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#1

Die Letzten Dinge

in Leben und Sterben 06.04.2013 23:46
von Aquila • 4.272 Beiträge

Jeder Mensch wird
unmittelbar nach dem Tode
im ANGESICHTE DER GÖTTLICHEN MAJESTÄT CHRISTI
das
besondere/persönliche Gericht
erfahren.


----
Der hl. Paulus:


"Hebr 9,27
Und wie es dem Menschen bestimmt ist, ein einziges Mal zu sterben, worauf dann das Gericht folgt,


Hebr 9,28
so wurde auch Christus ein einziges Mal geopfert,
um die Sünden vieler hinwegzunehmen;
beim zweiten Mal wird er nicht wegen der Sünde erscheinen,
sondern um die zu retten, die ihn erwarten."


----

Hier entscheidet sich
endgültig der ewige Zustand einer jeden Seele !
"Entscheidet" deshalb, weil es der Mensch selbst ist, der sich
in dieser irdischen Zeit FÜR oder gegen die
BARMHERZIGKEIT CHRISTI entscheiden kann und muss !

Nach dem Tode
ist dies nicht mehr möglich, denn dann ist es dem Menschen
nicht mehr gegeben die Sünden zu bereuen.
verstockt Unbussfertige werden denn auch den gefallenen Engeln - den Dämonen- gleich, denen freilich überhaupt nie mehr die Möglichkeit zur Umkehr gegeben war.
Dies aufgrund der Endgültigkeit einer gefällten Entscheidung als erschaffene Geistwesen....
sie haben sich bewusst gegen IHN entschieden und können diese Entscheidung niemals mehr rückgängig machen.

Unbussfertige Verstocktheit des Menschen bis zuletzt über die begangenen - v.a. schweren - Sünden gebiert die Todsünde und diese führt in ein Schrecken ohne Ende.
der Finsternis der ewigen Gottesferne im Feuermeer der Hölle !

Kein Mensch verlässt diese Welt, dem nicht genügend Gnaden des HEILIGEN GEISTES zuteil geworden wären, um das Seelenheil zu erlangen !

Am Jüngsten Tage dem Ende dieser Welt !
- der Wiederkunft unseres HERRN und GOTTES JESUS CHRISTUS ( der Parusie ) -
folgt dann das
allgemeine
Gericht durch die Auferstehung des Fleisches !

In diesem besonderen Gericht werden denn die Menschen geschieden in die Schafe und die Böcke,
wobei Letzere eingehen werden
in die ewige Pein der Hölle und die Ersteren
in die ewige Glückseligkeit, der Anteilhabe am Göttlichen Leben ( mit einem verklärten, nicht mehr an die Naturgesetze gebundenen also unserem HERRN und GOTT JESUS CHRISTUS gleichem, Leib !)
eingebunden in eine verwandelte ( nicht zerstörte !) Schöpfung !

Die Hölle wird in alle Ewigkeit "versiegelt" werden.


Der Mensch hat
denn alleine in dieser Zeit die Wahl, sich FÜR oder gegen die BARMHERZIGKEIT GOTTES durch, mit und in
JESUS CHRISTUS, Seinem Mensch gewordenen eingeborenen SOHNE zu entscheiden.

ER hat sich denn auch für die Sühne der Sünden der Welt
in dieser Zeit
verurteilen lassen,
aufdass wir nicht in Ewigkeit verurteilt werden müssen
.


ER ist denn auch
in dieser Zeit gestorben
aufdass wir nicht in Ewigkeit- den zweiten Tod - sterben müssen
.


Das "Gericht" ist denn vom VATER alleine
IHM übergeben, Der ER herrscht über Himmel und Erde und Macht hat über Leben und Tod !

Als MENSCH gewordener eingeborener SOHN GOTTES ist unser HERR und GOTT JESUS CHRISTUS in dieser Zeit gerichtet worden...
Als MENSCH gewordener eingeborener SOHN GOTTES wird ER denn auch wiederkommen und "richten" !

Diese menschliche Gestalt wird ER niemals mehr "ablegen" !

"Amen. Komm, Herr Jesus!"
(Offb 22, 20).

-


zuletzt bearbeitet 19.11.2016 21:36 | nach oben springen

#2

RE: Die letzten Dinge

in Leben und Sterben 17.06.2013 23:43
von Aquila • 4.272 Beiträge

In einer katholischen Monatszeitschrift war unter dem Thema "Segen" kürzlich folgende 
- wahre - 
Begebenheit beschrieben worden....
 
eine junge Frau wollte mit ihren "Freunden" 
- trotz Mahnungen ihrer Mutter - 
mit dem Auto wegfahren, um "Spass" zu haben....
 
als die Mutter sah, dass ihre Mahnungen nichts fruchteten, wollte sie ihrer Tochter wenigstens den Segen der allerheiligsten Dreifaltigkeit, Gottes und denjenigen der hl. Engel mitgeben...
sie sprach:

"Der Segen Gottes und der hl. Engel begleite Dich" !

 
Leider war ihre Tochter offenbar dem Welt-Geist derart erlegen, dass sie auf diesen Segenswunsch nur noch eine spöttische Bemerkung zu erwidern wusste:

"Diese haben noch im Kofferraum Platz" 

 
Die Autofahrt endete in einem fürchterlichen Unfall !
Sämtliche Insassen kamen dabei ums Leben !

 
Bei den Aufräumarbeiten fand man
eine Schachtel Eier....
ohne jeglichen Schaden...

man fand diese Schachtel Eier im
 
K o f f e r r a u m  !
 
Wir erinnern uns an die spöttische Bemerkung der Tochter über den Segen Gottes und der hl. Engel


"Diese haben noch im Kofferraum Platz"
 
 

 
Jede Gnade hat ihre Zeit !
Der Mensch hat die Wahl, an den Gnaden des Heiligen Geistes mitzuarbeiten oder nicht !
 
Doch niemand weiss, wie viel Zeit iihm ( noch ) gegeben ist.
Ein Tor daher, wer gedankenlos "spassig" in den  Tag hineinlebt....
niemand scheidet von dieser Welt, dem nicht genügend Gnaden zuteil geworden wären, um das Seelenheil erlangen zu können !
 
Das Ende dieser irdischen Zeit der


Das Ende dieser irdischen Zeit der Gnaden ist gleichbedeutend mit dem Beginn des ewigen Zustandes nach dem irdischen Tod:
 
Der 
hl. Papst Gregor der Grosse:


"So wie jeder von uns aus der Welt hinausgeht,
so kommt er vor das Gericht"
 

 
Die Barmherzigkeit unseres HERRN und GOTTES JESUS CHRISTUS steht jedem Menschen offen bis zur Sterbestunde !
 
 
 
Freundliche Grüsse und Gottes Segen

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#3

RE: Die letzten Dinge

in Leben und Sterben 04.12.2013 11:52
von Aquila • 4.272 Beiträge

Heute machen es sich die "aufgeklärten Menschen" der Spassgesellschaften
gar auch noch einen "Spass" daraus, die
Letzten Dinge zu "veralbern".

Sie leben einfach in den Tag hinein....
als ob jener Tag niemals käme....
jener Tag, an dem sie
auf der Schwelle zur Ewigkeit stehen werden....
auf der Schwelle zum ewigen Zustand.....
ewiges Leben oder ewiger Tod !


Wir kennen das
Gleichnis unseres HERRN und GOTTES JESUS CHRISTUS
über die klugen und die törrichten Jungfrauen;
beide liefen dem HERRN entgegen....
letztere aber hatten nicht genügend Öl für ihre Lampen dabei....
während Erstere noch genügend Öl in Krügen mitnahmen....

als der HERR
mitten in der Nacht (!) kam,
gingen diejenigen Jungfrauen mit genügend Öl ein ins Neue Jerusalem....
in die Glückseligkeit....

die anderen standen vor verschlossen Türen !

--

Mt 25,1
Dann wird es mit dem Himmelreich sein wie mit zehn Jungfrauen, die ihre Lampen nahmen und dem Bräutigam entgegengingen.
Mt 25,2
Fünf von ihnen waren töricht und fünf waren klug.
Mt 25,3 Die törichten nahmen ihre Lampen mit, aber kein Öl,
Mt 25,4
die klugen aber nahmen außer den Lampen noch Öl in Krügen mit.
Mt 25,5
Als nun der Bräutigam lange nicht kam, wurden sie alle müde und schliefen ein.
Mt 25,6
Mitten in der Nacht aber hörte man plötzlich laute Rufe:
Der Bräutigam kommt! Geht ihm entgegen!

Mt 25,7
Da standen die Jungfrauen alle auf und machten ihre Lampen zurecht.
Mt 25,8
Die törichten aber sagten zu den klugen:
Gebt uns von eurem Öl, sonst gehen unsere Lampen aus.
Mt 25,9
Die klugen erwiderten ihnen: Dann reicht es weder für uns noch für euch;
geht doch zu den Händlern und kauft, was ihr braucht.
Mt 25,10
Während sie noch unterwegs waren, um das Öl zu kaufen, kam der Bräutigam;
die Jungfrauen, die bereit waren, gingen mit ihm in den Hochzeitssaal und die Tür wurde zugeschlossen.
Mt 25,11
Später kamen auch die anderen Jungfrauen und riefen:
Herr, Herr, mach uns auf!
Mt 25,12
Er aber antwortete ihnen:
Amen, ich sage euch: Ich kenne euch nicht.
Mt 25,13
Seid also wachsam! Denn ihr wisst weder den Tag noch die Stunde.


----

Niemals genug kann auf die Kostbarkeit der geschenkten Zeit hingewiesen werden....
sie ist uns gegeben, um
im Streben nach Heiligkeit voranzuschreiten....
um bereit zu sein, wenn
unser HERR und GOTT JESUS CHRISTUS uns von hier abberuft, um Rechenschaft über das irdische Leben ablegen zu müssen !
Uns treugläubigen römisch Katholiken ist die Gnadenfülle der hl. Sakramente geschenkt !
Welch eine unermessliche Gnade !
wer aber die Zeit durch spassige Sinnlosigkeiten bloss "vertreibt".....
für den kann es ZU SPÄT sein !

Der
hl. Papst Gregor der Grosse:

-

"So wie jeder von uns aus der Welt hinausgeht,
so kommt er vor das Gericht"


-
Kein einziger Augenblick zur Reue wird mehr dazugegeben !
Niemand aber scheidet aus dieser Welt, dem nicht genügend Gnaden zuteil geworden wären,
um das Seelenheil erlangen zu können.
Ewig verloren gehen jene, die verloren gehen wollen !


Was wir doch alles hören, wovor der "aufgeklärte" Mensch sich so alles fürchtet....
er versucht denn auch sich dieses
- für ihn "zufällige" irdische Leben -
zu "versichern"....
Eine ganze Palette von Versicherungsangeboten wirbt um den Diesseits-Mensch !
Und doch bleibt auch diesem jener Stachel im Fleische / der Seele, der durch keine menschliche "Versicherung" gedeckt werden kann....
der irdische Tod !

Das Aushauchen der unsterblichen Seele !
Der Tag der Wahrheit !
Das Erscheinenmüssen vor der
EWIGEN WAHRHEIT JESUS CHRISTUS....
auch wenn sich der Diesseits-Mensch einredet, es wäre mit dem irdischen Tod "alles aus"....
bleibt tief im Innern die latente Angst vor dem für sie "Unvermeidlichen",
der Trennung von Seele und Leib im irdischen Tod...

Der hl. Augustinus
hat schon damals auf die einem rein Diesseits-Leben folgende traurige "Logik" hingewiesen:
-

"Der Tod, den die Menschen fürchten, ist die Trennung der Seele vom Körper.
Den Tod aber, den die Menschen nicht fürchten, ist die Trennung von Gott."



--

Diese seelengefährdende Einstellung ist heute leider die "Regel"...
man spricht vom "keine Angst vor dem Tode" zu haben ohne jeglichen Bezug zur
EWIGEN WAHRHEIT JESUS CHRISTUS.....
und doch....
wer bis zuletzt
bewusst und verbissen die dargereichte
- Reue über die begangenen Sünden, Busse und Willen zur UMKEHR fordernde -
BARMHERZIGKEIT CHRISTI
zurückweist....der wird die ewige Trennung
von der allerheiligsten Dreifaltigkeit, GOTTES....
den ewigen Tod....erleiden müssen !


Unser HERR und GOTT JESUS CHRISTUS:

-
Mk 13;31:
"Himmel und Erde werden vergehen, meine Worte aber werden nicht vergehen"
-


Unser HERR und GOTT JESUS CHRISTUS....
hat sich
in dieser Zeit verurteilen lassen...
damit der Mensch
nicht auf ewig verurteilt werden muss !

Unser HERR und GOTT JESUS CHRISTUS....
in dieser Zeit gestorben....
damit der Mensch
nicht in Ewigkeit sterben muss !

Es liegt am freien Willen des Menschen, sich in seinem irdischen Leben
für das Licht oder die Finsternis zu entscheiden.
Diese Entscheidung gilt auf ewig !

Unsere Heilige Mutter Kirche ruft uns unablässig dazu auf, gerade für die
verstockten Sünder und du Sterbenden zu beten und Sühneopfer darzubringen.
V.a. das unermesslich kostbarste Sühneopfer überhaupt....
das hl. Mess-Opfer !



Die BARMHERZIGKEIT CHRISTI versiegt nicht....

Der hl. Antonius von Padua:
-

"Die Quelle der Erbarmung versiegt nicht.
Es liegt am Menschen, wenn er zur Wüste wird."

-

Die uns zuteil gewordene Gnade des wahren Glaubens ist gleichzeitig eine
VERPFLICHTUNG für jene
sühn-opfernd und fürbittend
einzutreten, die Gefahr laufen den ewigen Tod sterben zu müssen....
Die BARMHERZIGKEIT CHRISTI geht gar so weit, dass das Seelenheil Vieler von der Grossherzigkeit Anderer abhängig ist....

So schreibt Papst Pius XII.:


" Es ist ein schauerregendes Geheimnis,
dass das Heil vieler Menschen
abhängt von den Gebeten und Opfern der Glieder des mystischen Leibes Christi"


-



-


zuletzt bearbeitet 04.12.2013 12:31 | nach oben springen

#4

RE: Die letzten Dinge

in Leben und Sterben 21.01.2014 23:58
von Aquila • 4.272 Beiträge

Der hl. Kirchenlehrer Alfons Maria v. Ligouri
über die seekenheilsnotwendige Übung des sich oft Erinnerns an:
"Ich muß einmal sterben"
aus
"Elemente einer Spiritualität der Liebe"
-

Es ist eine für das ewige Heil überaus nützliche Übung, oft bei sich zu sprechen:
"Ich muß einmal sterben."
Die Kirche gibt jedes Jahr am Aschermittwoch den Gläubigen diese Erinnerung:
Memento homo, quia pulvis es et in pulverem reverteris:
"Gedenke, o Mensch, daß du Staub bist und wieder zu Staub werden wirst
."
Aber diese Wahrheit vom Tode wird uns noch gar oft unter dem Jahre
ins Gedächtnis gerufen, bald von den Gottesäckern, an denen wir vorbeigehen, bald von Grabsteinen,
die wir in Kirchen erblicken, bald von den Gestorbenen, die beerdigt werden.

Die kostbarsten Geräte der Einsiedler in ihren Höhlen waren
ein Kreuz und ein Totenkopf;
das Kreuz sollte sie erinnern an die Liebe, die Jesus Christus zu uns getragen;
der Totenkopf an den Tag ihres Todes.

So harrten sie in der Buße aus bis zum Ende ihrer Tage,
und so starben sie arm, aber in ihrer Wüste zufriedener als die Monarchen in ihren Palästen.

Finis venit, venit finis (Ez 7, 2):
"Das Ende kommt, es kommt das Ende."

Hier auf Erden lebt der eine längere, der andere kürzere Zeit;
aber für jeden kommt sicher früher oder später das Ende;
und bei diesem Ende wird uns in der Todesstunde nichts trösten als der Gedanke,
Jesus Christus geliebt und Ihm zu Liebe mit Geduld die Mühsale dieses Lebens ertragen zu haben
.

Nein, in jenem Augenblick vermögen weder die erworbenen Reichtümer,
noch die empfangenen Ehren, noch die genossenen Freuden Trost zu gewähren.
Alle Herrlichkeiten der Welt lassen die Sterbenden ohne Trost, ja peinigen sie;
und je mehr sie sich mit solchen umgeben haben, desto schärfer wird die Pein werden.

Schwester Margaretha von der heiligen Anna, eine unbeschuhte Karmelitin,
Tochter des Kaisers Rudolph II., pflegte zu sagen:
"Was nützen Königreiche in der Todesstunde?"

Ach, wie viele Weltmenschen gibt es,
die mitten im eifrigen Jagen nach Gewinn, Macht und Amt
die Ankündigung des Todes vernehmen müssen:

"Bestelle dein Haus; denn du wirst sterben und nicht leben" (Is 38, 1).
"Herr N., es ist Zeit, an ein Testament zu denken; denn es steht nicht gut mit Ihnen."
O Gott, welche Pein wird der empfinden,
welcher daran ist, jenen Rechtshandel zu gewinnen,
von jenem Palast oder Grundstück Besitz zu ergreifen,
wenn er von dem Priester, der gekommen ist,
ihm die Seele auszusegnen, die Worte vernimmt:
Proficiscere, anima christiana, de hoc mundo.
Ziehe weg aus dieser Welt und
gehe hin vor den Richterstuhl Jesu Christi! "

Aber jetzt finde ich mich nicht gut vorbereitet."
Was hilft dies? Jetzt mußt du gehen.


O mein Gott, gib mir Licht, gib mir Kraft,
mein noch übriges Leben deinem Dienste und deiner Liebe zu weihen.
Müßte ich jetzt sterben, ich würde nicht zufrieden sterben,
ich würde unruhig sterben.
Warum warte ich denn?
Soll mich der Tod zu einer Zeit treffen, wo mein ewiges Heil in großer Gefahr schwebt?
Herr, wenn ich früher ein Tor war, so will ich es künftig nicht mehr sein.
Jetzt gebe ich mich Dir ganz, nimm mich an und hilf mir mit deiner Gnade!


Kurz, für jeden kommt das Ende und mit dem Ende
jener Augenblick,
der über den Eintritt in eine glückselige
oder unglückselige Ewigkeit entscheidet:

O momentum, a quo pendet aeternitas:
"O Augenblick, von dem die Ewigkeit abhängt
!"

O dächten doch alle an diesen großen Augenblick und an die Rechenschaft,
die sie in jenem Augenblick dem Richter über ihr ganzes Leben abzulegen haben!
"O wären sie weise und verständig und erkennten ihr Ende" (Dt 32, 29).
Gewiß, sie wären nicht bedacht,
Geld aufzuhäufen und groß zu werden in diesem vergänglichen Leben;
sondern ihr Streben würde sein, zur Heiligkeit zu gelangen
und groß zu werden in jenem Leben, das kein Ende nimmt.


Wenn wir also Glauben haben und überzeugt sind,
daß Tod, Gericht und Ewigkeit auf uns warten,
so laßt uns auch Sorge tragen, in den uns noch übrigen Tagen für Gott allein zu leben.
Bemühen wir uns darum, als Pilger auf Erden zu leben, eingedenk,
daß wir sie bald verlassen müssen
.
Verlieren wir nie in unserem Leben den Tod aus unseren Augen und richten wir
in den Geschäften des gegenwärtigen Lebens unsere Handlungsweise so ein,
wie wir es in der Todesstunde tun würden.
Entweder verlassen die irdischen Dinge uns, oder wir müssen sie verlassen.
Hören wir Jesus Christus, der uns zuruft:
"Sammelt euch Schätze im Himmel, wo sie weder Rost noch Motten verzehren
"
(Mt 6, 20).
Verachten wir die Schätze der Erde:
sie können uns nicht befriedigen und vergehen bald;

erwerben wir uns die Schätze des Himmels:
sie machen uns selig und vergehen niemals
!



-

Zitate des hl. Alphons Maria von Liguori


Der hl. Pfarrer v. Ars damals über die "zeitgemässen Christen".....
heute wohl leider vielfach bereits als Neuheiden zu bezeichnen....
-

"Dreiviertel der Christen arbeiten nur dafür,
um ihren Körper,
der bald in der Erde verfaulen wird, zufriedenzustellen,

während sie an ihre arme Seele,
der eine ewige Seligkeit oder Unglückseligkeit bevorsteht,
nicht denken.

Sie leben sinn- und gedankenlos dahin!
Ich zittere um sie!"


-

Zitate des hl. Pfarrer von Ars
-

-


zuletzt bearbeitet 22.01.2014 01:43 | nach oben springen

#5

RE: Die letzten Dinge

in Leben und Sterben 06.03.2014 01:24
von Aquila • 4.272 Beiträge

Dieser Thread trägt den Titel "Die letzten Dinge".

Zu diesen gehört auch das Gericht Gottes !
Gerade in den heutigen "neonbeleuchteten"
Spass- und Auslebegesellschaften scheinen sich die Verblendeten
ihrer Sache sicher zu sein, zumal es ihnen erscheint, dass Gott
"schweigen" würde....

Aber....
Er schweigt nicht für immer, .....
und Seine Antwort wird Sein gerechtes Gericht sein.....
zur Freude der der Gerechten....
zum Schrecken für die unbussfertigen Sünder, der Frevler....

Bereits der Prophet Jesaja beklagt im Alten Testament:
-

Der Frevler lernt nie, was gerecht ist, auch wenn du ihm Gnade erweist
Selbst im Land der Gerechtigkeit tut er noch Unrecht,

doch er wird den erhabenen Glanz des Herrn nicht erblicken.
Herr, deine Hand ist erhoben, doch deine Gegner sehen es nicht;
aber sie werden es sehen,
und sie werden beschämt sein von deiner leidenschaftlichen Liebe zu deinem Volk;
ja, Feuer wird sie verzehren.“



Auch der hl. Gregor der Grosse (gest. 604)
hat in "Vier Bücher Dialoge (Dialogi de vita et miraculis patrum Italicorum)"

keinen Zweifel
am ewigen Zustand der Höllenstrafe zugelassen
und hat dies auch eindrücklich begründet:

-

Ob diejenigen immer brennen müssen, welche dem Feuer der Hölle übergeben werden

Gregorius.
Es ist ganz gewiß und unzweifelhaft wahr, daß, wie die Freude der Guten kein Ende hat,
so auch die Qual der Bösen endlos sein wird
.
Denn da die ewige Wahrheit sagt:
„Die Gottlosen werden eingehen in die ewige Pein, die Gerechten aber in das ewige Leben”,
und wenn das wahr ist, was er den einen verhieß,
so wird ohne Zweifel nicht unwahr sein, was er den andern androhte.

Petrus.
Wie, wenn nun jemand sagen würde:
Er hat den Sündern die ewige Strafe aus dem Grunde angedroht,
um ihnen einen Schrecken vor der Sünde einzuflößen?

Gregorius.
Wenn die Drohung, mit welcher er von der Ungerechtigkeit abhalten wollte,
eine Täuschung ist, so ist auch die Verheißung,
durch die er zur Gerechtigkeit anspornte, eine Täuschung.
Aber wer wäre so wahnwitzig, dies zu behaupten?
Und wenn er etwas androht, was er nicht auszuführen gedenkt,
so müssen wir notgedrungen ihn als lügenhaft
- es ist ein Verbrechen, das nur zu sagen -
ausgeben, wenn wir ihm Barmherzigkeit zuschreiben.



Petrus.
Inwiefern ist es gerecht, daß eine Schuld, die in endlicher Weise begangen wurde,
ohne Ende gestraft wird? Das möchte ich gerne wissen.

Gregorius.
Dies könnte man mit Recht einwenden,
wenn der strenge Richter nicht die Herzen der Menschen,
sondern nur ihre Taten abwägen würde.

Denn die Bösen haben deshalb in endlicher Weise gesündigt,
weil auch ihr Leben ein endliches war.
Sie hätten, wenn es möglich wäre, endlos leben wollen,
um ohne Ende sündigen zu können.

Denn wer während seines Lebens von der Sünde nicht abläßt,
zeigt, daß er immer in der Sünde leben will.
Große Gerechtigkeit des Richters zeigt sich also darin,
daß diejenigen nie der Strafe entbehren,
welche
in diesem Leben nie der Sünde entbehren wollten
.
[....]



Doch die allerheiligste Dreifaltigkeit, Gott ....
ist nachsichtig und mild im Richten mit denjenigen,
deren Herz für die Gnaden des Heiligen Geistes nicht völlig verstockt ist....
Er weiss um unsere Schwächen als Folge der Erbsünde....
daher lesen wir im Buch der Weisheit :
-
Weil du über Stärke verfügst,
richtest du in Milde und behandelst uns mit großer Nachsicht;
denn die Macht steht dir zur Verfügung, wann immer du willst
.“

„Durch solches Handeln hast du dein Volk gelehrt,
daß der Gerechte menschenfreundlich sein muß,
und hast deinen Söhnen die Hoffnung geschenkt,
daß du den Sündern die Umkehr gewährst.“

-

Das Gericht Gottes ist demnach
Gnade und Gerechtigkeit ......
durch die zur Sühne der Sünden der Welt
Menschwerdung Gottes durch, mit und in Jesus Christus, Seinem eingeborenen Sohn.....
ist denn auch die Gerechtigkeit hergestellt worden....
durch das Ineinanderfügen von
Gericht und Gnade.


zuletzt bearbeitet 06.03.2014 01:27 | nach oben springen



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