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#1

Der Mensch als Ebenbild Gottes

in Die Schöpfung 09.04.2013 15:33
von Aquila • 4.133 Beiträge

Der erschaffene Mensch ist der Seele nach das natürliche

E b e n b i l d

der allerheiligsten Dreifaltigkeit, GOTTES.

Die erschaffene Seele besitzt....
Vernunft
und
freien Wille
n

Dem Menschen sind denn diese gottebenbildlichen Wesenszüge
nicht dazu gegeben, um sie zu missbrauchen
sondern um mit der Vernunft
GOTT er-kennen zu können

und

mit dem freien Willen
IHN an- erkennen zu können.



GOTT-VATER als Ursprung allen Lebens teilt sich in einem ewiglichen Liebes-Strom
Seinem eingeborenen SOHN mit und erkennt sich in Diesem vollkommen.
Den eingeborenen SOHN drängt es in einem ewiglichen Liebes-Strom
wieder hin zum VATER.
Aus diesem Liebes-Austausch von Ewigkeit zu Ewigkeit geht als
dessen Göttliche Fruchtbarkeit der HEILIGE GEIST
- d i e Liebe -
hervor, die dritte wesensgleiche Person.

Man kann sagen, dass sich das hochheilige Göttliche Dreifaltige Wesen durch den
ewiglichen Liebes-Austausch des VATERS mit dem eingeborenen SOHN gleichsam
"auseinanderfaltet" und im HEILIGEN GEIST gleichsam wieder Seinen ewiglichen
"Zusammenschluss" findet.

Werfen wir nun einen Blick auf uns
beseelte Menschen, die wir als natürliche
GOTTES EBENBILDER erschaffen worden sind so können wir diese
EBENBILDLICHKEIT sehr schön nachvollziehen:

Der "erste erschaffene" Mensch war ein
"Mann"....der "Ursprung aus dessen "Mitteilung"
"die Frau gebildet" wurde !
( Die Frau wurde aus einer Rippe des Mannes gebildet als dieser in einen tiefen Schlaf fiel )

Beide sind
"zueinander liebend hingezogen".
Somit ist das menschliche Wesen in seiner Ganzheit durch Mann und Frau
"ebenfalls auseinandergefaltet"
und findet durch die "Frucht des Liebes-Austausches"
- "des Kindes" -
wieder seinen"Zusammenschluss".

Somit findet auch die Unauflöslichkeit des hl. Sakramentes der Ehe

Heilig und unauflöslich

eine weitere Bestätigung.


zuletzt bearbeitet 07.09.2017 00:40 | nach oben springen

#2

RE: Der Mensch als Ebenbild Gottes

in Die Schöpfung 08.08.2015 14:07
von Aquila • 4.133 Beiträge

Gelobt sei Jesus Christus !

Hw Pater Deneke FSSP
im "Informationsblatt August/September 2015" der Petrus-Bruderschaft zur Thematik
"Was ist der Mensch ?"
-

[....]
"Wie nebulös in solchen Zusammenhängen die Begriffe „christlich“, „Werte“ und „Menschenbild“ sind,
darüber braucht nicht viel gesagt zu werden.
Die Tatsachen zeigen,
daß sie jeder in einem ihm genehmen Sinne verstehen kann.
Daher ist es wichtig, nach der tatsächlichen Bedeutung dieser Worte zu fragen.
Die „Werte“ lassen wir hier außer Acht; sie entstammen nicht dem Glaubensvokabular, sondern einer bestimmten Philosophie und sind keineswegs unproblematisch, oft sogar ausgesprochen zwielichtig.
Das „christliche Menschenbild“ hingegen ist schon auf den ersten Seiten der Bibel beurkundet und grundgelegt (Gen 1-3), um dann mit fortschreitender Offenbarung in alle Dimensionen – in die Höhe, Weite und Tiefe – zu wachsen.
Daß der Mensch Geschöpf Gottes ist,
geschaffen nach Seinem Bild und Gleichnis und erfüllt mit dem Odem göttlichen Lebens;
daß er mit der Aufgabe betraut wurde,
sich die Erde zu unterwerfen, also die Stellung eines Sachwalters Gottes inmitten der Schöpfung einzunehmen;
daß das männliche und das weibliche Geschlecht aufeinander hingeordnet und zur Mitwirkung am Schöpfungswerk bestimmt sind;
daß die Stammeltern das
göttliche Gebot übertreten und damit die ursprüngliche Gerechtigkeit für sich selbst und für ihre Nachkommen verloren haben; daß aber Gott, der den Menschen in seiner Würde so wunderbar erschaffen hatte, ihn durch den menschgewordenen Sohn noch wunderbarer erneuert hat (vgl. das Offertoriumsgebet zur Vermischung von Wasser und Wein); daß wir somit gnadenhaft zur Gotteskindschaft in der Teilhabe an Seiner Natur erhoben worden und zur ewigen Seligkeit in der Anschauung des dreifaltigen Gottes berufen sind:

Alles das gehört unbedingt zu dem oft vorschnell beschworenen, aber nur selten ausreichend bedachten „christlichen Menschenbild“.

Die Folgerung aus alledem:
Der Mensch ist nicht nur
– wie jedes Lebewesen –
beseelt,
sondern geistig
.
Anders ausgedrückt:
Seine Seele wirkt sich nicht bloß als vitales Prinzip aus, das den Leib formiert, die vegetativen und sinnenhaften Vorgänge reguliert und koordiniert.
Vielmehr ist sie eine immaterielle Realität, die als Bleibendes zugleich in, hinter und über den wechselnden Lebensäußerungen des Menschen steht und ihn zu den höheren Tätigkeiten des Erkennens und des freien Wollens befähigt.
Entgegen der verbreiteten „Dreiteilung“ des Menschen in Leib, Seele und Geist ist also zu betonen,
daß die Seele selbst geistig ist.
Weil sie über die vergängliche Materie hinaus- und in die Sphäre des Unvergänglichen hinaufragt;
weil sie ewige Wahrheiten erkennen und liebend bejahen kann; und weil sie als unstoffliche Wirklichkeit unzerstörbar ist, deshalb muß sie unsterblich sein.

Weit entfernt davon, abstrakt und ver- allgemeinernd zu sein, wird die christliche Schau vom Menschen ihm auch als
Einzelwesen gerecht, indem sie ihn als „Person“ beschreibt, als „individuelle Substanz einer vernunftbegabten Natur“, wie Boëthius (+ ca. 525 n. Chr.) klassisch definierte.
Jeder Mensch ist demnach ein einzigartiges Geschöpf, das in seiner persönlichen Unaustauschbarkeit vor
dem dreipersönlichen Gott steht und durch Gnade in eine persönliche, übernatürliche Beziehung zu den drei göttlichen Personentreten kann.

Damit beginnt schon hier auf Erden das ewige Leben,
das ja nichts anderes als die liebende Erkenntnis des Vaters und Seines Sohnes (vgl. Joh 17,3) im Heiligen Geist ist. Gewiß unterschlägt diese hohe Auffassung vom Menschen nicht die Sphäre der Sinnlichkeit und Leidenschaftlichkeit, die, im ursprünglichen Zustand harmonisch mit den höheren Kräften zusammenklingend, im unerlösten Zustand so oft von Dissonanzen durchtönt ist.
Auch verschweigt sie nicht das Potential an Ignoranz und Rebellion,
mit dem unser Geist zu ringen hat. Dennoch dürfen wir den Akzent dankbar auf die Pracht und Herrlichkeit legen, mit welcher der Herr uns gekrönt hat (vgl. Ps 8,7).
Somit baut die gläubige Sicht auf der Menschennatur auf, wie sie uns die Philosophie zeigt, um dann aber weit über sie hinauszuführen in die Höhen, Weiten und Tiefen des göttlichen Lebens, an dem wir teilhaben sollen. Wer sich daher auf das „christliche Menschenbild“ beruft, der sollte von der hier angedeuteten Gesamtschau durchdrungen sein.
Sonst bleiben seine Worte hohl, kraft- und nutzlos."
[....]

-

Bez der Geist-Seele siehe bitte auch hier:

Die Geistseele (Mensch); die sensitive "Seele" (Tier); die vegetative "Seele" (Pflanze)
-

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