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  • Lossprechung von den SündenDatumGestern 23:22
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !

    Die Buss- und Fastenzeit will unser Augenmerk vor allem auf die Gesundheit der Seele legen - ihrer Gesundung aus dem Todesschlummer der Sünde oder ihrer weiterer, immer tieferen Genesung durch das Streben nach Vollkommenheit .

    Gerade das hl. Sakrament der Busse / die hl. Beichte ist gleichsam der Schlüssel zur Heilung !

    Nachfolgend ein erster Teil aus:
    "Die Wiedererhöhung des gefallenen Menschen:
    eine Messiade in kurzen Betrachtungen auf alle Tage des Jahres"

    aus dem Jahre 1826 von Hw Franz Seraph Häglsperger.

    Hier erfahren wir die gleichsam Grund-Wirkungen der hl. Beichte.
    Besonders hilfreich für noch Suchende oder erst am Anfang der Umkehr Stehende

    In einem weiteren späteren Teil werden dann die segens- und gnadenreichen Folgen der hl. Beichte aufgezeigt.


    Hier nun der erste Teil:

    -

    Die sakramentalische Busse ist ein heiliger, ein wichtiger Anfang des Bussweges - für dich und mich - o Leser !

    Für alle, die in der Taufstunde bereits zu den Bekehrten, zu den Gefundenen das Glück genossen, aber neuerdings dem Herrn untreu geworden, neuerdings auf dem Wege, der zum Leben führt, im geistlichen Leben einschlummerten und der Fleischesherrschaft neuerdings erlagen....
    In der Taufstunde waren wir schon gefunden, waren frei von Satans Joch, waren geistig wieder geboren und mit göttlicher Gnade bekräftigte zum Leben der Tugend, zum Leben der begnadigten Kinder Gottes
    - wir waren dies unbewusst und ohne Verdienst - ach !
    - und mit vollem Bewusstsein haben wir abermals die Fleischesherrschaft, die niedrigen, sinnlichen, geistlosen Bewegungen der Welt und der Reviere der Finsternis liebgewonnen.

    O Gnade, o Gnade ! Wie die uns wieder erwecken, wieder beleben und begradigen willst !
    O Gnadenkanal der sakramentalischen Busse, der du uns neuerdings und als Quelle des Lebens quillst, sei gegrüsst.
    Mit Tränen der Freude sei von uns gegrüsst !

    Es ist dem reuigen Sünder dennoch so wohl hier vor dem Gnadenkanal, wenn schon eine gänzliche Umänderung in ihm vorgehen soll.
    Ja fürwahr, eine gänzliche Umänderung fordert die sakramentalische Busse im reuigen Sünder, denn das Wesen dieser sakramentalischen Beichte spricht sich aus

    1. als Inbegriff all dessen, was bereits das Wesen der Beichtanstalt als ihren äusseren Hülle fordert:
    als ein Erkennen, eine Zentralanschauung des bisherigen sündigen Elends im Lichte der göttlichen Gnade;
    [[File:f12t11p14129n2_ZDniPBzJ (1).jpg|left|auto]]
    als ein reuiges Bekenntnis vor einem authorisierten Stellvertreter des unsichtbaren Heilandes,


    [[File:f12t11p14129n3_ahoTiJjl-thumb.jpg|left|auto]]
    durch dessen Lossprechung er dann wieder zur Neubelebung des Geistes gelangt.




    Dies ist die ersten Forderung der Busse, aber noch nicht das ganze Wesen derselben.
    Die sakramentalistische Busse spricht sich ferner aus

    2. als eine vollständige Umänderung des Sinnes,
    eine Revolution....im Innern des Herzens, oder wie man lieber sprechen will eine Wiedergeburt ( wiewohl diese bereits in der Taufe vor sich gegangen ist)als ein Ausziehen und Abstreifen des alten knechtischen,
    und ein Anziehen des neuen, durch Christus von der Sündenherrschaft frei gewordenen Menschen,
    als ein Wiederwachen und Wiederlerleben von einem todesähnlichen Sündenschlafe....endlich spricht sich die sakramentalischen Busse auch noch aus

    3. als ein wahrer Ernst und Eifer in der Besserung des Lebens
    und für die mutige Wanderung des beschwerlichen Weges nach dem Ziele der Vollendung -
    +
    Stufen zur Vollkommenheit
    -

    daher:
    als ein Abscheu, als ein Kämpfen gegen alle neue Versuchungen der alten, zur Sünde geneigten Menschen Natur, als eine
    +
    Verführungen der Welt / Versuchungen
    +

    Entschlossenheit und ein wirklicher Anfang, mit Gottes Gnade den durch das bisherige Sündenleben anderen Menschen, so viel möglich, zu beheben und auszugleichen,
    als ein Ringen nach einem frommen, tugendreichen Lebenswandel,
    als ein Suchen und Sehnen nach dem Reiche Gottes und dessen Gerechtigkeit, als ein neukräftiges Eintreten in den Weg der Büsser, welcher das ganze Leben des bekehrten Sünders in Anspruch nimmt."
    [....]

    -

  • Die Letzten DingeDatum21.03.2019 23:56
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Der wahrsten Sinne des Wortes alles entscheidende Augenblick im Leben eines Menschen ist seine Todesstunde!
    Ewiges Leben oder ewiger Tod....


    Daher ist das Gebet gerade auch für die Sterbenden ein grosses Werk der Nächstenliebe.
    Dabei sollte insbesondere die mächtige Fürbitte des hl. Joseph angerufen werden.

    Papst Pius X.:

    -

    Wir raten allen Gläubigen und besonders den Ordensleuten beiderlei Geschlechtes, sich
    daran zu gewöhnen,
    alle Tage eigene Gebete zu Gott und zum hl. Josef für die Sterbenden emporzusenden;
    denn wenn es ein heiliger und heilsamer Gedanke ist, für die Verstorbenen zu beten,
    so verdient die gleiche Empfehlung der Eifer, die Hilfe des Himmels auf jene Armen herabzuflehen, die sich im letzten Kampfe befinden, von dem die Ewigkeit abhängt!"

    -

    Ein anempfohlenes Fürbitt-Gebet für die Sterbenden des Tages oder der Nacht
    lautet:
    -
    "Heiliger Josef,
    Du Nährvater Jesu Christi und wahrer Bräutigam der allerseligsten Jungfrau und Gottesmutter Maria,
    bitte für uns und für die Sterbenden dieses Tages / dieser Nacht"


    -

  • Religion und WahrheitDatum21.03.2019 23:40
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Unserer Heiligen Mutter Kirche und ihrer immerwährenden unfehlbaren Lehre treu bleiben....trotz vorüberziehender "Unwetter".

    Erzbischof Marcel Lefebvre:

    -

    "Auch wenn die Kirche heute ein Unwetter, einen Wirbelsturm durchmachen muss
    seien wir ganz sicher, dass sich hier die Wahrheit befindet,
    im Gebet, im Priestertum, in der Wahrheit der Kirche, im Glauben
    .
    Hier finden wir, was Jahrhunderte hindurch die Heiligen hervorgebracht hat.
    Wir können uns also nicht täuschen.
    Es kommt der Tag, wo das alles wieder der Kirche zur Ehre gereichen wird,
    wir zweifeln nicht daran!"


    -

  • Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jsus Christus !


    Der hl. Irenäus v. Lyon ( gest. 200 ) in "Gegen die Häresien"
    über die Kirche als unverwesliche Arche:

    -

    "Die Kirche bleibt sich in der Verkündigung der Wahrheit immer gleich;
    die Häretiker suchen immer Neues

    [....]
    Die Predigt der Kirche aber ist in jeder Hinsicht unveränderlich und gleichmäßig;
    sie hat für sich, wie nachgewiesen, das Zeugnis der Propheten und Apostel und aller Jünger, wie am Anfang der Zeiten, so in der Mitte und am Ende,
    die ganze Heilsordnung Gottes hindurch und in all dem, was er zum Heil der Menschen zu tun gewohnt war, wie unser Glaube es lehrt.
    Diesen haben wir von der Kirche empfangen und bewahren ihn so auf
    .
    Ihn hat der Hl. Geist gleichsam in ein ganz kostbares Gefäß jugendfrisch hineingetan, und jugendfrisch erhält er das Gefäß, in dem er sich befindet.
    Dieses göttliche Geschenk nämlich ist der Kirche anvertraut, damit gleichsam das Geschöpf beseelt werde und alle Glieder, die an ihr Anteil haben, das Leben empfangen.
    In ihr ist niedergelegt die Gemeinschaft mit Christus,
    d. h. der Hl. Geist, die unverwesliche Arche, die Befestigung unseres Glaubens, die Himmelsleiter zu Gott. „In der Kirche nämlich“, heißt es,
    hat Gott eingesetzt Apostel, Propheten, Lehrer und die gesamte übrige Wirksamkeit des Geistes ,
    an der keinen Anteil haben, die sich von der Kirche fernhalten und durch ihre schlechte Lehre und ihr ganz schlechtes Leben sich selber des Lebens berauben.
    Wo die Kirche, da ist auch der Geist Gottes;
    und wo der Geist Gottes, dort
    ist die Kirche und alle Gnade; der Geist aber ist Wahrheit.

    Die den Geist der Wahrheit nicht aufnehmen,
    empfangen von den Brüsten der Mutter keine Nahrung zum Leben, noch das von dem Leibe Christi ausgehende, hellsprudelnde Quellwasser,
    sondern „graben sich durchlöcherte Zisternen aus Erdlöchern“, und trinken aus Gruben faules Wasser.
    Um nicht widerlegt zu werden, fliehen sie vor dem Glauben der Kirche;
    um nicht belehrt zu werden, verwerfen sie den Hl. Geist
    .

    [....]

    -

    Siehe bitte auch:
    Der hl. Kirchenlehrer Irenäus aus "Contra Haereses": "Die Wahrheit der apostolischen Tradition"

    -

  • Lehre von der TraditionDatum20.03.2019 23:56
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Wir erleben heute einen in dieser Form noch nie dagewesenen Glaubensschwund innerhalb der Kirche als Ausdruck der "Verbrüderung" mit dem Geist der Welt.
    Ja, vielfach ist bez. der Lebensweise von "Katholiken" und derjenigen von Vertretern des Weltgeistes kein Unterschied mehr zu sehen.
    Eine 1:1 Anpassung gleichsam.


    Bereits der hl. Apostel Judas Thaddäus hat in seinem Apostelbrief sehr anschaulich gleichsam das Wesen der bewusst bis zuletzt Feinde des Kreuzes Christi Christi beschrieben....
    ihr irdischen Leben gleicht einer fruchtlosen Vermengung von Ruhe- und Rastlosigkeit, Unruhe sowie Ziel- und Orientierungslosigkeit, die letztendlich in der ewigen Finsternis endet.
    Der hl. Apostel warnt denn auch vor diesen, die sich auch oder gerade innnerhalb der Kirche verbergen.
    Es ist auch ein Aufruf zur Treue zur hl. Überlieferung:

    -

    "Jud 1,3
    Liebe Brüder,
    da es mich sehr drängt, euch über unsere gemeinsame Rettung zu schreiben,
    halte ich es für notwendig, euch mit diesem Brief zu ermahnen:
    Kämpft für den überlieferten Glauben, der den Heiligen ein für allemal anvertraut ist.
    Jud 1,4
    Denn es haben sich einige Leute eingeschlichen, die schon seit langem für das Gericht vorgemerkt sind:
    gottlose Menschen, die die Gnade unseres Gottes dazu missbrauchen, ein zügelloses Leben zu führen, und die Jesus Christus, unseren einzigen Herrscher und Herrn,
    verleugnen.
    [....]
    Jud 1,12
    [....]
    Wasserlose Wolken sind sie, von den Winden dahingetrieben; Bäume, die im Herbst keine Frucht tragen, zweimal verdorrt und entwurzelt;
    Jud 1,13
    wilde Meereswogen, die ihre eigene Schande ans Land spülen;
    Sterne, die keine feste Bahn haben;
    ihnen ist auf ewig die dunkelste Finsternis bestimmt.

    [....]
    Jud 1,16
    Sie sind Nörgler, immer unzufrieden mit ihrem Geschick;
    sie lassen sich von ihren Begierden leiten;
    sie nehmen große Worte in den Mund und schmeicheln den Menschen aus Eigennutz.

    Jud 1,17
    Ihr aber, liebe Brüder, denkt an die Worte, die von den Aposteln Jesu Christi, unseres Herrn,
    im Voraus verkündet worden sind,
    Jud 1,18
    als sie euch sagten:
    Am Ende der Zeit wird es Spötter geben, die sich von ihren gottlosen Begierden leiten lassen.
    Jud 1,19
    Sie werden die Einheit zerstören, denn es sind irdisch gesinnte Menschen,
    die den Geist nicht besitzen.
    Jud 1,20
    Ihr aber, liebe Brüder,
    gründet euch auf euren hochheiligen Glauben, und baut darauf weiter, betet in der Kraft des Heiligen Geistes,
    Jud 1,21
    haltet fest an der Liebe Gottes und wartet auf das Erbarmen Jesu Christi,
    unseres Herrn, der euch das ewige Leben schenkt.
    Jud 1,22
    Erbarmt euch derer, die zweifeln;
    Jud 1,23
    rettet sie, entreißt sie dem Feuer!
    Der anderen aber erbarmt euch voll Furcht; verabscheut sogar das Gewand eines Menschen, der der Sünde verfallen ist.
    Jud 1,24
    Dem einen Gott aber, der die Macht hat, euch vor jedem Fehltritt zu bewahren
    und euch untadelig und voll Freude vor seine Herrlichkeit treten zu lassen,
    Jud 1,25
    ihm, der uns durch Jesus Christus, unseren Herrn, rettet, gebührt die Herrlichkeit, Hoheit, Macht und Gewalt vor aller Zeit und jetzt und für alle Zeiten.
    Amen."

    -


    Und zu genau demselben mahnt heute auch Hw Prof. May:
    Auszüge aus einer Predigt aus dem Jahre 2010 zur Thematik "Irrlehren und Irrlehrer - früher und heute":
    -

    "Der dritte Rat, den ich gebe, heißt
    Anschluß an die Tradition.
    Wenn die Theologen schwanken, wenn die Bischöfe unsicher sind, müssen wir uns den Weg der Wahrheit selber suchen.
    Diese Suche kann nur zum Anschluß an die kirchliche Tradition führen.
    So rät es der
    Apostel Paulus.
    Im 15. Kapitel des 1. Korintherbriefes schreibt er:
    „Ich mache euch auf merksam auf die Heilsbotschaft, die ich euch verkündet habe.
    Ihr habt sie angenommen, ihr steht darin fest, durch sie werdet ihr gerettet, wenn ihr sie genauso festhaltet, wie ich sie euch verkündet habe.
    Sonst hättet ihr vergebens geglaubt.“

    Der Apostel Johannes hat dieselbe Lehre uns vermittelt.
    Er fordert ebenfalls den Anschluß an die Tradition.
    „Das bleibe in euch, was ihr von Anfang an gehört habt.
    Wenn das in euch bleibt, was ihr von Anfang an gehört habt, so werdet ihr auch im Sohne und im Vater bleiben.“


    Die Wahrheit, meine lieben Freunde, erringt man nur durch viele Kämpfe.
    Der Irrtum kostet nichts.
    Amen."

    -

  • Gedenk- und WeihemonateDatum19.03.2019 10:31
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Nachtrag zum heutigen Hochfest des hl. Joseph:

    Auch der gesamte Monat März ist dem hl. Josef gewidmet, dem Patron der Kirche und der Sterbenden.



    Dazu eine Ansprache von
    Papst Benedikt XVI.
    vom Adventssonntag 2010:
    -

    "Liebe Brüder und Schwestern!

    An diesem Adventssonntag berichtet das Evangelium des hl. Matthäus, wie sich die Geburt Jesu aus der Sicht des hl. Joseph zugetragen hat.
    Er war der Verlobte Marias, aber „noch bevor sie zusammengekommen waren, zeigte sich, dass sie ein Kind erwartete - durch das Wirken des Heiligen Geistes" (Mt 1, 18).
    Der Sohn Gottes wurde in Erfüllung einer alten Prophezeiung (vgl. Jes 7,14) im Schoß einer Jungfrau Mensch.
    Dieses Geheimnis manifestiert die Liebe, die Weisheit und die Macht Gottes gegenüber der von der Sünde verletzten Menschheit.

    Der hl. Joseph wird als „gerechter Mann" (Mt 1, 19) bezeichnet, dem Gesetz Gottes treu, bereit, seinen Willen zu tun.
    Aus diesem Grund hat er am Geheimnis der Inkarnation teil,
    nachdem ein Engel des Herrn ihm im Traum erschienen war und ihm verkündet hatte:
    „Josef, Sohn Davids, fürchte dich nicht, Maria als deine Frau zu dir zu nehmen; denn das Kind, das sie erwartet,
    ist vom Heiligen Geist. Sie wird einen Sohn gebären;
    ihm sollst du den Namen Jesus geben; denn er wird sein Volk von seinen Sünden erlösen" (Mt 1, 20-21).
    So gab er den Gedanken, Maria in aller Stille zu entlassen,
    auf und nahm sie zu sich, denn nun sahen seine Augen in ihr das Werk Gottes.

    Der hl. Ambrosius kommentiert, dass sich „in Joseph die Liebenswürdigkeit und die Gestalt des Gerechten verwirklicht, um seine Qualität als Zeuge noch würdiger zu machen" (Exp. Ev. sec. Lucam II, 5: CCL 14, 32-33). Er, so fährt der hl. Ambrosius fort, „konnte den Tempel des Heiligen Geistes nicht beflecken, die Mutter des Herrn, den fruchtbaren Schoß des Geheimnisses" (ibid. II, 6: CCL 14, 33).
    In der Sicherheit, gerecht zu handeln, tat Joseph, „wie ihm der Engel des Herrn befohlen hatte, obwohl er verwirrt war.
    Auch indem er dem Kind, das über das ganze Universum herrschen wird, den Namen 'Jesus' gibt, reiht er sich in die Reihe der demütigen und treuen Diener ein, Engeln und Propheten, Märtyrern und Aposteln gleich - wie es die alten orientalischen Hymnen besingen.

    Der hl. Joseph verkündet die Wunder des Herrn, er bezeugt die Jungfräulichkeit Marias, eine ungeschuldete Tat des Herrn, und wird Schützer des Messias während seines irdischen Lebens.

    Verehren wir also den Pflegevater Jesu (vgl. CCC 532),

    denn in seiner Gestalt zeigt sich der neue Mensch,
    der mit Treue und Mut auf die Zukunft schaut,
    nicht seinem eigenen Plan folgt, sondern sich ganz der unendlichen Barmherzigkeit desjenigen hingibt, der die Prophezeiungen erfüllt und die Zeit der Erlösung anbrechen lässt.

    Liebe Freunde,
    dem hl. Joseph, dem allgemeinen Patron der Kirche,
    möchte ich alle Hirten anvertrauen und sie dazu aufrufen „den Christgläubigen und der ganzen Welt die demütige und tägliche Botschaft der Worte und Zeichen Christi zu verkünden" (Schreiben zum Beginn des Priesterjahres).

    Möge unser Leben sich immer mehr der Person Jesu angleichen, denn „nun nimmt Er, der das Wort ist, selbst einen Leib an, kommt als Mensch von Gott her und zieht das ganze Menschsein an sich, trägt es in das Wort Gottes hinein.." (Jesus von Nazareth, Freiburg 2006, 384).

    Rufen wir vertrauensvoll die Jungfrau Maria an, die voll der Gnade „von Gott Geschmückte", damit am jetzt schon nahen Weihnachtsfest sich unsere Augen öffnen und Jesus sehen und das Herz in dieser wunderbaren Begegnung der Liebe frohlocke.
    [....]

    -

    Und eine Predigt von Hw Prof. Spindelböck:

    -

    St. Josef - Patron der Sterbenden

    Der Monat März ist in besonderer Weise der Verehrung des heiligen Josef gewidmet.
    Die Kirche verehrt ihn als wahren Bräutigam und Ehemann der allerseligsten Jungfrau Maria, da er mit ihr in einer wahren, aber stets jungfräulichen Ehe verbunden war. Das Ziel dieser ehelichen Verbindung war es,
    dem aus der Jungfrau Maria Mensch gewordenen Sohn Gottes, unserem Herrn Jesus Christus, nach Gottes Plan die Liebe und Geborgenheit einer menschlichen Familie zuteil werden zu lassen. So durfte Josef der gesetzliche Vater Jesu sein und für die Heilige Familie liebevoll Sorge tragen
    .

    Über sein Leben wissen wir nicht viel.
    Es heißt in der Heiligen Schrift aber,
    daß er ein gerechter Mann war (vgl. Mt 1,19). Gerechtigkeit im biblischen Sinn ist als Vollkommenheit oder Heiligkeit zu sehen. Josef hatte also eine geglückte und geordnete Beziehung zu Gott und zu den Menschen. Josef von Nazaret verweigerte Gott nichts, was ihm zustand, er gab Gott die Ehre, vor allem durch seinen tätigen Gehorsam. Er liebte aber auch die Menschen, besonders jene, die ihm anvertraut waren.

    Obwohl die Heilige Schrift darüber nichts berichtet,
    nimmt die kirchliche Tradition mit Recht an, daß Josef in der Gegenwart Jesu und Mariens sterben durfte.
    Darum war sein Sterben ein überaus trostvolles.
    In diesem Sinn hat sich der Brauch entwickelt,
    den heiligen Josef als Fürbitter um eine gute Sterbestunde anzurufen.
    Denn die Stunde unseres Todes sowie seine Art und Weise sind nicht in unsere Macht gelegt. Wir können nur auf die göttliche Vorsehung vertrauen und darum beten, daß wir in rechter Vorbereitung und im Frieden mit Gott aus dem Leben scheiden. Wer könnte da ein wirksamerer Fürbitter sein, als jener gerechte Mann, der seine Seele dem Schöpfer in der liebevollen Anwesenheit und Fürsorge von Jesus und Maria zurückgeben durfte?
    Der heilige Josef wird daher in der Litanei als besonderer „Patron der Sterbenden“ (patrone morientium) angerufen.
    Manche verrichten auch ein Gebet zum heiligen Josef für alle Sterbenden des kommenden Tages oder der kommenden Nacht, ein gewiß sehr segensreicher Brauch!

    Ähnlich wie Josef während seines irdischen Lebens zurücktrat, um Platz zu machen für das Jesuskind, das ihm gemeinsam mit Maria, seiner jungfräulichen Gemahlin, anvertraut wurde, so ist er auch in der Geschichte der kirchlichen Heiligen­verehrung eher im Hintergrund geblieben. Die Päpste haben aber gerade in letzter Zeit wiederholt auf den Segen und die besondere Bedeutung seiner Verehrung hingewiesen (zuletzt Johannes Paul II. in seinem Apostolischen Schreiben „Redemptoris Custos“ vom 15. August 1989). Die heilige Theresia von Avila schreibt, sie könne sich nicht erinnern, den heiligen Josef jemals umsonst um Hilfe angerufen zu haben.
    St. Josef ist der besondere Schutzpatron der Kirche. Ihm wollen wir daher alle Lebenden, Sterbenden und Verstorbenen anempfehlen!

    -

    Anmerkung:
    Das angesprochene Gebet für die Sterbenden des Tages oder der Nacht
    lautet:
    -

    "Heiliger Josef,
    Du Nährvater Jesu Christi und wahrer Bräutigam der allerseligsten Jungfrau und Gottesmutter Maria,
    bitte für uns und für die Sterbenden dieses Tages / dieser Nacht

    "


    -

  • Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Lieber Sel, lieber Blasius
    Vielen Dank für den Hinweis auf das heutige Hochfest des hl. Joseph.

    Lieber Sel; zu Deiner Frage:
    Ja, an Hochfesten sowie an den Sonntagen ist das Fastengebot aufgehoben.


    [[File:Download (19).jpeg|left|auto]]
    Zum Hochfest des hl. Josef am heutigen 19.3.;
    der hl. Alphons Maria v. Liguori hebt besonders drei Gründe für die besondere Verehrung des hl. Josef hervor:
    -



    Erstens:
    weil Jesus ihn nicht nur wie ein Freund, sondern weil er ihn wie seinen Vater liebt;
    weshalb denn auch seine Fürsprache weit mächtiger ist, als die eines anderen Heiligen.

    Zweitens,
    weil der heilige Joseph besondere Macht gegendie bösen Geister,
    die uns in der Todesstunde anfechten,
    erlangt hat.
    Da Joseph unsern Heiland von den Nachstellungen des Herodes befreite, so hat Gott ihm die Macht erteilt,die Sterbenden vor den Angriffen des Teufels zu schützen.

    Drittens
    hat der Beistand, den Jesus und Maria dem heiligen Joseph in der
    Sterbstunde leisteten, ihm das Recht erlangt, auch seinen treuen Dienern einen heiligen, sanften Tod zu verschaffen.

    -


    Der hl. Hieronymus über das erste Kapitel des Matthäusevangeliums(Mt 1, 18-21) zu finden:

    -

    "Weshalb wird er nicht Kind einer gewöhnlichen Jungfrau, sondern einer verehelichten?
    Zunächst, damit durch den Stammbaum Josephs auch die Abstammung Marias erwiesen würde;
    zweitens, damit sie nicht als Gefallene von den Juden gesteinigt würde;
    drittens, damit sie auf der Flucht nach Ägypten eine Hilfe hätte.
    Der Martyrer Ignatius hat noch einen vierten Grund hinzugefügt, weshalb er Kind einer Verehelichten geworden ist, indem er sagte:
    Damit vor dem Teufel geheim gehalten würde, wer geboren ward, insofern als er meinte, es handle sich nicht um die Geburt aus einer Jungfrau, sondern um die aus einer Ehegattin."

    -

    Ich habe schon mehrfach auf die Auslegung der Kirchenväter hingewiesen,
    dass der Teufel und sein dämonischer Anhang bis zuletzt nicht wussten,
    ob es sich bei unserem Herrn um den Messias handelte.
    Daher auch die Frage des Satans bei der Versuchung Christi
    "Wenn du der Sohn Gottes bist.....?"
    +
    Verführungen der Welt / Versuchungen (6)
    +


    Der hl. Josef ist der Schutzpatron unserer Heiligen Mutter Kirche und.....
    der Patron der Sterbenden.....

    Ein anempfohlenes Fürbitt-Gebet für die Sterbenden des Tages oder der Nacht
    lautet:
    -
    "Heiliger Josef,
    Du Nährvater Jesu Christi und wahrer Bräutigam der allerseligsten Jungfrau und Gottesmutter Maria,
    bitte für uns und für die Sterbenden dieses Tages / dieser Nacht"


    -


    Aus dem Schott-Messbuch 1962:

    -

    "Fest des hl. Josef
    Bräutigam der allerseligsten Jungfrau Maria
    Bekenner

    1. Kl. – Farbe weiß

    Als Bräutigam der allerseligsten Jungfrau
    und als Nährvater des göttlichen Kindes
    war der hl. Joseph zu einer Würde erhoben, wie sie keinem anderen Heiligen zuteil wurde.
    Er war das Haupt und der Hüter der heiligen Familie zu Nazareth (vgl. die Präfation) und nahm so auch innigen Anteil am Werke der Erlösung.
    Am heutigen Feste wird in der Liturgie vorzugsweise dieser Anteilnahme gedacht,
    während die Kirche am 1. Mai den hl. Joseph als Mann der Arbeit feiert.
    Die liturgische Verehrung des hl. Joseph in einem eigenen Feste geht im Orient bis ins 10. Jahrhundert zurück, während sie im Abendlande erst seit dem 14. Jahrhundert stärker hervortritt.
    Papst Gregor XV. erhob das Fest 1621 zu einem gebotenen Feiertag.

    Um den heiligen Opferaltar geschart, begrüßen wir im Introitus den heiligen Nährvater ob seiner Tugenden unter dem Bilde einer hochstrebenden Palme und einer weitgeästeten Zeder.
    Wir erhoffen von seiner Fürsprache reiche Gnaden (Oratio),
    da ihm in der Kirche gleich Moses eine Schützerrolle zuteil wurde (die Worte der Lesung gelten in der Hl. Schrift von Moses).
    Wir freuen uns über seine hohe Begnadigung (Grad.)
    und über das Glück seiner schutzbefohlenen Kinder (Tract.).
    Das Evangelium zeigt uns den getreuen Hüter der Jungfräulichkeit Mariens und damit des hochheiligen Gnadengeheimnisses der Menschwerdung, das ihm geoffenbart wurde.
    Gottes Gnadenhuld war ständig mit ihm (Offert.).
    In der Communio sehen wir noch einmal das Bild des keuschen Bräutigams Mariä vor uns; es erfüllt uns mit Vertrauen auf seinen mächtigen Schutz.

    -

    Die hl. Messe:
    http://www.mariawalder-messbuch.de/as62/mrz/mrz19/index.html



    Freundliche Grüsse und Gottes Segen

  • @Irene / @harry49Datum19.03.2019 10:10
    Thema von Aquila im Forum Herzlich willkommen !

    Liebe Irene, lieber harry49

    Ich heisse euch im Forum herzlich willkommen.


    Freundliche Grüsse und Gottes Segen

  • Gebete - Sprüche - Weisheiten Datum17.03.2019 23:50
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus!

    Passend dazu:
    Prof. Max Thürkauf ( 1925 - 1993 )
    - langjähriger Professor für physikalische Chemie und Leiter desselben Institutes an der Universität Basel - drehte der auf der Grundlage der Wahrheitsfeindlichkeit arbeitenden Naturwissenschaft den Rücken und konvertierte zum wahren Glauben der Heiligen Mutter Kirche !
    Wir müssen nicht sonderlich betonen, dass ihm dadurch sogleich berufliche Steine in den Weg gelegt worden sind.
    (Verlust der Professur an der Universität Basel)
    Prof. Thürkauf liess sich nicht beirren und schrieb zahlreiche Bücher, um den Wahnwitz einer Naturwissenschaft auf Grundlage der menschlichen Hybris der Selbstvergötterung blosszustellen.

    In seinem Buch "Christuswärts - Glaubenshilfe gegen den naturwissenschaftlichen Atheismus" schrieb er Folgendes über den Unterschied zwischen Richtigkeit und Wahrheit:
    -

    [....]
    Christus ist die Wahrheit; in Ihm und durch Ihn wird sie siegen.
    Die Naturgesetze und besonders deren Beschreibungen durch den Menschen, die Chemie und die Physik, sind keine Wahrheiten sondern bloss Richtigkeiten.
    Im Gegensatz zu den Richtigkeiten, zu welchen eben auch die physikalisch-chemischen Gesetze gehören, sind die Wahrheiten unveränderlich .
    Sie sind den Menschen durch Offenbarungen zugänglich gemacht und als Dogmen der Kirche in die Sprache der Menschen übersetzt.

    Die
    V e r g ä n g l i c h k e i t
    der Naturgesetze

    und die
    B e s t ä n d i g k e i t
    der Wahrheit

    - eben der
    U n t e r s c h i e d
    zwischen Richtigkeit und Wahrheit -
    bringt Christus mit wenigen Worten zum Ausdruck:
    [....]
    -
    "Himmel und Erde werden vergehen;
    meine Worte aber werden nicht vergehen
    " (Mk 13,31)

    -
    +
    Die Ewige Wahrheit Jesus Christus
    +
    -

  • Wer ist der Antichrist ?Datum17.03.2019 23:40
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !

    Es liegt gleichsam in der Luft....
    das Konstrukt eines christuslos uniformen "Verstandes-Altares" einer "anständigen" Mehrheit, deren "Anstand" sich darin überbietet, Sünde, Gnade und Erlösung wegzutolerieren und stattdessen den menschlichen Abgründen "Verfassungsrechte" einzuräumen.
    Alleine dem wahren Glauben der Heiligen Mutter Kirche gegenüber zeigen sich die "Anständigen" verbissen feindselig.


    Es lohnt sich immer wieder aus der von
    Reinhard Raffalt verfassten Studie "Der Antichrist" aus dem Jahre 1966
    zu zitieren, welche

    -
    Die tiefste Sünde, die der Mensch begehen kann, ist die Begrenzung des menschlichen Lebens auf das irdische Dasein, die Einengung des Glückes auf sinnenhafte, körperliche Wohlfahrt, die Fesselung des Geistes an die Belange der Zeit.
    Ein solch gottwidriges Streben des vernunftbegabten Geschöpfes zeigt sich heute praktisch überall und auf allen Gebieten:
    Religion ist nur noch geduldet als private Angelegenheit.
    Ja, fast scheint es, die Tage seien gezählt, an dem die öffentliche Ausübung des Gotteskultes nicht mehr erlaubt sein wird.

    Zur Zeit des Antichristen
    unterscheidet man nicht mehr zwischen „Gut und Böse“, sondern zwischen „sozial und asozial“.
    Oberster moralischer Grundsatz ist es, so zu leben, um niemanden Schaden erleiden zu lassen.
    Der Widersacher Gottes in Menschengestalt wird die christliche Moral aufrechterhalten,
    aber auf ihren Urheber verzichten, ja diesen vollkommen ausschalten.
    Zu diesem Zweck werden die Kirchen umgeformt zu moralischen (rein humanistischen) Einrichtungen im Dienste des weltumfassenden Staatsapparates,
    der die Menschheit einem identischen Gesetz unterwirft
    .
    Der Gotteslästerer bedient sich des Heiligen, um das Heilige zu entweihen; er bedient sich Gottes, um ihn abzusetzen.

    Er bedient sich der Wahrheit, um sie zu relativieren

    Der Antichrist verwirklicht den `Weltfrieden´und verlangt als Preis den Verzicht auf die Unsterblichkeit der Seele und die Abschaffung der Persönlichkeit.
    Er benützt die Lehre Christi zum Erweis einer gesitteten Gesellschaftsordnung, in der die Religionen zum `Kodex´ für richtiges Verhalten werden.
    Demzufolge lassen sich Judentum, Christentum und Islam, Buddhismus und Hinduismus
    ohne Mühe vereinen

    da von jeder dieser Religionsformen der Verzicht auf die Definition eines Gottesbegriffes verlangt wird (soweit sie bisher einen solchen zur Voraussetzung hatten).
    Der Mensch wird in psychologischer Gleichschaltung zum ausschließlichen Gemeinwesen und handelt dafür ein Maximum an irdischem Glück ein.
    Seine Freiheit verwandelt sich in das lustvolle Vergnügen, das er am Ausleben seiner Triebe finden darf, solange dadurch kein asoziales Verhalten heraufbeschworen wird.

    [....]
    Der Antichrist, der sich zur Spitze der Menschheit emporschwingen wird, wird die Maske des Guten tragen.
    Um seine Ziele zu erreichen, ist ein allgemeiner Glaubensabfall vonnöten.
    Diesen Glaubensabfall wird nicht nur die Schein-Christen erreichen,
    sondern die Kirche selbst!


    Heerscharen von Kritiklosen werden vom Glauben abfallen, ohne es zu merken.
    Die Gesellschaft wird ‚mechanisiert‘;
    [....]
    Kardinal Newmanhielt es für möglich, dass „der größte Gottesfeind aus der Kirche selbst erwachsen könne“.
    Der Antichrist wird alsdann der`Vernunft´ zur Allmacht verholfen und die Wahrheit durch die Toleranz in viele Halbwahrheiten zerlegt haben.
    Für die standhaften Christenwird alsdann die Versuchung am größten sein, das irdische Leben als das höchste Gut zu halten, nämlich gerade in dem Augenblick,
    da sie es verlassen müssen…

    -

    Blicken wir auf die aktuelle Situation, so erfährt diese vor mehr als 50 Jahren verfasste Studie eine Bestnote bezüglich ihrer Richtigkeit.
    Medial orchestrierte "psychologische Gleichschaltung" mittels klima-, gender- oder weltreligiösem, dem Todeskult angepassten, Einheitsmäntelchen unter Ausschluss der Ewigen Wahrheit Jesus Christus.
    Die antichristliche Vorarbeit ist in vollem Gange.

    -

  • Lehre von der TraditionDatum17.03.2019 23:01
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Lieber Sel

    In der Tat ist und bleibt die Tridentinische Messe - die Alte Messe - die "hl. Messe der Jahrhunderte !
    Im von @Blasius geposteten Artikel fällt ein Name besonders in Gewicht;
    Erzbischof Bugnini, der bei der Einschleusung der "Neuen Messe" eine tragende Rolle gespielt hat... übrigens unter Mitwirkung von 6 protestantischen "Theologen" !?

    Dazu der Artikel von Dr. F. Bentz in "St Athanasius Bote" Dezember 2015)
    "Die gelähmte Kirche":
    -

    [....]
    Wo Heiliges entfernt wurde, bleibt kein Vakuum, kein luftleerer Raum !
    [....]
    Wir wissen es:
    Unter der Regie eines Erzbischofs Bugnini ( Freimaurer mit oder ohne Schurz )
    und unter der Assistenz von 6 protestantischen Theologen hat man das
    hl. Messopfer der katholischen Kirche schwer beschädigt.
    Der "Volksaltar" trat an Stelle des Opferaltares.

    Der Opferpriester wurde zum Vorsteher einer Mahlfeier.
    Die wenigsten wissen es:
    Das war vier Jahre nach dem II. Vatikanischen Konzil und entgegenwesentlicher Beschlüsse des Konzils !
    Eine folgenschwere Revolution !
    Damit verbunden war ein Umsturz in Theologie, Moral und Disziplin der Kirche.
    [....]
    Diese eine heilige katholische und apostolische Kirche ist seit einem halben Jahrhundert wie gelähmt.
    Die Bischöfe haben sich mit dem Zeitgeist und den Medien arrangiert, Gott sei es geklagt !
    Das treue katholische Volk fühlt sich im Stich gelassen.
    Die Ursachen ?
    Da gibt es sicher mehrere. Die entscheidende aber ist:
    Wir haben das Heilige verloren, sogar das Allerheiligste.
    So werden wir von den Dämonen arg bedrängt,
    die einzelnen Gläubigen, unser ganzes Volk. Das ist entscheidend:
    Die hl. Messe ist das Herz der Kirche,
    die Kirche aber ist das Herz der Gesellschaft, des ganzen Volkes.
    Wenn das Herz krank ist, ist der ganze Organismus krank.
    Wieviele wissen noch um die heiligmachende Gnade, um die Gotteskindschaft Bescheid ?
    Sie entscheidet alles.
    Ihr Verlust bedeutet das Nichts, bedeutet die Dunkelheit, bedeutet die Hölle.

    Völker, die Gott verloren haben, gehen zu Grunde.
    Davor kann sie nichts bewahren, weder Reichtum noch Militär.

    -





    Freundliche Grüsse und Gottes Segen
    -

  • Gegenwart ChristiDatum16.03.2019 22:56
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus!

    Zum zweiten Fastensonntag:

    -
    "Herr Jesus Christus!
    Mit demütigem Vertrauen kommen wir zu Dir, dem Freund der Sünder.
    Wir glauben an Dich und an Deine Liebe zu uns Menschen.

    Wir beten Dich an im Sakrament Deiner Liebe.
    [[File:f11t10p19850n5_NbwzLQUs.jpg|none|auto]][[File:Download (18).jpeg|none|auto]]


    Einst haben die Pharisäer über Dich gemurrt.Sie sagten:
    Dieser nimmt sich der Sünder an !
    Er isst sogar mit ihnen ! (Lk 15,2)
    Auch hier bist Du, um Dich der Sünder anzunehmen.

    Denn nicht die Gesunden bedürfen des Arztes, sondern die Kranken.
    In Demut bekennen auch wir uns als Sünder vor Dir.
    Zwar hast Du uns schon in der Taufe durch Dein Blut geheiligt.
    Aber solange wir auf dieser Erde leben, fallen wir immer wieder in Schuld.
    Doch sooft wir auch sündigen,
    Du nimmst uns in Güte auf, wenn wir nur mit ehrlicher Reue zu Dir kommen.


    Herr, zu wem sollten wir sonst gehen, Du allein nimmst Dich der Sünder an.
    Du wirst das geknickte Rohr nicht zerbrechen und den glimmenden Docht nicht auslöschen.
    Ja, Du selber, der ganz Heilige, hast unsere Sünden auf Dich genommen. An Deinem Leibe hast Du sie hinaufgetragen auf das Kreuzesholz. (1 Petr, 2,24)
    Ob unserer Sünden warst Du verwundet, ob unserer Frevel zerschlagen.
    Zu unserem Heile lag die Züchtigung auf Dir, Durch Deine Striemen wird uns Heilung.

    Der Herr legte auf Dich die Sündenschuld von uns allen.
    Du wurdest geopfert weil Du selbst es wolltest.

    [[File:a_8_1b8f40ff (3).jpeg|left|auto]]Herr und Gott, Lamm Gottes, Sohn des Vaters, das Du hinwegnimmst die Sünden der Welt:
    Erbarme Dich unser!
    das Du hinwegnimmst die Sünden der Welt:
    Nimm unser Flehen gnädig auf!

    Du sitztest zur Rechten des Vaters: Erbarme Dich unser!


    Herr, erhöre unser Gebet, und lass unser Rufen zu Dir kommen


    Lasset uns beten:
    Gott himmlischer Vater, Du hast Deinen Sohn nicht in die Welt gesandt, dass Er die Welt richte, sondern dass die Welt durch Ihn gerettet werden.
    Siehe darum mit Erbarmen auf uns Sünder herab.
    In demütigem Vertrauen nehmen wir unsere Zuflucht zu Seinem Erlöserherzen.
    Lass uns durch Deine Gnade innerlich erneuert und geheiligt werden, damit wir in wahrer Freude das Fest Seiner Auferstehung mit Ihm feiern können.
    Der mit Dir lebt und herrscht von Ewigkeit zu Ewigkeit.

    Amen.
    Ehre sei dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste wie es war im Anfang so auch jetzt und allezeit und in Ewigkeit."

    -

    Entnommen aus:
    "VENITE ADOREMUS
    Eucharistische Gebete für das Kirchenjahr"

    -

  • Aschermittwoch / FastenzeitDatum16.03.2019 21:52
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Zum Zweiten Fastensonntag - "Reminiscere" -:
    Mit "Reminiscere" beginnt der Introitus der hl. Messe (Ps. 24, 6 3 u. 22):
    Aus dem Schott-Messbuch 1962:
    -

    Reminiscere miserationum tuarum, Domine, et misericordiæ tuæ, quæ a sæculo sunt: ne umquam dominentur nobis inimici nostri: libera nos, Deus Israel, ex omnibus angustiis nostris. (Ps. ibid. 1-2) Ad te, Domine, levavi animam meam: Deus meus, in te confido, non erubescam.
    V Gloria Patri, et Filio, et Spiritui Sancto. Sicut erat in principio, et nunc, et semper, et in sæcula sæculorum. Amen. – Reminiscere (usque ad Ps.).

    Herr, denk an Deine Güte, Dein Erbarmen, die seit ewig währen; nie mögen unsre Feinde herrschen über uns. Befreie uns, Gott Israels, aus allen unsern Nöten. (Ps. ebd. 1-2) Zu Dir erhebe ich meine Seele, o Herr; mein Gott, auf Dich vertraue ich: drob wird ich nicht erröten.
    V Ehre sei dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste. Wie es war im Anfang, so auch jetzt und allezeit und in Ewigkeit. Amen. – Herr, denk an Deine Güte (bis zum Ps.).
    -


    EINFÜHRUNG


    Stationskirche: St. Maria in Domnica
    1. Kl. – Farbe violett

    Die Mahnung der heutigen Epistel ist in erster Linie an die gerichtet, die in den Bischofskirchen am vorhergehenden Quatember-Samstag die hl. Weihen erhalten haben; sie gilt aber auch uns allen. Flehend schauen wir nach den Erbarmungen Gottes aus (Intr.).
    Wir scharen uns
    um den Altar, auf dem wir in der Feier der hl. Messe den verklärten Herrn
    (der Altar = der Berg Tabor – Evangelium) vor uns haben
    .
    Wir sind bereit, die Wege der Sünde zu verlassen (Epistel)
    und den Weg der Gebote zu wandeln (Offert.).
    In der hl. Kommunion wird unsre Seele selbst ein Tabor und erhält das Anrecht auf die ewige Verklärung.

    -

    Die hl. Messe:
    http://www.mariawalder-messbuch.de/as62/...aso2/index.html



    Kardinal Ildefonso Schuster (1880-1954):
    -
    "Wie tief wurzelt das hl. Kreuz im Herzen Jesu!
    Auch inmitten der Herrlichkeit auf dem Tabor redet der Herr mit Moses und Elias von seinem baldigen Tode.
    Er beweist uns dadurch die ganze Glut seiner Liebe, die ihn antrieb,
    sich für uns zu opfern.
    "



    Der Benediktinerpater Dom Prosper Gueranger (1805-1875):
    -
    " Die aufrichtige Reue ihrer Verirrung, das demütige Bekenntnis, der feste Vorsatz, von nun an treu zu bleiben:
    das sind die einzigen und leichten Bedingungen, welcher der Vater von seinen verlorenen Söhnen fordert, um ihnen dagegen die ganze Fülle seiner Liebe zu schenken."
    -
    +
    Der verlorene Sohn
    +
    -

  • VATER UNSERDatum16.03.2019 21:33
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Lieber Meister Eckhart

    Ich denke, dass die Worte des protestantischen Konvertiten und Philosophen Dietrich von Hildebrand (1889 - 1977) in der Tat nicht Wenigen aus der Seele sprechen dürften....freilich heute nur noch bei der "Minderheit", bei den sich nicht dem Zeitgeist überliefert habenden Katholiken.
    Der in den vorigen Beiträgen erwähnte "Neuübersetzer" des "Vater unsers" gehört nicht dazu.


    Nachfolgend der ausführliche Text von Dietrich von Hildebrand
    "Der verwüstete Weinberg"

    -

    Aber gerade darum ist die Verwüstung des Weinbergs des Herrn eine Prüfung, eine Stunde der Bewährung unseres Glaubens
    - ein Aufruf, mehr zu glauben, zu hoffen, zu lieben.

    Aber es ist auch eine Stunde der Bewährung, die eine ganz neue Wachsamkeit fordert.
    Und damit kommen wir zu einer weiteren notwendigen Antwort:
    Wir müssen uns bewusst sein, dass unsere Zeit der des Arianismus gleicht und wir immer mit großer Vorsicht darauf achten müssen, dass wir nicht, ohne es zu merken, vergiftet werden.

    Wir dürfen die Macht der Ideen, die die Luft in einer Zeit erfüllen, nicht unterschätzen, die Ansteckungsgefahr eines geistigen Klimas, in dem wir täglich leben und auch nicht die Gefahr der Abstumpfung durch die Gewohnheit.
    Am Anfang sieht man vielleicht die Verwüstung des Weinbergs an einer Stelle und reagiert in der richtigen Weise. Aber „gutta cavat lapidem - non vi sed saepe cadendo",
    „Steter Tropfen höhlt den Stein" - nach einiger Zeit schon gewöhnt man sich daran.

    Dazu trägt noch die Tatsache bei, dass die Verwüstung des Weinbergs ja ein wachsender Prozess ist und so erscheint uns in einem fortgeschritteneren Stadium der Verwüstung das schon als harmlos, was einem früheren Stadium angehört. Wir werden abgestumpft einerseits durch die Gewohnheit, andererseits durch die Tatsache, dass die Verwüstung fortschreitet und im Lichte der fortgeschrittenen Verwüstung das Frühere harmlos erscheint.

    Aber noch schlimmer als die Abstumpfung ist die Ansteckung.
    Die erste Bedingung, um keinem von beiden zum Opfer zu fallen ist:
    Uns völlig der außergewöhnlichen Situation bewusst zu sein in der wir heute leben.
    Der heilige Petrus sagt uns:
    « Fratres, sobrii estote et vigilate, quia adversarius vester diabolus tamquam leo rugiens circuit quaerens quem devoret",
    „Seid wachsam, Brüder, denn euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlinge"

    Diese Wachsamkeit bezog sich noch vor 50 Jahre vor allem auf unsere Versuchungen zur Sünde, auf die Gefahr, Gott zu beleidigen durch Sünden der Unreinheit, des Pharisäismus, des Hochmuts, der Habgier, des Ehrgeizes und des Mangels an Nächstenliebe, auf den Ungehorsam gegen die Gebote Gottes.

    Gewiss, auch damals bestand die Gefahr der Versuchung durch Geistesströmungen der Zeit, die mit der Offenbarung Christi nicht vereinbar waren
    -aber diese Strömungen blieben außerhalb der Kirche und es bestand die Gefahr, durch sie von der Kirche abzufallen (was oft genug vorkam).

    Aber heute entfalten sich diese Geistesströmungen innerhalb der Kirche.
    Wir hören sie in Predigten und Hirtenbriefen, lesen sie in Büchern weitbekannter Theologen.
    Da sie sich ungestört entfalten können, ist es für den schlichten Gläubigen viel schwerer,
    sie in ihrer Unverträglichkeit mit dem „depositum catholicae fidei" zu erkennen

    Wir müssen darum den Aufruf des heiligen Petrus zur Wachsamkeit auch in ganz besonderer Weise auf die Wachsamkeit gegenüber Häresien in der Kirche beziehen.
    Wir müssen uns stärker vergewissern, ob nicht in neuen Büchern katholischer Theologen, in Predigten Häretisches enthalten ist.

    Früher war das „Imprimatur" eine große Garantie und erst recht der Index.

    Aber heutzutage ist es an uns, eine besondere Wachsamkeit zu entwickeln,
    ein heiliges Misstrauen, denn wir leben nicht nur in einer verpesteten Welt, sondern in einem verwüsteten Weinberg
    .
    Diese Wachsamkeit, diese heilige Furcht vor Ansteckung verlangt Gott von uns in dieser Prüfung.

    Es wäre ein Mangel an Demut, wenn wir glaubten, eine Ansteckung komme für uns nicht in Frage.
    Es wäre eine auf Hochmut beruhende falsche Sicherheit zu glauben,
    man sei immun.
    Jeder muss sich seiner Gebrechlichkeit bewusst sein und diese Wachsamkeit als eine Forderung Gottes in der Prüfung, durch die wir gehen, ansehen.

    Wir müssen uns nähren mit dem Gedankengut der großen Theologen der Vergangenheit,
    den Werken des heiligen Augustinus, Anselm, Thomas, Franz von Sales und Kardinal Newman.
    Wappnen wir unsere Seele gegen das Eindringen des Giftes durch das Lesen der von dem Tridentinischen und dem 1. Vatikanischen Konzil ausgesprochenen Verurteilungen von Irrtümern.
    Schärfen wir unseren Sinn für das spezifisch übernatürliche Ethos durch die Lektüre der Heiligenleben.
    Bewahren wir den lebendigen Kontakt mit den Heiligen,
    bitten wir sie um ihre Fürsprache.

    Und weiterhin müssen wir mit allen Kräften kämpfen
    - jeder im Rahmen der ihm gegebenen Möglichkeiten –
    gegen alle Häresien, die heute ohne erneute Verurteilung, ohne Anathema, ohne Exkommunikation der Häretiker täglich verbreitet werden.

    Lassen wir uns nicht durch Phrasen über die Einheit der Katholiken hindern, an diesem heiligen Kampf teilzunehmen. Vergessen wir nicht, dass der heilige Franz von Sales - der Heilige der Sanftmut - uns in der „Introduction a la vie devote" zuruft:
    „Ich nenne hier vor allem die offenkundigen Feinde Gottes und seiner Kirche;
    sie muss man offen anprangern, soviel man nur kann.
    Es ist ein Liebesdienst, laut vor dem Wolf zu warnen, wenn er in die Schafherde einbricht oder sie umschleicht.
    ""
    -

    -

    Diesen Text schrieb Dietrich von Hildebrand kurz vor seinem Tode bereits im Jahre 1973 (!)
    Heute ist die Verwüstung teils derart weit fortgeschritten, dass die katholische Identität kaum mehr erkennbar ist.



    Freundliche Grüsse und Gottes Segen

  • Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Lieber Blasius

    Einmal mehr möchte ich zur Wachsamkeit gegenüber verbreiteten ang. "Botschaften" mahnen.
    So auch im Falle von "Jean-Marc".

    Der Grundgedanke der Hinführung zur Heilung von Seele und Leib durch unseren Herrn und Gott Jesus Christus ist unbestritten zutreffend.
    Im Lichte der Lehre der Kirche gesehen werden allerdings die Ungereimtheiten in der ang "Botschaft" an "Jean-Marc" offensichtlich.


    - Gleich der Titel der Schrift "Wort der Allerheiligsten Dreifaltigkeit"
    ist in sich stossend.
    Das Ewige WORT des DES Ewigen VATERS ist IST alleine DER EINZIG GEBORENE, IN EWIGKEIT GEZEUGTE SOHN JESUS CHRISTUS.
    +
    Das Wort ist Fleisch geworden; die Menschwerdung Gottes
    +


    - Die allerseligste Jungfrau und Gottesmutter Maria kann nicht "um Heilung" gebeten werden, wohl aber um ihre mächtige Fürsprache bei ihrem Göttlichen Sohn.
    +
    Maria- Vermittlerin aller Gnaden
    +


    - Zur Heilung von Seele und Leib bedarf es nicht zwingend "gesunde reine Luft" etc....denn für unseren Herrn und Gott Jesus Christus ist nichts unmöglich.
    So schlagen die geschenkten Gnaden des Heiligen Geistes überall dort Wurzeln, wo sich ein bussfertiges Herz in demütigem Vertrauen der seelenheilenden Barmherzigkeit Christi öffnet, deren Heilmittel die heiligen Sakramente sind.
    +
    Die Gnaden
    +


    Alleine schon aufgrund obiger Aspekte kann es sich bei den Texten von "Jean-Marc" lediglich um eigene zu Papier gebrachte - sicherlich gut gemeinte - Gedankengänge, nicht aber um "göttliche Mitteilungen" handeln.




    Freundliche Grüsse und Gottes Segen

  • VATER UNSERDatum15.03.2019 23:54
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Lieber Stjepan

    .
    Du hast es sehr schön auseinandergefaltet und den geistigen Unsinn dieses "Theologen" aufgezeigt.
    Dieser Herr Jentzmik gehört mit in das Gruselkabinett der modernistischen Theologie.

    Hw Prof. May in einem Interview mit der "Kirchlichen Rundschau":

    -

    .
    „Was in dieser Zeit vor sich gegangen ist, das ist die – versuchte – Selbstzerstörung.“
    .
    Die Zerstörung der kirchlichen Lehre geht von den Theologen aus.“
    .

    „Lieber Dutzende von Professoren und vielleicht ganze Fakultäten verlieren als diese Einfallstore der Häresie weiter offen halten.“
    .
    „Das Schlimmste, was der Kirche in der gegenwärtigen Krise passieren könnte, wäre die Nachgiebigkeit gegenüber den Forderungen des Progressismus und des Zeitgeistes – was beides oft zusammenfällt.“
    .
    Es ist offenkundig, daß die Krise der Kirche eine Krise der Bischöfe ist.“

    -


    Was diese geistigen Brandstifter wollen, ist den Weinberg des Herrn zu verwüsten !

    Der Konvertit ( ehemals Protestant ) und Philosoph Dietrich von Hildebrand (1889 - 1977) hat einige Jahre vor seinem Tod in seinem Buch
    "Der verwüstete Weinberg"
    vor den Gefahren der Glaubensverwässerung v.a. durch innere Feinde gewarnt.
    So schrieb er bereits 1973 (!) Folgendes

    -
    [....]

    "Wir müssen uns nähren mit dem Gedankengut der großen Theologen der Vergangenheit,
    den Werken des heiligen Augustinus, Anselm, Thomas, Franz von Sales und Kardinal Newman.
    Wappnen wir unsere Seele gegen das Eindringen des Giftes durch das Lesen der von dem Tridentinischen und dem 1. Vatikanischen Konzil ausgesprochenen Verurteilungen von Irrtümern.
    Schärfen wir unseren Sinn für das spezifisch übernatürliche Ethos durch die Lektüre der Heiligenleben.
    Bewahren wir den lebendigen Kontakt mit den Heiligen, bitten wir sie um ihre Fürsprache.
    Und weiterhin müssen wir mit allen Kräften kämpfen
    - jeder im Rahmen der ihm gegebenen Möglichkeiten –
    gegen alle Häresien, die heute ohne erneute Verurteilung, ohne Anathema, ohne Exkommunikation der Häretiker täglich verbreitet werden.

    Lassen wir uns nicht durch Phrasen über die Einheit der Katholiken hindern, an diesem heiligen Kampf teilzunehmen.
    Vergessen wir nicht, dass der heilige Franz von Sales
    - der Heilige der Sanftmut - uns in der „Introduction a la vie devote" zuruft:
    „Ich nenne hier vor allem die offenkundigen Feinde Gottes und seiner Kirche; sie muss man offen anprangern, soviel man nur kann.
    Es ist ein Liebesdienst, laut vor dem Wolf zu warnen, wenn er in die Schafherde einbricht oder sie umschleicht.
    ""

    -


    Herr Jentzmik
    masst sich an über der hl. Tradition stehen zu können.
    Dieses Gift menschengedachter Relativierungen wütet heute schlimmer denn je innerhalb der Kirche. Die von ihm verfasste "Neuübersetzung" zeugt davon.
    Nehmen wir ein Beispiel:
    So stösst auch er sich u.a. etwa an der Bitte "und führe uns nicht in Versuchung".


    Immer wieder wird als ang. "Widerspruch" zu
    "und führe uns nicht in Versuchung" auf den Brief des hl. Jakobus Bezug genommen.

    Im Brief des hl. Jakobus lesen wir bei 1,12-15 (Vulgata):
    -

    12 Selig der Mann, der die Anfechtung besteht; denn als ein Bewährter wird er den Kranz des Lebens empfangen, den der Herr denen verhiess, die ihn lieben.
    13 Niemand, der versucht wird, sage: »Von Gott werde ich versuchtDenn Gott kann nicht zum Bösen versucht werden und versucht auch selber niemand.
    14 Vielmehr wird jeder versucht, weil er von seiner eigenen Begierde gereizt und gelockt wird.
    15 Hat aber die Begierde einmal empfangen, gebiert sie die Sünde; die Sünde aber gebiert, wenn sie vollbracht ist, den Tod. "

    -

    Dieser angebliche "Widerspruch" ist denn aber keiner.
    Weshalb ?

    Zunächst darf der Text des Jakobusbriefes nicht parallel zur diskutierten
    "Vater unser"-Bitte gesehen werden.
    Der hl. Jakobus spricht hier vom unantastbar hochheiligen erhabenen Wesen Gottes.
    Der Allerheiligsten Dreifaltigkeit, Gott ist jegliches Böse fern und somit kann an ihn auch keine Versuchung herantreten

    "Denn Gott kann nicht zum Bösen versucht werden"

    und selbstredend kann er auch niemanden zum Bösen versuchen.
    "und versucht auch selber niemand."

    Die Gefahr der Verführung liegt in der Selbstsucht:
    "Vielmehr wird jeder versucht, weil er von seiner eigenen Begierde gereizt und gelockt wird"


    Was heisst dies nun für das Verständnis von "und führe uns nicht in Versuchung"?

    Zum Einen, dass wie gesehen Gott seinem Wesen nach nicht versuchen kann
    und
    zum Anderen aber, dass Er aber sehr wohl in Versuchung "führen kann
    - nicht selber versucht werden oder versuchen ! Und nur das sagt der hl. Jakobus ! -
    im Sinne der Zulassung einer Anfechtung / Prüfung durch den personalen Versucher, Satan,:
    "Selig der Mann, der die Anfechtung besteht; denn als ein Bewährter wird er den Kranz des Lebens empfangen, den der Herr denen verhiess, die ihn lieben."

    und dass "und führe uns nicht in Versuchung" die Bitte um Licht und Bereitschaft für den göttlichen Willen bedeutet, damit nicht die eigene Selbstsucht durch die Einwilligung zur (Tod)-Sünde zur Frucht des ewigen Todes werde:
    "Hat aber die Begierde einmal empfangen, gebiert sie die Sünde; die Sünde aber gebiert, wenn sie vollbracht ist, den Tod".




    Freundliche Grüsse und Gottes Segen

  • Stufen zur VollkommenheitDatum14.03.2019 23:27
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Der hl. Josefmaria Escriva (1902-1975) - Begründer des "Opus Dei" -
    schreibt Tröstliches und Erbauliches bez. des Strebens nach Heiligkeit / Vollkommenheit:
    -

    Heilig sein heißt so leben, wie unser Vater im Himmel es will.
    Ihr werdet einwenden, das sei schwierig.
    Ja, das Ideal ist sehr hoch.
    Aber gleichzeitig ist es leicht: es liegt in Reichweite.
    Wenn jemand krank wird, kommt es manchmal vor, daß man das richtige Medikament nicht findet.
    Ganz anders ist es im Übernatürlichen;
    die Medizin ist immer nahe:
    Jesus Christus, gegenwärtig in der heiligen Eucharistie
    ,
    der uns darüber hinaus seine Gnade in den anderen Sakramenten schenkt, die er für uns eingesetzt hat.


    Wiederholen wir in Worten und Werken:
    Herr, ich vertraue auf Dich, mir genügt Deine allgemeine Vorsehung, Deine tägliche Hilfe.
    Nicht große Wunder sollen wir von Gott erbitten - warum auch? -,
    wohl aber, daß Er unseren Glauben vermehre, unseren Verstand erleuchte und unseren Willen stärke.
    Jesus bleibt immer bei uns und verhält sich als der, der Er ist.

    Seit Beginn meiner Seelsorge habe ich euch vor einer falschen Vergöttlichung gewarnt.
    Laß dich nicht dadurch verwirren, daß du weißt, aus welchem Stoff du bist: aus Lehm.
    Das soll dich nicht bekümmern, denn du und ich,
    wir sind Kinder Gottes
    - darin besteht die gute Vergöttlichung -,
    auserwählt durch den Ruf Gottes seit Ewigkeit:
    In Ihm hat Er uns schon vor Erschaffung der Welt auserwählt,
    daß wir heilig und untadelig vor Ihm seien

    (Eph 1,4).
    Gott besonders zugehörig, werden wir als seine Werkzeuge, trotz unserer Erbärmlichkeiten, wirksam sein, wenn wir unsere eigene Schwäche, deren Ausmaß in den Versuchungen zur Sünde spürbar wird, niemals vergessen.

    Wenn ihr euch angesichts einer vielleicht besonders lebendigen Erfahrung eurer eigenen Mittelmäßigkeit entmutigt fühlt, dann ist der Augenblick gekommen,
    sich ganz den Händen Gottes zu überlassen.

    Selbst in den Augenblicken, da wir unsere Begrenztheit besonders eindringlich spüren,
    können und müssen wir zu
    Gott dem Vater,
    Gott dem Sohn
    und Gott dem Heiligen Geist

    aufschauen, denn wir sind Teilhaberam göttlichen Leben
    .
    Niemals gibt es einen berechtigten Grund zurückzublicken (Vgl. Lk 9,62):
    Der Herr steht an unserer Seite.
    Wir müssen treu und loyal sein, unseren Pflichten nachkommen und in Jesus die Liebe und den Ansporn dazu finden, die Fehler der anderen zu verstehen und unsere eigenen Fehler zu überwinden.
    Und so wird selbst noch alle Verzagtheit - deine, meine und die aller Menschen -
    das Reich Christi tragen helfen.

    Erkennen wir unsere Krankheiten an, aber bekennen wir die Macht Gottes.
    Der Optimismus, die Freude, die feste Überzeugung, daß der Herr sich unser bedienen will,
    müssen das Leben eines Christen prägen.
    Wenn wir uns als Teil dieser heiligen Kirche fühlen, wenn wir uns vom festen Felsen Petri getragen und durch das Wirken des Heiligen Geistes gestützt wissen, dann werden wir uns dazu entscheiden, die kleinen Pflichten jedes Augenblicks zu erfüllen:
    jeden Tag ein wenig zu säen.
    Und die Ernte wird die Scheunen bis zum Bersten füllen.

    [....]
    Bemühen wir uns darum, in der Tiefe unseres Herzens ein starkes, überwältigendes
    Verlangen nach Heiligkeit zu erwecken, auch wenn unsere Elendigkeit uns noch so klar vor Augen steht.

    Seid deswegen ohne Sorge;
    die persönlichen Fehler werden um so deutlicher, je mehr man auf dem Weg des inneren Lebens fortschreitet.
    Dies rührt daher, daß die Gnade Gottes wie ein Vergrößerungsglas wirkt und Winziges
    - ein Staubpartikel oder ein Sandkorn - riesengroß erscheinen läßt;
    denn die Seele erlangt ein hohes Feingefühl für das Göttliche, und das Gewissen, das nur die Reinheit Gottes stillen kann,
    stößt sich bereits am leisesten Schatten...


    Sage jetzt dem Herrn aus deinem tiefen Herzensgrunde:
    ja, Herr, ich will heilig werden, ich will Dein würdiger Jünger sein und Dir bedingungslos folgen. Und nimm dir zugleich vor, die herrlichen Ideale, die du in diesem Augenblick empfindest, jeden Tag zu erneuern.
    [....]
    Die "große" Heiligkeit besteht im Erfüllen der "kleinen Pflichten" jeden Augenblicks.
    [....]
    Der Weg zur Heiligkeit ist ein Weg des Gebetes; und das Gebet muß nach und nach in der Seele Wurzeln schlagen, so wie ein kleines Samenkorn, das sich später in einen dichtbelaubten Baum verwandelt."

    -

  • Aschermittwoch / FastenzeitDatum13.03.2019 23:58
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Prälat Wilhelm Imkamp über die unveränderliche Wahrheit,
    die heute als so gar nicht mehr "zeitgemäss" gesehen wird....:
    -

    Jesus ist kein Softi,
    seine Erlösungsbotschaft ist eine Botschaft der Buße und Umkehr.

    Das sagt er uns heute, und zwar sehr deutlich.

    Die Erlösung besteht eben nicht darin, daß Sünde und Verdammnis abgeschafft wären, sondern darin, daß die Sünde keine Herrschaft mehr über uns haben muß, und daß die Verdammnis vermeidbar ist,
    wenn wir Buße tun, und uns bekehren

    Der erste Schritt dazu ist eine gute Beichte.
    Nicht aufschieben, der Zeitrahmen ist eng!


    -

    Siehe dazu bitte auch:
    Lossprechung von den Sünden

    und
    Die kostbare Zeit
    -

  • Quiz - Leichte Fragen zur Bibel -Datum13.03.2019 23:55
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Lieber benedikt

    Deine tägliche Anwesenheit ist eine Bereicherung für das Forum.
    Wir alle hoffen auf Deine baldige Wiederkehr.
    Ich schliesse mich den Genesungswünschen gerne an und schliesse Dich in meine Gebete mit ein.


    Freundliche Grüsse und Gottes Segen

  • Quiz - Leichte Fragen zur Bibel -Datum12.03.2019 23:57
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Lieber benedikt, liebe Mitleser

    Noch eine kurze Anmerkung zur Hochzeit zu Kana:

    Das von unserm Herrn hier gewirkte erste Wunder
    offenbarrte die Herrschermacht Christi über die Elemente durch die Verwandlung des Wassers in Wein
    Es gehört zu den am 6. Januar gefeierten drei Offenbarungen unseres Herrn, am Hochfest Epiphanie - die Erscheinung des Herrn.

    Diendrei Offenbarungen unseres Herrn und Gottes Jesus Christus:


    1.
    Anbetung und Huldigung durch die Weisen, der hl. Drei Könige Caspar, Melchior und Balthasar ) aus dem Osten;

    2.
    Verkündigung durch den Vater bei der Taufe Jesu Christi am Jordan

    Hierzu eine Anmerkung:
    Unser Herr und Gott Jesus Christus ist ohne Sünde und bedurfte selbstredend keiner Taufe.
    Die "Taufe" durch den hl. Johannes den Täufer war denn auch kein Sakrament sondern diente als erste Offenbarung der Gottheit Christi.
    Zur Erinnerung an die Taufe Jesu im Jordan wird zum Fest der Erscheinung des Herrn feierlich Wasser geweiht.
    Siehe bitte hier:
    Die Sakramentalien

    3.
    Offenbarung der Herrschermacht Christi über die Elemente
    durch die Verwandlung des Wassers in Wein
    auf der Hochzeit zu Kana



    Freundliche Grüsse und Gottes Segen

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