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  • Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Am 26. Dezember, dem 2. Weihnachtstag, gedenkt die Kirche ihres ersten Märtyrers, des hl. Stephanus.


    Er war der erste derjenigen für den Himmel Geborenen.

    -
    Gestern war Christus für die Erde Mensch,
    damit Stephanus heute für den Himmel geboren werde.

    -

    Obiges Zitat stammt aus:
    Legende von den lieben Heiligen Gottes,
    nach den besten Quellen neu bearbeitet und herausgegeben von Georg Ott, Stadtpfarrer in Abendsberg (1863)


    Nachfolgend aus obiger Quelle der Beitrag über den hl. Stephanus ( im Bild mit den Symbolen der Märtyrerpalme, der Heiligen Schrift und Steinen) in Gänze:

    -

    "Jesus wurde geboren,
    um die Geburt jedes Menschen für den Himmel möglich zu machen;
    der göttliche wurde Mensch, um zu bewirken,
    daß der Mensch Gott ähnlich werden könne;

    Stephanus
    aber war der Erste dieser für den Himmel Geborenen.
    Darum sagt ein altes Meßbuch auf diesen Tag:
    Gestern war Christus für die Erde Mensch, damit Stephanus heute für den Himmel geboren werde.


    Der heilige Stephanus war Diakon der christlichen Gemeinde zu Jerusalem,
    einer von jenen sieben tadellosen Männern,
    welche die Apostel erwählt hatten, für die Witwen und Waisen zu sorgen und das gemeinschaftliche Vermögen der Kirche zu verwalten. —
    Er war ein junger feuereifriger und gelehrter Mann voll des Glaubens und des Heiligen Geistes, zugleich ein großer Wundertäter unter dem Volke, der dem Herrn zahlreiche Bekenner erwarb.
    Er hatte den Mut, vor den hartnäckigen Juden auszusprechen,
    daß der alte von Moses eingerichtete Tempeldienst ein Ende nehmen
    und der von Christus, dem Sohne Gottes gegründeten Heilsordnung weichen müsse.

    Dadurch aber hatte er sich die selben zu grimmigen Feinden gemacht.
    Die verschiedenen damaligen Parteien unter den Juden, wie sie die Apostelgeschichte aufzählt: die Libertiner, die Cyrenenser, die Alexandriner und die von Cicilien und Asien taten sich zusammen, traten gegen Stephan auf und ließen sich in einen Streit mit ihm ein.
    Da sie aber der Weisheit und dem Geiste, der aus ihm redete, nicht widerstehen konnten,
    so bestellten sie Männer, die sagten, daß sie ihn Lästerworte wider Moses und wider Gott reden gehört hätten, und so brachten sie das Volk und die Ältesten und die Gesetzlehrer in Bewegung.
    Es entstand ein Auflauf und sie ergriffen den Stephan und führeten ihn vor den hohen Rat,
    und sie brachten falsche Zeugen auf, welche sagten, dieser Mensch da rede beständig wider den heiligen Ort und wider das Gesetz etc.
    Und alle, die da im Rate saßen, sahen den Stephan an,
    und sie sahen sein Angesicht leuchten wie das Angesicht eines Engels.
    Der Hohepriester aber fragte ihn, wie sich die Sache also verhielte.
    Stephan aber, erfüllt vom Geiste Gottes, öffnete seinen Mund und hielt mit feurigen Worten den Juden ihre Unbußfertigkeit, ihren Trotz und Undank,
    dessen sie sich von Abrahams Tagen an gegen den Gott ihrer Väter und sein heiliges Gesetz schuldig gemacht
    , verteidigte seine Unschuld
    und gab wiederholtes Zeugnis vom Namen Jesu.

    Zuletzt schloß er seine Rede mit den erschütternden Worten:

    „Ihr Halsstarrigen, an Herz und Ohren Unbeschnittenen!
    ihr widerstrebt allezeit dem Heiligen Geiste, wie euere Väter so auch ihr.
    War je ein Prophet, den eure Väter nicht getötet haben?
    Ja getötet haben sie diejenigen, welche die Ankunft des Gerechten (des Messias) vorher verkündeten und ihr seid nun seine Verräter und Todschläger geworden.
    Das Gesetz habt ihr durch den Engel Hand erhalten, aber gehalten habt ihr es nie!”

    Als die Juden dieses hörten, da ergrimmten sie in ihrem Herzen und knirschten mit den Zähnen wider ihn.
    Stephan aber voll des heiligen Geistes, blickte gen Himmel und sah die Herrlichkeit Gottes und Jesum stehen zur Rechten Gottes und sprach:

    Siehe, ich sehe den Himmel offen und den Sohn des Menschen zur Rechten Gottes stehen.”

    Da erboten die Juden ein wildes Geschrei, hielten ihre Ohren zu,
    stürzten einmütig auf ihn los und stießen ihn zur Stadt hinaus, um ihn zu steinigen.
    Die Strafe der Steinigung traf nach dem jüdischen Gesetze die Gotteslästerer;
    die selbe mußten die Zeugen selbst vollziehen.
    Stephan, dieses Verbrechens fälschlich angeklagt, sollte diese entehrende und schreckliche Strafe dulden.
    Auf der Richtstätte angekommen, legten die zeugen, um desto kräftiger zu werfen zu können, ihre Kleider ab und übergaben sie einem jungen Manne, Namens Saulus, zur Verwahrung.
    Schon stand der heilige Bekenner, an Händen und Füßen gefesselt, auf der Henkerbühne;
    da traf ihn ein schwerer Stein auf die Brust.
    Er sank zu Boden und während ein Hagel von Steinen auf ihn niederfiel, rief er:

    Herr Jesu, nimm meinen Geist auf!”

    Und auf den Knieen liegend, schrie er mit lauter Stimme:

    Herr! rechne ihnen dieses nicht zur Sünde,”

    und als er dies gesagt hatte, entschlief er in dem Herrn.
    So floß das erste Blut für Jesus, und Stephan führt die Reihen jener zahllosen heiligen Märtyrer an,
    deren Blut der fruchtbare Same war, aus dem der heiligen Kirche zahlreiche Kinder hervorgingen.
    Der erste, welcher durch die Kraft dieses unschuldig vergossenen Blutes zu einem neuen Menschen umgewandelt wurde, war jener Jüngling Saulus, zu dessen Füßen die Steiniger ihre Kleider nieder legten, und der somit der Hinrichtung des Heiligen beistimmte.
    Dieser Saulus war aber der nachher so berühmte Apostel Paulus, eine Säule der Kirche.


    Nachdem die Hinrichtung vollbracht war, begruben gottefürchtige Männer den Leichnam und stellten große Trauer an.
    Dies geschah zu Ende des Todesjahres unseres Heilandes.
    bei 400 Jahre ruhten die heiligen Gebeine im Schooße der Erde.
    Im Laufe der Zeit kamen sie so in Vergessenheit, daß man nicht einmal den Ort des Grabmals mehr wußte.
    Da gefiel es Gott, die selben im Jahre 415 wieder auffinden zu lassen,
    und durch viele Wunder zu verherrlichen.
    Die Kirche feiert das Andenken an diese Auffindung am 3. August.

    Gebet der Kirche am Feste des heiligen Stephan.

    Schenke uns, o Herr! wir bitten dich, die Gnade,
    daß wir dasjenige nachahmen, was wir an Stephan verehren,
    nämlich, daß wir lernen, selbst unsere Feinde zu lieben,
    indem wir die Geburt desjenigen feiern,
    der auch für seine Verfolger bitten konnte, unsern Herrn Jesum Christum.
    Amen."

    -


    Anmerkung:
    Zum richtigen Verständnis bez. der Vision des hl. Stephanus über den
    "Menschensohn zur Rechten des Vaters"
    ein Kommentar des hl. Augustinus:


    [....]
    Wir verstehen unter der "Rechten" die Vollmacht,
    die der Sohn als Mensch von Gott erhalten hat
    ,
    so daß er einst wiederkommen soll als Richter
    - er, der zuerst gekommen war, um von den Menschen gerichtet zu werden.
    Unter "sitzen" verstehen wir "wohnen"
    ;
    so sagen wir von jemandem:
    Er hatte seinen Wohnsitz für drei Jahre in der Heimatstadt.
    Ebenso sollt ihr glauben, daß Christus in der Rechten Gottes des Vaters seinen Wohnsitz hat:
    Denn er ist selig und wohnt in der Glückseligkeit; und diese Glückseligkeit heißt
    "die Rechte des Vaters".


    -

    Heute führt dieses Bekenntnis des wahren Glaubens nicht immer zum Blutmartyrium.
    Vielmehr auch zum inneren, geistigen Martyrium, durch das Verunglimpft-, Verspottet, Ausgegrenzt, Angefeindet-Werden etc..

    Der hl. Papst Gregor der Grosse über die zwei Arten des Martyriums:
    -

    "Da wir heute, liebe Brüder, das Fest eines Märtyrers feiern,
    müssen wir uns von der Art des Leidens, dem er sich unterzog, auch betroffen fühlen.
    Denn wenn wir, mit Hilfe des Herrn, mit aller Kraft an dieser Tugend festhalten, werden wir gewiss die Palme des Martyriums erlangen, obwohl wir im Frieden der Kirche leben.

    Es gibt ja zwei Arten von Martyrium:
    das eine besteht in einer geistigen Haltung,
    das andere besteht zusätzlich dazu in einer Einwirkung von außen.
    Daher können wir Märtyrer sein,
    ohne durch das Schwert des Scharfrichters zu sterben.
    Durch die Hände von Verfolgern das Leben zu verlieren, ist ein Martyrium der Tat und den Sinnen zugänglich.
    Verunglimpft zu werden und dabei den zu lieben, der uns hasst, ist ein Martyrium des Geistes und vollzieht sich im Verborgenen.

    Dass es zwei Arten des Martyriums gibt, ein verborgenes und ein sozusagen öffentliches,
    das bezeugt die Wahrheit selber mit ihrer an die Söhne des Zebedäus gerichteten Frage:
    Könnt ihr den Kelch trinken, den ich trinken werde?
    Als sie darauf sagen: „Wir können es“, antwortet es ihnen:
    Ihr werdet meinen Kelch trinken“.
    Was sollen wir unter diesem Kelch anderes verstehen als die Leiden der Passion, von der er an anderer Stelle sagt:
    Mein Vater, wenn es möglich ist, gehe dieser Kelch an mit vorüber“? (Mt 26,39)
    Die Söhne des Zebedäus, nämlich Jakobus und Johannes, starben nicht beide
    eines Martertods, und das, obwohl er zu beiden gesagt hatte, sie würden den Kelch trinken. Obwohl Johannes nicht als Märtyrer starb, war er dennoch ein Märtyrer;
    denn die Leiden, von denen sein Leib verschont blieb, musste er in seinem Geist erfahren.
    Aus diesem Beispiel müssen wir den Schluss ziehen,
    dass wir, sofern wir in unserer Seele die Geduld bewahren,
    auch dann Märtyrer sein können, wenn wir nicht durch das Schwert umkommen."


    -


    Aus dem Schott-Messbuch 1962:

    Fest des hl. Erzmartyrers Stephanus

    Stationskirche: St. Stephanus auf dem Cälius
    2. Kl. – Farbe rot


    Nach dem Zeugnis des hl. Gregor von Nyssa († um 394) wurde das Fest des hl. Stephan und das des hl. Apostels Johannes im Morgenland schon im 4. Jahrhundert gefeiert.

    Mit dem hl. Stephanus, in dessen Heiligtum wir uns im Geiste eingefunden haben,
    sehen wir uns rings von Feinden des Heils umgeben (Fleisch, Welt, Satan).
    Wir erheben den Blick nach oben, zu Christus, und flehen ihn um Hilfe an (Intr.).
    Die Lesung zeigt uns im hl. Stephanus den Weg, der zu Christus führt:
    den Weg des Glaubens, des Bekennermutes, der Bereitschaft, für Christus alles hinzugeben.

    Entschlossen, mit ihm diesen Weg zu gehen, sind wir stärker als unsre Feinde:
    sie unterliegen und ernten Gottes Strafe (Evang.). –
    Im Opfergang bringen wir, wie ein anderer Stephanus, unser Ich, unser Herz, unser Leben als Opfergabe auf dem Altare dar und sprechen mit ihm:
    «Nimm meinen Geist», mein Leben, mein Alles hin (Offert.).

    -

    Die hl. Messe:
    http://www.mariawalder-messbuch.de/as62/...ec26/node2.html
    -
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  • Gegenwart ChristiDatum24.12.2019 18:35
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus!


    -


    "Erschienen ist die Güte und Menschenfreundlichkeit Gottes, unseres Heilandes: In Christus Jesus unserm Herrn.
    Kommt, lasset uns anbeten!


    Geliebter Heiland!
    Wie einst die glücklichen Menschen vor Deiner Krippe,
    so knien wir mit frohem Herzen vor Dir.
    Wir wissen, dass Du hier im heiligsten Sakrament bei uns in Bethlehem geboren wurdest.
    Wir beten Dich an und preisen Deine unendliche Güte.

    [....]
    Ehre sei Gott in der Höhe und Frieden den Menschen auf Erden, die guten Willens sind!
    Lasset uns beten:
    Herr Jesus Christus, Heiland der Welt!
    Mit frohem Herzen sind wir zu Dir gekommen, um mit Dir zusammen den Tag zu feiern, da Du als Mensch für uns geboren wurdest.
    Segne unsere Freude und lass sie einmal vollkommen sein in Ewigkeit,
    wo wir Dich schauen wollen in Deiner ganzen Güte und Menschenfreundlichkeit.

    [....]
    Herr Jesus Christus !
    Schon bei Deinem Eintritt in diese Welt hast Du Dich Deinem himmlischen Vater aufgeopfert aus Liebe zu uns

    In der Krippe hast Du Dein Opferleben begonnen, da Du Knechtsgestalt annahmst.


    Am Kreuze hast Du Dein Opfer vollendet, da Du gehorsam wurdest bis in den Tod.


    Und Tag für Tag erneuerst Du Dein Erlösungsopfer auf den Altären, wo Du Deine Gottheit und Deine Menschheit noch weiter verborgen unter den leblosen Gestalten von Brot und Wein.




    - Was sollen wir Dir, o Herr, vergelten für alles, was Du uns getan?
    Den Kelch des Heiles wollen wir ergreifen und Deinen Namen preisen, Herr, in Ewigkeit.
    [....]
    Der Du mit dem Vater und dem Heiligen Geiste lebst und herrschst,
    Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit.

    Amen.
    Ehre sei dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste wie es war im Anfang so auch jetzt und allezeit und in Ewigkeit.
    Amen."

    -

    Entnommen aus:
    "VENITE ADOREMUS
    Eucharistische Gebete für das Kirchenjahr"

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  • Hochfest Geburt Christi / WeihnachtenDatum24.12.2019 18:33
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !



    Zum Hochfest der Geburt unseres Herrn und Gottes Jesus Christus - Weihnachten -


    Joh 1,14
    UND DAS WORT IST FLEISCH GEWORDEN und hat unter unsgewohnt und wir haben seine Herrlichkeit gesehen, die Herrlichkeit des einzigen Sohnes vom Vater, voll Gnade und Wahrheit."


    Aus einer Predigt von
    Pater Alexander Metz von der Petrus-Bruderschaft:
    -

    Weihnachten heisst,
    dass GOTT
    in einer KONKRETEN PERSON,
    an einem BESTIMMTEN ORT,
    zu einer BESTIMMTEN ZEIT
    in unsere Welt gekommen ist.

    Sichtbar, hörbar, fassbar, in menschlischer Gestalt:
    In Gestalt eines Kindes.

    "Der Einzige, der Gott ist und am Herzen des Vaters ruht,
    er hat Kunde gebracht"

    ( Joh 1,7)

    Dabei wohnt Gott nicht nur in Bethlehem.
    Sondern dieses Kind IST GOTT.

    Kein Gleichnis,
    kein Bild,
    kein Symbol,

    sondern WIRKLICHKEIT.

    Gleichnisse Bilder und Symbole können uns nicht erlösen.
    All das hatten die Menschen auch schon vor Christus.

    ERLÖSEN KANN UNS NUR
    DER WIRKLICH UND WAHRHAFT IM FLEISCH ERSCHIENENE GOTT.

    Das Gebet des Herrn erinnert uns nicht nur täglich an dieses Geheimnis,
    sondern es vermehrt in uns zugleich den Glauben."

    -
    Siehe bitte auch:
    Das Wort ist Fleisch geworden; die Menschwerdung Gottes


    Hw Stephan Müller aus Tirol:
    -

    [....]
    "Mit der Geburt Christi beginnt die Stunde der Rettung, sie vollendet sich am Kreuz.
    Der Name Jesus heißt übersetzt Retter, Erlöser.

    In der Krippe von Bethlehem beginn die Rettung von Sünde, Leid
    , Tod und Teufel.

    Soziale Hilfe ist immer wichtig. Menschen in Not zu helfen ist uns aufgetragen. Doch Christus ist gekommen, um unser Erlöser zu werden.
    [....]

    -


    Der hl. Papst Gregor der Grosse über das Glaubens-Geheimnis
    der Menschwerdung des eingeborenen Sohnes Gottes JESUS CHRISTUS:

    -

    "Die Geburt unseres Herrn Jesu Christi übersteigt die Fassungskraft.
    Derselbe ist Er ind Wesenheit Gottes und in der von ihm gewählten Gestalt des Knechtes.
    Derselbe ist Er in Seiner ewigen Körperlosigkeit und in Seinem angenommenen menschlichen Leibe.
    Derselbe ist Er in Seiner unverletzbaren Macht und in unserer leidensfähigen Schwachheit.
    Derselbe ist Es, Der den Thron des Vaters teilt und von den Gottlossen ans Kreuzesholz geschlagen wurde.
    Derselbe ist Es, Der als Bezwinger des Todes über alle Himmelshöhen emporstieg und bis ans Ende der Welt bei der ganzen Kirche bleibt.
    Derselbe ist endlich ist Es, Der in dem Fleisch, in welchem Er zum Himmel auffuhr, kommen und über die Taten aller Sterblichen richten wird, wir Er Sich auch von den Gottlosen richten liess.

    Obwohl Er nämlich der Sohn Gottes ist,
    durch den wir erschaffen sind, wurde Er doch auch durch die Annahme des Fleisches zum Sohne des Menschen,
    damit Er unserer Sünden wegen sterben und um unserer Rechtfertigung willen auferstehen könnte."


    -


    Ein Auszug aus dem Römischen Katechismus
    - "dem Katechismus nach dem Beschlusse des Konzils von Trientfür die Pfarrer auf Befehl der Päpste Pius V. und Klemens XIII. herausgegeben". -
    über die Geburt unseres Herrn und Gottes Jesus Christus.

    -

    Erster Teil, Viertes Hauptstück:
    Vom dritten Artikel:
    Der empfangen ist vom Heiligen Geist, geboren aus Maria, der Jungfrau.

    8. Christus wurde nicht nach dem gewöhnlichen Laufe der Natur geboren

    Aber wie die Empfängnis selbst die Ordnung der Natur durchaus übersteigt:
    so lässt sich auch in der Geburt nichts als Göttliches wahrnehmen.

    Überdies
    - und Wunderbareres kann durchaus nicht ausgesprochen noch gedacht werden -
    wird er geboren aus der Mutter ohne jede Verletzung der mütterlichen Jungfräulichkeit,
    und wie er später aus dem verschlossenen und versiegelten Grab hervorging und "zu seinen Jüngern durch verschlossene Türen eintrat" (Joh 20,19);
    oder, um auch von den Dingen, welche wir täglich in der Natur vor sich gehen sehen, nicht abzugehen:
    wie die Strahlen der Sonne die feste Masse des Glases durchdringen, ohne sie zu brechen oder irgendwie zu verletzen:
    auf ähnliche und noch erhabenere Weise ging Jesus Christus aus dem mütterlichen Schoß ohne den geringsten Nachteil der Jungfräulichkeit seiner Mutter hervor;
    +
    denn wir feiern ihre unverletzte und beständige Jungfrauschaft mit zweifellos wahren Lobsprüchen.
    Und zwar wurde dies durch die Kraft des Heiligen Geistes bewirkt, welcher bei der Empfängnis und Geburt des Sohnes der Mutter so beistand, daß er ihr einerseits Fruchtbarkeit verlieht, andererseits die beständige Jungfrauschaft bewahrte.
    +



    9. Christus wird mit Recht der zweite Adam und Maria die andere Eva genannt.

    Bisweilen pflegt der Apostel Christus Jesus "den neuen Adam"
    (1 Cor 15, 21. Rom 5,12-14) zu nennen und ihn mit dem ersten Adam zusammenzubringen;
    denn wie im ersten alle Menschen sterben,
    so werden im zweiten alle ins Leben zurückgerufen,
    und wie Adam für das menschliche Geschlecht, so weit es den natürlichen Stand betrifft, der Vater war, so ist Christus Urheber der Gnade und Herrlichkeit.
    In dieser Weise können wir auch die jungfräuliche Mutter mit Eva so zusammenbringen daß der ersten Eva die zweite, welche Maria ist, entspricht;
    gleichwie wir vom zweiten Adam, das ist Christus, gezeigt haben, daß er dem ersten Adam entspricht.
    Eva nämlich hat, weil sie der Schlange Glauben schenkte,
    Fluch und Tod über das Menschengeschlecht gebracht,
    und nachdem Maria dem Engel geglaubt hatte, geschah es durch Gottes Güte, daß Segen und Leben den Menschen zuteil wurde.
    Um Evas willen werden wir als Söhne des Zornes (Eph 3,2) geboren:
    von Maria aber haben wir Jesus Christus empfangen, durch den wir zu Söhnen der Gnade wiedergeboren werden.
    Zu Eva wurde gesagt:
    "In Schmerzen wirst du Kinder gebären" (Gen 3, 16);
    +
    Maria ist von diesem Gesetz befreit, indem sie, unbeschadet der Unversehrtheit ihrer jungfräulichen Scham, ohne jedes Gefühl eines Schmerzes, wie oben gesagt worden, Jesus, den Sohn Gottes, gebar.
    +

    -
    Siehe dazu bitte auch :
    Maria: Die neue Eva
    und:
    Die Marianischen Dogmen


    Der hl Hilarius von Poitiers ( gest. 367)
    in seinem Werk "Zwölf Bücher über die Dreieinigkeit (De Trinitate)"
    über den Gott-Menschen Jesus Christus:

    -

    Von der Gottheit unseres Herrn Jesu Christi haben wir also folgendermaßen erfahren:
    durch seinen Namen, durch seine Geburt, durch sein Wesen,
    durch seine Macht, durch sein Bekenntnis.


    Ich glaube aber, daß der Name in keiner Weise einen Zweifel läßt.
    Lesen wir doch:
    Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort.
    Was überhaupt ist da an Schmähung möglich, warum er nicht sein solle, als was ihn sein Name nennt?
    Oder ist nicht etwa der Name Bezeichnung für das Wesen?
    Alles Widersprechen muß begründet sein, darum frage ich hier nach dem Grund zur Leugnung der Göttlichkeit.
    Denn die Bezeichnung ist ganz schlicht und ist frei von einer fremdartigen Zubenennung,
    die zu Bedenken Anlaß geben könnte.
    Das fleischgewordene Wort ist nämlich nichts anderes als Gott.
    Hier ist kein Grund, eine abgeleitete oder angenommene Benennung zu argwöhnen, so daß ihm der Name Gott nicht auf Grund des Wesens zukäme.


    Christus stammt aus dem Himmel, ist Menschensohn und ist im Himmel.

    Gerade daraufhin hat der Herr selbst jenes übergroße und ungemein
    schöne Geheimnis der Menschannahme aufgewiesen, mit seinem Wort:
    Niemand ist zum Himmel emporgestiegen, wer nicht vom Himmel herabgestiegen ist, der Menschensohn, der im Himmel ist.” (Joh.3,13 )
    Daß er vom Himmel herabstieg, ist die Ursache des vom Heiligen Geist empfangenen Ursprungs.
    Nicht hat nämlich Maria dem Leibe den Ursprung gegeben, wenn sie auch zum Wachstum und zur Geburt des Leibes alles das beigetragen hat, was ihrem Geschlecht wesensgemäß zukommt.

    Sofern er aber Menschensohn ist, ist er der
    Sproß des in der Jungfrau empfangenen Leibes.

    Sofern er endlich im Himmel ist,
    macht das die Macht des immerdauernden Wesens aus.
    Denn trotz des von sich aus ins Dasein gerufenen und erschaffenen Leibes hat er sich nicht aus der Kraft seiner Unendlichkeit heraus in den Bereich seines umgrenzten Körpers eingeengt.
    Wenn er auch vermöge der Kraft des Geistes und der Macht des Wortes Gottes
    in der Gestalt eines Knechtes (Phil 2,7) Dasein hatte,
    so ist dennoch der Herr des Himmels und der Welt
    von keinem Kreise innerhalb und außerhalb des Umkreises von Himmel und Erde je fern gewesen.


    Deswegen also ist er sowohl vom Himmel herabgestiegen
    und auch Menschensohn und endlich im Himmel gegenwärtig,
    weil das fleischgewordene Wort sein Fortdauern als Wort nicht verloren hatte.

    Denn sofern es Wort ist, bleibt es im Himmel;
    sofern es Fleisch ist, besteht es als Menschensohn;
    sofern das Wort Fleisch wurde, stammt es vom Himmel
    und ist es Menschensohn und ist es im Himmel
    .
    Denn die Kraft des Wortes besteht nicht in körperlicher Art, und auch war es da nicht fern, von wo es herabgestiegen war.
    Und das Fleisch hatte nicht anderswoher seinen Ursprung genommen als aus dem Wort,
    Und das fleischgewordene Wort
    war trotz seines Fleisch-seins dennoch sehr wohl das Wort.



    -

    Die drei hl. Messen im Alten Ritus:

    Missa in nocte
    http://www.mariawalder-messbuch.de/as62/...c251/index.html
    Missa in aurora
    http://www.mariawalder-messbuch.de/as62/...c252/index.html
    Missa in die
    http://www.mariawalder-messbuch.de/as62/...c253/index.html
    -


    Ich wünsche allen Mitgliedern und Leser/innen ein
    frohes und gesegnetes Weihnachtsfest.


    -
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  • Frohe WeihnachtenDatum24.12.2019 18:14
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !

    Liebe Koi, liebe Kristina, lieber benedikt

    Auch ich wünsche euch und allen Mitlesern ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest.


    Freundliche Grüsse und Gottes Segen

  • Advent, Zeit der SehnsuchtDatum23.12.2019 22:30
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesu Christus !

    Zum bevorstehenden Weihnachtsfest aus einer Predigt von
    Hw Stephan Müller aus der Pfarrei "Mater dolorosa" in Tirol:

    -

    [....]
    Gott tritt in unsere Welt herein und überlässt uns nicht uns selber.
    Und Gott, der Fleisch geworden ist,
    Das Wort ist Fleisch geworden; die Menschwerdung Gottes

    erlaubt sich sogar, etwas von uns zu erwarten.

    Eine Antwort der Liebe, die er jedoch nicht erzwingt.
    Die Erlösung, die Christus durch Krippe und Kreuz gebracht hat, ist natürlich gratis, doch sie ist nicht ohne unsere Mitwirkung zu erhalten.

    Weihnachten, Gott Vater spricht seinen Sohn, das Wort, in die Welt herein, geboren aus der Jungfrau Maria.
    11. Oktober: Fest der Mutterschaft der allerseligsten Jungfrau

    Noch etwas ist da angedeutet:
    Christus, das Wort, ist nicht ein toter Buchstabe, nicht wie das menschliche Wort, das schwach ist, wankend, unverlässlich, vergänglich. Nein!
    Christus ist ein lebendiges und lebenspendendes Wort.
    Christus hat die Kirche auch dazu gegründet, damit er uns als lebendiges und lebenspendendes Wort unter uns wohnen kann:
    Christus, das lebendige Wort, empfangen wir durch den Dienst der Verkündigung der Kirche, der besonders dem Weiheamt aufgetragen ist.

    Der mystische Leib Christi
    Der Priester ; der "Zweite Christus"

    [....]
    Christus, das lebendige Wort, empfangen wir durch die Gnade der Sakramente, die Christus eingesetzt hat.
    Sakramente; die Heilmittel für die Seele

    Die Sakramente unterscheiden die katholische Kirche von den Gemeinschaften der Reformation.
    Wir sind keine Wort- oder Buchreligion.
    Das Wort ist Fleisch geworden.“
    Das bleibt Realität im Allerheiligsten Sakrament des Altares, wenn der geweihte Priester die Wandlungsworte spricht. Das Heilige Messopfer ist Weihnachten heute.
    Die Kirche ist von Christus sakramental verfasst, dies gehört zur göttlichen Verfassung der Kirche. Kirche Christi ohne Sakramente gibt es nicht
    .
    Wo die Sakramente nicht gläubig geschätzt und mit ihnen gelebt wird, „löst sich die Kirche auf“; natürlich nicht die Kirche an sich kann sich auflösen denn, „die Pforten der Hölle werden sie nicht überwältigen“ (Mt 16,).
    Doch die Kirche in ihrem äußeren Bestehen, zB in Pfarreien, Regionen, Gemeinschaften, auch der Einzelne Katholiken, kann die Unzerstörbarkeitsverheißung Christi nicht für sich beanspruchen.
    Wie steht es mit unserer Wertschätzung der Sakramente, mit unserem Leben mit den Sakramenten?

    IM ANFANG WAR DAS WORT.
    Das Geheimnis der innergöttlichen Dreifaltigen Liebe, Vorbild für unser Lieben.
    Die Allerheiligste Dreifaltigkeit: Vater, Sohn und Heiliger Geist

    Christus, das lebendige Wort des Vaters, in der Gabe der Verkündigung und der Sakramente.

    Weihnachten feiern bedeutet, sich vom Wort, von Christus, dem Erlöserkind, ansprechen lassen, berühren lassen, im Wort und Sakrament.
    Wie weit das in uns zustande kommt, liegt bei jedem Einzelnen.
    Wollen wir dem Göttlichen Kind eine Chance geben?"

    -

  • Advent, Zeit der SehnsuchtDatum22.12.2019 22:50
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !

    Die abendliche Vesper mit der siebten Antiphon vom 23. Dezember:

    -

    "Eröffnungsvers:

    Herr öffne meine Lippen. Aufdass mein Mund Dein Lob verkünde.
    Ehre sei dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste wie es war im Anfang so auch jetzt und allezeit und in Ewigkeit. Amen.


    O-Antiphon:

    den Du aus Erdenstaub gebildet.

    O Emmanuel - Gott mit uns / hehrer König,
    Du hast uns das Gesetz gebracht,
    Du Sehnsucht aller Völker und ihr Heil;
    Komm - und erlöse uns, Herr, unser Gott


    Magnificat:

    Hoch erhebt meine Seele den Herrn
    in Gott, meinem Heiland, jubelt mein Geist.
    er hat in Gnaden geschaut auf Seine niedrige Magd,
    siehe, von nun an nennen mich selig alle Geschlechter.

    Grosses hat der Gewaltige an mir getan -
    heilig Sein Name -

    und Sein Erbarmen währt von Geschlecht zu Geschlecht
    über jenen, welche ihn fürchten.

    Macht hat Er geübt mit Seinem Arm,
    Sind zerstreut, die stolzen Herzens sind.

    Herrscher hat Er vom Thron gestürzt,
    Niedrige aber erhoben.

    Hungernde hat Er mit Gütern erfüllt,
    Reiche gehen lassen mit leeren Händen.

    Israels, Seines Knechts, hat Er sich angenommen,
    dass er Seines Erbarmens gedenke,

    wie Er zu unseren Vätern gesprochen -
    Seines Erbarmens für Abraham und sein Geschlecht durch alle Zeit.

    Ehre sei dem Vater und dem Sohn
    und dem Heiligen Geist,

    wie es war im Anfang, so auch jetzt und allezeit,
    und in Ewigkeit. Amen.


    O-Antiphon:

    O Emmanuel - Gott mit uns / hehrer König,
    Du hast uns das Gesetz gebracht,
    Du Sehnsucht aller Völker und ihr Heil;
    Komm - und erlöse uns, Herr, unser Gott


    Marienlob (Alma Mate redemptoris):

    Hohe Mutter des Erlösers,
    du allzeit Himmelspforte und Stern des Meeres,
    hilf deinem Volke, dass sich müht, vom Falle aufzustehen !
    Die du hast geboren, der Natur zum Staunen,
    deines Schosses heiligen Schöpfer.
    Jungfrau bist du, Jungfrau wie zuvor,
    da aus Gabriels Munde du empfingst das Ave,
    mit uns Sündern hab Erbarmen !"

    -

  • Gegenwart ChristiDatum21.12.2019 22:57
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus!




    Zum vierten Adventssonntag:





    -


    "Herr Jesus Christus, menschgewordener Sohn Gottes!

    Du bist hier im heiligsten Sakrament in unserer Mitte gegenwärtig.


    Wir beugen die Knie vor Dir und beten Dich an.


    In wenigen Tagen dürfen wir wieder das hohe Fest Deiner Geburt feiern, das Gedächtnis Deiner ersten Ankunft auf dieser Erde.


    Bereite unsere Herzen vor auf diese heiligen Tage, damit wir in reicher Fülle die Gnaden empfangen, die Du uns durch Deine Menschwerdung verdient hast.
    Lass tief in unsere Herzen eindringen die ernsten Worte Deines Vorläufers Johannes:
    'Bereitet den Weg des Herrn! Macht eben seine Pfade!
    (Lk 3,4)
    [....]
    Gott, mit freudigem Verlangen sehen wir dem heiligen Weihnachtsfest entgegen, an dem wir wieder die menschliche Geburt Deines Sohnes feiern.
    Mit Freude nehmen wir Ihn auf als unseren Heiland.

    Lass uns in Fülle teilhaben an Seiner Erlösung, damit wir Ihm auch mit Zuversicht entgegensehen, wenn Er einst wiederkommt, die Welt zu richten.



    Der mit Dir lebt und herrscht von Ewigkeit zu Ewigkeit.

    Amen.

    Ehre sei dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste wie es war im Anfang so auch jetzt und allezeit und in Ewigkeit.
    Amen."

    -

    Entnommen aus:
    "VENITE ADOREMUS
    Eucharistische Gebete für das Kirchenjahr"

    -

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  • Advent, Zeit der SehnsuchtDatum21.12.2019 22:55
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus!


    Der 4. Adventssonntag:

    Zur Bedeutung der vierten Kerze des Adventskranzes:

    (Zur Erinnerung:
    die erste Kerze steht für den Ewigen Ratschluss Gottes, die durch den Sündenfall des einen Adam gefallene Menschheit nicht der Finsternis zu überlassen und damit für die Verheissung der Erlösung durch den "neuen Adam", unseren Herrn und Gott Jesus Christus.
    Hierfür hat Gott ein einziges Mal Feindschaft gesetzt:
    Gen 3,15
    "Feindschaft setze ich zwischen dich und die Frau, zwischen deinen Nachwuchs und ihren Nachwuchs Er trifft dich am Kopf und du triffst ihn an der Ferse."

    +
    die zweite Kerze steht
    für die Verheissungen an die Patriarchen des Alten Bundes.
    Aus den Nachkommen Abrahams wird der Erlöser entspringen.
    +
    Die dritte Kerze
    steht für Weissagungenq der Propheten des Alten Bundes.
    Hier besonders der Prophet Jesaia:

    "Seht, die
    Jungfrau wird ein Kind empfangen, sie wird einen Sohn gebären und sie wird ihm den Namen Immanuel (Gott mit uns) geben."(Jes 7,14) )

    +




    Die vierte Kerze:

    Sie steht für den den hl. Johannes den Täufer....
    für den Übergang des Alten in den Neuen Bund durch den Wegbereiter des Herrn,
    den hl. Johannes den Täufer,
    der auch letztendlich im Fluss Jordan in Angesicht unseres Herrn und Gottes Jesus Christus ausrief:
    -

    "Seht das Lamm Gottes, das hinweg nimmt die Sünden der Welt" (Joh 1,29)

    -
    Siehe dazu bitte auch:
    Fest Taufe des Herrn Buch Jesaja 42,5a.1-4.6-7.


    Zum 4. Adventsonntag aus dem Schott-Messbuch 1962:

    -

    "1. Kl. – Farbe violett
    Stationskirche: Zu den hl. Zwölf Aposteln

    Dieser Sonntag hatte ursprünglich keine eigene Liturgie, da der Gottesdienst des vorangehenden Quatembertages, der sich mit der Erteilung der hl. Weihen durch die ganze Nacht hinzog,
    erst in der Frühe des Sonntags zu Ende ging.
    Später schob man die Quatemberfeier auf den Morgen des Samstags und stellte dann, meist aus Texten der Quatembertage, eine eigene Messe für diesen Sonntag zusammen.

    Sehnsuchtsvoll rufen wir im Introitus nach dem Erlöser.
    Die Epistel nimmt Bezug auf die Diener der Kirche, die am vorhergehenden Quatembersamstag in den Bischofskirchen die hl. Weihen erhalten haben, und warnt vor lieblosem Richten, da sich der Herr das Gericht bei seiner Parusie vorbehalten habe.
    Im Evangelium mahnt der Vorläufer noch einmal eindringlich, dem Herrn die Wege zu bereiten.
    Im Offertorium denken wir mit ehrfürchtiger Freude an Maria, den lebendigen Tabernakel des kommenden Welterlösers.
    In der hl. Kommunion wird auch unsere Seele wie Maria Christusträgerin, ein heiliges, gesegnetes Bethlehem (Comm.)."

    -

    Die hl. Messe:
    http://www.mariawalder-messbuch.de/as62/...vso4/index.html


    Gelobt sei Jesus Christus!


    Die abendliche Vesper mit der sechsten Antiphon vom 22. Dezember:

    -

    "Eröffnungsvers:

    Herr öffne meine Lippen. Aufdass mein Mund Dein Lob verkünde.
    Ehre sei dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste wie es war im Anfang so auch jetzt und allezeit und in Ewigkeit. Amen.


    O-Antiphon:

    O Völkerkönig / ersehnt von allen,
    Du Eckstein, der zusammenfügt die beiden;
    Komm - und bring dem Menschen Heil,
    den Du aus Erdenstaub gebildet.


    Magnificat:

    Hoch erhebt meine Seele den Herrn
    in Gott, meinem Heiland, jubelt mein Geist.
    er hat in Gnaden geschaut auf Seine niedrige Magd,
    siehe, von nun an nennen mich selig alle Geschlechter.

    Grosses hat der Gewaltige an mir getan -
    heilig Sein Name -

    und Sein Erbarmen währt von Geschlecht zu Geschlecht
    über jenen, welche ihn fürchten.

    Macht hat Er geübt mit Seinem Arm,
    Sind zerstreut, die stolzen Herzens sind.

    Herrscher hat Er vom Thron gestürzt,
    Niedrige aber erhoben.

    Hungernde hat Er mit Gütern erfüllt,
    Reiche gehen lassen mit leeren Händen.

    Israels, Seines Knechts, hat Er sich angenommen,
    dass er Seines Erbarmens gedenke,

    wie Er zu unseren Vätern gesprochen -
    Seines Erbarmens für Abraham und sein Geschlecht durch alle Zeit.

    Ehre sei dem Vater und dem Sohn
    und dem Heiligen Geist,

    wie es war im Anfang, so auch jetzt und allezeit,
    und in Ewigkeit. Amen.


    O-Antiphon:

    O Völkerkönig / ersehnt von allen,
    Du Eckstein, der zusammenfügt die beiden;
    Komm - und bring dem Menschen Heil,
    den Du aus Erdenstaub gebildet.


    Marienlob (Alma Mate redemptoris):

    Hohe Mutter des Erlösers,
    du allzeit Himmelspforte und Stern des Meeres,
    hilf deinem Volke, dass sich müht, vom Falle aufzustehen !
    Die du hast geboren, der Natur zum Staunen,
    deines Schosses heiligen Schöpfer.
    Jungfrau bist du, Jungfrau wie zuvor,
    da aus Gabriels Munde du empfingst das Ave,
    mit uns Sündern hab Erbarmen !"

    -
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  • Advent, Zeit der SehnsuchtDatum20.12.2019 23:25
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus


    Wir leben heute in einer Zeit der zunehmenden Verhöhnung und Verspottung unseres Herrn und Gottes Jesus Christus.
    Bösartige Widerwärtigkeiten und Blasphemien zeigen sich gerade auch durch die teuflische Fratze der "modernen Kunst", die sich der Rückendeckung durch antichristliche Gesinnungspolitik gewiss sein kann.
    Umsomehr müssen wir immer wieder unsere unerschütterliche Treue zu Ihm als unseren Erlöser und Heiland und an seinem mystischen Leib, unserer Heiligen Mutter Kirche und ihrer immerwährenden Lehre bekennen und leben.


    Hw Pater Leo Kuchar SSS
    ( Sacerdotes Sanctissimi Sacramenti, Priester vom Allerheiligsten Sakrament) -

    in:
    "Gespräche mit Jesus Christus vor dem Tabernakel"


    -

    "Treue

    Herr Jesus Christus, je näher das Ende der Welt heranrückt, desto wachsamer und treuer müssen wir sein.
    Das Überhandnehmen des Bösen, das wir erleben, ist nicht ein Zeichen, dass Dein Einfluss abnimmt und Deine Macht schwächer wird,
    sondern, dass sich die Wahrhaftigkeit Deiner prophetischen Worte immer klarer bestätigt.
    Es geschieht nichts, was Du nicht vorausgesagt hast.
    Herr Jesus, der Teufel wird alle seine Macht aufbieten, um Deinen Sieg zu verhindern.
    Wir dürfen schon jetzt erfahren, was geschehen wird:

    'Der Widersacher, der sich über alles, was Gott oder Heiligtum heißt, so sehr erhebt, dass er sich sogar in den Tempel Gottes setzt und sich als Gott ausgibt'(2 Thess 2, 4).

    Herr,
    Dein Widersacher wird mit unvorstellbarer Dreistigkeit Deine Rolle zu spielen versuchen.
    Er wird sich als Erlöser und Beglücker ausgeben und mit Wundern der Technik und Wissenschaft viele betören, ihr Vertrauen gewinnen und sie von Dir abwenden.

    Der hl. Paulus bestätigt das mit den Worten:

    'Er wird alle, die verlorengehen betrügen und zur Ungerechtigkeit verführen; sie gehen verloren, weil sie sich der Liebe zur Wahrheit verschlossen haben, durch die sie gerettet werden sollten' (2 Thes 2, 10).

    Herr Jesus, je näher der Tag Deines Triumphes heranrückt,
    desto mehr wird die Macht des Antichrist ausufern.

    Diese Tage werden sogar abgekürzt werden, sonst würden nicht einmal die Gerechten und Treuen bestehen.
    Du selbst hast aufmerksam gemacht:

    Und wenn jene Zeit nicht verkürzt wurde, dann würde kein Mensch gerettet; doch um der Auserwählten willen wird jene Zeit verkürzt werden.“ (Mt 24, 22).
    [....]
    Vor ihrem Ende und vor Deinem Sieg, Herr Jesus, wird die ganze Erde in feindseliger Aufruhr gegen Dich geraten, aber auch in dieser stürmischen Zeit wird Deinem Siege eine Morgenröte vorausgehen - die Verkündigung des Evangeliums allen Völkern der Erde,
    denn Du hast versichert:
    Aber dieses Evangelium vom Reich wird auf der ganzen Welt verkündet werden, damit alle Vöker es hören; dann erst kommt das Ende“ (Mt 24, 14).

    -

    Der hl. Papst Gregor der Grosse über das Glaubens-Geheimnis
    der Menschwerdung des eingeborenen Sohnes Gottes JESUS CHRISTUS:

    -

    "Die Geburt unseres Herrn Jesu Christi übersteigt die Fassungskraft.
    Derselbe ist Er ind Wesenheit Gottes und in der von ihm gewählten Gestalt des Knechtes.
    Derselbe ist Er in Seiner ewigen Körperlosigkeit und in Seinem angenommenen menschlichen Leibe.
    Derselbe ist Er in Seiner unverletzbaren Macht und in unserer leidensfähigen Schwachheit.
    Derselbe ist Es, Der den Thron des Vaters teilt und von den Gottlossen ans Kreuzesholz geschlagen wurde.
    Derselbe ist Es, Der als Bezwinger des Todes über alle Himmelshöhen emporstieg und bis ans Ende der Welt bei der ganzen Kirche bleibt.
    Derselbe ist endlich ist Es, Der in dem Fleisch, in welchem Er zum Himmel auffuhr, kommen und über die Taten aller Sterblichen richten wird, wie Er Sich auch von den Gottlosen richten liess."

    -


    Die abendliche Vesper mit der fünften Antiphon vom 21. Dezember:

    -

    "Eröffnungsvers:

    Herr öffne meine Lippen. Aufdass mein Mund Dein Lob verkünde.
    Ehre sei dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste wie es war im Anfang so auch jetzt und allezeit und in Ewigkeit. Amen.


    O-Antiphon:

    O Aufgang / ewigem Lichte Glanz,
    Du Sonne der Gerechtigkeit;
    Komm - und erleuchte,
    die da harren in Finsternis und Todesschatten.


    Magnificat:

    Hoch erhebt meine Seele den Herrn
    in Gott, meinem Heiland, jubelt mein Geist.
    er hat in Gnaden geschaut auf Seine niedrige Magd,
    siehe, von nun an nennen mich selig alle Geschlechter.

    Grosses hat der Gewaltige an mir getan -
    heilig Sein Name -

    und Sein Erbarmen währt von Geschlecht zu Geschlecht
    über jenen, welche ihn fürchten.

    Macht hat Er geübt mit Seinem Arm,
    Sind zerstreut, die stolzen Herzens sind.

    Herrscher hat Er vom Thron gestürzt,
    Niedrige aber erhoben.

    Hungernde hat Er mit Gütern erfüllt,
    Reiche gehen lassen mit leeren Händen.

    Israels, Seines Knechts, hat Er sich angenommen,
    dass er Seines Erbarmens gedenke,

    wie Er zu unseren Vätern gesprochen -
    Seines Erbarmens für Abraham und sein Geschlecht durch alle Zeit.

    Ehre sei dem Vater und dem Sohn
    und dem Heiligen Geist,

    wie es war im Anfang, so auch jetzt und allezeit,
    und in Ewigkeit. Amen.


    O-Antiphon:

    O Aufgang / ewigem Lichte Glanz,
    Du Sonne der Gerechtigkeit;
    Komm - und erleuchte,
    die da harren in Finsternis und Todesschatten.


    Marienlob (Alma Mate redemptoris):

    Hohe Mutter des Erlösers,
    du allzeit Himmelspforte und Stern des Meeres,
    hilf deinem Volke, dass sich müht, vom Falle aufzustehen !
    Die du hast geboren, der Natur zum Staunen,
    deines Schosses heiligen Schöpfer.
    Jungfrau bist du, Jungfrau wie zuvor,
    da aus Gabriels Munde du empfingst das Ave,
    mit uns Sündern hab Erbarmen !"

    -

  • Gebete - Sprüche - Weisheiten Datum20.12.2019 21:55
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !Lieber benedikt


    Liebe Koi

    Die Aussage von Gandhi über die Liebe mag auf den ersten Blick ansprechend wirken, hat aber mit der wahren Liebe nichts gemein, zumal sie in Wirklichkeit
    D I E
    Liebe, Gott als die Allerheiligste Dreifaltigkeit,
    verneint.

    An anderer Stelle habe ich geschrieben:

    ++++
    Heute wird Gandhi leider auch in katholischen Kreisen als "Weiser" zitiert.
    Die angebliche "Weisheit" Gandhis fusst freilich in seinem hinduistischen Götzenglauben.
    Dazu diese kurzen Anmerkungen:

    Der Hinduismus basiert auf der "Lehre" eines nebulösen - unpersönlichen ! - "Weltengrund" ( Braham ).
    Dieser "Weltengrund" als die Existenzgrundlage von einem Sammelsurium an "personalen Gottheiten" ( Shiva, Vishnu....), die sich denn auch durch "Verkörperungen" bemerkbar machen würden ( Krishna ).Es werden denn in diesem Zusammenhang auch Tiere, Pflanzen, Berge, Flüsse...."verehrt" ( Pantheismus !) und auch dubiose "Geister" finden Erwähnung.
    Es ist denn eine zerfahrene Mixtur aus verschiedengründigen "Gottheiten"
    ( Polytheismus ).
    Der Hinduismus gaukelt einen "ewige Wiederkehr" aller Dinge vor ( kreisförmiges Bild der Weltgeschichte ohne Anfang und Ende ).
    Die Welt an sich sei gemäss Hinduismus nur "Schein", nur das "Göttliche" wirklich.
    ( daher auch das menschenverachtende Kastenwesen !)
    Die Seele ist gemäss hinduistischer Meinung "Teil des Göttlichen" und seit Ewigkeit "existent" also selbst "göttlich".
    Der Leib sei ein blosses "Gefäss" für die "göttliche Seele"

    Diese wenigen augenscheinlichen Irrlehren sind auch die Grundlage für Gandhis Denken.
    Also fern der Ewigen Wahrheit Jesus Christus, Den er auch bewusst ablehnt....
    Zitat Gandhi:
    -

    "Meine Zuneigung zu Jesus ist wirklich groß. Seine Lehre, seine Einsicht und sein Opfertod bewegen mich zur Verehrung.
    Aber ich muß die orthodoxe Lehre, dass Jesus eine Inkarnation Gottes im feststehenden Sinne des Wortes gewesen oder daß er der einzige Sohn Gottes ist, ablehnen.
    Ich glaube auch nicht an die Lehre von der Übertragbarkeit der überschüssigen Verdienste.

    [....]
    Ich kann die Ausdrücke »Gott Sohn«, »Gott Vater« und »Gott Heiliger Geist« nicht buchstäblich nehmen. Es sind alles bildhafte Ausdrücke.
    [....]
    In meinen Augen ist Jesus einer der grössten Propheten und Lehrer, die der Welt je gegeben wurden.
    Dass ich in der Bibel keinen unfehlbaren Bericht vom Leben Jesu sehe, brauche ich wohl nicht besonders hervorzuheben. Ebensowenig halte ich jedes Wort im Neuen Testament für ein Wort Gottes.
    [....]
    Ich möchte deshalb meine christlichen Freunde herzlich bitten, mich zu nehmen, wie ich nun einmal bin.
    Ich achte ihren Wunsch, daß ich denken und handeln sollte wie sie selber und lasse ihn gelten, wie ich den gleichen Wunsch achte und gelten lasse, den die Mohammedaner mir gegenüber äussern.
    Beide Religionen sind für mich so wahr wie meine eigene.
    Meine eigene aber stillt alle meine inneren Bedürfnisse.
    Sie bietet mir alles, wessen ich zu meiner inneren Entfaltung bedarf."

    -

    Wenn also Gandhi von "Gebet" redet, so erkennbar bezogen nur auf Diesseitiges.
    Hinduistisches "Gebet" richtet sich niemals an den Wahren Dreieinen Gott und ist somit fern von Gnade und Erlösung.

    Um Mitlesenden und Suchenden vor falschen Rückschlüssen zu bewahren, müssen wir uns in einem traditionsverbunden katholischen Forum stets an die immerwährende Lehre der Kirche halten und in diesem Sinne denn auch sorgsam "Gebete, Sprüche, Weisheiten" auswählen.
    ++++




    Freundliche Grüsse und Gottes Segen

  • Advent, Zeit der SehnsuchtDatum19.12.2019 23:40
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Die Adventszeit neigt sich mit dem 4. Adventssonntag dem Ende zu....
    die Heilige Nacht naht...
    das unscheinbare erste Kommen des Erĺösers als Kind.... des zur Sühne der Sünden der Welt Mensch gewordenen - einzig geborenen - eingeborenen Sohne Gottes Jesus Christus...Gottes Selbst.
    ( das zweite Kommen am Jüngsten Tage wird in Seiner Göttlichen Macht und Herrlichkeit geschehen
    )

    Die Geschenke an Weihnachten soll(t)en denn auch alleine die Freude über unser Beschenktwerden durch das Kommen unseres Erlösers und Heilandes zum Ausdruck bringen.

    Nutzen wir die verbleibende Adventszeit, um das anstehende Weihnachtsfest gut zu feiern...
    der hl. Franz v. Sales (1567-1622):
    -
    „Um Weihnachten gut zu feiern, werden wir vor allem unseren Verstand demütigen und anerkennen, dass er in keiner Weise fähig ist, auf den Grund dieses großen Geheimnisses vorzudringen, das ein wahrhaft christliches Mysterium ist."
    -

    Ein Geheimnis des Glaubens:
    "empfangen vom Heiligen Geiste, geboren aus der Jungfrau Maria"
    Die Dogmen: Verbindliche Glaubensinhalte; Geheimnisse des Glaubens


    Die Geburt Christi aus der makellosen Jungfrau Maria scheidet die Geister.


    Der hl. Irenäus von Lyon (135-202):
    -

    "Jede Irrlehre beginnt entweder mit der Leugnung der Jungfrauengeburt
    - oder endet damit
    "

    -


    Die abendliche Vesper mit der vierten Antiphon vom 20. Dezember:

    -

    "Eröffnungsvers:

    Herr öffne meine Lippen. Aufdass mein Mund Dein Lob verkünde.
    Ehre sei dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste wie es war im Anfang so auch jetzt und allezeit und in Ewigkeit. Amen.


    O-Antiphon:

    O Schlüssel Davids / Zepter Israels,
    Du tuest auf, und keine Macht kann schliessen,
    Du schliessest, und niemand ist, der öffnet;
    Komm - führe den Gefesselten ans Licht
    aus finsterer Kerkerhaft und Todesschatten.


    Magnificat:

    Hoch erhebt meine Seele den Herrn
    in Gott, meinem Heiland, jubelt mein Geist.
    er hat in Gnaden geschaut auf Seine niedrige Magd,
    siehe, von nun an nennen mich selig alle Geschlechter.

    Grosses hat der Gewaltige an mir getan -
    heilig Sein Name -

    und Sein Erbarmen währt von Geschlecht zu Geschlecht
    über jenen, welche ihn fürchten.

    Macht hat Er geübt mit Seinem Arm,
    Sind zerstreut, die stolzen Herzens sind.

    Herrscher hat Er vom Thron gestürzt,
    Niedrige aber erhoben.

    Hungernde hat Er mit Gütern erfüllt,
    Reiche gehen lassen mit leeren Händen.

    Israels, Seines Knechts, hat Er sich angenommen,
    dass er Seines Erbarmens gedenke,

    wie Er zu unseren Vätern gesprochen -
    Seines Erbarmens für Abraham und sein Geschlecht durch alle Zeit.

    Ehre sei dem Vater und dem Sohn
    und dem Heiligen Geist,

    wie es war im Anfang, so auch jetzt und allezeit,
    und in Ewigkeit. Amen.


    O-Antiphon:

    O Schlüssel Davids / Zepter Israels,
    Du tuest auf, und keine Macht kann schliessen,
    Du schliessest, und niemand ist, der öffnet;
    Komm - führe den Gefesselten ans Licht
    aus finsterer Kerkerhaft und Todesschatten.


    Marienlob (Alma Mate redemptoris):

    Hohe Mutter des Erlösers,
    du allzeit Himmelspforte und Stern des Meeres,
    hilf deinem Volke, dass sich müht, vom Falle aufzustehen !
    Die du hast geboren, der Natur zum Staunen,
    deines Schosses heiligen Schöpfer.
    Jungfrau bist du, Jungfrau wie zuvor,
    da aus Gabriels Munde du empfingst das Ave,
    mit uns Sündern hab Erbarmen !"

    -


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  • Advent, Zeit der SehnsuchtDatum18.12.2019 22:48
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Eine Adventsbetrachtung legt das Augenmerk auch auf
    Das letzte Kommen Jesu Christi in seiner Herrlichkeit,
    um
    die Lebendigen und die Toten zu richten."



    Dazu Hw Pater Leo Kuchar SSS
    ( Sacerdotes Sanctissimi Sacramenti, Priester vom Allerheiligsten Sakrament) -

    in:
    "Gespräche mit Jesus Christus vor dem Tabernakel

    -

    "Herr Jesus, der Sinn der Menschheitsgeschichte ist die Verwandlung und Neugestaltung der Schöpfung.
    Die ganze Welt bewegt sich zum Jüngsten Tag
    Der hl. Petrus bekennt:
    Denn wir sind nicht irgendwelchen klug ausgedachten Geschichten gefolgt, als wir euch die machtvolle Ankunft Jesu Christi, unseres Herrn, verkündeten, sondern wir waren Augenzeugen seiner Macht und Grösse". (2 Petr 1, 16).

    Herr Jesus, wir pilgern zu Dir in Deiner Kirche und Deine Kirche pilgert zu Dir in uns und durch uns.
    Die Gewissheit des Zieles gibt uns Freude und Kraft in allen Wechselfällen einer Fußwanderung.
    Auch Schwierigkeiten und Müdigkeit sind Anzeichen dafür, dass wir Dir näher gekommen sind.

    Der hl. Jakobus eifert uns an:
    Ebenso geduldig sollt auch ihr sein.
    Macht euer Herz stark, denn die Ankunft des Herrn steht nahe bevor"
    (Jak 5, 8)."

    -
    Über das diesseitige Leben, den Tod, das besondere und das allgemeine Gericht sowie die Ewigkeit siehe bitte die folgenden lehrreichen Darlegungen von Prälat Hans Pfeil:
    Die Letzten Dinge (19)



    Die abendliche Vesper mit der dritten Antiphon vom 19. Dezember:

    -

    "Eröffnungsvers:

    Herr öffne meine Lippen. Aufdass mein Mund Dein Lob verkünde.
    Ehre sei dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste wie es war im Anfang so auch jetzt und allezeit und in Ewigkeit. Amen.


    O-Antiphon:

    O Spross aus Jesse / aller Völker Banner,
    vor Dir verstummen staunende Könige,
    Dich flehen an der Erde Stämme:
    Komm - ohne Zögern und befreie uns.


    Magnificat:

    Hoch erhebt meine Seele den Herrn
    in Gott, meinem Heiland, jubelt mein Geist.
    er hat in Gnaden geschaut auf Seine niedrige Magd,
    siehe, von nun an nennen mich selig alle Geschlechter.

    Grosses hat der Gewaltige an mir getan -
    heilig Sein Name -

    und Sein Erbarmen währt von Geschlecht zu Geschlecht
    über jenen, welche ihn fürchten.

    Macht hat Er geübt mit Seinem Arm,
    Sind zerstreut, die stolzen Herzens sind.

    Herrscher hat Er vom Thron gestürzt,
    Niedrige aber erhoben.

    Hungernde hat Er mit Gütern erfüllt,
    Reiche gehen lassen mit leeren Händen.

    Israels, Seines Knechts, hat Er sich angenommen,
    dass er Seines Erbarmens gedenke,

    wie Er zu unseren Vätern gesprochen -
    Seines Erbarmens für Abraham und sein Geschlecht durch alle Zeit.

    Ehre sei dem Vater und dem Sohn
    und dem Heiligen Geist,

    wie es war im Anfang, so auch jetzt und allezeit,
    und in Ewigkeit. Amen.


    O-Antiphon:

    O Spross aus Jesse / aller Völker Banner,
    vor Dir verstummen staunende Könige,
    Dich flehen an der Erde Stämme:
    Komm - ohne Zögern und befreie uns.


    Marienlob (Alma Mate redemptoris):

    Hohe Mutter des Erlösers,
    du allzeit Himmelspforte und Stern des Meeres,
    hilf deinem Volke, dass sich müht, vom Falle aufzustehen !
    Die du hast geboren, der Natur zum Staunen,
    deines Schosses heiligen Schöpfer.
    Jungfrau bist du, Jungfrau wie zuvor,
    da aus Gabriels Munde du empfingst das Ave,
    mit uns Sündern hab Erbarmen !"

    -

  • Advent, Zeit der SehnsuchtDatum17.12.2019 23:06
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Ja, lieber benedikt,
    die sieben O-Antiphonen vor Weihnachten tragen zur besonderen Besinnlichkeit mit bei, fassen sie doch die Weissagungen über den Erlöser zusammen.

    Nachfolgend die abendliche Vesper mit der zweiten Antiphon vom 18. Dezember:

    -

    "Eröffnungsvers:

    Herr öffne meine Lippen. Aufdass mein Mund Dein Lob verkünde.
    Ehre sei dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste wie es war im Anfang so auch jetzt und allezeit und in Ewigkeit. Amen.


    O-Antiphon:

    O Adonai - Herr / Du Du Führer Israels,
    Du zeigtest Dich dem Moses in den Dornen Flammen
    und gabst ihm das Gesetz auf Sinai:
    Komm - erlöse uns mit starkem Arm.


    Magnificat:

    Hoch erhebt meine Seele den Herrn
    in Gott, meinem Heiland, jubelt mein Geist.
    er hat in Gnaden geschaut auf Seine niedrige Magd,
    siehe, von nun an nennen mich selig alle Geschlechter.

    Grosses hat der Gewaltige an mir getan -
    heilig Sein Name -

    und Sein Erbarmen währt von Geschlecht zu Geschlecht
    über jenen, welche ihn fürchten.

    Macht hat Er geübt mit Seinem Arm,
    Sind zerstreut, die stolzen Herzens sind.

    Herrscher hat Er vom Thron gestürzt,
    Niedrige aber erhoben.

    Hungernde hat Er mit Gütern erfüllt,
    Reiche gehen lassen mit leeren Händen.

    Israels, Seines Knechts, hat Er sich angenommen,
    dass er Seines Erbarmens gedenke,

    wie Er zu unseren Vätern gesprochen -
    Seines Erbarmens für Abraham und sein Geschlecht durch alle Zeit.

    Ehre sei dem Vater und dem Sohn
    und dem Heiligen Geist,

    wie es war im Anfang, so auch jetzt und allezeit,
    und in Ewigkeit. Amen.


    O-Antiphon:

    O Adonai - Herr / Du Du Führer Israels,
    Du zeigtest Dich dem Moses in den Dornen Flammen
    und gabst ihm das Gesetz auf Sinai:
    Komm - erlöse uns mit starkem Arm.


    Marienlob (Alma Mate redemptoris):

    Hohe Mutter des Erlösers,
    du allzeit Himmelspforte und Stern des Meeres,
    hilf deinem Volke, dass sich müht, vom Falle aufzustehen !
    Die du hast geboren, der Natur zum Staunen,
    deines Schosses heiligen Schöpfer.
    Jungfrau bist du, Jungfrau wie zuvor,
    da aus Gabriels Munde du empfingst das Ave,
    mit uns Sündern hab Erbarmen !"

    -


    Freundliche Grüsse und Gottes Segen

  • Advent, Zeit der SehnsuchtDatum16.12.2019 22:18
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Die abendliche kirchliche Vesper erfährt vor dem Weihnachtsfest
    - in der letzten Woche der hl. Adventszeit - Einfügungen;
    es sind dies die sieben O-Antiphonen.

    Auch wir dürfen dieses durch die O-Antiphonen besonders ausgedrückte ehrfürchtige Sehnen in den kommenden Tagen mitbeten.

    Zunächst eine Einleitung durch
    Pater Simon Gräuter von der Petrus-Bruderschaft,
    anschliessend das abendliche Gebet
    mit der ersten Antiphon vom morgigen 17. Dezember.

    Zunächst die Einleitung:

    -

    " Die sieben O-Antiphonen

    Allabendlich singt die Kirche dem Herrn ihr Abendlob: die Vesper.
    Deren Höhepunkt ist der Gesang des Magnificat, den einst Maria bei ihrer Begegnung mit Elisabeth anstimmte (Lk 1,46-55).
    Eingerahmt wird der Gesang des Magnificat durch eine feierliche Antiphon (Leitvers).
    Unter den zahlreichen Magnificat-Antiphonen ragen besonders jene
    sieben heraus, welche vom 17. bis zum 23. Dezember gesungen werden.
    Man nennt sie "O-Antiphonen", denn jede von ihnen
    beginnt mit dem Ruf "O",
    mit einem Urlaut der Faszination und des Sehnens, auch der (Ehr-) Furcht.


    Die sieben feierlichen Antiphonen
    flehen den Heiland unter Namen und in Bildern herbei, die dem Alten Testament entnommen sind.
    Diese Bilder werden geheimnisvoll-mystisch entfaltet, ehe sie ein jedes Mal in den
    Ruf Venite- "Komm" münden und um Erlösung bitten.
    Wir finden In den O-Antiphonen
    'eine Zusammenfassung aller Weissagungen über den Erlöser. (...)
    Die sieben Lieder zeigen
    auch untereinander einen Gedankenfortschritt:
    Wir sehen
    zuerst den Gottessohn in seinem vorzeitlichen Leben als unerschaffene Weisheit,
    dann
    im Alten Bunde....als Führer des Volkes in der Wüste,
    als Wurzel Jesse und Schlüssel Davids,
    hierauf....
    als Sonne, endlich sehen wir ihn als Erlöser der Heiden (Völkerkönig),
    als Gott mit uns'

    (Pius Latsch: Das Jahr des Heiles).

    Wir möchten Sie einladen, sich zur Vorbereitung auf das Weihnachtsfest
    mit der Kirche abendlich zu vereinen und vom 17. Dezember an die O-Antiphonen und das Magnificat zu beten.
    Das Gebet kann der folgenden Struktur folgen:
    1. Eröffnungsvers
    2. O-Antiphon (Der jeweilige Antiphon vom 17. - 24. Dezember)
    3. Magnificat
    4. O-Antiphon (Wiederum der jeweilige Antiphon vom 17. - 24. Dezember)
    5. Marienlob (Alma Mate redemptoris)"


    Soweit diese kurze Einführung von Pater Gräuter.


    Nachfolgend die abendliche Vesper mit der
    ersten Antiphon vom 17. Dezember:

    -

    "Eröffnungsvers:

    Herr öffne meine Lippen. Aufdass mein Mund Dein Lob verkünde.
    Ehre sei dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste wie es war im Anfang so auch jetzt und allezeit und in Ewigkeit. Amen.


    O-Antiphon:

    O Weisheit / aus des Höchsten Munde,
    Du reichst vom Anfang bis zum Ende,
    in Kraft und Milde waltest Du in allem:
    Komm - zu lehren uns der Weisheit Wege.


    Magnificat:

    Hoch erhebt meine Seele den Herrn
    in Gott, meinem Heiland, jubelt mein Geist.
    er hat in Gnaden geschaut auf Seine niedrige Magd,
    siehe, von nun an nennen mich selig alle Geschlechter.

    Grosses hat der Gewaltige an mir getan -
    heilig Sein Name -

    und Sein Erbarmen währt von Geschlecht zu Geschlecht
    über jenen, welche ihn fürchten.

    Macht hat Er geübt mit Seinem Arm,
    Sind zerstreut, die stolzen Herzens sind.

    Herrscher hat Er vom Thron gestürzt,
    Niedrige aber erhoben.

    Hungernde hat Er mit Gütern erfüllt,
    Reiche gehen lassen mit leeren Händen.

    Israels, Seines Knechts, hat Er sich angenommen,
    dass er Seines Erbarmens gedenke,

    wie Er zu unseren Vätern gesprochen -
    Seines Erbarmens für Abraham und sein Geschlecht durch alle Zeit.

    Ehre sei dem Vater und dem Sohn
    und dem Heiligen Geist,

    wie es war im Anfang, so auch jetzt und allezeit,
    und in Ewigkeit. Amen.


    O-Antiphon:

    O Weisheit / aus des Höchsten Munde,
    Du reichst vom Anfang bis zum Ende,
    in Kraft und Milde waltest Du in allem:
    Komm - zu lehren uns der Weisheit Wege.


    Marienlob (Alma Mate redemptoris):

    Hohe Mutter des Erlösers,
    du allzeit Himmelspforte und Stern des Meeres,
    hilf deinem Volke, dass sich müht, vom Falle aufzustehen !
    Die du hast geboren, der Natur zum Staunen,
    deines Schosses heiligen Schöpfer.
    Jungfrau bist du, Jungfrau wie zuvor,
    da aus Gabriels Munde du empfingst das Ave,
    mit uns Sündern hab Erbarmen !"

    -

  • Gegenwart ChristiDatum14.12.2019 22:47
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !




    Zum 3. Adventssonntag - Gaudete -:

    -

    "Freuet euch im Herzen allezeit!
    Wiederum sage ich euch: Freuet euch!

    Lasst als Menschen eure Güte erfahren.
    Denn der Herr ist nahe!

    Herr Jesus Christus!
    Zu heiliger Freude rufst Du uns heute durch Deine Kirche.
    Frohe Menschen sollen wir sein, auch wenn wir Busse tun.
    Wir wissen ja: Wenn wir mit rechtem Herzen zu Dir kommen, wirst Du alle Sündenschuld von unserer Seele nehmen.
    Um unseres Heileswillen bist Du ja herabgestiegen zu uns Menschen.
    Dank sei Dir, o Herr!
    So gib uns, Herr, die rechte Freude!
    Die Freude mit Dir, die Freude über Deine gnadenvolle Gegenwart in unserer Mitte.
    Du hast ja gesagt:
    'Ich bin bei euch alle Tage bis ans Ende der Welt'
    (Mt 28,20).
    [....]
    Herr Du bist uns nahe, und wir freuen uns Deiner Gegenwart.
    Aber noch ist unsere Freude nicht vollkommen.


    Denn wir erkennen Dich nur mit den Augen des Glaubens.
    Vor unseren Sinnen bist Du verborgen unter den Gestalten,
    der von Brot und Wein geblieben sind.


    Wir wissen aber:
    Am Ende der Zeiten
    wirst Du in Deiner zweiten Ankunft kommen im vollem Lichte Deiner Gottesmajestät
    und
    in der verklärten Schönheit Deiner menschlichen Natur.


    [....]

    Herr Jesus Christus!
    Mit freudigen Herzen sagen wir Dank für Deine gnadenvolle Gegenwart unter uns sündigen Menschen.



    Gib uns einen lebendigen Glauben, dass wir Dich erkennen,
    wenn Du in verhüllter Gestalt uns nahe bist.

    Gib uns aber auch ein grosses Verlangen, Dich in Deiner Herrlichkeit zu schauen.
    Vor allem aber lass uns bereit sein, wenn Du einst wiederkommst,
    damit dann unsere Freude vollkommen sei.
    Der Du lebst und herrschest von Ewigkeit zu Ewigkeit.

    Amen.
    Ehre sei dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste wie es war im Anfang so auch jetzt und allezeit und in Ewigkeit
    Amen."

    -

    Entnommen aus:
    "VENITE ADOREMUS
    Eucharistische Gebete für das Kirchenjahr"

    -

  • Advent, Zeit der SehnsuchtDatum14.12.2019 22:43
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Der 3. Adventssonntag: "Gaudete"" !

    "Gaudete""...."Freuet euch"....
    Der Herr ist nahe....


    (Zur Erinnerung:
    die erste Advents-Kerze steht für den Ewigen Ratschluss Gottes, die durch den Sündenfall des einen Adam gefallene Menschheit nicht der Finsternis zu überlassen und damit für die Verheissung der Erlösung durch den "neuen Adam", unseren Herrn und Gott Jesus Christus.)
    +
    die zweite Kerze steht
    für die Verheissungen an die Patriarchen des Alten Bundes.
    Aus den Nachkommen Abrahams wird der Erlöser entspringen.)



    Die dritte Kerze
    steht für Weissagungen der Propheten des Alten Bundes.
    Hier besonders der Prophet Jesaia.
    -

    "Seht, die
    Jungfrau wird ein Kind empfangen, sie wird einen Sohn gebären und sie wird ihm den Namen Immanuel (Gott mit uns) geben."(Jes 7,14)


    Und die Weissagung des kommenden Rufers in der Wüste, dem hl. Johannes dem Täufer:


    "Eine Stimme ruft:
    Bahnt für den Herrn einen Weg durch die Wüste!
    Baut in der Steppe eine ebene Strasse für unseren Gott
    !" (Jes 40, 3)




    Aus einer Adventspredigt des hl. Bernhard v. Clairvaux (1090-1153):




    -
    "Liebe Brüder, ihr seid die Kleinen, denen Gott offenbart, was er den Weisen und Klugen verborgen hat.
    Verweilt in eifrigem Nachdenken bei dem, was wirklich dem Heil dient.
    Überlegt, was dieser Advent bedeutet.
    Fragt auch, wer da kommt, woher und wohin, wozu und wie er kommt.

    Eine solche Wissbegierde ist sicher lobenswert und heilbringend.
    Die ganze Kirche würde den gegenwärtigen Advent ja nicht mit solcher Hingabe feiern,
    wäre in ihm nicht ein so grosses Geheimnis verborgen.

    Zuallererst wollen wir mit dem Apostel in Staunen und Bewunderung schauen,
    wie gross der ist, der (in die Welt) eintritt.
    Er ist nach dem Zeugnis des Gabriel
    "der Sohn des Höchsten" und somit selbst der Höchste mit dem Vater, denn es wäre unrecht, auch nur zu denken, der Sohn Gottes sei geringer (als der Vater)."

    -


    Zum 3. Adventssonntag aus dem Schott-Messbuch 1962:

    -

    1. Kl. – Farbe violett oder rosarot
    Stationskirche: St. Peter

    Die Kirche unterbricht heute den Ernst der Adventszeit.
    Alles ist in der Liturgie auf den Ton der Freude gestimmt.
    Statt der violetten Gewänder darf der Priester heute rosarote tragen, der Diakon die Dalmatik, der Subdiakon die Tunicella.
    Die Orgel kann ihr frohes Lied erklingen lassen.
    Freude herrscht, weil der Heiland mit dem Reichtum seiner Erlösungsgnade nahe ist.
    Der Sonntag führt wegen des Anfangs des Introitus den Namen «Gaudete».
    Er entspricht dem Sonntag «Lætare», dem vierten Fastensonntag, und trägt wie dieser den Gedanken der Freude in den Bußernst der Vorbereitungszeit.

    «Der Herr ist nahe» (Intr., Epistel); er erscheint, um das Volk Israel aus der babylonischen Gefangenschaft (Introituspsalm, Offert.), um uns alle zu befreien.
    Wir flehen innig, daß er kommen möge (Oratio, Grad.).
    Schon gibt der Vorläufer den Abgesandten der jüdischen Behörden feierlich Zeugnis von ihm.
    «Der Herr ist nahe.» Ja, «er steht schon in unsrer Mitte», so jetzt beim Opfer der hl. Messe. Er kehrt bei uns ein in der hl. Kommunion; deshalb fort mit allem Kleinmut! (Comm.)

    -


    Die hl. Messe:
    http://www.mariawalder-messbuch.de/as62/...vso3/index.html

    -

    Der Herr ist nahe....
    "Freuet euch" !

    So wie der kleine Paul aus der Zentralafrikanischen Republik
    mit dem Jesuskind auf seinem Arm. (abgebildet auf einer Weihnachtsgrusskarte von "Kirche in Not")


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  • Advent, Zeit der SehnsuchtDatum13.12.2019 23:28
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Ja, lieber benedikt....das innere zur Ruhe kommen Bedarf der Stille;
    gleichsam eingerahmt von der Gnadenquelle einer aufrichtigen hl. Beichte.
    Diese beiden Aspekte sind Bestandteil der segensreichen Adventsgedanken
    von Pater Dieter Biffart von der Petrus-Bruderschaft:

    -

    Der Vorläufer und Bußprediger Johannes der Täufer ruft eindringlich in der Liturgie der Adventzeit:
    Bereitet den Weg des Herrn!
    Macht gerade seine Pfade.
    Was krumm ist, soll gerade, was uneben soll ebener Weg werden
    “ (Lk 3,4 f.).

    Nachdem Gott in der Menschwerdung angekommen ist, will er auch in unserem Herzen Ankunft feiern.
    Deshalb müssen auch wir ihm die Wege bereiten:
    Wie aber bereiten wir dem Herrn die Wege, auf daß Weihnachten auch in unserem Herzen gefeiert werden kann?

    1.)
    Die wichtigste und grundlegendste Vorbereitung auf Weihnachten ist eine aufrichtige, ehrliche Beichte, getragen von der Reue und dem Vorsatz, die Gelegenheit zur Sünde entschieden zu meiden.
    Durch die Sünde gehen wir krumme Wege, die uns von Gott wegführen und unser Herz für Gott verschließen.
    Der Herr aber geht uns nach, er ist gekommen, zu suchen was verloren ist.
    Er will das geknickte Rohr nicht brechen, den glimmenden Docht nicht auslöschen.
    Im Tod und am Ende der Zeiten wird er als gerechter Richter kommen.
    Doch vorher ringt er um jede einzelne Seele und sucht einen Weg um uns Sein Heil schenken zu können.

    Der Herr liebt jede einzelne Seele.
    Er hat sich jede Menschenseele sein kostbares Blut kosten lassen.
    Verwundert es, daß Er alles unternimmt, damit Seine Erlösung nicht um-
    sonst gewirkt wurde?
    In der Beichte machen wir einen Schritt auf den Herrn hin, getragen von Seiner Gnade.
    Doch zuvor hat der Herr schon hundert Schritte auf uns hin getan.
    Er wirbt um uns, Er sucht nach einem Weg in unser Herz.
    Und wenn wir Ihm durch eine Sünde eine Pforte schließen, klopft er an der nächsten und begehrt Einlaß.
    Der Heiland drängt, aber Er zwingt uns nicht.
    Sein Drängen wächst aus Seiner unendlichen Liebe zum Menschen.
    Seien wir nicht widerspenstig, es geht um unser ewiges Heil oder Unheil.
    Bereiten wir dem Herrn daher einen Weg, gehen wir Ihm entgegen, weil Er uns mit Seiner Gnade entgegeneilt.
    Wer das ewige Heil nicht erlangt, ist wie ein Mensch, der an Durst stirbt, obwohl er an
    der Quelle frischen Wassers lebt.
    Haben wir keine Angst vor unserer Schwäche, sagt doch der Apostel Johannes:
    „Dadurch werden unsere Herzen vor seinem Angesicht sich beruhigen, daß wenn uns unser Herz anklagt, Gott größer ist als unser Herz. Er weiß alles“ (1 Joh 3,20).
    Was wir nicht vermögen, will Er durch Seine Gnade möglich machen, die Er uns durch das Beichtsakrament reichlich zuteil werden läßt.



    Gnadenquelle hl. Beichte !


    2.)
    Neben dem fruchtbaren Empfang des Sakramentes bereiten wir dem Herrn einen
    Weg in unser Herz, indem wir mit Johannes dem Täufer in die Wüste gehen.
    Der Konsumrausch unserer Tage hat aus der Bußzeit des Advents schon längst einen vierwöchigen Jahrmarkt gemacht.
    Aus der stillen Einkehr ist eine lärmende „Auskehr“ geworden.
    Entziehen wir uns in der Adventzeit bewußt diesem glitzernden Rummel.
    Die Geschäftigkeit dieser Tage ist durchaus ähnlich derjenigen in der Herberge zu Bethlehem:
    Damals stand der Erlöser vor der Tür –
    „Er kam in sein Eigentum, doch die Seinigen nahmen ihn nicht auf“ (Joh 1,11).
    Sie waren so beschäftigt mit den Dingen dieser Welt, dass sie nicht hören uns sehen wollten, wer um Einlaß bittet.
    Wer im weltlichen Treiben nicht untergeht,
    wird
    das Klopfen Gottes an der Seelenpforte hören.

    Dazu braucht es aber die innere Wüste:
    die Stille, ein zur Ruhe Kommen im Gebet.



    Das beharrliche Gebet

    In den kommenden Tagen werden die Häuser und Wohnungen festlich geschmückt.
    Und dennoch:
    Vergessen wir nicht vor allem anderen,
    unsere Seele zu bereiten und zu
    schmücken.

    Sie soll herrlicher erstrahlen als die Lichter am Weihnachtsbaum."

    -


    Freundliche Grüsse und Gottes Segen
    -|addpics|qps-5f-2218.jpeg-invaddpicsinvv|/addpics|

  • @AnouschkaDatum13.12.2019 23:22
    Thema von Aquila im Forum Herzlich willkommen !

    Liebe Anouschka

    Ich heisse Dich im Forum herzlich willkommen.


    Freundliche Grüsse und Gottes Segen

  • Advent, Zeit der SehnsuchtDatum12.12.2019 23:01
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !

    Die hl. Adventszeit ist die Zeit der Stille.
    Über die Bedeutung der Stille einige Auszüge aus einer Predigt von
    Hw Stephan Müller ( Pfarrei "Mater Dolorosa", Imsterberg, Tirol):

    -

    "ÜBER DIE BEDEUTUNG DER STILLE

    Predigt von Pf. Stephan Müller

    [....]
    "Das große Vorbild der adventlichen Haltungen Stille und Schweigen gibt uns die Muttergottes.
    In Stille und Schweigen ist Maria offen für das Wort des Engels und es geschieht dann das Wunder der Menschwerdung.
    [....]
    Die äußere Stille ist Voraussetzung, um zur inneren Stille zu gelangen.
    Bei der inneren Stille kommt unser innerer Mensch
    – die Seele mit ihren Fähigkeiten – zum Zug.
    Wenn wir Menschen still werden, dann meldet sich unsere Seele. Es kommen uns Dinge in Erinnerung, die wir vielleicht noch nicht erledigt haben, die uns beschäftigen, uns belasten usw. In der Stille meldet sich auch das Gewissen, erinnert uns an Gutes, das wir getan haben oder an Dinge, die vielleicht noch nicht gelöst sind. Im Advent äußere und innere Stille suchen ist in diesem Sinn auch ein Weg zur Selbsterkenntnis,
    ein Weg zum Bußsakrament.
    Eine Advent- oder Weihnachtsbeichte
    können wir nur in der Stille vorbereiten. Daheim in Stille sich Zeit nehmen, sein Leben mit den 10 Geboten Gottes zu konfrontieren (Beichtspiegel).
    [....]
    Das Wort Gottes spricht oft von der Stille.
    Der Prophet Isaias sagt:
    Nur in Umkehr und Ruhe liegt eure Rettung, nur Stille und Vertrauen verleihen euch Kraft. (Isaias 30,15).
    In der Stille, im Stillsein vor Gott, wächst das Gottvertrauen.
    In der Stille können wir reifen. Alles Große geschieht in Stille."

    -
    Die ganze Predigt siehe bitte hier:
    https://www.pfarre-imsterberg.at/predigt...tung-der-stille

    Über die hl. Beichte:
    Gnadenquelle hl. Beichte !
    Lossprechung von den Sünden
    -

  • Aus der Wahrheit seinDatum12.12.2019 22:54
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Pater Titus Kieninger vom Kreuzorden:

    -

    "Wir wissen nicht, unter welchen Bedingungen Gott unsere Treue prüft.
    Darum handeln wir klug, wenn wir:

    + den Herrn am Kreuz liebend betrachten und von ihm Kraft erbitten;

    + Maria, die Getreue unter dem Kreuz und die vielen Märtyrer im Himmel um ihre Fürbitte ansuchen;

    + uns mit kleinen Verzichten im Kampf gegen die Sünde üben;

    + uns durch eifrigen Empfang der hl. Sakramente die Gnade des Starkmutes und der Treue bis zum Ende schenken lassen."


    -
    (entnommen aus dem "St Josephsbatt")
    -

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