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  • Die Ewige Wahrheit Jesus ChristusDatum11.12.2019 23:00
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus!


    Pater Leo Kuchar SSS
    ( Sacerdotes Sanctissimi Sacramenti, Priester vom Allerheiligsten Sakrament) -

    in:
    "Gespräche mit Jesus Christus vor dem Tabernakel:

    -

    Herr Jesus, während wir Dich anbeten,

    fließt der Straßenverkehr an unserer Kirche vorbei.

    Wer denkt von diesen geschäftigen Menschen an Dich,
    an Deine nahe Gegenwart in der Eucharistie?

    Am Jüngsten Tag wird niemand an etwas anderes denken können, als an Dich.
    Alle werden Dich sehen: Freunde, Feinde, fromme Seelen und gottlose Freidenker.
    Du hast vorausgesagt:
    Denn wie der Blitz bis zum Westen hin leuchtet, wenn er im Osten aufflammt, so wird es bei der Ankunft des Menschensohnes sein“ (Mt 24, 27).



    Herr Jesus, Deine Majestät und Herrlichkeit wird das Dunkel erleuchten.
    Niemand wird sie fernerhin bezweifeln können.
    Die Gläubigen werden sie anerkennen mit Freuden, die Gottlosen mit Schrecken.
    Du hast versprochen:
    Der Menschensohn wird mit seinen Engeln in der Hoheit seines Vaters kommen und jedem Menschen vergelten, wie es seine Taten verdienen“ (Mt 16, 27).

    Herr, an jenem Tage werden Dich alle Deine Heiligen umgeben.
    Mögen wir dann bereits zu ihnen gehören, um Deine Ehre im Altarsakrament durch unsere Anbetung zu bereichern.
    Wir denken an das Wort des hl. Paulus:
    Euch aber lasse der Herr wachsen und reich werden in der Liebe zueinander und zu allen, wie auch wir euch lieben, damit euer Herz gefestigt wird und ihr ohne Tadel seid, geheiligt vor Gott, unserem Vater, wenn Jesus, unser Herr, mit allen seinen Heiligen kommt.“ (1 Thes 3, 12 – 13)."

    -

    Siehe bitte auch:
    Die Letzten Dinge (13)

    -

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  • Advent, Zeit der SehnsuchtDatum11.12.2019 22:59
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Hw Pater Leo Kuchar SSS
    ( Sacerdotes Sanctissimi Sacramenti, Priester vom Allerheiligsten Sakrament) -

    in: "Gespräche mit Jesus Christus vor dem Tabernakel":
    -


    "ADVENT

    Herr Jesus Christus, wir stehen in der Adventzeit.
    Advent bedeutet Ankunft.


    Wir können Deine Ankunft im Fleische nicht mehr erwarten, wie es die Gerechten des Alten Bundes tun mussten.
    Du bist bereits gekommen.
    Du bist Mensch geworden aus Maria der Jungfrau
    geboren in Bethlehem - gestorben
    auf dem Kalvarienberg
    auferstanden aus dem Grabe – vom Ölberg aufgefahren in den Himmel
    .
    Das ist gleichsam Dein historischer Steckbrief.
    Du bist also bereits gekommen und bist da



    – sogar in unserer Mitte – im Tabernakel.

    Wir harren nicht mehr auf Deine erste Ankunft
    ,
    sondern warten auf Deine Wiederkehr
    ,
    die Wiederkunft zum Gericht, denn Du wirst kommen „zu richten die Lebenden und die Toten“.
    Im tiefen Glauben an Deine Gegenwart im Altarsakrament und an Deine Macht und Herrlichkeit, mit der Du wiederkehren wirst, bete ich jetzt das Glaubensbekenntnis:
    Ich glaube an Gott…."
    Credo

    -

    Siehe bitte auch:
    Die Letzten Dinge

    -
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  • Advent, Zeit der SehnsuchtDatum10.12.2019 23:14
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Der hl. Bernhard v. Clairvaux (1090-1153)
    über das sehnsüchtige Warten auf das "Fiat"....auf das "es geschehe nach Deinem Wort" der hl. Jungfrau Maria:


    -

    "Du hast gehört, heilige Jungfrau, du sollst einen Sohn empfangen und gebären:
    Nicht von einem Menschen hast du das Wort gehört, sondern vom Heiligen Geist.
    Der Engel wartet auf Antwort; denn es ist Zeit, dass er zu Gott zurückkehrt, der ihn gesandt hat. Herrin, auch wir warten auf das Wort des Erbarmens, wir, auf denen das Todesurteil lastet.

    Siehe, dir ist der Preis unserer Erlösung angeboten.
    Wir werden sofort befreit, wenn du zustimmst.
    Im ewigen Wort Gottes sind wir alle geschaffen, wir, die wir sterben müssen.
    Durch ein kurzes Wort von dir sollen wir neu geschaffen und dem Leben zurückgegeben werden.
    Um dieses Wort bitten dich, gütige Jungfrau, der beklagenswerte Adam und seine Nachkommen, die, aus dein Paradies vertrieben, in der Verbannung weilen.
    Um dieses Wort bitten Abraham und David.
    Dieses Wort ersehnen alle heiligen Patriarchen, deine Väter; auch sie wohnen ja im Schatten des Todes.
    So liegt der ganze Erdkreis dir zu Füssen und wartet auf deine Antwort.
    Nicht von ungefähr;
    denn von deinem Mund hängt der Trost der Verbannten ab, der Loskauf der Gefangenen, die Befreiung der Verurteilten und das Heil aller Nachkommen Adams, deines ganzen Geschlechtes".

    -

    Nicht von ungefähr feiert die Heilige Mutter Kirche in der hl. Adventszeit
    am 8. Dezember das Hochfest der Unbefleckten - ohne Erbsünde - Empfängnis Mariens.
    8. Dezember; Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria - Immaculata Conceptio. (4)


    Der Benediktinerpater Père Emmanuel (1826-1903):

    -

    "Ist Maria das Urbild der Kirche überhaupt, so ist sie in besonderer Weise das Urbild der römischen Kirche.
    Maria wurde Mutter Gottes, weil sie Jungfrau war,
    Jungfrau nicht nur durch ihre leibliche Unversehrtheit,
    sondern mehr noch durch ihre vollkommene Bewahrung vor jeglicher Sünde.
    Diese fleckenlose Reinheit ist eine Folge ihrer Unbefleckten Empfängnis.


    -
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  • Die Unterscheidung der Geister Datum10.12.2019 23:05
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !

    Im Jahre 1975 hat



    Erzbischof Lefèbvre (1905-1991) in einer flammenden Predigt in Rom über die Absolutheit unseres wahren römisch katholischen Glaubens gesprochen.....
    dabei aber auch bereits auf die Gefahr der fortschreitenden "Relativierung" des Glaubens bzw. der schleichenden "Kompromissbereitschaft" für Irrlehren hingewiesen....
    heute, 44 Jahre nach dieser Predigt ist die katholische Identität vielerorts im "zeitgemässen Dialogkleid" gleichsam verdunstet.

    Nachfolgend diese flammende Predigt in voller Länge
    (entnommen aus "pius-info"):

    -

    Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

    Meine geliebten Brüder!

    Wenn es einen Tag gibt, an dem die Kirche ihren Glauben bekräftigt,
    so ist es gewiß der Tag der allerheiligsten Dreifaltigkeit.

    In dem Brevier, das der Priester früher am Morgen dieses Tages zu beten hatte, hatte er den Psalmen der Prim das Symbolum des hl. Athanasius anzufügen, das Glaubensbekenntnis, das klar und ruhig, aber vollendet bekräftigt, was wir hinsichtlich der allerheiligsten Dreifaltigkeit und der Gottheit und Menschheit Unseres Herrn Jesus Christus glauben müssen.
    Es laßt sich ja tatsächlich unser gesamter Glaube in unserem Glauben an die allerheiligste Dreifaltigkeit und an Unseren Herrn Jesus Christus, den Mensch gewordenen Gott, zusammenfassen.
    Unser gesamtes Credo, alles, was wir in wenigen Augenblicken singen werden, ist ja in gewisser Weise auf die Person Unseres Herrn Jesus Christus ausgerichtet, auf denjenigen, der unser Gott, unser Heiland ist.
    Er ist es, durch den wir in den Himmel kommen.
    Er ist die Türe des Schafstalls; Er ist der Weg, die Wahrheit und das Leben.
    Es ist kein anderer Name in dieser Welt, durch den wir gerettet werden können
    . Alles das sagt uns das Evangelium.

    Darum müssen wir in diesen Zeiten, in denen unser Glaube von überallher angegriffen wird, an diesem Glauben unerschütterlich festhalten und dürfen es niemals hinnehmen, daß auf irgendeinen Kompromiß hinsichtlich der Bekräftigung unseres Glaubens eingegangen wird.
    Ich glaube, gerade das ist das Drama, das wir seit zehn, ja fünfzehn Jahren erleben:
    Dieses Drama, das wir erleben, die Tragödie, die wir durchmachen, besteht darin,
    daß unser Glaube nicht mehr mit Bestimmtheit bekräftigt wird und daß man durch einen falschen Ökumenismus in gewisser Weise dahin gelangt, alle Religionen auf die gleiche Stufe zu stellen, allen Religionen zu dem zu verhelfen, was man „gemeines Recht” nennt.
    Das steht aber in vollem Widerspruch zur Wahrheit der Kirche.
    Wir glauben, daß Unser Herr Jesus Christus unser Gott, unser Heiland, unser Erlöser ist;
    wir glauben, daß die katholische Kirche allein die Wahrheit besitzt.

    Und daraus ziehen wir die Konsequenzen für unser persönliches Leben, indem wir die Religion in Ehren halten, die Unser Herr Jesus Christus gestiftet hat.
    Denn auch wenn die anderen Religionen die Möglichkeit anderer Glaubensvorstellungen,
    anderer religiöser Gruppen zugestehen, können wir das nicht tun.
    Warum gestehen die anderen das zu?
    Weil diese Religionen von Menschen gegründet worden sind und nicht von Gott.
    Unsere heilige und innigst geliebte Religion aber ist von Gott selbst, von Unserem Herrn Jesus Christus gestiftet worden.


    Er ist es, der uns das heilige Meßopfer geschenkt hat.
    Er ist für uns am Kreuz gestorben.
    Er wollte gewissermaßen schon am Tag des Abendmahls das vorwegnehmen, was sich am Kreuz erfüllen sollte, indem Er uns aufgefordert hat, das alle Tage bis zum Ende der Zeiten fortzusetzen, und so hat Er alle zu Priestern gemacht, die Er zur eucharistischen Konsekration ermächtigt hat.
    Er hat das nach Seinem eigenen, Seinem göttlichen Willen getan, denn Unser Herr Jesus Christus ist Gott.
    Er hat uns also dieses Opfer der Messe geschenkt, an dem wir absolut festhalten, das unser Leben, unsere Hoffnung, unser Heil ist.
    Man kann es nicht umändern, dieses Opfer von Kalvaria, das Opfer des Letzten Abendmahls, denn beim Abendmahl hat ein Opfer stattgefunden.
    Wir können es nicht in ein einfaches Gedächtnismahl, ein einfaches Erinnerungsmahl umändern.
    Das ist unmöglich, das würde bedeuten, daß wir unsere gesamte Religion zerstören, das zerstören, was Unser Herr uns als Kostbarstes auf dieser Erde geschenkt hat.
    Es ist Sein makelloser, Sein göttlicher Schatz, den Er in die Hände Seiner Kirche gelegt hat, die Er zu einer priesterlichen Kirche gemacht hat.
    Die Kirche ist ihrem Wesen nach priesterlich.
    Weil sie priesterlich ist, bringt sie das Erlösungsopfer dar, das Unser Herr auf Kalvaria vollzogen hat.
    Sie erneuert es auf unseren Altären.

    Den wahren Katholiken, den wahren Gläubigen Unseres Herrn Jesus Christus rührt alles,
    was von Unserem Herrn Jesus Christus selbst gestiftet ist, an sein Herzinnerstes, an das Innerste seines Lebens, und er hegt es wie seinen Augapfel.
    Und wenn es nun soweit kommt, daß man sozusagen vom Innersten her das zerstört, was uns Unser Herr Jesus Christus als Quelle des Lebens, als Quelle der Gnade geschenkt hat,
    dann leiden wir, leiden unsagbar und bestehen absolut darauf, daß diese Quelle, dieser Brunnen des Lebens, des ewigen Lebens, der Gnade, uns unversehrt erhalten bleibt.

    Wenn das für das heilige Meßopfer zutrifft, trifft es auch für die Sakramente zu.
    Man kann die Sakramente nicht tiefgreifend verändern, ohne sie zu zerstören, ohne Gefahr zu laufen, sie ungültig zu machen und damit die Gnade, das übernatürliche Leben, das ewige Leben, das sie für uns bringen, versiegen zu lassen.
    Unser Herr Jesus Christus selbst hat die Sakramente eingesetzt, nicht wir.
    Wir sind nicht Herr über die Sakramente.
    Selbst der Papst kann die Sakramente nicht verändern.
    Allerdings kann er den Ritus ändern, er kann alles ändern, was an den Sakramenten nicht für sie wesentlich ist, aber niemals kann ein Papst das Wesen des Sakraments verändern, das Wesen des Sakraments, das von Unserem Herrn Jesus Christus eingesetzt ist.
    Unser Herr Jesus Christus wollte unsere heilige Religion selbst stiften, uns Weisungen geben, was wir zu tun haben.
    Er hat uns durch das heilige Meßopfer in der allerheiligsten Eucharistie sich selbst gegeben.
    Was können wir uns noch mehr wünschen?
    Welche Religion kann behaupten, etwas Derartiges zu besitzen? Und warum?
    Weil unsere Religion die einzige wahre Religion ist, die Religion der katholischen Kirche.

    Das ist von grundlegender Bedeutung, grundlegend für unser Verhalten, grundlegend für unsere Religion, grundlegend auch für unser Verhalten gegenüber den Menschen, die nicht an unsere heilige Religion glauben.
    Das ist sehr wichtig, weil wir gerade gegenüber denen, die nicht glauben, die nicht unseren Glauben haben, eine unendlich große Nächstenliebe, die wahre Nächstenliebe haben müssen.
    Wir dürfen sie nicht täuschen, indem wir ihnen sagen:
    Eure Religion ist ebenso gut wie unsere.”

    Das wäre eine Lüge, das wäre Egoismus, das wäre nicht die wahre Nächstenliebe.
    Wenn wir bedenken, daß uns mit dieser Religion ein großer Reichtum geschenkt worden ist, müssen wir den Wunsch haben, ihn den anderen mitzuteilen, diesen Reichtum zu verschenken.
    Wir dürfen den anderen nicht sagen:
    „Aber ihr habt doch schon alles, was ihr braucht!
    Es ist unnötig, zu uns zu kommen, ihr habt eine Religion, die so gut ist wie die unsere.”
    Sie sehen, wie überaus wichtig das ist, denn jener falsche Ökumenismus lehrt,
    daß alle Religionen Heilswerte besitzen.
    Das ist aber falsch.
    Nur die katholische Religion, nur der Mystische Leib Christi hat Heilswerte.
    Ohne Jesus kann man nicht gerettet werden. Ohne die Gnade kann man nicht gerettet werden.

    „Qui crediderit salvus erit: qui vero non crediderit, condemnabitur”, so sagt Unser Herr
    — Wer glaubt, „der wird selig werden, wer aber nicht glaubt, der wird verdammt werden” (Mk 16,16). Wir müssen an Unseren Herrn Jesus Christus glauben, um gerettet zu werden.
    „Qui credit in Me habet vitam aeternam — Wer an mich glaubt, hat das ewige Leben.” (Jo 6,47)
    Wer Meinen Geboten gehorcht, wird das ewige Leben haben.
    „Wer Mein Fleisch ißt und Mein Blut trinkt, der hat das ewige Leben.”
    — „Qui manducat Meam carnem et bibit Meum sanguinem habet vitam aeternam.” (Jo 6,55)
    Das hat uns Unser Herr gelehrt.
    Folglich müssen wir den dringenden Wunsch haben, den heißen Wunsch, diesen Glauben mitzuteilen.
    Und gerade das hat den Missionsgeist der Kirche ausgemacht.
    Wenn wir die Kraft unseres Glaubens, die Festigkeit unseres Glaubens schmälern, dann wird auch der Missionsgeist der ganzen Kirche geschmälert, weil es dann nicht mehr nötig ist, die Meere zu durchqueren, über die Ozeane zu fahren, um das Evangelium zu predigen.
    Wozu auch?
    Lassen wir dann doch allen Menschen ihre Religion, wenn diese Religion sie rettet!

    Wir müssen also an unserem Glauben festhalten, auf ihm bestehen, ihn bekräftigen.
    Wir dürfen jenen falschen Ökumenismus, der aus allen Religionen Schwesterreligionen des Christentums macht, nicht hinnehmen.
    Sie sind nicht Schwestern des Christentums.
    Es ist, glaube ich, sehr wichtig, das zu betonen, denn eben jener falsche Ökumenismus hat auf dem Konzil und nach dem Konzil zuviel Einfluß gehabt.
    Und das ist der Grund dafür, daß die Seminare leerstehen.
    Warum haben sich die Seminare geleert? Warum gibt es keine Berufungen zu den Missionsorden mehr?
    Eben deshalb, weil die jungen Leute nicht mehr das Bedürfnis haben, der ganzen Welt die Wahrheit mitzuteilen.
    Sie verspüren nicht mehr das Bedürfnis, sich ganz und gar Unserem Herrn Jesus Christus hinzugeben, weil Unser Herr Jesus Christus die einzige Wahrheit, der einzige Weg, das einzige Leben ist.
    Was die jungen Menschen beseelt, das Evangelium zu predigen, ist ihr Wissen, daß sie die Wahrheit besitzen.
    Wenn die Berufungen versiegen, geschieht das aufgrund jenes falschen Ökumenismus.
    Und wie sehr leiden wir, wenn wir daran denken, daß man in gewissen Ländern von „eucharistischer Gastfreundschaft”, von „Interkommunion” spricht, als könnte man den Leib und das Blut Unseres Herrn Jesus Christus jenen reichen, die an den Leib und das Blut Unseres Herrn Jesus Christus nicht glauben und daher auch die allerheiligste Eucharistie nicht anbeten, weil sie nicht daran glauben.
    Man kann den Leib und das Blut Unseres Herrn Jesus Christus nicht ohne Sakrileg, ohne Blasphemie jemandem reichen, der die wahre Gegenwart Unseres Herrn Jesus Christus in der allerheiligsten Eucharistie leugnet.
    Wir müssen hier einen festen, unerschütterlichen Glauben haben, der auf keinen Kompromiß eingeht. So lautet die Tradition der Kirche.


    So hielten es auch die Märtyrer, die hier überall in den Basiliken und Kirchen begraben sind, die hier auf dem Augustusforum gelitten haben, die drei Jahrhunderte lang inmitten der Heiden lebten und verfolgt wurden, sobald bekannt wurde, daß sie Christen sind.
    Man warf sie in die Gefängnisse:
    Denken Sie an den Mamertinischen Kerker, der nur wenige Schritte von hier entfernt ist!
    Petrus und Paulus wurden wegen ihres Glaubens ins Gefängnis geworfen, wurden in Ketten gelegt. Und wir sollten Angst haben, unseren Glauben zu bekräftigen?
    Wir wären dann nicht die wahren Nachkommen der Märtyrer, die wahren Nachkommen der Christen, die ihr Blut für Unseren Herrn Jesus Christus und um ihren Glauben zu bekennen dahingegeben haben.
    Auch sie hätten sagen können:
    „Wenn alle Religionen den gleichen Wert haben, was kann es ausmachen, wenn ich etwas Weihrauch vor ein Götterbild streue?”
    Aber lieber wollten sie sterben, lieber wollten sie sich den wilden Tieren im Circus maximus vorwerfen lassen, der hier ganz in der Nähe ist.
    So viele, viele Märtyrer ließen sich lieber den wilden Tieren vorwerfen, als den heidnischen Göttern Weihrauch zu opfern!

    So soll unsere Anwesenheit hier in Rom für uns alle eine Gelegenheit sein, unseren Glauben zu festigen, um, wenn nötig, den Geist eines Märtyrers zu haben, den Geist eines Zeugen zu haben, der Märtyrer ist, eines Zeugen für Unseren Herrn Jesus Christus, eines Zeugen für die Kirche.
    Das wünsche ich für Sie, meine lieben Brüder, und in diesem Punkt müssen wir fest sein, was auch immer geschehen mag.
    Niemals dürfen wir bereit sein, unseren Glauben zu verkürzen, und wenn es unglücklicherweise geschehen sollte, daß diejenigen, die unseren Glauben zu verteidigen haben, uns auffordern sollten, ihn zu verkürzen und abzuschwächen, dann müssen wir „nein” sagen.
    Wie der hl. Paulus sagt: „Sed licet nos, aut Angelus de caelo evangelizet vobis praeterquam quod evangelizavimus vobis anathema sit
    — Allein wenn auch wir oder ein Engel vom Himmel euch ein anderes Evangelium verkündete,
    als wir euch verkündet haben, der sei ausgestoßen!” (Gal 1,8)
    Ich glaube, daß dieser Satz alles zusammenfaßt, was ich sagen wollte, damit Sie, wenn Sie nach Hause zurückkehren, diesen Mut, diese Kraft besitzen, trotz der Schwierigkeiten, trotz der Prüfungen, den Glauben, den Unser Herr Jesus Christus uns geschenkt hat, gegen alle und jeden aufrechtzuerhalten, für Sie, für Ihre Kinder, für die künftigen Generationen, damit auf dem Weg zum Himmel noch viele Pilger gehen, damit der Weg zum Himmel gedrängt voll ist von Menschenmengen, die zum Himmel aufsteigen, und nicht leer und verlassen, und dafür der Weg zur Hölle voll von Volk, das nicht an Unseren Herrn Jesus Christus geglaubt hat, das Unseren Herrn Jesus Christus abgelehnt hat. Wir müssen das immer vor Augen haben, denn Unser Herr hat gesagt: Wenn wir nicht glauben, werden wir verdammt werden.

    Bitten wir auch die allerseligste Jungfrau Maria, die so gütig und so stark im Glauben ist, daß sie uns zu ihrem starken Glauben verhelfe.
    Bitten wir sie, unsere Mutter zu sein.
    Bitten wir sie, daß sie uns auf dem Weg zum ewigen Leben an der Hand nehme und uns führe,
    um uns
    alle Fallstricke und alle Hindernisse vermeiden zu lassen, die uns daran hindern können, uns eines Tages mit ihr im Himmel zu vereinigen, wie wir heute in dieser Ewigen Stadt mit ihr vereint sind.


    Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen"

    -

  • Advent, Zeit der SehnsuchtDatum09.12.2019 22:33
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Ja, lieber benedikt.....
    bleiben wir der immerwährenden Lehre der Heiligen Mutter Kirche treu....
    und freuen wir uns über die erste stille Ankunft unseres Erlösers Jesus Christus und beten wir Ihn an...
    bei Seiner zweiten Ankunft am Jüngsten Tag , Seiner Wiederkunft (Parusie) in Seiner Göttlichen Macht und Herrlichkeit wird die Erde und das Weltall erbeben.
    Die Letzten Dinge


    Passend zur angebrochenen Adventszeit
    - vom lateinischen "adventus" ( Ankunft ) und "venire" (kommen) abgeleitet...
    die Ankunft des Herrn ! - ein sehr schöner Lobpreis
    des hl. Alfons Maria von Ligouri auf
    den unerschütterlichen
    Glauben der allerseligsten Jungfrau und Gottesmutter Maria.:

    -

    "Maria sieht, wie sie mit dem göttlichen Kind im Schoss auf der Strasse nach einer Herberge suchend von den Menschen verstossen wird
    und glaubt, dass Er der Sohn Gottes ist.


    Sie sieht ihren Sohn im Stall Bethlehem
    und glaubt, dass Er der Schöpfer der Welt ist.


    Sie erlebt Seine Flucht vor König Herodes,
    und doch wird sie nie irre im Glauben, dass Er der König der Könige ist.


    Sie sieht Ihn zur Welt kommen
    und glaubt, dass Er von Ewigkeit ist.


    Sie sieht dass Ihm in Seiner Armut selbst das Notwendigste fehlt,
    und dennoch glaubt sie, dass Er der Herr des Alls ist.


    Sie sieht Ihn als Kind auf Stroh gebettet,
    und ihr Glaube sagt ihr, dass Er der Allmächtige ist.


    Sie spricht kein Wort,
    und dennoch glaubt sie, dass Er die Ewige Weisheit Selbst ist.


    Sie hört Ihn weinen,
    und doch glaubtsie, dass Er die Freude des Paradieses ist.


    Und schliesslich sieht sie Ihn sterben, ans Kreuz genagelt, Spott und Hohn ausgesetzt, und da alle anderen im Glauben schwach werden,
    bleibt Maria stark und glaubt unerschütterlich daran,
    dass ER GOTT IST"


    -


    Freundliche Grüsse und Gottes Segen
    -
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  • Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !




    Hochfest der Unbefleckten Empfängnis der allerseligsten Jungfrau Maria, der ohne Erbsünde empfangenen allerseligsten Jungfrau Maria - 8. Dezember -:


    Die Konvertitin Gertrud von le Fort (1876-1971):
    -

    "Wenn wir die großen Meister des Marienlebens, etwa Fra Angelico, zu Rate ziehen, so müssen wir mit dem letzten Bild beginnen, denn es ist im Grunde das erste.
    Die gläubige Kunst der Vergangenheit spiegelt hier in der Anordnung der Bilder die spätere Entfaltung der Dogmenbildung ahnungsvoll wider:
    erst im letzten Bild, im Bildnis der Gekrönten, wird ganz die Immaculata sichtbar.

    Das Dogma von ihr ist, geschichtlich betrachtet, spät verkündet worden;
    metaphysisch betrachtet aber steht es am Anfang des Mysteriums, ja es steht am Anfang überhaupt:
    es taucht gleichsam in den Morgenglanz der
    Schöpfungsstunde zurück.
    Das Dogma von der Immaculata bedeutet die Verkündigung dessen, was der Mensch als noch nicht gefallene Kreatur war; es bedeutet das unentweihte Antlitz des Geschöpfes, das göttliche Ebenbild im Menschen"


    -


    Oft wird das Hochfest Unbefleckte Empfängnis Mariens nicht richtig eingeordnet.
    Die allerseligste Jungfrau und Gottesmutter Maria wurde bei
    der Zeugung durch ihre Eltern - dem hl. Joachim und der hl. Anna -
    als einziger Mensch ohne Erbsünde empfangen.
    Nur so konnte sie zum makellosen "Gefäss" für die Menschwerdung Gottes werden.



    Das Dogma lautet:

    MARIA - UNBEFLECKT EMPFANGEN
    Verkündet am
    8.12.1854 durch Papst Pius IX. in der Bulle "Ineffabilis Deus" (der unbegreifliche Gott):
    -

    "Die seligste Jungfrau Maria wurde
    im ersten Augenblick ihrer Empfängnis durch ein
    einzigartiges Gnadengeschenk und Vorrecht des allmächtigen Gottes
    im Hinblick auf die Verdienste Christi Jesu, des Erlösers des Menschengeschlechtes, rein von jedem Makel der Erbschuld bewahrt.
    "

    -

    Siehe bitte auch:
    Die Marianischen Dogmen

    Über die Erbsünde siehe bitte hier:
    Die Ursünde / Erbsünde


    Papst Pius IX. weiter:

    -

    Der über alles Aussprechen erhabene Gott, dessen Wege Erbarmen und Wahrheit, dessen
    Wille die Allmacht ist, dessen Weisheit machtvoll wirkt von einem Ende bis zum anderen und in Milde alles lenkt, sah von Ewigkeit her das unheilvolle Verderben der Sünde Adams
    voraus.
    In Seinem geheimnisvollen, der Welt verborgenen Ratschluß beschloß Er aber, das
    erste Werk Seiner Güte durch die Menschwerdung des Wortes auf eine noch unbegreiflichere Weise zu ergänzen.
    Denn der Mensch, der entgegen Seinen liebevollen Absichten durch die List des Teufels in Schuld geraten war, sollte nicht zugrundegehen; und das, was durch den ersten Adam gefallen war, sollte durch den zweiten weit glücklicher wieder aufgerichtet werden.
    Darum wählte Er von Anfang an und schon vor aller Zeit für Seinen Eingeborenen Sohn eine Mutter aus und bestimmte, daß Er von ihr in der seligen Fülle der Zeiten als Mensch geboren werden sollte; ihr wandte Er mehr als allen anderen Geschöpfen Seine besondere Liebe zu und fand in dieser Einen Sein höchstes Wohlgefallen.
    So überhäufte Er sie weit mehr als alle Engel und Heiligen mit einer Fülle himmlischer Gnadengaben, die Er aus der Schatzkammer Seiner Gottheit nahm, begnadete sie so wunderbar,
    daß sie allzeit frei blieb von jeder Makel der Sünde, daß sie ganz schön und vollkommen wurde und eine solche Fülle von Reinheit und Heiligkeit besaß, daß man unterhalb von Gott eine größere sich nicht denken kann, und daß niemand außer Gott sie begreifen kann.
    Und es war auch ganz entsprechend, daß sie, die stets im Glanz vollkommenster Heiligkeit erstrahlte und sogar gänzlich frei blieb von der Makel der Erbsünde, über die alte Schlange einen vollen Sieg errang.
    Diese Reinheit der hochheiligen Jungfrau von der Erbsünde, die ja mit ihrer wunderbaren Heiligkeit und ihrer erhabenen Würde als Gottesmutter zusammenhängt, hat die heilige katholische Kirche, die immer vom Heiligen Geiste belehrt wird und die Säule und Grundfeste der Wahrheit ist, als eine von Gott mitgeteilte und im Glaubensgut der göttlichen Offenbarung enthaltene Lehre stets festgehalten.“

    -


    Vier Jahre nach der Verkündung des Dogmas erschien die allerseligste Jungfrau und Gottesmutter Maria der hl. Bernadette in Lourdes und bestätigte es:


    Das Gemälde zeigt die allerseligste Jungfrau und Gottesmutter Maria bei ihrer Erscheinung in Lourdes: "Ich bin die Unbefleckte Empfängnis".



    Über die Wundertätige Medaille siehe Näheres bitte hier:
    Heilige Katharina Loboure/Wundertätige Medaille



    Kardinal Scheffczyk (1920-2005) in "Maria - Mutter und Gefährtin Christi":
    -

    "Dieses Mariengeheimnis bekräftigt und unterstreicht also auch wieder das Erlösungsgeheimnis Christi.
    Es führt nicht von Christus fort, sondern leitet (wie alle Mariengeheimnisse) zu Ihm hin.
    Christus hat sich mit der an Maria gleichseim vorausgenommenen Erlösungstat den menschlich-mütterlichen Raum für seine Menschwerdung in einer Ihm angemessenen Weise zubereitet.
    Er hat damit nichts von seiner Erlösungsvollmacht preisgegeben, sondern sogar in einer unübertrefflichen Weise dokumentiert, daß es keine Selbsterlösung für die Menschen gibt, selbst nicht für den Menschen, der zur Gottesmutterschaft berufen war."




    Sehr schön hat der heilige Franz von Sales
    über die Makellosigkeit der heiligen Jungfrau und Gottesmutter Maria geschrieben:
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    "Vor allem bedachte er seine hochheilige Mutter mit einem Gnadenvorzug,
    wie er der Liebe eines allweisen, allmächtigen und allgütigen Sohnes entsprach, der sich eine Mutter nach seinem Wohlgefallen bereiten wollte.
    Daher wollte er, daß seine Erlösung ihr zugewendet würde gleich einem vorbeugenden Heilmittel, damit der Strom der Sünde, der seine Wogen von Geschlecht zu Geschlecht fortwälzte, sie nicht erreichte.
    So wurde sie in ganz erhabener Weise erlöst.
    Als die reißenden Wasser der Erbsünde ihre unseligen Fluten
    über die Empfängnis Unserer Lieben Frau mit der gleichen Wildheit wie über alle Töchter Adams zu ergießen drohten, konnten sie doch nicht weiter;
    sie mußten still stehen
    wie ehedem der Jordan zur Zeit Josuas (Jos 3,16.17) und aus dem gleichen Grund."

    -


    Der hl. Antonius v. Padua (1195-1231):
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    "Wie ein Stern den anderen an Helligkeit übertrifft, so übertrifft die Geburt der allerseligsten Jungfrau die Geburt aller Heiligen,
    denn bereits im Schoss ihrer Mutter wurde sie mit der heiligmachenden Gnade ausgestattet".

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    Zum Hochfest aus dem Schott Mess- und Gesangsbuch 1962:
    -

    "Gegenstand der Festfeier ist nicht so sehr das Andenken an den glücklichen Augenblick, in dem das Dasein der Gottesmutter begann, sondern
    ganz besonders der erhabene Vorzug, kraft dessen Maria
    durch die Erlöserverdienste Jesu Christi in ihrer Empfängnis vor aller Makel der Erbsünde bewahrt geblieben ist und mit der Fülle der Gnaden ausgestattet wurde: "eine Lilie unter Dornen, ein Spiegel ohne Makel"
    Die Festmesse ist in allen Teilen ein jubelvolles Bekenntnis der hohen Gnadengaben der Unbefleckten.


    Im
    Introitus hören wir Maria im wunderbaren Schmuck ihrer einzigartigen Begnadigung vor dem Throne Gottes ein herrliches Danklied anstimmen.
    Ihr Gnadenvorzug ist schon die Frucht der Erlösung Christi, er sollte aber auch dem Gottessohn eine würdige Wohnstätte bereiten (Oratio).
    Weil die allerseligste Jungfrau im Plane Gottes von Ewigkeit her mit dem Erlöser verbunden war, wendet die Kirche in der
    Lesung Worte, die eigentlich der unerschaffenen göttlichen Weisheit gelten, auf Maria an.
    Die Lobsprüche, mit denen einst Judith, die Befreierin des Volkes, geehrt wurde, richten wur im
    Graduale an Maria.
    Wenn wir im
    Evangelium den Engelgruss hören, freuen wir uns darüber, dass in der Seele Mariä die Gnade von Anfang an in ungetrübtem Glanz strahlte, und lassen im
    Offertium diese Freude wiedererklingen.
    In der
    Communio geben wir unserer Bewunderung noch einmal Ausdruck, zugleich mit dem Danke dafür, dass Gott auch an uns beim heiligen Opfer so Grosses gewirkt hat."

    -

    Die hl. Messe:
    http://www.mariawalder-messbuch.de/as62/dez/dez8/index.html


    Was heute wohl nur noch wenig bekannt sein dürfte;
    Österreich ist seit dem 17. Jahrhundert der Unbefleckten Empfängnis geweiht;
    siehe bitte hier:
    8. Dezember; Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria - Immaculata Conceptio. (3)

    -|addpics|qps-52-3066.jpg-invaddpicsinvv,qps-53-f426.jpg-invaddpicsinvv,qps-54-bc7a.jpg-invaddpicsinvv,qps-56-cf23.jpg-invaddpicsinvv|/addpics|

  • Gegenwart ChristiDatum07.12.2019 20:20
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus!


    In der hl. Adventszeit gedenkt die Heilige Mutter Kirche gerade auch der allerseligsten Jungfrau und Gottesmutter Maria.
    Am 8. Dezember feiert sie das Hochfest der Unbefleckten Empfängnis Mariens.


    -
    ""Heilige Maria, Mutter des Herrn !

    Auch Dir gedenken wir im heiligen Advent.
    Dein Bild stand als ein erstes Zeichen der kommenden Erlösung über der Finsternis von Sünde und Tod, die mit Adams Schuld über uns Menschen hereingebrochen war.
    Du bist das Weib das in seinem Sohne den Sieg erringen sollte über die Schlange.
    Mit dem Erlöser wurdest auch Du, seine Mutter, durch den Mund des Propheten der harrenden Menschheit verkündet:
    Siehe, die Jungfrau wird empfangen und einen Sohn gebären und sein Name wird sein: Emmanuel, Gott mit uns ! (Is 7,14).
    In Deiner Unbefleckten Empfängnis, heilige Jungfrau strahlte das erste Licht des neuen Tages auf.
    Du bist die Morgenröte, die der Welt den Aufgang des wahren Lichtes anzeigen sollte, das da ist, Christus, der Herr!
    Selbst erlöst durch die Verdienste Deines Sohnes solltest Du der Welt den Erlöser schenken.

    Gepriesen sei Deine Unbefleckte Empfängnis, heilige Jungfrau Maria.
    Mit der Botschaft des Engels war die letzte Stunde des grossen Advents angebrochen:
    Das Warten der Welt auf den verheissenen Erlöser fand seine Erfüllung.
    Du hast im Namen der Menschheit das Ja gesprochen zum göttlichen Ratschluss.
    So wurdest Du die neue Eva, die neue Mutter aller Lebendigen,
    die Mutter der Kinder Gottes.


    Dank sei Dir, Heilige Jungfrau, Mutter des Herrn, unsere Mutter.
    In den stillen Monaten, da Du den Herrn der Welt unter Deinem Herzen trugst, hast Du Dich vorbereitet für die Heilige Nacht. Mit Sehnsucht hast Du die Stunde erwartet, da Deine Augen zum ersten Mal das Gotteskind schauen sollten.


    Bitte für uns heilige Gottesmutter, dass auch wir uns würdig vorbereiten für das kommende Heilige Fest.

    Lasset uns beten:
    Gott, Du wolltest, dass Dein ewiger Sohn auf die Botschaft des Engels hin im Schosse der seligen Jungfrau Maria Fleisch annehme.
    Lass uns durch ihre Fürsprache allzeit bei Dir Hilfe finde, da wir sie gläubig als wahre Gottesmutter verehren.
    Durch Ihn, Christus, unseren Herrn
    .
    Amen.

    Ehre sei dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste wie es war im Anfang so auch jetzt und allezeit und in Ewigkeit.
    Amen."

    -

    Entnommen aus:
    "VENITE ADOREMUS
    Eucharistische Gebete für das Kirchenjahr"


    -|addpics|qps-57-061f.jpg-invaddpicsinvv|/addpics|

  • Maria: Die neue EvaDatum07.12.2019 20:15
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Lieber benedikt

    Den verlinkten Thread hat seinerzeit @Blasius gepostet.
    Den Titel samt Einführungsartikel hat er aus "Christ in der Gegenwart" übernommen, einer wenig traditionsfreundlichen Zeitschrift.

    Somit ist auch der provokative Titel
    "Nähern sich katholische und orthodoxe Kirche an?" nachvollziehbar.

    Aus traditionsverbunden katholischer Sicht kann die Antwort nur "Nein" lauten.
    "Verständnis" für Irrlehren - die es auch wie gesehen zur Genüge in den Ostkirchen hat - kann und darf es für uns nicht geben.

    Gerade die Ablehnung des Dogmas der Unbefleckten Empfängnis Mariens deutet auf das auch den Ostkirchen innewohnende Menschenmachwerk hin.
    Hierfür wie für die anderen ostkirchlichen Abirrungen kann es unsererseits niemals "Verständnis" geben.

    In welche Abgründe das "Verständnis" für wahrheitsfeindliche Religionen und Ideologien führen kann, wird uns brandaktuell von verirrten Hirten vor Augen geführt !


    Hören wir daher die Definition des 1. Vatikanischen Konzils (1869-1870)
    über die Unabänderlichkeit der Dogmen:
    -

    "Daher muss
    bezüglich der heiligen Dogmen für immer jener Sinn festgehalten werden, den die heilige Mutter Kirche einmal erklärt hat, und niemals darf von diesem Sinn, auch nicht unter dem Anschein und im Namen eines tieferen Verständnisses, abgewichen werden."

    -


    Der Jesuitenpater Peter Lippert (1879-1936)
    in "Dogma und Leben" aus dem Jahre 1913 über das Wesen der Dogmen:

    -

    [....]
    Die christlichen Dogmen müssen als Ganzes genommen werden, in dem auch die sogenannten “unfruchtbaren” Lehren ihre Stelle haben.
    Man kann aus dieser Kette von Tatsachen nicht ein Glied herausnehmen, ohne daß die ganze Verknüpfung reißt.
    Man kann aus diesem Bau nicht einen Stein herausbrechen, ohne daß alles zumal versinkt.
    Das Christentum verliert alsdann seine Verankerung in der Wirklichkeit, und die innerlichste und glühendste Religiosität ist dann nichts mehr als eine schöne Dichtung, ein holder Traum.

    Es gibt in der Tat dogmatische Gebiete, in denen schon die geringste Abweichung von der Wahrheitslinie mit grausamer Konsequenz zu einer Verheerung des religiösen und sittlichen Lebens führt.
    [....]
    Sämtliche Dogmen, auch die “unfruchtbaren”, haben somit wenigstens eine regulative Bedeutung; sie sind Gerüste und Dämme, welche das religiöse Leben vor dem Zerfließen, vor dem Überfluten und Versanden bewahren.
    Denn dieses Leben wogt allzeit zwischen entfernten Polen auf und nieder, zwischen Rationalismus und Pietismus, zwischen Weltarbeit und Weltflucht, zwischen Zentralisation und Individualisierung. Die Eindämmung durch die unzerbrechlichen und unverrückbaren Normen des Dogmas, die wie Felsenufer zu beiden Seiten aufgepflanzt sind, ist also nicht eine Bindung und Fesselung der Religiosität, sondern eine Führung.
    Diese Normen schützen das religiöse Leben, wenn auch nicht jeder einzelne ausdrückliche Kenntnis von ihnen hat;
    sie sind eine Bürgschaft gegen die Übergriffe des allzu Persönlichen, gegen menschliche und zeitgeschichtliche Launen und Leidenschaften und Willkürlichkeiten.
    Sie schützen die Religion vor dem Menschen, auch vor den Persönlichkeiten, welche die Kirche regieren;
    denn auch diese sind gebunden durch das Dogma.


    -

    Den Aufsatz von Pater Lippert in voller Länge siehe bitte hier:
    http://www.kath-info.de/dogmaleben.html

    -


    Freundliche Grüsse und Gottes Segen
    -

  • Maria: Die neue EvaDatum06.12.2019 22:41
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !

    Zum bevorstehenden Hochfest der Unbefleckten Empfängnis Mariens
    (8. Dezember; dieses Jahr fällt es auf einen Sonntag), nachfolgend ein
    wunderschöner Hymnus des hl. Alphons v. Ligouri an die Unbefleckte Jungfrau Maria:
    -

    "Meine Unbefleckte Königin Maria,
    ich freue mich mit dir, dass Gott dich mit so grosser Reinheit gesegnet hat.
    Ich danke unserem Schöpfer, dass er dich vor aller Makel der Schuld bewahrte.
    Ich bin fest von dieser Wahrheit überzeugt und bereit, wenn es notwendig wäre, mein Leben hinzugeben für diesen so erhabenen und ganz einzigen Vorzug deiner Unbefleckten Empfängnis.
    Ich wünschte, die ganze Welt möchte dich kennen und preisen als das schöne Morgenrot, immer geschmückt mit dem göttlichen Licht, als die auserwählte Arche des Heiles, die vor dem allgemeinen Schiffbruch der Sünde bewahrt blieb,
    als jene vollkommene und unbefleckte Taube, für die dein göttlicher Bräutigam dich selbst erklärt hat, als den verschlossenen Garten, der der Lieblingsaufenthalt Gottes ist, als die versiegelte Quelle, zu der
    der böse Feind nie Eingang fand.
    Ich wünschte, die ganze Welt möchte dich kennen als jene weiße Lilie, die zwischen den Dornen, nämlich den Kindern Adams, wächst, die alle von der Sünde befleckt, in der Feindschaft Gottes geboren werden, während du allein ganz strahlend rein, ganz heilig, aufs innigste von deinem Schöpfer geliebt, geboren wurdest.

    Bitte, lass mich loben, wie Gott dich lobte:
    +
    Du bist ganz schön und kein Makel ist an dir, ganz heilig, ganz schön.
    +
    Du bist immer eine Freundin Gottes gewesen.
    Wie schön bist du, meine liebenswürdigste, meine Unbefleckte Jungfrau, so schön in den Augen Gottes.
    Schau mit deinen barmherzigen Augen auf die schrecklichen Wunden meiner armen Seele.
    Sieh mich an, habe Mitleid mit mir und heile mich, du schöne Geliebte des Herzens, zieh auch mein elendes Herz zu dir.
    Welche Gnade sollte dir Gott versagen, der dich zu Seiner Mutter und zu Seiner Braut erwählt, dich deshalb vor jedem Sündenmakel bewahrt und dich allen Geschöpfen vorgezogen hat.
    Unbefleckte Jungfrau Maria, lass mich immer an dich denken und vergiss mich nicht, bis ich deine Schönheit im Himmel schaue, wo ich dich noch weit mehr loben und lieben werde, meine Mutter, meine Königin, Schönste, Reinste, Unbefleckte Jungfrau Maria.
    Amen."

    -

    Noch eine Anmerkung:
    Dieses Dogma wird von den Ostkirchen abgelehnt.
    Wie manch andere unfehlbaren Lehren unserer Heiligen Mutter Kirche....
    siehe bitte hier:
    Nähern sich katholische und orthodoxe Kirche an? (15)

    -

  • Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Lieber Bernhard

    Wäre den im Artikel genannten Bischöfen nicht ihre hohe priesterliche Würde inne - Hochwürden -, so kämen nun weitaus deutlichere Sätze zu Papier wie die nun folgenden:

    Diese "zeitgemäss" deformierte Bischofs- Gruppierung hat mittlerweile den gesunden katholischen Verstand verloren.
    Anders lässt sich dieser gleichsam Frontalangriff auf die katholische Morallehre - die niemals "zeitgemässen" menschengedachten Wahnvorstellungen unterliegt ! nicht mehr bezeichnen.
    Die Masken fallen nun vollends !
    Was diese verirrten Hirten hier vom Zaune brechen wollen, ist nichts weniger als eine quasi Unterwerfung unter die seelentötende sitten- und morallose "Mehrheit", die auch dann nicht im Recht ist, wenn sogenannte "katholische Theologen", in Wirklichkeit aber liberale Renegaten ( vom Glauben Abgefallene), ihre in Schmalz und Sülze verpackten Lügen verbreiten sollten.

    Was diese verirrten Hirten hier präsentieren, ist die mittlerweile überfaule Frucht der nachkonziliaren "Öffnung", deren neueste Sprachakrobatik mit "synodaler Weg" operiert....
    einer Verbeugung vor den Protestanten und Ostkirchen und somit tief antikatholisch !
    Kaum mehr überraschend, dass denn auch protestantisches und ostkirchliches Gedankengut in Sachen Moral übernommen werden soll.

    Diese Gruppierung verirrter Hirten schert sich offenbar keinen Deut mehr um die
    Lehre der Kirche bezüglich der Homosexualität.....
    hier wird selbstredend niemals der homosexuell veranlagte Mensch verurteilt,
    wohl aber
    die praktizierte Homosexualität als schwere Sünde !

    Daran hat sich kein Jota geändert.
    Detailliertes dazu siehe bitte hier:
    Katechismus: Keuschheit und Homosexualität (2)

    Dasselbe gilt für den Ehebruch und die Verhütungsfrage; siehe bitte hier
    Ehebruch und Sakramente
    und hier:
    Papst Franziskus zum Ende der Synode (6)

    (Mehr als fragwürdiges) Päpstliches Schreiben "Amoris laetitia" hin oder her.


    Ja, was noch vor nicht allzulanger Zeit undenkbar schien, wird mehr und mehr zur Realität:
    Zeitgemäss verirrte Hirten führen die ihnen anvertraute Herden in das Labyrinth des Weltgeistes, aus dem es kein Entrinnen mehr geben kann, sofern denn Seelen diesen Weltgeistlotsen folgen sollten.

    Umso dringlicher denn je ist es, dass sich treugläubige Katholiken an die Lehre der Kirche halten, wie sie schon immer gelehrt wurde.....
    an die traditionsverbundene immerwährende Lehre der Kirche, die weder "zeitgemässe" Irreführungen noch "mehrheitskonforme" Anpassungen an den Weltgeist kennt.


    Dies weiter zu verkünden, ist denn auch Sinn und Zweck dieses Forums.

    -

  • 6. Dezember; hl. NikolausDatum05.12.2019 21:34
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Am 6. Dezember ist der Gedenktag des hl. Nikolaus. (270-343).





    Pater Martin Ramm von der Petrus-Bruderschaft hat in



    "Ein Geschenk vom Himmel. Dem Weihnachtsgeheimnis auf der Spur" den hl. Nikolaus "sprechen lassen":


    -

    "Ich habe da noch einen ziemlich albernen Konkurrenten.
    Gewöhnlich erkennt man ihn an seiner roten Zipfelmütze und einem langen weissen Bart.
    Obwohl er mit Weihnachten eigentlich nicht viel zu tun hat, nennt man ihn doch den 'Weihnachtsmann'.
    Hätte ihn nicht im Jahr 1931 die Coca-Cola Comoany für ihre Werbung entdeckt, würde ihn heute wahrscheinlich kaum jemand kennen.
    Je mehr aber das Wissen um den christlichen Sinn des Advents und des Weihnachtsfestes verdunstet und je weniger man mich, den heiligen Nikolaus, kennt, desto mehr feiert der Weihnachtsmann traurige Triumphe als Verkaufsanimation.
    - Seid so gut, und verwechselt uns nicht!'

    -

    Wie alles in Bezug auf den wahren Glauben versucht der Geist der Welt gerade auch den hl. Nikolaus durch wahrheitsferne Zerrbilder zu verhöhnen.
    Ob "Weihnachtsmann" oder "Santa Claus"....
    beide haben mit dem hl. Nikolaus nichts zu tun.
    Ihnen fehlen sämtliche christlichen Attribute wie Messgewand, Stab und Mitra !

    Der antichristliche "Konkurrent" geistert überall rum, der "Weihnachtsmann".
    Diese Witzfigur hat weder mit dem hl. Nikolaus noch mit dem Weihnachtsfest etwas zu tun.
    Er symbolisiert die neuheidnische Konsum- und Spassgesellschaft.
    Wenn also Kindern die alberne Frage gestellt wird, was denn der "Weihnachtsmann" bringe, so wäre die richtige Antwort:
    "Eine gewaltige Lüge!"


    Dazu auch Pater Deneke von der Petrus-Bruderschaft:
    -

    [....]
    "Inbegriff des verfälschten Christfestes ist für den streitbaren Amerikaner wie auch für viele Gläubige der “sinnentleerten Länder Westeuropas” der Weihnachtsmann, jener wohlgenährte, bärtige Alte in rot-weißem Gewand mit Bommelmütze.
    [....]
    Jedenfalls verwandelte sich im 19. und frühen 20. Jahrhundert der
    beliebte Heilige in den beleibten Weihnachtsmann,
    und dieser verdrängte nicht nur den heiligen Bischof,
    sondern in zunehmendem Maße auch das Christkind.
    Bald schon sollte er, nicht mehr St. Nikolaus oder der Gottessohn es sein, der die Menschen mit guten Gaben beschenkte.
    [....]


    Der echte hl. Nikolaus ist denn auch stets dargestellt in bischöflichem Ornat, mit Mitra und Stab sowie mit Goldstücken oder Äpfeln.




    In
    "Legende von den lieben Heiligen Gottes, nach den besten Quellen neu bearbeitet und herausgegeben von Georg Ott, Stadtpfarrer in Abendsberg (1863)"
    ist ein ausführliche Abhandlung über den hl. Nikolaus zu lesen.
    Aus dieser ein kurzer Auszug mit einem Zitat des Onkels des hl. Nikolaus:
    -

    [....]
    "Der Bischof von Myro, sein Onkel, ein gar gottseliger Mann, nahm ihn mit Bewilligung seiner Eltern unter seine Geistlichkeit auf, und machte bei seiner Priesterweihe die wichtige Weissagung:

    Ich sehe, meine Brüder, ein neues Licht für die Kirche Gottes aufgehen und der Erde einen großen Trost erblühen. O glückliche Herde, die ihn zu ihrem Hirten erhalten wird.”

    Nikolaus lebte als Priester wie ein Heiliger; sein einziges Streben war,
    Gott zu gefallen und dem Heile der Seele zu dienen.
    Um der Armen willen wurde er arm, und als seine Eltern an der Pest starben, verteilte er all sein Vermögen unter den Notleidenden"
    [....]

    -

    http://www.heiligenlegenden.de/monate/de...olaus/home.html


    Der hl. Nikolaus gilt als Helfer in in vielerlei Nöten.
    Mehr Wissenswertes über den hl. Nikolaus von Pater Denke:
    6. Dezember; hl. Nikolaus


    Die Gebeine des hl. Nikolaus wurden im Jahre 1087 nach Bari überführt und die Reliquien sind in der dortigen im Jahre 1098 geweihten Basilika St. Nikolaus aufbewahrt.




    Siehe bitte auch:
    Hl. Nikolaus Metropolit von Myra, Wundertäter
    6. Dezember - Hl. Nikolaus

    -

  • Advent, Zeit der SehnsuchtDatum04.12.2019 22:54
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Lieber benedikt

    Ich habe Pater Alexander Metz von der Petrus- Bruderschaft zitiert; er ist in der Tat ein guter Seelsorger, traditionsverbunden katholisch ohne Wenn und Aber.
    Ich habe ihn in anderen Themenbereichen auch schon öfters zitiert.....
    immer wieder auch seine folgende Aufforderung zur Treue gegenüber der immerwährenden Lehre der Kirche:

    -
    "Bleiben wir treu !
    Hören wir nicht auf das Geschwätz ausserhalb
    - und
    Gott sei es geklagt - teils auch innerhalb der Kirche .
    Bleiben wir treu !"





    Nachfolgend sein diesjähriger Adventsbrief aus dem Apostolat der Petrus-Bruderschaft in Oberflockenbach, wo er seelsorgerlich tätig ist:

    -

    Verehrte Gläubige,

    welche eine Quelle der Kraft und des Trostes ist doch die große Hoffnung, die jeden echten Christen erfüllt:
    Der Herr ist nahe! Zu jeder Zeit!
    Einmal in den unscheinbaren Hilfen, die uns im Alltag „zufallen“,
    einmal in der Last der Arbeit und der Pflicht,
    einmal in der Hitze der Versuchung,
    einmal im Beistand eines guten Menschen,
    einmal in einem Kranken oder Notleidenden
    einmal im Gebet,
    einmal in den Sakramenten der Kirche.
    Wenn zwar immer auf verschiedene Art und Weise, so ist es doch
    jedes Mal der Herr, der uns begegnet, denn Er ist nahe!
    Endlich einmal wird Er zum letzten Male kommen am Ende der Zeiten, thronend auf den Wolken des Himmels, mit großer Macht und Herrlichkeit.
    Dann, so möchten wir vermuten, sollen wir uns ducken und vor Angst vergehen. Doch was für ein Irrtum, solches zu meinen!
    Der heilige Evangelist Lukas ruft uns vielmehr zu:
    Dann schaut auf und erhebt eure Häupter, denn es naht eure Erlösung!“ (vgl. Lk 21, 25-33)
    Es ist diese adventliche Haltung, die einen wachsamen von einem
    schläfrigen Christen unterscheidet, jene Haltung, die versucht, in den scheinbar unscheinbaren Dingen des Alltages Ihn zu erkennen und Ihm zu folgen
    .
    Je mehr diese adventliche Haltung in uns wächst, desto mehr werden wir „ablegen die Werke der Finsternis und anziehen die Waffen des Lichtes“. (Röm 13,12)
    Je mehr wir Schwelgereien und Trinkgelage, Unzucht und Ausschweifung, Zank und Eifersucht ablegen und dafür Friede, Freude, Liebe, Güte, Geduld, Langmut, Sanftmut, Treue, Enthaltsamkeit und Keuschheit ergreifen, desto mehr werden wir in adventliche Menschen umgewandelt werden.
    Dann aber schauen wir nicht mehr ängstlich, sondern hoffnungsvoll
    nach vorne, dann erheben wir unsere Häupter, denn es naht unsere
    Erlösung.
    Dann wird all unserem Schaffen und Wirken, unseren Siegen und Niederlagen die tröstliche Verheißung des Psalmisten zuteil:
    „Der Herr gibt seinen Segen, und unser Land bringt seine Frucht hervor.“ (Ps 84)
    Gebe Gott, dass das Land unserer Seele in diesem Advent solche
    guten Früchte hervorbringe!

    Mit meinem priesterlichen Segen,
    Dezember 2019
    Ihr Pater Alexander Metz


    -


    Freundliche Grüsse und Gottes Segen

  • Advent, Zeit der SehnsuchtDatum03.12.2019 23:38
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Unser irdisches Leben soll ein einziger Advent sein....

    Pater Alexander Metz von der Petrus-Bruderschaft:

    -

    "Seit der weltgeschichtlichen Tragödie des Sündenfalls am Morgen der Schöpfung hat tiefe, dunkle Nacht die Menschen umfangen, die von diesem Tag an im Schatten des Todes saßen.
    Doch bereits kurz nach dieser Tragödie leuchtete im Dunkel ein Licht auf, durchbrach ein heller Lichtstrahl die Finsternis des Unheils.
    Schon kurz nach dem Sündenfall wurden Adam und Eva und allen ihren Nachkommen der neue Adam und die neue Eva verheissen, als Gott zur Schlange sprach:
    „Feindschaft setze ich zwischen dich und die Frau, zwischen deinem Nachwuchs und ihrem Nachwuchs.“ (vgl. Gen 3,15)
    Triumph Mariens über Satan

    Gott versprach, einen Erlöser zu schicken, der uns durch eine geheimnisvolle Frau geschenkt werden würde.
    In dieser geheimnisvoll verheissenen Frau erkennen wir bereits Maria, die Morgenröte unserer Erlösung, die durch ihr Ja-Wort der Menschwerdung Gottes den Weg bereitet hat.


    Rorate, caeli“, „Tauet, ihr Himmel, den Gerechten.
    Dieser Ruf zieht sich seit dem Sündenfall wie ein roter Faden durch das ganze Alte Testament hindurch, bis hin zu jener Nacht, in der das Sehnen der auserwählten Seelen dann seine sichtbare Erfüllung gefunden hat.
    Ein Kind ist uns geboren, ein Sohn ist uns geschenkt.


    Der Advent, der mit dem Sündenfall und der ersten Verheissung des kommenden Erlösers begonnen hatte, hat im Kind von Bethlehem seinen vorläufigen Abschluss gefunden.
    Dieser grosse, weltgeschichtliche
    +
    Advent, das Jahrhunderte währende Warten auf
    den Erlöser, soll sich nach Gottes Ratschluss auch in der Seele eines jeden Menschen vollziehen.
    Auch wir sollen unser ganzes irdisches Leben als einen einzigen Advent verstehen, in dem wir uns auf
    die Ankunft des Erlösers vorbereiten, damit dann im Augenblick unseres Todes auch für uns das ewige Weihnachten beginnen kann."
    +



    -

  • Religion und WahrheitDatum03.12.2019 23:31
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !

    Gerade aufgrund der heute bezüglich der Wahrheitsdefinition vorherrschenden "JeKaMi" (Jeder Kann Mitmachen) Mentalität, sind die Worte von

    Papst Pius IX. (1792-1878)
    von unumstösslicher Klarheit und Deutlichkeit:
    -

    "Es gibt nur eine einzige wahre und göttliche Religion
    – es gibt keine anderen –,
    gegründet und eingesetzt durch den Herrn Christus selbst.

    Sie ist Mutter und Ernährerin der Tugenden, Vernichterin der Laster, Befreierin der Seelen, Wegweiserin zum wahren Glück,
    und sie heißt katholisch, apostolisch und römisch.“
    [....]
    Ich bekenne, dass die Glaubenslehre,die Gott geoffenbart hat, nicht etwa wie eine philosophische Entdeckung vorgestellt worden ist, welche der menschliche Geist verbessern oder weiterentwickeln könnte,
    sondern dass diese Glaubenslehre ein göttliches Depositum ist,
    welches der Kirche Jesu Christi anvertraut wurde, damit sie es treu bewahre und unfehlbar auslege
    .“

    -


    Im Jahre 1829 hat Bischof Jacob Frint von St. Pölten in einem Lehrbuch aufgeführt, wozu die Kirche und somit ihre Hirten bevollmächtigt bzw. verpflichtet sind und wozu nicht; an diesen Richtlinien müssen sich selbstredend auch heute kirchliche Würdenträger messen lassen.
    Wie viele unter ihnen fallen dabei durch ?!

    -

    [....]
    "Die Kirche ist von Jesus nicht dazu beauftragt und bevollmächtigt,
    den Gläubigen neue, von Ihm Selbst und den Aposteln nicht vorgetragene Lehren unter göttlicher Autorität als geoffenbarte Lehren anzukündigen;
    sie ist nur dazu beauftragt, die von Jesus und den Aposteln übernommenen Lehren
    rein, unverfälscht, vollständig aufzubewahren bis an das Ende der Zeiten, sie unter den Menschen auszubreiten und immer mehr wirksam zu machen,
    gegen Angriffe zu verteidigen.

    [....]



    -

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  • @DominikusDatum03.12.2019 22:52
    Thema von Aquila im Forum Herzlich willkommen !

    Lieber Dominikus

    Herzlich willkommen im Forum.


    Freundliche Grüsse und Gottes Segen

  • Aus der Wahrheit seinDatum02.12.2019 23:17
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Wer als traditionsverbundener Katholik die nachfolgenden mahnenden Worte des
    hl. Papstes Pius X. aus seiner Enzyklika "Pascendi Dominici" liest, kommt nicht umhin, diese sogleich mit der heutigen "zeitgemäss" entstellten "Verkündigung" und deren furchtbaren "Neuerungs"-Entgleisungen zu vergleichen.
    Papst Pius X. schrieb diese gleichsam Prophetie in weiser Weitsicht:

    -

    "Viele Christen, die nur eine oberflächliche Kenntnis des Glaubenswissens haben und ihn wenig praktizieren, beanspruchen Lehrer zu sein, indem sie erklären, dass die Kirche sich nun endlich den Forderungen der Zeit anpassen soll, weil es in der Tat nicht möglich wäre, die ursprüngliche Vollständigkeit ihrer Gesetze aufrecht zu erhalten; dass die weisesten und praktischsten Menschen von nun an die barmherzigsten sein werden, d. h.,
    dass sie fähig sein werden, etwas vom alten Schatz zu opfern, um den Rest zu retten.
    In solch einem modernen Christentum, in welchem die Torheit des Kreuzes vergessen sein wird, sollen sich die Dogmen des Glaubens bescheidenerweise den Anforderungen der neuen Philosophie anpassen.

    Das öffentliche Recht des christlichen Zeitalters soll sich zaghaft den großen Grundsätzen der modernen Zeit stellen.
    Auch wenn es seinen Ursprung und seine Vergangenheit nicht verleugnet, so soll es wenigstens die Rechtmäßigkeit seiner Niederlage im Angesicht seines Siegers bekennen.
    Die zu strenge Sittennorm des Evangeliums soll den
    Freuden und den Anpassungen nachgeben und die Disziplin soll schließlich alle ihre die Natur belästigenden Vorschriften zurücknehmen, um selber beim glücklichen Fortschritt des Gesetzes der Freiheit und der Liebe mitzuwirken.


    Solche Grundsätze werden nun nicht mehr von den offenen und erklärten Feinden der Kirche verbreitet, sondern von jenen,
    die sich selber Kinder der Kirche nennen; und nachdem diese die Gesetze der Kirche bekämpft und verhöhnt haben, würden sie sich beleidigt fühlen, wenn sie die Kirche als Deserteure ihrer Kampfreihen und Söhne ihres Schmerzes bezeichnen würden. (...) Es ist ein Mangel des Glaubens und der Achtung vor der Kirche, sie mit unseren kurzsichtigen Urteilen unterstützen zu wollen.
    Halten wir fest an dieser Wahrheit, dass die Kirche göttlich ist und wir werden sehen,
    dass diese Art zu urteilen und zu handeln nicht nur niederträchtig und treulos, sondern dreist und sündhaft ist
    . (...)

    Ich hoffe, dass diese tödlichen Keime nicht unter euch sind.
    Da aber der Irrtum einer Pflanze gleicht, die mit der Wurzel ausgerissen werden muss und der Bischof vom Himmel die Pflicht erhielt nicht nur zu ermahnen, zu bestürmen, zurechtzuweisen, sondern auch vorzuwarnen, wiederholt er Euch von Neuem:
    Habt acht und entfernt Euch von jenen, die auf irgendeine Weise sich die Sendung anmassen zu raten und zu beschliessen, welche Zugeständnisse die Kirche den angeblichen Bedürfnissen der neuen Zeit machen soll.

    -

  • Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !

    Wie es @Kristina und @Koi bereits betont haben, ändert sich auch durch die äußerst befremdliche "Stellungnahme" von Pfarrer Christoph Simonsen nichts an der blasphemischen Widerwärtigkeit dieser Pseudo-"Kunst" !
    Derartige "Kunst" trägt ohne Wenn und Aber den Stempel der Hölle !
    Ob Tierkadaver oder Kunststoffobjekt ist einerlei.
    Wenn er diesen Schund "nicht missen" möchte, so stelle er diesen in seine privaten Räumlichkeiten, aber nicht öffentlich einsehbar in eine katholische Kirche !

    So ist es nicht besonders glücklich, die Petition nun zurückzuziehen, zumal sich kein Jota an der Gottelästerung geändert hat.
    Im Gegenteil; absurde "Rechtfertigungs"-Floskeln inklusive abstruse Diffamierungen der Petitionsunterzeichner zielen einzig darauf ab, diese Widerwärigkeit weiter stehen zu lassen.

    Was tut Bischof Dieser ?
    Wie kann es sein, dass ein katholischer Hirte als "zweiter Christus" nicht unverzüglich gegen diese Verhöhnung unseres Herrn und Gottes Jesus Christus einschreitet ?
    Nun, er ist fleissig damit beschäftigt, den vom sogenannten "Zentralkommitee der deutschen Katholiken" - in Wirklichkeit einer Ansammlung Liberaler, also Nicht-Katholiken....entweder katholisch oder liberal; beides ist nicht möglich ! - hofierten kirchenfeindlichen "synodalen Weg" zu fördern.
    Es wäre daher wichtig gewesen, durch die Petition den Druck auf Bischof Dieser aufrechtzuerhalten.
    Es kann nicht angehen, dass ein Bischof einem offenbar "kunst"-ver(w)irrtem Priester freie Hand lässt.
    Wo bleibt die bischöfliche Hirtenpflicht ?

    Wir leben in Zeiten grosser Prüfungen.
    Nicht wenige geistig umnachtete und somit Seelen verwirrende "Hirten" lassen ihre ihnen anvertraute Herden "zu Gunsten" entfesselter "Neuerungs"-Wölfe im Stich.



    Freundliche Grüsse und Gottes Segen

  • Gegenwart ChristiDatum30.11.2019 22:05
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !




    Zum 1. Adventssonntag:


    -

    "Lasst uns die Herzen erheben.
    Denn alle, die Seiner harren, werden nicht enttäuscht.
    Auf Dich, o Herr, vertrauen wir, Du allein bist unser Heil.

    Herr Jesus Christus, Heiland der Welt!

    Als unser Gott und unser Erlöser bist Du hier unter uns gegenwärtig.





    Die Erwartung des Alten Bundes, ja die Sehnsucht der ganzen Menschheit nach Gottesnähe und Erlösung ist in Dir erfüllt.

    Wir beten Dich an im heiligsten Sakrament!





    Jahrtausende haben auf Deine Ankunft gewartet.
    Schon am Morgen der Menschheitsgeschichte
    gleich nach dem Sündenfall, ward Dein Kommen verheissen,
    da der Herr zur Schlange sprach:
    'Feindschaft will ich setzen zwischen dir und dem Weibe, zwischen deiner und ihrer Nachkommenschaft. Sie wird dir den Kopf zertreten.'

    Abraham durfte von Ferne den Tag schauen, da als Geschlechter der Erde gesegnet würden in einem seiner Nachkommen.
    In Dir, o Herr, denn Du wolltest dem Fleische nach ein Sohn Abrahams sein.
    Ein Jahrtausend vor Deinem Kommen war David, dem grossen König Israels, die Verheissung gegeben, sein Thron werde stehen auf immer und ewig, sein Sohn werde herrschen über die Völker der Erde.
    Du, Herr, Du Sohn Davids(s. Mt 22,41-46),
    König des neuen Israels, der erlösten Menschheit,
    Du König in Ewigkeit.


    Aus weiter Ferne durften die Propheten Deine Gestalt erkennen und Dein Kommen dem Volke verkünden. Immer deutlicher wurde Dein Bild:
    Sohn der Jungfrau, Freund der Armen und Bedrückten, Erlöser der Sünder,
    Mann der Schmerzen, Richter der Welten, starker Gott!

    Von Geschlecht zu Geschlecht haben sie gewartet und gehofft.

    Wir aber haben Dich unter uns.
    Der erste Advent ist erfüllt. Du bist gekommen, die Welt zu erlösen.
    Nicht nur zu einem kurzen Besuch bist Du auf dieser Erde erschienen.

    Du bist als Gottmensch sichtbar bei uns geblieben im heiligsten Sakrament!




    Wir danken Dir, o Herr, dass Du gekommen bist.
    Wir danken Dir, dass Du bei uns geblieben bist.
    Wir beten Dich an, unseren Gott und Erlöser.
    Ehre sei dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste.
    Wie es war im Anfang, so auch jetzt und allezeit und in Ewigkeit.

    Amen."

    -

    Entnommen aus:
    "VENITE ADOREMUS
    Eucharistische Gebete für das Kirchenjahr"

    -

  • Advent, Zeit der SehnsuchtDatum30.11.2019 21:55
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Der hl. Papst Pius X. über die vier Adventsbetrachtungen
    (aus seinem "Kompendium der christlichen Lehre"):

    -

    Der Geist des Advents
    Die Kirche stellt uns im Advent vier Dinge
    zur Betrachtung vor:
    1.
    Die Verheissungen Gottes,
    uns zu unserem Heil den Messias zu senden
    ;


    2.
    Die Sehnsucht der Väter des Alten Bundes,
    mit der sie sein Kommen herbeisehnten;


    3.
    Die Predigt des heiligen Johannes des Täufers, der das Volk ermahnte, Busse zu tun,
    um es darauf vorzubereiten, den Messias aufzunehmen;

    4.
    Das letzte Kommen Jesu Christi in seiner Herrlichkeit,
    um
    die Lebendigen und die Toten zu richten."


    -


    Pater Alexander Metz von der Petrus-Bruderschaft
    hat in einer Predigt die tiefere Bedeutung der vier Adventskerzen erläutert:

    So stehen sie für den nochmaligen Nachvollzug der Heilsgeschichte .
    Das Dunkel der noch nicht entzündenden Kerzen versinnbildlicht die
    Menscheit nach dem Sündenfall der ersten Menschen von Adam und Eva.


    Die erste Kerze






    steht für den Ewigen Ratschluss Gottes, die durch den Sündenfall des einen Adam gefallene Menschheit nicht der Finsternis zu überlassen und damit für die Verheissung der Erlösung durch den "neuen Adam", unseren Herrn und Gott Jesus Christus.

    Hierfür hat Gott ein einziges Mal Feindschaft gesetzt
    -
    Gen 3,15
    Feindschaft setze ich zwischen dich und die Frau, zwischen deinen Nachwuchs und ihren Nachwuchs
    Er trifft dich am Kopf und du triffst ihn an der Ferse.

    Näheres zur Verheissung der kommenden siegreichen allerseligsten Jungfrau und Gottesmutter Maria über die alte Schlange, Satan, siehe bitte hier:
    Triumph Mariens über Satan


    Zum 1. Adventssonntag aus dem Schott-Messbuch 1962:

    -

    1. Kl. – Farbe violett
    Stationskirche: Groß St. Marien (S. Maria Maggiore) in Rom

    Der Doppelcharakter des Advents:
    Vorbereitung auf Weihnachten als das Fest der Erinnerung an die
    erste Ankunft des Heilands in seiner Geburt aus Maria
    und Vorbereitung auf seine zweite Ankunft zum Gerichte
    , kommt in der heutigen Meßliturgie klar zum Ausdruck.
    Wir wenden uns mit ganzem Herzen zu Gott (Intr., Offert.), sind bereit, die Werke der Finsternis abzulegen (Epistel), voll Vertrauen auf Gottes Gnadenbeistand (Grad.).
    So gehen wir ruhigen Herzens der Parusie entgegen, der Wiederkunft Christi zur Vollendung unsrer Erlösung (Evang.).
    Beim Opfergang bringen wir uns mit der Opfergesinnung Christi («ziehet an den Herrn Jesus Christus» – Epistel) selbst als Opfer dar. Die Communio preist die göttliche Frucht, die das auserwählte Land, die allerseligste Jungfrau, in der hl. Weihnacht hervorgebracht hat und die auch uns in der hl. Kommunion geschenkt wird."

    -

    Die hl. Messe:
    http://www.mariawalder-messbuch.de/as62/...vso1/index.html
    Siehe bitte auch:
    Die Letzten Dinge

    Die hl. Adventszeit ist die Zeit des sehnsüchtigen Harrens auf die Geburt unseres Erlösers und Heilandes....
    unseres Herrn und Gottes Jesus Christus.
    Besungen im "Rorate caeli desuper"

    -

    Rorate caeli desuper,
    et nubes pluant iustum:
    aperiatur terra,
    et germinet Salvatorem.

    Tauet Himmel von oben,
    ihr Wolken, regnet den Gerechten:
    Es öffne sich die Erde
    und sprosse den Heiland hervor ....


    RORATE CAELI....

    Rorate caeli desuper, et nubes pluant iustum.
    Tauet Himmel von oben, ihr Wolken, regnet den Gerechten.

    +

    Ne irascaris Domine,
    ne ultra memineris iniquitatis.
    ecce civitas Sancti facta est deserta,
    Sion deserta facta est.
    Ierusalem desolata est. domus sanctificationis tuac et gloriae tuae, ubi laudaverunt te patres nostri.

    Zürne nicht länger, Herr,
    nicht länger gedenke unserer Missetaten.
    Siehe, die Heilige Stadt ist zur Wüste geworden,
    Sion ist zur Wüste geworden.
    Jerusalem ist verödet, das Haus Deiner Heiligung und Deiner Herrlichkeit,
    wo Dich gepriesen haben unsere Väter.

    +

    Rorate caeli desuper, et nubes pluant iustum.
    Tauet Himmel von oben, ihr Wolken, regnet den Gerechten.

    +

    Peccavimus, et facti sumus tamquam immundus nos, et cecidimus quasi folium universi, et iniquitates nostrae quasi ventus abstulerunt nos.
    abscondisti faciem tuam a nobis, et allisisti nos in manu iniquitatis nostrae.

    Wir haben gesündigt und sind unrein geworden
    und sind gefallen wie ein Blatt, und unsere Missetaten haben uns wie der Wind fortgetragen.
    Du hast Dein Antlitz verborgen vor uns
    und uns zerschmettert durch die Wucht unserer Schuld.

    +

    Rorate caeli desuper, et nubes pluant iustum.
    Tauet Himmel von oben,
    ihr Wolken, regnet den Gerechten.

    +

    Vide, Domini, afflictionem populi tui, et mitte quem missurus es, emitte Agnum dominatorem terrae, de Petra deserti montem filiae Sion: ut auferat ipse iugum captivatis nostrae.

    Sieh an, Herr, die Betrübnis Deines Volkes,
    und sende, den Du senden willst.
    Sende aus das Lamm, den Beherrscher der Erde,
    vom Felsen der Wüste zum Berg der Tochter Zion,
    dass es hinwegnehme das Joch unserer Knechtschaft.

    +

    Rorate caeli desuper, et nubes pluant iustum.
    Tauet Himmel von oben, ihr Wolken, regnet den Gerechten.

    +

    Consolamini, consolamini, popule meus:
    cito veniet salus tua.
    quare moerore consumeris, quia innovavit te dolor? Salvabo te, noli timere: ego enim sum Dominus Deus, tuus, Sanctus Israel, Redemptor tuus.

    Ihr werdet getröstet, ihr werdet getröstet, mein Volk.
    Bald wird kommen Dein Heil.
    Warum verzehrst Du Dich in Trauer, weil sich erneuert hat dein Schmerz?
    Ich werde Dich retten, fürchte Dich nicht.
    Denn ich bin der Herr, Dein Gott,
    der Heilige Israels, Dein Erlöser.

    +

    Rorate caeli desuper, et nubes pluant iustum.
    Tauet Himmel von oben,ihr Wolken, regnet den Gerechten.

    -

    Sehr schön gesungen hier:
    http://www.youtube.com/watch?v=-EjHCYLuk...be_gdata_player
    oder hier:
    https://gloria.tv/video/cAoQGGG3zNqf4mBbjkBRtvqEE


    -

  • @KoiDatum30.11.2019 21:37
    Thema von Aquila im Forum Herzlich willkommen !

    Liebe Koi

    Herzlich willkommen im Forum.


    Freundliche Grüsse und Gottes Segen

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