Grüss Gott und herzlich Willkommen im KATHOLISCHPUR- Forum....

Foren Suche

Suchoptionen anzeigen
X
  • Im Tal der TränenDatumGestern 23:22
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema Im Tal der Tränen

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Wie uns Zeiten der Prüfungen zur Reifung im Streben nach Vollkommenheit dienlich sein können,

    erläutert der hl. Alphons Maria v. Ligouri (1696-1787):

    -

    "Fürchte nicht, daß du Gott mißfallest, wenn du manchmal dich zärtlich bei Ihm beklagst und Ihm sagst:
    Herr, warum bist Du so fern von mir?
    Du weißt, mein Gott, daß ich nichts anderes als Deine Liebe begehre, komme mir aus Liebe zu Hilfe, verlasse mich nicht! Dauert dein Leiden zu lange, ist deine Angst allzu groß, so mußt du dich dem betrübten und sterbenden Jesus am Kreuze vereinigen, und um Barmherzigkeit flehen und ausrufen:
    “Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?” (Mt 27,46).
    Deine Leiden müssen dir dazu dienen, dich immer mehr vor Gott zu verdemütigen, wenn du bedenkest, daß, wer Gott beleidigt hat, keinen Trost verdient, und um dein Vertrauen zu vermehren, da du weißt, daß Gott uns alle Leiden für unser Bestes schickt oder daß Er sie deshalb zuläßt: “Alles wirkt ihnen zum Guten” (Röm 8,28). Wenn du aber von Mißtrauen und Angst gepeinigt wirst, so rufe voll Zuversicht aus: “Der Herr ist mein Licht und mein Heil, wen sollte ich fürchten?(Ps 26).
    Du mußt meinen Verstand erleuchten. Du mußt mich retten, auf Dich vertraue ich: “Auf Dich, Herr, hoffe ich, lasse mich nimmermehr zuschanden werden” (Ps 30,1).
    Du mußt dich mit dem Gedanken beruhigen, daß niemand, der auf Gott sein Vertrauen gesetzt hat, verlorengegangen ist:
    “Keiner, der auf den Herrn gehofft hat, ist zuschanden geworden”
    (Sir 2,10).
    Bedenke, daß Gott dich mehr liebt, als du selbst dich lieben kannst, was fürchtest du denn also?
    Tröste dich mit den Worten Davids: “Der Herr sorgt für mich” (Ps 39,18).
    Herr, ich übergebe mich ganz Dir, ich will nur daran denken, wie ich Dich lieben, wie ich Dir wohlgefallen kann; siehe, ich bin bereit zu tun, was Du von mir verlangst. Du wünschest nicht nur, daß es mir wohlergehe, nein, Du selbst trägst Sorge für mein Bestes, mögest Du selbst die Mittel für mein Heil ausfindig machen.
    Ich verlasse mich auf Dich, ich will mich stets auf Dich verlassen, denn Du willst, daß ich immer alle meine Hoffnung auf Dich allein setze:
    “Ich schlafe in Frieden und ruhte, denn Du, Herr, hast mich vollkommen festgestellt in der Hoffnung”
    (Ps 4,9).

    -

    |addpics|qps-cv-8957.jpg-invaddpicsinvv|/addpics|

  • Lieber Blasius


    Es geht aber durchaus auch anders....seelsorgend !
    So bin ich auf folgende Bekanntmachung einer Pfarrei in der Schweiz gestossen:

    -
    LIEBE PFARREIFAMILIE

    Auch während der ausserordentlichen Lage – unter Einhaltung der entsprechenden Sicherheitsmassnahmen – möchten wir Sie in diesem Jahr bei der Feier der Karwoche und Ostern begleiten (vorbehaltlich Änderungen):

    Die Kirche bleibt wie bisher fürs persönliche Gebet geöffnet (täglich 7-19 Uhr).

    Pfr. Kemmler, Fr. Sibi und Fr. Nicolas stehen Ihnen abwechslungsweise zur Spendung des Sakraments der Versöhnung (Beichte) zur Verfügung:

    Freitag, 27.03. und 03.04.: jeweils 17.30-19.00 Uhr (Eingang des Pfarreiheims)Samstag, 28.03. und 04.04.: jeweils 16.00-17.30 Uhr (Eingang des Pfarreiheims)Mittwoch der Karwoche, 08.04., 14.00-15.00 Uhr (Drive-in Beichte im Pfarrhof)Karfreitag, 10.04., 10.00-12.00 Uhr (Eingang des Pfarreiheims)

    Palmsonntag: In der Kirche liegen gesegnete Palmzweige auf – bedienen Sie sich. Zweige aus dem Vorjahr können im dafür vorgesehenen Behälter abgegeben werden.

    Gründonnerstag: Die Möglichkeit zur Anbetung besteht tagsüber und auch nachts – bis am Karfreitag um 6 Uhr.

    Karfreitag: Ab 15 Uhr steht das Kreuz zur Verehrung in der Kirche. Die Kreuzverehrung kann mit einer Verneigung, einer Kniebeuge o.Ä. erfolgen – NICHT jedoch durch Berührung etc.

    Karsamstag: Der Tabernakel bleibt leer; die Türen stehen offen.


    Ostersonntag:

    Das Allerheiligste ist von 10-17 Uhr zur Anbetung ausgesetzt.Von 10-17 Uhr kann in der Kapelle die Osterkommunion empfangen werden. Wir laden Sie ein, sich im persönlichen Gebet darauf vorzubereiten. Zugang erfolgt nur über die Kirche. Bitte beachten Sie die Einlassregelung am Eingang der Kirche.Von 10-17 Uhr können Sie Heimosterkerzen beziehen. Sie werden beim Haupteingang zur Kirche verkauft. In der Osterwoche liegen in der Kirche jeweils einige Exemplare auf; eine entsprechende Kasse steht bereit.

    Wir wünschen Ihnen segensreiche Tage in der Begleitung Jesu,

    EUER PFARREITEAM


    -

    Freundliche Grüsse und Gottes Segen

  • Im Tal der TränenDatum26.03.2020 22:23
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema Im Tal der Tränen

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Liebe Hemma

    Vielen Dank für das Posten dieses Beitrages, der in aller Deutlichkeit den Finger in die offene Wunde der grössenteils entchristlichten Spassgesellschaften legt.

    -

    Die Menschen dieser Zeit verdrängten den Tod nicht, sondern akzeptierten ihn als unabänderlichen Teil des irdischen Lebens, dessen letztes Ziel sie aber nicht im Grab, sondern bei ihrem Schöpfer wussten. In ihrem Denken herrschte im Gegensatz zu unserer Zeit keine Anthropozentrik. Sondern der Mensch nahm die Stellung ein, die ihm in der Schöpfungsordnung zukam. Er ist nun mal nicht das Maß aller Dinge – eine Tatsache, die wir heute aus den Augen verloren haben.
    [....]
    Für einen gläubigen Christen ist die Sonntagsmesse die unverzichtbare Kraftquelle und der unverrückbare Angelpunkt, um den herum sich sein Leben ordnet. Das war eine Selbstverständlichkeit für die Mehrzahl der Menschen in unserem Land bis vor 50 Jahren. Für den säkularen Staat hingegen, in dem wir heute leben, stellt die für uns Christen "heilige" Messe lediglich eine Veranstaltung dar, die sich nicht von einer Kinovorstellung oder einem Fußballspiel unterscheidet. Es handelt sich für ihn ja schlicht und einfach bloß um eine Versammlung von Menschen.

    -


    Über die Kostbarkeit der Zeit aus:
    "Licht- und Trostquellen in kurzen Betrachtungen auf alle Tage des katholischen Kirchen-Jahres"(1843)


    -

    "Meine Seele
    es gibt keinen Augenblick, worin du nicht ein unermeßliches Gewicht himmlischer Glorie erkaufen könntest.
    Wirst du diese große Wahrheit niemals beherzigen?
    - Wer für jede einzelne Sekunde einen leichten zeitlichen Gewinn dir verhieße, würde ohne Zweifel deine Anfmerksamkeit wecken; wie also geschieht es. daß die wahren, ständigen Güter der Ewigkeit solche nicht wecken?
    - Du achtest nun den unendlichen Werth der Zeit als Nichts!
    Indes, dich zu ergözen. zu belustigen. dann bedünkt die längste Zeit dich kurz;
    gilt es aber deinem Heile, dann bedünkt jeder Augenblick dich unerträglich lange!


    Willst du etwa. den hohen Preis der Zeit zu erkennen warten, bis du keine mehr zu verlieren hast ?

    Gott, der mit höchfser Freigebigkeit alle Güter des Lebens verleiht, ist dennoch mit der Zeit so zurückhaltend , daß Er nur Einen Augenblick auf Einmal verleiht.
    Nur der gegenwärtige Augenblick ist dein, und so schnell wie dein Gedanke ist auch dieser Augenblick entflohen
    wer aber kann mit Sicherheit auf den künftigen Augenblick rechnen? -
    Nur der gegenwärtige Augenblick ist eigentlich mein;
    nur ihn habe ich für meine Ewigkeit zu wirken
    und die größte aller Thorheiten ist's, ihn zu verlieren.

    Die Gottlosen sagen: ..Essen und trinken wir. denn morgen werden wir sterben!“ (1.Cor. 15.)
    Dieser Ausspruch flößt einer christlichen Seele Entsetzen ein.
    Sie spricht vielmehr umgekehrt:
    Thun wir Buße und halten wir uns bereit, denn vielleicht sterben wie morgen.

    Die Zeit eilt und kehrt nicht zurück.
    Von ihr hängt meine Ewigkeit ab; verliere ich sie. So verliere ich mich selbst auf ewig!
    - Indessen steht es bei uns durch glückselige Verwendung derselben, durch Vervielfältigung unserer guten Werke und durch verdoppelten Eifer sie zu erfassen.
    Ist sie aber einmal für uns abgelaufen, dann seufzen wir ihr vergeblich nach.
    Dieser Verlust ist die ewige Verzweiflung der Verdammten.
    O werden wir doch durch ihre Thorheit weise!
    Verwenden wir sie mit aller Sorgfalt.
    Schätze zu erwerben. die uns den Himmel erkaufen! - .
    Sehet zu. meine Brüder wie ihr behutsam wandelt, nicht wie die Unweisen, sondern wie die Weisen. und kaufet die Zeit zurück. denn die Tage sind böse!“ (Ephef. 5. 15.)"

    -


    Freundliche Grüsse und Gottes Segen

  • Gelobt sei Jesus Christus

    25. März: Hochfest Mariä Verkündigung / Verkündigung des Herrn.



    Durch die Verkündigung
    der Menschwerdung des eingeborenen SOHNES GOTTES JESUS CHRISTUS
    durch den
    heiligen Erzengel Gabriel
    an die allerseligste Jungfrau und Gottesmutter Maria .
    ....
    fand die Erlösung der Welt ihren Anfang !
    Das Heil der Welt begann !

    Aus dem hl. Evangelium nach Lukas:
    -


    Lk 1,26
    Im sechsten Monat wurde der Engel Gabriel von Gott
    in eine Stadt in Galiläa namens Nazaret
    Lk 1,27
    zu einer Jungfrau gesandt.
    Sie war mit einem Mann namens Josef verlobt, der aus dem Haus David stammte.
    Der Name der Jungfrau war Maria.
    Lk 1,28
    Der Engel trat bei ihr ein und sagte:
    Sei gegrüßt, du Begnadete, der Herr ist mit dir.

    Lk 1,29
    Sie erschrak über die Anrede und überlegte, was dieser Gruß zu bedeuten habe.
    Lk 1,30
    Da sagte der Engel zu ihr:
    Fürchte dich nicht, Maria; denn du hast bei Gott Gnade gefunden.

    Lk 1,31
    Du wirst ein Kind empfangen, einen Sohn wirst du gebären: dem sollst du den Namen Jesus geben.
    Lk 1,32
    Er wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden.
    Gott, der Herr, wird ihm den Thron seines Vaters David geben.
    Lk 1,33
    Er wird über das Haus Jakob in Ewigkeit herrschen
    und seine Herrschaft wird kein Ende haben.
    Lk 1,34
    Maria sagte zu dem Engel:
    Wie soll das geschehen, da ich keinen Mann erkenne?
    Lk 1,35
    Der Engel antwortete ihr:
    Der Heilige Geist wird über dich kommen,
    und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten.
    Deshalb wird auch das Kind heilig und Sohn Gottes genannt werden.

    Lk 1,36
    Auch Elisabet, deine Verwandte, hat noch in ihrem Alter einen Sohn empfangen;
    obwohl sie als unfruchtbar galt, ist sie jetzt schon im sechsten Monat.
    Lk 1,37
    Denn für Gott ist nichts unmöglich.
    Lk 1,38
    Da sagte Maria:
    Ich bin die Magd des Herrn;
    mir geschehe, wie du es gesagt hast.

    Danach verließ sie der Engel.
    -



    "Ave Maria"......
    mit diesen Worten des Erzengels Gabriel nahm die Erlösung der Welt ihren Anfang !

    Durch die allerseligste Jungfrau und Gottesmutter Maria ist unser HERR und GOTT JESUS CHRISTUS zu uns gekommen....
    durch sie sollen wir denn auch zu IHM gehen !

    Alles, was sie ihrem Göttlichen Sohne an unseren Tugenden und Gaben darbringt,
    ist gereinigt und vergoldet und auf einem goldenen Tablet dargereicht !

    Nichts behält sie für sich.....alles trägt sie zu ihrem Göttlichen Sohne und schliesst es in ihr Herz ein.
    Diesem Herzen voll der Gnade kann ER nicht widerstehen !


    ----

    Ave Maria,
    gratia plena,
    Dominus tecum.
    Benedicta tu in mulieribus,
    et benedictus fructus ventris tui, Jesus.

    Sancta Maria, Mater Dei,
    ora pro nobis peccatoribus
    nunc et in hora mortis nostrae.

    Amen.


    ----


    Gegrüßet seist du, Maria,
    voll der Gnade,
    der Herr ist mit dir,
    du bist gebenedeit unter den Weibern,
    und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes,
    Jesus.

    -

    Hier ist denn auch zu empfehlen, folgendes Fatima-Gebet einzufügen:

    "O mein Jesus, verzeih uns unsere Sünden und
    bewahre uns vor dem Feuer der Hölle.
    Führe alle Seelen in den Himmel,
    besonders jene, die deiner Barmherzigkeit
    am Meisten bedürfen."


    -

    Heilige Maria, Mutter Gottes,
    bitte für uns Sünder
    jetzt und in der Stunde unseres Todes.

    Amen.


    -----

    Marias Lobgesang:

    Magnificat anima mea Dominum,
    et exsultavit spiritus meus in Deo salutari meo.
    Quia respexit humilitatem ancillae suae.
    Ecce enim ex hoc beatam me dicent omnes generationes.
    Quia fecit mihi magna, qui potens est,
    et sanctum nomen eius.
    Et misericordia eius a progenie in progenies
    timentibus eum.
    Fecit potentiam in brachio suo,
    dispersit superbos mente cordis sui.
    Deposuit potentes de sede
    et exaltavit humiles.
    Esurientes implevit bonis
    et divites dimisit inanes.
    Suscepit Israel puerum suum,
    recordatus misericordiae suae.
    Sicut locutus est ad patres nostros,
    Abraham et semini eius in saecula.

    -

    Meine Seele preist die Größe des Herrn,
    und mein Geist jubelt über Gott, meinen Retter.
    Denn auf die Niedrigkeit seiner Magd hat er geschaut.
    Siehe, von nun an preisen mich selig alle Geschlechter.
    Denn der Mächtige hat Großes an mir getan,
    und sein Name ist heilig.
    Er erbarmt sich von Geschlecht zu Geschlecht
    über alle, die ihn fürchten.
    Er vollbringt mit seinem Arm machtvolle Taten:
    Er zerstreut, die im Herzen voll Hochmut sind.
    Er stürzt die Mächtigen vom Thron
    und erhöht die Niedrigen.
    Die Hungernden beschenkt er mit seinen Gaben
    und lässt die Reichen leer ausgehen.
    Er nimmt sich seines Knechtes Israel an
    und denkt an sein Erbarmen,
    das er unseren Vätern verheißen hat,
    Abraham und seinen Nachkommen auf ewig.
    -


    Aus
    "Legende von den lieben Heiligen Gottes, nach den besten Quellen neu bearbeitet und herausgegeben von Georg Ott, Stadtpfarrer in Abendsberg (1863)":
    -

    [...]
    "Gegrüßet seist du, voll der Gnaden, der Herr ist mit dir, du bist gebenedeit unter den Weibern.
    Noch nie hat ein Mensch einen so hohen Gruß empfangen, als Maria.
    Gottes höchste Majestät war es selbst, in dessen Namen der Engel den Gruß überbrachte, und wunderbar!
    ein guter Engel machte jetzt wieder gut, was einst ein böser Engel geschadet hatte.
    Denn der gefallene Engel Luzifer, der Teufel, war es, der die erste Eva verführte und die ganze Menschheit in das Unglück stürzte;
    nun aber sollte ein anderer Engel, Gabriel, der zweiten Eva, Maria, die frohe Botschaft bringen, daß sie zum Heile der Menschheit den Erlöser empfangen werde.
    Die Worte also:
    „Gegrüßt seist du Maria,” sind himmlische Worte;
    o sprich sie daher immer, christliche Seele, mit tiefer Ehrfurcht, mit inniger Freude aus!
    Dieser Gruß, sagt der heilige Alphonsus, ist der aller seligsten Jungfrau sehr wohlgefällig,
    und es scheint, als ob man ihr als dann die Freude, die sie empfand, als der Erzengel Gabriel ihr verkündete, sie werde Mutter Gottes werden, erneuere, und der heilige Bonaventura sagt, daß Maria immer wieder auf diesen Gruß mit einer gewissen Gnade antwortete.

    — Der Engel fuhr fort: „Du bist voll der Gnaden.”
    Kein Mensch hat die Fülle der Gnaden Gottes in so hohem Grade empfangen als Maria, denn sie war unbefleckt, ohne Makel der Erbsünde empfangen und sie gab, wie der heilige Petrus Chrisologus sagt, dem Himmel die Ehre, der Erde den Schöpfer, den Heiden das Glaubenslicht, den Lastern das Ende, dem Leben die Ordnung, den Sitten die Zucht.
    — Andere Heilige erhielten zwar Teilchen der Gnade, aber in das Herz Mariens goß sich deren ganze Fülle aus, die sich auch über uns verbreitet hat und noch verbreitet.
    Von ihrer Gnadenfülle erhalten auch wir, sie ist die Schatzmeisterin der Gnaden Gottes, durch ihre Fürbitte kannst du jede Gnade erlangen.

    Der Herr ist mit dir.
    Hierüber sagt der heilige Bernhard:
    „Der Herr war mit Maria nicht bloß dem Geiste, sondern auch dem Fleische nach.
    Er war zwar mit allen Heiligen, ganz besonders aber mit Maria;
    denn mit ihr hatte er eine so innige Gemeinschaft, daß er nicht nur ihren Willen,
    sondern auch ihr Fleisch mit sich vereinigte; und dann fährt der nämliche Heilige fort:
    Der Herr ist mit dir, wie ein Vater mit seiner Tochter, die er sorgsam beschützt, wie ein Bräutigam mit seiner Braut, die er einzig liebt, wie ein König mit seiner Königin, die er in hohen Ehren hält.
    O bitte, christliche Seele, täglich Maria, daß sie dir helfe, daß auch Gott immer mit dir sei im Leben und Sterben!!

    — „Du bist gebenedeit unter den Weibern.
    Maria ist die Gesegnetste ihres Geschlechts, ja die Glückseligste,
    denn sie allein wurde unter allen Weibern zur Gottesmutter auserkoren, sie allein ist Mutter und doch Jungfrau, sie hat durch den Sohn, den sie geboren, den Fluch Gottes über die Menschheit in Segen umgewandelt;
    Eva war die Urheberin der Sünde, Maria die Urheberin der Gnaden,
    Eva hat uns verwundet, Maria hat uns geheilt.

    [....]
    Heute feiert also die Kirche zwei feste:
    ein Fest des Sohnes Gottes und ein fest Mariä, der heiligsten Jungfrau, ;
    denn heute wurde der Sohn Gottes aus unendlicher Liebe zu uns ein Mensch
    und Maria wurde zu unserer Freude und zu unserem Troste Mutter Gottes.
    Heute ist das Wort, das immer bei Gott war, der Sohn Gottes, Fleisch geworden.
    O christliche Seele, falle nieder zur Erde und bete an, uns verherrliche und lobe die ewige Liebe des ewigen Vaters, der seinen Sohn gesendet, die ewige Liebe des Sohnes,
    der herab gekommen ist vom Himmel in diese Erde voll Jammers und Elend, die Liebe des heiligen Geistes, der das Geheimniß der Menschwerdung im Leibe der Jungfrau vollbracht.
    O falle nieder und danke dem Herrn,
    der
    um deinetwillen im dunklen Schoße der Jungfrau ein kleines Kind geworden, damit er dich aus der Gefangenschaft des Satans
    in die Freiheit der Kinder Gottes,
    aus der Finsternis des Unglaubens in das Licht des wahren Glaubens versetzte"!!!

    [....]






    Zum Hochfest Mariä Verkündigung / Verkündigung des Herrn aus dem Schott Messbuch 1962:

    -

    Das heutige Festgeheimnis
    – die Menschwerdung der zweiten göttlichen Person im Schoße der allerseligsten Jungfrau
    bildet den Angelpunkt der ganzen Menschheitsgeschichte:
    die Fülle der Zeit ist da.
    Was einst Adam durch stolze Selbstüberhebung gefrevelt, im Wunsche, Gott gleich zu sein, wird jetzt wieder gutgemacht, indem der ewige Gottessohn als neuer Adam den Menschen gleich wird.
    Die Menschen, durch den Ungehorsam Evas dem Tode verfallen, erhalten durch die demütige Hingabe Mariens an Gottes Willen,
    eine neue Mutter des Lebens
    .


    Das Fest läßt sich im Morgenland schon im 5. Jahrhundert nachweisen, im Abendland vor Gregor dem Großen.

    Im Introitus schließen wir uns in hoher Festesfreude dem Ehrengeleite der begnadeten Gottesmutter an.
    Was Isaias dem Könige Achaz vorherverkündet hatte, ist im Kämmerlein von Nazareth wunderbar in Erfüllung gegangen (Lectio, Evang.).
    Die Worte des Graduale können wir im Geiste der Liturgie auf Maria oder ihren göttlichen Sohn beziehen.
    Was wir im Evangelium vernommen, lassen wir im ehrfurchtsvollen Gruße des Offertoriums weiterklingen. In der hl. Kommunion kehrt Gottes Sohn auch in unser Herz ein (Comm.).

    Fällt der 25. März auf einen Fastensonntag, so wird das Fest am folgenden Tage gefeiert.
    Fällt er in die Kar- oder Osterwoche, so wird das Fest in die Woche nach dem Weißen Sonntag verlegt.

    -

    Die hl. Messe:
    http://www.mariawalder-messbuch.de/as62/mrz/mrz25/index.html

    Siehe bitte auch:
    Maria: Die neue Eva

    -

    |addpics|qps-cu-aa0f.jpg-invaddpicsinvv|/addpics|

  • Gelobt sei Jesus Christus !


    Lieber Katholik28

    Sicherlich werden auch die katholischen Privat-Sender die von @Blasius erwähnte Übertragung aus dem Vatikan übernehmen..

    Fündig geworden bin ich bereits bei EWTN....siehe bitte hier:
    https://www.ewtn.de/liveuebertragungen_und_sondersendungen


    Freundliche Grüsse und Gottes Segen

  • Gelobt sei Jesus Christus !


    Lieber Katholik28

    Sicherlich werden auch die katholischen Privat-Sender die von @Blasius erwähnte Übertragung aus dem Vatikan übernehem.

    Fündig geworden bin ich bereits bei EWTN....siehe bitte hier:
    https://www.ewtn.de/liveuebertragungen_und_sondersendungen


    Freundliche Grüsse und Gottes Segen

  • Thema von Aquila im Forum Die Glaubenskongregation

    Gelobt sei Jesus Christus !

    ++++
    Vollkommener Ablaß für alle Infizierten und Gläubigen, die für das Ende der Epidemie beten
    DEKRET DER APOSTOLISCHEN PÖNITENTIARIE


    20. März 2020

    Papst Franziskus gewährt wegen der Coronavirus-Epidemie einen vollkommenen Ablaß.
    (Rom) Die Apo­sto­li­sche Pöni­ten­tia­rie ver­öf­fent­lich­te heu­te ein Dekret, mit dem allen Coro­na­vi­rus-Infi­zier­ten und allen Gläu­bi­gen, die für das Ende der Pan­de­mie beten, ein voll­kom­me­ner Ablaß gewährt wird. Nur eine Bedin­gung ist dafür not­wen­dig.


    Kar­di­nal­groß­pö­ni­ten­ti­ar Mau­ro Pia­cen­za unter­zeich­ne­te gestern das Dekret, das im Auf­trag von Papst Fran­zis­kus erlas­sen wur­de. Es gewährt allen Katho­li­ken, die mit dem Coro­na­vi­rus infi­ziert sind, aber auch allen Gläu­bi­gen einen voll­kom­me­nen Ablaß, wenn sie eine Bedin­gung erfül­len: Sie müs­sen Gott um ein Ende der Epi­de­mie bit­ten und für die Infi­zier­ten beten.

    Der Kar­di­nal­groß­pö­ni­ten­ti­ar schreibt:

    Auch Papst Fran­zis­kus hat in den letz­ten Tagen sei­ne väter­li­che Nähe zum Aus­druck gebracht und die Ein­la­dung erneu­ert, unun­ter­bro­chen für die Coro­na­vi­rus-Pati­en­ten zu beten.

    Damit alle, die unter Covid-19 lei­den, genau im Geheim­nis die­ses Lei­dens ‚das­sel­be erlö­sen­de Lei­den Chri­sti‘ (Sal­vi­fi­ci dolo­ri, 30) wie­der­ent­decken kön­nen, gewährt die­se Apo­sto­li­sche Pöni­ten­tia­rie im Ver­trau­en auf das Wort Chri­sti, des Herrn, und unter Berück­sich­ti­gung der der­zei­ti­gen Epi­de­mie, die als per­sön­li­che Umkehr zu leben ist, mit dem Geist des Glau­bens, die Gna­de eines Ablas­ses unter fol­gen­der Bedin­gung.

    Der voll­kom­me­ne Ablaß wird den am Coro­na­vi­rus erkrank­ten Gläu­bi­gen gewährt, die auf Anord­nung der Gesund­heits­be­hör­de in Kran­ken­häu­sern oder in ihren eige­nen vier Wän­den unter Qua­ran­tä­ne gestellt sind, wenn sie sich mit einem von jeg­li­cher Sün­de los­ge­lö­sten Vor­satz geist­lich über die Kom­mu­ni­ka­ti­ons­mit­tel der Zele­bra­ti­on der Hei­li­gen Mes­se, dem Gebet des Rosen­kran­zes, der from­men Übung der Via Cru­cis oder ande­ren Fröm­mig­keits­for­men anschlie­ßen, oder zumin­dest das Glau­bens­be­kennt­nis, das Vater­un­ser und eine from­me Anru­fung der aller­se­lig­sten Jung­frau Maria beten und die­se Prü­fung im Geist des Glau­bens an Gott und in der Lie­be zu den Brü­dern und mit dem Wil­len anbie­ten, die übli­chen Bedin­gun­gen (Beich­te, Kom­mu­nion­emp­fang und Gebet in den Anlie­gen des Hei­li­gen Vaters) zu erfül­len, sobald es ihnen mög­lich ist.


    Das Dekret besagt zudem:

    „Dar­über hin­aus gewährt die­se Apo­sto­li­sche Pöni­ten­tia­rie anläß­lich der gegen­wär­ti­gen welt­wei­ten Epi­de­mie unter den­sel­ben Bedin­gun­gen bereit­wil­lig den voll­kom­me­nen Ablaß auch jenen Gläu­bi­gen, die das Aller­hei­lig­ste besu­chen, oder Eucha­ri­sti­sche Anbe­tung hal­ten, oder min­de­stens eine hal­be Stun­de die Hei­li­ge Schrift lesen, oder den hei­li­gen Rosen­kranz beten, oder die from­me Übung des Kreuz­we­ges pfle­gen, oder den Barm­her­zig­keits­ro­sen­kranz beten, um den All­mäch­ti­gen Gott anzu­fle­hen, die Epi­de­mie zu been­den, jenen Erleich­te­rung zu ver­schaf­fen, die betrof­fen sind, und das ewi­ge Heil jenen zu schen­ken, die der Herr zu sich geru­fen hat.“

    Der Groß­pö­ni­ten­ti­ar Kar­di­nal Pia­cen­za gab zugleich bekannt, daß die Kir­che für jene betet, denen es unmög­lich ist, das Sakra­ment der Kran­ken­sal­bung und der Letz­ten Ölung zu emp­fan­gen:

    Indem sie alle und jeden der Gött­li­chen Barm­her­zig­keit anver­traut und dem Gläu­bi­gen im Moment sei­nes Todes den voll­kom­me­nen Ablaß gewährt, sofern er ent­spre­chend dis­po­niert ist, in sei­nem Leben gewohn­heits­mä­ßig gebe­tet hat (in die­sem Fall ersetzt die Kir­che die drei übli­cher­wei­se ver­lang­ten Bedin­gun­gen). Um die­sen Ablaß zu errei­chen, wird die Ver­wen­dung des Kru­zi­fi­xes oder des Kreu­zes emp­foh­len (vgl. Enchi­ri­dion indul­gen­tiar­um, Nr. 12).“

    Kar­di­nal Pia­cen­za schließt das Dekret mit den Wor­ten:

    Die seli­ge Jung­frau Maria, Mut­ter Got­tes und der Kir­che, Heil der Kran­ken und Hil­fe der Chri­sten, unse­re Für­spre­che­rin, möge der lei­den­den Mensch­heit hel­fen, das Böse die­ser Pan­de­mie von uns zurück­wei­sen und uns alles Gute erwir­ken, das für unser Heil und unse­re Hei­li­gung not­wen­dig ist. Die­ses Dekret gilt trotz gegen­tei­li­ger Bestim­mun­gen.

    Gege­ben in Rom vom Sitz der Apo­sto­li­schen Pöni­ten­tia­rie, am 19. März 2020.

    Mau­ro Kar­di­nal Pia­cen­za
    Groß­pö­ni­ten­ti­ar“

    Text: Giu­sep­pe Nar­di
    ++++

    https://katholisches.info/2020/03/20/vol...epidemie-beten/

    -

  • Gegenwart ChristiDatum21.03.2020 20:39
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema Gegenwart Christi

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Der hl. Josefmaria Escriva ( Begründer des Opus Dei ) über die hl. Messe als göttlich trinitarische Handlung:
    -

    [....]
    "Die heilige Messe - merken wir uns dies - ist ein
    göttliches, trinitarisches Handeln, nicht menschliches Tun.
    Der zelebrierende Priester unterstellt sich der Absicht des Herrn, indem er Ihm seinen Körper und seine Stimme leiht; aber er handelt nicht im eigenen Namen,
    sondern in persona et in nomine Christi, in der Person Christi und im Namen Christi.
    Die Liebe der Dreifaltigkeit zu den Menschen bewirkt,

    daß aus der Gegenwart Christi in der Eucharistie

    für die Kirche und für die Menschheit alle Gnaden entströmen.

    Dieses ist das Opfer, das Malachias vorhersagte:
    Vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Untergang ist mein Name groß unter den Völkern; und an jedem Ort bringt man meinem Namen ein demütiges Opfer dar und eine reine Gabe (Mal 1,11).
    Es ist das Opfer Christi, das dem Vater unter Mitwirkung des Heiligen Geistes dargebracht wird:
    ein Opfer von unendlichem Wert, das
    in uns jene Erlösung verewigt,
    die die Opfer des Alten Bundes nicht bewirken konnten."


    -


    Informationen der Petrus-Bruderschaft:

    Heilige Messe | Gottesdienst online mitfeiern

    Die Petrusbruderschaft unterhält mit LiveMass im Internet einen eigenen Kanal für
    Gottesdienstübertragungen überwiegend aus dem englischsprachigen Raum. Tagesaktuelle Übersichten der Messzeiten mit Umrechnung der Uhrzeiten in unsere Zeitzone finden Sie auf der Seite rechts unten, wenn sie auf „Live Schedule“ klicken.
    Auch K-TV überträgt Messfeiern im Netz – wenn Sie K-TV an ihrem Fernsehgerät empfangen, dann können Sie die Übertragung auch an Ihrem Fernseher mitfeiern.
    Eine Auswahl aus den Live-Übertragungen von Messfeiern in der außerordentlichen Form des Römischen Ritus am 22. März 2020 – Sonntag Lætare:
    KTV | 09:30 | https://k-tv.org | Canisiuskirche Saarlouis
    LiveMass | 10:00 | http://www.livemass.org | Basilika Notre Dame Fribourg
    LiveMass | 12:00 | http://www.livemass.org | St. Mary’s Shrine Warrington
    Einige Tipps für den Fall, dass Sie es irritierend finden, eine Messe vor einem Bildschirm mitzufeiern:
    Vereinen Sie sich im Geist mit dem Priester und der Gemeinde, welche die Messe feiert. Werden Sie sich bewusst – sofern Sie die Messe wirklich „live“ mitfeiern –, dass sich genau zu dieser Zeit an einem ganz bestimmten Ort der Erde die Gläubigen um den Altar scharen. Reihen Sie sich in diese Gemeinschaft ein, auch wenn Sie „körperlich“ nicht dabei sein können.
    Nehmen Sie sich wirklich Zeit und volle Aufmerksamkeit für die Feier, der Sie per Bildschirm beiwohnen. Vermeiden Sie Störungen oder Ablenkung.
    Sie müssen nicht vor Ihrem Rechner stehen oder knien.
    Setzten Sie sich in angemessener Haltung davor.
    Nehmen Sie Ihr Volksmessbuch zur Hand und beten Sie die Messe mit. Entzünden Sie eine Kerze als Zeichen Ihrer Andacht. Wenn Sie während des Kanons nicht vor dem Bildschirm sitzen bleiben wollen, dann knien Sie sich dazu vor Ihrem Kreuz zuhause nieder.
    Kommunizieren Sie geistlich.


    |addpics|qps-ct-3fd0.jpg-invaddpicsinvv|/addpics|

  • Aschermittwoch / FastenzeitDatum21.03.2020 20:38
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema Aschermittwoch / Fastenzeit

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Zum Vierten Fastensonntag "Laetare"
    aus dem Schott-Messbuch 1962:

    -

    Introitus (Is. 66, 10 u. 11)

    Lætare, Jerusalem: et conventum facite, omnes qui diligitis eam: gaudete cum lætitia, quia in tristitia fuistis: ut exsultetis, et satiemini ab uberibus consolationis vestræ. (Ps. 121, 1)
    Lætatus sum in his, quæ dicta sunt mihi: in domum Domini ibimus.
    V Gloria Patri, et Filio, et Spiritui Sancto. Sicut erat in principio, et nunc, et semper, et in sæcula sæculorum. Amen. – Lætare (usque ad Ps.).

    Freu dich, Jerusalem! Kommt alle zusammen, die ihr es liebt; froh überlaßt euch der Freude, die ihr traurig waret; frohlocken sollet ihr und satt euch trinken an der Tröstung Überfülle, die euch quillt. (Ps. 121, 1)
    Wie freute ich mich, da man mir sagte: Wir ziehen zum Hause des Herrn.
    V Ehre sei dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste. Wie es war im Anfang, so auch jetzt und allezeit und in Ewigkeit. Amen. – Freu dich (bis zum Ps.).



    Stationskirche: Zum hl. Kreuz in Jerusalem
    1. Kl. – Farbe violett oder rosarot


    Heute ist ein Sonntag der Freude, ähnlich dem dritten Adventsonntag.
    In Rom beschenkte man sich mit Rosen (Rosensonntag).
    Der Papst weiht auch heute noch eine goldene Rose, die er dann meist einer fürstlichen Persönlichkeit als Ausdruck besonderer Aufmerksamkeit schenkt.
    Zum Zeichen der Freude darf heute der Priester statt der violetten Gewänder rosarote tragen,
    der Altar mit Blumen geschmückt sein und die Orgel erklingen.

    Wie wallen im Geiste nach «Jerusalem» (vgl. die Stationskirche),
    dem Sinnbild der Gemeinschaft der hl. Kirche (Intr.).
    Welch ein Glück für die Katechumenen, Kinder der Kirche zu werden;
    welch ein Glück für uns, dieser hl. Kirche anzugehören (Epistel)!
    Nur in ihr und mit ihr finden wir Christus, der in der hl. Messe das Wunder der Brotvermehrung erneuert (Evang.) und seine Kirche mit geheimnisvollen «Brot» und «Fisch» (hl. Kommunion) zur Pilgerfahrt ins himmlische Jerusalem (Comm.) liebend nährt.
    Dank und Lobpreis gebührt deshalb dem gütigen Gott (Offert.).

    -

    Die hl. Messe:
    http://www.mariawalder-messbuch.de/as62/...aso4/index.html
    -


    Über das himmlische Jerusalem - d.h. die katholische Gemeinschaft der Heiligen, also kein "multireligiöses Etwas" ! -
    aus einer Predigt des hl. Thomas v. Aquin:

    -

    "In Bezug auf den zweiten Punkt aber ist zu bemerken, daß die himmlische Stadt, weil sie Jerusalem heißt auf vielfache Weise empfohlen wird; denn vielfach ist in der Schrift von Jerusalem die Rede, was man von dem himmlischen Jerusalem zu verstehen hat.
    Hier werden zehn Eigenschaften angeführt.
    Die erste ist die bewunderungswürdige Schönheit und Geräumigkeit. Das hohe Lied (6.) sagt: "Schön ist meine Freundin, und anmuthig und zierlich wie Jerusalem."
    Die zweite ist die unaussprechliche Liebe. Es heißt (Ps. 31.): "Der Herr sprach, dessen Feuer in Sion, und dessen Feuerofen in Jerusalem ist."
    Die dritte ist der schöne und klare Glanz. Darum heißt es (Tob. 13.): "In glänzendem Lichte wirst du strahlen und alle Grenzen der Erde werden es anbeten."
    Die vierte ist die Schönheit der Mauern, Wege und Thore.Es heißt (Tob. 13.): "Und die Thore Jerusalems werden aus Saphir und Smaragd erbaut werden."
    Die fünfte ist der Ueberfluß an allen Dingen. Die Schrift (Is. 33.) sagt: "Deine Augen werden Jerusalem, die reiche Wohnung sehen."
    Die sechste ist der Überfluß an allen Vergnügungen. Daher sagt Isaias (letzt. Kap.): "Freuet euch in Jerusalem und frohlocket in ihm Alle, die ihr es liebet; ja, freuet euch Alle, die ihr über es weintet, daß ihr kostet und erfüllt werdet von den Brüsten seines Trostes, daß ihr von seiner Herrlichkeit jegliches Vergnügen genießet."
    Die siebente ist die immer währende Freude; die achte die ewige Herrlichkeit. Darum spricht der Prophet (Isai. 60.): "Ueber dir Jerusalem geht der Herr auf, und seine Herrlichkeit zeigt sich an dir."
    Die neunte ist die ewige Glückseligkeit, darum heißt es (Isaia. 66.): "Sieh ich will hinleiten auf Jerusalem gleichsam einen Fluß des Friedens."
    Die zehnte ist der ewige Genuß des beseligenden Lichtes. Tobias (13.) sagt: "
    In allen Straßen Jerusalems wird Alleluja gesungen werden. Sieh ich gebe Jerusalem Frohlocken und seinem Volke Freude."

    -

  • Die Ewige Wahrheit Jesus ChristusDatum20.03.2020 22:12
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema Die Ewige Wahrheit Jesus Christus

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Kardinal Robert Sarah
    hat im Jahre 2018 in der Kathedrale in Chartres zum Abschluss der grossen Pfingstwallfahrt von Paris nach Chartres eine beeindruckende Predigt gehalten.

    So sind nachfolgenden Worte des Kardinals gerade auch im Zusammenhang mit den aktuellen Geschehnissen gesehen von tiefgreifender Bewandtnis:

    -

    "Zu Beginn sei es mir gestattet, mich ganz herzlich bei Seiner Exzellenz Msgr. Philippe Christory, dem Bischof von Chartres, zu bedanken für seine brüderliche Gastfreundschaft hier in seiner herrlichen Kathedrale.

    Liebe Chartres-Pilger,
    Das Licht ist in die Welt gekommen“, sagt uns Jesus im heutigen Evangelium, „doch die Menschen hatten die Finsternis lieber als das Licht“.
    Und Ihr, liebe Pilger, habt Ihr das einzig wahre Licht angenommen, das nicht täuschen kann, das Licht Gottes?
    Ihr seid drei Tage lang marschiert, Ihr habt gebetet, gesungen, gelitten unter der Sonne und dem Regen. Habt Ihr das Licht in Eure Herzen aufgenommen? Habt Ihr wirklich der Finsternis abgeschworen? Habt Ihr Euch entschieden, auf dem Weg zu bleiben, indem Ihr Jesus folgt, der das Licht der Welt ist?

    Liebe Freunde, bitte erlaubt mir, Euch diese radikalen Fragen zu stellen, denn wenn Gott nicht Euer Licht ist, ist alles andere nutzlos.
    Ohne Gott ist alles Finsternis!
    Gott ist zu uns gekommen, Er ist Mensch geworden. Er hat uns die einzige Wahrheit offenbart, die uns rettet,

    Er ist gestorben, um uns von der Sünde zu befreien und an Pfingsten hat Er uns den Heiligen Geist gesandt und uns beschenkt mit dem Licht des Glaubens … aber wir hatten die Finsternis lieber als das Licht!
    Schauen wir uns doch um! Die westliche Gesellschaft zieht es vor, sich ohne Gott zu organisieren. Da sehen wir jetzt, wie sie ausgeliefert ist an die blendenden und trügerischen Lichter einer Gesellschaft des Konsums, des unbedingten Profits, des brutalen Individualismus.
    Eine Welt ohne Gott ist eine Welt der Finsternis, der Lüge und des Egoismus!
    Ohne das Licht Gottes ist die westliche Gesellschaft wie ein schwankendes Boot in der Nacht geworden! Sie hat nicht mehr genug Liebe, um ihre Kinder anzunehmen, sie schon im Mutterleib zu schützen, sie vor der Bedrohung der Pornographie zu bewahren.
    Getrennt von Gottes Licht, weiß die westliche Gesellschaft nicht mehr, was es heißt, die betagten Menschen zu respektieren, ihre Kranken zu begleiten auf dem Weg des Sterbens, einen Platz zu bereiten für die Ärmsten und Schwächsten.
    Sie ist der Dunkelheit der Angst, der Traurigkeit, der Isolation ausgeliefert.
    Sie hat nichts mehr zu bieten als die Leere und das Nichts. Sie lässt die verrücktesten Ideologien wuchern.

    Eine westliche Gesellschaft ohne Gott kann zur Wiege eines ethischen und moralischen Terrorismus werden, der brutaler und zerstörerischer ist als der Terrorismus der Islamisten. Erinnert Euch an das, was Jesus uns gesagt hat:
    „Fürchtet euch nicht vor denen, die zwar den Leib töten, die Seele aber nicht zu töten vermögen; fürchtet vielmehr den, der Seele und Leib ins Verderben der Hölle zu stürzen vermag.“ (Mt 10,28)

    Liebe Freunde, bitte verzeiht mir diese Schilderung, aber man muss klar und realistisch sein.
    Wenn ich in dieser Weise zu Euch spreche, dann deshalb,
    weil ich in meinem Priester- und Hirtenherzen ein tiefes Mitleid fühle mit all den verirrten, verlorenen, traurigen, verängstigten und einsamen Seelen!
    Wer wird sie wieder
    zum Licht führen?
    Wer wird ihnen den Weg der Wahrheit zeigen, den einzig wahren Weg der Freiheit, den Weg des Kreuzes?
    Werden sie dem Irrtum, dem hoffnungslosen Nihilismus oder dem aggressiven Islamismus ausgeliefert, ohne dass man etwas dagegen unternimmt?
    Wir müssen in die Welt hinein rufen, dass unsere Hoffnung einen Namen hat:
    Jesus Christus, er ist der einzige Retter der Welt und der Menschheit!

    Wir können nicht länger schweigen!"
    [....]

    -|addpics|qps-cs-ac83.jpeg-invaddpicsinvv|/addpics|

  • Gelobt sei Jesus Christus !


    Lieber Blasius
    Vielen Dank für den Hinweis auf das heutige Hochfest des hl. Joseph.


    Zum Hochfest des hl. Josef am heutigen 19.3.;

    der hl. Alphons Maria v. Liguori hebt besonders drei Gründe für die besondere Verehrung des hl. Josef hervor:
    -



    Erstens:
    weil Jesus ihn nicht nur wie ein Freund, sondern weil er ihn wie seinen Vater liebt;
    weshalb denn auch seine Fürsprache weit mächtiger ist, als die eines anderen Heiligen.

    Zweitens,
    weil der heilige Joseph besondere Macht gegendie bösen Geister,
    die uns in der Todesstunde anfechten,
    erlangt hat.
    Da Joseph unsern Heiland von den Nachstellungen des Herodes befreite, so hat Gott ihm die Macht erteilt,die Sterbenden vor den Angriffen des Teufels zu schützen.

    Drittens
    hat der Beistand, den Jesus und Maria dem heiligen Joseph in der
    Sterbstunde leisteten, ihm das Recht erlangt, auch seinen treuen Dienern einen heiligen, sanften Tod zu verschaffen.

    -


    Der hl. Hieronymus über das erste Kapitel des Matthäusevangeliums(Mt 1, 18-21) zu finden:

    -

    "Weshalb wird er nicht Kind einer gewöhnlichen Jungfrau, sondern einer verehelichten?
    Zunächst, damit durch den Stammbaum Josephs auch die Abstammung Marias erwiesen würde;
    zweitens, damit sie nicht als Gefallene von den Juden gesteinigt würde;
    drittens, damit sie auf der Flucht nach Ägypten eine Hilfe hätte.
    Der Martyrer Ignatius hat noch einen vierten Grund hinzugefügt, weshalb er Kind einer Verehelichten geworden ist, indem er sagte:
    Damit vor dem Teufel geheim gehalten würde, wer geboren ward, insofern als er meinte, es handle sich nicht um die Geburt aus einer Jungfrau, sondern um die aus einer Ehegattin."

    -

    Die Auslegungen der Kirchenväter besagen, dass der Teufel und sein dämonischer Anhang bis zuletzt nicht wussten, ob es sich bei unserem Herrn um den Messias handelte.
    Daher auch die Frage des Satans bei der Versuchung Christi
    "Wenn du der Sohn Gottes bist.....?"
    +
    Verführungen der Welt / Versuchungen (6)
    +


    Der hl. Josef ist der Schutzpatron unserer Heiligen Mutter Kirche und.....
    der Patron der Sterbenden.....

    Ein anempfohlenes Fürbitt-Gebet für die Sterbenden des Tages oder der Nacht
    lautet:
    -
    "Heiliger Josef,
    Du Nährvater Jesu Christi und wahrer Bräutigam der allerseligsten Jungfrau und Gottesmutter Maria,
    bitte für uns und für die Sterbenden dieses Tages / dieser Nacht"


    -


    Aus dem Schott-Messbuch 1962:

    -

    "Fest des hl. Josef
    Bräutigam der allerseligsten Jungfrau Maria
    Bekenner

    1. Kl. – Farbe weiß

    Als Bräutigam der allerseligsten Jungfrau
    und als Nährvater des göttlichen Kindes
    war der hl. Joseph zu einer Würde erhoben, wie sie keinem anderen Heiligen zuteil wurde.
    Er war das Haupt und der Hüter der heiligen Familie zu Nazareth (vgl. die Präfation) und nahm so auch innigen Anteil am Werke der Erlösung.
    Am heutigen Feste wird in der Liturgie vorzugsweise dieser Anteilnahme gedacht,
    während die Kirche am 1. Mai den hl. Joseph als Mann der Arbeit feiert.
    Die liturgische Verehrung des hl. Joseph in einem eigenen Feste geht im Orient bis ins 10. Jahrhundert zurück, während sie im Abendlande erst seit dem 14. Jahrhundert stärker hervortritt.
    Papst Gregor XV. erhob das Fest 1621 zu einem gebotenen Feiertag.

    Um den heiligen Opferaltar geschart, begrüßen wir im Introitus den heiligen Nährvater ob seiner Tugenden unter dem Bilde einer hochstrebenden Palme und einer weitgeästeten Zeder.
    Wir erhoffen von seiner Fürsprache reiche Gnaden (Oratio),
    da ihm in der Kirche gleich Moses eine Schützerrolle zuteil wurde (die Worte der Lesung gelten in der Hl. Schrift von Moses).
    Wir freuen uns über seine hohe Begnadigung (Grad.)
    und über das Glück seiner schutzbefohlenen Kinder (Tract.).
    Das Evangelium zeigt uns den getreuen Hüter der Jungfräulichkeit Mariens und damit des hochheiligen Gnadengeheimnisses der Menschwerdung, das ihm geoffenbart wurde.
    Gottes Gnadenhuld war ständig mit ihm (Offert.).
    In der Communio sehen wir noch einmal das Bild des keuschen Bräutigams Mariä vor uns; es erfüllt uns mit Vertrauen auf seinen mächtigen Schutz.

    -

    Die hl. Messe:
    http://www.mariawalder-messbuch.de/as62/mrz/mrz19/index.html



    Freundliche Grüsse und Gottes Segen




    |addpics|qps-cr-ef60.jpg-invaddpicsinvv|/addpics|

  • Die Ewige Wahrheit Jesus ChristusDatum18.03.2020 22:59
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema Die Ewige Wahrheit Jesus Christus

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Bereits im Jahre 1925 (!) hat Hw Robert Mäder in
    "Es lebe Jesus, der König" vor der menschlichen Hybris der Selbstkrönung und -vergötterung durch die Versuche der "Entthronung" Christi gewarnt:
    -

    [....]
    "Lang genug hat es geheißen auf allen Tribünen und allen Gassen:
    Er ist gestorben.
    1789
    sein Todesjahr.
    Die Nationalversammlung war sein hoher Rat. Seitdem hat er seine offizielle Rolle im Rate der Völker ausgespielt.
    Wir leben nicht mehr im Mittelalter. Die Welt ist unterdessen liberal geworden.
    Christus mag im sogenannten stillen Kämmerlein privater Frömmigkeit oder als Sakristeigott eines rein religiösen Katholizismus noch sein Dasein fristen, als Souverän der Nationen, als Gesetzgeber und Richter der Völker ist er abgetan.
    Die Verfassungen kennen und anerkennen ihn nicht mehr.
    Er ist höchstens wie andere eine private Persönlichkeit auf dem Boden des allgemeinen Rechtes. Aber nicht mehr universaler und absoluter Monarch. Religion und Politik sind durch staatlichen Machtspruch und den Willen des Volkes Getrennte und Geschiedene.

    Der König ist tot, sagt die liberale Politik, er hat in den zeitlichen Angelegenheiten der Nationen offiziell nichts mehr zu schaffen.
    Die Volkswirtschaft führt vielleicht nicht eine so radikale Sprache, obschon ihre Wirkungen gleich verhängnisvoll sind.
    Die Wirtschaft sagt:
    Der König mischt sich nicht in unsere Belange.
    Der König schläft! Der König sieht nicht, was wir machen.
    Der König ist taubstumm und lahm.

    Christus befaßt sich nicht mit dem Technischen und Kaufmännischen des Alltagslebens. Das Geschäft ist neutrale Zone, jenseits von Gut und Bös.
    [....]
    Der König ist nicht daheim.
    Der König ist im Himmel, spöttelt sogenannte Bildung.

    Auf Erden führt an seiner Stelle der Professor das Wort.
    Die Schule ist sein Reich.
    Glaube und Wissenschaft haben nichts miteinander zu schaffen.
    Die Stätten des Unterrichtes müssen Freiland sein, unberührt und von jeder konfessionellen Beeinflussung und kirchlicher Vorherrschaft.
    Jeder an seinem Platz: Gott im Himmel, in der Schule der Gelehrte, der Mann der freien Forschung! Und wie die Phrasen alle lauten.

    Der gebildete Hochmut will wie politischer Stolz und wirtschaftlicher Größenwahn nichts wissen vom souveränen und allgemeinen Königtum Christi.
    Ob man sagt: der König ist tot, oder: der König schläft,
    oder: der König ist fort -- die ganze moderne Welt hat sich verschworen:
    Wir wollen nicht, daß dieser da über uns herrsche!
    Die gleiche Melodie wie am Karfreitag. Ein sozialer Gottesmord!


    Und nun kommt Pius XI. mit seiner Enzyklika ["Quas primas" über das Königtum Christi] und es tönt wie das Rauschen vieler Wasser und wie das Rollen starker Donner:
    Alleluja!
    Der König ist nicht tot, der König lebt!
    Der König schläft nicht, der König wacht!
    Der König ist nicht fort, der König ist noch da! Jesus lebt, regiert, herrscht.
    Wir verkünden das unumschränkte, oberste allgemeine Königtum Jesu nicht nur über alle Personen, sondern auch über alle Gesellschaften, Staaten, Völker, Regierungen.
    Wir proklamieren die Universalmonarchie des Gekreuzigten über die ganze moderne Welt.
    Wir stellen 1925 gegen 1789!
    Die Erklärung der Gottesrechte auf die Gesellschaft gegenüber der Erklärung revolutionärer Menschenrechte!


    Das Universalkönigtum Jesu über die menschliche Gesellschaft ist kein neues Dogma.
    Es ist einfach das feierliche Manifest einer uralten biblischen aber vielfach vergessenen Lehre, die zu jenem Kapitel unbestreitbarer Wahrheiten gehört,
    ohne welche
    die Menschheit nicht bestehen kann, wenn sie nicht am Selbstmord untergehen will."

    [....]

    -

    Über die besagte Enzyklika "Quas primas" siehe bitte hier mehr:

    Hochfest Christkönig

    -

  • Gottes Zorn "abgeschafft" ?Datum16.03.2020 21:43
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema Gottes Zorn "abgeschafft" ?

    Gelobt sei Jesus Christus !

    Nachfolgend ein "Gebet zur Zeit einer ansteckenden Krankheit"
    aus dem Jahre 1844.
    Aus einer Zeit also, in der das Sündenbewusstsein und die Notwendigkeit zur Reue, Busse und Umkehr noch keiner "zeitgemässen" Schleifung anheimgefallen war.
    Aus einer Zeit, in der Katastrophen richtigerweise noch als Fingerzeige des allmächtigen Gottes gesehen wurden.
    Aus einer Zeit, in der richtigerweise geglaubt wurde, dass Gott durch die Geschehnisse in der Natur und der Geschichte sich kundtut, um die Menschen aufzurütteln, zu warnen und zur Umkehr zu bringen.

    "Gebet zur Zeit einer ansteckenden Krankheit."
    entnommen aus :

    Der Katholik in seiner Kirche oder Vollständiges Gebet- und Erbauungsbuch für katholische Christen: im genauen Zusammenhange mit d. kath. Glaubens- u. Sittenlehren, 1844:

    -

    "Nun, o Gott, zeigst Du uns, daß Du der Herr über Leben und Tod bist, und daß wir Nichts sind.
    Du hast die Pforten des Todes aufgeschlossen, uns dadurch eine heilsame Furcht einzuflößen, und sendest den Würgengel unter uns umher, auf daß uns sein Anblick an die Rückkehr zu Dir erinnert.
    Ja, Herr, wir müssen es bekennen, unserer Sünden wegen züchtigest Du uns, und lassest ein Uebel über uns hereinbrechen, welches wir schon längst verdient hätten.
    O möchte wenigstens dieses letzte Mittel seinen Zweck nicht verfehlen!
    Möchte wenigstens Dein Zorn die Menschen bekehren, da sie Deine Liebe nicht mehr hat gewinnen können!

    O Gott, sey uns gnädig in dieser schreckenvollen Zeit, wo das Elend so groß, und die Hilfe so wenig ist.
    Erleuchte die Aerzte, daß sie die Krankheit recht erkennen
    und segne die Arzneien, daß sie den Kranken helfen.
    Gib den Kranken Geduld und Ergebung in Deinen heiligen Willen,
    Verleihe den Sterbenden Trost und Verzeihung ihrer Sünden.
    Erhalte mich und die Meinigen gesund und am Leben.
    Befreie uns bald wiederum von dieser empfindlichen Geißel, oder wenn Du sie noch länger über unsere Nacken schwingen und noch mehr Opfer fordern willst,
    so gib uns wenigstens, daß wir nicht unvorbereitet vom Tode übereilt werden.

    Wir bitten Dich darum, Herr, himmlischer Vater!
    durch das bittere Leiden und Sterben Deines eingebornen Sohnes, unsers Herrn und Heilandes Jesu Christi.

    Amen."

    -


    Heute schlittern wahrheitsferne Spass- und Todeskultgesellschaften sehenden Auges und doch geistig blind immer weiter Richtung Abgrund.

    Hw Robert Mäder hat es bereits im Jahre 1926 angemahnt:

    -

    [....]
    Wir leben in einer Periode geistiger Nacht, kalter christusloser Nacht.

    Diese Unwissenheit ist ein Weltunglück.
    Denn es ist immer ein Vorbote ernster Katastrophen,
    wenn die Führer des Volkes derart blind geworden,
    daß sie Tag und
    Nacht, Wahr und Falsch,
    Weg und
    Abgrund nicht mehr von einander zu unterscheiden wissen.
    Aber schlimmer noch als die Blindheit, das Nichtmehrsehenkönnen, ist das Nichtmehrsehenwollen,

    der Haß des Lichtes.

    In diesem Stadium befindet sich zur Stunde ein großer Teil des Menschengeschlechtes.
    Welchen Namen sie auch immer haben mag,
    Liberalismus, Neutralität, Konfessionslosigkeit oder Laizismus,
    die Sünde der modernen Welt ist,
    daß sie
    das Zeichen des Menschensohnes nicht mehr am Himmel sehen will.

    [....]

    -

  • @andreamariaDatum16.03.2020 21:43
    Thema von Aquila im Forum Herzlich willkommen !

    Liebe andreamaria

    Ich heisse Dich hier im Forum herzlich willkommen.


    Freundliche Grüsse und Gottes Segen

  • Gegenwart ChristiDatum14.03.2020 21:20
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema Gegenwart Christi

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Zum dritten Fastensonntag:


    -
    "Herr Jesus Christus !
    Um unseres Heiles wiillen bist Du hier im heiligsten Sakrament unter uns gegenwärtig.





    Wir grüssen Dich, Heiland der Welt und beten Dich an im Sakrament Deiner Liebe.


    Zur Sühne für unsere Sünden hast Du Dich selbst auf dem Altar des Kreuzes geopfert, und seit zwei Jahrtausenden erneuerst Du Dein Opfer in jeder heiligen Messe.



    Und doch ist noch so viel Sünde und Gottlosigkeit auf dieser Erde.
    Ja, es möchte uns scheinen, als sei es Welt heute mehr als früher der Knechtschaft der Sünde verfallen.
    Erbarme Dich Herr, der Menschheit, die Du mit Deinem kostbaren Blut erlöst hast!
    Du hast einst gesagt:
    'Grössere Freude ist im Himmel über einen Sünder, der Busse tut, als über neunundneunzig Gerechte, die der Busse nicht bedürfen.' (Lk 15,7)

    So sieh mit Erbarmen herab auf die Vielen, die in unseren Tagen den Weg der Sünde gegen, ohne an Busse und Bekehrung zu denken.
    Mit einem Wort hast Du Inst deine Aussätzigen befreit von ihrer schrecklichen Krankheit.
    So reinige die Menschen vom Aussatz der Seele, von der Sünde !

    Bevor Du in Dein Leiden gingst, hast Du gesagt:
    'Wenn ich von der Erde erhöht bin, werde ich alles an mich ziehen.' (Joh 12, 32)
    So ziehe denn alle, die noch fern von Dir sind, an Dein heiligstes Herz!
    Herr, erhöre unser Gebet und lass unser Rufen zu Dir kommen.!

    Lasset uns besten:
    Allmächtiger ewiger Gott!
    Wir sind schwache, sündige Menschen. Doch am Herzen Deines geliebten Sohnes haben wir durch Sein unverdientes Erbarmen Gnade und Heil gefunden.
    So lass uns nun durch unser Gebet eintreten für unsere Brüder, die abgeirrt sind vom Wege des Heiles, die in der Finsternis des Unglaubens und in der Nacht der Sünde dahinleben und in Gefahr sind, auf ewig verloren zu gehen.

    Himmlischer Vater, wir beten nicht allein und nicht im Vertrauen auf unsere Gerechtigkeit.


    Wir beten mit Deinem eingeborenen Sohn, der hier unter uns als Freund und Erlöser zugegen ist, und im Vertrauen auf Seine unendlichen Verdienste.



    So gewähre uns, was wir bitten, durch Ihn, Christus unseren Herrn.
    Amen.
    Ehre sei dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste wie es war im Anfang so auch jetzt und allezeit und in Ewigkeit.
    Amen."

    -

    Entnommen aus:
    "VENITE ADOREMUS
    Eucharistische Gebete für das Kirchenjahr"

    -|addpics|qps-cq-354d.jpeg-invaddpicsinvv|/addpics|

  • Aschermittwoch / FastenzeitDatum14.03.2020 20:54
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema Aschermittwoch / Fastenzeit

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Ein Gebet - nicht nur, aber auch passend zur Fastenzeit - des
    hl. Albertus Magnus (1200-1280):
    -

    "Herr Jesus Christus, deine Gnade hat mich in die Wüste der Buße geführt.
    Beschütze mich, wenn
    der Versucher sich mir naht.

    Laß mich die Kindschaft Gottes niemals preisgeben,nicht dem Ehrgeiz und dem Stolz verfallen.
    Hilf meinem Willen,der sich gegen die Bitternis der Buße sträuben will.
    Durch das Wort der Wahrheit mach mir die Härten der Entsagung.
    die der Versucher Steine nennt, zu Brot und die Genüsse, die er Brot nennt, zu Steinen.
    Bewahre mich vor dem Versucher!
    Er stelle mich nicht auf die Zinne des Tempels, daß ich mich für besser halte als die anderen, er stürze mich nicht hinab durch heuchlerische Demut.
    Auch soll der Teufel mich nicht auf den Berg des Reichtums führen,damit ich nicht aus Habgier vor ihm niederfalle und ihn anbete.
    Alles, was dir widerstrebt, halte fern von mir,
    damit ich
    DICH, meinen Herrn, anbete und dir allein diene.


    Der Versucher verlasse mich!
    Deine Engel sollen zu mir kommen, um mich vor dem Bösen zu bewahren.
    Sie mögen mir dienen und mich zum Guten führen, zu dir, mein Gott, der du lebst und regierst von Ewigkeit zu Ewigkeit."


    -
    Zum Dritten Fastensonntag "Oculi" :

    Aus dem Schott-Messbuch 1962:

    -

    Introitus (Ps. 24, 15-16)

    Oculi mei semper ad Dominum, quia ipse evellet de laqueo pedes meos: repice in me, et miserere mei, quoniam unicus et pauper sum ego. (Ps. ibid. 1-2) Ad te, Domine, levavi animam meam: Deus meus, in te confido, non erubescam.
    V Gloria Patri, et Filio, et Spiritui Sancto. Sicut erat in principio, et nunc, et semper, et in sæcula sæculorum. Amen. – Oculi mei (usque ad Ps.).

    Meine Augen schauen immer auf zum Herrn; Er ist´s, der meine Füße aus der Schlinge lösen wird. Schau her auf mich und hab mit mir Erbarmen; ich bin so einsam und so arm. (Ps. ebd. 1-2) Zu Dir erhebe ich meine Seele, o Herr; mein Gott, auf Dich vertraue ich: drob werd ich nicht erröten.
    V Ehre sei dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste. Wie es war im Anfang, so auch jetzt und allezeit und in Ewigkeit. Amen. – Meine Augen (bis zum Ps.).

    +

    Einführung
    Stationskirche: St. Laurentius vor den Mauern
    1. Kl. – Farbe violett

    Wir begleiten im Geiste die Katechumenen zu ihrem Patron, dem hl. Laurentius.
    Es begann heute für sie in Rom ein wichtiger Abschnitt in ihrer Vorbereitung auf die hl. Taufe: die Skrutinienwochen, d.h. die Zeit der öffentlichen Prüfungen über ihre sittliche und geistige Reife; damit waren Exorzismen (Teufelsbeschwörungen, vgl. das heutige Evangelium) verbunden, die gewöhnlich am Mittwoch und Samstag stattfanden.

    Die Stationskirche erhielt schon früh auch das Gepräge eines Marienheiligtums (daher das Marienlob am Schluß des Evangeliums).

    Mit den Täuflingen lassen auch wir uns gesagt sein:
    «Ihr waret einst Finsternis, jetzt aber Licht im Herrn» (Lesung).
    Licht und Finsternis, Wahrheit und Irrtum, Heiligkeit und Sünde, Gott und Teufel!
    – wir haben uns zu entscheiden und richten deshalb unser Auge auf den Herrn (Christus – Intr.).
    Wir sollen mit Christi Kraft den Starken, d.h. den Teufel überwinden (Evang.).
    – Beim Opfergang legen wir unsern Entschluß auf die Patene, Gottes Gebote zu erfüllen (Offert.).
    Der Altar mit seinen Gnadenschätzen soll eine liebtraute Heimstätte sein für unsre Seele und eine Stufe, auf der wir zum Gotteshaus des Himmels emporsteigen (Comm.).

    -

    Die hl. Messe:
    http://www.mariawalder-messbuch.de/as62/...aso3/index.html

    -

  • Gelobt sei Jesus Christus !


    Lieber Blasius

    Die meist liberal freigeistigen europäischen Leitmedien verlieren kein Wort über dieses vorbildliche Verhalten von Präsident Trump.
    Ihre neuheidnische Agenda beinhaltet denn auch die Klausel "als ob es keinen Gott gäbe".
    Stattdessen übertreffen sie sich gegenseitig in "journalitischem" Geläster über Präsident Trump;
    ein Armutszeugnis.....ebenso wie die Tatsache, dass hierzulande viele kirchliche Würdenträger in Sachen Gottvertrauen ein klägliches (Vor-)Bild abgeben !


    Freundliche Grüsse und Gottes Segen

  • Gelobt sei Jesus Christus !

    Lieber Blasius, liebe Mitleser

    "Als ob es keinen Gott gäbe"
    So lässt sich das gleichsam kampflose Kapitulieren mancher Bischöfe zusammenfassen.

    Papst Leo XIII. in der Enzyklika "Immortale Dei"

    „...ebenso wäre es auch von Seiten der Staaten ein Frevel, wollten sie sich derart benehmen, als ob es gar keinen Gott gäbe, oder die Religionsangelegenheiten als einen ihnen ganz fremden Gegenstand von sich weisen, oder von den verschiedenen Religionen eine oder die andere nach Belieben aufnehmen;
    auch für sie gibt es keine andere Art und Weise der Gottesverehrung, als jene welche Gottes Wille selbst vorgeschrieben hat.
    Wir Menschen sind ja geboren und angenommen worden für ein höchstes und letztes Gut, das jenseits liegt, über diesem Leben so kurz und veränderlich, im Himmel;
    und all unser Denken soll unverrückt dorthin gerichtet sein.
    Nur in ihm findet der Mensch sein vollkommenes und allseitiges Glück; deswegen ist es für einen jeden die wichtigste Angelegenheit, dieses Ziel zu erreichen.

    Darum soll die bürgerliche Gesellschaft, die ja keine andere Aufgabe hat, als das allgemeine Beste zu fördern, derart das staatliche Wohl wahrnehmen, dass die Bürger in diesem ihrem innersten Verlangen nach dem Besitze des höchsten und unvergänglichen Gutes nicht nur nicht geschädigt, sondern auf alle mögliche Weise gefördert werden. Letzteres geschieht aber vorzüglich dadurch, dass die Regierung die Heiligkeit und Unverletzlichkeit der Religion sich ganz besonders angelegen sein lässt; denn sie knüpft das Band zwischen den Menschen und Gott."


    Papst Pius XI. in der Enzyklika "Quas prima":
    -

    „Je mehr man bei internationalen Konferenzen und in den Parlamenten den liebreichsten Namen Unseres Erlösers mit ungebührlichem Schweigen übergeht, desto lauter müssen wir ihn in die Welt hineinrufen und die Rechte der königlichen Würde und Macht Christi überall verkünden."



    Und nun vergleichen wir diesen Aufruf mit dem Handeln vieler der heutigen Bischöfe !

    Ich denke....
    Kommentar überflüssig!


    Freundliche Grüsse und Gottes Segen
    -

  • Gibt es aktuelle Heilige?Datum12.03.2020 16:59
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema Gibt es aktuelle Heilige?

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Lieber Simeon

    Vielen Dank für das Aufzeigen dieses Beispieles eines gleichsam stillen heiligmässigen Lebens und Deinen diesbezüglich tiefsinnigen, segensreichen Erläuterungen.


    Lieber Meister Eckhart

    Ja, es gibt sie, die "aktuellen Heiligen"; sie leben und wirken - wie von @Simeon bereits erwähnt - freilich "unscheinbar" und doch nicht minder segensreich.

    Die zur Ehre der Altäre erhobenen Heiligen sind uns als grosse Fürsprecher geschenkt.....
    aber sie sind auch Vorbilder dafür, dass es keinesfalls notwendig ist, im Streben nach Heiligkeit / Vollkommenheit
    in den Schlagzeilen zu stehen..... 
    Heilige gleichen somit offenen Fenstern, durch die die allerheiligste Dreifaltigkeit, Gott in diese Welt scheint....überall und an jedem Ort !


    Unsere Heilige Mutter Kirche schenkt auch uns die Gnaden auf unserem Weg zur Heiligkeit...

    Dazu aus einem dogmatischen Kommentar von
    Mag. theol. Michael Gurtner über "Die Heiligkeit als Teilhabe am Sein Gottes":

    -

    [....]
    "Wenn wir von den Heiligen des Himmels sprechen, so meint dies, daß diese unverlierbare, vollendete Gottesgegenwart haben und deshalb Anteil am göttlichen Sein:
    die Heiligen sind somit gleichsam die Vollglieder der Kirche, weil Kirche Gottesgegenwart ist, und somit in der Vollendung Kirche und Heiligkeit zusammenfallen.
    In unserer irdischen Seinsweise bedeutet Heiligsein noch nicht jenes vollendetes Heiligsein, wie wir es meinen wenn wir von den Heiligen des Himmels sprechen. Wenn wir im Zusammenhang mit unserer irdischen, vorläufigen Existenz von Heiligung sprechen, so ist auch diese Heiligung eine vorläufige, die jedoch eine Voraussetzung für die Heiligkeit der Vollendung ist.
    Diese unsere vorläufige Heiligung, zu welcher jeder Mensch, ausnahmslos, gehalten ist, besteht im Erfüllen des Willens des Allheiligen.
    Ein heiliges Leben ist demnach nicht ein Leben welches schon vollendet ist, sondern ein Leben, welches auf die Vollendung in Gott zustrebt, indem es mit dem Willen Gottes in Übereinstimmung gebracht zu werden versucht wird, und indem das Leben auf Gott hin gelebt wird.

    Ein heiligmäßiges Leben ist demnach ein Leben gemäß den Geboten und dem Willen Gottes.
    Das bedeutet, daß man den eigenen, menschlichen Willen dem Willen Gottes unterstellt und das Eigene dem Göttlichen anzugleichen sucht.

    Dieser Wille Gottes ist jedoch nicht einem vagen Vermuten des Menschen ausgesetzt, sondern er ist konkret geworden in der Offenbarung Gottes und er ist konkret geblieben und ist auch nach wie vor konkret in der Kirche Gottes.
    Diese hat er ja gerade zur Heiligwerdung des Menschen eingesetzt.
    Er hat der Kirche seinen Willen kundgetan, damit der Mensch auch imstande ist, persönliche Heiligkeit zu erlangen, indem er sein Leben mit dem Willen Gottes in Einklang bringt.
    Das heißt aber auch, daß sich die vielgenannte „Lebenswirklichkeit des Menschen an den Willen Gottes anpassen muß, und nicht umgekehrt der Wille Gottes (und damit auch die Lehre der Kirche) an die Lebenswirklichkeit der Menschen.
    Der Weg zur ewigen Heiligkeit ist also letztlich gekennzeichnet durch ein Streben nach der Teilhabe am göttlichen Sein, welches reinste Heiligkeit ist.
    Dies ist es, wofür der Mensch geschaffen ist, und worauf letztlich auch die ganze Schöpfung hingeschaffen ist.
    Dieser Gedanke war besonders den Christen der Väterzeit sehr präsent.
    Das bedeutet, daß die Welt auf die Teilhabe an seinem göttlichen Leben hin erschaffen ist (KKK Nr. 760), und die Teilhabe am göttlichen Leben ist nichts anderes als das, was die Kirche bezeichnet, welche der Welt vorausgestaltet ist.
    Die Kirche in ihrem Gesamt ist genau diese Teilhabe am Sein Gottes, die Kirche als sichtbare Kirche hingegen ist jene göttliche Heilsinstitution, durch welche wir diesen Anteil erlangen können und welche uns heilig macht. Die persönliche Heiligkeit des Menschen ist das Übereinstimmen mit dem Willen Gottes, und die vollendete Heiligkeit das erreichte Ziel: die endgültige Teilhabe am Sein Gottes.

    Weil Kirchengliedsein aber Teilhaftigsein am Sein Gottes bedeutet, gilt auch heute noch ungebrochen der Satz:
    extra ecclesiam nulla salus. (Ausserhalb der Kirche kein Heil."


    -



    Sehr hilfreich auch die segensreichen Darlegungen des
    hl. Josefmaria Escriva' (1902-1975) über einige wichtige Aspekte der Heiligkeit:
    -

    Heiligkeit besteht im Kampf, im Wissen, dass wir Fehler haben, und im heroischen Bemühen, sie zu überwinden.

    Die Heiligkeit besteht nicht in großartigen Unternehmungen.
    - Sie bedeutet Kampf, damit dein übernatürliches, inneres Leben nicht versandet.

    Sie sagten mir, dass ich trotz meiner Vergangenheit zu einem >heiligen Augustinus< werden kann. Ich zweifle nicht daran, und ich will es versuchen - heute noch entschiedener als gestern.«
    Ja, aber du musst so mutig und so radikal den Schlußstrich unter dein früheres Leben ziehen, wie es der heilige Bischof von Hippo getan hat.

    Genau darin besteht die Heiligkeit:
    Kampf um Treue, solange wir leben, und freudige Annahme des Willens Gottes, wenn es ums Sterben geht.

    Heilig werden wir mit dem
    Beistand des Heiligen Geistes - der in unserer Seele Wohnung nimmt
    - durch die Gnade, die uns in den Sakramenten zuteil wird,
    und durch einen beharrlichen asketischen Kampf.

    Wir wollen uns nichts vormachen, mein Sohn:
    Du und ich, wir alle - ich werde nicht müde, es zu wiederholen - werden immer, immer kämpfen müssen, bis zu unserem Lebensende.
    So werden wir den Frieden lieben, den Frieden weitergeben und den ewigen Lohn erhalten."

    -


    hl. Kardinal Newman -
    hat in einem prägnanten Satz das die Seele umformende
    Wirken der Gnaden des Heiligen Geistes umschrieben.
    Das Voranschreiten im Streben nach Heiligkeit bis
    zur Herrschaft des Geistes über das Fleisch.
    Der Sieg der Gnade über die Natur....die Heiligkeit!.
    -

    "Die Gnade hat die Natur besiegt:
    das ist die ganze Geschichte der Heiligen
    .
    Ein sprechendes Zeichen dafür, dass Gottes Gnade das Bild des neuen Adam in die Herzen der Menschen einprägt, ist die Demut und das Wissen um die eigene Kleinheit.
    Je näher sie dem Himmel sind, umso geringer denken sie von sich selbst
    .
    [....]
    Je heiliger einer ist, desto weniger wird er
    von den Weltmenschen verstanden"

    -

    Freundliche Grüsse und Gottes Segen

  • Aschermittwoch / FastenzeitDatum10.03.2020 15:50
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema Aschermittwoch / Fastenzeit

    Gelobt sei Jesus Christus

    Weitere Auszüge aus der Abhanlung
    des hl. Peter Julian Eymard (1811-1868)
    über Fastenzeit und Busse:
    -

    [....]

    "- Der zweite Grund, warum wir durch Gott leiden müssen, besteht darin, dass wir Verbannte und Reisende, ferne von unserer Heimat sind.


    - Wenn wir am Wegrande sehr wohlduftende, aber mit giftigen Früchten beladene Pflanzen finden, die einen sehr verlockenden Eindruck erwecken, aber einen bitteren Geschmack enthalten, müssen wir uns davor hüten, stehen zu bleiben und sie zu betrachten.
    Dieses Vorgehen ließ Eva das irdische Paradies verlieren.

    Der hl. Gregorius sagt:
    "Wir befinden uns auf einem Weg, wo sich die bösen Geister wie Räuber im Hingerhalt verbergen..."
    "Im Kampf für den Glauben haben wir einen Kampf gegen die bösen Geister auszufechten.
    Aber bei diesem Zweikampf wird derjenige als erster zu Boden geworfen, der für den Gegner irgendeinen Angriffspunkt aufweist.
    Wenn wir den Dämon, der ein reiner Geist ist, besiegen wollen, sollen wir uns aus Buße aller irdischen Dinge entledigen, die wie ein Kleid unsere Seele einhüllen" .

    Die christliche Buße ist schließlich der Beweis, dass wir Gott gehören und für ihn leben wollen.
    An dieser Abtötung erkennt Gott seine Gläubigen.

    Alle Handlungen, die nicht von diesem Geist beseelt werden, entbehren des inneren Antriebs, der die Seele zur Tugend führt und sie zur Heiligkeit voranschreiten läßt.


    Weil die Kirche befürchtete, dass mehrere ihrer Kinder nicht daran denken, Buße zu tun, hat sie ihnen jedes Jahr 40 Tage in besonderer Form vorgeschrieben.
    Niemand ist davon ausgenommen.
    Man dispensiert von dieser oder jener Übung, aber nicht von der Buße selbst.
    Und je mehr die leiblichen Entbehrungen eingeschränkt werden,
    umso mehr müssen sie durch geistliche Abtötungen ersetzt werden.

    Ein Rat zum Schluß.
    - Lebt nie in der Buße selbst!
    Macht daraus kein Ziel, keinen Selbstzweck.
    Ihr würdet sonst in bedauernswerte Übertreibungen fallen.
    Das ist traurig, und ihr würdet nicht standhalten.

    Ihr werdet mir aber erwidern:
    ich tue Buße, um Gott in mir zu verherrlichen, und um unserem Herrn meine Liebe zu zeigen. -
    Oh! dann ist es sehr gut!

    Eure Seele wird sich mit Leichtigkeit emporschwingen; sie wird zufrieden sein, selbst unter den größten Schmerzen;
    sie hat ja Gott zum Zentrum ihrer Handlungen und ihrer Liebe.

    Macht also so, dann werdet ihr mehr in der Liebe als in der Buße leben und ihr werdet nicht mehr auf Abwege geraten.
    [....]

    -
    |addpics|qps-co-a2e3.jpg-invaddpicsinvv|/addpics|

Inhalte des Mitglieds Aquila
Beiträge: 5881
Geschlecht: männlich
Seite 1 von 50 « Seite 1 2 3 4 5 6 50 Seite »

Besucher
1 Mitglied und 5 Gäste sind Online

Wir begrüßen unser neuestes Mitglied: rainerbeer
Forum Statistiken
Das Forum hat 3547 Themen und 22642 Beiträge.

Heute waren 3 Mitglieder Online:
Blasius, Koi, Simeon



Xobor Einfach ein eigenes Xobor Forum erstellen
Datenschutz