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  • Religion und WahrheitDatumGestern 23:56
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Karholischer Christ sein, welch ein Trost, welch eine Freude !

    Aus:
    "Belehrungen über die alleinseligmachende Religion und Kirche, die Schranken der christlichen Duldung, und das Nichtgenügen eines nur ehrlichen Wandels zur Erlangung der ewigen Seligkeit:
    Als Warnung vor den gemischten Ehen, in Bezug auf die apostolischen Schreiben Sr. Heiligkeit Gregor XVI. Hierüber an die Erzbischöfe und Bischöfe in Bayern

    Mainz, 1835:
    -

    [....]
    Ich bin ein katholischer Christ!
    o liebenswürdigster Gedanke!
    ich befinde mich in jener Kirche, welcher der Erlöser bis an das Ende der Zeiten seinen Beistand und den Beistand des Geistes der Wahrheit, der sie nie verlassen wird, versprochen, welche der Apostel Paulus die Säule und Grundfeste der Wahrheit genannt (2 Tim. 3, 15.), und von welcher uns Christus selbst verspricht, daß sie die Pforten der Hölle nicht überwältigen würden (Matth. 16, 18.).
    Immer war daher unsere Kirche einstimmig in ihrer lehre, und nie hat sie die alte Lehre der Apostel verlassen.
    Dies ist unser Trost, unsere Freude, daß wir noch so glauben, wie man zu Jesu und der Apostel Zeiten geglaubt hat.
    Dieselben sieben heiligen Sakramente, wie sie Jesus, unser Heiland, einsetzte, gebrauchen wir katholische Christen noch immer zur Erlangung der ewigen Seligkeit.
    [....]

    -

  • Gegenwart ChristiDatum13.10.2018 21:48
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !


    [[File:f11t10p13845n7_chFOyrQq-thumb.jpg|left|auto]]


    Aus "Nachfolge Christi" von Thomas v. Kempen (1380-1471):




    [....]
    [[File:f11t10p13910n4_sdhmgSjJ.jpeg|left|auto]]
    "Hier aber, in dem heiligsten Sakramente des Altars, bist Du, o Jesus Christus, als Mensch und als Gott zugegen, hier empfängt man immer reichliche Frucht des Heiles, so oft man Dich würdig und mit Andacht empfängt.


    Zu diesem Geheimnis aber zieht uns kein Leichtsinn, keine Neugierde und keine Sinnlichkeit, sondern ein fester Glaube, andächtige Hoffnung und aufrichtige Liebe.

    O Gott, Du unsichtbarer Schöpfer der Welt, wie wunderbar handelst Du mit uns?
    [[File:f11t10p13910n3_jrhXWTlv.jpg|left|auto]]
    Wie liebreich und gnädig verfährst Du mit Deinen Auserwählten, denen Du Dich Selbst in dem heiligsten Altarssakramente als eine Seelenspeise zu genießen gibst?


    Dieses Geheimnis übersteigt allen Verstand, es zieht die Herzen der Andächtigen besonders an und entzündet in ihnen die Liebe.

    Denn diese wahren Gläubigen, welche beständig an der Besserung ihres Lebens arbeiten, erhalten durch den Genuss dieses heiligsten Sakramentes oft die Gnade einer inbrünstigen Andacht und die Liebe zur Tugend."
    [....]

    -

    [[File:images (14).jpeg|none|auto]][[File:Download (11).jpeg|none|auto]]


    -

  • Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Hw Pater Deneke FSSP
    im "Informationsblatt August/September 2015" der Petrus-Bruderschaft mit einem segensreichen Artikel zur Thematik "Was ist der Mensch ?"
    -

    [....]
    "Wie nebulös in solchen Zusammenhängen die Begriffe „christlich“, „Werte“ und „Menschenbild“ sind, darüber braucht nicht viel gesagt zu werden.
    Die Tatsachen zeigen, daß sie jeder in einem ihm genehmen Sinne verstehen kann.
    Daher ist es wichtig, nach der tatsächlichen Bedeutung dieser Worte zu fragen.
    Die „Werte“ lassen wir hier außer Acht; sie entstammen nicht dem Glaubensvokabular, sondern einer bestimmten Philosophie und sind keineswegs unproblematisch, oft sogar ausgesprochen zwielichtig.

    Das „christliche Menschenbild“ hingegen ist schon auf den ersten Seiten der Bibel beurkundet und grundgelegt (Gen 1-3), um dann mit fortschreitender Offenbarung in alle Dimensionen – in die Höhe, Weite und Tiefe – zu wachsen.
    Daß der Mensch Mensch Geschöpf Gottes ist, geschaffen nach Seinem Bild und Gleichnis und erfüllt mit dem Odem göttlichen Lebens;
    daß er mit der Aufgabe betraut wurde, sich die Erde zu unterwerfen, also die Stellung eines Sachwalters Gottes inmitten der Schöpfung einzunehmen;
    daß das männliche und das weibliche Geschlecht aufeinander hingeordnet und zur Mitwirkung am Schöpfungswerk bestimmt sind;
    daß die Stammeltern das göttliche Gebot übertreten und damit die ursprüngliche Gerechtigkeit für sich selbst und für ihre Nachkommen verloren haben;
    daß aber Gott, der den Menschen in seiner Würde so wunderbar erschaffen hatte, ihn durch den menschgewordenen Sohn noch wunderbarer erneuert hat
    (vgl. das Offertoriumsgebet zur Vermischung von Wasser und Wein);
    daß wir somit gnadenhaft zur Gotteskindschaft in der Teilhabe an Seiner Natur erhoben worden und zur ewigen Seligkeit in der Anschauung des dreifaltigen Gottes berufen sind:
    Alles das gehört unbedingt zu dem oft vorschnell beschworenen, aber nur selten ausreichend bedachten „christlichen Menschenbild“.

    Die Folgerung aus alledem:
    Der Mensch ist nicht nur– wie jedes Lebewesen – beseelt,
    sondern geistig
    .
    Anders ausgedrückt:
    Seine Seele wirkt sich nicht bloß als vitales Prinzip aus, das den Leib formiert, die vegetativen und sinnenhaften Vorgänge reguliert und koordiniert.
    Vielmehr ist sie eine immaterielle Realität, die als Bleibendes zugleich in, hinter und über den wechselnden Lebensäußerungen des Menschen steht und ihn zu den höheren Tätigkeiten des Erkennens und des freien Wollens befähigt.
    Entgegen der verbreiteten „Dreiteilung“ des Menschen in Leib, Seele und Geist ist also zu betonen, daß die Seele selbst geistig ist.
    Weil sie über die vergängliche Materie hinaus- und in die Sphäre des Unvergänglichen hinaufragt;
    weil sie ewige Wahrheiten erkennen und liebend bejahen kann; und weil sie als unstoffliche Wirklichkeit unzerstörbar ist, deshalb muß sie unsterblich sein.

    Weit entfernt davon, abstrakt und ver- allgemeinernd zu sein, wird die christliche Schau vom Menschen ihm auch als Einzelwesen gerecht, indem sie ihn als „Person“ beschreibt, als „individuelle Substanz einer vernunftbegabten Natur“, wie Boëthius (+ ca. 525 n. Chr.) klassisch definierte.
    Jeder Mensch ist demnach ein einzigartiges Geschöpf, das in seiner persönlichen Unaustauschbarkeit vor dem dreipersönlichen Gott steht und durch Gnade in eine persönliche, übernatürliche Beziehung zu den drei göttlichen Personen treten kann.


    Damit beginnt schon hier auf Erden das ewige Leben, das ja nichts anderes als die liebende Erkenntnis des Vaters und Seines Sohnes (vgl. Joh 17,3) im Heiligen Geist ist.
    Gewiß unterschlägt diese hohe Auffassung vom Menschen nicht die Sphäre der Sinnlichkeit und Leidenschaftlichkeit, die, im ursprünglichen Zustand harmonisch mit den höheren Kräften zusammenklingend, im unerlösten Zustand so oft von Dissonanzen durchtönt ist.
    Auch verschweigt sie nicht das Potential an Ignoranz und Rebellion, mit dem unser Geist zu ringen hat.
    Dennoch dürfen wir den Akzent dankbar auf die Pracht und Herrlichkeit legen, mit welcher der Herr uns gekrönt hat (vgl. Ps 8,7).
    Somit baut die gläubige Sicht auf der Menschennatur auf, wie sie uns die Philosophie zeigt, um dann aber weit über sie hinauszuführen in die Höhen, Weiten und Tiefen des göttlichen Lebens, an dem wir teilhaben sollen.
    Wer sich daher auf das „christliche Menschenbild“ beruft, der sollte von der hier angedeuteten Gesamtschau durchdrungen sein.
    Sonst bleiben seine Worte hohl, kraft- und nutzlos."
    [....]

    -

    Bez der Geist-Seele siehe bitte auch hier:

    Die Geistseele (Mensch); die sensitive "Seele" (Tier); die vegetative "Seele" (Pflanze)

    -

  • Die kostbare ZeitDatum12.10.2018 23:50
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !

    Hw Lorenzo Scupoli in "Der geistliche Kampf"
    über die Taktik des Teufels, die Menschen an die Sünde zu gewöhnen:
    -

    Die Kampfesart und Hinterlist des Teufels wider die Sklaven der Sünde

    Hält der böse Feind jemand in der Knechtschaft der Sünde gefangen,
    dann sinnt er nur darauf, ihn noch mehr zu verblenden
    und jeden Gedanken von ihm fernzuhalten,
    der ihn zur Erkenntnis seiner unglücklichen Lage führen könnte.

    Aber nicht genug damit, daß er die Gedanken und Eingebungen,
    die ihn zur Umkehr bringen würden, durch widersprechende Vorstellungen verdrängt.
    Er sucht ihn durch geschickt herbeigeführte Gelegenheiten in die gleichen
    oder andere, noch größere Sünden zu stürzen.

    Infolgedessen wächst und verschlimmert sich seine Verblendung ständig,
    so daß er immer tiefer fällt und sich ganz an die Sünde gewöhnt.
    Auf diese Weise gleitet sein unglückliches Leben gleichsam wie im Kreislauf
    eilends von der größeren Sünde in größere Verblendung und von dieser in größere Schuld und zuletzt in den Tod
    wenn Gott nicht mit seiner Gnade vorsorgt.

    Das Gegenmittel, soweit es in unserer Macht liegt, besteht darin,
    daß derjenige, der sich in einer so unglücklichen Lage befindet,
    den Vorstellungen und Eingebungen, die ihn vom Dunkel ins Licht rufen, bereitwillig Gehör schenkt und aus ganzem Herzen zu seinem Schöpfer fleht:
    „O mein Herr, hilf mir;
    komme mir eilends zu Hilfe und laß mich nicht länger
    in dieser Sündennacht liegen!"

    Unablässig soll er auf diese oder ähnliche Weise zu Gott flehen und rufen.
    Wenn es ihm möglich ist, eile er schnellstens zu einem Beichtvater,
    um Rat und Hilfe zu holen,
    wie er sich aus den Händen des Feindes befreien könne.
    Ist es ihm aber unmöglich, dies sofort zu tun,
    dann nehme er eilig seine Zuflucht zum Gekreuzigten
    und werfe sich in Demut zu dessen Füßen nieder.
    Auch bitte er die allerseligste Jungfrau Maria um Erbarmen und Beistand.
    Sei überzeugt:
    In der raschen Entschlossenheit liegt der Sieg
    ....

    -

    Siehe bitte auch:
    Die Beichte - das beste Heilmittel für die kranke Seele

    und:
    Gnadenquelle hl. Beichte !

    -

  • Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Lieber benedikt

    Ich habe Deinen Beitrag hierher verschoben.


    Dein Beispiel mit der Kerze und deren Docht und der Flamme ist einer der bekannten Versuche einer Versinnbildlichung der Dreifaltigkeit Gottes.
    Ein anderer ist dasjenige mit dem dreiblättrigen Kleeblatt.
    (Dieses Sinnbild hat auch der hl. Patrick v. Irland benutzt ).

    Freilich sind es Versuche, die aus der beschränkten und eingeschränkten menschlichen Erkenntnisfähigkeit entspringen und an Sinneseindrücke gebunden sind.
    Wir Menschen sind hier auf Erden an Zeit und Raum gebunden.
    Alles spielt sich in einer zeitlichen Abfolge ab.
    Unsere Erkenntnis kann diese Enge (noch) nicht übersteigen.

    Gott ist Seiner Allerheiligsten Dreifaltigkeit aber ist Ewige Gegenwart.
    Kein Raum, keine zeitliche Abfolge sondern Ewiges Sein.
    Ewiges Geborenwerden des Sohnes aus dem Vater, Der nur deshalb Vater ist, weil Er eben Diesen Seinen Sohn in Ewigkeit zeugt....Sein Ewiges Wort.
    Ebenso Ewiges Hervorgehen des Heiligen Geistes aus dieser Ewigen gegenseitigen Liebes-Hauchung von Vater und Sohn.


    Aus dieser Ewigkeit ist Gott Selbst in Seinem Sohn, Seinem Wort in die Zeit herabgestiegen....
    durch mit und in Jesus Christus zur Sühne der Sünden der Welt.
    Er ist das alleinige Tor zur Ewigen Glückseligkeit.

    Unsere Berufung zur Anteilhabe am Göttlichen Dreieinen Leben heisst denn auch Eintauchen in dieses endlose Meer des Ewigen Göttlichen Lebens.

    Unsere Vorstellungen reichen niemals aus, um dieses Glaubensgeheimnis der Allerheiligsten Dreifaltigkeit auch nur ansatzweise erklärbar zu machen.
    Wäre das Wesen Gottes durch uns "locker und leicht erklärbar"....so wäre er nicht Gott.

    Niemals - auch nicht in der ewigen Glückseligkeit - werden wir dieses unergründliche Geheimnis der Allerheiligsten Dreifaltigkeit erfassen können....
    wohl aber als unerschöpfliche, nie versiegende Quelle der Liebe und Herrlichkeiten unendlich glückseligmachend erfahren und unendlich lieben dürfen.

    Freuen wir uns ob des Ewigen Seins der für uns unergründlichen Allerheiligsten Dreifaltigkeit....an Deren Leben Anteil haben zu dürfen, wir berufen sind.
    Der Mensch darf aber nicht versuchen, dieses Geheimnis ergründen zu wollen.


    Dazu der hl. Ephräm d. Syrer:

    -

    Empfange das Leben von der [göttlichen] Majestät,
    laß aber das Grübeln über die Majestät!
    Liebe die Güte des Vaters,
    forsche aber nicht über seine Wesenheit!
    [blau]Liebe und schätze die Milde des Sohnes
    ,
    forsche aber nicht über seine Zeugung!
    Liebe das Schweben des Hl. Geistes,
    wage dich aber nicht an seine Ergründung!

    Den Vater, den Sohn und den Hl. Geist lernen wir
    aus ihren Namen kennen.
    Doch sinne nicht über ihre ihre Persönlichkeit nach, sondern erwäge nur ihre Namen!

    Willst du das Wesen erforschen, dann bist du verloren;
    glaubst du aber an den Namen, so wirst du leben

    Der Name des Vaters sei dir eine Schranke; überschreite sie nicht, um seine Natur zu ergründen!
    Der Name des Sohnes sei dir eine Mauer; gehe nicht darüber hinaus, seine Zeugung zu ergründen!
    Der Name des Hl. Geistes sei dir ein Zaun; laß dich nicht in eine Ergründung desselben ein!
    Diese Namen sollen dir also eine Schranke sein; durch die Namen halte die Untersuchungen zurück!

    [....]

    Die Wahrheit ist in wenigen Worten niedergeschrieben,
    stelle also keine lange Untersuchung darüber an!

    Daß der Vater ist, weiß jedermann;
    wie er aber ist, das weiß niemand.

    Daß der Sohn ist, bekennen wir alle;
    allein sein Wesen und seine Güte begreifen wir nicht.

    [b]Den Hl. Geist bekennt jeder;
    ihn zu ergründen, vermag niemand.


    Bekenne also, daß der Vater ist,
    bekenne aber nicht, daß er begreiflich ist!
    Glaube ferner, daß der Sohn ist;
    daß er aber erforschbar sei, glaube ja nicht!
    Daß der Hl. Geist ist, halte für wahr;
    daß er ergründet werden könne, halte aber nicht für wahr!

    Daß sie eins sind, glaube und halte für wahr;
    bezweifle aber auch nicht,daß es drei sind!

    Daß der Vater der erste ist, glaube;
    daß der Sohn der zweite ist, halte für wahr;
    zweifle auch nicht daran, daß der Hl. Geist der dritte ist!

    [....]

    Da gibt es keinen Zwiespalt, weil es da nur einen Willen gibt;
    da ist keine Verwirrung bei der Vereinigung, sondern die größte Ordnung.
    Meine ja nicht, daß Verwirrung herrsche, weil sie vereinigt sind,
    noch denke, daß eine Zerteilung vorliege, weil sie getrennt sind!

    Sie sind vereinigt, aber nicht verwirrt;
    getrennt, aber nicht zerteilt .
    Ihre Vereinigung ist keine Verwirrung und ihre Trennung ist keine Zerteilung.

    Die Art und Weise, wie sie getrennt und vereinigt sind, kennen nur sie allein


    -



    Freundliche Grüsse und Gottes Segen

  • AbtreibungDatum12.10.2018 21:56
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Lieber benedikt

    Genau so ist es:

    "Abtreibung ist Mord und bedarf aus meiner Sicht keiner weiteren Diskussion!
    Es ist das verwerflichste Verbrechen der Menschheit!"


    Wie nicht anders zu erwarten war, hat die zutreffende Aussage von Papst Franziskus, dass die Abtreibung einem Auftrags-Mord gleichkomme, die gutmenschliche Seelenverderbermaschinerie in helle Aufregung versetzt.

    So gab in einem Kommentar bei den "Tagesthemen" eine angeblich katholische" Frau Krattian ihre anti-katholischen Meinung preis.
    Nach ihrer Klage über die bisher nicht umgesetzten Wünsche von mehr Rechte für die Frauen, mehr Ökumenismus" und anderen Absurditäten, ereiferte sie sich über die absolut zutreffende Aussage des Papstes und nannte diese eine "moralische Anmassung" (?!?!) u.a....."unmenschlich" (?!?!)
    Nach einer völlig falschen "Analyse" der es sich bezüglich der Abtreibung angeblich nicht leicht machenden Paare ( doch, sie machen es sich "leicht"....heute ist es auch leichter denn je....Seelenverderber der Psychologie und der Medizin sind schnell zur Stelle.....
    in Deutschland über 100 000 Morde jährlich !),
    sprach sie davon, dass "ihr Gott" Liebe und Barmherzigkeit sei.
    Dazu zitierte sie "wer ohne Schuld ist, werde den ersten Stein"

    Nun, Frau Krattian....
    Gottes Barmherzigkeit setzt vorherige Reue mit Willen zur Umkehr voraus.
    Die ziterten Worte unseres Herrn und Gottes Jesus Christus stehen im Zusammenhang mit der zuvor reumütgen Ehebrecherin, die dann Seine Barmherzigkeit erfuhr mit der Mahnung nicht mehr zu sündigen.
    Ehebruch und Sakramente


    Explizit schwere Sünden - Todsünden - sind nebst Ehebruch, Glaubensabfall auch Mord
    ....auch der Mord an ungeborenen beseelten Kindern oder der Auftrag / das Drängen dazu
    !
    Die Barmherzigkeit Christi kann ein in die mörderischen Abtreibung
    - der Katechismus nennt sie "verabscheungswürdiges Verbrechen" -
    verwickelter Mensch alleine erfahren durch eine aufrichtige Reue, Busse und dem Willen zur Umkehr, das heisst der Satanei der Abtreibung abzuschwören und damit auch der Kultur des Todes allgemein.


    Also Frau Krattian:
    Ihre "Sicht" der Dinge mögen den "zeitgemäss" gegenüber der Wahrheit gleichgültigen Ohren schmeicheln, aber sie sind gefährliches Seelengift !


    Der besagte anti-katholische Kommentar ist hier zu sehen:
    https://mobile.twitter.com/derkreuzknapp...249920584830976


    -

  • Lehre von der TraditionDatum11.10.2018 23:51
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !


    [[File:images (13).jpeg|left|auto]]

    Der hl. Johannes v. Kreuz (1542-1591)
    über die Fülle der Selbstoffenbarung Gottes durch mit und und in Jesus Christus:



    -

    "Dadurch, dass Gott uns seinen Sohn geschenkt,
    der ein Wort von ihm ist und außer welchem es kein anderes gibt,
    hat er alles zumal in diesem einen Wort gesprochen und braucht nun nicht mehr zu uns zu reden”.

    -

    Und weiter schreibt er über den wahren Glauben.....
    über die unfehlbare Lehre der Heiligen Mutter Kirche als
    -

    "die
    e i n z i g e dem Menschen geschenkte Quelle, um Gott so zu erkennen, wie er in sich ist: als den einen und dreifaltigen Gott"

    -

    Siehe bitte auch hier:
    Die Allerheiligste Dreifaltigkeit: Vater, Sohn und Heiliger Geist

    Zitate des hl. Johannes v. Kreuz

    -

  • Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Der Liturgiekalender der Tradition feiert weiterhin im
    Rosenkranzmonat Oktober
    [[File:f85t595p12512n2_UnhEuVmW-thumb.jpg|left|auto]]

    - am 11. Oktober - das
    Fest der Mutterschaft der allerseligsten Jungfrau Maria.



    ( Papst Paul VI. hat es im Zuge der Liturgiereform auf den 1. Januar verlegt
    Hochfest Maria Gottesmutter )


    In und mit diesem Fest ist denn auch die Marienverehrung begründet.
    Dazu der hl. Josefmaria Escriva (Begründer des Opus Dei):
    -

    "Im Kirchenjahr gibt es zahlreiche Festtage zu Ehren der Mutter Gottes.
    Ihrer aller gemeinsamer Grund aber ist die Gottesmutterschaft Mariens;
    aus ihr geht die Fülle von natürlichen und übernatürlichen Gaben, die ihr die Allerheiligste Dreifaltigkeit gewährt hat, hervor.
    Es wäre ein Zeichen mangelnder christlicher Bildung und auch ein Zeichen mangelnder kindlicher Liebe, würde jemand befürchten, daß die Marienverehrung die Gott geschuldete Anbetung schmälern könnte.
    Von unserer Mutter, dem Vorbild der Demut, stammen die Worte:
    Von nun an werden mich selig preisen alle Geschlechter.
    Großes hat an mir getan der Mächtige.
    Heilig ist sein Name:
    Sein Erbarmen währt
    von Geschlecht zu Geschlecht für die, die Ihn fürchten
    (Lk 1,48-50).

    Geizen wir nicht mit Liebeserweisen an den Festtagen Unserer Lieben Frau,
    erheben wir öfter als sonst das Herz zu ihr, indem wir sie um das Nötige bitten, ihr für ihre ständige mütterliche Fürsorge danken und ihr die Menschen anempfehlen, die wir lieben.
    Wenn wir uns aber wirklich wie gute Kinder verhalten wollen, dann werden wir alle Tage gleichermaßen geeignet finden, um unserer Mutter Liebe zu erweisen, nicht anders als Menschen es tun, die sich wirklich lieben."

    -

    Die GOTTES-MUTTERSCHAFT der allerseligsten Jungfrau Maria ist denn auch das
    erste Marianische Dogma.

    Dogma:
    MARIA - GOTTESMUTTER

    Verkündet am
    Konzil v. Ephesus 431 ( und von nachfolgenden allgemeinen Konzilien wiederholt und bestätigt ):

    Jesus Christus ( der Emmanuel ) ist in Wahrheit Gott und daher
    [[File:f5t1747p14190n2_fvqoERkA-thumb.jpg|left|auto]]ist die heilige Jungfrau GOTTES-GEBÄRERIN,
    denn sie hat dem Fleische nach den aus Gott stammenden fleischgewordenen Logos
    ( das Ewige Wort Gottes, den eingeborenen Sohn ) geboren,
    den GOTT-MENSCHEN JESUS CHRISTUS

    -

    Auf diesem Dogma bauen alle nachfolgenden Dogmen über die allerseligste Jungfrau und Gottesmutter Maria auf:
    Die Marianischen Dogmen



    Nicht von ungefähr wird unser wahrer Glaube immer wieder gerade auch über den Weg der Verunglimpfung oder Verhöhnung Mariens angegriffen.
    So darf es in den Augen der Kinder der Welt sein, dass Gott aus der unbefleckt empfangenen Jungfrau Maria Fleisch angenommen hat.

    Gerade auch deshalb ist das unerschütterliche Glaubensbekenntnis
    der Gottes-Mutterschaft Mariens
    dringlicher denn je.

    Nochmal der hl. Josefmaria Escriva:
    -

    "Setzen wir nun die Betrachtung dieses Geheimnisses der Gottesmutterschaft Mariens fort in der Stille unseres Gebetes, indem wir aus tiefster Seele bekennen:
    O Jungfrau und Mutter Gottes!
    Jener, den das Weltall nicht zu fassen vermag,
    ist in deinen Schoß eingekehrt und Mensch geworden

    (Graduale der Messe von der Mutterschaft der allerseligsten Jungfrau Maria).

    Die Liturgie der Kirche läßt uns heute beten:
    Selig der Schoß der Jungfrau Maria, der den Sohn des Ewigen Vaters getragen hat
    (Antiphon ad Communionem der Messe der allerseligsten Jungfrau Maria).
    Ein Ruf, alt und neu, menschlich und göttlich.
    Es ist, als ob wir an den Herrn jenen lobenden Gruß richteten, der mancherorts Sitte ist:
    Gepriesen sei die Mutter, die dich gebar."

    -

    Siehe dazu bitte auch:
    Das Wort ist Fleisch geworden; die Menschwerdung Gottes


    Aus einer Predigt des hl. Papst Leo des Grossen
    über die Geburt unseres Herrn Jesus Christus aus der Jungfrau Maria:
    -

    [....]
    "Kein Makel ist auf diese Geburt, die nicht ihresgleichen hat, von der Begierlichkeit des Fleisches übergegangen, keinerlei Schuld von dem Gesetze der Sünde auf sie entfallen.
    Eine königliche Jungfrau aus dem Stamme Davids wird dazu auserwählt,
    die heilige Frucht in sich aufzunehmen und Gottes und der Menschen Sohn
    zunächst im Geiste und dann in ihrem Schoße zu empfangen
    .
    Und damit sie nicht, unbekannt mit dem himmlischen Ratschlusse, über eine so ungewöhnliche Wirkung erschrecke, erfährt sie durch die Unterredung mit dem Engel,
    was in ihr der Heilige Geist wirken sollte.
    Auch glaubt die nicht an Verlust der Jungfräulichkeit, die bestimmt ist,
    bald "Gottesgebärerin" zu werden.
    Denn warum hätte sie in diese neue Art der Empfängnis Zweifel setzen sollen,
    da ihr die Macht des Allerhöchsten dies zu vollbringen verspricht?
    Gestärkt wird ihr gläubiges Vertrauen auch noch durch das Zeugnis eines vorausgehenden Wunders:
    Der Elisabeth, die nicht mehr darauf hoffen konnte, wird Kindersegen verliehen ,
    damit man nicht daran zweifle, daß derjenige, der einer Unfruchtbaren die Kraft zu empfangen gegeben hatte, auch eine Jungfrau empfangen lassen würde."
    [....]

    -

    Der hl. Vinzenz v. Lérin über die Gottesgebärerin:
    Hl. Kirchenlehrer Vinzenz v. Lerin aus: "Commonitorium"; Maria ist wirklich Gottesgebärerin



    Aus dem Schott-Messbuch 1962:
    -

    Im Jahre 431 verkündete das Konzil von Ephesus feierlich,
    daß «der Emmanuel wahrhaft Gott und deshalb die hl. Jungfrau Gottesgebärerin ist».
    Im Jahre 1931, da man die 1500. Wiederkehr dieses bedeutsamen Ereignisses festlich beging, führte Papst Pius XI. zur Feier dieses Geheimnisses,
    in dem all die großen Gnadenprivilegien Mariens und die herrliche Marienverehrung der Kirche begründet sind, das Fest der Mutterschaft Mariä ein."

    -

    Die hl. Messe:
    http://www.mariawalder-messbuch.de/as62/okt/okt11/index.html

    -

  • Die Letzten DingeDatum10.10.2018 21:26
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !

    Auch wenn ausser Rand und Band geratene wahrheitsferne Spass- und Auslebegesellschaften eine für sie schmerzliche Wahrheit immer wieder "wegtolerieren" wollen, bleibt sie unumstössliche Wahrheit:

    Es gibt ein "zu spät" !

    Was es bedeutet, in dieses "zu spät" zu fallen, schildert eindrücklich folgender Auszug aus
    "Blätter zur Belehrung und Erbauung für katholische Christen:( 1835-1838):

    -

    "Er hat sich in der Welt für etwas gehalten, und Alles entschlüpft ihm nun;
    er hat sich übertäubt, und durch andere Beispiele verhärtet, und nun kömmt ihm Niemand zu Hülfe;

    er getraut sich nicht, zu Gott aufzublicken, er hat Ihn mißkannt;
    er ruft den Abgrund des Nichts an, und der Ewigkeit Abgrund antwortet ihm,
    sagt der Prophet Habakuk,
    aus den Tiefen seiner Abgründe läßt er ihn diese unwiderleglichen Worte vernehmen:
    Als du aus dem Nichts kamst, warst du mir bestimmt, der Allmächtige hat's gewollt; gib deinen Leib der Erde wieder.
    Unsterbliche Seele, erscheine vor deinem Gotte, erscheine allein vor deinem Gott.
    Was für eine Ankündigung!
    Er wähnte ganz Materie zu seyn, und nun ist er ein Geist;
    er rechnete darauf, daß er in Nichts zurückkehren werde, und nun starrt er die Ewigkeit an;

    er sagte, der Tod sey nur ein Augenblick, und nun wirft er ihn in die Tiefen ewiger Jahrtausende;
    er hat nichts geglaubt,und nun findet er, daß er ein Christ ist,
    erschaffen nach Gottes Ebenbilde, von Jesus Christus erlöset,
    der ihn vor Sich fordert, ihn befragt, ihn richtet und verdammt, er kann kein Wort zu seiner Entschuldigung vorbringen: und es regen sich Sehnsucht, Schmerzen und Reue, die kein Ende nehmen sollen, wo keine Rückkehr mehr möglich ist; nichts ist mehr da, als Verzweiflung in seiner Seele, und Gerechtigkeit und Rache in seinem Richter. "

    -
    Siehe dazu bitte auch:
    Die Sünde gegen den Heiligen Geist
    -

    Bereits der hl. Cyprian v. Karthago (200-258)
    schreibt, was in der heutigen wahrheitsfernen "zeitgemässen" Sprache gleichsam als "inakzeptabel" gebrandmarkt wird; daher wohl auch die sich inflationär ausbreitenden wahrheitsgefilterten "Trauerfeiern" mit selbstausgestellten "Freipass in den Himmel"....
    und dennoch ist und bleiben folgende Worte unumstössliche Wahrheit:
    -
    "Wenn man aus diesem Leben gegangen ist,
    ist es nicht mehr möglich Busse zu tun und Genugtuung zu leisten.
    Hier verliert oder gewinnt man das Leben."

    -

    Es gibt ein "zu spät" !

    Unser Herr und Gott Jesus Christus mahnt uns im Gleichnis von den zehn Jungfrauen (den fünf klugen und den fünf törichten ) zur steten Wachsamkeit....
    Siehe bitte hier:
    Die Letzten Dinge
    denn unser Herr wird kommen - bei der Parusie - "wie ein Dieb in der Nacht", plötzlich und völlig unerwartet (Mt 24,43);
    so wird auch Viele der Tod "überfallen wie ein Dieb"....unerwartet und unvorbereitet und vor das Gericht Christi rufen.
    Siehe bitte hier:
    Die Letzten Dinge (10)


    Der hl. Bernhard v. Clairvaux (1090-1153) rät denn auch zur besonderen Klugheit, um nicht vom "Dieb" überrascht zu werden:
    -

    Der Tod erwartet euch überall;
    doch wenn ihr klug seid, erwartet ihr ihn überall.“


    -


    Der hl. Antonius v. Padua: (1195-1231)weist den Kurs:
    -
    "Wer sich angesichts des Todes demütigt,
    ordnet sein ganzes Leben und ist aufmerksam auf alles, was ihn umgibt.
    Er verscheucht den Müssiggang, fasst Mut in seinem Tun,
    vertraut auf die Barmherzigkeit des Herrn
    und richtet den Kurs seiner Existenz auf den Hafen der Ewigkeit aus.
    "

    -

  • AbtreibungDatum10.10.2018 20:42
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Diesmal hat Papst Franziskus in seiner direkten Art absolut richtigen Klartext gesprochen:

    "Abtreibung ist wie das Anheuern eines Killers !"


    Aus seiner heutigen Generalaudienz:

    -

    Eine in sich widersprüchliche Denkweise erlaubt sogar Abtreibungen im Namen des Schutzes anderer Rechte.
    Aber wie kann denn ein Akt, der unschuldiges und wehrloses Leben in seinem Entstehen unterdrückt, therapeutisch, vernünftig oder auch nur menschlich sein?
    Ich frage euch:
    Ist es gerecht, ein menschliches Leben zu beenden, um ein Problem zu lösen?
    Oder ist es gerecht, einen Killer auf jemanden anzusetzen, um ein Problem zu lösen?
    Das geht nicht! Man darf kein menschliches Leben beenden, auch kein kleines, um ein Problem zu lösen.
    Das ist so, als ob man einen Killer bezahlen würde, um ein Problem zu lösen…"


    -
    https://www.vaticannews.va/de/papst/news...cht-toeten.html


    Danke, Papst Franziskus für diese unmissverständliche Aussage:
    Abtreibung ist (Auftrags)-Mord !


    Diese Worte gehen geichsam
    um die aufgescheuchte Medienwelt inkl. deren heuchlerischen "Unverständnis", haben sich doch die Vrtreter und Befürworter der Kultur des Todes schon lange auf ihre verlogen humanistische "Sprache" verständigt
    ; siehe bitte hier:
    Die Sprache der Kultur des Todes


    Siehe bitte auch:
    Unantastbarkeit des menschlichen Lebens vom Augenblick der Empfängnis



    Freundliche Grüsse und Gottes Segen

  • Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Wir erleben heute eine Schwemme von ang. "Visionen" und "Erscheinungen" mit oft auch haarsträubenden "Botschaften"
    Vielfach werden sie für Manche zur eigentlichen "Glaubensrichtschnur".
    Hier ist denn auch das Seelen- und Glaubensleben aus dem Lot geraten.

    Schon der hl. Bonaventura (1221-1274) mahnte:

    -

    Der Mensch darf nicht jedem Geiste glauben, sondern er muß (die Geister) prüfen, ob sie aus Gott sind.
    Wer nämlich in solchen Dingen schnell glaubt, ist leichtsinnig, und vielleicht ist er auch aufgeblasenen Sinnes, indem er sich für solche Visionen und Offenbarungen besonders geeignet hält. – Deshalb sind solche Erscheinungen mehr zu fürchten als zu erwünschen.
    Es wird nämlich von einem gewissen heiligen Pater erzählt, daß er, als ihm der Teufel in der Gestalt Christi erschien, die Augen schloß und sprach, er wolle in diesem Leben Christus nicht sehen. Da verschwand der Teufel, durch solche Demut beschämt, auf der Stelle.

    Andererseits wird von sehr vielen berichtet, die sich für Visionen geeignet hielten und sie begehrten, die in viele Wahnvorstellungen und Irrtümer gestürzt sind”.




    Dieses Zitat ist eingebunden in eine hilfreiche Abhandlung
    des Dogmatikprofessors Hw Joseph Schumacher: aus dem Jahre 1984.
    über Privatoffenbarungen und die tatsächliche Bedeutung deren Approbation ("Anerkennung"); Auszüge:

    -

    Weil die Unterscheidung zwischen echten und falschen Visionen und Offenbarungen im konkreten Fall äußerst schwierig ist, deshalb übt die Kircheihnen gegenüber
    [blau]generell Zurückhaltung.

    Nur eine geringe Zahl von Privatoffenbarungen hat sie approbiert.
    Bei grundsätzlicher Wertschätzung solcher Phänomene verhält sie sich im konkreten Fall im allgemeinen distanziert.

    Zwischen 1930 und 1950 hat sie in Westeuropa allein 30 Reihen von Muttergotteserscheinungen mit insgesamt 300 Einzelerscheinungen vor kindlichen Seherinnen und Sehern untersucht.
    Von den vielen Erscheinungen der letzten Jahrzehnte erhielten nur die von Banneux und Beauraing die kirchliche Anerkennung. In allen anderen Fällen erfolgte ein ablehnender oder verwerfender Bescheid, oder man nahm eine abwartende Haltung ein.

    Man kann sich gegenüber visionären Vorkommnissen eher durch Leichtgläubigkeit als durch Skepsis verfehlen, besonders in unruhigen und unsicheren Zeiten.
    Das ist die Meinung des hl. Johannes vom Kreuz, der selbst ein hochbegnadeter Mystiker gewesen ist.
    Bereits Thomas von Aquin warnt hier vor Leichtgläubigkeit, weil der christliche Glaube sonst dem Spott der Ungläubigen ausgesetzt werde.
    [....]
    Johannes Gerson ist der Meinung, daß es kaum eine zerstörendere und ungesundere Seuche gibt als die Begierde nach Offenbarungen.

    Die Zurückhaltung der Kirche gegenüber Privatoffenbarungen ist eine grundlegende Verpflichtung auch für den einzelnen Katholiken.
    Daher sollen weder seine eigenen subjektiven Erlebnisse noch jene anderer für ihn eine entscheidende Norm für sein geistliches Leben sein, vielmehr soll er sich der öffentlichen Offenbarung unterwerfen und der Lehre und der Leitung der Kirche anvertrauen.
    Wichtiger als die Privatoffenbarungen sind das Evangelium und die Sakramente .

    Weil die Gefahr der Selbsttäuschung hier gross ist, kann die subjektive Gewissheit des Visionärs nicht an die Stelle einer eingehenden Prüfung gesetzt werden.
    Zurückhaltung ist auch deswegen geboten, weil bei derartigen Phänomenen nicht selten aufdringliche Propaganda und menschliches Geltungsstreben mitspielen und weil ihnen die Tendenz zur Eskalation immanent ist. Sie arten leicht aus zu einer Leidenschaft, speziell in Zeiten des Umbruchs.

    In der ganzen Kirchengeschichte hat die Kirche nicht so viele falsche Offenbarungen verwerfen müssen wie im 20. Jahrhundert.

    Der ungesunden Begierde nach Offenbarungen liegt einerseits ein geschwächter Glaube zugrunde, andererseits das Streben nach immer neuen Abwechslungen.
    Es wird ausgesprochener Mißbrauch mit den Privatoffenbarungen getrieben, wenn man mit ihrer Hilfe historische oder topographische Fragen zu lösen versucht.
    Mit ihnen kann man keine exegetischen Schwierigkeiten lösen.
    Sie können nicht als theologische Beweismittel Verwendung finden.
    Sie haben keinen Platz in der theologischen Erkenntnislehre.
    Sie können nicht davon dispensieren, das Denken und Leben nach den Lehren des Glaubens und mit Hilfe der Vernunft zu normieren.

    Schon deshalb kann ihre Stellung im kirchlichen Leben stets nur eine untergeordnete sein.
    Das Heil liegt nicht in den ausserordentlichen Dingen.
    Nicht die visionäre Erleuchtung ist die Grundlage des christlichen Lebens, sondern der Glaube an die – der Kirche anvertraute – öffentliche Offenbarung, das depositum fidei.
    Nicht die Ekstase ist der Höhepunkt der Vollkommenheit, sondern die Liebe.
    Bei aller Wertschätzung der ausserordentlichen Gnadengaben ist auch für Paulus die Agape wichtiger.
    Dieser Gedanke findet sich in immer neuen Variationen bei Johannes vom Kreuz. Das Streben des Menschen muß sich primär auf die Vereinigung mit Gott, auf die Entfaltung der Liebe richten. Dabei muß er sich in erster Linie der gewöhnlichen Gnadenordnung bedienen.

    Niemals werden Privatoffenbarungen von der Kirche als Gegenstand allgemeiner Glaubenspflicht vorgelegt.

    Ihre kirchliche Approbation besagt nur, daß sie nichts enthalten, was dem Glauben und der Sitte widerspricht, daß sie veröffentlicht und Gegenstand des Kultes werden können, daß ihre übernatürliche Verursachung vernünftigerweise (fide humana) angenommen werden kann und sie der Erbauung der Gläubigen dienen können.

    Approbierte Erscheinungen sind nicht verpflichtend
    Ihre kirchliche Billigung hat nicht die Gewißheit des göttlichen Glaubens zum Ziel, wie das bei dem depositum fidei der Fall ist, sondern nur eine Zustimmung im menschlichen Glauben, wonach sie wahrscheinlich glaubwürdig sind.
    Die Approbation geht mehr auf die Vereinbarkeit einer Privatoffenbarung mit der öffentlichen Offenbarung als auf ihre Echtheit oder Gottgewirktheit.
    Sie gehört nicht in den Bereich des Lehramtes, sondern des Hirtenamtes.
    Daher sind auch approbierte Privatoffenbarungen für die Gläubigen nicht verpflichtend.
    Die Kirche könnte sie gar nicht verpflichtend machen, selbst wenn sie es wollte, denn ihre Unfehlbarkeit bezieht sich nur auf die Bewahrung und Interpretation der öffentlichen Offenbarung.
    [....]
    Der einzelne hat, von Sonderfällen abgesehen, für sich das Recht, niemals von Privatoffenbarungen Gebrauch zu machen.
    Auch wenn sie offiziell von der Kirche approbiert worden sind, ist er nicht an sie gebunden.
    Das hat letztlich seinen Grund darin, dass von außen für gewöhnlich nur ein mehr oder weniger hoher Grad von Wahrscheinlichkeit für die Echtheit einer Privatoffenbarung erreichbar ist.

    Dem Aussenstehenden ist der Zugang zu dem eigentlichen mystischen Kernerlebnis eines Visionärs verwehrt.
    Selbst für den unmittelbaren Empfänger einer Offenbarung ist hinsichtlich ihrer Echtheit oft nur schwerlich Gewissheit zu erreichen.“

    -

    Siehe bitte auch:
    Die Unterscheidung der Geister

    -

  • Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Lieber Andreas

    In der Tat wäre ein klares Verbot ohne Wenn und Aber wünschenswert.
    Dieses Hintertürchen der möglichen "Dispens" ermöglicht gerade den Anhängern des antichristlichen Islams die Taktik der "taqija" - der Täuschung - auch ins Familienleben zu tragen. Heute dürfte nur noch ein Bruchteil der Katholiken - im unteren einstelligen Prozentbereich - überhaupt in der Lage sein, derartigen Täuschungsmanövern mit der Kraft des traditionsverbund katholischen Glaubens zu begegnen.
    Die erdrückende "zeitgemässe Mehrheit" der Katholiken aber wird über kurz oder lang auf die "schauen wir doch aufs Gemeinsame"-Verblendung einschwenken, um danach im "interreligiösen" Labyrinth orientierungs- und haltlos in die Irre zu gehen.


    Lieber Sel

    Sehr richtig, was Du geschrieben hast:


    Was zeigt und sagt uns dieses kleine Beispiel?

    Intereligiöse Freundschaft heucheln, um alle Vorteile zu erbetteln, bis die Ziele erreicht worden sind und dann ----- vorbei mit Freundschaft.



    Ergänzen möchte ich noch, dass die sich mehr und mehr ausbreitende Irrlehre Islam heute nicht mehr zu betteln braucht....
    die geistig umnachteten "Islamversteher" haben es "geschafft", dass die Anhänger Mohammeds nun bereits forsch immer mehr fordern können...demokratische Landnahme !
    Nichts anderes als eine Machtdemonstration der nach Weltherrschaft strebenden Ideologie Islam sollte dieses Spektakel rund um die neue Moschee sein...
    inkl. "Ohrfeige" an die Adresse der dies ermöglicht habenden "Islamversteher" !
    Doch diese sind in ihrer geistigen Umnachtung wie gelähmt.
    Nicht einmal jetzt wollen sie eingestehen, dass sie in den Augen der Mohammedaner es naive "Erfüllungsgehilfen" sind, die noch und noch den roten Teppich für die islamische Landnahme auslegen.
    Eine jede Moschee gilt für den Islam als "erobertes islamisches Territorium" !


    So wie sich Erdogan und Konsorten verhalten haben, so verhält sich auch ein Moslem in der Ehe....er setzt alles daran, die Ausbreitung des Islam zu fördern.
    Ausnahmen dürften im Promillebereich liegen.


    Freundliche Grüsse und Gottes Segen

  • Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelkbt sei Jesus Christus !


    Liebe Mitglieder, liebe Mitleser


    Präsident Donald Trump geht weiter unbeirrt seinen Weg.
    So wie er es vor der Wahl versprochen hat, formt er das über Jahrzehnte links liberallastige Oberste Gericht um.

    So hat er trotz ätzenden Schlammschlacht seitens der Demokraten und Medien erneut seinen Kandidaten durchgesetzt.

    [[File:170px-Brett_Kavanaugh_July_2018.jpg|left|auto]]

    Der 53-jährige Katholik Brett Kavanaugh



    ist nun Richter am Obersten Gerichtshof der USA.
    Die linksliberale und somit Todeskult-"Rechtssprechung" dürfte damit vorbei sein.

    Brett Kavanaugh ist bereits der zweite von Präsident Trump ernannte konservative Oberste Richter. Zuvor berief er bereits Neil Gorsuch an den "Supreme Court"
    Siehe bitte hier:
    DONALD TRUMP ist neuer Präsident der USA !!!! (10)

    In absehbarer Zeit dürften zwei weitere bisherige Obersten Richter zurucktreten.
    Präsident Trump wird sicherlich alles daran setzen, auch diese wiederum mit konservativen Richtern zu ersetzen.

    Die unfassbar hasserfüllte linksliberale Phalanx sieht ihre Todeskult-Felle davoschwimmen.
    Das Schand-"Urteil" zur Liberalisierung der mörderischen Abtreibung aus dem Jahre 1973 dürfte wohl sehr bald auf der Agenda des Obersten Gerichtes stehen.
    Diesmal unter anderen richterlichen Vorzeichen !


    Die mittlerweile verstorbene Frau, die unter dem Pseudonym "Roe" dieses Schand-Urteil erreicht hat, heisst mit Klarnamen Norma McCorvey. Nach ihrer Bekehrung wurde sie zur glühendsten Kämpferin gegen die mörderische Abtreibung. Sie hat sich dann auch für den Widerruf des Schand-Urteils eingesetzt. Sie starb als Katholikin; siehe bitte hier:
    Abtreibung (4)



    Freundliche Grüsse und Gottes Segen

  • Verschlossene Türen öffnenDatum08.10.2018 21:34
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Ja, liebe Kristina

    Dieses Gleichnis beinhaltet weitaus mehr als "Türen zu öffnen" und den Nächsten "mit neuen Augen zu sehen". Viel, viel mehr !
    Zu einer vollumfänglichen Katechese gehört auch Dies:

    Das Gleichnis des barmherzigen Samariters muss auch als ein Bild gesehen werden, um es in seiner geistlichen Tiefe richtig erfassen zu können.
    Der Priester und auch der Levit stehen für das Alte Testament - das Gesetz - und dessen Unmöglickeit den durch die Erbsünde -gefallenen Menschen zu erlösen.

    Die Auslegung durch Pater Ramm von der Petrus-Bruderschaft:
    +

    Der unter die Räuber gefallene, ausgeraubte geschlagene und halb tot liegen gelassene Mann
    steht für den
    durch die Erbsünde gefallenen Menschen
    ( mit Ausnahme der allerseligsten Jungfrau und Gottesmutter Maria )



    - Der "Priester und der Levit" stehen für das
    Alte Testament und deren Unmöglichkeit dagegen etwas zu tun.


    - Der barmherzige Samariter steht für
    unseren Herrn und Gott Jesus Christus und
    das Neue Testament, den Neuen und Ewigen Bund....
    die Erlösung von Sünde und Tod;

    "zwei Denare" stehen für den unermesslich kostbaren Preis,
    bezahlt durch das kostbarste Blut Christi;

    "Öl und Wein" stehen für die
    hl. Sakramente als heilende Mittel der verwundeten Seelen.


    - die Herberge
    steht für die für das
    Seelenheil sorgende Heilige Mutter Kirche


    - "Dann geh und handle genau so" ist die Aufforderung Christi diese uns zuteil gewordene
    Gnadenfülle auch weiterzugeben

    +


    Pater Ramm führt weiter aus,
    dass der Priester und der Levit - als Vertreter des Alten Testamentes -
    überhaupt nicht helfen konnten.
    Sie hatten kein Öl, keinen Wein.

    Das ganze Alte Testament ist ein Warten auf den guten Samariter....
    auf den Erlöser und Heiland, auf unseren Herrn und Gott Jesus Christus
    !


    Das Öl ist das Bild für die hl. Sakramente. Sie reinigen, heiligen und erleuchten die Seele.
    Der Wein steht für die Königin der Sakramente ....das hl. Altarsakrament.

    So ist auch die Seel-Sorge die Kernaufgabe der Kirche.

    Auslegung durch die Kirche: Lk 10,25-10,37; der barmherzige Samariter


    Siehe bitte auch:
    Sakramente; die Heilmittel für die Seele

    -


    Freundliche Grüsse und Gottes Segen
    .

  • Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Lieber Andreas


    Das Kirchenrecht; der "Codex Iuris Canonici - "CIC" - erklärt unmissverständlich:


    Can. 1086 — § 1. Ungültig ist eine Ehe zwischen zwei Personen, von denen eine in der katholischen Kirche getauft oder in sie aufgenommen wurde und nicht durch einen formalen Akt von ihr abgefallen ist, die andere aber ungetauft ist.


    Ein Mohammedaner ist ungetauft !

    Nun ist es aber so, dass dieses klar und deutliche "Nein" zur Ehe mit Ungetauften im nächsten Paragraphen wieder ein "Nein, aber" erfährt.
    Dies durch eine mögliche "Dispens" durch den Ordinarius unter folgenden Bedingungen:

    -

    § 2. Von diesem Hindernis darf nur dispensiert werden, wenn die Bedingungen der cann. 1125 und 1126 erfüllt sind.

    Can. 1125 — Eine solche Erlaubnis kann der Ortsordinarius gewähren, wenn ein gerechter und vernünftiger Grund vorliegt; er darf sie nur erteilen, wenn die folgenden Bedingungen erfüllt sind:

    1° der katholische Partner hat sich bereitzuerklären, Gefahren des Glaubensabfalls zu beseitigen, und er hat das aufrichtige Versprechen abzugeben, nach Kräften alles zu tun, daß alle seine Kinder in der katholischen Kirche getauft und erzogen werden;

    2° von diesen Versprechen, die der katholische Partner abgeben muß, ist der andere Partner rechtzeitig zu unterrichten, so daß feststeht, daß er wirklich um das Versprechen und die Verpflichtung des katholischen Partners weiß;

    3° beiden Partnern sind die Zwecke und die Wesenseigenschaften der Ehe darzulegen, die von keinem der beiden Eheschließenden ausgeschlossen werden dürfen.

    Can. 1126 — Aufgabe der Bischofskonferenz ist es, sowohl die Art und Weise festzulegen, in der diese Erklärungen und Versprechen, die in jedem Falle erforderlich sind, abgegeben werden müssen, als auch zu bestimmen, auf welche Weise diese sowohl im äußeren Bereich feststehen als auch dem nichtkatholischen Partner zur Kenntnis gebracht werden sollen.



    Die Beweggründe dieser eng gezogenen Dispensmöglichkeit werden im
    "Katechismus der Katholischen Kirche" so erläutert:

    -

    1637
    Bei Kultverschiedenheit hat der katholische Partner eine besondere Aufgabe, „denn der ungläubige Mann ist durch die Frau geheiligt, und die ungläubige Frau ist durch ihren gläubigen Mann geheiligt" (1 Kor 7,14). Für den christlichen Ehepartner und für die Kirche ist es eine große Freude, wenn diese „Heiligung" zur freiwilligen Bekehrung des anderen Partners zum christlichen Glauben führt [Vgl. 1 Kor 7,16]. Die aufrichtige eheliche Liebe, die schlichte, geduldige Ausübung der Familientugenden und beharrliches Gebet können den nichtchristlichen Ehepartner darauf vorbereiten, die Gnade der Bekehrung anzunehmen.

    -

    Soweit die Theorie.
    Nun ist es aber in der Praxis fast immer so, wie Deine Beispiele es aufgezeigt haben.
    Geschickte moslemische "Täuschung" ("taqija") im Vorfeld einer beabsichtigten Ehe streut Sand in die naiv blauäugigen "Islamversteher". Danach wird das wahre - moslemisch drangsalierende - Gesicht gezeigt.

    Die falsche Prophetie Islam lehrt auch das Lügen zum Zwecke der Ausbreitung ihrer antichristlichen Ideologie:
    Islamterror (3)


    Die Erteilung einer "Dispens" ist in meinen Augen gerade heute ein sehr gewagtes Unterfangen, zumal auch die ang."katholischen" Ehepartner überwiegend meilenweit entfernt davon sind, den wahren traditionsverbundenen katholischen Glauben zu kennen, geschweige denn diesen zu praktizieren. Wie soll so eine Hinführung zur Bekehrung gelingen können ?

    Alles in allem lädt ein Bischof eine grosse Verantwortung auf sich, wenn er "zeitgemäss" unbedacht oder aufgrund emotionaler Beweggründe derartige "Dispensen" erteilt.



    Freundliche Grüsse und Gottes Segen

  • Gegenwart ChristiDatum06.10.2018 21:18
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !


    [[File:f23t280p17685n2_UReujXAy-thumb.jpeg|left|auto]]

    Der hl. Alphons Maria v. Ligouri (1696-1787)
    über die unermessliche Kostbarkeit des Allerheiligsten Altarsakramentes:



    -

    "Da Jesus wusste, daß seine Stunde gekommen sei, um aus dieser Welt zum Vater zu gehen und da Er die Seinigen liebte, hat Er sie bis an das Ende geliebt“ (Jo 13,1).
    Da unser liebevoller Heiland wusste, daß die Stunde gekommen sei, wo er aus dieser Welt scheiden mußte, wollte er uns, bevor er in den Tod ging,
    den grössten Beweis seiner Liebe hinterlassen, den er uns hinterlassen konnte, und dieses Vermächtnis seiner Liebe ist das allerheiligste Sakrament des Altars.
    Die Zeichen der Liebe und Freundschaft, die wir von einem Sterbenden empfangen haben, prägen sich, wie der heilige Bonaventura bemerkt, am tiefsten dem Gedächtnisse ein, und sind uns die unvergesslichsten und teuersten.
    Deshalb hinterlassen viele, wenn sie dem Tode nahe sind, geliebten Personen ein Andenken ihrer Liebe, ein Kleid, einen Ring oder ein ähnliches Geschenk.
    Und was hast Du, o mein Jesus, uns zum Andenken an deine Liebe hinterlassen, als Du im Begriffe warst, aus dieser Welt zu scheiden?
    Kein Kleid, keinen Ring oder sonst ein Geschenk dieser Art,
    [[File:f11t10p16848n7_BlEoQLbN.jpg|left|auto]]
    sondern deinen Leib, dein Blut, deine Seele und deine Gottheit, mit einem Worte:
    [[File:f11t10p13910n4_sdhmgSjJ.jpeg|left|auto]]
    Dich selbst, ohne sich etwas vorzubehalten.

    „Ganz hat er sich Dir geschenkt, nichts hat er zurückbehalten“, sagt der heilige Johannes Chrysostomus."



    -

    [[File:f11t10p16848n3_LZKPYvit.jpg|none|auto]][[File:f11t10p16848n4_QszAqCYO.jpg|none|auto]]

    Hochgelobt und gepriesen sei ohne End
    Jesus Christus im Allerheiligsten Altarsakrament.




    Domine, non sum dignus ut intres sub tectum meum,
    sed tantum dic verbum et, sanabitur anima mea.
    Mt 8,8

    Miserere mei, quoniam infirmus sum:
    sana me, Domine, et sanabor.
    PS 6,3


    Herr, ich bin nicht würdig, dass Du eingehst unter mein Dach,
    aber sprich nur ein Wort, so wird meine Seele gesund.
    Mt 8,8

    Erbarme Dich meiner, denn ich bin schwach:
    heile mich Herr, und ich werde geheilt werden.
    PS 6,3

    https://www.google.ch/url?sa=t&source=we...HPplJVT_Bar-0QG-



    -

  • Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !


    [[File:f5t1744p14170n2_ICVlpSjH-thumb.jpg|left|auto]]
    Am 7. Oktober gedenkt die Heilige Mutter Kirche dem Siege der christlichen Heiligen Liga bei Lepanto über die moslemische Seeflotte
    am 7. Oktober des Jahres 1571.


    Das an diesem Tage gefeierte Fest der allerseligsten Jungfrau von Rosenkranz gründet auf diesem Sieg.
    Siehe bitte Näheres zur Seeschlacht von Lepanto hier:
    Meilensteine der Verteidigung des christlichen Abendlandes (2)



    "Seit 1547 ist in Spanien ein Rosenkranzfest nachgewiesen.
    Es wird nach dem Calendarium Romanum Generale von 1970 heute am 7. Oktober als
    Memoria Beatae Mariae Virginis a Rosario, "Gedenktag Unserer Lieben Frau vom Rosenkranz", begangen.
    Papst Pius V. führt als Dank für den Sieg in der Seeschlacht von Lepanto (am 7. Oktober 1571),
    durch den das christliche Europa vom Islam bewahrt blieb,
    das Fest „Maria vom Siege“ am 7. Oktober (1572) in den Römischen Festkalender ein.
    Weil in Rom die "Rosenkranzbruderschaften" um einen Sieg gebetet hatten,
    wurde es bald in "Rosenkranzfest" umbenannt.
    1573 gestattete Papst Gregor XIII. ein "Fest des heiligen Rosenkranzes" für alle Kirchen,
    die einen "Rosenkranzaltar" besaßen.
    Nach dem neuerlichen Sieg über die Türken in Ungarn (Peterwardein) 1716 dehnte Papst Clemens XI. das Fest auf die gesamte Kirche aus; es wurde nun am ersten Sonntag im Oktober begangen, bis Papst Pius X. es 1913 wieder auf den 7. Oktober legte."

    -
    (Aus "kathpedia")



    Über die Wirksamkeit der mächtigen Waffe des hl. Rosenkranzes gerade auch in den inneren Kämpfen der hl. Josefmaria Escriva:

    -

    [[File:f6t2226p14159n2_eCUOGfbk-thumb.jpg|left|auto]]"Wie in anderen Zeiten muß der Rosenkranz auch heute eine mächtige Waffe sein, uns in unserem inneren Kampf siegreich sein zu lassen und allen Menschen zu helfen.

    Erhebe deine Stimme zu Maria, der Herr erwartet Wiedergutmachung von dir und ein Lob aus deinem Mund.
    Mögest du es immer verstehen, mit dieser wunderbaren marianischen Frömmigkeit und deiner aufmerksamen Liebe Frieden und Freude zu säen überall in der Welt.
    [....]
    Das Rosenkranzgebet ist - mit der Betrachtung der Geheimnisse, der Wiederholung des Vaterunser und Gegrüßet-seist-du-Maria, dem Lob der Allerheiligsten Dreifaltigkeit und der ständigen Anrufung der Mutter Gottes -
    ein dauernder Akt des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe, der Anbetung und der Sühne.

    -


    Zum Fest der allerseligsten Jungfrau Maria vom Rosenkranz
    aus dem Schott Mess- und Gesangbuch 1962:
    -

    Das Fest wurde 1573 von Gregor XIII. für alle Kirchen eingeführt, in denen sich ein Rosenkranzaltar befand,
    zum Danke für den
    glorreichen Seesieg über die Türken bei Lepanto ( 7. Oktober 1571 ), der nicht zum geringen Teil der
    Macht des Rosenkranzgebetes
    zuzuschreiben war.
    Papst Klemens XI.
    dehnte es auf die ganze Kirche aus, als wiederum, offenbar durch die
    Kraft des Rosenkranzgebetes,
    im Jahre 1716 bei Peterwardein durch den Prinzen Eugen ein glänzender Sieg über die Türken
    errungen wurde.

    -

    Die hl. Messe:
    http://www.mariawalder-messbuch.de/as62/okt/okt7/index.html

    -

    Der Rosenkranzmonat Oktober:
    Gedenk- und Weihemonate (3)

    -

  • Die frei gewählte HölleDatum06.10.2018 14:20
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Was hören wir heute doch alles an "Relativierungen" bzw. gar "Abschaffung" der ewigen Hölle.
    Mit Argumenten wie "Das kann doch ein barmherziger Gott nicht wollen" wird versucht, die Lehre der Kirche über den ewigen Zustand der verlorenen Seelen als "überholungsbedürftig" weiszumachen.
    Gerade in der heutigen Zeit der weit verbreiteten seelengefährdenden Lebensentwürfe muss mit Nachdruck darauf hingewiesen werden,
    dass es der bis zuletzt verstockt unbussfertige Mensch ist, der Kraft seines freien freien Willens den ewigen Zustand der Hölle wählt, indem er die Barmherzigkeit Christi bewusst zurückweist.

    Weshalb aber nun ewige Pein für zeitliche Schuld ?


    [[File:Download (10).jpeg|left|auto]]

    Die Antwort gibt einer der grossen Kirchenväter, der hl. Gregor der Grosse (540-609):



    "Der künftige gestrenge Richter wiegt nicht die Taten sondern....die Herzen!"


    Nachfolgend seine ausführliche Darlegung:

    -

    Man wirft ein:
    Eine Schuld, die ein Ende hat, darf nicht ohne Ende bestraft werden.
    Der allmächtige Gott ist doch gerecht, und was nicht in ewiger Sünde begangen ist, darf nicht in ewiger Pein bestraft werden.
    Darauf können wir ohne Umschweife antworten, dass der Einwand recht hätte, wenn der künftige gerechte und strenge Richter nicht die Herzen, sondern die Taten der Menschen wöge.

    Die Bösen haben deswegen nicht ohne Ende gesündigt, weil sie nicht ohne Ende gelebt haben. Sie hätten wohl ohne Ende leben wollen, um ohne Ende in Sünden bleiben zu können. Denn sie verlangen mehr danach zu sündigen als zu leben; und darum begehren sie, hienieden immer zu leben, um niemals aufzuhören zu sündigen, solange sie leben.
    Die Gerechtigkeit des strengen Richters fordert also, dass sie niemals von Strafe frei sind, deren Herz in diesem Leben niemals von Sünde frei sein wollte; und dem Missetäter wird kein Ende der Züchtigung gegeben, weil er kein Ende der Missetat haben wollte, solange er konnte.“

    -

    Die Unbussertigkeit bis zuletzt....die Sünde gegen den Heiligen Geist:
    Die Sünde gegen den Heiligen Geist


    Zeit zur Umkehr bleibt alleine im irdischen Leben.
    Die Letzten Dinge (16)


    Damit es nicht zu einer seelentötenden Verhärtung des Herzens kommen kann, bedarf es des rechtzeitigen Gebrauches der Heilmittel.
    Dazu Hw Andreas Wollbold: in seinem Buch
    "Die versunkene Kathedrale. Den christlichen Glauben neu entdecken"

    -

    "Entscheidend für das ewige Heil ist es, nicht von Gott getrennt aus dieser Welt zu scheiden.
    Die Barmherzigkeit Gottes ist reich, aber sie ist reich für den, der sich ihr durch Reue und Umkehr öffnet wie der verlorene Sohn, der umkehrt und sich in die Arme des Vaters wirft.


    Die Gnadenfülle der Kirche umsorgt die Seele...wie eine Mutter; die Heilige Mutter Kirche:
    Die Letzten Dinge (16)

    -

  • Religion und WahrheitDatum05.10.2018 23:59
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !


    [[File:f70t388p13588n2_QNkilMtZ-thumb.jpg|left|auto]]

    Der sel. Charles der Foucauld (1858-1916) über den wahren Glauben:



    -

    "Der Glaube ist es, der uns im Innersten der Seele alle Dogmen der Religion, alle Wahrheiten, die uns die Religion lehrt, infolgedessen den Inhalt der Heiligen Schrift und alle Unterweisungen der Evangelien, schließlich alles, was uns durch die heilige Kirche vorgelegt ist, glauben lässt.
    Der Gerechte lebt wahrhaft aus diesem Glauben, weil dieser für ihn die Mehrheit der natürlichen Sinne ersetzt.
    [....]
    Somit erhellt der Glaube alles in einem neuen Licht, das anders als das Licht der Sinne ist, andersartig und strahlender.
    Derjenige, der aus dem Glauben lebt, hat die Seele voll mit neuartigen Gedanken, mit neuen Neigungen und mit einem neuen Urteilsvermögen.
    Neue Horizonte eröffnen sich vor ihm, wunderbare Horizonte, die von dem himmlischen und vornehmen Licht einer göttlichen Schönheit erleuchtet werden.
    Umhüllt von diesen ganz neuen Wahrheiten, von denen die Welt nichts ahnt, bricht notwendigerweise ein neues Leben an, der Welt entgegengesetzt, der diese Akte als eine Torheit erscheinen.
    Die Welt ist in einer Finsternis, in einer tiefen Nacht, der gläubige Mensch ist in der ganzen Fülle des Lichtes."

    -

  • Lehre von der TraditionDatum05.10.2018 22:55
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Liebe Kleine Seele

    Das Gleichnis unseres Herrn vom "neuen Wein in neue Schläuche" wird immer wieder gerne genommen, um es - eigeninterpretiert - als "Forderung für Neuerungen" zu missbrauchen.


    So ist auch die geistige Tiefe dieses Gleichnis alleine im Lichte der Auslegung der Kirche zu erfassen.

    Aus dem hl. Evangelium nach Markus 2,22:
    +
    Auch füllt niemand neuen Wein in alte Schläuche. Sonst zerreißt der Wein die Schläuche; der Wein ist verloren, und die Schläuche sind unbrauchbar. Neuer Wein gehört in neue Schläuche.
    +


    "Neuer Wein in neue Schläuche" ist sinnbildlich für
    das mit der Ankunft unseres Herrn ("neuer Wein") gekommene Neue (der Neue und Ewige Bund), welches alleine von offenen Herzen für die Wahrheit ("neue Schläuche") aufgenommen werden kann.
    Wenn das Herz verstockt bleibt ("alter Schlauch"), so geht der Wein verloren,
    die "alten Schläuche" werden unbrauchbar.....d.h. die Gnaden bleiben wirkungslos und die verstockte Seele geht verloren.

    -


    Freundliche Grüsse und Gottes Segen

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