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  • Die Verehrer des KreuzesDatumGestern 21:36
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema Die Verehrer des Kreuzes

    Gelobt sei Jesus Christus !




    Der hl. Augustinus:
    -

    Der Eingang ist zugänglich:
    Christus ist die Pforte.
    Sie steht auch dir offen, seitdem seine Seite durch eine Lanze geöffnet wurde.
    Bedenke, was daraus entflossen ist.

    Wähle also, wo du eintreten möchtest.


    Aus der Seite des Herrn, der am Kreuz hing und dort starb, floß Blut und Wasser, als sie von der Lanze geöffnet wurde. Das Wasser bedeutet deine Reinigung, das Blut deine Erlösung.

    -

    Das Allerheiligste Herz Jesu ist die Türe zum Himmel ....
    zum Innenleben der Allerheiligsten Dreifaltigkeit.


    Aus dem:Römisches Meßbuch, Präfation vom Hochfest des heiligsten Herzens Jesu
    -

    Am Kreuz erhöht, hat er sich für uns dahingegeben aus unendlicher Liebe und alle an sich gezogen.
    Aus seiner geöffneten Seite strömen Blut und Wasser, aus seinem durchbohrten Herzen entspringen die Sakramente der Kirche.

    Das Herz des Erlösers
    steht offen für alle, damit sie freudig schöpfen aus den Quellen des Heiles«

    -

    Die heiligen Sakramente; die Heilmittel für die Seele
    +

  • Die Verehrer des KreuzesDatum23.02.2026 22:48
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema Die Verehrer des Kreuzes

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Die hl. Theresa v. Avila (1515-1582) war in innigster Verbindung mit unserem Herrn und Gott Jesus Christus. Durch das innere Gebet pflegte sei ein vertraulichen Umgang mit unserem Herrn.


    So schrieb sie in "Ausrufe einer Seele" folgende tiefsinnige Ausrufe über die hl. Wundmale Christi




    ( der rechten Hand, der linken Hand, des rechten Fusses, des linken Fusses, des Herzens)
    als den lebendigen Quell des Lebens, als das verzehrende und reinigende Feuer, welches die Seele aus Liebe verwundet, ja verzehrt; der Quell der der hl. Sakramente:
    Die heiligen Sakramente; die Heilmittel für die Seele

    -
    O Leben, das allen Leben spendet, versage doch mir jenes süße Wasser nicht, das du denen verheißest, die darnach verlangen!
    Ich verlange darnach, o Herr, ich bitte dich darum, ich komme deshalb zu dir! Verbirg dich, o Herr, nicht vor mir!
    Du kennst ja meine Not und weißt es, daß dieses Wasser das wahre Heilmittel ist für meine durch dich verwunde Seele! O Herr, wie so mannigfache Feuer gibt es in diesem Leben! Wie viele Ursache haben wir nicht, in Furcht zu leben!
    Da sind es Feuer, die die Seele verzehren, dort andere, die sie reinigen, damit sie im Genuß deiner ewig lebe.


    O ihr lebendigen Quellen aus den Wunden meines Gottes! In welcher Überfülle werdet ihr ohne Aufhören zu unserem Unterhalte fließen, und wie sicher wird der durch die Gefahren dieses armseligen Lebens hindurchwandeln, der mit diesem göttlichen Wasser sich zu erhalten sucht!

    -


    Der hl. Chrysostomos ( gest. 407) über den Sieg des Kreuzes:

    -
    "Das Kreuz und die Wundmale Christi
    werden am Tag des Gerichts heller leuchten
    denn die Strahlen der Sonne“

    +

  • Die Verehrer des KreuzesDatum22.02.2026 22:15
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema Die Verehrer des Kreuzes

    Gelobt sei Jesus Christus !

    Wir hören immer wieder den Vorwurf, dass wir das Kreuz "anbeten" würden.
    Bereits der Titel dieses Thread widerlegt es: "Die Verehrer des Kreuzes"

    Dazu Klärendes vom Prämonstratenser-Pater Leonhard Goffine (1648-1719)
    in "Katholische Handpostille":

    -

    "Warum wird das Kreuz Christi so hoch geehrt?




    Weil es der Altar gewesen ist, auf welchem der Herr sich für uns aufgeopfert hat; das Werkzeug, wodurch er unsere Erlösung vollbracht hat; die siegreiche, mit dem Blute Christi besprengte Fahne, wodurch der Teufel überwunden wurde und noch immer überwunden wird.


    Darf man das Kreuz Christi anbeten?

    Keineswegs;
    denn die Anbetung gebührt Gott allein; und wenn wir mit der heiligen Kirche das Kreuz begrüssen:
    O Kreuz, du unsere einzige Hoffnung“, so beziehen sich solche Worte doch nur auf Christus, der uns durch das Kreuz erlöst hat und deshalb die dankbarste Anbetung verdient.


    Wie verehrt man das Kreuz Christi am besten?

    1.
    Wenn man sich nicht schämt, sich öffentlich als ein Verehrer des Kreuzes zu zeigen und deshalb sich gerne mit dem Kreuze bezeichnet.
    2.
    Wenn man das Kreuz liebt, d.h. die von Gott geschickten Widerwärtigkeiten geduldig, gerne und mit Freuden erträgt und so nach der Lehre und dem Beispiel Christi sein Kreuz täglich auf sich nimmt und ihm nachfolgt." (Luk. 9,23)

    -

  • Gegenwart Jesu ChristiDatum21.02.2026 18:38
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema Gegenwart Jesu Christi

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Zum ersten Fastensonntag:

    -

    "Herr, wir sind Sünder.
    Du allein kannst uns freimachen von aller Schuld!
    Wie oft hast Du in Deinem Erdenleben gesprochen:
    'Geh hin in Frieden, Deine Sünden sind Dir vergeben!'
    Wie oft hast Du auch gut gefallene Menschen in Gnade aufgenommen:
    Maria Magdalena und Petrus und den Verbrecher am Kreuze noch in seiner letzten Stunde.
    Mit dem Zöllner bitten auch wir vertrauensvoll:
    Herr, sei uns gnädig!

    Du bist ja hier im heiligsten Sakrament gegenwärtig,

    um uns die Gnaden Deiner Erlösungstat mitzuteilen.

    In jeder heiligen Messe richtest Du aufs Neue Dein Kreuz auf in unserer Mitte.


    Als Opferlamm für unsere Sünden

    hast Du Wohnung genommen unter uns im Tabernakel.



    Lamm Gottes, das Du hinwegnimmst die Sünden der Welt, erbarme Dich unser!
    Und wenn auch wir in unserer Schwäche auch immer wieder sündigen.
    Du bist hier unser Fürsprecher beim Vater,
    Habe Erbarmen mit uns, die Du mit Deinem kostbaren Blute erlöst hast !
    Herr, erhöre unser Gebet und lass unser Rufen zu Dir kommen.
    Lasset uns beten:
    Allmächtiger, ewiger Gott, Herr, himmlischer Vater.
    Erhöre unser inständiges Beten.

    Siehe nicht auf unsere Sünden, die wir in Demut und Bussgesinnung vor Dir bekennen, sondern sieh auf die Sühne, die Dein eingeborener Sohn am Kreuz Dir dargebracht hat und die Er Tag für Tag auf unseren Altären erneuert.



    So gewähre uns Verzeihung und Frieden durch Ihn, Christus unseren Herrn.

    Amen.
    Ehre sei dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geiste wie es war im Anfang so auch jetzt und allezeit und in Ewigkeit.
    Amen."

    -


    Entnommen aus:
    "VENITE ADOREMUS
    Eucharistische Gebete für das Kirchenjahr"


    -|addpics|qps-c4-0193.jpeg-invaddpicsinvv,qps-c7-71bc.jpg-invaddpicsinvv,qps-c8-e5d1.jpg-invaddpicsinvv|/addpics|

  • Aschermittwoch / FastenzeitDatum21.02.2026 18:38
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema Aschermittwoch / Fastenzeit

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Zur Fastenzeit einige Gedanken vom
    Benediktinerpater Dom Propster Gueranger (1805-1875):
    -

    Vierzig Tage der Buße sind wohl unbedeutend für ein ganzes Leben, in welchem wir Christus fremd geblieben sind.
    Aber selbst diese vierzig Tage würden allzu schwer auf unserer Weichlichkeit lasten, wenn der Heiland nicht selbst käme, um dieselben mit uns zuzubringen.
    Seien wir jedoch sicher, er kommt!
    Während dieser heilsamen Zeit betet er mit uns, fastet er mit uns, übt er alle Werke der Barmherzigkeit mit uns.
    War er nicht selbst der erste, der diese vierzigtägige Sühne vollzog?
    Fassen wir Mut, und wenn uns gleichwohl die Schwäche übermannt, nahen wir uns ihm, gleich dem Kranken, wovon wir eben gehört.
    Schon die Berührung seiner Kleidungsstücke reichte hin, denen die Gesundheit zu geben, welche dieselbe verloren hatten;
    um wie viel mehr werden wir erlangen, wenn wir im heiligsten Sakramente ihn selbst empfangen.
    Eilen wir zu ihm, und das göttliche Leben, dessen Keim bereits in uns liegt,
    wird sich mehr und mehr entfalten;
    die Tatkraft aber, die in unseren Herzen nachzulassen begann, wird auf’s Neue erwachen und wachsen.»


    -
    +

    Zum ERSTEN Fastensonntag -"Invocabit" -:
    Mit den Worten im "Introitus"aus dem 90. Psalm
    "Invocabit me" - "Er ruft mich an" - beginnt die hl. Messe dieses Sonntages.
    -
    Invocabit me, et ego exaudiam eum:
    er ruft Mich an und Ich erhöre ihn

    -


    Dazu der hl. Josefmaria Escriva (1902-1975):
    -

    "Invocabit me et ego exaudiam eum, lesen wir in der Liturgie dieses Sonntags (Ps 90,15 {Introitus der heiligen Messe]):
    Wenn ihr zu mir ruft, werde ich euch erhören, sagt der Herr.
    Betrachtet die Sorge des Herrn um uns:
    Er ist immer bereit, uns zu erhören, Er ist immer offen für das Wort des Menschen.
    Er ist immer für uns da, aber besonders jetzt, da unser Herz willig ist und entschlossen, sich zu läutern, wird Er die Bitten eines zerknirschten und demütigen Herzens (Ps 50,19) nicht verschmähen.

    Er erhört uns, um dann einzugreifen, sich in unser Leben einzumischen, uns vom Bösen zu befreien und mit Gutem zu überhäufen: Eripiam eum et glorificabo eum (Ps 90,15 [Introitus der heiligen Messe]), sagt Er vom Menschen, ich will ihn befreien und verherrlichen.
    Hoffnung also auf die Herrlichkeit:
    wieder stehen wir hier, wie schon so oft, am Beginn jenes inneren Weges, der das geistliche Leben ist.
    Die Hoffnung auf diese Verherrlichung festigt unseren Glauben und entzündet unsere Liebe. Die drei göttlichen Tugenden, die uns unserem Vater Gott ähnlich machen, beginnen sich auf diese Art zu entfalten."

    -

    Die Gnadenströme durch das hl. Sakrament der Busse, der hl. Beichte:
    Lossprechung von den Sünden (9)



    Aus dem Schott-Messbuch 1962:
    -

    EINFÜHRUNG

    Stationskirche: St. Johann im Lateran
    1. Kl. – Farbe violett


    Mit diesem Sonntag begann ursprünglich die Fastenzeit (vgl. die Secreta).
    Er gilt als einer der wichtigsten Tage des Kirchenjahres und erscheint nach dem Aschermittwoch wie ein zweites Eingangstor in die große Zeit der Buße.
    Deshalb ist zu Rom schon seit der Mitte des 4. Jahrhunderts Statio in der Haupt- und Mutterkirche, in St. Johann im Lateran, die eigentlich Kirche des allerheiligsten Erlösers heißt.

    Wir ziehen im Geiste an der Seite der Katechumenen nach dem Lateran und denken an die Auferstehung zum neuen Leben (Taufe), die an den Katechumenen in der Taufkirche der Lateranbasilika während der hl. Osternacht zur Wirklichkeit werden soll.
    Für unsre Tauf- und Lebenserneuerung gibt uns Paulus Weisungen in der Epistel.
    Der Kampf gilt der Fleischeslust, der Hoffart des Lebens und der Augenlust; dazu mahnt uns das Beispiel, das uns der Heiland in seinem Kampfe gegen Satan gibt (Evang.).
    Wir gehen vertrauensvoll in diesen Kampf: Gottes Engel geleiten uns (Grad., Tractus),
    Christus selbst kämpft mit uns und in uns, seinen Gliedern, und wendet uns vom Altare in der hl. Kommunion die Gnaden und wirksamen Kräfte zu, die er in seinem Kreuzesopfer verdient hat (Comm.).

    Die griechischen Buchstaben auf dem Schild der Initiale des Introitus bedeuten:
    Jesus Christos nika = Jesus Christus siegt.

    -

    Die hl. Messe:
    http://www.mariawalder-messbuch.de/as62/...aso1/node1.html


    Noch eine Anmerkung:
    In der Fastenzeit sind die Sonntage keine Fastentage!
    Daher beträgt die Fastenzeit auch nur 40 Tage statt deren 46 !
    Siehe bitte hier:
    Schon gewusst ? - Warum beträgt die Fastenzeit 40 Tage ?

    -

  • Religion und WahrheitDatum20.02.2026 19:19
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema Religion und Wahrheit

    Gelobt sei Jesus Christus !



    Der hl. Johannes v. Kreuz (1542-1591) über die Fülle der Selbstoffenbarung Gottes durch mit und und in Jesus Christus:

    -

    "Dadurch, dass Gott uns seinen Sohn geschenkt, der ein Wort von ihm ist und außer welchem es kein anderes gibt, hat er alles zumal in diesem einen Wort gesprochen und braucht nun nicht mehr zu uns zu reden”.

    -

    Das Wort ist Fleisch geworden; die Menschwerdung Gottes
    -

    Und weiter schreibt er über die unfehlbare Lehre der Heiligen Mutter Kirche als
    -

    "die einzige dem Menschen geschenkte Quelle, um Gott so zu erkennen, wie er in sich ist: als den einen und dreifaltigen Gott"

    -
    Hochfest der Allerheiligsten Dreifaltigkeit (3)

    Zitate des hl. Johannes v. Kreuz
    +

  • Neue Bischofsweihen - FSSPXDatum20.02.2026 17:52
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema Neue Bischofsweihen - FSSPX

    Lieber @Simeon


    Eine lesenswerte Stellungnahme zum Schreiben der Pius-Bruderschaft von Gerhard Kardinal Müller, welches auch schonungslos mit den katastrophalen antikatholischen Zuständen betr. dem sog. "Deutschen Synodalen Weg" und allgemein bez. modernistischer Verwüstungen gleichsam abrechnet.

    Gleichzeitig geht es - wie ich meine sachlich und ohne Polemik - auf die z.T. berechtigten Einwände der Pius-Bruderschaft ein, die - so die Conclusio - dennoch nicht dazu führen dürfen, sich von der Einheit mit dem Papst zu lösen.

    https://kath.net/news/89675

    -

  • Aschermittwoch / FastenzeitDatum18.02.2026 23:44
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema Aschermittwoch / Fastenzeit

    Gelobt sei Jesus Christus!

    Zur begonnenen Fastenzeit Anmerkungen des hl. Josefmaria Escriva':
    -

    "Wir müssen in dieser Fastenzeit mehr sehen als nur eine beliebige Zeitspanne, die im liturgischen Jahr regelmäßig wiederkehrt.
    Dieser Augenblick ist unwiederbringlich, er ist ein göttliches Hilfsangebot, das wir entgegennehmen müssen.
    Der Herr tritt an unsere Seite und erwartet von uns - hier und jetzt -, daß wir uns ernsthaft ändern.
    [....]
    Mit Gott zu leben, ist auch ein Wagnis, denn der Herr will nicht teilen.
    Er will alles. Ihm näher kommen bedeutet daher, bereit sein zu neuer Umkehr.
    "

    -

  • Aschermittwoch / FastenzeitDatum17.02.2026 21:46
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema Aschermittwoch / Fastenzeit

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Aschermittwoch: Beginn der 40-tägigen Fastenzeit.
    +
    Schon gewusst ? - Warum beträgt die Fastenzeit 40 Tage ?
    +


    Bei der Spendung des Aschenkreuzes spricht der hw Priester:




    "Memento, homo, quia pulvis est et in pulverem revertis!
    Bedenke, Mensch, dass du Staub bist und wieder zum Staub zurückkehren wirst!"


    Es ist eine Anknüpfung an die Worte aus der Heiligen Schrift:(Genesis 3, 19).
    -

    Im Schweiße deines Angesichts sollst du dein Brot essen, bis du zurückkehrst zum Ackerboden; von ihm bist du ja genommen.
    Denn Staub bist du, zum Staub musst du zurück“


    ( Das Aschenkreuz wird heute meist auch am darauffolgenden Sonntag noch einmal für alle jene gespendet, die heute, am Aschermittwoch, dieses nicht empfangen konnten )



    Der Aschermittwoch ist ein gebotener Fast- und Abstinenztag.
    Näheres über die Fastengebote der Kirche im „Codex Iuris Canonici“ (= CIC) 1983
    -

    Can. 1249 —
    Alle Gläubigen sind, jeder auf seine Weise, aufgrund göttlichen Gesetzes gehalten, Buße zu tun; damit sich aber alle durch eine bestimmte gemeinsame Beachtung der Buße miteinander verbinden, werden Bußtage vorgeschrieben, an welchen die Gläubigen sich in besonderer Weise dem Gebet widmen, Werke der Frömmigkeit und der Caritas verrichten, sich selbst verleugnen, indem sie die ihnen eigenen Pflichten getreuer erfüllen und nach Maßgabe der folgenden Canones besonders Fasten und Abstinenz halten.

    Can. 1250 —
    Bußtage und Bußzeiten für die ganze Kirche sind alle Freitage des ganzen Jahres und die österliche Bußzeit.

    Can. 1251 —
    Abstinenz von Fleischspeisen oder von einer anderen Speise entsprechend den Vorschriften der Bischofskonferenz ist zu halten an allen Freitagen des Jahres, wenn nicht auf einen Freitag ein Hochfest fällt:
    Abstinenz und Fasten ist zu halten an Aschermittwoch und Karfreitag.

    Can. 1252 —
    Das Abstinenzgebot verpflichtet alle, die das vierzehnte Lebensjahr vollendet haben;
    das Fastengebot verpflichtet alle Volljährigen bis Zum Beginn des sechzigsten Lebensjahres.
    Die Seelsorger und die Eltern sollen aber dafür sorgen, daß auch diejenigen, die wegen ihres jugendlichen Alters zu Fasten und Abstinenz nicht verpflichtet sind, zu einem echten Verständnis der Buße geführt werden.

    Can. 1253 —
    Die Bischofskonferenz kann die Beobachtung von Fasten und Abstinenz näher bestimmen und andere Bußformen, besonders Werke der Caritas und Frömmigkeitsübungen, ganz oder teilweise an Stelle von Fasten und Abstinenz festlegen.

    -

    Das einmalige Sättigen ist denn auch de facto auch nur an den beiden genannten strengen Abstinenz- und Fasttagen - Aschermittwoch und Karfreitag - geboten !

    Da nun aber Fasten nicht nur mit Verzicht auf üppiges Essen verbunden ist, sondern den Menschen als Leib und Seele stärken soll...so ist Fasten auch immer eine Art Askese....
    Askese in der Form verstanden, dass durch oft verborgene, aber nicht minder wertvolle dargebrachte Opfer Verzicht geübt wird....
    und somit auch Übung in den Tugenden.....
    in den Drei Göttlichen Glaube, Hoffnung, Liebe...
    sowie
    in den sieben Gaben des Heiligen Geistes:
    Weisheit, Einsicht, Rat, Stärke, Erkenntnis, Frömmigkeit und Gottesfurcht.

    und Deren Früchte:

    Katechismus 1832
    Die Früchte des Geistes sind Vollkommenheiten, die der Heilige Geist in uns als die Erstlingsfrüchte der ewigen Herrlichkeit hervorbringt.
    Die Überlieferung der Kirche zählt deren zwölf auf:
    Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Langmut, Sanftmut, Treue, Bescheidenheit, Enthaltsamkeit, Keuschheit" (Gal 5,22-23 Vg.).

    -
    Siehe dazu bitte auch:
    Die fünf Gebote der Kirche


    Auch das innige(re) Gebet

    und die vermehrte Anbetung des ALLERHEILIGSTEN

    sollen nach Möglichkeit mit eingebracht werden;
    insbesondere das von der hl. Theresa v. Avila anempfohlene innere Gebet und dieses nicht nur zur Fastenzeit.
    Siehe bitte hier:
    Stufen zur Vollkommenheit (38)


    Zum Aschermittwoch und der beginnenden Fastenzeit
    Erläuterungen von Pater Alexander Metz von der Petrus-Bruderschaft:
    -

    "Staub bist du, und zum Staub wirst du zurückkehren!" (Gen 3,19).
    Kurz nach dem Sündenfall wurde dieses Wort zum ersten Mal in der Geschichte der Menschheit gesprochen.
    Es galt Adam nach dessen Sündenfall.

    Die Kirche wiederholt es alljährlich zu Beginn der Fastenzeit.
    Der Priester legt mit diesen Worten den Gläubigen am Aschermittwoch die geweihte Asche auf.
    Die Asche erinnert uns an unsere Vergänglichkeit,
    an die Wirklichkeit des Todes.

    Asche hat ja bekanntlich kein Leben in sich, keine Festigkeit, es genügt ein leichter Windhauch, um sie zu zerstreuen.
    Bereits beim alttestamentlichen Psalmisten können wir lesen:
    "Des Menschen Tage sind wie Gras, er blüht wie die Blume des Feldes.
    Fährt der Wind darüber, ist sie dahin
    ".
    Und Kohelet drückt es noch deutlicher aus, wenn er sagt:
    "Windhauch, Windhauch, alles ist Windhauch."
    Wie nötig haben wir es, uns diese Wahrheit wieder neu vor Augen stellen zu lassen.
    Wie könnte man auch angesichts des sicheren Todes diese Wahrheit von der eigenen Vergänglichkeit überhaupt bezweifeln?

    Der Blick auf den Tod soll uns nun aber nicht ängstigen - wie auch, wenn wir den zum Freund haben, derden Tod glorreich überwunden hat? - unseren Herrn Jesus Christus
    Der Blick auf den Tod soll uns vielmehr zum Guten anspornen.
    "Bedenke bei all deinen Werken das Ende, und du wirst in Ewigkeit nicht sündigen" (Sir 7,40)
    Der Gedanke an den Tod will uns an die Eitelkeit alles Irdischen erinnern, an die Flüchtigkeit des Lebens - alles vergeht, nur Gott bleibt - und deshalb eifert der Tod uns an, keinem Ding anzuhängen,
    die irdischen Genüsse gering zu schätzen und Gott alleine zu suchen.
    Der Gedanke an den Tod lässt uns befreifen , dass "alles eitel ist, ausser Gott lieben und ihm allein dienen" (Nachfolge Christi) .
    Denn am Ende dessen, was wir irrtümlicherweise das Leben nennen, am Ende unserer irdischen Pilgerschaft, bleiben nur Gott und die Seele.
    Die hl. Theresa v. Avila mahnt uns daher:
    "Bedenke, dass du nur eine Seele hast und nur kurze Zeit, um sie zu retten, und du wirst viele Dinge lassen" (Geistliche Weisungen).
    Und der hl. Johannes vom Kreuz erinnert uns daran:
    "In der letzten Stunde wird nach deiner Liebe gefragt werden" (Den Sprüche).

    Durch das körperliche Fasten durch den freiwilligen Verzicht auf erlaubte Dinge, wird in uns das Bewusstsein von der Vorläufigkeit alles Irdischen neu belebt und dadurch der Blick auf das Eine, was Not tut, hingelenkt.
    Durch das Fasten sollen wir zur Umkehr des Herzens geführt werden.
    Gleichzeitig gibt die Zerknirschung des Herzens dem Fasten erst seinen Wert.
    Beides ist untrennbar miteinander verbunden.
    Wenn auch die Zerknirschung und Umkehr des Herzens im Vordergrund steht
    -"Zerreisst eure Herzen und nicht eure Kleider!" -
    so bereitet so bereitet doch das Fasten des Leibes die Umkehr der Seele erst richtig vor, da sie ein Mittel ist, diese zu erlangen,

    Überlegen wir zu Beginn der Fastenzeit genau, wo die Anhänglichkeit an diese Welt sich in meinem geistlichen Leben besonders bemerkbar macht.
    Was mir am meisten von der kostbaren Zeit,
    +
    Die kostbare Zeit
    +
    die Gott mir schenkt, raubt.
    Welche Dinge ich viel zu oft tue, die doch keinen Ewigkeitswert besitzen
    - und legen wir mutig die Axt an die schlechten Wurzeln, um es aus unserem Leben zu verbannen.
    Vielleicht ist es ja gerade das, was ich mir am wenigstens eingestehe, dass es mir auf dem Weg in den Himmel das grösste Hindernis ist."

    -

    Aus:
    "Katholische Bußpredigten über die vier letzten Dinge des Menschen" aus dem Jahre 1836:
    -

    Lasset euch die Worte an die Stirne schreiben:
    Mensch, gedenke, dass du Staub und Asche bist und wieder zu Staub und Asche werden wirst.
    Ja, ja Mensch, du wirst sterben und was das bedenklicnste ist,
    du wirst nur ein Einziges mal sterben[....]
    Diese Wahrheit wollen wir beherzigen und Gott bitten, dass er unseren Verstand erleuchte, unser Herz mit Reue über unsere Sünden,
    und unsere Augen mit Busstränen fülle
    .[....]
    So wie David sollten auch wir an das Ende unserer Tage denken und Gott bitten, dass unser Tod ein glückseliger Tod sein möge.[....]
    O lass doch die kostbaren Augenblicke, die dir noch vergönnt sind, nicht verloren gehen, Augenblicke, die über deine Ewigkeit entscheiden.
    O sammle deine Kräfte mittels der Gnade und rechne nicht mit einem langen Leben sondern denke vielmehr du werdest bald sterben.
    Du stirbst ja täglich, jeder Schritt führt dich näher zum Grabe....
    darum, was du zu deinem Heil zu tun hast, das tue bald.[....]
    Wir sollen
    täglich im Geiste sterben, dann werden wir, wenn wir leiblich sterben, heilig sterben, werden mit Christus sterben, und von den Toten auferstehen und auch ewig, o unausprechlich ewig selig sein.

    -

    Zum Aschermittwoch aus dem Schott-Messbuch 1962:
    -

    Aschermittwoch – Messe

    Stationskirche: St. Sabina
    1. Kl. – Farbe violett

    Die Lesungen, Gebete und Gesänge der hl. Messe führen uns in den Geist ein,
    in dem wir die Fastenzeit feiern sollen: es ist der Geist der Buße,
    verbunden mit Vertrauen auf Gottes Erbarmen(Intr., Tractus)
    und auf den Beistand der Gnade (Oratio)
    .
    Über die innere Seelenhaltung, den Geist des Fastens,
    belehrt uns Christus selber (Evang.).
    Der Heiland, der im hl. Opfer geheimnisvoll seinen Kreuzestod erneuert,
    gibt uns in der hl. Messe die Kraft, den Weg der Quadragesima so zu gehen,
    daß sie für uns fruchtbar wird (Offert.).
    Wenn der Leib fastet, soll der Geist genährt werden mit der hl. Eucharistie und durch hl. Gebetsverkehr mit Gott und Christus (Comm.).

    -
    Die hl. Messe:
    http://www.mariawalder-messbuch.de/as62/...t/am/index.html
    -

  • Die Ewige Wahrheit Jesus ChristusDatum15.02.2026 23:40
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema Die Ewige Wahrheit Jesus Christus

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Der hl. Augustinus:
    -

    «Wach auf, Mensch: für dich ist Gott Mensch geworden!



    ‹Wach auf, der du schläfst, und stehe auf von den Toten, und Christus wird dich erleuchten› (Epheserbrief 5,14).
    Für dich, sage ich, ist Gott Mensch geworden.
    Für alle Ewigkeit wärest du gestorben, wäre er nicht in der Zeit geboren»

    -


    Basierend auf dem Grabtuch v. Turin:

    Das Leiden Christi und das Grabtuch Jesu

    KI generiertes Antlitz unseres Herrn und Gottes Jesus Christus:


    -

  • Gegenwart Jesu ChristiDatum14.02.2026 22:37
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema Gegenwart Jesu Christi

    Gelobt sei Jesus Christus !

    -

    [....]
    "Naht die Stunde der heiligen Kommunion, dann bedenke, wen du aufnimmst:
    Es ist der Sohn Gottes in seiner unendlichen Erhabenheit, ob der die Himmel und alle Mächte zittern.

    Es ist derjenige, der aus Liebe zu dir von der ungerechten und ruchlosen Welt
    wie ein Wurm und Abschaum der Menschheit verworfen,erniedrigt, verhöhnt, angespien und gekreuzigt werden wollte.

    Du stehst (laß es dir gesagt sein) im Begriffe,



    den ewigen Gott zu empfangen, in dessen Hand Leben und Tod der ganzen Welt liegt."

    -
    Aus: "Der geistliche Kampf" von Hw Scopuli)
    -

  • Religion und WahrheitDatum13.02.2026 19:52
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema Religion und Wahrheit

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Der grosse englische Konvertit
    - Kardinal Henry Edward Manning (1808-1892) -
    hat im Jahre 1861 eindrücklich das übernatürliche Wesen der einen heiligen katholischen und apostolischen Kirche hervorgehoben und auf die damit verbundene Kompromisslosigkeit gegenüber dem Weltgeist verwiesen:
    -

    "Als Rom jeden Götzendienst im ganzen römischen Reiche erlaubte, gab es nur eine Religion, die man eine religio illicita nannte, eine ungesetzliche Religion, und es gab nur eine Gesellschaft, die eine societas illicita oder eine ungesetzliche Gesellschaft hieß….
    Es gab es Priester des Jupiter, der Cybele, der Fortuna und der Vesta;
    es gab alle möglichen geistlichen Bruderschaften und Orden und Sozietäten, und ich weiß nicht was; aber es gab eine Gesellschaft, welche nicht existieren durfte, und dies war die Kirche des lebendigen Gottes.
    Mitten in dieser allgemeinen Toleranz gab es nur eine Ausnahme, die mit der schärfsten Genauigkeit beobachtet wurde, wonach die Wahrheit und die Kirche Gottes von der Welt ausgeschlossen sein sollten.

    Dies nun muß unvermeidlich wieder kommen, weil die Kirche unbeugsam ist in der ihr anvertrauten Mission.
    Die katholische Kirche wird niemals eine Lehre auf das Spiel setzen;
    sie wird
    nie gestatten, daß zwei Lehrsysteme innerhalb ihres Schoßes vorgetragen werden;
    sie wird der Staatsgewalt nie gehorchen, wenn sie ein Urteil fällt in Sachen, die geistlich sind.
    Die katholische Kirche ist durch das göttliche Gesetz verbunden, lieber das Martyrium zu erleiden als eine Lehre aufzugeben, oder dem Gesetze der Staatsgewalt zu gehorchen, welches das Gewissen verletzt, und mehr als dies
    .
    Sie ist nicht nur verbunden, einen passiven Ungehorsam entgegen zu setzen, was in einem Winkel geschehen kann, und deshalb nicht entdeckt wird, und weil nicht entdeckt, nicht gestraft, sondern die katholische Kirche kann nicht stillschweigen;
    sie kann nicht ruhig sein;
    sie kann nicht aufhören, die Lehren der Offenbarung zu predigen,
    nicht nur über die Dreieinigkeit und über die Menschwerdung, sondern ebenso über die sieben Sakramente, über die Unfehlbarkeit der Kirche und über die Notwendigkeit der Einheit und über die Souveränität, sowohl die geistliche als die weltliche des heiligen Stuhls
    .
    Weil sie nicht still schweigen will und keinen Kompromiß eingehen kann, und weil sie in Sachen, die zu ihrer eigenen göttlichen Prärogative gehören, nicht gehorchen will, deshalb steht sie allein in der Welt
    ;
    denn es gibt keine andere sogenannte Kirche, noch irgend eine Gemeinschaft, die sich für eine Kirche ausgibt, welche sich nicht unterwirft oder gehorcht oder stillschweigt, wenn die Staatsgewalt es befiehlt"


    -

  • Die Verehrer des KreuzesDatum12.02.2026 22:58
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema Die Verehrer des Kreuzes

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Pater Gabriel Kunz vom Kreuzorden über das Kreuzzeichen, dem Zeichen von Erlösung und Heil:

    -

    "Das Kreuzzeichen....ist das Zeichen unserer Erlösung.
    Es ist ein Heilszeichen, vergegenwärtigt den Sühnetod Jesu, seine Auferstehung und unsere Erlösung.
    Als Sakramenetalie hat es die Bedeutung der Abschirmung gegen die Anschläge des bösen Feindes, spendet übernatürliche Kräfte und vermittelt Gottes Gnadensegen."

    Aller Segen kommt von Christus, dessen Symbol das Kreuz ist.
    So bedeutet das Kreuzzeichen:

    Das Kreuz ist für uns Rettung und Heil.

    Weil seine göttliche und zugleich menschliche Liebe so allumfassend gross ist, hat Jesus die Arme weit ausgebreitet, sein Leben für uns dahingegeben am Kreuz.
    Dankbar für seine unbegreifliche Liebe bezeichnen wir uns mit dem Kreuz, damit an uns die Verheissung Jesu wahr wird:
    "Wenn ich über der Erde erhöht bin, werde ich alles an mich ziehen"
    (Joh 12,32).
    Vom Kreuz herab zieht uns Christus liebend an sein Herz.
    Das Kreuz vereint uns mit Jesus.

    Wir machen das Kreuzzeichen beim Beten, damit in uns bleibe, was Gott uns schenken will.
    In der Versuchung, dass er uns Stärke.

    In der Gefahr, dass er uns beschütze.
    Beim Segen, aufdass Gottes Lebensfülle hereingenommen werde in die Seele und alles darinnen befruchte, bestärke und weihe in die Kraft Christi, im Namen des Dreieinigen Gottes."


    -

  • Gelobt sei Jesus Christus !


    11. Februar: Fest der Erscheinung der Unbefleckten Jungfrau Maria in Lourdes..

    Aufgrund der aktuellen Geschehnisse weiht sich die Priesterbruderschaft St. Petrus an diesem Festtag dem Unbefleckten Herzen Mariens.


    Dazu Pater Stefan Reiner von der Petrus-Bruderschaft:
    -
    "Am 11. Februar feiert die Kirche das Fest der Erscheinung der Unbe￾fleckten Jungfrau Maria in Lourdes.
    Papst Pius X. hat dieses Fest im Jahr 1907 eingeführt in Erinnerung an die erste Marienerscheinung am 11. Februar 1858.
    Der 11. Februar 2022 soll nun für die Priesterbruder￾schaft St. Petrus ein ganz besonderer Tag werden …

    denn wir haben beschlossen, dass wir angesichts der Schwierigkeiten in
    der Kirche und auch in der Gesellschaft
    nicht einfach nur mit unseren
    menschlichen Mitteln und Mühen kämpfen wollen, sondern dass wir uns der
    Siegerin in allen Schlachten Gottes“ in besonderer Weise anvertrauen und
    die Petrusbruderschaft am 11. Februar 2022 in feierlicher Weise dem unbefleckten Herzen Mariens weihen werden.


    Einige von Ihnen haben bereits eine persönliche Marienweihe abgelegt und
    wissen um die Bedeutung, das eigene geistliche Leben marianisch auszurich￾ten. Durch solch eine Weihe verpflichten wir uns, in Freiheit und aus Liebe, immer im Geist Mariens zu leben, sie in allem nachzuahmen, ihre mütterliche Fürsorge in unserem Leben uneingeschränkt zuzulassen, damit wir durch sie
    immer inniger mit Jesus verbunden werden.
    So führt ein Leben, das der allerseligsten Jungfrau geweiht ist, tiefer in das Geheimnis Jesu Christi und der Kirche.
    Die Weihe ist eine bleibende Hingabe. Wir übergeben uns selbst in lie￾bender Verehrung und anerkennen ihre Rechte, die sie über uns als Mutter und Königin besitzt.
    Nun sind wir als getaufte Christen ohnehin schon immer Eigentum unseres Herrn Jesus Christus, der uns durch Seinen Tod und Sein Leiden erlöst hat.
    Im ersten Petrusbrief heißt es:
    „Wir sind nicht mit vergänglichem Gold oder Sil￾ber erkauft worden, sondern mit dem kostbaren Blut Christi, des makellosen Osterlammes“ (1 Petr 1, 18).

    Somit gehören wir Christus an und sind daher Glieder des mystischen Leibes Jesu Christi. Als Glieder der Kirche gehören wir daher auch Maria an, da sie, als Mutter und Königin der Kirche, an unserer Erlösung beteiligt war.
    Die Marienweihe ist also weniger eine Übergabe unserer selbst, da wir ihr ohnehin schon gehören, sondern wir anerkennen vielmehr ausdrücklich diese bestehende Zugehörigkeit. Wir nehmen bewusst die Verpflichtung auf uns, gemäß dieser Verbindung zu ihr zu leben.

    Gerade in der heutigen Zeit in der die Kirche nicht nur von außen angegriffen wird, sondern sich auch im Inneren große Verwirrung ausbreitet, benötigen wir eine geführte und rechte Sichtweise der Kirche, damit unser Glaube nicht leidet und wir solchen Angriffen und Verwirrungen mit Festigkeit entgegentreten können.
    Die Kirche ist unsere Mutter. In ihrem Schoß sind wir gleichsam vom Heiligen Geist empfangen und geboren, als uns in der Taufe das Leben als Gotteskind geschenkt wurde.
    Sie hat uns erzogen und gelehrt durch das ihr anvertraute Wort der Wahrheit. Vor allem hat sie uns genährt mit der Speise der Unsterblichkeit, dem Leib unseres Herrn und Erlösers. Und wie eine Mutter ihre Kinder reinigt, so hat uns die Kirche immer wieder reingewaschen im Blut Christi.
    Je tiefer wir begreifen, dass die Kirche unsere Mutter ist, desto mehr werden wir sie lieben, desto kraftvoller uns für sie einsetzen. Ja, unser Einsatz ist verlangt!


    Denn obwohl die Kirche in ihrem Wesen heilig und makellos ist, weil sie in Christus begründet liegt, umfasst die Kirche doch schwache und sündige Menschen, und dies von ihren unbekannten Gliedern bis hinauf in die hohen und höchsten Ränge der Hierarchie.

    Die Marienweihe ist ein solcher Einsatz für die Kirche, weil wir damit unseren Einsatz in die Hände der heiligen Jungfrau legen, welche Abbild und Urbild der Kirche ist.[....]

    -

    Die hl. Messe:
    https://www.mariawalder-messbuch.de/as62...eb11/index.html


    Siehe bitte auch:
    8. Dezember; Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria - Immaculata Conceptio. (6)
    -

  • Gegenwart Jesu ChristiDatum07.02.2026 21:47
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema Gegenwart Jesu Christi

    Gelobt sei Jesus Christus !



    "Die Feinde spotten Deiner Ohnmacht:
    "Steig doch vom Kreuz herab ! Du bist ja Gottes Sohn !"
    Und doch war es nicht ihre Macht, es war die Gewalt Deiner Liebe, die Dich ans Kreuz gebracht.

    Keiner nahm Dir das Leben. Du gabst es selbst dahin.
    Hier aber, Herr, im heiligsten Sakrament, da steigst Du vom Kreuz herab, das in der Wandlung aufgerichtet wird in unserer Mitte.




    Nicht zwar, um Deine Macht zu zeigen; vielmehr, um Deine Liebe uns zu offenbaren .
    Zu einem jeden von uns willst Du selber kommen und ihm in der heiligen Kommunion die Gnaden der Erlösung bringen, die Du am Kreuz für uns erworben hast.



    Dank sei Dir, Herr, für Deine übergrosse Liebe!

    Lasset uns beten:
    Herr Jesus Christus, als Gekreuzigter kommst Du in der heiligen Kommunion zu uns sündigen Menschen, um uns in unbegreiflicher Herablassung selbst die Gnaden Deiner Erlösung zu bringen.

    Wir bitten Dich:
    Wie wir am Geheimnis Deines Kreuzes so innig Anteil haben, so lass uns auch einmal Anteil haben an Deiner Auferstehung.
    Der Du lebst und herrschest von Ewigkeit zu Ewigkeit.

    Amen."

    -

    Entnommen aus:
    "VENITE ADOREMUS
    Eucharistische Gebete für das Kirchenjahr"


    -|addpics|qps-3p-ac68.jpg-invaddpicsinvv|/addpics|

  • Gedenk- und WeihemonateDatum07.02.2026 21:46
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema Gedenk- und Weihemonate

    Gelobt sei Jesus Christus


    Der Monat Februar ist den
    Sieben Schmerzen Mariens gewidmet;
    15. September: Fest der Sieben Schmerzen Mariens (2)


    Hw Dr. Josef Spindelböck in einer Predigt über die
    Sieben Schmerzen Mariens :
    -

    Mit Christus im Leiden und in der Herrlichkeit vereint


    Predigt zum Fest "Gedächtnis der Schmerzen Mariens" am 15. September


    Liebe Brüder und Schwestern im Herrn!

    Wie kein anderer Mensch wurde die Jungfrau und Gottesmutter Maria in das Schicksal Jesu Christi, ihres Sohnes, mit einbezogen.
    Maria, die voll der Gnade ist, hat ihr bereitwilliges Ja-Wort zu der vom Engel verkündeten Botschaft gegeben und es ihr ganzes Leben lang durchgehalten, indem sie es Gott geweiht hat.
    In Freuden und Leiden war sie als Mutter und Gefährtin mit Jesus Christus, dem Erlöser, verbunden und darf nun im Himmel teilnehmen an seiner Herrlichkeit.

    So feiern wir heute das Gedächtnis der Schmerzen Mariens.
    Der Überliefung nach und entsprechend den biblischen und liturgischen Texten werden
    Sieben Schmerzen Mariens hervorgehoben, die wir gemeinsam betrachten wollen.

    Wenn wir Anteil nehmen an den Leiden und Schmerzen der heiligen Gottesmutter Maria, so tun wir das, um das Maß der Liebe zu erahnen, das sie erfüllt hat.
    Nur kraft ihrer Liebe war sie jene starke Frau, die alle Prüfungen, Widrigkeiten und Leiden in Glaube und Hoffnung annahm und sie ohne Vorwürfe oder Verbitterung in geistiger Einheit mit ihrem Sohn trug und so geistlich fruchtbar machte für das Heil aller Menschen, die ihr von Gott anvertraut worden sind.

    Der Weg, den Maria in der Nachfolge Christi ging, war nicht nur ein Weg des Leidens, sondern vor allem auch der Freude, wie sie uns durch Jesus Christus, den menschgewordenen Sohn Gottes zuteil geworden ist.
    Es gibt darum in der Kirche auch die Verehrung der sieben Freuden Mariens, wobei uns klar sein muss,
    dass die Siebenzahl sowohl bei den Freuden wie bei den Schmerzen Mariens eine heilige Symbolzahl ist, die für den ganzen inneren und äußeren Verlauf ihres Lebens steht.

    Wenden wir uns nun den Sieben Schmerzen Mariens im Einzelnen zu!


    1.
    Die Weissagung des greisen Simeon bei der Darstellung Jesu im Tempel (Lk 2,34-35)
    :



    Als das Jesuskind von seiner Mutter Maria und vom heiligen Josef im Tempel dargestellt wurde, nahm Simeon das Kind auf seine Arme und pries Gott für die Gnade, den Erlöser schauen zu dürfen.
    Dann segnete er sie alle und wies darauf hin, dass dieses Kind ein Zeichen des Widerspruchs sein werde.
    Viele würden durch Jesus zu Fall kommen,
    viele würden aufgerichtet werden.
    Dadurch sollten die Gedanken vieler Menschen offenbar werden.
    Direkt an Maria gewandt prophezeite Simeon:
    Dir selbst aber wird ein Schwert durch die Seele dringen.“


    Wie muss die heilige Gottesmutter Maria diese doch grausam erscheinende Weissagung aufgenommen haben?
    War sie verängstigt und durcheinander gebracht?
    Sie hat bestimmt nicht ihre hoffnungsvolle Zuversicht in die Wege der göttlichen Vorsehung aufgegeben.
    Auch wenn sie nun wusste, dass sie in Zukunft in ihrem Leben mit Jesus viel Schweres erwarten würde, so hat sie dies in demütiger, gläubiger und liebevoller Gottergebenheit im Voraus angenommen – zum Heil der Menschen.
    Auch uns sollen zukünftige Leiden und Bedrängnisse nicht schrecken, da uns zur rechten Zeit die Hilfe Gottes zuteil werden wird.


    2.
    Die Flucht Mariens und Josefs mit dem Jesuskind nach Ägypten (Mt 2,13-15)
    :


    Maria und Josef waren in gläubigem Vertrauen bereit, mit dem Jesuskind ins Exil nach Ägypten zu gehen, bis die Gefahr seiner Ermordung durch den König Herodes vorüber war.
    Gott aber hatte dieses Ereignis in seinen Heilsplan einbezogen, denn: „Ich rief meinen Sohn aus Ägypten“ (Hos 11,1).
    Das Schicksal der Heiligen Familie wiederholt sich in der Geschichte der Menschen immer dann, wenn Menschen vor ungerechten Verfolgungen fliehen müssen oder aus anderen Gründen ihr Zuhause verlieren.
    Ihnen allen steht die Fürbitte Mariens und des heiligen Josef bei.
    Sind wir in der Lage, jemandem zu helfen, der verbannt, vertrieben und heimatlos ist, dann wollen wir an die Not der Heiligen Familie denken.


    3.
    Die dreitägige Suche nach Jesus bei der Wallfahrt zum Tempel in Jerusalem (Lk 2,41-52):



    Wie schön hatte diese gemeinsame Wallfahrt für die Heilige Familie begonnen!
    Der bereits zwölfjährige Jesus war mit dabei in der großen Gruppe der Pilger, es bestand kein Grund zur Sorge.
    Als er aber plötzlich unauffindbar war, wurden seine Eltern in große Unruhe versetzt. Wo konnte er sein?
    War ihm etwas zugestoßen?
    Erst nach drei Tagen fanden ihn Maria und Josef bei den Lehrern im Tempel, mit denen er Gespräche führte.
    War schon die Suche nach Jesus ein großer Schmerz für Maria und Josef, so musste ihnen seine Antwort ebenfalls nicht leicht fallen: „Warum habt ihr mich gesucht? Wusstet ihr nicht, dass ich in dem sein muss, was meinem Vater gehört?
    Es heißt, dass sie nicht verstanden, was er ihnen damit sagen wollte.
    Die Pläne Gottes bleiben uns oft dunkel, doch Gottes heiliger Wille führt immer zum Guten und dient unserem Heil.
    Darauf wollen wir wie Maria vertrauen!



    4.
    Die Begegnung Mariens mit dem kreuztragenden Jesus auf dem Weg nach Golgotha:



    Dieses Ereignis ist uns als vierte Kreuzwegstation überliefert.
    Maria ließ es sich nicht nehmen, ihren Sohn auf seinem Kreuzweg zu begleiten.
    Auf diese Weise brachte sie zum Ausdruck, dass sie im Herzen mitleiden und mitopfern wollte, was der Herr durch sein Leiden und Sterben für uns tat und wirkte.
    Auf jedem Kreuzweg des Lebens begleitet uns die Mutter des Herrn.
    Sie ist bereit, uns zu trösten und mit ihrer mütterlichen Fürbitte im Guten zu bestärken
    .

    Auch wir sind aufgerufen, in liebevoller Verbundenheit unsere Mitmenschen zu ermutigen, wenn diese ein Kreuz zu tragen haben.
    Vielleicht ist es sogar möglich, dieses wie Simon von Kyrene ein Stück weit zu tragen. Die Gottesmutter Maria möge uns dafür bei Gott die rechte Gesinnung tatkräftiger Nächstenliebe erbitten!


    5.
    Maria steht mit dem Apostel Johannes und einigen Frauen beim Kreuz Jesu (Joh 19,25-27):



    Blutenden Herzens hat Maria dem Opfer ihres Sohnes am Kreuz zugestimmt.
    Indem sie als Mutter ihren einzigen Sohn dahingab,
    tat sie es aus Liebe zu all jenen, denen sie nun vom Kreuz aus als Mutter anvertraut ist.

    Dies sind in der Person des Johannes zuerst die Apostel, Bischöfe und Priester, aber auch alle übrigen Gläubigen, die sich ihrem mütterlichen Schutz anvertrauen.
    Wenn wir uns der Gottesmutter weihen, sie in unser Herz aufnehmen, dann wird uns auch das tiefste Leid im Glauben nicht erschüttern.
    Die Liebe wird siegreich bleiben, denn sie ist stärker als der Tod!


    6.
    Der Leichnam Jesu wird vom Kreuz abgenommen und in den Schoß seiner Mutter gelegt (Mt 27,57-59):



    Die künstlerische Darstellung dieses Geschehens ist uns als Pietá vertraut.
    Menschlich gesprochen ist alles gescheitert.
    Maria muss den toten Leib ihres Sohnes in ihren Armen halten.
    Sie hat jedoch mitten im tiefsten Leid die Glaubensgewissheit, dass das Opfer ihres Sohnes nicht umsonst ist.

    Vorerst kann und darf sie aber die Trauer um den Verlust ihres Sohnes nicht verleugnen, die sie nun zu tragen hat.
    Der Schmerz der Gottesmutter verbindet uns mit den Leiden vieler Mütter, die den Tod eines Kindes beklagen müssen.
    Groß sind auch die Leiden, wenn erwachsene Kinder auf Abwege geraten und ein Leben führen, das den Geboten Gottes widerspricht.
    Was vermögen tapfere Eltern da anderes zu tun, als unbeirrt und treu weiter zu beten im Vertrauen auf die Fürbitte der heiligen Jungfrau und Gottesmutter Maria, die keines ihrer Kinder vergisst und auch dem größten Sünder die Gnade der Umkehr zu Gott vermitteln kann!


    7.
    Die Grablegung Jesu (Mt 27,60):



    In stillem Leid wird die heilige Gottesmutter Zeugin der Grablegung Jesu.
    Er ist tot; zum sicheren Erweis dafür war sein Leib mit der Lanze des Soldaten durchbohrt worden, worauf Blut und Wasser heraus flossen.
    Die Seele Mariens ist durch das viele Leiden, das sie in Gottverbundenheit getragen hat, geheiligt worden.
    Ihre verborgene Schönheit wird sich vollenden, wenn sie teilhaben darf an der Herrlichkeit des Auferstandenen.
    So harrt sie in Geduld und Hoffnung der kommenden Vollendung.
    Bald wird ihr Sohn auferstehen, und auch sie selber wird nach Vollendung ihres Lebens in die Herrlichkeit des Himmels aufgenommen
    .
    Auch wir sind zur Vollendung bei Gott im ewigen Leben berufen. Mariens mütterliche Fürbitte geleitet uns und schenkt uns stets neue Hoffnung und Zuversicht.

    Zum Abschluss dieser Betrachtungen bitten wir Gott:
    So wie sich die Leiden der Gottesmutter in ewige Freude gewandelt haben, mögen auch wir einst teilhaben dürfen an der himmlischen Herrlichkeit! Amen.


    -

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  • Religion und WahrheitDatum06.02.2026 23:01
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema Religion und Wahrheit

    Gelobt sei Jesus Christus !


    "Zeitgemässen Katholiken" suchen den Schulterschluss mit dem Geist der Welt.
    "Geglaubt" wird, was bequem in den eigenen, der kirchlichen Lehre entgegenstehenden Lebensentwurf passt; "auf- bzw. angenommen" wird auch fast alles, was der Geist der Welt in seinen "Mehrheiten" vorgibt - übrigbleibt ein unverbindlicher, kraftloser und fruchtloser "Glaube"....Windhauch !
    Ein verwaister toter "Glaube" losgerissen von der fürsorgend liebenden Mutter....
    ohne Beistand, Schutz und Schirm der Heiligen Mutter Kirche



    Dazu der Namensvorgänger des jetzigen Papstes, Papst Leo XIII. (1810-1903):

    -

    "Unter den ersten Pflichten, die wir gegen Gott und die Kirche haben, steht an erster Stelle jene, mit Eifer die christliche Wahrheit zu verbreiten und die Irrtümer abzuwehren.
    Dieser Pflicht zu genügen werden jene nicht können, die allein und getrennt von den anderen in den Kampf ziehen.
    Sie werden ja Anfeindungen von seiten der Menschen erfahren wie Christus.
    Daher wollte er sie zu einem Leibe, der die Kirche ist, zusammenfügen.
    Das Leben Christi durchströmt den ganzen Organismus,, nährt und kräftig die Glieder.
    Der Kirche wurde der Lebenszweck bestimmt, wie ein geordnetes Kriegsheer für
    das Heil der Menschheit zu kämpfen.

    Diese Verfassung und Gestaltung des Christentums darf nicht geändert werden;
    und es ist dem einzelnen nicht erlaubt, nach seinem Gutdünken das Leben einzurichten oder seine Kampfesweise des Lebens nach Willkür sich zu wählen;
    mithin sammelt derjenige nicht, sondern zerstreut, der nicht mit der Kirche und mit Jesus Christus sammelt, und in Wahrheit kämpfen diejenigen gegen Gott an, die nicht kämpfen mit Christus und seiner Kirche."

    -

    Von diesem Papst stammt auch das Gebet zum hl. Erzengel Michael; zur Entstehungsgeschichte siehe bitte hier:

    Das Gebet zum hl. Erzengel Michael
    -

  • Päpste in der MoscheeDatum06.02.2026 21:18
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema Päpste in der Moschee

    Gelobt sei Jesus Christus !

    Lieber @Andi

    Erstaunlich, dass die Antworten der KI - jetzt allgemein gesehen - oft katholischer sind als so manche Verlautbarungen von Kirchenvertretern.

    Und auch die Antworten bez. der Moscheebesuche sind ausgewogen und nachvollziehbar.
    Seit die Kirche in den "Dialogmodus" geschaltet hat, sind derartige Vorkommnisse gleichsam vorgegeben.
    Ich denke aber auch, dass die bedrückende Lage der Christen in den dortigen Ländern oder anderswo, wo sie brutal verfolgt werden, durch diese Geste zumindest etwas von ihrer Drohkulisse verliert.

    Auch ich sähe es lieber, wenn derartige Besuche ausblieben;
    Papst Leo ist jedoch hoch anzurechnen, dass er gleichsam lediglich als "Tourist" durch die Moschee wandelte, man sah in seinem Ausdruck keinerlei "Identifikation" mit irgendwas vom Islam, auch deutlich ausgedrückt durch die Ablehnung des "Geberangebotes".
    Mehr noch, durch die klare Aussage

    "Ich bete lieber in einer katholischen Kirche in Gegenwart des Allerheiligsten"

    hat er nicht die geringsten Zweifel aufkommen lassen.

    -

  • Neue Bischofsweihen - FSSPXDatum05.02.2026 20:19
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema Neue Bischofsweihen - FSSPX

    Gelobt sei Jesus Christus !

    Lieber @Simeon

    Ich verfolge diesbezüglich die aktuellen Geschehnisse.
    Es scheint so zu sein, dass Papst Leo keine neuen Verwerfungen mit der Pius-Bruderschaft will, deren Vertreter
    in Kürze in Rom erwartet werden.
    -

    Der meines Wissens aktuelle Stand bez. der Pius-Bruderschaft ( vor den anstehenden Weihen):

    - Irreguläre, aber gültige Weihen

    - Exkommunikationen sind aufgehoben

    - sie ist nicht im Schisma

    - Die hll. Sakramente der Busse / Beichte und der Ehe können nun auch gültig empfangen werden. (Noch von Papst Franziskus erlassen)

    - Offen bleibt, ob die Sonntagspflicht bei Teilnahme einer hl. Messe bei der Pius-Bruderschaft erfüllt ist; diesbezüglich bestehen zumindest noch Zweifel.
    -

    Hoffen wir auf und beten wir für eine gütliche Einigung.


    Viele liebe Grüsse
    -

  • Gelobt sei Jesus Christus !


    Am 2. Februar feiert die Kirche das Fest

    "Mariä Lichtmess / Mariä Reinigung".




    Gemäss Liturgiekalender der Tradition endet die weihnachtliche Zeit erst mit diesem Fest.



    Aus dem Bomm-Volksmessbuch 1962:
    -
    "Der heutige Tag ist nicht nur seinem liturgischen Ränge, sondern auch seinem tieferen Sinne nach weniger ein Fest Mariens als vielmehr Christi, des Lichtkönigs.
    Er sieht weniger auf Maria, die als demütige Magd, sich heute dem Gesetze der Reinigung unterwirft, denn auf Christus, Der heute als König in den Tempel einzieht, in die Stadt Sion, in Seine Stadt, vom greisen Siemeon also verkündet:
    Du Licht zur Erleuchtung der Heiden !
    Vo alters her wurde der heutige Tag daher als ein Lichtfest begangen und durch eine feierliche Lichtprozession ausgezeichnet.

    (Bild: Stift Heiligenkreuz)

    Alle, die daran teilnehmen, tragen brennende Kerzen in der Hand,
    das Sinnbild der Erleuchtung durch Christus.
    So ziehen sie gleichsam dem Herrn entgegen und begleiten Ihn bei Seinem Einzug in den Tempel."

    -


    Aus dem Schott-Messbuch 1962:

    -

    Zwei Geheimnisse sind es, die am heutigen Feste gefeiert werden:
    die Darstellung des neugeborenen Gottessohnes im Tempel und die Reinigung Mariä.

    Dem Gesetze Mose zufolge war jede israelitische Mutter für eine bestimmte Zeit nach
    der Geburt eines Kindes unrein, d.h. sie durfte nicht im Tempel erscheinen.
    Nach Verlauf der gesetzlichen Frist musste sie zur Reinigung ein Lamm und eine Taube oder, wenn sie arm war, zwei Tauben zum Opfer bringen;
    dann wurde sie vom Priester für rein erklärt und durfte wieder den Tempel betreten.
    Ein zweites Gesetz machte alle männlichen Erstgeborenen zum besonderen und ausschließlichen Eigentum des Herrn, es befahl ihre gesetzliche Weihe an Gottund forderte als Preis der Auslösung und Rückkauf des Erstgeborenen eine bestimmte Summe Geld.

    Beide Gesetze waren weder auf Jesus noch auf Maria anzuwenden.

    Dennoch unterwarfen sich beide diesem Doppelgesetz:
    Der Allerheiligste, der nicht der Heiligung ,
    und die Allerreinste, die nicht der Reinigung bedurfte
    .


    Christus wurde im Tempel dargestellt auf den Armen Maria:
    Maria ist's, die damals schon ihren Sohn dahingab.
    So bekundet das Festgeheimnis die Anteilnahme Mariä am Werke der Erlösung .
    Im Tempel begegnet Christus dem greisen Simeon,
    der ihn alsLicht seines Volkes und aller Welt preist.
    Deshalb trägt das Fest bei den Griechen den Namen "Hypapante" ( Begegnung).
    Mit dem heutigen Fest schliesst die Weihnachtszeit im engeren Sinne.
    [....]
    Bei der Prozession trägt man brennende Kerzen, die vorher geweiht wurden.
    [....]
    Durch die Weihe werden die Kerzen zur Sakramentale:
    sie werden gesegnet zum Gebrauche der Menschen und zur Gesundheit des Leibes und der Seele.
    [....]

    -
    Die hl. Messe:
    http://www.mariawalder-messbuch.de/as62/feb/feb2/index.html


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    Der hl. Josefmaria Escriva:

    -
    "Und diesmal bist du es, mein Freund, der den Korb mit den Turteltauben trägt. Siehst du?
    Sie, die Unbefleckte, unterwirft sich dem Gesetz, als ob sie der Reinigung bedürfte.

    Lehrt dich dieses Beispiel nicht, mein törichtes Kind, das heilige Gesetz Gottes trotz aller persönlichen Opfer zu erfüllen?

    Sich reinigen!
    Du und ich, wir brauchen wirklich Läuterung!
    - Sühne, und weit mehr als nur das: die Liebe.
    Eine Liebe, die wie ein glühendes Eisen den Schmutz von unserer Seele wegbrennt, die wie ein Feuer unsere armseligen Herzen mit göttlichen Flammen entzündet.

    Ein gerechter und gottesfürchtiger Mann ist auf Eingebung des Heiligen Geistes in den Tempel gekommen.
    Ihm war geoffenbart worden, er werde den Tod nicht schauen, bevor er Christus gesehen habe.
    Er nimmt den Messias in seine Arme und spricht:
    Nun lässest Du, Herr, Deinen Knecht nach Deinem Wort in Frieden scheiden...
    denn meine Augen haben den Heiland geschaut"
    (Lk 2,25-30).

    -




    (Bild: Stift Heiligenkreuz)

    Zur Kerzenprozession die wunderschöne Antiphon "Adorna thalamum tuum, Sion," in der Komposition von Orlando di Lasso (1532-1594):

    -

    Adorna thalamum tuum, Sion,
    et suscipe Regem Christum
    amplectere Mariam
    quae est caelestis porta
    ipsa enim portat regem gloriae novo lumine;
    subsistit Virgo
    adducens in manibus filium ante luciferum
    quem accipiens Simeon in ulnis suis praedicavit populis
    Dominum eum esse vitae et mortis et salvatorem mundi.

    "Schmücke dein Brautgemach, Sion!
    Christus, den König, nimm auf.
    Umfange Maria; sie ist die Pforte
    des Himmels;
    sie trägt ja den König neuleuchtender Glorie
    .
    Dort steht die Jungfrau;
    auf ihren Händen bringt sie
    den Sohn, gezeugt vor dem Morgenstern.

    Simeon nimmt Ihn auf seine Arme und kündet den Völkern:
    Das ist der Herr über Leben und Tod, der Heiland der Welt!"

    -


    -

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