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  • Das beharrliche GebetDatumGestern 23:59
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !


    In ihrer Autobiographie "Gott hat mich überwältigt"
    vergleicht die heilige Theresa von Avila
    ausführlich das Fortschreiten im Gebetsleben mit einem Gärtner, der um seinen Garten ( Seele ) besorgt ist !

    Ich will versuchen, kurz das Wesentliche zusammenzufassen:


    1. Stufe:

    Der Gärtner geht - noch recht mühsam - zu einem
    Brunnen, um Wasser zu schöpfen!

    Der Beginn des Gebetslebens eines jeden Menschen !
    Oft hat er keine Lust und ringt sich richtiggehend durch zu beten.
    Es ist noch keine Regelmässigkeit zu erkennen, noch keine Ausdauer.
    Der Versucher setzt gar alles daran, den Menschen davon abzuhalten, wohlwissend,
    dass er über einen Menschen, der betet, die "Macht" verliert !

    Das geholte Wasser ( die Gnaden des Heiligen Geistes ) bewässert den Boden (die Seele ), aber nicht auf Dauer.
    Sie droht stets wieder auszutrocknen oder gar völlig zu verdorren !



    2. Stufe:

    Der Gärtner bewässert den Boden mit einem
    Bewässerungsrad, das Wasser fliesst regelmässiger dem Boden zu
    und er bleibt länger gut durchtränkt und ist weniger der Gefahr ausgesetzt, auszutrocknen.

    Der im Gebet Ausdauer zeigende Mensch spürt die Gnaden "fliessen".
    Das Gebet wird regelmässiger, ausdauernder und inniger.
    Die Mühe weicht mehr und mehr dem Verlangen nach dem Gebet.



    3. Stufe:

    Der Gärtner bewässert den Boden mittels eines
    Bewässerungskanals vom nahegelegenen Fluss.

    Das Gebet ist nun keine Last oder Mühe mehr, nur noch Freude.
    Die Ausdauer im Gebet zeitigt wahre Gnadenströme,
    Gott selbst sorgt für das lebendsnotwendige, kostbare Gut für die Seele.
    Die freudige Regelmässigkeit im Gebet ist die Frucht der Ausdauer, des Vertrauens !



    4.Stufe:

    Sich ausbreitender Regen bewässert den Boden !

    Gott selbst erhebt den Menschen gleichsam in ein dauerndes Gebet, eine dauernde Lobpreisung seiner Herrlichkeit.
    Das Gebet ist nur noch Freude und Glück.
    Der Boden ist fruchtbar und immer gut durchtränkt.
    Der Gärtner muss selber keine Mühe mehr aufbringen !
    In Ueberfülle erfährt der Boden nun das kostbare, lebensnotwendige Gut !

    -

  • Tempelreinigung auf italienischDatumGestern 23:43
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Lieber Katholik28, liebe Kristina

    Was sich rund um die sog. "Amazonas-Synode" an neuheidnischen Fürchterlichkeiten abspielt, ist schlicht grauenvoll.
    Es ist fast so, als hätte eine fast kollektive geistige Umnachtung um sich gegriffen.

    So sind auch diese unansehnlichen Figuren heidnischen Ursprungs....bzw. sie waren es, denn bevor einige Synodenteilnehmer wohl vollends rund um das Goldene Kalb haluziniert hätten, hat ein beherzter Katholik diesem Treiben ein Ende gesetzt.
    Freilich dürfte dies bei den "Ökoreligiösen" sauer aufstossern und sie werden bestimmt unter lauter Jammern und Klagen für "Ersatz" sorgen wollen.


    Zur Thematik der anti-kaholischen "Mutter Erde" Hysterie:

    Vor einigen Monaten lief auf "euronews" eine Werbung......mit der Bitte um Spenden.....
    für....."die Mutter Erde"
    Es war eine Huldigung der "Mutter Erde" mittels "Klima- / Ökoreligion" als "Mutter Erde Kult"!
    also der "Lobpreis" auf die tote Materie !
    Heute künden die mehr und mehr entchristlichten Friedhöfe gerade in West-Europa immer drastischer von diesem "Lobpreis"heidnische "Bestattungs"-Rituale nehmen weiter zu....


    Warum diese Einleitung?

    Weil der "Mutter-Erde-Kultes" das "Nein" zu Gnade und Erlösung bedeutet seine seine "Orientierung" bei den falschen Propheten der Esoterik findet.

    Nahezu inflationär in sog. "wissenschaftlichen" Sendungen versucht, die Herzen mit der Lüge der angebl. "Mutter Erde" zu infiltrieren !
    Nicht zu übersehen und nicht zu überhören sind die esoterischen SeelenverderberInnen mit ihrem neuheidnischen Gift des "New Age" !
    Sog. "Beratungssendungen" mit den dubiosesten Gestalten lassen deren eigene Kassen klingeln und als "Nebeneffekt" die sich ihnen anvertrauenden Seelen ins Verderben laufen.
    Scharenweise werfen sich diese den Scharlatanen in die Arme und suchen ihr "Heil" in der angebl. "Kraft der Mutter Natur" !

    Niemals ist die Erde eine wie auch immer aufgetischte "Mutter"!
    Sie ist und bleibt
    tote Materie !

    Alleine die allerheiligste Dreifaltigkeit, Gott IST
    in Seiner ewigen Dreifaltigen Macht und Herrlichkeit ....
    ER alleine ist das LEBEN



    Die Ewige Wahrheit Jesus Christus:
    -
    "Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben,
    niemand kommt zum Vater ausser durch Mich
    "
    (Joh. 14,6)


    In seinem "Sonnegesang" besingt der hl. Franziskus die Erde wohl als"Schwester, Mutter"....selbstredend, dass diese Benennungen durch den Heiligen inhaltlich
    WELTEN von der esoterisch-neuheidnischen Götzenanbetung der Natur per se entfernt sind.

    Warum ?

    Nicht umsonst billigt der Heilige alleine der Erde nebst der "Geschwisterlichkeit" auch eine "Mütterlichkeit" zu,
    doch dies niemals im Sinne der "mütterlichen Ehre" für die tote Materie !
    sondern
    in dem Sinne, dass die Materie Erde uns mehr als nur "geschwisterlich" verbunden ist....
    der Mensch ist erschaffen aus dem Nichts...freilich leiblich geformt ( "geboren" ) aus der zuvor erschaffenen - toten - Materie der Erde ( Staub )
    aber
    seelisch geboren aus dem VATER im Himmel durch die Erschaffung der menschlichen Seele !


    Die Würdigung der toten Materie Erde ist denn auch alleine in Bezug auf deren "Baustein" für den - noch toten - Leib zu sehen, der wiederum durch die Einhauchung der unsterblichen Seele zum Tempel des Heiligen Geistes wird !



    Freundliche Grüsse und Gottes Segen

  • Maria- Vermittlerin aller GnadenDatum20.10.2019 23:56
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Gerade beim Gebet des Rosenkranzes stellen sich mannigfaltige Zerstreuungen in den Weg.


    Der hl. Ludwig Maria Grignion v. Montfort (1673-1716) nennt gar das gute Beten des Rosenkranzes als das schwierigste überhaupt aber auch das verdienstvollste:

    -

    [....]
    "Du kannst in Wahrheit den Rosenkranz nicht ohne irgendwelche unfreiwillige Zerstreuungen beten;
    es ist sogar schwer, ein Ave Maria zu beten, ohne dass deine stets bewegliche Einbildungskraft dir etwas von der Aufmerksamkeit raube;
    aber du kannst ihn ohne freiwillige Zerstreuung beten, und du musst allerlei Mittel anwenden, um die unfreiwilligen zu vermindern und deine Phantasie zu fesseln.

    Wie es kein für die Seele verdienstreicheres Gebet gibt,
    als den gut gebeteten Rosenkranz, so bietet auch kein Gebet mehr Schwierigkeit, es gut zu verrichten und darin auszuharren
    ,
    namentlich wegen der Zerstreuungen, die bei einer so häufigen Wiederholung desselben Gebetes von selber kommen.
    Was die Schwierigkeiten erhöht, ist unsere Einbildungskraft, die so flüchtig ist,
    dass sie fast keinen Augenblick ruhig bleibt,
    und die Bosheit des Teufels, der unermüdlich uns zu zerstreuen und am Gebet zu hindern sucht.
    Durch solche Listigkeit erzielt der Teufel oft, dass jemand den Rosenkranz ganz oder teilweise aufgibt, oder ihn gegen andere Gebete vertauscht oder ihn verschiebt
    .
    Dein Rosenkranz ist umso besserte verdienstreicher er ist; er ist umso verdienstreicher, je beschwerlicher; er ist umso beschwerlicher je weniger er der Seele natürlicherweise angenehm und je mehr er von diesen erbärmlichen kleinen Fliegen und Ameisen belästigt ist,
    die gegen unseren Willen in der Phantasie hin- und herlaufen und der Seele keine Zeit lassen, das Gebet zu kosten und in Frieden zu ruhen.
    .

    „Wer im Geringsten treu ist, der ist auch im Grösseren getreu“ (Lk. 16,10). Nichts ist so gewiss, wie dies; denn der Heilige Geist selbst hat es gesagt.

    Mut also, getreue Diener und Dienerinnen Jesu Christi und seiner heiligsten Mutter, die ihr den Entschluss gefasst habt, den Rosenkranz täglich zu beten!
    Die Menge der Fliegen, so nenne ich die Zerstreuungen, die während des Gebetes gegen euch ankämpfen, sollen es nicht zustande bringen, dass ihr die Gesellschaft Jesu und Maria, in der ihr euch während des Rosenkranzgebetes befindet, feige verlasset."

    -

  • Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Lieber Blasius

    Ein sehr eindrückliches Gedicht über die innige, mit unermesslich tiefer Sehnsucht verbundene, Gottes-Liebe.





    Auch die hl. Theresa v. Avila (1515-1582) - Kirchenlehrerin - hat in ihrem Werk
    "Die innere Burg" die mit einer gleichsam inneren Zerrissenheit einhergehende glühende Gottes-Liebe umschrieben:

    -
    [....]
    "Durch diese großen Gnaden verharrt die Seele in solcher Sehnsucht, um den, der sie ihr erweist, ganz zu genießen, dass sie in großer, wenn auch köstlicher Qual lebt.
    Heftigste Anstürme von Todesverlangen, und so fleht sie unter Tränen unablässig zu Gott, sie aus dieser Verbannung herauszuholen. Alles, was sie da sieht, ödet sie an.
    [....]
    Auf der anderen Seite würde sie sich am liebsten mitten in die Welt hineinstürzen, um zu sehen, ob sie mithelfen könnte, damit auch nur eine Seele Gott mehr lobte."

    -
    Zitate der hl. Theresa v. Avila



    Im Streben nach Vollkommenheit erfährt das Herz eine immer tiefere Sehnsucht nach Gott.



    Der hl. Augustinus (354-430)- Kirchenlehrer - in "Bekenntnisse"

    "Du hast uns für dich geschaffen, o Herr,
    und unruhig ist unser Herz, bis es Ruhe findet in dir
    "

    -
    Zitate des hl. Augustinus



    Freundliche Grüsse und Gottes Segen|addpics|qps-2a-b47e.jpg-invaddpicsinvv|/addpics|

  • Gegenwart ChristiDatum19.10.2019 23:21
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !

    -

    [[File:084.jpg|left|auto]]
    "Herr Jesus Christus, König von Ewigkeit, König der Herrlichkeit!
    In der Güte Deines Herzens hast Du auch hier, mitten unter Deinen Erlösten, Deinen Thron errichtet,

    wo die Augen des Glaubens Dich erkennen unter den geheimnisvollen Gestalten dieses heiligen Sakramentes.


    Wir bitten um
    Deinen Königlichen Segen und um Deine Gnade.

    Erhalte uns in Deiner Treue, damit Du uns einmal in Deinem ewigen Reiche die Krone des Lebens reichen kannst und wir mit Dir herrschen dürfen, wie Du verheissen hast.
    Der Du lebst und als König herrschest mit Gott dem Vater in der Einheit des Heiligen Geistes, Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit.

    Amen.
    Ehre sei dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste wie es war im Anfang so auch jetzt und allezeit und in Ewigkeit.
    Amen."

    -

    Entnommen aus:
    "VENITE ADOREMUS
    Eucharistische Gebete für das Kirchenjahr"

    -|addpics|qps-16-770b.jpeg-invaddpicsinvv,qps-27-9a4d.jpg-invaddpicsinvv|/addpics|

  • Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Lieber Blasius

    Der Mensch ist - durch, mit und in Jesus Christus - zur Anschauung Gottes berufen und somit zur Anteilhabe am Göttlichen Dreieinen Leben, zu einer unermesslich herrlichen ewigen Glückseligkeit.
    Freilich folgt nicht jeder Mensch dieser Berufung, indem er die Mitarbeit an den durch das Erlösungswerk unseres Herrn Jesus Christus zuteil gewordenen Gnaden verweigert.

    Ein Leben im Streben nach Vollkommenheit formt die Seele zu glühender Gottes-Liebe....damit einhergehend zur "Umarmung" des Willen Gottes.
    Sowohl der Wunsch bald zu sterben als auch derjenige als Werkzeug der Liebe Gottes auf Erden länger zu leben und zu wirken, erfährt in der Sehnsucht nach der ewigen Glückseligkeit - der Anschauung Gottes - ihre Nahrung;





    Der hl. Franz v. Sales (1576-1622)
    in "Theotimus" ("Abhandlung über die Gottesliebe"):



    -

    "Sehnsucht, die dem frohen Besitz vorausgeht, schärft und verfeinert die Empfindung, die damit verbunden ist.
    Je drängender und mächtiger das Verlangen danach ist,
    desto größer ist dann Freude und Seligkeit des Besitzes.
    O Jesus! Mein lieber Theotimus, welche Freude für das menschliche Herz,
    Gottes Antlitz schauen zu dürfen: Gottes Antlitz, Gegenstand unserer Sehnsucht,
    ja alleinigen Verlangens unserer Seelen!“




    Weiter schreibt er über die unermessliche Glückseligkeit der Gott schauenden und so auch Anteil an Ihm habenden Seele geschrieben.

    Nachfolgend ein erster Auszug; er beginnt mit einer Hymne auf unseren wunderbaren alleine wahren Glauben und darauffolgend die kaum in Worte zu fassende Schilderung unermessliche Glückseligkeit des Schauens der ewigen Geburt des Wortes, des einzig geborenen Sohnes:

    -

    O wie wunderbar ist das heilige Licht des Glaubens!
    Mit untrüglicher Gewißheit zeigt es uns nicht nur die Entstehungsgeschichte der Geschöpfe und ihre wahre Bestimmung,
    sondern auch die ewige Geburt des großen und erhabenen göttlichen Wortes, für das und durch das alles erschaffen ward (Joh 1,3; Kol 1,16), und das mit dem Vater und dem Heiligen Geist ein alleiniger Gott ist, höchst einzig, höchst anbetungswürdig und gepriesen von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.
    [....]
    So begnügt sich auch Gott, unser Vater, nicht damit, daß seine Wesenheit in unserem Verstand aufgenommen werde und wir so seine Gottheit schauen.
    Seine unendliche Liebe treibt ihn an, selber seine Wesenheit mit unserem Geist so innig zu einen, daß wir sie nicht mehr in einem Bild oder in einer Vorstellung sehen, sondern in ihr selbst und durch sie selbst.
    [....]
    Diese Glückseligkeit, Theotimus, ist endlos. Sie wurde uns nicht nur verheißen, sondern [[[File:a_8_1b8f40ff-1.jpeg|left|auto]]wir erhielten schon ein Unterpfand im allerheiligsten Altarssakrament, dem immerwährenden Gastmahl der göttlichen Gnade.

    In ihm erhalten wir ja sein Blut in seinem Fleisch und sein Fleisch in seinem Blut. Sein Blut wird durch sein Fleisch, seine Wesenheit durch seine Wesenheit selbst unserem leiblichen Mund geschenkt.
    Daraus sollen wir erkennen, daß Gott im Gastmahl der ewigen Glorie seine göttliche Wesenheit auf gleiche Weise uns schenken will.
    Hier wird uns diese Gunst zwar wirklich zuteil, jedoch verschleiert unter den Gestalten von Brot und Wein; im Himmel aber wird sich uns Gott entschleiert geben, wir werden ihn von Angesicht zu Angesicht schauen, so wie er ist (1 Kor 13,12; [....]
    Die ewige Vereinigung der seligen Geister mit Gott in der Schau der ewigen Geburt des göttlichen Sohnes.
    O heiliger und göttlicher Geist, ewige Liebe des Vaters und des Sohnes,
    sei meiner Kindlichkeit gnädig!

    [....]
    Unser Geist wird also Gott schauen, Theotimus; er wird Gott von Angesicht zu Angesicht schauen.
    Er wird die ureigenste göttliche Wesenheit betrachten, die ihm wirklich und wahrhaftig gegenwärtig sein wird, und in ihr seine unendlichen Schönheiten, seine Allmacht, Allgüte, Allweisheit, Allgerechtigkeit und alles übrige der Unergründlichkeit göttlicher Vollkommenheiten.
    Der Verstand wird also in einer ganz klaren Schau jenes unendlichen Erkennens seiner eigenen Schönheit inne werden, das der Vater von Ewigkeit her hatte und zu dessen Ausdruck er in sich selbst ewig „das Wort“ aussprach und sagte, dieses ganz einzige und ganz unendliche Wort, das, weil es alle Vollkommenheit des Vaters in sich faßt und darstellt, mit ihm nur ein und derselbe ganz einzige Gott sein kann, ohne Teilung und Trennung.
    Diese ewige und wunderbare Zeugung des göttlichen Wortes werden wir also schauen.
    Wir werden sehen, wie der Sohn als das getreue Bild des Vaters, als seine lebendige Ähnlichkeit von ihm von Ewigkeit her geboren wird,
    – als sein Bild und seine lebendige, natürliche Ähnlichkeit, die nichts Zufälliges, nichts Äußerliches darstellt, da in Gott alles Wesenheit ohne Zufälligkeit, alles Innerlichkeit ohne Äußerlichkeit ist, – als sein Bild aber, das das eigene Wesen des Vaters offenbart auf eine so lebendige, natürliche, wesenhafte und substantielle Art, daß es nichts anderes sein kann als derselbe Gott mit ihm, ohne Unterschied und Verschiedenheit im Wesen und in der Substanz, durch nichts anderes verschieden als durch das Personsein.
    [....]
    So ist Gott der Alleinige, doch nicht einsam, denn alleinig ist er in seiner ganz einzigen und ganz einfachen Gottheit, jedoch ist er nicht einsam, da er Vater und Sohn in zwei Personen ist.
    O Theotimus, Theotimus!
    Welche Freude, welcher Jubel, diese ewige Geburt des göttlichen Wortes zu schauen, die im Vollglanz der Heiligen (Ps 110,4) vor sich geht, sie schauend zu feiern und feiernd zu schauen."

    -


    Weiter schildert der hl. Franz v. Sales die unermessliche Glückseligkeit in der Anschauung des Hervorgehens des Heiligen Geistes - der Ewigen Liebe - aus dem ewigen gegenseitigen Liebeshauch vom Vater und vom Sohne;


    -

    "Ja, mein Theotimus, da die Vollkommenheit des Vaters und des
    Sohnes nur eine alleinige, beiden höchst einzige, dem einen und dem
    anderen gemeinsame Vollkommenheit ist, so kann auch die Liebe zu
    dieser Vollkommenheit nur eine einzige Liebe sein.

    Wenn es auch zwei Personen sind, die lieben, der Vater und der Sohn, so ist doch nur ihre alleinige, ganz einzige, ihnen gemeinsame Vollkommenheit der Gegenstand ihrer Liebe und es ist nur ihr ganz einziger Wille, der liebt.
    Daher ist auch nur eine Liebe da,
    die sich in EINEM EINZIGEN LIEBESHAUCH ergießt.

    Der Vater haucht diese Liebe und der Sohn haucht sie.
    Der Vater haucht diese Liebe nur mit dem gleichen Willen und wegen derselben Vollkommenheit, die gleicherweise und ganz einzig in ihm und in seinem Sohn ist.
    Der Sohn wiederum haucht diesen Liebeshauch nur derselben Vollkommenheit wegen und mit demselben Willen.
    Daher ist auch dieser Liebeshauch nur ein einziger,
    EIN EINZIGER GEIST von zwei Hauchenden ausgehend.
    Und dieser HAUCH MUSS UNENDLICH sein;

    Vater und Sohn, die diesen Hauch hervorbringen, haben ja ein unendliches Wesen und einen unendlichen Willen, mit dem sie hauchen; die Vollkommenheit....
    Ja, mein Theotimus, da die Vollkommenheit des Vaters und des
    Sohnes nur eine alleinige, beiden höchst einzige, dem einen und dem
    anderen gemeinsame Vollkommenheit ist, so kann auch die Liebe zu
    dieser Vollkommenheit nur eine einzige Liebe sein.
    Wenn es auch zwei Personen sind, die lieben, der Vater und der Sohn, so ist doch nur ihre alleinige, ganz einzige, ihnen gemeinsame Vollkommenheit der Gegenstand ihrer Liebe und es ist nur ihr ganz einziger Wille, der liebt.
    Daher ist auch nur eine Liebe da, die sich in einem einzigen Liebeshauch ergießt.
    Der Vater haucht diese Liebe und der Sohn haucht sie. Der Vater haucht
    diese Liebe nur mit dem gleichen Willen und wegen derselben Vollkommenheit, die gleicherweise und ganz einzig in ihm und in seinem Sohn ist.
    Der Sohn wiederum haucht diesen Liebeshauch nur derselben Vollkommenheit wegen und mit demselben Willen.
    Daher ist auch dieser Liebeshauch nur ein einziger, ein einziger Geist von zwei Hauchenden ausgehend.
    Da er aber nicht unendlich sein kann, ohne Gott zu sein, so folgt daraus,
    daß der vom Vater und Sohn GEHAUCHTE GEIST WAHRER GOTT ist.
    Da es aber nur einen Gott geben kann,
    so ist der HEILIGE GEIST DER EINE WAHRE GOTT MIT dem VATER UND dem SOHN.

    Nun ist aber diese Liebe ein Akt, der vom Vater und vom Sohn
    wechselseitig ausgeht; daher kann sie weder der Vater, noch der Sohn
    sein, von denen sie ja ausgeht, obwohl sie dieselbe Vollkommenheit und
    Wesenheit des Vaters und des Sohnes hat. Sie muß also eine dritte göttliche Person sein, die mit dem Vater und dem Sohn ein einziger
    Gott sein muß.

    Und da diese Liebe durch einen geistigen Hauch hervorgebracht ist,
    so wird sie der Heilige Geist genannt.

    Nicht aus der Ferne, Theotimus, werden wir diese Quelle der Seligkeit sehen, wie jetzt im Glauben. Nein!
    Wir werden, in diese Quelle hineingetaucht und versenkt, sie kraft des Lichtes der Glorie schauen.

    Theotimus, wenn die glückliche Seele in den Ozean der göttlichen Wesenheit hineingetaucht ist, dann wird Gott in ihrem Geist das heilige Licht der Glorie ausbreiten, das ihm die Abgründe dieses unzugänglichen Lichtes (1 Tim 6,16) aufhellen wird, damit wir durch das helle Glorienlicht die Lichtfülle Gottes zu schauen vermögen.
    „Bei Dir ist die Quelle des Lebens und in Deinem Licht schauen wir das Licht“ (Ps 36,10)."

    -


    Freundliche Grüsse und Gottes Segen
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  • Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Lieber Blasius

    Eine eindrückliche Predigt.

    Ein jeder Mensch muss Stellung beziehen....für oder gegen das Kreuz.


    "Wie stehst du zu Christi Kreuz?"


    Pater Jakob Koch von den Steyeler Missionaren in einem "Weggeleit" über das unausweichliche "Ja" oder "Nein" zum Kreuz:
    -

    "Wir sind da von Augenblick zu Augenblick.
    Gott ist von Ewigkeit zu Ewigkeit.
    Bevor irgendein Anfang war, war Gott.

    Und wenn von Allem Ende sein wird, ist Gott.
    Zwischen Anfang und Ende von allem Geschaffenen sind – auch wir,
    - wie ein kleines Pünktchen – wie eine kleine Welle.



    Mitten in der Zeit, mitten in der Welt steht Christus mit seinem Kreuz.

    Die Menschen alle müssen an ihm vorübergehen und Stellung zu ihm nehmen.
    In aller Freiheit können sie sich entscheiden,
    ob sie von ihm erlöst werden oder unerlöst bleiben wollen.
    Vor dem kommenden Richter aber müssen alle einmal stehen
    und aus seinem Munde ihr Urteil entgegennehmen über ihr Glauben und Leben.

    "Welt ist Schöpfung, Christentum ist Gnade."

    Himmel ist Resultat aus der Übereinstimmung des freien Willens mit Gottes Gnade.
    Alles, was einmal Welt war, löst sich zu Augenblicken auf.
    Nur Gott bleibt. Nur der Himmel bleibt. Nur die Hölle bleibt.


    Eine Frage: - Wie stehst du zu Christi Kreuz?

    Das Wort vom Kreuze ist denen, die verloren gehen, eine Torheit,
    uns aber, die gerettet werden, eine Gotteskraft.
    "
    (1 Kor. 1, 18)

    -

    Dazu auch passend der Thread:
    Die Verehrer des Kreuzes
    -


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  • Das beharrliche GebetDatum17.10.2019 00:06
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Pater Martin Lugmayr von der Petrus-Bruderschaft über das "unerhörte Gebet", ausgehend von der Mutter der hl. Theresia v. Lisieux - der hl. Marie Zelie Martin -, deren Bittgebete um körperliche Heilung "unerhört" geblieben sind
    (entnommen aus dem Informationsblatt der Petrus-Bruderschaft Oktober 2019):
    -

    [....]
    "Was lehrt uns das Leben dieser Heiligen im Hinblick auf das „unerhörte Gebet“?
    War es überhaupt sinnvoll, um Heilung zu bitten?
    Ja, es war gut, weil die Gesundheit, die Gemeinschaft der Ehe, die Erziehung der Kinder hohe Güter sind.
    Doch sind diese nicht das letzte und höchste Gut. Das ist Gott selbst.
    Daher ist die Beziehung zu ihm das Wichtigste.
    Ihm verdanken wir unser ganzes Sein, unser Leben, die Erlösung und die Gnade der Gotteskindschaft.
    Das Gebet der Anbetung, des Lobes und des Dankes sind direkte Antworten auf die Gaben Gottes
    .

    Beim Bittgebet ist es anders:
    Wir bitten um etwas. Ob dieses „etwas“ wirklich für mich gut ist, weiß ich im Letzten nicht.
    Denn vielleicht habe ich von Gott her die Berufung, ihm in einer Krankheit oder im Verleumdetsein zu dienen.

    Anbetung, Lob und Dank werden selbst in solchem Leid möglich sein, weil Gott
    mich nicht verlässt, weil der Sohn Gottes selbst gelitten und so den Vater verherrlicht hat.


    Wird der Inhalt eines Bittgebets nicht erhört, so wird der Herr mir beistehen, treu zu bleiben in Anbetung, Lob und Dank, ja sogar darin zu wachsen.
    So gilt das Wort des hl. Paulus:
    „Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alles zum Guten gereicht“ (Röm 8,28). Und:
    „Denn ich bin gewiss: Weder Tod noch Leben, weder Engel noch Mächte, weder Gegenwärtiges noch Zuküniges noch Gewalten, weder Höhe oder Tiefe noch irgendeine andere Kreatur können uns scheiden von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserem Herrn“ (Röm, 38f.)."

    -
    Siehe dazu bitte auch:
    Lobpreis der Allerheiligsten Dreifaltigkeit

    -

  • Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Lieber Blasius

    Bischof Kräutler und seine Gesinnungsgenossen wollen de facto eine "andere Kirche".
    Nicht nur der unentwegt unsägliche Versuch der Entpriesterlichung bzw. Verweiblichung der Kirche sondern auch die Absicht der Vermengung mit einer pantheistischer Ökoreligion.
    Besonders erschreckend erkennbar im "Vorbereitungsschreiben" zur Synode!

    An andere Stelle habe ich geschrieben:

    ++++
    Es sind geistige Unterminierer am Werk, die das Fundament der katholischen Identität mit Spitzfindigkeiten untergraben wollen.
    Auf "katholisches.info" war ein Kommentar von Roberto de Mattei zu lesen, der das ganze Ausmass dieser - ja, man kann es nicht anders sagen - "Revolution" gegen die katholische Identität aufzeigt.


    "Amazonien" soll zu einer quasi "Offenbarung" erhoben werden:
    Ein Auszug (die rot untermalten Stellen sind Zitate aus dem Vorbereitungsschreiben der Synode )


    Es ist nicht nur physischer Ort, eine „komplexe Biosphäre“ (Nr. 10), sondern „eine Realität voll Leben und Weisheit“ (Nr. 5), das zum konzeptionellen Paradigma erhoben wird, und das zu einer „pastoralen, ökologischen und synodalen“ Umkehr ruft (Nr. 5). Die Kirche muß, um ihre prophetische Rolle zu erfüllen, den „amazonischen Völkern“ Gehör schenken (Nr. 7). Diese Völker sind imstande, in „Interkommunikationmit dem ganzen Kosmos zu leben (Nr. 12), aber ihre Rechte werden von den Wirtschaftsinteressen internationaler Konzerne bedroht, die , wie die Indigenen von Guaviare (Kolumbien) sagen, „die Venen unserer Mutter Erde durchgeschnitten haben“ (Nr. 17). Die Kirche hört die „Schreie, sowohl der Völker als auch der Erde“ (Nr. 18), weil im Amazonas „das Territorium ein theologischer Ort ist, aus dem heraus man den Glauben lebt, und auch eine eigene Quelle der Offenbarung Gottes ist“ (Nr. 19).
    Eine dritte Quelle der Offenbarung fügt sich demnach zur Heiligen Schrift und der Tradition hinzu: der Amazonas-Regenwald, ein Gebiet, in dem „alles miteinander verbunden ist“ (Nr. 20), alles „konstitutiv in Verbindung steht und ein vitales Ganzes bildet“ (Nr. 21)

    -
    https://katholisches.info/2019/06/22/ama...-solche-kirche/


    Nein, hier werden nicht etwa esoterische Autoren zitiert....
    hier handelt es sich um ang. "katholische" Verfasser, von deren katholischer Identität so gut wie nichts zu spüren ist.
    Stattdessen Vermengung von Pantheismus und Ökotheologie zu einem seelengefährdenden Brei.

    Ich konnte es kaum fassen, was da alles steht.
    Dieser nun schriftlich vorliegende Versuch der gleichsam Wegtolerierung der katholischen Identität übertrifft alle bislang gehegten Befürchtungen.

    Dazu auch ein weiterer Artikel bei "katholisches.info":
    https://katholisches.info/2019/06/19/ama...-in-der-kirche/

    [....]

    Walter Kardinal Brandmüller spricht Klartext:

    -
    "Das „Instrumentum laboris“ für die Amazonien-Synode stellt einen bislang kaum für möglich gehaltenen Angriff auf die Grundlagen des Glaubens dar und muss deshalb mit aller Entschiedenheit zurückgewiesen werden."
    -

    Hier die Möglichkeit zur Unterstützung von Kardinal Brandmüller via einer Petition:
    https://lifepetitions.com/petition/suppo...doc-as-apostasy

    Hier das Schreiben des Kardinals in voller Länge
    http://kath.net/news/68373

    ++++




    Freundliche Grüsse und Gottes Segen

  • Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Lieber Blasius

    Danke, dass Du an den Gedenktag der hl. Theresa v. Avila erinnert hast.



    Die hl. Theresa v. Avila (1515-1582) gehört mit dem hl. Johannes v. Kreuz zu den grossen Mystikern der Kirche. Beide waren dem Karmeliternorden zugehörig und werden als Kirchenlehrer verehrt.
    Kirchenvater / Kirchenlehrer; Definition und Überblick



    Sehr schön schreibt sie über den Beistand Gottes für Jene, die gewillt sind im Streben nach Vollkommenheit voranzuschreiten:

    -

    "Wenn ein Anfänger sich bemüht, mit Gottes Hilfe zum Gipfel der Vollkommenheit zu gelangen, so geht er meines Erachtens niemals allein in den Himmel ein, sondern zieht immer auch viele andere nach sich.
    Denn als einem tapferen Feldherrn teilt ihm Gott Seelen zu, die sich ihm anschließen.
    Deswegen bereitet der böse Feind den Anfängern so viele Gefahren und Schwierigkeiten, dass sie nicht wenig, sondern sehr viel Mut und ganz besonderen Beistand Gottes nötig haben, um nicht wieder umzukehren.

    Seine Majestät erweist demjenigen eine sehr große Barmherzigkeit, dem sie die Gnade und den Mut zu dem Entschlusse verleiht, mit allen Kräften nach diesem Gute zu streben.
    Ist er nur beharrlich hierin, so versagt es ihm Gott gewiss nicht, sondern allmählich wird er seinen Geist befähigen, dass dieser endlich den Sieg erlangt."


    -

    Eine gut einprägsame Darlegung des Strebens nach Vollkommenheit durch einen
    indischen Karmelitenpater; hier sinngemäss wiedergegeben:

    +
    Wie ergeht es den Kindern der Welt ?
    Der Körper ( das Fleisch) regiert über den Geist und der Geist regiert dann über die Seele, die so fern von Gott bleibt.

    Ein Kind Gottes aber erklimmt die Stufen der Vollkommenheit;
    nach einer ersten schmerzlichen Läuterung der Sinne
    regiert der Geist über den Körper (das Fleisch)
    Nach dem Erreichen dieser Zwischenstufe folgt für die hierzu Auserwählten
    die weitere sehr schmerzliche Läuterung, diejenige des Geistes.
    Ein geistlicher Kampf mit dem Ziel, dass nun die Seele über den Geist regieren muss.
    Somit regiert letztendlich Gott über die Seele.
    +

    Die zu erklimmenden Läuterungs-Stufen zur Vollkommenheit:

    Der Geist regiert über den Leib / das Fleisch;
    die Seele regiert über den Geist;
    Gott regiert über die Seele.
    -
    Stufen zur Vollkommenheit


    Siehe bitte auch:
    Zitate der hl. Theresa v. Avila



    Freundliche Grüsse und Gottes Segen

    -


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  • Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus!


    Lieber benedikt

    @Sel hat es sehr schön hervorgehoben;
    "fortgeschritten im Sinne, auf dem Wege zur Vollkommenheit"

    Unabdingbare Voraussetzung für dieses Voranschreiten ist das Wissen über die eigene Kleinheit. Dieses Wissen ist auch bei Dir, lieber benedikt, in der Seele grundgelegt.

    Das so Voranschreiten im Streben nach Heiligkeit mündet denn zunächst in die Herrschaft des Geistes über das Fleisch, danach der Seele über den Geist und schliesslich Gottes über die Seele.
    Der Sieg der Gnade über die Natur....die Heiligkeit!.
    Der hl. Kardinal Newman:
    -

    -

    "Die Gnade hat die Natur besiegt:
    das ist die ganze Geschichte der Heiligen
    .
    Ein sprechendes Zeichen dafür, dass Gottes Gnade das Bild des neuen Adam in die Herzen der Menschen einprägt, ist die Demut und das Wissen um die eigene Kleinheit.
    Je näher sie dem Himmel sind, umso geringer denken sie von sich selbst
    .
    [....]
    Je heiliger einer ist, desto weniger wird er von den Weltmenschen verstanden"

    -
    Stufen zur Vollkommenheit
    -


    Freundliche Grüsse und Gottes Segen

  • Gegenwart ChristiDatum12.10.2019 22:12
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !


    -

    "Herr Jesus Christus, menschgewordener Sohn Gottes.
    Du bist her zugegen im Allerheiligsten Altarsakrament.

    Wir grüssen Dich in Ehrfurcht, in tiefem Glauben beten wir Dich an.




    Aus Liebe zu uns bist Du vom Thron Deiner Herrlichkeit herabgestiegen.
    Viele Jahre hast Du als Mensch unter Menschen gelebt.
    Allen Glanz Deiner Gottheit hattest Du verborgen unter der Verhüllung eines ganz alltäglichen Lebens.
    Nur wenige Menschen konnten im Lichte des Glaubens durch diese Hülle hindurch Deine wahre Grösse erkennen.
    Selig bist Du Maria!
    Du hast dem Worte Gottes geglaubt.
    Darum durftest Du als Mutter des ewigen Wortes unter einem Dach mit Ihm wohnen.


    Ewiges Wort! Auch bei uns hast Du Wohnung genommen. Auch bei uns bist Du in verhüllter Gestalt unter den Zeichen dieses heiligen Sakramentes.




    Doch die Augen unseres Glaubens schauen durch den Schleier.
    Du bist es, Sohn des ewigen Vaters, Sohn der Jungfrau Maria.
    In Ehrfurcht beten wir Dich an.


    Herr Jesus Christus, Du hast Dich herabgelassen,
    viele Jahre mit Deiner heiligen Mutter unter einem Dache zu wohnen.
    Keiner der Menschen steht Dir so nahe wie sie.
    Sie ist eben Deine Mutter. Wir wollen sie jetzt grüssen.
    Möge sie uns einen glühenden Glauen und eine gleiche ehrfurchtsvolle Liebe zu Dir erflehen, von denen ihr Leben mit Dir getragen war.
    Der Du lebst und herrschst von Ewigkeit zu Ewigkeit.
    Amen.
    Ehre sei dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste wie es war im Anfang so auch jetzt und allezeit und in Ewigkeit."



    Entnommen aus:
    "VENITE ADOREMUS
    Eucharistische Gebete für das Kirchenjahr"


    -|addpics|qps-1y-1fe7.jpg-invaddpicsinvv,qps-20-f30d.jpg-invaddpicsinvv,qps-21-18c0.jpg-invaddpicsinvv,qps-22-fe98.jpg-invaddpicsinvv|/addpics|

  • Napoleon bekennt die Gottheit JesuDatum12.10.2019 21:56
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Lieber Blasius

    Vielen Dank für diesen für Manche sicherlich Erstaunliches über Napoleon.
    Ergänzend dazu ein Auszug aus einem Artikel bei katholisches.info:
    -

    Stichwörter der Geschichte – Starb Napoleon Bonaparte als gläubiger Katholik?
    [....]
    In seinen letzten Jahren beschrieb der Korse Pius VII. als
    „gutmütigen, sanftmütigen und guten“ Mann, der ihn als „lieber Sohn“ anredete.
    Napoleon gestand auch, daß der Papst nie die Hoffnung aufgegeben habe,
    ihm die Beichte abnehmen zu können
    .
    Die Aufforderung zur Beichte „hat er mir auch mehrfach mit sanfter Unschuld wiederholt, während wir miteinander sprachen“.
    Der Papst habe ihm auch gesagt:
    Früher oder später werdet ihr es tun, mit mir oder mit einem anderen Priester,
    und ihr werdet sehen, was für eine Freude und Glückseligkeit Ihr haben werdet
    “.
    Doch Napoleon habe sich der Aufforderung, nach eigener Schilderung,
    mit den Worten entzogen: „Heiligkeit, jetzt bin ich zu beschäftigt“.

    Napoleon hatte in seiner Familie auf Korsika eine religiöse Erziehung erlebt.
    Durch seinen Angriff auf das Papsttum unter Pius VII. wurde er exkommuniziert.
    Der Papst ging dafür in die Gefangenschaft.
    Das Glück des Korsen begann sich zu wenden. Als er 1814 in die erste Verbannung auf die Mittelmeerinsel Elba gebracht wurde, fürchtete er um sein Leben, so aufgebracht waren die Menschen.
    Beim Te Deum bei der Ankunft auf der Insel sah man ihn weinen.
    Selbst die ausländischen Spione wußten nicht recht das
    „hamletische“ Verhalten Napoleons auf Elba zu deuten.
    Er fand neue Entschlußkraft und versuchte noch einmal die Rückkehr an die Macht.
    Sie sollte nur 100 Tage dauern und in die zweite, die endgültige Verbannung führte.

    „Gottes Wille geschehe“

    Auf Sankt Helena ist ihm bewußt, daß es keine Rückkehr nach Frankreich gebe werde.
    Eine lange Krankheit setzt ein.
    Ein erstaunter General Henri-Gatien Bertrand, einer seiner engsten Vertrauten,
    bekommt von Napoleon zu hören:
    Wenn Sie nicht verstehen, daß Jesus Christus Gott ist,
    dann habe ich einen Fehler gemacht, sie zum General zu ernennen.

    Da sein kleiner Hofstaat anfangs recht erstaunt
    über die zunehmende Frömmigkeit des Korsen ist, erklärt dieser,
    daß das den Werken seiner Mutter und des Bischofs von Nantes zuzuschreiben sei.
    Beide hätten ihm „dabei geholfen, die Katholizität ganz anzunehmen“.
    Er bittet seinen Onkel den Bischof um einen Priester.

    „Ich hätte mir gewünscht, meine Frau und meinen Sohn wiederzusehen,
    doch es geschehe Gottes Willen“. Mit diesen Worten nähert sich Napoleon dem Tod.
    Er bittet Abbé Ange Paul Vignali, der ihn als Priester begleitet,
    ihm die Beichte abzunehmen
    .
    Er gibt letzte Anweisungen für seine Aufbahrung
    und empfängt die Sterbesakramente.
    Napoleon stirbt am 15. Mai 1821,
    laut eigenem Testament versöhnt mit Gott und der römischen, katholischen und apostolischen Kirche"
    .



    -

    Der Artikel in Gänze bei "katholisches.info":

    http://www.katholisches.info/2013/11/11/...biger-katholik/




    Freundliche Grüsse und Gottes Segen

  • Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Liebe Maresa


    Einleitend eine kurze Korrektur;
    es handelt sich um "pro femina",
    nicht um "pro familia".
    "Pro familia" ist ein Ableger der Abtreibungsorganisation
    "Planned Perenthood"

    Abtreibung


    Was sich hier und anderswo abspielt, ist das Wüten der Kohorten der Hölle.
    Es sind dieselben Individuen, die schamlos den Massenmord an ungeborenen beseelten Kindern auch militant "verteidigen", um dann in widerwärtiger Heuchelei "Klima- Tier- und Naturschutz" zu zelebrieren.

    Martin Hohmann
    über die sich gerne „ach so friedliebend“ gebenden Vorantreiber des Kultes des Todes und ihre institutionalisierte Brutalität der Abtreibung:

    -
    "Nebenbei gefragt:
    Wie soll man Befürwortern der Abtreibungsgewalt ihre stets erhobene Forderung nach sensiblem, gewaltfreiem Umgang mit Mensch und Umwelt glauben?
    Das ist doppelter Standard und reinste Heuchelei.
    Fazit: Die Abtreibung hat eine staatlich geförderte institutionalisierte BRUTALITÄT erzeugt.“


    Siehe dazu bitte auch:
    Unantastbarkeit des menschlichen Lebens vom Augenblick der Empfängnis



    Es sind dieselben Individuen, die den Mutterleib zum gefährlichsten Ort eines beseelten Kindes werden lassen, um dann in widerwärtiger Heuchelei für den Schutz von Wäldern, Seen....Kröten und Kräuter krakelen.
    Es sind armselige Figuren, mehrheitlich freiwillig gefangen in der Knechtschaft des Teufels. Es sind die Kohorten der Hölle !
    Wieviele unter ihnen noch rechtzeitig zur Umkehr finden, weiss alleine unser Herr und Gott Jesus Christus !

    Blickt man in die verzerrten Gesichter der "empörten" Lebensfeinde, hört man ihre teuflischen "Argumentationen", betrachtet ihre hasserfüllten Taten, so bringen es die Worte von Weihbischof Laun auf den Punkt:


    "Ein Hass, eine Blutrunst, die aus der Hölle kommt"

    Abtreibung (2)




    Freundliche Grüsse und Gottes Segen

  • Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Der Liturgiekalender der Tradition feiert weiterhin im
    Rosenkranzmonat Oktober
    - am 11. Oktober - das
    Fest der Mutterschaft der allerseligsten Jungfrau Maria.






    Aus der Lauretanischen Litanei:

    -

    Mutter Christi
    bitte für uns!
    Mutter der Kirche
    bitte für uns!
    Mutter der göttlichen Gnade
    bitte für uns!
    Du reine Mutter
    bitte für uns!
    Du keusche Mutter
    bitte für uns!
    Du unversehrte Mutter
    bitte für uns!
    Du liebenswürdige Mutter
    bitte für uns!
    Du wunderbare Mutter
    bitte für uns!
    Du Mutter des guten Rates
    bitte für uns!
    Du Mutter des Schöpfers
    bitte für uns!
    Du Mutter des Erlösers
    bitte für uns





    In und mit diesem Fest ist denn auch die Marienverehrung begründet.
    Dazu der hl. Josefmaria Escriva (Begründer des Opus Dei):
    -

    "Im Kirchenjahr gibt es zahlreiche Festtage zu Ehren der Mutter Gottes.
    Ihrer aller gemeinsamer Grund aber ist die Gottesmutterschaft Mariens;
    aus ihr geht die Fülle von natürlichen und übernatürlichen Gaben, die ihr die Allerheiligste Dreifaltigkeit gewährt hat, hervor.
    Es wäre ein Zeichen mangelnder christlicher Bildung und auch ein Zeichen mangelnder kindlicher Liebe, würde jemand befürchten, daß die Marienverehrung die Gott geschuldete Anbetung schmälern könnte.
    Von unserer Mutter, dem Vorbild der Demut, stammen die Worte:
    Von nun an werden mich selig preisen alle Geschlechter.
    Großes hat an mir getan der Mächtige.
    Heilig ist sein Name:
    Sein Erbarmen währt
    von Geschlecht zu Geschlecht für die, die Ihn fürchten
    (Lk 1,48-50).

    Geizen wir nicht mit Liebeserweisen an den Festtagen Unserer Lieben Frau,
    erheben wir öfter als sonst das Herz zu ihr, indem wir sie um das Nötige bitten, ihr für ihre ständige mütterliche Fürsorge danken und ihr die Menschen anempfehlen, die wir lieben.
    Wenn wir uns aber wirklich wie gute Kinder verhalten wollen, dann werden wir alle Tage gleichermaßen geeignet finden, um unserer Mutter Liebe zu erweisen, nicht anders als Menschen es tun, die sich wirklich lieben."

    -

    Die GOTTES-MUTTERSCHAFT der allerseligsten Jungfrau Maria ist denn auch das
    erste Marianische Dogma.

    Dogma:
    MARIA - GOTTESMUTTER

    Verkündet am
    Konzil v. Ephesus 431 ( und von nachfolgenden allgemeinen Konzilien wiederholt und bestätigt ):

    Jesus Christus ( der Emmanuel ) ist in Wahrheit Gott und daher
    ist die heilige Jungfrau GOTTES-GEBÄRERIN,
    denn sie hat dem Fleische nach den aus Gott stammenden fleischgewordenen Logos
    ( das Ewige Wort Gottes, den eingeborenen Sohn ) geboren,
    den GOTT-MENSCHEN JESUS CHRISTUS

    -

    Auf diesem Dogma bauen alle nachfolgenden Dogmen über die allerseligste Jungfrau und Gottesmutter Maria auf:
    Die Marianischen Dogmen



    Die älteste Marien-Antiphon:
    -

    Unter deinen Schutz und Schirm
    fliehen wir, o heilige Gottesgebärerin;

    Verschmähe nicht unser Gebet in unseren Nöten,
    sondern erlöse uns jederzeit von allen Gefahren,
    o du glorwürdige und gebenedeite Jungfrau.

    -



    Nicht von ungefähr wird unser wahrer Glaube immer wieder gerade auch über den Weg der Verunglimpfung oder Verhöhnung Mariens angegriffen.
    So darf es in den Augen der Kinder der Welt sein, dass Gott aus der unbefleckt empfangenen Jungfrau Maria Fleisch angenommen hat.

    Gerade auch deshalb ist das unerschütterliche Glaubensbekenntnis
    der Gottes-Mutterschaft Mariens
    dringlicher denn je.

    Nochmal der hl. Josefmaria Escriva:
    -

    "Setzen wir nun die Betrachtung dieses Geheimnisses der Gottesmutterschaft Mariens fort in der Stille unseres Gebetes, indem wir aus tiefster Seele bekennen:
    O Jungfrau und Mutter Gottes!
    Jener, den das Weltall nicht zu fassen vermag,
    ist in deinen Schoß eingekehrt und Mensch geworden

    (Graduale der Messe von der Mutterschaft der allerseligsten Jungfrau Maria).

    Die Liturgie der Kirche läßt uns heute beten:
    Selig der Schoß der Jungfrau Maria, der den Sohn des Ewigen Vaters getragen hat
    (Antiphon ad Communionem der Messe der allerseligsten Jungfrau Maria).
    Ein Ruf, alt und neu, menschlich und göttlich.
    Es ist, als ob wir an den Herrn jenen lobenden Gruß richteten, der mancherorts Sitte ist:
    Gepriesen sei die Mutter, die dich gebar."

    -

    Siehe dazu bitte auch:
    Das Wort ist Fleisch geworden; die Menschwerdung Gottes


    Aus einer Predigt des hl. Papst Leo des Grossen
    über die Geburt unseres Herrn Jesus Christus aus der Jungfrau Maria:
    -

    [....]
    "Kein Makel ist auf diese Geburt, die nicht ihresgleichen hat, von der Begierlichkeit des Fleisches übergegangen, keinerlei Schuld von dem Gesetze der Sünde auf sie entfallen.
    Eine königliche Jungfrau aus dem Stamme Davids wird dazu auserwählt,
    die heilige Frucht in sich aufzunehmen und Gottes und der Menschen Sohn
    zunächst im Geiste und dann in ihrem Schoße zu empfangen
    .
    Und damit sie nicht, unbekannt mit dem himmlischen Ratschlusse, über eine so ungewöhnliche Wirkung erschrecke, erfährt sie durch die Unterredung mit dem Engel,
    was in ihr der Heilige Geist wirken sollte.
    Auch glaubt die nicht an Verlust der Jungfräulichkeit, die bestimmt ist,
    bald "Gottesgebärerin" zu werden.
    Denn warum hätte sie in diese neue Art der Empfängnis Zweifel setzen sollen,
    da ihr die Macht des Allerhöchsten dies zu vollbringen verspricht?
    Gestärkt wird ihr gläubiges Vertrauen auch noch durch das Zeugnis eines vorausgehenden Wunders:
    Der Elisabeth, die nicht mehr darauf hoffen konnte, wird Kindersegen verliehen ,
    damit man nicht daran zweifle, daß derjenige, der einer Unfruchtbaren die Kraft zu empfangen gegeben hatte, auch eine Jungfrau empfangen lassen würde."
    [....]

    -

    Der hl. Vinzenz v. Lérin über die Gottesgebärerin:
    Hl. Kirchenlehrer Vinzenz v. Lerin aus: "Commonitorium"; Maria ist wirklich Gottesgebärerin



    Aus dem Schott-Messbuch 1962:
    -

    Im Jahre 431 verkündete das Konzil von Ephesus feierlich,
    daß «der Emmanuel wahrhaft Gott und deshalb die hl. Jungfrau Gottesgebärerin ist».
    Im Jahre 1931, da man die 1500. Wiederkehr dieses bedeutsamen Ereignisses festlich beging, führte Papst Pius XI. zur Feier dieses Geheimnisses,
    in dem all die großen Gnadenprivilegien Mariens und die herrliche Marienverehrung der Kirche begründet sind, das Fest der Mutterschaft Mariä ein."

    -

    Die hl. Messe:
    http://www.mariawalder-messbuch.de/as62/okt/okt11/index.html


    -
    (Anmerkung:
    Papst Paul VI. hat es im Zuge der Liturgiereform auf den 1. Januar verlegt
    Hochfest Maria Gottesmutter )

    -

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  • Wohin steuert Papst Franziskus ?Datum10.10.2019 22:28
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Lieber Sel, liebe Kristina

    Diese unsäglichen "Nuschelinterviews" mit Freimaurern oder ähnliche päpstlichen Eskapaden waren und sind mitverantwortlich für die aktuelle Verwirrung innerhalb der Kirche.
    Das nachträglich notorische Dementi vatikanischer Stellen "Es ist nicht so zu verstehen.....nur freie Interpretation" etc. gehört auch zu diesem für einen Papst unwürdigen Spektakel des Streuens von Verunsicherung und Mutmassungen.


    Das Verhalten des Papstes:

    Papst Franziskus umarmt mohammedanische Imame und unterschreibt die mit der Tradition der Kirche völlig unvereinbare "Abu Dhabi" Erklärung.

    Papst Franziskus tummelt sich in den Vatikanischen Gärten (!) zwischen indigenen Heidenzeremonien und mischt bei der "Ökoreligion" mit.

    Papst Franziskus gratuliert den jüdischen Gemeinschaften zu ihren Festtagen und wünscht ihnen dazu "reichlich Segen"




    Unser Herr und Gott Jesus Christus:
    "Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben,
    niemand kommt zum Vater ausser durch mich"
    (Joh 14,6)


    Atheist und Freimaurer Scalfari mag womöglich ein durchtriebenes Werkzeug des Antichristentums sein....dennoch ist jetzt eine rote Linie erreicht, die auch Papst Franziskus nicht überschreiten darf.

    Entweder er distanziert sich endgültig vom möglicherweise notorischen Lügner Scalfari und tritt SELBER vor die Gläubigen und
    d e m e n t i e r t
    diese ihm in den Mund gelegten antichristlichen Aussage in aller Deutlichkeit
    oder.....er belässt es einmal mehr beim Schweigen und unterlässt somit seine päpstlich Pflicht der Bewahrung der Gläubigen vor Häresien und setzt sich dem Verdacht aus, folgendes Glaubensmanifest nicht mittragen zu wollen:
    Glaubensmanifest



    Freundliche Grüsse und Gottes Segen

  • Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus!


    Am 7. Oktober gedenkt die Heilige Mutter Kirche dem Siege der christlichen Heiligen Liga bei Lepanto über die moslemische Seeflotte
    vom 7. Oktober des Jahres 1571.





    Das an diesem Tage gefeierte Fest der allerseligsten Jungfrau von Rosenkranz gründet auf diesem Sieg.
    Siehe bitte Näheres zur Seeschlacht von Lepanto hier:
    Meilensteine der Verteidigung des christlichen Abendlandes (2)


    Aus "kathpedia":

    -

    "Seit 1547 ist in Spanien ein Rosenkranzfest nachgewiesen.
    Es wird nach dem Calendarium Romanum Generale von 1970 heute am 7. Oktober als Memoria Beatae Mariae Virginis a Rosario, "Gedenktag Unserer Lieben Frau vom Rosenkranz", begangen.
    Papst Pius V. führt als Dank für den Sieg in der Seeschlacht von Lepanto (am 7. Oktober 1571),
    durch den das christliche Europa vom Islam bewahrt blieb,
    das Fest „Maria vom Siege“ am 7. Oktober (1572) in den Römischen Festkalender ein.
    Weil in Rom die "Rosenkranzbruderschaften" um einen Sieg gebetet hatten, wurde es bald in "Rosenkranzfest" umbenannt.
    1573 gestattete Papst Gregor XIII. ein "Fest des heiligen Rosenkranzes" für alle Kirchen, die einen "Rosenkranzaltar" besaßen.
    Nach dem neuerlichen Sieg über die Türken in Ungarn (Peterwardein) 1716 dehnte Papst Clemens XI. das Fest auf die gesamte Kirche aus; es wurde nun am ersten Sonntag im Oktober begangen, bis Papst Pius X. es 1913 wieder auf den 7. Oktober legte."

    -


    Alleine durch schwere Abwehrkämpfe eines seinerzeit noch durch und durch christlich geprägten Abendlandes wurde die die dämonische Knechtschaft des Islam verhindert.
    Meilensteine der Verteidigung des christlichen Abendlandes

    Als "Dank" verbreiten heute wiederum links grüne und liberale Kreise im Dunst des "aufgeklärten humanistischen" Antichristentums ihre wahrheitsfeindliche Ideologie und werden zu Türöffnern der Islamisierung.


    Hw Stephan Kemmler aus der Schweiz hat zum Rosenkranzfest einen trefflichen Artikel verfasst:

    -

    "Im 16. Jahrhundert stand die Kirche in einer sehr schwierigen Situation:
    [....]
    In Italien war der Kirchenstaat bedrängt von Venezien und Spanien.
    Und dann eroberten die Türken Insel für Insel und rückten Rom immer näher.
    Die von Papst Pius V. geschmiedete Allianz aus Venedig, Spanien und Kirchenstaat besiegte die scheinbar unbesiegbare türkische Flotte am 7. Oktober 1571 in der Seeschlacht bei Lepanto.
    Wie sehr dieser Sieg nicht der menschlichen Stärke der Truppen sondern der Fürbitte der Gottesmutter Maria zugeschrieben wurde, zeigt die Tatsache, dass das 1572 eingeführte Rosenkranzfest auf den 7. Oktober
    gelegt wurde und als Gedenktag unserer Lieben Frau vom Sieg, später unserer Lieben Frau vom Rosenkranz in den liturgischen Kalender aufgenommen wurde
    .
    Pius V. hat nicht nur geschickt gehandelt, sondern auch und vor allem gebetet und zum Gebet aufgerufen.
    Auch später hat das Rosenkranzgebet geholfen, Wien von der Russischen Besatzung zu befreien, und die grossen Marienerscheinungen laden uns dazu ein, den Rosenkranz zu beten.

    Wir sind ja heute nicht gerade militärisch bedroht und leben auch nicht unter Besatzung, aber auch heute stehen wir in der Gefahr, vom Weg des Evangeliums abzukommen und uns in der Belanglosigkeit zu verlieren.

    «Eine einzige Spielwiese der Sympathie ist unsere Kirche heute.
    Eine Spielwiese sanfter Selbstverwirklichung und noch sanfterer Nächstenliebe … Sympathischer als wir kann man gar nicht sein.
    Auf unserer katholischen Spielweise lächeln wir nach hinten, vorne, links und rechts.

    Und keiner von uns denkt daran, dass wir auf dieser schönsten aller Spielwiesen nur deshalb so sanft lächeln dürfen, weil einer war, der höchst unsanft dafür gesorgt hat, dass es diese Spielwiese noch gibt

    (H.C. Zander, Kurzgefasste Verteidigung der hl. Inquisition).

    [[File:810-1.jpeg.jpg|left|auto]] So steht es uns auch heute gut an, mit dem Rosenkranz in der Hand unsere Liebe Frau vom Sieg im Kampf gegen das Böse und für das Leben um Hilfe zu bitten."


    -


    Über die Wirksamkeit der mächtigen Waffe des hl. Rosenkranzes gerade auch in den inneren Kämpfen der hl. Josefmaria Escriva:

    -

    "Wie in anderen Zeiten muß der Rosenkranz auch heute eine mächtige Waffe sein, uns in unserem inneren Kampf siegreich sein zu lassen und allen Menschen zu helfen.

    Erhebe deine Stimme zu Maria, der Herr erwartet Wiedergutmachung von dir und ein Lob aus deinem Mund.
    Mögest du es immer verstehen, mit dieser wunderbaren marianischen Frömmigkeit und deiner aufmerksamen Liebe Frieden und Freude zu säen überall in der Welt.
    [....]

    Das Rosenkranzgebet ist - mit der Betrachtung der Geheimnisse, der Wiederholung des Vaterunser und Gegrüßet-seist-du-Maria, dem Lob der Allerheiligsten Dreifaltigkeit und der ständigen Anrufung der Mutter Gottes -
    ein dauernder Akt des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe, der Anbetung und der Sühne.

    -


    Zum Fest der allerseligsten Jungfrau Maria vom Rosenkranz
    aus dem Schott Mess- und Gesangbuch 1962:
    -

    Das Fest wurde 1573 von Gregor XIII. für alle Kirchen eingeführt, in denen sich ein Rosenkranzaltar befand,
    zum Danke für den
    glorreichen Seesieg über die Türken bei Lepanto ( 7. Oktober 1571 ), der nicht zum geringen Teil der
    Macht des Rosenkranzgebetes
    zuzuschreiben war.
    Papst Klemens XI.
    dehnte es auf die ganze Kirche aus, als wiederum, offenbar durch die
    Kraft des Rosenkranzgebetes,
    im Jahre 1716 bei Peterwardein durch den Prinzen Eugen ein glänzender Sieg über die Türken
    errungen wurde.

    -

    Die hl. Messe:
    http://www.mariawalder-messbuch.de/as62/okt/okt7/index.html

    -
    Der Rosenkranzmonat Oktober:
    Gedenk- und Weihemonate (7)

    -

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  • Gegenwart ChristiDatum05.10.2019 23:18
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !

    -

    "Herr und Heiland.
    Wir stehen noch mitten im Dunkel und in der Prüfung dieses Lebens.
    Noch ist uns nicht das Licht der Glorie zuteil geworden, in dem auch wir Dich einmal schauen sollen im vollen Glanze Deiner Majestät.
    Und doch bist Du auch uns schon nahe im heiligsten Sakrament.




    Mit allen Deinen Heiligen beten wir Dich an.
    Wir wollen Dir folgen, gleichwie sie Dir gefolgt sind .
    Dank sei Dir, Herr, Du hast uns auserwählt, am Erbe Deiner Heiligen im Himmel teilzunehmen.
    Zwar sind wir schwache Menschen, doch alles können wir, wenn Du uns stärkst.
    Als Du einst über diese Erde gingst, umdrängte Dich das Volk. Denn eine Kraft ging aus von Dir aus und heilte alle. Wir dürfen nicht nur Dein Gewand berühren,
    Du selber kommst zu uns als Brot des Lebens.




    So lass in unsere Herzen Deine Gnade strömen, dass wir, geheilt von aller Schwäche, in Deiner Kraft das Leben meistern und treu in Deinem Dienste erfunden werden.
    So führe uns dereinst in die Gemeinschaft Deiner Heiligen, Du König der ewigen Herrlichkeit.

    Ehre sei dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste wie es war im Anfang so auch jetzt und allezeit und in Ewigkeit.
    Amen."

    -

    Entnommen aus:
    "VENITE ADOREMUS
    Eucharistische Gebete für das Kirchenjahr"


    -

  • Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Cbristus !


    Lieber Blasius

    Vielen Dank für den Hinweis auf das Fest des hl. Bruno v. Köln, dem Begründer des Kartäuseordens.

    Als Ergänzung der Link zum Thema über den Dokumentarfilm über das
    Kartäuserkloster Chartreuse mit dem Titel "Die grosee Stille:"
    "Die grosse Stille" - Das verborgene Leben der Kartäuser


    Freundliche Grüsse und Gottes Segen

  • Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !

    Lieber Katholik28

    Vielen Dank für Deine Worte.

    Sehr schön hast Du dargelegt, dass im Grunde genommen die allermeisten Beiträge im Forum
    eines speziellen Dankes würdig wären.
    Dem kann ich mich anschliessen und möchte auch an dieser Stelle allen aktiven Mitgliedern ein herzliches Dankeschön für ihre oft arbeitsintensiven Beiträge aussprechen.
    Unser aller gemeinsame Absicht ist denn auch alleine der Lob und Preis unseres Herrn und Gottes Jesus Christus, der Ewigen Wahrheit !

    Deine zustimmende Rückmeldung zu meiner Zusammenstellung über die
    dämonischen Wesenszüge des Islam ist für mich sehr hilfreich.
    Ich werde diesen Beitrag an passender Stelle gerade auch für Mitlesende immer wieder neu - je nach Bedarf mit weiteren Hinzufügungen - ins Forum stellen, um der grassierenden Seuche der blauäugigen "Islamversteherei" entgegenzuwirken.


    Freundliche Grüsse und Gottes Segen

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