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  • Gegenwart Jesu ChristiDatum14.08.2022 20:09
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema Gegenwart Jesu Christi

    Gelobt sei Jesus Christus!


    Zum Hochfest der Aufnahme Mariens in den Himmel:

    -

    "Herr Jesus Christus, König der ewigen Herrlichkeit


    In Ehrfurcht beten wir Dich an in diesem erhabenen Sakrament.




    Nach dem Willen des Vaters bist Du zu uns Menschen herabgestiegen,
    um uns durch Dein Kreuz aus dem Finsternis der Sünde zur Teilnahme an Deiner Herrlichkeit zu führen.
    Je mehr ein Mensch an Deiner Niedrigkeit und an Deinem Kreuz teilnimmt, um so näher wird er einmal Deinem Throne stehen.
    Darum wollen wir uns rühmen in Deinem Kreuz, in ihm ist unser Heil, unser Leben und unsere Auferstehung.


    Doch wer stand Dir in Deinem Leben näher als Maria ?
    Selig der Leib, der Dich getragen und selig die Brust, die Dich genährt hat!
    Und wer stand Deinem Kreuze näher als sie, Deine Mutter?



    So hast Du sie erhoben über alle Welt zur Königin des Himmels und der Erde hast Du sie gekrönt.
    Jetzt ist erfüllt, was sie im Heiligen Geiste einst gesprochen:
    Es werden mich selig preisen alle Geschlechter, denn Grosses Tat an mir der Mächtige,
    Er, dessen Name heilig ist.!



    Lasset uns beten:
    Herr und Heiland, in diesem Chor der Geschlechter, die Deine Mutter selig preisen, wollen nun auch wir wieder einstimmen.
    Lass uns, wir bitten Dich, durch ihre machtvolle Fürsprache einmal nach den Prüfungen des Lebens zur Teilnahme an Deiner Herrlichkeit gelangen.
    [....]
    Herr Jesus Christus, unser Mittler zum Vater, Du hast Deine eigene Mutter, die seligste Jungfrau Maria, auch uns zur Mutter und Mittlerin bei Dir gegeben.
    Verleihe gnädig, dass jeder, der bittend zu Dir kommt, alles glücklich durch sie erlangt.
    Der Du lebst und herrschst von Ewigkeit zu Ewigkeit.

    Amen.
    Ehre sei dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geist wie es war im Anfang so auch jetzt und allezeit und in Ewigkeit.

    -

    Entnommen aus:
    "VENITE ADOREMUS
    Eucharistische Gebete für das Kirchenjahr
    "
    -
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  • Gelobt sei Jesus Christus !


    Am 15. August feiert die Heilige Mutter Kirche

    das Hochfest Mariä Himmelfahrt / Aufnahme Mariens in den Himmel.


    Am 1. November 1950 verkündete Papst Pius XII. das Dogma der mit Leib und Seele Aufnahme Mariens in den Himmel:

    -

    "Nachdem Wir nun lange und inständig zu Gott gefleht und den Geist der Wahrheit angerufen haben, verkündigen, erklären und definieren Wir zur Verherrlichung des Allmächtigen Gottes, dessen ganz besonderes Wohlwollen über der Jungfrau Maria gewaltet hat, zur Ehre seines Sohnes, des unsterblichen Königs der Ewigkeit, des Siegers über Sünde und Tod, zur Mehrung der Herrlichkeit der erhabenen Gottesmutter, zur Freude und zum Jubel der ganzen Kirche, kraft der Vollmacht Unseres Herrn Jesus Christus, der heiligen Apostel Petrus und Paulus und Unserer eigenen Vollmacht:
    Die unbefleckte, immerwährend jungfräuliche Gottesmutter Maria ist, nachdem sie ihren irdischen Lebenslauf vollendet hatte, mit Leib und Seele in die himmlische Herrlichkeit aufgenommen wurde.
    Wenn daher, was Gott verhüte, jemand diese Wahrheit, die von Uns definiert worden ist, zu leugnen oder bewusst in Zweifel zu ziehen wagt, so soll er wissen, dass er vollständig vom göttlichen und katholischen Glauben abgefallen ist.
    Keinem Menschen sei es also erlaubt, diese Unsere Erklärung, Verkündigung und Definition ungültig zu machen, ihr in verwegener Kühnheit entgegenzutreten oder sie zu bekämpfen! Sollte sich aber jemand unterfangen, es dennoch zu tun, so möge er wissen, dass er den Zorn des Allmächtigen Gottes und der heiligen Apostel Petrus und Paulus auf sich herabruft"

    -

    Siehe bitte auch:
    Die Marianischen Dogmen


    Aus dem Bomm-Volksmessbuch 1962:
    -

    "Die Kirche feiert heute den Heimgang der Gottesmutter und ihre Aufnahme in den Himmel, die ihr Gott nicht nur der Seele, sondern auch dem Leibe nach gewährt hat.
    Was bereits seit alter Zeit der fromme und allgemeine Glaube der Kirche gewesen ist, nämlich dass die sünden- und makellose Jungfrau-Mutter bereits jetzt auch dem Leibe nach an der Auferstehungsherrlichkeit ihres Sohnes Anteil hat, auf die wir als hoffen, das hat Papst Pius XII. am 1. November des Heiligen Jahres 1950 als Dogma feierlich verkündet.
    Für das heutige Fest hat er zugleich neue Messtexte ausgewählt.

    Wie ein leuchtendes Wahrzeichen erscheint das Bild der verklärten Gottesmutter am nachtdunklen Himmel unserer Zeit (Einzugsvers).
    Gott hat es einst Seinem Seher Johannes gezeigt, als Er die Ereignisse offenbarte, dieses nahende Ende kundtun sollten.
    Dieses Zeichen soll nun über der Kirche Gottes erstrahlen und den Gläubigen Hoffnung geben.
    Maria, in der Gottes machtvoll wirkende Kraft den Tod überwand, ist ja wie ein neues Pfand der Auferstehung aller inmitten der Vorboten des Untergangs (Lesung).
    Maria kommt uns zu Hilfe; ihr Anblick macht uns froh.
    Ihr Lobgesang wir danach der unsere sein (Evangelium, Kommunionvers), wenn erst die alte Feindschaft zwischen ihr und Satan im Sieg des Gottesreiches geeendet hat (Opferungsvers)."

    -
    Triumph Mariens über Satan


    Dazu Pater Alexander Metz von der Petrus-Bruderschaft:

    -
    [....]
    "Der Glaube lehrt uns, dass Maria den Tod als Straffolge der Sünde nicht erleiden musste, und dass sie bereits jetzt schon, im Gegensatz zu
    allen anderen Heiligen, die wir verehren, mit Leib und Seele im Himmel leben darf.
    Maria hatte keinen Todeskampf
    mit dem Feind austragen müssen, sie, von der bereits die Genesis sagt, dass sie der Schlange den Kopf zertreten würde. (vgl. Gen 3,15) Für sie war das Hinscheiden nicht die schwerste, die härteste aller Stunden, wie es bei uns einmal sein wird.
    Genauso wenig, wie sie bei der Geburt ihres Sohnes Geburtswehen erleiden musste, weil diese ja, wie auch der Tod, Folge der Sünde sind –
    „Unter Schmerzen sollst du deine Kinder gebären!“ (vgl. Gen 3,16) – so wurde Maria auch vor der sichtbarsten Folge der Sünde, vor dem Tod, durch Gottes Hand bewahrt.
    Sie starb so, wie es ursprünglich von Gott für die Menschen im paradiesischen Urzustand angedacht war, wenn unsere Stammeltern nicht gesündigt hätten:
    Ein Tod ohne Grauen, eine Heimkehr in die himmlische Herrlichkeit ohne Verwesung!

    Im Augenblick ihres Hinscheidens, im Augenblick ihrer glorreichen Aufnahme in den Himmel, wurde Maria, die in ihrem Leben soviel gelitten hat, das Schwert aus ihrem Herzen gezogen und ihre Wunden wurden geheilt. Nun ist die Mutter der Schmerzen die Königin der Glorie.
    Ihre Himmelfahrt ist der Lohn für ihre lebenslange Treue, die niemals auch nur durch die kleinste Sünde verletzt wurde.

    Doch trotz ihres vollkommenen Glücks im Himmel vergisst
    Maria ihre
    Kinder auf Erden nicht. Ihre große mütterliche Sorge ist
    Ihre Sorge ist es, dass keiner von uns verloren geht.
    Ihre Sorge ist es, dass die Schlange, die im Paradies unsere Stammeltern zu Fall gebracht hat, über keinen von uns siegreiche Machtgewinnt.
    Maria vergisst uns nicht!
    Und wir vergessen sie nicht.

    Maria selbst hat es während ihres irdischen Lebens vorausgesagt: „Selig preisen werden mich alle Geschlechter!“ - es, allen den Weg zu ihrem Sohn zu weisen.

    So ist es, Maria. Selig preisen werden dich alleGeschlechter bis zum Ende der Zeiten.
    In Guadalupe, in Fatima, in Lourdes, an unzähligen Wallfahrtsorten, in unzähligen Kirchen,
    Kapellen und Herzen bewahrheitet sich das, was du, voll des Hl. Geistes, geschaut hast:
    „Selig preisen werden mich alle Geschlechter!“
    Selig preisen werden dich alle Geschlechter, ob deiner einzigartigen Würde und Schönheit.
    Seligpreisen werden dich alle Geschlechter,
    ob der unvorstellbaren Gnadenvorzüge, die Gott dir in seiner überfließenden Liebe geschenkt hat.
    Seligpreisen werden dich alle Geschlechter, ob deiner mütterlichen Liebe und treuen Sorge um uns, die wir so oft im Salve Regina zu dir rufen, in der unerschütterlichen, zuversichtlichen Hoffnung, dass wir eines Tages einmal zusammen mit dir deinen Sohn, unseren Herrn und Gott im Himmel voll Freude anbeten dürfen:

    Sei gegrüßt, o Königin, Mutter der Barmherzigkeit, unser Leben,
    unsere Süßigkeit, unsere Hoffnung, sei gegrüßt!
    Zu dir rufen wir, elende Kinder Evas. Zu dir seufzen wir trauernd und weinend in diesem Tale der Tränen. Wohlan denn, unsere Fürsprecherin, wende deine barmherzigen Augen uns zu, und nach diesem Elende zeige uns Jesus, die gebenedeite Frucht deines Leibes.
    O gütige, milde, o süße Jungfrau Maria."


    -




    Die allerseligste Jungfrau und Gottesmutter Maria ist mit Leib und Seele in den Himmel aufgenommen worden.
    Sie - die ohne Erbsünde Empfangene -
    8. Dezember; Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria - Immaculata Conceptio. (5)

    unterlag nicht der Erbsünde und war von jeglichem Sündenmakel rein.
    So war ihr "Sterben" denn auch keines wie bei allen anderen Menschen;
    also keine Trennung von Seele und Leib als Folge der Erbsünde.

    Noch einmal Papst Pius XII.:
    -

    [....]
    "Sie hat ja durch ein besonderes Gnadenprivileg,
    durch ihre Unbefleckte Empfängnis, die Sünde besiegt,
    war deshalb dem Gesetz der Verwesung des Grabes nicht unterworfen

    und brauchte auf die Erlösung ihres Leibes nicht bis zum Ende der Zeiten zu warten."
    [....]

    -
    Ein Auszug aus
    "Legende von den lieben Heiligen Gottes, nach den besten Quellen
    neu bearbeitet und herausgegeben von Georg Ott, Stadtpfarrer in Abendsberg (1863)
    ".
    Jetzt auch digitalisiert und nochmals neu überarbeitet von Josef Dirschl (2008)"
    ......
    der uns in sehr einfühlsamer und nachvollziehbarer Weisedie Besonderheit der Vollendung des irdischen Lebens der allerseligsten Jungfrau und Gottesmutter Maria
    nahe bringt:
    -

    [....]
    "Endlich war der Tag und die Stunde gekommen, wo der Himmel sich öffnen sollte, um seine Königin aufzunehmen.
    Wohl hätte Marie,die von der Erbsünde frei geblieben war und auch niemals sich einer Sünde schuldig gemacht hatte, von dem Tode befreit sein müssen, der ja nur eine Strafe der Sünde ist.
    Doch wie ihr göttlicher Sohn Jesus sich freiwillig dem Gesetze des Todes unterworfen hatte, um dadurch den Menschen das ewige Leben zu gewinnen, so wollte auch seine hochheilige Mutter, die ihm in allen Stücken als seine getreueste Nachfolgerin ähnlich geworden, gleichfalls von diesem Gesetze nicht ausgenommen sein.
    Da sie aber auch in so vielen Stücken vor allen Menschen ausgezeichnet und begnadigt war, so war auch ihr Tod nicht, wie bei anderen Menschen, die Folge einer körperlichen Krankheit, sondern, wie die heiligen Väter lehren, vielmehr eine Folge der Liebe, welche sie verzehrte.
    Entweder, sagt der heilige Ildephonsus, mußte Maria nicht sterben, oder sie mußte vor Heftigkeit der Liebe sterben.
    Das Feuer dieser Liebe war sie heftig, sagt der heilige Bernhard, daß die Erhaltung ihres Lebens ein beständiges Wunder war.
    Als daher die Stunde ihres Todes nahte, hielt Jesus die verzehrende Gewalt dieses Feuers nicht mehr zurück und so verlosch das Leben der reinsten Jungfrau wie ein Licht, verzehrt von der Flamme.

    [....]
    Des anderen Tages hüllte man den heiligen Leib in kostbare Leinwand und umgab
    ihn mit wohlriechenden Gewürzen.
    Auf einem Tragbett mit einem schönen Schleier bedeckt, trugen die Apostel die teuere Leiche auf ihren Schultern in den Garten Gethsemani und senkten sie in das schon vorbereitete Grab.
    Drei Tage lang wachten und beteten die Apostel mit den Gläubigen bei dem Grabe,
    als der heilige Thomas erschien und mit Bestürzung vernahm, daß die heilige Mutter des Herrn verschieden sei und bereits im Grabe ruhe.
    Ganz trostlos hierüber bat er seine Mitbrüder, das Grab zu öffnen, damit er das teuere Angesicht der hoch begnadigten noch einmal sehen könne.
    Seine Bitte wurde gewährt.
    Man wälzte das Felsstück, womit das Grab verschlossen war, hinweg,


    aber man fand nichts mehr, als die Blumen,

    womit der Leichnam bedeckt und die Leinwand, worin er gehüllt war
    .
    Der aller reinste Leib, der den Herrn der Unsterblichkeit geboren, sollte keine Speise der Würmer sein.
    So lange sie lebte, sagt ein frommer Verehrer der seligsten Jungfrau, hatten Himmel und Erde gleichen Anteil an diesem erhabenen Wesen;
    nun hat der Himmel gleich alles genommen und alles verherrlicht
    — ihre Seele und ihren Leib!

    Eine schöne Kirche ist auf das Grab der heiligen Jungfrau gebaut worden.
    Man steigt auf einer sehr breiten Treppe von fünfzig Stufen hinunter.
    Daneben befindet sich aus das Grab des heiligen Joseph und der beiden Eltern der heiligsten Jungfrau, Joachim und Anna.
    [....]

    -

    Aus einer alten Präfation zu diesem Hochfest:
    -

    "An diesem Tag ist die Jungfrau und Gottesmutter aus der Welt heimgegangen zu Christus.
    Sie blieb unberührt vom Verderben, und der Verwesung im Grab war sie
    nicht unterworfen.
    Frei von jeder Sünde, in ihrem Sohn verherrlicht, der Aufnahme in den Himmel gewiss, mit göttlicher Gnade gefüllt, liess ihr Kind sie das Gelübde der Jungfräulichkeit wahren, und sie war weder preisgegeben den Wehen des Gebärens noch den Leiden des Sterbens !
    Ihr Leben war nicht an die natürliche Ordnung gehalten, und ihr Sterben nicht an ihre Gesetze.
    Wunderschönes Brautgemach, aus dem ein würdiger Bräutigam hervorging:
    das Licht der Heiden, die Hoffnung der Gläubigen, der Vertreiber der bösen Geister!
    Du Kelch des Lebens, Zelt der Herrlichkeit und Tempel Gottes !
    Du hattest mit der Welt nichts gemein, darum solltest du auch nicht ihre Gefangene sein"

    [....]

    -

    Pater Simon Gräuter von der Petrus-Bruderschaft
    über die allerseligste Jungfrau Maria als unsere alle Gnaden erflehende gute Mutter im Himmel:
    -

    Die Kirche wendet sich tatsächlich an Maria, um Gnaden aller Art,
    zeitliche und geistliche, zu erlangen

    – als Beispiele seien hier nur die Gnade der Bekehrung genannt und, darauf aufbauend, die Gnade der Berharrlichkeit bis zum Ziel.
    In diesem Rahmen werden durch Maria Gnaden aller Art ausgeteilt, im gewissen Sinne auch jene der Sakramente; denn Maria hat uns diese in Vereinigung mit dem Herrn auf Kalvaria verdient.
    Darüber hinaus hilft sie uns, dass wir uns den Sakramenten nahen und sie gut empfangen.
    Die Lehre, die im Glauben der Kirche enthalten und in den allgemeinen Gebeten (lex orandi, lex credendi: „aus dem Gesetz des Betens erkennt man das Gesetz des Glaubens“) ausgesprochen ist, gründet sich auf die Heilige Schrift und die Überlieferung.
    In den Evangelien tritt uns Maria in wichtigen Momenten als die Mittlerin der Gnade gegenüber:
    Durch sie heiligt der Herr den Vorläufer Johannes, als sie ihre Verwandte Elisabeth besucht und im Magnificat Gottes Gnade besingt.
    Durch die Fürsprache Mariens festigt Jesus den Glauben der Jünger bei der Hochzeit zu Kana, indem er das Wunder, um das sie bat, gewährt: „Und seine Jünger kamen zum Glauben an ihn“ (Joh 2, 11).

    In einer viel weiteren und größeren Perspektive ist Maria nach ihrer Aufnahme mit Leib und Seele in die Herrlichkeit Gottes Austeilerin aller Gnaden.



    Als unsere allheilige, selige Mutter im Himmel kennt Maria die geistlichen Bedürfnisse ihrer Kinder, die sie auf Erden zurückließ.
    Als unsere gute Mutter bittet Sie für uns bei Gott, und da sie alles über das Herz ihres Sohnes vermag, so erlangt sie uns alle Gnaden, derer wir bedürfen – Gnaden, die
    diejenigen empfangen, die sich dem Guten öffnen und sich nicht
    im Bösen verhärten.

    Maria ist wie ein Aquädukt (Kanal) der Gnaden und im mystischen Leib der Kirche gleichsam der jungfräuliche Hals, der das Haupt mit den Gliedern verbindet, wie der bedeutende deutsche Dogmatiker Matthias Joseph Scheeben
    (1835 – 1888) im Anschluss an den hl. Bernhard von Clairvaux einmal sagte.
    Seien wir unserer guten Mutter im Himmel, die uns alle Gnaden am Throne Gottes erfleht, treue und eifrige Kinder durch unser geistliches Leben"

    -

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    Siehe bitte auch:
    Die Lauretanische Litanei - Anrufungen der Gottesmutter Maria


    Aus dem Schott-Messbuch 1962:
    -

    15. August

    In Assumptione B.M.V. – Fest Mariä Himmelfahrt

    1. Kl. – Farbe weiß

    Die Kirche feiert heute den kostbaren Tod und die glorreiche Aufnahme der Gottesmutter in den Himmel.
    Am 1. November 1950 wurde von Papst Pius XII. als Glaubenssatz verkündet,
    daß die allerseligste Jungfrau Maria mit Leib und Seele in den Himmel aufgenommen ward. Aus diesem Anlaß wurde für das Fest Mariä Himmelfahrt an Stelle der bisherigen Festmesse die nachstehende vorgeschrieben.

    Die demütige Jungfrau erhielt die herrlichste Himmelskrone,

    bestieg den höchsten Ehrenthron. Nun ist sie die Königin der Engel, aber auch die mächtige und milde Fürbitterin und Schützerin der Gläubigen auf ihrer gefahrvollen Pilgerreise zum Himmel.


    In vielen Kirchen Deutschlands findet heute die sehr alte »Kräuterweihe« statt.
    Sie hat eine sinnige Beziehung auf Maria, die »Blume des Feldes und die Lilie der Täler«, und auf den Wohlduft ihrer Tugenden. Vielleicht hängt diese Weihe auch zusammen mit der frommen Legende, nach der die heiligen Apostel, als sie das Grab der seligsten Jungfrau noch einmal öffneten, darin nicht mehr deren heiligen Leichnam, sondern Blumen fanden. Bei der Weihe der Kräuter und Blumen wird um Wohlfahrt des Leibes und der Seele und um Schutz vor widrigen Einflüssen gebetet. Mit Ehrfurcht und Vertrauen zur Gottesmutter soll man die geweihten Kräuter aufbewahren.

    Der Ursprung des Festes führt in den Orient, wo es wohl schon über das Konzil von Chalcedon (451) hinaufreicht. In der römischen Kirche bestand das Fest des Heimganges Mariä sicher im 7. Jahrhundert."

    -

    Die hl. Messe im überlieferten ( alten ) Ritus:
    http://www.mariawalder-messbuch.de/as62/...ug15/index.html

    Über die Kräuterweihe:
    15. August: Hochfest Aufnahme Mariens in den Himmel ( Mariä Himmelfahrt ) (2)

    -

  • Maria- Vermittlerin aller GnadenDatum13.08.2022 14:29
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema Maria- Vermittlerin aller Gnaden

    Gelobt sei Jesus Christus!

    Zum bevorstehenden Hochfest der Aufnahme Mariens in den Himmel / Maria Himmelfahrt (15. August) aus:
    Benedikt Baur OSB: "Ave Maria. Gedanken über das Geheimnis der Jungfrau-Mutter Maria," 1954:

    -
    "Wohlan denn, unsere Fürsprecherin, wende deine barmherzigen Augen zu uns“.
    Da steht sie, die Königin der Engel und Menschen, am Throne ihres Sohnes im Himmel, die fürbittende Allmacht.
    Du hast sie (Maria) deshalb von dieser Welt hinweggenommen, damit sie für unsere Sünden zuversichtlich Fürsprache einlege“, betet die heilige Kirche an der Vorfeier des Festes der Himmelfahrt Mariens. Und alle kommen sie, die die Mutter lieben, alle die Leidbedrückten, mit ihrer seelischen und körperlichen Not, mit ihren Anliegen für sich und für die anderen, und erheben flehentlich die Hände zur Mutter im Himmel:
    Heilige Maria, Mutter Gottes, bitte für uns Sünder, jetzt und in der Stunde unseres Todes. Amen“.
    Und alle wissen Sie: „dass Maria eine Bitte nicht gewährt, ist unerhört, unerhört in Ewigkeit“.
    Sie kann doch keinen, der sich an sie wendet, zurückstoßen oder überhören.
    Sie bewahrt ja alle Worte in ihrem Herzen, die Er ihr einst gesagt. Erst recht
    Sein letztes Wort an sie:
    „Siehe da dein Kind“. Sie hat den Auftrag des sterbenden Sohnes, dass sie in uns Ihren Jesus sehe und liebe. Und sie erfüllt ihn.
    Sie erinnert sich an Sein anderes Wort:
    „Was ihr dem geringsten der Meinigen getan habt, das habt ihr Mir getan“ (Mt 25, 40). So versteht es sich für jeden, der die Mutter kennt, von selbst, dass er in der Überzeugung zu ihr kommt:
    Sie steht für mich bei Ihrem göttlichen Sohne ein. Sie ist die fürbittende Allmacht.
    Sie erfleht und vermittelt uns die Gnade Gottes.

    Es ist eine heilige Wahrheit unseres Glaubens, dass Christus allein unser Erlöser und Mittler ist.
    „Ein Gott, ein Mittler zwischen Gott und den Menschen, der Mensch Christus Jesus“ (1 Tim 2, 5)
    … Aus der Fülle seines Mittlertums teilt er die Macht, ihm in der Rettung und Heiligung der Seelen behilflich zu sein und, abhängig von seinem Willen und seinem Mittlertum, den Seelen das Heil zu vermitteln, auch anderen mit, insbesondere den Eltern und den Erziehern, in viel ausgesprochenerem und weitgreifenderem Sinne dem Priester.
    Mittler sind uns in hervorragendem Sinne die Heiligen des Himmels: sie beten
    für uns.

    Aber an der Spitze aller von Christus bestellten Mithelfer und Mittler steht Maria. Sie, die Mutter des Herren, ist bereits hier auf Erden in besonderer Weise an dem Werk der Erlösung, das Christus vollzieht, beteiligt.
    Sie hat, als der Engel ihr die Botschaft brachte, im Namen der gesamten Menschheit,
    voll Glauben und demütiger Unterwürfigkeit zu dem Antrage des Herrn ihr Jawort gegeben. So hat sie in einem gewissen Sinn der Menschwerdung und der Erlösung des Menschen überhaupt erst den Weg bereitet.
    Sie stand im Namen des ganzen Menschengeschlechtes unter dem Kreuz und opferte den
    Sohn Gottes und ihren Sohn dem Vater auf.
    Sie teilte die Schmach und die Schmerzen ihres Sohnes. Sie litt alles mit und sprach wieder ihr Fiat: „Mir geschehe nach deinem Worte“. Da ist sie so recht die „Mitgehilfin der Erlösung“ (Leo XIII.).
    Sie nimmt unter dem Kreuz den Leichnam ihres Sohnes in ihre Arme. Da wird die Frucht der Erlösung in ihren Schoß, in ihre Hände gelegt.
    Nunmehr sind alle, die an der Erlösung teilhaben wollen, an Maria gewiesen
    Und jetzt thront sie im Himmel, um uns nach Gottes Ratschluss, durch ihre Fürsprache bei Gott die Frucht der Erlösung wirksam zuzuwenden, die uns der Heiland am Kreuze erworben hat.
    Maria Mittlerin in ihrem Erdenleben, Maria Mittlerin in ihrer Erhöhung im Himmel
    !

    -

  • Gelobt sei Jesus Christus !


    Gott ist die Unerschaffene Schönheit !
    Der Mensch ist zur Anschauung Gottes berufen.
    Zur Anteilhabe am Leben der Allerheiligsten Dreifaltigkeit.
    Zur ewigen Glückseligkeit !

    Was es heisst, von dieser Anschauung Gottes auf ewig getrennt sein zu müssen, weiss Satan als gefallener Engel ganz genau.
    Als ehemaliger Lichtträger - Luzifer - weiss er um den unsagbaren Schmerz, die Anschauung der Schönheit Gottes auf ewig verloren zu haben.

    Dem seligen Pater Jordan (1848-1918) - dem Begründer des Salvatorianerordens -
    antwortete Satan durch eine besessene Person auf die Frage des Seligen, wie die Schönheit Gottes in ein Gleichnis zu fassen wäre, folgendermassen:

    -
    Stelle dir eine Kugel von Kristall vor....
    tausendmal heller als die Sonne,
    in welcher die Schönheit aller Farben,
    der Geruch aller Blumen,
    die Süssigkeit aller Speisen,
    die Kostbarkeit aller Edelsteine,
    die Freundlichkeit aller Menschen,
    die Lieblichkeit aller Engel beisammen sind....
    diese Kugel müsste ja schön sein und doch wäre sie
    IM VERGLEICH MIT DER SCHÖNHEIT GOTTES ein wüstes unsauberes Ding."

    -

  • Gelobt sei Jesus Christus !

    Der Monat August ist dem Unbeflecktem Herzen Mariens gewidmet


    Der hl. Josefmaria Escriva (1902-1975):
    -
    "Sancta Maria, Stella Maris!" - Heilige Maria, du Meeresstern, geleite uns!

    Rufe sie inständig an.
    Denn mag das aufgewühlte Meer auch noch so sehr toben, das Mutterherz Mariens hält ihm stand.
    Suche also, wenn du den Sturm kommen siehst,
    Zuflucht und Geborgenheit bei Unserer Lieben Frau
    - du wirst nicht kentern, du wirst nicht untergehen!"


    -|addpics|qps-fa-98da.jpg-invaddpicsinvv|/addpics|

  • Gelobt sei Jesus Christus !



    Fest der Verklärung unseres Herrn. - 6. August.


    Aus dem Bomm Volksmessbuch 1962:

    -
    "Dieses Fest steht nicht nur der Zeit, sondern auch seine Bedeutung nach in der Mitte zwischen Ostern und Advent, Aufstehung und Wiederkunft des Herrn.
    Es zeigt uns die Menschheit Christi in der Verklärung, das heißt in der himmlischen Herrlichkeit, die sie seit der Auferstehung besitzt und in der sie am Jüngsten Tage vor unser aller Augen erscheinen wird.
    Auch unser glückseliges los wird die Verklärung sein, ja geistigerweise strahlt jetzt schon, seit dem Tage der Auferstehung, Christi Verklärungslicht in alle Glieder Seines Leibes und auch in unser Herz hinein
    So ist also der heutige Tag für uns ein Tag erneuter Osterfreude und zugleich ein Fest der Sehnsucht nach der vollen Verklärung, die einst nach Christi Bild uns wird gegeben werden."

    -


    Zu diesem Fest aus
    Katholische Handpostille von Pater Leonhard Goffine (1648-1719):
    -

    "Warum ist Christus auf dem Berge Thabor vor den drei Jüngern verklärt worden?

    1.
    Damit er ihnen seine Gottheit offenbare,
    2. auf dass er sie dadurch im Glauben befestige, damit sie, wenn sie ihn auf dem Calvarienberge würden sterben sehen, nicht in Zweifel fielen;
    3. ist die Verklärung ge­schehen, um die Jünger Christi und mit ihnen alle Gläubigen im Hinbli­cke auf die zukünftigen Freuden zum Kreuz und Leiden aufzumuntern;
    4. hat Christus uns darin zeigen wollen, wie herrlich unsere Leiber ein­mal von den Toten auferstehen würden (Phil 3, 21).


    Warum hat Christus nur die drei Jünger ( Petrus, Johannes, Jakobus) mit sich genommen?

    Weil sie die standhaftesten unter den Zwölfen waren und auch im Öl­garten Zeugen seiner Traurigkeit und Todesangst sein sollten, auf dass sie alsdann nicht kleinmütig würden, indem sie ja versichert sein muss­ten, dass die Gottheit unter seiner Menschheit verborgen sei. 


    Wie ist Christus verklärt worden?

    Das ist geschehen, indem sein Angesicht mehr leuchtete als die Sonne und (nach der Meinung der Schriftausleger) auch sein ganzer Leib glänzte und (nach der Lehre des Hl. Augustinus und Ambrosius) die Gottheit Christi hindurchstrahlte.
    Er ist auch verklärt worden, indem sei­ne Kleider weiß wurden wie der Schnee.


    Warum sind Mose und Elias dabei erschienen?

    Damit in ihnen das Gesetz und die Propheten Christo Zeugnis geben sollten, dass er der Heiland der Welt sei;
    denn durch Moses wird das Gesetz und durch Elias die Propheten verstanden.


    Wovon haben sie mit Christus geredet?

    Von seinem Leiden und Tode, den er zu Jerusalem glorreich ausstehen würde (Lk 9, 31).
    – Lerne man in den guten Tagen, wie man sich auch der bösen erinnern soll, die einem widerfahren können! (Kor 11, 27).


    Warum wollte Petrus auf dem Berge drei Hütten bauen?

    Das tat er im Übermaß der Freude; denn er wusste nicht, was er redete; darum dachte er auch nicht daran, dass man zur himmlischen Glorie durch größere Mühe gelangen muss. Hat den Petrus schon ein Tröpflein der ewigen Herrlichkeit wie berauscht, mein Gott, was wird dann nicht erst im Himmel der Überfluss des Hauses Gottes bewirken! (Ps 35, 9).


    Von wem kam die Stimme aus den Wolken, die da sprach: „Das ist mein geliebter Sohn, diesen sollt ihr hören“?

    Vom himmlischen Vater, der dadurch andeutete, dass das neue Gesetz durch seinen Sohn verkündet werde und dass alle ihn hören, d. i. ihm gehorsam sein sollen (Hebr 1, 2. 3).


    Warum hat Christus den drei Jüngern geboten, dass sie niemanden von der Verklärung etwas sagen sollten?

    Das ist,
    1. darum geschehen, damit die andern Jünger und Nachfolger Christi nach seiner Auferstehung ihnen desto besser glauben sollten;
    2. damit er uns lehrte, unsere guten Werke bis zum Tode zu verhehlen; darum sagt die Schrift: „Niemanden sollst du rühmen vor seinem Tode“ (Kor 11, 30).

    Ziehe uns zu dir, o Herr, durch die Betrachtung der himmlischen Freu­den, damit wir im geistlichen Streite nicht unterliegen, sondern durch deine Gnade obsiegen und den unvergänglichen Siegeskranz davontragen."­
    -


    Der grosse hl. Kirchenvater Hieronymus über die Verklärung des Herrn (Mt 17,1-9):

    -

    "Er erschien den Aposteln so, wie er sein wird, wenn er die Welt richtet.
    Niemand soll aber glauben, daß er seine ursprüngliche Gestalt und sein Aussehen ganz verloren hat oder seinen Leib ablegte und einen geistigen oder ätherischen Leib annahm; der Evangelist sagt deutlich, wie er verwandelt wurde:
    "sein Gesicht leuchtete wie die Sonne, und seine Kleider wurden blendend weiß wie das Licht."
    [....]
    Es wird ihm also nicht seine Substanz weggenommen, sondern sie wird in Herrlichkeit verwandelt. Gewiß aber, ist der Herr in die Herrlichkeit verwandelt worden, mit der er später in sein Reich kommen wird.
    [....]
    Das alles ist also körperlich und anfaßbar und nicht vergeistigt und ätherisch, so daß es die Augen täuschen und nur in Phantasiegebilden geschaut würde


    -


    Aus dem Schott-Messbuch 1962:
    -

    2. Kl. – Farbe weiß



    Der göttliche Heiland zeigte sich auf den Höhen des Tabor vor seinen Jüngern im herrlichen Lichtglanze der Verklärung. Er wollte dadurch die Apostel, bevor für ihn die Nacht des Leidens begann, im Glauben an seine Gottheit stärken und ihnen zugleich einen Vorgeschmack ihrer eigenen Verklärung bieten.

    Das Fest wurde 1457 von Papst Kalixtus III. allgemein vorgeschrieben zur Erinnerung an den glorreichen Sieg, den der hl. Johannes Capistran im Verein mit Johannes Hunyadi bei Belgrad errang. Die Anfänge dieses Festes gehen im Orient bis ins 5. Jahrhundert zurück.

    Der hl. Papst Xystus II. war von Geburt Grieche, regierte die Kirche von 257 bis 258 und nahm im Ketzertaufstreit eine vermittelnde Stellung ein. Er wurde in der valerianischen Verfolgung während der Feier der Liturgie ergriffen und samt seinen Diakonen Felicissimus und Agapitus enthauptet. Zu seinen Diakonen gehörte auch der hl. Laurentius. Der hl. Xystus wird im Kanon der hl. Messe erwähnt.

    Was sich auf dem Tabor abspielte, erneuert sich in geistiger Weise beim Opfer des Altars: verklärendes Licht strahlt auf und weckt in unsrer Seele die Sehnsucht nach dem Lichte der ewigen Glorie (Intr.).
    Auch für uns wird einmal der Tag der Verklärung anbrechen. In dieser Hoffnung bestärkt uns in der Epistola ein Zeuge des Taborglanzes.
    Beim Graduale, Alleluja und Offertorium steht vor unsrem Auge das leuchtende Bild des verklärten Heilandes. In der hl. Kommunion nimmt auch unsre Seele die Strahlen der Verklärung in sich auf und damit das Unterpfand der ewigen Verklärung (Comm.)


    -

    Siehe dazu bitten auch:
    Verklärung

    -
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  • Die Heiligkeit der KircheDatum02.08.2022 19:53
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema Die Heiligkeit der Kirche

    Gelobt sei Jesus Christus!



    Ein tiefgründiger Einblick in das Wesen der Heiligkeit der Kirche
    wurde der hl. Caterina v. Siena (1347-1380) zuteil.

    Aus einem Beitrag von Pater Werner Schmid im Informationsblatt der Petrus-Bruderschaft August-September 2022; "Caterina von Siena und die Kirche":

    -
    "In einem ihrer letzten Briefe berichtete Caterina, wie ihr ein Einblick in die Unergründlichkeit Gottes gewährt wurde und sie darin das Bild der Kirche erblickte, wie es ihr schon immer vor Augen stand:

    In diesem Abgrund sah ich die Würde des Menschen, sein Elend, wenn er in die Todsünde fällt, und die Notwendigkeit der heiligen Kirche, die Gott meinem Herzen offenbarte.
    Und ich sah, dass niemand zu Gott zurückkehren kann, um seine Schönheit im Abgrund der Dreieinigkeit zu verkosten, ohne die Hilfe dieser süßen Braut.
    Denn wir alle müssen durch die Pforte des gekreuzigten Jesus Christus gehen, und diese Pforte steht nur in der heiligen Kirche.
    Ich sah, dass diese Braut Leben schenkte, da sie eine solche Lebensfülle besitzt, dass niemand sie töten kann, und dass sie Kraft und Licht spendet, und dass niemand sie in ihrem Wesen schwächen oder verdunkeln kann.
    Und ich sah, dass ihre Fruchtbarkeit nie geringer wird, sondern sich ständig vermehrt (Br. 371).

    -

  • Gedenk- und WeihemonateDatum31.07.2022 20:55
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema Gedenk- und Weihemonate

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Der Monat August ist dem




    Unbefleckten Herzen der allerseligsten Jungfrau und Gottesmutter Maria
    gewidmet.




    Das eigentliche Fest des Unbefleckten Herzens der allerseligsten Jungfrau Maria
    wird gem. der überlieferten Liturgieordnung am 22. August gefeiert.


    Der hl. Josefmaria Escriva (1902-1975):

    -

    "Laß es dir selbstverständlich werden,
    dein armes Herz dem liebevollen und unbefleckten Herzen Mariens anzuvertrauen,
    damit es von Schlacken gereinigt wird.
    Unsere Liebe Frau wird dich zum Heiligsten Herzen Jesu hinführen, das voller Erbarmen ist."

    -


    Im Jahre 2010 hat Papst Benedikt XVI. in Fatima ein sehr schönes Gebet gesprochen:

    -

    APOSTOLISCHE REISE NACH PORTUGAL
    ANLÄSSLICH DES 10. JAHRESTAGES DER SELIGSPRECHUNG DER
    HIRTENKINDER VON FATIMA, JACINTA UND FRANCISCO
    (11.-14. MAI 2010)

    AKT DES ANVERTRAUENS UND DER WEIHE AN DAS
    UNBEFLECKTE HERZ MARIÄ

    GEBET VON BENEDIKT XVI.
    Dreifaltigkeitskirche - Fatima
    Mittwoch, 12. Mai 2010
    -

    Maria, Unbefleckte Mutter,
    an diesem Ort der Gnade, an dem die Liebe deines Sohnes Jesus, des Ewigen Hohenpriesters,
    uns Söhne im Sohn und seine Priester zusammengerufen hat,
    weihen wir uns deinem mütterlichen Herzen, um treu den Willen des Vaters zu erfüllen.
    Wir sind uns bewußt, daß wir ohne Jesusnichts Gutes vollbringen können (vgl."Joh"15,5)
    und daß wir nur durch ihn, mit ihm und in ihm für die Welt Werkzeug des Heils sein können.
    Braut des Heiligen Geistes, erwirke uns die unschätzbare Gabe der Umgestaltung in Christus.
    In derselben Kraft des Geistes, der dich überschattet und zur Mutter des Erlösers gemacht hat,
    hilf uns, daß Christus, dein Sohn, auch in uns geboren werde.
    Die Kirche möge so von heiligen Priestern erneuert werden, die von der Gnade dessen verwandelt wurden, der alles neu macht.

    Mutter der Barmherzigkeit, dein Sohn hat uns berufen, so zu werden wie er selbst: Licht der Welt und Salz der Erde.
    (vgl."Mk "5,13.14).
    Hilf uns mit deiner mächtigen Fürsprache, daß wir dieser erhabenen Berufung nie untreu werden,
    daß wir unserem Egoismus nicht nachgeben, noch den Schmeicheleien der Welt und den Verlockungen des Bösen.
    Bewahre uns mit deiner Reinheit, beschütze uns mit deiner Demut und umfange uns mit deiner mütterlichen Liebe, die sich in vielen Seelen widerspiegelt, die dir geweiht sind und uns zu echten Müttern im Geiste geworden sind.

    Mutter der Kirche,
    wir Priester wollen Hirten sein, die nicht sich selbst weiden, sondern sich Gott hingeben für die Brüder und Schwestern und darin ihre Erfüllung und ihr Glück finden.
    Nicht nur mit Worten, sondern mit unserem Leben wollen wir demütig Tag für Tag unser
    „Hier bin ich“ sagen.
    Von dir geführt, wollen wir Apostel der Göttlichen Barmherzigkeit sein und voll Freude jeden Tag
    das heilige Opfer des Altares feiern und allen, die darum bitten, das Sakrament der Versöhnung spenden.

    Fürsprecherin und Mittlerin der Gnaden,
    du bist ganz hineingenommen in die einzige universale Mittlerschaft Christi, erflehe uns von Gott
    ein völlig neues Herz, das Gott mit all seiner Kraft liebt und der Menschheit dient wie du.
    Sprich zum Herrn noch einmal dein wirkungsvolles Wort:
    „Sie haben keinen Wein mehr“ ("Joh "2,3),

    damit der Vater und der Sohn über uns den Heiligen Geist wie in einer neuen Sendung ausgießen.
    Voller Staunen und Dank für deine ständige Gegenwart in unserer Mitte, will auch ich im Namen aller Priester ausrufen:
    „Wer bin ich, daß die Mutter meines Herrn zu mir kommt?“ ("Lk "1,43).

    Maria, seit jeher unsere Mutter,
    werde nicht müde, uns zu „besuchen“, uns zu trösten, uns zu stützen.
    Komm uns zu Hilfe und errette uns aus allen Gefahren, die uns drohen.

    Mit diesem Akt des Anvertrauens und der Weihe wollen wir dich auf tiefere und vollständigere Weise, für immer und ganz in unser Leben als Menschen und Priester hineinnehmen.

    Deine Gegenwart lasse die Wüste unserer Einsamkeit neu erblühen und die Sonne über unserer Dunkelheit leuchten und bringe nach dem Sturm die Ruhe zurück, damit jeder Mensch
    das Heil des Herrn sehe, das den Namen und das Gesicht Jesu trägt, der sich in unseren Herzen widerspiegelt, da sie stets eins mit dem deinen sind.
    Amen."


    -

    In Monat August wird auch das
    Hochfest der Aufnahme Mariens in den Himmel gefeiert ( 15. 8. )


    -

  • Religion und WahrheitDatum30.07.2022 21:23
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema Religion und Wahrheit

    Gelobt sei Jesus Christus!


    Ein durch versessene Diesseitsbezogenheit fast kollektiv seelisch vernebelt gewordenes bzw. gemachtes Menschengeschlecht dreht sich im Wahnkreise der Rebellion gegen Gottes Schöpfung und Ordnung, gegen Gnade und Erlösung.
    Neue Un-Heilskulte prägen Herz und Verstand;
    Jugend- und Gesundheitswahn, Klimahysterie, Evolutionslüge, Naturanbetung, Neuheidentum, Hofierung von Irrlehren, "bunte Homofahnen" und das unsagbare Verbrechen des Massenmordes an ungeborenen beseelten Kindern umrahmen diese menschliche Hybris.


    Gerade in diesen Zeiten gilt es weiter treu und wachsam zu bleiben !
    Hw Pater Leo Kuchar SSS
    ( Sacerdotes Sanctissimi Sacramenti, Priester vom Allerheiligsten Sakrament) -

    in:
    "Gespräche mit Jesus Christus vor dem Tabernakel"

    -

    "Treue

    Herr Jesus Christus, je näher das Ende der Welt heranrückt, desto wachsamer und treuer müssen wir sein.
    Das Überhandnehmen des Bösen, das wir erleben, ist nicht ein Zeichen, dass Dein Einfluss abnimmt und Deine Macht schwächer wird, sondern, dass sich die Wahrhaftigkeit Deiner prophetischen Worte immer klarer bestätigt.
    Es geschieht nichts, was Du nicht vorausgesagt hast.
    Herr Jesus, der Teufel wird alle seine Macht aufbieten, um Deinen Sieg zu verhindern.
    Wir dürfen schon jetzt erfahren, was geschehen wird:

    'Der Widersacher, der sich über alles, was Gott oder Heiligtum heißt, so sehr erhebt, dass er sich sogar in den Tempel Gottes setzt und sich als Gott ausgibt'(2 Thess 2, 4).

    Herr,
    Dein Widersacher wird mit unvorstellbarer Dreistigkeit Deine Rolle zu spielen versuchen.
    Er wird sich als Erlöser und Beglücker ausgeben und mit Wundern der Technik und Wissenschaft viele betören, ihr Vertrauen gewinnen und sie von Dir abwenden.

    Der hl. Paulus bestätigt das mit den Worten:
    -
    'Er wird alle, die verlorengehen betrügen und zur Ungerechtigkeit verführen; sie gehen verloren, weil sie sich der Liebe zur Wahrheit verschlossen haben, durch die sie gerettet werden sollten' (2 Thes 2, 10).
    -

    Herr Jesus, je näher der Tag Deines Triumphes heranrückt, desto mehr wird die Macht des Antichrist ausufern.
    Diese Tage werden sogar abgekürzt werden, sonst würden nicht einmal die Gerechten und Treuen bestehen.
    Du selbst hast aufmerksam gemacht:
    -
    Und wenn jene Zeit nicht verkürzt wurde, dann würde kein Mensch gerettet; doch um der Auserwählten willen wird jene Zeit verkürzt werden.“ (Mt 24, 22).
    -
    [....]
    Vor ihrem Ende und vor Deinem Sieg, Herr Jesus, wird die ganze Erde in feindseliger Aufruhr gegen Dich geraten, aber auch in dieser stürmischen Zeit wird Deinem Siege eine Morgenröte vorausgehen - die Verkündigung des Evangeliums allen Völkern der Erde,
    denn Du hast versichert:
    Aber dieses Evangelium vom Reich wird auf der ganzen Welt verkündet werden, damit alle Vöker es hören; dann erst kommt das Ende“ (Mt 24, 14).

    -

  • Stufen zur VollkommenheitDatum27.07.2022 21:39
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema Stufen zur Vollkommenheit

    Gelobt sei Jesus Christus !



    Aus "Nachfolge Christi" von Thomas v. Kempen (1380-1471):
    -

    [....]
    ""Das Reich Gottes ist in euch", spricht der Herr (Lk 17,21).
    Kehre dich aus ganzem Herzen zum Herrn!
    Laß diese elende Welt, und deine Seele wird zur Ruhe kommen.
    Lerne, was äußerlich ist, verschmähen, und gib dich deinem Innern hin, und du wirst
    sehen, daß das Reich Gottes in dich einzieht. Denn das Gottesreich ist Friede und Freude im Heiligen Geiste (vgl. Röm 14, 17), ein Geschenk, das den Gottlosen nicht
    gegeben wird.
    Christus wird zu dir kommen und dir zeigen, was es um seine Tröstung ist, wenn du ihm nur eine würdige Wohnung in dir bereitest. Seine ganze Größe und Herrlichkeit strahlt aus dem Innern. Dort gefällt es ihm.
    Bei einem innerlichen Menschen kehrt er häufig ein. Lieb, angenehm und tröstlich weiß er dann zu plaudern, in einer von tiefem Frieden getragenen, staunenswürdigen
    Vertraulichkeit.

    Wohlan, du getreue Seele, bereite diesem Bräutigam dein Herz, damit er sich
    herablasse, zu dir zu kommen und in dir zu wohnen. Denn er spricht:
    "Wenn einer mich liebt, wird er mein Wort halten, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm nehmen" (Joh 14, 23).
    Schaffe also Platz für Christus, und allem anderen wehre den Eintritt. Ist Christus dein eigen, dann bist du reich und hast genug. Er wird für dich sorgen und in allen Dingen dein treuer Sachwalter sein, so daß du nicht nötig hast, auf Menschen deine Hoffnung zu setzen.
    Menschen sind wankelmütig und
    siechen auch schnell dahin, "Christus aber bleibt in Ewigkeit" (Joh 12, 34) und steht dir bis zum Ende unerschütterlich zur Seite."[....]

    -

  • Stufen zur VollkommenheitDatum26.07.2022 21:48
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema Stufen zur Vollkommenheit

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Der hl. Kardinal Newman: (1801-1890):
    -


    "Lasset keinen weggehen mit dem Eindruck, dass das Evangelium uns eine düstere Ansicht von Welt und Leben fassen lasse!
    Es verbietet uns nur mit dem Genuss zu beginnen.
    Es sagt nur: Wenn ihr mit der Lust anfangt, werdet ihr mit dem Schmerz enden.
    Es heißt uns mit dem Kreuz Christi beginnen, und in diesem Kreuz werden wir zuerst Trauer finden, aber nach einer Weile werden Freude und Trost aus dieser Trauer sich erheben.

    Das Kreuz wird uns zu Reue, Demütigung, Gebet und Fasten führen, aber alles Sorgen wird ein Ende haben, ja wird aufgenommen in einem weit höherem Glück als die Freude, die die Welt uns gibt.
    Unser Erlöser sagte zu seinen Jüngern:
    So habt auch ihr jetzt Leid. Doch ich werde euch wiedersehen und euer Herz wird sich freuen und eure Freude wird niemand von euch nehmen.“ (Joh 16,22)

    -

  • Gegenwart Jesu ChristiDatum23.07.2022 20:30
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema Gegenwart Jesu Christi

    Gelobt sei Jesus Christus !



    Aus "Nachfolge Christi" von Thomas v. Kempen (1380-1471):

    [....]
    "Hier aber, in dem heiligsten Sakramente des Altars, bist Du, o Jesus Christus, als Mensch und als Gott zugegen, hier empfängt man immer reichliche Frucht des Heiles, so oft man Dich würdig und mit Andacht empfängt.



    Zu diesem Geheimnis aber zieht uns kein Leichtsinn, keine Neugierde und keine Sinnlichkeit, sondern ein fester Glaube, andächtige Hoffnung und aufrichtige Liebe.
    O Gott, Du unsichtbarer Schöpfer der Welt, wie wunderbar handelst Du mit uns?
    Wie liebreich und gnädig verfährst Du mit Deinen Auserwählten, denen Du Dich Selbst in dem heiligsten Altarssakramente als eine Seelenspeise zu genießen gibst?

    Dieses Geheimnis übersteigt allen Verstand, es zieht die Herzen der Andächtigen besonders an und entzündet in ihnen die Liebe.

    Denn diese wahren Gläubigen, welche beständig an der Besserung ihres Lebens arbeiten, erhalten durch den Genuss dieses heiligsten Sakramentes oft die Gnade einer inbrünstigen Andacht und die Liebe zur Tugend."
    [....]

    -
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  • Aus der Wahrheit seinDatum23.07.2022 20:28
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema Aus der Wahrheit sein

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Aus "Nachfolge Christi" von Thomas v. Kempen (1380-1471):


    "Setz dein ganzes Vertrauen auf Gott; er sei deine Furcht und deine Liebe.
    Er wird
    deine Sache führen und alles recht machen, wie es am besten ist.

    "Du hast hier keine bleibende Stätte" (Hebr 13, 14).
    Wo immer du dich aufhältst, bist du ein "Fremdling und Pilger" (vgl. Ps 39, 13).
    Nirgends winkt dir die Ruhe außer in der innigen Vereinigung mit Christus.
    Was schaust du dich hier um? Hier ist nicht der Ort deiner Ruhe. Deine Wohnung muß im Himmel sein, und nur wie im Vorübergehen sollst du all das Irdische betrachten.
    Alle Dinge vergehen, auch du mit ihnen.
    Sieh zu, daß du nicht darin hängen bleibst, sonst wirst du gefangen und gehst zugrunde.
    Beim Allerhöchsten sei dein Denken, und dein Bitten und Flehen steige immerfort zu Christus empor."

    -

  • Die Verehrer des KreuzesDatum22.07.2022 20:08
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema Die Verehrer des Kreuzes

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Alleine die Frage nach dem "Warum? " des Leidens findet keine sinngebende Antwort.
    Erst die Frage "Für wen ?"
    öffnet die Türe zum Sinn des Leidens und des Lebens (!).

    Dazu Auszüge aus einem Artikel von Pater Korbiniam Brandmaier vom Kreuzorden:

    -

    "Die meisten von uns - wenn wir leiden - fragen:
    'Warum gerade ich? Warum muss gerade ich leiden ?'
    Der Sinn des Leidens wird uns jedoch klarer werden, wenn wir den Sinn des Lebens finden und wenn wir anstatt 'Warum?' die Frage stellen:
    'Für wen? Für wen leide ich?'

    Das Leiden beginnt nämlich ein menschliches Gesicht zu bekommen. Wir müssen auf Jesus Christus, unseren gekreuzigten Herrn und Heiland schauen.

    Dort werden wir den Sinn unserer Existenz und die Antwort auf all unser Suchen und Sehnen finden.
    In unserem Leid verlangen wir Antworten.
    [....]
    Das Leiden, vor allem chronische körperliche Krankheiten, tiefer emotionaler Schmerz und schliesslich der Tod selbst, führen in eine persönliche Krise.
    Wir werden förmlich gezwungen, tief in uns zu gehen und Fragen an unsere menschliche Existenz zu stellen.
    Gerade der Schmelztiegel des schweren Leidens ist es, der uns entweder in die Nähe zu Gott bringt, in seine liebende Gegenwart, oder zu Rebellen macht.
    [....]
    Viele Menschen heute suchen ein einfaches Leben ohne Leiden, ohne Opfer, ohne Verzicht, ohne Demütigungen.
    Die heutige Gesellschaft will nicht leiden,
    und darum müssen wir die Worte des hl. Paulus beherzigen:
    'Gleicht euch nicht der Welt an!' (Römer 12,2)

    Wir müssen davon überzeugt sein, dass es nur einen Jesus gibt,
    und das ist der gekreuzigte Jesus,
    der von den Toten auferstand.


    Christentum ohne Kreuz ist kein wirkliches Christentum.
    Nur durch das Kreuz Jesu haben wir die Erlösung.
    Wenn wir darum leiden,
    sollten wir unser Leiden nicht als eine Last ansehen, sondern wir müssen im Kreuz ein grosses Geschenk der Liebe Gottes erkennen wollen.

    -

  • Stufen zur VollkommenheitDatum20.07.2022 22:16
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema Stufen zur Vollkommenheit

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Der hl. Pfarrer v. Ars (1768-1859):
    über den rechten Umgang mit Leiden und dem auferlegten Kreuz:
    -

    Leiden müssen wir,
    ob wir wollen oder nicht.
    Die einen leiden wie der gute Schächer,
    die anderen wie der böse.

    Beide litten auf gleiche Weise.
    Aber der eine verstand es,
    sein Leiden fruchtbar zu machen:

    er nahm es im Geiste der Buße an, und als er sich zu dem gekreuzigten Heiland wandte,
    hörte er aus dessen Mund die wunderbare Verheißung:
    "Heute noch wirst du mit mir im Paradiese sein."
    Im Gegensatz zu ihm stieß
    der andere Flüche, Verwünschungen und Gotteslästerungen aus und starb in schrecklichster Verzweiflung.

    Es gibt ein zweifaches Leiden, nämlich ein
    liebendes und ein ablehnendes.
    Die Heiligen litten geduldig, freudig und standhaft; denn sie liebten.
    Wir leiden mit Zorn, Ärger und Überdruss, weil wir nicht lieben.

    Wenn wir Gott liebten,
    würden wir uns freuen, leiden zu dürfen aus Liebe zu ihm, der so viel für uns leiden wollte

    Ihr sagt, das sei schwer.
    Nein, es ist süß, sanft und tröstend,
    es ist ein Glück ...
    Nur muss man lieben im Leiden und leiden in der Liebe.

    Seht, meine Kinder,
    auf dem Weg des Kreuzes fällt einem nur der erste Schritt schwer.
    Die Furcht vor den Kreuzen ist unser schlimmstes Kreuz.
    Wir haben nicht den Mut, unser Kreuz zu tragen.
    Welch ein Irrtum!
    Denn was immer wir tun, das Kreuz hält uns fest,
    und wir können ihm nicht entrinnen.

    Was haben wir also zu verlieren?
    Warum sollen wir unser Leiden nicht lieben,
    wenn uns dadurch der Weg
    zum ewigen Leben erschlossen wird?
    ...
    Trotzdem wenden sich die meisten vom Kreuz ab und fliehen.
    Je mehr sie laufen, desto mehr verfolgt sie das Kreuz, desto stärker trifft es sie und erdrückt sie unter seiner Last.


    Versteht dies gut, meine Kinder:
    wer dem Kreuz gefaßt und tapfer entgegensieht, dem wird es seltener begegnen.
    Und wenn es ihm begegnet,
    wird es ihn nicht unglücklich machen.
    Als Liebender nimmt er es auf sich, mutig trägt er es und wird eins mit unserem Herrn.
    Es reinigt ihn und nimmt seiner Seele die Anhänglichkeit an diese Welt
    .
    Die Leiden helfen ihm in seinem Leben hinüber zum Ufer der ewigen Glückseligkeit wie eine Brücke über den Strom.


    Wenn der liebe Gott uns ein Kreuz schickt,
    lassen wir uns entmutigen:
    wir beklagen uns, wir murren und hassen
    alles, was unserem Wunsch zuwiderläuft, immer wie auf Rosen gebettet zu leben.

    Doch nun beginnt ein Dornenpfad, den wir gehen müssen.
    Durch das Kreuz gehen wir in den Himmel ein.
    Die Krankheiten, Versuchungen, Schmerzen sind die Kreuze, die
    uns zum Himmel führen.

    Das alles wird bald vorüber sein ...
    Richtet eueren Blick auf die Heiligen,
    die vor uns angekommen sind ...
    Der liebe Gott verlangt von uns
    nicht
    das Martyrium des Leibes,
    er will
    nur das Opfer unseres Herzens und des Willens
    .
    Der Herr ist unser Vorbild.
    Lass es uns Machen wie die Soldaten des Königs. Eine Brücke, die unter Gewehrfeuer lag, mußte überquert werden.

    Niemand wagte voranzugehen.
    Da nahm der König selbst die Fahne, marschierte als erster, und alle folgten. Tun wir das gleiche.
    Folgen wir unserem Herrn, der uns vorangegangen ist.
    Das Kreuz ist die Leiter zum Himmel.
    Wie tröstlich ist es, unter den Augen Gottes zu leiden und am Abend bei seiner Gewissenserforschung sagen zu können:
    "Wohlan, meine Seele, du hast heute zwei, drei Stunden erlebt, in denen du Christus ähnlich warst:
    du bist gegeißelt, mit Dornen gekrönt und mit ihm gekreuzigt worden ..." Welch ein Gewinn für das Sterben!
    Wie gut stirbt es sich, wenn man unter dem Kreuz gelebt hat!

    Würde jemand zu sagen:
    "Ich möchte gerne reiche werden, was muß ich tun?", ihr würdet ihm antworten;
    "Du mußt arbeiten." Richtig!
    Und um in den Himmel zu kommen?
    Dafür müssen wir das Kreuz auf uns nehmen.

    -

  • Das beharrliche GebetDatum19.07.2022 21:47
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema Das beharrliche Gebet

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Der hl. Pfarrer v. Ars (1768-1859):
    -

    "Gewöhnt euch an, meine Kinder: wenn ihr nachts erwacht, so versetzt euch im Geiste schnell vor den Tabernakel und sagt zum lieben Heiland:

    Mein Gott, da bin ich, ich komme,
    um Dich anzubeten, zu lieben, zu preisen,
    Dir Dank und Liebe zu erweisen
    und Dir Gesellschaft zu leisten mit den hl. Engeln
    .“

    Verrichtet eure Gebete, welche ihr kennt,
    und wenn es euch nicht möglich ist, zu beten,
    so verbergt euch hinter eurem Schutzengel und bittet ihn für euch zu beten".


    -

  • Gegenwart Jesu ChristiDatum16.07.2022 20:26
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema Gegenwart Jesu Christi

    Gelobt sei Jesus Christus!


    Pater Palmatius Zilligen in "Im Kraftfeld der Hostie"
    -

    [....]"Für uns ist die heilige Eucharistie eine strahlende Sonne, der wir uns aussetzen müssen, um von ihr durchglüht, ein echtes Jesus-Leben zu führen.
    Für viele ist die Sonne erloschen, da sie, nur diesseitsgerichtet, fern dem Tabernakel und dem Eucharistischen Opfer bleiben.

    Wir aber knien vor dem Allerheiligsten nieder und beten:
    Herr! Du bist das Licht der Welt. Man kann sich von Dir abwenden, aber man kann Dein Licht nicht trüben.
    Man kann sich Deiner Liebe versagen, aber vermindern kann man sie nicht.

    Lass
    unser Leben ein Stehen im Göttlichen Licht, in Göttlicher Zuversicht und in Göttlicher Liebe werden!
    Herr! Deine Liebe hat Dich uns ausgeliefert, damit wir Dein Erbarmen ergreifen können.
    Überwältige uns sanft mit Deiner Liebe bis zur Umwandlung in Dich!"
    [....]

    -

  • Gelobt sei Jesus Christus !


    Heute war das Gedächtnis der allerseligsten Jungfrau Maria vom Berge Karmel - Skapulierfest

    Aus dem Schott-Messbuch 1962:

    -
    16. Juli

    Gedächtnis der allerseligsten Jungfrau Maria vom Berge Karmel
    Skapulierfest
    Farbe weiß

    Diese Gedächtnisfeier geht auf den Karmeliterorden zurück, der in ihr schon seit dem Ende des 14. Jahrhunderts seine Dankbarkeit zum Ausdruck bringt für alle Gnaden, die er durch den besonderen Schutz der allerseligsten Jungfrau erhalten hat. Benedikt XIII. dehnte das Fest 1726 auf die ganze Kirche aus.

    -
    Die hl. Messe:
    https://www.mariawalder-messbuch.de/as62...ul16/index.html

    Näheres zu diesem Gedächtnis siehe bitte die obigen Eingangsbeiträge.

    Detaillierte Informationen über das Skapulierfest
    und das braune Skapulier siehe bitte hier:
    https://www.thecathwalk.de/2022/07/16/un...-das-skapulier/

    -

  • Gelobt sei Jesus Christus!


    Der Monat Juli ist dem Kostbaren Blut Jesu Christi gewidmet.


    Pater Stefan Reiner von der Petrus-Bruderschaft: über die Bedeutung der Verehrung des kostbaren Blutes Jesu:
    -
    "Am ersten Tag des Monats Juli feiert die Kirche das Hochfest zu Ehren des kostbaren Blutes Jesu Christi.
    1. Juli: Fest des Kostbaren Blutes unseres Herrn Jesus Christus (2)

    Das Verständnis für die Verehrung des kostbaren Blutes liegt nicht so klar auf der Hand, weil es mit vielen anderen Wahrheiten unseres Glaubens verbunden ist und in diesem Zusammenhang gesehen werden muss.
    Es muss verstanden werden, dass der Mensch in Sünde gefallen ist, dass er erlösungsbedürftig ist.
    Man muss wissen, dass Gott wahrhaft Mensch geworden ist, einen menschlichen Leib angenommen hat und dass er am Kreuz zu unserer Erlösung sein Blut für uns vergossen hat. Es muss verstanden werden, dass die Verehrung des kostbaren Blutes Christi nicht nur eine Erinnerung an die historische Tat Jesu ist, sondern dass das Blut Jesu Christi weiterhin in der Kirche für uns Menschen auf sakramentale Weise fließt.



    Die Bedeutung der Verehrung des kostbaren Blutes Jesu könnte man daher in
    drei Punkten darstellen
    :


    Zunächst ist diese Verehrung eine Erinnerung an die Großtaten Gottes. Denn das kostbare Blut, das in der Eucharistie, dem allerheiligsten Sakrament des Altares, wahrhaft gegenwärtig ist, steht in erster Linie für die wahre Menschwerdung des Gottessohnes, der einen menschlichen Leib und damit menschliches Blut angenommen hat. Dadurch ist der allmächtige Gott in eine Blutsverwandtschaft mit dem Menschengeschlecht getreten.
    Das Blut erinnert uns aber auch an die Großtat des Kreuzesopfers Jesu Christi
    – dieses Blutvergießen, das mit der Geißelung seinen Anfang genommen hat,
    das am Kreuz fortgesetzt wurde und schließlich mit der Durchbohrung des göttlichen Herzens Jesu endete. „Niemand hat eine größere Liebe, als wer sein Leben für seine Freunde hingibt“ (Joh 15, 13), oder anders ausgedrückt:
    Niemand hat eine größere Liebe, als wer sein Blut für diese Liebe vergießt.
    So erinnert uns das Blut Jesu an die Liebe, die Gott seinen Geschöpfen er￾weist, die schuldig geworden sind.
    Die Verehrung des kostbaren Blutes dient also zunächst der Erinnerung an die großen Liebestaten Gottes, verbunden mit dem Wissen, dass diese göttlichen Liebestaten auf sakramentale Weise in der Kirche gegenwärtig bleiben.
    Denn das Blut Jesu ist
    von der Kirche wie in einer „mystischen Schale“ aufgefangen worden, wird in der Heiligen Messe gegenwärtig und fließt zu jedem einzelnen Menschen. Der Empfang jedes Sakraments, nicht nur der Kommunion, ist ein Ausströmen des kostbaren Blutes Jesu in die Seele des Menschen.




    Neben dem Gedächtnis an die Großtaten Gottes ist die Verehrung des kostbaren Blutes auch ein Akt der Sühne. Im Zentrum jeder Heiligen Messe, in der heiligen Wandlung, spricht der Priester die Worte Jesu aus, dass dieses Blut „für euch und für viele“ vergossen wird.
    Und diese Worte lassen die Wahrheit erkennen, dass dieses Blut leider nicht effektiv für alle vergossen wird. Es muss uns betroffen machen, dass es Menschen gibt, die an dieser Quelle des ewigen Heils achtlos vorübergehen; dass es Menschen gibt, welche die „vergossene Liebe“ unseres Herrn mit Füßen treten.
    Und wenn wir uns davon bewegen lassen, dann können wir gar nicht anders, als für jene zu beten, zu opfern und Sühne zu leisten, welche diese Liebesgabe Gottes nicht oder auf sakrilegische Weise empfangen. Treten wir dafür ein, dass die Zahl jener, für die Jesus sein kostbares Blut vergossen hat, immer größer werde.
    Die Verehrung des kostbaren Blutes ist also ein Gedächtnis an die Liebestaten
    Gottes, des Weiteren ein Akt der Sühne


    und drittens ein Mittel für unser eigenes ewiges Heil.
    Unter den zahlreichen Gebeten zur Verehrung des kostbaren Blutes gibt es
    viele, die sogenannte „Aufopferungen“ enthalten. Wir glauben, dass Jesus im
    Abendmahlssaal und schließlich am Kreuz sein liebendes Erbarmen der Kirche
    übergeben hat. Und deshalb bringen die Priester immer wieder diese kost￾bare Gabe im Heiligen Geist dar und alle gläubigen Menschen haben daran
    Anteil. Denn wer getauft ist, der hat am „allgemeinen Priestertum“ Jesu
    Christi teil und kann sich daher dieser Aufopferung anschließen. Jeder von
    Ihnen kann sprechen:
    „Himmlischer Vater, sieh herab auf das Blut Deines vielgeliebten Sohnes, dass er für uns vergossen hat und schenke uns, auf dieses Opfer Deines Sohnes hin, Dein Erbarmen und Deinen Segen.“ Genau das ist mit der Aufopferung des kostbaren Blutes gemeint. Aus diesem Glauben heraus zu leben, bedeutet die geschenkte Gnade Gottes in unserem Leben wirksam werden zu lassen.
    Wer die Sakramente gerne und regelmäßig empfängt, hat verstanden, dass das kostbare Blut Jesu dadurch in die Seelen jedes Einzelnen fließt und die Seelen reinigt sowie in der Liebe Gottes festigt.

    -
    Litanei vom Kostbaren Blut Jesu Christi
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  • Die Ewige Wahrheit Jesus ChristusDatum12.07.2022 19:19
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema Die Ewige Wahrheit Jesus Christus

    Gelobt sei Jesus Christus!

    Ein Lobgesang auf das Licht der Welt...die Ewige Wahrheit Jesus Christus;
    aus dem
    Hymnus "Nox et tenebræ et nublia" (zu den Laudes am Mittwoch):
    -

    Nacht, Dunkel, feuchter Nebelhauch
    liegt wirr und grau noch auf der Welt;
    Licht bricht herein, der Pol erbleicht,
    Christus erscheint! Ihr Schatten weicht.



    Dich, Christus,
    kennen einzig wir,

    Dich bitten lauter wir und schlicht
    mit Tränen unter Lobgesang:
    Dein Blick auf unser Sinnen richt!


    -

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