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  • Maria: Der Widerschein GottesDatum25.05.2020 23:19
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema Maria: Der Widerschein Gottes

    Gelobt sei Jesus Christus !

    Monat Mai - Marienmonat:

    Der hl. Alphons Maria v. Ligouri (1686-1797)

    mit einem wunderschönen Hymnus an die Unbefleckte Jungfrau Maria:
    -

    "Meine Unbefleckte Königin Maria,
    ich freue mich mit dir, dass Gott dich mit so grosser Reinheit gesegnet hat.
    Ich danke unserem Schöpfer, dass er dich vor aller Makel der Schuld bewahrte.
    Ich bin fest von dieser Wahrheit überzeugt und bereit, wenn es notwendig wäre, mein Leben hinzugeben für diesen so erhabenen und ganz einzigen Vorzug deiner Unbefleckten Empfängnis.
    Ich wünschte, die ganze Welt möchte dich kennen und preisen als das schöne Morgenrot, immer geschmückt mit dem göttlichen Licht, als die auserwählte Arche des Heiles, die vor dem allgemeinen Schiffbruch der Sünde bewahrt blieb,
    als jene vollkommene und unbefleckte Taube, für die dein göttlicher Bräutigam dich selbst erklärt hat, als den verschlossenen Garten, der der Lieblingsaufenthalt Gottes ist, als die versiegelte Quelle, zu der
    der böse Feind nie Eingang fand.
    Ich wünschte, die ganze Welt möchte dich kennen als jene weiße Lilie, die zwischen den Dornen, nämlich den Kindern Adams, wächst, die alle von der Sünde befleckt, in der Feindschaft Gottes geboren werden, während du allein ganz strahlend rein, ganz heilig, aufs innigste von deinem Schöpfer geliebt, geboren wurdest.

    Bitte, lass mich loben, wie Gott dich lobte:
    +
    Du bist ganz schön und kein Makel ist an dir, ganz heilig, ganz schön.
    +
    Du bist immer eine Freundin Gottes gewesen.
    Wie schön bist du, meine liebenswürdigste, meine Unbefleckte Jungfrau, so schön in den Augen Gottes.
    Schau mit deinen barmherzigen Augen auf die schrecklichen Wunden meiner armen Seele.
    Sieh mich an, habe Mitleid mit mir und heile mich, du schöne Geliebte des Herzens, zieh auch mein elendes Herz zu dir.
    Welche Gnade sollte dir Gott versagen, der dich zu Seiner Mutter und zu Seiner Braut erwählt, dich deshalb vor jedem Sündenmakel bewahrt und dich allen Geschöpfen vorgezogen hat.
    Unbefleckte Jungfrau Maria, lass mich immer an dich denken und vergiss mich nicht, bis ich deine Schönheit im Himmel schaue, wo ich dich noch weit mehr loben und lieben werde, meine Mutter, meine Königin, Schönste, Reinste, Unbefleckte Jungfrau Maria.
    Amen."

    -

    Noch eine Anmerkung:
    Das Dogma der Unbefleckten Empfängnis Mariens wird von den Ostkirchen abgelehnt.
    Wie manch andere unfehlbaren Lehren unserer Heiligen Mutter Kirche....
    siehe bitte hier:
    Nähern sich katholische und orthodoxe Kirche an? (15)

    -
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  • Gegenwart ChristiDatum23.05.2020 21:37
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema Gegenwart Christi

    Gelobt sei Jesus Christus!


    Zum vergangenen Hochfest Christi Himmelfahrt:

    -

    [....]
    "Wir beten Dich an, König der Herrlichkeit!
    Doch wolltest Du uns nicht als Waisen zurücklassen.
    Nicht nur in Deiner göttlichen Allgegenwart, sondern auch als Mensch, als unser Freund und Erlöser, wolltest Du bei uns bleiben.
    Dank sei Dir, Herr!

    Darum hast Du uns dieses heilige Sakrament geschenkt,
    in dem die Augen des Glaubens Dich sehen unter den Gestalten von Brot und Wein.



    Die Welt sieht Dich nicht, weil ihr der Glaube fehlt.
    Doch wir erkennen
    Dich und beten Dich an!

    Lob und Ehre, Preis und Macht sei Dir in Ewigkeit.

    König der Herrlichkeit!
    Herr Jesus Christus,
    obwohl Du heimgekehrt bist zu Deinem Vater, von dem Du ausgegangen warst, hast Du uns nicht verlassen.
    Auf neue, geheimnisvolle Weise hast Du vielmehr hier im Lande der Verbannung

    Dein Tabernaculum, Dein Gezelt, aufgeschlagen.

    Erhalte uns in Deiner Gnade, damit auch wir einst heimkehren dürfen zum Vater durch Dich, Christus unseren Herrn.

    Amen.


    Ehre sei dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geist wie es war im Anfang so auch jetzt und allezeit bis in Ewigkeit."

    -


    Entnommen aus:
    "VENITE ADOREMUS
    Eucharistische Gebete für das Kirchenjahr.

    -
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  • Hochfest Christi HimmelfahrtDatum23.05.2020 21:36
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema Hochfest Christi Himmelfahrt

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Zum Sonntag nach Christi Himmelfahrt
    - Missa "Exaudi Domine" - aus dem Schott-Messbuch 1962:

    -

    Introitus (Ps. 26, 7 8 u. 9)

    Exaudi, Domine, vocem meam, qua clamavi ad te, alleluja: tibi dixit cor meum, quæsivi vultum tuum, vultum tuum, Domine, requiram: ne avertas faciem tuam a me, alleluja, alleluja. (Ps. ibid. 1) Dominus illuminatio mea, et salus mea: quem timebo?
    V Gloria Patri, et Filio, et Spiritui Sancto. Sicut erat in principio, et nunc, et semper, et in sæcula sæculorum. Amen.

    Erhör mein Rufen, Herr, mit dem ich zu Dir flehe, alleluja. Es spricht zu Dir mein Herz: Dein Antlitz suche ich. Ja Herr, Dein Antlitz will ich suchen. Dein Antlitz wende nicht hinweg von mir, alleluja, alleluja. (Ps. ebd. 1) Der Herr ist mein Licht und mein Heil, wen sollte ich fürchten?
    V Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geiste; wie es war im Anfang, so auch jetzt und allezeit und in Ewigkeit. Amen.


    Einführung:

    2. Kl. – Farbe weiß


    In Rom hieß der heutige Sonntag im Mittelalter Rosensonntag,
    weil man an diesem Tage als Huldigung für den Heiland in den Kirchen Blumen,
    besonders Rosen streute.
    Der Abschiedsschmerz drängt uns, im Opfer der hl. Messe
    «das Angesicht des Herrn [des im Himmel erhöhten Christus] zu suchen» (Intr.).
    In Erwartung des Trösters vereinigen wir uns mit Maria,
    den Aposteln, der ganzen hl. Kirche zum Gebet, das in dem Maße fruchtbar wird,
    als wir uns in Liebe dienend der Gemeinschaft hingeben (Epistola).
    In der Kraft des Hl. Geistes werden wir durch unser Leben
    für Christus, für seine Wahrheit und sein Gebot Zeugnis geben
    (Evang.).
    In der hl. Wandlung werden wir unter dem Schleier der eucharistischen Gestalten
    «das Angesicht des Herrn suchen».
    In der hl. Kommunion vereinigt er sich mit uns und fleht zum Vater:
    «Bewahre sie vor dem Bösen» (Comm.).

    -

    Die hl. Messe:
    http://www.mariawalder-messbuch.de/as62/...cdom/index.html


    Auslegung von Joh 15, 26-27 durch den hl. Augustinus:

    -

    "Obwohl Er (Christus) [vorher] sagte:
    Die Sehenden haben mich gehaßt und getötet;
    aber der Beistand wird so von mir Zeugnis ablegen,
    daß er die, die nicht sehen, an mich glauben macht.
    Und weil jener Zeugnis ablegt, werdet auch ihr Zeugnis ablegen.
    Jener, indem Er wie ein Hauch in euren Herzen ist, ihr indem ihr eure Stimmen erklingen laßt:
    Daher werdet ihr predigen können, was ihr erfahren habt, weil ihr von Anfang an bei mir seid.
    Ihr tut es nur noch nicht, weil die Fülle Seines Geistes noch nicht bei euch ist.
    Die Liebe Gottes, durch den Heiligen Geist, der euch gegeben werden wird, ausgegossen in eure Herzen, ist es nämlich, die euch die Kraft zum Ablegen des Zeugnisses geben wird.
    Durch sein Zeugnis und indem Er die stärksten Zeugen formt
    ,
    hat jener freilich den Freunden Christi die Furcht genommen und den Hass der Feinde in Liebe umgekehrt."


    -

    Noch ein Hinweis:
    Zum Mitfeiern von zu Hause besonders geeignet:
    Übertragungen per Livestream der hl. Messen aus der Hauskapelle der Niederlassung Hl. Bruder Klaus der Petrus-Bruderschaft in Oberrüti (CH, jeweils um 9.15 Uhr:
    https://www.youtube.com/channel/UCYWzNqFxiP0BoOd_lHNjbbw

    -

  • @AnkaDatum23.05.2020 21:34
    Thema von Aquila im Forum Herzlich willkommen !

    Liebe Anke

    Herzlich willkommen im Forum.


    Freundliche Grüsse und Gottes Segen

  • Maria: Der Widerschein GottesDatum22.05.2020 21:51
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema Maria: Der Widerschein Gottes

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Monat Mai - Marienmonat !


    Der hl. Josefmaria Escriva (1902-1975):

    -
    "Verehre unsere heilige Mutter aus ganzem Herzen!
    Sie versteht sich gut darauf, unsere kleinen Liebesbezeugungen zu erwidern.

    Wenn du außerdem

    täglich im Geiste des Glaubens und der Liebe den Rosenkranz betest,

    wird Unsere Liebe Frau dafür sorgen, daß du auf dem Wege ihres Sohnes immer weiter voranschreitest."

    -
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  • PfingstnoveneDatum21.05.2020 22:42
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema Pfingstnovene

    Gelobt sei Jesus Christus !


    An den neun aufeinanderfolgenden Tagen nach Christi Himmelfahrt ist eine Novene als Vorbereitung auf das Pfingsfest - auf die Herabkunft des Heiligen Geistes - anempfohlen.

    Nachfolgend eine Pfingst-Novene für die neun Tage vor Pfingsten:

    -

    König der Glorie; Herr der Heerscharen, als Sieger bist Du über alle Himmel emporgestiegen.
    Lasse uns nicht als Waisen zurück,
    sondern sende auf uns herab den Geist der Wahrheit, den der Vater verheißen hat.


    - Sende uns Deinen lebendigmachenden Geist,
    mit dem Du Deine Kirche belebst, erleuchtest und regierst.


    - Sende uns den Geist der Wahrheit,
    damit wir Dich, unseren Herrn, mehr und mehr erkennen und auch den Vater, der Dich gesandt hat.


    - Sende uns den Geist der Frömmigkeit,
    damit wir den Vater im Geist und in der Wahrheit anbeten.


    - Sende uns den Geist der Stärke,
    damit wir gegen das Böse in uns und um uns tapfer kämpfen.


    - Sende uns den Geist des Mutes,
    mit dem Du die Apostel ausgerüstet hast, um vor Statthalter und Könige zu treten
    und Dich zu bekennen.


    - Sende uns den Geist der Geduld,
    damit wir uns in allen Prüfungen als Deine getreuen Knechte bewähren.


    - Sende uns den Geist der Liebe,
    damit wir, von seiner Glut berührt, das neue Gebot der Bruderliebe erfüllen.


    - Sende uns den Geist der Freude,
    damit wir uns glücklich preisen, dass wir Kinder unseres Vaters im Himmel sind.


    - Sende uns den Heiligen Geist, den Tröster,
    damit wir in der Bosheit und Gottlosigkeit der Welt nicht verzagen,
    sondern uns Deiner göttlichen Nähe erfreuen.


    Heiliger Geist, Geist der Wahrheit, kehre ein in unsere Herzen.
    Gib den Völkern die Klarheit des Lichtes, damit sie Dir wohlgefallen in der Einheit des Glaubens. Sende uns Deinen Geist und alles wird neu geschaffen, und Du wirst das Angesicht der Erde erneuern.

    -

  • Das beharrliche GebetDatum21.05.2020 22:30
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema Das beharrliche Gebet

    Gelobt sei Jesus Christus !

    Lieber @benedikt

    Dein Seelenleben ist in der Tiefe der Sehnsucht nach Gotteseinung gereift.
    Ja, es schöpft bereits aus den Tiefen des Gebetes der Kontemplation.....

    so wie es die hl. Theresa v. Avila (1515-1582) beschrieben hat:

    -

    "Für mich ist das Gebet ein Schwung des Herzens,
    ein einfacher Blick zum Himmel empor, ein Schrei der Dankbarkeit und der Liebe,
    aus der Mitte der Prüfung
    wie aus der Mitte der Freude;

    kurz, es ist etwas Grosses, Übernatürliches, das mir die Seele ausweitet und mich mit Jesus vereint.".

    -


    Freundliche Grüsse und Gottes Segen"|addpics|qps-ff-b01d.jpg-invaddpicsinvv|/addpics|

  • Hochfest Christi HimmelfahrtDatum20.05.2020 21:17
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema Hochfest Christi Himmelfahrt

    Gelobt sei Jesus Christus !


    40 Tage nach dem Osterfest feiert die Heilige Mutter Kirche das

    Hochfest Christi Himmelfahrt.

    Über die glaubensstärkenden Tröstungen durch dieses Hochfest:
    der hl. Leo d. Grosse.....
    -

    Er, der in den Himmel aufgefahren ist, verläßt die nicht,
    die er als Kinder angenommen hat;

    er ermutigt hier unten zur Geduld, und lädt in der Höhe zur Herrlichkeit ein.
    An seiner Herrlichkeit lasse er selbst uns teilhaben,
    Christus, der König der Herrlichkeit, der Gott ist, gepriesen in Ewigkeit.

    Amen.

    -

    Aus dem "Bomm"-Messbuch:
    -

    "Alle Kinder der Kirche versammeln sich heute, am vierzigsten Tage nach Ostern, in der Weltkirche St. Peter und schauen empor zu ihrem göttlichen Herrn, Der triumphierend zum Himmel aufsteigt und Seinen grossen Ostersieg vollendet:
    O König der Glorie, Herr der Heerscharen, als Triumphator steigst Du heute über alle Himmel auf!
    Ob der Grösse Seines Triumphes
    kennen wir heute keine Abschiedstrauer, sondern jubeln ihm freudig zu.
    Von nun an warten sie aber auch auf den Tröster, Den Er versprochen hat:
    Lass uns nicht als Waisen zurück, sondern sende in uns hinein den Verheissenen des Vaters, den Geist der Wahrheit."
    (Brevier)

    -

    Hier hören wir es wieder heraus:
    Unser wahrer Glaube ist auch eine Religion des Heiligen Geistes
    und nicht bloss eine des Buches !



    An diesem Hochfest wird in den hl. Messen im Alten Ritus auch die
    Osterkerze - das Symbol der Anwesenheit des auferstandenen verherrlichten Christus - nach der Lesung aus dem hl. Evangeliums ausgelöscht:


    Aus dem Schott-Messbuch 1962:

    -

    1. Kl. – Farbe weiß
    Stationskirche: St. Peter

    Die Himmelfahrt des Heilandes ist die Krönung und Vollendung seines gottmenschlichen Lebens auf Erden.
    Unter den Siegesgesängen der vereinigten Himmelschöre öffnen sich für ihn die Tore des Himmels; mit seiner verklärten Menschheit, begleitet von den Erstlingen der Erlösung: den Vätern aus der Vorhölle, tritt Jesus als König ein in die blendende Gottesherrlichkeit.
    Statt mit der schimpflichen Dornenkrone ist er nun mit «Ehre und Herrlichkeit» gekrönt.
    Er sitzt auf dem höchsten Throne und hat von seinem Vater unumschränkte Herrschergewalt erhalten über alle Völker der Erde.
    Als mitleidsvoller, mit unseren Schwachheiten vertrauter Hoherpriester zeigt er dem Vater ohne Unterlaß die Wundmale, die er auch in seiner Verklärung beibehalten wollte, und bewegt ihn dadurch zum Erbarmen. Er ist unser Fürsprecher beim Vater (1 Joh. 2, 1).

    Christus zog nicht allein in den Himmel ein, an seinem Triumphzug nahm die ganze menschliche Natur teil.
    «Gott», sagt der hl. Paulus (Eph. 2, 4-6), «hat uns mitbelebt in Christus und mitauferweckt und in Christus Jesus mitversetzt in den Himmel.»
    Er ist nicht allein aufgefahren, er hat nicht allein den Thron der Herrlichkeit bestiegen, sondern wir mit ihm
    :
    «Gottes Sohn hat die mit ihm als Glieder zu einem Leibe zusammengeschlossenen Gläubigen zur Rechten des Vaters gesetzt»(hl. Leo der Große).
    So findet das erhabene Geheimnis der Himmelfahrt seine Fortsetzung,
    bis mit der Aufnahme des letzten Auserwählten der mystische Leib Christi seine Vollendung erreicht haben wird.

    Wir wollen uns freuen über den Triumph unsres göttlichen Heilandes, der nun der «König der Glorie» ist. «Wenn ihr mich liebtet, würdet ihr euch freuen, daß ich zum Vater gehe» (Joh. 14, 28).
    Wir sollen aber auch selbst ein sehnsüchtiges Verlangen erwecken nach der Seligkeit des Himmels, unsrer einstigen Heimat.
    «Was droben ist, suchet, wo Christus ist zur Rechten des Vaters» (Kol. 3, 1).
    Beachten wir auch, daß der Heiland vom Ölberg, der Stätte seines Leidensbeginnes,
    zum Himmel aufgefahren ist;
    so müssen auch wir «durch viele Trübsale ins Himmelreich eingehen» (Act. 14, 22).

    Ursprünglich war die gottesdienstliche Feier der Auffahrt des Herrn mit dem Pfingsttage verbunden gewesen (s. S. 567).
    Um das Jahr 400 aber war ihr bereits auch ein eigener Tag geweiht.
    Als selbständiges Fest gewann es von den ältesten Zeiten her gerade in der Mutterkirche von Rom eine hervorragende Stellung.
    War Ostern das Fest des Sieges Jesu Christi,
    so erscheint das heutige als das Fest des triumphierende Einzuges des Ostersiegers in die ewige Lichtstadt des Himmels,
    wo er als unser glorreicher Mittler und König thront
    («Rex gloriæ»).
    In der Frühzeit des Kirchenjahres war dieser Tag der Abschluß der großen Feste des Erlösers.
    «Die Himmelfahrt Christi ist die Vollendung und Erfüllung aller seiner übrigen Feste und ein glückseliger Beschluß der ganzen irdischen Laufbahn des Gottessohnes» (hl. Bernhard, † 1153).

    Wir sind um Petrus geschart (Stationskirche).
    Mit ihm schauen wir zu dem in den Himmel Erhöhten auf, an dem wir liebend hängen.
    Er tröstet uns durch die Versicherung seiner Wiederkunft (Intr.).
    Wir verlangen, dem Geiste nach im Himmel zu leben (Oratio).
    Lukas und Markus berichten uns die näheren Einzelheiten der Himmelsfahrt Christi (Lesung, Evang.).
    Freudig begrüßen wir Christus als König (Allel., Offert.) und gehen ihm entgegen,
    der als verklärter Gott in der hl. Wandlung zu uns kommt und in uns die Gnaden seiner Himmelfahrt wirkt (Comm.).

    -
    Die hl. Messe:
    http://www.mariawalder-messbuch.de/as62/...cdom/index.html


    Noch eine Anmerkung zu Mk 16,19
    "Nachdem Jesus, der Herr, dies zu ihnen gesagt hatte, wurde
    er in den Himmel aufgenommen und setzte sich zur Rechten Gottes. -

    Der hl. Augustinus
    kommentiert die oft missverstandene bzw. missinterpretierte Beschreibung
    "zur Rechten Gottes" zum besseren Verständnis so:
    -

    "Dieses Sitzen zur Rechten sollen wir nicht im Sinne menschlicher Glieder verstehen, als würde der Vater links, der Sohn rechts sitzen.
    Wir verstehen unter der "Rechten"
    die Vollmacht, die der Sohn als Mensch von Gott erhalten hat,
    so daß er einst wiederkommen soll als Richter
    - er, der zuerst gekommen war, um von den Menschen gerichtet zu werden.
    Unter "sitzen" verstehen wir "wohnen"
    ;
    so sagen wir von jemandem:
    Er hatte seinen Wohnsitz für drei Jahre in der Heimatstadt.
    Ebenso sollt ihr glauben,
    daß Christus in der Rechten Gottes des Vaters seinen Wohnsitz hat:
    Denn er ist selig und wohnt in der Glückseligkeit; und diese Glückseligkeit heißt
    "die Rechte des Vaters".


    -


    Aus:
    "Katholische Christenlehren von einem Dorfpfarrer im Bisthume Augsburg" (1805):

    -

    Die Zeit der Himmelfahrt: sie geschah am vierzigsten Tage nach der Auferstehung.
    Der Herr wollte nicht gleich nach der Auferstehung in den Himmel auffahren, sondern aus Liebe zu seinen Gläubigen verweilte er noch vierzig Tage auf Erden.
    Er wollte sie auf mancherlei Weise von seiner Auferstehung überzeugen:
    er gab den Jüngern nebst andern Unterweisungen auch diesen Befehl, in alle Welt auszugehen, das Evangelium zu predigen, und alle Völker zu taufen;
    er erheilte ihnen auch die Gewalt, die Sünden zu vergeben,
    und versprach, bei ihnen, das ist, bei seiner Kirche, bis an das Ende der Welt zu verbleiben.

    Ein schönes Beispiel für Eltern, wie sie vor ihrem Absterben ihre Haushaltung in gute Ordnung bringen, und ihren Kindern und Hausgenoffenen gute Lehren geben sollten.

    2) Der Ort, wo Christus in den Himmel auf gefahren, war der Oelberg, der nämliche Ort, wo er sein Leiden angefangen hatte.
    Da lehrte er uns, daß der rechte Weg zum Himmel über den Oelberg gehe;
    das ist, daß man zuerst leiden müsse, ehe man in die Freuden des Himmels eingehen kann.

    3) Die Herrlichkeit der Himmelfahrt Christi bestand darin,
    daß er am hellen Tage, in Gegenwart von hundert und zwanzig Personen,
    unter denen die göttliche Mutter, die Apostel, die andern Jünger, und mehrere fromme Frauen waren, aus eigener Macht gegen Himmel aufgefahren ist.
    Der Prophet Elias wurde von den Engeln aufeinem feurigen Wagen fortgeführt;
    Christus aber ging ohne Hilfe der Engel von sich selbst in den Himmel hin auf.
    Alle Seelen der Gerechten, die er aus der Vorhölle erlöset hatte, fuhren mit ihm hinauf.
    Die Engel des Himmels kamen ihrem Könige entgegen, Zwei davon zeigten sich sogar sichtbar, und redeten mit den Jüngern.
    Der himmlische Vater empfing ihn mit unendlicher Freude, und sprach zu ihm, wie es David im Geiste vorgesagt:
    „Setze dich zu meiner Rechten.“

    [....]
    Gott, der allmächtige Vater, ist ein purer Geist,
    hat keinen Leib, keine Hand, mithin sitzt Jesus nicht so seinem himmlischen Vater zur Rechten, wie ein Mensch dem andern zur rechten Seite sitzt.
    Wie wir Demjenigen, dem wir die rechte Seite lassen, dadurch eine Ehre erzeigen wollen,
    so will uns der Glaube mit den Worten: „Jesus sitzt zur Rechten Gottes,“nur lehren, daß ihm vom himmlischen Vater alle Gewalt im Himmel und auf Erden sei „übergeben worden,“ daß er den Vorzug habe über alle Menschen und Engel, daß er das Oberhaupt der ganzen Kirche, und der König der ewigen Herrlichkeit sei.
    Also, nachdem Jesus auf Erden so viel gethan und gelitten, so sitzt er jetzt im Himmel, das ist, er genießt die ewige Ruhe, die nimmermehr wird gestöret werden.
    Lasset uns also um Gottes willen gerne arbeiten und leiden, damit wir auch in die ewige Ruhe einzugehen Hoffnung haben.
    Jesus sitzt zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters,
    weil er sich auf Erden unter Alles verdemüthiget hat,
    weil er die Gestalt eines Knechtes angenommen,
    weil er gehorsam war bis
    in den Tod,
    so hat ihn der himmlische Vater über Alles erhoben,
    und ihm eine Ehre angethan, die über alle Ehre ist im Himmel und auf Erden.
    "

    -

  • Das beharrliche GebetDatum20.05.2020 21:03
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema Das beharrliche Gebet

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Lieber @benedikt

    Ich schliesse mich gerne @Simeon an; schön wieder von Dir zu lesen !

    In der Tat ist es so, dass in Zeiten der Not die Rückbesinnung auf Gott mehr an Gewicht gewinnt und sogar zur tiefen Umkehr fuhren kann; so wie im Falle des von Dir aufgezeigten Beispiels des ehemaligen Wehrmachtssoldaten, der nach der russischen Gefangenschaft gar in den Benediktiner-Orden eingetreten ist.

    Freilich wissen wir aber auch zur Genüge, dass die Undankbarkeit gegenüber erhaltener Gnaden weitaus überwiegt.
    Hw Spindelböck hat dies in einer Predigt im Jahre 2018 thematisiert. Als Grundlage diente ihm die im hl. Evangelium nach Lukas (Lk 17, 11-19) geschilderte Heilung von zehn Aussätzigen, von denen gerade mal Einer (!) zurückkehrte, um Jesus zu danken.

    Hier als Auszug der abschliessende Teil der Predigt:

    -

    [....]
    "Nun aber tritt etwas ein, was uns allen bekannt ist:
    Der Mensch, der das unter Tränen Erflehte erhält und erlangt, weiß es plötzlich nicht mehr zu schätzen, was er empfangen hat.
    Offenbar sahen es neun der Geheilten eigentlich als ganz selbstverständlich an, dass ihnen Gott die Gesundheit wieder geschenkt hatte.

    Nur einer erkannte die Einzigartigkeit dieser Gnade.
    Er kehrte zurück zu Jesus und dankte ihm
    . Sein Dank war nicht bloß eine formale Pflichterfüllung aus Höflichkeit und Anstand.
    Nein, er warf sich vor Jesus zu Boden hin, weil er überwältigt war von seiner göttlichen Größe, und brachte auf diese Weise seine Dankbarkeit zum Ausdruck.

    Für Jesus war der Dank des einen und die Undankbarkeit der übrigen neun ehemals Aussätzigen ein Anlass, seine Hörer auf dieses Paradox hinzuweisen:
    Alle wurden geheilt, nur einer hat es für nötig befunden, Gott zu danken.
    Und zum Geheilten sprach er die Worte, er möge aufstehen und seinen Weg gehen.
    Denn: „Dein Glaube hat dir geholfen.

    War dieser eine Mensch, der seine Dankbarkeit zeigte, ein besonders frommer Mensch?
    In den Augen der bei Jesus versammelten Menschen wohl nicht, denn er stammte aus Samaria.
    Die Samariter waren bei den Juden nicht sehr geachtet, da sie nicht alle Gesetze des Mose befolgten und für gewöhnlich nicht zum Tempel nach Jerusalem pilgerten.
    Und doch hat gerade so ein Mensch Gott auf besondere Weise seine Dankbarkeit erwiesen!

    Für uns, liebe Brüdern und Schwestern, kann dieses Evangelium ein Anlass sein, einmal in Ruhe darüber nachzudenken, was wir alles schon an Großem und Guten von Gott empfangen haben und wofür wir ihm vielleicht bisher zu wenig gedankt haben. Zugleich ist es sicher auch wichtig, darüber nachzudenken, was wir guten Menschen verdanken, und auch hier zu überlegen, wie wir unsere Dankbarkeit auf bestmögliche Weise zum Ausdruck bringen können.

    Maria, die Rosenkranzkönigin, möge uns die Augen des Herzens öffnen für das Große, das Gott auch an uns getan hat! Ihm sei der Lobpreis in Ewigkeit.
    Amen."


    -

    Die Predigt in voller Länge siehe bitte hier:
    http://www.kath.net/news/17970


    Freundliche Grüsse und Gottes Segen

  • Das beharrliche GebetDatum19.05.2020 22:49
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema Das beharrliche Gebet

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Wie schnell doch Viele in Krisenzeiten die geistliche Orientierung verlieren !
    Nurmehr Wenige pflegen auch dann noch das Gebet ohne Unterlass ....die Danksagung !

    Der sel. Abt und Mystiker Wilhelm von Saint-Thierry (~1075 /1080-1148)

    über die Danksagung als dauerndes Sein in der Freude des Heiligen Geistes:

    -

    "Die Danksagung aber ist in der Erfahrung und Erkenntnis der Gnade Gottes die unermüdliche und dauernde Hinwendung des guten Willens zu Gott, auch wenn die äußere Handlung oder die innere Zuneigung einmal nicht vorhanden oder gelähmt ist.
    Von ihr spricht der Apostel:
    "Das Wollen liegt mir nahe, aber das Vollbringen des Guten finde ich nicht" (Röm 7,18).
    Er sagt damit gleichsam:
    Sie ist zwar immer da, aber manchmal liegt sie am Boden, das heißt, sie ist unwirksam, weil ich das Vollbringen des Guten suche, aber nicht finde. Das ist die Liebe, die niemals aufhört (1 Kor 13,8).

    Das ist aber jenes Gebet ohne Unterlass, oder jene Danksagung, von der der Apostel spricht: "
    Betet ohne Unterlass! Seid immer dankbar!"
    (1 Thess 5,17-18)
    Dieses Gebet kommt aus einer beständigen Güte des Herzens,
    eines wohlgeordneten Geistes und ist bei den Söhnen Gottes ein Abbild der Güte Gottes, des Vaters.

    Eine solche Seele betet immer für alle (Kol 1,9) und dankt Gott bei allem (1 Thess 5,18).
    Der fromme Sinn ergießt sich beständig auf so viele Weisen im Gebet oder in der Danksagung vor Gott, wie viele Gründe er in seinen Nöten und Tröstungen, oder auch in Mitleid und Mitfreude mit dem Nächsten findet.
    Dieses Gebet ist ganz und beständig Danksagung.
    Denn wer so ist, ist immer in der Freude des Heiligen Geistes."


    -

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  • Stufen zur VollkommenheitDatum18.05.2020 21:45
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema Stufen zur Vollkommenheit

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Gegen den Willen zum Streben nach Vollkommenheit steht eine hartnäckige "Rebellin" entgegen;
    die immer aufbegehrende Eigenliebe.

    Der Kartäuser-Pater Jean-Baptist Porion (1899-1987) hat in seiner Schrift
    "Im Banne der Dreieinigkeit" in Bezug auf ein gutes Gelingen des geistlichen Lebens auf die Notwendigkeit der beständigen Anstrengung hingewiesen, um nicht die den Tücken der Eigenliebe zu erliegen.
    Geistliche Ratschläge nicht nur für Kartäuser:



    -

    "Auf der ersten Stufe des geistlichen Lebens müssen wir uns durch steten Kampf von allen Formen der Eigenliebe befreien.
    Denn die Sünde hat die Harmonie der Natur zerstört.
    Das ist nicht das Werk eines einzigen Tages.
    Eine ununterbrochene Anstrengung ist notwendig, um uns zu reinigen.
    Und selbst dann, wenn wir glauben, den Sieg errungen zu haben, müssen wir uns immer noch in beständiger Kontrolle halten.

    Denn die inneren Kräfte unserer Natur sind stets zum Aufruhr bereit.
    Und nach einem Augenblick der Erschlaffung sehen wir, wie sie von neuem ihre Herrschaft über uns anstreben.
    Unsrer Körper ist allerdings nicht unser hartnäckigster Feind.
    Die Sünde ist viel tiefer in uns eingedrungen.
    Sie hat ihren Stachel bis in den Mittelpunkt unseres Herzens eingesenkt.
    Da verbirgt die Eigenliebe ihre unfassbaren Wurzelfasern.
    Und selbst, wenn wir glauben, äußerlich abgestorben zu sein, müssen wir nur allzu oft erkennen, dass der Keim des Bösen in uns an Kraft garnichts eingebüßt hat."

    -

    Ein beeindruckender Einblick in das Leben der Kartäuser:
    "Die grosse Stille" - Das verborgene Leben der Kartäuser




    Der hl. Karmeliter-Pater Johannes v. Kreuz (1542-1591) schreibt in "Die Dunkle Nacht" über den ungeläuterten Geist als "Nistplatz" ungeordneter Begierden und Leidenschaften:

    -

    "Alle Unvollkommenheiten und Unordnungen im Sinnenbereich beziehen ihre Kraft und ihre Wurzeln aus dem Geist, wo sich die guten und schlechten Gewohnheiten einnisten;
    und so können die Auflehnungen und Unarten des Sinnenbereichs nicht richtig geläutert werden, solange es jene nicht sind"

    -

  • Gelobt sei Jesus Christus !


    Zum 5. Sonntag nach Ostern "vocem jucundidatis"
    aus dem Schott-Messbuch 1962:

    -


    Introitus (Ps. 48, 20)

    Vocem jucunditatis annuntiate, et audiatur, alleluja: annuntiate usque ad extremum terræ: liberavit Dominus populum suum, alleluja, alleluja. (Ps 65, 1 - 2) Jubilate Deo, omnis terra, psalmum dicite nomini ejus: date gloriam laudi ejus.
    V Gloria Patri, et Filio, et Spiritui Sancto.
    Sicut erat in principio, et nunc, et semper, et in sæcula sæculorum. Amen.

    Kündet den Freudenruf, daß man ihn höre, alleluja; kündet bis an das Ende der Erde; befreit hat der Herr Sein Volk, alleluja, alleluja. (Ps. 65, 1 - 2) Jubelt Gott, ihr Lande all, singet Psalmen Seinem Namen; herrlich laßt Sein Lob erschallen.
    V Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geiste;
    wie es war im Anfang, so auch jetzt und allezeit und in Ewigkeit. Amen.


    Einführung

    In der hl. Taufe hat «der Herr sein Volk befreit» (Intr.).
    Der Prüfstein des wahren Christengeistes, zu dem die Taufe verpflichtet, ist Eifer in der Nächstenliebe (Epistola).
    Damit wir als ganze Christen leben können, geht Christus als Mittler zum Vater;
    er will für
    uns flehen, wir sollen in seinem Namen, in seiner Kraft, durch ihn den Vater wirksam bitten
    (Evang.).
    Wir tun es vor allem im Anschluß an das Opfer Christi und der hl. Kirche in der Feier der hl. Messe.

    -

    http://www.mariawalder-messbuch.de/as62/...sono/index.html


    Zum 5. Sonntag nach Ostern aus dem Deutschen Brevier 1937,
    übersetzt von Hw Dr. Johan Schenk:

    -

    Aus dem Buch des hl. Bischofs Ambrosius über den Glauben an die Auferstehung

    Weil die Weisheit Gottes nicht sterben konnte, andererseit aber auch nicht auferstehen konnte,
    was nicht gestorben war, darum nahm sie Fleisch an, das dem Tode verfallen konnte.
    [....]
    Wir sehen, was für ein schweres Sakrileg es ist, an die Auferstehung nicht zu glauben.
    Denn wenn wir nicht auferstehen, dann ist Christus vergebens gestorben, und folglich ist er auch nicht auferstanden.
    Wenn er nämlich nicht zu unserem Heile auferstanden ist, so ist er gar nicht auferstanden,
    da er ja keine Ursache hatte, für sich selbst aufzuerstehen.
    In ihm aber ist die ganze Welt vom Tode erstanden, in ihm ist der Himmel, in ihm ist die Erde auferstanden, denn es wird ein neuer Himmel und eine neue Erde sein.
    Für ihn selbst aber war die Auferstehung nicht notwendig,
    denn die Bande des Todes konnten ihn nicht festhalten.
    Wenn er auch seiner Menschheit nach gestorben war, so war er doch sogar in der Totenwelt völlig frei.
    Willst du wissen wie?
    So höre:

    Ich bin wie ein hilfloser Mensch geworden, wie einer, der frei ist unter den Toten.
    Er war doch wohl frei; denn er hatte die Macht, sich selbst zu erwecken,
    gemäß dem Worte;
    Brechet diesen Tempel ab und in drei Tagen will ich ihn wieder aufrichten.
    Er war frei, da er ja
    hinabgestiegen war, um andere frei zu machen."



    +

    -

    Auslegung des hl. Bischofs Augustinus Joh 20, 23-30:

    "Wir haben jetzt das Wort des Herrn zu betrachten:
    Wahrlich, wahrlich, ich sage euch:
    Wenn ihr den Vater in meinem Namen um etwas bitten werden,
    so wird er es euch geben.

    Schon in den vorhergehenden Teilen dieser Rede des Herrn wurde wegen derer, die etwas vom Vater im Namen Christi begehren, es aber nicht erhalten, dargelegt, daß man nicht im Namen des Heilands bittet, sooft man etwas erbittet, was dem Heile zuwider ist.
    Denn man darf nicht den Klang der Buchstaben oder der Silben nehmen, sondern das, was der Klang selbst bedeutet und was darunter richtig und wahrheitsgemäß verstanden wird.
    Das, so müssen wir annehmen, hatte Christus im Sinne, als er sagte:
    In meinem Namen. Wer daher von Christus denkt, was man vom Eingeborenen Sohne nicht denken darf, der bittet nicht in seinem Namen, wenn er auch den Buchstaben und Silben nach den Namen Christus ausspricht.
    Denn er bittet nur im Namen dessen, an den er in seiner Bitte denkt.
    Wer aber von Christus denkt, was man denken muss, der bittet wirklich in seinem Namen und er erhält auch, was er begehrt, soweit es nicht seinem ewigen Heil zuwider ist.
    Er erhält es, wenn er es haben darf.
    Denn manches wird uns nicht gerade versagt, wohl aber hinausgeschoben und erst zur gelegenen Stunde uns gegeben
    .
    Das Wort: Er wird es euch geben, ist so zu verstehen:
    Es soll damit auf jene Gnaden hingewiesen werden, die die Bittenden persönlich angehen.
    Denn alle Heiligen werden erhört, wenn sie für sich selbst etwas erbitten, aber nicht immer, wenn sie für ihre Freunde oder Feinde oder für sonst jemanden bitten;
    denn es heißt nicht ohne weiteres:
    Er wird es geben, sondern er wird es euch geben.
    Bisher habt ihr, heißt es, um nichts in meinem Namen gebeten;
    bittet und ihr werdet empfangen, auf daß eure Freude vollkommen werde.
    Diese vollkommene Freude, von der er spricht,
    ist keine fleischliche, sondern eine geistige;

    und wenn sie einmal so groß ist, daß sie gar nicht mehr zunehmen kann, dann ist sie zweifellos vollkommen.
    Was immer ihr erbittet, um diese Freude zu erlangen, das müssen wir im Namen Christi erbitten, wenn wir überhaupt die Gnade Gottes verstehen, wenn wir wirklich nach dem ewigen Leben verlangen.
    Alles andere, was wir sonst noch erbitten können, ist nichts;
    nicht als ob die Sache selbst nichts wäre, sondern weil im Vergleiche mit diesem hohen Gute alles andere, was wir begehren, nichts ist.


    -

  • Maria: Der Widerschein GottesDatum15.05.2020 22:04
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema Maria: Der Widerschein Gottes

    Gelobt sei Jesus Christus !

    Monat Mai - Marienmonat !

    Der hl. Josefmaria Escriva (1902-1975):



    -
    "Sancta Maria, Stella Maris!" - Heilige Maria, du Meeresstern, geleite uns!

    Rufe sie inständig an.
    Denn mag das aufgewühlte Meer auch noch so sehr toben, das Mutterherz Mariens hält ihm stand.
    Suche also, wenn du den Sturm kommen siehst,
    Zuflucht und Geborgenheit bei Unserer Lieben Frau
    - du wirst nicht kentern, du wirst nicht untergehen!"


    -|addpics|qps-fa-98da.jpg-invaddpicsinvv|/addpics|

  • Verschwörungstheorien Datum15.05.2020 22:00
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema Verschwörungstheorien

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Liebe @Kristina, liebe Mitleser

    Kein treugläubiger Katholik kann sich an diesem menschengemachten wahrheitsgefilterten "interreligiösen Gebet" beteiligen.
    Die Zitate von Hw Prof. May und Erzbischof Lefebvre sind denn auch unmissverständlich.

    An anderer Stelle habe ich geschrieben:
    ++++

    Nachfolgend eine vortreffliche - "ökumenisch-interreligiös"freie -
    römisch katholische Katechese gleichsam als "Crash-Kurs"....
    als Intensiv-Kurz-Katechese über

    Die Ewige Wahrheit Jesus Christus


    (entnommen aus der leider nicht mehr aktiven Seite "deislam" )


    -
    "Im Namen JESUS soll jedes Knie sich beugen im Himmel,
    auf Erden und unter der Erde; und jede Zunge soll bekennen:
    JESUS Christus ist der Herr in der Glorie Gottvater
    s. (Phil. 2, 10-11)

    In jenen Tagen sprach Petrus, erfüllt vom HEILIGEN GEISTE:
    Ihr Vorsteher des Volkes und ihr Ältesten, hört!
    Wenn wir heute wegen einer Wohltat an einem kranken Manne vor Gericht gezogen werden [Petrus hatte einen Lahmen an der Tempelpforte geheilt] und sagen sollen, durch was er geheilt worden ist, so sei euch allen und dem ganzen Volke Israel kund:
    IM NAMEN UNSERES HERRN JESUS CHRISTUS aus Nazareth,
    Den ihr gekreuzigt habt, Den aber Gott auferweckt hat von den Toten,
    in ihm steht dieser Mann gesund vor euch.
    Er [Christus] ist der Stein, Der von euch Bauleuten verworfen ward,
    Der aber zum Eckstein geworden ist.
    Und in keinem anderen ist Heil;
    denn kein anderer Name ist unter dem Himmel den Menschen gegeben,
    in dem wir das Heil erlangen sollen
    . (Apostelgeschichte, 4, 8-12, Psalm 117, 22)

    (Zum Fest des allerheiligsten Namens JESUS)

    Unser Kommentar:
    Das HEIL, die Errettung aus der Finsternis und Gott-Verlorenheit,
    die Erlösung aus der Sünden-Gefangenschaft der gefallenen Menschen
    ist also nur möglich durch GOTT SELBST,
    und zwar durch Seine MENSCH-Werdung, durch den MENSCHEN-SOHN,
    der GOTTES SOHN ist.

    Und das HEIL, das ewige glückselige Zusammensein mit GOTT,
    erlangt und erreicht nur derjenige,
    der diesen einzigartigen, einmaligen GÖTTLICHEN MENSCHENSOHN
    als das anerkennt und bekennt, was
    ER IST: Er ist der Unverzichtbare,
    der Unumgängliche,
    der Not-Wendige,
    der Erste und der Letzte,
    der Anfang und das Ende,
    das Alpha und Omega,
    Derjenige, der WAR, der IST und der SEIN WIRD,
    der Allmächtige, das Zentrum,
    der Gipfel,
    der Unüberbietbare,
    das Alles in Allem;
    Er ist der Weg, die Wahrheit und das Leben.
    Niemand
    gelangt zum VATER außer durch IHN.
    IHM ist ALLE MACHT gegeben im Himmel und auf Erden und unter der Erde.
    Er ist der HERR, der HERRSCHER,
    der GERECHTE,
    der RICHTER, der VERGELTER;
    Er ist der SCHRECKEN Seiner Feinde;
    Er ist die WONNE,
    die EWIGE GLÜCKSELIGKEIT Seiner Freunde und Liebhaber
    . Wer IHN hat, hat das EWIGE LEBEN.
    Wer IHN degradiert,
    wer IHN zu einem Geschöpf,
    zu einem gewöhnlichen Menschen macht,
    wer IHN und SEIN WERK, DIE KIRCHE,
    SEIN WIRKEN durch den HEILIGEN GEIST
    verfälscht, verachtet, bekämpft, bewegt sich vorwärts auf der BAHN zum EWIGEN TOD!

    Höchste Zeit deshalb für alle Nicht- und Anti-Christen,
    umzukehren,
    ihr Knie zu beugen und den ECKSTEIN kennenzulernen
    und mit ihrer Zunge zu bekennen, den sie bisher VERWORFEN, VERLEUGNET haben!

    [....]

    Jesus Christus ist
    nicht jüdisch
    ;
    Er ist nicht islamisch;
    Er ist
    christlich, und zwar katholisch, römisch-katholisch.

    Er ist also
    auch nicht
    “orthodox” (nicht griechisch-orthodox und nicht russisch-orthodox,
    nicht byzantinisch-orthodox, nicht koptisch-orthodox)

    soweit sich “orthodox” von römisch-katholisch abgrenzt.
    Er ist nicht Waldenser, nicht Hussit;
    Er ist nicht “evangelisch”, nicht “anglikanisch”,
    also nicht lutheranisch, nicht zwinglianisch, nicht calvinistisch,
    nicht methodistisch, nicht bresbyteranisch
    ;

    Er ist nicht Quäker und nicht Mormon und nicht Zeuge Jehovas;
    Er ist KATHOLISCH;
    Er ist der ALLE WAHRHEIT UMFASSENDE UND ALLEN IRRTUM AUSSCHLIESSENDE.

    Jesus Christus ist der Begründer,
    der Stifter

    der EINEN, HEILIGEN, KATHOLISCHEN UND APOSTOLISCHEN Kirche
    .

    Der von IHM gesandte HEILIGE GEIST ist der Baumeister,
    der Vollender und Bewahrer
    dieser mit der Fülle der Heilsmittel ausgestatteten heiligen Kirche
    und Kirche der Heiligen
    .

    Christus identifiziert sich ganz nur mit ihr.
    Jede andere Vereinigung hat bedeutende, “ans Lebendige gehende” Mängel.
    Nur die (römisch-)katholische Kirche
    als “streitende Kirche” auf Erden
    ist organisch verbunden
    mit der “triumphierenden Kirche” im Himmel
    und der “leidenden Kirche
    der noch nicht vollends geläuterten Verstorbenen des Purgatoriums.
    Nur sie, die Kirche, die seit Jesus Christus immer (fort-)bestand,
    mit ihrer vom göttlichen Gründer eingesetzten Hierarchie,
    den geweihten Amtsträgern:
    dem Papst, den Bischöfen, den Priestern,
    und mit ihren vollzähligen Sakramenten:
    Taufe, Bußsakrament, Eucharistie, Firmung, Ehe, Sakrament der Weihe, Krankensalbung
    , mit ihren Werken, den Orden und Formen des geweihten Lebens,
    nur sie bildet das Reich Gottes auf Erden und im Himmel.
    Ja, auch in der Ewigkeit, im Himmel,
    ist die Gemeinschaft der Heiligen römisch-katholisch und apostolisch CHRISTLICH
    . Denn “ALLES, was Du (Petrus – Papst) auf Erden binden/lösen wirst,
    wird auch IM HIMMEL gebunden/gelöst sein.”
    Nur die katholische Kirche hat alles und tut alles, was GOTT will.
    Sie allein hat die volle, unverkürzte, unverfälschte Lehre des HERRN.
    Sie allein hat die vor GOTT gültige
    und damit heilswirksame Form und Materie der Sakramente.
    Sie allein hat die von GOTT gewollte vollkommene Sittenlehre.
    Sie allein hat die echte Heiligenverehrung
    und damit die besondere Verehrung
    der Heiligsten Jungfrau und Mutter des GOTT-MENSCHEN MARIA.
    Sie allein ehrt und sorgt auch für die Verstorbenen,
    die noch nicht vollendet sind.
    In ihr allein wohnt der Himmel mit der göttlichen Dreifaltigkeit,
    mit allen Engeln und Heiligen.
    JESUS CHRISTUS,
    der GOTT-MENSCH,
    ist das ZENTRUM,
    das HERZ,
    das ALLERHEILIGSTE der KIRCHE und des HIMMELS
    .

    Darum:
    wer gerettet werden will,
    trete ein in die katholische Kirche,
    lasse sich taufen im Namen des VATERS und des SOHNES und des HEILIGEN GEISTES,
    lasse sich unterrichten in ihrer himmlischen Lehre und richte sein Leben gemäß derselben ein;
    denn
    JESUS CHRISTUS, der KATHOLISCHE, ist der WEG, die WAHRHEIT und das (EWIGE) LEBEN
    !


    -

    Siehe dazu bitte auch :

    Die eine heilige katholische und apostolische Kirche
    Die Taufe schenkt wieder die Kindschaft Gottes
    -
    ++++

    Auch folgende Darlegungen aus "deislam" sind sehr empfehlenswert:
    Kann man mit Recht sagen: “die Muslime, Juden und Christen haben alle den gleichen, einzigen Gott”?



    Freundliche Grüsse und Gottes Segen

  • Die Letzten DingeDatum14.05.2020 21:28
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema Die Letzten Dinge

    Gelobt sei Jesus Christus!


    Unabänderliche Wahrheiten
    Der hl. Josefmaria Escriva (1902-1975)

    über Diesseitswahn und dem Bewusstsein der Sterblichkeit:

    -

    "Der Tod wird kommen, unerbittlich.

    Deshalb ist es leerer Wahn, unsere Existenz ausschließlich mit diesem irdischen Leben gleichzusetzen.
    Sieh doch, wie sehr viele Menschen darunter leiden: die einen, weil das Leben zu Ende geht und sie es hinter sich lassen müssen, die anderen, weil es nicht enden will und ihnen zur Last wird...
    Auf jeden Fall ist es abwegig, aus unserem Lebensweg das Lebensziel zu machen.

    Man muß die Fesseln einer solchen, rein innerweltlichen Betrachtungsweise sprengen und sich der kurzen Dauer der eigenen Existenz bewußt werden.
    Dazu bedarf es eines radikalen inneren Umschwungs:
    Sich vom eigenen Ich und von allen zeitlichen, egoistischen Motivationen ganz und gar loslösen und in Christus, der ewig ist, neu geboren werden.
    [....]
    "Non habemus hic manentem civitatem" - wir haben hier auf Erden keine bleibende Stätte.
    - Damit wir das nicht vergessen, zeigt sich diese Wahrheit in der Todesstunde manchmal mit aller Härte: in Form von Unverständnis, Verfolgung, Verachtung...
    Und am Ende immer jene letzte Einsamkeit...
    Denn selbst wenn die Liebe vieler Menschen den Scheidenden umgibt - jeder stirbt allein.

    Lösen wir schon jetzt die Ankertaue!
    Treffen wir beharrlich unsere Vorbereitungen für den großen endgültigen Aufbruch
    - hin zur
    ewigen Anschauung der Allerheiligsten Dreifaltigkeit."


    -|addpics|qps-f7-3620.jpg-invaddpicsinvv|/addpics|

  • Gelobt sei Jesus Christus !


    Zeitlos prägende Worte von Hw Gregorius Rippel aus dem Jahre 1848
    in
    "Die Schönheit der Katholischen Kirche: dargestellt in ihren äusseren Gebräuchen in und ausser dem Gottesdienste für das Christenvolk":


    -

    "Die Kirche bleibt nun einmal immerfort dieselbe,
    nur ihre Feinde wechseln,

    und deshalb wechselt auch die Art, wie das, was der Kirche angehört, verteidigt werden muss."

    -

  • Maria: Der Widerschein GottesDatum11.05.2020 22:31
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema Maria: Der Widerschein Gottes

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Monat Mai - Marienmonat !


    Der hl. Josefmaria Escriva: (1902-1975):


    -

    "Maria ist Mutter, Tochter, Braut Gottes und unsere Mutter:

    Wende dich ihr zu und bitte sie, sie möge von der Allerheiligsten Dreifaltigkeit mehr Gnaden für dich erwirken:
    die Gnaden des Glaubens, der Hoffnung, der Liebe, der Reue.

    So werden die heftigen, eisigen Winde, die manchmal alles, was im Leben eines Menschen blüht, zum Welken zu bringen scheinen, nicht verhindern können, daß deine Seele aufblüht- wie auch die deiner Brüder."

    -
    |addpics|qps-f5-156d.jpg-invaddpicsinvv,qps-f6-89e7.jpg-invaddpicsinvv|/addpics|

  • Die Vorsehung GottesDatum10.05.2020 23:07
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema Die Vorsehung Gottes

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Wir erleben aktuell in dieser Form noch nie dagewesene Verwerfungen im gesellschaftlichen Leben.

    Pater Simon Gräuter von der Petrus-Bruderschaft schreibt dazu, bezogen auf den heutigen vierten Sonntag nach Ostern, sehr Erbauliches:

    -

    Liebe Brüder und Schwestern !

    Wie ungewohnt drastisch sich Lebensumstände ändern können,
    erleben wir – vorübergehend, so unsere Hoffnung – alle gemeinsam in diesen Tagen.

    Im Beten der Kirche finden wir ein Wort dafür; es wird uns jetzt im Tagesgebet auf die Zunge gelegt. Die Christen, in der Lesung des vergangenen Sonntags gerade erst als „Fremdlinge und Pilger“ (1 Petr 2, 11) angesprochen,
    sieht die Liturgie heute am vierten Sonntag nach Ostern inter mundanas varietates:
    hineingeworfen in die „irdischen Wechselfälle“, in die „Unbeständigkeit der Welt“.


    Jeder von uns kennt diese Wechselfälle, diese Unbeständigkeit.
    Es bedarf dafür nicht erst einer Pandemie.
    Es gibt Tage, da erscheint unser Leben schier perfekt; alles läuft wie am Schnürchen. Und es gibt andere Tage, über denen lagern Schatten der Furcht, der Sorge, der Unzufriedenheit.
    Beides birgt Gefahren.
    Dass (zu) gute Leben kann uns dazu verführen, darin aufzugehen;
    Gott spielt darin nur nebenbei eine Rolle
    – womöglich auch überhaupt keine mehr, selbst wenn wir hin und wieder einige Gebete murmeln.
    Die verschatteten Tage können uns hingegen an Gottes Vorsehung zweifeln lassen: Er scheint ja unsere Bitten nicht zu hören, so inständig diese auch vorgetragen werden. Aber es wendet sich kein Blatt, nirgendwo ist Besserung in Sicht.

    Wir vergessen freilich, dass wir nur bis zu unserem Horizont sehen.
    Die Perspektive Gottes ist weitaus größer.
    Die Lösung, die uns vorschwebt, gibt sich gerne „alternativlos“
    Gott aber stellt die Weichen überraschend anders.
    Dass Gottes Lösung die bessere ist,
    erkennen wir unter Umständen erst nach und nach
    – vielleicht müssen wir sogar (im wahrsten Sinn der Wortes!) bis in Ewigkeit auf diese Erkenntnis warten: Wenn wir sie in seinem Licht erkennen können.

    Der Text des Tagesgebetes gibt uns aber Hinweise, wie wir mit diesen Situationen umgehen sollen.
    Die Kirche führt uns an die Bitte heran, all das zu lieben, was Gott anordnet, und zu ersehnen, was er verspricht: also unser Leben und unsere Erwartungen in den Einklang mit seinen Geboten zu bringen und unter seine Verheißung zu stellen, damit „unsere Herzen dort gefestigt seien, wo die wahren Freuden sind“.
    Gelingt dies, so können wir über alle Wechselfälle hinweg und aller Unbeständigkeit zum Trotz mit dem Beter der Psalmen sprechen und singen:
    Deine Weisungen sind mir zu Liedern geworden im Land meiner Pilgerschaft“ (Ps 118, 54).
    [....]

    -

  • Gelobt sei Jesus Christus !

    Zum 4. Sonntag nach Ostern ( nach der alten Liturgieordnung)
    aus dem Schott-Messbuch 1962:
    -

    2. Kl. – Farbe weiß


    Dankbar singen wir dem Herrn, der in der hl. Taufe an uns so Großes gewirkt hat (Intr.).
    Wir flehen für uns und die ganze hl. Kirche um den vollkommenen Taufgeist (Oratio),
    um die große Gabe von oben (Epistola).
    Wenn so die Taufgnade in uns wirksam geworden, ist sie ein lebendiges Zeugnis dafür,
    daß Christus lebt
    :
    dann ist es Sünde, wenn die Welt nicht an ihn glaubt
    ;
    also ist er gerecht und heilig, sonst hätte ihn der Vater nicht liebend zu sich genommen;
    also hat er Gericht gehalten über Sünde und Tod, sie besiegt (Evang.).
    Er lebt, denn er kommt in der hl. Wandlung zu uns, gibt uns in der hl. Kommunion Anteil
    an seinem Leben und macht uns so zu lebendigen Zeugen
    für ihn, für seine Heiligkeit und seinen Sieg
    (Comm.).

    -



    Zur Lesung aus dem Brief des hl. Jakobus (1, 17-21) einige Gedanken zur Betrachtung von
    Pater Simon Gräuter von der Petrus-Bruderschaft:

    -

    "Da ist die Rede von der „guten Gabe“ und dem „vollkommenen Geschenk“, das wir „von oben“ erwarten dürfen, „vom Vater der Lichter, bei dem es keinen Wechsel gibt und keinen Schatten von Veränderlichkeit“.
    Wir können auch sagen: Es ist die Rede von den guten und vollkommenen Lösungen für unser in Wechsel und Unbeständigkeit verheddertes Leben mit all seinen Knoten, die wir selbst nicht lösen können. Es ist von Lösungen die Rede, die zum Ziel führen!

    Eine betrachtende Lektüre der Epistel sei Ihnen, liebe Gläubige, bei dieser Gelegenheit empfohlen.
    Der Apostel gibt uns konkrete Hilfestellungen an die Hand:
    Wir sollen zunächst hören, ehe wir reden.
    Wir sollen uns im Zorn zurückhalten, Unreinheit
    und allen Auswurf des Bösen ablegen und „in Sanftmut“ das uns „eingepflanzte Wort“ aufnehmen, „das eure Seele zu retten vermag“.

    Das
    uns eingepflanzte Wort ist Christus selbst, Gottes ewiges Wort.


    Seine Stimme können wir hören, wenn wir uns dem Lärm zu entziehen versuchen, der durch die „irdischen Wechselfälle“ und die „Unbeständigkeit der Welt“ in uns und um uns herum rauscht, wenn wir lieben gelernt haben, was Gott anordnet, und ersehnen, was er verspricht.
    In Christus, dem
    uns eingepfanzten Wort, erfüllen sich Gesetz und Verheißung Gottes.
    In ihm ist die Fülle des Lebens:
    für uns, für das Leben der Welt."


    -


    Die hl. Messe
    http://www.mariawalder-messbuch.de/as62/...sono/index.html


    -
    |addpics|qps-f4-18e7.jpg-invaddpicsinvv|/addpics|

  • Maria: Der Widerschein GottesDatum07.05.2020 23:23
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema Maria: Der Widerschein Gottes

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Monat Mai - Marienmonat!

    Gerade in Zeiten von drohenden Verwirrungen und Stürmen ist sie ein sicherer Anker....
    die allerseligste Jungfrau und Gottesmutter Maria....

    der hl. Bernhard von Clairvaux (+1153) in "Laudibus Virginis Matris, Homilia 2,1:"



    -

    "Erheben sich die Stürme der Versuchung, befindest du dich inmitten der Klippen der Trübsale,

    blicke auf zum Stern des Meeres, rufe Maria zu Hilfe!

    Wirst du auf den Wogen des Hochmutes, des Ehrgeizes, der Verleumdung, des Neides hin und her geworfen, blicke auf den Stern, rufe Maria an.
    Wenn der Zorn, der Geiz, die Fleischeslust das Schiff deiner Seele hin und her schleudern,
    blicke auf Maria!

    Bist du über die Schwere deiner Sünden bestürzt, über den elenden Zustand deiner Seele beschämt, bist du von Schrecken erfasst bei dem Gedanken an das Gericht,
    beginnst du immer tiefer in den Abgrund der Trostlosigkeit und der Verzweiflung zu sinken,
    denke an Maria!

    Mitten in Gefahren, Nöten und Unsicherheiten denke an Maria, rufe Maria an.
    Ihr Name weiche nicht aus deinem Mund, weiche nicht aus deinem Herzen!
    Damit du aber ihre Hilfe und Fürbitte erlangest, vergiss nicht ihr Vorbild nachzuahmen.

    Folge ihr, dann wirst du dich nicht verirren.
    Rufe sie an, dann kannst du nicht verzweifeln,
    denk an sie, dann irrst du nicht.
    Hält sie dich fest, kannst du nicht fallen.
    Schützt sie dich, dann fürchte nichts!
    Führt sie dich, wirst du nicht müde.

    Ist sie dir gnädig, dann kommst du sicher ans Ziel!
    "

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    Siehe bitte auch:
    Maria- Vermittlerin aller Gnaden (4)

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