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  • Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Lieber Katholik28

    Vielen Dank für das Posten dieser unmissverständlichen Klarstellung.
    Ja, freuen wir uns über diese beiden mutigen Priester, doch fragen wir uns gleichzeitig, wie weit es mit der "zeitgemässen Katechese" gekommen, dass Priester, die im Einklang mit der immerwährenden Lehre der Kirche reden und handeln, heute vielerorts dazu "Mut" brauchen !?

    Erfreulicherweise formiert sich auch weiter Widerstand von Seiten glaubenstreuer Priester wie etwa auch vom
    "Priesterkreis Communio veritatis", der dem Erlass des Paderborner Erzbischofs Becker im Sinne der Lehre der Kirche widerspricht und diese ebenfalls ohne Wenn und Aber vorlegt:

    -

    "Der Priesterkreis Communio veritatis hat sich intensiv mit dem Vorstoß Erzbischof Beckers befasst, der den Kommunionempfang für protestantische Partner in einer konfessionsverschiedenen Ehe in sogenannten Einzelfällen ermöglichen will.

    Wir stellen einmütig fest, dass diese Weisung unannehmbar ist.

    Unsere Vereinigung erklärt dazu folgendes:

    1. Grundsätzlich gilt:
    „Um die heilige Kommunion zu empfangen, muss man der Katholischen Kirche voll eingegliedert sein und sich im Stand der Gnade befinden“ (KKK 291).

    2. In der Enzyklika Ecclesia de Eucharistia des hl. Papst Johannes Paul II. lesen wir:
    „Die Ablehnung einer oder mehrerer Glaubenswahrheiten über diese Sakramente […] hat zur Folge, dass der Bittsteller nicht für ihren rechtmäßigen Empfang disponiert ist“ (EdE 46).
    Es gehört zum Wesen des Protestantismus, nicht den vollen katholischen Eucharistieglauben zu haben.

    3. Bezüglich Kanon 844 § 4 CIC kann kein Diözesanbischof die Situation in einer konfessionsverschiedenen Ehe zur schweren Notlage erklären, um eine Interkommunion zu ermöglichen. ([blau]Kardinal Brandmüller[/blau] sagte zur Deutung der schweren Notlage:
    „dass der Kanon sich auf Extremsituationen, wie sie in Krieg, Verfolgungen, auch Deportationen und Naturkatastrophen entstehen, bezieht“ (kath.net, 25.6.2018).

    4. Kanon 844 § 4 des katholischen Kirchenrechts stellt für den Kommunionempfang eines nichtkatholischen Christen unter anderem die notwendige Bedingung, dass ein Spender der eigenen Gemeinschaft nicht aufgesucht werden kann.

    5. Die in Nummer 1401 des Katechismus der Katholischen Kirche beschriebene rechte Disposition schließt notwendig auch das Freisein von schwerer Sünde ein. Daraus ergibt sich, dass der Protestant in einer echten Notlage zunächst zum Bußsakrament geführt werden müsste.

    6. Im Hinblick auf das ewige Heil gibt es in ziemlich seltenen Ausnahmefällen die Möglichkeit, einzelne nichtkatholische Christen zum Bußsakrament, zur Krankensalbung und zur Eucharistie zuzulassen.
    Das setzt jedoch voraus, dass bestimmte, außergewöhnliche, durch genaue Bedingungen gekennzeichnete Situationen (siehe oben 2 bis 5) – wobei alle Punkte zutreffen müssen – gegeben sind. Es ist die Pflicht eines jeden, sich treu daran zu halten (vgl. Papst Benedikt XVI., Sacramentum Caritatis, 56).

    Der Priesterkreis Communio veritatis bleibt fest entschlossen, in allem Jesus Christus und dem beständigen Lehramt der Katholischen Kirche zum Heil der Seelen treu dienen zu wollen."

    -

    Über das Allerheiligste Altarsakrament:
    Gegenwart Christi


    Freundliche Grüsse und Gottes Segen

  • Wer ist der Antichrist ?DatumGestern 17:01
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Liebe Kleine Seele

    Diese Differenzierung zwischen Geisterbeschwörung und Exorzismus habe ich in meinem vorigen Beitrag vollzogen, indem ich zum Einen auf die Esoterik als Einfallstor der Dämonen hingewiesen habe und zum Anderen auf den Exorzismus als Austreibung von Dämonen ( keine "Diskussionen" mit ihnen ).
    In beiden Fällen handelt es sich um die gefallenen Engel, die Dämonen.
    Wer ist der Antichrist ? (8)

    Eine notwendige Unterscheidung der Geister ist hier also im Sinne der eigentlichen Bedeutung nicht gegeben.
    Vielmehr finden im ersteren Falle die Dämonen gleichsam auf Einladung in die Seelen / Herzen und können so ungehindert wüten während sie beim Exorzismus durch Austreibung am weiteren Wirken gehindert werden.

    Zum Thema "Unterscheidung der Geister" haben wir im Forum einen eigenen interessanten Thread, der auch gerade mit dem von zitierten Artikel von Pater Deneke beginnt.
    Siehe bitte hier:
    Die Unterscheidung der Geister

    So werde ich auch den diesbezüglich hilfreichen Beitrag von @Blasius in diesen Thread verschieben.



    Freundliche Grüsse und Gottes Segen

  • Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !



    [[File:f85t376p13787n2_wionICuy-thumb.jpg|left|auto]]
    Am 15. August feiert die Heilige Mutter Kirche das
    Hochfest Maria Aufnahme in den Himmel (Mariä Himmelfahrt).



    Die allerseligste Jungfrau und Gottesmutter Maria,
    die Tochter des Vaters, die Mutter des Sohnes und die Braut des Heiligen Geistes ist mit Leib und Seele in die himmlische Herrlichkeit aufgenommen
    und durch ihren Göttlichen Sohn zur Königin des Himmels und der Erde gekrönt worden.




    Der hl. Josefmaria Escriva:
    -

    Heute feiern wir in Gemeinschaft mit der ganzen Kirche den Triumph der Mutter, Tochter und Braut Gottes.
    Wir freuen uns jetzt darüber, daß Maria, nachdem sie Jesus von Betlehem bis unter das Kreuz begleitet hat, ganz bei ihm ist, mit Leib und Seele, und die Freude der ewigen Herrlichkeit geniesst.
    [....]
    Das Fest der Aufnahme Mariens in den Himmel führt uns die Wirklichkeit dieser freudigen Hoffnung vor Augen.
    Noch sind wir unterwegs, aber unsere Mutter ist uns vorausgegangen und weist uns das Ziel des Weges.
    Sie sagt uns immer wieder, daß es möglich ist, dorthin zu gelangen, und dass wir auch wirklich ankommen werden, wenn wir treu sind.
    Denn die Mutter Gottes ist nicht nur unser Vorbild: sie ist die Hilfe der Christen.
    Und sie kann und will es uns nicht abschlagen, sich mit mütterlicher Fürsorge um ihre Kinder zu kümmern, wenn wir nur darum bitten

    -



    Am 1. November 1950 verkündete Papst Pius XII. das Dogma der mit Leib und Seele Aufnahme Mariens in den Himmel:

    -

    "Nachdem Wir nun lange und inständig zu Gott gefleht und den Geist der Wahrheit angerufen haben, verkündigen, erklären und definieren Wir zur Verherrlichung des Allmächtigen Gottes, dessen ganz besonderes Wohlwollen über der Jungfrau Maria gewaltet hat, zur Ehre seines Sohnes, des unsterblichen Königs der Ewigkeit, des Siegers über Sünde und Tod, zur Mehrung der Herrlichkeit der erhabenen Gottesmutter, zur Freude und zum Jubel der ganzen Kirche, kraft der Vollmacht Unseres Herrn Jesus Christus, der heiligen Apostel Petrus und Paulus und Unserer eigenen Vollmacht:
    Die unbefleckte, immerwährend jungfräuliche Gottesmutter Maria ist, nachdem sie ihren irdischen Lebenslauf vollendet hatte, mit Leib und Seele in die himmlische Herrlichkeit aufgenommen wurde.
    Wenn daher, was Gott verhüte, jemand diese Wahrheit, die von Uns definiert worden ist, zu leugnen oder bewusst in Zweifel zu ziehen wagt, so soll er wissen, dass er vollständig vom göttlichen und katholischen Glauben abgefallen ist.
    Keinem Menschen sei es also erlaubt, diese Unsere Erklärung, Verkündigung und Definition ungültig zu machen, ihr in verwegener Kühnheit entgegenzutreten oder sie zu bekämpfen! Sollte sich aber jemand unterfangen, es dennoch zu tun, so möge er wissen, dass er den Zorn des Allmächtigen Gottes und der heiligen Apostel Petrus und Paulus auf sich herabruft"

    -

    Siehe bitte auch:
    Die Marianischen Dogmen


    Die allerseligste Jungfrau und Gottesmutter Maria ist mit Leib und Seele in den Himmel aufgenommen worden.
    Sie - die ohne Erbsünde Empfangene -
    8. Dezember; Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria - Immaculata Conceptio.

    unterlag nicht der Erbsünde und war von jeglichem Sündenmakel rein.
    So war ihr "Sterben" denn auch keines wie bei allen anderen Menschen;
    also keine Trennung von Seele und Leib als Folge der Erbsünde.

    Noch einmal Papst Pius XII.:
    -

    [....]
    "Sie hat ja durch ein besonderes Gnadenprivileg,
    durch ihre Unbefleckte Empfängnis, die Sünde besiegt,
    war deshalb dem Gesetz der Verwesung des Grabes nicht unterworfen

    und brauchte auf die Erlösung ihres Leibes nicht bis zum Ende der Zeiten zu warten."
    [....]



    Ein Auszug aus
    "Legende von den lieben Heiligen Gottes, nach den besten Quellen
    neu bearbeitet und herausgegeben von Georg Ott, Stadtpfarrer in Abendsberg (1863)".
    Jetzt auch digitalisiert und nochmals neu überarbeitet von Josef Dirschl (2008)"
    ......
    der uns in sehr einfühlsamer und nachvollziehbarer Weisedie Besonderheit der Vollendung des irdischen Lebens der allerseligsten Jungfrau und Gottesmutter Maria
    nahe bringt:


    -

    [....]
    "Endlich war der Tag und die Stunde gekommen,
    wo der Himmel sich öffnen sollte, um seine Königin aufzunehmen.
    Wohl hätte Marie,die von der Erbsünde frei geblieben war
    und auch niemals sich einer Sünde schuldig gemacht hatte
    ,
    von dem Tode befreit sein müssen, der ja nur eine Strafe der Sünde ist.
    Doch wie ihr göttlicher Sohn Jesus sich freiwillig dem Gesetze des Todes unterworfen hatte, um dadurch den Menschen das ewige Leben zu gewinnen,
    so wollte auch seine hochheilige Mutter, die ihm in allen Stücken als seine getreueste Nachfolgerin ähnlich geworden,gleichfalls von diesem Gesetze nicht ausgenommen sein.
    Da sie aber auch in so vielen Stücken vor allen Menschen ausgezeichnet und begnadigt war, so war auch ihr Tod nicht, wie bei anderen Menschen, die Folge einer körperlichen Krankheit, sondern,
    wie die heiligen Väter lehren, vielmehr eine Folge der Liebe, welche sie verzehrte.
    Entweder, sagt der heilige Ildephonsus, mußte Maria nicht sterben,
    oder sie mußte vor Heftigkeit der Liebe sterben.
    Das Feuer dieser Liebe war sie heftig, sagt der heilige Bernhard,
    daß die Erhaltung ihres Lebens ein beständiges Wunder war.
    Als daher die Stunde ihres Todes nahte, hielt Jesus die verzehrende Gewalt dieses Feuers nicht mehr zurück und so verlosch das Leben der reinsten Jungfrau wie ein Licht,
    verzehrt von der Flamme.

    [....]
    Des anderen Tages hüllte man den heiligen Leib in kostbare Leinwand und umgab
    ihn mit wohlriechenden Gewürzen.
    Auf einem Tragbett mit einem schönen Schleier bedeckt,
    trugen die Apostel die teuere Leiche auf ihren Schultern in den Garten Gethsemani
    und senkten sie in das schon vorbereitete Grab.
    Drei Tage lang wachten und beteten die Apostel mit den Gläubigen bei dem Grabe,
    als der heilige Thomas erschien und mit Bestürzung vernahm,
    daß die heilige Mutter des Herrn verschieden sei und bereits im Grabe ruhe.
    Ganz trostlos hierüber bat er seine Mitbrüder, das Grab zu öffnen,
    damit er das teuere Angesicht der hoch begnadigten noch einmal sehen könne.
    Seine Bitte wurde gewährt.
    Man wälzte das Felsstück, womit das Grab verschlossen war, hinweg,
    aber man fand nichts mehr, als die Blumen, womit der Leichnam bedeckt und die Leinwand, worin er gehüllt war.
    Der aller reinste Leib, der den Herrn der Unsterblichkeit geboren, sollte keine Speise der Würmer sein.
    So lange sie lebte, sagt ein frommer Verehrer der seligsten Jungfrau, hatten Himmel und Erde gleichen Anteil an diesem erhabenen Wesen;
    nun hat der Himmel gleich alles genommen und alles verherrlicht
    — ihre Seele und ihren Leib!

    Eine schöne Kirche ist auf das Grab der heiligen Jungfrau gebaut worden.
    Man steigt auf einer sehr breiten Treppe von fünfzig Stufen hinunter.
    Daneben befindet sich aus das Grab des heiligen Joseph
    und der beiden Eltern der heiligsten Jungfrau, Joachim und Anna.
    [....]



    Aus einer alten Präfation zu diesem Hochfest:

    -

    "An diesem Tag ist die Jungfrau und Gottesmutter aus der Welt heimgegangen zu Christus.
    Sie blieb unberührt vom Verderben, und der Verwesung im Grab war sie
    nicht unterworfen.
    Frei von jeder Sünde,
    in ihrem Sohn verherrlicht, der Aufnahme in den Himmel gewiss,
    mit göttlicher Gnade gefüllt, liess ihr Kind sie das Gelübde der Jungfräulichkeit wahren,
    und sie war weder preisgegeben den Wehen des Gebärens
    noch den Leiden des Sterbens
    !
    Ihr Leben war nicht an die natürliche Ordnung gehalten,
    und ihr Sterben nicht an ihre Gesetze.
    Wunderschönes Brautgemach,
    aus dem ein würdiger Bräutigam hervorging
    :
    das Licht der Heiden, die Hoffnung der Gläubigen, der Vertreiber der bösen Geister!
    Du Kelch des Lebens, Zelt der Herrlichkeit und Tempel Gottes !
    Du hattest mit der Welt nichts gemein, darum solltest du auch nicht ihre Gefangene sein"

    [....]

    -

    Aus dem Schott-Messbuch 1962:
    -

    15. August

    In Assumptione B.M.V. – Fest Mariä Himmelfahrt

    1. Kl. – Farbe weiß

    Die Kirche feiert heute den kostbaren Tod und die glorreiche Aufnahme der Gottesmutter in den Himmel.
    Am 1. November 1950 wurde von Papst Pius XII. als Glaubenssatz verkündet,
    daß die allerseligste Jungfrau Maria mit Leib und Seele in den Himmel aufgenommen ward. Aus diesem Anlaß wurde für das Fest Mariä Himmelfahrt an Stelle der bisherigen Festmesse die nachstehende vorgeschrieben.

    Die demütige Jungfrau erhielt die herrlichste Himmelskrone, bestieg den höchsten Ehrenthron. Nun ist sie die Königin der Engel, aber auch die mächtige und milde Fürbitterin und Schützerin der Gläubigen auf ihrer gefahrvollen Pilgerreise zum Himmel.

    In vielen Kirchen Deutschlands findet heute die sehr alte »Kräuterweihe« statt.
    Sie hat eine sinnige Beziehung auf Maria, die »Blume des Feldes und die Lilie der Täler«, und auf den Wohlduft ihrer Tugenden. Vielleicht hängt diese Weihe auch zusammen mit der frommen Legende, nach der die heiligen Apostel, als sie das Grab der seligsten Jungfrau noch einmal öffneten, darin nicht mehr deren heiligen Leichnam, sondern Blumen fanden. Bei der Weihe der Kräuter und Blumen wird um Wohlfahrt des Leibes und der Seele und um Schutz vor widrigen Einflüssen gebetet. Mit Ehrfurcht und Vertrauen zur Gottesmutter soll man die geweihten Kräuter aufbewahren.

    Der Ursprung des Festes führt in den Orient, wo es wohl schon über das Konzil von Chalcedon (451) hinaufreicht. In der römischen Kirche bestand das Fest des Heimganges Mariä sicher im 7. Jahrhundert."

    -

    Die hl. Messe im überlieferten ( alten ) Ritus:
    http://www.mariawalder-messbuch.de/as62/...ug15/index.html

    Über die Kräuterweihe:
    Hochfest Aufnahme Mariens in den Himmel ( Mariä Himmelfahrt ) (2)



    Freundliche Grüsse und Gottes Segen

  • Wer ist der Antichrist ?Datum14.08.2018 20:43
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Liebe Kleine Seele


    Du hast sicherlich Recht mit der Unterscheidung
    zwischen Exorzismus und Geisterbeschwörungen.
    Letztere führen leicht zur Um- bzw. Besessenheit !
    Die Esoterik als Einfallstor der Dämonen:
    Esoterik: Einfallstor der Dämonen


    Die Aufzeichnungen des Niklaus von Rippertschwandt vor mehr als 200 Jahren
    über die Geschehnisse anlässlich einer Teufelsaustreibung sind mehrfach bezeugt und über dessen Echtheit besteht kein Zweifel.

    Die heutigen merhheitlich wahrheitsfernen Gesellschaften belegen die "Wirkung" der in den Aufzeichnungen geschilderten dämonischen Strategie.
    Anti-christliches Gift, "eingeflösst" durch dämonische List und Tücke.


    Freilich haben die Einwände von @Sel auch ihre Berechtigung.

    Dass Dämonen grundsätzlich niemals unbedacht Glauben geschenkt werden darf,
    zeigt der hl. Thomas von Aquin.
    In der "Catena Aurea",
    - einer von ihm zusammengestellten Sammlung der Erklärungen der Kirchenväter zum Evangelium -
    führt er auch den byzantinischen Kirchenlehrer "Theolyphactus" auf und dessen Erklärung zu Mk 1,32-34
    -
    Am Abend, als die Sonne untergegangen war, brachte man alle Kranken und Besessenen zu Jesus.
    Die ganze Stadt war vor der Haustür versammelt
    und er heilte viele, die an allen möglichen Krankheiten litten, und trieb viele Dämonen aus. Und er verbot den Dämonen zu reden; denn sie wußten, wer er war.
    -

    Die Erklärung:
    -

    "Er liess deswegen nicht zu, dass die Dämonen redeten, um uns zu lehren, dass wir ihnen nicht glauben dürfen, selbst wenn sie die Wahrheit sagen sollten.
    Finden sie nämlich Menschen, die ihnen Glauben schenken,
    dann mischen sie Lügen unter die Wahrheit."




    Daher ist gleichsam oberstes Gebot für einen Exorzisten,
    sich niemals auf "Diskussionen" mit Dämonen einzulassen.
    Die Aufgabe und Vollmacht eines Exorzisten ist es die Dämonen auszutreiben.....
    nicht aber mit ihnen lange "zu diskutieren".
    D.h. sie möglichst schnell dazu zu drängen, die gestellten Fragen zu beantworten.
    Ansonsten besteht die Gefahr selbst für einen Exorzisten, den Dämonen auf den "Lügenleim" zu gehen. Das Wesen der Dämonen ist Hass und Lüge.
    Vergessen wir nicht; es sind gefallene Engel mit verbliebener grosser geistiger Uberlegenheit über den Menschen


    So steht denn auch auf einer Seite bez. Exorzismus:

    -

    Falls der böse Geist ans Licht kommt,
    darf der Exorzist ihn befragen, wie viele Dämonen es gibt, wie sie heißen, aus welchem Grund haben sie das Opfer besessen und wie lange dauert dieser Zustand.
    Der böse Geist versucht manchmal den Schein der Gleichgültigkeit zu wahren, er wird ganz schweigsam oder, im Gegenteil, wird sehr geschwätzig und täuscht die Reue (besonders bei der Weihe oder Berührung mit Stola) vor, womit er den Priester ablenken will.
    Nicht selten müssen die bösen Geister mit dem Namen Jesu zur Eile angetrieben werden, damit sie die Fragen beantworten;
    dazu dient auch die Segnung mit Weihwasser und das Zeigen [/lila][orange] vom Kreuz.

    -

    Es gilt also äusserste Vorsicht gerade auch beim Exorzismus.

    Wir haben im Forum eine eigene Kategorie "Exorzismus".
    Dort lässt sich die Thematik auch passend weiterdiskutieren:
    Der Exorzismus



    Freundliche Grüsse und Gottes Segen

  • Wer ist der Antichrist ?Datum13.08.2018 23:24
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus!


    Angesichts der aktuellen Wirrungen innerhalb der Kirche mit den einhergehenden "Neuerungen" beschleicht traditionsverbundene Katholiken mehr und mehr das Gefühl einer vor sich gehenden Umkehrung...
    nicht mehr die Welt, die im Licht des Evangeliums geformt wird,
    sondern das Evangelium wird deformiert im Licht der Welt und der modernen Kultur.

    Charakterisch für den gleichsam "langen Atem" des antichristlichen Wirkens.

    Im Jahre 1947 hat Erzbischof Fulton Sheen eine Radioansprache unter dem Titel "Wer ist der Antichrist" gehalten.
    Daraus eine längere zusammenhängende Passage, die gleichsam prophetisch den schleichenden Wandel drastisch vor Augen führt:
    -

    [....]
    "Die Zeichen unserer Zeit weisen auf zwei Wahrheiten hin, denen wir uns nicht entziehen können.
    Die erste ist die, dass wir an das Ende des Kapitels in der Geschichte gekommen sind, die wir Nachrenaissance nennen und welche den Menschen zum Maß aller Dinge gemacht hat.
    Die zweite große Wahrheit, auf welche die Zeichen der Zeit hinweisen, ist die, dass wir definitiv am Ende einer nichtreligiösen Ära der Zivilisation angelangt sind, welche die Religion als eine Zugabe zum Leben betrachtete, als ein frommes Extra, als eine Erbauerin der Sittlichkeit für den einzelnen, aber ohne Bedeutung für die Gesellschaft.
    Die neue Ära, in die wir eintreten, könnte die religiöse Phase der menschlichen Geschichte genannt werden.
    Aber man möge das nicht falsch verstehen!
    Mit "religiös" meinen wir nicht, dass die Menschen sich zu Gott wenden werden,
    sondern vielmehr, dass die Gleichgültigkeit gegen das Absolute, welche die liberale Phase der Zivilisation kennzeichnete, von einer Leidenschaft für das Absolute abgelöst werden wird.
    Von jetzt an wird der Kampf nicht mehr um Kolonien und um nationale Rechte geführt werden, sondern um die Seelen der Menschen.
    Von jetzt an werden die Menschen sich in zwei Religionen teilen - wieder als Hingabe an ein Absolutes verstanden.
    Der Konflikt der Zukunft wird sich zwischen
    dem Absoluten, der Gottmensch ist,
    und dem Absoluten, der Menschgott ist, vollziehen:
    der Gott, der Mensch wurde, und der Mensch, der sich zum Gott macht; zwischen Brüdern in Christo und zwischen Kameraden im Antichrist.

    Der Antichrist wird nicht so genannt werden, sonst würde er keine Gefolgschaft haben.
    Er wird nicht enge, rote Beinkleider tragen, auch nicht Schwefel von sich geben, weder einen Speer schwingen, noch mit einem spitzen Schwanz wedeln wie der Mephistopheles im "Faust".
    Diese Maskerade hat dem Teufel geholfen, die Menschen davon zu überzeugen, daß er nicht existiert.
    Denn er weiß, daß er niemals so stark ist, als wenn Menschen glauben, daß er nicht existiert.

    Nirgends in der Heiligen Schrift finden wir eine Bestätigung für den volkstümlichen Mythos, der Teufel sei ein Hanswurst,
    [....]
    Er wird vielmehr beschrieben als ein vom Himmel gefallener Engel und als "der Fürst dieser Welt", dessen Aufgabe es ist, uns zu sagen, daß es keine andere Welt gibt.

    Seine Logik ist einfach:
    Wenn es keinen Himmel gibt, gibt es auch keine Hölle.
    Wenn es keine Hölle gibt, dann gibt es auch keine Sünde.
    Wenn es keine Sünde gibt, dann gibt es auch keine Richter.
    Und wenn es kein Gericht gibt, dann ist das Böse gut und das Gute böse.
    Aber über diese Darstellungen hinaus sagt uns unser Herr, dass der Teufel ihm so ähnlich wird, dass er sogar die Auserwählten verführen würde - aber ein Teufel, wie wir ihn in Bilderbüchern gesehen haben, könnte sicherlich nicht die Auserwählten verführen.
    Wie wird er in dieses neue Zeitalter kommen, um für seine Religion Anhänger zu gewinnen?
    Er wird als der grosse
    M e n s c h e n f r e u n d
    verkleidet kommen.

    Er wird von
    F r i e d e n ,
    W o h l e r g e h e n
    und
    F ü l l e
    sprechen,
    nicht als von Mitteln, um uns zu Gott zu führen, sondern als Endzielen in sich.
    Er wird
    B ü c h e r
    über die
    n e u e - I d e e
    von Gott schreiben, um sie der Lebensweise der Menschen
    a n z u p a s s e n.....

    Er wird die Schuld psychologisch als unterdrückten Geschlechtstrieb erklären, er wird die Menschen dazu bringen, sich beschämt zurückzuziehen, wenn ihre Mitmenschen sagen, sie wären nicht großzügig und liberal.
    Er wird Toleranz mit Gleichgültigkeit gegen Recht und Unrecht, Wahrheit und Irrtum gleichsetzen....

    Er wird die Ehescheidungen unter dem Vorwand begünstigen, dass der andere Partner "vital" ist.
    Er wird die Religion anrufen, um die Religion zu zerstören.
    Er wird sogar von Christus sprechen und sagen, er sei der größte Mensch gewesen, der jemals gelebt hat.....
    Inmitten dieser scheinbaren Liebe für die Menschheit und inmitten seines glatten Redens von
    F r e i h e i t
    und
    G l e i c h h e i t

    wird er ein großes Geheimnis haben, das er niemandem sagen wird:
    Er wird nicht an Gott glauben.

    Weil seine Religion Brüderlichkeit
    o h n e
    die Vaterschaft Gottes
    sein wird,
    wird er sogar die Auserwählten täuschen.
    Er wird eine Gegenkirche aufrichten, welche der Affe der Kirche sein wird, weil er, der Teufel, der Affe Gottes ist.
    Sie wird all die Zeichen und Merkmale der Kirche haben, aber in der Umkehrung und ihres göttlichen Inhaltes beraubt.
    Er wird den modernen Menschen, der ein an Verzweiflung grenzendes Bedürfnis nach Gott hat, in seiner Einsamkeit und Enttäuschung noch mehr nach der Mitgliedschaft in einer Gemeinschaft hungern lassen, welche dem Menschen Erweiterung seiner Pläne zugesteht,
    o h n e
    rgendeine Notwendigkeit einer persönlichen Gutmachung und
    o h n e
    ein Zugeständnis von persönlicher Schuld"
    .

    -

  • Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Lieber Blasius


    Stimmst Du den im Einklang mit der immerwährenden Lehre der Kirche stehenden Predigtworte von Erzbischof Wolfgang Haas zu.....ja oder nein ?


    "Die Erlöserliebe des Heilandes ist unbegrenzt; sein Heil ist allen angeboten.
    Doch nicht alle nehmen dieses Angebot an.
    Nicht wenige setzen durch ihre schweren Sünden, durch die Verstocktheit ihres Herzens und durch ihr ­Desinteresse der Wirk­samkeit der Erlöserliebe Jesu bei sich selbst Grenzen.
    So ist das kostbare Blut nach Gottes allgemeinem Heilswillen
    zwar allen zugänglich gemacht,
    aber orange es kann sich
    durch den persönlichen Widerstand nicht bei allen heilshaft auswirken.
    So ist es eben "für viele" vergossen und somit nicht "für alle" erlösend."

    -

    Ja oder nein ?
    Und bitte ohne "Wenn und aber" !!!!

    Ja oder nein ?



    Freundliche Grüsse und Gottes Segen

  • Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Liebe Kleine Seele

    Du hast es auf den Punkt gebracht.
    Das seinerzeitige "liberal katholische" d.h. anti-katholische Schmierentheater um die Versetzung von Bischof Haas findet heute seine Fortsetzung in den Intrigen gegen den jetzigen Churer Bischof Vitus Huonder.

    Nur Jene können also etwas gegen Erzbischof Wolfgang Haas haben,
    die sich auch gegen die immerwährende Lehre der Kirche stellen.....
    also "liberale" d.h. Nicht-Katholiken.....
    entweder katholisch oder "liberal"....beides ist unmöglich.

    Dieselben nicht-katholischen "Katholiken" dürften sich denn auch an den zitierten Predigtworten von Erzbischof Wolfgang Haas stossen, erteilen diese doch der "alle kommen in den Himmel" Häresie eine auf dem Fundament der immerwährenden Lehre der Kirche stehende Absage:

    -

    "Die Erlöserliebe des Heilandes ist unbegrenzt; sein Heil ist allen angeboten.
    Doch nicht alle nehmen dieses Angebot an.
    Nicht wenige setzen durch ihre schweren Sünden, durch die Verstocktheit ihres Herzens und durch ihr ­Desinteresse der Wirk­samkeit der Erlöserliebe Jesu bei sich selbst Grenzen.
    So ist das kostbare Blut nach Gottes allgemeinem Heilswillen
    zwar allen zugänglich gemacht,
    aber orange es kann sich
    durch den persönlichen Widerstand nicht bei allen heilshaft auswirken.
    So ist es eben "für viele" vergossen und somit nicht "für alle" erlösend."

    -


    Freundliche Grüsse und Gottes Segen

  • Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Lieber benedikt


    Die eine heilige katholische und apostolische Kirche IST der mystische Leib Christi.
    Sie IST die Braut Christi.

    Sie kann niemals in was auch immer "verwandelt" werden.

    Was ist die Bedeutung des Verbes "verwandeln" ?
    Auszug aus dem "Duden"

    -

    (in Wesen oder Erscheinung) sehr stark, völlig verändern, anders werden lassen
    zu jemand, etwas anderem werden lassen
    zu jemand, etwas anderem werden
    umwandeln; umgestalten
    [....]
    SYNONYME ZU VERWANDELN ℹ
    sich ändern, anders werden, sich entwickeln, übergehen, sich umstellen, sich verändern, wechseln, werden zu; (gehoben) einen Wandel erfahren, sich im Wandel befinden, im Wandel begriffen sein, mutieren, sich wandeln; (bildungssprachlich) fluktuieren
    [....]
    ändern, überführen, übertragen, umändern, umbauen, umbilden, umformen, umfunktionieren, umgestalten, ummodeln, umsetzen, umwandeln, verändern; (bildungssprachlich) modeln, modifizieren, modulieren; (umgangssprachlich) umkrempeln; (bildungssprachlich, Fachsprache) transformieren, transmutieren; (Fachsprache) dissipieren



    Alle diese Begriffe sind im Zusammenhang mit der Heiligen Mutter Kirche undenkbar !
    Und dennoch spricht Papst Franziskus von "verwandeln".
    Eine Irritation mehr in seinem Pontifikat.
    Da wären wir wieder bei diesem Thema:
    Unser Papst Franziskus, der sich nur ungerne festlegt.


    Die unwandelbare eine heilige katholische und apostolische Kirche:
    Aus einer Predigt
    von Hw Stephan Müller aus der der traditionsverbundenen Pfarrei Mater Dolorosa in Imsterberg, Tirol:

    -

    "Weil die Kirche Gottes Werk ist, das Werk der Allerheiligsten Dreifaltigkeit,
    ist sie einig, heilig, katholisch und apostolisch.


    Die Kirche ist einig:
    sie ist in ihrem Wesen nicht gespalten, nicht sozusagen zerstückelt wie ein Kuchen.
    Nach diesem falschen Verständnis wäre die Kirche dann erst eins, wenn alle Konfessionen und Gruppen sich zusammenschließen. Die Braut Christi ist eins.

    Die Kirche ist heilig:
    Von Christus hergesehen ist die Kirche heilig, makellos und sündenlos.
    Christus ist der drei Mal heilige Gott. Von Christus her gesehen sprechen wir von der heiligen Kirche.
    Das Heilige des Sohnes Gottes durchblutet und erfüllt die Kirche:
    heilig ist sie in ihrer hierachischen Verfassung, im Wort Gottes, in den Sakramenten, in ihrer Lehre, in ihrem Segnen.
    Die Kirche ist das Heiligste, das es in dieser Welt gibt.
    Sie ist das Zelt Gottes auf Erden.
    Deswegen müssen wir in Ehrfurcht und Liebe von der Kirche denken und sprechen.
    Wir sollten von der Kirche sprechen, so wie wir über unsere eigene Mutter sprechen, selbst wenn sie im Menschlichen Fehler macht.


    Die Kirche ist katholisch:
    Katholisch bedeutet allumfassend, universal.
    Die Kirche umfasst alle Zeiten, alle Menschen, alle Sprachen, alle Völker.
    Sie beinhaltet die ganze Reinheit und Schönheit der von Gott geoffenbarten Wahrheit, die ganze Reinheit und Schönheit des Gottesdienstes, der Liturgie, alle Mittel der Gnade und der Heiligkeit.
    Das bedeutet die Kirche ist katholisch.

    Die Kirche ist apostolisch:
    Zur Kirche gehört noch folgendes wesentlich dazu:
    sie hat ein sichtbares Haupt, welches Christus, das unsichtbare Haupt,
    sichtbar macht
    .
    Und das sind Petrus und seine Nachfolger, die Päpste.
    In jedem der römischen Bischöfe, in jedem Papst, lebt Petrus, der oberste sichtbare Hirte der Herde Christi, in einem gewissen Sinn weiter.
    Jede christliche Generation kann deshalb sagen:
    „Wir haben Petrus“, wie es auch die erste christliche Generation gesagt hatte.
    „Du bist Petrus, und auf diesem Felsen werde ich meine Kirche bauen“(Mt 16,28).
    Die Kirche ist von Christus auf dem Felsen Petri und der übrigen Apostel erbaut.
    Das alles bedeutet: die Kirche ist apostolisch.
    [....]
    Heute befindet sich die katholische Kirche in einer großen Not.
    Um diese Not zu überwinden ist es notwendig, das Glaubensgeheimnis der Kirche wieder zu erfassen.
    Das wiederum hängt zusammen mit der wahren Gottheit Christi.
    Sich hineinbeten und hineinknien in das Glaubensgeheimnis der Kirche
    .
    Ich lade euch ein, im Katechismus die Kapitel über die Kirche zu lesen und zu betrachten.

    -


    Die genannte Pfarrei hat auch eine Webseite.
    Sie ist eine wahre Fundgrube gut katholischer Katechese.
    Besonders gilt dies auch für die abrufbaren Predigten.

    Hier der Link:
    http://www.pfarre-imsterberg.at


    Siehe bitte auch:
    Die Heiligkeit der Kirche



    Freundliche Grüsse und Gottes Segen
    -

  • Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Liebe Kleine Seele

    Du hast Recht.

    Oft folgt die "moderne Katechese" heute mehr einem
    sozioliberalen Parteiprogramm als der traditionsverbundenen Lehre der Kirche.
    Wenn in "Predigten" die gesamte "Welteinheitsagenda" von "Klimareligion" über "Umweltschutz" und "Weltverbesserung" bis hin zur (moslemischer) "bereichernder Migrationsbewegung" inkl. des Ausstellens eines unabhängig vom Seelenzustand "Freibriefes in den Himmel" ( nach zuvor "Abschaffung" der Hölle) abgehandelt wird, so hat dies mit katholischer Katechese nichts mehr gemeinsam.
    Die Erlangung des Seelenheiles wird unabhängig vom Lebenswandel als "sichere Nummer" weisgemacht.
    Keine Mahnungen mehr zur Wachsamkeit und zum Streben nach Vollkommenheit
    Stufen zur Vollkommenheit
    und somit auch keine Aufforderungen mehr zum Kampfe gegen Verführungen und Versuchungen:
    Verführungen der Welt / Versuchungen


    Ja, es geht gar so weit, dass mittlerweile kaum mehr ein Unterschied zwischen der Lebensführung der "zeitgemässen" Katholiken und den Kindern der Welt auszumachen ist.

    Wenn also selbst "zeitgemässe Katholiken" im Sumpf des geistigen und moralisch sittlichen Zerfalls der Gesellschaften mitstapfen,
    so scheint im "Hominismus" - der Anbetung des Menschen - der Gedanke an einen
    strafenden Gott wegtoleriert der "abgeschafft" worden zu sein.
    Siehe bitte hier:
    Gottes Zorn "abgeschafft" ?

    Es ist denn auch angesichts des Techtelmechtels mit dem Geist der Welt in der Tat auch von seelenheilsnotwendiger Wichtigkeit, die unverfälschte Lehre der Kirche so wie sie immer schon gelehrt wurde, zu kennen und dann auch zu bewahren bzw. zu verkünden.




    Freundliche Grüsse und Gottes Segen

  • Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Lieber Blasius, lieber benedikt

    Zitat von Papst Franziskus über die Kirche:

    "Sie ist heilig“, so der Papst, „weil sie vom Heiligen Geist geleitet, gereinigt erneuert und verwandelt


    Ist diese Aussage in dieser Form tatsächlich zutreffend ?
    So wie sie hier steht, kann der Eindruck einer "unreinen, veralteten und unvollkommenen" Kirche entstehen.
    Auch wenn es Papst Franziskus nicht so meinen dürfte, fehlt auch hier wiederum eine klärende Vertiefung.


    "geleitet, gereinigt":

    Ja, die vom Heiligen Geist geleitete Kirche ist und bleibt als der mystische Leib Christi, als die Braut Christi heilig .....ohne Fehl und Tadel.
    alleine durch die Arznei der zeitlichen Trübsale erfährt sie eine Reinigung.

    Der hl. Augustinus
    in "Vier Bücher über die christliche Lehre (De doctrina christiana)"
    über die Makellosigkeit der gesunden Kirche, dem mystischen Leib Christi, der Braut Christi,
    die freilich durch zeitliche Prüfungen und der Arznei der Trübsal von den Einflüssen der Welt befreit werden muss:

    -

    "Die Kirche ist nämlich, wie die Lehre des Apostels einschärft,
    sein Leib; auch seine Gattin wird sie genannt.
    Die vielen, zu verschiedenen Verrichtungen berufenen Glieder seines Leibes hält er durch das Band der Einigkeit und der Liebe, gewissermaßen durch das Band der Gesundheit zusammen.
    Um nun die Kirche, die keine Fehler, keine Runzel oder etwas Derartiges an sich hat, aus dem Verband mit dieser Welt zu lösen und sich in Ewigkeit als Gattin zu verbinden,
    prüft er sie in dieser Zeitlichkeit und reinigt sie durch die Arznei gewisser Trübsal."

    -


    Diese Arznei der Trübsal bedarf es wiederum alleine aufgrund einiger wunder und erkrankter Glieder der Kirche
    Es kann also niemals genug an die unantastbare Heiligkeit der Kirche als dem mystischen Leib Christi erinnert werden.


    In seiner Enzyklika "Mystici corporis" unterstreicht Papst Pius XII. dieses Mysterium:

    -

    Ohne Fehl erstrahlt unsere verehrungswürdige Mutter in ihren Sakramenten, durch die sie ihre Kinder gebiert und nährt;
    im Glauben, den sie jederzeit unversehrt bewahrt;
    in ihren heiligen Gesetzen, durch die sie alle bindet,
    und in den evangelischen Räten, zu denen sie ermuntert;
    endlich in den himmlischen Gaben und Charismen, durch die sie in unerschöpflicher Fruchtbarkeit (Conc. Vat., Sess. III, Const. de fide cath., Kap. 3)
    unabsehbare Scharen von Märtyrern, Jungfrauen und Bekennern hervorbringt.
    Ihr kann man es nicht zum Vorwurf machen, wenn einige ihrer Glieder krank oder wund sind.
    Sie fleht ja in deren Namen selbst täglich Gott an: “Vergib uns unsere Schulden”, und widmet sich unablässig ihrer geistlichen Pflege mit mütterlich starkem Herzen.
    Die Heiligkeit ist der Kirche unverlierbar gegeben in ihren Sakramenten, im Glauben, in den Gesetzen und den evangelischen Räten.
    In den ihr von Gott geschenkten himmlischen Gaben und Charismen erfreut sie sich immerwährender Fruchtbarkeit, so daß sie unabsehbare Scharen von Märtyrern, Jungfrauen und Bekennern hervorbringt.
    Während die Kirche makellos und heilig ist, können doch einige ihrer Glieder krank oder wund sein, was man aber nicht der Kirche zum Vorwurf machen kann,
    denn würden diese all die Gnaden annehmen und in sich wirken lassen, welche ihnen die Kirche vermittelt, dann wären auch sie heilig.
    Nicht die Kirche ist schuld, wenn sie krank und wund sind, sondern sie selbst."

    -


    "erneuert und verwandelt (?)"


    Folgende Mahnungen vor menschengedachten "Neuerungen" aus der
    Enzyklika "Mirari Vos" von Papst Gregor XVI.
    aus dem Jahre 1832 sind heute aktueller denn je:
    -

    [....]
    Deshalb wäre es völlig widersinnig und für die Kirche höchst beleidigend,
    von einer Erneuerung und Wiederbelebung zu sprechen,
    die notwendig wäre, um ihren Bestand und ihr Wachstum zu sichern,
    als ob man glauben würde, sie sei dem Untergang, der Verdunkelung oder anderen Mängeln dieser Art ausgesetzt.

    Die Erneuerer legen mit solchen Bestrebungen die Grundlagen zu neuen, rein menschlichen Einrichtungen und versuchen zu erreichen,
    was Cyprian immer verabscheut hat,
    und zwar die Kirche, die eine göttliche Angelegenheit ist, zu einer menschlichen Sache werden zu lassen.
    [....]



    "Erneuert" werden im Sinne der ungebrochenen Wiederanknüpfung an die hl. Tradition kann die Kirche alleine durch die Rückbesinnung auf die katholische Identität.

    Schliesslich:
    "Verwandelt" zu werden ( in was ? ) ist für die Kirche undenkbar.


    Die eine heilige katholische und apostolische Kirche



    Freundliche Grüsse und Gottes Segen

  • Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Lieber Katholik28, lieber benedikt


    Der Artikel von Alexander Kissler skizziert in aller Kürze gut die
    Problematik rund um das Pontifikat von Papst Franziskus.
    Es ist ein Pontifikat mit teils ohne klare Konturen bez. der Lehre der Kirche.
    Manches bleibt vage und unbeantwortet,
    manch Anderes verliert sich im Dschungel von eigenen fragwürdigen Interpretationen.
    Der Papst hat das oberste Lehr-, Priester- und Hirtenamt inne und muss diese Ämter auch im Sinne der Verkündigung und Verteidigung der immerwährenden Lehre der Kirche ausüben.
    Persönliche Weltanschauung gehört denn auch nicht nicht dazu.
    Leider aber wird Papst Franziskus mehr als
    Wortsprecher für "links grüne Agenda" wahrgenommen denn als Pontifex Maximus.

    Kardinal Müller hat es jüngst auf den Punkt gebracht:

    "Christen müssen links-grüner Agenda des Papstes nicht folgen
    Wir sind keine Partei der Grünen
    "


    Siehe bitte hier:
    https://www.katholisches.info/2018/08/ch...s-nicht-folgen/



    Freundliche Grüsse und Gottes Segen

  • Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Lieber Blasius


    denn Christus hat für die Erlösung aller gebüßt



    Damit bei Mitlesern keine Misserständnisse entstehen ein unverzichtbar wichtiger Zusatz.....
    Erzbischof Wolfgang Haas hebt ihn gemäss der Lehre der Kirche hervor:

    -

    Die Erlöserliebe des Heilandes ist unbegrenzt; sein Heil ist allen angeboten.
    Doch nicht alle nehmen dieses Angebot an.
    Nicht wenige setzen durch ihre schweren Sünden, durch die Verstocktheit ihres Herzens und durch ihr ­Desinteresse der Wirk­samkeit der Erlöserliebe Jesu bei sich selbst Grenzen.
    So ist das kostbare Blut nach Gottes allgemeinem Heilswillen
    zwar allen zugänglich gemacht,
    aber orange es kann sich
    durch den persönlichen Widerstand nicht bei allen heilshaft auswirken.
    So ist es eben "für viele" vergossen und somit nicht "für alle" erlösend.

    -


    Freundliche Grüsse und Gottes Segen

  • Gegenwart ChristiDatum11.08.2018 23:13
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !


    [[File:Download (5).jpeg|left|auto]]

    Der sel. Kardinal Newman:



    -

    "Man kann das Herz als den Sitz des Lebens bezeichnen; es ist die Quelle von Bewe­gung, Wärme und Tätigkeit; von ihm aus kreist das Blut bis hin zu den äußersten Körperteilen.
    Es erhält den Menschen in seinen Kräften und Fähigkeiten; es verleiht dem Gehirn die Denkkraft; und wird es krank, dann stirbt der Mensch.
    In gleicher Weise ist die heilige Lehre vom Sühnopfer Christi das Le­bensprinzip, aus dem der Christ lebt, und ohne das es kein Christentum gibt.
    Ein Verzicht auf diese Lehre macht auch das Festhalten an einer anderen nutzlos;
    an die Gottheit Christi glauben, an Seine Menschheit, an die heilige Dreifaltigkeit, an das künftige Gericht oder an die Auferstehung des Flei­sches glauben, ist unechter Glaube, ist kein christ­licher Glaube, wenn wir die Lehre von Christi Opfer nicht annehmen.

    Anderseits bedingt ihre An­nahme auch noch die Annahme weiterer hoher Wahrheiten des Evangeliums; sie schließt ein
    den Glauben an Christi wahre Gottheit, an Seine wahre Menschwerdung und an den naturhaft sündigen Zu­stand des Menschen;

    [[File:a_8_1b8f40ff.jpeg|left|auto]]
    und sie bereitet den Weg zum Glauben an das heilige, eucharistische Mahl, in dem Der, der einst gekreuzigt worden ist, für immer unserer Seele und unserem Leib geschenkt wird, wahrhaft und wirklich, in Seinem Fleisch und in Seinem Blut.
    "



    -

  • Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Lieber Katholik28, lieber benedikt, liebe Kleine Seele


    Was sich dieser argentinische Bischof erlaubt hat, kann selbstredend von der Kongregation für Gottesdienst und Sakramentenordnung unter Kardinal Sarah "kassiert" werden, sprich der Bischof muss in die Schranken gewiesen werden.
    Es bleibt zu hoffen, dass sich zahlreiche Gläubige an Kardinal Sarah wenden.
    Es steht ihm niemals zu, die kniende Mundkommunion zu untersagen.
    Wie bereits angedeutet, ist die kniende Mundkommunion immer noch die Norm.....
    und die erzwungene "Handkommunion" ein erzwungenes "Indult".
    ...eine "Befreiung" von der Regel.....
    dieser Bischof erdreistet sich alles ins Gegenteil zu verkehren.
    Näheres siehe bitte hier:
    Kardinal Sarah warnt vor diabolischen Angriffen auf die Eucharistie

    Was dieser Bischof in den Seelen insbesondere der Firmlinge angerichtet hat, ist schlimm.
    Auch diesbezuglich muss er zur Rechenschaft gezogen werden.


    Mit der gleichsam erschlichenen "Handkommunion" hat auch die Ehrfurchtslosigkeit vor dem Allerheiligsten Einzug gehalten.

    Hintergründe und Folgen der "Handkommunion" in einem Auszug aus dem
    St. Athanasius Bote, September 2012, von Felix Bentz:

    -

    [....]
    "Fassen wir das Geschehen der letzten 40 Jahre nochmals zusammen:
    am 29. Mai 1969 wird in der im Auftrag von Papst Paul VI. herausgegebenen Instruktion ausdrücklich vor der Gefahr des Ehrfurchtsverlustes, der Sakrilegien und der Verfälschung der Lehre gewarnt.
    Nachdem die befragten Bischöfe des katholischen Weltepiskopats die Neuerung mit großer Mehrheit abgelehnt hatten,
    ermahnte der Heilige Stuhl die Bischöfe, die Priester und die Gläubigen mit allem Nachdruck dem geltenden und erneut bestätigten Gesetz mit Eifer zu folgen.“

    Ein kleiner offenbar nachträglich angeführter Zusatz macht jedoch alles zunichte, ein Türspalt genügt, um alles in’s Gegenteil zu verkehren.

    Papst Cölestin I. (422-432) hat in einem Brief an die Bischöfe Galliens (Ep.2 1) den oft zitierten Satz geprägt: „Lex orandi lex credendi“ (Die Norm des Betens entspricht der Norm des Glaubens),
    das heißt Glaube und Liturgie gehören eng zusammen, ja sie bedingen einander.
    Liturgie ist der Ausdruck des lebendigen Glaubens der Kirche. (Klaus Gamber, Alter und Neuer Meßritus, 1983)
    Liturgie, liturgische Zeichen haben aber auch entscheidende Auswirkungen auf den Glauben.
    Mit der Einführung der Handkommunion beginnt ein unheimliches Großexperiment und allzu rasch und immer deutlicher stellen sich die befürchteten Folgen ein: Ehrfurchtsverlust, Sakrilegien (und Partikelverlust), Glaubensverlust.
    Kein Zufall, wenige Wochen vor der Öffnung des Türspaltes zur Handkommunion erfolgte die Promulgation des Novus Ordo Missae, der „Neuen Messe.“(6. April 1969)
    Sechs protestantische Theologen waren jahrelang bei den Vorarbeiten zur „Neuen Messe“ anwesend.
    Diese Vorarbeiten wurden geleitet durch Erzbischof Annibale Bugnini


    Es waren dieselben Leute, die das alles vorantrieben, derselbe Geist, der sie erfüllte, in Holland, in Deutschland und in Rom.
    Wie sagte Kardinal Ratzinger in seiner Autobiographie (Wilhelm Heyne Verlag, 1997 Seite 174)
    "Ich bin überzeugt, daß die Kirchenkrise, die wir heute erleben, weitgehend auf dem Zerfall der Liturgie beruht.“
    [....]
    Den Priestern kann das alles nicht verborgen bleiben.
    Verständlich ist, wenn der Priester an der Gegenwart des Herrn zunächst in den kleinen Teilchen zu zweifeln beginnt, um sein Gewissen zu beruhigen.
    Nun ist aber vom Konzil von Trient die Gegenwart Christi auch in den Teilen der konsekrierten Hostie dogmatisch definiert.
    Wer an die Gegenwart des Herrn in den Teilen nicht mehr glaubt, läuft Gefahr, den Glauben an die Realpräsenz überhaupt zu verlieren.

    Ergreifen dürfen, heißt nur allzu leicht, daß etwas verfügbar, beherrschbar, manipulierbar wird, und dies mindert die Ehrfurcht.
    Ehrfurcht, Glaube und Liebe haben einen sehr tiefen Zusammenhang.
    Hand- und Stehkommunion hängen ebenfalls zusammen.
    Der Verlust der Ehrfurcht vor dem Allerheiligsten Altarsakrament steht weiters in
    enger Verbindung mit dem geschwundenen Sündenbewußtsein.[/b]
    Das Bußsakrament ist bekanntlich weithin verschwunden.
    Zur Kommunion gehen jedoch alle; bei Hochzeiten und Begräbnissen auch solche, die jahrelang nicht in der Kirche waren.

    Konsequenzen für den einzelnen

    Kein Zweifel: Viele üben die Praxis der Handkommunion mit gutem Gewissen und in guter Absicht. Wer aber die Zusammenhänge erkennen kann, ist im Gewissen gehalten, entsprechend zu handeln und von dieser dem Papst abgerungenen Praxis Abstand zu nehmen.
    Kardinal Stickler sagte zu mir, daß die Beseitigung der Handkommunion eine entscheidende Voraussetzung für die Behebung der gegenwärtigen Kirchenkrise sei und die Korrektur von Rom aus erfolgen müsse.
    Liebe Freunde!
    Die Handkommunion in ihrer modernen Form ist eine schwere Wunde am Mystischen Leib Christi.
    Beten wir um Heilung dieser Wunde.
    Laßt uns aber auch heute tun, was heute möglich ist - in Güte, Klarheit und Festigkeit!
    Lassen wir uns nie zur Handkommunion zwingen! - F .Bentz

    Nachbemerkung:

    Das ganze Problem der Handkommunion kann natürlich nur bei der „Neuen Messe“ auftreten und zeigt damit einmal mehr deren Problematik."

    -

    Link zur Homepage "St. Athanasius Bote"
    https://www.athanasiusbote.de

    Siehe dazu bitte auch:

    Die Handkommunion und Wissenswertes über die Hl. Eucharistie

    Verlust des Sündenbewußtseins

    -


    Freundliche Grüsse und Gottes Segen

  • Die Heiligkeit der KircheDatum10.08.2018 23:33
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !


    [[File:f23t406p13940n2_mALJvKBr-thumb.jpg|left|auto]]

    Die hl. Kirchenlehrerin Katharina v. Siena (1347-1380) über die Heiligkeit der Kirche in einem Brief an Papst Urban VI.:



    -

    [....]"die Notwendigkeit der heiligen Kirche, die mir Gott in seiner Brust zeigte, und wie niemand in den Abgrund der Dreieinigkeit zurückkehren kann, die Schönheit Gottes dort zu geniessen,
    außer durch die Vermittlung jener liebreichen Braut, da alle durch die Tür des gekreuzigten Christus eingehen müssen und diese Tür sich nirgendwo anders befindet als in der heiligen Kirche.
    Man sah, dass die Braut Leben spendete, denn sie hat in sich so viel Leben,
    dass niemand sie töten kann.
    Und sie verlieh Kraft und Licht, und es gibt niemanden, der sie schwächen und in sich selbst verdunkeln könnte
    .
    Und man sah, dass ihre Frucht nie ausblieb, sondern stets zunahm.



    Sieh bitte auch:
    Zitate der hl. Katharina v. Siena

    -

  • Die Verehrer des KreuzesDatum10.08.2018 23:26
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !


    [[File:220px-François_de_Salignac_de_la_Mothe-Fénelon.PNG|left|auto]]

    Erzbischof Francois Fénelon (1651-1715):



    -

    "Mann muss sein Kreuz tragen, nicht schleppen.
    Man muss es wie einen Schatz fassen, nicht wie eine Last.
    [[File:a_148_17a0c62a.jpg|left|auto]]
    Dann führt Christus uns aus der Finsternis heraus in ein wunderbares Licht.
    Alleluja!"

    -

  • Die "neue Kirche"Datum10.08.2018 22:51
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Der Konvertit ( ehemals Protestant ) und Philosoph Dietrich von Hildebrand (1889 - 1977) hat einige Jahre vor seinem Tod in seinem Buch
    "Der verwüstete Weinberg"
    vor den Gefahren der schleichenden Glaubensverwässerung v.a. durch innere Feinde gewarnt. So schrieb er bereits 1973 (!) Folgendes
    ( heute, 45 Jahre später haben diese Darlegungen nichts an ihrer Eindringlichkeit verloren, im Gegenteil):
    -

    Aber gerade darum ist die Verwüstung des Weinbergs des Herrn eine Prüfung, eine Stunde der Bewährung unseres Glaubens
    - ein Aufruf, mehr zu glauben, zu hoffen, zu lieben.

    Aber es ist auch eine Stunde der Bewährung, die eine ganz neue Wachsamkeit fordert.
    Und damit kommen wir zu einer weiteren notwendigen Antwort:
    Wir müssen uns bewusst sein, dass unsere Zeit der des Arianismus gleicht und wir immer mit großer Vorsicht darauf achten müssen, dass wir nicht, ohne es zu merken, vergiftet werden.

    Wir dürfen die Macht der Ideen, die die Luft in einer Zeit erfüllen, nicht unterschätzen, die Ansteckungsgefahr eines geistigen Klimas, in dem wir täglich leben und auch nicht die Gefahr der Abstumpfung durch die Gewohnheit.
    Am Anfang sieht man vielleicht die Verwüstung des Weinbergs an einer Stelle und reagiert in der richtigen Weise. Aber „gutta cavat lapidem - non vi sed saepe cadendo",
    „Steter Tropfen höhlt den Stein" - nach einiger Zeit schon gewöhnt man sich daran.

    Dazu trägt noch die Tatsache bei,
    dass die Verwüstung des Weinbergs ja ein wachsender Prozess ist und so erscheint uns in einem fortgeschritteneren Stadium der Verwüstung das schon als harmlos, was einem früheren Stadium angehört.
    Wir werden abgestumpft einerseits durch die Gewohnheit, andererseits durch die Tatsache, dass die Verwüstung fortschreitet und im Lichte der fortgeschrittenen Verwüstung das Frühere harmlos erscheint.

    Aber noch schlimmer als die Abstumpfung ist die Ansteckung.
    Die erste Bedingung, um keinem von beiden zum Opfer zu fallen ist:
    Uns völlig der außergewöhnlichen Situation bewusst zu sein in der wir heute leben.
    Der heilige Petrus sagt uns:
    « Fratres, sobrii estote et vigilate, quia adversarius vester diabolus tamquam leo rugiens circuit quaerens quem devoret",
    „Seid wachsam, Brüder, denn euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlinge"

    Diese Wachsamkeit bezog sich noch vor 50 Jahre vor allem auf unsere Versuchungen zur Sünde,
    auf die Gefahr, Gott zu beleidigen durch Sünden der Unreinheit, des Pharisäismus, des Hochmuts, der Habgier, des Ehrgeizes und des Mangels an Nächstenliebe, auf den Ungehorsam gegen die Gebote Gottes.

    Gewiss, auch damals bestand die Gefahr der Versuchung durch Geistesströmungen der Zeit, die mit der Offenbarung Christi nicht vereinbar waren -aber diese Strömungen
    blieben außerhalb der Kirche und es bestand die Gefahr,
    durch sie von der Kirche abzufallen (was oft genug vorkam).

    Aber heute entfalten sich diese Geistesströmungen innerhalb der Kirche.
    Wir hören sie in Predigten und Hirtenbriefen, lesen sie in Büchern weitbekannter Theologen.
    Da sie sich ungestört entfalten können, ist es für den schlichten Gläubigen viel schwerer,
    sie in ihrer Unverträglichkeit mit dem „depositum catholicae fidei" zu erkennen

    Wir müssen darum den Aufruf des heiligen Petrus zur Wachsamkeit auch in ganz besonderer Weise auf die Wachsamkeit gegenüber Häresien in der Kirche beziehen.
    Wir müssen uns stärker vergewissern, ob nicht in neuen Büchern katholischer Theologen, in Predigten Häretisches enthalten ist.

    Früher war das „Imprimatur" eine große Garantie und erst recht der Index.

    Aber heutzutage ist es an uns, eine besondere Wachsamkeit zu entwickeln,
    ein heiliges Misstrauen, denn wir leben nicht nur in einer verpesteten Welt, sondern in einem verwüsteten Weinberg
    .
    Diese Wachsamkeit, diese heilige Furcht vor Ansteckung verlangt Gott von uns in dieser Prüfung.

    Es wäre ein Mangel an Demut, wenn wir glaubten, eine Ansteckung komme für uns nicht in Frage.
    Es wäre eine auf Hochmut beruhende falsche Sicherheit zu glauben, man sei immun.
    Jeder muss sich seiner Gebrechlichkeit bewusst sein und diese Wachsamkeit als eine Forderung Gottes in der Prüfung, durch die wir gehen, ansehen.

    Wir müssen uns nähren mit dem Gedankengut der großen Theologen der Vergangenheit,
    den Werken des heiligen Augustinus, Anselm, Thomas, Franz von Sales und Kardinal Newman.
    Wappnen wir unsere Seele gegen das Eindringen des Giftes durch das Lesen der von dem Tridentinischen und dem 1. Vatikanischen Konzil ausgesprochenen Verurteilungen von Irrtümern.
    Schärfen wir unseren Sinn für das spezifisch übernatürliche Ethos durch die Lektüre der Heiligenleben.
    Bewahren wir den lebendigen Kontakt mit den Heiligen, bitten wir sie um ihre Fürsprache.

    Und weiterhin müssen wir mit allen Kräften kämpfen
    - jeder im Rahmen der ihm gegebenen Möglichkeiten –
    gegen alle Häresien, die heute ohne erneute Verurteilung, ohne Anathema, ohne Exkommunikation der Häretiker täglich verbreitet werden.

    Lassen wir uns nicht durch Phrasen über die Einheit der Katholiken hindern, an diesem heiligen Kampf teilzunehmen.
    Vergessen wir nicht, dass der heilige Franz von Sales
    - der Heilige der Sanftmut -
    uns in der „Introduction a la vie devote" zuruft:
    „Ich nenne hier vor allem die offenkundigen Feinde Gottes und seiner Kirche;
    sie muss man offen anprangern, soviel man nur kann.
    Es ist ein Liebesdienst, laut vor dem Wolf zu warnen,
    wenn er in die Schafherde einbricht oder sie umschleicht.
    "


    -

  • Verführungen der Welt / VersuchungenDatum09.08.2018 23:11
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !



    [[File:f19t590p16161n2_DlRqSVPs-thumb.jpg|left|auto]]
    In einem Brief an die hl. Johanna Franziska von Chantal hat der
    hl. Franz v. Sales

    auch Ratschläge zum Umgang mit Versuchungen gegen den Glauben und die Kirche gegeben:


    -

    "Sie ersuchen mich um Rat und Hilfe gegen die Plage, die ihnen der böse Feind mit seinen Versuchungen gegen den Glauben der Kirche antut, wenn ich Sie nämlich richtig verstehe.
    Ich will Ihnen darüber sagen, was Gott mir eingibt.
    Bei dieser Versuchung muss man sich verhalten wie bei den fleischlichen Versuchungen;
    nicht streiten, durchaus nicht,
    sondern es machen wie die Kinder Israels, welche die Gebeine des Osterlammes nicht zu zerbrechen versuchten, sondern sie ins Feuer warfen.
    Man muss durchaus keine Antwort geben, muss vielmehr tun, als hörte man gar nicht, was der Feind sagt. Mag er draußen vor der Türe bellen, so viel er will; man muss nicht einmal rufen: Wer ist da?
    „Das ist wohl gut,” werden Sie einwenden,
    „aber er wird mir lästig, und sein Lärmen ist so arg, dass die drinnen sich nicht verstehen,
    wenn sie miteinander plaudern.”
    Das gilt gleich;
    nur Geduld; man muss dann vor Gott sich niederwerfen und dort zu seinen Füßen bleiben;
    er erkennt an dieser demütigen Haltung schon, dass Sie sein sind und seine Hilfe wollen, wenn Sie auch nicht reden können.
    Halten Sie aber vor allem die Tür fest verschlossen und öffnen ja nicht, weder um zu sehen, wer da ist, noch um den Zudringlichen zu verjagen.
    Er wird zuletzt des Schreiens schon müde werden und Sie in Frieden lassen.
    „Ja, es wäre bald Zeit dazu,” entgegnen Sie.
    Ich bitte Sie, suchen Sie sich das in spanischer Sprache von Pater Ribadeneira verfasste Werk „Von der Trübsal" zu verschaffen; der Pater Rektor (von Villars) wird Ihnen sagen,
    wo es in französischer Übersetzung zu haben ist; lesen Sie fleißig in diesem Buche.
    Nur Mut, bald wird die Stunde der Erlösung schlagen.
    Wenn nur der Feind nicht eindringt, so hat es nichts zu sagen.
    Es ist sogar ein gutes Zeichen, wenn er an der Türe pocht und wütet;
    denn man sieht daran, dass er nicht hat, was er will.
    Hätte er es, so würde er nicht mehr schreien, sondern eintreten und sich zur Ruhe setzen. Merken Sie sich das, um gegen ungegründete Gewissensbedenken geschützt zu sein

    Nebst diesem Mittel empfehle ich Ihnen noch ein anderes.
    Die Versuchungen gegen den Glauben gehen geradeswegs auf den Verstand los,
    um ihn zum Streiten, zum Nachsinnen, zum Grübeln zu verleiten.

    Wissen Sie, was Sie tun sollen, während der Feind sich anschickt, Ihren Verstand zu erstürmen? Gehen Sie durch die Tür des Willens hinaus und feuern eine tüchtige Ladung auf ihn ab.
    Das heißt:
    Wenn sich eine Versuchung gegen den Glauben Ihnen naht und Ihnen zuflüstert:
    „aber wie ist dies möglich? es spricht doch dieses und jenes dagegen,”
    so lassen Sie sich ja nicht in einen Wortstreit mit dem Feinde ein,
    sondern stürzen mit aller Macht heiliger Entrüstung auf ihn los und schleudern ihm innerlich,
    und wenn's sein muss, auch äußerlich mit lauter Stimme folgende oder ähnliche flammende Worte entgegen:
    „Ha, elender Verräter! Du bist abgefallen von der Gemeinschaft der Engel und willst,
    dass ich jene der Heiligen verlasse! Treuloser, falscher Betrüger,
    du hast dem ersten Weibe den Apfel des Verderbens geboten und willst nun,
    dass auch ich davon koste! Weiche von mir, Satan; es steht geschrieben:
    du sollst den Herrn, deinen Gott, nicht versuchen (Matth. 9, 7 – 10.).
    Ich lasse mich auf keinen Streit, auf keinen Wortwechsel mit dir ein.
    Eva wollte mit dir rechten (streiten), und kam zum Falle; Eva tat es, und ward verführt.
    Es lebe Jesus, an den ich glaube! Es lebe die Kirche, an der ich festhalte!

    Auch an Jesus und an den Heiligen Geist müssen Sie sich mit heißem Flehen wenden,
    wie er es Ihnen eingeben wird; und sogar auch an die Kirche:
    „[blau]O Mutter der Kinder Gottes, niemals will ich von dir mich trennen; in deinem Schoße will ich leben und sterben.

    Ich weiß nicht, ob ich mich deutlich genug ausdrücke;
    ich meine es so:
    man soll durch kräftige Willensäußerung und nicht mit Vernunftbeweisen,
    mit inbrünstigen Anmutungen, aber nicht mit Argumenten sich wehren.
    Es ist wahr, der arme Wille ist in solchen Zeiten der Versuchung ganz trocken;
    nun desto besser: seine Schläge werden dann den Feind umso schrecklicher treffen,
    und wenn er sieht, dass er, statt Sie in Ihrem Fortschritte aufzuhalten,
    Ihnen vielmehr Anlass zu tausend tugendsamen Anmutungen, besonders zur Beteuerung des Glaubens gibt, wird er Sie schließlich in Ruhe lassen.
    [....]
    Schließlich sind übrigens diese Versuchungen nur Widerwärtigkeiten wie andere auch,
    und man muss sich bei dem Ausspruche der Heiligen Schrift beruhigen:
    „Selig der Mann, der die Versuchung aushält; denn nachdem er bewährt befunden worden, wird er die Krone des ewigen Lebens empfangen.” (Jak. 1, 12.)
    Wissen Sie, dass ich wenige Personen gekannt habe, die ohne diese Prüfung Fortschritte machten; man muss also Geduld haben.
    Nach den Stürmen wird Gott Ruhe senden.


    -

  • Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !


    [[File:f19t590p16161n2_DlRqSVPs-thumb.jpg|left|auto]]
    Der hl. Franz. v. Sales im Jahre 1619 in einem Brief an einen Edelmann über die alleinige Vollmacht der Heiligen Mutter Kirche zur Auslegung der Heiligen Schrift und somit auch - in Einheit mit der hl. Tradition - zur wahren Gewissensbildung:
    -

    "Es ist vollkommen richtig, mein Herr, dass die Heilige Schrift in großer Klarheit die für Ihr Seelenheil notwendige Lehre enthält.
    Das Gegenteil dürfen Sie nie annehmen.

    Nicht weniger steht es fest, dass es eine sehr geeignete Methode der Schriftauslegung ist,
    wenn man die einzelnen Stellen unter sich vergleicht und so unter Berücksichtigung analoger Glaubenswahrheiten den wahren Sinn zu gewinnen sucht; auch dies habe ich oft genug erklärt.

    Aber nichtsdestoweniger spreche ich es als meine feste, unerschütterliche Überzeugung aus, dass trotz dieser bewunderungswerten und anmutigen Klarheit der Heiligen Schrift in Betreff der zum Heile notwendigen Wahrheiten der menschliche Geist nicht immer ihren wahren Sinn findet, sondern vielmehr irren kann, und nicht selten gerade bei der Auslegung der an sich klarsten und für die Feststellung des Glaubens wichtigsten Stellen in Wirklichkeit irre geht.
    Beweis dafür ist die Tatsache,
    dass die lutherische Irrlehre und die Schriften der Calviner,
    wie schon die Väter der angeblichen Reformation,
    sich in Betreff des Inhaltes der Einsetzungsworte der Eucharistie miteinander in einem unlöslichen Widerspruche befinden.

    Und obwohl beide Parteien sich rühmen, den Sinn jener Worte unter Bezugnahme auf die übrigen verwandten Schriftstellen und in voller Übereinstimmung mit dem ganzen Geiste des Glaubens eingehend und treulich geprüft zu haben, so verharren doch beide bei einer vollständig entgegengesetzten Auslegung dieser so hochwichtigen Worte.
    Wohl ist daher die Schrift an sich klar in ihren Ausdrücken,
    aber der Geist des Menschen ist verfinstert und vermag, der Eule gleich, diese Klarheit nicht zu schauen.
    Die vorerwähnte Methode ist vortrefflich;
    aber der menschliche Geist versteht nicht, sie richtig anzuwenden.
    Das vermag einzig der Geist Gottes,
    mein Herr, der allein den wahren Sinn gibt; er gibt ihn aber nur
    seiner Kirche, die eine Säule und Grundfeste der Wahrheit ist, nur der Kirche,
    durch deren Diener dieser göttliche Geist die Wahrheit, d. h. den wahren Sinn seines Wortes, bewahrt und erhält;
    der Kirche, der allein der unfehlbare Beistand des Geistes der Wahrheit zur Seite steht, um gehörig, richtig und untrüglich den wahren Sinn des göttlichen Wortes festzustellen, so dass der,
    welcher den wahren Sinn dieses himmlischen Wortes, außerhalb der Kirche, der Bewahrerin desselben, sucht, ihn niemals findet.

    Ja, wer ihn ohne ihre Vermittlung finden will, schließt statt der Wahrheit nur ein Trugbild in seine Arme, und statt der sicheren Klarheit des heiligen Wortes folgt er den Irrlichtern jenes falschen Engels, der die Gestalt eines Lichtengels anzunehmen weiß.
    So machten es schon vor alten Zeiten sämtliche Häretiker.
    Alle gaben vor, die Schrift besser zu verstehen und die Kirche zu reformieren,
    während sie die Wahrheit außerhalb des Schoßes der Braut suchten,
    welcher der himmlische Bräutigam als einer treuen Bewahrerin und makellosen Hüterin sie anvertraut hat, um sie an seine teuren, echten Kinder auszuteilen
    .
    [....]


    Siehe dazu bitte auch:
    Gott offenbart seinen ,,gnädigen Ratschluß" (25)

    und:
    Auslegung des hl. Evangeliums durch die Lehre der Kirche

    -

  • Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Lieber Sel


    Gerade angesichts der heutigen "zeitgemässen" Verbeugung vor dem Geist der Welt - zu dem auch der menschengemachte Islam zugehörig ist - sind die folgenden seinerzeitigen Worte von
    Hw Robert Mäder (1875-1945)
    ein andauernder Mahnruf und fassen gleichsam das von Dir trefflich Dargelegte zusammen:

    -

    Ja, so sollten wir auch zusammenhalten!
    Nicht immer schweigen, sondern auch einmal zeigen, dass wir da sind!
    Nicht immer sich verbeugen und vor den andern entschuldigen.
    Gestatten Sie, dass ich katholisch bin."

    [....]
    Die traurigste Erscheinung der Gegenwart ist die Einflusslosigkeit des Christentums auf das grosse Weltgeschehen.
    Ich klage nicht das Christentum an.
    Die Christenheit, das Katholikentum hat versagt, weil seine Initiative, seine Offensivkraft und sein Enthusiasmus schwächer waren als die seiner Gegner. Hier ist eine Massenbeichte nötig!
    [....]
    Ein Priester und ein Bischof unserer Tage muß der Welt gegenüberstehen wie Jesus der Heiligen Stadt.
    Ihr Vorbild sei zu allen Zeiten der
    weinende und zürnende Christus! -

    Wer einen so erhabenen Beruf empfangt wie der Priester, hört auf, ein Privatleben zu führen: 'Nicht mehr ich lebe, Christus lebt in mir!
    - Wir Christen sind zum Fliegen geboren, nicht zum Kriechen.
    Dieser Himmelfahrtstrieb wirkt in jedem Getauften.
    Er kann allerdings sehr verkümmert und ungleich ausgebildet sein.
    Wir sind oft, was die Hühner in der Vogelwelt: wir scharren lieber als zu fliegen.
    Kleine Menschen, kleine Wünsche! Kleine Menschen, schwache Flieger!
    Wir müssen es lernen, Aviatiker der Übernatur zu werden -"

    -


    Freundliche Grüsse und Gottes Segen

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