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  • Gegenwart ChristiDatumGestern 22:24
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Erzbischof Alexander Sample aus Portland, USA in einem Vortrag aus dem Jahre 2013 über das Wesen der Liturgie und der hl. Messe:

    -

    [....]
    "Wie ich erwähnte, machen wir auf unblutige und sakramentale Weise
    das einmalige Erlösungsopfer wahrhaft gegenwärtig,
    das Jesus auf dem Altar des Kreuzes dargebracht hat.

    [[File:f11t10p12714n4_kXmsRuhe-thumb.jpg|none|auto]][[File:f11t10p12714n3_pWglfObF-thumb.jpg|none|auto]]


    Wie ist das möglich und wie kann das geschehen?
    Zunächst müssen wir verstehen, dass der zentrale Erlösungsakt, Christi Opfer am Kreuz, ein Akt des Ewigen Sohnes Gottes ist.
    Es ist ein Akt der Zweiten Person der Heiligsten Dreifaltigkeit.
    Es ist ein Akt Gottes selbst.
    Als Akt des ewigen Gottes, der keinen Anfang und kein Ende hat, übersteigt dieser Akt Raum und Zeit.

    Er ist nicht an den Zeitpunkt auf dem Calvarienberg gebunden,
    an dem Jesus seinen letzten Atemzug tat.
    Die Zeitlosigkeit des Opfers Jesu Christi am Kreuz erkennen wir auch an der Einsetzung der hl. Eucharistie beim letzten Abendmahl – sozusagen der„ersten Messe“.

    Dort in dem Obergemach an dem Abend, bevor er sich selbst am Altar des Kreuzes zum Opfer brachte, vergegenwärtigte er dieses noch zu erbringende Erlösungsopfer bereits unter den sakramentalen Zeichen:

    „Dies ist mein Leib, der für euch dahingegeben wird.
    Dies ist mein Blut des neuen Bundes, das für viele vergossen wird“.

    Beachten Sie die Gegenwartsform.
    Nicht „das für euch dahingegeben werden wird
    oder „das für euch vergossen werden wird",

    sondern das gegeben und vergossen WIRD.
    In diesem Augenblick setzte Jesus die hl. Eucharistie, das geweihte Priestertum und das eucharistische Opfer seines Leibes und Blutes ein.

    Dass das wahr ist, wissen wir durch das Geheimnis und das Dogma der Unbefleckten Empfängnis. Maria, die Mutter unseres Gottes und Herrn Jesus Christus war vom ersten Augenblick ihrer Empfängnis frei von jeder Befleckung durch die Erbsünde oder eine persönliche Sünde.
    Doch das heisst nicht, daß Maria keinen Erlöser gebraucht hätte oder nicht durch Jesus Christus erlöst worden ist.
    Wir erklären das folgendermaßen: Maria erhielt die sogenannte
    „zuvorkommende Gnade“.

    Auf die gleiche Weise, auf die das Opfer schon vor der Stunde auf dem Kalvarienberg sakramental gegenwärtig sein konnte,
    so kommt es auch uns über Zeit und Raum hinweg zu und wird für uns in jeder Messe gegenwärtig, so daß wir aufs Neue die gnadenbringenden Früchte unserer Erlösung erhalten können.
    Es ist das selbe Opfer wie auf dem Kalvarienberg,
    denn es ist die selbe Opfergabe und der selbe Opferpriester.
    Jesus Christus, das Opfer des Altares, ist wahrhaft gegenwärtig – unter den Zeichen von Brot und Wein, aber wahrhaft gegenwärtig, Leib und Blut, Seele und Gottheit.

    Und es ist auch der selbe Priester, denn der Priester, den wir am Altar stehen sehen, handelt „in persona Christi“ selbst, da er ihm in der Weihe sakramental gleichgestaltet worden ist."


    -

    [[File:f11t10p14204n5_xVbpoqsZ-thumb (2).jpg|none|auto]] Siehe bitte auch:
    Der Priester ; der "Zweite Christus"


    -

  • Die Unterscheidung der Geister Datum23.08.2019 23:30
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Ein Auszug aus einem ausgezeichneten Beitrag über die Barmherzigkeit
    im "Informationsblatt" März 2015 der Petrus-Bruderschaft
    ....
    gerade angesichts der steten Versuche des Herbeiredens der ang. Notwendigkeit einer
    "neuen Barmherzigkeit durch eine pastorale Wende" aktueller denn je:

    -

    Die falsche Barmherzigkeit ist eine Ausgeburt frevelhafter Vermessenheit,
    die Gott ihren sündigen Plänen unterwerfen will, die wahre Barmherzigkeit
    ein Strahl der göttlichen Liebe, der ein Herz aus Stein in ein Jaus von Fleisch und Blut verwandelt (Ezechiel 11,19).
    Die falsche Barmherzigkeit betäubt das Gewissen, das unter der Sündenlast leidet,
    die wahre Barmherzigkeit weckt und befreit das Gewissen.
    [....]
    Diese Vermessenheit wird von Eckhardt Bieger SJ und Christian Schnaubelt als Grundzug der nachkonziliären Zeit beschrieben:
    "Katholisch seit dem Konzil anders an.
    Es ist weniger von Disziplin, religiöser Observanz, sondern mehr von Offenheit und dem Gefühl, dass jeder Mensch eigentlich in den Himmel kommt.
    Dies ist auch einer der Gründe, warum die bis in die 60-er Jahre intensive Beichtpraxis weitgehend zusammengebrochen ist. "
    [....]
    In Wirklichkeit haben für den nachkonziliären Christen Leben wie Sterben
    gleichermassen ihre Heilsrelevanz verloren.
    , weil wir sowieso alle in den Himmel kommen. Wen wundert's, dass eine solche Heilsgewissheit noch viel mehr als die Vermessenheit fördert als die Aussicht auf eine letzte Chance in der Sterbestunde ?
    [....]
    Der Zusammenbruch der Beichtpraxis ist, wie Bieger und Schnaubelt richtig feststellen,
    die notwendige Folge.
    Bekehrung und Sündenvergebung hat der nachkonziliäre Christ
    nicht mehr nötig.
    Die Barmherzigkeit Gottes ist überflüssig geworden.
    Der nachkonziliäre Heilsoptimismismus hat also nichts mit einer Neuentdeckung von Gottes Barmherzigkeit zu tun.
    Er hat sie vielmehr in jene zahnlose Gutmütigkeit verwandelt, die letzlich auf eine Gleichgültigkeit Gottes gegenüber Gut und Böse hinausläuft.
    [....]
    Der leichtfertige Heilsoptimismus verhindert gerade die Erfahrung von Gottes Barmherzigkeit, die nicht darin besteht, die Sünde zu bagatellisieren, sondern das Unverzeihliche zu verzeihen.
    Um die göttliche Barmherzigkeit neu zu entdecken, bedarf es keiner neuen Theologie sondern der Besinnung auf das, was die Kirche immer gelehrt hat.
    Wir leben in einer Zeit, in der viele Theologen mit Verachtung auf die Tradition herabblicken und so tun, als ob ein nachkonziliärer Gott der Liebe einen vorkonziliaren Gott der Strenge abgelöst habe.
    Das Gegenteil ist der Fall:
    "Gott hat das sehnlichste Verlangen nach unserem Heil.
    Sobald daher der Sünder nur in sich geht, seine Sünden ganz allgemein verabscheut und sich zum Herrn bekehrt
    ( er mag dann später, wenn sich Gelegenheit bietet, die Sünden einzeln vornehmen und bereuen),
    schenkt uns Gott schon Seine Verzeihung und umfängt den Sünder in väterlicher Liebe."

    Der verlorene Sohn

    So heisst es im Römischen Katechismus, der im Auftrag des Konzils von Trient herausgebracht wurde.
    [....]
    Der Echtheitstest für die Reue ist die Bereitschaft, sich der eigenen Sünden anzuklagen.
    In diesem Sinne sagt der hl. Franz v. Sales:
    "Wenn der Mensch sich freispricht, klagt Gott ihn an, wenn der Mensch sich anklagt, spricht Gott ihn frei."
    In der nachkonziliaren Verkündigung ist dem Christen die Selbstanklage abgewöhnt worden.
    [....]

    -

    Siehe bitte auch:
    Lossprechung von den Sünden

    Gnadenquelle hl. Beichte !

    -

  • @Amelie / @MagdalenaDatum23.08.2019 23:29
    Thema von Aquila im Forum Herzlich willkommen !

    Liebe Amelie, liebe Magdalena

    Herzlich willkommen im Forum.


    Freundliche Grüsse und Gottes Segen

  • Religion und WahrheitDatum22.08.2019 23:56
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus!


    Aus dem Hirtenbrief von Erzbischof Haas aus dem Jahre 2013:

    -

    Durch Taufe und Firmung sind wir
    dazu berufen, uns selbst und unsere Mitmenschen in Liebe zu heiligen.
    Durch Taufe und Firmung sind wir
    dazu beauftragt, für unseren Glauben Zeugnis abzulegen.
    Durch Taufe und Firmung sind wir
    dazu verpflichtet, jedem Rede und Antwort zu stehen, der nach der Hoffnung fragt, die uns hält und bewegt.
    Als solchen, die durch die Taufe
    zu Kindern Gottes und Gliedern der Kirche Christi geworden sind
    und die durch die Firmung
    zum Handeln aus Glauben befähigt wurden, steht es uns an und steht es uns auch zu, den wahren Glauben mutig und treu zu bekennen.
    Da aber stellt sich sofort die Frage für jeden einzelnen:
    Was habe ich aus meinem Getauft- und Gefirmtsein gemacht?
    Bin ich vielleicht auf die breite Strasse der bequemen Anpassung an den Zeitgeist gelangt?
    Habe ich mitunter den Weg feiger Zurückhaltung gewählt?
    Bin ich gar auf den Pfad der praktischen Verleugnung oder des blanken Verrates unseres Glaubens eingeschwenkt?
    Befragen wir uns also durchaus schonungslos und
    geben wir darauf eine ehrliche Antwort!
    [....]
    Glaube - was ist das?
    Im Hebräerbrief lesen wir:
    “Glaube aber ist: Feststehen in dem, was man erhofft, Überzeugtsein von Dingen, die man nicht sieht.”
    Diese Feststellung verweist uns auf die Übernatürlichkeit unseres Glaubens, der eine Antwort des Menschen auf Gottes Anruf ist.
    Die Initiative geht von Gott aus.
    Gott ermöglicht den Glauben an ihn durch seine Gnade.
    Der Glaube setzt die Gnade voraus, so wie die Gnade die Natur voraussetzt.
    Der Glaube ist für jeden eine persönliche Bindung an Gott und zugleich - weil Gott vollkommen glaubwürdig ist - eine freie Zustimmung zu der von Gott geoffenbarten Heilswahrheit.
    “Als persönliche Bindung an Gott und Zustimmung zu der von ihm geoffenbarten Wahrheit unter scheidet sich der christliche Glaube von dem Glauben, den man einem Menschen schenkt.
    Sich ganz Gott anheimzugeben und das, was er sagt, absolut zu glauben, ist richtig und gut.
    Nichtig und falsch wäre es hingegen, einem Geschöpf einen solchen Glauben zu schenken.(Katechismus)"
    An Gott glauben, heisst konkret:
    an Jesus Christus glauben, an den menschgewordenen Sohn
    Gottes, an das Ewige Wort, das Fleisch angenommen hat.

    Wir glauben an den und glauben dem, von dem es im Johannesevangelium heisst:
    “Niemand hat Gott je gesehen.
    Der Einzige, der Gott ist und am Herzen des Vaters ruht, er hat Kunde gebracht.”
    Um an Jesus Christus glauben zu können und um ihm vollen Glauben zu schenken, brauchen wir den Heiligen Geist.
    Er ist die Gabe Gottes überhaupt, die Liebesgabe in Person, welche uns die Begabung schenkt, glauben zu können und glauben zu wollen.
    Kurzum: der Glaube ist eine Gnade.
    [....]
    Seid dankbar - für das Geschenk des wahren Glaubens!
    Wir haben es bereits angetönt:
    Nach unserem christlichen Verständnis ist der Glaube einerseits etwas höchst Subjektives und andererseits etwas höchst Objektives.
    Subjektiv ist der Glaube deswegen, weil er unsere freiwillige persönliche Zustimmung verlangt und unseren persönlichen Gehorsam erfordert.
    Objektiv ist der Glaube deshalb, weil sein Inhalt nicht beliebig,
    sondern durch Gottes Offenbarung vorgegeben ist.

    Es bedarf also der zuvorkommenden und helfenden Gnade Gottes und des inneren Beistands des Heiligen Geistes, damit wir in einem Akt subjektiv und objektiv glauben.
    Durch Gottes liebende Zuwendung wird unser Herz dazu bewegt, dass wir uns Gott zuwenden.
    Die Augen unseres Geistes werden so geöffnet für jene Welt, die der leiblichen Augen verborgen ist. Die Augen des Leibes beginnen dann aber ihrerseits, neu auf die sichtbare Welt zu blicken und dahinter den unsichtbaren Gott zu entdecken.
    Wenn wir derart glauben, dann wirken eben Verstand und Wille des Menschen mit der göttlichen Gnade zusammen.
    Der heilige Thomas von Aquin drückt dies mit folgenden Worten aus:
    “Glauben ist ein Akt des Verstandes, der auf Geheiß des von Gott durch die Gnade bewegten Willens der göttlichen Wahrheit zustimmt.”
    Der Glaube ist ein zutiefst menschlicher Vollzug und hinsichtlich seiner Grundlage eine zuinnerst göttliche Zuwendung.
    [....]
    Im Schosse der hierarchisch gegliederten Kirche,
    welcher vom Herrn selbst die Aufgabe anvertraut ist, das Glaubensgut zu hüten und zu bezeugen,
    ist das Credo - unser Glaubensbekenntnis - gleichsam wie eine vitale Pflanze erwachsen,
    die nie altert und nie welkt.
    Es gibt daher niemals ein veraltetes oder gar abgestorbenes Credo.
    Die Kirche behält im Lauf ihrer Geschichte alle authentischen Glaubensaussagen gegenwärtig
    und erhält sie lebendig - bildlich gesprochen: einer Blütenknospe gleich,
    die sich immer mehr öffnet, aber keines ihrer Blütenblätter je verliert.
    Dieses unser katholisches Verständnis des inhaltlich vorgegebenen und damit
    zu allen Zeiten und an allen Orten verbindlichen Glaubens verpflichtet uns,
    die Fülle und Kraft und Schönheit der Glaubenslehre unverkürzt und unbeschädigt beizubehalten und darzulegen
    .

    Die Aufgabe der Weitergabe des wahren Glaubens ist uns allen aufgetragen, die wir der einen, heiligen, katholischen und apostolischen Kirche angehören. Jenen, die von Amtes wegen den Auftrag der Glaubensverkündigung inne haben, muss es ein Herzensanliegen sein, dafür zu sorgen, dass alle Gläubigen immer mehr und immer besser erkennen, wie schön und wich­tig es ist, aufgrund von Taufe und Firmung je nach Zuständigkeit und Verantwortlichkeit am Dienst der Glaubensweitergabe mitzuwirken.
    Boten und Zeugen des wahren Glaubens zu sein, setzt jedoch das Kennen und immer bessere Kennenlernen unseres Glaubens voraus.
    Es erfordert die eigene Freude am Glauben und die Liebe zur Wahrheit.
    Es verlangt den Mut zum Bekennen des wahren Glaubens
    .
    [....]

    -

    Der Hirtenbrief in voller Länge:
    http://www.erzbistum-vaduz.li/index.php/...fastenzeit-2013

    -

  • Gestern ORF2 Das ThomasevangeliumDatum22.08.2019 23:52
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Lieber @Meister Eckhart

    Vielen Dank für diese Korrektur.
    In der Tat habe ich mich vom Thementitel "Thomasevangelium" leiten lassen und alleine dieses gnostische anti-christliche Machwerk behandelt.

    Das "Kindheitsevangelium" nach "Thomas" wiederum ist per se durch und durch satanisch.
    Die von Dir angesprochenen darin enthaltenen Abscheulichkeiten sind in eine dazu passende Sprache" eingebettet und sollen einen derben, bösartig rachsüchtigen und in der Tat mordenden "Jesus" suggerieren; alles Attribute, die auf den Vater der Lüge, Satan, zutreffen.

    Interessant ist dabei Dein Hinweis auf die "Beliebtheit" dieser abscheulichen Lügengeschichten in der mohammedanischen Welt.
    Nicht von ungefähr ist der Koran durchzogen von Gewalt, Rache und Legitimation zum Töten.
    Niemals ist der Islam eine Offenbarung Gottes, vielmehr zeigt er durch seine Ferne von Gnade und Erlösung von seinem dämonischen Ursprung.


    Der Inhalt dieses Greuel -"Kindheitsevangeliums" ist eine Anhäufung von Lug und Trug.
    Nur einige wenige Auszüge sollen genügen, um den dämonischen Leitfaden aufzuzeigen.
    Wenn hier die Rede von "Jesus" bzw. "Knabe" ist, handelt es sich selbstredend niemals um unseren Herrn und Gott Jesus Christus sondern um das Produkt des todbringenden Nachäffers Satan:

    -

    Der Sohn aber des Schriftgelehrten Hannas stand dort zusammen mit Joseph. Der nahm einen Weidenzweig und ließ, indem er mit dem Zweig einen Abflußkanal bohrte, die Wasser wieder auslaufen, die Jesus in Gruben gesammelt hatte. Als aber Jesus sah, was da geschah, wurde er böse und sagte zu ihm: > Du gottloser und unvernünftiger Schlingel! Was haben dir denn die Gruben und die Wasser zuleide getan, daß du sie austrocknen läßt? Siehe, jetzt sollst auch du wie ein Baum, wenn er ohne Wasser ist, austrocknen und sollst weder Blätter noch Wurzel noch Frucht tragen!< Und sogleich verdorrte jener Knabe ganz und gar. Jesus aber zog sich zurück und ging heim in das Haus Josephs.
    [....]
    Danach ging er Jesus wieder einmal durch das Dorf, und ein Kind, das vorbei lief, stieß ihn an die Schulter. Und Jesus wurde erbittert und sagte zu ihm: > Du sollst deinen Weg nicht weitergehen!< Und alsbald fiel es hin und verstarb. Einige aber, die sahen, was da geschah, sagten: > Woher stammt nur dieser Knabe? Jedes Wort, das er spricht, ist ja fertige Tat.<
    [....]
    Als aber Joseph den Verstand des Knaben sah und sein Alter, daß er gereift war, wurde er sich erneut schlüssig, er solle der Buchstaben nicht unkundig bleiben, und brachte ihn hin und übergab ihn einem anderen Lehrer. Der Lehrer sagte aber zu Joseph: > Zuerst will ich ihn die griechischen Buchstaben unterrichten, später die hebräischen.< Der Lehrer wußte nämlich schon vom Hörensagen von der Beschlagenheit des Knaben und hatte Angst vor ihm. Trotzdem schrieb er das Alphabet hin und traktierte es eine ganze lange Zeit, und Jesus gab ihm keine Antwort. Dann aber sagte Jesus zu ihm: > Wenn du wirklich ein Lehrer bist und die Buchstaben gut kennst, dann nenne mir die Bedeutung des A, und ich will dir dann die des B sagen.< Da wurde der Lehrer böse und gab ihm einen Klaps auf den Kopf. Den Knaben schmerzte das, und er verfluchte ihn, und sogleich fiel er, der Lehrer, in Ohnmacht und schlug auf den Boden hin, gerade aufs Gesicht. Der Knabe aber kehrte heim ins Haus Josephs. Joseph aber wurde bekümmert und trug seiner Mutter auf: >Daß du ihn nicht vor die Türe läßt! Denn die, die seinen Zorn erregen, sind des Todes.<
    [....]

    -

    Und so weiter und so fort.
    Eine in sich inhaltlich bösartig absurde, gewaltdurchzogen abscheuliche Verhöhnung der makellos reinen heiligen Kindheit unseres Herrn und Gottes Jesus Christus.

    Nicht nur der ORF sondern so gut wie alle Öffentlich Rechtlichen - von den Privaten TV Sendern ganz zu schweigen - "zelebrieren" durch die Ausstrahlung derartiger anti-christlichen Pamphlete die christuslose Nacht !
    Reihenweise werden unter ihnen irgendwelche wahrheitsfeindlichen "Evangelien" rumgereicht.


    Und doch wird niemand unter ihnen am Ende ihres irdischen Lebens in der an der Ewigen Wahrheit Jesus Christus vorbeikommen !
    in der Stunde der Wahrheit



    Freundliche Grüsse und Gottes Segen

  • Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !

    [[File:f5t2489p13822n2_tBkoCahO (1).jpg|left|auto]]
    Am 22. August feiert die Heilige Mutter Kirche gemäss
    überlieferter Liturgieordnung das
    Fest des Unbefleckten Herzens der allerseligsten Jungfrau Maria


    Der Monat August ist dem Unbefleckten Herzen Mariens gewidmet:
    Gedenk- und Weihemonate (5)


    Der Benediktinerpater Père Emmanuel (1826-1903):

    -

    "Ist Maria das Urbild der Kirche überhaupt, so ist sie in besonderer Weise das Urbild der römischen Kirche.
    Maria wurde Mutter Gottes, weil sie Jungfrau war, Jungfrau nicht nur durch ihre leibliche Unversehrtheit, sondern mehr noch durch ihre vollkommene Bewahrung vor jeglicher Sünde.
    Diese fleckenlose Reinheit ist eine Folge ihrer Unbefleckten Empfängnis.
    Dank dieses Privilegs ist sie einzigartig, ganz schön, überaus vollkommen, Braut des Heiligen Geistes, Mutter Gottes und Mutter der Seelen.

    Die römische Kirche nun ist ihrerseits ebenfalls Jungfrau, ganz und gar Jungfrau
    durch die Unversehrtheit ihres Glaubens, durch die Bewahrung vor jeglichem Irrtum, die sich
    der Unfehlbarkeit in der Lehre verdankt, die mit dem Stuhl Petri verbunden ist.
    Dank dieses Privilegs ist sie einzigartig, vollkommen und schön unter allen Kirchen.
    Die Reinheit ihres Glaubens verleiht ihr in wunderbarer Weise Fruchtbarkeit, sie ist die Mutter aller Gläubigen."

    -



    Der hl. Josefmaria Escriva:

    -

    Laß es dir selbstverständlich werden, dein armes Herz
    dem liebevollen und unbefleckten Herzen Mariens anzuvertrauen,

    damit es von Schlacken gereinigt wird.
    Unsere Liebe Frau wird dich zum Heiligsten Herzen Jesu hinführen,
    das voller Erbarmen ist."


    -


    Aus dem Schott-Messbuch 1962:

    -

    22 . August
    Fest des Unbefleckten Herzens der allerseligsten Jungfrau Maria

    Festum Immaculati Cordis B.M.V.
    2. Kl. – Farbe weiß
    Gedächtnis der hll. Timotheus, Hippolytus und Symphorianus, Martyrer


    Unter dem Symbol des Herzens Mariä verehrt die heilige Kirche
    die einzigartige Heiligkeit ihrer Seele,
    besonders aber ihre glühende Liebe zu Gott und zu ihrem Sohne Jesus Christus,
    sowie ihre mütterliche Liebe zu den Erlösten, die Christus mit seinem kostbaren Blute erkauft hat.

    Inmitten der großen Not des zweiten Weltkrieges weihte Papst Pius XII. am Feste der Unbefleckten Empfängnis die heilige Kirche und die gesamte Menschheit feierlich dem Unbefleckten Herzen der allerseligsten Jungfrau und Mutter Maria.
    Um diese Weihe lebendig zu erhalten, schrieb er zwei Jahre später das Fest des Unbefleckten Herzens Mariä für die gesamte Kirche vor.

    Der hl. Timotheus stammte der Legende nach aus Antiochien und predigte in Rom, wo er anfangs des 4. Jahrhunderts den Martertod starb. Der hl. Hippolytus war Schüler des hl. Irenäus und starb 235 als Martyrerbischof. Er hinterließ zahlreiche Schrifterklärungen und eine Gottesdienstordnung.

    Der hl. Symphorianus starb in jugendlichem Alter um 180 zu Autun unter Markus Aurelius als Martyrer."

    -

    Die hl. Messe:
    http://www.mariawalder-messbuch.de/as62/...ug22/index.html
    -

    Das "Salve Regina":

    Salve, Regina, mater misericordiae,
    vita, dulcedo, et spes nostra, salve.
    Ad te clamamus exsules filii Evae.
    Ad te suspiramus,
    gementes et flentes in hac lacrimarum valle.
    Eia, ergo, advocata nostra,
    illos tuos misericordes oculos ad nos converte.
    Et Jesum, benedictum fructum ventris tui,
    nobis post hoc exsilium ostende.
    O clemens, O pia, O dulcis Virgo Maria. Amen.

    Sei gegrüßt, o Königin,
    Mutter der Barmherzigkeit,
    unser Leben, uns're Wonne
    und uns're Hoffnung, sei gegrüßt.
    Zu dir rufen wir verbannte Kinder Evas,
    zu dir seufzen wir
    trauernd und weinend in diesem Tal der Tränen.
    Wohlan denn, uns're Fürsprecherin,
    wende deine barmherzigen Augen uns zu,
    und nach diesem Elend zeige uns Jesus,
    die gebenedeite Frucht deines Leibes.
    O gütige, o milde, o süße Jungfrau Maria.



    Hier sehr schön gesungen:
    https://m.youtube.com/watch?v=OLMeHBkLQJo#
    -

  • Gestern ORF2 Das ThomasevangeliumDatum21.08.2019 23:55
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Liebe Maresa

    Das sogenannte "Thomasevangelium" hat mit der Selbstoffenbarung Gottes durch mit und in Jesus Christus nichts zu tun.
    Es ist ein sprachlich skurriles Menschenwerk im Gewande der wahrheitsfeindlichen Gnosis.
    Der Inhalt ist selbstredend "verstörend", da durchzogen anti-christlich !

    Nur wenige absurde Auszüge sollen genügen, um Obiges zu unterstreichen:


    Jesus spricht: Ich bin das Licht, dieses, das über allen ist. Ich bin das All; das All ist aus mir herausgekommen. Und das All ist zu mir gelangt. Spaltet ein Holz(stück), ich bin da. Hebt den Stein auf und ihr werdet mich dort finden.
    [....]
    Simon Petrus sprach zu ihnen: Maria soll von uns weggehen, denn die Frauen sind des Lebens nicht wert.
    Jesus sprach: Siehe, ich werde sie ziehen, auf dass ich sie männlich mache, damit auch sie ein lebendiger, euch gleichender, männlicher Geist werde.
    (Ich sage euch aber): Jede Frau, die sich männlich macht, wird eingehen in das Königreich der Himmel.

    -


    Nicht von ungefähr, dass dieses gnostische Machwerk von der Freimaurerei hofiert wird.


    @Sel, @Meister Eckhart und @Hemma haben bereits treffliche Stellungnahmen geschrieben.

    Ich empfehle gerade labilen Seelen, sich auf keinen Fall irgendwelche Dokumentationen über den Glauben bei den öffentlich rechtlichen wie ORF, ARD oder ZDF, aber auch nicht bei Privaten wie NTV, Welt etc...anzusehen.
    Diese sind so gut wie alle übelste anti-katholische und somit anti-christliche Polemik.



    Freundliche Grüsse und Gottes Segen

  • Aus der Wahrheit seinDatum20.08.2019 23:06
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Als Katholiken dürfen wir keiner falschen Demut verfallen....
    jener "Demut", die sich vor dem wahrheitsfernen Zeitgeist verbeugt.
    Als traditionsverbundene Katholiken dürfen und müssen wir uns konsequent
    im gesunden demütigen Stolz üben....

    Pater Bernward Deneke von der Petrus-Bruderschaft beschreibt diesen genauer:
    -

    [....]
    "An dieser Stelle ist eine Klärung am Platz.
    In frommen Ohren hat das Wort Stolz einen schlechten Klang, da es sogleich als sündhafte Selbstüberhebung verstanden wird.
    Tatsächlich aber handelt es sich dabei um einen zunächst neutralen Begriff.
    Stolz sein bedeutet: den Nacken nicht beugen, Dienst und Unterwerfung verweigern.
    Es ist einleuchtend, daß Stolz gegenüber Gott und den Menschen, die einen berechtigten Anspruch an uns geltend machen, eine schwere Verfehlung darstellt.
    Wie jedoch verhält es sich, wenn uns ein Unrechtsregime, eine gottlose Institution oder einfach nur der moralisch verkommene Zeitgeist in die Knie zwingen will?
    Wenn gar der Teufel uns auffordert, ihm zu huldigen?
    Ist da nicht das herrisch-stolze Wort Christi am Platz:
    Weiche Satan! Denn es steht geschrieben: Den Herrn, deinen Gott, sollst du anbeten und Ihm allein dienen(Mt 4,10)?

    „Agnosce, o Christiane, dignitatem tuam“, ruft der hl. Papst Leo der Grosse in einer berühmten Weihnachtspredigt aus:
    Erkenne, o Christ, deine Würde.
    Gemeint ist die Würde, die unserer Erwählung und Wiedergeburt zu Gotteskindern entstammt.

    Der Adel von Gliedern am Mystischen Leib Jesu Christi, die teilhaben an Seinem Fleisch und Blut.
    Und die Zierde von Tempeln des Heiligen Geistes.
    Würde, Adel und Zierde dieser Art verstärken im gläubigen Herzen die Gesinnung tiefer Demut vor Gott, dem allein die gnadenhafte Erhebung zu verdanken ist.
    Zugleich erwecken sie aber auch das Bewußtsein der eigenen Kostbarkeit und damit verbunden das kämpferisch-kompromißlose Nein gegenüber jeder Macht, die uns solche Herrlichkeit rauben will.
    „Lieber sterben als sündigen“, hielt Maria Goretti ihrem Mörder entgegen.
    Ja, lieber sterben als die christliche Würde der Gottlosigkeit, Niedertracht und Unzucht preiszugeben, das ist die Haltung demütigen Stolzes.

    Wer jungen Menschen in unserer Zeit nur von Demut und Unterordnung spricht;
    wer ihnen nicht sagt, daß Gott ihnen hohen Adel verliehen hat;
    wer ihnen nicht hilft, den aufrechten Gang auch unter erschwerten Bedingungen zu wahren, das Haupt angesichts der Verführer und Bedränger zu erheben:
    „Für das, was du mir da anbietest, bin ich mir einfach zu schade; es ist unter meiner Würde“
    – wer also diese Seite des christlichen Lebens unterschlägt, der produziert exakt jenes Duckmäusertum, jene falsche Bescheidenheit und Angepaßtheit, durch die das Imperium des Fürsten dieser Welt besteht und sich beständig ausbreitet.
    Es gibt keine Alternative zum demütigen Stolz!"


    -

    Siehe bitte auch die Anmerkungen von Hw Robert Mäder über den gesunden katholischen Stolz:
    Religion und Wahrheit (20)
    -

  • Die Schwelle zur SündeDatum19.08.2019 23:51
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Eine gleichsam Spezialität des Teufels ist das "Servieren" von Gelegenheiten zur Sünde.
    Wir dürfen nicht vergessen, dass es ihm alleine möglich ist, die Menschen durch ihre Sinne zu versuchen / zur Sünde zu verleiten.

    Daher ist auch derart von Bedeutung, sich in der Beherrschung der Sinne zu üben.
    Ein erster unverzichtbarer Schritt dazu ist das Meiden von Gelegenheiten zur Sünde....

    Konkret heisst dies denn; wann immer es geht, vor der Gelegenheit zur Sünde
    zu fliehen.....

    Der hl. Alphons Maria v. Liguori
    -

    „Wer selig werden will, muss nicht nur die Sünde verlassen,
    sondern auch die Gelegenheiten zur Sünde fliehen.
    Der böse Feind schleicht stets um eine jede Seele herum, damit er in dieselbe eindringen und von ihr Besitz nehmen könne.
    Deshalb suchte er ihr Gelegenheit zur Sünde darzubieten,
    wonach er schon tiefer in das Herz eindringen wird.
    [....]
    Darum geschah es denn auch, dass, als der Teufel eines Tages gezwungen ward, zu bekennen, welche Predigt ihm am meisten missfalle, er aussagte, dies sei die Predigt über die Flucht der Gelegenheit.

    Und das mit Recht, denn der böse Feind lacht und spottet über unsere guten Vorsätze,
    über alle Gott gemachten Versprechungen und ist einstweilen nur darauf bedacht, uns dahin zu bringen, dass wir die Gelegenheit nicht fliehen, denn die Gelegenheit ist wie eine Binde, welche uns die Augen verdeckt und bewirkt, —dass wir die empfangenen Erleuchtungen, dass wir die ewigen Wahrheiten und all unsere gemachten Vorsätze nicht mehr schauen, kurz, dass wir alles verachten,
    und auf solche Weise beinahe gezwungen sind, zu sündigen.

    Wer es dennoch wagt freiwillig in die Gelegenheit zur Sünde zu begeben, der wird schwerlich selig werden.

    Deshalb müssen wir täglich bei unserm Gebete mehrmals die Bitte des Vater unsers wiederholen:
    Und führe uns nicht in Versuchung,
    d. h. lass nicht zu, o Herr
    , daß ich mich einer Gefahr zur Sünde aussetze, böse Gelegenheiten selbst aufsuche oder dieselbe nicht fliehe.

    Siehe also, christliche Seele, so spricht ein Heiliger, willst du seinen Worten kein Gehör geben?
    Überdenke die Worte noch einmal:
    „Schwerlich wird selig werden, wer sich freiwillig in eine Gelegenheit zur Sünde begibt,"

    -

    Hierzu auch aus:
    "Die Kunst, das Herz auf der Kanzel zu rühren" (1785) .

    -

    [....]
    Woran muß uns jetzt in diesem Zustand worein uns unsere Erbsünde gebracht hat, am meisten gelegen seyn?
    Daran, meine Brüder, daß wir überzeugt sind, daß wir, wenn wir auch das Feuer der bösen Lust nicht gänzlich in uns auslöschen können, doch wenigstens alle Mühe geben müssen, um die Hitze desselben, so viel als möglich ist, zu vermindern;
    die wirksamsten Mittel, zu denen wir unsere Zuflucht nehmen sollen,
    sind die Beharrlichkeit in dem Gebethe,
    [....]
    der oftmalige Gebrauch des Sakraments der Buße,
    eine genaue Wachsamkeit zur Bewahrung unsrer Sinne, hauptsächlich unsrer Augen und unsrer Zunge,
    die Vermeidung aller Gelegenheiten zur Sünde,
    die guten Werke,
    das Almosen und die andern Pflichten der christlichen Frömmigkeit.


    -

    Schliesslich ist der - im Stande der Gnade -
    Empfang des allerheiligsten Altarsakramentes denn auch Trank und Reinigung der Seele.
    Wir empfangen den den Leib und das Blut, die Seele und die Gottheit Christi gerade auch um in Seiner Kraft den Versuchungen bestehen zu können.

    -

  • Religion und WahrheitDatum18.08.2019 22:20
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus!


    Der hl. Kirchenvater Irenäus( gest. um 200) hat in seinem Lehrschreiben
    Gegen die Häresien (Contra Haereses) sehr schön
    das Wesen der Heiligen Mutter Kirche als alleinige Trägerin der Wahrheit herausgehoben, fussend auf der Säule der hl. Tradition, der hl. Überlieferung:

    -

    "Nun wohl, diese Botschaft und diesen Glauben bewahrt die Kirche, wie sie ihn empfangen hat, obwohl sie, wie gesagt, über die ganze Welt zerstreut ist, sorgfältig, als ob sie in einem Hause wohnte, glaubt so daran, als ob sie nur eine Seele und ein Herz hätte, und verkündet und überliefert ihre Lehre so einstimmig, als ob sie nur einen Mund besäße.
    Und wenngleich es auf der Welt verschiedene Sprachen gibt, so ist doch
    die Kraft der Überlieferung ein und dieselbe.
    Die in Germanien gegründeten Kirchen glauben und überliefern nicht anders als die in Spanien oder bei den Kelten, die im Orient oder in Ägypten, die in Lybien oder in der Mitte der Welt.
    So wie Gottes Sonne in der ganzen Welt eine und dieselbe ist,
    so dringt auch die Botschaft der Wahrheit überall hin und erleuchtet alle Menschen, die zur Erkenntnis der Wahrheit kommen wollen.
    Der größte Redner unter den Vorstehern der Kirche kann nichts anders verkünden, denn niemand geht über den Meister;
    und auch der Schwachbegabte wird nichts von der Überlieferung weglassen.
    Es ist nur ein und derselbe Glaube,
    ihn
    kann nicht vermehren, wer viel versteht zu reden,
    nicht vermindern, wer wenig spricht.

    Angesichts solcher Beweise darf man nicht lange bei andern nach der Wahrheit suchen.
    Ohne Mühe kann man sie von der Kirche in Empfang nehmen.
    In sie haben die Apostel wie in eine reiche Schatzkammer auf das vollständigste alles hineingetragen, was zur Wahrheit gehört,
    so daß jeder, der will, aus ihr den Trunk des Lebens schöpfen kann.
    Sie ist der Eingang zum Leben;


    alle übrigen sind „Räuber und Diebe“. Diese muß man deshalb meiden,
    alles aber, was zur Kirche gehört, auf das innigste lieben
    und die Überlieferung der Wahrheit umklammern.


    -

    Siehe dazu bitte auch:
    Lehre von der Tradition (24)

    -

  • Gegenwart ChristiDatum17.08.2019 21:06
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !


    -

    "Herr Jesus Christus, Sohn des Ewigen Vaters!
    In Dir hat sich die unendliche Majestät Gottes gnadenvoll zu uns geneigt.

    In unbegreiflicher Liebe hast Du Dich unter die Engel erniedrigt, da Du uns Menschen gleich wurdest in allen ausser der Sünde.
    Noch weiter bist Du hier gegangen.
    Im heiligsten Sakrament,
    wo Du Dein gottmenschliches Leben verborgen hast unter den leblosen Gestalten.

    [[File:images (35).jpeg|none|auto]][[File:images (36).jpeg|none|auto]]


    Und doch bleibst Du auch hier der grosse Gott, dem Vater wesensgleich, so hoch erhoben über alle Engel, wie Dein Name ihren übersteigt.
    Dein Name ist Wort Gottes, König der Könige, Herr der Herrscher.

    Zu welchem Engel hat Gott denn je gesagt:
    'Mein Sohn bist Du, heute habe ich Dich gezeugt'? (Psalm 2,7)
    Du bist der Abglanz der Herrlichkeit des Vaters, das Abbild Seines Wesens.
    Du trägst das All durch Dein allgewaltiges Wort."



    Entnommen aus:
    "VENITE ADOREMUS
    Eucharistische Gebete für das Kirchenjahr"

    -

    Siehe bitte auch:
    Die Ewige Wahrheit Jesus Christus
    Das Wort ist Fleisch geworden; die Menschwerdung Gottes
    -

  • Die Ewige Wahrheit Jesus ChristusDatum16.08.2019 23:12
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Die Ewige Wahrheit Jesus Christus macht die Seele gross....weit.... tief....stark....erfüllt und....still !


    -
    Christus, werde mir so gross,dass alles andere klein wird!
    Christus, werde mir so weit, dass mir zu eng die ganze Erde!
    Christus, mache mich so tief, dass tiefes Leid ich leicht versenke!
    Christus, mache mich so stark, dass keine Täuschung mich kränke!
    Christus, fülle mich so ganz, dass auch kein Wünschen Raum mehr finde!
    [[File:f17t52p19121n2_VfNwHkUW.jpg|left|auto]]

    Christus, mache mich so still, dass ich nur Dich, mein Christus will!


    Amen.



    -

    Gebet entnommen aus:
    "OREMUS - Katholisches Gebetbuch"
    (Petrus-Bruderschaft)
    -

  • Die Vorsehung GottesDatum16.08.2019 22:43
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !

    "Das Leiden soll nach Gottes heiligem Willen für uns die Segensquelle werden"

    Dieses Zitat stammt aus einer Schrift über das Leiden von
    Hw Friedrich Rosenmeyer in "Konvertitenkatechismus" aus dem Jahre 1933.
    Nachfolgend die segensreiche Abhandlung in Gänze:

    -

    Oft hört man ungerechte Anklagen gegen Gottes Vorsehung, denn der Unglaube wendet ein: Wenn ein gütiger Gott die Welt regiert, so dürfte es in ihr keine Leiden geben.

    Wofür hält der Christ die Leiden?

    Der Christ hält die Leiden für Gnadenerweise, durch die Gott seine Auserwählten zur ewigen Seligkeit führen will.
    "Wen der Herr lieb hat, den züchtigt er." (Hebr. 12,6)

    Viele wollen nicht glauben, dass Gott ihr bester Vater ist, weil er sie mit Leiden heimsucht. "Wo ist Gottes Vatersorge,“ sprechen sie, "wenn Unglück über Unglück über mich hereinbricht!“
    Wie manches schwachgläubige Menschenherz ist daran gescheitert.
    Warum gibt es überhaupt Leiden?
    Das ist das große "Warum“,
    über das manche nicht hinwegkommen, das ihren Glauben wankend macht und sie mit Bitterkeit erfüllt.
    Sind die Leiden wirklich ein Beweis, dass es keinen Gott gibt?
    Darauf gibt uns der christliche Glaube eine klare und bestimmte Antwort.
    Das Christentum erst hat Licht über alle Fragen ausgegossen,
    besonders auch über die Leidensfrage.
    Christus hat Licht in die rechte Auffassung vom Leid gebracht,
    besonders auch in
    das schwer verständliche Leid des Gerechten.

    Die wahre Religion lehrt uns nicht nur fromm leben, sondern auch geduldig leiden.
    Wenn Gott uns Leiden schickt, so tut er es in bester Absicht.

    "Kommt dir ein Schmerz , so halte still und frage, was er von dir will.
    Die ewige Liebe schickt dir keinen nur darum, dass du solltest weinen."

    Das Leiden soll nach Gottes heiligem Willen für uns die Segensquelle werden.
    Gott liebt uns, aber seine Liebe zu uns ist nicht blind.
    Er hat nicht nur unser zeitliches Wohl, sondern vor allem unser ewiges Heil im Auge.
    Das Leiden soll uns Wegweiser nach oben sein.
    Das Leiden soll unser Herz von der Welt lösen.
    Erst im Leiden lernt der Mensch begreifen, dass die Erde nicht seine wahre Heimat ist.

    Auf dem Dornenpfad des Leidens gelangen wir sicherer und schneller zum Himmel als auf jedem anderen Wege.
    Das Leiden bringt uns zur Sinnesänderung und ist eine Aufforderung zur Besserung.

    Leider gilt das heute für die zeitgenössischen Katholiken so gut wie nicht mehr.
    Im Leiden beginnen die meisten gegen Gott zu murren.
    Der grosse deutsche Volksmissionar Max Kassiepe sagte schon Anfang des letzten Jahrhunderts, dass Not leider nicht immer beten lehrt, sondern dass Not oft zum Fluchen führen würde.
    Deshalb wäre es so wichtig den Leuten den Zusammenhang zwischen Leiden und ewigem Heil aufzuzeigen.
    Der Teufel hat es geschafft, dass dieser Zusammenhang seit mindestens 50 Jahren überhaupt kein Thema mehr ist in der katholischen Kirche.

    Wir sollen die Leiden und Mühsale des Lebens im Geiste der Busse willig auf uns nehmen.
    Kreuz und Sünde stehen in enger Beziehung zueinander.
    Durch willig getragenes Leiden können wir überreichen Lohn verdienen und Sündenstrafen sühnen.
    Das Leid endet bald und wandelt sich in der Ewigkeit in unaussprechliche Freude und Seligkeit.
    Doch erst beim Weltgericht werden wir in allen Rätseln und Dunkelheiten unseres Lebens gnadenvolle Fügungen Gottes erkennen.
    Schau einen Teppich auf der Rückseite an, und du siehst nur ein planloses Durcheinander von Fäden, kehre ihn aber um, so treten kunstvoll gearbeitete Bilder dir vor Augen."

    -

    Dazu auch ein passendes Zitat des hl. Don Bosco:
    -
    "Die Dornen des Lebens sind die Rosen der Ewigkeit"
    -

  • Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !


    [[File:f85t376p17786n2_pBnEZxuQ.jpg|left|auto]]
    Am 15. August
    feiert die Heilige Mutter Kirche das
    Hochfest Mariä Himmelfahrt / Aufnahme Mariens in den Himmel.




    Aus dem Bomm-Volksmessbuch 1962:
    -

    "Die Kirche feiert heute den Heimgang der Gottesmutter und ihre Aufnahme in den Himmel, die ihr Gott nicht nur der Seele, sondern auch dem Leibe nach gewährt hat.
    Was bereits seit alter Zeit der fromme und allgemeine Glaube der Kirche gewesen ist, nämlich dass die sünden- und makellose Jungfrau-Mutter bereits jetzt auch dem Leibe nach an der Auferstehungsherrlichkeit ihres Sohnes Anteil hat, auf die wir als hoffen, das hat Papst Pius XII. am 1. November des Heiligen Jahres 1950 als Dogma feierlich verkündet.
    Für das heutige Fest hat er zugleich neue Messtexte ausgewählt.

    Wie ein leuchtendes Wahrzeichen erscheint das Bild der verklärten Gottesmutter am nachtdunklen Himmel unserer Zeit (Einzugsvers).
    Gott hat es einst Seinem Seher Johannes gezeigt, als Er die Ereignisse offenbarte, dieses nahende Ende kundtun sollten.
    Dieses Zeichen soll nun über der Kirche Gottes erstrahlen und den Gläubigen Hoffnung geben.
    Maria, in der Gottes machtvoll wirkende Kraft den Tod überwand, ist ja wie ein neues Pfand der Auferstehung aller inmitten der Vorboten des Untergangs (Lesung).
    Maria kommt uns zu Hilfe; ihr Anblick macht uns froh.
    Ihr Lobgesang wir danach der unsere sein (Evangelium, Kommunionvers), wenn erst die alte Feindschaft zwischen ihr und Satan im Sieg des Gottesreiches geeendet hat (Opferungsvers)."

    -
    Triumph Mariens über Satan


    Am 1. November 1950 verkündete Papst Pius XII. das Dogma der mit Leib und Seele Aufnahme Mariens in den Himmel:

    -

    "Nachdem Wir nun lange und inständig zu Gott gefleht und den Geist der Wahrheit angerufen haben, verkündigen, erklären und definieren Wir zur Verherrlichung des Allmächtigen Gottes, dessen ganz besonderes Wohlwollen über der Jungfrau Maria gewaltet hat, zur Ehre seines Sohnes, des unsterblichen Königs der Ewigkeit, des Siegers über Sünde und Tod, zur Mehrung der Herrlichkeit der erhabenen Gottesmutter, zur Freude und zum Jubel der ganzen Kirche, kraft der Vollmacht Unseres Herrn Jesus Christus, der heiligen Apostel Petrus und Paulus und Unserer eigenen Vollmacht:
    Die unbefleckte, immerwährend jungfräuliche Gottesmutter Maria ist, nachdem sie ihren irdischen Lebenslauf vollendet hatte, mit Leib und Seele in die himmlische Herrlichkeit aufgenommen wurde.
    Wenn daher, was Gott verhüte, jemand diese Wahrheit, die von Uns definiert worden ist, zu leugnen oder bewusst in Zweifel zu ziehen wagt, so soll er wissen, dass er vollständig vom göttlichen und katholischen Glauben abgefallen ist.
    Keinem Menschen sei es also erlaubt, diese Unsere Erklärung, Verkündigung und Definition ungültig zu machen, ihr in verwegener Kühnheit entgegenzutreten oder sie zu bekämpfen! Sollte sich aber jemand unterfangen, es dennoch zu tun, so möge er wissen, dass er den Zorn des Allmächtigen Gottes und der heiligen Apostel Petrus und Paulus auf sich herabruft"

    -

    Siehe bitte auch:
    Die Marianischen Dogmen


    Die allerseligste Jungfrau und Gottesmutter Maria ist mit Leib und Seele in den Himmel aufgenommen worden.
    Sie - die ohne Erbsünde Empfangene -
    8. Dezember; Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria - Immaculata Conceptio.

    unterlag nicht der Erbsünde und war von jeglichem Sündenmakel rein.
    So war ihr "Sterben" denn auch keines wie bei allen anderen Menschen;
    also keine Trennung von Seele und Leib als Folge der Erbsünde.

    Noch einmal Papst Pius XII.:
    -

    [....]
    "Sie hat ja durch ein besonderes Gnadenprivileg,
    durch ihre Unbefleckte Empfängnis, die Sünde besiegt,
    war deshalb dem Gesetz der Verwesung des Grabes nicht unterworfen

    und brauchte auf die Erlösung ihres Leibes nicht bis zum Ende der Zeiten zu warten."
    [....]



    Ein Auszug aus
    "Legende von den lieben Heiligen Gottes, nach den besten Quellen
    neu bearbeitet und herausgegeben von Georg Ott, Stadtpfarrer in Abendsberg (1863)".
    Jetzt auch digitalisiert und nochmals neu überarbeitet von Josef Dirschl (2008)"
    ......
    der uns in sehr einfühlsamer und nachvollziehbarer Weisedie Besonderheit der Vollendung des irdischen Lebens der allerseligsten Jungfrau und Gottesmutter Maria
    nahe bringt:


    -

    [....]
    "Endlich war der Tag und die Stunde gekommen, wo der Himmel sich öffnen sollte, um seine Königin aufzunehmen.
    Wohl hätte Marie,die von der Erbsünde frei geblieben war und auch niemals sich einer Sünde schuldig gemacht hatte, von dem Tode befreit sein müssen, der ja nur eine Strafe der Sünde ist.
    Doch wie ihr göttlicher Sohn Jesus sich freiwillig dem Gesetze des Todes unterworfen hatte, um dadurch den Menschen das ewige Leben zu gewinnen, so wollte auch seine hochheilige Mutter, die ihm in allen Stücken als seine getreueste Nachfolgerin ähnlich geworden, gleichfalls von diesem Gesetze nicht ausgenommen sein.
    Da sie aber auch in so vielen Stücken vor allen Menschen ausgezeichnet und begnadigt war, so war auch ihr Tod nicht, wie bei anderen Menschen, die Folge einer körperlichen Krankheit, sondern, wie die heiligen Väter lehren, vielmehr eine Folge der Liebe, welche sie verzehrte.
    Entweder, sagt der heilige Ildephonsus, mußte Maria nicht sterben, oder sie mußte vor Heftigkeit der Liebe sterben.
    Das Feuer dieser Liebe war sie heftig, sagt der heilige Bernhard, daß die Erhaltung ihres Lebens ein beständiges Wunder war.
    Als daher die Stunde ihres Todes nahte, hielt Jesus die verzehrende Gewalt dieses Feuers nicht mehr zurück und so verlosch das Leben der reinsten Jungfrau wie ein Licht, verzehrt von der Flamme.

    [....]
    Des anderen Tages hüllte man den heiligen Leib in kostbare Leinwand und umgab
    ihn mit wohlriechenden Gewürzen.
    Auf einem Tragbett mit einem schönen Schleier bedeckt, trugen die Apostel die teuere Leiche auf ihren Schultern in den Garten Gethsemani und senkten sie in das schon vorbereitete Grab.
    Drei Tage lang wachten und beteten die Apostel mit den Gläubigen bei dem Grabe,
    als der heilige Thomas erschien und mit Bestürzung vernahm, daß die heilige Mutter des Herrn verschieden sei und bereits im Grabe ruhe.
    Ganz trostlos hierüber bat er seine Mitbrüder, das Grab zu öffnen, damit er das teuere Angesicht der hoch begnadigten noch einmal sehen könne.
    Seine Bitte wurde gewährt.
    Man wälzte das Felsstück, womit das Grab verschlossen war, hinweg,
    aber man fand nichts mehr, als die Blumen, womit der Leichnam bedeckt und die Leinwand, worin er gehüllt war.
    Der aller reinste Leib, der den Herrn der Unsterblichkeit geboren, sollte keine Speise der Würmer sein.
    So lange sie lebte, sagt ein frommer Verehrer der seligsten Jungfrau, hatten Himmel und Erde gleichen Anteil an diesem erhabenen Wesen;
    nun hat der Himmel gleich alles genommen und alles verherrlicht
    — ihre Seele und ihren Leib!

    Eine schöne Kirche ist auf das Grab der heiligen Jungfrau gebaut worden.
    Man steigt auf einer sehr breiten Treppe von fünfzig Stufen hinunter.
    Daneben befindet sich aus das Grab des heiligen Joseph und der beiden Eltern der heiligsten Jungfrau, Joachim und Anna.
    [....]



    Aus einer alten Präfation zu diesem Hochfest:

    -

    "An diesem Tag ist die Jungfrau und Gottesmutter aus der Welt heimgegangen zu Christus.
    Sie blieb unberührt vom Verderben, und der Verwesung im Grab war sie
    nicht unterworfen.
    Frei von jeder Sünde, in ihrem Sohn verherrlicht, der Aufnahme in den Himmel gewiss, mit göttlicher Gnade gefüllt, liess ihr Kind sie das Gelübde der Jungfräulichkeit wahren, und sie war weder preisgegeben den Wehen des Gebärens noch den Leiden des Sterbens !
    Ihr Leben war nicht an die natürliche Ordnung gehalten, und ihr Sterben nicht an ihre Gesetze.
    Wunderschönes Brautgemach, aus dem ein würdiger Bräutigam hervorging:
    das Licht der Heiden, die Hoffnung der Gläubigen, der Vertreiber der bösen Geister!
    Du Kelch des Lebens, Zelt der Herrlichkeit und Tempel Gottes !
    Du hattest mit der Welt nichts gemein, darum solltest du auch nicht ihre Gefangene sein"

    [....]

    -

    Aus dem Schott-Messbuch 1962:
    -

    15. August

    In Assumptione B.M.V. – Fest Mariä Himmelfahrt

    1. Kl. – Farbe weiß

    Die Kirche feiert heute den kostbaren Tod und die glorreiche Aufnahme der Gottesmutter in den Himmel.
    Am 1. November 1950 wurde von Papst Pius XII. als Glaubenssatz verkündet,
    daß die allerseligste Jungfrau Maria mit Leib und Seele in den Himmel aufgenommen ward. Aus diesem Anlaß wurde für das Fest Mariä Himmelfahrt an Stelle der bisherigen Festmesse die nachstehende vorgeschrieben.

    Die demütige Jungfrau erhielt die herrlichste Himmelskrone, bestieg den höchsten Ehrenthron. Nun ist sie die Königin der Engel, aber auch die mächtige und milde Fürbitterin und Schützerin der Gläubigen auf ihrer gefahrvollen Pilgerreise zum Himmel.

    In vielen Kirchen Deutschlands findet heute die sehr alte »Kräuterweihe« statt.
    Sie hat eine sinnige Beziehung auf Maria, die »Blume des Feldes und die Lilie der Täler«, und auf den Wohlduft ihrer Tugenden. Vielleicht hängt diese Weihe auch zusammen mit der frommen Legende, nach der die heiligen Apostel, als sie das Grab der seligsten Jungfrau noch einmal öffneten, darin nicht mehr deren heiligen Leichnam, sondern Blumen fanden. Bei der Weihe der Kräuter und Blumen wird um Wohlfahrt des Leibes und der Seele und um Schutz vor widrigen Einflüssen gebetet. Mit Ehrfurcht und Vertrauen zur Gottesmutter soll man die geweihten Kräuter aufbewahren.

    Der Ursprung des Festes führt in den Orient, wo es wohl schon über das Konzil von Chalcedon (451) hinaufreicht. In der römischen Kirche bestand das Fest des Heimganges Mariä sicher im 7. Jahrhundert."

    -

    Die hl. Messe im überlieferten ( alten ) Ritus:
    http://www.mariawalder-messbuch.de/as62/...ug15/index.html

    Über die Kräuterweihe:
    Hochfest Aufnahme Mariens in den Himmel ( Mariä Himmelfahrt ) (2)

    -

  • Maria: Die neue EvaDatum13.08.2019 23:47
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !

    Zur Vorbereitung auf das Hochfest Mariä Himmelfahrt - Aufnahme Mariens in den Himmel; anlässlich der Verkündigung dieses Dogmas aus einer Ansprache
    von Papst Pius XII. aus dem Jahre 1950:

    -

    "Wir werden nicht müde, diese Welt daran zu erinnern, dass nichts die Tatsache und das Bewusstsein übertreffen soll, dass wir alle
    Kinder einer gleichen Mutter, Maria, sind, die im Himmel ist, sie, die als Band der Einigung für den mystischen Leib Christi eine neue Eva, eine neue Mutter der Lebenden ist, die alle Menschen der Wahrheit und der Gnade ihres göttlichen Sohnes nahe bringen will."

    -

    Siehe bitte auch:
    Der mystische Leib Christi

    Maria- Vermittlerin aller Gnaden



    Dazu auch ein Auszug aus dem Römischen Katechismus
    - "dem Katechismus nach dem Beschlusse des Konzils von Trient für die Pfarrer auf Befehl der Päpste Pius V. und Klemens XIII. herausgegeben". -

    -


    9. Christus wird mit Recht der zweite Adam und Maria die andere Eva genannt.

    Bisweilen pflegt der Apostel Christus Jesus "den neuen Adam"
    (1 Cor 15, 21. Rom 5,12-14) zu nennen und ihn mit dem ersten Adam zusammenzubringen;
    denn wie im ersten alle Menschen sterben, so werden im zweiten alle ins Leben zurückgerufen,
    und wie Adam für das menschliche Geschlecht, so weit es den natürlichen Stand betrifft, der Vater war, so ist Christus Urheber der Gnade und Herrlichkeit.
    In dieser Weise können wir auch die jungfräuliche Mutter mit Eva so zusammenbringen daß der ersten Eva die zweite, welche Maria ist, entspricht;
    gleichwie wir vom zweiten Adam, das ist Christus, gezeigt haben, daß er dem ersten Adam entspricht.
    Eva nämlich hat, weil sie der Schlange Glauben schenkte, Fluch und Tod über das Menschengeschlecht gebracht,
    und nachdem Maria dem Engel geglaubt hatte, geschah es durch Gottes Güte, daß Segen und Leben den Menschen zuteil wurde.
    Um Evas willen werden wir als Söhne des Zornes (Eph 3,2) geboren:
    von Maria aber haben wir Jesus Christus empfangen, durch den wir zu Söhnen der Gnade wiedergeboren werden.
    Zu Eva wurde gesagt:
    "In Schmerzen wirst du Kinder gebären" (Gen 3, 16);
    +
    Maria ist von diesem Gesetz befreit, indem sie, unbeschadet der Unversehrtheit ihrer jungfräulichen Scham, ohne jedes Gefühl eines Schmerzes, wie oben gesagt worden, Jesus, den Sohn Gottes, gebar.
    +


    -

  • Lehre von der TraditionDatum12.08.2019 23:33
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus!


    "Unbequeme" Wahrheiten, die heute nicht mehr gerne gehört werden.....
    und doch bleiben sie unabänderlich.....
    der hl. Josefmaria Escriva (1902-1975):

    -

    "Hast du an einem trüben Nachmittag im Herbst die Blätter fallen sehen?
    So fallen jeden Tag die Seelen in die Ewigkeit.
    Eines Tages bist du das fallende Blatt.
    [....]
    Die Kinder der Welt neigen sehr dazu, die Barmherzigkeit Gottes zu betonen.
    - Das ermutigt sie dann auf ihren Abwegen weiterzugehen.
    Es ist wahr, daß Gott, unser Herr, unendlich barmherzig ist.
    Aber Er ist AUCH unendlich gerecht:
    es gibt ein Gericht, und Er ist der Richter
    .

    [....]
    Als ich davon hörte, wurde ich nachdenklich:
    Jedes Jahr sterben 51 Millionen Menschen, jede Minute 97.
    Der Meister hat einst von dem Fischer gesprochen, der das Netz auswirft, und vom Reich Gottes, das gleich einem Netz ist...
    Aus ihm werden die guten Fische herausgelesen und die schlechten, die nicht taugen, weggeworfen... weggeworfen für immer!
    Und diese Auslese geschieht an 51 Millionen Menschen in jedem Jahr, an 97 in jeder Minute... Sag das auch den anderen weiter!
    [....]
    Wenn du dich nach Leben - nach ewigem Leben und ewiger Seligkeit - sehnst,
    darfst du das Schiff unserer heiligen Mutter, der Kirche, nicht verlassen.
    - Denn sieh:
    Wenn du das Schiff verläßt, stürzt du ins Meer, du ertrinkst, du stirbst.
    Und du bist nicht mehr bei Christus; du gibst die Freundschaft mit Ihm auf, die du einmal freiwillig angenommen hast, als Er sie dir anbot."
    [....]

    -

    Siehe bitte auch:
    Auslegung durch die Kirche: Mt 8, 23-27; der Sturm auf dem See

    Zitate des hl. Josefmaria Escriva ( Begründer des Opus Dei)

    -

  • Religion und WahrheitDatum11.08.2019 23:49
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Auch wenn heute verbreitet versucht wird, die unfehlbare Lehre der Kirche "zeitgemäss" zu menschengenehmen "Mehrheitsdenken" herunterzubrechen, sind und bleiben ihre immerwährenden Wahrheiten unabänderlich.

    Aus einer Predigt zum Ostersonntag aus:
    "Predigten über die wichtigsten Wahrheiten der katholischen Kirche:" aus dem Jahre 1841:
    -

    "Welch ein Trost liegt in den Wahrheiten, an die uns der heutige festliche Tag erinnert,
    für den Gerechten, Frommen, für den Tugendhaften, der an Jesus Christus glaubt,
    der von Ihm das Leben und die Auferstehung erwartet;

    aber auch welch eine schreckliche Gewißheit für den Bösen und Gottlosen, für den Sünder, der da lebt, als gäbe es welter nichts, als diese Erde, - keinen Gott, - keine Unsterblich keit der Seele;
    »denn der Thor spricht rn seinem Herzen, sagt schon David, es gibt keinen Gott, weil er wünschte, daß es keinen geben mochte, damit Er nicht seine Gottlosigkeit bestrafe!«
    Höchst unglücklich und bedauerungswürdig sind solche Menschen'.
    In gesunden, glücklichen Tagen, da wollen sie wenig wissen von Gott, von Jesus Christus, von Seiner heiligen Kirche, von Seinen Heilsmitteln und heiligen Sakramenten;
    ja, sie sind oft sogar ungebildet genug, die heiligsten Dinge, die es für bessere Menschen gibt, zum Gegenstande ihres seichten Witzes, ihrer Flachheit zu machen.
    Geschieht es aber,
    daß sie sich jenem ernsten Augenblicke nahegebracht sehen,
    wo Zeit und Ewigkeit in einander greifen, wo der Tod nur noch einige Schritte von ihnen steht;
    - denn vielfach geschieht es, daß die Tage der göttlichen Langmuth für sie abgelaufen sind, ehe sie sich gebessert haben;
    und an ihnen in Erfüllung geht das schreckliche Sprichwort:
    Wie der Mensch lebt, so stirbt er;
    und sie auf ewig dem Satan verfallen, -
    dann möchten sie oft noch umkehren, wenn einige von der Todesangst ausgepreßte Bußseufzer — einige Reueworte hinreichen würden, eine gründliche Umkehr und Besserung zu bewirken, — wenn ihnen da noch die Gnade zu Gebote stünde, die sie ihr ganzes Leben hindurch verschmäht haben!

    Wie glücklich dagegen sind diejenigen,
    die an Jesus Christus glauben, und diesem Glauben gemäß leben ;
    sie können zu jeder Stunde, in welcher der Herr kömmt, sie heimzuholen
    ,
    mit dem frommen Job sprechen:
    »Ich weiß es, daß mein Erlöser lebt,
    und daß ich in meinem Fleische meinen Heiland schauen werde

    Jesus Christus lebt, — auch wir werden leben Jenseits;
    Jesus Christus ist auferstanden, — auch wir werden auferstehen am jüngsten Tage;
    Jesus Christus ist die Wahrheit und das Leben, — wenn wir Ihm nachfolgen, gelangen wir zur Klarheit des ewigen Lichtes.
    Prüfen wir uns selbst, christliche Freunde!
    Untersuchen wir strenge und gewissenhaft den Zustand unseres Geistes, den Zustand unseres Herzens.
    Erfüllt uns das göttliche Licht, das da leuchtet in Christus und Seiner heiligen Kirche;
    durchdringt uns göttliches Leben, dessen Fülle uns zu Theil wird aus dem Brunnen Seiner Heilsmittel;
    — oder sind wir noch in der Finsternis befangen, indem wir noch Werke der Sünde, und somit des Todes vollbringen?
    Hätten wir auch bisher unserm hohen Berufe, unserer erhabenen Bestimmung, als Kinder Gottes, als Miterben Jesu Christi nicht entsprochen,
    so soll die Beherzigung der göttlichen Wahrheiten, die sich an die Feier des heutigen Festes knüpfen, eine dringende Mahnung für uns sein,
    mit Jesus Christus zu leben,
    im Lichte Seiner himmlischen Wahrheit zu wandeln, um einstens zu einem neuen, ewig seligen Leben auferstehen zu können.
    Unseren sittlichen Zustand wollen wir in diesen so festlichen Tagen erneuern durch die Taufe der Thränen, durch das Sakrament der Buße, durch den würdigen Genuß der wahren Himmelsspeise;

    dann werden wir auf's Innigste mit Jesus Christus, unserem Haupte, unserem Könige, vereinigt werden, vereinigt für Zeit und Ewigkeit,

    Amen."

    -

  • Gegenwart ChristiDatum10.08.2019 21:37
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Wunderschöne Worte über die Gegenwart Christi im Allerheiligsten Altarsakrament
    aus "Nachfolge Christi" von Thomas v. Kempen:

    -

    "Denn meine Augen sind zu schwach, um Dich in Deiner eigenen und göttlichen Klarheit zu schauen, ja nicht einmal die ganze Welt würde in dem Glanze Deiner Herrlichkeit und Majestät bestehen können.
    Du richtest Dich darum nach meiner Schwachheit, da Du Dich im heiligsten Sakramente verbirgst.
    [[File:f11t10p19850n2_GZeCfbqR-thumb.jpeg|left|auto]]
    Ich habe eben jenen Gott wahrhaft gegenwärtig und bete Ihn an, welchen die Engel im Himmel anbeten.




    Ich erkenne Ihn zwar jetzt nur im Glauben, da sie Ihn von Angesicht und ohne Schleier sehen.
    Doch muss ich mit dem Lichte des wahren Glaubens zufrieden sein und nach demselben wandeln, bis der Tag der ewigen Klarheit anbricht und die Schatten der Vorbilder weichen.
    Wenn wir aber zur Vollkommenheit kommen, so wird der Gebrauch der Sakramente aufhören, weil die Seligen in der himmlischen Herrlichkeit diese Arznei der Sakramente nicht nötig haben.
    Denn sie freuen sich ohne Ende in der Gegenwart Gottes, da sie Seine Herrlichkeit von Angesicht zu Angesicht schauen und von Klarheit zu Klarheit umstaltet das göttliche Wort genießen, welches Fleisch geworden ist, so wie es im Anfange war und ewig bleiben wird.

    -
    Das Wort ist Fleisch geworden; die Menschwerdung Gottes
    -

  • Sakramentenempfang bei FSSPX Todsünde?Datum09.08.2019 23:40
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Lieber @Stjepan


    Unsere Heilige Mutter Kirche ist und bleibt in der Hand unseres Herrn.

    Kardinal Burke mit einigen Ratschlägen zum richtigen Verhalten bez. der innerkirchlichen Wirrungen und Irrungen:

    -

    "Aber auf teuflische Weise sind Verwirrung und Irrtum, die die menschliche Kultur auf den Weg des Todes und der Zerstörung geführt haben, auch in die Kirche eingedrungen,
    so daß sie sich dieser Kultur annähert, anscheinend ohne ihre eigene Identität und Mission zu kennen, ohne anscheinend die Klarheit und den Mut zu haben, der radikal säkularisierten Kultur das Evangelium des Lebens und der Göttlichen Liebe zu verkünden.
    [....]
    Ein klares Signal, dass die Kirche ihrer Mission nicht nachkommt, ist das Fehlen von Angriffen der säkularen Medien, die es während des Pontifikats von Benedikt XVI. gegeben hat.
    [....]
    Die Katholiken haben die Aufgabe, zwischen den Worten des Mannes der Papst ist und den Worten des Papstes als Stellvertreter Christi zu unterscheiden.
    Ohne diese Unterscheidung wird der Respekt für das Amt des Papstes leicht verloren gehen.
    Eine andere Gefahr besteht darin, dass Menschen, die mit persönlichen Ansichten des Mannes, der das Papstamt bekleidet, nicht einverstanden sind, aus diesem Grund der Ansicht seien, nicht in der Gemeinschaft mit der Kirche zu sein.
    [....]
    Katholiken sollen nicht in eine „Idolatrie des Papsttums“ verfallen, in der jedes Wort des Papstes als lehramtliche Aussage zu gelten hat, selbst wenn sie dem Wort Christi widerspreche.
    Äußerungen des Papstes sind stets im Kontext der beständigen Lehre und Praxis der Kirche zu verstehen.
    [....]
    Katholiken sollen nicht einmal daran denken, sich von der katholischen Kirche in der Hoffnung zu trennen, eine bessere Kirche schaffen zu können.
    Ein Schisma ist die Frucht eines weltlichen Denkens, eines Denkens,
    das die Kirche in der Hand des Menschen und nicht in der Hand Christi sieht.
    Die Kirche unserer Zeit steht vor der Aufgabe, sich von jeder Art weltlichen Denkens zu reinigen."

    -

    Siehe bitte auch:
    Die Heiligkeit der Kirche


    Lieber Stjepan

    Nicht mehr die hl. Sakramente empfangen zu wollen, spielt dem Teufel in die Hände !
    So besteht die Gefahr, dass die Neigung zum Bösen im Herzen gar Wurzel fassen kann.
    Die ungeordneten Leidenschaften und Begierden könne es so gleichsam "fluten".
    Gerade gestern habe ich diesbezüglich ein Zitat des
    hl. Josefmaria Escriva (1902-1975) gepostet....hier ist es noch einmal:

    -

    Schäme dich nicht, wenn du in deinem Herzen den "fomes peccati",
    den Hang zum Bösen entdeckst.
    Du wirst ihn verspüren, solange du lebst; niemand ist frei von dieser Last.

    Schäme dich nicht, denn der allmächtige und barmherzige Herr hat uns alle erforderlichen Mittel gegeben, damit wir diese Neigung zum Bösen in uns überwinden können:
    die Sakramente,
    Sakramente; die Heilmittel für die Seele
    das Gebetsleben,
    Das beharrliche Gebet
    die Gott dargebrachte Arbeit.


    Nutze diese Mittel beharrlich, mit der Bereitschaft, immer wieder zu beginnen, ohne den Mut zu verlieren."

    -


    Freundliche Grüsse und Gottes Segen

  • Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Lieber Blasius

    Vielen Dank für den Hinweis auf die heilige Teresa Benedicta vom Kreuz (Edith Stein), die ihre innige Liebe zum gegenwärtigen Herrn so ausdrückte:


    "Wer lebendig durchdrungen ist vom Glauben an
    die Gegenwart Christi im Tabernakel,
    wer weiß, dass hier ein Freund beständig auf ihn wartet, der immer Zeit und immer die gleiche Geduld und Teilnahme hat, Klagen und Bitten und Fragen anzuhören, der für alles Rat und Hilfe weiß -
    der kann auch unter den größten Schwierigkeiten niemals trostlos und verlassen sein, er hat immer eine Zuflucht, wo er Ruhe und Frieden wiederfinden kann.
    Und wer in den Sinn des Meßopfers eingedrungen ist, wer es als Erlösungstat Christi miterlebt, der wird mehr und mehr in die Opfergesinnung Christi hineinwachsen."




    Die Bekehrung der jüdisch aufgewachsenen, atheistische Philosophie vertretenden vormals Edith Stein zur Karmelitin hl.Teresia Benedicta vom Kreuz ist eine der beeindruckendsten Geschehnisse.

    Aus einem Vortrag von Erzbischof Friedrich Wetter von München und Freising
    aus dem Jahre 1984;
    "Edith Stein. Zur Wahrheit berufen – vom Kreuz gesegnet. Ein Lebensbild"
    -


    Die Bekehrung der Edith Stein in der Begegnung mit Teresa von Avila

    Es war im August 1921.
    Edith Stein weilt zu Gast bei ihrer Freundin Hedwig Conrad-Martius
    und deren Gatten in Bad Bergzabern in der Pfalz.
    Das Ehepaar hatte auswärts zu tun.
    Vor der Abreise führte Frau Conrad-Martius ihre Freundin Edith
    zum Bücherschrank und forderte sie auf, nach Belieben zu wählen.

    Edith Stein erzählt selbst:
    Ich griff hinein aufs Geratewohl und holte ein umfangreiches Buch hervor.
    Es trug den Titel: ‘Leben der heiligen Teresa von Avila’, von ihr selbst geschrieben.
    Ich begann zu lesen, war sofort gefangen und hörte nicht mehr auf bis zum Ende.
    Als ich das Buch schloß, sage ich mir ‘das ist die Wahrheit
    .”
    Die ganze Nacht hindurch hatte sie gelesen bis zum Aufgang der Sonne.

    Was war geschehen?
    All die Jahre hatte sie die Wahrheit gesucht.
    In dieser Nacht hatte sie die Wahrheit gefunden.
    Aber es war nicht das, was die Philosophen, zu denen sie gehörte,
    Wahrheit nannten
    , sondern eine ganz andere Wahrheit,
    die Wahrheit in Person, das liebende Du Gottes,

    das Teresa von Avila erfahren durfte und in ihrer Lebensbeschreibung bezeugt. "

    -

    Mehr siehe bitte hier:
    Bekehrungen zum wahren Glauben

    und hier:
    Zitate der hl. Edith Stein ( Theresia Benedicta vom Kreuz )



    Freundliche Grüsse und Gottes Segen

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