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  • Gelobt sei Jesus Christus !


    11. Februar: Fest der Erscheinung der Unbefleckten Jungfrau Maria in Lourdes..

    Aufgrund der aktuellen Geschehnisse weiht sich die Priesterbruderschaft St. Petrus an diesem Festtag dem Unbefleckten Herzen Mariens.


    Dazu Pater Stefan Reiner von der Petrus-Bruderschaft:
    -
    "Am 11. Februar feiert die Kirche das Fest der Erscheinung der Unbe￾fleckten Jungfrau Maria in Lourdes.
    Papst Pius X. hat dieses Fest im Jahr 1907 eingeführt in Erinnerung an die erste Marienerscheinung am 11. Februar 1858.
    Der 11. Februar 2022 soll nun für die Priesterbruder￾schaft St. Petrus ein ganz besonderer Tag werden …

    denn wir haben beschlossen, dass wir angesichts der Schwierigkeiten in
    der Kirche und auch in der Gesellschaft
    nicht einfach nur mit unseren
    menschlichen Mitteln und Mühen kämpfen wollen, sondern dass wir uns der
    Siegerin in allen Schlachten Gottes“ in besonderer Weise anvertrauen und
    die Petrusbruderschaft am 11. Februar 2022 in feierlicher Weise dem unbefleckten Herzen Mariens weihen werden.


    Einige von Ihnen haben bereits eine persönliche Marienweihe abgelegt und
    wissen um die Bedeutung, das eigene geistliche Leben marianisch auszurich￾ten. Durch solch eine Weihe verpflichten wir uns, in Freiheit und aus Liebe, immer im Geist Mariens zu leben, sie in allem nachzuahmen, ihre mütterliche Fürsorge in unserem Leben uneingeschränkt zuzulassen, damit wir durch sie
    immer inniger mit Jesus verbunden werden.
    So führt ein Leben, das der allerseligsten Jungfrau geweiht ist, tiefer in das Geheimnis Jesu Christi und der Kirche.
    Die Weihe ist eine bleibende Hingabe. Wir übergeben uns selbst in lie￾bender Verehrung und anerkennen ihre Rechte, die sie über uns als Mutter und Königin besitzt.
    Nun sind wir als getaufte Christen ohnehin schon immer Eigentum unseres Herrn Jesus Christus, der uns durch Seinen Tod und Sein Leiden erlöst hat.
    Im ersten Petrusbrief heißt es:
    „Wir sind nicht mit vergänglichem Gold oder Sil￾ber erkauft worden, sondern mit dem kostbaren Blut Christi, des makellosen Osterlammes“ (1 Petr 1, 18).

    Somit gehören wir Christus an und sind daher Glieder des mystischen Leibes Jesu Christi. Als Glieder der Kirche gehören wir daher auch Maria an, da sie, als Mutter und Königin der Kirche, an unserer Erlösung beteiligt war.
    Die Marienweihe ist also weniger eine Übergabe unserer selbst, da wir ihr ohnehin schon gehören, sondern wir anerkennen vielmehr ausdrücklich diese bestehende Zugehörigkeit. Wir nehmen bewusst die Verpflichtung auf uns, gemäß dieser Verbindung zu ihr zu leben.

    Gerade in der heutigen Zeit in der die Kirche nicht nur von außen angegriffen wird, sondern sich auch im Inneren große Verwirrung ausbreitet, benötigen wir eine geführte und rechte Sichtweise der Kirche, damit unser Glaube nicht leidet und wir solchen Angriffen und Verwirrungen mit Festigkeit entgegentreten können.
    Die Kirche ist unsere Mutter. In ihrem Schoß sind wir gleichsam vom Heiligen Geist empfangen und geboren, als uns in der Taufe das Leben als Gotteskind geschenkt wurde.
    Sie hat uns erzogen und gelehrt durch das ihr anvertraute Wort der Wahrheit. Vor allem hat sie uns genährt mit der Speise der Unsterblichkeit, dem Leib unseres Herrn und Erlösers. Und wie eine Mutter ihre Kinder reinigt, so hat uns die Kirche immer wieder reingewaschen im Blut Christi.
    Je tiefer wir begreifen, dass die Kirche unsere Mutter ist, desto mehr werden wir sie lieben, desto kraftvoller uns für sie einsetzen. Ja, unser Einsatz ist verlangt!


    Denn obwohl die Kirche in ihrem Wesen heilig und makellos ist, weil sie in Christus begründet liegt, umfasst die Kirche doch schwache und sündige Menschen, und dies von ihren unbekannten Gliedern bis hinauf in die hohen und höchsten Ränge der Hierarchie.

    Die Marienweihe ist ein solcher Einsatz für die Kirche, weil wir damit unseren Einsatz in die Hände der heiligen Jungfrau legen, welche Abbild und Urbild der Kirche ist.[....]

    -

    Die hl. Messe:
    https://www.mariawalder-messbuch.de/as62...eb11/index.html


    Siehe bitte auch:
    8. Dezember; Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria - Immaculata Conceptio. (6)
    -

  • Gegenwart Jesu ChristiDatum07.02.2026 21:47
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema Gegenwart Jesu Christi

    Gelobt sei Jesus Christus !



    "Die Feinde spotten Deiner Ohnmacht:
    "Steig doch vom Kreuz herab ! Du bist ja Gottes Sohn !"
    Und doch war es nicht ihre Macht, es war die Gewalt Deiner Liebe, die Dich ans Kreuz gebracht.

    Keiner nahm Dir das Leben. Du gabst es selbst dahin.
    Hier aber, Herr, im heiligsten Sakrament, da steigst Du vom Kreuz herab, das in der Wandlung aufgerichtet wird in unserer Mitte.




    Nicht zwar, um Deine Macht zu zeigen; vielmehr, um Deine Liebe uns zu offenbaren .
    Zu einem jeden von uns willst Du selber kommen und ihm in der heiligen Kommunion die Gnaden der Erlösung bringen, die Du am Kreuz für uns erworben hast.



    Dank sei Dir, Herr, für Deine übergrosse Liebe!

    Lasset uns beten:
    Herr Jesus Christus, als Gekreuzigter kommst Du in der heiligen Kommunion zu uns sündigen Menschen, um uns in unbegreiflicher Herablassung selbst die Gnaden Deiner Erlösung zu bringen.

    Wir bitten Dich:
    Wie wir am Geheimnis Deines Kreuzes so innig Anteil haben, so lass uns auch einmal Anteil haben an Deiner Auferstehung.
    Der Du lebst und herrschest von Ewigkeit zu Ewigkeit.

    Amen."

    -

    Entnommen aus:
    "VENITE ADOREMUS
    Eucharistische Gebete für das Kirchenjahr"


    -|addpics|qps-3p-ac68.jpg-invaddpicsinvv|/addpics|

  • Gedenk- und WeihemonateDatum07.02.2026 21:46
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema Gedenk- und Weihemonate

    Gelobt sei Jesus Christus


    Der Monat Februar ist den
    Sieben Schmerzen Mariens gewidmet;
    15. September: Fest der Sieben Schmerzen Mariens (2)


    Hw Dr. Josef Spindelböck in einer Predigt über die
    Sieben Schmerzen Mariens :
    -

    Mit Christus im Leiden und in der Herrlichkeit vereint


    Predigt zum Fest "Gedächtnis der Schmerzen Mariens" am 15. September


    Liebe Brüder und Schwestern im Herrn!

    Wie kein anderer Mensch wurde die Jungfrau und Gottesmutter Maria in das Schicksal Jesu Christi, ihres Sohnes, mit einbezogen.
    Maria, die voll der Gnade ist, hat ihr bereitwilliges Ja-Wort zu der vom Engel verkündeten Botschaft gegeben und es ihr ganzes Leben lang durchgehalten, indem sie es Gott geweiht hat.
    In Freuden und Leiden war sie als Mutter und Gefährtin mit Jesus Christus, dem Erlöser, verbunden und darf nun im Himmel teilnehmen an seiner Herrlichkeit.

    So feiern wir heute das Gedächtnis der Schmerzen Mariens.
    Der Überliefung nach und entsprechend den biblischen und liturgischen Texten werden
    Sieben Schmerzen Mariens hervorgehoben, die wir gemeinsam betrachten wollen.

    Wenn wir Anteil nehmen an den Leiden und Schmerzen der heiligen Gottesmutter Maria, so tun wir das, um das Maß der Liebe zu erahnen, das sie erfüllt hat.
    Nur kraft ihrer Liebe war sie jene starke Frau, die alle Prüfungen, Widrigkeiten und Leiden in Glaube und Hoffnung annahm und sie ohne Vorwürfe oder Verbitterung in geistiger Einheit mit ihrem Sohn trug und so geistlich fruchtbar machte für das Heil aller Menschen, die ihr von Gott anvertraut worden sind.

    Der Weg, den Maria in der Nachfolge Christi ging, war nicht nur ein Weg des Leidens, sondern vor allem auch der Freude, wie sie uns durch Jesus Christus, den menschgewordenen Sohn Gottes zuteil geworden ist.
    Es gibt darum in der Kirche auch die Verehrung der sieben Freuden Mariens, wobei uns klar sein muss,
    dass die Siebenzahl sowohl bei den Freuden wie bei den Schmerzen Mariens eine heilige Symbolzahl ist, die für den ganzen inneren und äußeren Verlauf ihres Lebens steht.

    Wenden wir uns nun den Sieben Schmerzen Mariens im Einzelnen zu!


    1.
    Die Weissagung des greisen Simeon bei der Darstellung Jesu im Tempel (Lk 2,34-35)
    :



    Als das Jesuskind von seiner Mutter Maria und vom heiligen Josef im Tempel dargestellt wurde, nahm Simeon das Kind auf seine Arme und pries Gott für die Gnade, den Erlöser schauen zu dürfen.
    Dann segnete er sie alle und wies darauf hin, dass dieses Kind ein Zeichen des Widerspruchs sein werde.
    Viele würden durch Jesus zu Fall kommen,
    viele würden aufgerichtet werden.
    Dadurch sollten die Gedanken vieler Menschen offenbar werden.
    Direkt an Maria gewandt prophezeite Simeon:
    Dir selbst aber wird ein Schwert durch die Seele dringen.“


    Wie muss die heilige Gottesmutter Maria diese doch grausam erscheinende Weissagung aufgenommen haben?
    War sie verängstigt und durcheinander gebracht?
    Sie hat bestimmt nicht ihre hoffnungsvolle Zuversicht in die Wege der göttlichen Vorsehung aufgegeben.
    Auch wenn sie nun wusste, dass sie in Zukunft in ihrem Leben mit Jesus viel Schweres erwarten würde, so hat sie dies in demütiger, gläubiger und liebevoller Gottergebenheit im Voraus angenommen – zum Heil der Menschen.
    Auch uns sollen zukünftige Leiden und Bedrängnisse nicht schrecken, da uns zur rechten Zeit die Hilfe Gottes zuteil werden wird.


    2.
    Die Flucht Mariens und Josefs mit dem Jesuskind nach Ägypten (Mt 2,13-15)
    :


    Maria und Josef waren in gläubigem Vertrauen bereit, mit dem Jesuskind ins Exil nach Ägypten zu gehen, bis die Gefahr seiner Ermordung durch den König Herodes vorüber war.
    Gott aber hatte dieses Ereignis in seinen Heilsplan einbezogen, denn: „Ich rief meinen Sohn aus Ägypten“ (Hos 11,1).
    Das Schicksal der Heiligen Familie wiederholt sich in der Geschichte der Menschen immer dann, wenn Menschen vor ungerechten Verfolgungen fliehen müssen oder aus anderen Gründen ihr Zuhause verlieren.
    Ihnen allen steht die Fürbitte Mariens und des heiligen Josef bei.
    Sind wir in der Lage, jemandem zu helfen, der verbannt, vertrieben und heimatlos ist, dann wollen wir an die Not der Heiligen Familie denken.


    3.
    Die dreitägige Suche nach Jesus bei der Wallfahrt zum Tempel in Jerusalem (Lk 2,41-52):



    Wie schön hatte diese gemeinsame Wallfahrt für die Heilige Familie begonnen!
    Der bereits zwölfjährige Jesus war mit dabei in der großen Gruppe der Pilger, es bestand kein Grund zur Sorge.
    Als er aber plötzlich unauffindbar war, wurden seine Eltern in große Unruhe versetzt. Wo konnte er sein?
    War ihm etwas zugestoßen?
    Erst nach drei Tagen fanden ihn Maria und Josef bei den Lehrern im Tempel, mit denen er Gespräche führte.
    War schon die Suche nach Jesus ein großer Schmerz für Maria und Josef, so musste ihnen seine Antwort ebenfalls nicht leicht fallen: „Warum habt ihr mich gesucht? Wusstet ihr nicht, dass ich in dem sein muss, was meinem Vater gehört?
    Es heißt, dass sie nicht verstanden, was er ihnen damit sagen wollte.
    Die Pläne Gottes bleiben uns oft dunkel, doch Gottes heiliger Wille führt immer zum Guten und dient unserem Heil.
    Darauf wollen wir wie Maria vertrauen!



    4.
    Die Begegnung Mariens mit dem kreuztragenden Jesus auf dem Weg nach Golgotha:



    Dieses Ereignis ist uns als vierte Kreuzwegstation überliefert.
    Maria ließ es sich nicht nehmen, ihren Sohn auf seinem Kreuzweg zu begleiten.
    Auf diese Weise brachte sie zum Ausdruck, dass sie im Herzen mitleiden und mitopfern wollte, was der Herr durch sein Leiden und Sterben für uns tat und wirkte.
    Auf jedem Kreuzweg des Lebens begleitet uns die Mutter des Herrn.
    Sie ist bereit, uns zu trösten und mit ihrer mütterlichen Fürbitte im Guten zu bestärken
    .

    Auch wir sind aufgerufen, in liebevoller Verbundenheit unsere Mitmenschen zu ermutigen, wenn diese ein Kreuz zu tragen haben.
    Vielleicht ist es sogar möglich, dieses wie Simon von Kyrene ein Stück weit zu tragen. Die Gottesmutter Maria möge uns dafür bei Gott die rechte Gesinnung tatkräftiger Nächstenliebe erbitten!


    5.
    Maria steht mit dem Apostel Johannes und einigen Frauen beim Kreuz Jesu (Joh 19,25-27):



    Blutenden Herzens hat Maria dem Opfer ihres Sohnes am Kreuz zugestimmt.
    Indem sie als Mutter ihren einzigen Sohn dahingab,
    tat sie es aus Liebe zu all jenen, denen sie nun vom Kreuz aus als Mutter anvertraut ist.

    Dies sind in der Person des Johannes zuerst die Apostel, Bischöfe und Priester, aber auch alle übrigen Gläubigen, die sich ihrem mütterlichen Schutz anvertrauen.
    Wenn wir uns der Gottesmutter weihen, sie in unser Herz aufnehmen, dann wird uns auch das tiefste Leid im Glauben nicht erschüttern.
    Die Liebe wird siegreich bleiben, denn sie ist stärker als der Tod!


    6.
    Der Leichnam Jesu wird vom Kreuz abgenommen und in den Schoß seiner Mutter gelegt (Mt 27,57-59):



    Die künstlerische Darstellung dieses Geschehens ist uns als Pietá vertraut.
    Menschlich gesprochen ist alles gescheitert.
    Maria muss den toten Leib ihres Sohnes in ihren Armen halten.
    Sie hat jedoch mitten im tiefsten Leid die Glaubensgewissheit, dass das Opfer ihres Sohnes nicht umsonst ist.

    Vorerst kann und darf sie aber die Trauer um den Verlust ihres Sohnes nicht verleugnen, die sie nun zu tragen hat.
    Der Schmerz der Gottesmutter verbindet uns mit den Leiden vieler Mütter, die den Tod eines Kindes beklagen müssen.
    Groß sind auch die Leiden, wenn erwachsene Kinder auf Abwege geraten und ein Leben führen, das den Geboten Gottes widerspricht.
    Was vermögen tapfere Eltern da anderes zu tun, als unbeirrt und treu weiter zu beten im Vertrauen auf die Fürbitte der heiligen Jungfrau und Gottesmutter Maria, die keines ihrer Kinder vergisst und auch dem größten Sünder die Gnade der Umkehr zu Gott vermitteln kann!


    7.
    Die Grablegung Jesu (Mt 27,60):



    In stillem Leid wird die heilige Gottesmutter Zeugin der Grablegung Jesu.
    Er ist tot; zum sicheren Erweis dafür war sein Leib mit der Lanze des Soldaten durchbohrt worden, worauf Blut und Wasser heraus flossen.
    Die Seele Mariens ist durch das viele Leiden, das sie in Gottverbundenheit getragen hat, geheiligt worden.
    Ihre verborgene Schönheit wird sich vollenden, wenn sie teilhaben darf an der Herrlichkeit des Auferstandenen.
    So harrt sie in Geduld und Hoffnung der kommenden Vollendung.
    Bald wird ihr Sohn auferstehen, und auch sie selber wird nach Vollendung ihres Lebens in die Herrlichkeit des Himmels aufgenommen
    .
    Auch wir sind zur Vollendung bei Gott im ewigen Leben berufen. Mariens mütterliche Fürbitte geleitet uns und schenkt uns stets neue Hoffnung und Zuversicht.

    Zum Abschluss dieser Betrachtungen bitten wir Gott:
    So wie sich die Leiden der Gottesmutter in ewige Freude gewandelt haben, mögen auch wir einst teilhaben dürfen an der himmlischen Herrlichkeit! Amen.


    -

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  • Religion und WahrheitDatum06.02.2026 23:01
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema Religion und Wahrheit

    Gelobt sei Jesus Christus !


    "Zeitgemässen Katholiken" suchen den Schulterschluss mit dem Geist der Welt.
    "Geglaubt" wird, was bequem in den eigenen, der kirchlichen Lehre entgegenstehenden Lebensentwurf passt; "auf- bzw. angenommen" wird auch fast alles, was der Geist der Welt in seinen "Mehrheiten" vorgibt - übrigbleibt ein unverbindlicher, kraftloser und fruchtloser "Glaube"....Windhauch !
    Ein verwaister toter "Glaube" losgerissen von der fürsorgend liebenden Mutter....
    ohne Beistand, Schutz und Schirm der Heiligen Mutter Kirche



    Dazu der Namensvorgänger des jetzigen Papstes, Papst Leo XIII. (1810-1903):

    -

    "Unter den ersten Pflichten, die wir gegen Gott und die Kirche haben, steht an erster Stelle jene, mit Eifer die christliche Wahrheit zu verbreiten und die Irrtümer abzuwehren.
    Dieser Pflicht zu genügen werden jene nicht können, die allein und getrennt von den anderen in den Kampf ziehen.
    Sie werden ja Anfeindungen von seiten der Menschen erfahren wie Christus.
    Daher wollte er sie zu einem Leibe, der die Kirche ist, zusammenfügen.
    Das Leben Christi durchströmt den ganzen Organismus,, nährt und kräftig die Glieder.
    Der Kirche wurde der Lebenszweck bestimmt, wie ein geordnetes Kriegsheer für
    das Heil der Menschheit zu kämpfen.

    Diese Verfassung und Gestaltung des Christentums darf nicht geändert werden;
    und es ist dem einzelnen nicht erlaubt, nach seinem Gutdünken das Leben einzurichten oder seine Kampfesweise des Lebens nach Willkür sich zu wählen;
    mithin sammelt derjenige nicht, sondern zerstreut, der nicht mit der Kirche und mit Jesus Christus sammelt, und in Wahrheit kämpfen diejenigen gegen Gott an, die nicht kämpfen mit Christus und seiner Kirche."

    -

    Von diesem Papst stammt auch das Gebet zum hl. Erzengel Michael; zur Entstehungsgeschichte siehe bitte hier:

    Das Gebet zum hl. Erzengel Michael
    -

  • Päpste in der MoscheeDatum06.02.2026 21:18
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema Päpste in der Moschee

    Gelobt sei Jesus Christus !

    Lieber @Andi

    Erstaunlich, dass die Antworten der KI - jetzt allgemein gesehen - oft katholischer sind als so manche Verlautbarungen von Kirchenvertretern.

    Und auch die Antworten bez. der Moscheebesuche sind ausgewogen und nachvollziehbar.
    Seit die Kirche in den "Dialogmodus" geschaltet hat, sind derartige Vorkommnisse gleichsam vorgegeben.
    Ich denke aber auch, dass die bedrückende Lage der Christen in den dortigen Ländern oder anderswo, wo sie brutal verfolgt werden, durch diese Geste zumindest etwas von ihrer Drohkulisse verliert.

    Auch ich sähe es lieber, wenn derartige Besuche ausblieben;
    Papst Leo ist jedoch hoch anzurechnen, dass er gleichsam lediglich als "Tourist" durch die Moschee wandelte, man sah in seinem Ausdruck keinerlei "Identifikation" mit irgendwas vom Islam, auch deutlich ausgedrückt durch die Ablehnung des "Geberangebotes".
    Mehr noch, durch die klare Aussage

    "Ich bete lieber in einer katholischen Kirche in Gegenwart des Allerheiligsten"

    hat er nicht die geringsten Zweifel aufkommen lassen.

    -

  • Neue Bischofsweihen - FSSPXDatum05.02.2026 20:19
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema Neue Bischofsweihen - FSSPX

    Gelobt sei Jesus Christus !

    Lieber @Simeon

    Ich verfolge diesbezüglich die aktuellen Geschehnisse.
    Es scheint so zu sein, dass Papst Leo keine neuen Verwerfungen mit der Pius-Bruderschaft will, deren Vertreter
    in Kürze in Rom erwartet werden.
    -

    Der meines Wissens aktuelle Stand bez. der Pius-Bruderschaft ( vor den anstehenden Weihen):

    - Irreguläre, aber gültige Weihen

    - Exkommunikationen sind aufgehoben

    - sie ist nicht im Schisma

    - Die hll. Sakramente der Busse / Beichte und der Ehe können nun auch gültig empfangen werden. (Noch von Papst Franziskus erlassen)

    - Offen bleibt, ob die Sonntagspflicht bei Teilnahme einer hl. Messe bei der Pius-Bruderschaft erfüllt ist; diesbezüglich bestehen zumindest noch Zweifel.
    -

    Hoffen wir auf und beten wir für eine gütliche Einigung.


    Viele liebe Grüsse
    -

  • Gelobt sei Jesus Christus !


    Am 2. Februar feiert die Kirche das Fest

    "Mariä Lichtmess / Mariä Reinigung".




    Gemäss Liturgiekalender der Tradition endet die weihnachtliche Zeit erst mit diesem Fest.



    Aus dem Bomm-Volksmessbuch 1962:
    -
    "Der heutige Tag ist nicht nur seinem liturgischen Ränge, sondern auch seinem tieferen Sinne nach weniger ein Fest Mariens als vielmehr Christi, des Lichtkönigs.
    Er sieht weniger auf Maria, die als demütige Magd, sich heute dem Gesetze der Reinigung unterwirft, denn auf Christus, Der heute als König in den Tempel einzieht, in die Stadt Sion, in Seine Stadt, vom greisen Siemeon also verkündet:
    Du Licht zur Erleuchtung der Heiden !
    Vo alters her wurde der heutige Tag daher als ein Lichtfest begangen und durch eine feierliche Lichtprozession ausgezeichnet.

    (Bild: Stift Heiligenkreuz)

    Alle, die daran teilnehmen, tragen brennende Kerzen in der Hand,
    das Sinnbild der Erleuchtung durch Christus.
    So ziehen sie gleichsam dem Herrn entgegen und begleiten Ihn bei Seinem Einzug in den Tempel."

    -


    Aus dem Schott-Messbuch 1962:

    -

    Zwei Geheimnisse sind es, die am heutigen Feste gefeiert werden:
    die Darstellung des neugeborenen Gottessohnes im Tempel und die Reinigung Mariä.

    Dem Gesetze Mose zufolge war jede israelitische Mutter für eine bestimmte Zeit nach
    der Geburt eines Kindes unrein, d.h. sie durfte nicht im Tempel erscheinen.
    Nach Verlauf der gesetzlichen Frist musste sie zur Reinigung ein Lamm und eine Taube oder, wenn sie arm war, zwei Tauben zum Opfer bringen;
    dann wurde sie vom Priester für rein erklärt und durfte wieder den Tempel betreten.
    Ein zweites Gesetz machte alle männlichen Erstgeborenen zum besonderen und ausschließlichen Eigentum des Herrn, es befahl ihre gesetzliche Weihe an Gottund forderte als Preis der Auslösung und Rückkauf des Erstgeborenen eine bestimmte Summe Geld.

    Beide Gesetze waren weder auf Jesus noch auf Maria anzuwenden.

    Dennoch unterwarfen sich beide diesem Doppelgesetz:
    Der Allerheiligste, der nicht der Heiligung ,
    und die Allerreinste, die nicht der Reinigung bedurfte
    .


    Christus wurde im Tempel dargestellt auf den Armen Maria:
    Maria ist's, die damals schon ihren Sohn dahingab.
    So bekundet das Festgeheimnis die Anteilnahme Mariä am Werke der Erlösung .
    Im Tempel begegnet Christus dem greisen Simeon,
    der ihn alsLicht seines Volkes und aller Welt preist.
    Deshalb trägt das Fest bei den Griechen den Namen "Hypapante" ( Begegnung).
    Mit dem heutigen Fest schliesst die Weihnachtszeit im engeren Sinne.
    [....]
    Bei der Prozession trägt man brennende Kerzen, die vorher geweiht wurden.
    [....]
    Durch die Weihe werden die Kerzen zur Sakramentale:
    sie werden gesegnet zum Gebrauche der Menschen und zur Gesundheit des Leibes und der Seele.
    [....]

    -
    Die hl. Messe:
    http://www.mariawalder-messbuch.de/as62/feb/feb2/index.html


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    Der hl. Josefmaria Escriva:

    -
    "Und diesmal bist du es, mein Freund, der den Korb mit den Turteltauben trägt. Siehst du?
    Sie, die Unbefleckte, unterwirft sich dem Gesetz, als ob sie der Reinigung bedürfte.

    Lehrt dich dieses Beispiel nicht, mein törichtes Kind, das heilige Gesetz Gottes trotz aller persönlichen Opfer zu erfüllen?

    Sich reinigen!
    Du und ich, wir brauchen wirklich Läuterung!
    - Sühne, und weit mehr als nur das: die Liebe.
    Eine Liebe, die wie ein glühendes Eisen den Schmutz von unserer Seele wegbrennt, die wie ein Feuer unsere armseligen Herzen mit göttlichen Flammen entzündet.

    Ein gerechter und gottesfürchtiger Mann ist auf Eingebung des Heiligen Geistes in den Tempel gekommen.
    Ihm war geoffenbart worden, er werde den Tod nicht schauen, bevor er Christus gesehen habe.
    Er nimmt den Messias in seine Arme und spricht:
    Nun lässest Du, Herr, Deinen Knecht nach Deinem Wort in Frieden scheiden...
    denn meine Augen haben den Heiland geschaut"
    (Lk 2,25-30).

    -




    (Bild: Stift Heiligenkreuz)

    Zur Kerzenprozession die wunderschöne Antiphon "Adorna thalamum tuum, Sion," in der Komposition von Orlando di Lasso (1532-1594):

    -

    Adorna thalamum tuum, Sion,
    et suscipe Regem Christum
    amplectere Mariam
    quae est caelestis porta
    ipsa enim portat regem gloriae novo lumine;
    subsistit Virgo
    adducens in manibus filium ante luciferum
    quem accipiens Simeon in ulnis suis praedicavit populis
    Dominum eum esse vitae et mortis et salvatorem mundi.

    "Schmücke dein Brautgemach, Sion!
    Christus, den König, nimm auf.
    Umfange Maria; sie ist die Pforte
    des Himmels;
    sie trägt ja den König neuleuchtender Glorie
    .
    Dort steht die Jungfrau;
    auf ihren Händen bringt sie
    den Sohn, gezeugt vor dem Morgenstern.

    Simeon nimmt Ihn auf seine Arme und kündet den Völkern:
    Das ist der Herr über Leben und Tod, der Heiland der Welt!"

    -


    -

  • Gegenwart Jesu ChristiDatum31.01.2026 23:30
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema Gegenwart Jesu Christi

    Gelobt sei Jesus Christus !



    Hw Prof May in einer Predigt aus dem Jahre 1988:

    -

    [....]
    "Die hei­lige Kom­mu­nion hat etwas mit dem Leben nach dem Tode zu tun, mit dem Leben, mit dem unsterb­li­chen Leben der Seele und mit der Auf­er­ste­hung des Lei­bes, die wir am Ende der Zei­ten erwar­ten.
    Die hei­lige Kom­mu­nion macht uns chris­tus­för­mig, sie setzt uns gewis­ser­ma­ßen Lebens- und Auf­er­ste­hungs­keime ein, in Leib und Seele, und diese Lebens- und Auf­er­ste­hungs­keime sol­len ein­mal wun­der­bar auf­ge­hen,
    im Tode zum ers­ten Mal, wenn wir in die ewige Selig­keit ein­ge­hen wol­len und sol­len,
    und bei der Auf­er­ste­hung des Flei­sches, wenn der Leib dem ver­klär­ten Leibe des Hei­lan­des ähn­lich wer­den soll
    .
    So ist die hei­lige Kom­mu­nion ein Unter­pfand, d.h. eine Bürg­schaft für die künf­tige Herr­lich­keit, die an uns offen­bar wer­den soll.



    Je häu­fi­ger und je wür­di­ger wir die hei­lige Kom­mu­nion emp­fan­gen, um so stär­ker wer­den in uns die Lebens- und Auf­er­ste­hungs­kräfte, um so mehr wer­den wir chris­tus­för­mig, chris­tu­s­ähn­lich, und um so gewis­ser ist uns die kom­mende Herr­lich­keit."
    [....]

    -

  • Thema von Aquila im Forum Petitionen / Unterschr...

    Gelobt sei Jesus Christus !

    Ein weiterer heimtückischer Versuch der UN die Kinderrechte auszuhebeln "zu Gunsten" von Abtreibung und Genderideologie.

    Hier geht es zur Petition von "citizengo":

    Lassen Sie die UN nicht umdefinieren, was Kinderrechte sind!

    https://citizengo.org/de/lf/17276-lassen...nderrechte-sind-
    +

  • Thema von Aquila im Forum Grundgebete

    Gelobt sei Jesus Christus:


    Pater noster und Ave Maria
    gesungen in wunderschöner Polyphonie von Gioseffo Zarlino (1550-1590);
    vorgetragen von "Singer Pur":




    -

    Vater unser

    +
    Gegrüsset seist Du Maria

  • Gegenwart Jesu ChristiDatum24.01.2026 23:25
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema Gegenwart Jesu Christi

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Weihbischof Athanasius Schneider in

    "Dominus est"

    zur Frage: "Warum die eucharistischen Gestalten verehren ?

    -

    Weil Christus Gott ist,
    weil die Wirklichkeit der heiligen Gestalten eine heilige und göttliche Wirklichkeit ist.
    Derjenige, der mit dem Vater und dem Heiligen Geist das Unendliche Sein ist,
    der Allmächtige."


    -



    Pater Martin Ramm von der Petrus- Bruderschaft in

    "Zum Altare Gottes will ich treten":


    -

    Der heilige Leib und das kostbare Blut Jesu werden getrennt gegenwärtig,



    um zur mystischen Darstellung des gewaltsamen Opfertodes am Kreuz die
    Blutvergießung und die Trennung von Leib und Seele anzudeuten.
    Beide Teile der Wandlung entsprechen einander in genauer Symmetrie.
    [....]
    Durch die Zusammenführung der getrennten Gestalten von Leib und Blut Christi wird wieder,

    wie beim Per ipsum, symbolisch die Auferstehung dargestellt."

    -

    Ausführlicher siehe bitte hier:
    Die Messe in ihren Riten erklärt (2)

    -|addpics|qps-bs-2fef.jpg-invaddpicsinvv,qps-bt-0ea6.jpg-invaddpicsinvv|/addpics|

  • Gelobt sei Jesus Christus:


    Segensreiche Vorträge über das hl. Sakrament der Taufe vom Palotiner-Pater Hans Buob.
    In zwei jeweils ca. 30 minütigen Videos führt Pater Buob in das grosse Mysterium dieses Sakramentes:

    Die behandelten Eckpunkte in Kürze:
    -

    Die Sakramente der Taufe, Firmung und der Eucharistie sind zusammen die Sakramente, die den Menschen in die Kirche eingliedern - in den Leib Christi - und den Menschen vom Bösen befreien und mit dem Heiligen Geist begaben.

    "Das hl. Sakrament der Taufe ist ein[blau] äusseres Zeichen ( Wasser und Wort ), das eine unsichtbare Gnade im Menschen [blau]bewirkt. Im Sakrament handelt Gott Selbst.

    In jedem Sakrament ist Beides wirksam: die Hingabe / Leiden Jesu und die Auferstehung Jesu.

    Die heiligen Sakramente; die Heilmittel für die Seele


    Die Taufe ist das Tor zu einem neuen Leben, zum Göttlichen.

    Die Taufe ist das Sakrament des Glaubens; die Göttliche Tugend des Glaubens wird dem Menschen eingegossen.

    Die Taufe ist das Sakrament der Hoffung; die Göttliche Tugend der Hoffnung.

    In der Taufe wird dem Menschen die Liebe eingegossen; die Göttliche Tugend der Liebe.

    Die Taufe ist ein Bund - einen Bund kann man nicht mehr auflösen; Christus stirbt für uns am Kreuz und der Mensch stirbt gleichsam für Ihn - Taufbund / Tauferneuerung; das Leben ganz auf Christus hin zu riskieren.

    Jünger ist der, der die Taufe angenommen hat, der Ja gesagt hat zu diesem Bund im Blut.

    Die Taufe ist heilsnotwendig, ohne Taufe gibt es kein Heil.
    Ebenso heilsnotwendig ist die Zugehörigkeit zur Kirche Christi auf den Felsen Petri gegründet, es ist nicht egal zu welcher Denomination ich gehöre; beides ist heilsnotwendig für die, die Christus, die Botschaft und die Wirklichkeit kennengelernt haben.

    Wassertaufe = sakramentale Taufe
    +
    Die Tradition spricht auch von Begierdetaufe: Ein Grossteil der Menschen kennt Christus noch nicht; der Mensch, der auf diese Stimme des Gewissens hört, diesem folgt. Damit dieses Gewissen angeregt wird, schenkt der Herr durch die Kirche diese Gnade des Lebens nach dem Gewissen.
    +
    Die Bluttaufe; wenn sich ein Mensch auf die Taufe vorbereitet, aber noch vor der Taufe um Christi willen ermordet wird.

    Damit die Gnade der Taufe sich in uns entwickeln kann, ist es notwendig, sich der Gnade der Taufe zu öffnen; was mit der Taufe in uns erneuert worden ist, braucht eine ganze Ewigkeit zur Entfaltung, denn es ist ewiges Göttliches Leben, das wir emfpangen haben, ewiges Göttliches Unendliches Leben.

    Es bedarf die Bereitschaft den Alltag mit Christus zu leben.

    Durch die Taufe wird der Mensch Glied der Kirche, die Kirche als der fortlebende Christus.

    Die Gemeinschaft der Kirche wird gegründet durch den Heiligen Geist. Er ist das Göttliche Leben in uns allen.

    Die Taufe prägt ein unauslöschliches Siegel ein. Das Göttliche Leben ist im Menschen grundgelegt durch ein unauslöschliches ewiges Siegel. Sie ist nicht wiederholbar, lediglich erneuerbar durch die Tauferneuerung.

    Die Taufe gibt Anteil an der Göttlichen Natur, macht den Menschen zum Kind Gottes.

    Die Taufe ist das Bad der Wiedergeburt.

    Die Kindertaufe; hier kommt wunderbar zum Ausdruck, dass Gott den ersten Schritt macht; in der Taufe wird die Erlösung einfach geschenkt ! Eltern, Verwandte und Gemeinde müssen dem Kind helfen, damit es als Erwachsener die Taufe annimmt, zum Jünger wird.



    1. Teil:

    +



    2. Teil:



    +

  • Gelobt sei Jesus Christus !

    Der Monat Januar ist dem allerheiligsten Namen Jesus gewidmet.

    Über den Namen Jesus:
    Hw Ambrosius Guillois in "Historische, dogmatische, moralische und liturgische Erklärung des Katechismus" aus dem Jahre 1848:

    -

    "Der Name Jesus bedeutet:
    ERLÖSER.
    Der Sohn Gottes verdient diesen Namen mit Recht;
    denn er hat uns erlöst von der Knechtschaft des bösen Geistes und von den Strafen befreit, welche unsere Sünden uns verdienten.

    Man gibt dem menschgewordenen Sohn Gottes auch den Namen
    ERRETTER,
    um auszudrücken, dass er sein Blut vergossen und sein Leben hingegeben habe, um die Menschheit von dem Joche, das auf ihr lastete, zu erretten.
    Erlöser bedeutet Einen, der auslöst, der für eine gewisse Summe einen Gefangenen loskauft.
    Wir alle waren Gefangene des bösen Geistes;
    der Sohn Gottes hat uns die Freiheit wiedergegeben.

    Die Summe, womit er uns loskaufte, war sein eigenes Blut, das er bis auf den letzten Tropfen für uns am Stamme des Kreuzes vergossen hat."

    -

  • Gegenwart Jesu ChristiDatum17.01.2026 19:45
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema Gegenwart Jesu Christi

    Gelobt sei Jesus Christus !

    -

    [....]
    "Naht die Stunde der heiligen Kommunion, dann bedenke, wen du aufnimmst:
    Es ist der Sohn Gottes in seiner unendlichen Erhabenheit, ob der die Himmel und alle Mächte zittern.

    Es ist derjenige, der aus Liebe zu dir von der ungerechten und ruchlosen Welt
    wie ein Wurm und Abschaum der Menschheit verworfen,erniedrigt, verhöhnt, angespien und gekreuzigt werden wollte.

    Du stehst (laß es dir gesagt sein) im Begriffe,



    den ewigen Gott zu empfangen, in dessen Hand Leben und Tod der ganzen Welt liegt."

    -
    Aus: "Der geistliche Kampf" von Hw Scopuli)
    -

  • Aus der Wahrheit seinDatum15.01.2026 22:40
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema Aus der Wahrheit sein

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Der hl. Augustinus
    über unseren Heiland, die Ewige Wahrheit Jesus Christus:
    -

    "Der Wahrheit vertraue all das an, was du von der Wahrheit hast
    und es wird dir nicht verloren gehen, und was in dir verwelkte, wird wieder aufblühen,
    alle deine Gebrechen werden heilen, was in dir schon zerfallen war,
    wir wiedergeformt, erneuert und dir frisch verbunden werden.
    Du empfängst von Ihm die Heilung, aber du kannst Ihm nichts geben;
    du wirst gereinigt, du wirst erquickt, du wirst gebessert
    .




    Er ist Arznei für den, der nicht gesund ist,
    Er ist Richtscheit für das Verborgene,
    Er ist Licht für den, der in Finsternis ist,
    Er ist Heimat für den, der verlassen ist:

    Alles teilt Er mit dir.

    Wolle nicht zurückbleiben auf deinem Weg.
    Wolle nicht umkehren und nicht vom Weg abgehen.
    Wer nicht vorangeht, bleibt zurück.
    Wer zu dem zurückläuft, das er verlassen hat, geht rückwärts.

    Besser Lahmer auf dem Weg, als Läufer auf dem Irrweg.

    Es war Gott zu wenig, seinen Sohn zum Wegweiser zu machen;
    er machte ihn zum Weg, damit er dich beim Gehen leitet.

    Gott ist wie ein Arzt: Er hört nicht auf den Wunsch des Kranken;
    er hört auf die Forderung der Gesundheit.


    -


    "Der Wunsch des Kranken" geht oft einher mit dem Durchsetzenwollen des eigenen Willens....
    der hl. Vinzenz v. Paul:
    -

    "Der Wille Gottes schützt uns manchmal gegen uns selbst"

    -

  • Aus der Wahrheit seinDatum14.01.2026 23:13
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema Aus der Wahrheit sein

    Gelobt sei Jesus Christus !



    Unser Herr und Gott Jesus Christus;
    unser Erlöser und Heiland:


    Der grosse hl. Kirchenvater Ambrosius: (339-397)


    Jede Seele soll zu Ihm hingehen,
    -




    "Alles haben wir in Christus.
    ob sie an Fleischessünden todkrank ist, wie mit Nägeln an sündhafte Begierden festgeheftet, oder ob sie, trotz ihrer Bemühungen in Gebet und Betrachtung, noch in Unvollkommenheit wankt oder ob sie in einzelnen Tugenden bereits die Höhe der Vollkommenheit erstiegen hat:
    jede Seele ist in der mächtigen Hand des Herrn, und Christus ist für uns alles.

    Willst du, dass deine Wunde heile:
    ER ist der Arzt.
    Glühst du vor Fieberhitze:
    ER ist erfrischende Quelle.
    Sinkst du zusammen unter der Ungerechtigkeit deiner Werke:
    ER ist die Allmacht.
    Fürchtest du den Tod.
    ER ist das Leben.
    Verlangst du nach dem Himmel:
    ER ist der Weg.
    Willst du die Finsternis fliehen:
    ER ist das Licht.
    Suchst du Speise:


    ER ist das Brot des Lebens."

    -

  • Religion und WahrheitDatum13.01.2026 21:06
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema Religion und Wahrheit

    Gelobt sei Jesus Christus l


    Über den richtigen Gebrauch der Vernunft schreibt
    Pater Bernward Deneke von der Petrus-Bruderschaft::
    -

    "Die Kirche hält die Vernunft in Ehren, weil diese wie der Glaube aus Gott stammt.
    Der richtige Vernunftgebrauch führt daher nicht von Gott weg, sondern zu Ihm hin.
    Und deshalb ist das Christentum kein irrationales, hermetisch abgeriegeltes, esoterisches System,
    sondern ein Heiligtum, dessen Schwelle man mit der Vernunft erreichen kann
    hinüber gelangt man allerdings erst in der Gnade des Glaubens!


    -

    Siehe dazu bitte auch:
    Die Allerheiligste Dreifaltigkeit: Der Vater, Der Sohn und Der Heilige Geist (3)

    -

  • Religion und WahrheitDatum12.01.2026 21:30
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema Religion und Wahrheit

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Wie stösst sich doch heute die menschliche Hybris an der Ewigen Wahrheit Jesus Christus, was wird nicht alles unternommen, um Ihn aus dem öffentlichen Leben zu verbannen bzw. als "Störer" der humanistisch-freigeistigen "Friedens"-Lüge "mundtot" machen zu wollen.

    Die wahrheitsfeindliche "Ringparabel" von Lessing
    Religion und Wahrheit

    wird zum "aufgeklärten Credo" in einer christuslosen Nacht.
    Doch niemand wird der Stunde der Wahrheit
    - dem Gerichte vor dem König der Könige Jesus Christus - entgehen können.
    Wie werden sie dann in sich zusammenbrechen.... die Lügen-Kartenhäuser menschlicher Selbsterhöhungen.


    Hw Robert Mäder (1875-1945) in "Jesus der König" im Jahre 1926 über die uneingeschränkte Königsherrschaft der Ewigen Wahrheit Jesus Christus:



    -

    "Christus ist also König! König im Vollsinn des Wortes ohne jedwede Einschränkung, auch die weltliche Herrschaft nicht ausgeschlossen.
    Wir haben kein Recht, die klaren Texte beider Testamente nur auf das geistige Königtum Jesu zu beziehen.
    Der ganze Christus, Gott und Mensch, ist König, voll und ganz, über alles Sichtbare und Unsichtbare im Himmel und auf Erden. Noch einmal: Alles ist ihm unterworfen!
    Auch die Politik! Auch die Wirtschaft! Auch die Technik! Auch der Handel! Auch die Wissenschaft! Auch die Kunst!
    Die Souveränität Christi kennt keine Ausnahmen und keine Grenzen.

    Christus ist König! König über alle Menschen. Der König der Könige! Der Kaiser der Kaiser! Der Präsident der Präsidenten! Die Regierung der Regierungen! Der Herr der Herren! Der Gesetzgeber der Gesetzgeber! Der Richter der Richter! Christus ist König! König in Tat und Wahrheit.
    Nicht nur als dekorative Figur, wie die Fürsten der konstitutionellen Staaten.
    Nicht nur als Ehrenvorsitzender der Liga der Nationen.
    Nicht nur dem Rechte, sondern auch der Macht nach.
    Er regiert wirklich. Er benützt auch seine Feinde, ob sie wollen oder nicht, um, wenigstens indirekt, seine Pläne zu verwirklichen, und wirft sie schließlich, wenn sie widerstreben, alle weg wie zerbrochenes Töpfergeschirr.

    Es lebe Christus der König!
    Ob sonst Republikaner oder nicht, hier müssen wir alle Monarchisten sein, weil wir Katholiken sind, die schon am Taufstein dem unsterblichen König der Jahrhunderte den Treueid geschworen.
    Des Königs Banner sollen wallen auf allen öffentlichen Plätzen, auf allen Schulen, auf allen Arbeitstätten, auf allen Rathäusern, auf allen Bergen!
    Wenn man in Zukunft uns nach unserer Politik fragt, antworten wir:
    Wir kennen nur eine: Es lebe der König!

    Wir wissen:
    Er ist kein Spaziergang. Er ist ein Opferweg.
    Er geht über den Ölberg und über Kalvaria, der Weg zum Sieg."

    -

    Siehe bitte auch:
    Hochfest Christkönig (4)

    -

  • Gegenwart Jesu ChristiDatum10.01.2026 23:24
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema Gegenwart Jesu Christi

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Die hl. Theresia Benedicta vom Kreuz - Edith Stein -:
    -

    "Wer lebendig durchdrungen ist vom Glauben an

    die Gegenwart Christi im Tabernakel,


    wer weiß, dass hier ein Freund beständig auf ihn wartet, der immer Zeit und immer die gleiche Geduld und Teilnahme hat, Klagen und Bitten und Fragen anzuhören, der für alles Rat und Hilfe weiß -
    der kann auch unter den größten Schwierigkeiten niemals trostlos und verlassen sein, er hat immer eine Zuflucht, wo er Ruhe und Frieden wiederfinden kann.
    Und wer in den Sinn des Meßopfers eingedrungen ist, wer es als Erlösungstat Christi miterlebt,
    der wird mehr und mehr in die Opfergesinnung Christi hineinwachsen."


    -

    Siehe bitte auch die Bekehrung der Edith Stein:
    Bekehrungen zum wahren Glauben
    -


    Die Eucharistische Hymne "O salutaris hostia" - "O Opferlamm, das Heil uns schenkt."
    (hl. Thomas v. Aquin):



    O salutaris hostia,
    quae coeli pandis ostium,
    Bella premunt hostilia,
    Da robur fer auxilium,
    uni trinoque Domino
    sit sempiterna Gloria
    qui vitam sine termino,
    Nobis donet in patria.
    Amen.

    O Opferlamm, das Heil uns schenkt,
    hast aufgetan die Himmelspfort -
    ein feindlich Toben uns bedrängt;
    gib Kraft uns, hilf uns immerfort.
    Dir einem Gott, der ohn Ende Ruhm und Ehre sei.
    Gib, dass wir schaun Dich unverwandt
    beim ew’gen Sein im Vaterland.
    Amen.

    -

  • Gelobt sei Jesus Christus !


    Bereits im Jahre 1978 hat der hl. Josefmaria Escriva (1902-1975)
    in einer Predigt zur Festigkeit im Glauben an die Übernatürlichkeit der Kirche gemahnt:

    -
    [....]
    "Die Kirche, ausgerichtet auf die Dreifaltigkeit:
    so haben die Kirchenväter sie immer gesehen, Wie deutlich sind die Worte des heiligen Augustinus: Gott also wohnt in seinem Tempel, das heißt nicht bloß der Heilige Geist, sondern auch der Vater und der Sohn.
    Die heilige Kirche ist daher Tempel Gottes und somit der ganzen Dreifaltigkeit(Augustinus, Enchiridion, 56 [PL 40, 258]).
    [....]
    Alle, die die Kirche wirklich geliebt haben, haben es auch verstanden, diese vier Merkmale mit dem tiefsten, unaussprechlichen Geheimnis unseres Glaubens zu verbinden, mit der Allerheiligsten Dreifaltigkeit:
    Wir glauben an die Kirche Gottes, die Eine, Heilige, Katholische und Apostolische, in der wir die Lehre empfangen; wir kennen den Vater, den Sohn und den Heiligen Geist und werden getauft im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes

    (Johannes Damaszenus, Adversum Iconoclastas, 12).

    Um es niemals zu vergessen, müssen wir das große und tiefe Geheimnis der Kirche, das wir auf Erden nie ergründen werden, oft betrachten.
    Der Verstand, auf sich allein gestellt, sähe in ihr lediglich eine Anzahl von Menschen, die bestimmte Vorschriften erfüllen und eine gewisse Ähnlichkeit im Denken zeigen. Aber das wäre nicht die heilige Kirche.

    In der Kirche finden wir Katholiken unseren Glauben und unsere sittlichen Normen, unser Gebet und das Bewußtsein der Brüderlichkeit, die Gemeinschaft mit allen verstorbenen Brüdern der leidenden Kirche in der Läuterung des Fegefeuers und mit jenen der triumphierenden Kirche, die den dreimal heiligen Gott schon schauen und auf ewig lieben. Es ist die Kirche, die auf der Erde lebt und zugleich ]über der Geschichte steht, die Kirche,die unter dem Schutz Unserer Lieben Frau geboren wurde und die sie immerfort - auf Erden wie im Himmel - als Mutter preist.

    Stärken wir in uns die Überzeugung, daß die Kirche übernatürlich ist;
    bekennen wir es laut, sehr laut, wenn nötig;
    denn heute haben viele, nach außen hin in der Kirche und sogar weit oben, solche Grundwahrheiten vergessen:
    sie führen uns das Bild einer Kirche vor Augen, die weder die Heilige noch die Eine ist, die weder Apostolisch noch Katholisch sein kann, denn sie ruht nicht auf dem Felsen Petri, sondern ist durchsetzt von unrechtmäßigem Eigensinn und menschlicher Eigenwilligkeit.


    Das alles ist keineswegs neu.
    Seitdem unser Herr Jesus Christus die Kirche gegründet hat, ist diese unsere Mutter ständig der Verfolgung ausgesetzt gewesen: früher vielleicht in aller Offenheit, heute oft heimlich und versteckt.
    Heute wie gestern fährt man fort, die Kirche zu bekämpfen.

    Ich möchte betonen, daß ich weder meinem Temperament noch meinem Charakter nach ein Pessimist bin.
    Wie könnte man auch ein Pessimist sein, wenn der Herr versprochen hat, bei uns zu bleiben bis ans Ende der Zeiten? (Vgl. Mt 28,20)

    Das öffentliche Wirken der Kirche begann ja mit der Herabkunft des Heiligen Geistes auf die Jünger im Abendmahlssaal (Ecclesia, quae iam concepta, ex latere ipso secundi Adami velut in cruce dormientis orta erat, sese in lucem hominum insigni modo primitus dedit die celeberrima Pentecostes. Ipsaque die beneficia sua Spiritus Sanctus in mystico Christi Corpore prodere coepit [Leo XIll., Enzyklika Divinum illud munus, AAS, 29, S. 648]).

    Gott, unser Vater - ein liebender Vater, der uns wie seinen Augapfel hütet (Dt 32,10), wie es in der Heiligen Schrift zu unserem besseren Verständnis so einprägsam heißt -, Gott hört nicht auf, die von seinem Sohn gestiftete Kirche durch den Heiligen Geist zu heiligen.
    Doch gegenwärtig durchlebt die Kirche eine schwere Zeit, in der viele Menschen ratlos geworden sind.
    Die Verwirrung feiert wahre Triumphe und aufs neue werden die Irrtümer aller vergangenen Jahrhunderte marktschreierisch feilgeboten.

    [....]
    Wenn wir häretische Stimmen hören - ich muß sie so nennen, denn Schönfärberei widerstrebt mir -, wenn wir feststellen, daß man ungestraft die Heiligkeit der Ehe und des Priestertums angreift, daß man die unbefleckte Empfängnis und die immerwährende Jungfräulichkeit unserer Mutter Maria und alle ihre Vorzüge, mit denen Gott sie ausgestattet hat, bestreitet, das fortwährende Wunder der realen Gegenwart Christi in der heiligen Eucharistie, den Primat des Papstes und selbst die Auferstehung Christi in Frage stellt, - wie soll uns da nicht Traurigkeit erfüllen?
    Doch habt Vertrauen, denn die heilige Kirche ist unzerstörbar.

    Die Kirche wird wanken, wenn ihr Fundament wankt.

    Aber kann Christus wanken?
    Da Christus nicht wankt, wird auch die Kirche nicht wanken bis ans Ende der Zeiten

    (Augustinus, Enarrationes in Psalmos, 103,2,5 [PL 37, 1353])."

    -

    Siehe bitte auch:
    Zitate des hl. Josefmaria Escriva ( Begründer des Opus Dei)
    +
    -
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