Grüss Gott und herzlich Willkommen im KATHOLISCHPUR- Forum....

#36

RE: Die Unterscheidung der Geister

in Leben und Sterben 29.11.2019 22:53
von Aquila • 5.748 Beiträge

Gelobt sei Jesus Christus !


Es ist immer wieder bemerkenswert wie sich die Prophezeiungen treu katholischer Würdenträger der vorigen Jahrhunderte heute gleichsam 1:1 erfüllen.

So auch diejenigen von Erzbischof Victor Dechamps, aus dem Jahre 1859 !
Seine nachfolgende Schilderungen der kommenden antichristlichen Zeit durch eine uniforme menschengedachte und -gemachte "Friedens-Weltreligion" unter Ausschluss der Ewigen Wahrheit Jesus Christus können 1:1 auf das Heute bezogen werden....
mit Grausen erinnern wir uns an die jüngsten heidnischen Vorkommnisse in den Vatikanischen Gärten anlässlich der "Amazonas Synode", doch bereits früher wurden die Gärten von der falschen Prophetie des Islam vereinnahmt; sieh bitte hier:
Tempelreinigung auf italienisch
-

[....]
"Während die Irrtümer aller Art mehr und mehr sich verweben, mischen sich die Nationen, schwindet die räumliche Trennung; Wahrheit und Lüge durchkreuzen sich von einem Weltende zum anderen mit der Schnelligkeit eines Blitzes, in unseren Tagen augenscheinlich im buchstäblichen Sinne.
Denke man sich zu den Lehrsätzen unserer Zeit eine mächtige Verpersönlichung derselben, wie jeder große Irrtum sie in allen Jahrhunderten gehabt hat, und man kann sich von dem Auftreten dieses neuen Weltbeherrschers einen Begriff machen.

'Gott ist Gott', wird er zu den Juden sagen, 'und Moses war sein Prophet';
'Gott ist Gott' zu den Moslemin 'und Mahomet war sein Prophet';
'Gott ist Gott' zu den Indern, den Chinesen und Tartaren 'und Brahma und Buddha waren seine Propheten';
'Gott ist Gott' wird er den Christen aller Nationen zurufen,
den König der Ewigkeit in schmählicher Lästerung den Kindern der Zeit gleichstellend: „und Jesus war sein Prophet
.
Ich bringe der Welt die Friedensbotschaft; um sie aber verwirklichen zu können, kündige ich Krieg mit allen, welche die Einheit verschmähen, deren Quelle ich bin.
Ich bin der Geist aller Christus und aller Propheten; wer nicht mit mir ist, ist wider mich.'

Höret ihr den Lügenpropheten?
Höret ihr den falschen Christus, den Verkünder des Nichts, welches er mit dem Namen Gott benennt?
Ja, ein Nichts ist dieser Gott, weil in ihm alle Widersprüche des menschlichen Geistes, alle vorgeblichen Offenbarungen des vergötterten 'Ich' verstanden werden;
ein Nichts, ein leeres Wort, welches dem Pantheon des heidnischen Roms vergleichbar,
Alles, was Gott heißt und selbst, falls er auf einer Stufe mit toten Götzen zu stehen sich begnügen will, den lebendigen Gott in sich zusammenfaßt.
So wird der Antichrist, der eigentliche Stifter der letzten Abgötterei den Namen Gottes nur mißbrauchen, um die Verachtung Gottes zu predigen: Extolletur contra omne quod dicitur Deus, und durch die Vermischung der beiden Gewalten die große heidnische Theokratie erneuern;
die Erhebung des Menschen zum alleinigen Gott – Ostendens se tamquam sit Deus – verkünden, so dem Pantheismus die mächtige, theurgische und volkstümliche Verpersönlichung verschaffend, deren er bisher ermangelte.
– Dies ist dann der Antichristianismus in seiner vollendeten Form."

-


Wie erwähnt stammen diese Aussagen des Erzbischofs aus dem Jahre 1859 !
Die Richtigkeit seiner Prophetie begegnet uns heute auf Schritt und Tritt in einem in grossen Teilen entchristlichten und dem Neuheidentum verfallenen Europa !

Und beklagenswerterweise erweisen sich manche kirchlichen Würdenträger als Steigbügelhalter dieses Niederganges.


Ein Artikel bei der leider nicht mehr aktiven Seite "deislam.wordpress.com" aus dem Jahre 2007 (!) beschreibt - die sich heute noch weitaus verschlimmert habende - Lage einer lethargischen Kirche:
-

"Die “Streitende Christenheit” als Ganzes schläft nicht nur, sondern sie ist auch noch krank, sehr krank.
Sie ist vergiftet von “Medikamenten”, die sie sich, die man ihr verabreicht hat.
Sie ist betäubt und kann die Realität nicht mehr wahrnehmen.
Sie dämmert dahin und wähnt sich dabei noch in besserem Gesundheitszustand als vordem, da sie (viele) Schmerzen zu ertragen hatte, dabei aber wachen, hellen Sinnes war.
An ihrem “Leibe” gibt es aber “Glieder”, die noch gesund sind.
Diese geben Signale des Widerstandes gegen die Behinderung und Lähmung ihrer Funktion ab, werden jedoch in der betörten “Schaltzentrale” nicht mehr als solche registriert und “umgesetzt”.
Das nützt nun ein erklärter Feind dieser Christenheit genüsslich aus,
um sie, diese Verhasste, zu überwältigen und schließlich zu liquidieren und sich an ihre Stelle zu setzen.
Es ist der Gegen-Christ (letztlich Satan) mit seiner Gegen-Christenheit,
dem ganzen Anti-Christentum.
Und der inzwischen zu einem fürchterlichen, gewaltigen Koloss angewachsene ISLAM ist – wenn auch nur ein Teil des gesamten Feindes-Heeres unseres HERRN und GOTTES Jesus CHRISTUS
die zur Zeit größte Gefahr für die “Streitende Kirche”, weil sie zur Zeit eine “betäubte Kirche” ist."

-

Ein Themenblock über den dämonisch grundgelegten Islam:
Diskussionsplattform Islam und Islamisierung

-


zuletzt bearbeitet 29.11.2019 23:02 | nach oben springen

#37

RE: Die Unterscheidung der Geister

in Leben und Sterben 30.11.2019 09:26
von Sel • 360 Beiträge

Lieber Aquila,

die Prophetie von Erzbischof Dechamps ist wirklich erschreckend und erfüllt sich heute
in der Tat 1:1

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#38

RE: Die Unterscheidung der Geister

in Leben und Sterben 10.12.2019 23:05
von Aquila • 5.748 Beiträge

Gelobt sei Jesus Christus !

Im Jahre 1975 hat



Erzbischof Lefèbvre (1905-1991) in einer flammenden Predigt in Rom über die Absolutheit unseres wahren römisch katholischen Glaubens gesprochen.....
dabei aber auch bereits auf die Gefahr der fortschreitenden "Relativierung" des Glaubens bzw. der schleichenden "Kompromissbereitschaft" für Irrlehren hingewiesen....
heute, 44 Jahre nach dieser Predigt ist die katholische Identität vielerorts im "zeitgemässen Dialogkleid" gleichsam verdunstet.

Nachfolgend diese flammende Predigt in voller Länge
(entnommen aus "pius-info"):

-

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Meine geliebten Brüder!

Wenn es einen Tag gibt, an dem die Kirche ihren Glauben bekräftigt,
so ist es gewiß der Tag der allerheiligsten Dreifaltigkeit.

In dem Brevier, das der Priester früher am Morgen dieses Tages zu beten hatte, hatte er den Psalmen der Prim das Symbolum des hl. Athanasius anzufügen, das Glaubensbekenntnis, das klar und ruhig, aber vollendet bekräftigt, was wir hinsichtlich der allerheiligsten Dreifaltigkeit und der Gottheit und Menschheit Unseres Herrn Jesus Christus glauben müssen.
Es laßt sich ja tatsächlich unser gesamter Glaube in unserem Glauben an die allerheiligste Dreifaltigkeit und an Unseren Herrn Jesus Christus, den Mensch gewordenen Gott, zusammenfassen.
Unser gesamtes Credo, alles, was wir in wenigen Augenblicken singen werden, ist ja in gewisser Weise auf die Person Unseres Herrn Jesus Christus ausgerichtet, auf denjenigen, der unser Gott, unser Heiland ist.
Er ist es, durch den wir in den Himmel kommen.
Er ist die Türe des Schafstalls; Er ist der Weg, die Wahrheit und das Leben.
Es ist kein anderer Name in dieser Welt, durch den wir gerettet werden können
. Alles das sagt uns das Evangelium.

Darum müssen wir in diesen Zeiten, in denen unser Glaube von überallher angegriffen wird, an diesem Glauben unerschütterlich festhalten und dürfen es niemals hinnehmen, daß auf irgendeinen Kompromiß hinsichtlich der Bekräftigung unseres Glaubens eingegangen wird.
Ich glaube, gerade das ist das Drama, das wir seit zehn, ja fünfzehn Jahren erleben:
Dieses Drama, das wir erleben, die Tragödie, die wir durchmachen, besteht darin,
daß unser Glaube nicht mehr mit Bestimmtheit bekräftigt wird und daß man durch einen falschen Ökumenismus in gewisser Weise dahin gelangt, alle Religionen auf die gleiche Stufe zu stellen, allen Religionen zu dem zu verhelfen, was man „gemeines Recht” nennt.
Das steht aber in vollem Widerspruch zur Wahrheit der Kirche.
Wir glauben, daß Unser Herr Jesus Christus unser Gott, unser Heiland, unser Erlöser ist;
wir glauben, daß die katholische Kirche allein die Wahrheit besitzt.

Und daraus ziehen wir die Konsequenzen für unser persönliches Leben, indem wir die Religion in Ehren halten, die Unser Herr Jesus Christus gestiftet hat.
Denn auch wenn die anderen Religionen die Möglichkeit anderer Glaubensvorstellungen,
anderer religiöser Gruppen zugestehen, können wir das nicht tun.
Warum gestehen die anderen das zu?
Weil diese Religionen von Menschen gegründet worden sind und nicht von Gott.
Unsere heilige und innigst geliebte Religion aber ist von Gott selbst, von Unserem Herrn Jesus Christus gestiftet worden.


Er ist es, der uns das heilige Meßopfer geschenkt hat.
Er ist für uns am Kreuz gestorben.
Er wollte gewissermaßen schon am Tag des Abendmahls das vorwegnehmen, was sich am Kreuz erfüllen sollte, indem Er uns aufgefordert hat, das alle Tage bis zum Ende der Zeiten fortzusetzen, und so hat Er alle zu Priestern gemacht, die Er zur eucharistischen Konsekration ermächtigt hat.
Er hat das nach Seinem eigenen, Seinem göttlichen Willen getan, denn Unser Herr Jesus Christus ist Gott.
Er hat uns also dieses Opfer der Messe geschenkt, an dem wir absolut festhalten, das unser Leben, unsere Hoffnung, unser Heil ist.
Man kann es nicht umändern, dieses Opfer von Kalvaria, das Opfer des Letzten Abendmahls, denn beim Abendmahl hat ein Opfer stattgefunden.
Wir können es nicht in ein einfaches Gedächtnismahl, ein einfaches Erinnerungsmahl umändern.
Das ist unmöglich, das würde bedeuten, daß wir unsere gesamte Religion zerstören, das zerstören, was Unser Herr uns als Kostbarstes auf dieser Erde geschenkt hat.
Es ist Sein makelloser, Sein göttlicher Schatz, den Er in die Hände Seiner Kirche gelegt hat, die Er zu einer priesterlichen Kirche gemacht hat.
Die Kirche ist ihrem Wesen nach priesterlich.
Weil sie priesterlich ist, bringt sie das Erlösungsopfer dar, das Unser Herr auf Kalvaria vollzogen hat.
Sie erneuert es auf unseren Altären.

Den wahren Katholiken, den wahren Gläubigen Unseres Herrn Jesus Christus rührt alles,
was von Unserem Herrn Jesus Christus selbst gestiftet ist, an sein Herzinnerstes, an das Innerste seines Lebens, und er hegt es wie seinen Augapfel.
Und wenn es nun soweit kommt, daß man sozusagen vom Innersten her das zerstört, was uns Unser Herr Jesus Christus als Quelle des Lebens, als Quelle der Gnade geschenkt hat,
dann leiden wir, leiden unsagbar und bestehen absolut darauf, daß diese Quelle, dieser Brunnen des Lebens, des ewigen Lebens, der Gnade, uns unversehrt erhalten bleibt.

Wenn das für das heilige Meßopfer zutrifft, trifft es auch für die Sakramente zu.
Man kann die Sakramente nicht tiefgreifend verändern, ohne sie zu zerstören, ohne Gefahr zu laufen, sie ungültig zu machen und damit die Gnade, das übernatürliche Leben, das ewige Leben, das sie für uns bringen, versiegen zu lassen.
Unser Herr Jesus Christus selbst hat die Sakramente eingesetzt, nicht wir.
Wir sind nicht Herr über die Sakramente.
Selbst der Papst kann die Sakramente nicht verändern.
Allerdings kann er den Ritus ändern, er kann alles ändern, was an den Sakramenten nicht für sie wesentlich ist, aber niemals kann ein Papst das Wesen des Sakraments verändern, das Wesen des Sakraments, das von Unserem Herrn Jesus Christus eingesetzt ist.
Unser Herr Jesus Christus wollte unsere heilige Religion selbst stiften, uns Weisungen geben, was wir zu tun haben.
Er hat uns durch das heilige Meßopfer in der allerheiligsten Eucharistie sich selbst gegeben.
Was können wir uns noch mehr wünschen?
Welche Religion kann behaupten, etwas Derartiges zu besitzen? Und warum?
Weil unsere Religion die einzige wahre Religion ist, die Religion der katholischen Kirche.

Das ist von grundlegender Bedeutung, grundlegend für unser Verhalten, grundlegend für unsere Religion, grundlegend auch für unser Verhalten gegenüber den Menschen, die nicht an unsere heilige Religion glauben.
Das ist sehr wichtig, weil wir gerade gegenüber denen, die nicht glauben, die nicht unseren Glauben haben, eine unendlich große Nächstenliebe, die wahre Nächstenliebe haben müssen.
Wir dürfen sie nicht täuschen, indem wir ihnen sagen:
Eure Religion ist ebenso gut wie unsere.”

Das wäre eine Lüge, das wäre Egoismus, das wäre nicht die wahre Nächstenliebe.
Wenn wir bedenken, daß uns mit dieser Religion ein großer Reichtum geschenkt worden ist, müssen wir den Wunsch haben, ihn den anderen mitzuteilen, diesen Reichtum zu verschenken.
Wir dürfen den anderen nicht sagen:
„Aber ihr habt doch schon alles, was ihr braucht!
Es ist unnötig, zu uns zu kommen, ihr habt eine Religion, die so gut ist wie die unsere.”
Sie sehen, wie überaus wichtig das ist, denn jener falsche Ökumenismus lehrt,
daß alle Religionen Heilswerte besitzen.
Das ist aber falsch.
Nur die katholische Religion, nur der Mystische Leib Christi hat Heilswerte.
Ohne Jesus kann man nicht gerettet werden. Ohne die Gnade kann man nicht gerettet werden.

„Qui crediderit salvus erit: qui vero non crediderit, condemnabitur”, so sagt Unser Herr
— Wer glaubt, „der wird selig werden, wer aber nicht glaubt, der wird verdammt werden” (Mk 16,16). Wir müssen an Unseren Herrn Jesus Christus glauben, um gerettet zu werden.
„Qui credit in Me habet vitam aeternam — Wer an mich glaubt, hat das ewige Leben.” (Jo 6,47)
Wer Meinen Geboten gehorcht, wird das ewige Leben haben.
„Wer Mein Fleisch ißt und Mein Blut trinkt, der hat das ewige Leben.”
— „Qui manducat Meam carnem et bibit Meum sanguinem habet vitam aeternam.” (Jo 6,55)
Das hat uns Unser Herr gelehrt.
Folglich müssen wir den dringenden Wunsch haben, den heißen Wunsch, diesen Glauben mitzuteilen.
Und gerade das hat den Missionsgeist der Kirche ausgemacht.
Wenn wir die Kraft unseres Glaubens, die Festigkeit unseres Glaubens schmälern, dann wird auch der Missionsgeist der ganzen Kirche geschmälert, weil es dann nicht mehr nötig ist, die Meere zu durchqueren, über die Ozeane zu fahren, um das Evangelium zu predigen.
Wozu auch?
Lassen wir dann doch allen Menschen ihre Religion, wenn diese Religion sie rettet!

Wir müssen also an unserem Glauben festhalten, auf ihm bestehen, ihn bekräftigen.
Wir dürfen jenen falschen Ökumenismus, der aus allen Religionen Schwesterreligionen des Christentums macht, nicht hinnehmen.
Sie sind nicht Schwestern des Christentums.
Es ist, glaube ich, sehr wichtig, das zu betonen, denn eben jener falsche Ökumenismus hat auf dem Konzil und nach dem Konzil zuviel Einfluß gehabt.
Und das ist der Grund dafür, daß die Seminare leerstehen.
Warum haben sich die Seminare geleert? Warum gibt es keine Berufungen zu den Missionsorden mehr?
Eben deshalb, weil die jungen Leute nicht mehr das Bedürfnis haben, der ganzen Welt die Wahrheit mitzuteilen.
Sie verspüren nicht mehr das Bedürfnis, sich ganz und gar Unserem Herrn Jesus Christus hinzugeben, weil Unser Herr Jesus Christus die einzige Wahrheit, der einzige Weg, das einzige Leben ist.
Was die jungen Menschen beseelt, das Evangelium zu predigen, ist ihr Wissen, daß sie die Wahrheit besitzen.
Wenn die Berufungen versiegen, geschieht das aufgrund jenes falschen Ökumenismus.
Und wie sehr leiden wir, wenn wir daran denken, daß man in gewissen Ländern von „eucharistischer Gastfreundschaft”, von „Interkommunion” spricht, als könnte man den Leib und das Blut Unseres Herrn Jesus Christus jenen reichen, die an den Leib und das Blut Unseres Herrn Jesus Christus nicht glauben und daher auch die allerheiligste Eucharistie nicht anbeten, weil sie nicht daran glauben.
Man kann den Leib und das Blut Unseres Herrn Jesus Christus nicht ohne Sakrileg, ohne Blasphemie jemandem reichen, der die wahre Gegenwart Unseres Herrn Jesus Christus in der allerheiligsten Eucharistie leugnet.
Wir müssen hier einen festen, unerschütterlichen Glauben haben, der auf keinen Kompromiß eingeht. So lautet die Tradition der Kirche.


So hielten es auch die Märtyrer, die hier überall in den Basiliken und Kirchen begraben sind, die hier auf dem Augustusforum gelitten haben, die drei Jahrhunderte lang inmitten der Heiden lebten und verfolgt wurden, sobald bekannt wurde, daß sie Christen sind.
Man warf sie in die Gefängnisse:
Denken Sie an den Mamertinischen Kerker, der nur wenige Schritte von hier entfernt ist!
Petrus und Paulus wurden wegen ihres Glaubens ins Gefängnis geworfen, wurden in Ketten gelegt. Und wir sollten Angst haben, unseren Glauben zu bekräftigen?
Wir wären dann nicht die wahren Nachkommen der Märtyrer, die wahren Nachkommen der Christen, die ihr Blut für Unseren Herrn Jesus Christus und um ihren Glauben zu bekennen dahingegeben haben.
Auch sie hätten sagen können:
„Wenn alle Religionen den gleichen Wert haben, was kann es ausmachen, wenn ich etwas Weihrauch vor ein Götterbild streue?”
Aber lieber wollten sie sterben, lieber wollten sie sich den wilden Tieren im Circus maximus vorwerfen lassen, der hier ganz in der Nähe ist.
So viele, viele Märtyrer ließen sich lieber den wilden Tieren vorwerfen, als den heidnischen Göttern Weihrauch zu opfern!

So soll unsere Anwesenheit hier in Rom für uns alle eine Gelegenheit sein, unseren Glauben zu festigen, um, wenn nötig, den Geist eines Märtyrers zu haben, den Geist eines Zeugen zu haben, der Märtyrer ist, eines Zeugen für Unseren Herrn Jesus Christus, eines Zeugen für die Kirche.
Das wünsche ich für Sie, meine lieben Brüder, und in diesem Punkt müssen wir fest sein, was auch immer geschehen mag.
Niemals dürfen wir bereit sein, unseren Glauben zu verkürzen, und wenn es unglücklicherweise geschehen sollte, daß diejenigen, die unseren Glauben zu verteidigen haben, uns auffordern sollten, ihn zu verkürzen und abzuschwächen, dann müssen wir „nein” sagen.
Wie der hl. Paulus sagt: „Sed licet nos, aut Angelus de caelo evangelizet vobis praeterquam quod evangelizavimus vobis anathema sit
— Allein wenn auch wir oder ein Engel vom Himmel euch ein anderes Evangelium verkündete,
als wir euch verkündet haben, der sei ausgestoßen!” (Gal 1,8)
Ich glaube, daß dieser Satz alles zusammenfaßt, was ich sagen wollte, damit Sie, wenn Sie nach Hause zurückkehren, diesen Mut, diese Kraft besitzen, trotz der Schwierigkeiten, trotz der Prüfungen, den Glauben, den Unser Herr Jesus Christus uns geschenkt hat, gegen alle und jeden aufrechtzuerhalten, für Sie, für Ihre Kinder, für die künftigen Generationen, damit auf dem Weg zum Himmel noch viele Pilger gehen, damit der Weg zum Himmel gedrängt voll ist von Menschenmengen, die zum Himmel aufsteigen, und nicht leer und verlassen, und dafür der Weg zur Hölle voll von Volk, das nicht an Unseren Herrn Jesus Christus geglaubt hat, das Unseren Herrn Jesus Christus abgelehnt hat. Wir müssen das immer vor Augen haben, denn Unser Herr hat gesagt: Wenn wir nicht glauben, werden wir verdammt werden.

Bitten wir auch die allerseligste Jungfrau Maria, die so gütig und so stark im Glauben ist, daß sie uns zu ihrem starken Glauben verhelfe.
Bitten wir sie, unsere Mutter zu sein.
Bitten wir sie, daß sie uns auf dem Weg zum ewigen Leben an der Hand nehme und uns führe,
um uns
alle Fallstricke und alle Hindernisse vermeiden zu lassen, die uns daran hindern können, uns eines Tages mit ihr im Himmel zu vereinigen, wie wir heute in dieser Ewigen Stadt mit ihr vereint sind.


Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen"

-

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