Grüss Gott und herzlich Willkommen im KATHOLISCHPUR- Forum....

#41

RE: Die Unterscheidung der Geister

in Leben und Sterben 29.01.2020 23:22
von Aquila • 5.839 Beiträge

Gelobt sei Jesus Christus!


Ausgehend von den prophetischen Mahnungen des hl. Paulus:
-

2 Tim 4,1-4
Ich beschwöre dich bei Gott und bei Christus Jesus, dem kommenden Richter der Lebenden und der Toten, bei seinem Erscheinen und bei seinem Reich:
Verkünde das Wort, tritt dafür ein, ob man es hören will oder nicht; weise zurecht, tadle, ermahne, in unermüdlicher und geduldiger Belehrung.
Denn es wird eine Zeit kommen, in der man die gesunde Lehre nicht erträgt, sondern sich nach eigenen Wünschen immer neue Lehrer sucht, die den Ohren schmeicheln;
und man wird der Wahrheit nicht mehr Gehör schenken, sondern sich Fabeleien zuwenden.




schreibt der hl. Josefmaria Escriva (1902-1975):
-
[....]Wie oft diese prophetischen Worte des Apostels sich schon bewahrheitet haben mögen, bleibe dahingestellt; jedenfalls wird nur ein Blinder nicht sehen, daß sie heute fast buchstäblich zutreffen.
Das Gesetz Gottes und die Lehre der Kirche werden abgelehnt, die Seligpreisungen verdreht und politisch-gesellschaftlich umgemünzt.
Wer sich um Demut, Milde oder Reinheit des Herzens bemüht, wird als unwissend und rückschrittlich abgetan.
Das Joch der Keuschheit erscheint unerträglich und man findet tausend Wege, die göttlichen Gebote Christi zu verhöhnen.


Allen diesen Bestrebungen ist eines gemeinsam:
der Versuch, der Kirche ihr übernatürliches Ziel zu nehmen.
Unter Gerechtigkeit
verstehen manche nicht mehr ein Leben in Heiligkeit,
sondern eine bestimmte Form des politischen Kampfes
, mehr oder weniger deutlich am Marxismus ausgerichtet, der mit dem christlichen Glauben unvereinbar ist.
Unter Befreiung
versteht man nicht mehr das persönliche Ringen um Freiheit von der Sünde,
sondern ein menschliches Werk,
das - mag es auch in sich noch so achtbar und gerecht sein - für den Christen sinnentleert bleibt, wenn es das einzig Notwendige (Vgl. Lk 10,42), das Heil der Seelen, das Heil eines jeden einzelnen, entwertet.

[....]

Wir leben in einer Zeit der Prüfung.
Bitten wir den Herrn, rufen wir unablässig zu Ihm (Vgl. Is 58,1), Er möge sie abkürzen, Er möge barmherzig auf seine Kirche herabschauen und Hirten wie Gläubigen von neuem das übernatürliche Licht schenken.
Die Kirche hat es nicht nötig, den Beifall der Menschen zu suchen, denn von den Menschen - weder von einem allein noch von allen zusammen - wird niemals das ewige Heil kommen: Gott ist es, der uns errettet."

-


zuletzt bearbeitet 29.01.2020 23:23 | nach oben springen

#42

RE: Die Unterscheidung der Geister

in Leben und Sterben 10.02.2020 22:52
von Aquila • 5.839 Beiträge

Gelobt sei Jesus Christus !


Die wahrheitsfeindliche menschkiche Hybris steigt in schwindelerregende Höhen.
Die heutige hedonistische Spass- und Auslebegesellschaften wähnt sich in ihrem wahrheitsfeindlichen "Mehrheits" Wahn unantastbar....
auch der Grossteil der Medien mischt mit und lenkt die "öffentliche Meinung" im freigeistigen Sinne:

- Vorantreiben des Massenmordes an ungeborenen beseelten Kindern
- die immer hemmungsloser werdende "Embryonenforschung" ( "PID" etc.)

- die verbissene Förderung der Pseudo Homo"ehe",
- das Verbreiten des "Genderismus"-Irrsinns
- das klammheimliche Verseuchen der Gesellschaften mit der Euthanasie in vielerlei Variationen.



Das brutale "Nein" zu Schöpfung, Gnade und Erlösung !

Die glaubens- und kirchenfeindliche Propaganda zieht alle Register ihres seelenverschmutzenden Treibens, um die Gesellschaften "mehrheitskonform" zu manipulieren.

Eines der erklärten Ziele liberal freigeistiger Manipulation ist dahin zu arbeiten, dass sich die Grundgesinnung bzw. die Lebensführung der Katholiken nicht mehr von demjenigen des Weltgeistes unterscheidet.
Heute ist dieses Ansinnen in erschreckendem Masse umgesetzt worden.
Laue und gleichgültige Katholiken als Bannerträger der liberalen Verseuchung.
Die unter dem Deckmantel einer falschen "Nächstenliebe"
- der aufgrund Wahrheitsferne jegliche Kraft und Gnade fehlt -
erbärmliche Anbiederung an den Weltgeist wird in den sog. "Mehrheitswillen" verpackt.
Die Ewige Wahrheit Jesus Christus erfährt mit Hilfe der "Zeitgeist-Katholiken" Ihre "demokratische" Verleugnung und scheinbare "Entmachtung".

Der Pallotinerpater Gerhard Hermes verwendete den passenden Begriff "Manipulation der Wahrheit".
Diese Manipulation erlaubt es den Scheingläubigen zu bleiben, ohne zu glauben;

Der hl.. Kardinal Newman über das Ende von wahrheitsfeindlichen sog. "Mehrheiten"; er lässt sie in "wir"Form sprechen.
Sie werden im Angesichte der Ewigen Wahrheit Jesus Christus zu aufsteigendem Rauch im Winde....
zu Schall und Rauch !


-
"Aber wird Gott den Verführungen der Sophistik dieser Welt, vor welchen Er uns selber gewarnt hat, gestatten dass wir uns mit ihnen am Jüngsten Tage vor Seinem Antlitz entschuldigen ?
Wird es uns vor Seinem Richterstuhl von der Missachtung Seines Wortes freizusprechen vermögen, dass wir der Welt vertraut haben ?,
von der Verhöhnung des Glaubens, weil wir nach dem Augenschein gelebt haben ?
Wird es ein Ersatz sein für die Vernachlässigung Gottes, des Vaters unseres Herrn Jesus Christus, dass wir Pantheisten gewesen sind ?...

Die Welt verspricht, dass, wenn wir ihr trauen, wir nicht falsch gehen können. Warum ?
Weil sei die Ueberlegenheit der Zahl hat;
es gibt in ihr so viele Menschen; sie müssen recht haben.

Das ist's was sie so kühn zu machen scheint:
"Gott kann so viele nicht strafen"
Es ist so, wir wissen es, bei menschlichen Gesetzen....sie meinen, dass diese Welt für Gott ein zu grosses Uebel sei, um zu strafen, oder besser, dass sie deshalb so böse sei, weil in ihr zu viel Böses ist.

Umsonst
versichert ihnen die Schrift, dass sie böse ist, wiewohl Gott es zulässt.
Umsonst
proklamiert und protestiert der gesamte Psalter, von Anfang bis Ende, dass die Welt gegen die Wahrheit steht, und dass die Heiligen leiden müssen.
Umsonst
sagen uns die Apostel, dass die Welt im argen liegt,
umsonst
erklärte Christus selber
"Breit ist der Weg, der ins Verderben führt, und viele sind, die ihn gehen....( Mt. 7;13)

Welches Elend
an jenem Tage, da die toten Gebeine auferstehen werden aus ihren Gräbern und die Millionen, die einst gelebt haben,
vor ihren allmächtigen Richter gerufen werden,
dessen Atem ein feuriger Strom ist, und dessen Stimme gleich dem Rauschen vieler Wasser ist...
der überall zu gleicher Zeit ist und der so voll und ganz unser Gott und Richter ist, wie wenn da keine andere Kreatur in der ganzen Welt wäre, als jeder einzelne von uns !
Warum wollen wir nicht hier lernen, dass die Zahl keine Kraft hat ?

-


zuletzt bearbeitet 10.02.2020 23:00 | nach oben springen

#43

RE: Die Unterscheidung der Geister

in Leben und Sterben 11.02.2020 17:18
von Simeon • 369 Beiträge

Gelobt sei Jesus Christus!

Erschreckende und wahre Worte.
Vielen Dank

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