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#1

Fest der heiligen Familie

in Das Wort ist Fleisch geworden 09.01.2016 22:14
von Aquila • 4.209 Beiträge

Gelobt sei Jesus Christus !

Das
Fest der heiligen Familie -
- gem. dem neuen Liturgiekalender zwischen dem 26. und dem 31.12. (Weihnachtsoktav), sonst am 30.12 ;
wird im Liturgiekalender der Tradition
am Sonntag nach Erscheinung,

also im Jahr 2016 am 10. Januar, gefeiert -
ein Auszug aus einem Brief von
Papst Leo XIII. an die Familien
"Breve Neminem fugit" vom 14. Juni 1892:

-

„Als der barmherzige Gott beschloß,
das Werk der Erlösung, das die Jahrhunderte solange erwartetet hatten,
zu vollbringen,
da wollte er es
auf so weisheitsvolle Art zur Ausführung bringen,
daß die ersten Anfänge der Erlösung der Welt das erhabene Bild
einer von Gott gegründeten Familie boten
,

in der alle Menschen das vollkommenste Vorbild des häuslichen Gemeinschaftslebens
und aller Tugend und Heiligkeit schauen können.

Das war die Familie von Nazareth, die
die Sonne der Gerechtigkeit,
nämlich Christus, unsern Gott und Heiland,
barg,
bevor sie allen Völkern in ihrem vollen Glanz aufleuchtete,
dazu seine jungfräuliche Mutter
und Joseph, den heiligen Mann, der Jesus gegenüber die Stelle des Vaters einnahm
.
Ohne Zweifel
erstrahlten in jener heiligen Familie all die schönen Züge,
die in der häuslichen Gemeinschaft und im Zusammenleben der Familienglieder
aus den gegenseitigen Liebeserweisen, aus der Heiligkeit des Lebens,
aus der Übung der Frömmigkeit sich ergeben,
in höchstem Maße. Sie wurde darum den andern zum Vorbild
.
Sie war auch nach dem Plan der göttlichen Vorsehung so beschaffen,
daß die Christen aller Berufe und Stände, wenn sie darauf schauen,
für die Übung aller Tugend einen Beweggrund und einen Anreiz haben."

[....]
-


zuletzt bearbeitet 09.01.2016 22:15 | nach oben springen

#2

RE: Fest der heiligen Familie

in Das Wort ist Fleisch geworden 10.01.2016 17:57
von Aquila • 4.209 Beiträge

Gelobt sei Jesus Christus !

Ein Nachtrag zum im Eingangsbeitrag Aufgeführten zum heutigen Fest der hl. Familie

Im hl. Evangelium nach Lukas
zum heutigen
- gem. dem Liturgiekalender der Tradition -
Fest der hl. Familie hören wir u.a. davon,
dass unser Herr
Seinen Eltern
- Seiner jungfräulichen Mutter Maria und Seinem Pflegevater Joseph -
untertan wurde.

(Lk 2, 42-52)

Er wurde ihnen denn
Gehorsam !

Ohne richtig verstandenen Gehorsam ist denn auch keine wahre Liebe möglich.

So wie
unser Herr und Gott Jesus Christus dem Willen Seines himmlischen Vaters Gehorsam wurde
so ist es auch uns aufgetragen,
die Tugend des Gehorsams in diesem Sinne zu üben;

d.h. im Streben nach Vollkommenheit immer mehr von unserer Selbstsucht zu lösen....
denn
christlicher Gehorsam bedeutet
nicht
das zu tun, was wir wollen / möchten

sondern
was wir sollen....


"Vater unser um Himmel....
[....]
Dein Wille geschehe....
[ ....]

Nur so
- durch das Erfüllen des Willens der Allerheiligsten Dreifaltigkeit, Gottes
an dem Platz, wo Er uns hingestellt hat-
arbeiten wir in der Vorsehung Gottes an unserem Seelenheil und so auch an demjenigen uns an die Seite Gestellten in der Familie und in der Gesellschaft
und wirken so auch mit an der Ausbreitung des durch die Heilige Mutter Kirche bereits auf Erden begonnenen Reiches Gottes

-

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#3

RE: Fest der heiligen Familie

in Das Wort ist Fleisch geworden 07.01.2017 21:10
von Aquila • 4.209 Beiträge

Gelobt sei Jesus Christus !

Das
Fest der heiligen Familie
wird im Liturgiekalender der Tradition am Sonntag nach Erscheinung,
also im Jahr 2017 am 8. Januar, gefeiert.
( Gem. dem neuen Liturgiekalender zwischen dem 26. und dem 31.12. (Weihnachtsoktav),
sonst am 30.12
; )

Dazu der hl. Josefmaria Escriva:

-

"Ich wünsche mir die Häuser von Menschen, die Christen sind,
so hell und freundlich wie das Haus der heiligen Familie (…)
„In euren Herzen walte der Friede Christi“ (Kol 3, 15),heißt es beim hl. Paulus.
Es ist der Friede, zu wissen, dass Gott, unser Vater, uns liebt, dass wir Christus einverleibt,
durch Unsere Liebe Frau beschützt und durch den hl. Josef beschirmt sind.
Dies ist das mächtige Licht, das unser Leben erhellt und uns ermutigt,
in allen Schwierigkeiten und persönlichen Schwächen weiterzugehen.
Jedes christliche Haus müsste ein Haus des Friedens sein, in dem über die alltäglichen kleinen Unstimmigkeiten hinweg, jene tiefe und aufrichtige Sorge füreinander und jene heitere Gelassenheit spürbar werden, die aus einem tief gelebten Glauben kommen.
[....]
Das Familienleben, der eheliche Umgang, die Sorge um die Kinder und ihre Erziehung,
das Bemühen um den Unterhalt der Familie und ihre finanzielle Besserstellung,
die gesellschaftlichen Kontakte zu anderen Menschen,
dies alles - so menschlich und alltäglich -
ist gerade das, was die christlichen Eheleute zur Ebene des Übernatürlichen erheben sollen.

Glaube und Hoffnung müssen sich in der Gelassenheit zeigen, mit der die Eheleute ihre großen und kleinen Sorgen, die es überall gibt, bewältigen, im freudigen Ausharren in der Erfüllung der eigenen Pflichten.
So wird alles von Liebe getragen, dazu führen, Freud und Leid zu teilen, die eigenen Sorgen zu vergessen, um für die anderen da zu sein, dem Ehepartner oder den Kindern zuzuhören
und ihnen so zu zeigen, dass man sie wirklich liebt und weiß über kleinere Klippen hinwegzugehen, die der Egoismus in Berge verwandeln könnte, dass man eine große Liebe in die kleinen Dinge hineinlegt, aus denen das tägliche Miteinander besteht.

Tag für Tag das Zuhause zu heiligen und in feinfühliger Liebe eine durch und durch familiäre Atmosphäre zu schaffen: darum geht es.
Diese Heiligung eines jeden Tages erfordert viele christliche Tugenden und dann all die übrigen:
die Klugheit, die Treue, die Ehrlichkeit, die Einfachheit, die Arbeitsamkeit, die Freude
"

-


Aus dem Schott-Messbuch 1962:
-

Am ersten Sonntag nach Erscheinung:

Fest der heiligen Familie Jesus, Maria und Joseph

2. Kl. – Farbe weiß


Nachdem die Verehrung der heiligen Familie vor allem in Kanada weite Verbreitung und durch Leo XIII. liebevolle Förderung gefunden hatte, schrieb Benedikt XV. 1921 das Fest für die ganze Kirche vor.
Es läßt uns etwas vom Geheimnis des verborgenen Lebens Jesu zu Nazareth empfinden
und stellt zugleich unsren christlichen Familien das Musterbild der heiligen Familie von Nazareth vor Augen.
Wir bitten um die Gnade, die Tugenden der heiligen Familie nachahmen zu können (Oratio).
Die Epistel schildert uns diese Familientugenden.
Das Evangelium erzählt, wie treu Maria und Joseph für das Kind sorgten.
Im Offertorium begleiten wir Maria und Joseph auf ihrem Opfergang in den Tempel und bringen mit ihnen uns selbst zum Opfer.
In der Communio schauen wir den Gehorsam Jesu gegen die Eltern.

-

Die hl. Messe:
http://www.mariawalder-messbuch.de/as62/...iso1/index.html

-


zuletzt bearbeitet 07.01.2017 21:34 | nach oben springen



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