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  • Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus!



    Am 6. Januar feiert die Heilige Mutter Kirche das
    Hochfest Epiphanie - die Erscheinung des Herrn.



    Der hl. Bernhard v. Clairvaux über unseren überaus lobenswerten und überaus liebenswerten Herrn:
    -

    "Gross ist der Herr und überaus lobenswert,
    aber klein ist der Herr
    und überaus liebenswert
    als der Kleine nämlich der uns geboren wurde"


    -

    Dieses Fest vereint drei Offenbarungen unseres Herrn und Gottes Jesus Christus:

    1.
    Anbetung und Huldigung durch die Weisen, der hl. Drei Könige Caspar, Melchior und Balthasar ) aus dem Osten;

    2.
    Verkündigung durch den Vater bei der Taufe Jesu Christi am Jordan

    Hierzu eine Anmerkung:
    Unser Herr und Gott Jesus Christus ist ohne Sünde und bedurfte selbstredend keiner Taufe.
    Die "Taufe" durch den hl. Johannes den Täufer war denn auch kein Sakrament sondern diente als erste Offenbarung der Gottheit Christi.
    Zur Erinnerung an die Taufe Jesu im Jordan wird zum Fest der Erscheinung des Herrn feierlich Wasser geweiht.
    Siehe bitte hier:
    Die Sakramentalien

    3.
    Offenbarung der Herrschermacht Christi über die Elemente
    durch die Verwandlung des Wassers in Wein
    auf der Hochzeit zu Kana


    Die Anbetung durch die Weisen
    aus dem Morgenland soll uns das unermessliche Mysterium der Menschwerdung Gottes noch einmal verinnerlichen helfen.
    Gerade auch angesichts einer in der heutigen Zeit christuslos gefeierten "Weihnacht"....einer menschengemachten Farce !



    Die hl. Drei Könige brachten denn auch drei Gaben

    Gold als Sinnbild für das Königtum Christi.

    Weihrauch als Sinnbild für die Gottheit Christi

    Myrrhe als Sinnbild für die menschliche Natur Christi.



    Dazu Pater Nikolaus Lancicius (1574-1652):

    -

    "Heilige Drei Könige

    "Im Golde" so singt die Kirche, "wird die Macht des Königs gezeigt,
    mit Weihrauch erkenne den Hohenpriester
    und in der Myrrhe das Begräbnis des Herrn".

    Treuen Dienst erweise, Christ, deinem König.
    Inbrünstige Gegenliebe schenke Ihm als dem Priester, der für dich sein Blut am Kreuz dargebracht hat und sich selber ganz auf unseren Altären täglich aufopfert.
    Und Ihn als den mit Myrrhe Getränkten und für dich Getöteten ahme nach durch Liebe zum Kreuz und dem Ertragen der Widerwärtigkeiten."

    -


    Pater Marc Brüllingen von der Petrus-Bruderschaft:

    -

    'Wir haben Seinen Stern im Morgenland gesehen und sind gekommen, Ihn anzubeten.'

    Am 6. Januar feiert die Kirche das

    Fest der Erscheinung des Herrn (griechisch: EPIPHANIE).

    Während am hohen und heiligen
    Weihnachtsfest (25. Dezember) die stille Geburt Jesu Christi gefeiert wird, begeht die katholische Kirche am
    Fest Epiphanie das Fest des öffentlichen Bekanntwerdens des neugeborenen Königs, sozusagen das zweite Hochfest in der Weihnachtszeit, das altchristliche Christkönigsfest.
    Die ganze Welt soll die Geburt des neuen Königs erfahren.

    Die Liturgie der Kirche feiert am Fest Epiphanie drei Offenbarungen:

    die Anbetung und Huldigung Christi durch die Weisen aus dem Morgenland

    die feierliche Verkündigung des himmlischen Vaters bei der Taufe Christi
    (Fest: 13. Januar)

    das erste öffentliche Wunder bei der Hochzeit zu Kana, um seine Herrschermacht zu offenbaren
    (Evangelium am 2. Sonntag nach Epiphanie)

    Der Tag der Erscheinung des Herrn ist jedoch nicht nur ein Königsfest, sondern zugleich auch ein Vermählungsfest, da Christus sich mit seiner Braut, der heiligen Kirche vermählt.

    Ebenso vermählt Christus sich mit uns, weil wir in den Weisen, die am heutigen Festtag kommen, um Christus, den König anzubeten und ihm ihre Geschenke darzubringen, die ersten Vertreter aus der Heidenwelt erblicken.
    Christus ist den Heiden erschienen (daher: epiphanein=erscheinen), um zu zeigen , daß auch sie durch ihn erlöst worden sind.
    Epiphanie ist somit auch das Fest der Berufung der Heiden.

    Wir sind folglich auch dazu aufgerufen, Christus, dem König, entgegenzugehen, ihn anzubeten, so wie es die Weisen getan haben.
    Anstelle
    von Gold, Weihrauch und Myrrhe
    sollen wir Ihm uns selbst schenken mit Leib und Seele.
    Wir sollen unserem König angehören, ihm nachfolgen und ihm allein dienen.

    Wie die Weisen sollen wir uns auf den Weg machen, um Gott zu suchen, nach ihm zu fragen und ihn zu finden.
    Die Weisen sind vor allem daher ein schönes Vorbild des Sich-Mühe-Gebens bei der Suche nach Gott, keine Ruhe zu haben, bis man ihn endlich gefunden hat und dann ebenso diese große Freude zu haben, ihn anzubeten und ihm zu huldigen."

    -


    Aus dem Schott-Messbuch 1962:
    -

    "Heute feiert die heilige Kirche und feiern wir mit ihr freudig
    den feierlichen Einzug des Christ-Königs in sein Reich:
    in die zu erlösende Menschheit, in die Kirche, in die Einzelseele.

    Er, der in der Stille der heiligen Weihnacht geboren ward, wird heute als König anerkannt. Epiphanie ist das Fest der «Erscheinung»,
    des «Offenbarwerdens» des Gott-Königs Christus, das zweite Hochfest der Weihnachtszeit,....

    -

    Die hl. Messe:
    http://www.mariawalder-messbuch.de/as62/...an06/index.html



    Über die Geschichte der hl. drei Könige berichtet die "Legenda Aurea" (" Goldenen Legende") des Jacobus de Voragine.
    Dieser war von 1292 - 1298 Erzbischof von Genua und hat in diesem Volksbuch u.a. Lebensgeschichten von Heiligen sowie Heiligenlegenden gesammelt.
    Bez. dem weiteren Verlauf nach der geheimen Rückkehr der Sterndeuter steht geschrieben:
    -

    "Nachdem nun die drei Weisen ihrer Andacht vollkommen Genüge geleistet hatten, gedachten sie ihren Rückzug durch Jerusalem zu nehmen, wie es Herodes verlangt hatte.
    Es erschien ihnen aber ein Engel des Herrn im Schlafe und ermahnte sie, sich nicht wieder zu diesem Könige zu begeben, sondern einen andern Weg zurück in ihre Länder zu nehmen.
    Dieser Ermahnung gehorchten sie und kehrten durch andere, obwohl beschwerlichere Wege wieder dahin zurück, wo sie hergekommen waren.
    Durch den heiligen Apostel Thomas wurden sie getauft,
    später zu Priestern und Bischöfen geweiht
    und bekehrten sehr viele zum christlichen Glauben
    .
    Ihre heiligen Leiber werden im Dome zu Köln verehrt."

    -


    Der Reliquienschrein im Kölner Dom



    Die Zeittafel bez. der Geschichte der Reliquien der Hl. Drei Könige:
    blog-e3859-Die-Reliquien-der-hl-Drei-Koenige.html

    Ausuhrliches über die hl. Drei Könige aus der "Legenda Aurea":
    blog-e3860-Hochfest-Erscheinung-des-Herrn-aus-quot-Legenda-Aurea-quot.html

    -

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  • Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Liebe Kristina, lieber Katholik28,

    Es ist genau so wie ihr es sagt;

    wir empfangen in der hl. Kommunion
    den Leib und das Blut, die Seele und die Gottheit unseres Herrn Jesus Christus !

    Also unseren Herrn Jesus Christus in seinen beiden Naturen,
    der göttlichen und der menschlichen.

    Sein mystischer Leib ist seine Braut, unsere Heilige Mutter Kirche.



    Doch auch Du, lieber benedikt, meinst durchaus Richtiges und Wichtiges in Bezug auf die Person.
    In Jesus Christus ist in der Tat nur EINE PERSON,
    die GÖTTLICHE !



    Wir bekennen:
    "Und das WORT ist Fleisch geworden".....zur Sühne der Sünden der Welt !

    Davon ausgehend als vertiefende Erläuterung mein an anderer Stelle geposteter Beitrag:

    ++++

    Aus:
    "Gründliche Unterweisung in der katholischen Religion."
    (1843)

    -

    "Wie viel Personen sind in Christo?

    NUR EINE EINZIGE die GÖTTLICHE.
    Denn die ZWEITE PERSON in der GOTTHEIT hat die menschliche Natur angenommen,
    und ist zugleich wahrer Gott und wahrer Mensch.
    „Das Wort ist Fleisch geworden“
    (Joh. 1, 14.). -

    Obgleich Christus zwei Naturen hat,
    die göttliche und die menschliche;
    so ist doch NUR EINE PERSON in ihm, die GÖTTLICHE.
    Denn nur die höhere, regierende Substanz heißt Person.
    So machen ja auch zwei verschiedene Naturen in uns, die geistige und körperliche, nur eine Person aus; weil nur die geistige Natur regiert, die körperliche aber, welche regiert wird, obschon mit demGeiste aufs engste verbunden, keine Person ist; da sie nicht für sich besteht, sondern von der andern abhängig ist.

    Weil nun in Christo die göttliche Natur die menschliche regiert, so wie die geistige Natur die körperliche regiert;
    so kann in ihm auch NUR EINE PERSON sein, nämlich die GÖTTLICHE.
    "Was sagen die Menschen vom Menschensohn“? fragte Christus; worauf Petrus antwortete:
    Du bist Christus, Gottes Sohn“ (Math. 16, 13. 16.).
    Und zum Vater betet Jesus:
    "Nun verherrliche du mich bei dir, mit jener Herrlichkeit, die ich bei dir hatte, ehe die Welt war!" (Joh. 17, 5.)
    Was folgt hieraus? -
    Daß ALLE Werke Christi GÖTTLICHE Werke,
    folglich von unendlichem Werte und Verdienste seien;
    indem ihr Wert durch die GÖTTLICHKEIT DER PERSON bestimmt wird.
    -


    -

    Der einzig geborene - eingeborene -, in Ewigkeit gezeugte Sohn, das Ewige Wort Gottes, nennt denn auch nur deshalb Seinen Vater in Joh 14,28 " grösser",
    weil nur Er, der Sohn, die Knechtschaft des Fleisches angenommen hat !
    Aufgrund der Annahme der
    menschlichen Natur ist unser Herr und Gott Jesus Christus
    "sichtbar, sterblich und geringer als die Engel geworden. "


    Dazu der hl. Augustinus:

    -

    "Das also ist der katholische Glaube,
    zu glauben an den allmächtigen, unsterblichen und unsichtbaren Gott Vater
    und
    zu glauben an den allmächtigen, unsterblichen und unsichtbaren Gott Sohn.

    Dieser ist unsichtbar nach seiner göttlichen Geburt,
    aber nach der angenommenen Menschheit ist er
    sichtbar, sterblich und geringer als die Engel geworden
    .
    Endlich haben wir zu glauben
    an den allmächtigen, unsterblichen und unsichtbaren heiligen Geist,
    unsichtbar nach der gleichen Gottheit, aber in Gestalt einer Taube erschienen wegen der Bezeugung des Sohnes.

    Dieß ist die Dreieinigkeit, die einfache Einheit, der unzertrennliche, unaussprechliche, immer währende, immer gegenwärtige, überall herrschende, eine Gott,
    von welchem der Prophet David sagt:
    „Du allein bist der große Gott.“


    -

    Welch ein Mysterium der - zur Sühne der Sünden der Welt - Verdemütigung Gottes in Seiner zweiten Person !


    Diesbezüglich müssen wir auch immer wieder unterstreichen:
    Durch die Annahme der menschlichen Knechtgestalt "fehlt" der Allerheiligsten Dreifaltigkeit im Himmel keinesfalls die Zweite Person.

    Dazu der hl der hl. Hilarius von Poitiers ( gest. 367)
    in seinem Werk "Zwölf Bücher über die Dreieinigkeit (De Trinitate)"
    -

    [....]
    "Deswegen also ist Er sowohl vom Himmel herabgestiegen und auch Menschensohn und endlich im Himmel gegenwärtig, weil das fleischgewordene Wort sein Fortdauern als Wort nicht verloren hatte.
    Denn sofern es Wort ist, bleibt es im Himmel;
    sofern es Fleisch ist, besteht es als Menschensohn;
    sofern das Wort Fleisch wurde, stammt es vom Himmel
    und ist es Menschensohn und ist es im Himmel
    .
    Denn die Kraft des Wortes besteht nicht in körperlicher Art, und auch war es da nicht fern, von wo es herabgestiegen war.
    Und das Fleisch hatte nicht anderswoher seinen Ursprung genommen als aus dem Wort,
    Und das fleischgewordene Wort
    war trotz seines Fleisch-seins dennoch sehr wohl das Wort.



    ++++



    Freundliche Grüsse und Gottes Segen
    -

  • Gegenwart ChristiDatum04.01.2020 22:26
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !

    -

    "Herr Jesus Christus !

    Wir beten Dich an und preisen Deinen heiligen Namen.

    Eines Wesens bist Du mit dem Vater: Gott von Gott, Licht vom Lichte wahrer Gott vom wahren Gott.

    Doch aus Liebe zu uns hast Du Knechtsgestalt angenommen und wurdest uns Menschen gleich.
    Du hast Dich erniedrigt und bis gehorsam geworden bis in den Tod, bis in den Tod am Kreuz.
    Darum hat Gott der Vater Dich erhöht und Dir einen Namen gegeben, der über allen Namen ist:
    In diesem Namen sollen sich alle Knie beugen im Himmel auf Erden und unter der Erde.
    Alle Zungen sollen zur Ehre Gottes des Vaters bekennen:
    Jesus Christus ist der Herr! (Phil 2,5 ff)
    Der Vater im Himmel selbst hat Dir den Namen JESUS gegeben.

    Gepriesen sei Dein Name, Herr, jetzt und in Ewigkeit. (Nach jeder Anrufung)

    Mit diesem Namen haben Dich Maria und Joseph gerufen.
    In diesem Namen haben Sünder und Kranke um Dein Erbarmen gefleht.
    In diesem Namen, Herr, haben die Apostel Zeichen und Wunder gewirkt.
    Um Deines Namens willen haben sie in Freude Schmach erlitten.
    Kei. anderer Name ist uns gegeben unter dem Himmel, in dem wir selig werden.
    Wenn wir in Deinem Namen bitten, wird unser Beten allzeit Erhöhung finden.

    Du wohnst in unserer Mitte hier im Sakrament;



    auch hier
    willst Du uns JESUS sein: Erlöser!

    Lasset uns beten:
    Gott, Du hast Deinen eingeborenen Sohn zum Erlöser des Menschengeschlechtes eingesetzt und Ihn JESUS nennen lassen.
    Lass uns in Deiner Huld voll Freude im Himmel Ihn schauen, dessen Namen wir hier auf Erden verehren:
    Ihn, Christus, unseren Herrn.

    Amen.
    Ehre sei dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geist wie es war im Anfang so auch jetzt und allezeit und in Ewigkeit.
    Amen."

    -

    Entnommen aus:
    "VENITE ADOREMUS
    Eucharistische Gebete für das Kirchenjahr"


    -|addpics|qps-7d-6eca.jpeg-invaddpicsinvv|/addpics|

  • Fest des allerheiligsten Namens JesuDatum04.01.2020 21:38
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Der Monat Januar ist
    dem hochheiligen Namen Jesu gewidmet.

    Zum Fest des allerheiligsten Namens Jesu gemäss dem Liturgiekalender der Tradition
    - im alten Ritus der Sonntag zwischen 1. und 6. Januar,
    dieses Jahr am Sonntag 5. Januar;
    wenn kein Sonntag dazwischenfällt, am 2. Januar -
    (nach der neuen Liturgieordnung allgemein der 3. Januar)


    (El Greco: "Anbetung des Namens Jesu")



    Aus dem Brief des hl. Paulus an die Philipper (2, 9-11):
    -
    "Und darum erhöhte ihn Gott so hoch und verlieh ihm den Namen,
    überragend jeden Namen, 10 auf daß beim Namen Jesu
    »sich beuge jedes Knie«, derer im Himmel, derer auf Erden und derer unter der Erde,
    und »jede Zunge bekenne« (Jes 45,23):
    »Herr ist Jesus Christus«, zur Verherrlichung Gottes, des Vaters."


    -


    Der hl. Petrus in der Apostelgeschichte:
    -

    Apg 4,8
    Da sagte Petrus zu ihnen, erfüllt vom Heiligen Geist:
    Ihr Führer des Volkes und ihr Ältesten!
    Apg 4,9
    Wenn wir heute wegen einer guten Tat an einem kranken Menschen darüber vernommen werden, durch wen er geheilt worden ist,
    Apg 4,10
    so sollt ihr alle und das ganze Volk Israel wissen:
    im Namen Jesu Christi, des Nazaräers, den ihr gekreuzigt habt und den Gott von den Toten auferweckt hat. Durch ihn steht dieser Mann gesund vor euch.
    Apg 4,11
    Er (Jesus) ist der Stein, der von euch Bauleuten verworfen wurde, der aber zum Eckstein geworden ist.
    Apg 4,12
    Und in keinem anderen ist das Heil zu finden.
    Denn es ist uns Menschen
    kein anderer Name unter dem Himmel gegeben,
    durch den wir gerettet werden sollen.


    -

    Aus dem hl. Evangelium nach Lukas:
    -

    Lk 2,21
    Als acht Tage vorüber waren und das Kind beschnitten werden sollte,
    gab man ihm den Namen Jesus,
    den
    der Engel genannt hatte, noch ehe das Kind im Schoss seiner Mutter empfangen wurde.


    -

    Zu diesem Fest eine Predigt des hl. Bernhard v. Clairvaux' (1090-1153):
    -

    "Nicht ohne Absicht vergleicht der Heilige Geist den Namen des Bräutigams mit dem Öl, wenn er die Braut dem Bräutigam zurufen läßt: Wie ausgegossenes Öl ist dein Name.
    Das Öl nämlich leuchtet, nährt und salbt.
    Es regt das Feuer an, es nährt den Leib,
    es mildert den Schmerz, ist also Licht, Nahrung und Arznei.
    Sieh nun, dasselbe gilt auch vom Namen des Bräutigams:
    Er leuchtet, wenn er verkündigt wird,
    er nährt, wenn er im Gedächtnis weilt,
    er mildert den Schmerz und tut wohl, wenn er angerufen wird
    .

    Wir wollen das im einzelnen durchgehen.

    Wodurch ist wohl auf der ganzen Welt
    ein so großes und so plötzliches Glaubenslicht aufgeleuchtet, wenn nicht durch die Predigt des Namens Jesu?
    Hat nicht Gott auf Grund des Lichtes, das dieser Name verbreitet, uns zu seinem wunderbaren Licht berufen, und sagt nicht denen, die von diesem Lichte erleuchtet sin und alles darin schauen, mit recht der heilige Paulus:
    Ihr seid einmal Finsternis gewesen, jetzt aber seid ihr Licht durch den Herrn?
    Diesen Namen sollte im besonderen Auftrag der erwähnte Apostel zu Königen und Völkern und zu den Kindern Israels tragen;
    und er hat ihn getragen wie ein Licht, hat damit erleuchtet sein Vaterland und überall gerufen:
    Die Nacht ist vorüber, der Tag ist herangekommen;
    also laßt uns ablegen die Werke der Finsternis und anlegen die Waffen des Lichtes;
    wie am Tage laßt uns ehrbar wandeln.
    Und erzeigte allen das Licht auf dem Leuchter, indem er überall Jesus verkündigte, und zwar den Gekreuzigten.
    Wie ist dieses Licht aufgeleuchtet und hat die Augen aller Zuschauer geblendet,
    als es aus dem Munde des Petrus wie ein Blitzstrahl ausfuhr und die Fußsohlen und Gelenke eines Lahmen stark machte und dabei viele geistig Blinde zum Sehen brachte!
    Hat er nicht geradezu das Feuer gesprüht, als er sagte:
    Im Namen Jesu Christi von Nazareth steh auf und geh umher?

    Und nicht bloß ein Licht ist der
    Name Jesus;
    er ist auch eine Nahrung.

    Wird man nicht jedesmal gestärkt, sooft man sich seiner erinnert?
    Was gibt dem Verstand dessen, der da denkt, solche Kraft?
    Was belebt so wie er die abgespannten Sinne, stärkt die sittlichen Kräfte,
    erhält gute und ehrbare Sitten, hegt keusche Neigungen?
    Trocken ist jede Nahrung der Seele, wenn sie nicht mit diesem Öl befeuchtet wird;
    sie hat keinen Geschmack, wenn sie nicht mit diesem Salze gewürzt wird.
    Wenn du mir schreibst, so gefällt es mir nicht, wenn ich dort nicht den Namen Jesus lese.
    Wenn du sprichst oder verhandelst, so gefällt es mir nicht, wenn ich dabei nicht den Namen Jesus höre.
    Jesus ist Honig für den Mund, lieblicher Gesang für das Ohr, Jubel für das Herz.

    Aber er ist auch Arznei.
    Ist jemand traurig unter uns?
    Mag nur Jesus in sein Herz kommen und sich auf die Zunge legen.
    Er wird sehen: Sobald das Licht dieses Namens aufleuchtet,
    schwindet aller Nebel und kehrt die Fröhlichkeit zurück.
    Ist einer in Sünde gefallen?
    Eilt er sogar den Fesseln des Todes entgegen in seiner Verzweiflung?
    Wird er da nicht, sobald er diesen Namen des Lebens anruft,
    sofort aufatmen zu neuem Leben?

    -


    Litanei vom heiligsten Namen Jesu

    -

    Herr, erbarme Dich unser!
    Christus, erbarme Dich unser!
    Herr, erbarme Dich unser!
    Jesus, höre uns!
    Jesus, erhöre uns!
    Gott Vater vom Himmel, erbarme Dich unser!
    Gott Sohn, Erlöser der Welt,1)
    Gott Heiliger Geist,
    Heiligste Dreifaltigkeit, ein einiger Gott,
    Jesus, Du Sohn des lebendigen Gottes,
    Jesus, Du Abglanz des Vaters,
    Jesus, Du Schönheit des ewigen Lichtes,
    Jesus, Du König der Herrlichkeit,
    Jesus, Du Sonne der Gerechtigkeit,
    Jesus, Du Sohn der Jungfrau Maria,
    Du liebenswürdiger Jesus,
    Du wunderbarer Jesus,
    Jesus, Du starker Gott,
    Jesus, Du Vater der Zukunft,
    Jesus, Du Verkünder des großen Ratschlusses,
    Du mächtigster Jesus,
    Du geduldigster Jesus,
    Du gehorsamster Jesus,
    Jesus, sanft und demütig von Herzen,
    Jesus, Du Liebhaber der Keuschheit,
    Jesus, unser Liebhaber,
    Jesus, Du Gott des Friedens,
    Jesus, Du Urheber des Lebens,
    Jesus, Du Vorbild aller Tugend,
    Jesus, Du Eiferer der Seelen,
    Jesus, unser Gott,
    Jesus, unsere Zuflucht,
    Jesus, Du Vater der Armen,
    Jesus, Du Schatz der Gläubigen,
    Jesus, Du guter Hirt,
    Jesus, Du wahres Licht,
    Jesus, Du ewige Weisheit,
    Jesus, Du unendliche Güte,
    Jesus, unser Weg und Leben,
    Jesus, Du Freude der Engel,
    Jesus, Du König der Patriarchen,
    Jesus, Du Meister der Apostel,
    Jesus, Du Lehrer der Evangelisten,
    Jesus, Du Stärke der Märtyrer,
    Jesus, Du Licht der Bekenner,
    Jesus, Du Reinheit der Jungfrauen,
    Jesus, Du Krone aller Heiligen,
    Sei uns gnädig, verschone uns, o Jesus!
    Sei uns gnädig, erhöre uns, o Jesus!
    Von allem Übel, erlöse uns, o Jesus!
    Von aller Sünde,2)
    Von deinem Zorne,
    Von den Nachstellungen des Teufels,
    Von dem Geiste der Unlauterkeit,
    Von dem ewigen Tode,
    Von der Vernachlässigung deiner heiligen Einsprechungen,
    Durch das Geheimnis deiner heiligen Menschwerdung,
    Durch deine Geburt,
    Durch deine Kindheit,
    Durch dein heiliges Leben,
    Durch deine Arbeiten,
    Durch deine Todesangst und dein Leiden,
    Durch dein Kreuz und deine Verlassenheit,
    Durch deine Schmerzen,
    Durch deinen Tod und dein Begräbnis,
    Durch deine Auferstehung,
    Durch deine Himmelfahrt,
    Durch die Einsetzung des heiligsten Altarssakramentes,
    Durch deine Freuden,
    Durch deine Herrlichkeit,
    O Du Lamm Gottes, welches Du hinwegnimmst die Sünden der Welt, verschone uns, o Jesus!
    O Du Lamm Gottes, welches Du hinwegnimmst die Sünden der Welt, erhöre uns, o Jesus!
    O Du Lamm Gottes, welches Du hinwegnimmst die Sünden der Welt, erbarme Dich unser, o Jesus!
    Jesus, höre uns
    Jesus, erhöre uns
    1) Erbarme Dich unser!
    2) Erlöse uns, o Jesus!

    Lasset uns beten!

    Herr Jesus Christus, Du hast gesagt: Bittet, und ihr werdet empfangen; suchet, und ihr werdet finden; klopfet an, und es wird euch aufgetan.
    Wir bitten Dich inständig, erfülle uns mit Deiner göttlichen Liebe,
    auf daß wir Dich lieben mit ganzem Herzen, mit Wort und Werk,
    und nimmer lassen von Deinem Lobe.

    Deinen heiligen Namen, o Herr, laß uns immerdar fürchten und lieben zugleich, weil Du ja niemals Deine Führung jenen entziehst,
    die Du fest begründet hast in Deiner Liebe, der Du lebst und herrschest in Ewigkeit. Amen.

    -

    7 Jahre Ablaß.
    Vollkommener Ablaß unter gewöhnlichen Bedingungen,
    wenn man die Litanei mit der Oration einen ganzen Monat lang jeden Tag andächtig betet. (Ablaßbuch, Rom 1950, Seite 52).



    Aus dem Schott-Messbuch 1962:
    -

    Fest des allerheiligsten Namens Jesu

    Am Sonntag zischen dem 1. und 6. Januar oder, wenn kein Sonntag dazwischenfällt, am 2. Januar
    2. Kl. – Farbe weiß


    Schon am Feste der Beschneidung gedenkt die Kirche voll Ehrfurcht des
    heiligsten Erlösernamens.
    Ein eigenes Fest gestattete Klemens VII. 1530 dem Franziskanerorden, der sich um die Ausbreitung der Verehrung dieses Namens besonders verdient gemacht hat.
    Das Fest wurde 1721 durch Papst Innozenz XIII. auf Bitten Kaiser Karls VI. für die ganze Kirche vorgeschrieben.

    Das Namensfest unsres Heilandes bietet uns Gelegenheit, dem Erlöser unsern Dank, unsre Liebe und unsre Huldigung zu Füßen zu legen.
    Unser ganzes Sehnen ist, daß Himmel und Erde sich Jesus unterwerfen und seinen Namen anerkennen und bei ihm Erlösung suchen (Intr.).
    Denn nur bei ihm ist das Heil zu finden (Lesung, Grad., Evang., Offert.). Glücklich alle, die sich ihm in der heiligen Kommunion anbetend und verlangend nahen (Comm., Postcomm.).

    -

    Die hl. Messe:
    http://www.mariawalder-messbuch.de/as62/...jesu/index.html

    -

    Siehe bitte auch:
    Gott offenbart seinen ,,gnädigen Ratschluß" (217)
    3. Januar 2020 Die Messe am Fest des heiligsten Namens Jesus|addpics|qps-79-1eaf.jpeg-invaddpicsinvv|/addpics|

  • Gedenk- und WeihemonateDatum04.01.2020 21:37
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Der Monat Januar
    ist dem hochheiligen Namen Jesu gewidmet.

    Dazu eine Predigt aus früheren Zeiten:
    IHS - Iesus Hominum Salvator,
    -

    Der heiligste Name

    JESUS

    als Heilmittel in unseren Krankheiten

    IHS


    Von Ulrich Vig. Biart, Kloster-Spiritual in Cazis
    (Gest. 23. April 1918)


    Möge Gott in unsern Tagen die
    unvergleichliche Kraft des Namens Jesus, welche bloß die Gleichgültigkeit der Menschen zur Untätigkeit verurteilt hatte, zu neuem Leben erwecken.

    (Hl. Bernardin von Siena)

    Die Herrlichkeit des Namens "Jesus"besteht in der Bedeutung.
    Er bedeutet
    "Gott ist Heil, Heiland" und bezeichnet so voll und kräftig das Amt,
    die Aufgabe des Gottmenschen.
    Es ist also "Jesus" der persönliche und volle Name des Gottmenschen.
    Deshalb klingt er auch überall wieder;
    er wird genannt bei seiner Wiege,
    und er steht über seinem Kreuz
    .

    Der heilige Name Jesus ist ein heiliger majestätischer Name.
    Er ist der Name des unendlich herrlichen Gottes,
    vor dem Himmel und Erde sich neigen; er ist vom himmlischen Vater selbst ausgewählt,

    von einem heiligen Engel vekündet
    .

    Es ist der Name, von dem der heilige Paulus schreibt:
    Im Namen Jesu sollen sich alle Knie beugen. Darum sollen wir Ihn verehren.

    Der Name Jesus ist ein süßer, lieblicher Name.
    Dieser süße Name erinnert uns, wie sehr uns Gott geliebt,
    daß er seinen eingebornen Sohn für uns hingegeben;
    wie sehr der Sohn Gottes uns geliebt, daß er um unsertwillen ein armes, kleines Kind geworden, ein Leben voll Leiden und Mühen geführt und zuletzt am Kreuze sein Blut für uns vergossen hat.
    Er erinnert uns, daß wir in diesem Namen selig werden (Apg. 4,12), wieder in den Himmel kommen können.
    Darum lieben wir diesen süßen Namen.

    Der Name Jesus ist ein mächtiger Name.
    Es ist ja der Name des allmächtigen Gottes,
    dessen, der den Satan überwunden hat.
    Darum sollen wir ihn andächtig gebrauchen,
    und wir werden Hilfe an Leib und Seele erfahren.


    "Im Namen Jesu Christi von Nazareth stehe auf und gehe",
    sprach Petrus und heilte den armen, lahmen Mann an der Tempelpforte (Apg. 3,5.
    Durch die Kraft des Namens "Jesus" treibt Paulus zu Philippi den Teufel aus einer Besessenen.
    Der Apostel sprach zum Geist:
    "Ich befehle dir im Namen Jesu Christi, von ihr auszufahren." Und in derselben Stunde fuhr er aus (Apg. 16,18).

    In diesem heiligen Namen haben die Heiligen die Versuchungen des Satans überwunden und ihn vertrieben, und wir wollen uns bewahren vor den Fallstricken des Teufels, der "unaufhörlich wie ein brüllender Löwe uns umschleicht und sucht, uns zu verschlingen" (1. Petr. 5,8).

    Wollen wir überhaupt in allen unsern Krankheiten der Seele ein sicheres Heilmittel haben, so rufen wir den heiligen, süßen und mächtigen Namen Jesus mit Liebe und Andacht an;
    denn der liebe Heiland selbst hat uns gelehrt: was wir im Namen Jesu bitten, werden wir sicher bekommen (Joh. 16,23).

    Daher lehrt der heilige Bernhard, dieser große Verehrer dieses heiligsten Namens:
    "Dieser Name ist unser Licht, unsere Speise, unsere Arznei;
    er erleuchtet, wenn er gepredigt,
    er nährt, wenn er betrachet,
    er lindert, tröstet, und heilt, wenn er angerufen wird...
    Nein, es gibt nichts, was besser geeignet wäre,
    den Ungestüm des Zornes zu brechen,
    die Wunden des Neides zu heilen,
    unreine Lust zurückzuhalten,
    das Feuer der Schmähsucht auszulöschen,
    den Durst des Geizes zu stillen
    und berhaupt alle schädlichen und ungeordneten Neigungen
    in ihre Schranken zurückzuweisen
    ."

    Daher ermahnt der heilige Chrysostomus:

    "Wenn du issest, wenn du trinkest, wenn du verreisest,
    so tue alles im Namen Jesus, das heißt, rufe Ihn an.
    Alles tue im Namen des Herrn, und alles wird gelingen.

    Wenn du mit Glauben den Namen Jesus anrufest,
    so wirst du die Krankheiten verscheuchen und die Teufel in die Flucht schlagen.
    Und wenn du auch die Krankheiten nicht vertreiben kannst,
    so geschieht es nicht aus Ohnmacht dieses Namens,
    sondern weil es so nützlicher ist.
    Durch diesen Namen ist der Erdkreis bekehrt,
    der Teufel unter die Füße getreten und der Himmel geöffnet worden."

    So dürfen wir sicher annehmen, daß unser Seelenheil aus der andächtigen Anrufung des Namens Jesus Nutzen zieht,
    und auch der Leib, der von so vielen Krankheiten,
    als den Folgen der ersten Sünde heimgesucht wird,
    kann durch Anrufung dieses heiligsten Namens die frühere Gesundheit erlangen.

    In Krankheiten und Leiden der Seele und des Leibes

    - wobei aus Zulassung Gottes nicht selten der böse Geist bedeutenden Einfluß hat; denken wir nur an Job -
    ist der andächtige Gebrauch des heiligen Kreuzzeichens sehr zu empfehlen.

    "Mach dieses Zeichen",
    ermahnt der heilige Emphräm,
    "auf Stirne, Mund und Herz.
    Bei Tag und bei Nacht und an allen Orten decke dich mit diesem Panier, und kein Übel wird dir nahen;
    denn beim Anblick dieses Zeichens flieht zitternd die Macht der Hölle."
    Und der heilige Cyrill sagt:
    "Dieses Zeichen heilt die Krankheiten bis auf die jetzige Stunde."

    -

    Litanei vom heiligsten Namen Jesu

    -

    Herr, erbarme Dich unser!
    Christus, erbarme Dich unser!
    Herr, erbarme Dich unser!
    Jesus, höre uns!
    Jesus, erhöre uns!
    Gott Vater vom Himmel, erbarme Dich unser!
    Gott Sohn, Erlöser der Welt,1)
    Gott Heiliger Geist,
    Heiligste Dreifaltigkeit, ein einiger Gott,
    Jesus, Du Sohn des lebendigen Gottes,
    Jesus, Du Abglanz des Vaters,
    Jesus, Du Schönheit des ewigen Lichtes,
    Jesus, Du König der Herrlichkeit,
    Jesus, Du Sonne der Gerechtigkeit,
    Jesus, Du Sohn der Jungfrau Maria,
    Du liebenswürdiger Jesus,
    Du wunderbarer Jesus,
    Jesus, Du starker Gott,
    Jesus, Du Vater der Zukunft,
    Jesus, Du Verkünder des großen Ratschlusses,
    Du mächtigster Jesus,
    Du geduldigster Jesus,
    Du gehorsamster Jesus,
    Jesus, sanft und demütig von Herzen,
    Jesus, Du Liebhaber der Keuschheit,
    Jesus, unser Liebhaber,
    Jesus, Du Gott des Friedens,
    Jesus, Du Urheber des Lebens,
    Jesus, Du Vorbild aller Tugend,
    Jesus, Du Eiferer der Seelen,
    Jesus, unser Gott,
    Jesus, unsere Zuflucht,
    Jesus, Du Vater der Armen,
    Jesus, Du Schatz der Gläubigen,
    Jesus, Du guter Hirt,
    Jesus, Du wahres Licht,
    Jesus, Du ewige Weisheit,
    Jesus, Du unendliche Güte,
    Jesus, unser Weg und Leben,
    Jesus, Du Freude der Engel,
    Jesus, Du König der Patriarchen,
    Jesus, Du Meister der Apostel,
    Jesus, Du Lehrer der Evangelisten,
    Jesus, Du Stärke der Märtyrer,
    Jesus, Du Licht der Bekenner,
    Jesus, Du Reinheit der Jungfrauen,
    Jesus, Du Krone aller Heiligen,
    Sei uns gnädig, verschone uns, o Jesus!
    Sei uns gnädig, erhöre uns, o Jesus!
    Von allem Übel, erlöse uns, o Jesus!
    Von aller Sünde,2)
    Von deinem Zorne,
    Von den Nachstellungen des Teufels,
    Von dem Geiste der Unlauterkeit,
    Von dem ewigen Tode,
    Von der Vernachlässigung deiner heiligen Einsprechungen,
    Durch das Geheimnis deiner heiligen Menschwerdung,
    Durch deine Geburt,
    Durch deine Kindheit,
    Durch dein heiliges Leben,
    Durch deine Arbeiten,
    Durch deine Todesangst und dein Leiden,
    Durch dein Kreuz und deine Verlassenheit,
    Durch deine Schmerzen,
    Durch deinen Tod und dein Begräbnis,
    Durch deine Auferstehung,
    Durch deine Himmelfahrt,
    Durch die Einsetzung des heiligsten Altarssakramentes,
    Durch deine Freuden,
    Durch deine Herrlichkeit,
    O Du Lamm Gottes, welches Du hinwegnimmst die Sünden der Welt, verschone uns, o Jesus!
    O Du Lamm Gottes, welches Du hinwegnimmst die Sünden der Welt, erhöre uns, o Jesus!
    O Du Lamm Gottes, welches Du hinwegnimmst die Sünden der Welt, erbarme Dich unser, o Jesus!
    Jesus, höre uns
    Jesus, erhöre uns
    1) Erbarme Dich unser!
    2) Erlöse uns, o Jesus!

    Lasset uns beten!

    Herr Jesus Christus, Du hast gesagt: Bittet, und ihr werdet empfangen; suchet, und ihr werdet finden; klopfet an, und es wird euch aufgetan.
    Wir bitten Dich inständig, erfülle uns mit Deiner göttlichen Liebe,
    auf daß wir Dich lieben mit ganzem Herzen, mit Wort und Werk,
    und nimmer lassen von Deinem Lobe.

    Deinen heiligen Namen, o Herr, laß uns immerdar fürchten und lieben zugleich, weil Du ja niemals Deine Führung jenen entziehst,
    die Du fest begründet hast in Deiner Liebe, der Du lebst und herrschest in Ewigkeit. Amen.

    -

    7 Jahre Ablaß.
    Vollkommener Ablaß unter gewöhnlichen Bedingungen,
    wenn man die Litanei mit der Oration einen ganzen Monat lang jeden Tag andächtig betet. (Ablaßbuch, Rom 1950, Seite 52).

    -

  • Religion und WahrheitDatum02.01.2020 23:21
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Die Leugnung der Gottheit Christi....der "rote Faden" durch alle Häresien und deren gemeinsames Band !
    Was wird nicht alles versucht, um die Ewige Wahrheit Jesus Christus zu "entthronen".

    In einer Predigt anlässlich eines Pontifikalamtes im Alten Ritus am 25. Februar 2017 in Kiel
    hat Weihbischof Athanasius Schneider die Kernwahrheit unseres Glaubens hervorgehoben....
    die Menschwerdung Gottes....
    unser Herr und Gott Jesus Christus, empfangen vom Heiligen Geiste, geboren aus der Jungfrau Maria:


    -

    "Die Menschwerdung Gottes ist derart zentral, daß alle anderen Wahrheiten und Lehren des christlichen Glaubens mit ihr stehen oder fallen.
    An der Annahme der Menschwerdung Gottes scheitern die Juden, Moslems, Buddhisten, Zeugen Jehovas, Gnostiker, protestantische Rationalisten und katholische häretische Modernisten, obwohl sich letztere deswegen konsequenter- und ehrlicherweise nicht mehr Christen nennen dürften
    .

    Mit der Annahme der wahren Menschwerdung Gottes ist unzertrennlich verbunden die Annahme der jungfräulichen Empfängnis und Geburt Christi, Seiner Wunder, Seines Sühnetodes am Kreuz und Seiner wahren körperlichen Auferstehung und letztlich auch seiner realen Gegenwart im Geheimnis der Eucharistie.
    Die Einzigartigkeit des Christentums hängt vom wahren Glauben an die Menschwerdung des Sohnes Gottes ab.

    Nach den Worten des heiligen Papstes Leo des Großen ist
    ‘das, was an Christus sichtbar war, in die Sakramente übergegangen‘ (Sermo 74, 2)."

    -
    Siehe dazu bitte auch:
    Das Wort ist Fleisch geworden; die Menschwerdung Gottes
    Gegenwart Christi


    DIE SIEBEN HEILIGEN SAKRAMENTE


    -|addpics|qps-75-0d04.jpg-invaddpicsinvv|/addpics|

  • Die Heiligkeit der KircheDatum02.01.2020 23:19
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !

    Bezugnehmend auf die im Thread "Die neue Kirche" kurz angeschnittene Thematik des Wesens der Kirche als mystischer Leib Christi und als Braut Christi nachfolgend eine Predigt
    von Hw Stephan Müller aus der der traditionsverbundenen Pfarrei Mater Dolorosa in Imsterberg, Tirol:

    -

    "Im Stundengebet betet die Kirche an Dreikönig in der Benedictus Antiphon folgende Worte, sie stammen aus dem frühen 1. Jahrtausend:
    Heute wurde dem himmlischen Bräutigam die Kirche vermählt;
    denn im Jordan hat Christus
    ihre Sünden abgewaschen
    “.
    Versuchen wir, diese Lehre der Kirchenväter über Christus und die Kirche, die auf der Heiligen Schrift beruht, zu erfassen.

    Von den Propheten, z.B. Hosea, wird das Verhältnis zwischen Jahwe und seinem Volk Israel mit dem Bild von Bräutigam und Braut beschrieben.
    Gott ist der Bräutigam und Israel ist die Braut.
    Es ist ein menschliches Bild, das das Liebesverhältnis zwischen Jahwe und seinem Volk ausdrücken will.
    Das versteht jeder: „Gott liebt euch Menschen so sehr, wie ein Bräutigam seine Braut.“ In der gleichen Symbolik wird bei Jeremia die Untreue Israels mit dem Ehebruch verglichen. Israel, die Braut Jahwes, die dem Götzendienst verfallen ist, lebt durch ihre Untreue Jahwe gegenüber in Unzucht und Ehebruch.

    Christus greift dieses Bild Jahwe – Israel, Bräutigam – Braut, nicht nur auf. Er erfüllt es.
    Die Kirchenväter sehen die Taufe Christi im Zeichen der Vermählung:
    Christus – Kirche, Bräutigam - Braut.
    Es geht um die Liebe Christi zu uns, seiner Kirche:
    Christus reiht sich am Jordan in die Reihen der Menschen, die sich vor Johannes als Sünder bekennen.
    Welche Demut des Herrn! Jesus vermählt sich gleichsam mit der sündigen Menschheit, der Bräutigam mit seiner Kirche. Christus zeigt uns sündigen Menschen seine Liebe, indem er uns als Kirche zu seiner Braut macht.
    Der Weg von der Taufe am Jordan führt dann weiter bis zum Kreuz. wo sich das Zeichen am Jordan erfüllt:
    Christus, der himmlische Bräutigam, gibt für seine Braut, die Kirche sein Leben und Blut hin, um uns zu erlösen, um uns das göttliche Leben zu erschließen und den Himmel zu öffnen.
    Das sinngemäß der Gedankengang der Kirchenväter.
    Der heilige Paulus beschreibt es so:
    Christus hat die Kirche geliebt und sich für sie (am Kreuz) hingegeben, um sie rein und heilig zu machen“(Eph 5,25).

    Viele sehen die Kirche nur mehr rein Menschlich, als Institution, als Wirtschaftsbetrieb, als Verein usw. mit ihren Mängeln, Schwächen und Sünden, die sie im menschlichen Bereich natürlich immer haben wird.
    Diese Lehre der Kirchenväter zum Fest der Taufe Christi – Bräutigam und Braut - hilft uns die Kirche in ihrer Übernatürlichkeit zu sehen, das Glaubensgeheimnis der Kirche. An jedem Sonntag beten und bekennen wir:
    Ich glaube an die eine, heilige, katholische und apostolische Kirche.“ Was bedeuten diese Worte?

    Die Kirche ist zuerst Christus, der Menschgewordene Christus selbst, der himmlische Bräutigam.
    Die Kirche beginnt mit dem Kommen des Bräutigams Christus in diese Welt, mit der Menschwerdung aus der Jungfrau Maria in Nazareth.
    Die Kirche wird schrittweise geoffenbart: den Hirten, den Heiligen Drei Königen, am Jordan dem Volk Israel, zu Pfingsten der ganzen Welt.

    Von Gott her gesehen ist die Kirche Jesus Christus. Das Haupt.
    Von uns Menschen her gesehen ist die Kirche die Braut Christi.

    Wir als Menschen, als Getaufte und Gefirmte, sind Kirche im Vollsinn des Wortes.
    Wir sind die Braut, die sich der himmlische Bräutigam erwählt und im Blut seiner Liebe am Kreuz angetraut hat. Wir sind diejenigen, die Christus in seine Nähe gerufen hat.

    Ob wir nun die Kirche vom Bräutigam her betrachten, von Christus her, oder von der Braut her, von uns Menschen aus:
    immer ist die Kirche Gottes Werk.
    Nicht wir haben Christus erwählt, sondern, ER, der Bräutigam, hat uns, seine Braut erwählt.
    Zu den Aposteln sagt der Herr: „Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt“(Joh 15,16).

    Christus, der himmlische Bräutigam.
    Die Kirche als Braut Christi. Diese schöne und tiefe Bild über das Glaubensgeheimnis der Kirche kann uns sagen:
    Es bezeugt uns die tiefe Liebe Christi zu uns Menschen als seine Kirche.
    In dieser Liebe wissen wir uns geborgen!

    Es erinnert uns an den Kern unserer christlichen Berufung: das Leben in der Liebe Christi, die Erwiederung der Liebe Christi durch unsere Gegenliebe.
    Im Zentrum des Christseins steht das Leben in der Liebesbeziehung zu Christus, das Leben in der persönlichen Beziehung zu ihm. Alle anderen Dimensionen der Kirche entspringen diesem Kern: die Liebe zu den Menschen bis hin zur Caritas. Ohne diese Liebe wäre unser christliches Leben seelen- und fruchtlos.

    Jeder Getaufte ist zu dieser bräutlichen Dimension der Kirche berufen.
    Einige Stände und Berufungen in der Kirche haben dies als Lebensauftrag:
    Ordensleute und Ordensschwestern haben als Wesenselement ihrer geistlichen Berufung die bräutliche Liebe der Kirche; sie haben die Berufung, zuerst und vor allem Christus zu lieben. Viele Ordensleute tragen als Zeichen ihrer „Vermählung“ mit Christus einen Professring.

    Noch eine Symbolik der bräutlichen Liebe der Kirche gibt es:
    Ein Bischof vertritt in der Kirche Christus,
    den himmlischen Bräutigam.
    Der Bischofsring, den der Bischof trägt, ist Zeichen seiner Vermählung mit der Kirche, konkret der Kirche in seiner Diözese, für die er sich einsetzen und aufreiben soll.

    Wir Priester haben den Auftrag, die bräutliche Dimension der Kirche durch den Zölibat zu leben.
    Der Zölibat ist viel mehr als nur Ehelosigkeit.
    Er ist eine Lebensform, in welcher der Priester versucht, Christus ganz und ungeteilt zu lieben. Dieser Vorrang der Christusliebe schenkt die Freiheit und Fähigkeit, sich auch ganz an die Menschen – an die Kirche als Braut Christi – zu verschenken.

    Danken wir heute für die Gnade der heiligen Taufe.
    Bei der Taufe hat Christus uns persönlich in das Leben des Dreifaltigen Gottes hineingenommen. Diese Gnade wollen wir beständig nähren und entfalten: durch das Wort Gottes, durch die Sakramente, durch das Zeugnis für den Glauben, bis Christus diese Gnade einmal im ewigen Leben vollenden kann
    . Amen."

    -

    Einige zusätzliche Anmerkung von Hw Stephan Müller:

    -

    Weil die Kirche Gottes Werk ist, das Werk der Allerheiligsten Dreifaltigkeit,
    ist sie einig, heilig, katholisch und apostolisch.


    Die Kirche ist einig:
    sie ist in ihrem Wesen nicht gespalten, nicht sozusagen zerstückelt wie ein Kuchen.
    Nach diesem falschen Verständnis wäre die Kirche dann erst eins, wenn alle Konfessionen und Gruppen sich zusammenschließen. Die Braut Christi ist eins.

    Die Kirche ist heilig:
    Von Christus hergesehen ist die Kirche heilig, makellos und sündenlos.
    Christus ist der drei Mal heilige Gott. Von Christus her gesehen sprechen wir von der heiligen Kirche.
    Das Heilige des Sohnes Gottes durchblutet und erfüllt die Kirche:
    heilig ist sie in ihrer hierachischen Verfassung, im Wort Gottes, in den Sakramenten, in ihrer Lehre, in ihrem Segnen.
    Die Kirche ist das Heiligste, das es in dieser Welt gibt.
    Sie ist das Zelt Gottes auf Erden.
    Deswegen müssen wir in Ehrfurcht und Liebe von der Kirche denken und sprechen.
    Wir sollten von der Kirche sprechen, so wie wir über unsere eigene Mutter sprechen, selbst wenn sie im Menschlichen Fehler macht.


    Die Kirche ist katholisch:
    Katholisch bedeutet allumfassend, universal.
    Die Kirche umfasst alle Zeiten, alle Menschen, alle Sprachen, alle Völker.
    Sie beinhaltet die ganze Reinheit und Schönheit der von Gott geoffenbarten Wahrheit, die ganze Reinheit und Schönheit des Gottesdienstes, der Liturgie, alle Mittel der Gnade und der Heiligkeit.
    Das bedeutet die Kirche ist katholisch.

    Die Kirche ist apostolisch:
    Zur Kirche gehört noch folgendes wesentlich dazu:
    sie hat ein sichtbares Haupt, welches Christus, das unsichtbare Haupt, sichtbar macht.
    Und das sind Petrus und seine Nachfolger, die Päpste.
    In jedem der römischen Bischöfe, in jedem Papst, lebt Petrus, der oberste sichtbare Hirte der Herde Christi, in einem gewissen Sinn weiter.
    Jede christliche Generation kann deshalb sagen:
    „Wir haben Petrus“, wie es auch die erste christliche Generation gesagt hatte.
    „Du bist Petrus, und auf diesem Felsen werde ich meine Kirche bauen“(Mt 16,28).
    Die Kirche ist von Christus auf dem Felsen Petri und der übrigen Apostel erbaut. Das alles bedeutet: die Kirche ist apostolisch.
    [....]
    Heute befindet sich die katholische Kirche in einer großen Not.
    Um diese Not zu überwinden ist es notwendig, das Glaubensgeheimnis der Kirche wieder zu erfassen.
    Das wiederum hängt zusammen mit der wahren Gottheit Christi.
    Sich hineinbeten und hineinknien in das Glaubensgeheimnis der Kirche
    .
    Ich lade euch ein, im Katechismus die Kapitel über die Kirche zu lesen und zu betrachten.

    -

    Die genannte Pfarrei hat auch eine Webseite.
    Sie ist eine wahre Fundgrube gut katholischer Katechese.
    Besonders gilt dies auch für die abrufbaren Predigten.
    Hier der Link:
    http://www.pfarre-imsterberg.at


    -

  • Gegenwart ChristiDatum31.12.2019 23:11
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus!


    -

    "Dank sei Dir Herr !
    Hier im heiligsten Sakramente bis Du in dieser Güte und Herablassung an die Grenzen des Möglichen gegangen.
    Wir alle sollten Dein gnadenvolles Herabsteigen in unsere Welt und Dein Erlösungsopfer miterleben;
    wir alle sollten
    unmittelbar schöpfen können aus den Quellen des Heiles, die Du uns erschlossen. Darum hast Du hier Deine Herrlichkeit verborgen unter den Gestalten, die von Brot und Wein zurückgeblieben sind.

    Die Augen unseres Glaubens erkennen Dich unter den leblosen Zeichen.

    Wir beten Dich an, o Herr, wir preisen Deine Güte.

    Wir wollen aber niemals vergessen, dass all diese Werke Deiner Erbarmung nicht zu denken sind ohne Maria. Deine heilige Mutter.

    Sie hat
    Dir, ewiger Sohn des ewigen Vaters, in freiem Mitwirken mit dem Ratschluss des Vaters im Himmel, die menschliche Natur geschenkt, sie hat Dich in der heiligen Nacht für die Welt geboren.



    In tiefer Ehrfurcht beten wir Dich an, Sohn des Vaters, Sohn Mariens!
    Ihrer wollen wir jetzt in Dankbarkeit und Liebe gedenken.
    Denn ihr verdanken wir alles.
    Sie ist ja Deine Mutter. Das wahre Leben hat sie uns geschenkt in Dir, o Herr.

    Lasset uns beten :
    Gott himmlischer Vater. Du hast durch die fruchtbare Jungfrauschaft Mariens der Menschheit die Güter des ewigen Heiles geschenkt.
    Wir bitten Dich:
    Lass uns ihre mütterliche Fürsprache erfahren, denn durch sie haben wir den Urheber des Lebens empfangen:
    Unsern Herr Jesus Christus, Deinen Sohn, der mit Dir lebt und herrscht in der Einheit des Heiligen Geistes, Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit.

    Amen.
    Ehre sei dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste wie es war im Anfang so auch jetzt und allezeit und in Ewigkeit.
    Amen."

    -

    Entnommen aus:
    "VENITE ADOREMUS
    Eucharistische Gebete für das Kirchenjahr
    "
    -

  • Hochfest Maria GottesmutterDatum31.12.2019 23:08
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Am 1. Januar feiert die Heilige Mutter Kirche
    gemäss Liturgieordnung der Tradition
    weiter den Oktavtag von Weihnachten ( ein gebotener Feiertag !)
    Mit diesem Tag endet auch das achttägige Hochfest Weihnachten, noch nicht aber die "Weihnachtszeit" und die "weihnachtliche Zeit"; siehe bitte hier:
    Wie lange dauert Weihnachten ?


    Aus dem Schott-Messbuch 1962:

    -

    EINFÜHRUNG
    1. Januar

    Oktavtag vom Fest der Geburt des Herrn

    Stationskirche: früher St. Maria zu den Martyrern
    jetzt St. Maria jenseits der Tiber
    1. Kl. – Farbe weiß


    Am achten Tage nach seiner Geburt erhält das göttliche Kind den «Namen über alle Namen», den Namen J e s u s, d. h. Erlöser, Heiland.

    Schon seit ältester Zeit gedenkt die Liturgie des heutigen Festes in zarter Liebe und dankbarer Ehrfurcht auch der heiligen Gottesmutter (vgl. die Orationen und die Stationskirche). Dagegen kommt der Beginn des neuen bürgerlichen Jahres in der Festmesse nicht zum Ausdruck.

    Die hl. Messe:
    http://www.mariawalder-messbuch.de/as62/...an01/index.html
    -


    Am 1. Januar feiert die Heilige Mutter Kirche gem. neuen Liturgie-Kalender auch das - von Papst Paul VI. vom 11. Oktober auf dieses Datum, in die Weihnachtsoktav, verlegte -
    HOCHFEST der GOTTESMUTTER MARIA ! (gebotener Feiertag!

    Das Fest der Mutterschaft der allerseligsten Jungfrau wird
    nach der alten Liturgieordnung am 11. Oktober gefeiert....siehe bitte hier:
    11. Oktober: Fest der Mutterschaft der allerseligsten Jungfrau


    Dogma:
    MARIA - GOTTESMUTTER



    Verkündet am
    Konzil v. Ephesus 431 ( und von nachfolgenden allgemeinen Konzilien wiederholt und bestätigt ):

    Jesus Christus ( der Emmanuel ) ist in Wahrheit Gott und daher
    ist die heilige Jungfrau Gottesgebärerin, denn sie hat
    dem Fleische nach den aus Gott stammenden fleischgewordenen Logos
    ( das Ewige Wort Gottes, den eingeborenen Sohn ) geboren, den
    GOTT-MENSCHEN JESUS CHRISTUS


    -

    Auf diesem Dogma bauen gleichsam alle nachfolgenden Dogmen über die allerseligste Jungfrau und Gottesmutter Maria auf:
    Die Marianischen Dogmen


    Aus einer Predigt des hl. Papst Leo des Grossen
    über die Geburt unseres Herrn Jesus Christus aus der Jungfrau Maria:
    -

    [....]
    "Kein Makel ist auf diese Geburt, die nicht ihresgleichen hat, von der Begierlichkeit des Fleisches übergegangen, keinerlei Schuld von dem Gesetze der Sünde auf sie entfallen.
    Eine königliche Jungfrau aus dem Stamme Davids wird dazu auserwählt,
    die heilige Frucht in sich aufzunehmen und Gottes und der Menschen Sohn
    zunächst im Geiste und dann in ihrem Schoße zu empfangen
    .
    Und damit sie nicht, unbekannt mit dem himmlischen Ratschlusse, über eine so ungewöhnliche Wirkung erschrecke, erfährt sie durch die Unterredung mit dem Engel,
    was in ihr der Heilige Geist wirken sollte.
    Auch glaubt die nicht an Verlust der Jungfräulichkeit, die bestimmt ist,
    bald "Gottesgebärerin" zu werden.
    Denn warum hätte sie in diese neue Art der Empfängnis Zweifel setzen sollen,
    da ihr die Macht des Allerhöchsten dies zu vollbringen verspricht?
    Gestärkt wird ihr gläubiges Vertrauen auch noch durch das Zeugnis eines vorausgehenden Wunders:
    Der Elisabeth, die nicht mehr darauf hoffen konnte, wird Kindersegen verliehen ,
    damit man nicht daran zweifle, daß derjenige, der einer Unfruchtbaren die Kraft zu empfangen gegeben hatte, auch eine Jungfrau empfangen lassen würde."
    [....]

    -
    Die GOTTES-MUTTERSCHAFT Marien's ist das
    erste Dogma überhaupt

    Aus dem Schott-Messbuch 1962:
    -

    Im Jahre 431 verkündete das Konzil von Ephesus feierlich,
    daß «der Emmanuel wahrhaft Gott und deshalb die hl. Jungfrau Gottesgebärerin ist».
    Im Jahre 1931, da man die 1500. Wiederkehr dieses bedeutsamen Ereignisses festlich beging, führte Papst Pius XI. zur Feier dieses Geheimnisses,
    in dem all die großen Gnadenprivilegien Mariens und die herrliche Marienverehrung der Kirche begründet sind, das Fest der Mutterschaft Mariä ein."

    -


    Aus der Lauretanischen Litanei:

    -

    Mutter Christi
    bitte für uns!
    Mutter der Kirche
    bitte für uns!
    Mutter der göttlichen Gnade
    bitte für uns!
    Du reine Mutter
    bitte für uns!
    Du keusche Mutter
    bitte für uns!
    Du unversehrte Mutter
    bitte für uns!
    Du liebenswürdige Mutter
    bitte für uns!
    Du wunderbare Mutter
    bitte für uns!
    Du Mutter des guten Rates
    bitte für uns!
    Du Mutter des Schöpfers
    bitte für uns!
    Du Mutter des Erlösers
    bitte für uns


    -

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  • NEUES JAHR 2020Datum31.12.2019 22:18
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus!


    Zum Beginn des Neuen (bürgerlichen) Jahres:
    (Entnommen aus:
    "VENITE ADOREMUS
    Eucharistische Gebete für das Kirchenjahr"
    )

    -
    "Herr Jesus Christus!

    Wir beten Dich an im heiligsten Sakrament.
    Lass uns
    mit Dir und in Deinem Namen hineingehen in das Jahr, das heute begonnen hat.

    [....]
    Sei uns JESUS, sei uns Erlöser auch in diesem Jahre!
    Wir wissen nicht, o Herr, was dieses neue Jahr uns bringen wird.
    Dunkel und sorgenvoll liegt die Zukunft vor uns.

    Du aber weisst alles. Offen und aufgedeckt liegt es vor Deinem allsehenden Auge.
    Auch dieses Jahr wird schwere Stunden für uns bringen.

    Wir aber wollen uns nicht fürchten, Du bist ja in unserer Mitte und Dein heiliger Name ist angerufen über uns.


    [....]

    Göttlicher Heiland!
    Mit vielen Bitten kommen wir am Beginn dieses Jahres zu Dir.
    Bringe sie als unsrer Mittler vor Deinen und unseren Vater im Himmel.
    Wenn unser Gebet schwach und armselig ist, und wir wegen unserer Sünden nicht wert sind der Erhöhung, dann tritt Du für uns ein mit Deiner gottmenschlichen Heiligkeit und mit dem Reichtum Deiner Verdienste. Und was wir zu beten vergessen, das ergänze Du, unser Fürsprecher beim Vater.
    Vor allem bitten wir Dich:
    Erhalte
    uns auch in diesem Jahr in Deiner Gnade als lebendige Glieder an Deinem mystischen Leibe, Deiner Kirche.
    Lass uns feststehen allzeit im Glauben, mach uns stark in der Hoffnung auf Deine Verheißungen, getreu in der Liebe zu Dir und zu Deinen Brüdern.
    Gib uns die rechte Meinung in allem Tun und Lassen,

    Verleihe Deinen Segen unserer Arbeit.
    Nimm Du das Schicksal unseres Volkes in Deine starke Hand,
    Lass Deine Gnade ruhen über unseren Häusern.
    Erbarme Dich der vielen, die schwer zu tragen haben an der Not der Zeit:
    Der Witwen und Waisen, der Gefangenen und Heimatlosen, der Kranken und der Alten, der Verzagten und Verzweifelten.
    Gib uns ein Herz für fremdes Leid und Gaben unserer Hände, um zu helfen.
    Und wen Du, Herr des Lebens, in diesem Jahr zu Dir rufen willst, den lass in Deiner Gnade aus diesem Leben scheiden."
    [....]
    Lasset uns beten:
    Herr, neige Dein Ohr unserem Bitten:
    Lenke den Lebensweg Deiner Diener in der Sonne Deines Heils und lass uns auf der Wanderschaft dieses Lebens in allen Wechselfällen stets Deiner Hilfe und Deines Schutzes teilhaft werden.
    Durch Christus, unseren Herrn.

    Amen.
    Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist wie es war im Anfang so auch jetzt und allezeit und in Ewigkeit.
    Amen.

    -

    Über das liturgische Kirchenjahr:
    Das liturgische Kirchenjahr
    -

    Liebe Koi, lieber benedikt,

    Auch ich wünsche euch sowie allen Mitgliedern und Mitlesern ein gnadenreiches
    Neues bürgerliches Jahr 2020.




    Freundliche Grüsse und Gottes Segen.

  • Gegenwart ChristiDatum30.12.2019 23:23
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus!


    Zum Abschluss des bürgerlichen Jahres:
    -

    "Herr, unser Gott!
    Leben nach Deinem heiligen Willen: Das hätte auch im vergangenen Jahr unser Dank sein sollen für all Deine Güte.

    Wenn wir aber zurücksehen:
    Wir haben Deinen Willen gewusst, und wie oft haben wir ihn nicht getan!
    Unser Leben ist mehr Sünde und Bitte um Nachlass der Sünden als Tugend und Ringen nach Heiligkeit.
    So bekennen wir uns auch am Ende dieses Jahres wieder als Sünder vor Dir:

    Ich bekenne
    Gott, dem Allmächtigen,
    der seligen, allzeit reinen Jungfrau Maria,
    dem hl. Erzengel Michael,
    dem hl. Johannes dem Täufer,
    den hll. Aposteln Petrus und Paulus,
    allen Heiligen, und allen Brüdern und Schwestern,
    dass ich Gutes unterlassen und Böses getan habe.
    Ich habe gesündigt in Gedanken, Worten und Werken
    durch
    meine Schuld, durch meine Schuld,
    durch
    meine große Schuld.
    Darum bitte ich
    die selige, allzeit reine Jungfrau Maria,
    den heiligen Erzengel Michael,
    den heiligen Johannes den Täufer,
    die heiligen Apostel Petrus und Paulus, alle Heiligen,
    für mich zu beten bei Gott, unserem Herrn.
    Der allmächtige Gott erbarme sich unser! Er lasse uns die Sünden nach und führe uns zum ewigen Leben!
    Amen.
    Nachlass, Vergebung und Verzeihung unser Sünden schenken uns der allmächtige und barmherzige Herr!
    Amen!

    Lässt uns beten:
    Herr Jesus Christus!
    Wir sind sündige Menschen. Immer wieder haben wir den göttlichen Zorn verdient.

    Du aber bist hier in unserer Mitte
    und Dein heiliger Name ist angerufen über uns.

    Und wenn wir immer wieder sündigen,
    dann sei Du immer wieder unser Fürsprecher beim Vater, der Du mit Ihm lebst und herrschst in der Einheit des Heiligen Geistes, Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit.

    Amen.
    Ehre sei dem Vater und dem Söhne und dem Heiligen Geist, wie es war im Anfang so auch jetzt und allezeit und in Ewigkeit.
    Amen."

    -

    Entnommen aus:
    "VENITE ADOREMUS
    Eucharistische Gebete für das Kirchenjahr"



    Über das liturgische Kirchenjahr siehe bitte hier:
    Das liturgische Kirchenjahr
    -

  • 31. Dezember: Heiliger SilvesterDatum30.12.2019 23:18
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Der 31. Dezember - Silvestertag - gilt heute in der Welt bloss noch
    als Tag der (oft ungezügelten) Partys als Abschluss eines bürgerlichen Jahres.
    Nur Wenige wissen noch um den mit diesem Tag verknüpften kirchlichen Festtag, der dem


    hl. Papst Silvester
    (314 - 31.Dezember 335) gewidmet ist.



    Aus dem Schott-Messbuch 1962:
    -

    Es war die große Aufgabe des heiligen Papstes Silvester (314 bis 335), unterstützt von dem ersten christlichen Kaiser Konstantin dem Großen, die Kirche aus dem Zeitalter der Verfolgung in die neue Periode des Friedens hinüberzuführen.
    Er bestätigte auch das erste allgemeine Konzil von Nicäa (325).

    -


    Er wird zu den "Confessores" gezählt ....
    also zu jenen Nachfolgern Christi,
    die sich trotz drohenden Gefahren unerschütterlich zum wahren Glauben bekannten ( bzw. bekennen.)
    Papst Silvester war sich seiner Pflichten als Oberhirte bewusst
    und erfüllte diese auch zum Wohle der Kirche.

    Auszug aus "Stadler's Heiligenlexikon":


    -

    S. Silvester (Sylvester), Pp. Conf. (31. Dec. al 2. Jan.)
    Dieser Papst war ein geborener Römer.
    Sein Vater hieß Rufinus, den er frühzeitig verlor, seine Mutter Justa.
    Seine Erziehung leitete ein Priester, Namens Caritus (Carinus).
    Nach Vollendung seiner Studien wurde er unter die Geistlichkeit Roms aufgenommen
    und erhielt noch vor dem Ausbruche der Diocletianischen Verfolgung die Priesterweihe.
    Er erwarb sich während dieser stürmischen Zeit die Hochachtung und Liebe der Gläubigen.
    Nach dem Tode des Papstes Melchiades im Januar 314 wurde er auf den Stuhl des heil.
    Petrus erhoben, hielt sich aber auf dem Berge Soracte verborgen.
    In demselben Jahre wurde zu Arles ein Concil gehalten, auf welchem er sich durch Gesandte vertreten ließ.
    Man verdammte dort die Spaltung der Donatisten und die Ketzerei der Quartodecimaner.
    Es wurden auch 22 die Disciplin betreffende Canones erlassen.
    Das von den versammelten Bischöfen an den heil. Silvester gerichtete
    Synodalschreiben lautet nach Stolbergs Uebersetzung wie folgt:
    »Wir, die wir durch gemeinschaftliches Band der Liebe und der Einheit unserer Mutter,
    der kathol. Kirche, auf den Willen des Kaisers hieher gekommen sind, begrüßen dich, gottseligen Papst (Religiosissime Papa), mit verdienter Ehrfurcht an diesem Orte, wo wir von schwierigen und unserer Ueberlieferung gefährlichen Menschen, die zügellosen Sinnes sind, Vieles ausgestanden haben, welche aber von der gegenwärtigen Autorität unsres Gottes, von der Ueberlieferung und von der Richtschnur der Wahrheit also verworfen,
    daß sie nichts mehr zu sagen wußten, indem jede ihrer Anklage dahinfiel,
    und kein Erweis ihnen übrig blieb.
    So sind sie denn durch das Urtheil Gottes und unsrer Mutter, der Kirche, welche die Ihrigen kennt und ihnen Zeugniß gibt, theils verurtheilt worden, theils abgewiesen. Und, o geliebtester Bruder!
    daß du es werth geachtet hättest, diesem so großen Schauspiele beizuwohnen.
    In der That glauben wir, daß ein strengerer Beschluß würde abgefaßt worden sein, und daß unsere Versammlung, wenn du mit gerichtet hättest, freudiger würde gejauchzet haben. Da du aber jenen Ort nicht verlassen konntest, an welchem die Apostel ihren beständigen Sitz haben, deren Blut ohne Unterlaß die Ehre Gottes bezeugt, so hat doch uns geschienen, geliebtester Bruder!
    daß wir nicht allein diese Sache, wegen welcher wir berufen waren, sondern auch für die Angelegenheiten unserer Kirchen uns berathschlagen sollten, da bei so großer Verschiedenheit der Provinzen, aus denen wir zusammengekommen, so manche Gegenstände zur Anregung gebracht worden, deren Bestimmung uns nöthig schien.«
    Der heil. Silvester bestätigte ihre Beschlüsse.
    Die Gesetze und Verordnungen, welche der fromme Kaiser Constantinus zum Schutze und zur Erhöhung der christlichen Kirche erließ, dürfen wir um so mehr dem hl. Papste zum Verdienste anrechnen, als der Kaiser gewohnt war, in allen derartigen Dingen nichts ohne den Beirath der Bischöfe zu thun.
    Sie erflossen sämmtlich in den Jahren 313 bis 324.
    Dem allgemeinen Kirchenrathe von Nicäa im J. 325 konnte der heil. Papst wegen Altersschwäche nicht anwohnen, er sandte deßhalb seine Legaten dahin, welche statt seiner den Vorsitz führen sollten, nämlich den Spanier Hosius von Corduba und zwei Römer, Vito und Vincentius.
    Durch seinen Eifer in Erfüllung aller oberhirtlichen Pflichten
    (er erneuerte auf einem römischen Concil die Beschlüsse von Nicäa)
    trug der hl. Silvester Vieles zur Festigung des wahren Glaubens bei.

    Er starb am 31. Dec. 335, nachdem er etwa 21 Jahre auf dem apostol. Stuhle gesessen
    und besonders durch seine väterliche Fürsorge für die Armen geglänzt hatte.
    [....]


    Fortsetzung siehe bitte hier:
    http://www.heiligenlexikon.de/Stadler/Silvester_I.html

    -

  • Hochfest Geburt Christi / WeihnachtenDatum29.12.2019 23:57
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Weihnachten feiern wir die Geburt unseres Heilandes und Erlösers Jesus Christus !
    Unser himmlischer Vater hat uns kraft der Verdienste Seines einzig geborenen Sohnes Jesus Christus, Seines zur Sühne der Sünden der Welt Fleisch gewordenen Wortes,
    die Kindschaft Gottes wieder ermöglicht.
    Die Taufe schenkt wieder die Kindschaft Gottes



    Der hl. Augustinus:
    -

    «Wach auf, Mensch: für dich ist Gott Mensch geworden!
    ‹Wach auf, der du schläfst, und stehe auf von den Toten, und Christus wird dich erleuchten› (Epheserbrief 5,14).
    Für dich, sage ich, ist Gott Mensch geworden.
    Für alle Ewigkeit wärest du gestorben, wäre er nicht in der Zeit geboren»

    -

    Diese innige Bindung an unseren himmlischen Vater erfolgt unter Mitwirkung an den geschenkten Gnaden des Heiligen Geistes durch die immerwährende Lehre der Kirche und somit ihren hl. Sakramenten.


    Unser Erlöser und Heiland:
    Die EWIGE Wahrheit Jesus Christus !


    Aus: "System der katholischen speculativen Theologie" (1838):

    -

    "Da in Gott weder ein Heute noch Gestern und durchaus keine Veränderung ist, so wurde er auch nicht erst in der Zeit versöhnt,
    sondern war es SCHON VON EWIGKEIT HER , jedoch nur deßwegen, weil Christus in der Zeit den die Erlösung bedingenden Kreuzes-Tod starb.
    Dieſer war dann die Bekanntmachung des ewigen Geheimnisses für die in der Zeitlichkeit Wallenden.
    Die heil. Urkunden enthalten Dasselbe.
    Paulus schreibt:
    „Mir, dem Geringsten aller Heiligen, ist gegeben die Gnade, unter den Heiden zu verkünden den unergründlichen Reichthum Christi, und Alle zu erleuchten, welches die Einrichtung des Geheimnisses sei, das VON EWIGKEIT HER in Gott verborgen war“ Eph. III, 8. 9.
    „Gott, der uns gerettet und berufen hat mit heiliger Berufung, nicht nach unseren Werken, sondern nach Seinem Vorsatze und nach Seiner Gnade, die uns gegeben worden ist IN CHRISTUS JESUS VOR EWIGEN ZEITEN, nun aber geoffenbaret durch die Erscheinung unseres Retters Jesus Christus, welcher den Tod vernichtet, und Leben und Unsterblichkeit ans Licht gebracht hat –“ II. Tim. I. 9. 10.
    Hier unterscheidet der Apostel ausdrücklich Begnadigung durch Christus VOR aller Zeit von der Offenbarung derselben in seinen Tagen.
    „Ihr seid losgekauft – durch das theure Blut Christi, als eines reinen unbefleckten Lammes, der zwar in dieser Eigenschaft vorgekannt war schon VOR Begründung der Welt, aber in den letzten Zeiten erschienen ist wegen euch“ I. Petr. I. 19. 20.:
    von Gott war Christus EWIG als Erlöser geschaut, aber er erschien, damit ihn auch die Menschen als Solchen erkannten.

    – „Anbeten werden das Thier alle Bewohner der Erde, deren Name nicht geschrieben ist im Lebensbuche des Lammes, das geschlachtet ist VOR Begründung der Welt“ Offenb. XIII, 8.

    Daraus läßt sich erklären, daß Gott, EHE NOCH die Erlösung geschehen war, die Welt so sehr liebte, daß er Seines einzigen Sohnes nicht schonte; daß er die Seinigen schon von Ewigkeit her auserwählte;
    daß der Sohn, als guter Hirt, ein Leben für Seine Schafe ließ –
    .


    -

  • Gegenwart ChristiDatum28.12.2019 22:59
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus!


    Das Hochfest der Geburt Christi wird eine ganze Woche gefeiert....
    in der Oktavwoche bis zum 1. Januar, dem Oktavtag gem. alter Liturgieordnung.
    ( Papst Paul VI. hat diesen Tag für die neue Liturgieordnung zum Hochfest der Gottesmutter Maria erklärt.)
    Danach folgt die Weihnachtszeit und als Ausklang die weihnachtliche Zeit.
    Näheres dazu siehe bitte hier:
    Wie lange dauert Weihnachten ?



    Zum Sonntag in der Oktav von Weihnachten:

    -

    "Herr Jesus Christus, Sohn des lebendigen Gottes.
    Für uns Menschen und um unseres Heiles willen bist Du vom Himmel herabgestiegen.
    Du hast Fleisch angenommen durch den Heiligen Geist aus der Jungfrau und bist Mensch geworden.
    Noch weiter bist Du in Deiner gottmenschlichen Liebe gegangen.
    Nicht nur die wenigen Menschen damals in Bethlehem,

    wir alle sollten vor Dir knien und Dich schauen dürfen.
    Darum hast Du uns dieses heilige Sakrament geschenkt:
    Dich selbst, verhüllt unter den Gestalten von Brot und Wein.



    Auch die glücklichen Menschen damals konnten Dich nur im Glauben erkennen. Sie sahen ein hilfloses Kind, in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegend.



    Sie glaubten den Worten des Engels:
    'Seht, ich verkünde euch eine grosse Freude, die allen Völkern zuteil werden soll:
    Heute ist euch in der Stadt Davids der Heiland geboren.
    Christus, der Herr!'


    So erkennen auch wir Dich im Glauben. Deinem eigenen, göttlichen Wort glauben wir, dass Du hier zugegen bist im heiligen Sakrament.
    Wir glauben an Dich, Herr und Heiland, und beten Dich an.


    Wenn wir jetzt in der Weihnachtszeit zur Krippe gehen, wollen wir diese beglückende Wahrheit vor Augen haben: Dort ist nur ein Bild von Dir.

    Hier im Sakrament aber bist Du selbst als Gott und Mensch, mit der ganzen Liebe Deines Erlöserherzens, zugegen.




    Dank sei Dir, Herr, dass Du für uns Mensch geworden bist!
    Dank sei Dir, Herr, dass Du im heiligsten Sakrament in unserer Mitte weilest.

    [....]

    Göttlicher Heiland!
    Um uns zu Kindern Deines himmlischen Vaters zu machen, bist Du in der Menschwerdung unser Bruder geworden.
    Du hast uns geheiligt von aller Sünde und uns so das verlorene Erbrecht auf die himmlische Heimat wiedergegeben.

    Noch weiter gehst Du in Deiner Liebe zu uns Menschen.
    Du willst das Geheimnis Deiner Menschwerdung fortführen und vollenden in uns.
    An Deinem eigenen gottmenschlichen Leben gibst Du uns in unbegreiflicher Weise Anteil durch die heiligmachende Gnade.

    So wie die Glieder eines Leibes mit dem Haupte verbunden sind,
    so gehören wir Dir an als Glieder Deines mystischen Leibes, Deiner Kirche.

    Bewahre, o Herr, Dein Leben in uns, die heiligmachende Gnade.
    Lass uns lebendige Glieder sein am Leibe Deiner Kirche!

    Lasset uns beten:
    O Gott.
    Du hast die Würde der menschlichen Natur wunderbar erschaffen und noch wunderbarer wiederhergestellt.
    Lass uns durch das Geheimnis der Menschwerdung Deines Eingeborenen Sohnes teilhaben an seiner göttlichen Natur, wie Er sich herabgelassen hat,
    an
    unserer menschlichen Natur teilzuhaben:
    Jesus Christus, Dein Sohn, unser Herr, der mit Dir lebt und herrscht in der Einheit des Heiligen Geistes Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit.

    Amen.
    Ehre sei dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste wie es war im Anfang so auch jetzt und allezeit und in Ewigkeit.
    Amen."

    -

    Entnommen aus:
    "VENITE ADOREMUS
    Eucharistische Gebete für das Kirchenjahr"

    -


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  • Hochfest Geburt Christi / WeihnachtenDatum28.12.2019 22:59
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Tiefsinnige Worte zum Wesen von Weihnachten von
    Hw Stephan Kemmler aus der Schweiz:

    -
    "Wir leben in einer Zeit, in der Selbsthilfe ganz gross geschrieben wird.
    Die Menschen sollen nicht abhängig sein, daher leisten wir Hilfe zur Selbsthilfe.
    In vielen Restaurants gibt es Selbstbedienung und bei Post und Bank, selbst beim Einkaufen muss man immer mehr selbst erledigen.
    In Selbsthilfegruppen lernen die Menschen, sich selbst zu helfen.
    Viele möchten ihr Sterben selbst bestimmen und andere sich am liebsten selbst erlösen.


    An Weihnachten feiern wir das Gegenteil:
    Der Retter und Heiland ist geboren !

    Das Heil wird uns geschenkt !
    Gott kommt zu uns, um uns zu heilen und zu retten.

    Das Kind in der Krippe ist hilfsbedürftig und zeigt es an:
    Der Weg des Lebens ist, sich helfen zu lassen und zu helfen.
    Als Christen rufen wir nicht: 'Ich kann es selber, hilf du dir auch selbst.'
    sondern unser Ruf lautet: 'Herr, erbarme Dich; Herr wende Dich uns zu.'


    So wünsche ich Ihnen, dass Sie in diesen Tagen vor IHM niederknien und IHN um sein Erbarmen, um seine Hilfe anrufen können.
    Er ist gut, Er wird es tun, Er ist geboren als der Heiland der Welt."

    -

  • Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !



    Am 28. Dezember, feiert die Heilige Mutter Kirche das
    Fest der hll. Unschuldigen Kinder.



    Aus dem hl. Evangelium nach Matthäus:
    -

    Mt 2,13
    Als die Sterndeuter wieder gegangen waren, erschien dem Josef im Traum
    ein Engel des Herrn und sagte:
    Steh auf, nimm das Kind und seine Mutter, und flieh nach Ägypten; dort bleibe, bis ich dir etwas anderes auftrage; denn Herodes wird das Kind suchen, um es zu töten.
    Mt 2,14
    Da stand Josef in der Nacht auf und floh mit dem Kind und dessen Mutter nach Ägypten.
    Mt 2,15
    Dort blieb er bis zum Tod des Herodes.
    Denn es sollte sich erfüllen, was der Herr durch den Propheten gesagt hat:
    Aus Ägypten habe ich meinen Sohn gerufen.
    Mt 2,16
    Als Herodes merkte, dass ihn die Sterndeuter getäuscht hatten, wurde er sehr zornig
    und er ließ in Betlehem und der ganzen Umgebung alle Knaben bis zum Alter von zwei Jahren töten, genau der Zeit entsprechend, die er von den Sterndeutern erfahren hatte.
    Mt 2,17
    Damals erfüllte sich, was durch den Propheten Jeremia gesagt worden ist:
    Mt 2,18
    Ein Geschrei war in Rama zu hören, lautes Weinen und Klagen:
    Rahel weinte um ihre Kinder und wollte sich nicht trösten lassen, denn sie waren dahin.

    -


    Aus zwei Predigten des hl. Augustinus:
    -
    "Heute begehen wir, geliebteste Brüder, den Eingang zum Leben von jenen Kindern, die gemäß dem Berichte des Evangeliums von dem so grausamen König Herodes gemordet worden sind.
    Und darum mag die Erde im höchsten Jubel frohlocken, die als fruchtbare Mutter der himmlischen Streiter und so großer Berühmtheiten auftritt.
    Es ist doch wahr, der gottlose Feind konnte den glücklichen Kindern niemals durch Zärtlichkeiten so großen Nutzen schaffen,
    als er durch den Hass verschafft hat.
    Denn, wie uns das so heilige Fest des heutigen Tages zeigt, hat so viel, als die Bosheit gegen die glückseligen Kleinen sich übergroß gezeigt hat, die Huld an Segen in sie hineinfließen lassen.".

    +

    "Geliebteste Brüder, heute feiern wir den Geburtstag jener Kinder, die nach dem Bericht des Evangeliums von dem grausamen König Herodes ermordet worden sind.
    Darum freue sich und frohlocke die Erde, die fruchtbare Mutter dieser himmlischen Streiter und ihres Heldentums.
    Seht, dieser gottlose Feind hätte den seligen Kindern durch zärtliches Wohlwollen niemals soviel nützen können, als er ihnen durch seinen Haß genützt hat.
    Denn der heutige Festtag zeigt uns, daß, in demselben Maße, als die Bosheit gegen die seligen Kinder wütete, auch Gnade und Segen auf sie herabströmte.
    Selig bist du, Bethlehem, im Lande Juda!
    Du mußtest die Unmenschlichkeit des Königs Herodes beim Morde der Knäblein über dich ergehen lassen; zu gleicher Zeit aber durftest du eine glänzende Schar unmündiger Kinder Gott darbringen. Mit Recht feiern wir ihren Todestag; denn größer war ihr Glück, als die Welt sie zum ewigseligen Leben entließ, als damals, da der Schoß der Mutter sie dieser Erde schenkte. Sie haben die Gnade des ewigen Lebens erlangt, bevor sie das zeitliche Leben genießen konnten. Bei anderen Blutzeugen war der Tod kostbar und verdiente hohes Lob wegen ihres freimütigen Bekenntnisses; bei diesen war der Tod selbst schon Gott wohlgefällig; denn gleich nach dem Eintritt in dieses Leben hat ihnen das Sterben, das ihrem zeitlichen Leben eine Grenze setzte, den Beginn der Herrlichkeit verliehen. Der gottlose Herodes hat sie als Säuglinge von der Mutterbrust weggerissen und sie werden daher mit Recht die Blüten der Blutzeugen genannt; denn sie sind gleichsam die ersten Blumenknospen, die in der Kirche schon inmitten der Winterkälte des Unglaubens sich entfalteten und die der Froststurm der Verfolgung knickte."
    [....]
    O selige Kinder!
    Nur wer auch den Nutzen der Kindertaufe bestreitet,
    wird an eurer im Leiden für Christus [gewonnenen] Krone zweifeln, denn ER, den bei seiner Geburt die Engel verkünden, die Himmel rühmen (Ps 19,2) und die Sterndeuter anbeten konnten, hätte der nicht verhindern können, daß sie so für ihn sterben, wenn er wüßte, daß sie im Tode untergehen und nicht, daß vielmehr in größerer Seligkeit leben werden.
    Es sei ferne, daß Christus, der gekommen ist, die Menschen zu befreien und der am Kreuz hängend für seine Henker gebetet hat, nichts unternommen hätte,
    zur Belohnung derer, die für ihn getötet wurden

    -


    Heute wird vielfach von glaubens und kirchenfeindlichen Kreisen versucht, diesen herodianischen Kindermord als "Erfindung" abzutun....
    um im gleichen Atemzug dem modernen "humanen" herodianischen Abtreibungs-Kindermord an ungeborenen beseelten, und gar bereits auch an geborenen beseelten Kindern "totzuschweigen".
    Abtreibung

    Ungeniert und schamlos werden von den Vorantreibern der mörderischen Abtreibung inflationär heuchlerische "Friedenswünsche" verbreitet, neuerdings gepaart mit dem ökoreligiösen "Klimawandel"-Geschwafel.


    Im Nachwort zum Buch "Das Leben der heiligen Luitgard von Wittichen"
    schreibt Dr. med Gottfried Herztka:
    -
    „Man darf in den Werkplan und in die Werkstatt Gottes, welche der MUTTERSCHOSS ist, grundsätzlich nicht eingreifen.
    Das war den Leuten früher selbstverständlich.
    Der Fluch unserer Tage, das Gegenteil zu lehren, ist eine Herausforderung an den Himmel und wird zur gegebenen Zeit die richtige Antwort erhalten.
    Ich bin überzeugt , dass spätere Generationen über diese Dinge nicht anders urteilen werden als über die Juden- und Krankenmorde der Hitlerzeit“.

    -

    Die Unantastbarkeit des menschlichen Lebens vom Augenblick der Empfängnis
    Unantastbarkeit des menschlichen Lebens vom Augenblick der Empfängnis
    wird heute auf teuflische Art und Weise "relativiert"....dazu eine Abhandlung von Prof. Würmeling:
    Unantastbarkeit des menschlichen Lebens vom Augenblick der Empfängnis (6)


    Zum Fest der Unschuldigen Kinder in der heutigen Zeit, ein sehr trefflicher Kommentar
    von Pater Eugen Mederlet:
    -

    Die Kinder in Bethlehem sind auf Geheiß von König Herodes stellvertretend für Jesus gestorben, weil der seiner nicht habhaft werden konnte.
    Kardinal Meisner hat 2011 in seiner Predigt zum Fest der Unschuldigen Kinder auf
    die Tötung unschuldiger Kinder, die heutzutage bei uns per Abtreibung
    gang und gäbe ist, hingewiesen und damit einen
    - vorhersehbaren-
    Sturm der Entrüstung hervorgerufen.
    Während unsere Atheisten & Neuheiden sich sei altersher darum bemühen, den Kindermord in Bethlehem mit allen möglichen und unmöglichen Mitteln ins Reich der Legende oder Mythologie zu entsorgen, breiten sie über die Zahlen der Kinder,
    die in unserer Zeit daran gehindert werden, zu leben, verbissen einen Teppich des Schweigens aus.

    In den Ländern allerdings, wo die Kultur des Todes schon weitgehend etabliert ist, wurde die Tötung auch geborener, aber schwerkranker oder behinderter Kinder bereits offiziell "legalisiert" ( siehe Belgien, wo Kinder zwischen dem 1. (!) und 18. Lebensjahr, Dank ihrer Einsichtsfähigkeit darüber entscheiden dürfen und sollen, ob sie vom Leben zum Tode befördert werden wollen)


    -

    Aus dem Schott-Messbuch 1962:
    -

    28. Dezember

    Fest der Unschuldigen Kinder

    Martyrer
    Stationskirche: St. Paul
    2. Kl. – Farbe rot

    Dieses dritte Begleitfest von Weihnachten ist im Abendland schon im 5. Jahrhundert bezeugt.
    Wir ziehen im Geiste nach St. Paul vor die Mauern Roms hinaus,
    wo Reliquien der heiligen Unschuldigen Kinder verehrt werden.
    Selbst unmündige Kinder legen für die Ankunft und für das Erlöserwirken Christi Zeugnis ab;
    freudig anerkennen und bekräftigen wir dies Zeugnis (Intr.).
    Mit den aus reinster Gnade den Schlingen des Bösen entrissenen Kindern fühlt die ganze Kirche und fühlen wir glaubend und dankend die Wahrheit der gnadenvollen ersten Ankunft Christi (Grad., Allel.), die durch den Kindermord in der ganzen Umgegend von Bethlehem bekannt wird (Evang.). Mit den sich im Sterben für Christus opfernden Unschuldigen Kindern entziehen auch wir uns in ernstem Opferwillen den Schlingen der Welt, Satans und des Fleisches (Offert.).
    Christus wird bei seiner Ankunft in der hl. Wandlung und in der hl. Kommunion auch an uns die Kraft seiner erlösenden Gnade bekunden.

    -

    Die hl. Messe:
    http://www.mariawalder-messbuch.de/as62/...ec28/index.html
    -|addpics|qps-6p-04a9.jpg-invaddpicsinvv|/addpics|

  • Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !

    Lieber Sel

    Es freut mich, dass Dir diese Abhandlung über den hl. Johannes zugesagt hat.

    Ergänzend noch einige schöne Anmerkungen vom
    hl. Kirchenlehrer Albertus Magnus (1205-1280):
    -

    Das Herz Jesu ist der Quell aller Weisheit.
    Mehr als alle anderen Apostel konnte der Apostel Johannes den Becher des Wissens mit göttlicher Weisheit füllen, weil er der Quelle am nächsten war.
    Er durfte sich über den Born des Weisheitswassers neigen, um seinen Durst durch einen Trunk der Weisheit zu stillen und sich am süßen Duft der spendenden Güte zu laben.
    Christus, der Quell, hat den Apostel Johannes so nahe zu sich hingezogen,
    um
    ihm in seiner Liebe das Kostbarste zu schenken:
    Die Geheimnisse der Gottheit
    .

    Wie man seine Herzensgeheimnisse nur dem besten Freund anvertraut,
    so war Christi Vertrauen dem Johannes gegenüber nicht nur Liebe,
    sondern eigentliche Freundesliebe, trauter Freundesumgang.
    Am Kreuz hat Jesus seinem Lieblingsjünger das Liebste anvertraut, das er auf Erden zurücklassen mußte: Seine Mutter.
    Beim Letzten Abendmahl aber hat er ihm das, was er von seinem Vater empfangen hatte, übergeben: Die Geheimnisse der Gottheit.
    Johannes sollte nicht nur mehr lieben als die Mitapostel, sondern auch vollkommener erkennen.
    So erst war die Liebe vollkommen.
    An der Brust des Heilands, am Herzen Jesu hat er die erhabensten Offenbarungen über die Gottheit Christi erhalten.
    Diese Offenbarungen hat er dann weitergegeben in seinem Evangelium.
    Er konnte tiefer über die Gottheit des fleischgewordenen Logos schreiben als die übrigen Evangelisten,
    weil er unmittelbar aus dem göttlichen Quell des Herzens Jesu geschöpft hat
    .


    -

    Wir erinnern uns, dass der hl. Johannes alleine unter den vier Evangelisten von der Durchbohrung des Herzens Jesu berichtet und dies noch mit deutlichen Worten untermauert.:
    -
    Joh 19,34-36:

    Einer der Soldaten stieß mit der Lanze in Jesu Seite,
    und sogleich floß Blut und Wasser heraus.
    Und der, der es gesehen hat, hat es bezeugt und sein Zeugnis ist wahr.
    Und er weiß, daß er Wahres berichtet, damit auch ihr glaubt
    .
    Denn das ist geschehen, damit sich das Schriftwort erfüllte...
    Sie werden aufschauen zu dem, den sie durchbohrt haben.


    -


    Freundliche Grüsse und Gottes Segen
    |addpics|qps-6q-bf45.jpg-invaddpicsinvv|/addpics|

  • Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Gleich nach dem Fest des Erzmärtyrers hl. Stephanus vom zweiten Weihnachtstag feiert die Heilige Mutter Kirche am 27.12.

    das Fest

    des hl. Apostels und Evangelisten Johannes, dem Lieblingsjünger Christi.

    Alleine ihm war es gegeben sein hl. Evangelium mit dem
    Prolog
    der Menschwerdung des eingeborenen Sohnes Gottes....des Ewigen Wortes zu beginnen
    und sich so auch gleichzeitig dem Geheimnis der Allerheiligsten Dreifaltigkeit nähern zu können wie es keinem anderen Apostel gegeben war.

    -
    Joh 1,1
    Im Anfang war das WORT, und das WORT war bei GOTT, und DAS WORT WAR GOTT.




    Aus: "Die betende Kirche", 1924: (Abtei Maria Laach):

    -

    Heiliger Johannes, Apostel und Evangelist,
    - der Lieblingsjünger Jesu.

    Er wird im Brevier „Jungfrau" genannt.

    Er stirbt nicht, wie Petrus, den gewaltsamen Tod des Martyriums,
    sondern
    Ich will - sagt der Herr im Evangelium -, daß er so bleibe, bis ich wiederkomme."
    Er durchschaut schon im Leben durch seinen tiefdringenden Glauben
    die göttlichen Geheimnisse der "Weisheit", die Christus ist,
    und so geht sein irdisches Schauen unmittelbar ins himmlische über."
    .


    -


    Pater Claret
    - der im 19. Jahrhundert Begründer der Claretiner Missionare -
    gab in einer Festpredigt über den hl. Apostel und Evangelisten Johannes nähere
    Einblicke in das Wesen des Heiligen:
    -

    [....]
    Er ist einer von denen, die nach Jerusalem ziehen, wo sich seine Liebe ( unseres Herrn) zeigt, und er ist einer, die sich am See von Tiberias befinden, wo seine ( unseres Herrn) Macht erstrahlt.
    Ihm erscheint Christus, nachdem er über den Tod triumphiert hat;
    und wie ihr der Herr die Natur gegeben hat, befiehlt er ihm, Zeugnis für die Wahrheit abzulegen.

    Johannes beeilt sich, dieses Zeugnis abzulegen, und es ist ein sicheres Zeugnis,
    weil es wahrhaftig ist
    :

    Verum est testimonium ejus.
    Als Mensch, der die wunderbaren Begebenheiten gesehen hat, die er verkündet,
    spricht er nicht von irgendetwas, das er nicht gesehen oder nur gehört hat:
    quod vidimus et audivimus.
    Und in welcher Gemarkung lässt dieser Mann,
    der durch sein Wort so machtvoll ist, das Donnern seiner Stimme zuerst erschallen?
    In Jerusalem
    , wo noch das Blut des Stephanus dampft und wo das Feuer der Verfolgung geschürt wird angesichts der Siege, die das Evangelium errungen hat.
    [....]
    Die Treue ist die dem Apostolat eigene Tugend:
    Die Treue von Johannes kommt im Himmel der der übrigen Apostel gleich, aber sie ist höher aufgrund ihrer Beständigkeit.
    Er predigte wie die übrigen das Evangelium und durchzog dazu weite Gebiete,
    Asien, Phrygien und das Land der Parther:
    Dort gründete er Kirchen, setzte sich dem Martyrium aus und fuhr Verdienste ein,
    indem er dem Namen Boanerges (Donnersöhne) gehorchte, den man ihm gegeben hatte.
    Die übrigen Apostel verließen Christus in seinem Leiden;
    Johannes folgte ihm bis auf den Kalvarienberg
    und stand fest am Fuße des Kreuzes, ohne das Wüten der Juden zu fürchten.
    Und welche Belohnung erhielt er?
    Dass ihm Jesus Christus seine Mutter schenkte

    [Anmerkung: Und somit auch allen Gläubigen !]

    Der erleuchtetste von den Apostel und derjenige,
    der die höchsten Gedanken über Jesus Christus von sich gab.

    Erleuchtungen, die ihm der Herr zuteil werden ließ,
    als er sich an seine Brust lehnte
    ; hier wird man aufzählen:

    1. das Evangelium, das er schrieb, und in erster Linie dessen Anfang;
    2. die Geheime Offenbarung, in der er in großartigen Bildern die Größe Jesu Christi darlegt;
    3. die Briefe, wo uns Johannes aufweist,
    wie unsere Andacht, unserer Vertrauen und unsere Verhalten zu Jesus Christus sein soll.
    Doch ach! Wie viele sind es, die, statt Christus zu ehren,
    ihn entehren und nach den Worten des Apostels zum Antichristen werden!“

    -


    Aus dem "Buch Legende der Heiligen, 1863":

    -

    [....]
    Die Liebe des Heilandes wirkte auf eine ganz besondere Weise
    im heiligen Johannes
    ;
    sie machte ihn zum innigsten Vertrauten der heiligen Geheimnisse Jesu.

    Mit Petrus und Jakobus durfte er Zeuge seiner Verklärung auf dem Berge Tabor und seiner Todesangst auf dem Ölberge sein.
    Beim letzten Abendmahle durfte sein Haupt an der Brust Jesu ruhen;
    ihm entdeckte auch der Herr den Verrat des Judas, und unter dem Kreuze stehend, nahm er mit dem innigsten Mitleide Anteil
    an dem Leiden und Sterben des Heilandes.
    Und da war es, wo Jesus seinen geliebten Jünger zum Erben jener Liebe machte,
    von der sein Herz gegen seine Mutter glühte,
    indem er diese seine gebenedeite Mutter ihm
    zur Pflege übergab.
    Konnte wohl der Heiland ihn einen stärkern Beweis seiner Liebe geben?
    Er war dadurch der Erstgeborene unter den Kindern der heiligen Mutter Gottes geworden.
    Diese Kinder sind wir
    .
    Denn da sich Jesus gewürdigt hat, uns seine Brüder zu nennen,
    hat er uns als solche sämmtlich seiner Mutter empfohlen.

    Ungeachtet seines bitteren Schmerzes blieb der heilige Johannes und Maria und Magdalena am Fuße des Kreuzes.
    Er sah Jesum seinen Geist aufgeben, sah seine Seite mit der Lanze öffnen und Blut und Wasser daraus fließen.
    Er nahm seinen heiligen Leichnam mit vom Kreuze ab und legte ihn
    in den Schooß der schmerzhaftesten Mutter.
    Er hat auch seinem Begräbnis beigewohnt und sein Herz legte sich mit in das Grab seines Heilandes, an dem seine ganze Liebe hing
    . - Daher lief er denn auch auf die Meldung der heiligen Frauen,
    sie hätten Jesum gesehen, eilends mit Petrus zum Grabe und erreichte zuerst die Grabstätte.
    [....]
    So voll Liebe der heilige Johannes gegen alle Menschen war,
    so ging ihm doch die Wahrheit über Alles,
    ohne welche es auch keine wahre Liebe gibt
    .

    Um der Wahrheit, die er selbst in Christus gesehen und gehört,
    Zeugnis zu geben und die Irrlehre zu widerlegen, schrieb er auf Verlangen der Gläubigen sein heiligen Evangelium
    .

    Ehe er die Feder ergriff, ließ er allgemeine Fasten und Gebete anstellen
    und nach diesem begann er den Eingang seines Evangeliums mit den Worten niederzuschreiben:

    Im Anfange war das Wort (nämlich Gottes Sohn)
    und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort
    .”

    Er war damals ein Greis von 85 Jahren, als er seine Evangelium schrieb, dessen Inhalt so erhaben ist, daß, wie ein heiliger Kirchenlehrer sagt, kein menschlicher Geist ihn durchdringen mag.
    Wie ein Adler zu den Lichtstrahlen der Sonne sich erschwingt, so,
    daß ihm kein menschliches Auge zu folgen vermag, so schwingt sich der heilige Johannes empor zum Lichtthrone Gottes und schaut in die Tiefen der Gottheit.
    Deshalb wird der heilige Evangelist mit einem Adler an seiner Seite abgebildet
    .

    [....]


    http://www.heiligenlegenden.de/monate/de...elist/home.html



    Zur Symbolik des "Adlers":

    Den vier hl. Evangelisten wird jeweils symbolisch ein geflügeltes Wesen zugeschrieben, zurückgehend auf den Propheten Ezechiel ( Ez 1,4-20).



    Die Deutung durch einen der grossen Kirchenväter, dem hl. Hieronymus:


    Der hl. Matthäus: Sein Evangelium beginnt mit der Menschwerdung Jesu Christi und dessen Stammbaum dem Fleische nach - daher die Gestalt des "geflügelten Menschen".
    Der hl. Markus: Sein Evangelium beginnt mit der Busspredigt des hl. Johannes d. Täufers, des kraftvollen Rufers in der Wüste - daher die Gestalt des "geflügelten Löwen"
    Der hl. hl. Lukas: Sein Evangelium beginnt mit dem Opferdienst des Priesters Zacharias; das typische Opfertier war der Stier - daher die Gestalt des "geflügelten Stieres".

    Der hl. Johannes: Er steigt in seinem "geistlichen Evangelium", beginnend mit dem Prolog über "das Wort, das am Anfang [der Schöpfung] bei Gott war und das Wort war Gott" höher als die anderen Evangelisten, gleich einem sich zur Sonne erhebenden Adler - daher die Gestalt des "Adlers".

    Diese "vier geflügelten Wesen" - die vier hl. Evangelisten - finden wir auch beschrieben in der Geheimen Offenbarung des hl. Johannes (Offb 4,6-8).



    Über den wie gesehen symbolisch in "Adlergestalt" dargestellten hl. Johannes
    schreibt der hl. Augustinus:

    -
    "In den vier Evangelien, oder vielmehr in den vier Büchern des einen Evangeliums hat der heilige Apostel Johannes, der nicht mit Unrecht wegen seiner Geistesschärfe
    mit einem Adler verglichen wird
    , weit erhabener und mit höherem Schwunge als die drei anderen Evangelisten seine Predigt niedergeschrieben.
    Er wollte damit auch unsere Herzen in die Höhe heben.
    Denn die anderen drei Evangelisten bleiben mit dem menschgewordenen Gottessohn gleichsam auf der Erde und berichten uns nur weniges von seiner Gottheit.
    Dieser aber
    erhob sich, gleichsam als finde er keinen Gefallen daran, auf der Erde zu bleiben, wie er gleich im Anfange seines Evangeliums kraftvoll zeigt, nicht nur über die Erde und über alle Räume der Luft und des Himmels, sondern auch über alle Heere der Engel und die ganze Ordnung der unsichtbaren Mächte und drang vor bis zu
    dem,durch
    den alles geschaffen worden ist, indem er sagte:
    Im Anfange war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott.


    -

    Im Tridentinischen Brevier finden sich im "Matutinum" sehr schöne Worte über
    den Lieblingsjünger unseres Herrn und Gottes Jesus Christus:

    -

    Ganz besonderer Ehrung wert ist der heilige Johannes,
    der an der Brust des Herrn beim Abendmahl geruht hat:
    Dem, weil er jungfräulich war , Christus am Kreuze seine jungfräuliche Mutter anvertraut hat.
    Als jungfräulicher Jünger ist er vom Herrn auserwählt worden und war unter allen anderen größerer Liebe gewürdigt.
    Dem, weil er jungfräulich war, Christus am Kreuze seine jungfräuliche Mutter anvertraut hat.
    [....]
    Das ist der Jünger, der den Bericht davon gibt und der dies geschrieben hat:
    Und wir wissen, dass sein Bericht wahr ist.
    Den im Evangelium strömenden Segen hat er
    unmittelbar aus der hehren Quelle der Brust des Herrn geschöpft.

    Und wir wissen, dass sein Bericht wahr ist.
    [....]
    Das ist der überaus selige Evangelist und Apostel Johannes
    Der auf Grund der Auszeichnung mit einer besonderen Liebe vom Herrn einer höheren Ehrung gewürdigt wurde als die anderen.
    Das ist der Jünger, den Jesus lieb hatte, der an der Brust des Herrn beim Abendmahl geruht hat.
    Der auf Grund der Auszeichnung mit einer besonderen Liebe vom Herrn einer höheren Ehrung gewürdigt wurde als die anderen.
    Die Ehre sei dem Vater und dem Sohne und dem Heil'gen Geiste.
    Der auf Grund der Auszeichnung mit einer besonderen Liebe vom Herrn einer höheren Ehrung gewürdigt wurde als die anderen."

    -

    Aus dem Schott-Messbuch 1962:
    -

    27. Dezember

    Hl. Johannes
    Apostel und Evangelist

    Stationskirche: Groß St. Marien
    2. Kl. – Farbe weiß


    Christi erste Ankunft erweist ihre Fruchtbarkeit:
    wie im Starkmut des Martyriums (Stephanus), so auch in der Jungfräulichkeit (Johannes).
    Der jungfräuliche, mit Maria (Stationskirche) so eng verbundene,
    beschaulich
    am Herzen Jesu ruhende Apostel und Evangelist, Lehrer und Bischof.
    Johannes war erfüllt von
    der Weisheit Gottes
    ( Intr., Lesung).
    Er übermittelt uns Christi Wahrheit in der hl. Kirche,
    und «wir wissen, daß sein Zeugnis wahr ist» (Evang.).
    Christi Opfer hat den hl. Johannes befähigt, zu einer hochragenden Palme zu werden, d. h. zur Fülle der Heiligkeit zu gelangen (Offert.).

    -

    Die hl. Messe:
    http://www.mariawalder-messbuch.de/as62/...ec27/index.html
    -


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  • Hochfest Geburt Christi / WeihnachtenDatum26.12.2019 22:53
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus l


    Weihnachten dauert liturgisch nicht nur zwei Tage.
    Gemäss dem Liturgiekalender der Tradition gliedert sich der
    Weihnachtsfestkreis in drei Teile:

    Das Hochfest Weihnachten bis zum Oktavtag am 1. Januar (gebotener Feiertag, gem. neuer Liturgieordnung Hochfest Maria Gottesmutter)
    die Weihnachtszeit bis zum 13. Januar ( Gedächtnis der Taufe unseres Herrn)
    die zum Ausklang weihnachtliche Zeit bis zum 2. Februar ( Mariä Lichtmess).
    Näheres siehe bitte hier:
    Wie lange dauert Weihnachten ?


    Der hl. Beda Venerabilis (673-735)
    über das Hinübergehen zum "Haus des ewigen Brotes":

    -

    "Da sprachen die Hirten zueinander:
    Lasst uns hinübergehen nach Bethlehem und schauen dies Wort, das geworden ist, dass der Herr uns gezeigt hat“ (Lk 2, 15).
    Hinübergehen wollen wir in Gedanken nach Bethlehem, der Stadt Davids, und in Liebe erwägen, dass dort der Logos (das Wort) Fleisch wurde; mit würdigen Ehrbezeugungen wollen wir die Menschwerdung feiern.
    Hinübergehen wollen wir, frei von fleischlichen Begierden, mit dem ganzen Verlangen des Herzens, bis hin zu dem oberen Bethlehem, das heißt:
    zu dem nicht von Menschenhänden gemachten Haus des lebendigen Brotes, zu dem ewigen, das im Himmel ist; liebend lasst uns erwägen, dass der Logos Fleisch geworden ist, dort sitzt er zur Rechten des Vaters.
    Dorthin wollen wir ihm mit aller Anspannung unserer Kraft folgen und durch sorgfältige Reinigung des Leibes und des Herzens uns mühen, dass wir den auf dem Thron des Vaters als König schauen, den wir als weinendes Kind in der Krippe sahen“.


    -

    Der hl. Beda Venerabilis ( Ehrwürdige) gehört auch zu den Kirchenlehrern:
    Kirchenvater / Kirchenlehrer; Definition und Überblick


    Zu Bethlehem:
    Bereits im Buch Micha des Alten Testamentes wird der Geburtsort des Messias, des Erlösers, unseres Herrn und Gottes Jesus Christus prophezeit....Bethlehem:


    Micha 5, 2
    Aber du, Bethlehem Ephrata! bist zwar klein unter den Tausenden Judas, doch aus dir soll mir hervorgehen, der Herrscher sein wird in Israel, dessen Ursprung von Anbeginn her ist, von den Tagen der Ewigkeit her.


    Diese Prophetie haben auch die Schriftgelehrten dem Herodes mitgeteilt.
    (Mt 2, 1-8)
    Auch in Joh 7,42 wird darauf Bezug genommen.



    |addpics|qps-6l-c409.jpg-invaddpicsinvv|/addpics|

  • Gegenwart ChristiDatum25.12.2019 21:14
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Zum Fest des hl. Erzmärtyrers Stephanus:



    "Herr Jesus Christus !
    Wir beten Dich an in der Gemeinschaft Deiner Heiligen als den menschgewordenen Sohn des ewigen Gottes.
    So einst der heilige Stephanus, dessen Gedächtnis wir heute feiern, bekennen wir uns zu Dir, unserem Herrn und Erlöser.
    Wir glauben an Dich und beten Dich an.
    Segenverheissend haben die Engel an Deiner Krippe gesungen:
    Ehre sei Gott in der Höhe und Frieden den Menschen auf Erden, die guten Willens sind.

    Aber Dein Friede, o Herr, wird uns nicht zuteil, wenn wir uns nicht in mutigem opferbereiten Glauben für Dich entscheiden, so wie der hl. Stephanus sich für Dich entschieden hat.
    Er hat Deinen Namen vor den Menschen bekannt.
    Als erster Deiner Gläubigen hat er sein Leben für Dich dahingegeben um es durch Dich zu gewinnen.
    Gib auch uns, o Herr diese Kraft des Glaubens, Deinen Namen in der Welt zu bekennen.

    Vor allem gib denen, die um Deines Namens Willen Schmach und Verfolgung leiden müssen, Glaubensmut und Standhaftigkeit.
    Lass sie Deine Zeugen sein zur Ehre Deines Namens, zum Segen der Kirche.
    Bitte für uns, heiliger Stephanus.
    Auf wir würdig werden der Verheissungen Christi.

    Lasset uns beten:
    Herr Jesus Christus!
    Am heutigen Tage hat Dein Heiliger Märtyrer Stephanus seinen Glauben an Dich mit dem Blüte besiegelt.
    Gib uns auf seine Fürsprache hin einen lebendigen Glauben, der Dich ohne Furcht in Wort und Leben vor den Menschen bekennt, damit auch wir einmal den Himmel offen sehen dürfen und wir Dich schauen -
    nicht mehr in Bildern und unter der Hülle dieses Sakramentes

    sondern im vollen Lichte Deiner Herrlichkeit.
    Der Du lebst und herrschst von Ewigkeit zu Ewigkeit.

    Amen.

    Ehre sei dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste wie es war im Anfang so auch jetzt und allezeit und in Ewigkeit.
    Amen."


    -
    Entnommen aus:
    "VENITE ADOREMUS
    Eucharistische Gebete für das Kirchenjahr"

    -|addpics|qps-6h-f642.jpg-invaddpicsinvv,qps-6i-62f2.jpg-invaddpicsinvv|/addpics|

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