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  • Gegenwart Jesu ChristiDatum24.01.2026 23:25
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema Gegenwart Jesu Christi

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Weihbischof Athanasius Schneider in

    "Dominus est"

    zur Frage: "Warum die eucharistischen Gestalten verehren ?

    -

    Weil Christus Gott ist,
    weil die Wirklichkeit der heiligen Gestalten eine heilige und göttliche Wirklichkeit ist.
    Derjenige, der mit dem Vater und dem Heiligen Geist das Unendliche Sein ist,
    der Allmächtige."


    -



    Pater Martin Ramm von der Petrus- Bruderschaft in

    "Zum Altare Gottes will ich treten":


    -

    Der heilige Leib und das kostbare Blut Jesu werden getrennt gegenwärtig,



    um zur mystischen Darstellung des gewaltsamen Opfertodes am Kreuz die
    Blutvergießung und die Trennung von Leib und Seele anzudeuten.
    Beide Teile der Wandlung entsprechen einander in genauer Symmetrie.
    [....]
    Durch die Zusammenführung der getrennten Gestalten von Leib und Blut Christi wird wieder,

    wie beim Per ipsum, symbolisch die Auferstehung dargestellt."

    -

    Ausführlicher siehe bitte hier:
    Die Messe in ihren Riten erklärt (2)

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  • Gelobt sei Jesus Christus:


    Segensreiche Vorträge über das hl. Sakrament der Taufe vom Palotiner-Pater Hans Buob.
    In zwei jeweils ca. 30 minütigen Videos führt Pater Buob in das grosse Mysterium dieses Sakramentes:

    Die behandelten Eckpunkte in Kürze:
    -

    Die Sakramente der Taufe, Firmung und der Eucharistie sind zusammen die Sakramente, die den Menschen in die Kirche eingliedern - in den Leib Christi - und den Menschen vom Bösen befreien und mit dem Heiligen Geist begaben.

    "Das hl. Sakrament der Taufe ist ein[blau] äusseres Zeichen ( Wasser und Wort ), das eine unsichtbare Gnade im Menschen [blau]bewirkt. Im Sakrament handelt Gott Selbst.

    In jedem Sakrament ist Beides wirksam: die Hingabe / Leiden Jesu und die Auferstehung Jesu.

    Die heiligen Sakramente; die Heilmittel für die Seele


    Die Taufe ist das Tor zu einem neuen Leben, zum Göttlichen.

    Die Taufe ist das Sakrament des Glaubens; die Göttliche Tugend des Glaubens wird dem Menschen eingegossen.

    Die Taufe ist das Sakrament der Hoffung; die Göttliche Tugend der Hoffnung.

    In der Taufe wird dem Menschen die Liebe eingegossen; die Göttliche Tugend der Liebe.

    Die Taufe ist ein Bund - einen Bund kann man nicht mehr auflösen; Christus stirbt für uns am Kreuz und der Mensch stirbt gleichsam für Ihn - Taufbund / Tauferneuerung; das Leben ganz auf Christus hin zu riskieren.

    Jünger ist der, der die Taufe angenommen hat, der Ja gesagt hat zu diesem Bund im Blut.

    Die Taufe ist heilsnotwendig, ohne Taufe gibt es kein Heil.
    Ebenso heilsnotwendig ist die Zugehörigkeit zur Kirche Christi auf den Felsen Petri gegründet, es ist nicht egal zu welcher Denomination ich gehöre; beides ist heilsnotwendig für die, die Christus, die Botschaft und die Wirklichkeit kennengelernt haben.

    Wassertaufe = sakramentale Taufe
    +
    Die Tradition spricht auch von Begierdetaufe: Ein Grossteil der Menschen kennt Christus noch nicht; der Mensch, der auf diese Stimme des Gewissens hört, diesem folgt. Damit dieses Gewissen angeregt wird, schenkt der Herr durch die Kirche diese Gnade des Lebens nach dem Gewissen.
    +
    Die Bluttaufe; wenn sich ein Mensch auf die Taufe vorbereitet, aber noch vor der Taufe um Christi willen ermordet wird.

    Damit die Gnade der Taufe sich in uns entwickeln kann, ist es notwendig, sich der Gnade der Taufe zu öffnen; was mit der Taufe in uns erneuert worden ist, braucht eine ganze Ewigkeit zur Entfaltung, denn es ist ewiges Göttliches Leben, das wir emfpangen haben, ewiges Göttliches Unendliches Leben.

    Es bedarf die Bereitschaft den Alltag mit Christus zu leben.

    Durch die Taufe wird der Mensch Glied der Kirche, die Kirche als der fortlebende Christus.

    Die Gemeinschaft der Kirche wird gegründet durch den Heiligen Geist. Er ist das Göttliche Leben in uns allen.

    Die Taufe prägt ein unauslöschliches Siegel ein. Das Göttliche Leben ist im Menschen grundgelegt durch ein unauslöschliches ewiges Siegel. Sie ist nicht wiederholbar, lediglich erneuerbar durch die Tauferneuerung.

    Die Taufe gibt Anteil an der Göttlichen Natur, macht den Menschen zum Kind Gottes.

    Die Taufe ist das Bad der Wiedergeburt.

    Die Kindertaufe; hier kommt wunderbar zum Ausdruck, dass Gott den ersten Schritt macht; in der Taufe wird die Erlösung einfach geschenkt ! Eltern, Verwandte und Gemeinde müssen dem Kind helfen, damit es als Erwachsener die Taufe annimmt, zum Jünger wird.



    1. Teil:

    +



    2. Teil:



    +

  • Gelobt sei Jesus Christus !

    Der Monat Januar ist dem allerheiligsten Namen Jesus gewidmet.

    Über den Namen Jesus:
    Hw Ambrosius Guillois in "Historische, dogmatische, moralische und liturgische Erklärung des Katechismus" aus dem Jahre 1848:

    -

    "Der Name Jesus bedeutet:
    ERLÖSER.
    Der Sohn Gottes verdient diesen Namen mit Recht;
    denn er hat uns erlöst von der Knechtschaft des bösen Geistes und von den Strafen befreit, welche unsere Sünden uns verdienten.

    Man gibt dem menschgewordenen Sohn Gottes auch den Namen
    ERRETTER,
    um auszudrücken, dass er sein Blut vergossen und sein Leben hingegeben habe, um die Menschheit von dem Joche, das auf ihr lastete, zu erretten.
    Erlöser bedeutet Einen, der auslöst, der für eine gewisse Summe einen Gefangenen loskauft.
    Wir alle waren Gefangene des bösen Geistes;
    der Sohn Gottes hat uns die Freiheit wiedergegeben.

    Die Summe, womit er uns loskaufte, war sein eigenes Blut, das er bis auf den letzten Tropfen für uns am Stamme des Kreuzes vergossen hat."

    -

  • Gegenwart Jesu ChristiDatum17.01.2026 19:45
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema Gegenwart Jesu Christi

    Gelobt sei Jesus Christus !

    -

    [....]
    "Naht die Stunde der heiligen Kommunion, dann bedenke, wen du aufnimmst:
    Es ist der Sohn Gottes in seiner unendlichen Erhabenheit, ob der die Himmel und alle Mächte zittern.

    Es ist derjenige, der aus Liebe zu dir von der ungerechten und ruchlosen Welt
    wie ein Wurm und Abschaum der Menschheit verworfen,erniedrigt, verhöhnt, angespien und gekreuzigt werden wollte.

    Du stehst (laß es dir gesagt sein) im Begriffe,



    den ewigen Gott zu empfangen, in dessen Hand Leben und Tod der ganzen Welt liegt."

    -
    Aus: "Der geistliche Kampf" von Hw Scopuli)
    -

  • Aus der Wahrheit seinDatum15.01.2026 22:40
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema Aus der Wahrheit sein

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Der hl. Augustinus
    über unseren Heiland, die Ewige Wahrheit Jesus Christus:
    -

    "Der Wahrheit vertraue all das an, was du von der Wahrheit hast
    und es wird dir nicht verloren gehen, und was in dir verwelkte, wird wieder aufblühen,
    alle deine Gebrechen werden heilen, was in dir schon zerfallen war,
    wir wiedergeformt, erneuert und dir frisch verbunden werden.
    Du empfängst von Ihm die Heilung, aber du kannst Ihm nichts geben;
    du wirst gereinigt, du wirst erquickt, du wirst gebessert
    .




    Er ist Arznei für den, der nicht gesund ist,
    Er ist Richtscheit für das Verborgene,
    Er ist Licht für den, der in Finsternis ist,
    Er ist Heimat für den, der verlassen ist:

    Alles teilt Er mit dir.

    Wolle nicht zurückbleiben auf deinem Weg.
    Wolle nicht umkehren und nicht vom Weg abgehen.
    Wer nicht vorangeht, bleibt zurück.
    Wer zu dem zurückläuft, das er verlassen hat, geht rückwärts.

    Besser Lahmer auf dem Weg, als Läufer auf dem Irrweg.

    Es war Gott zu wenig, seinen Sohn zum Wegweiser zu machen;
    er machte ihn zum Weg, damit er dich beim Gehen leitet.

    Gott ist wie ein Arzt: Er hört nicht auf den Wunsch des Kranken;
    er hört auf die Forderung der Gesundheit.


    -


    "Der Wunsch des Kranken" geht oft einher mit dem Durchsetzenwollen des eigenen Willens....
    der hl. Vinzenz v. Paul:
    -

    "Der Wille Gottes schützt uns manchmal gegen uns selbst"

    -

  • Aus der Wahrheit seinDatum14.01.2026 23:13
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema Aus der Wahrheit sein

    Gelobt sei Jesus Christus !



    Unser Herr und Gott Jesus Christus;
    unser Erlöser und Heiland:


    Der grosse hl. Kirchenvater Ambrosius: (339-397)


    Jede Seele soll zu Ihm hingehen,
    -




    "Alles haben wir in Christus.
    ob sie an Fleischessünden todkrank ist, wie mit Nägeln an sündhafte Begierden festgeheftet, oder ob sie, trotz ihrer Bemühungen in Gebet und Betrachtung, noch in Unvollkommenheit wankt oder ob sie in einzelnen Tugenden bereits die Höhe der Vollkommenheit erstiegen hat:
    jede Seele ist in der mächtigen Hand des Herrn, und Christus ist für uns alles.

    Willst du, dass deine Wunde heile:
    ER ist der Arzt.
    Glühst du vor Fieberhitze:
    ER ist erfrischende Quelle.
    Sinkst du zusammen unter der Ungerechtigkeit deiner Werke:
    ER ist die Allmacht.
    Fürchtest du den Tod.
    ER ist das Leben.
    Verlangst du nach dem Himmel:
    ER ist der Weg.
    Willst du die Finsternis fliehen:
    ER ist das Licht.
    Suchst du Speise:


    ER ist das Brot des Lebens."

    -

  • Religion und WahrheitDatum13.01.2026 21:06
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema Religion und Wahrheit

    Gelobt sei Jesus Christus l


    Über den richtigen Gebrauch der Vernunft schreibt
    Pater Bernward Deneke von der Petrus-Bruderschaft::
    -

    "Die Kirche hält die Vernunft in Ehren, weil diese wie der Glaube aus Gott stammt.
    Der richtige Vernunftgebrauch führt daher nicht von Gott weg, sondern zu Ihm hin.
    Und deshalb ist das Christentum kein irrationales, hermetisch abgeriegeltes, esoterisches System,
    sondern ein Heiligtum, dessen Schwelle man mit der Vernunft erreichen kann
    hinüber gelangt man allerdings erst in der Gnade des Glaubens!


    -

    Siehe dazu bitte auch:
    Die Allerheiligste Dreifaltigkeit: Der Vater, Der Sohn und Der Heilige Geist (3)

    -

  • Religion und WahrheitDatum12.01.2026 21:30
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema Religion und Wahrheit

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Wie stösst sich doch heute die menschliche Hybris an der Ewigen Wahrheit Jesus Christus, was wird nicht alles unternommen, um Ihn aus dem öffentlichen Leben zu verbannen bzw. als "Störer" der humanistisch-freigeistigen "Friedens"-Lüge "mundtot" machen zu wollen.

    Die wahrheitsfeindliche "Ringparabel" von Lessing
    Religion und Wahrheit

    wird zum "aufgeklärten Credo" in einer christuslosen Nacht.
    Doch niemand wird der Stunde der Wahrheit
    - dem Gerichte vor dem König der Könige Jesus Christus - entgehen können.
    Wie werden sie dann in sich zusammenbrechen.... die Lügen-Kartenhäuser menschlicher Selbsterhöhungen.


    Hw Robert Mäder (1875-1945) in "Jesus der König" im Jahre 1926 über die uneingeschränkte Königsherrschaft der Ewigen Wahrheit Jesus Christus:



    -

    "Christus ist also König! König im Vollsinn des Wortes ohne jedwede Einschränkung, auch die weltliche Herrschaft nicht ausgeschlossen.
    Wir haben kein Recht, die klaren Texte beider Testamente nur auf das geistige Königtum Jesu zu beziehen.
    Der ganze Christus, Gott und Mensch, ist König, voll und ganz, über alles Sichtbare und Unsichtbare im Himmel und auf Erden. Noch einmal: Alles ist ihm unterworfen!
    Auch die Politik! Auch die Wirtschaft! Auch die Technik! Auch der Handel! Auch die Wissenschaft! Auch die Kunst!
    Die Souveränität Christi kennt keine Ausnahmen und keine Grenzen.

    Christus ist König! König über alle Menschen. Der König der Könige! Der Kaiser der Kaiser! Der Präsident der Präsidenten! Die Regierung der Regierungen! Der Herr der Herren! Der Gesetzgeber der Gesetzgeber! Der Richter der Richter! Christus ist König! König in Tat und Wahrheit.
    Nicht nur als dekorative Figur, wie die Fürsten der konstitutionellen Staaten.
    Nicht nur als Ehrenvorsitzender der Liga der Nationen.
    Nicht nur dem Rechte, sondern auch der Macht nach.
    Er regiert wirklich. Er benützt auch seine Feinde, ob sie wollen oder nicht, um, wenigstens indirekt, seine Pläne zu verwirklichen, und wirft sie schließlich, wenn sie widerstreben, alle weg wie zerbrochenes Töpfergeschirr.

    Es lebe Christus der König!
    Ob sonst Republikaner oder nicht, hier müssen wir alle Monarchisten sein, weil wir Katholiken sind, die schon am Taufstein dem unsterblichen König der Jahrhunderte den Treueid geschworen.
    Des Königs Banner sollen wallen auf allen öffentlichen Plätzen, auf allen Schulen, auf allen Arbeitstätten, auf allen Rathäusern, auf allen Bergen!
    Wenn man in Zukunft uns nach unserer Politik fragt, antworten wir:
    Wir kennen nur eine: Es lebe der König!

    Wir wissen:
    Er ist kein Spaziergang. Er ist ein Opferweg.
    Er geht über den Ölberg und über Kalvaria, der Weg zum Sieg."

    -

    Siehe bitte auch:
    Hochfest Christkönig (4)

    -

  • Gegenwart Jesu ChristiDatum10.01.2026 23:24
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema Gegenwart Jesu Christi

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Die hl. Theresia Benedicta vom Kreuz - Edith Stein -:
    -

    "Wer lebendig durchdrungen ist vom Glauben an

    die Gegenwart Christi im Tabernakel,


    wer weiß, dass hier ein Freund beständig auf ihn wartet, der immer Zeit und immer die gleiche Geduld und Teilnahme hat, Klagen und Bitten und Fragen anzuhören, der für alles Rat und Hilfe weiß -
    der kann auch unter den größten Schwierigkeiten niemals trostlos und verlassen sein, er hat immer eine Zuflucht, wo er Ruhe und Frieden wiederfinden kann.
    Und wer in den Sinn des Meßopfers eingedrungen ist, wer es als Erlösungstat Christi miterlebt,
    der wird mehr und mehr in die Opfergesinnung Christi hineinwachsen."


    -

    Siehe bitte auch die Bekehrung der Edith Stein:
    Bekehrungen zum wahren Glauben
    -


    Die Eucharistische Hymne "O salutaris hostia" - "O Opferlamm, das Heil uns schenkt."
    (hl. Thomas v. Aquin):



    O salutaris hostia,
    quae coeli pandis ostium,
    Bella premunt hostilia,
    Da robur fer auxilium,
    uni trinoque Domino
    sit sempiterna Gloria
    qui vitam sine termino,
    Nobis donet in patria.
    Amen.

    O Opferlamm, das Heil uns schenkt,
    hast aufgetan die Himmelspfort -
    ein feindlich Toben uns bedrängt;
    gib Kraft uns, hilf uns immerfort.
    Dir einem Gott, der ohn Ende Ruhm und Ehre sei.
    Gib, dass wir schaun Dich unverwandt
    beim ew’gen Sein im Vaterland.
    Amen.

    -

  • Gelobt sei Jesus Christus !


    Bereits im Jahre 1978 hat der hl. Josefmaria Escriva (1902-1975)
    in einer Predigt zur Festigkeit im Glauben an die Übernatürlichkeit der Kirche gemahnt:

    -
    [....]
    "Die Kirche, ausgerichtet auf die Dreifaltigkeit:
    so haben die Kirchenväter sie immer gesehen, Wie deutlich sind die Worte des heiligen Augustinus: Gott also wohnt in seinem Tempel, das heißt nicht bloß der Heilige Geist, sondern auch der Vater und der Sohn.
    Die heilige Kirche ist daher Tempel Gottes und somit der ganzen Dreifaltigkeit(Augustinus, Enchiridion, 56 [PL 40, 258]).
    [....]
    Alle, die die Kirche wirklich geliebt haben, haben es auch verstanden, diese vier Merkmale mit dem tiefsten, unaussprechlichen Geheimnis unseres Glaubens zu verbinden, mit der Allerheiligsten Dreifaltigkeit:
    Wir glauben an die Kirche Gottes, die Eine, Heilige, Katholische und Apostolische, in der wir die Lehre empfangen; wir kennen den Vater, den Sohn und den Heiligen Geist und werden getauft im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes

    (Johannes Damaszenus, Adversum Iconoclastas, 12).

    Um es niemals zu vergessen, müssen wir das große und tiefe Geheimnis der Kirche, das wir auf Erden nie ergründen werden, oft betrachten.
    Der Verstand, auf sich allein gestellt, sähe in ihr lediglich eine Anzahl von Menschen, die bestimmte Vorschriften erfüllen und eine gewisse Ähnlichkeit im Denken zeigen. Aber das wäre nicht die heilige Kirche.

    In der Kirche finden wir Katholiken unseren Glauben und unsere sittlichen Normen, unser Gebet und das Bewußtsein der Brüderlichkeit, die Gemeinschaft mit allen verstorbenen Brüdern der leidenden Kirche in der Läuterung des Fegefeuers und mit jenen der triumphierenden Kirche, die den dreimal heiligen Gott schon schauen und auf ewig lieben. Es ist die Kirche, die auf der Erde lebt und zugleich ]über der Geschichte steht, die Kirche,die unter dem Schutz Unserer Lieben Frau geboren wurde und die sie immerfort - auf Erden wie im Himmel - als Mutter preist.

    Stärken wir in uns die Überzeugung, daß die Kirche übernatürlich ist;
    bekennen wir es laut, sehr laut, wenn nötig;
    denn heute haben viele, nach außen hin in der Kirche und sogar weit oben, solche Grundwahrheiten vergessen:
    sie führen uns das Bild einer Kirche vor Augen, die weder die Heilige noch die Eine ist, die weder Apostolisch noch Katholisch sein kann, denn sie ruht nicht auf dem Felsen Petri, sondern ist durchsetzt von unrechtmäßigem Eigensinn und menschlicher Eigenwilligkeit.


    Das alles ist keineswegs neu.
    Seitdem unser Herr Jesus Christus die Kirche gegründet hat, ist diese unsere Mutter ständig der Verfolgung ausgesetzt gewesen: früher vielleicht in aller Offenheit, heute oft heimlich und versteckt.
    Heute wie gestern fährt man fort, die Kirche zu bekämpfen.

    Ich möchte betonen, daß ich weder meinem Temperament noch meinem Charakter nach ein Pessimist bin.
    Wie könnte man auch ein Pessimist sein, wenn der Herr versprochen hat, bei uns zu bleiben bis ans Ende der Zeiten? (Vgl. Mt 28,20)

    Das öffentliche Wirken der Kirche begann ja mit der Herabkunft des Heiligen Geistes auf die Jünger im Abendmahlssaal (Ecclesia, quae iam concepta, ex latere ipso secundi Adami velut in cruce dormientis orta erat, sese in lucem hominum insigni modo primitus dedit die celeberrima Pentecostes. Ipsaque die beneficia sua Spiritus Sanctus in mystico Christi Corpore prodere coepit [Leo XIll., Enzyklika Divinum illud munus, AAS, 29, S. 648]).

    Gott, unser Vater - ein liebender Vater, der uns wie seinen Augapfel hütet (Dt 32,10), wie es in der Heiligen Schrift zu unserem besseren Verständnis so einprägsam heißt -, Gott hört nicht auf, die von seinem Sohn gestiftete Kirche durch den Heiligen Geist zu heiligen.
    Doch gegenwärtig durchlebt die Kirche eine schwere Zeit, in der viele Menschen ratlos geworden sind.
    Die Verwirrung feiert wahre Triumphe und aufs neue werden die Irrtümer aller vergangenen Jahrhunderte marktschreierisch feilgeboten.

    [....]
    Wenn wir häretische Stimmen hören - ich muß sie so nennen, denn Schönfärberei widerstrebt mir -, wenn wir feststellen, daß man ungestraft die Heiligkeit der Ehe und des Priestertums angreift, daß man die unbefleckte Empfängnis und die immerwährende Jungfräulichkeit unserer Mutter Maria und alle ihre Vorzüge, mit denen Gott sie ausgestattet hat, bestreitet, das fortwährende Wunder der realen Gegenwart Christi in der heiligen Eucharistie, den Primat des Papstes und selbst die Auferstehung Christi in Frage stellt, - wie soll uns da nicht Traurigkeit erfüllen?
    Doch habt Vertrauen, denn die heilige Kirche ist unzerstörbar.

    Die Kirche wird wanken, wenn ihr Fundament wankt.

    Aber kann Christus wanken?
    Da Christus nicht wankt, wird auch die Kirche nicht wanken bis ans Ende der Zeiten

    (Augustinus, Enarrationes in Psalmos, 103,2,5 [PL 37, 1353])."

    -

    Siehe bitte auch:
    Zitate des hl. Josefmaria Escriva ( Begründer des Opus Dei)
    +
    -
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  • Gelobt sei Jesus Christus !

    Wir befinden uns immer noch in der weihnachtlichen Zeit.

    Wie lange dauert Weihnachten ?
    -

    Der hl. Papst Leo der Große (440-461) über das Mysterium der Menschwerdung Gottes.
    Aus "Sermo de nativitate Domini 2 (zweite Predigt über die Geburt des Herrn).":
    -

    Unser Herr Jesus Christus stieg vom Himmelsthron in diese Niedrigkeit herab,
    ohne die Herrlichkeit des Vaters zu verlassen.
    Auf neue Weise, in einer neuen Geburt ward er gezeugt:
    Unsichtbar in Seiner Gottheit, ward Er sichtbar in unserer Menschheit.
    Unfaßbar war Er und wollte umfaßt werden;
    vor der Zeit war Er und hat in der Zeit begonnen.

    In einer neuen Geburt ward Er geboren:
    von einer Jungfrau empfangen, von einer Jungfrau geboren,
    ohne leibliches Verlangen von seiten eines Vaters, ohne Beeinträchtigung der mütterlichen Jungfräulichkeit.
    Für den künftigen Erlöser der Menschen war ja nur eine solche Geburt würdig genug,
    weil Er so der Natur nach Mensch war, ohne die Befleckung des menschlichen Fleisches an sich zu haben.
    Ungleich war Sein Ursprung, doch gleich Seine Natur.
    Dem Menschen ist es ungewohnt und unerhört, was wir da glauben, aber auf Gottes Macht ist es gegründet, dass die Jungfrau empfing, als Jungfrau gebar und in all dem Jungfrau bliebe.

    -

    Siehe dazu bitte auch:

    Die Marianischen Dogmen

    -

  • Thema von Aquila im Forum Die Glaubenskongregation

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Im Jahre 2020 hat die Glaubenskongregation für die Glaubenslehre ein Lehrschreiben der Kirche bezüglich dem aus katholischer Sicht angemessenen Pflege von Menschen im Endstadium des Lebens veröffentlicht.

    Unter dem Titel:

    "Samaritanus bonus"
    Schreiben über die Sorge an Personen in kritischen Phasen und in der Endphase des Lebens.


    Gerade in Zeiten wie diesen, in denen die Unantastbarkeit des menschlichen Lebens von der Empfängnis bis zum natürlichen Tode mit Füssen getreten wird - mittels mörderischer Abtreibung, Beihilfe zum Selbstmord, Euthanasie - ist dieses Schreiben besonders wichtig, zumal ältere und kranke Menschen zunehmend als "Last" empfunden werden und ihnen eine menschenwürdige Pflege vorenthalten werden soll.

    Das Schreiben trägt zur - mit dem katholischen Glauben zu vereinbarenden ( überhaupt mit dem christlichen Glauben vereinbarenden) - Entscheidungsfindung im Umgang mit kranken bzw. todkranken Menschen bei. Besonderes Augenmerk legt das Schreiben auf die Palliativmedizin als christlich fürsorgliche und würdevolle Begleitung von schwerkranken / im Sterben liegenden Menschen.

    Hier geht es zum Schreiben der Glaubenskongregation:

    https://www.vatican.va/roman_curia/congr...ndlungsmethoden

    -

  • Die Unterscheidung der Geister Datum07.01.2026 23:32
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema Die Unterscheidung der Geister

    Gelobt sei Jesus Christus!


    Ein durch versessene Diesseitsbezogenheit fast kollektiv seelisch vernebelt gewordenes bzw. gemachtes Menschengeschlecht dreht sich im Wahnkreise der Rebellion gegen Gottes Schöpfung und Ordnung, gegen Gnade und Erlösung.
    Neue Un-Heilskulte prägen Herz und Verstand;
    Jugend- und Gesundheitswahn, Klimahysterie, Evolutionslüge, Naturanbetung, Neuheidentum, Hofierung von Irrlehren, "bunte Homofahnen" und das unsagbare Verbrechen des Massenmordes an ungeborenen beseelten Kindern umrahmen diese menschliche Hybris.


    Gerade in diesen Zeiten gilt es weiter treu und wachsam zu bleiben !
    Hw Pater Leo Kuchar SSS
    ( Sacerdotes Sanctissimi Sacramenti, Priester vom Allerheiligsten Sakrament) -

    in:
    "Gespräche mit Jesus Christus vor dem Tabernakel"

    -

    "Treue

    Herr Jesus Christus, je näher das Ende der Welt heranrückt, desto wachsamer und treuer müssen wir sein.
    Das Überhandnehmen des Bösen, das wir erleben, ist nicht ein Zeichen, dass Dein Einfluss abnimmt und Deine Macht schwächer wird, sondern, dass sich die Wahrhaftigkeit Deiner prophetischen Worte immer klarer bestätigt.
    Es geschieht nichts, was Du nicht vorausgesagt hast.
    Herr Jesus, der Teufel wird alle seine Macht aufbieten, um Deinen Sieg zu verhindern.
    Wir dürfen schon jetzt erfahren, was geschehen wird:

    'Der Widersacher, der sich über alles, was Gott oder Heiligtum heißt, so sehr erhebt, dass er sich sogar in den Tempel Gottes setzt und sich als Gott ausgibt'(2 Thess 2, 4).

    Herr,
    Dein Widersacher wird mit unvorstellbarer Dreistigkeit Deine Rolle zu spielen versuchen.
    Er wird sich als Erlöser und Beglücker ausgeben und mit Wundern der Technik und Wissenschaft viele betören, ihr Vertrauen gewinnen und sie von Dir abwenden.

    Der hl. Paulus bestätigt das mit den Worten:
    -
    'Er wird alle, die verlorengehen betrügen und zur Ungerechtigkeit verführen; sie gehen verloren, weil sie sich der Liebe zur Wahrheit verschlossen haben, durch die sie gerettet werden sollten' (2 Thes 2, 10).
    -

    Herr Jesus, je näher der Tag Deines Triumphes heranrückt, desto mehr wird die Macht des Antichrist ausufern.
    Diese Tage werden sogar abgekürzt werden, sonst würden nicht einmal die Gerechten und Treuen bestehen.
    Du selbst hast aufmerksam gemacht:
    -
    Und wenn jene Zeit nicht verkürzt wurde, dann würde kein Mensch gerettet; doch um der Auserwählten willen wird jene Zeit verkürzt werden.“ (Mt 24, 22).
    -
    [....]
    Vor ihrem Ende und vor Deinem Sieg, Herr Jesus, wird die ganze Erde in feindseliger Aufruhr gegen Dich geraten, aber auch in dieser stürmischen Zeit wird Deinem Siege eine Morgenröte vorausgehen - die Verkündigung des Evangeliums allen Völkern der Erde,
    denn Du hast versichert:
    Aber dieses Evangelium vom Reich wird auf der ganzen Welt verkündet werden, damit alle Vöker es hören; dann erst kommt das Ende“ (Mt 24, 14).

    -

  • Religion und WahrheitDatum06.01.2026 21:28
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema Religion und Wahrheit

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Als Katholiken dürfen wir uns keiner falschen Demut unterwerfen....
    jener "Demut", die sich vor dem wahrheitsfernen Zeitgeist verbeugt.
    Als treugläubige Katholiken dürfen und müssen wir uns konsequent im gesunden demütigen Stolz üben....

    Pater Bernward Deneke von der Petrus-Bruderschaft beschreibt diesen genauer:
    -

    [....]
    "An dieser Stelle ist eine Klärung am Platz.
    In frommen Ohren hat das Wort Stolz einen schlechten Klang, da es sogleich als sündhafte Selbstüberhebung verstanden wird.
    Tatsächlich aber handelt es sich dabei um einen zunächst neutralen Begriff.
    Stolz sein bedeutet: den Nacken nicht beugen, Dienst und Unterwerfung verweigern.
    Es ist einleuchtend, daß Stolz gegenüber Gott und den Menschen, die einen berechtigten Anspruch an uns geltend machen, eine schwere Verfehlung darstellt.
    Wie jedoch verhält es sich, wenn uns ein Unrechtsregime, eine gottlose Institution oder einfach nur der moralisch verkommene Zeitgeist in die Knie zwingen will?
    Wenn gar der Teufel uns auffordert, ihm zu huldigen?
    Ist da nicht das herrisch-stolze Wort Christi am Platz:
    Weiche Satan! Denn es steht geschrieben: Den Herrn, deinen Gott, sollst du anbeten und Ihm allein dienen(Mt 4,10)?


    „Agnosce, o Christiane, dignitatem tuam“, ruft der hl. Papst Leo der Grosse in einer berühmten Weihnachtspredigt aus:
    Erkenne, o Christ, deine Würde.
    Gemeint ist die Würde, die unserer Erwählung und Wiedergeburt zu Gotteskindern entstammt.

    Der Adel von Gliedern am Mystischen Leib Jesu Christi, die teilhaben an Seinem Fleisch und Blut.
    Und die Zierde von Tempeln des Heiligen Geistes.
    Würde, Adel und Zierde dieser Art verstärken im gläubigen Herzen die Gesinnung tiefer Demut vor Gott, dem allein die gnadenhafte Erhebung zu verdanken ist.
    Zugleich erwecken sie aber auch das Bewußtsein der eigenen Kostbarkeit und damit verbunden das kämpferisch-kompromißlose Nein gegenüber jeder Macht, die uns solche Herrlichkeit rauben will.
    „Lieber sterben als sündigen“, hielt Maria Goretti ihrem Mörder entgegen.
    Ja, lieber sterben als die christliche Würde der Gottlosigkeit, Niedertracht und Unzucht preiszugeben, das ist die Haltung demütigen Stolzes.

    Wer jungen Menschen in unserer Zeit nur von Demut und Unterordnung spricht;
    wer ihnen nicht sagt, daß Gott ihnen hohen Adel verliehen hat;
    wer ihnen nicht hilft, den aufrechten Gang auch unter erschwerten Bedingungen zu wahren, das Haupt angesichts der Verführer und Bedränger zu erheben:
    „Für das, was du mir da anbietest, bin ich mir einfach zu schade; es ist unter meiner Würde“
    – wer also diese Seite des christlichen Lebens unterschlägt, der produziert exakt jenes Duckmäusertum, jene falsche Bescheidenheit und Angepaßtheit, durch die das Imperium des Fürsten dieser Welt besteht und sich beständig ausbreitet.
    Es gibt keine Alternative zum demütigen Stolz!"


    -

    Siehe bitte auch die Anmerkungen von Hw Robert Mäder über den gesunden katholischen Stolz:
    Religion und Wahrheit (20)
    -

  • Gelobt sei Jesus Christus!



    Am 6. Januar feiert die Heilige Mutter Kirche das
    Hochfest Epiphanie - die Erscheinung des Herrn.



    Der hl. Bernhard v. Clairvaux über unseren überaus lobenswerten und überaus liebenswerten Herrn:
    -

    "Gross ist der Herr und überaus lobenswert,
    aber klein ist der Herr
    und überaus liebenswert
    als der Kleine nämlich der uns geboren wurde"


    -

    Dieses Fest vereint drei Offenbarungen unseres Herrn und Gottes Jesus Christus:

    1.
    Anbetung und Huldigung durch die Weisen, der hl. Drei Könige Caspar, Melchior und Balthasar ) aus dem Osten;

    2.
    Verkündigung durch den Vater bei der Taufe Jesu Christi am Jordan

    Hierzu eine Anmerkung:
    Unser Herr und Gott Jesus Christus ist ohne Sünde und bedurfte selbstredend keiner Taufe.
    Die "Taufe" durch den hl. Johannes den Täufer war denn auch kein Sakrament sondern diente als erste Offenbarung der Gottheit Christi.
    Zur Erinnerung an die Taufe Jesu im Jordan wird zum Fest der Erscheinung des Herrn feierlich Wasser geweiht.

    3.
    Offenbarung der Herrschermacht Christi über die Elemente
    durch die Verwandlung des Wassers in Wein
    auf der Hochzeit zu Kana


    Die Anbetung durch die Weisen
    aus dem Morgenland soll uns das unermessliche Mysterium der Menschwerdung Gottes noch einmal verinnerlichen helfen.
    Gerade auch angesichts einer in der heutigen Zeit christuslos gefeierten "Weihnacht"....einer menschengemachten Farce !



    Die hl. Drei Könige brachten denn auch drei Gaben

    Gold als Sinnbild für das Königtum Christi.

    Weihrauch als Sinnbild für die Gottheit Christi

    Myrrhe als Sinnbild für die menschliche Natur Christi.



    Dazu Pater Nikolaus Lancicius (1574-1652):

    -

    "Heilige Drei Könige

    "Im Golde" so singt die Kirche, "wird die Macht des Königs gezeigt,
    mit Weihrauch erkenne den Hohenpriester
    und in der Myrrhe das Begräbnis des Herrn".

    Treuen Dienst erweise, Christ, deinem König.
    Inbrünstige Gegenliebe schenke Ihm als dem Priester, der für dich sein Blut am Kreuz dargebracht hat und sich selber ganz auf unseren Altären täglich aufopfert.
    Und Ihn als den mit Myrrhe Getränkten und für dich Getöteten ahme nach durch Liebe zum Kreuz und dem Ertragen der Widerwärtigkeiten."

    -


    Pater Marc Brüllingen von der Petrus-Bruderschaft:

    -

    'Wir haben Seinen Stern im Morgenland gesehen und sind gekommen, Ihn anzubeten.'

    Am 6. Januar feiert die Kirche das

    Fest der Erscheinung des Herrn (griechisch: EPIPHANIE).

    Während am hohen und heiligen
    Weihnachtsfest (25. Dezember) die stille Geburt Jesu Christi gefeiert wird, begeht die katholische Kirche am
    Fest Epiphanie das Fest des öffentlichen Bekanntwerdens des neugeborenen Königs, sozusagen das zweite Hochfest in der Weihnachtszeit, das altchristliche Christkönigsfest.
    Die ganze Welt soll die Geburt des neuen Königs erfahren.

    Die Liturgie der Kirche feiert am Fest Epiphanie drei Offenbarungen:

    die Anbetung und Huldigung Christi durch die Weisen aus dem Morgenland

    die feierliche Verkündigung des himmlischen Vaters bei der Taufe Christi
    (Fest: 13. Januar)

    das erste öffentliche Wunder bei der Hochzeit zu Kana, um seine Herrschermacht zu offenbaren
    (Evangelium am 2. Sonntag nach Epiphanie)

    Der Tag der Erscheinung des Herrn ist jedoch nicht nur ein Königsfest, sondern zugleich auch ein Vermählungsfest, da Christus sich mit seiner Braut, der heiligen Kirche vermählt.

    Ebenso vermählt Christus sich mit uns, weil wir in den Weisen, die am heutigen Festtag kommen, um Christus, den König anzubeten und ihm ihre Geschenke darzubringen, die ersten Vertreter aus der Heidenwelt erblicken.
    Christus ist den Heiden erschienen (daher: epiphanein=erscheinen), um zu zeigen , daß auch sie durch ihn erlöst worden sind.
    Epiphanie ist somit auch das Fest der Berufung der Heiden.

    Wir sind folglich auch dazu aufgerufen, Christus, dem König, entgegenzugehen, ihn anzubeten, so wie es die Weisen getan haben.
    Anstelle
    von Gold, Weihrauch und Myrrhe
    sollen wir Ihm uns selbst schenken mit Leib und Seele.
    Wir sollen unserem König angehören, ihm nachfolgen und ihm allein dienen.

    Wie die Weisen sollen wir uns auf den Weg machen, um Gott zu suchen, nach ihm zu fragen und ihn zu finden.
    Die Weisen sind vor allem daher ein schönes Vorbild des Sich-Mühe-Gebens bei der Suche nach Gott, keine Ruhe zu haben, bis man ihn endlich gefunden hat und dann ebenso diese große Freude zu haben, ihn anzubeten und ihm zu huldigen."

    -


    Aus dem Schott-Messbuch 1962:
    -


    "Stationskirche: St. Peter
    1. Kl. – Farbe weiß
    Heute feiert die heilige Kirche und feiern wir mit ihr freudig
    den feierlichen Einzug des Christ-Königs in sein Reich:
    in die zu erlösende Menschheit, in die Kirche, in die Einzelseele.

    Er, der in der Stille der heiligen Weihnacht geboren ward, wird heute als König anerkannt. Epiphanie ist das Fest der «Erscheinung»,
    des «Offenbarwerdens» des Gott-Königs Christus, das zweite Hochfest der Weihnachtszeit,....

    -

    Introitus zum Hochfest Erscheinung des Herrn:

    Ecce, advenit dominator Dominus: et regnum in manu ejus et potestas et imperium. (Ps. 71, 1) Deus, judicium tuum Regi da: et justitiam tuam Fílio Regis.
    V Gloria Patri, et Filio, et Spiritui Sancto. Sicut erat in principio, et nunc, et semper, et in sæcula sæculorum. Amen. – Ecce, advenit (usque ad Ps.).

    Seht, der Gebieter, der Allherrscher ist da; in Seiner Hand ruht Königsmacht, Gewalt und Weltherrschaft. (Ps. 71, 1) Gott, gib Dein Richterrecht dem König, dem Königssohn Dein Herrscherrecht.
    V Ehre sei dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste. Wie es war im Anfang, so auch jetzt und allezeit und in Ewigkeit. Amen. – Seht, der Gebieter (bis zum Ps.).




    Die hl. Messe:
    http://www.mariawalder-messbuch.de/as62/...an06/index.html



    Über die Geschichte der hl. drei Könige berichtet die "Legenda Aurea" (" Goldenen Legende") des Jacobus de Voragine.
    Dieser war von 1292 - 1298 Erzbischof von Genua und hat in diesem Volksbuch u.a. Lebensgeschichten von Heiligen sowie Heiligenlegenden gesammelt.
    Bez. dem weiteren Verlauf nach der geheimen Rückkehr der Sterndeuter steht geschrieben:
    -

    "Nachdem nun die drei Weisen ihrer Andacht vollkommen Genüge geleistet hatten, gedachten sie ihren Rückzug durch Jerusalem zu nehmen, wie es Herodes verlangt hatte.
    Es erschien ihnen aber ein Engel des Herrn im Schlafe und ermahnte sie, sich nicht wieder zu diesem Könige zu begeben, sondern einen andern Weg zurück in ihre Länder zu nehmen.
    Dieser Ermahnung gehorchten sie und kehrten durch andere, obwohl beschwerlichere Wege wieder dahin zurück, wo sie hergekommen waren.
    Durch den heiligen Apostel Thomas wurden sie getauft,
    später zu Priestern und Bischöfen geweiht
    und bekehrten sehr viele zum christlichen Glauben
    .
    Ihre heiligen Leiber werden im Dome zu Köln verehrt."




    Der Reliquienschrein im Kölner Dom


    Die Zeittafel bez. der Geschichte der Reliquien der Hl. Drei Könige:
    blog-e3859-Die-Reliquien-der-hl-Drei-Koenige.html

    Ausuhrliches über die hl. Drei Könige aus der "Legenda Aurea":
    blog-e3860-Hochfest-Erscheinung-des-Herrn-aus-quot-Legenda-Aurea-quot.html

    -

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  • Gegenwart Jesu ChristiDatum04.01.2026 06:33
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema Gegenwart Jesu Christi

    Gelobt sei Jesus Christus !


    -

    "Herr Jesus Christus, Sohn des Ewigen Vaters!
    In Dir hat sich die unendliche Majestät Gottes gnadenvoll zu uns geneigt.

    In unbegreiflicher Liebe hast Du Dich unter die Engel erniedrigt, da Du uns Menschen gleich wurdest in allen ausser der Sünde.
    Noch weiter bist Du hier gegangen.
    Im heiligsten Sakrament,
    wo Du Dein gottmenschliches Leben verborgen hast unter den leblosen Gestalten.




    Und doch bleibst Du auch hier der grosse Gott, dem Vater wesensgleich, so hoch erhoben über alle Engel, wie Dein Name ihren übersteigt.
    Dein Name ist Wort Gottes, König der Könige, Herr der Herrscher.

    Zu welchem Engel hat Gott denn je gesagt:
    'Mein Sohn bist Du, heute habe ich Dich gezeugt'? (Psalm 2,7)
    Du bist der Abglanz der Herrlichkeit des Vaters, das Abbild Seines Wesens.
    Du trägst das All durch Dein allgewaltiges Wort."



    Entnommen aus:
    "VENITE ADOREMUS
    Eucharistische Gebete für das Kirchenjahr"

    -

  • Stufen zur VollkommenheitDatum03.01.2026 17:58
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema Stufen zur Vollkommenheit

    Gelobt sei Jesus Christus !

    Ob ein Mensch erst ganz am Anfang im Streben nach Vollkommenheit steht oder ob er bereits fortgeschritten bzw. der Gott-Einung bereits nahe ist.....
    für alle sollen die kurzen segensreiche Worte
    [[File:f64t329p866n2_QpFSDNOv-thumb.jpg|left|auto]]
    des hl. Pater Pio
    den Willen, die Mut und die Kraft stärken, sich im Streben nach Vollkommenheit voller Vertrauen unserem Herrn und Gottes Jesus Christus zu überlassen:

    -
    "O Herr!
    Ich übergebe meine Vergangenheit Deiner Barmherzigkeit,
    meine Gegenwart Deiner Liebe
    und meine Zukunft Deiner Vorsehung!


    -
    Zitate des hl. Pater Pio
    -

  • Gegenwart Jesu ChristiDatum02.01.2026 20:59
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema Gegenwart Jesu Christi

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Zum Fest des allerheiligsten Namens Jesu:
    -

    "Herr Jesus Christus !

    Wir beten Dich an und preisen Deinen heiligen Namen.

    Eines Wesens bist Du mit dem Vater: Gott von Gott, Licht vom Lichte wahrer Gott vom wahren Gott.

    Doch aus Liebe zu uns hast Du Knechtsgestalt angenommen und wurdest uns Menschen gleich.
    Du hast Dich erniedrigt und bis gehorsam geworden bis in den Tod, bis in den Tod am Kreuz.
    Darum hat Gott der Vater Dich erhöht und Dir einen Namen gegeben, der über allen Namen ist:
    In diesem Namen sollen sich alle Knie beugen im Himmel auf Erden und unter der Erde.
    Alle Zungen sollen zur Ehre Gottes des Vaters bekennen:
    Jesus Christus ist der Herr! (Phil 2,5 ff)
    Der Vater im Himmel selbst hat Dir den Namen JESUS gegeben.

    Gepriesen sei Dein Name, Herr, jetzt und in Ewigkeit. (Nach jeder Anrufung)

    Mit diesem Namen haben Dich Maria und Joseph gerufen.
    In diesem Namen haben Sünder und Kranke um Dein Erbarmen gefleht.
    In diesem Namen, Herr, haben die Apostel Zeichen und Wunder gewirkt.
    Um Deines Namens willen haben sie in Freude Schmach erlitten.
    Kein anderer Name ist uns gegeben unter dem Himmel, in dem wir selig werden.
    Wenn wir in Deinem Namen bitten, wird unser Beten allzeit Erhöhung finden.

    Du wohnst in unserer Mitte hier im Sakrament;



    auch hier
    willst Du uns JESUS sein: Erlöser!

    Lasset uns beten:
    Gott, Du hast Deinen eingeborenen Sohn zum Erlöser des Menschengeschlechtes eingesetzt und Ihn JESUS nennen lassen.
    Lass uns in Deiner Huld voll Freude im Himmel Ihn schauen, dessen Namen wir hier auf Erden verehren:
    Ihn, Christus, unseren Herrn.

    Amen.
    Ehre sei dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geist wie es war im Anfang so auch jetzt und allezeit und in Ewigkeit.
    Amen."

    -

    Entnommen aus:
    "VENITE ADOREMUS
    Eucharistische Gebete für das Kirchenjahr"


    -|addpics|qps-7d-6eca.jpeg-invaddpicsinvv|/addpics|

  • Fest des allerheiligsten Namens JesuDatum02.01.2026 20:56
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema Fest des allerheiligsten Namens Jesu

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Zum Fest des allerheiligsten Namens Jesu gemäss dem Liturgiekalender der Tradition
    - im alten Ritus der Sonntag zwischen 1. und 6. Januar,
    wenn kein Sonntag dazwischenfällt, am 2. Januar -
    (nach der neuen Liturgieordnung allgemein der 3. Januar)


    (El Greco: "Anbetung des Namens Jesu")



    Aus dem Brief des hl. Paulus an die Philipper (2, 9-11):
    -
    "Und darum erhöhte ihn Gott so hoch und verlieh ihm den Namen, überragend jeden Namen, 10 auf daß beim Namen Jesu »sich beuge jedes Knie«, derer im Himmel, derer auf Erden und derer unter der Erde, und »jede Zunge bekenne« (Jes 45,23):
    »Herr ist Jesus Christus«, zur Verherrlichung Gottes, des Vaters.
    "

    -




    Introitus (Phil. 2, 10 - 11)

    In nomine Jesu omne genu flectatur, cælestium, terrestrium et infernorum: et omnis lingua confiteator, quia Dominus Jesus Christus in gloria est Dei Patris. (Ps. 8, 2) Domine, Dominus noster, quam admirabile est nomen tuum in universa terra!
    V Gloria Patri, et Filio, et Spiritui Sancto. Sicut erat in principio, et nunc, et semper, et in sæcula sæculorum. Amen. – In nomine Jesu (usque ad Ps.).

    Im Namen Jesu beuge sich jedes Knie, im Himmel, auf Erden und unter der Erde; und jede Zunge bekenne, daß der Herr Jesus Christus in der Herrlichkeit Gottes des Vaters ist. (Ps. 8, 2) O Herr, unser Herr, wie wunderbar ist doch Dein Name allüberall auf Erden!
    V Ehre sei dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste. Wie es war im Anfang, so auch jetzt und allezeit und in Ewigkeit. Amen. – Im Namen Jesu (bis zum Ps.).

    -


    Der hl. Petrus in der Apostelgeschichte:
    -

    Apg 4,8
    Da sagte Petrus zu ihnen, erfüllt vom Heiligen Geist:
    Ihr Führer des Volkes und ihr Ältesten!
    Apg 4,9
    Wenn wir heute wegen einer guten Tat an einem kranken Menschen darüber vernommen werden, durch wen er geheilt worden ist,
    Apg 4,10
    so sollt ihr alle und das ganze Volk Israel wissen:
    im Namen Jesu Christi, des Nazaräers, den ihr gekreuzigt habt und den Gott von den Toten auferweckt hat. Durch ihn steht dieser Mann gesund vor euch.
    Apg 4,11
    Er (Jesus) ist der Stein, der von euch Bauleuten verworfen wurde, der aber zum Eckstein geworden ist.
    Apg 4,12
    Und in keinem anderen ist das Heil zu finden.
    Denn es ist uns Menschen kein anderer Name unter dem Himmel gegeben,
    durch den wir gerettet werden sollen.


    -

    Aus dem hl. Evangelium nach Lukas:
    -

    Lk 2,21
    Als acht Tage vorüber waren und das Kind beschnitten werden sollte, gab man ihm den Namen Jesus, den der Engel genannt hatte, noch ehe das Kind im Schoss seiner Mutter empfangen wurde.

    -

    Zu diesem Fest eine Predigt des hl. Bernhard v. Clairvaux' (1090-1153):
    -

    "Nicht ohne Absicht vergleicht der Heilige Geist den Namen des Bräutigams mit dem Öl, wenn er die Braut dem Bräutigam zurufen läßt: Wie ausgegossenes Öl ist dein Name.
    Das Öl nämlich leuchtet, nährt und salbt.
    Es regt das Feuer an, es nährt den Leib, es mildert den Schmerz, ist also Licht, Nahrung und Arznei.
    Sieh nun, dasselbe gilt auch vom Namen des Bräutigams:
    Er leuchtet, wenn er verkündigt wird, er nährt, wenn er im Gedächtnis weilt, er mildert den Schmerz und tut wohl, wenn er angerufen wird
    .

    Wir wollen das im einzelnen durchgehen.

    Wodurch ist wohl auf der ganzen Welt
    ein so großes und so plötzliches Glaubenslicht aufgeleuchtet, wenn nicht durch die Predigt des Namens Jesu?
    Hat nicht Gott auf Grund des Lichtes, das dieser Name verbreitet, uns zu seinem wunderbaren Licht berufen, und sagt nicht denen, die von diesem Lichte erleuchtet sin und alles darin schauen, mit recht der heilige Paulus:
    Ihr seid einmal Finsternis gewesen, jetzt aber seid ihr Licht durch den Herrn?
    Diesen Namen sollte im besonderen Auftrag der erwähnte Apostel zu Königen und Völkern und zu den Kindern Israels tragen;
    und er hat ihn getragen wie ein Licht, hat damit erleuchtet sein Vaterland und überall gerufen:
    Die Nacht ist vorüber, der Tag ist herangekommen;
    also laßt uns ablegen die Werke der Finsternis und anlegen die Waffen des Lichtes;
    wie am Tage laßt uns ehrbar wandeln.
    Und erzeigte allen das Licht auf dem Leuchter, indem er überall Jesus verkündigte, und zwar den Gekreuzigten.
    Wie ist dieses Licht aufgeleuchtet und hat die Augen aller Zuschauer geblendet,
    als es aus dem Munde des Petrus wie ein Blitzstrahl ausfuhr und die Fußsohlen und Gelenke eines Lahmen stark machte und dabei viele geistig Blinde zum Sehen brachte!
    Hat er nicht geradezu das Feuer gesprüht, als er sagte:
    Im Namen Jesu Christi von Nazareth steh auf und geh umher?

    Und nicht bloß ein Licht ist der
    Name Jesus;
    er ist auch eine Nahrung.

    Wird man nicht jedesmal gestärkt, sooft man sich seiner erinnert?
    Was gibt dem Verstand dessen, der da denkt, solche Kraft?
    Was belebt so wie er die abgespannten Sinne, stärkt die sittlichen Kräfte,
    erhält gute und ehrbare Sitten, hegt keusche Neigungen?
    Trocken ist jede Nahrung der Seele, wenn sie nicht mit diesem Öl befeuchtet wird;
    sie hat keinen Geschmack, wenn sie nicht mit diesem Salze gewürzt wird.
    Wenn du mir schreibst, so gefällt es mir nicht, wenn ich dort nicht den Namen Jesus lese.
    Wenn du sprichst oder verhandelst, so gefällt es mir nicht, wenn ich dabei nicht den Namen Jesus höre.
    Jesus ist Honig für den Mund, lieblicher Gesang für das Ohr, Jubel für das Herz.

    Aber er ist auch Arznei.
    Ist jemand traurig unter uns?
    Mag nur Jesus in sein Herz kommen und sich auf die Zunge legen.
    Er wird sehen: Sobald das Licht dieses Namens aufleuchtet,
    schwindet aller Nebel und kehrt die Fröhlichkeit zurück.
    Ist einer in Sünde gefallen?
    Eilt er sogar den Fesseln des Todes entgegen in seiner Verzweiflung?
    Wird er da nicht, sobald er diesen Namen des Lebens anruft,
    sofort aufatmen zu neuem Leben?

    -


    Litanei vom heiligsten Namen Jesu

    -

    Herr, erbarme Dich unser!
    Christus, erbarme Dich unser!
    Herr, erbarme Dich unser!
    Jesus, höre uns!
    Jesus, erhöre uns!
    Gott Vater vom Himmel, erbarme Dich unser!
    Gott Sohn, Erlöser der Welt,1)
    Gott Heiliger Geist,
    Heiligste Dreifaltigkeit, ein einiger Gott,
    Jesus, Du Sohn des lebendigen Gottes,
    Jesus, Du Abglanz des Vaters,
    Jesus, Du Schönheit des ewigen Lichtes,
    Jesus, Du König der Herrlichkeit,
    Jesus, Du Sonne der Gerechtigkeit,
    Jesus, Du Sohn der Jungfrau Maria,
    Du liebenswürdiger Jesus,
    Du wunderbarer Jesus,
    Jesus, Du starker Gott,
    Jesus, Du Vater der Zukunft,
    Jesus, Du Verkünder des großen Ratschlusses,
    Du mächtigster Jesus,
    Du geduldigster Jesus,
    Du gehorsamster Jesus,
    Jesus, sanft und demütig von Herzen,
    Jesus, Du Liebhaber der Keuschheit,
    Jesus, unser Liebhaber,
    Jesus, Du Gott des Friedens,
    Jesus, Du Urheber des Lebens,
    Jesus, Du Vorbild aller Tugend,
    Jesus, Du Eiferer der Seelen,
    Jesus, unser Gott,
    Jesus, unsere Zuflucht,
    Jesus, Du Vater der Armen,
    Jesus, Du Schatz der Gläubigen,
    Jesus, Du guter Hirt,
    Jesus, Du wahres Licht,
    Jesus, Du ewige Weisheit,
    Jesus, Du unendliche Güte,
    Jesus, unser Weg und Leben,
    Jesus, Du Freude der Engel,
    Jesus, Du König der Patriarchen,
    Jesus, Du Meister der Apostel,
    Jesus, Du Lehrer der Evangelisten,
    Jesus, Du Stärke der Märtyrer,
    Jesus, Du Licht der Bekenner,
    Jesus, Du Reinheit der Jungfrauen,
    Jesus, Du Krone aller Heiligen,
    Sei uns gnädig, verschone uns, o Jesus!
    Sei uns gnädig, erhöre uns, o Jesus!
    Von allem Übel, erlöse uns, o Jesus!
    Von aller Sünde,2)
    Von deinem Zorne,
    Von den Nachstellungen des Teufels,
    Von dem Geiste der Unlauterkeit,
    Von dem ewigen Tode,
    Von der Vernachlässigung deiner heiligen Einsprechungen,
    Durch das Geheimnis deiner heiligen Menschwerdung,
    Durch deine Geburt,
    Durch deine Kindheit,
    Durch dein heiliges Leben,
    Durch deine Arbeiten,
    Durch deine Todesangst und dein Leiden,
    Durch dein Kreuz und deine Verlassenheit,
    Durch deine Schmerzen,
    Durch deinen Tod und dein Begräbnis,
    Durch deine Auferstehung,
    Durch deine Himmelfahrt,
    Durch die Einsetzung des heiligsten Altarssakramentes,
    Durch deine Freuden,
    Durch deine Herrlichkeit,
    O Du Lamm Gottes, welches Du hinwegnimmst die Sünden der Welt, verschone uns, o Jesus!
    O Du Lamm Gottes, welches Du hinwegnimmst die Sünden der Welt, erhöre uns, o Jesus!
    O Du Lamm Gottes, welches Du hinwegnimmst die Sünden der Welt, erbarme Dich unser, o Jesus!
    Jesus, höre uns
    Jesus, erhöre uns
    1) Erbarme Dich unser!
    2) Erlöse uns, o Jesus!

    Lasset uns beten!

    Herr Jesus Christus, Du hast gesagt: Bittet, und ihr werdet empfangen; suchet, und ihr werdet finden; klopfet an, und es wird euch aufgetan.
    Wir bitten Dich inständig, erfülle uns mit Deiner göttlichen Liebe,
    auf daß wir Dich lieben mit ganzem Herzen, mit Wort und Werk,
    und nimmer lassen von Deinem Lobe.

    Deinen heiligen Namen, o Herr, laß uns immerdar fürchten und lieben zugleich, weil Du ja niemals Deine Führung jenen entziehst,
    die Du fest begründet hast in Deiner Liebe, der Du lebst und herrschest in Ewigkeit. Amen.

    -

    7 Jahre Ablaß.
    Vollkommener Ablaß unter gewöhnlichen Bedingungen,
    wenn man die Litanei mit der Oration einen ganzen Monat lang jeden Tag andächtig betet. (Ablaßbuch, Rom 1950, Seite 52).


    Aus dem Schott-Messbuch 1962:
    -

    Fest des allerheiligsten Namens Jesu

    Am Sonntag zischen dem 1. und 6. Januar oder, wenn kein Sonntag dazwischenfällt, am 2. Januar
    2. Kl. – Farbe weiß


    Schon am Feste der Beschneidung gedenkt die Kirche voll Ehrfurcht des
    heiligsten Erlösernamens.
    Ein eigenes Fest gestattete Klemens VII. 1530 dem Franziskanerorden, der sich um die Ausbreitung der Verehrung dieses Namens besonders verdient gemacht hat.
    Das Fest wurde 1721 durch Papst Innozenz XIII. auf Bitten Kaiser Karls VI. für die ganze Kirche vorgeschrieben.

    Das Namensfest unsres Heilandes bietet uns Gelegenheit, dem Erlöser unsern Dank, unsre Liebe und unsre Huldigung zu Füßen zu legen.
    Unser ganzes Sehnen ist, daß Himmel und Erde sich Jesus unterwerfen und seinen Namen anerkennen und bei ihm Erlösung suchen (Intr.).
    Denn nur bei ihm ist das Heil zu finden (Lesung, Grad., Evang., Offert.). Glücklich alle, die sich ihm in der heiligen Kommunion anbetend und verlangend nahen (Comm., Postcomm.).

    -
    Die hl. Messe:
    http://www.mariawalder-messbuch.de/as62/...jesu/index.html

    -
    Siehe bitte auch:
    Gott offenbart seinen ,,gnädigen Ratschluß" (217)
    3. Januar 2020 Die Messe am Fest des heiligsten Namens Jesus|addpics|qps-79-1eaf.jpeg-invaddpicsinvv|/addpics|
    -

  • Gedenk- und WeihemonateDatum01.01.2026 21:42
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema Gedenk- und Weihemonate

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Der Monat Januar ist dem hochheiligen Namen Jesu gewidmet.

    Dazu eine Predigt aus früheren Zeiten:
    IHS - Iesus Hominum Salvator,
    -

    Der heiligste Name

    JESUS

    als Heilmittel in unseren Krankheiten

    IHS


    Von Ulrich Vig. Biart, Kloster-Spiritual in Cazis
    (Gest. 23. April 1918)


    Möge Gott in unsern Tagen die unvergleichliche Kraft des Namens Jesus, welche bloß die Gleichgültigkeit der Menschen zur Untätigkeit verurteilt hatte, zu neuem Leben erwecken.
    (Hl. Bernardin von Siena)

    Die Herrlichkeit des Namens "Jesus"besteht in der Bedeutung.
    Er bedeutet "Gott ist Heil, Heiland" und bezeichnet so voll und kräftig das Amt,
    die Aufgabe des Gottmenschen.
    Es ist also "Jesus" der persönliche und volle Name des Gottmenschen.
    Deshalb klingt er auch überall wieder;
    er wird genannt bei seiner Wiege,
    er steht über seinem Kreuz
    .

    Der heilige Name Jesus ist ein heiliger majestätischer Name.
    Er ist der Name des unendlich herrlichen Gottes, vor dem Himmel und Erde sich neigen; er ist vom himmlischen Vater selbst ausgewählt, von einem heiligen Engel vekündet.

    Es ist der Name, von dem der heilige Paulus schreibt:
    Im Namen Jesu sollen sich alle Knie beugen. Darum sollen wir Ihn verehren.

    Der Name Jesus ist ein süßer, lieblicher Name.
    Dieser süße Name erinnert uns, wie sehr uns Gott geliebt, daß er seinen eingebornen Sohn für uns hingegeben;
    wie sehr der Sohn Gottes uns geliebt, daß er um unsertwillen ein armes, kleines Kind geworden, ein Leben voll Leiden und Mühen geführt und zuletzt am Kreuze sein Blut für uns vergossen hat.
    Er erinnert uns, daß wir in diesem Namen selig werden (Apg. 4,12), wieder in den Himmel kommen können.
    Darum lieben wir diesen süßen Namen.

    Der Name Jesus ist ein mächtiger Name.
    Es ist ja der Name des allmächtigen Gottes, dessen, der den Satan überwunden hat.
    Darum sollen wir ihn andächtig gebrauchen, und wir werden Hilfe an Leib und Seele erfahren.

    "Im Namen Jesu Christi von Nazareth stehe auf und gehe", sprach Petrus und heilte den armen, lahmen Mann an der Tempelpforte (Apg. 3,5.)
    Durch die Kraft des Namens "Jesus" treibt Paulus zu Philippi den Teufel aus einer Besessenen.
    Der Apostel sprach zum Geist:
    "Ich befehle dir im Namen Jesu Christi, von ihr auszufahren." Und in derselben Stunde fuhr er aus (Apg. 16,18).

    In diesem heiligen Namen haben die Heiligen die Versuchungen des Satans überwunden und ihn vertrieben, und wir wollen uns bewahren vor den Fallstricken des Teufels, der "unaufhörlich wie ein brüllender Löwe uns umschleicht und sucht, uns zu verschlingen" (1. Petr. 5,8).

    Wollen wir überhaupt in allen unsern Krankheiten der Seele ein sicheres Heilmittel haben, so rufen wir den heiligen, süßen und mächtigen Namen Jesus mit Liebe und Andacht an;
    denn der liebe Heiland selbst hat uns gelehrt: was wir im Namen Jesu bitten, werden wir sicher bekommen (Joh. 16,23).

    Daher lehrt der heilige Bernhard, dieser große Verehrer dieses heiligsten Namens:
    "Dieser Name ist unser Licht, unsere Speise, unsere Arznei;
    er erleuchtet, wenn er gepredigt,
    er nährt, wenn er betrachet,
    er lindert, tröstet, und heilt, wenn er angerufen wird...
    Nein, es gibt nichts, was besser geeignet wäre,
    den Ungestüm des Zornes zu brechen,
    die Wunden des Neides zu heilen,
    unreine Lust zurückzuhalten,
    das Feuer der Schmähsucht auszulöschen,
    den Durst des Geizes zu stillen
    und berhaupt alle schädlichen und ungeordneten Neigungen
    in ihre Schranken zurückzuweisen
    ."

    Daher ermahnt der heilige Chrysostomus:

    "Wenn du issest, wenn du trinkest, wenn du verreisest, so tue alles im Namen Jesus, das heißt, rufe Ihn an.
    Alles tue im Namen des Herrn, und alles wird gelingen.

    Wenn du mit Glauben den Namen Jesus anrufest, so wirst du die Krankheiten verscheuchen und die Teufel in die Flucht schlagen.
    Und wenn du auch die Krankheiten nicht vertreiben kannst, so geschieht es nicht aus Ohnmacht dieses Namens, sondern weil es so nützlicher ist.
    Durch diesen Namen ist der Erdkreis bekehrt, der Teufel unter die Füße getreten und der Himmel geöffnet worden."

    So dürfen wir sicher annehmen, daß unser Seelenheil aus der andächtigen Anrufung des Namens Jesus Nutzen zieht, und auch der Leib, der von so vielen Krankheiten, als den Folgen der ersten Sünde heimgesucht wird, kann durch Anrufung dieses heiligsten Namens die frühere Gesundheit erlangen.

    In Krankheiten und Leiden der Seele und des Leibes

    - wobei aus Zulassung Gottes nicht selten der böse Geist bedeutenden Einfluß hat; denken wir nur an Job -
    ist der andächtige Gebrauch des heiligen Kreuzzeichens sehr zu empfehlen.

    "Mach dieses Zeichen", ermahnt der heilige Emphräm, "auf Stirne, Mund und Herz.
    Bei Tag und bei Nacht und an allen Orten decke dich mit diesem Panier, und kein Übel wird dir nahen; denn beim Anblick dieses Zeichens flieht zitternd die Macht der Hölle."
    Und der heilige Cyrill sagt:
    "Dieses Zeichen heilt die Krankheiten bis auf die jetzige Stunde."

    -

    Litanei vom heiligsten Namen Jesu

    -

    Herr, erbarme Dich unser!
    Christus, erbarme Dich unser!
    Herr, erbarme Dich unser!
    Jesus, höre uns!
    Jesus, erhöre uns!
    Gott Vater vom Himmel, erbarme Dich unser!
    Gott Sohn, Erlöser der Welt,1)
    Gott Heiliger Geist,
    Heiligste Dreifaltigkeit, ein einiger Gott,
    Jesus, Du Sohn des lebendigen Gottes,
    Jesus, Du Abglanz des Vaters,
    Jesus, Du Schönheit des ewigen Lichtes,
    Jesus, Du König der Herrlichkeit,
    Jesus, Du Sonne der Gerechtigkeit,
    Jesus, Du Sohn der Jungfrau Maria,
    Du liebenswürdiger Jesus,
    Du wunderbarer Jesus,
    Jesus, Du starker Gott,
    Jesus, Du Vater der Zukunft,
    Jesus, Du Verkünder des großen Ratschlusses,
    Du mächtigster Jesus,
    Du geduldigster Jesus,
    Du gehorsamster Jesus,
    Jesus, sanft und demütig von Herzen,
    Jesus, Du Liebhaber der Keuschheit,
    Jesus, unser Liebhaber,
    Jesus, Du Gott des Friedens,
    Jesus, Du Urheber des Lebens,
    Jesus, Du Vorbild aller Tugend,
    Jesus, Du Eiferer der Seelen,
    Jesus, unser Gott,
    Jesus, unsere Zuflucht,
    Jesus, Du Vater der Armen,
    Jesus, Du Schatz der Gläubigen,
    Jesus, Du guter Hirt,
    Jesus, Du wahres Licht,
    Jesus, Du ewige Weisheit,
    Jesus, Du unendliche Güte,
    Jesus, unser Weg und Leben,
    Jesus, Du Freude der Engel,
    Jesus, Du König der Patriarchen,
    Jesus, Du Meister der Apostel,
    Jesus, Du Lehrer der Evangelisten,
    Jesus, Du Stärke der Märtyrer,
    Jesus, Du Licht der Bekenner,
    Jesus, Du Reinheit der Jungfrauen,
    Jesus, Du Krone aller Heiligen,
    Sei uns gnädig, verschone uns, o Jesus!
    Sei uns gnädig, erhöre uns, o Jesus!
    Von allem Übel, erlöse uns, o Jesus!
    Von aller Sünde,2)
    Von deinem Zorne,
    Von den Nachstellungen des Teufels,
    Von dem Geiste der Unlauterkeit,
    Von dem ewigen Tode,
    Von der Vernachlässigung deiner heiligen Einsprechungen,
    Durch das Geheimnis deiner heiligen Menschwerdung,
    Durch deine Geburt,
    Durch deine Kindheit,
    Durch dein heiliges Leben,
    Durch deine Arbeiten,
    Durch deine Todesangst und dein Leiden,
    Durch dein Kreuz und deine Verlassenheit,
    Durch deine Schmerzen,
    Durch deinen Tod und dein Begräbnis,
    Durch deine Auferstehung,
    Durch deine Himmelfahrt,
    Durch die Einsetzung des heiligsten Altarssakramentes,
    Durch deine Freuden,
    Durch deine Herrlichkeit,
    O Du Lamm Gottes, welches Du hinwegnimmst die Sünden der Welt, verschone uns, o Jesus!
    O Du Lamm Gottes, welches Du hinwegnimmst die Sünden der Welt, erhöre uns, o Jesus!
    O Du Lamm Gottes, welches Du hinwegnimmst die Sünden der Welt, erbarme Dich unser, o Jesus!
    Jesus, höre uns
    Jesus, erhöre uns
    1) Erbarme Dich unser!
    2) Erlöse uns, o Jesus!

    Lasset uns beten!

    Herr Jesus Christus, Du hast gesagt: Bittet, und ihr werdet empfangen; suchet, und ihr werdet finden; klopfet an, und es wird euch aufgetan.
    Wir bitten Dich inständig, erfülle uns mit Deiner göttlichen Liebe,
    auf daß wir Dich lieben mit ganzem Herzen, mit Wort und Werk,
    und nimmer lassen von Deinem Lobe.

    Deinen heiligen Namen, o Herr, laß uns immerdar fürchten und lieben zugleich, weil Du ja niemals Deine Führung jenen entziehst,
    die Du fest begründet hast in Deiner Liebe, der Du lebst und herrschest in Ewigkeit. Amen.

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    Litanei vom heiligsten Namen Jesu
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