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  • Die GnadenDatumHeute 13:51
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !

    Lieber benedikt

    Vielen Dank für Deine freundlichen Worte.
    Es freut mich, dass Dir dieses Forum zusagt und v.a. auch im Glaubens- und Seelenleben bestärkt.

    Wenn wir an den uns geschenkten Gnaden mitarbeiten, so im Wissen, dass sie uns gerade auch für den bis ans irdische Lebensende zu führenden geistlichen Kampf rüsten wollen.
    Dieser - z.T. sehr intensive - geistliche Kampf ist denn auch verbunden mit einem nach und nach Reifen im Glaubens- und Seelenleben.
    Rückschläge bleiben nicht.
    Was uns traditionsverbundene Katholiken auszeichnet,
    ist nicht etwa das Nicht-Fallenkönnen,
    sondern das sofortige wieder Erheben nach einem Fall.

    So erging es auch nahezu allen grossen Heiligen !
    Nach und nach erklammen sie in harten inneren geistigen Ringen die Stufen zur Vollkommenheit.


    Im Streben nach Vollendung müssen wir uns nicht nur in der Tugend der Geduld gegenüber anderen üben....sondern auch gegen uns selbst !
    Selbst grosse Heilige wie der hl. Franz von Sales mussten sich lange gerade in den Tugenden der Demut und Geduld gerade auch gegen sich selbst üben....
    der hl. Franz von Sales schreibt:

    -
    "Es gibt sogar Fehler,die uns nicht schaden,
    sondern nur demütigen.
    Die Demut verlangt nun nicht, dass wir sie absichtlich begehen,
    wohl aber, dass wir uns nicht beunruhigen, wenn wir sie begangen haben...."

    -

    Der Heilige weiss wovon er schreibt...
    hatte er selbst zuvor doch 28 Jahre (!) gegen seinen Jähzorn zu kämpfen....



    Der hl. Josefmaria Escriva in einer Predigt aus dem Jahre 1971
    über den inneren Kampf im Streben nach Vollkommenheit:

    -

    [....]
    "Seht, was wir erstreben sollen, ist, in den Himmel zu kommen;
    sonst würde sich unser Leben nicht lohnen.
    Um in den Himmel zu gelangen, müssen wir treu der Lehre Christi folgen; und um treu zu sein,
    müssen wir ständig gegen Hindernisse kämpfen, die sich unserer ewigen Seligkeit entgegenstellen.

    Ich weiß schon, wenn von Kampf die Rede ist, haben wir sogleich unsere Schwachheit vor Augen, wir ahnen kommende Niederlagen, Irrwege.
    Doch Gott rechnet damit.
    Da wir unterwegs sind, läßt es sich nicht vermeiden, daß wir beim Voranschreiten den Staub des Weges aufwirbeln.
    Wir sind Geschöpfe, voller Gebrechen.
    Ja, mir scheint sogar, daß es Gebrechen in unserer Seele geben muß wie Schatten,
    von denen sich als Kontrast die Gnade Gottes und unser Bemühen, diesem göttlichen Geschenk zu entsprechen, um so klarer abheben.
    Erst beides zusammen Licht und Dunkel macht uns menschlich, demütig, verständnisvoll und großzügig.

    Betrügen wir uns doch nicht selbst:
    Wenn wir in unserem Leben mit Glanz und Erfolg rechnen,
    werden wir auch mit Niederlagen und Rückschlägen rechnen müssen
    .

    So ist immer der Weg des Christen auf der Erde gewesen, auch der Weg jener, die wir heute als Heilige verehren. Denkt nur an Petrus, Augustinus und Franziskus.
    Mir haben nie jene Lebensbeschreibungen gefallen, die, aus Naivität, aber auch aus Mangel an christlicher Lehre, die Heiligen so darstellen, als wären sie vom Mutterschoß an unfehlbar mit der Gnade Gottes ausgestattet gewesen.
    Nein, die wahren Lebensgeschichten der christlichen Heiligen gleichen den unsrigen aufs Haar:
    Sie kämpften und unterlagen, um von neuem, reuevoll, den Kampf wieder aufzunehmen.


    Es sollte uns nicht wundern, daß wir relativ häufig Niederlagen einstecken müssen,
    auch wenn es sich dabei gewöhnlich, ja vielleicht immer um geringfügige Dinge handelt, die uns weh tun, als wären sie von großer Bedeutung.
    Wenn wir Gott lieben, demütig sind und kämpfen, werden solche Niederlagen nie von großem Ernst sein.
    Denn wir werden dann auch Kämpfe bestehen können, große Siege davontragen
    in den Augen Gottes
    .
    Wenn wir mit lauterer Absicht arbeiten und Gottes Willen zu erfüllen trachten, ist uns, in unserer Nichtigkeit, seine Gnade gewiß; und dann gibt es keine Niederlagen.

    [....]
    Wer wirklich kämpfen will, setzt die entsprechenden Mittel ein; und diese haben sich in den zwanzig Jahrhunderten des Christentums nicht geändert:
    Gebet, Abtötung und Empfang der Sakramente.
    Da die Abtötung ebenfalls Gebet ist - das Gebet der Sinne -, können wir diese Mittel in zwei Worten zusammenfassen:
    Gebet und Sakramente."
    [....]

    -

  • Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Lieber Sel


    Vielen Dank für das Eröffnen dieses wichtigen Themas.
    Es steht im Rahmen der irrigen protestantische "sola scriptura-Lehre"


    Die Darlegung des hl. Augustinus bekennt sich in einem prägnanten Satz
    zur unzertrennliche Einheit
    von Heiliger Schrift und hl. Tradition:

    -
    "Ich glaube an die Heilige Schrift nur,
    weil die Kirche sich für ihre Echtheit verbürgt."
    -


    Zur alleine der Heiligen Mutter Kirche anvertraute Auslegung der Heiligen Schrift siehe bitte auch hier:

    Lehre von der Tradition (7)
    -



    Freundliche Grüsse und Gottes Segen

  • Protestantische GemeinschaftenDatumHeute 12:49
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Lieber Sel

    Du hast wichtige Themen angeführt.
    So in diesem Thread über die "protestantischen Gemeinschaften".

    Wie können wir den Zustand dieser Gemeinschaften auf einen Nenner bringen ?

    Alleine durch die Feststellung, dass sie aufgrund ihres Kampfes gegen die Heilige Mutter Kirche und deren immerwährenden Lehre den Heiligen Geist nicht haben.
    Luther handelte gegen den Heiligen Geist !

    Ohne den Heiligen Geist denken sie nun auch dem "Fleische nach".....menschengedacht.
    Sie verstehen "nur dem Fleische nach" also nur , was sie vor Augen sehen !
    "Sola scriptura" ....."alleine die Schrift".

    Sehr schön zu sehen an ihrem Unverständnis der hl. Wesensverwandlung im hl. Messopfer.
    Wer nur dem Fleische nach "versteht" kann die Glaubenswahrheiten, die alleine im wahren Glauben - dem Geiste nach ! - gesehen, erfasst und verstanden werden können,niemals erfassen.

    Das "fleischliche" - menschengedachte - "Verstehenwollen" ist ohne Geist und Leben.
    Zu sehen an den schlimmen Abirrungen in den mittlerweile über 40 000 (!) protestantischen Gemeinschaften.


    Der hl. Augustinus hat es bez. der hl. Wesensverwandlung sehr schön dargelegt:
    -
    "Wenn du es also geistlich verstehst,
    dann sind dir
    [sein Fleisch und sein Blut] "Geist und Leben".
    Und auch dann,
    wenn du es fleischlich verstehst,
    sind sie Geist und Leben, aber nicht für dich
    .
    Wir haben gesagt, daß der Herr sich uns hier im Essen seines Fleisches und im Trinken seines Blutes anvertraut, so daß wir in ihm bleiben und er in uns.Vgl. 1 Joh 4,13:
    Daran erkennen wir, daß wir in ihm bleiben und er in uns bleibt:
    Er hat uns von seinem Geist gegeben.
    Wodurch aber wird das bewirkt, wenn nicht durch die Liebe? "
    Denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben ist," (Röm 5,5) also ist es der Geist, der lebendig macht."

    -



    Freundliche Grüsse und Gottes Segen

  • Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Lieber Andi, liebe Mitleser

    Wir erleben aktuell eine gleichsam Erosion der katholischen Identität !
    Dafür verantwortlich zeichnen sich die Vertreter einer "neuen Kirche" im Sinne der unverbindlichen und somit menschengedachten "Einheit" !

    Der deutsche Episkopat gehört mehrheitlich dazu !

    Um es gleich unmissverständlich festzuhalten:

    Was Kardinal Marx und seine Mitläufer in diesem Schreiben von sich geben,
    ist fern der immerwährenden Lehre der Kirche.
    Kein traditionsverbundener Katholik darf diesem Gerede Gehör schenken.


    Die immerwährende Lehre der Kirche ist und bleibt unveränderlich:

    Die hl. Kommunion darf alleine ein Katholik im Stande der Gnade
    ( sich keiner schweren Sünde bewusst sein, ansonsten bedarf es einer vorigen hl. Beichte)
    empfangen.

    In anderen Nationen steht dies ausser Frage. So etwa in Ungarn.
    Bischof Erdö handelt im Einklang mit der traditionsverbundenen Lehre der Kirche, - zu der nebst dem Empfang der hl. Kommunion alleine für Katholiken im Stand der Gnade auch die immer noch geltende Norm der (nach Möglichkeit knienden ) Mundkommunion zählt -, wenn er anlässlich einer hl. Messe erklärt:

    -
    "Es folgt die Kommunionspendung.
    Zur hl. Kommunion gehen darf nur wer katholisch ist,
    bei der Erstkommunion war und im Stand der heiligmachenden Gnade ist
    , das heisst, dass er vor Kurzem gebeichtet hat.
    Die hl. Kommunion wird nur in den Mund gespendet.
    Bitte verlangen Sie nicht die hl. Kommunion auf die Hand."



    Kardinal Marx und seine Gesinnungsgenossen versuchen die Aushebelung der Lehre der Kirche durch die von Papst Franziskus vorangetriebene "Einzelfallbetrachtung".
    Dieses Denken findet mittlerweile in allen Bereiche der Kirche seinen (verheerenden) Weg.

    Man beachte die spitzfindige Formulierung
    "dringende pastorale Aufgabe"
    und
    "dass in konfessionsverschiedenen Ehen im Einzelfall der geistliche Hunger nach dem gemeinsamen Empfang der Kommunion so drängend sein kann, dass es eine Gefährdung der Ehe und des Glaubens der Ehepartner nach sich ziehen könnte, ihn nicht stillen zu dürfen“. Das gelte besonders für solche Ehepaare, die ihre Ehe sehr bewusst aus dem gemeinsamen christlichen Glauben leben möchten. Hier könne ein „schwerwiegendes geistliches Bedürfnis“ entstehen, das es nach dem Kirchenrecht möglich mache, dass der evangelische Ehepartner zum Tisch des Herrn hinzutrete, wenn er den katholischen Eucharistieglauben bejahe."

    Man höre gut:
    Wenn der evangelische Ehepartner nicht die hl. Kommunion empfangen könne, dann.....
    "gefährde dies die Ehe und den Glauben der Ehepartner"

    Welch eine gefährlich spitzfindige Argumentation und wie entlarvend;
    denn es folgt gleich
    "die ihre Ehe sehr bewusst aus dem gemeinsamen christlichen Glauben leben möchten."

    Nicht "katholischem Glauben"!

    Und weiter:
    "dass der evangelische Ehepartner zum Tisch des Herrn hinzutrete, wenn er den katholischen Eucharistieglauben bejahe"

    Ist euch was aufgefallen ?
    Genau....dass der evangelische Ehepartner lediglich den "katholischen Eucharistieglauben bejahe"
    Also nicht "teile" !
    Also eine Art "ökumenische Toleranz" ?!

    Einerlei.....
    wie bereits erwähnt hat diese "Handreichung" für traditionsverbundene Katholiken keinerlei Bedeutung.

    Wenn ein evangelischer Ehepartner tatsächlich die
    - mit Leib und Blut, mit Seele und mit Gottheit -
    Gegenwart unseres Herrn
    in der Gestalt von Brot und Wein glaubt.....
    so konvertiere er nach vorigem Katechumenunterricht und anschliessender hl. Beichte, hl. Erstkommunion und hl. Firmung,
    zur Heiligen Mutter Kirche, zur einen heiligen katholischen und apostolischen Kirche !
    Wir heissen einen jeden in der Gemeinschaft der Heiligen - hier der streitenden Kirche auf Erden - herzlich willkommen ( zur Gemeinschaft der Heiligen zählen auch nebst den Heiligen im Himmel als triumphierende Kirche ebenso die Armen Seelen im Fegefeuer als die leidende Kirche).

    Alles andere Gerede ist menschengedacht und -gemacht und somit fruchtlos.
    Mehr noch;
    wenn sich Kardinäle und Bischöfe offen gegen die Lehre der Kirche stellen,
    so können sie dies niemals im Namen des Heiligen Geistes tun !
    Im Gegenteil !


    Dazu Pater Metz von der Petrus-Bruderschaft bez. der Auslegung des Gleichnisses vom Unkraut unter dem guten Samen:

    -

    "Es gibt Bischöfe, die predigen noch so schön 99 % der Lehre der Kirche;
    doch dieses klitzekleine 1 %, welches sie nicht im Sinne der Lehre verkünden,
    reicht aus, um die ganze Verkündigung unglaubwürdig zu machen und so Sehstörungen hervorzurufen....durch das Schwindelkorn....der Häresie !
    "Ja wir glauben ja schon alles, ausser......" oder
    "Ja, ja, die Kirche lehrt es so, aber ich sage......"

    -
    Auslegung durch die Kirche: Mt 13,24-30; das Gleichnis vom Unkraut unter dem Weizen


    Lieber Sel

    In der Tat muss dieser modernistische Scherbenhaufen eines Tages zusammengekehrt werden.
    Uns bleibt in dieser Zeit der Prüfung alleine das unerschütterliche Festhalten an der immerwährenden Lehre der Kirche und das innige vertrauensvolle Gebet um das Wiedererblühen der katholischen Identität durch wahrhaft katholische Hirten.

    Freundliche Grüsse und Gottes Segen

  • @WastDatumHeute 11:39
    Thema von Aquila im Forum Herzlich willkommen !

    Liebe/r Wast

    Ich heisse Dich im Forum herzlich willkommen.


    Freundliche Grüsse und Gottes Segen

  • Die GnadenDatumGestern 18:02
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !

    Lieber benedikt

    Die Formulierung "Mich plagt das Gewissen" ist durchaus zutreffend.

    Das Gewissen kann freilich alleine dann richtig und wahr urteilen,
    wenn es fein gebildet wird und als Massstab alleine die Gesetze und Gebote der allerheiligsten Dreifaltigkeit, GOTT, nimmt.

    Unser HERR und GOTT JESUS CHRISTUS hat diese Aufgabe
    der Bildung des Gewissens der Heiligen Mutter Kirche übertragen
    Mit Göttlicher Autorität verkündet und lehrt siedie unfehlbaren Glaubenswahrheiten und die unfehlbare Sittenlehre.

    Wer sich bewusst dieser Formung des Gewissens widersetzt,
    gleitet ab in ein "Scheingewissen", welches in seiner Wirkung verheerend ist.
    Es reisst die Türe für den "Geist der Welt" auf und macht süchtig auf dessen "Weisheit"

    Der heilige Paulus dazu:

    -

    "Kol 2,8
    Gebt Acht, dass euch niemand mit seiner Philosophie und falschen Lehre verführt,
    die sich nur auf menschliche Überlieferung stützen und sich auf die Elementarmächte der Welt,nicht auf
    Christus berufen."
    -


    Diese Widersetzung gegen die Formung des Gewissens mündet denn auch ein in die genannte gewollte Schwachheit bzw. Letztere nährt Ersteres durch die Weigerung an den geschenkten Gnaden mitzuarbeiten.

    Einige Anmerkungen zum Gewissen:
    In das Gewissen ( lateinisch "conscienta", was so viel heisst
    wie "Mit-Wissen"
    )eines jeden Menschen ist das
    göttliche Gesetz eingeschrieben.
    Entgegen der gerade heute weit verbreiteten und vielfach hochgehaltenen Irrmeinung, dass der Mensch gleichsam ein "autonomes Gewissen"habe und alleine diesem genügen müsse, halten wir gem. der Lehre der Kirche fest, dass das Gewissen keinesfalls eine "unabhängige Norm"sondern dass es mit den Gesetzen derallerheiligsten Dreifaltigkeit, GOTTES übereinstimmt.

    Somit müssen wir eine klare Absage an die Propagierer eines Gewissens als "objektive und höchste Norm" erteilen und immer wieder betonen, dass das Gewissen als bloss subjektive und nächste Norm der moralischen Ausrichtungbezeichnet werden muss, was auch wiederum heisst, dass es KEIN "unabhängiges Gewissen" geben kann.

    Ein angeblich "autonomes Gewissen" will sich denn auch mit der Sünde "arrangieren".
    Es findet sich mit der Sünde ab ohne Willen zur Abkehr von dieser.
    Der Mensch erfindet seine eigenen "Gesetze", die lediglich seinem"egomanischen Lebenswandel".Genüge leisten sollen und die
    fern sind von der EWIGEN WAHRHEIT JESUS CHRISTUS.
    Halten wir fest:
    Das Gerede von einem "autonomen Gewissen" ist nicht haltbar.

    Es genügt denn auch nicht, ein wahrheitsgefilterter "anständiger Mensch" zu sein.
    Was anständig sein heisst, lehrt uns alleine die Heilige Mutter Kirche.
    Siehe dazu bitte hier:
    Die Letzten Dinge (14)


    Lieber benedikt

    All jene, die gewillt sind, im Streben nach Vollkommenheit voranzuschreiten, erfahren eine aufgrund der aufmerksamer werdenden Seele eine Zunahme der Feinfühligkeit des Gewissens.
    Hier nun legt der Teufel besonders gerne Fallstricke aus.
    Eine dieser ist der stete Versuch, uns den Frieden Christi zu rauben.
    Dazu eine sehr hilfreiche und tröstliche Ermunterung des
    hl. Josefmaria Escriva,
    sich im Streben nach Vollkommenheit nicht beirren zu lassen:

    -

    " Ich muß euch vor einer Falle warnen, die uns der Teufel
    - er gönnt sich wirklich nie eine Ruhepause -
    zu stellen sucht, um uns den Frieden zu nehmen.
    Gelegentlich können Zweifel aufkommen, die Versuchung nämlich zu denken,
    man käme kaum vorwärts oder falle sogar zurück;
    oder die sich aufdrängende Überzeugung, wir würden, trotz aller Bemühungen,
    nicht nur nicht besser, sondern sogar schlechter
    .
    Ich kann euch versichern, daß diese pessimistische Sicht für gewöhnlich nur Schein und Täuschung ist.
    In Wahrheit wird eben die Seele nur aufmerksamer, das Gewissen feinfühliger, die Liebe fordernder.
    Je heller das Wirken der Gnade leuchtet, desto mehr fallen Kleinigkeiten ins Auge, die im Halbdunkel unsichtbar geblieben wären
    .

    Wir tun aber gut daran, diese Unruhe aufmerksam zu prüfen,
    denn der Herr gibt uns dieses Licht, damit wir demütiger oder großzügiger werden.
    Denkt daran, daß uns
    Gottes Vorsehung ununterbrochen leitet
    und daß
    Er mit seiner Hilfe nicht geizt:
    mit großen oder mit kleinen Wundern bringt Gott seine Kinder voran."


    -


    Freundliche Grüsse und Gottes Segen

  • Aus der Wahrheit seinDatum20.02.2018 22:17
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !


    [[File:Download (5).jpeg|left|auto]]
    Der hl. Augustinus hat in einem kurzen, aber aussagekräftigen Satz die unauflösliche Einheit zwischen Kirche und dem Heiligen Geist unterstrichen; das Mass der Liebe zur Kirche - und somit auch zu ihrer unfehlbaren Lehre - als dem mystischen Leib Christi bestimmt auch das Mass der Gnadengaben des Heiligen Geistes.

    Der hl. Augustinus:
    -
    "In dem Masse, wie einer die Kirche liebt, hat er den Heiligen Geist."


    -

    Was wiederum auch heisst, dass jene, die die Kirche und ihre immerwährende Lehre bekämpfen, den Heiligen Geist nicht haben können !

    -

  • Die GnadenDatum20.02.2018 21:33
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !

    Lieber benedikt


    Ich denke, dass wir alle aufgrund der Folgen der Erbsünde
    Folgen der Erbsünde
    (mit Ausnahme der ohne Erbsünde empfangenen allerseligsten Jungfrau und Gottesmutter Maria)
    immer wieder dazu geneigt sind, dem Ego zum Durchbruch verhelfen zu wollen.
    Dieses Ego ist denn auch Teil bzw. Antrieb des "Fleisches", welches stets gegen den Geist aufbegehrt.
    Hier gilt es denn niemals mutlos zu werden, wenn das Fleisch gegen den Geist heftig rebelliert.
    Die Einsicht der eigenen Schwachheit und diejenige der Notwendigkeit der Mitarbeit an den geschenkten Gnaden des Heiligen Geistes, führen immer wieder zurück auf den rechten Weg bzw. weiter auf demselben.
    Kurz gesagt:
    Die ungewollte Schwachheit erfährt immer die Vergebung unseres Herrn,
    nicht aber der Wille zur Schwachheit, was einem "Nein" zur Mitarbeit an den geschenkten Gnaden gleichkommt.

    Zu den wirklichen Gnaden der Zeit nach gehört auch die begleitende Gnade.

    Dazu folgende Darlegungen von
    Hw Joseph Reiter in "Das dreifache Reich Gottes" aus dem Jahre 1911:
    -

    "Die begleitende Gnade
    Sie ist eine innere Wirkung, ein übernatürlicher Einguss Gottes auf uns, auf unserem Willen nämlich,
    welcher Einfluss, welche göttliche Kraft uns unterstützt, dass wir das Gute, so er uns eingibt, oder wozu er uns innerlich erweckt, auch wirklich tun können, dass wir die Hindernisse zu überwinden, die Beschwerden, die mit unserer Bekehrung und mit der Ausübung der Tugend verbunden sind, zu übertragen und zu besiegen vermögen. David sagt von dieser Gnade:
    "Seine Barmherzigkeit wird mich alle Tage begleiten." (Ps. 22,6)
    Der heilige Paulus an die Römer (8,26):
    "Der Geist kommt unserer Schwachheit zu Hilfe."
    Das Konzil von Trient sagt davon:
    "Gott ermahnt durch seinen Befehl, zu tun, was du kannst, und um das zu bitten, was du nicht kannst, und steht dir bei, es zu können."
    Der heilige Augustin beschreibt nach seiner eigenen Bekehrung die begleitende Gnade also:
    "Durch die Gnade wächst der gute Wille, der schon seine Entstehung erlangt hat, und wird allmählich so stark, dass er die göttliche Gebote, wie er will, wenn er es doch sehnlich und vollkommen will, erfüllen könnte."

    -

    Die zentrale Aussage:
    "Der Geist kommt unserer Schwachheit zu Hilfe."


    Solange der gute Wille im Streben nach Vollkommenheit nicht nachlässt, solange steht uns auch in unserer Schwachheit immer die begleitende Gnade zur Seite.


    Eine hilfreiche kurze Abhandlung über die Verschiedenheit der Gnaden siehe bitte hier:
    Fragen zur Thematik der Meditation (3)

    Der Vollständigkeit halber auch noch über die wirklichen Gnaden der Wirkungen nach:
    Die Gnaden (3)



    Freundliche Grüsse und Gottes Segen


    -

  • @Inge HummDatum20.02.2018 20:54
    Thema von Aquila im Forum Herzlich willkommen !

    Liebe Inge Humm

    Herzlich willkommen im Forum.


    Freundliche Grüsse und Gottes Segen

  • Die GnadenDatum19.02.2018 22:31
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Durch die Mitarbeit an den Gnaden des Heiligen Geistes verflüchtigt sich die Angst vor dem Gerichte Christi;
    aus "Der Ruf des Königs; Kongregation der Diener Jesu und Mariens (SJM) :

    -

    "Jesus Christus ist der eigentliche Lehrer und der eigentliche Richter.
    Er ist Güte und Gerechtigkeit in Person.
    Wenn wir seine Gnade annehmen und mit seiner Gnade mitwirken, dann brauchen wir keine Angst vor dem Gericht haben.
    Natürlich kann kein Mensch aus eigener Gerechtigkeit gerettet werden.
    Doch Gott gibt jedem Menschen genügend Gnaden, um das ewige Heil zu erlangen.
    Nehmen wir die Gnaden dankbar an, die Gott uns schenkt durch
    die Taufe und die Erneuerung der Taufgnade in der Beichte, in der Firmung und der hl. Eucharistie, im Ehesakrament oder in der Priesterweihe, und zu guter Letzt in der Krankensalbung.
    Wenn wir so in Freundschaft mit Jesus verbunden sind, aus sein Wort hören und danach leben, dann brauchen wir auch im Gericht keine Angst vor IHM zu haben, sondern dürfen gläubig beten: „
    Jesus ich vertraue auf Dich!

    -

    Siehe bitte auch:
    Die Gnaden

    Sakramente; die Heilmittel für die Seele
    -

  • Die Heiligkeit der KircheDatum19.02.2018 20:36
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !

    Die Konvertitin Gertrud von le Fort (1876-1971)
    schrieb im Jahre 1924 in ihrem Werk
    „Hymnen an die Kirche“ Lobpreise auf die unveränderliche und unantastbare HEILIGKEIT des mystischen Leibes Christi, der Heiligen Mutter Kirche, der
    BRAUT unseres HERRN und GOTTES JESUS CHRISTUS.
    So auch diese Verse:

    -

    "Deine Diener tragen Gewänder, die nicht alt werden, und deine Sprache ist wie das Erz deiner Glocken.
    Deine Gebete sind wie tausendjährige Eichen, und deine Psalmen haben den Atem der Meere.
    Deine Lehre ist wie eine Feste auf uneinnehmbaren Bergen.
    Wenn du Gelübde annimmst, so hallen sie bis ans Ende der Zeiten, und wenn du segnest, baust du Häuser im Himmel.
    Deine Weihen sind wie grosse Zeichen von Feuer auf den Stirnen, niemand kann sie auslöschen.
    Denn das Mass deiner Treue ist nicht Menschentreue, und das Mass deiner Jahre fasst keinen Herbst.
    Du bist wie eine beständige Flamme über wirbelnder Asche!
    Du bist wie ein Turm inmitten reissender Wasser!
    Darum schweigst du so tief, wenn die Tage lärmen, denn am Abend fallen sie dennoch an dein Erbarmen:
    Du bist's, die über allen Grüften betet!
    Wo heute ein Garten blüht, da ist morgen eine Wildnis, und wo früh ein Volk wohnt, da haust bei Nacht das Verderben -
    Du bist das einzige Zeichen des Ew'gen über dieser Erde: alles, was du nicht verwandelst, überwandelt der Tod!

    -

    Über die Konversion von Gertrud von le Fort zum wahren Glauben siehe bitte hier:
    Bekehrungen zum wahren Glauben (2)

    -

  • Aschermittwoch / FastenzeitDatum17.02.2018 20:11
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !

    Zum Ersten Fastensonntag -"Invocabit" -:
    Mit den Worten im "Introitus"aus dem 90. Psalm
    "Invocabit me" - "Er ruft mich an" - beginnt die hl. Messe dieses Sonntages.
    -
    Invocabit me, et ego exaudiam eum:
    er ruft Mich an und Ich erhöre ihn

    -


    [[File:f20t2529p14153n3_qGcAuzMD.jpg|left|auto]]

    Dazu der hl. Josefmaria Escriva (1902-1975:



    -

    "Invocabit me et ego exaudiam eum, lesen wir in der Liturgie dieses Sonntags (Ps 90,15 {Introitus der heiligen Messe]):
    Wenn ihr zu mir ruft, werde ich euch erhören, sagt der Herr.
    Betrachtet die Sorge des Herrn um uns:
    Er ist immer bereit, uns zu erhören, Er ist immer offen für das Wort des Menschen.
    Er ist immer für uns da, aber besonders jetzt, da unser Herz willig ist und entschlossen, sich zu läutern, wird Er die Bitten eines zerknirschten und demütigen Herzens (Ps 50,19) nicht verschmähen.

    Er erhört uns, um dann einzugreifen, sich in unser Leben einzumischen,
    uns vom Bösen zu befreien und mit Gutem zu überhäufen: Eripiam eum et glorificabo eum (Ps 90,15 [Introitus der heiligen Messe]),
    sagt Er vom Menschen, ich will ihn befreien und verherrlichen.
    Hoffnung also auf die Herrlichkeit:
    wieder stehen wir hier, wie schon so oft, am Beginn jenes inneren Weges, der das geistliche Leben ist.
    Die Hoffnung auf diese Verherrlichung festigt unseren Glauben und entzündet unsere Liebe. Die drei göttlichen Tugenden, die uns unserem Vater Gott ähnlich machen, beginnen sich auf diese Art zu entfalten."

    -

    Die Gnadenströme durch das hl. Sakrament der Busse, der hl. Beichte:
    Lossprechung von den Sünden (9)



    Aus dem Schott-Messbuch 1962:
    -

    EINFÜHRUNG

    Stationskirche: St. Johann im Lateran
    1. Kl. – Farbe violett


    Mit diesem Sonntag begann ursprünglich die Fastenzeit (vgl. die Secreta).
    Er gilt als einer der wichtigsten Tage des Kirchenjahres und erscheint nach dem Aschermittwoch wie ein zweites Eingangstor in die große Zeit der Buße.
    Deshalb ist zu Rom schon seit der Mitte des 4. Jahrhunderts Statio in der Haupt- und Mutterkirche, in St. Johann im Lateran, die eigentlich Kirche des allerheiligsten Erlösers heißt.

    Wir ziehen im Geiste an der Seite der Katechumenen nach dem Lateran und denken an die Auferstehung zum neuen Leben (Taufe), die an den Katechumenen in der Taufkirche der Lateranbasilika während der hl. Osternacht zur Wirklichkeit werden soll.
    Für unsre Tauf- und Lebenserneuerung gibt uns Paulus Weisungen in der Epistel.
    Der Kampf gilt der Fleischeslust, der Hoffart des Lebens und der Augenlust; dazu mahnt uns das Beispiel, das uns der Heiland in seinem Kampfe gegen Satan gibt (Evang.).
    Wir gehen vertrauensvoll in diesen Kampf: Gottes Engel geleiten uns (Grad., Tractus),
    Christus selbst kämpft mit uns und in uns, seinen Gliedern, und wendet uns vom Altare in der hl. Kommunion die Gnaden und wirksamen Kräfte zu, die er in seinem Kreuzesopfer verdient hat (Comm.).

    Die griechischen Buchstaben auf dem Schild der Initiale des Introitus bedeuten:
    Jesus Christos nika = Jesus Christus siegt.

    -

    Die hl. Messe gemäss der überlieferten - alten - Liturgieordnung:
    -
    http://www.mariawalder-messbuch.de/as62/...aso1/node1.html




    [[File:f11t10p14220n2_YyrgeqBu-thumb.jpg|left|auto]]
    Zur Fastenzeit einige Gedanken vom
    Benediktinerpater Dom Propster Gueranger
    (1805-1875):


    -

    Vierzig Tage der Buße sind wohl unbedeutend für ein ganzes Leben, in welchem wir Christus fremd geblieben sind.
    Aber selbst diese vierzig Tage würden allzu schwer auf unserer Weichlichkeit lasten,
    wenn der Heiland nicht selbst käme, um dieselben mit uns zuzubringen
    .
    Seien wir jedoch sicher, er kommt!
    Während dieser heilsamen Zeit betet er mit uns, fastet er mit uns, übt er alle Werke der Barmherzigkeit mit uns.
    War er nicht selbst der erste, der diese vierzigtägige Sühne vollzog?
    Fassen wir Mut, und wenn uns gleichwohl die Schwäche übermannt,
    nahen wir uns ihm, gleich dem Kranken
    , wovon wir eben gehört.
    Schon die Berührung seiner Kleidungsstücke reichte hin, denen die Gesundheit zu geben, welche dieselbe verloren hatten;
    um wie viel mehr werden wir erlangen, wenn wir im heiligsten Sakramente ihn selbst empfangen.
    Eilen wir zu ihm, und das göttliche Leben, dessen Keim bereits in uns liegt,
    wird sich mehr und mehr entfalten;
    die Tatkraft aber, die in unseren Herzen nachzulassen begann, wird auf’s Neue erwachen und wachsen.»


    -

  • Die Heiligkeit der KircheDatum17.02.2018 14:15
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !


    [[File:f36t60p14218n2_sNuMXJoY-thumb.jpg|left|auto]]

    Ein inniger, leidenschaftlicher Hymnus an unsere Heilige Mutter Kirche als der mystische Leib Christi, die Braut Christi.....von Hw Robert Mäder (1875-1945):



    -

    "Ewige katholische Kirche - Du meine einzige Leidenschaft.
    Die heilige katholische Kirche!
    Folgt mir, liebe Brüder und Schwestern!
    Folgt mir in der leidenschaftlichen Liebe zu ihr, der einen, heiligen, katholischen und apostolischen römischen Kirche!
    Sie ist das Glück der Allerglücklichsten.
    Sie ist der Sinn, der einzige und höchste zugleich,
    alles dessen, was lebt und webt, unser, euer, aller einziger Sinn!
    Sie ist die Antwort auf
    alle Fragen.

    Noch im Unwürdigsten, so noch ein Funke Sehnsucht in ihm brennt, waltet ihr Glück.
    Selig sind, die sie begriffen haben, die je ihrer ansichtig wurden.
    Sie ist Mutter und Braut aller Seelen, die nicht satt geworden sind,
    Mutter und Braut aller Unersättlichen, die ihr endloses Verlangen aufnehmen lassen in Gottes erbarmende Liebe!
    Sie ist das Angesicht der großen Barmherzigkeit; sie ist der Weg aller Ausweglosen;
    das Ziel aller Ratlosen; das Leben aller, die tot scheinen;
    die Kraft aller, die ihre Schwachheit spüren!


    Ewige katholische Kirche - Du meine einzige Leidenschaft!
    Die Dein Antlitz trägt, Maria, die Hochgebenedeite, weint wie Rachel über ihre entlaufenen Kinder.
    Vom Drachen angegiftet,vom Pesthauch der Nüstern des bösen Feindes vernebelt, in den Landen ihres erhabenen Seins besetzt und verstellt, harrt sie auf Eure Gebete, meine Brüder und Schwestern!

    Wunderbare, unvergleichbare Kirche!
    Böse, hohnlachende Feinde haben mit Menschenweisheit und Welt-Klugheit Dich belagert!
    Hilflos und ohne Einsicht huldigen Irregeführte dem falschen Schein.
    Die gleichgültig waren eh und je,
    die ihr Dasein mit emsiger Nichtigkeit veröden, die ihre Jahre verschwätzen mit schwätzendem Blick, schwätzendem Mund und schwätzenden Ohren, mit schwätzender Arbeit und ungewichtigem Leiden, die sich zum flüchtigen Zufall machen und das Gerede der Menge nachbeten,
    dem feilen Markte verfallen, die sind es, die wähnen - „Gehorsam“ nennen sie ihre Weigerung, der Wahrheit liebend zu dienen!‚

    Wir kennen Dein Antlitz, wunderbare Mutter,
    Jungfrau, Braut, Allerschönste.
    Du Weisheit, der Wahrheit leuchtender Spiegel,
    Du Lohn der Ehrfürchtigen!
    Du Himmel der Staunenden!
    Du Lächeln, das denen winkt, die nach dem Ewigen verlangen!
    Du Leben derer, die nach Zeitlosigkeit schmachten!
    Du Ruhm der Redlichen!
    Du Klarheit derer, die im Ernste suchen!
    Braut des Gottmenschen!
    Sein Leib, der die Wahrheit Seines Opfers vollbringt,
    der Seine leuchtenden Wunden trägt und Seinen Sieg in alle Düsternisse bringt!
    Kirche! Katholische Kirche! Ruhm sei Deinen Dogmen!
    Ruhm sei Dir, weil Du die ewige Wahrheit erkennbar machst!

    Glück und Seligkeit für die, welche Dich schauen können, deren Geist Deine Lippen küsst, die von den Inhalten sprechen, von den Inhalten,
    die kein Wind verweht, keine Mode löscht, kein Jahrhundert besiegt.

    Katholische Kirche, Du Bergeschoß aller Erfüllung!
    - Komm, Heiliger Geist!
    Zeige wieder, bald, bald und schnell, zeige wieder
    den Menschen das Zeichen, das ihnen zur Auferstehung
    oder zum Falle wird, das ihre Entscheidung weckt!

    Verjage die Frechen, die hohnlachend auf dem Boden Deines Tempels herrschen! Vertreibe die Unzuständigen, die Uneigentlichen! Rufe herbei die wahrhaft Berufenen! Amen!
    „Gehorsam“ nennen sie ihre Weigerung, der Wahrheit hebend zu dienen!"


    -

  • Aus der Wahrheit seinDatum17.02.2018 12:49
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !

    Lieber benedikt

    Wer nicht hören will, der wird es auch zeitlebens nicht tun.

    Manche, wollen zwar hören, aber nur dasjenige, was ihnen "zusagt" und nicht mit zu viel Mühe und Opfer bzw. Reue und Umkehr verbunden ist.
    Ein "Hören" also ganz im eigenen Sinne der Beibehaltung des wahrheitsfernen Lebensentwurfes.
    Sie wollen denn so auch lieber auf den Geist der Welt hören, der sie im gerne Geschenkpapier von falschen "Reformen" in falscher Sicherheit wiegen lässt

    Bereits im Jahre 1902 warnte
    der
    Bischof von Rottenburg
    - Paul Wilhelm von Keppler
    -
    vor dem Aufkommen moderner "Reformbestrebungen" und deren Vorgehen:
    -

    "Allen "modernen" Reformbestrebungen (ich kann die katholischen nicht ausnehmen) ist gemeinsam
    eine große Verschwommenheit aller Begriffe und Ziele, eine erstaunliche Unklarheit über das eigene Wollen und Können, ein planloses Herumfahren im Nebel.
    Darin liegt ihre Schwäche, aber auch ihre Gefahr für die vielen Unreifen und Urteilslosen.
    [....]
    Ein untrügliches
    Symptom falscher Reformbestrebungen ist es daher,
    wenn dieselben nicht im Namen des Heiligen Geistes, sondern im Namen
    des "Geistes der Zeit" ans Werk gehen.


    -
    Heute aktueller denn je !

    Die Verkündigung vom ganzen Evangelium ist eine Tat der wahren Nächstenliebe.
    Das Auslassen "unliebsamer Wahrheiten ist dagegen unbarmherzig und seelengefährdend.

    Hw Pater Biffart von der Petrus-Bruderschaft:
    hat dies in einer Predigt sehr schön dargelegt:

    -
    "Heute wird bedauerlicherweise zunehmend- um den Beifall der Menschen zu erheischen -
    ein "Evangelium light" vermittelt.
    Dieses kennt die Aufforderung Christi zur Reue, Busse und Umkehr nicht mehr.
    Doch sind gerade Letztere überhaupt erst die Bedingungen für die dann unermessliche Barmherzigkeit Christi.


    Die Hirten haben denn die Pflicht,
    Alles zu verkünden - das gesamte hl. Evangelium -
    um die Seelen auf den schmalen und steilen Weg zur Glückseligkeit zu führen.

    Die gesamte Selbstoffenbarung.
    Zu dieser gehört Barmherzigkeit
    u n d
    Gerechtigkeit.

    Unser Herr und Gott Jesus Christus hat Seinen hl. Aposteln aufgetragen,

    A l l e s

    zu lehren, was Er ihnen offenbart hat.
    -
    28,19
    Darum geht zu allen Völkern und macht alle Menschen zu meinen Jüngern; tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes,
    Mt 28,20
    und
    lehrt sie, alles zu befolgen,
    was ich euch geboten habe.
    Seid gewiss:
    Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt.
    -

    Eine dem Menschen vermittelte "Barmherzigkeit" mit dessen Belassenwollen im Zustand der Sünde ist keine Offenbarung Gottes, vielmehr menschengebautes Mauerwerk....
    und wird somit ineinanderfallen.
    Ein "Evangelium light" aber - als Wegweiser für den breiten und bequemen Weg im Diesseits - ist
    ohne Kraft und Gnade, wirkungslos für das Seelenleben und letztendlich
    eine Tat von Mietlingen, denen der Ewigkeitszustand der Seelen gleichgültig ist..
    Mietlinge, die die ihnen anvertraute Schafe dem reissenden Wolf überlassen, dem Ränkeschmied Satan, dem Vater der Lüge."

    -

    Über die das Gewissen betäubende falsche Barmherzigkeit:
    Verlust des Sündenbewußtseins (2)

    Siehe bitte auch:
    Gewissensbildung durch die Lehre der Kirche


    Freundliche Grüsse und Gottes Segen

  • @carolaDatum17.02.2018 12:30
    Thema von Aquila im Forum Herzlich willkommen !

    Liebe carola

    Ich heisse Dich im Forum herzlich willkommen.


    Freundliche Grüsse und Gottes Segen

  • Aus der Wahrheit seinDatum16.02.2018 18:40
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Lieber benedikt


    Der "Zeitgeist"....der Geist der Welt verführt zur
    Gleichgültigkeit gegenüber dem Seelenheil und somit gegenüber der Ewigen Wahrheit Jesus Christus und den geschenkten Gnaden des Heiligen Geistes sowie zum sich Treiben lassen im seelenverschlingenden Strom der alleinigen Diesseitsbezogenheit....

    Unser Herr und Gott Jesus Christus spricht davon im Gleichnis von Sämann und legt es auch aus:

    Aus dem hl. Evangelium nach Markus 4,1-20 (Vulgata):

    -
    1 Wieder einmal begann er am See zu lehren, und es sammelte sich sehr viel Volk um ihn, so daß er ein Schiff bestieg und sich auf dem See niederließ, während das ganze Volk den See entlang auf dem Lande war.
    2 Er lehrte sie vieles in Gleichnissen und sprach in seiner Unterweisung zu ihnen:
    3 "Hört! Seht, ein Sämann ging aus zu säen.

    4 Beim Säen geschah es, da fiel einiges auf den Weg, und es kamen die Vögel [des Himmels] und fraßen es auf.

    5 Anderes fiel auf steinigen Grund, wo es nicht viel Erdreich hatte, und ging sogleich auf, weil es ihm an Tiefe des Erdreiches fehlte.
    6 Als aber die Sonne aufging, wurde es von der Hitze getroffen, und weil es keine Wurzel hatte, verdorrte es.

    7 Anderes fiel unter die Dornen, und die Dornen wuchsen auf und erstickten es, Und es brachte keine Frucht.

    8 Anderes fiel auf gutes Erdreich und brachte Frucht, die heranwuchs und sich mehrte, und trug dreißigfältig und sechzigfältig und hundertfältig."
    9 Dann sprach er: "Wer Ohren hat zu hören, der höre!"


    10 Als er allein war, fragten ihn, die um ihn waren, zusammen mit den Zwölfen nach den Gleichnissen.
    11 Er sprach zu ihnen: "Euch ist das Geheimnis des Gottesreiches gegeben; denen aber, die draußen sind, wird alles in Gleichnissen zuteil,
    12 auf daß sie ›hinsehen und doch nicht sehen, hinhören und doch nicht verstehen und sich nicht bekehren und nicht Vergebung finden‹ (Jes 6,9)."


    13 Und er sprach zu ihnen:
    "Ihr begreift dieses Gleichnis nicht? Wie werdet ihr dann alle Gleichnisse verstehen?
    14 Der Sämann, er sät das Wort.

    15 Die auf dem Wege sind jene, bei denen das Wort gesät wird; aber wenn sie hören, kommt sogleich der Satan und nimmt das Wort hinweg, das in sie gesät wurde.

    16 Ähnlich ist es mit denen, die auf steinigen Grund gesät werden: diese nehmen, wenn sie das Wort hören, es sogleich mit Freuden auf,
    17 doch sie haben keine Wurzel in sich, sondern sind Menschen des Augenblicks; wenn dann Drangsal kommt oder Verfolgung um des Wortes willen, wird es ihnen sogleich zum Falle.

    18 Andere sind die unter die Dornen Gesäten: es sind jene, die das Wort hörten;
    19 doch die Sorgen der Welt, der trügerische Reichtum und die Begierden nach allem anderen stellen sich ein und ersticken das Wort, und es bleibt ohne Frucht.

    20 Und das sind die auf ein gutes Erdreich Gesäten:
    es sind jene, die das Wort hören, es aufnehmen und Frucht bringen, dreißigfältig, sechzigfältig und hundertfältig."
    -

    Siehe bitte auch die Gegenüberstellungen des hl. Ludwig Maria Grignion v. Montfort:
    Verführungen der Welt / Versuchungen
    -

  • Aus der Wahrheit seinDatum15.02.2018 20:58
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !

    Wie oft müssen wir heute mitansehen und mitanhören wie
    unser Herr und Gott Jesus Christus gleichsam "human wegtoleriert" wird.
    Im "Vergleich" mit anderen ( falschen ) Religionen oder Ideologien nehmen sich viele gar nicht mehr die Mühe, sich für Ihn einzusetzen, sich zu
    Ihm
    zu bekennen als die Ewige Wahrheit,
    als den für die Sünden der Welt Mensch gewordenen eingeborenen - einzig geborenen - Sohn Gottes.....unseren Erlöser und Heiland.

    Stattdessen.....
    nebst überwiegend "interreligiös" gefärbter Gleichgültigkeit
    im "besten Falle" ein "Unentschieden".... " allem und allen Recht geben"
    im Sinne eines " Kompromisses", um der "zeitgemässen Mehrheitsmeinung" der Wahrheitsfeindlichkeit nicht zu missfallen.

    Doch was bedeutet dieses Handeln konkret ?

    Papst Leo XIII. gibt in seiner Enzyklika "Sapientiae christianae" die Antwort genau so wie es die Kirche immer gelehrt hat:

    -

    [....]
    "Für Christus nicht kämpfen wollen heißt soviel wie ihn bekämpfen;
    er selbst bezeugt, er werde alle diejenigen vor seinem Vater im Himmel verleugnen,
    die sich weigern, ihn vor den Menschen auf Erden zu bekennen"
    .
    [....]

    -

    Der hier auf Erden zu führende geistliche Kampf kennt keine "Punkteteilung".
    Es gehen aus ihm - ewige - Sieger oder - ewige - Verlierer hervor.
    Im Himmel gibt es keine "Kompromisse"....
    wer den geistlichen Kampf für die Ewige Wahrheit Jesus Christus und Seinen mystischen Leib, die Heilige Mutter Kirche nicht kämpfen will,
    ist denn auch ein Feind Gottes.
    Da helfen dann auch keine "humanistischen" Persilschein-Lobreden anlässlich wahrheitsgefilterter "Trauerfeiern" mehr weiter.


    Hw Franz Spirago (1862-1942)
    -

    "Wer gegen seine Religion gleichgültig ist, sage ja nicht, er sei kein Feind Gottes;
    er beachte Christi Worte:
    Wer nicht mit mir ist, der ist wider mich" (Mt 12,30).
    Die im Glauben gleichgültig sind,
    werden am Tag des Gerichtes keine Entschuldigung haben und sagen können:
    „Wir wussten es nicht." :
    Denn, dass sie es nicht wussten, ist ihre eigene Schuld".

    -

  • Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Liebe Kristina

    Zitat aus der Ansprache von Pater Werenfrjed:
    "der uralte Kampf zwischen dem Drachen und der Frau, zwischen Maria und dem Teufel"

    Dazu auch passend Hw Robert Mäder im Jahre 1935 über
    "Satans Kampf um das Weib"
    ( siehe das verbrecherische Greuel des im Mutterschoss vollzogenen Massenmordes an ungeborenen beseelten Kindern)
    und das katholische "Maschinengewehr" dagegen:


    [....]
    "Der Teufel, welcher der Widersacher des Menschengeschlechtes ist, zeigt eine ebenso geheimnisvolle als auffallende Wut gegenüber dem Weib.

    Der Kampf Satans um das Weib tritt uns als eine weltgeschichtliche Tatsache
    schon auf dem ersten Blatt der Heiligen Schrift klar und bestimmt entgegen.
    Gott der Herr sprach zur Schlange:
    "Ich will Feindschaft setzen zwischen dir und dem Weib, zwischen deinem Samen und ihrem Samen.
    Sie wird dir den Kopf zertreten und du wirst ihrer Ferse nachstellen"
    (1 Mos. 3, 15).
    Der Kampf um das Weibist unzertrennlich verbunden mit dem großen Streit im Himmel, dem Streit um den Gottmenschen.
    Er hatchristozentrischen Charakter.
    Er gilt der Frau als Christusträgerin.
    Der Teufel will in der Frau den Gottmenschen treffen.
    Dieser weltgeschichtliche Kampf Satans um das Weib ist auch der tiefste
    Inhalt des Rosenkranzgebetes. Rosenkranzbeten ist nicht bloß Privatsache,
    Rosenkranzbeten ist ein Mitmachen auf dem großen Weltkriegsschauplatz,
    dessen Mittelpunkt das Weib und der Drache,
    dessen Gegenstand die Herrschaft Christi des Königs und dessen drei Stadien der
    Kampf um Eva, der Kampf um Maria
    und der Kampf um die Mutter Kirche
    bildet.
    [....]
    Wir sehen aber andererseits im
    Rosenkranz,
    welch ungeheure Macht das Weib im Weltgeschehen hat.
    Alles Unheil und alles Heil in der Welt
    beginnt mit dem Weib.
    Mit Eva oder mit Maria.
    Jede Frau ist etwas von Eva oder etwas von Maria.
    Cherchez la femme!
    Suchet das Weib.

    Wenn man die Menschheit unfehlbar in den Abgrund treiben will, dann muß man nur nach luziferinischem Vorbild das Weib versinnlichen und vergöttern durch schamlose Mode und radikale Frauenrechtlerei.
    Umgekehrt, wenn man die Menschheit retten will, muß man die Frau retten, das heißt demütig und rein, marianisch machen.
    Die Rettung der Frau das große Christkönigsproblem!

    Die Rosenkranzbeter, ich meine die ernsten,
    nicht die gedankenlosen Mechaniker, werden in dem entbrannten Riesenkampf zwischen Licht und Finsternis über die Staatsmänner den Sieg davontragen.
    Jedes gute Rosenkranzgebet ist ein Stück geistiger Welteroberung.
    Eine Art Exorcismus,
    Teufelsbeschwörung im Sinn des Schriftwortes:
    Gebet nicht Raum dem Teufel!
    Weich, unreiner Geist, und mach Platz dem Hl. Geiste!
    Der Rosenkranz ist, ohne etwas Maschinenhaftes zu sein,
    unser Maschinengewehr!
    Wir leisten damit dringende praktische Gegenwarts- und Zukunftsarbeit.
    Rosenkranzgebet ist Kriegsdienst
    .

    -

    Siehe bitte auch:
    Triumph Mariens über Satan
    -


    Freundliche Grüsse und Gottes Segen

  • Aus der Wahrheit seinDatum14.02.2018 23:57
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !

    Eine prägnante Definition der hl. Tradition;
    aus
    "Belehrungen über die alleinseligmachende Religion und Kirche, die Schranken der christlichen Duldung, und das Nichtgenügen eines nur ehrlichen Wandels zur Erlangung der ewigen Seligkeit:
    Als Warnung vor den gemischten Ehen, in Bezug auf die apostolischen Schreiben Sr. Heiligkeit Gregor XVI. Hierüber an die Erzbischöfe und Bischöfe in Bayern
    Mainz, 1835

    -

    [....]
    Ich bin ein katholischer Christ!
    o liebenswürdigster Gedanke!
    ich befinde mich in jener Kirche,
    welcher der Erlöser bis an das Ende der Zeiten seinen Beistand und den Beistand des Geistes der Wahrheit, der sie nie verlassen wird, versprochen,
    welche der Apostel Paulus die Säule und Grundfeste der Wahrheit genannt (2 Tim. 3, 15.),
    und von welcher uns Christus selbst verspricht, daß sie die Pforten der Hölle nicht überwältigen würden (Matth. 16, 18.).

    Immer war daher unsere Kirche einstimmig in ihrer lehre, und nie hat sie die alte Lehre der Apostel verlassen.
    Dies ist unser Trost, unsere Freude, daß wir noch so glauben,
    wie man zu Jesu und der Apostel Zeiten geglaubt hat.
    Dieselben sieben heiligen Sakramente, wie sie Jesus, unser Heiland, einsetzte, gebrauchen wir katholische Christen noch immer zur Erlangung der ewigen Seligkeit.
    [....]

    -

    Freundliche Grüsse und Gottes Segen

  • @KarnerDatum14.02.2018 23:41
    Thema von Aquila im Forum Herzlich willkommen !

    Lieber Karner
    Herzlich willkommen im Forum.

    Freundliche Grüsse und Gottes Segen

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