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#256

RE: Religion und Wahrheit

in Das grosse Glaubensbekenntnis 20.10.2021 20:38
von Aquila • 6.569 Beiträge

Gelobt sei Jesus Christus !

-
Die katholische Wahrheit ist auch heute noch genau dieselbe wie vor 2000 Jahren,
und sie wird auch in 20.000 Jahren keine andere sein –

-

Zitat aus einer vortrefflichen Predigt von Hw Ulrich Engel aus dem Jahre 2010;
nachfolgend ein Auszug:

-

"Es steht doch heute alles zur Disposition!
Oder wenn mir jemand sagt, man könne doch heutzutage sowieso glauben, was man wolle.
Nein, Sie können eben nicht glauben, was Sie wollen, jedenfalls nicht, wenn Sie noch katholisch sein wollen!
Die katholische Wahrheit ist auch heute noch genau dieselbe wie vor 2000 Jahren, und sie wird auch in 20.000 Jahren keine andere sein – solange die Welt besteht. Denn Christus ist die Wahrheit in Person - er, derselbe, gestern, heute und in Ewigkeit.

Ein von der Kirche beauftragter Verkünder, ein Priester bzw. ein Pfarrer
handelt als Vertreter ohne Vertretungsmacht
, - wenn ich das mal so juristisch sagen darf, - wenn er sich nicht an die katholische Wahrheit hält und diese zur Disposition stellt oder vielleicht auch noch etwas ganz anderes verkündet, als er zu verkünden von der Kirche beauftragt und bevollmächtigt ist, nämlich nur das Evangelium, und zwar im Verständnis der Mutter und Lehrmeisterin Kirche Jesu Christi und nicht etwa eine private Interpretation.
Seine Privatmeinung zum Besten zu geben, hat er keine Legitimation Legund keinen Auftrag.

Er hat nur den Auftrag, im Namen Jesu Christi und der Katholischen Kirche deren Wahrheit zu verkünden.
Ich sage das wieder, damit Klarheit in unseren Köpfen herrscht.
Die Wahrheit ist auch keine Geschmackssache, sondern steht ganz einfach.
Sie ist nicht die subjektive Meinung eines Einzelnen oder Einzelner, sondern besteht objektiv!

Sie ist wie ein Gewand, das man allerdings nicht seiner eigenen Statur angießen oder maßschneidern kann, sondern wir müssen so in das Gewand hineinwachsen, indem wir entweder in der Wahrheit zu- oder im Irrtum noch abnehmen.
[....]
Entweder Er und seine Wahrheit und damit Erlösung,
oder....Irrtum und damit ewiges Verderben.

Wir müssen uns in Richtung Wahrheit verändern und können nicht die Wahrheit je nach dem persönlichen Geschmack verbiegen und dann die Lüge für die Wahrheit erklären.
Es geht um den Glauben und mit ihm um das ewige Leben.
Man kann nicht einfach wie ein Warenhändler die katholische Wahrheit zu einer Ware machen im Sinne von Angebot und Nachfrage
- das ist ein Verrat an der Wahrheit, die Christus selbst ist."

-


zuletzt bearbeitet 20.10.2021 20:43 | nach oben springen

#257

RE: Religion und Wahrheit

in Das grosse Glaubensbekenntnis 26.10.2021 20:46
von Aquila • 6.569 Beiträge

Gelobt sei Jesus Christus !


Bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts (!) hat
Hw Robert Mäder in "Der Heilige Geist - Der dämonische Geist"
vor den Versuchen einer unverbindlichen "Verbrüderung" gewarnt....
einer "Einheit" fern der Wahrheit.....eine Gefahr, die gerade heute aktueller denn je ist:
-

"Nie seit dem Turmbau von Babel war das Streben nach der Einheit des Menschen-Geschlechtes so mächtig wie heute.
Die Welt träumt von einer wunderbaren Verbrüderung aller Völker, aller Sprachen,
aller Religionen
.
Ein weltbürgerlicher Pazifismus gibt die Losung aus: Krieg dem Kriege!
Alle trennenden Mauern sollen niedergerissen, alle Abgründe überbrückt werden.

Einheit ist recht, aber es muss Einheit in der Wahrheit und im Guten sein.
Donoso Cortes
nennt die moderne Unifizierungsmanie die Sünde des Jahrhunderts, die letzte Phase in der Entwicklung des modernen Stolzes, den neuen Turmbau von Babel.
"Die Welt träumt eine Einheit, welche Gott nicht will und darum nicht zulassen wird, weil sie der Tempel des Hochmutes wäre.
+
Unser Herr Jesus Christus ist in die Welt gekommen, um die Einheit IN SICH und DURCH SICH herzustellen.
+

Gott wird nicht zulassen, daß es eine andere Einheit gibt, als die des Kreuzes.
Es ist die grösste aller möglichen Sünden, zu tun, als ob man Gott wäre und ein Werk zu versuchen, das nur Gott vermag."

[....]
Der Friede wird entweder der Friede Christi im Reiche Christi sein oder er wird nicht sein.
Die Einheit und der Friede entstehen dadurch, daß zwei dasselbe denken, dasselbe wollen
und dasselbe nicht wollen.
Dass also die Welt das denkt, was Christus der König denkt, das will,
was Christus der König will, und das nicht will, was Christus der König nicht will.
Oder umgekehrt, daß Christus das denkt, was die Welt denkt, das will,
was die Welt will, und das nicht will, was die Welt nicht will.
Das eine ist möglich, aber Gott allein weiß, wann es Tatsache wird.
Das andere ist nicht nur unwahrscheinlich, sondern auch unmöglich.
Kurz:
Es ist nicht Friede in der Welt. Es ist Krieg.
Joseph de Maistre hat nachgewiesen, dass ein Blick auf alle Seiten der Geschichte genügt, um festzustellen, dass der Krieg ununterbrochen wie ein unaufhörliches Fieber irgendwo auf der Erdkugel wütet.
Man gehe hinauf bis zur Wiege der Nationen, man steige hinab bis auf unsere Tage.
Man durchforsche die Völker im Zustand der Barbarei wie in dem der verfeinertsten Kultur. Überall findet man den Krieg.
Man darf dabei nicht nur an den blutigen Waffengang zwischen Volk und Volk denken. Es gibt auch Kriege ohne Blut. Kriege der Zungen und der Federn. Kriege um Ideen. Kriege um die Futtertröge. Kriege um die Vorherrschaft. Familienkriege. Partei- und Klassenkriege.
Wer nicht geistig blind ist, der findet überall in der Welt Gegensätzlichkeit.
Gegensätzlichkeit zwischen
Licht und Finsternis,
Kälte und Wärme,
Leben
und Tod,
Gut und Bös,
Ja und Nein
.
Wir leben inmitten eines allumfassenden Zweikampfes.
Und dazu der Widerstreit im eigenen Blut.
Es ist Krieg auf Erden!
Die Große Tasache im Leben der Einzelnen und der Völker ist nicht die Einheit,
sondern die Entzweiung, der Dualismus.
Nicht das Miteinander und Füreinander, sondern das Ohneeinander und Gegeneinander.
Das ist ein Geheimnis.
Ein Geheimnis, ohne dessen Verständnis man nichts von Weltgeschichte versteht. Die Lösung des Geheimnisses liegt im Feste des heiligen Erzengels Michael.
Die Geheime Offenbarung sagt im Kapitel 12:
"Es erhob sich ein großer Streit im Himmel.
Michael und seine Engel kämpften mit dem Drachen.
Und der Drache kämpfte samt seinen Engeln. Aber sie vermochten nicht standzuhalten. Und ihre Stätte ward im Himmel nicht mehr gefunden. Da ward gestürzt der große Drache, die alte Schlange, die Teufel und Satan heißt. Der Verführer der ganzen Welt. Er wurde auf die Erde hinabgeworfen. Und mit ihm wurden hinabgeworfen seine Engel."

Daraus folgt:
Dualismus, der dauernde Kriegszustand ist in der niedern Welt nur, weil er in der höheren Welt ist.
Existiert in der Welt der sichtbaren Tatsachen nur, weil er vorher in der Welt der unsichtbaen Ursachen existiert.
Alle Entzweiung und aller Krieg unter den Menschen bildet nur die Auswirkung des Krieges unter den Geistern.
"Der große Streit im Himmel" ist der Vater allen Streites auf Erden.
Hier und hier allein finden wir die Lösung für die großen Kämpfe der Welt.
Da die Engel, die guten und die bösen, Geister sind, so ist ihr Streit nicht ein materieller Kampf ähnlich jenem, wo die Kämpfenden sich mit Wurfgeschossen angreifen, mit Fäusten niederwerfen und mit Füßen zertreten,
sondern es ist ein geistiger Kampf,
aber gerade deswegen viel radikaler, viel unerbittlicher, viel durchdringender und weitgehender als alles leibliche Ringen.
Wie Feuer und Sturm! Darum entzündend und mitreißend im guten und im schlimmen Sinn.
Wir haben den Streit auf Erden, weil die Geister den Streit vom Himmel auf die Erde getragen haben.
Es ist Streit unter den Menschen, weil Streit ist zwischen den Engeln
und den Teufeln.
Unzählige Engel des Lichtes und Fürsten des Abgrunds, ganze himmlische und höllische Vereine inspirieren täglich, nächtlich die Menschen, treiben zum Kampf für Gut oder Bös,
begeistern und bewegen. Alles große Tun der Menschen ist zurückzuführen auf Inspiration,
auf Einhauchung des Geistes von oben oder von unten.
[....]
Was die letzten 19 Jahrhunderte betrifft, alle Irrlehren, alle Spaltungen, alle Verfolgungen, alle Revolutionen richten sich, und das ist ihr tiefster Zweck, immer in irgend einer Form gegen Christus als König der menschlichen Gesellschaft.
[....]
Wir wiederholen:
Es ist nicht Friede in der Welt. Es ist Krieg.
Wir haben deswegen nicht die Wahl zwischen Krieg und Frieden.
Wir haben nur die Wahl zwischen Krieg und Krieg. Die Wahl, uns zu entscheiden
entweder für den Kampf gegen Luzifer und seinen Anhang oder für den Kampf gegen Christus und sein Reich.
Wir müssen entweder Antiluziferianer oder Antichristen werden.
Entweder Satansgegner oder Christusgegner.
Mensch sein heißt Streiter sein.
Kriegsdienst ist des Menschen Leben auf Erden.
Keine Figur in unserer heiligen Religion drückt so sehr diesen Gedanken aus wie St. Michael. Michael ist der Generalfeldmarschall im Gottesreich wie St. Joseph der Kanzler ist.
Der Ausgang eines Krieges hängt zum guten Teil davon ab, daß der Generalissimus die populärste Persönlichkeit in der Armee ist, der jeder Soldat in unbedingter Verehrung und Treue ergeben ist.
St.Michael muß darum in diesen hochernsten Zeiten jene Popularität in der Christenheit erlangen, wie er sie bei den Heerscharen des Himmels besitzt.
St. Michael, der Name, der uns immer in Herz und Mund ist.
St. Michael, der Erzieher der Christkönigsmiliz!



-

Siehe dazu bitte auch:
29.September: Fest des hl. Erzengels Michael (2)

Die Unterscheidung der Geister

Und zum richtigen Verständnis des in diesem Artikel gebrauchten Begriffes "Dualismus"
( nur auf das für oder gegen Christus bezogen ):
Keine "zwei gleichwertigen Mächte"

-


zuletzt bearbeitet 26.10.2021 20:47 | nach oben springen

#258

RE: Religion und Wahrheit

in Das grosse Glaubensbekenntnis 13.11.2021 20:50
von Aquila • 6.569 Beiträge

Gelobt sei Jesus Christus !


Der hl. Josefmaria Escriva (1902-1975):
-

"Verrichte einen Glaubensakt!
- Gegen den Herrn vermag niemand etwas!
Und gegen
die, die sich an Ihn halten, auch nicht.
Vergiß das nie!

[....]
Eine Überlegung, die Frieden bringt und die der Heilige Geist denen an die Hand gibt, die den Willen Gottes lieben:
"Dominus regit me, et nihil mihi deerit."
Der Herr ist mein Hirt, nichts kann mir fehlen.
Was kann einen Menschen beunruhigen, der diese Worte aus tiefem Herzen spricht?"


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#259

RE: Religion und Wahrheit

in Das grosse Glaubensbekenntnis 20.11.2021 20:52
von Aquila • 6.569 Beiträge

Gelobt sei Jesus Christus !

Die Welt taumelt am Rande des Abgrundes.....
und redet dennoch unentwegt von "Frieden"..... unter Ausschluss des wahren Glaubens....

Dazu aus:
"Predigten über die wichtigsten Wahrheiten der katholischen Kirche:" aus dem Jahre 1841:
-

"Religion und Glaube sind es, die den Menschen mit der Gottheit verbinden; die ihm zur Seite stehen durchs ganze Leben; ihm bleiben, wenn Alles ihn verläßt.
Und diese höchsten Güterin der Welt zu verbreiten, ihre bleibende Dauer für alle Zeiten zu begründen, that Gott Alles;
ließ Sich nie unbezeugt;
offenbarte Sich in einer langen Reihe von Jahrhunderten durch die Patriarchen und Propheten;
— und zuletzt redete Er zu uns durch Seinen eingebornen Sohn;
spricht noch jetzt und immer zu uns durch Seinen heiligen Geist in Seiner katholischen Kirche.

+
Ohne diese Religion
kein Glück,
keine Zufriedenheit,
kein Friede,
kein Trost,
keine Seligkeit!

+
Daher alle Anstalten Gottes sie zu verbreiten; alle Bemühungen der Kirche sie zu erhalten, zu beleben, ihr Reich zu erweitern."

-

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#260

RE: Religion und Wahrheit

in Das grosse Glaubensbekenntnis 24.01.2022 20:48
von Aquila • 6.569 Beiträge

Gelobt sei Jesus Christus !


Der hl. Johannes v. Avila (1500 -1569)

über die mit dem lebensspendenden Wasser zu bewässernde Saat des bei der hl. Taufe empfangenen Glaubens:
-

"Der bei der Taufe empfangene Glaube ist vergleichbar mit einer Saat,
die bewässert werden muss;
das Wasser, dessen der Glaube bedarf, um wachsen und Früchte tragen zu können, sind:

Die Erkenntnis Christi, das Hören auf sein Wort,
das regelmässige Beten und Empfangen der hl. Sakramente.


Der Zweck der Mission besteht darin,
den Kindern Gottes dieses lebenspendende Wasser anzubieten."

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