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  • Die neue "Menschenmachwerkskirche"Datumvor 15 Minuten
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Lebe Kristina, lieber benedikt, liebe Mitleser

    Was hier vor sich geht hat bereits im Jahre 1902
    der Bischof von Rottenburg - Paul Wilhelm von Keppler -
    angemahnt...das Aufkommen moderner "Reformbestrebungen" und deren Vorgehen:
    -

    "Allen "modernen" Reformbestrebungen (ich kann die katholischen nicht ausnehmen) ist gemeinsam eine große Verschwommenheit aller Begriffe und Ziele, eine erstaunliche Unklarheit über das eigene Wollen und Können, ein planloses Herumfahren im Nebel.
    Darin liegt ihre Schwäche, aber auch ihre Gefahr für die vielen Unreifen und Urteilslosen.
    [....]
    Ein untrügliches Symptom falscher Reformbestrebungen ist es daher,
    wenn dieselben nicht im Namen des Heiligen Geistes,
    sondern im Namen des "Geistes der Zeit" ans Werk gehen.


    -

    Heute aktueller denn je !


    Freundliche Grüsse und Gottes Segen

  • Advent, Zeit der SehnsuchtDatumGestern 23:09
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Die Sehnsucht nach unserem Erlöser und Heiland Jesus Christus:

    -
    O Morgenstern, Glanz des unversehrten Lichtes,
    der Gerechtigkeit strahlende Sonne:
    o komm und erleuchte,

    die da sitzen in Finsternis und im Schatten des Todes.

    -

    (Aus den O-Antiphonen vor Weihnachten)
    -

  • Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Im vorigen Beitrag haben wir die Ausführungen
    von Pater Fidelis Stöckli vom Kreuzorden aus dem "St. Josephsblatt" über die ersten beiden Freuden eines Priesters
    - die hl. Eucharistie und das hl. Busssakrament - gehört....

    in der Einleitung umschreibt Pater Stöckli die Aufgabe des Priesters so:

    -

    "Der Priester hat die Aufgabe, den Menschen die Freude des Evangeliums zu bringen,
    sie zur Quelle der Freude, zu Gott, zu führen
    ,
    damit sie, von der Traurigkeit der Sünde und Sinnlosigkeit befreit,
    schon hier auf Erden immer mehr die wahre Freude erfahren
    und einst zu den ewigen Freuden gelangen."



    Pater Stöckli weiter über die dritte und vierte Freude eines römisch katholischen Priesters:

    -

    "Die dritte Freude ist die des Heilens und Tröstens.
    Wie vielen kranken und leidenden Menschen begegnet der Priester, die oft niedergeschlagen und verzagt sind!
    Er darf ihnen durch seine Nähe und die Spendung der Krankensalbung den Trost des Heiligen Geistes bringen und sie in ihrem Leiden stärken.
    So lernen sie, ihr Leiden mit dem Leiden Christi zu vereinen und es so fruchtbar zu machen für sich selber und für das Heil der Seelen.
    Stärkung in Krankheit / Todeskampf

    +

    Die vierte Freude ist die des Segnens.
    Der Priester ist ein Segenbringer.
    Überall, wo er geht und steht, kann er den Segen Gottes vermitteln und so die Menschen und die ganze Schöpfung unter den heilbringenden Einfluss Gottes stellen.
    Je mehr das Böse in der Welt Überhand nimmt,
    desto mehr ist der Segen des Priesters vonnöten.

    Welche Freude für den Priester, täglich den Segen Gottes auf vielfache Weise spenden zu dürfen."
    Die Sakramentalien

    -


    Fortsetzung folgt....

  • Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !



    Hw Prof. May über das Wesen der Dogmen aus einer Predigt aus dem Jahre 2012:

    -

    [....]
    "Die Dogmen wol­len nicht nur unsere Erkennt­nis berei­chern,
    son­dern sie wol­len auch unse­ren Heils­voll­zug len­ken.
    Wir sol­len uns die
    Wahr­heit, die in den Dog­men ent­hal­ten ist, aneig­nen und nach ihr leben.
    Wir wer­den also in den Dog­men ange­ru­fen, uns an Gott anheim zu geben.
    Die Dog­men sind ja nichts ande­res als die Selbst­mit­tei­lung Got­tes in einer bestimm­ten Spra­che.
    Sie sind Aus­druck der Heils­ge­dan­ken und des Heils­han­delns Got­tes.
    Wer die Dog­men annimmt, wirkt auch damit sein Heil.
    Sie sind Begeg­nun­gen mit Gott.
    Wenn wir das Glau­bens­be­kennt­nis spre­chen mit den darin ent­hal­te­nen Dog­men, dann beken­nen wir uns zu dem sich offen­ba­ren­den Gott.
    [....]
    ....hal­ten wir uns an die Dog­men unse­rer hei­li­gen Kir­che.
    Sie machen uns frei vom Irr­tum und frei von der Dik­ta­tur des Zeit­geis­tes.
    Sie bin­den uns an den ewi­gen Gott und sein irdi­sches Organ, unsere hei­lige Kir­che.
    Die Dog­men ber­gen Got­tes Wahr­heit.
    Die Dog­men schüt­zen Got­tes Wahr­heit.
    Die Dog­men ver­mit­teln Got­tes Wahr­heit.

    [....]
    Amen."

    -

  • Advent, Zeit der SehnsuchtDatum11.12.2018 22:09
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Durch die zur Sühne der Sünden der Welt Menschwerdung des Ewigen Wortes Gottes
    des einzig geborenen - eingeborenen - Sohnes Gottes Jesus Christus, Gottes selbst....
    darf der Mensch erfahren, wie kostbar er vor Gott ist.
    Gott nimmt die Knechtschaft des Fleisches in der Zartheit eines Kindes an, aufdass der Mensch Ihm vertrauensvoll nahen kann.


    Pater Recktenwald von der Petrus-Bruderschaft:

    -

    "Wir sind arme Sünder, arm an Liebe, arm an Heiligkeit, arm an Geduld
    und Gottergebenheit.
    Der König des Himmels ist arm geworden, damit wir keine Scheu haben,
    uns
    Ihm mit Vertrauen zu nahen, damit Er unserer Armut abhilft.

    Seine Liebe beschenkt uns, damit wir nicht mehr armselig,
    sondern kostbar in seinen Augen sind.

    Als Benedikt XVI. 2009 das Prager Jesulein besuchte, sagte er in seinem Grußwort:
    'Die Figur des Jesuskindes lässt uns mit der Zartheit seiner Kindlichkeit auch die Nähe Gottes und seine Liebe verspüren.
    Wir verstehen, wie kostbar wir in seinen Augen sind,
    denn gerade durch Jesus sind wir unsererseits Kinder Gottes geworden.' "
    -
    Die Taufe schenkt wieder die Kindschaft Gottes
    -

  • Der Priester ; der "Zweite Christus"Datum11.12.2018 21:04
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Was wird doch heute alles "zeitgemäss" versucht, unseren Priestern ihre Gott gegebene hohe Würde herunterzudeklinieren, ja sie zu profanen "teamfähigen Mitarbeitern" zu degradieren, ihnen gar das Gefühl der "Entbehrlickeit" zu vermitteln.
    "Nichts Besonderes sein"....die Zivilkleidung so mancher Priester zeugt von diesem modernistischen Diktat, welches vielfach vor allem auch Eines bewirkt;
    es raubt den Priester die Freude an ihrer Berufung,
    die sehr wohl etwas ganz Besonderes zeitigt;
    den geweihten Priester als "Zweiten Christus".


    Wie erfreulich ist es denn zu sehen, wenn hw Priester von ihrer Gemeinde getragen ganz in ihrer Freude am Priestertum aufgehen.




    Pater Fidelis Stöckli vom Kreuzorden hat im "St. Josephsblatt" über die sieben Freuden eines Priesters geschrieben.
    Diese sollen hier in Abschnitten widergegeben werden.

    Zunächst die ersten beiden Freuden eines römisch katholischen Priesters:


    -

    "Die erste Freude des Priesters ist zweifellos die hl. Eucharistie.
    Sein Priestertum ist ganz auf die Eucharistie ausgerichtet.
    Durch die Wandlungsvollmacht über Brot und Wein darf er Gott gegenwärtig setzen.
    In jeder hl. Messe und Eucharistischen Anbetung begegnet er Christus ganz persönlich und auf innigste Weise.
    Er hat sozusagen jeden Tag die Privataudienz bei Jesus.
    Er kann den Herrn mit seinen Händen berühren und ihn als das Brot des Lebens an die Menschen austeilen, um ihren tiefsten Hunger zu stillen.
    Gegenwart Christi

    +

    Die zweite priesterliche Freude ist es, Diener der Barmherzigkeit Gottes zu sein.
    Im Busssakrament kann er den armen Sündern das Geschenk der Sündenvergebung vermitteln.
    Wenn er die Hand zum Beichtkind hin ausstreckt und im Namen Christi sagt:
    "Ich spreche dich los von deinen Sünden....gehe hin in Frieden, deine Sünden sind dir vergeben", dann hat er an der Freude der Engel Teil, die jubeln über jeden Sünder, der sich bekehrt.
    Lossprechung von den Sünden "

    -

    Fortsetzung folgt....

  • Religion und WahrheitDatum10.12.2018 23:38
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Die eine heilige katholische und apostolische Kirche, die Heilige Mutter Kirche,
    sie ist die Braut der Ewigen Wahrheit Jesus Christus und alleine ihr steht der Geist der Wahrheit - der Heilige Geist - bei.


    Der hl. Franz. v. Sales (1576-1622) über die Kirche als Grundfeste der Wahrheit:
    -

    [....]
    "Das vermag einzig der Geist Gottes,
    der allein den wahren Sinn gibt; er gibt ihn aber nur

    seiner Kirche, die eine Säule und Grundfeste der Wahrheit ist, nur der Kirche,
    durch deren Diener dieser göttliche Geist die Wahrheit, d. h. den wahren Sinn seines Wortes, bewahrt und erhält;
    der Kirche, der allein der unfehlbare Beistand des Geistes der Wahrheit zur Seite steht, um gehörig, richtig und untrüglich den wahren Sinn des göttlichen Wortes festzustellen, so dass der, welcher den wahren Sinn dieses himmlischen Wortes, außerhalb der Kirche, der Bewahrerin desselben, sucht, ihn niemals findet.

    Ja, wer ihn ohne ihre Vermittlung finden will, schließt statt der Wahrheit nur ein Trugbild in seine Arme, und statt der sicheren Klarheit des heiligen Wortes folgt er den Irrlichtern jenes falschen Engels, der die Gestalt eines Lichtengels anzunehmen weiß.
    So machten es schon vor alten Zeiten sämtliche Häretiker.
    Alle gaben vor, die Schrift besser zu verstehen und die Kirche zu reformieren,
    während sie die Wahrheit außerhalb des Schoßes der Braut suchten, welcher der himmlische Bräutigam als einer treuen Bewahrerin und makellosen Hüterin sie anvertraut hat, um sie an seine teuren, echten Kinder auszuteilen.
    [....]

    -
    Die eine heilige katholische und apostolische Kirche
    -

  • Aus der Wahrheit seinDatum10.12.2018 22:06
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Im vorigen Beitrag haben wir die wahre Freude als die Freude in unserem Herrn und Gott Jesus Christus, unserem Erlöser und Heiland gesehen.

    Diese Freude im Herrn führt auch in die vollendete ewige Freude in der Anteilhabe am Göttlichen Dreieinigen Leben.


    Dazu Pater Tarcisius Seeanner vom Kreuzorden:
    -

    [....]
    "Worin besteht also diese vollkommene Freude, die Jesus uns gebracht hat ?

    Diese Freude ist zweifellos von anderer Art.
    Jesus verheisst sie denen, die um seines Namens Willen verfolgt werden:

    +
    'Selig seid ihr, wenn ihr um meinetwillen beschimpft und verfolgt und auf alle mögliche Weise verleumdet werdet. Freuet euch in jubelt: Euer Lohn im Himmel wird gross sein. Denn so wurden schon vor euch die Propheten verfolgt
    ' (Mt 5,11-12).
    +
    aran sehen wir schon ein wichtiges Merkmal dieser Freude;
    sie kann uns nicht leicht entrissen werden durch Gewalt oder Unglück, die uns von aussen bedrohen.
    Die vollkommene Freude Jesu ist eine Kraft, die die Bedrängnisse dieser Welt überwindet:

    +
    'In der Welt seid ihr in Bedrängnis, aber habt Mut, ich habe die Welt besiegt'
    (Joh 16,33).
    +

    Sie wohnt in den Herzen seiner Jünger und tröstet sie in aller Not.
    Ja, sie gibt ihnen sogar die Kraft, ihr Leben um Jesu Willen preiszugeben (vgl Mt 1,21).
    Die Freude Jesu hat mit dem ewigen Leben zu tun.
    Er kam ja nicht, um uns ein angenehmes Leben hier auf Erden zu bereiten.
    Von Anfang an erklärte der himmlische Bote (Engel) die wahre Aufgabe Jesu:
    'Er wird sein Volk von den Sünden erlösen' (Mt 1,21).
    Deshalb musste Jesus auch seine Jünger korrigieren, als sie voll Freude über die geschehenen Wunder von ihrer Sendung zurückkehrten:

    +
    'Freut euch nicht darüber, dass euch die Geister gehorchen, sondern freut euch darüber, dass eure Namen im Himmel verzeichnet sind' (Lk 10,20).
    +

    Darin liegt die Quelle wahrer Freude:
    Zu wissen, dass wir von Gott geliebt werden und erlöst sind und die grosse Verheissung besitzen, einst bei ihm unsere Vollendung zu finden.
    Diese Freude kommt vor allem aus dem Leiden und Sterben Christi, der kam, damit wir 'das Leben in Fülle haben' (Joh 10,10).
    Sein Sieg am Kreuz wurde durch seine Auferstehung vollends offenbar.

    Deshalb beten wir in der Osterzeit:
    'Allmächtiger Gott, durch die Auferstehung Deines Sohnes, unseres Herrn Jesus Christus, hast Du die Welt mit Jubel erfüllt....'
    [....]
    Besonders in der Betrachtung der Rosenkranzgeheimnisse können wir diesen Zusammenhang von Opfer und Freude besser verstehen;
    die wahre Freude aus Gott, unseren Lebensweg als freudige Selbsthingabe, Leid und Tod als Tür zur Freude, und schliesslich die vollendete Freude in der Teilhabe an Christi Ostersieg.

    Wenn immer wir schwer an etwas zu tragen haben, wollen wir uns mit dem Gedanken trösten, in jedem Leid, das wir aus Liebe zu Gott tragen, zur wahren Freude finden.
    Sie ist verborgen wie ein Samenkorn, das zu seiner Zeit keimt und uns als reife Frucht der wahre Freude bringt.
    Denn so hat es Jesus den Seinen versprochen:

    +
    'Jetzt seid ihr bekümmert, aber ich werde euch wiedersehen: dann wird euer Herz sich freuen, und niemand nimmt euch euere Freude' (Joh 16,22)."
    +

    -

    Entnommen aus:
    "St. Josephsblatt"

    Die Webseite:
    http://josephsblatt.ch
    Für die Bestellung eines Abos:
    http://josephsblatt.ch/abonnements-bestellung/

    -

  • Das liturgische KirchenjahrDatum09.12.2018 21:04
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Mit dem 1. Adventssonntag hat das neue liturgische Kirchenjahr begonnen.

    Das liturgische Kirchenjahr ist weitaus mehr als eine blosse Wiedergebung vergangener Ereignisse. Auch keine blosse Erinnerung an Geschehenes.

    Unser Herr und Gott Jesus Christus lebt in seiner Kirche fort....
    wirkmächtig in den ihr übergebenen Geheimnissen, Mysterien !

    "Das liturgische Kirchenjahr ist das Mysterium Christi."

    So schreibt es der Benediktinerpater Odo Casel (1886-1946)
    in "Das christliche Kultmysterium".
    Dieses Mysterium vertiefend, führt Pater Casel weiter aus:

    -

    "Wie im Himmel der verklärte Herr der Inbegriff des Lebens für alle Heiligen ist,
    so ist auf Erden das Mysterium Christi Lebensquell der Kirche.

    Jene leben in der Schau, wir wandeln im Glauben.

    Wir sehen den Herrn nicht in seiner Herrlichkeit, aber wir besitzen ihn
    im Glauben und in den Mysterien, die er scheidend der Kirche übergeben hat.

    Das Kirchenjahr ist also das Mysterium Christi.
    Wie im Jenseits die ungebrochene Sonne Christus scheint,
    so scheint das Licht Christi hindurch durch die Symbole der Mysterien.

    Deshalb sagt der hl. Ambrosius zu Christus:
    'Ich finde dich in den Mysterien".

    -

    Oder wie es der hl. Papst Leo der Grosse (400-461)dargelegt hat:

    -

    "Was von unserem Erlöser zur Erdenzeit sichtbar war,
    das ist
    in die Mysterien übergegangen."


    -

  • Gegenwart ChristiDatum08.12.2018 21:27
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !


    [[File:f4t1799p14568n2_uSFDnMfN-thumb.jpeg|left|auto]]

    Zum 2. Adventssonntag:




    -

    [[File:a_8_1b8f40ff (3).jpeg|left|auto]]
    "Gott, in Christus Jesus, Deinem Sohn, unserem Herrn, den wir im heiligsten Sakrament anbeten dürfen, bist Du auf unbegreifliche Weise uns Menschen nahe gekommen.


    Mache uns durch Deine Gnade dieser Gegenwart würdig und bereite unsere Herzen
    durch wahre Busse vor auf den Tag, da wir Ihn einmal in unverhüllter Majestät nahen sehen, um das Werk der Erlösung zu vollenden.

    Der mit Dir lebt und herrscht von Ewigkeit zu Ewigkeit.
    Amen.
    Ehre sei dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste wie es war im Anfang so auch jetzt und allezeit und in Ewigkeit."


    Entnommen aus:
    "VENITE ADOREMUS
    Eucharistische Gebete für das Kirchenjahr"

    -

  • Advent, Zeit der SehnsuchtDatum08.12.2018 21:00
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Die hl. Adventszeit....
    hilft auch die das eigene Leben verdunkelnden Schatten zu erkennen.

    Gedanken von Hw Josef Arquer (1930 -2018) vom "Opus Dei":

    -

    "Advent ist eine Zeit der Hoffnung:

    Selbst noch im Dunkel, glimmt ein kleines Licht in uns, das nach und nach heller aufleuchtet.
    Das Licht ist in uns, doch kommt es nicht von uns.
    Es kommt von Gott.
    Der Adventskranz macht diese Hoffnung im Symbol sichtbar.
    Sich dem Licht aussetzen heisst zugleich die Schatten erkennen,
    die das eigene Leben verdunkeln:
    Sich Zeit nehmen für Gebet und innere Umkehr, sich innewerden,
    dass
    der Herr, dessen Kommen wir erst erwarten, zugleich schon bei uns ist.

    Mit einem Wort des heiligen Josefmaria:
    'Advent. Wie sehr drängt uns diese Zeit, unsere Erwartung, unsere Sehnsucht, unser aufrichtiges Verlangen nach dem Kommen Christi zu erneuern!
    Und Er kommt ja jeden Tag in deine Seele, in der Eucharistie! –
    „Ecce veniet! – Siehe, Er kommt bald!, so ruft uns die Kirche zu.'"

    -

    Zum 2. Adventssonntag:
    Pater Metz von der Petrus-Bruderschaft über die Bedeutung der 2. Kerze....

    (Zur Erinnerung:
    die erste Kerze steht für den Ewigen Ratschluss Gottes, die durch den Sündenfall des einen Adam gefallene Menschheit nicht der Finsternis zu überlassen und damit für die Verheissung der Erlösung durch den "neuen Adam", unseren Herrn und Gott Jesus Christus.
    Advent, Zeit der Sehnsucht (6))


    [[File:f4t1799p14568n2_uSFDnMfN-thumb.jpeg|left|auto]]
    die zweite Kerze steht
    für die Verheissungen an die Patriarchen des Alten Bundes.
    Aus den Nachkommen Abrahams wird der Erlöser entspringen.



    Die hl. Adventszeit ist die Zeit der Stille.
    Über die Bedeutung der Stille einige Auszüge aus einer Predigt von
    Hw Stephan Müller ( Pfarrei "Mater Dolorosa", Imsterberg, Tirol):

    -

    "ÜBER DIE BEDEUTUNG DER STILLE

    Predigt von Pf. Stephan Müller

    [....]
    "Das große Vorbild der adventlichen Haltungen Stille und Schweigen
    gibt uns die Muttergottes.

    In Stille und Schweigen ist Maria offen für das Wort des Engels und es geschieht dann das Wunder der Menschwerdung.
    [....]
    Die äußere Stille ist Voraussetzung, um zur inneren Stille zu gelangen.
    Bei der inneren Stille kommt unser innerer Mensch
    – die Seele mit ihren Fähigkeiten – zum Zug.
    Wenn wir Menschen still werden, dann meldet sich unsere Seele. Es kommen uns Dinge in Erinnerung, die wir vielleicht noch nicht erledigt haben, die uns beschäftigen, uns belasten usw. In der Stille meldet sich auch das Gewissen, erinnert uns an Gutes, das wir getan haben oder an Dinge, die vielleicht noch nicht gelöst sind. Im Advent äußere und innere Stille suchen ist in diesem Sinn auch ein Weg zur Selbsterkenntnis,
    ein Weg zum Bußsakrament.
    Eine Advent- oder Weihnachtsbeichte
    können wir nur in der Stille vorbereiten. Daheim in Stille sich Zeit nehmen, sein Leben mit den 10 Geboten Gottes zu konfrontieren (Beichtspiegel).
    [....]
    Das Wort Gottes spricht oft von der Stille.
    Der Prophet Isaias sagt:
    Nur in Umkehr und Ruhe liegt eure Rettung, nur Stille und Vertrauen verleihen euch Kraft. (Isaias 30,15).
    In der Stille, im Stillsein vor Gott, wächst das Gottvertrauen.
    In der Stille können wir reifen. Alles Große geschieht in Stille."

    -
    Die ganze Predigt siehe bitte hier:
    https://www.pfarre-imsterberg.at/predigt...tung-der-stille

    Über die hl. Beichte:
    Gnadenquelle hl. Beichte !
    Lossprechung von den Sünden



    Aus dem Schott-Messbuch 1962:
    -

    1. Kl. – Farbe violett
    Stationskirche: Zum hl. Kreuz in Jerusalem

    Die heutigen Meßtexte reden öfters von Sion und Jerusalem (vgl. auch die Stationskirche:
    Zum hl. Kreuz in Jerusalem).
    Das alte Sion und Jerusalem sind in Trümmer gesunken; sie leben aber weiter in der neutestamentlichen Kirche.

    Wir sind das begnadete Sion, zu dem der Erlöser kommt (Intr.). Zu diesem Sion sind nicht bloß Juden kraft der Verheißung, sondern vor allem auch Heiden aus reiner Barmherzigkeit Gottes berufen (Epistel).
    Der Erlöser ist nahe: schon tritt als sein Vorbote der Täufer auf (Evang.). Die Frage des Vorläufers: «Bist Du es, der da kommen soll?», beantwortet der Heiland, indem er nicht bloß auf sein eigenes messianisches Wirken hinweist, sondern auch dem hl. Johannes ein herrliches Zeugnis gibt.
    Beim Opfer der hl. Messe erneuert sich in geistiger Weise, was der Heiland von seinem messianischen Wirken berichtet. In der hl. Kommunion erhalten wir die Bürgschaft dafür,
    daß wir einst ins ewige Jerusalem eingelassen werden. (Comm.).

    -
    Die hl. Messe zum 2. Adventsonntag:
    http://www.mariawalder-messbuch.de/as62/...vso2/index.html


    Der hl. Augustinus: über den Wegbereiter des Herrn,
    den hl. Johannes den Täufer:
    -

    "Johannes ist die Stimme, der Herr aber „war im Anfang das Wort“.
    Johannes war die Stimme auf eine Zeit lang, Christus ist das ewige Wort am Anfang.
    Es ist schwierig, das Wort (Jesus) von der Stimme (Johannes) zu unterscheiden.
    Darum wurde Johannes selbst für den Messias gehalten.
    "Ebnet den Weg des Herrn“, sagte die Stimme, als wollte sie sagen:
    Deswegen erklinge ich, um ihn in das Herz einzuführen.
    Aber wenn ihr den Weg nicht ebnet, will er nicht eintreten."


    -


    Nebst der Allerseligsten Jungfrau und Gottesmutter Maria erfährt alleine der hl. Johannes der Täufer die Ehre der Feier des Geburtstages; siehe bitte hier:
    24. Juni: Hochfest der Geburt des hl. Johannes des Täufers


    Siehe dazu bitte auch:
    Aus der Wahrheit sein

    -

  • Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Lieber benedikt

    Ein sehr schöne Darlegung.


    Ein Nachtrag zum heutigen Hochfest der Unbefleckten Empfängnis Mariens.

    Was wird heute nicht alles mit dem Begriff "Frieden" gleichsam "rumgeworfen". Inflationär fällt dieses Wort gerade aus kirchen- und somit wahrheitsfeindlichen Kreisen.
    "Frieden" wollen sie....und schaffen dagegen Ruinen...in der Welt und in den Seelen.
    Von "Frieden" zu reden unter Ausschluss der Ewigen Wahrheit Jesus Christus, unseres Erlöser und Heiland,
    ist gleichbedeutend mit dem Verweilenwollen im Todesschatten.
    Nicht nur durch Irrlehren und falschen Philosophien sondern heute auch - Gott sei es geklagt - durch Vertreter eines "Christentums", welches sich so gut wie nicht mehr vom Weltgeist unterscheidet.
    Neuheidentum hier...verheidetes Christentum da.

    Und dennoch reden sie unentwegt von "Frieden".
    Die Früchte dieses "Friedens"....
    Chaos, Unruhen, Revolutionen, Todeskultur und Götzenanbetungen.

    Beginnende oder fortgeschrittene äussere und innere (seelische) Zerfallserscheinungen.
    Auffallend deutlich in laizistischen, neuheidnisch gewordenen Nationen.

    Im Jahre 1942 hat Papst Pius XII. ein Weihegeht der Welt an das Unbefleckte Herz der Allerseligsten Jungfrau Maria
    - dieses ist ihr durch ihre Unbefleckte Empfängnis zuteil geworden - vollzogen.
    Dieses Gebet umfasst das oben Angeschnittene und zeigt auch in aller Deutlichkeit auf, dass das Wesen der allerseligsten Jungfrau und Gottesmutter alleine die Hingabe an ihren Göttlichen Sohn ist.
    Hinführung zum heiligsten Herzen Jesu.
    Hinführung zur Ewigen Wahrheit Jesus Christus und zu seinem mystischen Leibe, der Heiligen Mutter Kirche
    ....
    und somit zum alleine wahren Frieden für die Menschheit.


    Das Weihegebet im Wortlaut:

    -

    "Königin des heiligen Rosenkranzes, Hilfe der Christen, Zuflucht des menschlichen Geschlechtes, Siegerin in allen Schlachten Gottes, flehend werfen wir uns vor deinem Throne nieder.
    Wir kommen voll Vertrauen, dass wir Barmherzigkeit, Gnade und rechte Hilfe in den gegenwärtigen Bedrängnissen erlangen.
    Wir vertrauen nicht auf unsere Verdienste, sondern einzig auf die unendliche Güte deines mütterlichen Herzens.
    Dir und deinem unbefleckten Herzen vertrauen wir uns an und weihen uns in dieser bedeutsamen Stunde in der Geschichte der Menschen.

    Wir vereinigen uns nicht nur mit der ganzen heiligen Kirche, dem geheimnisvollen Leib deines göttlichen Sohnes, der allenthalben leidet und vielfach bedrängt und verfolgt wird.
    Wir vereinigen uns auch mit der ganzen Welt; sie ist von Zwietracht zerrissen, von Hass durchwühlt, ein Opfer ihrer eigenen Sünde.

    Lass dich rühren durch so viele Ruinen in der Welt und in den Seelen, durch so viele [b]Schmerzen und Aengste, durch so viele gemarterte Seelen, so viele, die in Gefahr sind, ewig verloren zu gehen!

    Mutter der Barmherzigkeit, erbitte uns von Gott die CHRSTLICHE Versöhnung der Völker!
    Erwirke uns vor allem die Gnaden, die in einem Augenblick die Herzen der Menschen umwandeln können, die Gnaden, die den ersehnten Frieden vorbereiten und sichern!
    Königin des Friedens, bitte für uns und gib der ganzen Welt den Frieden IN DER WAHRHEIT, IN DER GERECHTIGKEIT, UND IN DER LIEBE CHRISTI!
    Gib ihr vor allem den Frieden der Seelen, damit in der Ruhe der Ordnung das Reich Gottes sich ausbreite!

    Gewähre Deinen Schutz den Ungläubigen und allen, die im Todesschatten liegen! Lass für sie die Sonne der Wahrheit aufgehen!
    Lass sie mit uns vor dem einen Erlöser der Welt die Worte wiederholen:
    Ehre sei Gott in der Höhe des Himmels und Friede auf Erden den Menschen, die guten Willens sind!
    Völkern, vornehmlich denen, die zu dir eine besondere Verehrung tragen, schenke den Frieden und führe sie zurück zum einen SchafstallChristi unter dem einen und wahren Hirten!

    Erflehe volle Freiheit der heiligen Kirche Gottes! Schütze sie wider ihre Feinde!
    Halte die wachsende Flut der Unsittlichkeit auf!
    Wecke in den Gläubigen die Liebe zur Reinheit, die Uebung des christlichen Lebens und apostolischen Eifer, damit die Gemeinschaft derer, die Gott dienen, zunehme an Verdienst und Zahl!

    Dem Herzen deines göttlichen Sohnes wurde die Kirche und die ganze Menschheit geweiht Auf ihn sollten sie ihre ganze Hoffnung setzen, er sollte für sie die unversiegliche Quelle des Sieges und der Rettung sein.

    So weihen wir uns auf ewig auch dir, deinem unbefleckten Herzen, du Mutter und Königin der Welt.
    Deine Liebe und dein Schutz sollen den Sieg des Reiches Gottes beschleunigen. Alle Völker, im Frieden mit Gott und mit sich, sollen dich selig preisen.

    Mit dir sollen sie von einem Ende der Erde bis zum anderen
    das ewige Magnifikat des Ruhmes, der Liebe und Dankbarkeit
    zum Herzen Jesu anstimmen.
    IN IHM ALLEIN KÖNNEN SIE DIE WAHRHEIT, DAS LEBEN UND DEN FRIEDEN FINDEN."


    -

    Das Fest des Unbefleckten Herzens der Allerseligsten Jungfrau Maria wird in der überlieferten Liturgieordnung am 22. August gefeiert:
    22. August: Fest des Unbefleckten Herzens der allerseligsten Jungfrau Maria
    -

  • Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !



    [[File:images (26).jpeg|left|auto]]
    Zum Hochfest der Unbefleckten Empfängnis der Allerseligsten Jungfrau Maria, der ohne Erbsünde empfangenen Allerseligsten Jungfrau Maria
    - 8. Dezember -:


    Oft wird das Hochfest Unbefleckte Empfängnis Mariens nicht richtig eingeordnet.
    Die allerseligste Jungfrau und Gottesmutter Maria wurde bei
    der Zeugung durch ihre Eltern - dem hl. Joachim und der hl. Anna -
    als einziger Mensch ohne Erbsünde empfangen.
    Nur so konnte sie zum makellosen "Gefäss" für die Menschwerdung Gottes werden.



    Das Dogma lautet:

    MARIA - UNBEFLECKT EMPFANGEN
    Verkündet am
    8.12.1854 durch Papst Pius IX. in der Bulle "Ineffabilis Deus" (der unbegreifliche Gott):
    -

    "Die seligste Jungfrau Maria wurde
    im ersten Augenblick ihrer Empfängnis durch ein
    einzigartiges Gnadengeschenk und Vorrecht des allmächtigen Gottes
    im Hinblick auf die Verdienste Christi Jesu, des Erlösers des Menschengeschlechtes, rein von jedem Makel der Erbschuld bewahrt.
    "

    -

    Siehe bitte auch:
    Die Marianischen Dogmen

    Über die Erbsünde siehe bitte hier:
    Die Ursünde / Erbsünde


    Papst Pius IX. weiter:

    -

    Der über alles Aussprechen erhabene Gott, dessen Wege Erbarmen und Wahrheit, dessen
    Wille die Allmacht ist, dessen Weisheit machtvoll wirkt von einem Ende bis zum anderen und in Milde alles lenkt, sah von Ewigkeit her das unheilvolle Verderben der Sünde Adams
    voraus.
    In Seinem geheimnisvollen, der Welt verborgenen Ratschluß beschloß Er aber, das
    erste Werk Seiner Güte durch die Menschwerdung des Wortes auf eine noch unbegreiflichere Weise zu ergänzen.
    Denn der Mensch, der entgegen Seinen liebevollen Absichten durch die List des Teufels in Schuld geraten war, sollte nicht zugrundegehen; und das, was durch den ersten Adam gefallen war, sollte durch den zweiten weit glücklicher wieder aufgerichtet werden.
    Darum wählte Er von Anfang an und schon vor aller Zeit für Seinen Eingeborenen Sohn eine Mutter aus und bestimmte, daß Er von ihr in der seligen Fülle der Zeiten als Mensch geboren werden sollte; ihr wandte Er mehr als allen anderen Geschöpfen Seine besondere Liebe zu und fand in dieser Einen Sein höchstes Wohlgefallen.
    So überhäufte Er sie weit mehr als alle Engel und Heiligen mit einer Fülle himmlischer Gnadengaben, die Er aus der Schatzkammer Seiner Gottheit nahm, begnadete sie so wunderbar,
    daß sie allzeit frei blieb von jeder Makel der Sünde, daß sie ganz schön und vollkommen wurde und eine solche Fülle von Reinheit und Heiligkeit besaß, daß man unterhalb von Gott eine größere sich nicht denken kann, und daß niemand außer Gott sie begreifen kann.
    Und es war auch ganz entsprechend, daß sie, die stets im Glanz vollkommenster Heiligkeit erstrahlte und sogar gänzlich frei blieb von der Makel der Erbsünde, über die alte Schlange einen vollen Sieg errang.
    Diese Reinheit der hochheiligen Jungfrau von der Erbsünde, die ja mit ihrer wunderbaren Heiligkeit und ihrer erhabenen Würde als Gottesmutter zusammenhängt, hat die heilige katholische Kirche, die immer vom Heiligen Geiste belehrt wird und die Säule und Grundfeste der Wahrheit ist, als eine von Gott mitgeteilte und im Glaubensgut der göttlichen Offenbarung enthaltene Lehre stets festgehalten.“

    -


    Vier Jahre nach der Verkündung des Dogmas erschien die allerseligste Jungfrau und Gottesmutter Maria der hl. Bernadette in Lourdes und bestätigte es:


    [[File:f85t539p14550n2_nivEpeqZ.jpg|left|auto]]
    Das Gemälde zeigt die allerseligste Jungfrau und Gottesmutter Maria bei ihrer Erscheinung in Lourdes: "Ich bin die Unbefleckte Empfängnis".




    [[File:f85t539p14550n3_rtEdqePX.jpg|none|auto]]
    Über die Wundertätige Medaille siehe Näheres bitte hier:
    Heilige Katharina Loboure/Wundertätige Medaille



    Kardinal Scheffczyk (1920-2005) in "Maria - Mutter und Gefährtin Christi":
    -

    "Dieses Mariengeheimnis bekräftigt und unterstreicht also auch wieder das Erlösungsgeheimnis Christi.
    Es führt nicht von Christus fort, sondern leitet (wie alle Mariengeheimnisse) zu Ihm hin.
    Christus hat sich mit der an Maria gleichseim vorausgenommenen Erlösungstat den menschlich-mütterlichen Raum für seine Menschwerdung in einer Ihm angemessenen Weise zubereitet.
    Er hat damit nichts von seiner Erlösungsvollmacht preisgegeben, sondern sogar in einer unübertrefflichen Weise dokumentiert, daß es keine Selbsterlösung für die Menschen gibt, selbst nicht für den Menschen, der zur Gottesmutterschaft berufen war."




    Sehr schön hat der heilige Franz von Sales
    über die Makellosigkeit der heiligen Jungfrau und Gottesmutter Maria geschrieben:
    -

    "Vor allem bedachte er seine hochheilige Mutter mit einem Gnadenvorzug,
    wie er der Liebe eines allweisen, allmächtigen und allgütigen Sohnes entsprach, der sich eine Mutter nach seinem Wohlgefallen bereiten wollte.
    Daher wollte er, daß seine Erlösung ihr zugewendet würde gleich einem vorbeugenden Heilmittel, damit der Strom der Sünde, der seine Wogen von Geschlecht zu Geschlecht fortwälzte, sie nicht erreichte.
    So wurde sie in ganz erhabener Weise erlöst.
    Als die reißenden Wasser der Erbsünde ihre unseligen Fluten
    über die Empfängnis Unserer Lieben Frau mit der gleichen Wildheit wie über alle Töchter Adams zu ergießen drohten, konnten sie doch nicht weiter;
    sie mußten still stehen
    wie ehedem der Jordan zur Zeit Josuas (Jos 3,16.17) und aus dem gleichen Grund."

    -




    Der hl. Antonius v. Padua (1195-1231):
    -

    "Wie ein Stern den anderen an Helligkeit übertrifft, so übertrifft die Geburt der allerseligsten Jungfrau die Geburt aller Heiligen,
    denn bereits im Schoss ihrer Mutter wurde sie mit der heiligmachenden Gnade ausgestattet".

    -


    Zum Hochfest aus dem Schott Mess- und Gesangsbuch 1962:
    -

    "Gegenstand der Festfeier ist nicht so sehr das Andenken an den glücklichen Augenblick, in dem das Dasein der Gottesmutter begann, sondern
    ganz besonders der erhabene Vorzug, kraft dessen Maria
    durch die Erlöserverdienste Jesu Christi in ihrer Empfängnis vor aller Makel der Erbsünde bewahrt geblieben ist und mit der Fülle der Gnaden ausgestattet wurde: "eine Lilie unter Dornen, ein Spiegel ohne Makel"
    Die Festmesse ist in allen Teilen ein jubelvolles Bekenntnis der hohen Gnadengaben der Unbefleckten.


    Im
    Introitus hören wir Maria im wunderbaren Schmuck ihrer einzigartigen Begnadigung vor dem Throne Gottes ein herrliches Danklied anstimmen.
    Ihr Gnadenvorzug ist schon die Frucht der Erlösung Christi, er sollte aber auch dem Gottessohn eine würdige Wohnstätte bereiten (Oratio).
    Weil die allerseligste Jungfrau im Plane Gottes von Ewigkeit her mit dem Erlöser verbunden war, wendet die Kirche in der
    Lesung Worte, die eigentlich der unerschaffenen göttlichen Weisheit gelten, auf Maria an.
    Die Lobsprüche, mit denen einst Judith, die Befreierin des Volkes, geehrt wurde, richten wur im
    Graduale an Maria.
    Wenn wir im
    Evangelium den Engelgruss hören, freuen wir uns darüber, dass in der Seele Mariä die Gnade von Anfang an in ungetrübtem Glanz strahlte, und lassen im
    Offertium diese Freude wiedererklingen.
    In der
    Communio geben wir unserer Bewunderung noch einmal Ausdruck, zugleich mit dem Danke dafür, dass Gott auch an uns beim heiligen Opfer so Grosses gewirkt hat."

    -

    Die hl. Messe:
    http://www.mariawalder-messbuch.de/as62/dez/dez8/index.html


    Was heute wohl nur noch wenig bekannt sein dürfte;
    Österreich ist seit dem 17. Jahrhundert der Unbefleckten Empfängnis geweiht;
    siehe bitte hier:
    8. Dezember; Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria - Immaculata Conceptio. (3)

    -

  • Stufen zur VollkommenheitDatum07.12.2018 19:55
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Wohl wir alle haben uns Mal im Gaubensleben dabei ertappt, dass wir Luftschlösser im Sinne etwas Besseres, Grösseres leisten zu wollen gebaut haben.
    Doch der Ewige Ratschluss der Allerheiligsten Dreifaltigkeit weiss aus dem uns anvertrauten Kleinen - als Werkzeug der Heiligkeit - sehr wohl Grosses werden zu lassen.

    Msgr. Prof. Rudolf Michael Schmitz, heute
    Generalvikar des Institutes Christus König und Hoherpriester,
    hat im Jahre 2008 den Aspekt des Annehmens des uns aufgetragenen Alltäglichen sehr schön mit Weinachten in Bezug gebracht.


    "Weihnachten ist es nicht in mythischen Traumwelten geworden, sondern „hier und jetzt“, im kleinen Bethlehem. Bethlehem aber hat die Welt verändert!"

    So endet seine nachfolgend etwas gekürzt woedergegebene Abhandlung:


    -

    Hätte ich nur mehr Einfluss, mehr Macht, mehr Geld, mehr Wissen, wäre ich nur woanders, dann könnte ich wirklich etwas Grosses tun!“
    Solche oder ähnliche Luft­schlösser
    wird wohl jeder schon einmal gebaut haben.
    Die fata morgana des Hochmuts spiegelt uns zu leicht vor, was wir nicht haben, um uns davon abzulenken, was wir haben und womit wir Gott dienen können.
    Wir vergessen, was wir tat­sächlich tun sollen, weil wir vergeblich davon träumen, was wir tun könnten.
    [....]
    Das Jesuskind selbst fordert uns durch sein Beispiel auf, das Kleine, Zerbrechliche und Schwache, ja Widrige zum Werk­zeug des Heils zu machen.
    Der Herr kommt nicht mit Macht und Herrlichkeit, sondern in Kleinheit und Hilflosigkeit.
    Die Krippe ist sein erster irdischer Thron.
    Nur Maria und Joseph, Hirten und Tiere umgeben ihn.
    Unter dieser bescheidenen Hülle aber wirkt der Himmel.
    Die Macht der Engel ist gegen­wärtig.
    Von weit her kommen Weise und Mächtige, um den menschgewordenen Gottessohn anzubeten. Das Heil hat sicht­bar begonnen.

    Durch das Gnadenwirken Gottes kann jede Situation, jede Umgebung Werkzeug der Herrlichkeit werden.
    Sobald wir annehmen, was Gott uns gibt, und nicht etwas Anderes oder in unseren Augen Besseres wollen, schafft die Allmacht Gottes aus dem Kleinen, das uns anvertraut ist, Großes für uns und andere.
    [....]
    das Alltägliche, das uns geschenkt ist, als Mittel der Heiligkeit anzunehmen,
    ist der Weg des Jesuskindes.

    Weihnachten ist es nicht in mythischen Traumwelten geworden,
    sondern „hier und jetzt“, im kleinen Bethlehem.
    Bethlehem aber hat die Welt verändert!"


    -

  • Advent, Zeit der SehnsuchtDatum06.12.2018 21:22
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Unser irdisches Leben soll ein einziger Advent sein....

    Pater Alexander Metz von der Petrus-Bruderschaft:

    -

    "Seit der weltgeschichtlichen Tragödie des Sündenfalls am Morgen der Schöpfung hat tiefe, dunkle Nacht die Menschen umfangen, die von diesem Tag an im Schatten des Todes saßen.
    Doch bereits kurz nach dieser Tragödie leuchtete im Dunkel ein Licht auf, durchbrach ein heller Lichtstrahl die Finsternis des Unheils.
    Schon kurz nach dem Sündenfall wurden Adam und Eva und allen ihren Nachkommen der neue Adam und die neue Eva verheissen, als Gott zur Schlange sprach:
    „Feindschaft setze ich zwischen dich und die Frau, zwischen deinem Nachwuchs und ihrem Nachwuchs.“ (vgl. Gen 3,15)
    Gott versprach, einen Erlöser zu schicken, der uns durch eine geheimnisvolle Frau geschenkt werden würde.
    In dieser geheimnisvoll verheissenen Frau erkennen wir bereits Maria, die Morgenröte unserer Erlösung, die durch ihr Ja-Wort der Menschwerdung Gottes den Weg bereitet hat.


    Rorate, caeli“, „Tauet, ihr Himmel, den Gerechten.
    Dieser Ruf zieht sich seit dem Sündenfall wie ein roter Faden durch das ganze Alte Testament hindurch, bis hin zu jener Nacht, in der das Sehnen der auserwählten Seelen dann seine sichtbare Erfüllung gefunden hat.
    Ein Kind ist uns geboren, ein Sohn ist uns geschenkt.


    Der Advent, der mit dem Sündenfall und der ersten Verheissung des kommenden Erlösers begonnen hatte, hat im Kind von Bethlehem seinen vorläufigen Abschluss gefunden.
    Dieser grosse, weltgeschichtliche
    +
    Advent, das Jahrhunderte währende Warten auf
    den Erlöser, soll sich nach Gottes Ratschluss auch in der Seele eines jeden Menschen vollziehen.
    Auch wir sollen unser ganzes irdisches Leben als einen einzigen Advent verstehen, in dem wir uns auf
    die Ankunft des Erlösers vorbereiten, damit dann im Augenblick unseres Todes auch für uns das ewige Weihnachten beginnen kann."
    +



    -

  • Lossprechung von den SündenDatum06.12.2018 21:03
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Das hl. Sakrament der Busse, die hl. Beichte....
    die Gnade der Vergebung und des - auch immer wieder - Neuanfanges.


    Pater Tarcisius Seeanner vom Kreuzorden:


    "Wie aber sollten die Menschen zu allen Zeiten und an allen Orten Zugang bekommen zum erlösenden Blut Christi ?
    Zu diesem Zweck setzte Jesus die hl. Kirche ein, die das Erlösungsgeschehen durch ihr sakramentalen Handeln überall gegenwärtig setzt.
    Als Sakrament der Barmherzigkeit schenkte uns Jesus das Busssakrament mit den Worten:
    'Wem ihr die Sünden vergeht, dem sind sie vergeben; wem ihr die Vergebung verweigert, dem ist sie verweigert ' (Joh 20,23).

    [[File:f12t11p14129n2_ZDniPBzJ (1).jpg|left|auto]]
    In der hl. Beichte begegnen wir also dem Guten Hirten, der voll Barmherzigkeit darauf wartet, uns mit seiner Liebe und Gnade von aller Schuld befreien zu können.


    Dazu müssen wir aber unsere Sünden eingestehen.

    Die Ältesten, die Jesus die Ehebrecherin vorgestellt hatten, gingen beschämt weg, als Jesus ihre Sünden offenbarte.
    So wurden sie keine Zeugen dafür, wie Jesus als gnädiger Richter durch sein Lebensopfer Gerechtigkeit und Barmherzigkeit verbinden konnte.
    Die Frau aber, die bei Jesus blieb, durfte sein befreiendes Wort hören:
    'Ich verurteile dich nicht'.
    Sie gestand dem Heiland ihre Schuld ein, voll Demut und Reue, und erhielt dafür die Vergebung.

    [[File:f12t11p14129n3_ahoTiJjl-thumb (1).jpg|left|auto]]
    Ebenso geschieht es uns in der hl. Beichte.
    Wenn wir Gott, durch die Vermittlung des Priesters, voll Demut und Reue ehrlich unsere Sünden bekennen, werden auch wir die Gnade der Vergebung und eines Neuanfanges erfahren.

    Wie werden
    einen barmherzigen Richter antreffen, der unsere Schuld nicht wegredet oder bagatellisiert, sondern der allein die Schuld von uns nehmen kann.
    Denn er ist 'das Lamm Gottes', das die Sünde der Welt hinweg nimmt' (Joh 1,29).
    So wollen wir....häufiger und bewusster zur hl. Beichte gehen, um aus den Quellen der Göttlichen Barmherzigkeit reichlich Heil und Segen zu schöpfen."


    -

    Entnommen aus:
    "St. Josephsblatt"

    Die Webseite:
    http://josephsblatt.ch
    Für die Bestellung eines Abos:
    http://josephsblatt.ch/abonnements-bestellung/

    -

  • Advent, Zeit der SehnsuchtDatum05.12.2018 22:17
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Ja, lieber benedikt

    Das himmlische Geschenk...

    "Er, den die ganze Welt nicht fassen kann, hat sich in Deinem Schosse eingeschlossen und ist Mensch geworden, alleluja"

    So besingt die Heilige Mutter Kirche das unfassbare Mysterium der
    Menschwerdung des Ewigen Wortes Gottes, des einzig geborenen Sohnes Gottes Jesus Christus, Gottes Selbst....aus der Jungfrau Maria.

    [[File:f23t280p18499n2_qgUfRoAy-thumb.jpeg|left|auto]]
    Der hl. Bernhard v. Clairvaux - ein grosser Marienverehrer - über das flehentliche Sehnen nach dem "Fiat" der hl. Jungfrau:



    -

    "Heilige Jungfrau, öffne das Herz dem Glauben, öffne die Lippen dem Bekenntnis, öffne deinen Schoss dem Schöpfer. Siehe, der, „nach dem sich die Völker sehnen", steht vor der Tür und klopft an.
    Wenn er vorbeiginge, weil du zögerst, müßtest du mit Schmerzen von neuem suchen, ihn, den deine Seele liebt! Steh auf, laufe, öffne!
    Mach dich im Glauben auf, eile in Liebe und öffne ihm durch dein Wort!
    Und sie sagt das Wort:
    'Siehe, ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe nach deinem Wort!'"

    -


    Der hl. Papst Pius X. über die vier Adventsbetrachtungen
    (aus seinem "Kompendium der christlichen Lehre"):

    -

    Der Geist des Advents
    Die Kirche stellt uns im Advent vier Dinge
    zur Betrachtung vor:
    1.
    Die Verheissungen Gottes,
    uns zu unserem Heil den Messias zu senden
    ;


    2.
    Die Sehnsucht der Väter des Alten Bundes,
    mit der sie sein Kommen herbeisehnten;


    3.
    Die Predigt des heiligen Johannes des Täufers, der das Volk ermahnte, Busse zu tun,
    um es darauf vorzubereiten, den Messias aufzunehmen;

    4.
    Das letzte Kommen Jesu Christi in seiner Herrlichkeit,
    um
    die Lebendigen und die Toten zu richten."


    -


    Freundliche Grüsse und Gottes Segen

  • Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Die hl. Sakramente....der Gnadenstrom der Erlösung Christi


    [[File:f16t15p18820n2_mFnIjCfg.jpg|left|auto]]

    Der hl. Josefmaria Escriva (1902-1975):

    -

    "Wer wirklich kämpfen will, setzt die entsprechenden Mittel ein;
    und diese haben sich in den zwanzig Jahrhunderten des Christentums nicht geändert:
    Gebet, Abtötung und Empfang der Sakramente.

    Da die Abtötung ebenfalls Gebet ist - das Gebet der Sinne -, können wir diese Mittel in zwei Worten zusammenfassen:
    Gebet und Sakramente.
    [....]
    Ohne den Empfang der Sakramente schwindet jedes wahre christliche Leben.
    Und dennoch kann man nicht übersehen,
    daß es gerade in unserer Zeit nicht wenige gibt, die diesen Gnadenstrom der Erlösung Christi zu vergessen oder gar zu verachten scheinen
    .
    Es ist zwar schmerzlich, auf diese offene Wunde einer Gesellschaft, die sich christlich nennt, den Finger zu legen, aber es ist notwendig, damit wir in uns den Wunsch stärken, mit mehr Liebe und Dankbarkeit diese Quellen der Heiligung aufzusuchen.
    [....]
    Wir haben vom Kampf gesprochen.
    Der Kampf jedoch erfordert Training, eine richtige Ernährung
    und sofortige Medizin bei Krankheit, Verletzungen und Wunden.
    Die Sakramente, Hauptheilmittel der Kirche, sind kein Luxus.
    Wer willentlich auf sie verzichtet, ist nicht mehr fähig, auch nur einen Schritt vorwärts zu tun auf dem Weg der Nachfolge Christi.
    Wir benötigen sie
    wie das Atmen,
    wie den Blutkreislauf,
    wie das Licht,
    um jederzeit erkennen zu können,
    was
    der Herr von uns will."

    [....]

    -

  • 6. Dezember; hl. NikolausDatum05.12.2018 20:14
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !


    [[File:resize (1).jpeg|left|auto]]

    Am 6. Dezember ist der Gedenktag des hl. Nikolaus. (270-343).



    Wie alles in Bezug auf den wahren Glauben versucht der Geist der Welt gerade auch den
    hl. Nikolaus durch wahrheitsferne Zerrbilder zu verhöhnen.
    Ob "Weihnachtsmann" oder "Santa Claus"....
    beide haben mit dem hl. Nikolaus nichts zu tun.
    Ihnen fehlen sämtliche christlichen Attribute wie Messgewand, Stab und Mitra

    Der "Konkurrent" geistert überall rum, der "Weihnachtsmann"
    Diese Witzfigur hat weder mit dem hl. Nikolaus noch mit dem Weihnachtsfest etwas zu tun.
    Er symbolisiert die neuheidnische Konsum- und Spassgesellschaft.
    Wenn also Kindern die alberne Frage gestellt wird, was denn der "Weihnachtsmann" bringe, so wäre die richtige Antwort:
    "Eine gewaltige Lüge!"


    Pater Martin Ramm von der Petrus-Bruderschaft hat im schon mehrfach erwähnten Büchlein
    [[File:f4t1799p14509n2_HrIpVeyu-thumb.jpg|left|auto]]

    Ein Geschenk vom Himmel. Dem Weihnachtsgeheimnis auf der Spur
    " den hl. Nikolaus "sprechen lassen"


    -

    "Ich habe da noch einen ziemlich albernen Konkurrenten.
    Gewöhnlich erkennt man ihn an seiner roten Zipfelmütze und einem langen weissen Bart.
    Obwohl er mit Weihnachten eigentlich nicht viel zu tun hat, nennt man ihn doch den 'Weihnachtsmann'.
    Hätte ihn nicht im Jahr 1931 die Coca-Cola Comoany für ihre Werbung entdeckt, würde ihn heute wahrscheinlich kaum jemand kennen.
    Je mehr aber das Wissen um den christlichen Sinn des Advents und des Weihnachtsfestes verdunstet und je weniger man mich, den heiligen Nikolaus, kennt, desto mehr feiert der Weihnachtsmann traurige Triumphe als Verkaufsanimation.
    - Seid so gut, und verwechselt uns nicht!'

    -

    Dazu auch Pater Deneke von der Petrus-Bruderschaft:
    -

    [....]
    "Inbegriff des verfälschten Christfestes ist für den streitbaren Amerikaner wie auch für viele Gläubige der “sinnentleerten Länder Westeuropas” der Weihnachtsmann, jener wohlgenährte, bärtige Alte in rot-weißem Gewand mit Bommelmütze.
    [....]
    Jedenfalls verwandelte sich im 19. und frühen 20. Jahrhundert der
    beliebte Heilige in den beleibten Weihnachtsmann,
    und dieser verdrängte nicht nur den heiligen Bischof,
    sondern in zunehmendem Maße auch das Christkind.
    Bald schon sollte er, nicht mehr St. Nikolaus oder der Gottessohn es sein, der die Menschen mit guten Gaben beschenkte.
    [....]

    -


    [[File:f38t537p14525n4_FTaexsXJ-thumb.jpg|left|auto]]
    Der echte hl. Nikolaus ist denn auch stets dargestellt in bischöflichem Ornat, mit Mitra und Stab sowie mit Goldstücken oder Äpfeln.



    In
    "Legende von den lieben Heiligen Gottes, nach den besten Quellen neu bearbeitet und herausgegeben von Georg Ott, Stadtpfarrer in Abendsberg (1863)"
    ist ein ausführliche Abhandlung über den hl. Nikolaus zu lesen.
    Aus dieser ein kurzer Auszug mit einem Zitat des Onkels des hl. Nikolaus:
    -

    [....]
    "Der Bischof von Myro, sein Onkel, ein gar gottseliger Mann, nahm ihn mit Bewilligung seiner Eltern unter seine Geistlichkeit auf, und machte bei seiner Priesterweihe die wichtige Weissagung:

    Ich sehe, meine Brüder, ein neues Licht für die Kirche Gottes aufgehen und der Erde einen großen Trost erblühen. O glückliche Herde, die ihn zu ihrem Hirten erhalten wird.”

    Nikolaus lebte als Priester wie ein Heiliger; sein einziges Streben war,
    Gott zu gefallen und dem Heile der Seele zu dienen.
    Um der Armen willen wurde er arm, und als seine Eltern an der Pest starben, verteilte er all sein Vermögen unter den Notleidenden"
    [....]

    -

    http://www.heiligenlegenden.de/monate/de...olaus/home.html

    [[File:f38t537p14525n2_XWmRKFMQ-thumb.jpg|left|auto]]
    Der hl. Nikolaus gilt als Helfer in in vielerlei Nöten.


    Mehr Wissenswertes über den hl. Nikolaus von Pater Denke:
    Hl. Nikolaus


    [[File:resize.jpeg|left|auto]]
    Die Gebeine des hl. Nikolaus wurden im Jahre 1087 nach Bari überführt und die Reliquien sind in der dortigen im Jahre 1098 geweihten Basilika St. Nikolaus aufbewahrt.




    Siehe bitte auch:
    Hl. Nikolaus Metropolit von Myra, Wundertäter
    6. Dezember - Hl. Nikolaus

    -

  • Advent, Zeit der SehnsuchtDatum04.12.2018 21:30
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Das Wesen des hl. Adventes....
    das Herz weit machen, damit es von unserem Herrn und Gott Jesus Christus erfüllt werden kann.


    Pater Simon Gräuter von der Petrus-Bruderschaft:

    [....]"Erwarten“ ist eine Grundhaltung des Christen.
    Die Welt, die uns heute umgibt, ist nicht der Weisheit letzter Schluss –
    deutlich bekennen wir uns im Credo zum Leben einer kommenden Welt“.

    Wenn wir die Liturgie der Adventszeit genau anschauen, dann ist dort auch davon die Rede; der Advent ist also nicht nur eine stimmungsvolle Hinführung auf
    Heiligabend
    und auf die erste Ankunft des Herrn
    , die uns im Festmysterium von Weihnachten gegenwärtig wird,
    sondern er ist nicht minder vom tiefen Ernst der Busse und Besinnung im Blick auf
    die Wiederkunft Christi
    geprägt.
    [....]
    'Wann kommst du, Trost der ganzen Welt?' fragen wir singend in einem Adventslied.
    Wann kommst du, Gott?
    Wo steckst du in meinem Alltag? Warum fühle ich mich dir fern?
    In der Enzyklika Spe Salvi (sie handelt von der Hoffnung der Christen)
    schreibt Papst Benedikt XVI.:
    'Der Mensch ist zum Grossen geschaffen – für Gott selbst, für das Erfülltwerden von ihm.
    Aber sein Herz ist zu eng für das Grosse, das ihm zugedacht ist.
    Es muss geweitet werden'.

    Der Papst beleuchtet dies mit einem Zitat des hl. Augustinus:
    'Indem Gott die Gabe [seiner selbst] aufschiebt, verstärkt er unser Verlangen;
    durch das Verlangen
    weitet er unser Inneres; indem er es ausweitet, macht er es aufnahmefähiger [für ihn selbst]
    “.
    Augustinus verweise hier 'auf den hl. Paulus, der von sich sagt, dass er ausgestreckt auf das Kommende hin lebe' (vgl. Phil 3, 13).
    [....]
    Im Blick auf Gott gilt: Wir können uns überhaupt nicht zu viel erwarten!
    Wir dürfen uns gerne viel versprechen, ohne am Ende enttäuscht zu werden.
    Nicht, dass Gott unsere Erwartungen eins zu eins erfüllen würde – denn Gottes Fülle übersteigt unsere Erwartungen!
    Derselbe Paulus, der von sich berichtet, der Herr habe ihn einige Jahre
    nach seiner Bekehrung einmal in das Paradies entrückt, wo er „unaussprechliche Worte“ gehört habe (vgl. 2 Kor 12, 4), sagt uns auch:
    'Was kein Auge gesehen, was kein Ohr gehört und in keines Menschen Herz gedrungen ist, hat Gott denen bereitet, die ihn lieben' (1 Kor 2, 9).

    Machen Sie sich auf was gefasst!
    Wir dürfen uns also mehr erwarten, als wir derzeit fassen können.
    Leben wir daher „ausgestreckt auf das Kommende hin“, strecken wir uns nach Gott aus; machen wir zu Weihnachten nicht nur Geschenke auf,
    sondern vor allem das Herz weit, dass es von Gott erfüllt werde!"


    -

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