Grüss Gott und herzlich Willkommen im KATHOLISCHPUR- Forum....

#61

RE: Die Unterscheidung der Geister

in Leben und Sterben 16.01.2021 13:16
von Katholik28 • 278 Beiträge

Gelobt sei Jesus Christus !

Danke, lieber Aquila

für deine immer wieder eingestellten glaubenserhaltenden und stabilisierenden Einstellungen.

Wer hat sie nicht in seinen eigenen Reihen, bei den Bekannten und auch bei den Freunden,
die lieben Mitkatholiken, die Glaubenswahrheiten hinterfragen mit den immer wiederkehrenden Einwänden:

"Ja, ich bin zwar katholisch und stehe auch zu meinem Glauben, aber.... das sehe ich anders
und hier würde ich wünschen, dass....da müsste "die Kirche" aber umdenken, sich der neuen Zeit anpassen...."
So könnte man fortfahren mit all diesen Einwendungen... ohne Ende.
Und jedem von uns fallen da weitere "Forderungen" an "die Kirche" ein.

Versucht man dann begründet zu entgegen, strapaziert man oft den anderen in seiner Geduld, weil der doch glaubt, mit seinen Einwendungen im Recht zu sein, dann landet man früher oder später unter den Begriff "Fundamentalist".

Ein "Fundamentalist" stützt sich auf das Fundament der Kirche hilft und es zu erhalten.

In diesem Sinne.
Liebe Grüße und Gottes Segen.

Katholik28

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#62

RE: Die Unterscheidung der Geister

in Leben und Sterben 16.01.2021 22:14
von Aquila • 6.234 Beiträge

Gelobt sei Jesus Christus !


Lieber @Katholik28

Sehr schön hast Du es ausgedrückt:

Ein "Fundamentalist" stützt sich auf das Fundament der Kirche hilft und es zu erhalten.


So ist denn auch in der immerwährenden Lehre der Kirche kein Raum für "private Meinungen" im Sinne des "zeitgemässen" Herunterbrechenwollens der unfehlbaren Glaubenswahrheiten zu "subjektivem Gutdünken".

Dazu ein Auszug aus einer vortrefflichen Predigt von
Hw Ulrich Engel aus dem Jahre 2010:

-

"Es steht doch heute alles zur Disposition!
Oder wenn mir jemand sagt, man könne doch heutzutage sowieso glauben, was man wolle.
Nein, Sie können eben nicht glauben, was Sie wollen, jedenfalls nicht, wenn Sie noch katholisch sein wollen!
Die katholische Wahrheit ist auch heute noch genau dieselbe wie vor 2000 Jahren, und sie wird auch in 20.000 Jahren keine andere sein – solange die Welt besteht. Denn Christus ist die Wahrheit in Person - er, derselbe, gestern, heute und in Ewigkeit.
Ein von der Kirche beauftragter Verkünder, ein Priester bzw. ein Pfarrer
handelt als Vertreter ohne Vertretungsmacht
, - wenn ich das mal so juristisch sagen darf, - wenn er sich nicht an die katholische Wahrheit hält und diese zur Disposition stellt oder vielleicht auch noch etwas ganz anderes verkündet, als er zu verkünden von der Kirche beauftragt und bevollmächtigt ist, nämlich nur das Evangelium, und zwar im Verständnis der Mutter und Lehrmeisterin Kirche Jesu Christi und nicht etwa eine private Interpretation.
Seine Privatmeinung zum Besten zu geben, hat er keine Legitimation und keinen Auftrag.
Er hat nur den Auftrag, im
Namen Jesu Christi und der Katholischen Kirche deren Wahrheit zu verkünden. Ich sage das wieder, damit Klarheit in unseren Köpfen herrscht.
Die Wahrheit ist auch keine Geschmackssache, sondern steht ganz einfach.
Sie ist nicht die subjektive Meinung eines Einzelnen oder Einzelner, sondern besteht objektiv!
Sie ist wie ein Gewand, das man allerdings nicht seiner eigenen Statur angießen oder maßschneidern kann, sondern wir müssen so in das Gewand hineinwachsen, indem wir entweder in der Wahrheit zu- oder im Irrtum noch abnehmen.
[....]
Entweder Er und seine Wahrheit und damit Erlösung, oder....Irrtum und damit ewiges Verderben.
Wir müssen uns in Richtung Wahrheit verändern und können nicht die Wahrheit je nach dem persönlichen Geschmack verbiegen und dann die Lüge für die Wahrheit erklären.
Es geht um den Glauben und mit ihm um das ewige Leben.
Man kann nicht einfach wie ein Warenhändler die katholische Wahrheit zu einer Ware machen im Sinne von Angebot und Nachfrage - das ist ein Verrat an der Wahrheit, die Christus selbst ist."

-

Ja, wir stehen fest auf dem Fundament der unabänderlichen Lehre der Heiligen Mutter Kirche und können auch keinerlei "Kompromisse" eingehen....wir sind herzensfrohe Fundamentalisten !

Der hl. Josefmaria Escriva über die Unmöglichkeit von "Kompromissen"
bez. Glaubenswahrheiten:
-

"Nachgiebigkeit in Fragen der Glaubenswahrheiten wäre
falsch verstandene Nächstenliebe, eine Schlinge des Teufels und im Grunde Lüge.
Der Apostel Petrus mahnt, "fortes in fide" zu sein, stark und fest im Glauben.

Das hat nichts mit Fanatismus zu tun, sondern heißt ganz schlicht,
den Glauben zu leben.
Darin liegt keine Lieblosigkeit gegenüber anderen Menschen.
In allem Unwesentlichen geben wir nach, aber ein achselzuckender Kompromiß hinsichtlich des Glaubens selbst ist unmöglich
Wir dürfen das Öl unserer Lampen nicht weggeben, denn sonst findet der Bräutigam, wenn er kommt, die Lampen erloschen."

-

Wir dürfen uns auch nicht von der gegen uns verwendeten "Nachstenliebe-Keule" beeindrucken lassen.
Die Haupttugend des Christen ist die Liebe, ja !
Freilich darf sie niemals aus falsch verstandener Nächstenliebe
- d.h. einer rein "humanistischen" ohne Wahrheitsbezug und somit ohne Ausrichtung auf das Seelenheil - zu einem Glaubensrelativierer werden.....

Der hl. Josefmaria Escriva hat Dies in "Feuer der Schmiede" in Erinnerung gerufen:

-
"Diese deine Liebe darf dich jedoch nicht dazu führen
- sie wäre dann keine Tugend mehr -,
die Glaubensinhalte zu entschärfen, ihre Konturen abzuschleifen und sie
- wie manche es gerne hätten -
soweit zu verharmlosen, dass aus dem Ganzen ein undefinierbares Etwas ohne
die Kraft und Wahrheit Gottes" würde


-

Siehe bitte auch:
Nächstenliebe...
-

Und noch einmal der hl. Josefmaria Escriva (1902-1975) in "Die Spur des Sämanns" über den menschengesponnenen wahrheitsfeindlichen Fanatismus und unseren glaubensfesten Fanatismus für die Wahrheit:

-

Die Sektierer stimmen ein großes Geschrei an gegen unseren - wie sie es nennen -
"Fanatismus", weil die Jahrhunderte dahingehen und unser Glaube unverändert bleibt.

Anders ist es mit dem Fanatismus der Sektierer selbst bestellt:
da er keine Beziehung zur Wahrheit hat, kann er im Laufe der Geschichte immer neue und andere Gestalt annehmen - immer wieder erfindet er Popanze des Schreckens, um der Heiligen Kirche zu schaden,
setzt leere Worthülsen in Umlauf, die sich beliebig füllen lassen.
Man redet von "Freiheit" und legt sie in Ketten;
von "Fortschritt" und meint den Rückfall in die Barbarei;
von "Wissenschaft" und verbirgt dahinter die eigene Ignoranz...
So gelangt jedesmal die alte verdorbene Ware in einer anderen, neuen Verpackung auf den Markt.

Möge also dein "Fanatismus" des Glaubens mit jedem Tage zunehmen
- denn er ist es, der einzig und allein die eine und einzige Wahrheit verteidigt."


-



Freundliche Grüsse und Gottes Segen

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#63

RE: Die Unterscheidung der Geister

in Leben und Sterben 26.03.2021 20:05
von Aquila • 6.234 Beiträge

Gelobt sei Jesus Christus!


Jeder Mensch reiht sich in eine von zwei möglichen Prozessionen ein, mit der er durch die Welt zieht.

Pater Palmatius Zilligen in "Im Kraftfeld der Hostie":


[....]
"Heute ziehen zwei Prozessionen durch die Welt.

Die eine ist von Satan und seinem Anhang mobilisiert.
Sie schreitet voran mit den Transparenten ihrer verführerischen Parolen und verfänglichen Schlagworte, sucht überall Verwirrung zu stiften, den Glauben zu unterhöhlen, die Moral lächerlich zu machen oder durch ein gezieltes Gegenprogramm zu ersetzen.
Leider erliegen auch viele gute Christen seinen verheissungsvollen Lockrufen und ziehen andere mit ins Verderben.
Es ist unsere Aufgabe, sie wieder zurückzugewinnen durch Gebet und Opfer, mitzusorgen, dass sie wieder zum wahren Glück in Jesus Christus finden.


Die andere Prozession, angeführt von Jesus, sind seine Getreuen.
Sie bildet den Siegeszug, der
dem Satan auf seinem Vormarsch Halt gebietet.
Den Christus-Treuen ist die Verheissung gegeben:
«Ich bleibe bei euch alle Tage bis ans Ende der Welt».

Gegenwart Christi (30)

Sie leiden auch an den heutigen Verhältnissen in der Kirche, aber sie verzagen nicht; wissen sie doch, dass im Letzten immer Jesus siegen wird."
[....]

-

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