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  • Gelobt sei Jesus Christus !



    Fest der Verklärung unseres Herrn. - 6. August.


    Aus dem Bomm Volksmessbuch 1962:

    -
    "Dieses Fest steht nicht nur der Zeit, sondern auch seine Bedeutung nach in der Mitte zwischen Ostern und Advent, Aufstehung und Wiederkunft des Herrn.
    Es zeigt uns die Menschheit Christi in der Verklärung, das heißt in der himmlischen Herrlichkeit, die sie seit der Auferstehung besitzt und in der sie am Jüngsten Tage vor unser aller Augen erscheinen wird.
    Auch unser glückseliges los wird die Verklärung sein, ja geistigerweise strahlt jetzt schon, seit dem Tage der Auferstehung, Christi Verklärungslicht in alle Glieder Seines Leibes und auch in unser Herz hinein
    So ist also der heutige Tag für uns ein Tag erneuter Osterfreude und zugleich ein Fest der Sehnsucht nach der vollen Verklärung, die einst nach Christi Bild uns wird gegeben werden."

    -


    Zu diesem Fest aus
    Katholische Handpostille von Pater Leonhard Goffine (1648-1719):
    -

    "Warum ist Christus auf dem Berge Thabor vor den drei Jüngern verklärt worden?

    1.
    Damit er ihnen seine Gottheit offenbare,
    2. auf dass er sie dadurch im Glauben befestige, damit sie, wenn sie ihn auf dem Calvarienberge würden sterben sehen, nicht in Zweifel fielen;
    3. ist die Verklärung ge­schehen, um die Jünger Christi und mit ihnen alle Gläubigen im Hinbli­cke auf die zukünftigen Freuden zum Kreuz und Leiden aufzumuntern;
    4. hat Christus uns darin zeigen wollen, wie herrlich unsere Leiber ein­mal von den Toten auferstehen würden (Phil 3, 21).


    Warum hat Christus nur die drei Jünger ( Petrus, Johannes, Jakobus) mit sich genommen?

    Weil sie die standhaftesten unter den Zwölfen waren und auch im Öl­garten Zeugen seiner Traurigkeit und Todesangst sein sollten, auf dass sie alsdann nicht kleinmütig würden, indem sie ja versichert sein muss­ten, dass die Gottheit unter seiner Menschheit verborgen sei. 


    Wie ist Christus verklärt worden?

    Das ist geschehen, indem sein Angesicht mehr leuchtete als die Sonne und (nach der Meinung der Schriftausleger) auch sein ganzer Leib glänzte und (nach der Lehre des Hl. Augustinus und Ambrosius) die Gottheit Christi hindurchstrahlte.
    Er ist auch verklärt worden, indem sei­ne Kleider weiß wurden wie der Schnee.


    Warum sind Mose und Elias dabei erschienen?

    Damit in ihnen das Gesetz und die Propheten Christo Zeugnis geben sollten, dass er der Heiland der Welt sei;
    denn durch Moses wird das Gesetz und durch Elias die Propheten verstanden.


    Wovon haben sie mit Christus geredet?

    Von seinem Leiden und Tode, den er zu Jerusalem glorreich ausstehen würde (Lk 9, 31).
    – Lerne man in den guten Tagen, wie man sich auch der bösen erinnern soll, die einem widerfahren können! (Kor 11, 27).


    Warum wollte Petrus auf dem Berge drei Hütten bauen?

    Das tat er im Übermaß der Freude; denn er wusste nicht, was er redete; darum dachte er auch nicht daran, dass man zur himmlischen Glorie durch größere Mühe gelangen muss. Hat den Petrus schon ein Tröpflein der ewigen Herrlichkeit wie berauscht, mein Gott, was wird dann nicht erst im Himmel der Überfluss des Hauses Gottes bewirken! (Ps 35, 9).


    Von wem kam die Stimme aus den Wolken, die da sprach: „Das ist mein geliebter Sohn, diesen sollt ihr hören“?

    Vom himmlischen Vater, der dadurch andeutete, dass das neue Gesetz durch seinen Sohn verkündet werde und dass alle ihn hören, d. i. ihm gehorsam sein sollen (Hebr 1, 2. 3).


    Warum hat Christus den drei Jüngern geboten, dass sie niemanden von der Verklärung etwas sagen sollten?

    Das ist,
    1. darum geschehen, damit die andern Jünger und Nachfolger Christi nach seiner Auferstehung ihnen desto besser glauben sollten;
    2. damit er uns lehrte, unsere guten Werke bis zum Tode zu verhehlen; darum sagt die Schrift: „Niemanden sollst du rühmen vor seinem Tode“ (Kor 11, 30).

    Ziehe uns zu dir, o Herr, durch die Betrachtung der himmlischen Freu­den, damit wir im geistlichen Streite nicht unterliegen, sondern durch deine Gnade obsiegen und den unvergänglichen Siegeskranz davontragen."­
    -


    Der grosse hl. Kirchenvater Hieronymus über die Verklärung des Herrn (Mt 17,1-9):

    -

    "Er erschien den Aposteln so, wie er sein wird, wenn er die Welt richtet.
    Niemand soll aber glauben, daß er seine ursprüngliche Gestalt und sein Aussehen ganz verloren hat oder seinen Leib ablegte und einen geistigen oder ätherischen Leib annahm; der Evangelist sagt deutlich, wie er verwandelt wurde:
    "sein Gesicht leuchtete wie die Sonne, und seine Kleider wurden blendend weiß wie das Licht."
    [....]
    Es wird ihm also nicht seine Substanz weggenommen, sondern sie wird in Herrlichkeit verwandelt. Gewiß aber, ist der Herr in die Herrlichkeit verwandelt worden, mit der er später in sein Reich kommen wird.
    [....]
    Das alles ist also körperlich und anfaßbar und nicht vergeistigt und ätherisch, so daß es die Augen täuschen und nur in Phantasiegebilden geschaut würde


    -


    Aus dem Schott-Messbuch 1962:
    -

    2. Kl. – Farbe weiß



    Der göttliche Heiland zeigte sich auf den Höhen des Tabor vor seinen Jüngern im herrlichen Lichtglanze der Verklärung. Er wollte dadurch die Apostel, bevor für ihn die Nacht des Leidens begann, im Glauben an seine Gottheit stärken und ihnen zugleich einen Vorgeschmack ihrer eigenen Verklärung bieten.

    Das Fest wurde 1457 von Papst Kalixtus III. allgemein vorgeschrieben zur Erinnerung an den glorreichen Sieg, den der hl. Johannes Capistran im Verein mit Johannes Hunyadi bei Belgrad errang. Die Anfänge dieses Festes gehen im Orient bis ins 5. Jahrhundert zurück.

    Der hl. Papst Xystus II. war von Geburt Grieche, regierte die Kirche von 257 bis 258 und nahm im Ketzertaufstreit eine vermittelnde Stellung ein. Er wurde in der valerianischen Verfolgung während der Feier der Liturgie ergriffen und samt seinen Diakonen Felicissimus und Agapitus enthauptet. Zu seinen Diakonen gehörte auch der hl. Laurentius. Der hl. Xystus wird im Kanon der hl. Messe erwähnt.

    Was sich auf dem Tabor abspielte, erneuert sich in geistiger Weise beim Opfer des Altars: verklärendes Licht strahlt auf und weckt in unsrer Seele die Sehnsucht nach dem Lichte der ewigen Glorie (Intr.).
    Auch für uns wird einmal der Tag der Verklärung anbrechen. In dieser Hoffnung bestärkt uns in der Epistola ein Zeuge des Taborglanzes.
    Beim Graduale, Alleluja und Offertorium steht vor unsrem Auge das leuchtende Bild des verklärten Heilandes. In der hl. Kommunion nimmt auch unsre Seele die Strahlen der Verklärung in sich auf und damit das Unterpfand der ewigen Verklärung (Comm.)


    -

    Siehe dazu bitten auch:
    Verklärung

    -
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  • Die Heiligkeit der KircheDatum02.08.2022 19:53
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema Die Heiligkeit der Kirche

    Gelobt sei Jesus Christus!



    Ein tiefgründiger Einblick in das Wesen der Heiligkeit der Kirche
    wurde der hl. Caterina v. Siena (1347-1380) zuteil.

    Aus einem Beitrag von Pater Werner Schmid im Informationsblatt der Petrus-Bruderschaft August-September 2022; "Caterina von Siena und die Kirche":

    -
    "In einem ihrer letzten Briefe berichtete Caterina, wie ihr ein Einblick in die Unergründlichkeit Gottes gewährt wurde und sie darin das Bild der Kirche erblickte, wie es ihr schon immer vor Augen stand:

    In diesem Abgrund sah ich die Würde des Menschen, sein Elend, wenn er in die Todsünde fällt, und die Notwendigkeit der heiligen Kirche, die Gott meinem Herzen offenbarte.
    Und ich sah, dass niemand zu Gott zurückkehren kann, um seine Schönheit im Abgrund der Dreieinigkeit zu verkosten, ohne die Hilfe dieser süßen Braut.
    Denn wir alle müssen durch die Pforte des gekreuzigten Jesus Christus gehen, und diese Pforte steht nur in der heiligen Kirche.
    Ich sah, dass diese Braut Leben schenkte, da sie eine solche Lebensfülle besitzt, dass niemand sie töten kann, und dass sie Kraft und Licht spendet, und dass niemand sie in ihrem Wesen schwächen oder verdunkeln kann.
    Und ich sah, dass ihre Fruchtbarkeit nie geringer wird, sondern sich ständig vermehrt (Br. 371).

    -

  • Gedenk- und WeihemonateDatum31.07.2022 20:55
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema Gedenk- und Weihemonate

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Der Monat August ist dem




    Unbefleckten Herzen der allerseligsten Jungfrau und Gottesmutter Maria
    gewidmet.




    Das eigentliche Fest des Unbefleckten Herzens der allerseligsten Jungfrau Maria
    wird gem. der überlieferten Liturgieordnung am 22. August gefeiert.


    Der hl. Josefmaria Escriva (1902-1975):

    -

    "Laß es dir selbstverständlich werden,
    dein armes Herz dem liebevollen und unbefleckten Herzen Mariens anzuvertrauen,
    damit es von Schlacken gereinigt wird.
    Unsere Liebe Frau wird dich zum Heiligsten Herzen Jesu hinführen, das voller Erbarmen ist."

    -


    Im Jahre 2010 hat Papst Benedikt XVI. in Fatima ein sehr schönes Gebet gesprochen:

    -

    APOSTOLISCHE REISE NACH PORTUGAL
    ANLÄSSLICH DES 10. JAHRESTAGES DER SELIGSPRECHUNG DER
    HIRTENKINDER VON FATIMA, JACINTA UND FRANCISCO
    (11.-14. MAI 2010)

    AKT DES ANVERTRAUENS UND DER WEIHE AN DAS
    UNBEFLECKTE HERZ MARIÄ

    GEBET VON BENEDIKT XVI.
    Dreifaltigkeitskirche - Fatima
    Mittwoch, 12. Mai 2010
    -

    Maria, Unbefleckte Mutter,
    an diesem Ort der Gnade, an dem die Liebe deines Sohnes Jesus, des Ewigen Hohenpriesters,
    uns Söhne im Sohn und seine Priester zusammengerufen hat,
    weihen wir uns deinem mütterlichen Herzen, um treu den Willen des Vaters zu erfüllen.
    Wir sind uns bewußt, daß wir ohne Jesusnichts Gutes vollbringen können (vgl."Joh"15,5)
    und daß wir nur durch ihn, mit ihm und in ihm für die Welt Werkzeug des Heils sein können.
    Braut des Heiligen Geistes, erwirke uns die unschätzbare Gabe der Umgestaltung in Christus.
    In derselben Kraft des Geistes, der dich überschattet und zur Mutter des Erlösers gemacht hat,
    hilf uns, daß Christus, dein Sohn, auch in uns geboren werde.
    Die Kirche möge so von heiligen Priestern erneuert werden, die von der Gnade dessen verwandelt wurden, der alles neu macht.

    Mutter der Barmherzigkeit, dein Sohn hat uns berufen, so zu werden wie er selbst: Licht der Welt und Salz der Erde.
    (vgl."Mk "5,13.14).
    Hilf uns mit deiner mächtigen Fürsprache, daß wir dieser erhabenen Berufung nie untreu werden,
    daß wir unserem Egoismus nicht nachgeben, noch den Schmeicheleien der Welt und den Verlockungen des Bösen.
    Bewahre uns mit deiner Reinheit, beschütze uns mit deiner Demut und umfange uns mit deiner mütterlichen Liebe, die sich in vielen Seelen widerspiegelt, die dir geweiht sind und uns zu echten Müttern im Geiste geworden sind.

    Mutter der Kirche,
    wir Priester wollen Hirten sein, die nicht sich selbst weiden, sondern sich Gott hingeben für die Brüder und Schwestern und darin ihre Erfüllung und ihr Glück finden.
    Nicht nur mit Worten, sondern mit unserem Leben wollen wir demütig Tag für Tag unser
    „Hier bin ich“ sagen.
    Von dir geführt, wollen wir Apostel der Göttlichen Barmherzigkeit sein und voll Freude jeden Tag
    das heilige Opfer des Altares feiern und allen, die darum bitten, das Sakrament der Versöhnung spenden.

    Fürsprecherin und Mittlerin der Gnaden,
    du bist ganz hineingenommen in die einzige universale Mittlerschaft Christi, erflehe uns von Gott
    ein völlig neues Herz, das Gott mit all seiner Kraft liebt und der Menschheit dient wie du.
    Sprich zum Herrn noch einmal dein wirkungsvolles Wort:
    „Sie haben keinen Wein mehr“ ("Joh "2,3),

    damit der Vater und der Sohn über uns den Heiligen Geist wie in einer neuen Sendung ausgießen.
    Voller Staunen und Dank für deine ständige Gegenwart in unserer Mitte, will auch ich im Namen aller Priester ausrufen:
    „Wer bin ich, daß die Mutter meines Herrn zu mir kommt?“ ("Lk "1,43).

    Maria, seit jeher unsere Mutter,
    werde nicht müde, uns zu „besuchen“, uns zu trösten, uns zu stützen.
    Komm uns zu Hilfe und errette uns aus allen Gefahren, die uns drohen.

    Mit diesem Akt des Anvertrauens und der Weihe wollen wir dich auf tiefere und vollständigere Weise, für immer und ganz in unser Leben als Menschen und Priester hineinnehmen.

    Deine Gegenwart lasse die Wüste unserer Einsamkeit neu erblühen und die Sonne über unserer Dunkelheit leuchten und bringe nach dem Sturm die Ruhe zurück, damit jeder Mensch
    das Heil des Herrn sehe, das den Namen und das Gesicht Jesu trägt, der sich in unseren Herzen widerspiegelt, da sie stets eins mit dem deinen sind.
    Amen."


    -

    In Monat August wird auch das
    Hochfest der Aufnahme Mariens in den Himmel gefeiert ( 15. 8. )


    -

  • Religion und WahrheitDatum30.07.2022 21:23
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema Religion und Wahrheit

    Gelobt sei Jesus Christus!


    Ein durch versessene Diesseitsbezogenheit fast kollektiv seelisch vernebelt gewordenes bzw. gemachtes Menschengeschlecht dreht sich im Wahnkreise der Rebellion gegen Gottes Schöpfung und Ordnung, gegen Gnade und Erlösung.
    Neue Un-Heilskulte prägen Herz und Verstand;
    Jugend- und Gesundheitswahn, Klimahysterie, Evolutionslüge, Naturanbetung, Neuheidentum, Hofierung von Irrlehren, "bunte Homofahnen" und das unsagbare Verbrechen des Massenmordes an ungeborenen beseelten Kindern umrahmen diese menschliche Hybris.


    Gerade in diesen Zeiten gilt es weiter treu und wachsam zu bleiben !
    Hw Pater Leo Kuchar SSS
    ( Sacerdotes Sanctissimi Sacramenti, Priester vom Allerheiligsten Sakrament) -

    in:
    "Gespräche mit Jesus Christus vor dem Tabernakel"

    -

    "Treue

    Herr Jesus Christus, je näher das Ende der Welt heranrückt, desto wachsamer und treuer müssen wir sein.
    Das Überhandnehmen des Bösen, das wir erleben, ist nicht ein Zeichen, dass Dein Einfluss abnimmt und Deine Macht schwächer wird, sondern, dass sich die Wahrhaftigkeit Deiner prophetischen Worte immer klarer bestätigt.
    Es geschieht nichts, was Du nicht vorausgesagt hast.
    Herr Jesus, der Teufel wird alle seine Macht aufbieten, um Deinen Sieg zu verhindern.
    Wir dürfen schon jetzt erfahren, was geschehen wird:

    'Der Widersacher, der sich über alles, was Gott oder Heiligtum heißt, so sehr erhebt, dass er sich sogar in den Tempel Gottes setzt und sich als Gott ausgibt'(2 Thess 2, 4).

    Herr,
    Dein Widersacher wird mit unvorstellbarer Dreistigkeit Deine Rolle zu spielen versuchen.
    Er wird sich als Erlöser und Beglücker ausgeben und mit Wundern der Technik und Wissenschaft viele betören, ihr Vertrauen gewinnen und sie von Dir abwenden.

    Der hl. Paulus bestätigt das mit den Worten:
    -
    'Er wird alle, die verlorengehen betrügen und zur Ungerechtigkeit verführen; sie gehen verloren, weil sie sich der Liebe zur Wahrheit verschlossen haben, durch die sie gerettet werden sollten' (2 Thes 2, 10).
    -

    Herr Jesus, je näher der Tag Deines Triumphes heranrückt, desto mehr wird die Macht des Antichrist ausufern.
    Diese Tage werden sogar abgekürzt werden, sonst würden nicht einmal die Gerechten und Treuen bestehen.
    Du selbst hast aufmerksam gemacht:
    -
    Und wenn jene Zeit nicht verkürzt wurde, dann würde kein Mensch gerettet; doch um der Auserwählten willen wird jene Zeit verkürzt werden.“ (Mt 24, 22).
    -
    [....]
    Vor ihrem Ende und vor Deinem Sieg, Herr Jesus, wird die ganze Erde in feindseliger Aufruhr gegen Dich geraten, aber auch in dieser stürmischen Zeit wird Deinem Siege eine Morgenröte vorausgehen - die Verkündigung des Evangeliums allen Völkern der Erde,
    denn Du hast versichert:
    Aber dieses Evangelium vom Reich wird auf der ganzen Welt verkündet werden, damit alle Vöker es hören; dann erst kommt das Ende“ (Mt 24, 14).

    -

  • Stufen zur VollkommenheitDatum27.07.2022 21:39
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema Stufen zur Vollkommenheit

    Gelobt sei Jesus Christus !



    Aus "Nachfolge Christi" von Thomas v. Kempen (1380-1471):
    -

    [....]
    ""Das Reich Gottes ist in euch", spricht der Herr (Lk 17,21).
    Kehre dich aus ganzem Herzen zum Herrn!
    Laß diese elende Welt, und deine Seele wird zur Ruhe kommen.
    Lerne, was äußerlich ist, verschmähen, und gib dich deinem Innern hin, und du wirst
    sehen, daß das Reich Gottes in dich einzieht. Denn das Gottesreich ist Friede und Freude im Heiligen Geiste (vgl. Röm 14, 17), ein Geschenk, das den Gottlosen nicht
    gegeben wird.
    Christus wird zu dir kommen und dir zeigen, was es um seine Tröstung ist, wenn du ihm nur eine würdige Wohnung in dir bereitest. Seine ganze Größe und Herrlichkeit strahlt aus dem Innern. Dort gefällt es ihm.
    Bei einem innerlichen Menschen kehrt er häufig ein. Lieb, angenehm und tröstlich weiß er dann zu plaudern, in einer von tiefem Frieden getragenen, staunenswürdigen
    Vertraulichkeit.

    Wohlan, du getreue Seele, bereite diesem Bräutigam dein Herz, damit er sich
    herablasse, zu dir zu kommen und in dir zu wohnen. Denn er spricht:
    "Wenn einer mich liebt, wird er mein Wort halten, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm nehmen" (Joh 14, 23).
    Schaffe also Platz für Christus, und allem anderen wehre den Eintritt. Ist Christus dein eigen, dann bist du reich und hast genug. Er wird für dich sorgen und in allen Dingen dein treuer Sachwalter sein, so daß du nicht nötig hast, auf Menschen deine Hoffnung zu setzen.
    Menschen sind wankelmütig und
    siechen auch schnell dahin, "Christus aber bleibt in Ewigkeit" (Joh 12, 34) und steht dir bis zum Ende unerschütterlich zur Seite."[....]

    -

  • Stufen zur VollkommenheitDatum26.07.2022 21:48
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema Stufen zur Vollkommenheit

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Der hl. Kardinal Newman: (1801-1890):
    -


    "Lasset keinen weggehen mit dem Eindruck, dass das Evangelium uns eine düstere Ansicht von Welt und Leben fassen lasse!
    Es verbietet uns nur mit dem Genuss zu beginnen.
    Es sagt nur: Wenn ihr mit der Lust anfangt, werdet ihr mit dem Schmerz enden.
    Es heißt uns mit dem Kreuz Christi beginnen, und in diesem Kreuz werden wir zuerst Trauer finden, aber nach einer Weile werden Freude und Trost aus dieser Trauer sich erheben.

    Das Kreuz wird uns zu Reue, Demütigung, Gebet und Fasten führen, aber alles Sorgen wird ein Ende haben, ja wird aufgenommen in einem weit höherem Glück als die Freude, die die Welt uns gibt.
    Unser Erlöser sagte zu seinen Jüngern:
    So habt auch ihr jetzt Leid. Doch ich werde euch wiedersehen und euer Herz wird sich freuen und eure Freude wird niemand von euch nehmen.“ (Joh 16,22)

    -

  • Gegenwart Jesu ChristiDatum23.07.2022 20:30
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema Gegenwart Jesu Christi

    Gelobt sei Jesus Christus !



    Aus "Nachfolge Christi" von Thomas v. Kempen (1380-1471):

    [....]
    "Hier aber, in dem heiligsten Sakramente des Altars, bist Du, o Jesus Christus, als Mensch und als Gott zugegen, hier empfängt man immer reichliche Frucht des Heiles, so oft man Dich würdig und mit Andacht empfängt.



    Zu diesem Geheimnis aber zieht uns kein Leichtsinn, keine Neugierde und keine Sinnlichkeit, sondern ein fester Glaube, andächtige Hoffnung und aufrichtige Liebe.
    O Gott, Du unsichtbarer Schöpfer der Welt, wie wunderbar handelst Du mit uns?
    Wie liebreich und gnädig verfährst Du mit Deinen Auserwählten, denen Du Dich Selbst in dem heiligsten Altarssakramente als eine Seelenspeise zu genießen gibst?

    Dieses Geheimnis übersteigt allen Verstand, es zieht die Herzen der Andächtigen besonders an und entzündet in ihnen die Liebe.

    Denn diese wahren Gläubigen, welche beständig an der Besserung ihres Lebens arbeiten, erhalten durch den Genuss dieses heiligsten Sakramentes oft die Gnade einer inbrünstigen Andacht und die Liebe zur Tugend."
    [....]

    -
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  • Aus der Wahrheit seinDatum23.07.2022 20:28
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema Aus der Wahrheit sein

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Aus "Nachfolge Christi" von Thomas v. Kempen (1380-1471):


    "Setz dein ganzes Vertrauen auf Gott; er sei deine Furcht und deine Liebe.
    Er wird
    deine Sache führen und alles recht machen, wie es am besten ist.

    "Du hast hier keine bleibende Stätte" (Hebr 13, 14).
    Wo immer du dich aufhältst, bist du ein "Fremdling und Pilger" (vgl. Ps 39, 13).
    Nirgends winkt dir die Ruhe außer in der innigen Vereinigung mit Christus.
    Was schaust du dich hier um? Hier ist nicht der Ort deiner Ruhe. Deine Wohnung muß im Himmel sein, und nur wie im Vorübergehen sollst du all das Irdische betrachten.
    Alle Dinge vergehen, auch du mit ihnen.
    Sieh zu, daß du nicht darin hängen bleibst, sonst wirst du gefangen und gehst zugrunde.
    Beim Allerhöchsten sei dein Denken, und dein Bitten und Flehen steige immerfort zu Christus empor."

    -

  • Die Verehrer des KreuzesDatum22.07.2022 20:08
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema Die Verehrer des Kreuzes

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Alleine die Frage nach dem "Warum? " des Leidens findet keine sinngebende Antwort.
    Erst die Frage "Für wen ?"
    öffnet die Türe zum Sinn des Leidens und des Lebens (!).

    Dazu Auszüge aus einem Artikel von Pater Korbiniam Brandmaier vom Kreuzorden:

    -

    "Die meisten von uns - wenn wir leiden - fragen:
    'Warum gerade ich? Warum muss gerade ich leiden ?'
    Der Sinn des Leidens wird uns jedoch klarer werden, wenn wir den Sinn des Lebens finden und wenn wir anstatt 'Warum?' die Frage stellen:
    'Für wen? Für wen leide ich?'

    Das Leiden beginnt nämlich ein menschliches Gesicht zu bekommen. Wir müssen auf Jesus Christus, unseren gekreuzigten Herrn und Heiland schauen.

    Dort werden wir den Sinn unserer Existenz und die Antwort auf all unser Suchen und Sehnen finden.
    In unserem Leid verlangen wir Antworten.
    [....]
    Das Leiden, vor allem chronische körperliche Krankheiten, tiefer emotionaler Schmerz und schliesslich der Tod selbst, führen in eine persönliche Krise.
    Wir werden förmlich gezwungen, tief in uns zu gehen und Fragen an unsere menschliche Existenz zu stellen.
    Gerade der Schmelztiegel des schweren Leidens ist es, der uns entweder in die Nähe zu Gott bringt, in seine liebende Gegenwart, oder zu Rebellen macht.
    [....]
    Viele Menschen heute suchen ein einfaches Leben ohne Leiden, ohne Opfer, ohne Verzicht, ohne Demütigungen.
    Die heutige Gesellschaft will nicht leiden,
    und darum müssen wir die Worte des hl. Paulus beherzigen:
    'Gleicht euch nicht der Welt an!' (Römer 12,2)

    Wir müssen davon überzeugt sein, dass es nur einen Jesus gibt,
    und das ist der gekreuzigte Jesus,
    der von den Toten auferstand.


    Christentum ohne Kreuz ist kein wirkliches Christentum.
    Nur durch das Kreuz Jesu haben wir die Erlösung.
    Wenn wir darum leiden,
    sollten wir unser Leiden nicht als eine Last ansehen, sondern wir müssen im Kreuz ein grosses Geschenk der Liebe Gottes erkennen wollen.

    -

  • Stufen zur VollkommenheitDatum20.07.2022 22:16
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema Stufen zur Vollkommenheit

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Der hl. Pfarrer v. Ars (1768-1859):
    über den rechten Umgang mit Leiden und dem auferlegten Kreuz:
    -

    Leiden müssen wir,
    ob wir wollen oder nicht.
    Die einen leiden wie der gute Schächer,
    die anderen wie der böse.

    Beide litten auf gleiche Weise.
    Aber der eine verstand es,
    sein Leiden fruchtbar zu machen:

    er nahm es im Geiste der Buße an, und als er sich zu dem gekreuzigten Heiland wandte,
    hörte er aus dessen Mund die wunderbare Verheißung:
    "Heute noch wirst du mit mir im Paradiese sein."
    Im Gegensatz zu ihm stieß
    der andere Flüche, Verwünschungen und Gotteslästerungen aus und starb in schrecklichster Verzweiflung.

    Es gibt ein zweifaches Leiden, nämlich ein
    liebendes und ein ablehnendes.
    Die Heiligen litten geduldig, freudig und standhaft; denn sie liebten.
    Wir leiden mit Zorn, Ärger und Überdruss, weil wir nicht lieben.

    Wenn wir Gott liebten,
    würden wir uns freuen, leiden zu dürfen aus Liebe zu ihm, der so viel für uns leiden wollte

    Ihr sagt, das sei schwer.
    Nein, es ist süß, sanft und tröstend,
    es ist ein Glück ...
    Nur muss man lieben im Leiden und leiden in der Liebe.

    Seht, meine Kinder,
    auf dem Weg des Kreuzes fällt einem nur der erste Schritt schwer.
    Die Furcht vor den Kreuzen ist unser schlimmstes Kreuz.
    Wir haben nicht den Mut, unser Kreuz zu tragen.
    Welch ein Irrtum!
    Denn was immer wir tun, das Kreuz hält uns fest,
    und wir können ihm nicht entrinnen.

    Was haben wir also zu verlieren?
    Warum sollen wir unser Leiden nicht lieben,
    wenn uns dadurch der Weg
    zum ewigen Leben erschlossen wird?
    ...
    Trotzdem wenden sich die meisten vom Kreuz ab und fliehen.
    Je mehr sie laufen, desto mehr verfolgt sie das Kreuz, desto stärker trifft es sie und erdrückt sie unter seiner Last.


    Versteht dies gut, meine Kinder:
    wer dem Kreuz gefaßt und tapfer entgegensieht, dem wird es seltener begegnen.
    Und wenn es ihm begegnet,
    wird es ihn nicht unglücklich machen.
    Als Liebender nimmt er es auf sich, mutig trägt er es und wird eins mit unserem Herrn.
    Es reinigt ihn und nimmt seiner Seele die Anhänglichkeit an diese Welt
    .
    Die Leiden helfen ihm in seinem Leben hinüber zum Ufer der ewigen Glückseligkeit wie eine Brücke über den Strom.


    Wenn der liebe Gott uns ein Kreuz schickt,
    lassen wir uns entmutigen:
    wir beklagen uns, wir murren und hassen
    alles, was unserem Wunsch zuwiderläuft, immer wie auf Rosen gebettet zu leben.

    Doch nun beginnt ein Dornenpfad, den wir gehen müssen.
    Durch das Kreuz gehen wir in den Himmel ein.
    Die Krankheiten, Versuchungen, Schmerzen sind die Kreuze, die
    uns zum Himmel führen.

    Das alles wird bald vorüber sein ...
    Richtet eueren Blick auf die Heiligen,
    die vor uns angekommen sind ...
    Der liebe Gott verlangt von uns
    nicht
    das Martyrium des Leibes,
    er will
    nur das Opfer unseres Herzens und des Willens
    .
    Der Herr ist unser Vorbild.
    Lass es uns Machen wie die Soldaten des Königs. Eine Brücke, die unter Gewehrfeuer lag, mußte überquert werden.

    Niemand wagte voranzugehen.
    Da nahm der König selbst die Fahne, marschierte als erster, und alle folgten. Tun wir das gleiche.
    Folgen wir unserem Herrn, der uns vorangegangen ist.
    Das Kreuz ist die Leiter zum Himmel.
    Wie tröstlich ist es, unter den Augen Gottes zu leiden und am Abend bei seiner Gewissenserforschung sagen zu können:
    "Wohlan, meine Seele, du hast heute zwei, drei Stunden erlebt, in denen du Christus ähnlich warst:
    du bist gegeißelt, mit Dornen gekrönt und mit ihm gekreuzigt worden ..." Welch ein Gewinn für das Sterben!
    Wie gut stirbt es sich, wenn man unter dem Kreuz gelebt hat!

    Würde jemand zu sagen:
    "Ich möchte gerne reiche werden, was muß ich tun?", ihr würdet ihm antworten;
    "Du mußt arbeiten." Richtig!
    Und um in den Himmel zu kommen?
    Dafür müssen wir das Kreuz auf uns nehmen.

    -

  • Das beharrliche GebetDatum19.07.2022 21:47
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema Das beharrliche Gebet

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Der hl. Pfarrer v. Ars (1768-1859):
    -

    "Gewöhnt euch an, meine Kinder: wenn ihr nachts erwacht, so versetzt euch im Geiste schnell vor den Tabernakel und sagt zum lieben Heiland:

    Mein Gott, da bin ich, ich komme,
    um Dich anzubeten, zu lieben, zu preisen,
    Dir Dank und Liebe zu erweisen
    und Dir Gesellschaft zu leisten mit den hl. Engeln
    .“

    Verrichtet eure Gebete, welche ihr kennt,
    und wenn es euch nicht möglich ist, zu beten,
    so verbergt euch hinter eurem Schutzengel und bittet ihn für euch zu beten".


    -

  • Gegenwart Jesu ChristiDatum16.07.2022 20:26
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema Gegenwart Jesu Christi

    Gelobt sei Jesus Christus!


    Pater Palmatius Zilligen in "Im Kraftfeld der Hostie"
    -

    [....]"Für uns ist die heilige Eucharistie eine strahlende Sonne, der wir uns aussetzen müssen, um von ihr durchglüht, ein echtes Jesus-Leben zu führen.
    Für viele ist die Sonne erloschen, da sie, nur diesseitsgerichtet, fern dem Tabernakel und dem Eucharistischen Opfer bleiben.

    Wir aber knien vor dem Allerheiligsten nieder und beten:
    Herr! Du bist das Licht der Welt. Man kann sich von Dir abwenden, aber man kann Dein Licht nicht trüben.
    Man kann sich Deiner Liebe versagen, aber vermindern kann man sie nicht.

    Lass
    unser Leben ein Stehen im Göttlichen Licht, in Göttlicher Zuversicht und in Göttlicher Liebe werden!
    Herr! Deine Liebe hat Dich uns ausgeliefert, damit wir Dein Erbarmen ergreifen können.
    Überwältige uns sanft mit Deiner Liebe bis zur Umwandlung in Dich!"
    [....]

    -

  • Gelobt sei Jesus Christus !


    Heute war das Gedächtnis der allerseligsten Jungfrau Maria vom Berge Karmel - Skapulierfest

    Aus dem Schott-Messbuch 1962:

    -
    16. Juli

    Gedächtnis der allerseligsten Jungfrau Maria vom Berge Karmel
    Skapulierfest
    Farbe weiß

    Diese Gedächtnisfeier geht auf den Karmeliterorden zurück, der in ihr schon seit dem Ende des 14. Jahrhunderts seine Dankbarkeit zum Ausdruck bringt für alle Gnaden, die er durch den besonderen Schutz der allerseligsten Jungfrau erhalten hat. Benedikt XIII. dehnte das Fest 1726 auf die ganze Kirche aus.

    -
    Die hl. Messe:
    https://www.mariawalder-messbuch.de/as62...ul16/index.html

    Näheres zu diesem Gedächtnis siehe bitte die obigen Eingangsbeiträge.

    Detaillierte Informationen über das Skapulierfest
    und das braune Skapulier siehe bitte hier:
    https://www.thecathwalk.de/2022/07/16/un...-das-skapulier/

    -

  • Gelobt sei Jesus Christus!


    Der Monat Juli ist dem Kostbaren Blut Jesu Christi gewidmet.


    Pater Stefan Reiner von der Petrus-Bruderschaft: über die Bedeutung der Verehrung des kostbaren Blutes Jesu:
    -
    "Am ersten Tag des Monats Juli feiert die Kirche das Hochfest zu Ehren des kostbaren Blutes Jesu Christi.
    1. Juli: Fest des Kostbaren Blutes unseres Herrn Jesus Christus (2)

    Das Verständnis für die Verehrung des kostbaren Blutes liegt nicht so klar auf der Hand, weil es mit vielen anderen Wahrheiten unseres Glaubens verbunden ist und in diesem Zusammenhang gesehen werden muss.
    Es muss verstanden werden, dass der Mensch in Sünde gefallen ist, dass er erlösungsbedürftig ist.
    Man muss wissen, dass Gott wahrhaft Mensch geworden ist, einen menschlichen Leib angenommen hat und dass er am Kreuz zu unserer Erlösung sein Blut für uns vergossen hat. Es muss verstanden werden, dass die Verehrung des kostbaren Blutes Christi nicht nur eine Erinnerung an die historische Tat Jesu ist, sondern dass das Blut Jesu Christi weiterhin in der Kirche für uns Menschen auf sakramentale Weise fließt.



    Die Bedeutung der Verehrung des kostbaren Blutes Jesu könnte man daher in
    drei Punkten darstellen
    :


    Zunächst ist diese Verehrung eine Erinnerung an die Großtaten Gottes. Denn das kostbare Blut, das in der Eucharistie, dem allerheiligsten Sakrament des Altares, wahrhaft gegenwärtig ist, steht in erster Linie für die wahre Menschwerdung des Gottessohnes, der einen menschlichen Leib und damit menschliches Blut angenommen hat. Dadurch ist der allmächtige Gott in eine Blutsverwandtschaft mit dem Menschengeschlecht getreten.
    Das Blut erinnert uns aber auch an die Großtat des Kreuzesopfers Jesu Christi
    – dieses Blutvergießen, das mit der Geißelung seinen Anfang genommen hat,
    das am Kreuz fortgesetzt wurde und schließlich mit der Durchbohrung des göttlichen Herzens Jesu endete. „Niemand hat eine größere Liebe, als wer sein Leben für seine Freunde hingibt“ (Joh 15, 13), oder anders ausgedrückt:
    Niemand hat eine größere Liebe, als wer sein Blut für diese Liebe vergießt.
    So erinnert uns das Blut Jesu an die Liebe, die Gott seinen Geschöpfen er￾weist, die schuldig geworden sind.
    Die Verehrung des kostbaren Blutes dient also zunächst der Erinnerung an die großen Liebestaten Gottes, verbunden mit dem Wissen, dass diese göttlichen Liebestaten auf sakramentale Weise in der Kirche gegenwärtig bleiben.
    Denn das Blut Jesu ist
    von der Kirche wie in einer „mystischen Schale“ aufgefangen worden, wird in der Heiligen Messe gegenwärtig und fließt zu jedem einzelnen Menschen. Der Empfang jedes Sakraments, nicht nur der Kommunion, ist ein Ausströmen des kostbaren Blutes Jesu in die Seele des Menschen.




    Neben dem Gedächtnis an die Großtaten Gottes ist die Verehrung des kostbaren Blutes auch ein Akt der Sühne. Im Zentrum jeder Heiligen Messe, in der heiligen Wandlung, spricht der Priester die Worte Jesu aus, dass dieses Blut „für euch und für viele“ vergossen wird.
    Und diese Worte lassen die Wahrheit erkennen, dass dieses Blut leider nicht effektiv für alle vergossen wird. Es muss uns betroffen machen, dass es Menschen gibt, die an dieser Quelle des ewigen Heils achtlos vorübergehen; dass es Menschen gibt, welche die „vergossene Liebe“ unseres Herrn mit Füßen treten.
    Und wenn wir uns davon bewegen lassen, dann können wir gar nicht anders, als für jene zu beten, zu opfern und Sühne zu leisten, welche diese Liebesgabe Gottes nicht oder auf sakrilegische Weise empfangen. Treten wir dafür ein, dass die Zahl jener, für die Jesus sein kostbares Blut vergossen hat, immer größer werde.
    Die Verehrung des kostbaren Blutes ist also ein Gedächtnis an die Liebestaten
    Gottes, des Weiteren ein Akt der Sühne


    und drittens ein Mittel für unser eigenes ewiges Heil.
    Unter den zahlreichen Gebeten zur Verehrung des kostbaren Blutes gibt es
    viele, die sogenannte „Aufopferungen“ enthalten. Wir glauben, dass Jesus im
    Abendmahlssaal und schließlich am Kreuz sein liebendes Erbarmen der Kirche
    übergeben hat. Und deshalb bringen die Priester immer wieder diese kost￾bare Gabe im Heiligen Geist dar und alle gläubigen Menschen haben daran
    Anteil. Denn wer getauft ist, der hat am „allgemeinen Priestertum“ Jesu
    Christi teil und kann sich daher dieser Aufopferung anschließen. Jeder von
    Ihnen kann sprechen:
    „Himmlischer Vater, sieh herab auf das Blut Deines vielgeliebten Sohnes, dass er für uns vergossen hat und schenke uns, auf dieses Opfer Deines Sohnes hin, Dein Erbarmen und Deinen Segen.“ Genau das ist mit der Aufopferung des kostbaren Blutes gemeint. Aus diesem Glauben heraus zu leben, bedeutet die geschenkte Gnade Gottes in unserem Leben wirksam werden zu lassen.
    Wer die Sakramente gerne und regelmäßig empfängt, hat verstanden, dass das kostbare Blut Jesu dadurch in die Seelen jedes Einzelnen fließt und die Seelen reinigt sowie in der Liebe Gottes festigt.

    -
    Litanei vom Kostbaren Blut Jesu Christi
    -

  • Die Ewige Wahrheit Jesus ChristusDatum12.07.2022 19:19
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema Die Ewige Wahrheit Jesus Christus

    Gelobt sei Jesus Christus!

    Ein Lobgesang auf das Licht der Welt...die Ewige Wahrheit Jesus Christus;
    aus dem
    Hymnus "Nox et tenebræ et nublia" (zu den Laudes am Mittwoch):
    -

    Nacht, Dunkel, feuchter Nebelhauch
    liegt wirr und grau noch auf der Welt;
    Licht bricht herein, der Pol erbleicht,
    Christus erscheint! Ihr Schatten weicht.



    Dich, Christus,
    kennen einzig wir,

    Dich bitten lauter wir und schlicht
    mit Tränen unter Lobgesang:
    Dein Blick auf unser Sinnen richt!


    -

  • Gegenwart Jesu ChristiDatum09.07.2022 20:10
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema Gegenwart Jesu Christi

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Weihbischof Athanasius Schneider in

    "Dominus est"

    zur Frage: "Warum die eucharistischen Gestalten verehren ?

    -

    Weil Christus Gott ist,
    weil die Wirklichkeit der heiligen Gestalten eine heilige und göttliche Wirklichkeit ist.
    Derjenige, der mit dem Vater und dem Heiligen Geist das Unendliche Sein ist,
    der Allmächtige."


    -



    Pater Martin Ramm von der Petrus- Bruderschaft in

    "Zum Altare Gottes will ich treten":


    -

    Der heilige Leib und das kostbare Blut Jesu werden getrennt gegenwärtig,



    um zur mystischen Darstellung des gewaltsamen Opfertodes am Kreuz die
    Blutvergießung und die Trennung von Leib und Seele anzudeuten.
    Beide Teile der Wandlung entsprechen einander in genauer Symmetrie.
    [....]
    Durch die Zusammenführung der getrennten Gestalten von Leib und Blut Christi wird wieder,

    wie beim Per ipsum, symbolisch die Auferstehung dargestellt."

    -

    Ausführlicher siehe bitte hier:
    Die Messe in ihren Riten erklärt (2)

    -|addpics|qps-bs-2fef.jpg-invaddpicsinvv,qps-bt-0ea6.jpg-invaddpicsinvv|/addpics|

  • Religion und WahrheitDatum07.07.2022 21:02
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema Religion und Wahrheit

    Gelobt sei Jesus Christus!


    Hw Frits Gerben Louis van der Meer in "Das Glaubensbekenntnis der Kirche" (1954):

    -

    "Das Christentum ist die Religion, die der Mensch nicht selbst gemacht hat.
    Der wahre Glaube ist nicht einmal gefunden oder entdeckt worden, er ist uns gegeben worden.
    Und seitdem wird er immer wieder neu, sicher auch irgendwo in unserer Nähe, verkündigt.
    Wir haben darum zunächst nichts anderes zu tun als zu hören:
    Der Glaube kommt aus dem Hören.
    Die Unterweisung im christlichen Glauben ist keine philosophische Darlegung.
    Es geht nicht darum sich kritisch mit irgendwelchen Theorien auseinanderzusetzen,
    sondern Wahrheiten zu hören und anzunehmen, die unser Heil betreffen.

    Auf dieses hören kommt es an, und dass wir dann, was weiter in erster Linie von unserem guten Willen nach von unserer klaren Einsicht abhängt, glauben.
    Das besagt nicht: überzeugt werden, denn der Glaube ist noch etwas anderes als eine bestimmte Überzeugung.
    [....]
    Der, auf dessen Wort wir hören, ist Gott. Nur Gott kann von uns verlangen dass wir glauben.
    Die Kirche ist Christi Leib, beseelt durch Seinen Geist, Christus aber ist der, den Gott gesandt hat. Damit ist das ganze Christentum als göttliche Heilsbotschaft legitimiert.

    Wie die Hoffnung und der Glaube wird auch die Liebe, die Gott fordert, von Gott selbst angezündet: "sie ist in unsere Herzen ausgegossen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben ist" (Römer 5,5).
    Die Antwort auf die Frage wie es möglich sei Gott wirklich zu lieben, mit einer Liebe, die der seinen entspricht, ist immer wieder die Tatsache, dass Gott selbst sich uns mitgeteilt hat.
    Seine Offenbarung,
    die unseren Hochmut zerbrach und unsere Natur überstrahlte, ist an sich und von Ursprung an das Werk seiner Liebe. Gott betonte nicht seine Ewigkeit, die uns in gewissem Sinne abstößt und verwirrt, statt seines Wesens offenbarte er seine Herablassung zu uns: er wurde uns gleich (Newman).
    Der Vater und der Heilige Geist wollten verborgen bleiben hinter dem unvergesslichen

    Antlitz des Sohnes,


    als Gott endlich sein Antlitz über uns leuchten ließ, tat er es mit den Zügen Eines von uns.
    Das Wort ist Fleisch geworden; die Menschwerdung Gottes (9)

    Die Propheten hatten ihn in seiner Größe angekündigt, die Apostel verkündigten, wie er uns zuvor geliebt, und der Lieblingsjünger hundertjährig, die neue Definition der göttlichen Majestät:
    Gott ist Liebe.

    [....]

    So verlangt der Glaube ein reines Herz.
    Er ist der Schatz, der in den teuren Acker verborgen liegt, für den man vieles verkaufen muss, um ihn zu erlangen.
    Und er ist zugleich eine entgegengestreckte Hand: Diese göttliche Hand aber wird nicht endlos neue entgegen gestreckt. Die Gnade des Glaubens ist eine Möglichkeit, an der wir nicht ungestraft vorübergehen.
    Die Gnaden (5)

    Die Kirche versichert uns, dass Gott alle, die er aus dem Dunkel ans Licht gerufen hat, stärkt, damit sie den Glauben bis zum Ende bewahren.
    Gott verlässt nicht, wenn er selbst nicht verlassen wird.
    Und schwerlich kann der, der an Gott glaubt, hoch genug vom Stande des Glaubens denken.
    Ist sein Glaube stark, dann vermag er nicht nur Berge zu versetzen, sondern über allen Bergen und Abgründen der Schöpfung Gott zu erreichen.
    Er empfängt das göttliche Wort wie einen Samen und lässt ihn aufgehen in der Wirklichkeit eines anderen Christus.

    Wie in einer anderen Menschwerdung trägt er die Früchte des Heiligen Geistes und hat so in gewissem Sinn Anteil an der Würde der Gottesmutter die den Menschgewordenen aus der Kraft desselben Geistes empfing als Frucht ihres Schosses.
    Denn auch sie begann als Glaubende ihrer Würde, von ihr ist ja gesagt worden, dass sie das WORT eher mit ihrem Geist als mit ihrem Schosse empfing (Augustinus). Und mehr noch als um ihres Schosses willen, der das WORT getragen hat, ist sie selig gepriesen worden, weil sie es gehört und bewahrt hat."

    -

  • Die Unterscheidung der Geister Datum06.07.2022 21:37
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema Die Unterscheidung der Geister

    Gelobt sei Jesus Christus!


    Die immerwährende Lehre der Kirche lehrt keine unverbindliche "Allerlösung" !

    Alle Menschen sind zwar berufen zur ewigen Glückseligkeit....
    doch nicht alle wollen diese erlangen !
    Sie stellen sich aus freiem Willen dem Gnadenwirken des Heiligen Geistes entgegen !
    Ja, Gott will, dass alle Menschen gerettet werden.....
    nur nicht alle Menschen wollen die Erlösung annehmen.
    Der bewusst unbussfertige und verstockte Mensch ist es selber, der sich von der Erlösung ausschliesst !
    Das ist die Sünde gegen den Heiligen Geist, die niemals vergeben wird:
    Die Sünde gegen den Heiligen Geist


    Hören wir die mahnenden Worte unseres Herrn wie etwa...


    "Von den zwei Wegen":
    +
    Mt 7,13
    Geht durch das enge Tor!
    Denn das Tor ist weit, das ins Verderben führt,
    und der Weg
    dahin ist breit und viele gehen auf ihm.
    Mt 7,14
    Aber das Tor,
    das zum Leben führt, ist eng und der Weg dahin ist schmal und nur wenige finden ihn
    ."
    +


    über die Trennung der beiden mitgekreuzigten Schächer zur Rechten und zur Linken
    Siehe bitte hier:
    Die Letzten Dinge (11)



    über die Trennung in Schafe und Böcke
    +
    Mt 31 Wenn aber der Menschensohn kommen wird in seiner Herrlichkeit und alle Engel mit ihm, dann wird er sich auf den Thron seiner Herrlichkeit setzen,
    Mt 32 und es werden sich versammeln vor ihm alle Völker,
    und er wird sie voneinander scheiden,
    wie der Hirt
    die Schafe von den Böcken scheidet
    (Vulgata)
    +


    über die Trennung in klugen und die törrichten Jungfrauen ( Lampen ohne Öl )
    Siehe bitte hier:
    Die kostbare Zeit


    über die Trennung durch auf Stein, ins Gestrüpp oder auf fruchtbaren Boden gefallene Saat (Gnaden)
    Siehe bitte hier:
    Mk 4, 1-20; Gleichnis v. Sämann und Auslegung durch unseren Herrn


    über sein Kommen als Trennender ( "das Schwert gebracht) in an Ihn Glaubende und an Ihn Nichtglaubende...
    Siehe bitte hier:
    Mt 10,34-42.11,1. - In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Aposteln:

    etc. etc.


    Das Gleichnis vom verlorenen Sohn belegt denn gerade auch die
    Notwendigkeit des Willens zur Umkehr !
    Der verlorene Sohn



    Pater Biffart von der Petrus-Bruderschaft: hat dies alles in einer Predigt sehr schön dargelegt:

    -
    "Heute wird bedauerlicherweise zunehmend- um den Beifall der Menschen zu erheischen -
    ein "Evangelium light" vermittelt.
    Dieses kennt die Aufforderung Christi zur Reue, Busse und Umkehr nicht mehr.
    Doch sind gerade Letztere überhaupt erst die Bedingungen für die dann unermessliche Barmherzigkeit Christi.

    Die Hirten haben denn die Pflicht,
    Alles zu verkünden - das gesamte hl. Evangelium -
    um die Seelen auf den schmalen und steilen Weg zur Glückseligkeit zu führen.

    Die GESAMTE Selbstoffenbarung.
    Zu dieser gehört Barmherzigkeit UND Gerechtigkeit.

    Unser Herr und Gott Jesus Christus hat Seinen hl. Aposteln aufgetragen,

    A L L E S

    zu lehren, was Er ihnen offenbart hat.
    -
    28,19
    Darum geht zu allen Völkern und macht alle Menschen zu meinen Jüngern; tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes,
    Mt 28,20
    und
    lehrt sie, ALLES zu befolgen,
    was ich euch geboten habe.

    Seid gewiss:
    Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt.
    -

    Eine dem Menschen vermittelte "Barmherzigkeit" mit dessen Belassenwollen im Zustand der Sünde ist keine Offenbarung Gottes, vielmehr menschengebautes Mauerwerk....
    und wird somit ineinanderfallen.
    Ein "Evangelium light" aber - als Wegweiser für den breiten und bequemen Weg im Diesseits - ist ohne Kraft und Gnade, wirkungslos für das Seelenleben und letztendlich eine Tat von Mietlingen, denen der Ewigkeitszustand der Seelen gleichgültig ist..
    Mietlinge, die die ihnen anvertraute Schafe dem reissenden Wolf überlassen, dem Ränkeschmied Satan, dem Vater der Lüge."

    -

    Über die das Gewissen betäubende falsche Barmherzigkeit:
    Verlust des Sündenbewußtseins (2)

    Siehe bitte auch:
    Gewissensbildung durch die Lehre der Kirche
    -

  • Gelobt sei Jesus Christus!


    Der Monat Juli ist dem Kostbaren Blut Jesu Christi gewidmet.


    In der Litanei vom Kostbaren Blut Jesu Christi beten wir:
    +
    [....]
    Blut Christi, Kaufpreis unseres Heiles
    [....]
    +
    Litanei vom Kostbaren Blut Jesu Christi


    Dazu ein Gebet von Papst Pius VII (1742-1823):
    -

    "Kostbares Blut Jesu!
    Du warst der teure Lösepreis für die sündige Menschheit.
    Du bist ein Trank des Heils, ein Bad der Reinigung für unsre Seelen.
    Ohne Unterlaß triffst Du für die Menschen ein am Throne der höchsten Erbarmung.
    In Demut bete ich Dich an.
    So gut ich kann, will ich das Unrecht und die Beleidigungen wieder gutmachen, die immer wieder von den Menschen Dir angetan werden, vor allem von denen, die in ihrem Übermut so weit gehen, daß sie lästern wider Dich.
    Wer wollte dieses Blut nicht preisen?
    Es ist unendlich kostbar.
    Wer wollte Jesus, der es vergoß, nicht innig lieben?
    Was wäre aus mir geworden, wäre ich nicht erlöst worden durch dieses göttliche Blut?
    Wer ließ es fließen aus den Adern meines Herrn bis zum letzten Tropfen?
    Gewiß die Liebe.
    Ja, grenzenlos ist diese Liebe, die uns diesen Balsam des Heils schenkt.
    Er ist kostbar. Er ist geflossen aus einem nie versiegenden Quell der Liebe.

    Gib, daß alle Herzen, alle Zungen Dich loben, Dich preisen, Dir Dank sagen jetzt und in die Ewigkeit. Amen.



    Ewiger Vater, ich opfere Dir auf das kostbare Blut Jesu Christi zur Sühne für meine Sünden, zum Troste der Armen Seelen im Fegfeuer und für die Anliegen der heiligen Kirche."

    -

  • Gegenwart Jesu ChristiDatum02.07.2022 20:20
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema Gegenwart Jesu Christi

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Die allerseligste Jungfrau und Gottesmutter Maria ist ganz

    H i n g a b e !

    Ihr ganzes Wesen ist Hingabe an ihren Göttlichen Sohn.
    Ihr Herz ist eins mit Seinem Herzen.
    Wer sich an sie wendet und um ihre Fürsprache bittet, erfährt diese ihre Hingabe durch die Hinführung zu ihrem Göttlichen Sohn, unserem Herrn und Gott Jesus Christus.


    So schilderte es auch der

    Karmelitenpater Hermann Cohen

    (1820-1871, jüdischer Konvertit; sein Seligsprechungsverfahren wurde 2016 eingeleitet):

    -

    "Ich habe die Welt gesehen, ich habe sie geliebt, und ich habe gelernt,
    dass das wahre Glück dort nicht zu finden ist.
    Da offenbarte mir Maria das Geheimnis der Eucharistie. Und ich erkannte:




    die Eucharistie ist das Leben, das Glück!"


    -


    Siehe bitte auch:
    Gegenwart Jesu Christi (14)

    -

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