"Zeitgemässen Katholiken" suchen den Schulterschluss mit dem Geist der Welt. "Geglaubt" wird, was bequem in den eigenen, der kirchlichen Lehre entgegenstehenden Lebensentwurf passt; "auf- bzw. angenommen" wird auch fast alles, was der Geist der Welt in seinen "Mehrheiten" vorgibt - übrigbleibt ein unverbindlicher, kraftloser und fruchtloser "Glaube"....Windhauch ! Ein verwaister toter "Glaube" losgerissen von der fürsorgend liebenden Mutter.... ohne Beistand, Schutz und Schirm der Heiligen Mutter Kirche
Dazu der Namensvorgänger des jetzigen Papstes, Papst Leo XIII. (1810-1903):
- "Unter den ersten Pflichten, die wir gegen Gott und die Kirche haben, steht an erster Stelle jene, mit Eifer die christliche Wahrheit zu verbreiten und die Irrtümer abzuwehren. Dieser Pflicht zu genügen werden jene nicht können, die allein und getrennt von den anderen in den Kampf ziehen. Sie werden ja Anfeindungen von seiten der Menschen erfahren wie Christus. Daher wollte er sie zu einem Leibe, der die Kirche ist, zusammenfügen. Das Leben Christi durchströmt den ganzen Organismus,, nährt und kräftig die Glieder. Der Kirche wurde der Lebenszweck bestimmt, wie ein geordnetes Kriegsheer für das Heil der Menschheit zu kämpfen. Diese Verfassung und Gestaltung des Christentums darf nicht geändert werden; und es ist dem einzelnen nicht erlaubt, nach seinem Gutdünken das Leben einzurichten oder seine Kampfesweise des Lebens nach Willkür sich zu wählen; mithin sammelt derjenige nicht, sondern zerstreut, der nicht mit der Kirche und mit Jesus Christus sammelt,und in Wahrheit kämpfen diejenigen gegen Gott an, die nicht kämpfen mit Christus und seiner Kirche."
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Von diesem Papst stammt auch das Gebet zum hl. Erzengel Michael; zur Entstehungsgeschichte siehe bitte hier:
Erstaunlich, dass die Antworten der KI - jetzt allgemein gesehen - oft katholischer sind als so manche Verlautbarungen von Kirchenvertretern.
Und auch die Antworten bez. der Moscheebesuche sind ausgewogen und nachvollziehbar. Seit die Kirche in den "Dialogmodus" geschaltet hat, sind derartige Vorkommnisse gleichsam vorgegeben. Ich denke aber auch, dass die bedrückende Lage der Christen in den dortigen Ländern oder anderswo, wo sie brutal verfolgt werden, durch diese Geste zumindest etwas von ihrer Drohkulisse verliert.
Auch ich sähe es lieber, wenn derartige Besuche ausblieben; Papst Leo ist jedoch hoch anzurechnen, dass er gleichsam lediglich als "Tourist" durch die Moschee wandelte, man sah in seinem Ausdruck keinerlei "Identifikation" mit irgendwas vom Islam, auch deutlich ausgedrückt durch die Ablehnung des "Geberangebotes". Mehr noch, durch die klare Aussage
"Ich bete lieber in einer katholischen Kirche in Gegenwart des Allerheiligsten"
hat er nicht die geringsten Zweifel aufkommen lassen.
Ich verfolge diesbezüglich die aktuellen Geschehnisse. Es scheint so zu sein, dass Papst Leo keine neuen Verwerfungen mit der Pius-Bruderschaft will, deren Vertreter in Kürze in Rom erwartet werden. -
Der meines Wissens aktuelle Stand bez. der Pius-Bruderschaft ( vor den anstehenden Weihen):
- Irreguläre, aber gültige Weihen
- Exkommunikationen sind aufgehoben
- sie ist nicht im Schisma
- Die hll. Sakramente der Busse / Beichte und der Ehe können nun auch gültig empfangen werden. (Noch von Papst Franziskus erlassen)
- Offen bleibt, ob die Sonntagspflicht bei Teilnahme einer hl. Messe bei der Pius-Bruderschaft erfüllt ist; diesbezüglich bestehen zumindest noch Zweifel. -
Hoffen wir auf und beten wir für eine gütliche Einigung.
Gemäss Liturgiekalender der Traditionendet die weihnachtliche Zeit erst mit diesem Fest.
Aus dem Bomm-Volksmessbuch 1962: - "Der heutige Tag ist nicht nur seinem liturgischen Ränge, sondern auch seinem tieferen Sinne nach weniger ein Fest Mariens als vielmehr Christi, des Lichtkönigs. Er sieht weniger auf Maria, die als demütige Magd, sich heute dem Gesetze der Reinigung unterwirft, denn auf Christus, Der heute als König in den Tempel einzieht, in die Stadt Sion, in Seine Stadt, vom greisen Siemeon also verkündet: Du Licht zur Erleuchtung der Heiden ! Vo alters her wurde der heutige Tag daher als ein Lichtfest begangen und durch eine feierliche Lichtprozession ausgezeichnet.
(Bild: Stift Heiligenkreuz)
Alle, die daran teilnehmen, tragen brennende Kerzen in der Hand, das Sinnbild der Erleuchtung durch Christus. So ziehen sie gleichsam dem Herrn entgegen und begleiten Ihn bei Seinem Einzug in den Tempel."
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Aus dem Schott-Messbuch 1962:
- Zwei Geheimnisse sind es, die am heutigen Feste gefeiert werden: die Darstellungdes neugeborenen Gottessohnes im Tempel und die Reinigung Mariä.
Dem Gesetze Mose zufolge war jede israelitische Mutter für eine bestimmte Zeit nach der Geburt eines Kindes unrein, d.h. sie durfte nicht im Tempel erscheinen. Nach Verlauf der gesetzlichen Frist musste sie zur Reinigung ein Lamm und eine Taube oder, wenn sie arm war, zwei Tauben zum Opfer bringen; dann wurde sie vom Priester für rein erklärt und durfte wieder den Tempel betreten. Ein zweites Gesetz machte alle männlichen Erstgeborenen zum besonderen und ausschließlichen Eigentum des Herrn, es befahl ihre gesetzliche Weihe an Gottund forderte als Preis der Auslösung und Rückkauf des Erstgeborenen eine bestimmte Summe Geld.
Beide Gesetze warenweder auf Jesus noch auf Mariaanzuwenden.
Dennoch unterwarfen sich beide diesem Doppelgesetz: Der Allerheiligste, der nicht der Heiligung , und die Allerreinste, die nicht der Reinigung bedurfte.
Christus wurde im Tempel dargestellt auf den Armen Maria: Maria ist's, die damals schon ihren Sohn dahingab. So bekundet das Festgeheimnis die Anteilnahme Mariä am Werke der Erlösung . Im Tempel begegnet Christus dem greisen Simeon, der ihn alsLicht seines Volkes und aller Welt preist. Deshalb trägt das Fest bei den Griechen den Namen "Hypapante" ( Begegnung). Mit dem heutigen Fest schliesst die Weihnachtszeit im engeren Sinne. [....] Bei der Prozession trägt man brennende Kerzen, die vorher geweiht wurden. [....] Durch die Weihe werden die Kerzen zur Sakramentale: sie werden gesegnet zum Gebrauche der Menschen und zur Gesundheit des Leibes und der Seele. [....]
- "Und diesmal bist du es, mein Freund, der den Korb mit den Turteltauben trägt. Siehst du? Sie, die Unbefleckte, unterwirft sich dem Gesetz, als ob sie der Reinigung bedürfte.
Lehrt dich dieses Beispiel nicht, mein törichtes Kind, das heilige Gesetz Gottes trotz aller persönlichen Opfer zu erfüllen?
Sich reinigen! Du und ich, wir brauchen wirklich Läuterung! - Sühne, und weit mehr als nur das: die Liebe. Eine Liebe, die wie ein glühendes Eisen den Schmutz von unserer Seele wegbrennt, die wie ein Feuer unsere armseligen Herzen mit göttlichen Flammen entzündet.
Ein gerechter und gottesfürchtiger Mann ist auf Eingebung des Heiligen Geistes in den Tempel gekommen. Ihm war geoffenbart worden, er werde den Tod nicht schauen, bevor er Christus gesehen habe. Er nimmt den Messias in seine Arme und spricht: Nun lässest Du, Herr, Deinen Knecht nach Deinem Wort in Frieden scheiden... denn meine Augen haben den Heiland geschaut" (Lk 2,25-30). -
(Bild: Stift Heiligenkreuz)
Zur Kerzenprozession die wunderschöne Antiphon "Adorna thalamum tuum, Sion," in der Komposition von Orlando di Lasso (1532-1594):
- Adorna thalamum tuum, Sion, et suscipe Regem Christum amplectere Mariam quae est caelestis porta ipsa enim portat regem gloriae novo lumine; subsistit Virgo adducens in manibus filium ante luciferum quem accipiens Simeon in ulnis suis praedicavit populis Dominum eum esse vitae et mortis et salvatorem mundi.
"Schmücke dein Brautgemach, Sion! Christus, den König, nimm auf. Umfange Maria; sie ist die Pforte des Himmels; sie trägt ja den König neuleuchtender Glorie. Dort steht die Jungfrau; auf ihren Händen bringt sie den Sohn, gezeugt vor dem Morgenstern. Simeon nimmt Ihn auf seine Arme und kündet den Völkern: Das ist der Herr über Leben und Tod, der Heiland der Welt!"
- [....] "Die heilige Kommunion hat etwas mit dem Leben nach dem Tode zu tun, mit dem Leben, mit dem unsterblichen Leben der Seele und mit der Auferstehung des Leibes, die wir am Ende der Zeiten erwarten. Die heilige Kommunion macht uns christusförmig, sie setzt uns gewissermaßen Lebens- und Auferstehungskeime ein, in Leib und Seele, und diese Lebens- und Auferstehungskeime sollen einmal wunderbar aufgehen, im Tode zum ersten Mal, wenn wir in die ewige Seligkeit eingehen wollen und sollen, und bei der Auferstehung des Fleisches, wenn der Leib dem verklärten Leibe des Heilandes ähnlich werden soll. So ist die heilige Kommunion ein Unterpfand, d.h. eine Bürgschaft für die künftige Herrlichkeit, die an uns offenbar werden soll.
Je häufiger und je würdiger wir die heilige Kommunion empfangen, um so stärker werden in uns die Lebens- und Auferstehungskräfte, um so mehr werden wir christusförmig, christusähnlich, und um so gewisser ist uns die kommende Herrlichkeit." [....]
zur Frage: "Warum die eucharistischen Gestalten verehren ?
- Weil Christus Gott ist, weil die Wirklichkeit der heiligen Gestalten eine heilige und göttliche Wirklichkeit ist. Derjenige, der mit dem Vater und dem Heiligen Geist das Unendliche Sein ist, der Allmächtige."
-
Pater Martin Ramm von der Petrus- Bruderschaft in
"Zum Altare Gottes will ich treten":
- Der heilige Leib und das kostbare Blut Jesuwerden getrennt gegenwärtig,
um zur mystischen Darstellung des gewaltsamen Opfertodes am Kreuz die Blutvergießung und die Trennung von Leib und Seele anzudeuten. Beide Teile der Wandlung entsprechen einander in genauer Symmetrie. [....] Durch die Zusammenführung der getrennten Gestalten von Leib und Blut Christi wird wieder,
wie beim Per ipsum, symbolisch die Auferstehungdargestellt."
Segensreiche Vorträge über das hl. Sakrament der Taufe vom Palotiner-Pater Hans Buob. In zwei jeweils ca. 30 minütigen Videos führt Pater Buob in das grosse Mysterium dieses Sakramentes:
Die behandelten Eckpunkte in Kürze: -
Die Sakramente der Taufe, Firmung und der Eucharistie sind zusammen die Sakramente, die den Menschen in die Kircheeingliedern - in den Leib Christi - und den Menschen vom Bösenbefreien und mit dem Heiligen Geistbegaben.
"Das hl. Sakrament der Taufe ist ein[blau] äusseres Zeichen ( Wasser und Wort ), das eine unsichtbare Gnade im Menschen [blau]bewirkt. Im Sakrament handelt Gott Selbst.
In jedem Sakrament ist Beides wirksam: die Hingabe / Leiden Jesu und die Auferstehung Jesu.
Die Taufe ist das Tor zu einem neuen Leben, zum Göttlichen.
Die Taufe ist das Sakrament des Glaubens; die Göttliche Tugend des Glaubens wird dem Menschen eingegossen.
Die Taufe ist das Sakrament der Hoffung; die Göttliche Tugend der Hoffnung.
In der Taufe wird dem Menschen die Liebe eingegossen; die Göttliche Tugend der Liebe.
Die Taufe ist ein Bund - einen Bund kann man nicht mehr auflösen; Christus stirbt für uns am Kreuz und der Mensch stirbt gleichsam für Ihn - Taufbund / Tauferneuerung; das Leben ganz auf Christus hin zu riskieren.
Jünger ist der, der die Taufe angenommen hat, der Ja gesagt hat zu diesem Bund im Blut.
Die Taufe ist heilsnotwendig, ohne Taufe gibt es kein Heil. Ebenso heilsnotwendig ist die Zugehörigkeit zur Kirche Christi auf den Felsen Petri gegründet, es ist nicht egal zu welcher Denomination ich gehöre; beides ist heilsnotwendig für die, die Christus, die Botschaft und die Wirklichkeit kennengelernt haben.
Wassertaufe = sakramentale Taufe + Die Tradition spricht auch von Begierdetaufe: Ein Grossteil der Menschen kennt Christus noch nicht; der Mensch, der auf diese Stimme des Gewissens hört, diesem folgt. Damit dieses Gewissen angeregt wird, schenkt der Herr durch die Kirche diese Gnade des Lebens nach dem Gewissen. + Die Bluttaufe; wenn sich ein Mensch auf die Taufe vorbereitet, aber noch vor der Taufe um Christi willen ermordet wird.
Damit die Gnade der Taufe sich in uns entwickeln kann, ist es notwendig, sich der Gnade der Taufe zu öffnen; was mit der Taufe in uns erneuert worden ist, braucht eine ganze Ewigkeit zur Entfaltung, denn es ist ewiges Göttliches Leben, das wir emfpangen haben, ewiges Göttliches Unendliches Leben.
Es bedarf die Bereitschaft den Alltag mit Christus zu leben.
Durch die Taufe wird der Mensch Glied der Kirche, die Kirche als der fortlebende Christus.
Die Gemeinschaft der Kirche wird gegründet durch den Heiligen Geist. Er ist das Göttliche Leben in uns allen.
Die Taufe prägt ein unauslöschliches Siegel ein. Das Göttliche Leben ist im Menschen grundgelegt durch ein unauslöschliches ewiges Siegel. Sie ist nicht wiederholbar, lediglich erneuerbar durch die Tauferneuerung.
Die Taufe gibt Anteil an der Göttlichen Natur, macht den Menschen zum Kind Gottes.
Die Taufe ist das Bad der Wiedergeburt.
Die Kindertaufe; hier kommt wunderbar zum Ausdruck, dass Gott den ersten Schritt macht; in der Taufe wird die Erlösung einfach geschenkt ! Eltern, Verwandte und Gemeinde müssen dem Kind helfen, damit es als Erwachsener die Taufe annimmt, zum Jünger wird.
Der Monat Januar ist dem allerheiligsten Namen Jesus gewidmet.
Über den Namen Jesus: Hw Ambrosius Guillois in "Historische, dogmatische, moralische und liturgische Erklärung des Katechismus" aus dem Jahre 1848:
- "Der NameJesus bedeutet: ERLÖSER. Der Sohn Gottes verdient diesen Namen mit Recht; denn er hat uns erlöst von der Knechtschaft des bösen Geistes und von den Strafen befreit, welche unsere Sünden uns verdienten.
Man gibt dem menschgewordenen Sohn Gottes auch den Namen ERRETTER, um auszudrücken, dass er sein Blut vergossen und sein Leben hingegeben habe, um die Menschheit von dem Joche, das auf ihr lastete, zu erretten. Erlöser bedeutet Einen, der auslöst, der für eine gewisse Summe einen Gefangenen loskauft. Wir alle waren Gefangene des bösen Geistes; der Sohn Gottes hat uns die Freiheit wiedergegeben. Die Summe, womit er uns loskaufte, war sein eigenes Blut, das er bis auf den letzten Tropfen für uns am Stamme des Kreuzes vergossen hat."
- [....] "Naht die Stunde der heiligen Kommunion, dann bedenke, wen du aufnimmst: Es ist der Sohn Gottes in seiner unendlichen Erhabenheit, ob der die Himmel und alle Mächte zittern.
Es ist derjenige, der aus Liebe zu dir von der ungerechten und ruchlosen Welt wie ein Wurm und Abschaum der Menschheit verworfen,erniedrigt, verhöhnt, angespien und gekreuzigt werden wollte.
Du stehst (laß es dir gesagt sein) im Begriffe,
den ewigen Gott zu empfangen, in dessen Hand Leben und Tod der ganzen Welt liegt."
Der hl. Augustinus über unseren Heiland, die Ewige Wahrheit Jesus Christus: - "Der Wahrheit vertraue all das an, was du von der Wahrheit hast und es wird dir nicht verloren gehen, und was in dir verwelkte, wird wieder aufblühen, alle deine Gebrechen werden heilen, was in dir schon zerfallen war, wir wiedergeformt, erneuert und dir frisch verbunden werden. Du empfängst von Ihm die Heilung, aber du kannst Ihm nichts geben; du wirst gereinigt, du wirst erquickt, du wirst gebessert.
Er ist Arznei für den, der nicht gesund ist, Er ist Richtscheit für das Verborgene, Er ist Licht für den, der in Finsternis ist, Er ist Heimat für den, der verlassen ist:
Alles teilt Er mit dir.
Wolle nicht zurückbleiben auf deinem Weg. Wolle nicht umkehren und nicht vom Weg abgehen. Wer nicht vorangeht, bleibt zurück. Wer zu dem zurückläuft, das er verlassen hat, geht rückwärts.
Besser Lahmer auf dem Weg, als Läufer auf dem Irrweg.
Es war Gott zu wenig, seinen Sohn zum Wegweiser zu machen; er machte ihn zum Weg, damit er dich beim Gehen leitet.
Gott ist wie ein Arzt: Er hört nicht auf den Wunsch des Kranken; er hört auf die Forderung der Gesundheit.
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"Der Wunsch des Kranken" geht oft einher mit dem Durchsetzenwollen des eigenen Willens.... der hl. Vinzenz v. Paul: - "Der Wille Gottes schützt uns manchmal gegen uns selbst"
Unser Herr und Gott Jesus Christus; unser Erlöser und Heiland:
Der grosse hl. Kirchenvater Ambrosius: (339-397)
Jede Seele soll zu Ihm hingehen, -
"Alles haben wir in Christus. ob sie an Fleischessünden todkrank ist, wie mit Nägeln an sündhafte Begierden festgeheftet, oder ob sie, trotz ihrer Bemühungen in Gebet und Betrachtung, noch in Unvollkommenheit wankt oder ob sie in einzelnen Tugenden bereits die Höhe der Vollkommenheit erstiegen hat: jede Seele ist in der mächtigen Hand des Herrn, und Christus ist für uns alles.
Willst du, dass deine Wunde heile: ER ist der Arzt. Glühst du vor Fieberhitze: ER ist erfrischende Quelle. Sinkst du zusammen unter der Ungerechtigkeit deiner Werke: ER ist die Allmacht. Fürchtest du den Tod. ER ist das Leben. Verlangst du nach dem Himmel: ER ist der Weg. Willst du die Finsternis fliehen: ER ist das Licht. Suchst du Speise:
Über den richtigen Gebrauch der Vernunft schreibt Pater Bernward Deneke von der Petrus-Bruderschaft:: - "Die Kirche hält die Vernunft in Ehren, weil diese wie der Glaube aus Gott stammt. Der richtige Vernunftgebrauch führt daher nicht von Gott weg, sondernzu Ihm hin. Und deshalb ist dasChristentum kein irrationales, hermetisch abgeriegeltes, esoterisches System, sonderneinHeiligtum, dessen Schwelle man mit der Vernunft erreichen kann – hinübergelangt man allerdings erst in der Gnade des Glaubens!
Wie stösst sich doch heute die menschliche Hybris an der Ewigen Wahrheit Jesus Christus, was wird nicht alles unternommen, um Ihn aus dem öffentlichen Leben zu verbannen bzw. als "Störer" der humanistisch-freigeistigen "Friedens"-Lüge "mundtot" machen zu wollen.
wird zum "aufgeklärten Credo" in einer christuslosen Nacht. Doch niemand wird der Stunde der Wahrheit - dem Gerichte vor dem König der Könige Jesus Christus - entgehen können. Wie werden sie dann in sich zusammenbrechen.... die Lügen-Kartenhäuser menschlicher Selbsterhöhungen.
Hw Robert Mäder (1875-1945) in "Jesus der König" im Jahre 1926 über die uneingeschränkte Königsherrschaft der Ewigen Wahrheit Jesus Christus:
- "Christus ist also König! König im Vollsinn des Wortes ohne jedwede Einschränkung, auch die weltliche Herrschaft nicht ausgeschlossen. Wir haben kein Recht, die klaren Texte beider Testamente nur auf das geistige Königtum Jesu zu beziehen. Der ganze Christus, Gott und Mensch, ist König, voll und ganz, über alles Sichtbare und Unsichtbare im Himmel und auf Erden. Noch einmal: Alles ist ihm unterworfen! Auch die Politik! Auch die Wirtschaft! Auch die Technik! Auch der Handel! Auch die Wissenschaft! Auch die Kunst! Die Souveränität Christi kennt keine Ausnahmen und keine Grenzen.
Christus ist König! König über alle Menschen. Der König der Könige! Der Kaiser der Kaiser! Der Präsident der Präsidenten! Die Regierung der Regierungen! Der Herr der Herren! Der Gesetzgeber der Gesetzgeber! Der Richter der Richter! Christus ist König! König in Tat und Wahrheit. Nicht nur als dekorative Figur, wie die Fürsten der konstitutionellen Staaten. Nicht nur als Ehrenvorsitzender der Liga der Nationen. Nicht nur dem Rechte, sondern auch der Macht nach. Er regiert wirklich. Er benützt auch seine Feinde, ob sie wollen oder nicht, um, wenigstens indirekt, seine Pläne zu verwirklichen, und wirft sie schließlich, wenn sie widerstreben, alle weg wie zerbrochenes Töpfergeschirr.
Es lebe Christus der König! Ob sonst Republikaner oder nicht, hier müssen wir alle Monarchisten sein, weil wir Katholiken sind, die schon am Taufstein dem unsterblichen König der Jahrhunderte den Treueid geschworen. Des Königs Banner sollen wallen auf allen öffentlichen Plätzen, auf allen Schulen, auf allen Arbeitstätten, auf allen Rathäusern, auf allen Bergen! Wenn man in Zukunft uns nach unserer Politik fragt, antworten wir: Wir kennen nur eine: Es lebe der König!
Wir wissen: Er ist kein Spaziergang. Er ist ein Opferweg. Er geht über den Ölberg und über Kalvaria, der Weg zum Sieg."
Die hl. Theresia Benedicta vom Kreuz - Edith Stein -: - "Wer lebendig durchdrungen ist vom Glauben an
die Gegenwart Christi im Tabernakel,
wer weiß, dass hier ein Freund beständig auf ihn wartet, der immer Zeit und immer die gleiche Geduld und Teilnahme hat, Klagen und Bitten und Fragen anzuhören, der für alles Rat und Hilfe weiß - der kann auch unter den größten Schwierigkeiten niemals trostlos und verlassen sein, er hat immer eine Zuflucht, wo er Ruhe und Frieden wiederfinden kann. Und wer in den Sinn des Meßopfers eingedrungen ist, wer es als Erlösungstat Christi miterlebt, der wird mehr und mehr in die Opfergesinnung Christi hineinwachsen."
Die Eucharistische Hymne "O salutaris hostia" - "O Opferlamm, das Heil uns schenkt." (hl. Thomas v. Aquin):
O salutaris hostia, quae coeli pandis ostium, Bella premunt hostilia, Da robur fer auxilium, uni trinoque Domino sit sempiterna Gloria qui vitam sine termino, Nobis donet in patria. Amen.
O Opferlamm, das Heil uns schenkt, hast aufgetan die Himmelspfort - ein feindlich Toben uns bedrängt; gib Kraft uns, hilf uns immerfort. Dir einem Gott, der ohn Ende Ruhm und Ehre sei. Gib, dass wir schaun Dich unverwandt beim ew’gen Sein im Vaterland. Amen. -
Bereits im Jahre 1978 hat der hl. Josefmaria Escriva (1902-1975) in einer Predigt zur Festigkeit im Glauben an die Übernatürlichkeit der Kirche gemahnt:
- [....] "Die Kirche, ausgerichtet auf die Dreifaltigkeit: so haben die Kirchenväter sie immer gesehen, Wie deutlich sind die Worte des heiligen Augustinus: Gott also wohnt in seinem Tempel, das heißt nicht bloß der Heilige Geist, sondern auch der Vater und der Sohn. Die heilige Kirche ist daher Tempel Gottes und somit der ganzen Dreifaltigkeit(Augustinus, Enchiridion, 56 [PL 40, 258]). [....] Alle, die die Kirche wirklich geliebt haben, haben es auch verstanden, diese vier Merkmale mit dem tiefsten, unaussprechlichen Geheimnis unseres Glaubens zu verbinden, mit der Allerheiligsten Dreifaltigkeit: Wir glauben an die Kirche Gottes, die Eine, Heilige, Katholische und Apostolische, in der wir die Lehre empfangen; wir kennen den Vater, den Sohn und den Heiligen Geist und werden getauft im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes (Johannes Damaszenus, Adversum Iconoclastas, 12).
Um es niemals zu vergessen, müssen wir das große und tiefe Geheimnis der Kirche, das wir auf Erden nie ergründen werden, oft betrachten. Der Verstand, auf sich allein gestellt, sähe in ihr lediglich eine Anzahl von Menschen, die bestimmte Vorschriften erfüllen und eine gewisse Ähnlichkeit im Denken zeigen. Aber das wäre nicht die heilige Kirche.
In der Kirche finden wir Katholiken unseren Glauben und unsere sittlichen Normen, unser Gebet und das Bewußtsein der Brüderlichkeit, die Gemeinschaft mit allen verstorbenen Brüdern der leidenden Kirche in der Läuterung des Fegefeuers und mit jenen der triumphierenden Kirche, die den dreimal heiligen Gott schon schauen und auf ewig lieben. Es ist die Kirche, die auf der Erde lebt und zugleich ]über der Geschichte steht, die Kirche,die unter dem Schutz Unserer Lieben Frau geboren wurde und die sie immerfort - auf Erden wie im Himmel - als Mutter preist.
Stärken wir in uns die Überzeugung, daß die Kirche übernatürlich ist; bekennen wir es laut, sehr laut, wenn nötig; denn heute haben viele, nach außen hin in der Kirche und sogar weit oben, solche Grundwahrheiten vergessen: sie führen uns das Bild einer Kirche vor Augen, die weder die Heilige noch die Eine ist, die weder Apostolisch noch Katholisch sein kann, denn sie ruht nicht auf dem Felsen Petri, sondern ist durchsetzt von unrechtmäßigem Eigensinn und menschlicher Eigenwilligkeit.
Das alles ist keineswegs neu. Seitdem unser Herr Jesus Christus die Kirche gegründet hat, ist diese unsere Mutter ständig der Verfolgung ausgesetzt gewesen: früher vielleicht in aller Offenheit, heute oft heimlich und versteckt. Heute wie gestern fährt man fort, die Kirche zu bekämpfen.
Ich möchte betonen, daß ich weder meinem Temperament noch meinem Charakter nach ein Pessimist bin. Wie könnte man auch ein Pessimist sein, wenn der Herr versprochen hat, bei uns zu bleiben bis ans Ende der Zeiten? (Vgl. Mt 28,20)
Das öffentliche Wirken der Kirche begann ja mit der Herabkunft des Heiligen Geistes auf die Jünger im Abendmahlssaal (Ecclesia, quae iam concepta, ex latere ipso secundi Adami velut in cruce dormientis orta erat, sese in lucem hominum insigni modo primitus dedit die celeberrima Pentecostes. Ipsaque die beneficia sua Spiritus Sanctus in mystico Christi Corpore prodere coepit [Leo XIll., Enzyklika Divinum illud munus, AAS, 29, S. 648]).
Gott, unser Vater - ein liebender Vater, der uns wie seinen Augapfel hütet (Dt 32,10), wie es in der Heiligen Schrift zu unserem besseren Verständnis so einprägsam heißt -, Gott hört nicht auf, die von seinem Sohn gestiftete Kirche durch den Heiligen Geist zu heiligen. Doch gegenwärtig durchlebt die Kirche eine schwere Zeit, in der viele Menschen ratlos geworden sind. Die Verwirrung feiert wahre Triumphe und aufs neue werden die Irrtümer aller vergangenen Jahrhunderte marktschreierisch feilgeboten. [....] Wenn wir häretische Stimmen hören - ich muß sie so nennen, denn Schönfärberei widerstrebt mir -, wenn wir feststellen, daß man ungestraft die Heiligkeit der Ehe und des Priestertums angreift, daß man die unbefleckte Empfängnis und die immerwährende Jungfräulichkeit unserer Mutter Maria und alle ihre Vorzüge, mit denen Gott sie ausgestattet hat, bestreitet, das fortwährende Wunder der realen Gegenwart Christi in der heiligen Eucharistie, den Primat des Papstes und selbst die Auferstehung Christi in Frage stellt, - wie soll uns da nicht Traurigkeit erfüllen? Doch habt Vertrauen, denn die heilige Kirche ist unzerstörbar.
Die Kirche wird wanken, wenn ihr Fundament wankt. Aber kann Christus wanken? Da Christus nicht wankt, wird auch die Kirche nicht wanken bis ans Ende der Zeiten (Augustinus, Enarrationes in Psalmos, 103,2,5 [PL 37, 1353])."
Der hl. Papst Leo der Große (440-461) über das Mysterium der Menschwerdung Gottes. Aus "Sermo de nativitate Domini 2 (zweite Predigt über die Geburt des Herrn).": - Unser Herr Jesus Christus stieg vom Himmelsthron in diese Niedrigkeit herab, ohnedie Herrlichkeit des Vaters zu verlassen. Auf neue Weise, in einer neuen Geburt ward er gezeugt: Unsichtbar in Seiner Gottheit, ward Er sichtbar in unserer Menschheit. Unfaßbar war Erund wollte umfaßt werden; vor der Zeit war Erund hat in der Zeit begonnen. In einer neuen Geburt ward Er geboren: von einer Jungfrau empfangen, von einer Jungfrau geboren, ohne leibliches Verlangen von seiten eines Vaters, ohne Beeinträchtigung der mütterlichen Jungfräulichkeit. Für den künftigen Erlöser der Menschen war ja nur eine solche Geburt würdig genug, weil Er so der Natur nach Mensch war, ohne die Befleckung des menschlichen Fleisches an sich zu haben. Ungleich war Sein Ursprung, doch gleich Seine Natur. Dem Menschen ist es ungewohnt und unerhört, was wir da glauben, aber auf Gottes Macht ist es gegründet, dass die Jungfrau empfing, als Jungfrau gebar und in all dem Jungfrau bliebe.
Thema von Aquila im Forum Die Glaubenskongregation
Gelobt sei Jesus Christus !
Im Jahre 2020 hat die Glaubenskongregation für die Glaubenslehre ein Lehrschreiben der Kirche bezüglich dem aus katholischer Sicht angemessenen Pflege von Menschen im Endstadium des Lebens veröffentlicht.
Unter dem Titel:
"Samaritanus bonus" Schreiben über die Sorge an Personen in kritischen Phasen und in der Endphase des Lebens.
Gerade in Zeiten wie diesen, in denen die Unantastbarkeit des menschlichen Lebens von der Empfängnis bis zum natürlichen Tode mit Füssen getreten wird - mittels mörderischer Abtreibung, Beihilfe zum Selbstmord, Euthanasie - ist dieses Schreiben besonders wichtig, zumal ältere und kranke Menschen zunehmend als "Last" empfunden werden und ihnen eine menschenwürdige Pflege vorenthalten werden soll.
Das Schreiben trägt zur - mit dem katholischen Glauben zu vereinbarenden ( überhaupt mit dem christlichen Glauben vereinbarenden) - Entscheidungsfindung im Umgang mit kranken bzw. todkranken Menschen bei. Besonderes Augenmerk legt das Schreiben auf die Palliativmedizin als christlich fürsorgliche und würdevolle Begleitung von schwerkranken / im Sterben liegenden Menschen.
Hier geht es zum Schreiben der Glaubenskongregation:
Ein durch versessene Diesseitsbezogenheit fast kollektiv seelisch vernebelt gewordenes bzw. gemachtes Menschengeschlecht dreht sich im Wahnkreise der Rebellion gegen Gottes Schöpfung und Ordnung, gegen Gnade und Erlösung. Neue Un-Heilskulte prägen Herz und Verstand; Jugend- und Gesundheitswahn, Klimahysterie, Evolutionslüge, Naturanbetung, Neuheidentum, Hofierung von Irrlehren, "bunte Homofahnen" und das unsagbare Verbrechen des Massenmordes an ungeborenen beseelten Kindern umrahmen diese menschliche Hybris.
Gerade in diesen Zeiten gilt es weiter treu und wachsam zu bleiben ! Hw Pater Leo Kuchar SSS ( Sacerdotes Sanctissimi Sacramenti, Priester vom Allerheiligsten Sakrament) - in: "Gespräche mit Jesus Christus vor dem Tabernakel"
- "Treue
Herr Jesus Christus, je näher das Ende der Welt heranrückt, desto wachsamer und treuer müssen wir sein. Das Überhandnehmen des Bösen, das wir erleben, ist nicht ein Zeichen, dass Dein Einfluss abnimmt und Deine Macht schwächer wird, sondern, dass sich die Wahrhaftigkeit Deiner prophetischen Worte immer klarer bestätigt. Es geschieht nichts, was Du nicht vorausgesagt hast. Herr Jesus, der Teufel wird alle seine Macht aufbieten, um Deinen Sieg zu verhindern. Wir dürfen schon jetzt erfahren, was geschehen wird:
'Der Widersacher, der sich über alles, was Gott oder Heiligtum heißt, so sehr erhebt, dass er sich sogar in den Tempel Gottes setzt und sich als Gott ausgibt'(2 Thess 2, 4).
Herr, Dein Widersacher wird mit unvorstellbarer Dreistigkeit Deine Rolle zu spielen versuchen. Er wird sich als Erlöser und Beglücker ausgeben und mit Wundern der Technik und Wissenschaft viele betören, ihr Vertrauen gewinnen und sie von Dir abwenden. Der hl. Paulus bestätigt das mit den Worten: - 'Er wird alle, die verlorengehen betrügen und zur Ungerechtigkeit verführen; sie gehen verloren, weil sie sich der Liebe zur Wahrheit verschlossen haben, durch die sie gerettet werden sollten' (2 Thes 2, 10). -
Herr Jesus, je näher der Tag Deines Triumphes heranrückt, desto mehr wird die Macht des Antichrist ausufern. Diese Tage werden sogar abgekürzt werden, sonst würden nicht einmal die Gerechten und Treuen bestehen. Du selbst hast aufmerksam gemacht: - „Und wenn jene Zeit nicht verkürzt wurde, dann würde kein Mensch gerettet; doch um der Auserwählten willen wird jene Zeit verkürzt werden.“ (Mt 24, 22). - [....] Vor ihrem Ende und vor Deinem Sieg, Herr Jesus, wird die ganze Erde in feindseliger Aufruhr gegen Dich geraten, aber auch in dieser stürmischen Zeit wird Deinem Siege eine Morgenröte vorausgehen - die Verkündigung des Evangeliums allen Völkern der Erde, denn Du hast versichert: „Aber dieses Evangelium vom Reich wird auf der ganzen Welt verkündet werden, damit alle Vöker es hören; dann erst kommt das Ende“ (Mt 24, 14).