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  • Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !

    Zum 3. Sonntag nach Ostern
    eine traditionsverbunden katholische Einführung aus dem
    Schott-Messbuch 1962:
    -

    2. Kl. – Farbe weiß

    Heute weist uns das Evangelium zum ersten Mal auf den Weggang Christi und auf die Ankunft des Hl. Geistes.
    Die Liturgie
    ahmt den Heiland nach, der in den Abschiedsreden die Apostel auf das
    Kommen des Hl. Geistes vertröstet, ihre Gedanken
    im Himmel
    verankert und sie im gläubigen Blick nach oben Kraft finden läßt für den Kampt des Erdenlebens
    .

    Christus entzieht uns seine leibliche Gegenwart,
    aber sein Geist bleibt in uns und in seiner Kirche.
    Das ist die stille geklärte Osterfreude:
    in seinem Geiste ist er uns nahe,
    wir sind in seinem Geist ihm verbunden,
    wir sind Auferstandene mit der Bürgschaft der ewigen Auferstehung.


    Freudig jubeln wir im Introitus unsrem verklärten Heiland zu.
    Wenn wir mit unsrer geistigen Auferstehung ernst machen,
    so fühlen wir und hier auf Erden als Fremdlinge (Epistola) und legen den irdischen, weltlichen Wandel entschlossen ab.
    Aber immer und immer können wir in der hl. Messe «auf ein Weilchen»
    das strahlende Antlitz des Auferstandenen schauen (Evang.),
    endgültig und für immer erst in der Kommunion des Himmels (Comm.).


    -

    http://www.mariawalder-messbuch.de/as62/...sono/index.html


    Aus einer Predigt des hl. Augustinus:
    ( aus dem Deutschen Brevier, 1937, übersetzt von Hw Dr. Johann Schenk)

    -

    In diesen heiligen, der Auferstehuung des Herrn geweihten Tagen wollen wir, soweit es uns mit seiner Gnade möglich ist, über die Auferstehung des Fleisches reden.
    Sie ist Gegenstand unseres Glaubens;
    dies Geschenk wurde uns verheißen,
    da unser Herr Jesus Christus im Fleische erschien,
    und von ihm, dem Vorbild wurde sie auch zum ersten mal verwirklicht.

    Als er sie uns am Schlusse seines Lebens verhieß, wollte er sie uns nicht nur mit Worten vorverkündigen, sondern sie auch selbst zeigen.
    Die Menschen die damals lebten, konnten ihn sehen; aber sie erschraken und glaubten einen Geist zu sehen;
    Sie konnten dann von der Wirklichkeit des Leibes sich überzeugen:
    denn er redete nicht nur mit Worten zu ihren Ohren,
    sondern auch durch seine Erscheinung zu ihren Augen;
    und es war ihm nicht genug, sich ihnen zu zeigen,
    er bot sich ihnen auch zum Berühren und Betasten dar.
    Denn der Herr sprach: Warum erschreckt ihr und warum steigen solche Gedanken in euren Herzen auf?
    Sie meinten nämlich einen Geist zu sehen.
    Warum erschreckt ihr, sprach er also, sprach er also, um warum steigen solche Gedanken in euren Herzen auf?
    Seht meine Hände und Füsse! Tastet und sehet; ein Geist hat nicht Fleisch und Bein, wie ihr es bei mir seht. Gegen diese offenkundige Tatsache erhoben die Menschen Bedenken.
    Was wollten auch Menschen, die nur Sinn haben für das, was des Menschen ist, anderes tun, als über Gott und gegen Gott streiten?
    Er ist Gott, sie sind Menschen; doch Gott kennt die Gedanken der Menschen und weiß,
    daß sie eitel sind.
    Beim fleischgesinnten Menschen bildet die Grundlage für sein ganzes Denken das, was er sieht. Was er sieht das glaubt er; was er nicht sieht, das glaubt er auch nicht.
    Ganz gegen die gewöhnliche Ordnung der Dinge wirkt Gott seine Wunder, weil er eben Gott ist.
    Wohl ist es ein größeres Wunder, daß täglich so viele Menschen geboren werden, die vorher gar nicht da waren, als daß einige die schon da waren, wieder auferstehen.
    Und doch werden diese Wunder nicht der Beachtung gewürdigt, sondern haben in Folge ihrer Alltäglichkeit jeden Reiz verloren.
    Christus ist auferstanden; das ist sichere Tatsache.
    Er hatte einen menschlichen Leib, menschliches Fleisch;
    er hing am Kreuze, er gab den Geist auf, sein Leichnam wurde ins Grab gelegt.
    Er machte ihn wieder lebendig, er, der in diesem Leibe lebte.
    Warum staunen wir?
    Warum wollen wir nicht glauben?

    Es ist ja Gott der es getan hat."


    -


    Siehe bitte auch:
    Verklärung

    -

  • Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Lieber benedikt

    Hier müssen wir wieder das Gleichnis als Bild sehen, um es in seiner geistlichen Tiefe richtig erfassen zu können.
    Der Priester und auch der Levit stehen für das Alte Testament - das Gesetz - und dessen Unmöglickeit den durch die Erbsünde -gefallenen Menschen zu erlösen.
    Aus dem Eingangsbeitrag:
    +

    Der unter die Räuber gefallene, ausgeraubte geschlagene und halb tot liegen gelassene Mann
    steht für den
    durch die Erbsünde gefallenen Menschen
    ( mit Ausnahme der allerseligsten Jungfrau und Gottesmutter Maria )



    - Der "Priester und der Levit" stehen für das
    Alte Testament und deren Unmöglichkeit dagegen etwas zu tun.


    - Der barmherzige Samariter steht für
    unseren Herrn und Gott Jesus Christus und
    das Neue Testament, den Neuen und Ewigen Bund....
    die Erlösung von Sünde und Tod;

    "zwei Denare" stehen für den unermesslich kostbaren Preis,
    bezahlt durch das kostbarste Blut Christi;

    "Öl und Wein" stehen für die
    hl. Sakramente als heilende Mittel der verwundeten Seelen.


    - die Herberge
    steht für die für das
    Seelenheil sorgende Heilige Mutter Kirche


    - "Dann geh und handle genau so" ist die Aufforderung Christi diese uns zuteil gewordene
    Gnadenfülle auch weiterzugeben

    +


    Freundliche Grüsse und Gottrs Segen

  • Quiz - Leichte Fragen zur Bibel -DatumGestern 18:52
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !

    Lieber benedikt, liebe Mitleser


    Noch einmal kurz zum Gleichnis des barmherzigen Samariters;
    auch dieses Gleichnis ist wiederum auch ein Bild:

    Der barmherzige Samariter steht für unseren Herr und Gott Jesus Christus,
    Der die durch die Sünde schwer verletzte Seele kraft der hl. Sakrmamente Seines mystischen Leibes, der Heiligen Mutter Kirche heilt.

    Die detaillierte Deutung des Gleichnisses siehe bitte hier:
    Auslegung durch die Kirche: Lk 10,25-10,37; der barmherzige Samariter



    Freundliche Grüsse und Gottes Segen

  • Quiz - Leichte Fragen zur Bibel -Datum20.04.2018 16:07
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Lieber benedikt, liebe beim Quiz Mitmachende, liebe Mitleser


    Vor der Beantwortung der nächsten Frage noch kurz zur vorigen bez. Pilatus:

    Alle Geschehnisse im hl. Evangelium haben auch eine tiefere Dimension.
    So auch das Verhalten des Pilatus'.

    Historisch gesehen fürchtete er sich in der Tat vor einem möglichen Aufstand.
    Ebenso fürchtete er beim Kaiser in Ungnade zu fallen,

    Aus dem hl. Evangelium nach Johannes (19,12):
    +
    Daraufhin wollte Pilatus ihn freilassen, aber die Juden schrien:
    Wenn du ihn freiläßt, bist du kein Freund des Kaisers; jeder, der sich als König ausgibt, lehnt sich gegen den Kaiser auf.
    +


    Auch schrien ihm doch die Juden auf seine Frage, ob er denn ihren König kreuzigen lassen sollen entgegen:
    "Wir haben keinen König ausser dem Kaiser"

    Aus dem hl. Evangelium nach Johannes (19,15):
    +
    Sie aber schrien: Weg mit ihm, kreuzige ihn! Pilatus aber sagte zu ihnen: Euren König soll ich kreuzigen?
    Die Hohenpriester antworteten: Wir haben keinen König außer dem Kaiser.
    +


    Pilatus steht also für Jene, die aus Menschenfurcht nicht zur Wahrheit stehen und so sich auch mancher Fremdsünden schuldig machen.
    Dafür steht die "Waschung der Hände in Unschuld".
    Siehe dazu bitte auch hier:
    Fremdsünden


    Aus dem hl. Evangelium nach Matthäus (27,24-25):

    +
    24 Als Pilatus sah, daß er nichts erreichte, sondern daß der Tumult immer größer wurde, ließ er Wasser bringen, wusch sich vor allen Leuten die Hände und sagte:
    Ich bin unschuldig am Blut dieses Menschen. Das ist eure Sache!
    25 Da rief das ganze Volk: Sein Blut komme über uns und unsere Kinder!
    +


    Der hl. Chrysostomos zu diesem Ausspruch der Juden:
    "Sein Blut komme über uns und unsere Kinder":
    -

    Der barmherzige Gott aber bestätigte ihren Ausspruch nicht.
    Vielmehr nahm er diejenigen von ihnen und ihren Kindern an, die zu ihm umkehrten.
    Denn auch Paulus stammte von ihnen und viele Tausende,
    die in Jerusalem an
    ihn glaubten".


    -


    Im Glaubensbekenntnis wird Pilatus denn auch alleine als historischer Bürge
    für das Ereignis der Kreuzigung, des Todes und der Grablegung unseres Herrn erwähnt.



    Freundliche Grüsse und Gottes Segen

  • Die Seele im HimmelDatum18.04.2018 22:49
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Falsche Vorstellungen über den Himmel sind weit verbreitet.


    Der Mensch ist
    - durch, mit und in Jesus Christus - zur Anschauung Gottes berufen und somit zur Anteilhabe am Göttlichen Dreieinen Leben, zu einer unermesslich herrlichen ewigen Glückseligkeit.
    Freilich folgt nicht jeder Mensch dieser Berufung, indem er die Mitarbeit an den durch das Erlösungswerk unseres Herrn Jesus Christus zuteil gewordenen Gnaden verweigert.


    Im Eingangsbeitrag hat der hl. Alphons Maria v. Ligouri sehr eindrücklich über die Seele im Himmel geschrieben.

    [[File:franzvonsales_paulanerkirche_wien_2017-1500x630.jpg|left|auto]]Auch der hl. Franz v. Sales (1576-1622) hat in seinem Werk "Theotimus - die Gottesliebe" ( als einen Brief an Theotimus geschrieben) über die unermessliche Glückseligkeit der Gott schauenden und so auch Anteil an Ihm habenden Seele geschrieben.



    Nachfolgend ein erster Auszug; er beginnt mit einer Hymne auf unseren wunderbaren alleine wahren Glauben und darauffolgend die kaum in Worte zu fassende Schilderung unermessliche Glückseligkeit des Schauens der ewigen Geburt des Wortes, des einzig geborenen Sohnes:

    -

    O wie wunderbar ist das heilige Licht des Glaubens!
    Mit untrüglicher Gewißheit zeigt es uns nicht nur die Entstehungsgeschichte der Geschöpfe und ihre wahre Bestimmung,
    sondern auch die ewige Geburt des großen und erhabenen göttlichen Wortes, für das und durch das alles erschaffen ward (Joh 1,3; Kol 1,16), und das mit dem Vater und dem Heiligen Geist ein alleiniger Gott ist, höchst einzig, höchst anbetungswürdig und gepriesen von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.
    [....]
    So begnügt sich auch Gott, unser Vater, nicht damit, daß seine Wesenheit in unserem Verstand aufgenommen werde und wir so seine Gottheit schauen.
    Seine unendliche Liebe treibt ihn an, selber seine Wesenheit mit unserem Geist so innig zu einen, daß wir sie nicht mehr in einem Bild oder in einer Vorstellung
    sehen,
    sondern in ihr selbst und durch sie selbst.

    [....]
    Diese Glückseligkeit, Theotimus, ist endlos. Sie wurde uns nicht nur verheißen, sondern [[[File:a_8_1b8f40ff-1.jpeg|left|auto]]wir erhielten schon ein Unterpfand im allerheiligsten Altarssakrament, dem immerwährenden Gastmahl der göttlichen Gnade.

    In ihm erhalten wir ja sein Blut in seinem Fleisch und sein Fleisch in seinem Blut. Sein Blut wird durch sein Fleisch, seine Wesenheit durch seine Wesenheit selbst unserem leiblichen Mund geschenkt.
    Daraus sollen wir erkennen, daß Gott im Gastmahl der ewigen Glorie seine göttliche Wesenheit auf gleiche Weise uns schenken will.
    Hier wird uns diese Gunst zwar wirklich zuteil, jedoch verschleiert unter den Gestalten von Brot und Wein; im Himmel aber wird sich uns Gott entschleiert geben, wir werden ihn von Angesicht zu Angesicht schauen, so wie er ist (1 Kor 13,12; [....]
    Die ewige Vereinigung der seligen Geister mit Gott in der Schau der ewigen Geburt des göttlichen Sohnes.
    O heiliger und göttlicher Geist, ewige Liebe des Vaters und des Sohnes,
    sei meiner Kindlichkeit gnädig!

    [....]
    Unser Geist wird also Gott schauen, Theotimus; er wird Gott von Angesicht zu Angesicht schauen.
    Er wird die ureigenste göttliche Wesenheit betrachten, die ihm wirklich und wahrhaftig gegenwärtig sein wird, und in ihr seine unendlichen Schönheiten, seine Allmacht, Allgüte, Allweisheit, Allgerechtigkeit und alles übrige der Unergründlichkeit göttlicher Vollkommenheiten.
    Der Verstand wird also in einer ganz klaren Schau jenes unendlichen Erkennens seiner eigenen Schönheit inne werden, das der Vater von Ewigkeit her hatte und zu dessen Ausdruck er in sich selbst ewig „das Wort“ aussprach und sagte, dieses ganz einzige und ganz unendliche
    Wort, das, weil es alle Vollkommenheit des Vaters in sich faßt und
    darstellt, mit ihm nur ein und derselbe ganz einzige Gott sein kann,
    ohne Teilung und Trennung.

    Diese ewige und wunderbare Zeugung des göttlichen Wortes werden wir also schauen.
    Wir werden sehen, wie der Sohn als das getreue Bild des Vaters, als seine lebendige Ähnlichkeit von ihm von Ewigkeit her geboren wird,
    – als sein Bild und seine lebendige, natürliche Ähnlichkeit, die nichts Zufälliges, nichts Äußerliches darstellt, da in Gott alles Wesenheit ohne Zufälligkeit, alles Innerlichkeit ohne Äußerlichkeit ist, – als sein Bild aber, das das eigene Wesen des Vaters offenbart auf
    eine so lebendige, natürliche, wesenhafte und substantielle Art, daß es nichts anderes sein kann als derselbe Gott mit ihm, ohne Unterschied und Verschiedenheit im Wesen und in der Substanz, durch nichts anderes verschieden als durch das Personsein.
    [....]
    So ist Gott der Alleinige, doch nicht einsam, denn alleinig ist er in seiner ganz einzigen und ganz einfachen Gottheit, jedoch ist er nicht einsam, da er Vater und Sohn in zwei Personen ist.
    O Theotimus, Theotimus!
    Welche Freude, welcher Jubel, diese ewige Geburt des göttlichen Wortes zu schauen, die im Vollglanz der Heiligen (Ps 110,4) vor sich geht, sie schauend zu feiern und feiernd zu schauen."

    -


    Weiter schildert der hl. Franz v. Sales die unermessliche Glückseligkeit in der Anschauung des Hervorgehens des Heiligen Geistes - der Ewigen Liebe - aus dem ewigen gegenseitigen Liebeshauch vom Vater und vom Sohne;
    dies zu lesen im bald folgenden nächsten Auszug.

    -

  • Stufen zur VollkommenheitDatum17.04.2018 23:45
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Das Streben nach Vollkommenheit muss davon beseelt sein, das Aufbegehren gegen den Willen Gottes zu überwinden.
    Vollkommenheit - Heiligkeit - ist die Frucht der Vereinigung mit dem Willen Gottes.

    [[File:f83t353p13798n3_fLjDTMSH-thumb.jpg|left|auto]]

    Der hl. Alphons Maria v. Ligouri: (1696-1787) in "Der Wille Gottes":



    -

    "Wenn eine gläubige Seele danach strebt, Gott zu gefallen und schon hier auf Erden das wahre Glück kennenlernen will,
    dann muß sie sich in allem mit dem Willen Gottes vereinigen.
    Bedenke nun folgendes:
    Die Fehler deines bisherigen Lebens, die Schicksalsschläge und die Bitternisse haben keine andere Ursache als das Nicht-Übereinstimmen mit dem Willen Gottes.
    Von heute an binde dich mit ganzem Herzen an den göttlichen Willen, und zu allem, was dir auch zustoßen mag, sage entschieden:
    “Ja, mein Vater, so soll es geschehen, weil es Dir so gefallen hat.”
    Wenn du dich durch irgendein Ereignis betrübt fühlst, so denke daran,
    daß es von Gott verfügt worden ist, sage ohne zu zögern:
    “Gott will es so” und bleibe im Frieden.

    Ich schweige, ich öffne nicht meinen Mund, weil Du es gefügt hast, weil Du dieses Ereignis herbeigeführt hast, ich will nicht widersprechen, sondern nehme es an aus Deiner Hand.

    Auf dieses einzige Ziel müssen sich deine Gebete und Gedanken richten, darauf mußt du hinarbeiten, das mußt du unablässig von Gott erflehen: bei der Betrachtung, bei der hl. Kommunion, beim Besuch des Allerheiligsten:
    daß Er dich Seinen Willen tun lasse.
    Laß es nicht daran fehlen, das Opfer deiner selbst ohne Unterlaß zu erneuern, indem du sagst:
    “Mein Gott, da bin ich, verfüge über mich und all das Meinige nach Deinem Gutdünken.”
    Das war die fortwährende Beschäftigung der hl. Theresia:
    Oft am Tage bot sich die Heilige dem Herrn an, daß Er über sie verfüge, wie es Ihm gefallen würde."

    -


    Siehe bitte auch:
    Die Seele im Himmel

    Das beharrliche Gebet

    -

  • Quiz - Leichte Fragen zur Bibel -Datum17.04.2018 19:28
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Lieber Andreas


    Sicherlich wäre es für ein Quiz das Nicht-Benutzen von Hilfsmitteln wie Suchmaschinen angebracht.
    Freilich ist es beim Bibel-Quiz nun so wie es @benedikt angedacht hat;
    ungezwungenes Mitmachen zur Vertiefung bzw. Festigung unseres wahren Glaubens.

    Hier nun erwiese sich der strenge Massstab des Nicht-Gebrauches von Hilfsmitteln als eher hemmend beim Mitmachen.
    Gerade erst das Recherchieren in Büchern bzw. Internet führt bei Vielen zu einer vertiefteren Auseinandersetzung mit Glaubensinhalten und verhilft somit auch Zusammenhänge besser zu erkennen, die sich dann wiederum auch in den Antworten niederschlagen.

    Nehmen wir als Beispiel die 5. Frage nach der Kreuz-Inschrift "INRI";

    "Jesus von Nazareth, König der Juden" dürfte diesbezüglich Manchen gleich einfallen.
    Ohne Latein-Kenntnisse kann diese Frage freilich nicht genau beantwortet werden.
    Also "googlen" die Meisten wohl danach und finden so die lateinischen Worte

    "Iesus Nazarenus Rex Iudaeorum"

    deren hier fett untermalten Anfangsbuchstaben die Abkürzung "INRI" darstellen.
    Weiter stossen so Manche darauf, dass diese Inschrift auf Befehl von Pontius Pilatus nicht nur in Latein - der Sprache der Römer - geschrieben stand sondern wie uns im hl. Evangelium nach Johannes und Lukas überliefert ist
    auch in Griechisch und Hebräisch.

    Weiter erfahren wir aus dem hl. Evangelium, dass
    die Juden versuchten bei Pilatus zu erreichen, dass er nur schreiben sollen,
    Jesus selber habe von sich behauptet, er sei der König der Juden.
    Doch Pilatus liess es wie geschrieben mit der Bemerkung:
    "Was ich geschrieben habe, habe ich geschrieben"

    Aus dem hl. Evangelium nach Johannes (19, 19-22):
    -
    19 Pilatus ließ auch ein Schild anfertigen und oben am Kreuz befestigen; die Inschrift lautete: Jesus von Nazaret, der König der Juden.
    20 Dieses Schild lasen viele Juden, weil der Platz, wo Jesus gekreuzigt wurde, nahe bei der Stadt lag. Die Inschrift war hebräisch, lateinisch und griechisch abgefaßt.
    21 Die Hohenpriester der Juden sagten zu Pilatus: Schreib nicht: Der König der Juden, sondern daß er gesagt hat: Ich bin der König der Juden.
    22 Pilatus antwortete: Was ich geschrieben habe, habe ich geschrieben.
    -


    So ergeben einzelne "Puzzleteile" ein nun verständlicheres Gesamtbild.



    Freundliche Grüsse und Gottes Segen

  • Die GnadenDatum16.04.2018 23:06
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !

    Die Gnaden des Heiligen Geistes wollen sich ihren Weg in die Herzen oft durch äussere Ereignisse bahnen.
    Alleine der Mensch muss willens sein, an den Gnaden mitzuarbeiten.

    Dazu aus "Katholische Handpostille" vom
    Prämonstratenser-Pater Leonhard Goffiné (1648-1719):

    -

    Wie pflegt Gott diese Gnaden seines Beistandes zu verleihen?

    Wie Gott die Gnade der Sakramente an die äußern Zeichen gebunden hat, so knüpft Gott auch die wirklichen Gnaden sehr häufig an äußere Ereignisse, an freudige oder traurige Vorfälle, wodurch Gott seiner Gnade den Eingang in das Herz erleichtert und ihr entschiedeneren Einfluss auf dasselbe verschafft.
    Bald ist es die Anhörung der Predigt oder die Lesung eines Buches; bald ein Wort von einem Freund, Beichtvater, Vorgesetzten; bald ist es eine entzückende oder erschreckende Naturerscheinung, die uns Gottes Macht oder sein kommendes Gericht vor Augen stellt; bald ist es ein glücklicher Vorfall, der uns zu besonderer Dankbarkeit gegen Gott auffordert; oder es ist ein plötzlich eingetroffenes Unglück, der Verlust eines irdischen Gutes, eine lange Krankheit, ein unerwarteter Todesfall usw.


    Was hat der Mensch dem Rufe der Gnade gegenüber zu tun?

    1. Er soll diese Gnade nicht abweisen, nicht missachten, kein hartes Herz gegen sie zeigen.
    2. Er soll ihrem Rufe auch Folge leisten und selbst mitwirken.
    „Wir ermahnen euch, dass ihr nicht vergeblich die Gnade Gottes empfanget.“ (2. Kor. 6,1)

    Wenn z.B. ein Sünder die Schwere seiner Sündenlast fühlt, darunter seufzt, sie ablegen möchte, sich aber nie ernstlich entschließt, die nächste Gelegenheit zur Sünde zu meiden, zur Buße und Beichte zu greifen, weil er eine Gnade erwartet, die das alles allein vollbringen soll, ein solcher Sünder wirkt nicht mit der Gnade mit.
    Vergeblich schreibt der Arzt einem Kranken die beste Arznei vor, wenn dieser unter dem Vorwand, sie sei zu bitter, sie nicht einnehmen will.

    Sage nicht, du seist zu schwach, mitzuwirken, die Fesseln der sündigen Gewohnheit zu zerreißen.
    Aus eigener Kraft vermagst du dies allerdings nicht, wohl aber mit Gottes Beistand, den er keinem versagt, der ihn darum bittet.
    „Ich vermag alles in dem, der mich stärkt,“ schreibt der heilige Paulus. (Phil. 4,13)"

    -

    Dazu auch der hl. Augustinus:
    -

    "Gott, der dich erschaffen hat ohne dich
    macht (rettet) dich nicht selig ohne dich (ohne dein Dazutun.)"


    -

  • Quiz - Leichte Fragen zur Bibel -Datum16.04.2018 13:42
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !

    Lieber benedikt, lieber Sel, liebe Mitleser


    Bez. der Frauen am leeren Grabe:

    Während wir im hl. Evangelium nach Lukas von "Frauen" ohne Namen und Zahl hören (Lk 24,1)
    und im hl. Evangelium nach Johannes bereits vom Namen Maria Magdalena hören (Joh 20,1)
    und uns im hl. Evangelium nach Matthäus wiederum genauer von zwei namentlich genannten Frauen - Maria Magdalena und die andere Maria - berichtet wird (Mt 28,1),
    vervollständigt sich das Geschehene im hl. Evangelium nach Markus;
    hier erfahren wir, dass es sich um drei namentlich genannte Frauen
    gehandelt hat.
    Mk 16,1:
    -
    "Als der Sabbat vorüber war, kauften Maria aus Magdala, Maria, die Mutter des Jakobus, und Salome wohlriechende Öle, um damit zum Grab zu gehen und Jesus zu salben. "
    -

    Warum es Frauen waren, die als erste die Auferstehung des Herrn bezeugen konnten lesen wir in der folgenden Auslegung
    des hl. Hieronymus:
    -

    "Den Frauen wird der Befehl gegeben, den Aposteln Kunde zu bringen.
    Weil durch die Frau der Tod verkündet ward, sollte auch durch eine Frau das auferstehende Leben verkündet werden."

    -


    Freundliche Grüsse und Gottes Segen

  • Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !


    [[File:1236.jpg|left|auto]]Zum 2. Sonntag nach Ostern - Sonntag vom guten Hirten -
    aus dem Schott-Messbuch 1962:


    -

    2. Kl. – Farbe weiß

    Der heutige Sonntag wird nach seinem Evangelium «Sonntag vom guten Hirten» genannt.
    Während der vierzig Tage, die der Heiland nach seiner Auferstehung noch auf Erden weilte,
    erschien er öfter seinen Jüngern und «redete mit ihnen über das Reich Gottes» (Act. 1, 3),
    d. i. über die Einrichtung, Lehre und Heilsmittel der Kirche.

    Gerade in diesen Tagen, da er seine Kirche fester begründete, setzte er den Hirten ein,
    der seine Gläubigen bis ans Ende der Zeiten leiten sollte:
    seinen Stellvertreter auf Erden, Petrus und dessen Nachfolger.

    Sehr sinnreich wurde in Rom der Stationsgottesdienst vordem in St. Peter, am Grabe des ersten obersten Hirten, gefeiert.
    An diesem Sonntag hielt man früher dort auch die Ostersynode ab.

    Im seligen Aufblick zum guten Hirten singen wir dankbar den Introitus und schauen in der Lesung das Bild des guten Hirten Christus,
    das uns der erste Hirte der Kirche, der hl. Petrus, zeichnet.
    Was der gute Hirte im Evangelium von seiner Hirtengüte sagt,
    das haben auch wir in der Auserwählung zur hl. Taufe, in den Reichtümern unsrer Christuszugehörigkeit an uns erfahren.
    – Im Opfergang eilen wir, vertrauend, nach Leben dürstend, in die Arme des Hirten (Offert.),
    der in der hl. Wandlung auf dem Altare erscheint,
    um
    uns in der hl. Kommunion sein Leben mitzuteilen.


    -
    http://www.mariawalder-messbuch.de/as62/...sono/index.html


    Hierzu noch einige Anmerkungen:

    Wir lesen zu diesem Sonntag im
    heiligen Evangelium nach Johannes
    ( 10, 11-16 )
    unseres HERRN und GOTTES JESUS CHRISTUS:
    -
    [[File:2018-04-14-23-26-39-813944420.jpeg|left|auto]]"Ich bin der gute Hirt.

    Der gute Hirt gibt sein Leben für seine Schafe
    .
    [.....]"
    -

    Der heilige Johannes Chrysostomus hat diesbezüglich Folgendes dargelegt.
    Er sagt, dass
    nur solange wir "Schafe" sind,
    werden wir die zahlenmässig überlegenen "Wölfe" bezwingen und besiegen können !

    Warum ?

    Weil wir nur als "Schafe" den
    S c h u t z
    des Guten Hirten
    ,
    unseres HERRN und GOTTES JESUS CHRISTUS

    erfahren können.
    Nur so kann ER Seine Macht beweisen !

    Wird ein Mensch aber zu einem "reissenden Wolf",
    so wird er eben nicht mehr vom Hirten beschützt....
    denn Dieser hütet alleine "Schafe" und keine "Wölfe" !
    -

  • Ein Zeichen gegen Abtreibung setzenDatum14.04.2018 21:34
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Ja, lieber benedikt
    Es ist gar DAS grösste Verbrechen der Menscheit.
    Weltweit jährlich über 60 Millionen
    (60 000 000 ) Morde
    an ungeborenen beseelten Kindern.

    Im Nachwort zum Buch "Das Leben der heiligen Luitgard von Wittichen"
    schreibt Dr. med Gottfried Herztka:
    -
    „Man darf in den Werkplan und in die Werkstatt Gottes, welche der MUTTERSCHOSS ist, grundsätzlich nicht eingreifen.
    Das war den Leuten früher selbstverständlich.
    Der Fluch unserer Tage, das Gegenteil zu lehren, ist eine Herausforderung an den Himmel und wird zur gegebenen Zeit die richtige Antwort erhalten.
    Ich bin überzeugt , dass spätere Generationen über diese Dinge nicht anders urteilen werden als über die Juden- und Krankenmorde der Hitlerzeit“.

    -

    Die Unantastbarkeit des menschlichen Lebens vom Augenblick der Empfängnis
    Unantastbarkeit des menschlichen Lebens vom Augenblick der Empfängnis

    wird heute auf teuflische Art und Weise "relativiert"....dazu eine Abhandlung von Prof. Würmeling:
    Unantastbarkeit des menschlichen Lebens vom Augenblick der Empfängnis (6)

    -

    Freundliche Grüsse und Gottes Segen

  • Quiz - Leichte Fragen zur Bibel -Datum14.04.2018 21:09
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Ja, liebe scampolo,
    in der Bundeslade wurden die Gesetzestafeln aufbewahrt.

    Bevor @benedikt die zweite Frage stellt, noch einige Anmerkungen hierzu:

    Wenn schon die Bundeslade
    - das geschriebene, keine Gnade und Erlösung schenkende Gesetz beinhaltend -
    derart mit Kostbarkeiten versehen worden und ehrfurchtsvoll behandelt worden
    ist.....
    wie unermesslich ehrfurchtsvoller muss denn der
    hochheiligen,
    mit Leib und Blut, mit Seele und mit Gottheit,
    Gegenwart
    unseres
    -Erlösung und Gnade schenkenden -
    Herrn und Gottes Jesus Christus,

    im Tabernakel

    begegnet werden.

    Und doch....
    wie ehrfurchtslos ist doch heute oft das Verhalten vor dem Tabernakel.....

    der Tabernakel mit dem Allerheiligsten wird gar nicht selten "in Nischen" versteckt
    oder
    das Allerheiligste wird in unansehnlich "Kunst"-Tabernakeln
    in schmuckloser Kälte aufbewahrt.

    Das Werk
    - "Die Nachfolge Christi"- von Thomas v. Kempen
    ist neben der Heiligen Schrift
    die meistverkaufte Schrift innerhalb der Heiligen Mutter Kirche....
    Anschliessend wunderschöne, sehr tiefsinnige Worte über die
    unermessliche
    Kostbarkeit des allerheiligsten Altarsakramentes:

    -

    "[....]
    Es besteht eben doch ein
    grosser Unterschied
    zwischen der Bundeslade mit ihren heiligen Gottesgaben
    und
    Deinem allerreinsten Leibe mit Seinen unaussprechlichen wirkenden Kräften,
    zwischen jenen gesetzlichen Opfern, den Sinnbildern des Kommenden,
    und
    dem wahren Opfer Deines Leibes, worin alle früheren Opfer ihre Erfüllung finden.

    Wenn man nun damals vor der Lade des Bundes so andächtig war
    und sich im göttlichen Lobe nicht genug tun konnte,
    welche Ehrerbietung und Andacht müssten ich und das ganze christliche Volk aufbringen
    vor Christus im Sakramente und beim Empfange Seines allerheiligsten Leibes"

    [....]

    -
    Das Alte Testament die V e r h e i s s u n g
    des kommenden Messias - unseres Herrn und Gottes Jesus Christus -durch die Patriarchen und Propheten

    Das Neue Testament ist die E r f ü l l u n g
    des Alten Testamentes, der Verheissungen.

    Der Geist Gottes weht im Alten Testament ohne sich ganz auszugiessen !
    Die Offenbarung der Allerheiligsten Dreifaltigkeit, Gottes geschah im Alten Testamen stufenweise und nicht in ihrer ganzen Fülle !

    ERST durch die Menschwerdung des Einzig geborenen
    - des Eingeborenen -
    SOHNES GOTTES JESUS CHRISTUS haben sich denn die Prophezeiungen des Alten Testamentes

    e r f ü l l t!

    Durch, mit und in JESUS CHRISTUS ist
    die Fülle der Zeit angebrochen !

    Das Alte Testament war denn auch ein "Vorspiel".....
    ein Vorläufiges...es brachte das Gesetz!
    Dieses aber wurde wiederum zum Ankläger !

    Durch, mit und in JESUS CHRISTUS
    - dem Mensch gewordenen eingeborenen SOHN GOTTES, der SELBSTOFFENBARUNG der allerheiligsten Dreifaltigkeit, Gottes zur Sühne der Sünden der Welt -
    hat die Gnade das Gesetz
    e r f ü l l t
    und unser HERR und GOTT JESUS CHRISTUS ist denn auch unser Fürsprecher !

    ( nicht Ankläger !)


    Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes:


    Joh 1,14
    Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt und wir haben seine Herrlichkeit gesehen, die Herrlichkeit des einzigen Sohnes vom Vater,
    voll Gnade und Wahrheit.
    Joh 1,15
    Johannes legte Zeugnis für ihn ab und rief: Dieser war es, über den ich gesagt habe: Er, der nach mir kommt, ist mir voraus, weil er vor mir war.
    Joh 1,16
    Aus seiner Fülle haben wir alle empfangen,
    Gnade über Gnade.

    Joh 1,17
    Denn das Gesetz wurde durch Mose gegeben,
    die Gnade und die Wahrheit kamen durch Jesus Christus.
    Joh 1,18
    Niemand hat Gott je gesehen.
    Der Einzige, der Gott ist und am Herzen des Vaters ruht, er hat Kunde gebracht.
    -

    Ebenso klar drückt es der heilige Paulus aus:

    -

    Röm 7,6
    Jetzt aber sind wir frei geworden von dem Gesetz, an das wir gebunden waren, wir sind tot für das Gesetz und dienen in der neuen Wirklichkeit des Geistes,
    nicht mehr in der alten des Buchstabens.

    -

    Unser HERR und GOTT JESUS CHRISTUS spricht denn auch mit neuer Autorität !

    ER spricht denn auch ...

    " Ihr habt gehört, dass zu den Alten gesagt wurde.....
    ICH ABER sage euch...."

    Alleine in der dogmatisch festgelegten unfehlbaren Lehre der Heiligen Mutter Kirche als dem mystischen Leib Christi will der Heilige Geist gehört werden....nirgendwo anders !




    Freundliche Grüsse und Gottes Segen

  • Wer ist ein Christ? - Wer nicht? Datum14.04.2018 14:34
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Lieber Sel

    Vielen Dank für das Posten der Fortsetzung des Artikels.
    Sehr schön lesen wir aus dem Geschriebeben heraus, dass die Absolutheit der Ewigen Wahrheit Jesus Christus alleine ein "Ja" oder ein "Nein" zu Ihm fordert;
    ein "Jein" ist ebensowenig möglich wie ein "Ja, aber...." im Sinne der Ablehnung Seines mystischen Leibes, der Heiligen Mutter Kirche.


    Die Bezeichnung "christlich" ist heute oft nur noch Makulatur.
    Es erstaunt denn auch nicht mehr, dass fast nur noch von sog. "christlichen Werten"
    ( "Werte" gibt es eigentlich auf der Bank ) die Rede ist, die problemlos auch in "humanistisch" freigeistiger "Übersetzung" vernehmbar sind.

    Wohin es führt, wenn "christlich" lediglich noch buchstäblich das Papier zieren, ohne auch nur ansatzweise das wahre Wesen vom Christsein zu repräsentieren, wird gleichsam täglich vor Augen geführt.

    Pater Bernward Deneke von der Petrus-Bruderschaft
    hat an die wahre tiefe Bedeutung von "christlich" erinnert, die Welten vom "zeitgemäss" kolportierten "Weltverbesserungs-Sozialarbeitertum" entfernt ist:




    -

    "Christlich

    Ein Wort, so allgemein, daß es alles oder nichts bedeuten kann.
    Es läßt sich ohne Mühe auswechseln.
    Rühmt man z.B. das »christliche Verhalten« einer Person, ihre Hilfsbereitschaft, Ehrlichkeit, Friedlichkeit, so könnte man stattdessen ebenso gut ihre "Menschlichkeit" rühmen.
    Beruft sich ein Politiker auf »christliche Werte«,
    dann spricht er fast immer von humanistischen Werten.

    Was also ist »christlich«?
    Zuallererst ein konkreter Glaubensinhalt.
    »Jesus ist der Christus, der Sohn Gottes, der Erlöser«, bringt das frühchristliche Kurzcredo das unterscheidend Christliche auf den Punkt.
    Erst von hier aus kann dann auch ein Verhalten »christlich« genannt werden, insofern es sich nämlich aus dem Glauben ergibt und den Lehren Jesu Christi entspricht.

    Außerdem weist das Wort »christlich« noch über sich hinaus:
    Der, nach dem die Christen benannt werden, hat ja eine Kirche gegründet und lebt in ihr fort. Wer »christlich« sagt, müßte also konsequenterweise auch »kirchlich« sagen.

    Jedenfalls ist es an der Zeit, daß wenigstens Christen das Wort »christlich« wieder in seiner wahren Bedeutung verwenden."

    -


    An dieser Stelle sei passend einmal mehr daran erinnert,
    dass im Himmel ausschliesslich Katholiken sein können.

    Bedenken wir:
    Niemand wird in die ewige Glückseligkeit eingehen können, der nicht zur
    Gemeinschaft der Heiligen gehört, die alleine innerhalb der Heiligen Mutter Kirche besteht.
    Zu ihr gehören:

    1) die Gläubigen auf Erden; die streitende Kirche
    2) die Seelen im Fegefeuer; die leidende Kirche
    3) und die Heiligen im Himmel; die triumphierende Kirche

    In der Gemeinschaft der Heiligen sind alle durch das geheimnisvolle Band der heiligmachenden Gnade miteinander verbunden.
    Wir verehren die Heiligen und rufen sie an. Sie aber helfen uns durch ihre Fürbitte bei Gott.
    Wir helfen den Armen Seelen durch unser Gebet und andere gute Werke, durch Ablässe
    und besonders durch das heilige Messopfer helfen.

    Im Himmel sind somit keine Juden, Moslems, Hindu, Buddhisten etc.....
    sondern alleine Katholiken !
    Selbstredend können auch Angehörige oben genannter Gruppierungen das Seelenheil erlangen,
    sofern sie in der Gnade Christi verstorben sind....
    also gewesene Angehörige !
    Im Fegefeuer werden sie denn auch von all ihren früheren falschen Gesinnungen geläutert.....
    bis sie als katholische Brüder und Schwestern in die Gemeinschaft der Heiligen der triumphierenden Kirche eingehen werden.
    Die Gemeinschaft der Heiligen der triumphierenden Kirche kennt keine "Toleranz " !!!!

    Sehr eindrücklich umschrieben in einem Artikel bei der leider nicht mehr aktiven islamkritischen Seite "deislam.worldpress" :
    -

    "Im Himmel gibt es keine Mohammedaner

    Im Himmel gibt es nur CHRISTEN, Menschen und Engel,
    die JESUS CHRISTUS voll und ganz angenommen haben als HERR und GOTT,
    als (für ewig) MENSCH gewordener, dabei aber auch GOTT gebliebener, SOHN GOTTES.

    Selbstverständlich gibt es auch GEWESENE Muslime im Himmel; aber Einlass in den Himmel finden sie nicht, wenn sie und solange sie an ihrem Irrglauben, an ihrem anti-christlichen “Glauben” festhalten. Zeit zur Bekehrung haben sie in diesem irdischen Leben.
    Und falls sie es wegen unüberwindlicher Unwissenheit nicht geschafft haben, vor ihrem Tod
    CHRISTUS als ihren GÖTTLICHEN RETTER und ERLÖSER anzunehmen
    und sich zu ihm zu bekennen, werden sie, falls sie im übrigen GUTEN WILLENS waren und nach ihrem (besten) Wissen und Gewissen einigermaßen “gottesfürchtig” gelebt haben,
    sich im PURGATORIUM, im Reinigungsort, vollends zum christlichen CHRISTUS bekehren müssen.
    Dasselbe gilt natürlich auch für alle übrigen Nicht-Christen:
    für die Juden, die Buddhisten, die Hindus, usf.; denn sie alle LEUGNEN Christus,
    DEN, dem ALLE MACHT und HERRSCHAFT gegeben ist im Himmel (und auf Erden).

    Im Himmel gibt es im übrigen nur katholische Christen.
    Alles Nicht-Katholische wird (für die Geretteten) im “Fegfeuer” abgestreift und zurückgelassen!
    Denn alles Unkatholische wird der GANZEN (GÖTTLICHEN) Wahrheit nicht gerecht,
    leidet an Mängeln, an Unvollkommenheit, an Widerstand gegen GOTTES WILLEN.

    Im Himmel gibt es nur EINE Religion, nur EIN Bekenntnis, nur EINE Gemeinschaft:
    die KIRCHE
    CHRISTI, die ECCLESIA DEI, das REICH DER (AUS-)ERWÄHLTEN.


    -

    Genau dies
    - hier gleichsam in leicht verständlicher und unmissverständlicher Kompaktheit dargelegt -
    ist auch die traditionsverbundene Lehre der Kirche.
    Alles Andere diesem Widersprechende ist menschengedacht und -gemacht !

    Noch einmal aus "deislam":
    -

    Jesus Christus ist nicht jüdisch ; Er ist nicht islamisch;
    Er ist christlich, und zwar katholisch, römisch-katholisch.
    Er ist also auch nicht “orthodox” (nicht griechisch-orthodox und nicht russisch-orthodox,
    nicht byzantinisch-orthodox, nicht koptisch-orthodox)
    soweit sich “orthodox” von römisch-katholisch abgrenzt.
    Er ist nicht Waldenser, nicht Hussit; Er ist nicht “evangelisch”, nicht “anglikanisch”, also nicht lutheranisch, nicht zwinglianisch, nicht calvinistisch, nicht methodistisch, nicht bresbyteranisch; Er ist nicht Quäker und nicht Mormon und nicht Zeuge Jehovas;
    Er ist KATHOLISCH;
    Er ist der ALLE WAHRHEIT UMFASSENDE UND ALLEN IRRTUM AUSSCHLIESSENDE.

    Jesus Christus ist der Begründer,
    der Stifter
    der EINEN, HEILIGEN, KATHOLISCHEN UND APOSTOLISCHEN Kirche
    .

    Der von IHM gesandte HEILIGE GEIST ist der Baumeister,
    der Vollender und Bewahrer dieser mit der Fülle der Heilsmittel ausgestatteten heiligen Kirche und Kirche der Heiligen.
    Christus identifiziert sich ganz nur mit ihr".

    -

    https://deislam.wordpress.com/category/k...ch-katholische/



    Siehe bitte auch:
    Die Ewige Wahrheit Jesus Christus (2)

    Frage nach der Kindschaft Gottes





    Freundliche Grüsse und Gottes Segen

  • Wohin steuert Papst Franziskus ?Datum14.04.2018 14:01
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Liebe Kleine Seele

    Ein Papst kann nicht nur einer "für die "kleinen Leute" oder für "das Volk" sein....
    die Gemeinschaft der Heiligen ist nicht sozio-politisch gefärbt und die Glaubensverkündigung ist auch nicht von "demokratischen" innerkirchlichen "Mehrheiten" abhängig.


    Freundliche Grüsse und Gottes Segen

  • Wohin steuert Papst Franziskus ?Datum14.04.2018 13:37
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Liebe Kleine Seele

    Du hast Deine Beiträge im Thema "Donald Trump" gepostet.
    Ich denke, hier sind sie nicht passend.
    Ich werde sie denn ins Thema "Wohin steuert Papst Franziskus?" verschieben.


    Freundliche Grüsse und Gottes Segen

  • Wohin steuert Papst Franziskus ?Datum14.04.2018 12:56
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Liebe Kleine Seele

    Auf welchen Beitrag beziehst Du Dich ?
    Kann es sein, dass Du Dich beim Thema geirrt hast ?


    Wir sind hier ein traditionsverbunden katholisches Forum und sehen denn auch mit Sorge auf die Aktivitäten von Papst Franziskus, die je länger je mehr die katholische Identität gefährden.
    Dies auch in respektvollem Ton auszusprechen ist kein Vergehen.

    Freundliche Grüsse und Gottes Segen

  • Quiz - Leichte Fragen zur Bibel -Datum14.04.2018 12:40
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Chrustus !


    Lieber benedikt

    Das ist eine gute Idee mit den Fragen zur Heiligen Schrift.

    Ich denke, dass dieser Thread denn auch besser im Kapitel "Fragen und Antworten" unter dem Thema "Schon gewusst?" aufgehoben ist.
    Hierhin habe ich ihn auch verschoben.


    Freundliche Grüsse und Gottes Segen

  • Wer ist ein Christ? - Wer nicht? Datum13.04.2018 23:44
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Lieber benedikt

    Das hast Du wieder sehr schön dargelegt.

    [[File:2008.05.08._-_Bernhard_v_Clairuvaux_Vera_Effigies_-_003-1024x768.jpg|left|auto]]Der heilige Bernhard von Clairvaux (1090-1153) nennt denn auch für das Streben nach Vollkommenheit vier aufsteigende Grade der Liebe.


    Nach der immer noch dem Ego schmeichelnden fleischlichen Liebe und der aufgrund des Verlangens nach der Göttlichen "Wertschätzung" unvollkommenen knechtlichen Liebe folgt der dritte Grad, die kindliche Liebe.
    Er nennt sie denn auch eine"reine, echte und GOTT angenehme Liebe".
    Aus einem anderen Thread:
    -

    "3.

    Die kindliche Liebe

    ist jene Liebe, die denn auch im Grunde genommen jeder Mensch auf seinem Glaubensweg erreichen kann und soll.
    Es ist jene Liebe, die alleine GOTT gefallen will und entspringt spontan aus dem Herzen."

    -

    Nach diesem bereits hohen Grad der Liebe
    folgt dann noch die vollkommenste,
    die mystische Liebe.

    Detailliertes zu den vier Liebes-Graden siehe bitte hier:
    Stufen zur Vollkommenheit


    Freundliche Grüsse und Gottes Segen

  • Wer ist ein Christ? - Wer nicht? Datum12.04.2018 23:25
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Lieber Sel

    Vielen Dank für das Posten dieser gut katholischen Katechese.
    Als diese unterstreichenden Einschub nachfolgend einige Auszüge
    aus dem Hirtenbrief von Erzbischof Haas aus dem Jahre 2013:

    -

    Durch Taufe und Firmung sind wir
    dazu berufen, uns selbst und unsere Mitmenschen in Liebe zu heiligen.
    Durch Taufe und Firmung sind wir
    dazu beauftragt, für unseren Glauben Zeugnis abzulegen.
    Durch Taufe und Firmung sind wir
    dazu verpflichtet, jedem Rede und Antwort zu stehen, der nach der Hoffnung fragt, die uns hält und bewegt.
    Als solchen, die durch die Taufe
    zu Kindern Gottes und Gliedern der Kirche Christi geworden sind
    und die durch die Firmung
    zum Handeln aus Glauben befähigt wurden, steht es uns an und steht es uns auch zu, den wahren Glauben mutig und treu zu bekennen.
    Da aber stellt sich sofort die Frage für jeden einzelnen:
    Was habe ich aus meinem Getauft- und Gefirmtsein gemacht?
    Bin ich vielleicht auf die breite Strasse der bequemen Anpassung an den Zeitgeist gelangt?
    Habe ich mitunter den Weg feiger Zurückhaltung gewählt?
    Bin ich gar auf den Pfad der praktischen Verleugnung oder des blanken Verrates unseres Glaubens eingeschwenkt?
    Befragen wir uns also durchaus schonungslos und
    geben wir darauf eine ehrliche Antwort!
    [....]
    Glaube - was ist das?
    Im Hebräerbrief lesen wir:
    “Glaube aber ist: Feststehen in dem, was man erhofft, Überzeugtsein von Dingen, die man nicht sieht.”
    Diese Feststellung verweist uns auf die Übernatürlichkeit unseres Glaubens, der eine
    Antwort des Menschen auf Gottes Anruf ist.
    Die Initiative geht von Gott aus.
    Gott ermöglicht den Glauben an ihn durch seine Gnade.
    Der Glaube setzt die Gnade voraus, so wie die Gnade die Natur voraussetzt.
    Der Glaube ist für jeden eine persönliche Bindung an Gott und zugleich - weil Gott vollkommen
    glaubwürdig ist - eine freie Zustimmung zu der von Gott geoffenbarten Heilswahrheit.
    “Als persönliche Bindung an Gott und Zustimmung zu der von ihm geoffenbarten Wahrheit unter-
    scheidet sich der christliche Glaube von dem Glauben, den man einem Menschen schenkt.
    Sich ganz Gott anheimzugeben und das, was er sagt, absolut zu glauben, ist richtig und gut.
    Nichtig und falsch wäre es hingegen, einem Geschöpf einen solchen Glauben zu schenken.(Katechismus)"
    An Gott glauben, heisst konkret:
    an Jesus Christus glauben, an den menschgewordenen Sohn
    Gottes, an das Ewige Wort, das Fleisch angenommen hat.

    Wir glauben an den und glauben dem, von dem es im Johannesevangelium heisst:
    “Niemand hat Gott je gesehen.
    Der Einzige, der Gott ist und am Herzen des Vaters ruht, er hat Kunde gebracht.”
    Um an Jesus Christus glauben zu können und um ihm vollen Glauben zu schenken, brauchen wir den Heiligen Geist.
    Er ist die Gabe Gottes überhaupt, die Liebesgabe in Person, welche uns die Begabung schenkt, glauben zu können und glauben zu wollen.
    Kurzum: der Glaube ist eine Gnade.
    [....]
    Seid dankbar - für das Geschenk des wahren Glaubens!
    Wir haben es bereits angetönt:
    Nach unserem christlichen Verständnis ist der Glaube einerseits etwas höchst Subjektives und andererseits etwas höchst Objektives.
    Subjektiv ist der Glaube deswegen, weil er unsere freiwillige persönliche Zustimmung verlangt und unseren persönlichen Gehorsam erfordert.
    Objektiv ist der Glaube deshalb, weil sein Inhalt nicht beliebig,
    sondern durch Gottes Offenbarung vorgegeben ist.

    Es bedarf also der zuvorkommenden und helfenden Gnade Gottes und des inneren Beistands des Heiligen Geistes, damit wir in einem Akt subjektiv und objektiv glauben.
    Durch Gottes liebende Zuwendung wird unser Herz dazu bewegt, dass wir uns Gott zuwenden.
    Die Augen unseres Geistes werden so geöffnet für jene Welt, die der leiblichen Augen verborgen ist. Die Augen des Leibes beginnen dann aber ihrerseits, neu auf die sichtbare Welt zu blicken und dahinter den unsichtbaren Gott zu entdecken.
    Wenn wir derart glauben, dann wirken eben Verstand und Wille des Menschen mit der göttlichen Gnade zusammen.
    Der heilige Thomas von Aquin drückt dies mit folgenden Worten aus:
    “Glauben ist ein Akt des Verstandes, der auf Geheiß des von Gott durch die Gnade bewegten Willens der göttlichen Wahrheit zustimmt.”
    Der Glaube ist ein zutiefst menschlicher Vollzug und hinsichtlich seiner Grundlage eine zuinnerst göttliche Zuwendung.
    [....]
    Im Schosse der hierarchisch gegliederten Kirche,
    welcher vom Herrn selbst die Aufgabe anvertraut ist, das Glaubensgut zu hüten und zu bezeugen,
    ist das Credo - unser Glaubensbekenntnis - gleichsam wie eine vitale Pflanze erwachsen,
    die nie altert und nie welkt.
    Es gibt daher niemals ein veraltetes oder gar abgestorbenes Credo.
    Die Kirche behält im Lauf ihrer Geschichte alle authentischen Glaubensaussagen gegenwärtig
    und erhält sie lebendig - bildlich gesprochen: einer Blütenknospe gleich,
    die sich immer mehr öffnet, aber keines ihrer Blütenblätter je verliert.
    Dieses unser katholisches Verständnis des inhaltlich vorgegebenen und damit
    zu allen Zeiten und an allen Orten verbindlichen Glaubens verpflichtet uns,
    die Fülle und Kraft und Schönheit der Glaubenslehre unverkürzt und unbeschädigt beizubehalten und darzulegen
    ."

    -


    Freundliche Grüsse und Gottes Segen

  • Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Liebe Hemma

    Vielen Dank für das Posten dieser erbaulichen Predigt.

    Dazu passend:
    Im Jahre 1914 hat
    Hw Franz Spirago
    im "Katholischen Volkskatechismus"
    das apostolische Glaubensbekenntnis
    (Anmerkung: Das "apostolische Glaubensbekenntnis" ist die kürzere Fassung des "grossen nizäischen Glaubensbekenntnisses";
    dieses wird weiterhin in der Alten Messe gebetet
    )
    näher erläutert und aufgezeigt,
    dass seine Unterteilung in 12 Artikel der Verkündigung der Wahrheiten durch die 12 hl. Apostel entspricht. Im Detail:
    -

    "Das apostolische Glaubensbekenntnis wird gewöhnlich in
    drei Hauptteile
    und ausserdem in 12 Artikel zerlegt.

    Der erste Hauptteil handelt
    von Gott dem Vater und von der Schöpfung,
    der zweite
    von Gott dem Sohne und von unserer Erlösung,
    der dritte
    von Gott dem Heiligen Geiste und von unserer Heiligung.

    Im apostolischen Glaubensbekenntnis sind die Gedanken gut geordnet.
    An der Spitze des apostolischen Glaubensbekenntnisses steht
    der Glaube an Gott,
    der die Grundlage aller Religionswahrheiten ist.
    Gott wird Vater genannt,
    um auf die Lehre von der hl. Dreifaltigkeit hinzuweisen.
    Durch das Wort „der Allmächtige“ (= Allbelebende, Allherrscher) wir hingewiesen
    auf die Eigenschaften Gottes,
    durch das Wort „Schöpfer
    auf Gottes Werke (1. Gl. Art.).

    Darauf wird
    Jesus Christus erwähnt,
    der die in der Schöpfung durch die Sünde gestörte Ordnung als Erlöser wieder gutgemacht hat.

    Es wird gesagt, was er mit Bezeichnung auf die Gottheit ist,
    nämlich der Eingeborene Sohn Gottes, und was er mit Beziehung auf die Menschheit ist, nämlich unser Herr (2. gl. Art.)
    Jetzt folgt die Geschichte der Erlösung (3. – 7. Gl. Art.).

    Dann wir der
    Heilige Geist erwähnt, der uns die vom Erlöser erworbenen Gnaden mitteilt (9. Gl.. Art.)
    und das Wirken des Hl. Geistes,
    nämlich die Ausbreitung der Kirche (9. Gl. Art.),
    die geistige Auferstehung des Menschen durch die Sündenvergebung (10. Gl. Art.) und die
    leibliche Auferstehung (11. Gl. Art.).
    Endlich wird abgeschlossen mit dem Endziel der Schöpfung.
    Erlösung und Heiligung durch Bekenntnis des Ewigen Lebens (12. Gl. Art.).

    Durch Zerlegung des apostolischen Glaubensbekenntnis in
    12 Artikel soll angedeutet werden,
    dass es dieselben Wahrheiten enthält die die 12 hl. Apostel gepredigt haben.


    Artikel, d. i. Glieder eines Ganzen.
    Sie heißen so wegen ihres unzertrennlichen Zusammenhanges.
    Wie die Finger der Hand wieder gegliedert sind,
    so auch die drei Hauptteile des apostolischen Glaubensbekenntnisses.
    Aus einer Kette darf kein einziges Glied herausgenommen werden,
    ohne dass die Kette zerreißt;
    ebenso ist es beim apostolischen Glaubensbekenntnis:
    Kein einziger Artikel darf wegfallen, ohne dass der Glaube zerstört wird.
    – Wir finden im Alten Testament folgende Vorbilder der 12 Artikel:
    Der Hohepriester trug ein Brustblatt mir 12 Edelsteinen, die die Aufschrift trugen:
    LICHT UND WAHRHEIT (3. Mos. 8, 8).
    12 Schaubrote lagen auf den goldenen Tische beim Eintritte ins heilige ZELT (3. Mos. 24, 6).
    Ein Altar mit 12 Steinen wurde errichtet beim Eingang ins gelobte Land (5. Mos. 27, 5).
    Die Glaubensartikel sind wirklich Edelsteine, die Licht und Wahrheit verbreiten,
    und die wir in der Brust tragen, d.h. glauben sollen;
    sie sind geistige Nahrung, die uns beim Eintritte in die Kirche,
    d.h. bei der Taufe dargeboten wird;

    sie machen unser Herz zu einem Altare,

    worauf dann Gebete und Gute Werke Gott dargebracht werden.

    „Jeder Christ soll das apostolische Glaubensbekenntnis
    auswendig wissen und öfters beten"

    -

    Freundliche Grüsse und Gottes Segen

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