. Sales schreibt:

    -

    So wie der Herr nach seinem Gebet der Ergebung im Ölgarten und nach seiner Gefangennahme sich nicht nur mit einer wunderbaren Hingabe seines Leibes und seines Lebens denen auslieferte, die ihn kreuzigen wollten, sich von ihnen nach ihrem Belieben behandeln und wegführen ließ, sondern auch mit einem vollkommenen Gleichmut seine Seele und seinen Willen in die Hände des Ewigen Vaters übergab.
    Denn obwohl er sagte: „Mein Gott, mein Gott, warum hast Du mich verlassen?“ (Mt 27,46), so geschah dies nicht, um dem heiligen Gleichmut zuwiderzuhandeln, von dem er beseelt war, sondern um uns die tatsächliche Bitternis und die Peinen seiner Seele erkennen zu lassen. Das zeigte er bald darauf, indem er sein ganzes Leben und sein bitteres Leiden mit den unvergleichlichen Worten abschloß:
    „Vater, in Deine Hände empfehle ich meinen Geist“ (Lk 23,46).

    -

    Wir lesen im heiligen Evangelium nach Lukas,
    dass unser Herr und Gott Jesus Christus in Seinem einsamen Leiden am Ölberg
    Blut geschwitzt hat.
    Heute gedenken wir denn auch Seiner unermesslichen Todes-Angst am Ölberg.....

    In Lk 22, 44 lesen wir:
    "Und als er in Angst geriet, betete er noch eindringlicher,
    und es wurde sein Schweiß wie Blutstropfen, die niederrannen zur Erde." (Vulgata)
    Das erste Gesätz des schmerzhaften Rosenkranzes lautet denn auch
    "Der für uns Blut geschwitzt hat".


    Dazu tief besinnliche Worte des katholischen Schriftstellers Georges Bernanos (1888-1948)

    -

    "Nie war menschliche Angst so riesengroß geworden, nie wird sie wieder so groß sein.
    Sie hatte alles in ihm überdeckt,
    nur jenen äußersten Gipfel der Seele nicht, auf dem er sich dem göttlichen Willen fügte...


    Den Märtyrern stand Christus bei.
    Aber ihm
    stand niemand bei, denn jede Hilfe, jede Barmherzigkeit geht von ihm aus.

    Kein lebendes Wesen wird je so einsam, so entwaffnet in den Tod gehn wie er.
    Auch der Unschuldigste ist immer noch ein Sünder und fühlt unbestimmt, daß er als solcher den Tod verdient. Der sündige Mensch sühnt im Tod seine Sünden.
    Aber er..."

    -


    "Das Gebet am Ölberg

    Lk 22,39
    Dann verließ Jesus die Stadt und ging, wie er es gewohnt war,
    zum Ölberg; seine Jünger folgten ihm.
    Lk 22,40
    Als er dort war, sagte er zu ihnen:
    Betet darum, dass ihr nicht in Versuchung geratet!
    Lk 22,41
    Dann entfernte er sich von ihnen ungefähr einen Steinwurf weit,
    kniete nieder und betete:
    Lk 22,42
    Vater, wenn du willst, nimm diesen Kelch von mir!
    Aber nicht mein, sondern dein Wille soll geschehen
    .


    Lk 22,43
    Da erschien ihm ein Engel vom Himmel und gab ihm (neue) Kraft.
    Lk 22,44
    Und er betete in seiner Angst noch inständiger
    und sein Schweiß war wie Blut, das auf die Erde tropfte.




    Lk 22,45
    Nach dem Gebet stand er auf, ging zu den Jüngern zurück und fand sie schlafend;
    denn sie waren vor Kummer erschöpft.
    Lk 22,46
    Da sagte er zu ihnen: Wie könnt ihr schlafen?
    Steht auf und betet, damit ihr nicht in Versuchung geratet"
    -

    Die Bilder mit Christus am Ölberg stammen aus dem ausgezeichneten Film
    "The Passion of the Christ" von Mel Gibson
    Die Passion Christi



    Immer wieder bleibt uns das ehrfürchtige Staunen vor dem Ewigen Ratschluss der allerheiligsten Dreifaltigkeit, Gottes.

    So begann denn der unermesslich schmerzliche Kreuzweg
    unseres Herrn und Gottes Jesus Christus
    im Garten Getsemani am Fusses des Ölberges !
    In einem Garten.....
    denn
    die Erschütterung der Welt durch die Ursünde durch unsere Stammeltern
    - Adam und Eva -
    vollzog sich auch in einem Garten....
    im paradiesischen Garten Eden !


    Aus der Genesis der Heiligen Schrift:
    -

    "Gen 2,15
    Gott, der Herr, nahm also den Menschen
    und setzte ihn in den Garten von Eden,
    damit er ihn bebaue und hüte.
    Gen 2,16
    Dann gebot Gott, der Herr, dem Menschen:
    Von allen Bäumen des Gartens darfst du essen,
    Gen 2,17
    doch vom Baum der Erkenntnis von Gut und Böse darfst du nicht essen;
    denn sobald du davon isst, wirst du sterben.

    -

    Der Fall des Menschen

    Gen 3,1
    Die Schlange war schlauer als alle Tiere des Feldes, die Gott, der Herr, gemacht hatte.
    Sie sagte zu der Frau:
    Hat Gott wirklich gesagt:
    Ihr dürft von keinem Baum des Gartens essen?
    Gen 3,2
    Die Frau entgegnete der Schlange:
    Von den Früchten der Bäume im Garten dürfen wir essen;
    Gen 3,3
    nur von den Früchten des Baumes, der
    in der Mitte des Gartens steht, hat Gott gesagt:
    Davon dürft ihr nicht essen und daran dürft ihr nicht rühren, sonst werdet ihr sterben.
    Gen 3,4
    Darauf sagte die Schlange zur Frau: Nein, ihr werdet nicht sterben.
    Gen 3,5
    Gott weiß vielmehr: Sobald ihr davon esst, gehen euch die Augen auf;
    ihr werdet wie Gott und erkennt Gut und Böse.
    Gen 3,6
    Da sah die Frau, dass es köstlich wäre, von dem Baum zu essen, dass der Baum eine Augenweide war und dazu verlockte, klug zu werden.
    Sie nahm von seinen Früchten und aß; sie gab auch ihrem Mann, der bei ihr war,
    und auch er aß.
    Gen 3,7
    Da gingen beiden die Augen auf und sie erkannten, dass sie nackt waren.
    Sie hefteten Feigenblätter zusammen und machten sich einen Schurz.
    Gen 3,8
    Als sie Gott, den Herrn, im Garten gegen den Tagwind einherschreiten hörten,
    versteckten sich Adam und seine Frau
    vor Gott, dem Herrn, unter den Bäumen des Gartens
    .

    Gen 3,9
    Gott, der Herr, rief Adam zu und sprach:
    Wo bist du?
    Gen 3,10
    Er antwortete:
    Ich habe dich im Garten kommen hören;
    da geriet ich in Furcht, weil ich nackt bin, und versteckte mich.
    Gen 3,11
    Darauf fragte er:
    Wer hat dir gesagt, dass du nackt bist? Hast du von dem Baum gegessen,
    von dem zu essen ich dir verboten habe?
    Gen 3,12 Adam antwortete:
    Die Frau, die du mir beigesellt hast, sie hat mir von dem Baum gegeben
    und so habe ich gegessen.
    Gen 3,13
    Gott, der Herr, sprach zu der Frau:
    Was hast du da getan?
    Die Frau antwortete:
    Die Schlange hat mich verführt und so habe ich gegessen.
    Gen 3,14
    Da sprach Gott, der Herr, zur Schlange:
    Weil du das getan hast, bist du verflucht
    unter allem Vieh und allen Tieren des Feldes.
    Auf dem Bauch sollst du kriechen und Staub fressen alle Tage deines Lebens.
    Gen 3,15
    Feindschaft setze ich zwischen dich und die Frau,
    zwischen deinen Nachwuchs und ihren Nachwuchs.
    Er trifft dich am Kopf und du triffst ihn an der Ferse.
    Gen 3,16
    Zur Frau sprach er:
    Viel Mühsal bereite ich dir, sooft du schwanger wirst.
    Unter Schmerzen gebierst du Kinder.
    Du hast Verlangen nach deinem Mann; er aber wird über dich herrschen.
    Gen 3,17
    Zu Adam sprach er:
    Weil du auf deine Frau gehört und von dem Baum gegessen hast,
    von dem zu essen ich dir verboten hatte:
    So ist verflucht der Ackerboden deinetwegen.
    Unter Mühsal wirst du von ihm essen alle Tage deines Lebens.
    Gen 3,18
    Dornen und Disteln lässt er dir wachsen und die Pflanzen des Feldes musst du essen.
    Gen 3,19
    Im Schweiße deines Angesichts sollst du dein Brot essen,
    bis du zurückkehrst zum Ackerboden;
    von ihm bist du ja genommen.
    Denn Staub bist du, zum Staub musst du zurück.
    Gen 3,20
    Adam nannte seine Frau Eva (Leben), denn sie wurde die Mutter aller Lebendigen.
    Gen 3,21
    Gott, der Herr, machte Adam und seiner Frau Röcke aus Fellen und bekleidete sie damit.
    Gen 3,22
    Dann sprach Gott, der Herr: Seht, der Mensch ist geworden wie wir;
    er erkennt Gut und Böse. Dass er jetzt nicht die Hand ausstreckt,
    auch vom Baum des Lebens nimmt, davon isst und ewig lebt!
    Gen 3,23
    Gott, der Herr, schickte ihn aus dem Garten von Eden weg,
    damit er den Ackerboden bestellte, von dem er genommen war.
    Gen 3,24
    Er vertrieb den Menschen und stellte östlich des Gartens von Eden die Cherubim auf
    und das lodernde Flammenschwert, damit sie den Weg zum Baum des Lebens bewachten."

    -


    Der neue Adam
    - unser HERR und GOTT JESUS CHRISTUS -
    begann Seinen hochheiligen Leidensweg auch in einem Garten....
    Getsemani
    .


    Der Mensch gewordenen eingeborene SOHN GOTTES JESUS CHRISTUS ist für die Sühne der Sünden der Welt gekommen....um so alles neu zu machen....

    -

    Offb 21,5
    Er, der auf dem Thron saß, sprach:
    Seht, ich mache alles neu.

    Und er sagte:
    Schreib es auf, denn diese Worte sind zuverlässig und wahr.

    -

    In einem Garten - Eden - geschah der Sündenfall

    In einem Garten - Getsemani - begann der hochheilige Leidensweg des zur Sühne der Sünden der Welt Mensch gewordenen eingeborenen Sohnes Gottes....
    unseres HERRN und GOTTES JESUS CHRISTUS .....

    Welch ein unergründliches Mysterium des Ewigen Ratschlusses Gottes !

    -


    Vergessen wir auch nicht:
    Bereits am Gründonnerstag Abend hat das unermessliche Leiden unseres Herrn und Gottes Jesus Christus begonnen.

    Mit der Gefangennahme und der Nacht im Kerker....
    fürchterliche Misshandlungen, Verhöhnungen und Demütigungen....

    um am darauffolgenden Morgen schon entkräftet und entstellt durch die Misshandlungen den Kreuzweg zu gehen....

    Die Andacht der fünfzehn geheimen Leiden und Schmerzen
    unseres Herrn und Gottes Jesus Christus


    -

    Fünfzehn geheime Leiden und Schmerzen unseres Herrn Jesus Christus
    welche Christus der Herr der frommen und Gott liebenden Schwester Maria Magdalena aus dem Orden der heiligen Klara, welche zu Rom in großer Heiligkeit gelebt und selig gestorben, mündlich geoffenbart hat.
    Christus erfüllt den Wunsch dieser Schwester, die etwas von Seinen heimlichen Leiden zu wissen begehrte, indem Er erschien und ihr fünfzehn Schmerzen, die er in der Nacht vor Seinem Tode ausgestanden hatte, offenbarte. Christus sprach zu ihr:

    „Die Juden hielten Mich für den schlimmsten Menschen, der damals auf Erden war. Darum --->

    1.
    banden sie Mir mit einem Seil Meine Füsse und rissen mich über die Stiege hinab in einen unsauberen, stinkenden Keller,

    2.
    entblößten sie Mich Meiner Kleider und zerstachen Meinen Leib mit eisernen Spitzen;

    3.
    banden sie Mir ein Seil um den Leib und schleiften Mich im Keller auf dem Boden hin und her;

    4.
    hefteten sie Mich an ein Stück Holz und ließen Mich hängen, bis ich ausschlüpfte und herabfiel. Über diesen Schmerz weinte ich blutige Tränen;

    5.
    banden sie Mich an einen Pfahl und durchstachen Meinen Leib mit verschiedenen Waffen, bewarfen Mich mit Steinen und brannten Mich mit Glut und Fackeln;

    6.
    durchstachen sie Mich mit Ahlen und Spießen und rissen Mir Haut und Fleisch von Meinem Leibe und von Meinen Adern;

    7.
    banden sie Mich an eine Säule und stellten Mich auf ein glühendes Blech;

    8.
    krönten sie Mich mit einer eisernen Krone und verbanden Mir die Augen mit den unreinsten Tüchern;

    9.
    setzten sie Mich auf einen Stuhl, der von spitzen Nägeln war, die tiefe Löcher in Meinen Leib bohrten;

    10.
    begossen sie Mir die Wunden mit fließendem Blei und Pech und stießen Mich den Stuhl hinab;

    11.
    steckten sie Mir zur Schmach und Pein Nadeln und Nägel in die Löcher meines ausgerissenen Bartes;

    12.
    warfen sie Mich auf ein Kreuz, an das sie Mich so stark banden, daß Ich kaum mehr Atem holen konnte

    13.
    traten sie Mir auf das Haupt, einer stand mit dem Fuß auf Meiner Brust und stach Mir einen Dorn von Meiner Krone durch die Zunge;

    14.
    gossen sie Mir den abscheulichsten Unflat in Meinen Mund;

    15.
    gebrauchten sie die schändlichsten Worte und Ausdrücke über Mich, banden Mir die Hände auf den Rücken, führten Mich mit vielen Schlägen und Streichen aus dem Gefängnis und schlugen Mich sehr oft mit Ruten.“

    Dann sprach Christus:
    „Meine liebe Tochter! Ich begehre, daß du diese fünfzehn geheimen Leiden und Schmerzen anderen offenbarst, damit sie betrachtet und verehrt werden.

    Wer Mir täglich eines von diesen unbekannten Leiden aus Liebe aufopfert und das nachfolgende Gebet andächtig verrichtet, den will ich am Tage des Gerichtes mit der ewigen Seligkeit belohnen.“

    GEBET (täglich)
    Mein Herr und mein Gott!
    Es ist mein unveränderlicher Wille, Dich durch die fünfzehn geheimen Leiden und Blutvergießungen zu verehren, zu loben und anzubeten.
    So viel Sandkörnchen am Meere, so viele Körnlein in den Äckern, so viele Gräslein auf Erden und so viel Früchte auf den Bäumen, so viel Blättlein an den Zweigen, so viel Blumen in den Wiesen,
    so viel Sternlein am Firmament, so viel Engel im Himmel und
    so viel Kreaturen auf Erden sind;
    so viel tausendmal sei gebenedeit, gelobt und verherrlicht der liebreichste Herr Jesus Christus,
    Sein heiligstes Herz,
    Sein kostbares Blut,
    das göttliche Opfer der hl. Messe,
    das hochwürdigste Sakrament des Altares,
    die allerseligste Jungfrau Maria,
    die glorwürdigen neun Chöre der Engel und
    die gebenedeite Schar der Heiligen,
    von mir und allen Menschen, von nun an bis in Ewigkeit.
    Ebenso vielmal begehre ich Dir, mein liebster Jesus, zu danken, zu dienen und genugzutun, Dir alle Schmach zu vergelten und mit Leib und Seele anzugehören.
    So vielmal bereue ich auch meine Sünden und bitte Dich, meinen Herrn und Gott, um Verzeihung, opfere ich alle Deine Verdienste für meine Sünden, Schulden und Strafen dem himmlischen Vater auf, fasse ich einen festen Vorsatz zur Besserung meines Lebens und bitte um eine glückselige Sterbestunde, und rufe Dich um die Erlösung der Armen Seelen an.
    Diese Andacht will ich jeden Tag (Stunde) erneuern und bis zu meinem Tode darin verharren. Ich bitte Dich o guter und liebenswürdiger Jesus, daß Du diese meine herzliche Begierde im Himmel bekräftigst und nicht gestattest, daß sie von einigen Menschen, viel weniger vom bösen Feind je könne vernichtet werden - Amen

    -

  • Die Verehrer des KreuzesDatum11.04.2022 19:34
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema Die Verehrer des Kreuzes

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Als treugläubige Katholiken wissen wir zu unterscheiden:
    Wir verehren das Kreuz, beten aber alleine Gott an.

    Dazu Klärendes vom Prämonstratenser-Pater Leonhard Goffine (1648-1719)
    in "Katholische Handpostille":

    -

    "Warum wird das Kreuz Christi so hoch geehrt?


    Weil es der Altar gewesen ist, auf welchem der Herr sich für uns aufgeopfert hat; das Werkzeug, wodurch er unsere Erlösung vollbracht hat; die siegreiche, mit dem Blute Christi besprengte Fahne, wodurch der Teufel überwunden wurde und noch immer überwunden wird.


    Darf man das Kreuz Christi anbeten?

    Keineswegs;
    denn die Anbetung gebührt Gott allein;
    und wenn wir mit der heiligen Kirche das Kreuz begrüssen:
    O Kreuz, du unsere einzige Hoffnung“,


    so beziehen sich solche Worte doch nur auf Christus, der uns durch das Kreuz erlöst hat und deshalb die dankbarste Anbetung verdient.



    Wie verehrt man das Kreuz Christi am besten?

    1.
    Wenn man sich nicht schämt, sich öffentlich als ein Verehrer des Kreuzes zu zeigen und deshalb sich gerne mit dem Kreuze bezeichnet.
    2.
    Wenn man das Kreuz liebt,
    d.h. die von Gott geschickten Widerwärtigkeiten geduldig, gerne und mit Freuden erträgt und so nach der Lehre und dem Beispiel Christi
    sein Kreuz täglich auf sich nimmt und ihm nachfolgt." (Luk. 9,23)

    -


    Papst Clemens XIII. hat im 18. Jahrhundert geschrieben:
    -

    "Darüber hinaus ehren wir die fünf Wunden Christi bei der Heiligen Messe und durch ein eigenes Offizium, und um dieser Wunden willen verehren wir desgleichen die Füße, Hände und die Seite des Erlösers, dessen Liebe alles überstieg.
    Diesen Gliedern des allerheiligsten Leibes unseres Herrn gebührt unsere besondere Verehrung, gerade weil sie besondere Leiden zu unserer Erlösung erduldeten und mit diesen Wunden als erhabenem Zeichen der Liebe geschmückt sind
    ."

    -

    Empfehlenswert ist bei der Verehrung der hl. fünf Wunden vor einem Kruzifix die Weissagung des Propheten Jesaja zu Grunde zu legen:

    Jes 53,3
    Doch er wurde durchbohrt wegen unserer Verbrechen,
    wegen unserer Sünden zermalmt.
    Zu unserem Heil lag die Strafe auf ihm,
    durch seine Wunden sind wir geheilt.




    Die hl. fünf Wunden erfahren denn auch bei der Weihe der Osterkerze ihre Verehrung; siehe bitte hier:
    https://www.mariawalder-messbuch.de/as62...arsa/node4.html


    Im Gesang- und Messbuch für die Alte Messe - dem "Salve Regina" - ist eine segensreiche Andacht zu den heiligen fünf Wunden abgedruckt.
    Bei Klick auf die Seiten ist der Text relativ gut lesbar.




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  • Gegenwart Jesu ChristiDatum09.04.2022 21:26
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema Gegenwart Jesu Christi

    Gelobt sei Jesus Christus!


    Zur Passionszeit:

    -

    "Herr Jesus Christus!


    Am Kreuz
    hast Du die Arme ausgebreitet, um alle Menschen an Dich zu ziehen. (Joh 12,32)




    So breitest Du jetzt in allen Tabernakeln der Welt unsichtbar Deine Arme nach uns aus:


    "Kommt alle zu mir, die ihr mühselig und beladen seid. Ich will dich erquicken." (Mt 11,28)

    Ja, Herr, wir kommen. Ziehe uns alle an Dein göttliches Herz.!
    Mit eisernen Nägeln warst Du ans Holz des Kreuzes beschlagen, wie Du selbst durch den Mund des Propheten vorausgesagt hattest:
    "Sie haben eine Hände und Füsse durchbohrt, alle meine Gebeine haben sie gezählt." (PS 21,17)
    Die Feinde spotten Deiner Ohnmacht:
    "Steig doch vom Kreuz herab! Du bist ja Gottes Sohn!"
    Und doch war es nicht ihre Macht, es war die Gewalt Deiner Liebe, die Dich ans Kreuz gebracht!
    Keiner nahm Dir das Leben. Du gabst es selbst dahin. (Joh 10,18)

    Hier aber, Herr, im heiligsten Sakrament, da steigst Du vom Kreuz herab, das in der Wandlung aufgerichtet wird in unserer Mitte.




    Nicht zwar, um Deine Macht zu zeigen; vielmehr, um Deine Liebe uns zu offenbaren.
    Zu einem jeden von uns willst Du selber kommen und ihm in der heiligen Kommunion die Gnaden der Erlösung bringen, die Du am Kreuze für uns erworben hast.
    Dank sei Dir, Herr, für Deine übergrosse Liebe!

    Lasset uns beten:
    Herr Jesus Christus, als Gekreuzigter kommst Du in der heiligen Kommunion zu uns sündigen Menschen, um uns in unbegreiflichen Herablassung selbst die Gnaden Deiner Erlösung zu bringen.
    Wir bitten Dich:
    Wie wir im Geheimnis Deines Kreuzes so innig Anteil haben, so lass uns auch einmal Anteil haben an Deiner Auferstehung.
    Der Du lebst und herrschest von Ewigkeit zu Ewigkeit.

    Amen."

    -

    Entnommen aus:
    "VENITE ADOREMUS
    Eucharistische Gebete für das Kirchenjahr"

  • Aschermittwoch / FastenzeitDatum09.04.2022 21:25
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema Aschermittwoch / Fastenzeit

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Zum zweiten Passionssonntag - Palmsonntag - ein erster Teil aus einer Predigt des
    hl. Josefmaria Escriva (1902-1975), dem Begründer des "Opus Dei":

    -

    [....]
    "Pax coelo, Frieden im Himmel.
    Doch behalten wir auch die Welt im Auge:
    Warum gibt es keinen Frieden auf Erden?
    In der Tat, es herrscht kein Frieden, nur einen scheinbaren Frieden gibt es,
    ein Gleichgewicht der Angst, notdürftige Kompromisse.
    Auch in der Kirche gibt es keinen Frieden.
    Sie ist von Spannungen gezeichnet, die das makellose Gewand der Braut Christi zu zerreißen drohen.
    Und ebenso gibt es keinen Frieden in vielen Herzen, die vergebens versuchen,
    die
    Unruhe der Seele durch beständige Betriebsamkeit zu überspielen, durch billigen Genuß von Dingen, die nicht sättigen, weil sie immer einen traurigen und bitteren Nachgeschmack hinterlassen.


    Der heilige Augustinus schreibt:
    <Die Palmzweige bedeuten Verehrung,
    weil sie Zeichen des Sieges sind.
    Der Herr stand kurz vor seinem Sieg durch seinen Tod am Kreuz.
    Im Zeichen des Kreuzes überwand Er den Teufel, den Fürsten des Todes.>
    (Augustinus, In Ioannis Evangelium tractatus, 51, 2, [PL 35, 1764]).
    Christus ist unser Frieden, weil Er gesiegt hat.
    Er siegte, weil Er gekämpft hat in einem unerbittlichen Kampf gegen alle Bosheit in den Herzen der Menschen.

    Christus, unser Frieden, ist auch der Weg (Joh 14,6).
    Wenn wir den Frieden wollen, müssen wir seinen Schritten folgen.
    Der Frieden ist eine Folge des Krieges, des Kampfes, eines asketischen Kampfes, den jeder Christ in seinem Innern ausfechten muß gegen alles, was in seinem Leben nicht von Gott ist:
    gegen den Hochmut, gegen Sinnlichkeit, Egoismus, Oberflächlichkeit und Engherzigkeit.
    Vergeblich ruft man nach äußerer Ruhe, wenn im Gewissen, im Grunde der Seele, die Ruhe fehlt, denn aus dem Herzen kommen die bösen Gedanken, Mord, Ehebruch, Unzucht, Diebstahl, falsches Zeugnis, Gotteslästerung (Mt 15,19)."

    -


    Aus dem Schott-Messbuch 1962:



    Dominica II. Passionis seu in Palmis
    Zweiter Passionssonntag – Palmsonntag


    1. Kl. – Farbe rot (Palmprozession) – Farbe violett (hl. Messe)

    Die heutige Liturgiefeier besteht aus zwei Teilen, die verschiedenes Gepräge haben:
    Aus der feierlichen Palmprozession mit vorausgehender Palmweihe
    und aus der Meßfeier.
    Im ersten Teil stimmen wir ein in den Jubel, von dem Jerusalem widerhallte,
    da Jesus triumphierend als Messias und König einzog
    ;
    im zweiten geben wir uns der Trauer hin unter dem Eindruck des Leidens Christi,
    dessen Gedächtnis
    wir in dieser Woche begehen
    .


    I. Palmprozession – Zu Ehren Christi des Königs

    Die Kirche feiert heute zunächst das Gedächtnis an den Einzug Jesu in Jerusalem.
    Sie bildet diesen Triumphzug dramatisch nach in einer eigenen Prozession,
    bei der wir Huldigungslieder singen und geweihte Zweige (Palm- und Ölzweige,
    bei uns meist Buchszweige oder Weidenkätzchen) in den Händen tragen.
    Die rote Paramentenfarbe (in alter Zeit die Farbe der Hochfeste) weist anschaulich auf den triumphierenden Kyrios und sein Erlösungsopfer hin.

    -

    Prozession und hl. Messe des Palmsonntages:
    http://www.mariawalder-messbuch.de/as62/...lmso/index.html


    Abschliessend ein weiterer Teil aus einer Predigt und Betrachtungen des hl. Josefmaria Escriva zum Palmsonntag:
    -

    "Öffnet die alten Pforten.
    Diese Aufforderung zum Kampf ist nichts Neues im Christentum.
    Es ist die ewige Wahrheit.
    Ohne Kampf kein Sieg.
    Ohne Sieg kein Frieden.
    Und ohne Frieden ist die Freude des Menschen nur Schein und Trug; sie bleibt unfruchtbar, sie drängt nicht dazu, den Menschen zu helfen, Werke der Liebe zu tun und der Gerechtigkeit, des Verzeihens und Erbarmens, des Dienens vor Gott.


    Heute gewinnt man den Eindruck, daß viele,
    innerhalb wie außerhalb der Kirche, oben wie unten,
    zu kämpfen aufgehört haben, den persönlichen Krieg gegen das eigene Versagen eingestellt
    und sich in voller Waffenrüstung der Knechtschaft ausgeliefert haben
    ,
    die die Seele erniedrigt. Diese Gefahr droht uns Christen immer.

    Deshalb tut es not, die Allerheiligste Dreifaltigkeit inständig zu bitten,
    Sie möge sich unser aller erbarmen.
    Wenn ich von diesen Dingen spreche, erzittere ich beim Gedanken an die Gerechtigkeit Gottes.
    Doch ich nehme meine Zuflucht zu seiner Barmherzigkeit und seinem Erbarmen,
    damit Er nicht auf unsere Sünden schaue, sondern auf die Verdienste Christi und seiner heiligen Mutter - die auch unsere Mutter ist - und auf die Verdienste des heiligen Josef, der Ihm Vater war, und die Verdienste aller Heiligen.

    Am heutigen Fest lesen wir in den Meßtexten, daß Gott den Christen bei der Hand nimmt.
    Wir alle können in dieser Gewißheit leben, wenn wir nur bereit sind zu kämpfen.
    Jesus, der auf einem armseligen Esel in Jerusalem einzieht, Er, der König des Friedens, hat gesagt: Das Himmelreich erleidet Gewalt, und die Gewalt gebrauchen, reißen es an sich (Mt 11,12).
    Diese Gewalt ist nicht gegen andere gerichtet.
    Sie ist die Stärke im Kampf gegen die eigenen Schwächen und Erbärmlichkeiten, der Mut, die persönlichen Treulosigkeiten nicht zu vertuschen, und die Kühnheit, den Glauben auch in feindseliger Umgebung zu bekennen.


    Heute wie gestern wird vom Christen erwartet, daß er heroisch lebt.
    Heroisch, wenn es nötig ist, in den großen Kämpfen.
    Heroisch - und das wird das Normale sein -
    in den kleinen, alltäglichen Dingen.
    Wenn wir ohne Unterlaß kämpfen, aus Liebe und in dem, was scheinbar bedeutungslos ist, dann wird der Herr seinen Kindern zur Seite stehen wie ein liebevoller Hirte:
    Ich selbst werde meine Schafe weiden, ich selbst lasse sie lagern.
    Das Verirrte werde ich suchen, das Versprengte heimführen, das Verletzte verbinden, das Kranke stärken...
    Sie werden auf ihrer Heimatscholle in Sicherheit wohnen und erkennen, daß ich der Herr bin, wenn ich die Stangen ihres Joches zerbreche und sie aus der Gewalt derer befreie, die sie geknechtet haben (Ez 34,15-16; 27)"

    +

    "Wir wollen uns an diesem Palmsonntag,
    da der Herr in die entscheidende Woche unserer Erlösung eintritt,
    nicht bei oberflächlichen Überlegungen aufhalten.
    Stoßen wir zum Entscheidenden vor, zu dem, was wirklich wichtig ist.
    Seht, was wir erstreben sollen, ist, in den Himmel zu kommen; sonst würde sich unser Leben nicht lohnen.
    Um in den Himmel zu gelangen, müssen wir treu der Lehre Christi folgen; und um treu zu sein, müssen wir ständig gegen Hindernisse kämpfen, die sich unserer ewigen Seligkeit entgegenstellen.

    Ich weiß schon, wenn von Kampf die Rede ist, haben wir sogleich unsere Schwachheit vor Augen, wir ahnen kommende Niederlagen, Irrwege.
    Doch Gott rechnet damit.
    Da wir unterwegs sind, läßt es sich nicht vermeiden, daß wir beim Voranschreiten den Staub des Weges aufwirbeln.
    Wir sind Geschöpfe, voller Gebrechen.
    Ja, mir scheint sogar, daß es Gebrechen in unserer Seele geben muß wie Schatten, von denen sich als Kontrast die Gnade Gottes und unser Bemühen, diesem göttlichen Geschenk zu entsprechen, um so klarer abheben. Erst beides zusammen Licht und Dunkel macht uns menschlich, demütig, verständnisvoll und großzügig.


    Betrügen wir uns doch nicht selbst:
    Wenn wir in unserem Leben mit Glanz und Erfolg rechnen, werden wir auch mit Niederlagen und Rückschlägen rechnen müssen.
    So ist immer der Weg des Christen auf der Erde gewesen, auch der Weg jener, die wir heute als Heilige verehren.
    Denkt nur an Petrus, Augustinus und Franziskus.
    Mir haben nie jene Lebensbeschreibungen gefallen, die, aus Naivität, aber auch aus Mangel an christlicher Lehre, die Heiligen so darstellen, als wären sie vom Mutterschoß an unfehlbar mit der Gnade Gottes ausgestattet gewesen.
    Nein, die wahren Lebensgeschichten der christlichen Heiligen gleichen den unsrigen aufs Haar:
    Sie
    kämpften und unterlagen, um von neuem, reuevoll, den Kampf wieder aufzunehmen.


    Es sollte uns nicht wundern, daß wir relativ häufig Niederlagen einstecken müssen,
    auch wenn es sich dabei gewöhnlich, ja vielleicht immer um geringfügige Dinge handelt,
    die uns weh tun, als wären sie von großer Bedeutung.
    Wenn wir Gott lieben, demütig sind und kämpfen,
    werden solche Niederlagen nie von großem Ernst sein.
    Denn wir werden dann auch Kämpfe bestehen können,
    große Siege davontragen
    in den Augen Gottes.

    Wenn wir mit lauterer Absicht arbeiten und Gottes Willen zu erfüllen trachten,
    ist uns, in unserer Nichtigkeit, seine Gnade gewiß;
    und dann gibt es keine
    Niederlagen."


    -

    ( Aus "Christus begegnen" - Kapitel: "Der innere Kampf")


    -

  • Gnadenquelle hl. Beichte !Datum08.04.2022 21:20
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema Gnadenquelle hl. Beichte !

    Gelobt sei Jesus Christus !



    Hw Herbert Madinger (1922-2010) über die hl. Beichte als Heilmittel für die Seele....
    gerade auch, um auf dem Grund des Herzens das Böse nicht Wurzel fassen zu lassen:
    -

    "Aber nur die gereinigten Herzen schauen diese lebendige Gegenwart des Herrn.
    'Selig, die ein reines Herz haben; denn sie werden Gott schauen' (Mt 5, 8).
    Die tiefgreifende Erneuerung der Liturgie wird erst dann volle Frucht tragen, wenn wir unsere Herzen reinigen, ehe wir zum Tisch des Herrn hintreten.
    [....]
    Im Menschen ist ein großer Widerstand dagegen,
    sein Herz offenzulegen und sich dem Blick Gottes zu öffnen.
    Denn am Grunde unseres Herzens ist Furchtbares verborgen.
    Nur in seltenen Stunden wird Dir dieser dunkle Abgrund Deiner Seele offenbar.
    Da wohnen Haß und Empörung, Auflehnung gegen Gott und Selbstherrlichkeit, Verzweiflung, Gier und Rache.
    Diese mörderischen Kräfte am Grunde unserer Seele wirken sich aus in unserem ganzen Tun und Denken, im Alltag und am Sonntag, auch wenn wir sie normalerweise nicht entdecken.
    [....]
    Der Segen einer guten Beichte besteht darin, daß Du nachher besser siehst.
    Du verdrängst die Wahrheit nicht mehr, bist nicht mehr so verblendet.
    Du hast Gott einen Blick in Dein Innerstes ermöglicht.
    Da hat Er Dich angeschaut und geheilt.

    Du hast bitterlich geweint wie Petrus, als ihn Jesus ansah.
    Und Du hast ein neues Leben begonnen.
    Das soll Dir der große Trost sein:

    Du findest immer Jesus Christus im Beichtstuhl.
    Er selber vergibt Dir.
    Er selber schaut Dir ins Herz.
    Er selber spricht zu Deinem Herzen
    und heilt es von allen Wunden, die Du Ihm geoffenbart hast.
    Was Du Ihm sagst,ist für immer vergeben...
    "

    -

    Siehe bitte auch: Der römisch katholische Priester; der "zweite Christus":
    Der Priester ; der "Zweite Christus"



    -

  • Die Unterscheidung der Geister Datum05.04.2022 20:36
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema Die Unterscheidung der Geister

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Obschon nachfolgende Auszüge aus dem Jahre 1846 stammen, sind sie dennoch eine zeitlose Mahnung vor menschengedachten und -gemachten "Frieden", fern der Ewigen Wahrheit Jesus Christus.

    Aus:
    "Der Pilger: ein Sonntagsblatt zur Belehrung religiösen Sinnes"

    -

    "Aber die Geschichte erzählt uns auch den Fall aller jener Völker und aller jener Menschen, welche den Frieden im Glauben an Jesus verwarfen und nach jenem Frieden haschten, welchen die falschen Friedensboten dieser Welt ihnen vorgelogen.
    Die zwar den Frieden predigten, wo keiner war. (Jer. 6, 14.)
    Die Wind säeten, aber Sturm ärndeten. (Oſe. 8,7.)
    Bietet aber die wirre Gegenwart nicht eine Unzahl solcher falschen Propheten dar, die gerade in unsern Tagen den falschen Frieden verkünden?
    Einen Frieden ohne Gott, ohne Christus, ohne Kirche; die einen Frieden ohne Glauben feilbieten?
    Aber auch die Gegenwart weiset auf die blutigen Spuren dieser falschen Friedensboten hin;
    denn der Fluch und das Verderben folgte überall, wo sie hingegangen;
    sie weiset auf die Frucht, die sie gebracht, und auf den Greuel der Verwüstung,
    den sie angerichtet.
    O, wie oft habe ich euch, Geliebte, vor solchen Friedensboten gewarnt, die in verfänglicher Sprache, im Abfall von Christus und seiner Kirche den Völkern Heil verkünden, und durch Berückung Vieler schon großes Elend – aber keinen Frieden – hervorgerufen haben !"

    -

  • Die Verehrer des KreuzesDatum04.04.2022 20:51
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema Die Verehrer des Kreuzes

    Gelobt sei Jesus Christus !

    -

    "Das Kreuz heiligt die Gerechten, es bekehrt die Sünder und tröstet die Büsser.
    Das Kreuz öffnet den Himmel und schliesst die Hölle.
    Das Kreuz erfreut die Engel und treibt die bösen Geister in die Flucht.
    Das Kreuz ist das Symbol unseres Glaubens, die Grundfeste unserer Hoffnung,
    der feurige Antrieb unserer Liebe.
    Das Kreuz verleiht den Sakramenten ihre Kraft und den Schriften ihre Würde."

    -
    Hw Johann Peter Silbert, 1843 in
    "Licht- und Trostquellen in kurzen Betrachtungen auf alle Tage des katholischen Kirchen-Jahres"

    -

  • Gegenwart Jesu ChristiDatum02.04.2022 18:30
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema Gegenwart Jesu Christi

    Gelobt sei Jesus Christus!


    Zur Passionszeit:

    -

    "
    Herr Jesus Christus !
    Du bist hier gegenwärtig im
    Sakrament Deiner Liebe.



    Wir beten Dich an.
    Am Abend vor Deinem Leiden hast Du uns in heiliger Stunde dieses erhabene Sakrament geschenkt, da Du Brot und Wein in Deine ehrwürdigen Hände nahmst und die Worte der Wandlung darüber sprachst.
    Dank sei Dir, Herr!
    Nicht ein totes Andenken hast Du uns hier hinterlassen, sondern Dich selbst unter den Zeichen dieses Sakramentes.

    Unter beiden Gestalten bist Du ganz und ungeteilt zugegen:
    Als Gott und als Mensch, mit Fleisch und Blut.



    Die Trennung der Gestalten soll uns nur erinnern an Dein Sterben, da Du den letzten Tropfen Deines Blutes uns vergossen hast.

    Wir beten Dich an, Herr Jesus Christus , und preisen Dich, denn durch Dein heiliges Kreuz hast Du die Welt erlöst.

    Göttlicher Heiland !
    Am Kreuz war einst Deine göttliche Majestät vor den Augen der Menschen verborgen.
    Auch Deine menschliche Würde war entehrt und in den Staub getreten.

    Du warst verachtet, der letzte der Menschen; ein Mann der Schmerzen, mit Leiden vertraut.
    Und doch Tat sich in all Deiner Erniedrigung noch Deine Gottheit kund für den, der guten Willens war: In Deiner königlichen Haltung; in Deinen letzten Worten, die Deine hohe Majestät verrieten und Deine unbegreifliche grosse Liebe; und endlich in den Zeichen der Natur, die selbst den Hauptmann, der unter Deinem Kreuze stand, zum Glauben führten: Wahrhaftig, dieser Mensch war Gottes Sohn! (Mt 57,4)

    Doch hier im Sakrament bist Du noch mehr verhüllt.
    Hier verbirgst Du Dich unter leblosen Gestalten.
    Kein Zeichen Deiner Gottheit, noch Deiner Menscheit sehen wir.

    Uns aber
    , Herr, genügt Dein Wort!
    Wir beugen unsere Knie und beten an!





    Lasset uns beten :
    Herr Jesus Christus, Du hast uns in diesem wunderbaren Sakrament das Gedächtnis Deines Leidens hinterlassen.
    Lass uns die heiligen Geheimnisse Deines Leibes und Blutes so verehren, dass wir allezeit die Frucht Deiner Erlösung in uns erfahren.
    Der Du lebst und herrschst von Ewigkeit zu Ewigkeit.

    Amen."


    Entnommen aus:
    "VENITE ADOREMUS
    Eucharistische Gebete für das Kirchenjahr
    "

    -

  • Aschermittwoch / FastenzeitDatum02.04.2022 18:27
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema Aschermittwoch / Fastenzeit

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Zum Ersten Passionssonntag - Judica
    aus einer Predigt von Hw Hans Milch aus dem Jahre 1983:
    -

    [....]
    "In allem ist Christus Vorbild.
    Sein ganzes Verhalten, sein Kampf, seine Erhabenheit, seine Souveränität, seine Überlegenheit hat Er uns vermacht.
    Wir sind Erbe Seines Kampfes.
    Und Liebe ohne Kampf ist keine Liebe. Kampf und Liebe gehören zusammen,
    und der Kampf ergibt sich aus der Liebe.
    Wer kann schon Gott lieben und alles Seiende lieben und nicht das Nichts hassen?
    Völlig unmöglich.
    Wer kann entbrannt sein für Christus und nicht den Satan und seine Werke hassen?
    Zeige mir deine Liebe ohne Haß; es ist keine Liebe.

    Haß gegen das Nichts, Haß gegen den Irrtum, Haß gegen die Sünde:
    Wie kann ich den Sünder lieben, wenn ich nicht seine Sünde hasse?
    Wie kann ich den Irrenden lieben, wenn ich nicht seinen Irrtum hasse?
    Selbstverständlich hasse ich nicht die Person, aber ich hasse das, was die Person entstellt.
    Und dagegen Kampf, Entlarvung, Bloßstellung, um Chance zu geben, herauszutreten aus dem armseligen Miteinander des Üblichen, aus der bequemen Einbettung ins Kollektiv. Christus will dich herausreißen ins Unbequeme, in die freie Plaine, wo du ungeschützt stehst unter dem Himmel Seines Angebotes
    und dir nichts übrigbleibt als JA oder NEIN: dorthin will dich Christus herausreißen.
    Wer nach rechts und nach links, nach hinten und vorne schaut, nach den anderen schaut und sich einfügt und mitmacht und auf halb-und-halb geht und vorsichtig ist und halb meint und doch meint und vielleicht meint ist untauglich für Gottes Reich. Alles oder Nichts, JA oder NEIN.
    Sehr undiplomatisch!
    Aber Christus war im höchsten Grade undiplomatisch.
    Er hat sich ausgesetzt dem Haß der Welt; Zeichen, dem widersprochen wird zum Falle und zur Auferstehung vieler in Israel.
    [....]
    Gott ist Mensch geworden und hat das Leiden auf Sich genommen und damit vergöttlicht.
    Er hat uns nicht vom Leiden erlöst,
    Er hat das Leiden erlöst von seiner Sinnlosigkeit.
    Und wir haben nun das Leiden in der Hand als Waffe, als Zepter, als Medium der Machtausübung.
    Von jedem Weh gehen Ströme lebendigen Wassers aus.
    Wir sitzen an den Schalthebeln und sind die geheimen Herrscher.
    Wir tragen zwar unseren Schatz in irdenen Gefäßen;
    und Gottes Kraft kommt durch unsere Schwachheit zur Vollendung; und unsere Armseligkeit ist ein Magnet, der Sein Erbarmen anzieht: aber mitten in alldem sind wir Herren.
    Das ist unser Auftrag.
    Nicht winselnd, wimmernd, keuchend, fluchend, in ohnmächtigem Zorn heulend,
    sondern heilig, in Ingrimm, im Widerspruch dem Satan widerstehen."
    [....]

    -


    Zum Ersten Passionssonntag - Judica - aus dem Introitus der hl Messe (Schott-Messbuch 1962):
    -

    Introitus (Ps. 42, 1-2)

    Vom Passionssonntag bis Gründonnerstag wird, wenn nicht ein Fest gefeiert wird,
    am Schluß des Introitus kein Gloria Patri gebetet, ebenso nicht am Schluß des Lavabo-Psalmes.

    Judica me, Deus, et discerne causam meam de gente non sancta: ab homine iniquo et doloso eripe me: quia tu es Deus meus et fortitudo mea. (Ps. ibid. 3) Emitte lucem tuam et veritatem tuam: ipsa me deduxerunt et adduxerunt in montem sanctum tuum et in tabernacula tua. – Judica me (usque ad Ps.).

    Schaff Recht mir, Gott, und führe meine Sache gegen ein unheiliges Volk; von frevelhaften, falschen Menschen rette mich; denn Du bist ja mein Gott und meine Stärke. (Ps. ebd. 3) Send mir Dein Licht und Deine Wahrheit, daß sie zu Deinem hl. Berg mich leiten und mich führen in Dein Zelt. – Schaff Recht mir (bis zum Ps.).

    -


    Die Buss- und Fastenzeit ändert mit dem ersten Passionssonntag
    ihren liturgischen Charakter....
    hin zum Leiden Christi.

    Die Einführung aus dem Schott Messbuch 1962:
    -

    "Heute ändert sich der Charakter der Fastenliturgie mit einem Male.
    Die Beziehungen auf die Katechumenen treten jetzt mehr zurück, auch fehlen die Anspielungen auf die Stationskirchen, dagegen
    tritt der leidende Christus in den Vordergrund.
    In erschütternder Weise schreit er oft mit dem Psalmisten zum Vater um Rettung aus übergroßer Leidensnot.
    Die Lesungen stellen uns den Mann der Schmerzen vor Augen.
    Immer düsterer ballen sich die Gewitterwolken über seinem Haupte zusammen, bis sie sich endlich am Karfreitag furchtbar entladen.
    Neben dieser unergründlich tiefen Verdemütigung Christi in seinem Leiden tritt in dieser Zeit aber auch deren gewaltige Wirkung: der Segen des Opfertodes, im Lobe des Kreuzes, hervor.

    Um ihren Schmerz über das Leiden und den Tod ihres Bräutigams noch mehr zu bekunden,
    läßt die Kirche in den Tagesmessen der Passionszeit im Staffelgebet den Psalm Judica, der in freudigem Jubel ausklingt und im Introitus des Passionssonntags wiederkehrt, wegfallen und das Gloria Patri, den frohen Lobruf an die heiligste Dreifaltigkeit, verstummen.
    Sie verhüllt auch das Altarkreuz und die Altarbilder mit dunklen Tüchern, um so an die Erniedrigung des Erlösers zu erinnernund das Bild des Gekreuzigten um so tiefer in unsre Herzen zu prägen.

    Die Altarkreuze bleiben verhüllt bis nach der Kreuzverehrung am Karfreitag, die Altarbilder bis zum Gloria der Osternacht.
    [....]

    -

    Die hl. Messe am Ersten Passionssonntag:
    http://www.mariawalder-messbuch.de/as62/...aso5/index.html

    -

  • Stufen zur VollkommenheitDatum31.03.2022 14:20
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema Stufen zur Vollkommenheit

    Gelobt sei Jesus Christus!


    Nach Heiligkeit streben geht einher mit dem Wachsen der geistlichen Kindschaft.
    Das heisst auch zu erkennen, dass auch kleine, alltägliche Kreuze grosse Gnaden zeitigen.
    "Klein sein" und aus Liebe zu unserem Herrn leben und handeln.

    Ein Votbild darin ist die
    hl. Therese v. Lisieux (1873-1897) - Karmelitin, auch die "kleine Therese" genannt.



    Sie schreibt:
    -
    "Jesus zeigt uns, dass es die kleinsten aus Liebe erbrachten Handlungen sind, die ihn gefangen nehmen!
    Käme es darauf an, große Dinge zu tun, wie wären mir zu bedauern! Doch wie glücklich sind wir, weil Jesus sich durch die kleinsten Dinge fesseln lässt.
    Es sind die kleinen Kreuze, die unsere ganze Freude ausmachen. Sie sind alltäglicher als die schweren, und bereiten das Herz diese anzunehmen, wenn es der Wille unseres guten Meisters ist.
    Man muss alles tun, was in unseren Kräften liegt; geben ohne zu zählen, sich ständig loslassen, mit einem Wort, seine Liebe durch all die kleinen Werke, deren man fähig ist, zu beweisen.

    Auf diese Weise wird sich unser Leben verzehren. Wir haben kein anderes Mittel, um Gott unsere Liebe zu zeigen, als uns kein kleines Opfer entgehen zu lassen, keinen Blick, kein Wort, aus den kleinsten Dingen Nutzen zu ziehen und sie aus Liebe zu tun.
    Wenn wir immer treu bleiben, indem wir ihn in den kleinen Dingen erfreuen, dann wird er sich verpflichtet fühlen, uns in den großen beizustehen.
    Das ist die Hoffnung der kleinen Seelen, die auf dem Weg der geistlichen Kindschaft laufen.
    Ich sage laufen und nicht sich darauf ausruhen."

    -

  • Die Ewige Wahrheit Jesus ChristusDatum29.03.2022 21:29
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema Die Ewige Wahrheit Jesus Christus

    Gelobt sei Jesus Christus !

    -
    "Wir haben also einen erhabenen Hohenpriester, der die Himmel durchschritten hat,
    Jesus, den Sohn Gottes.




    Lasst uns also am Bekenntnis festhalten.
    Wir haben ja nicht einen Hohenpriester, der nicht mitfühlen könnte mit unseren Schwächen.
    Er ward vielmehr in allem gleichermassen versucht - nur ohne Sünde.

    Lasst uns also voll Zuversicht zum Thron der Gnade treten, damit wir Erbarmen erlangen und Gnade finden.
    Hilfe zur rechten Zeit."

    -

    Hebräerbrief 4,14-16

  • Gegenwart Jesu ChristiDatum26.03.2022 20:03
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema Gegenwart Jesu Christi

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Zum vierten Fastensonntag:


    -
    "Herr Jesus Christus!
    Um unseres Heiles Willen bist Du hier im heiligsten Sakrament unter uns gegenwärtig.
    Wir grüssen Dich, Heiland der Welt und beten Dich an im Sakrament Deiner Liebe.




    [....]
    Allmächtiger, ewiger Gott!
    Wir sind schwache, sündige Menschen.
    Doch am Herzen Deines geliebten Sohnes haben wir durch Sein unverdientes Erbarmen Gnade und Heil gefunden.
    So lass uns nun durch unser Gebet eintreten für unsere Brüder, die weit abgeirrt sind vom Wege des Heils, die
    in der Finsternis des Unglaubens und in der Nacht der Sünde dahinleben und in Gefahr sind, auf ewig verloren zu gehen.
    Himmlischer Vater, wir beten nicht allein und nicht im Vertrauen auf unsere Gerechtigkeit.
    Wir beten mit Deinem eingeborenen Sohn, der hier unter uns als unser Freund und Erlöser zugegen ist und im Vertrauen auf Seine unendlichen Verdienste.
    So gewähre uns, was wir bitten, durch Ihn, Christus unseren Herrn.
    Amen.

    Ehre sei dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geist wie es war im Anfang so auch jetzt und allezeit und in Ewigkeit.
    Amen."



    Entnommen aus:
    "VENITE ADOREMUS
    Eucharistische Gebete für das Kirchenjahr"


    -

  • Aschermittwoch / FastenzeitDatum26.03.2022 20:02
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema Aschermittwoch / Fastenzeit

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Zum Vierten Fastensonntag "Laetare"
    aus dem Schott-Messbuch 1962:

    -

    Introitus (Is. 66, 10 u. 11)

    Lætare, Jerusalem: et conventum facite, omnes qui diligitis eam: gaudete cum lætitia, quia in tristitia fuistis: ut exsultetis, et satiemini ab uberibus consolationis vestræ. (Ps. 121, 1)
    Lætatus sum in his, quæ dicta sunt mihi: in domum Domini ibimus.
    V Gloria Patri, et Filio, et Spiritui Sancto. Sicut erat in principio, et nunc, et semper, et in sæcula sæculorum. Amen. – Lætare (usque ad Ps.).

    Freu dich, Jerusalem! Kommt alle zusammen, die ihr es liebt; froh überlaßt euch der Freude, die ihr traurig waret; frohlocken sollet ihr und satt euch trinken an der Tröstung Überfülle, die euch quillt. (Ps. 121, 1)
    Wie freute ich mich, da man mir sagte: Wir ziehen zum Hause des Herrn.
    V Ehre sei dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste. Wie es war im Anfang, so auch jetzt und allezeit und in Ewigkeit. Amen. – Freu dich (bis zum Ps.).



    Stationskirche: Zum hl. Kreuz in Jerusalem
    1. Kl. – Farbe violett oder rosarot


    Heute ist ein Sonntag der Freude, ähnlich dem dritten Adventsonntag.
    In Rom beschenkte man sich mit Rosen (Rosensonntag).
    Der Papst weiht auch heute noch eine goldene Rose, die er dann meist einer fürstlichen Persönlichkeit als Ausdruck besonderer Aufmerksamkeit schenkt.
    Zum Zeichen der Freude darf heute der Priester statt der violetten Gewänder rosarote tragen,
    der Altar mit Blumen geschmückt sein und die Orgel erklingen.

    Wie wallen im Geiste nach «Jerusalem» (vgl. die Stationskirche),
    dem Sinnbild der Gemeinschaft der hl. Kirche (Intr.).
    Welch ein Glück für die Katechumenen, Kinder der Kirche zu werden;
    welch ein Glück für uns, dieser hl. Kirche anzugehören (Epistel)!
    Nur in ihr und mit ihr finden wir Christus, der in der hl. Messe das Wunder der Brotvermehrung erneuert (Evang.) und seine Kirche mit geheimnisvollen «Brot» und «Fisch» (hl. Kommunion) zur Pilgerfahrt ins himmlische Jerusalem (Comm.) liebend nährt.
    Dank und Lobpreis gebührt deshalb dem gütigen Gott (Offert.).

    -

    Die hl. Messe:
    http://www.mariawalder-messbuch.de/as62/...aso4/index.html
    -


    Über das himmlische Jerusalem - d.h. die katholische Gemeinschaft der Heiligen, also kein "multireligiöses Etwas" ! -
    aus einer Predigt des hl. Thomas v. Aquin:

    -

    "In Bezug auf den zweiten Punkt aber ist zu bemerken, daß die himmlische Stadt, weil sie Jerusalem heißt auf vielfache Weise empfohlen wird; denn vielfach ist in der Schrift von Jerusalem die Rede, was man von dem himmlischen Jerusalem zu verstehen hat.
    Hier werden zehn Eigenschaften angeführt.
    Die erste ist die bewunderungswürdige Schönheit und Geräumigkeit. Das hohe Lied (6.) sagt: "Schön ist meine Freundin, und anmuthig und zierlich wie Jerusalem."
    Die zweite ist die unaussprechliche Liebe. Es heißt (Ps. 31.): "Der Herr sprach, dessen Feuer in Sion, und dessen Feuerofen in Jerusalem ist."
    Die dritte ist der schöne und klare Glanz. Darum heißt es (Tob. 13.): "In glänzendem Lichte wirst du strahlen und alle Grenzen der Erde werden es anbeten."
    Die vierte ist die Schönheit der Mauern, Wege und Thore.Es heißt (Tob. 13.): "Und die Thore Jerusalems werden aus Saphir und Smaragd erbaut werden."
    Die fünfte ist der Ueberfluß an allen Dingen. Die Schrift (Is. 33.) sagt: "Deine Augen werden Jerusalem, die reiche Wohnung sehen."
    Die sechste ist der Überfluß an allen Vergnügungen. Daher sagt Isaias (letzt. Kap.): "Freuet euch in Jerusalem und frohlocket in ihm Alle, die ihr es liebet; ja, freuet euch Alle, die ihr über es weintet, daß ihr kostet und erfüllt werdet von den Brüsten seines Trostes, daß ihr von seiner Herrlichkeit jegliches Vergnügen genießet."
    Die siebente ist die immer währende Freude; die achte die ewige Herrlichkeit. Darum spricht der Prophet (Isai. 60.): "Ueber dir Jerusalem geht der Herr auf, und seine Herrlichkeit zeigt sich an dir."
    Die neunte ist die ewige Glückseligkeit, darum heißt es (Isaia. 66.): "Sieh ich will hinleiten auf Jerusalem gleichsam einen Fluß des Friedens."
    Die zehnte ist der ewige Genuß des beseligenden Lichtes. Tobias (13.) sagt: "
    In allen Straßen Jerusalems wird Alleluja gesungen werden. Sieh ich gebe Jerusalem Frohlocken und seinem Volke Freude."

    -

  • Gelobt sei Jesus Christus


    25. März: Hochfest Mariä Verkündigung / Verkündigung des Herrn.


    Aus dem Bomm-Volksmessbuch 1962:
    -

    "Heute brachte brachte der Engel des Herrn Maria die Botschaft: Du wirst einen Sohn empfangen.
    Heute sprach sie das gute Wort: Siehe, ich bin eine Magd des Herrn.
    Heute geschah in ihr das grosse Wunder:
    Sie empfing vom Heiligen Geistes, und das Wort ward Fleisch in ihr
    ."

    -


    Durch die Verkündigung
    der Menschwerdung des eingeborenen SOHNES GOTTES JESUS CHRISTUS durch den
    heiligen Erzengel Gabriel an die allerseligste Jungfrau und Gottesmutter Maria ..... fand die Erlösung der Welt ihren Anfang !




    Aus dem hl. Evangelium nach Lukas (1,26-38) Vulgata:

    Im sechsten Monate aber ward der Engel Gabriel von Gott gesandt in eine Stadt in Galiläa, mit Namen Nazareth,
    zu einer Jungfrau, die verlobt war mit einem Manne, mit Namen Joseph, vom Hause Davids, und der Name der Jungfrau war Maria. [Mt 1,13]
    Und der Engel trat zu ihr hinein, und sprach: Gegrüßt seist du, voll der Gnaden, der Herr ist mit dir, du bist gebenedeiet unter den Weibern!
    Da sie dies hörte, erschrak sie über seine Rede, und bedachte bei sich, was dies für ein Gruß sei.
    Und der Engel sprach zu ihr: Fürchte dich nicht, Maria, denn du hast Gnade gefunden bei Gott.
    Siehe, du wirst empfangen im Schoße, und einen Sohn ]gebären, und du sollst seinen Namen Jesus heißen. [Jes 7,14 ; Lk 2,24]
    Dieser wird groß sein, und der Sohn des Allerhöchsten genannt werden;
    Gott, der Herr, wird ihm den Thron seines Vaters David geben, und er wird herrschen über das Haus Jakob in Ewigkeit, [Dan 7,14.27, Mic 4,7]
    und seines Reiches wird kein Ende sein.
    Maria aber sprach zu dem Engel: Wie wird dies geschehen, da ich einen Mann nicht erkenne?
    Der Engel antwortete, und sprach zu ihr: Der Heilige Geist wird auf dich herabkommen, und die Kraft des Allerhöchsten wird dich überschatten; darum wird auch das Heilige, welches aus dir geboren werden soll, Sohn Gottes genannt werden.
    Und siehe, Elisabeth, deine Verwandte, auch sie hat einen Sohn empfangen in ihrem Alter, und dies ist der sechste Monat für sie, die unfruchtbar heißt,
    denn bei Gott ist kein Ding unmöglich.
    Maria aber sprach: Siehe, ich bin die Magd des Herrn, mir geschehe, nach deinem Worte! Und der Engel schied von ihr.

    -

    +
    Ein kurzer Einschub:
    Das XI. Konzil v. Toledo musste im Jahre 675 mit dem Symbolum Nr. 36 einem verbreiteten Irrtum entgegengetreten:
    -

    "Gleichwohl darf man nicht deshalb, weil Maria, vom Heiligen Geist überschattet, empfing, glauben, eben der Heilige Geist sei der Vater des Sohnes, damit es nicht den Anschein hat, wir nähmen zwei Väter des Sohnes an, was zu behaupten allerdings frevlerisch wäre"

    -

    Einer der grossen Kirchenväter, der hl. Augustinus, unterstreicht:
    -

    "Christus wurde nicht als Sohn vom Heiligen Geist geboren.
    Man darf keinesfalls behaupten, dass Christus der Sohn des Heiligen Geistes oder der Heiligen Dreifaltigkeit ist"

    -

    Verinnerlichen wir uns:
    Alleine der VATER ZEUGT IN EWIGKEIT SEIN EWIGES WORT,
    SEINEN EINZIG GEBORENEN SOHN JESUS CHRISTUS,
    - GOTT VON GOTT , LICHT VOM LICHTE, WAHRER GOTT VOM WAHREN GOTT,
    EINES WESENS MIT DEM VATER -

    DER alleine DURCH die KRAFT des HEILIGEN GEISTES aus der Jungfrau Maria
    die Knechtschaft des Fleisches
    angenommen hat.

    -
    Siehe bitte auch:
    Die Allerheiligste Dreifaltigkeit: Vater, Sohn und Heiliger Geist (8)

    Und:
    Durch die Fleischwerdung der zweiten wesensgleichen Person Gottes verlor Diese denn auch nicht Ihr Ewiges Geistiges Wesen,
    sie "fehlt" denn nun auch nicht innerhalb der Dreifaltigkeit.

    Alleine durch die zur Sühne der Sünden der Welt Fleischwerdung ist der eingeborene Sohn Gottes - Gottes Ewiges Wort -
    aus der Ewigkeit in das Zeitliche getreten.
    -

    +


    "Ave Maria"......
    mit diesen Worten des Erzengels Gabriel nahm die Erlösung der Welt ihren Anfang !

    Durch die allerseligste Jungfrau und Gottesmutter Maria ist unser HERR und GOTT JESUS CHRISTUS zu uns gekommen....
    durch sie sollen wir denn auch zu IHM gehen !

    Alles, was sie ihrem Göttlichen Sohne an unseren Tugenden und Gaben darbringt, ist gereinigt und vergoldet und auf einem goldenen Tablet dargereicht !

    Nichts behält sie für sich.....alles trägt sie zu ihrem Göttlichen Sohne und schliesst es in ihr Herz ein.
    Diesem Herzen voll der Gnade kann ER nicht widerstehen !


    ----

    Ave Maria,
    gratia plena,
    Dominus tecum.
    Benedicta tu in mulieribus,
    et benedictus fructus ventris tui, Jesus.

    Sancta Maria, Mater Dei,
    ora pro nobis peccatoribus
    nunc et in hora mortis nostrae.

    Amen.


    ----


    Gegrüßet seist du, Maria,
    voll der Gnade,
    der Herr ist mit dir,
    du bist gebenedeit unter den Weibern,
    und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes, Jesus.

    -

    Hier ist denn auch zu empfehlen, folgendes Fatima-Gebet einzufügen:

    "O mein Jesus, verzeih uns unsere Sünden und
    bewahre uns vor dem Feuer der Hölle.
    Führe alle Seelen in den Himmel,
    besonders jene, die deiner Barmherzigkeit
    am Meisten bedürfen."


    -

    Heilige Maria, Mutter Gottes,
    bitte für uns Sünder
    jetzt und in der Stunde unseres Todes.

    Amen.


    -----

    Marias Lobgesang:

    Magnificat anima mea Dominum,
    et exsultavit spiritus meus in Deo salutari meo.
    Quia respexit humilitatem ancillae suae.
    Ecce enim ex hoc beatam me dicent omnes generationes.
    Quia fecit mihi magna, qui potens est,
    et sanctum nomen eius.
    Et misericordia eius a progenie in progenies
    timentibus eum.
    Fecit potentiam in brachio suo,
    dispersit superbos mente cordis sui.
    Deposuit potentes de sede
    et exaltavit humiles.
    Esurientes implevit bonis
    et divites dimisit inanes.
    Suscepit Israel puerum suum,
    recordatus misericordiae suae.
    Sicut locutus est ad patres nostros,
    Abraham et semini eius in saecula.

    -

    Meine Seele preist die Größe des Herrn,
    und mein Geist jubelt über Gott, meinen Retter.
    Denn auf die Niedrigkeit seiner Magd hat er geschaut.
    Siehe, von nun an preisen mich selig alle Geschlechter.
    Denn der Mächtige hat Großes an mir getan,
    und sein Name ist heilig.
    Er erbarmt sich von Geschlecht zu Geschlecht
    über alle, die ihn fürchten.
    Er vollbringt mit seinem Arm machtvolle Taten:
    Er zerstreut, die im Herzen voll Hochmut sind.
    Er stürzt die Mächtigen vom Thron
    und erhöht die Niedrigen.
    Die Hungernden beschenkt er mit seinen Gaben
    und lässt die Reichen leer ausgehen.
    Er nimmt sich seines Knechtes Israel an
    und denkt an sein Erbarmen,
    das er unseren Vätern verheißen hat,
    Abraham und seinen Nachkommen auf ewig.
    -


    Aus
    "Legende von den lieben Heiligen Gottes, nach den besten Quellen neu bearbeitet und herausgegeben von Georg Ott, Stadtpfarrer in Abendsberg (1863)":
    -

    [...]
    "Gegrüßet seist du, voll der Gnaden, der Herr ist mit dir, du bist gebenedeit unter den Weibern.
    Noch nie hat ein Mensch einen so hohen Gruß empfangen, als Maria.
    Gottes höchste Majestät war es selbst, in dessen Namen der Engel den Gruß überbrachte, und wunderbar!
    ein guter Engel machte jetzt wieder gut, was einst ein böser Engel geschadet hatte.
    Denn der gefallene Engel Luzifer, der Teufel, war es, der die erste Eva verführte und die ganze Menschheit in das Unglück stürzte;
    nun aber sollte ein anderer Engel, Gabriel, der zweiten Eva, Maria, die frohe Botschaft bringen, daß sie zum Heile der Menschheit den Erlöser empfangen werde.
    Die Worte also:
    „Gegrüßt seist du Maria,” sind himmlische Worte;
    o sprich sie daher immer, christliche Seele, mit tiefer Ehrfurcht, mit inniger Freude aus!
    Dieser Gruß, sagt der heilige Alphonsus, ist der aller seligsten Jungfrau sehr wohlgefällig,
    und es scheint, als ob man ihr als dann die Freude, die sie empfand, als der Erzengel Gabriel ihr verkündete, sie werde Mutter Gottes werden, erneuere, und der heilige Bonaventura sagt, daß Maria immer wieder auf diesen Gruß mit einer gewissen Gnade antwortete.

    — Der Engel fuhr fort: „Du bist voll der Gnaden.”
    Kein Mensch hat die Fülle der Gnaden Gottes in so hohem Grade empfangen als Maria, denn sie war unbefleckt, ohne Makel der Erbsünde empfangen und sie gab, wie der heilige Petrus Chrisologus sagt, dem Himmel die Ehre, der Erde den Schöpfer, den Heiden das Glaubenslicht, den Lastern das Ende, dem Leben die Ordnung, den Sitten die Zucht.
    — Andere Heilige erhielten zwar Teilchen der Gnade, aber in das Herz Mariens goß sich deren ganze Fülle aus, die sich auch über uns verbreitet hat und noch verbreitet.
    Von ihrer Gnadenfülle erhalten auch wir, sie ist die Schatzmeisterin der Gnaden Gottes, durch ihre Fürbitte kannst du jede Gnade erlangen.

    Der Herr ist mit dir.
    Hierüber sagt der heilige Bernhard:
    „Der Herr war mit Maria nicht bloß dem Geiste, sondern auch dem Fleische nach.
    Er war zwar mit allen Heiligen, ganz besonders aber mit Maria;
    denn mit ihr hatte er eine so innige Gemeinschaft, daß er nicht nur ihren Willen,
    sondern auch ihr Fleisch mit sich vereinigte; und dann fährt der nämliche Heilige fort:
    Der Herr ist mit dir, wie ein Vater mit seiner Tochter, die er sorgsam beschützt, wie ein Bräutigam mit seiner Braut, die er einzig liebt, wie ein König mit seiner Königin, die er in hohen Ehren hält.
    O bitte, christliche Seele, täglich Maria, daß sie dir helfe, daß auch Gott immer mit dir sei im Leben und Sterben!!

    — „Du bist gebenedeit unter den Weibern.
    Maria ist die Gesegnetste ihres Geschlechts, ja die Glückseligste,
    denn sie allein wurde unter allen Weibern zur Gottesmutter auserkoren, sie allein ist Mutter und doch Jungfrau, sie hat durch den Sohn, den sie geboren, den Fluch Gottes über die Menschheit in Segen umgewandelt;
    Eva war die Urheberin der Sünde, Maria die Urheberin der Gnaden,
    Eva hat uns verwundet, Maria hat uns geheilt.

    [....]
    Heute feiert also die Kirche zwei feste:
    ein Fest des Sohnes Gottes und ein fest Mariä, der heiligsten Jungfrau, ;
    denn heute wurde der Sohn Gottes aus unendlicher Liebe zu uns ein Mensch
    und Maria wurde zu unserer Freude und zu unserem Troste Mutter Gottes.
    Heute ist das Wort, das immer bei Gott war, der Sohn Gottes, Fleisch geworden.
    O christliche Seele, falle nieder zur Erde und bete an, uns verherrliche und lobe die ewige Liebe des ewigen Vaters, der seinen Sohn gesendet, die ewige Liebe des Sohnes,
    der herab gekommen ist vom Himmel in diese Erde voll Jammers und Elend, die Liebe des heiligen Geistes, der das Geheimniß der Menschwerdung im Leibe der Jungfrau vollbracht.
    O falle nieder und danke dem Herrn,
    der
    um deinetwillen im dunklen Schoße der Jungfrau ein kleines Kind geworden, damit er dich aus der Gefangenschaft des Satans
    in die Freiheit der Kinder Gottes,
    aus der Finsternis des Unglaubens in das Licht des wahren Glaubens versetzte"!!!

    [....]






    Zum Hochfest Mariä Verkündigung / Verkündigung des Herrn aus dem Schott Messbuch 1962:

    -

    Das heutige Festgeheimnis
    – die Menschwerdung der zweiten göttlichen Person im Schoße der allerseligsten Jungfrau
    bildet den Angelpunkt der ganzen Menschheitsgeschichte:
    die Fülle der Zeit ist da.
    Was einst Adam durch stolze Selbstüberhebung gefrevelt, im Wunsche, Gott gleich zu sein, wird jetzt wieder gutgemacht, indem der ewige Gottessohn als neuer Adam den Menschen gleich wird.
    Die Menschen, durch den Ungehorsam Evas dem Tode verfallen, erhalten durch die demütige Hingabe Mariens an Gottes Willen,
    eine neue Mutter des Lebens
    .


    Das Fest läßt sich im Morgenland schon im 5. Jahrhundert nachweisen, im Abendland vor Gregor dem Großen.

    Im Introitus schließen wir uns in hoher Festesfreude dem Ehrengeleite der begnadeten Gottesmutter an.
    Was Isaias dem Könige Achaz vorherverkündet hatte, ist im Kämmerlein von Nazareth wunderbar in Erfüllung gegangen (Lectio, Evang.).
    Die Worte des Graduale können wir im Geiste der Liturgie auf Maria oder ihren göttlichen Sohn beziehen.
    Was wir im Evangelium vernommen, lassen wir im ehrfurchtsvollen Gruße des Offertoriums weiterklingen. In der hl. Kommunion kehrt Gottes Sohn auch in unser Herz ein (Comm.).

    Fällt der 25. März auf einen Fastensonntag, so wird das Fest am folgenden Tage gefeiert.
    Fällt er in die Kar- oder Osterwoche, so wird das Fest in die Woche nach dem Weißen Sonntag verlegt.

    -

    Die hl. Messe:
    http://www.mariawalder-messbuch.de/as62/mrz/mrz25/index.html

    Siehe bitte auch:
    Maria: Die neue Eva
    Maria- Vermittlerin aller Gnaden

    -

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  • Gnadenquelle hl. Beichte !Datum23.03.2022 20:35
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema Gnadenquelle hl. Beichte !

    Gelobt sei Jesus Christus !

    Die hl. Therese v. Lisieux (1873-1897)

    - Karmelitin, die "kleine Therese" -:
    -
    "Ja, ich fühle es, hätte ich auch alle begehbaren Sünden auf dem Gewissen,
    ich ginge hin, das Herz von Reue gebrochen, mich in die Arme Jesu zu werfen, denn ich weiß, wie sehr er das verlorene Kind liebt, das zu ihm zurückkehrt."


    Der verlorene Sohn
    -


    Die hl. Beichte als unermessliche Gnadenquelle.
    Auszug aus einer Abhandlung über das hl. Sakrament der Busse, entnommen aus:

    Vollständiges Lexikon für Prediger und Katecheten: in welchem die katholischen Glaubens-und Sitten-Lehren ausführlich betrachtet; 1845:

    -

    Durch Nichts wird
    die Macht der Hölle mehr geschwächt, als durch Ablegung einer reumüthigen Beicht.

    Daher sagt der hl. Anton von Padua:
    Die Beicht ist den unreinen Geistern schrecklich.
    Und der hl. Bonaventura:
    Durch die Beicht werden wir nicht nur im Guten befestiget, sondern auch im Kampfe gegen die Hölle gestärkt, ja wir können dem Feinde unsers Heiles keinen größeren Schmerz verursachen, als wenn wir die Wunden, welche uns die Sünden geschlagen haben, durch eine reumütige Beicht wieder heilen.
    Durch die Beicht vertreiben wir den Teufel aus unserm Herzen;
    so oft der Mund reumüthig eine Sünde bekennt, muß ein böser Geist aus der Seele weichen.
    Dies beweiset nachstehendes Ereignis.
    Dem hl. Philippus Nerius legte einmal ein großer Sünder eine Lebensbeicht ab.
    Die darauf folgende Nacht schien es ihm während des Schlafes, als ginge eine große Schaar von unreinen Geistern aus seinem Munde heraus.
    Auf dieses fühlte er sich wunderbar, erleichtert, und wurde viel weniger mehr vom bösen Feinde versucht.
    Die hl. Schrift sagt:
    Wenn ein starker Bewaffneter sein Haus bewacht, da ist das Seinige in Sicherheit :
    wenn aber ein Stärkerer, als er ist, über ihn kömmt, und ihn überwindet, so nimmt er ihm seine ganze Waffenrüstung, auf welche er sich verließ und vertheilt seine Beute. Luk. 11.
    Jener stark Bewaffnete ist der Teufel, der das Herz des Sünders in Besitz genommen.
    Wenn wir aber das hl. Sakrament der Buße empfangen, kömmt ein Stärkerer, der ihn besiegt und aus seinem Besitzthume treibt.
    Dies ist Christus;

    er nimmt dem Teufel durch das hl. Sakrament der Buße seine ganze Waffenrüstung, und vertheilt seine Beute.
    Er befreit nämlich die durch sein Blut erlösten Seelen aus der Gefangenschaft des Teufels
    und stellt sie wiederum unter den Schutz der heiligen Engel.
    Dies heißt seine Beute vertheilen."

    -

  • Die Vorsehung GottesDatum21.03.2022 21:29
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema Die Vorsehung Gottes

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Geborgenheit in Gottes Vorsehung.


    Dazu

    die hl. Therese v. Lisieux (1873-1897) - Karmelitin, die "kleine Therese":

    -"Wegen der Zukunft beunruhige ich mich nicht.
    Ich bin sicher, Gott wird seinen Willen tun.
    Das ist die einzige Gnade, die
    ich verlange.

    Ich finde, wir, die den Weg der Liebe gehen, sollte nicht an das Denken, was an Schmerzlichen in Zukunft auf uns zukommen kann.
    Das wäre mangelndes Vertrauen und würde gleichsam bedeuten, sich in Gottes Fügungen einzumischen."

    -


    Ein segensreiches Gebet

    des hl. Franz v. Sales (1567-1622) zum hl. Schutzengel um steten Beistand:

    -
    O heiliger Engel!
    Du bist von
    meiner Geburt an mein treuer Beschützer.
    Dir
    übergebe ich heute mein Herz, gib
    es meinem Heiland, dem es allein angehören soll.
    Du bist mein Beschützer im Leben. Sei auch mein Tröster im Tode!
    Stärke meinen Glauben,
    festige meine Hoffnung,
    entzünde in mir die göttliche Liebe!
    +
    Erlange
    mir, dass mich das vergangene Leben nicht ängstige, das gegenwärtige nicht beunruhige, das künftige nicht erschrecke!
    +
    Stärke mich im Todeskampf,
    ermunterte mich zur Geduld,
    behalte mich im Frieden!
    Erwirke mir die Gnade, dass meine letzte Speise das Brot der Engel sei,
    meine letzten Worte
    Jesus, Maria, Joseph,
    mein letzter Atemzug ein Hauch der Liebe
    und deine Gegenwart mein letzter Trost!


    -

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