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  • Foren-Beitrag von Sel im Thema

    Zitat bei 1:01:
    "Religion darf man nur dosiert geniessen, weil zuviel Religion macht krank"

    Was soll man dazu sagen?
    Nicht viel, außer, dass man zu seiner HEILIGEN RELIGION stehen sollte. Sie verteidigen und wenn nötig für sie sterben! Solche Clowns, (sorry) tragen zu was bei? Sie machen unsere Religion lächerlich und noch viel mehr.

    Von Aquila
    Eine kurze, aber prägnante Definition des wahren Glaubens aus:

    Katholische Christenlehren von einem Dorfpfarrer im Bisthume Augsburg: Nach dem kleinen Schulkatechismus bearbeitet und seiner Pfarrgmeinde vorgetragen.


    Martin Königsdorfer, Jakob Schwegerle, 1838 :


    "Ich bin ein katholischer Christ

    -
    [....]
    "Ich bin ein katholischer Christ,
    Christ
    i
    ist mein Vorname, katholisch mein Zuname.
    In Christo ist Gott mein Vater,
    und die katholische Kirche meine Mutter,
    auf diesem Glauben lebe und sterbe ich.
    Amen."

  • Thema von Sel im Forum Buchempfehlungen

    Hallo Forum,

    hier ein sehr empfehlenswertes, tolles Buch über unsere Heilige Katholische Kirche!
    Warum lieben wir Sie? Warum sollten wir so dermaßen stolz sein, zur wahren, katholischen Kirche zu gehören?
    Dieser wunderbare Mann, Hw Jakob Scherer, Autor des Buches, aus dem Jahre 1911 zeigt es uns deutlich auf.


    Zu bestellen hier
    https://www.sarto.de/advanced_search_res...+Kirche&x=0&y=0

    Nur 0,50 € zgl. Versand!

    Und hier noch ein kath.net Bericht aus dem Jahre 2012
    http://kath.net/news/35704

  • Foren-Beitrag von Sel im Thema

    Lieber Andi,

    ich teile deine Bedenken, allerdings sollten wir unsere Kirche verteidigen statt sie zu schwächen, indem wir hier und da mit Begrifflichkeiten wie "Afterkirche" etc. um uns herumwerfen. Damit können wir nichts reparieren und spielen mehr in die Hände unserer Feinde, die es sowieso auf uns abgesehen haben und uns durch Rufmord weiter schwächen möchten!. Wir sollten da nicht mitmachen.

    Nebenbei,
    empehle ich dazu ein Buch von Hw Jakob Scherer - Warum liebe ich meine Kirche??
    hier zu bestellen
    http://www.sarto.de/product_info.php?inf...ne-Kirche-.html

    Unsere römisch Katholische Kirche ist gültig und heilig und Sie wird es immer sein. Auch wenn noch soviele Irrlehrer und schlechte Menschen sich da hineingeschlichen haben. "Denn die Pforten der Hölle werden Sie nicht überwältigen"

    Ich bin auch der Meinung, dass man irrtümliche falsche menschliche Meinungen - selbst eines Papstes - auch ansprechen sollte auch diskutieren darf, aber immer nur im Gehorsam und einem nötigen Respekt unserer Hl. Kath. Kirche gegenüber. Immerhin hat es Christus zugelassen, dass er Papst geworden ist.

    Seine "menschenlichen, fast schon linksliberalen Ansichten" fallen schon auf - Keine Frage. Aber wir sollten immer demütig und gehorsam Christus vertrauen, dass er auch jetzt - in diesen schlimmen Zeiten - seine Heilige Kirche lenkt und unsere Heilige Mutter Maria wird der Schlange sowieso den Kopf zertreten. Verkündigen wir lieber als traditonsverbundene Katholiken die frohe Botschaft und die Lehren unserer Kirche und verteidigen die unverfälschten Wahrheiten! Menschen kommen und gehen.

    Lasst uns jeden Tag den Rosenkranz beten, besonders für unsere Kirche und unseren Papst.

  • "Faschingsmessen"Datum08.02.2018 09:57
    Foren-Beitrag von Sel im Thema

    Lieber Aquila,
    wie wahr doch deine Wort sind!

    Auch ich hatte bisher unter dem Begriff "fundamentalisten" stets einen negativen Zusammenhang geknüpft.
    Aber jetzt, wo du es so deutlich dargestellt hast, leuchtet es mir LOGISCHERWEISE ein.

    Wir bauen doch auf das Fundament auf, natürlich sind wir fundamentalisten.

    Alleine die Medien haben diesen Begriff und auch die anderen, wie "dogmatisch" "moralisch" etc,
    so dermaßen entstellt, dass die Bevölkerung vor den Bildschirmen nur noch negatives damit knüpft.

    Damit wird umso mehr deutlich, wie groß die Macht der Medien ist und wie geschickt sie die Menschen stück für stück manipulieren. Das haben Sie schon in vielen Bereichen getan.

    Ab heute bin ich stolz drauf, ein fundamentalischtischer katholik zu sein! Denn ich vertraue auf das Fundament, auf das unsere Heilige Mutter Kirche gebaut ist!

  • "Faschingsmessen"Datum07.02.2018 16:55
    Foren-Beitrag von Sel im Thema

    Das ist einfach nur unfassbar und kaum zu glauben!

    Wir müssen jeden Tag den Rosenkranz beten - besonders für die Bekehrung dieser Abtrünnigen, ganz besonders für unseren Papst Franziskus!

    Himmlischer Vater, erbarme dich unser!

  • Foren-Beitrag von Sel im Thema

    Lieber Aquila,

    Ich weiß, dass wir Maria nicht anbeten sollen, denn Anbetung gebührt ja nur Gott. ich habe das Verlangen es noch öfter zu tun, habe dann zwischendurch so kleine Zweifel, ob es denn da keinen "Konflikt" gäbe zwischen Gott und Maria?

    Eine "Anrufung" ist ja auch keine Anbetung. Ich kann ja auch meinen Freund um Hilfe bitten - und bete ihn dabei nicht an. Ich weiß das Maria die Mittlerin aller Gnaden ist. Mir geht es mehr um die "Gebetspraxis" im Alltag, wie man diese möglichst gut tätigt. Wohin man mit den Gedanken "zuerst" steuern sollte.. Ich denke mal Gott immer "anfixieren", aber dann ruhig Maria vertrauensvoll anrufen. - Das gleiche gilt wohl auch für die Heiligen und die Engel.

    Das ist so eine Frage die mich eigentlich seit Jahren beschäftigt. Ich verehre die Mutter Gottes auch im Rosenkranz Gebet. Aber da ist immer diese kleine Unsicherheit im Hinterkopf, die mich bisschen "hemmt". Kann sein, dass es auch eine Versuchung ist. Aber eine Klarheit darüber wäre schön und würde mich noch weiter im Glauben "auflockern". Bestimmt hast du das Thema auch reichlich behandelt im Forum.
    Habe dazu nichts direktes gefunden.

    Gottes Segen

    Sel

  • Maria von AgredaDatum31.01.2018 08:31
    Foren-Beitrag von Sel im Thema

    Lieber Aquila,
    danke für die Infos. Dann kann ich getrost ihre Schriften mal durchlesen. Im Vergleich zu dem Werk von Maria Valtora's Gottmensch merke ich einen positiven Unterschied. Aber der Schreibstil ist auch deutlich schwieriger zu lesen.

    Das mit der Imprimatur ist mir neu. Sehr schade!

  • Maria von AgredaDatum30.01.2018 09:38
    Thema von Sel im Forum Erscheinungen / Botsch...

    Lieber Aquila, liebe Mitglieder im Forum,

    ich beschäftige mich zur Zeit etwas mit den Schriften von Maria von Agreda, (Die mystische Stadt Gottes - 8 Bänder) der Mystikerin aus dem 16. Jahrhundert und stelle mir die Frage, ob diese Ihre Bücher offiziell kirchlich anerkannt sind, (oder nicht?)

    Ich habe etwas im Internet recheriert, aber bin nicht ganz schlau geworden. Ich habe Ihre Bücher und habe schon angefangen darin zu lesen. Wenn ich mich nicht täusche, sind Sie mit Imprimatur versehen. Müsste aber nochmal reingucken. (Ich habe keine Imprimatur gefunden - aber ich meine zu wissen, dass Sie anerkannt sind? )

    Vielleicht hat sich hier jemand schonmal schlau gemacht und kennt sich darin aus. Wenn die Schriften seitens der Kirche bedenklos empfohlen werden, wäre es doch sehr sinnvoll, das Werk sich einmal durchzulesen.

    Gibt es generell eine Seite seitens vom Vatikan oder ähnliches, wo man nachlesen kann, ob und welche Bücher (Erscheinungen , Botschaften etc. ) kirchlich empfohlen und anerkannt sind , oder nicht?...



    http://www.kathpedia.com/index.php?title=Maria_von_Agreda
    Literatur

    Maria von Agreda, Leben der jungfräulichen Gottesmutter Maria, Miriam Verlag Jestetten 1992, 4 Bd. je ca. 550 Seiten (6. Auflage), Sonderauflage 2015. Dieses Werk wurde von Papst Pius XI. und Pius XII. empfohlen .

    Die mystische Stadt Gottes, Die Offenbarungen der Maria von Agreda (in acht Bändchen), Christiana Verlag.

  • Gebete - Sprüche - Weisheiten Datum29.01.2018 18:15
    Foren-Beitrag von Sel im Thema

    Danke Aquila, für die ausführliche Darstellung über Ghandi, was mir auch nicht ganz klar war!

    Gruß

  • Foren-Beitrag von Sel im Thema

    Lieber Aquila, danke für den Hinweis.

    Habe ich einen Denkfehler, oder warum ist dann in diesem Jahr Ostern
    am 1. April,
    (nach der Regelung müsste es doch dann am 25.03 sein?

    Und Ostern 2019 ist am 21. April (sagt google.de) . Was habe ich denn nicht verstanden?

    Gruß

  • Lehre von der TraditionDatum26.01.2018 11:24
    Foren-Beitrag von Sel im Thema

    Hw Hans Milch spricht mir aus dem Herzen! Das ist die Einstellung, nach der ich mich sehne, nach der sich alle Katholiken sehnen sollten!! Sicherlich sollen wir das Evangelium und die Fülle der Wahrheit den "verwirrten" (zb Protestanten) Menschen zugänglich machen und "missionieren", aber bitte nur die Fülle der Wahrheit im Sinne der unverfälschten Wahrheit mit der Hl. Tradition! und nicht irgendwelche Wischi Waschi Dialoge, in dem man ja niemanden diskriminieren wolle.

    Die Welt da draußen propagiert, das man heute niemanden mehr etwas "aufschwatzen" darf , dass würde nämlich bedeuten, wir könnten der Person auf den Schlips treten und Sie evtl. dadurch beleidigen. Wenn wir aber als Katholiken wissen, dass außerhalb unserer Kirche es kein Heil gibt, und wir die Nächstenliebe üben sollen, dann dürfen wir unseren Katholischen Glauben nicht verweichlichen und so umbauen, dass es allen "irgendwie gerade" passt, wie zb bei der MEHR Konferenz in Augsburg, wo es dieses starke Miteinander gibt, was ja nach außen hin vielleicht positiv erscheint. Nur damit alle irgendwie "zusammenkommen" dürfen wir aber nicht die Fülle der Wahrheit verwässern oder gar schlecht reden, damit es allen schmeckt? Wir sind alle mit übernatürlichen Gaben ausgesattet, mit denen wir die Wahrheit erkennen sollten. An der Wahrheit sollte man nicht rütteln und schütteln mit der Hoffnung, das man den oder den bekommt. Im Gegenteil, um so mehr Verweichlichung und Verwässerung, desto schwächer wird die Mission.

  • Foren-Beitrag von Sel im Thema

    Trump ist für mich sympathisch. Alleine, dass die Medien ihn ständig ins schlechte Licht rücken, zeigt mir, dass er gutgesinnt ist. Dass er vor sovielen Pro Life Anhängern gesprochen hat, war mir nicht bewusst, obwohl ich ARD und ZDF schaue! Alleine das ist doch schon ein Verbrechen, dass über so etwas grosartiges nicht berichtet wird. Warum eigentlich ? Sind das noch unabhängigkeite Berichterstattungen? Nein, alles nur noch parteiisch!!

    Abtreibung wird als Menschenrecht propagiert, und wer sich dagegen lehnt, ist Feind der Menschenrechte? Blinde Menschheit!

  • Foren-Beitrag von Sel im Thema

    Lieber Aquila,

    in der Tat scheint diese Seite sehr gut zu sein. Zum Glück ist sie ja noch "online" so dass man sich Beiträge wenigstens durchlesen kann und ggfs. kopieren, damit da nichts verloren geht.

    Ich habe mir jetzt auch mal einige Beiträge durchgelesen,
    die Adminstration von deislam (ein komischer "Nick", wahrscheinlich damals auf den Islam thematisiert?) schreibt sehr präzise und total im Sinne der kath. Lehre. Ich werde mir mal das Forum durchlesen.
    Kann ja nicht schaden.

    Sel

  • Der AblassDatum11.01.2018 09:12
    Foren-Beitrag von Sel im Thema

    Liebes Forum,

    ich beschäftige mich zur Zeit etwas mit der Ablasslehre und irgendwie ist einiges noch unklar:

    Was ich verstanden habe ist, dass alle unseren Sünden nach der gültigen Beichte vergeben werden, also die Schuld. Dass aber die Strafe nicht immer gleichzeitig "ausgelöscht" oder vergeben wird, sondern bestehen bleibt. Diese Strafe können und sollten wir gerade zu Lebzeiten durch Fasten, gute Werke, Gebet, Almosen etc "abbauen" bzw. sühnen. Somit können wir durch die Ablässe der Kirche (gnadenschätze) diese Strafen zu Lebzeiten verringern und somit unserer Fegefeuerzeiten deutlich verringern. Und sogar auch diese den verstorbenen zuwenden (1-8.11 an Allerseelen, mit einem vollkommen Ablass).

    Ich habe ein kleines Büchlein mit einer Ablasslehre und Ablassgebete. Was mir nicht ganz klar geworden ist:
    Voraussetzung ist die heilig machende Gnade, oder?
    Kann man die Ablässe jeden Tag in Anspruch nehmen?
    Also reicht es im Grunde, wenn man die Gebete andächtig betet und nach der Lehre die Bedingungen befolgt, kann man davon ausgehen, dass man teilweise bzw. vollständige von der Strafe erlöst ist.

    Was ja bestimmt die meisten kennen ist das Urbi et Orbi, an Ostern. bzw. Weihnachten, wenn der Papst den Segen vom Petersdom spendet. Auch durch die Medien wie dem Fernseher ist der Segen gültig zu empfangen und mit einem vollkommenden Ablass verbunden.

    Schöne Grüße

  • Thema von Sel im Forum Predigten

    http://www.glaubenswahrheit.org/predigte.../2017/20170108/

    Die Tugen­den der Ehe­taug­lich­keit
    8. Januar 2017

    Im Namen des Vaters und des Soh­nes und des Hei­li­gen Geis­tes. Amen.

    Geliebte im Herrn!

    Wir bege­hen heute das Fest der Hei­li­gen Fami­lie. Und da rich­tet sich unser Blick selbst­ver­ständ­lich auf Ehe und Fami­lie in unse­ren Ver­hält­nis­sen. Für die Ehe­schlie­ßung wer­den viele – und manch­mal sehr kost­spie­lige – Vor­be­rei­tun­gen getrof­fen, aber die wich­tigste, die uner­läss­li­che Vor­be­rei­tung für die Ehe, näm­lich dass man sich ehe­fä­hig macht, die bleibt häu­fig, viel­leicht sogar in den meis­ten Fäl­len aus. Dass man näm­lich die Eigen­schaf­ten und Ver­mö­gen in sich aus­bil­det, die für das Zusam­men­sein und für das Zusam­men­blei­ben uner­läss­lich sind. Wer hei­ra­ten und eine Fami­lie grün­den will, muss bestimmte Tugen­den besit­zen. Sie sind die unent­behr­li­che Grund­lage für die Zwei­sam­keit und die Gemein­schaft. Tugend ist eine Fer­tig­keit des Wil­lens zum Guten, die durch Wie­der­ho­lung und Übung gewon­nen wird. Fer­tig­keit ist Geschick­lich­keit, Gewandt­heit, Geübt­heit, Pra­xis. Ich möchte Ihnen, meine lie­ben Freunde, einige für die Ehe uner­läss­li­che Tugen­den heute vor­füh­ren. An der Spitze aller not­wen­di­gen Qua­li­tä­ten sollte die Selbst­be­herr­schung ste­hen. Kein mensch­li­ches Leben kann gelin­gen ohne Selbst­be­herr­schung. Selbst­be­herr­schung ist die Fähig­keit, Bereit­schaft und Hal­tung, das Äußern eige­ner Triebe, Gefühle und Begier­den zuguns­ten der Beob­ach­tung und Erfül­lung von Zwe­cken, ethi­schen Nor­men und funk­tio­na­len For­de­run­gen zurück­zu­stel­len und ein­zu­schrän­ken. Man kann kurz sagen: Selbst­be­herr­schung ist die Tugend des Maß­hal­tens. Beherrscht ist, wer sei­nen Kör­per und seine Seele voll­kom­men in der Gewalt hat. Selbst­be­herr­schung besagt die Herr­schaft des Men­schen über seine Kräfte und Sinne. Er soll sie ver­wen­den nach Maß­gabe der Ver­nunft. Das gilt zunächst für das eigene Leben, aber auch und erst recht für den Umgang mit ande­ren. Selbst­be­herr­schung braucht es zumal dann, wenn Men­schen auf engem Raume zusam­men­le­ben und ein Leben zusam­men­blei­ben sol­len, wie es in der Ehe und Fami­lie der Fall ist. Ohne Selbst­be­herr­schung kann eine Ehe und eine Fami­lie nicht gedei­hen. Selbst­be­herr­schung for­dert stän­dige Selbst­kon­trolle. Selbst­kon­trolle ist die Fähig­keit, die Befrie­di­gung aktu­el­ler Bedürf­nisse wert­ori­en­tiert auf­ge­ben oder zurück­stel­len zu kön­nen. Selbst­be­herr­schung beginnt beim Gebrauch der Zunge. Wer Selbst­be­herr­schung gelernt hat, mei­det vie­les, allzu vie­les Reden, drängt sich beim Reden nicht vor, ver­sagt sich man­che Unter­hal­tung, spricht von sich selbst nur bei Not­wen­dig­keit, fällt nicht ande­ren ins Wort, wählt seine Worte und hütet sich vor unbe­dach­tem Reden. Selbst­be­herr­schung ist gefor­dert bei der Befrie­di­gung des Trie­bes zur Ernäh­rung. Wer Selbst­be­herr­schung übt, ver­mei­det es, außer der gebüh­ren­den Zeit zu essen, nimmt die Spei­sen nicht gie­rig zu sich, ver­langt nicht nach Lecker­bis­sen, tadelt nicht vor­ge­setzte Spei­sen, über­nimmt sich nicht im Essen oder Trin­ken. Die Selbst­be­herr­schung muss sich vor allem bewäh­ren bei unvor­her­ge­se­he­nen, unan­ge­neh­men, ärger­nis­er­re­gen­den Vor­komm­nis­sen. Jeder­zeit kann Schlim­mes, Pein­li­ches, Ver­drieß­li­ches über uns kom­men. Der Mensch ohne Selbst­be­herr­schung reagiert erregt, auf­ge­regt, unwil­lig, und das zum eige­nen Scha­den und zur Belas­tung sei­ner Umge­bung. Der beherrschte Mensch zwingt sich auch bei pein­li­chen Vor­komm­nis­sen zur Ruhe, prüft die Lage, ver­schließt sei­nen Mund vor vor­ei­li­gem Reden.

    Der Gegen­satz zur Selbst­be­herr­schung ist das Sich-gehen-las­sen. Wer die For­men der Ord­nung und der Zucht nicht beach­tet, der lässt sich gehen. Sich gehen las­sen tritt auf in der unge­ord­ne­ten Anhäng­lich­keit an die Triebe. Bei dem einen ist es Speise und Trank, beim ande­ren der Schlaf, das Rau­chen, wie­der bei einem ande­ren sind es die Bequem­lich­kei­ten. Das Sich-gehen-las­sen kann sich auch in der Nach­läs­sig­keit der Kör­per­pflege und der Haar­pflege äußern, in der Klei­dung und in den Ess­ge­wohn­hei­ten. Man muss sich stets gesit­tet ver­hal­ten, auch in der Woh­nung, auch im Schlaf­zim­mer und im Bade­zim­mer. Man darf sich nicht unge­niert ver­hal­ten gegen­über ande­ren Men­schen, auch nicht und schon gar nicht gegen­über den Haus­ge­nos­sen. Mir sagte ein­mal ein Pries­ter: „Ich habe meine Mut­ter nie im Unter­rock gese­hen.“ Das Sich-gehen-las­sen ver­rät man­gelnde Ach­tung und Rück­sicht­nahme gegen­über ande­ren Men­schen, vor allem gegen­über nahe­ste­hen­den. Diese emp­fin­den das Ver­hal­ten als unschick­lich, takt­los, unwür­dig. Ein sol­ches unge­nier­tes Ver­hal­ten trägt den Keim des Zer­würf­nis­ses in eine Ver­bin­dung. Ehe­gat­ten müs­sen sich zusam­men­neh­men. Sie müs­sen dar­auf bedacht sein, vor dem schar­fen Blick des ande­ren beste­hen zu kön­nen, müs­sen sich stets unter Kon­trolle hal­ten, um dem ande­ren nicht zu miss­fal­len, um ihm nicht Anstoß zu geben.

    Wir schul­den ein­an­der Ach­tung. Ach­tung ist eine Grund­hal­tung, die aus der Aner­ken­nung der unver­letz­li­chen Würde des Men­schen her­vor­geht und im Mit­men­schen die Frei­heit der Selbst­be­stim­mung respek­tiert. Ach­tung ist vor allem in der Ehe not­wen­dig. Ich habe Ihnen schon ein­mal aus einem Brief zitiert, den die Kai­se­rin Maria The­re­sia, Mut­ter von 16 Kin­dern, an ihre Toch­ter Chris­tine geschrie­ben hat. „Die törichte Liebe ver­geht“, schreibt sie, „aber man muss ein­an­der ach­ten und die­nen.“ Die Ach­tung in der Ehe darf sich nicht abschlei­fen. Das nahe Bei­sam­men­sein und das intime Sich-ken­nen ber­gen die Gefahr, dass die Ach­tung vor­ein­an­der ver­lo­ren­geht. Die Ach­tung muss in jedem Sta­dium der Ent­wick­lung und unter allen Ver­hält­nis­sen gewahrt blei­ben. Wenn Mann und Frau, die ja Tag und Nacht bei­sam­men sind, die Ach­tung vor­ein­an­der ver­lie­ren, den Anstand bei­sei­te­set­zen, dann wird ihre Ver­trau­lich­keit bald zur Gemein­heit und zum Ekel.

    Die Ach­tung muss den Umgang mit­ein­an­der prä­gen. Sie gebie­tet die Höf­lich­keit. Höf­lich­keit ist die Form des Umgangs mit den Mit­men­schen, die von gegen­sei­ti­ger Ach­tung, Rück­sicht­nahme und Ein­hal­tung bestimm­ter gesell­schaft­li­cher Übun­gen geprägt ist. Ehe­gat­ten und alle Glie­der der Fami­lie sol­len ein­an­der höf­lich begeg­nen. Vom hei­li­gen Tho­mas Morus, dem Lord­kanz­ler von Eng­land, wird berich­tet, dass er jedes Mal, bevor er das Haus ver­ließ, sei­nen Vater kni­end um den Segen gebe­ten habe. Höf­lich­keit gebie­tet zum Bei­spiel, dass man sich am Mor­gen begrüßt und einen Abschieds­gruß am Abend spricht. Höf­lich­keit bit­tet auch um Selbst­ver­ständ­li­ches. Höf­lich­keit dankt auch für selbst­ver­ständ­li­che Dinge. Höf­lich­keit kommt dem ande­ren zuvor, ist auf­merk­sam auf seine Bedürf­nisse, mün­det in Hilfs­be­reit­schaft aus. Höf­lich­keit kos­tet wenig und bewirkt viel.

    Der Höf­lich­keit benach­bart ist die Geduld. Die Geduld besteht darin, dass man geneigt ist, die Lei­den die­ses Lebens in Got­tes Wil­len erge­ben zu ertra­gen. Geduld muss von den Men­schen gegen­ein­an­der bewie­sen wer­den. Wir müs­sen Geduld mit­ein­an­der haben: mit dem Anders­sein, mit dem Anders­ver­hal­ten, mit dem Anders­den­ken des Mit­men­schen. Der Apos­tel Pau­lus for­dert im Brief an die Gala­ter auf: „Einer trage des ande­ren Last.“ Einer soll aber auch die Last tra­gen, die der andere bedeu­tet. Jeder Mensch hat näm­lich etwas zu Tra­gen­des, ja etwas Uner­träg­li­ches an sich. Jeder Mensch hat etwas an sich, was ande­ren läs­tig ist: Eigen­hei­ten, Eigen­schaf­ten, Ange­wohn­hei­ten, die ande­ren unan­ge­nehm, wider­wär­tig und uner­träg­lich schei­nen. Wir kön­nen den ande­ren nicht ändern. Wir sind ja nicht ein­mal fähig, uns selbst zu dem Men­schen zu machen, der wir gern sein wür­den, um wie viel weni­ger kön­nen wir den ande­ren ändern. Aber wir müs­sen Geduld mit ihm haben. Die Unge­duld bezieht sich fast immer auf die Zeit. Ent­we­der ist es die Zeit­spanne, die sich vor die Erfül­lung eines hef­ti­gen Wun­sches ein­schiebt, oder es ist die Unaus­ge­füllt­heit einer Zeit­spanne als sol­che, die unsere Unge­duld erregt. Die Unge­duld kann sich auch auf die Zeit­dauer eines Übels bezie­hen. Das Andau­ern von Schmer­zen kann unge­dul­dig machen. Die Aus­deh­nung lang­wei­li­ger Gesprä­che, eine läs­tige Inan­spruch­nahme durch andere Men­schen, das macht uns leicht unge­dul­dig. Geduld ist vor allem nötig ange­sichts der Emp­find­lich­keit der Men­schen. Nach mei­nem unmaß­geb­li­chen Urteil sind alle Men­schen emp­find­lich; ver­schie­den ist nur das Maß der Emp­find­lich­keit. Emp­find­lich­keit bezeich­net die Ein­tritts­schwelle eines Rei­zes. Je schwä­cher die Reize sind, die eine Ant­wort aus­lö­sen, umso grö­ßer ist die Emp­find­lich­keit. Emp­find­li­che Men­schen sind bei jeder Gele­gen­heit gekränkt, füh­len sich zurück­ge­setzt, nicht genü­gend beach­tet oder lieb­los behan­delt. Wenn man um die Emp­find­lich­keit eines Men­schen weiß, dann muss man ihn mit gestei­ger­ter Auf­merk­sam­keit behan­deln, sei­nen Bedürf­nis­sen abhel­fen, ohne dass man auf­ge­for­dert wird, seine Wün­sche erfül­len, ohne dass man gebe­ten wird. Emp­find­li­che Men­schen brau­chen viel Für­sorge, Auf­merk­sam­keit, Rück­sicht, Scho­nung. Der Emp­find­li­che frei­lich muss sich auch bemü­hen, näm­lich über seine Emp­find­lich­keit hin­weg­zu­kom­men. Er muss an sich arbei­ten, dass er nicht jeden Blick, jedes Wort, jede Hand­lung zum Anlass nimmt, ein­ge­schnappt zu sein. Er muss sich vor­neh­men, viel zu über­se­hen, zu über­hö­ren, ohne zu reagie­ren. Der Emp­find­li­che muss ler­nen, etwas weg­zu­ste­cken, den Reiz unbe­ant­wor­tet zu las­sen, sich so zu ver­hal­ten, als wäre nichts gesche­hen.

    Gegen­sätz­li­che Anschau­un­gen und Vor­ha­ben zwi­schen zwei Men­schen sind keine Kata­stro­phe. Von Kon­rad Ade­nauer stammt das schöne Wort: „Wenn zwei Men­schen immer über­ein­stim­men, sind sie wahr­schein­lich beide nichts wert.“ Aber bei vie­len Din­gen kön­nen Gegen­sätze nicht beste­hen blei­ben; man muss sich eini­gen. Den­ken wir etwa an die Gestal­tung des Sonn­tags bei einem Ehe­paar: Der eine will aus­fah­ren, der andere will daheim blei­ben. Ja da muss man sich eini­gen, einer muss nach­ge­ben. Ich kenne Ehe­paare, wo die Frau nicht will, was der Mann will, und was der Mann will, die Frau nicht will. Die Eini­gung kann nur dadurch gefun­den wer­den, dass der eine dem Plan des ande­ren zustimmt, dass man also nach­gibt, und das muss gesche­hen ohne Ver­bit­te­rung und ohne Groll. Man muss nach­ge­ben aus Ein­sicht oder um des Frie­dens wil­len. Eine Ehe ohne den Wil­len zum Nach­ge­ben kann nicht gelin­gen. Das sture Behar­ren auf der eige­nen Ansicht oder dem eige­nen Wunsch spal­tet und ver­gif­tet die Ehe. Es hilft wenig, wenn einer sich dar­auf beruft: Das ist mein Recht. Es mag ja sein, dass es sein Recht ist, aber was nützt es, wenn der andere es nicht ein­sieht. In vie­len Fäl­len ist es Gott wohl­ge­fäl­li­ger, auf das eigene Recht zu ver­zich­ten. Wer nicht nach­ge­ben kann, wer nicht nach­ge­ben will, ist eheun­taug­lich. Nach­gie­big­keit und Nach­sicht sind enge ver­wandt. Die Nach­sicht besteht in der Geneigt­heit, Feh­ler und Ver­säum­nisse zu über­se­hen, dar­über hin­weg­zu­ge­hen, als ob nichts gewe­sen wäre, oder sie wenigs­tens milde zu beur­tei­len, sie nicht zum Gegen­stand schar­fen Tadelns oder gar der Bestra­fung zu machen. Eine ganz üble Ange­wohn­heit ist es, immer wie­der auf ver­gan­gene Feh­ler, Schwä­chen und Unzu­läng­lich­kei­ten des ande­ren zurück­zu­kom­men. Ein sol­ches Ver­hal­ten hält Wun­den offen oder schlägt neue Wun­den. Ein sol­ches Ver­hal­ten ver­hin­dert den Wie­der­auf­bau eines ver­trau­en­den Ver­hält­nis­ses. Ebenso schlimm ist es, wenn ein Miss­griff des einen vom ande­ren zum Anlass genom­men wird, ihm seine all­ge­meine Unzu­läng­lich­keit vor­zu­hal­ten, wenn also ein Feh­ler ver­all­ge­mei­nert wird – eine ganz üble Ange­wohn­heit. Hier wer­den alte Rech­nun­gen begli­chen, hier wird ein ange­stau­ter Groll los­ge­las­sen, und bei­des ist von ver­derb­li­cher Aus­wir­kung.

    Eine uner­läss­li­che Tugend in der Ehe ist die Dank­bar­keit. Wir sol­len dank­bar sein, d.h. die emp­fan­ge­nen Wohl­ta­ten aner­ken­nen und nach Mög­lich­keit ver­gel­ten. Selbst­ver­ständ­lich soll jeder für große offen­sicht­li­che Geschenke dank­bar sein und dies durch Dank­sa­gung aus­drü­cken. Es ist eine Pflicht der Ehr­lich­keit und auch eine Pflicht der Höf­lich­keit, dem Wohl­tä­ter die Gesin­nung und die Tat der Ver­gel­tung zu erwei­sen. Man soll aber auch dan­ken für Selbst­ver­ständ­li­ches, für die zahl­lo­sen klei­nen Dienste, die Men­schen ein­an­der erwei­sen. Die Dank­sa­gung, die wir dafür abstat­ten, zeigt die Auf­merk­sam­keit und die Zufrie­den­heit für die erwie­se­nen Ver­rich­tun­gen und Gefäl­lig­kei­ten an. Wer alles, was geschieht, als natür­lich, als all­täg­lich, als üblich, als selbst­ver­ständ­lich ansieht, der ver­letzt das Fein­ge­fühl des ande­ren und nimmt ihm die Freude am Gutes­tun.

    Wenige Tugen­den, meine Freunde, sind so hilf­reich und auch so not­wen­dig wie die Demut. Demut ist die Aner­ken­nung von Got­tes Herr­lich­keit und unse­rer eige­nen Nich­tig­keit. Der Demü­tige rühmt sich nicht eige­ner Vor­züge, er genießt diese Vor­züge nicht. Er fühlt sich viel­mehr unwür­di­ger und sün­di­ger als andere Men­schen. Er begibt sich an einen Platz, der noch unter­halb des­sen ist, auf den er natür­li­cher­weise Anspruch erhe­ben kann. Er fühlt sich nicht bes­ser und über­le­gen über andere. Wenn der demü­tige Mensch einen ande­ren Men­schen abstür­zen sieht, dann denkt er bei sich: Wer weiß, wo ich stünde, wenn ich den Gefah­ren aus­ge­setzt gewe­sen wäre wie die­ser. Demut ist Mut zu die­nen. In der Ehe, in der Fami­lie muss jeder die Bereit­schaft haben, dem ande­ren oder den ande­ren zu die­nen. Ehe und Fami­lie sind Dienst­ge­mein­schaf­ten. Es kann in einer Zwei­er­ver­bin­dung eine Über­le­gen­heit des einen über den ande­ren geben. Sie kann intel­lek­tu­ell, ethisch, manu­ell, mate­ri­ell sein. Aber worin sie auch beste­hen mag: Man darf seine Über­le­gen­heit über andere nicht aus­spie­len, man darf sie den ande­ren nicht spü­ren las­sen. Es ist roh und ver­let­zend, die Unter­le­gen­heit des ande­ren aus­zu­nüt­zen, um ihn zu demü­ti­gen. Je nied­ri­ger ein Wert steht, umso törich­ter ist es, sich auf die eigene Über­le­gen­heit zu beru­fen. Der Demü­tige braucht kei­nen Wider­stand zu über­win­den, um sich dem ande­ren unter­zu­ord­nen. Mit einem Demü­ti­gen ist es schwie­rig, Streit zu bekom­men, weil er bereit ist zum Nach­ge­ben. Es bedrückt ihn nicht, in Dan­kes­schuld zu ste­hen. Er wird in sei­nem Frie­den nicht gestört, wenn er sich in der schwä­che­ren Posi­tion einem ande­ren gegen­über befin­det. Es fällt ihm nicht schwer, ein Ver­sa­gen, ein Unrecht ein­zu­ge­ste­hen und um Ver­zei­hung zu bit­ten. Wenige Hal­tun­gen füh­ren so leicht zur Ver­söh­nung wie die Demut. Ein Mensch, der sich wegen sei­ner Feh­ler demü­tigt, ist leicht imstande, andere zu besänf­ti­gen und denen Genug­tu­ung zu leis­ten, die ihm zür­nen.

    Ich habe ver­sucht, meine lie­ben Freunde, einige der Tugen­den Ihnen vor Augen zu füh­ren, die für die Ehe und die Fami­lie uner­läss­lich sind. Nicht jedem sind diese Tugen­den aner­zo­gen wor­den. Die Erzie­hung ist gewiss in ers­ter Linie Auf­gabe der Eltern. Sie sol­len ihre Kin­der zu brauch­ba­ren, nütz­li­chen Glie­dern von Gesell­schaft und Kir­che her­an­bil­den. Sie sol­len wei­ter­ge­ben, was sie selbst emp­fan­gen haben an Gesin­nun­gen und Hal­tun­gen. Lei­der fällt die Erzie­hung durch die Eltern oft aus. Mir sagte ein­mal ein Herr: „Wir sind nicht erzo­gen wor­den, wir sind auf­ge­wach­sen.“ Aber wie soll jemand etwas wei­ter­ge­ben, was er selbst nicht emp­fan­gen hat? Wer selbst nicht erzo­gen wor­den ist, wie soll er andere erzie­hen kön­nen? Aber, meine lie­ben Freunde, wo die Erzie­hung durch die Eltern aus­ge­blie­ben ist, ist nicht alles ver­lo­ren. Man kann man­ches nach­ho­len, was unter­blie­ben ist. Zu der Frem­der­zie­hung kann die Selbst­er­zie­hung tre­ten. Es ist mög­lich, durch Selbst­er­zie­hung eini­ges aus­zu­glei­chen, was in der fami­liä­ren Erzie­hung unter­blie­ben ist. Der Mensch ist imstande, bei ande­ren abzu­se­hen, wie man sein und sich ver­hal­ten soll. Die gesunde Nach­ah­mung von Men­schen, die eine glück­li­chere Jugend erlebt haben und bes­ser geformt wor­den sind, ver­mag man­ches zu erset­zen, was einem in der häus­li­chen Atmo­sphäre ver­sagt geblie­ben ist. Es muss nur der ent­schie­dene und zähe Wille da sein, an sich zu arbei­ten, bis zum letz­ten Tage des Lebens. Der selige Gesel­len­va­ter Adolf Kol­ping, der durch den Umgang mit sei­nen jun­gen Män­nern eine unge­heure Erfah­rung ange­sam­melt hatte, die­ser selige Gesel­len­va­ter Adolf Kol­ping hat ein­mal geschrie­ben: „Wenn der Mann will, dass seine Frau eine sehr gute Frau sei, dann sei er vor allen Din­gen ein sehr guter Mann. Und wenn eine Frau will, dass der Mann ein sehr guter Mann sei, dann sei sie zuerst eine sehr gute Frau. Jeder von bei­den muss zuerst anfan­gen und darf ja nicht auf den ande­ren war­ten, sonst kom­men beide zu spät, viel zu spät.“

    Amen.

  • Foren-Beitrag von Sel im Thema

    AMEN! Wie wunderschön zu lesen, dass
    wir so wundervolle und heilige Kirchenväter haben!

    Es ist eine große Gnade, zur Katholischen Kirche zu gehören.

    Wir sind eine so große Gemeinschaft, wunderbar solidarisch zusammen
    in einem Leib.

    Es ist für mich eine große Ehre, dazu zugehören :)

  • AntiprotestantismusDatum21.12.2017 10:32
    Foren-Beitrag von Sel im Thema

    Hallo an alle, habe hier bisschen mitgelesen und wollte mal als "aussenstehender" meinen Eindruck vermitteln, ohne mich als "Belehrer oder Prediger" aufzuzwingen:

    Aquila hat es hier schon öfter ausgedrückt und versucht liebevoll zu schlichten.

    Wieso nehmen wir uns nicht ein Beispiel an Aquilas Schreibweise und versuchen in Liebe hier zu diskutieren? Wir sind alle unterschiedliche Menschen, mit unterschiedlichen Herkünften, unterschiedlichen Alters, unterschiedlicher Meinung, unterschiedlicher Erziehung etc.. Da ist es doch nicht verwunderlich, das der eine oder andere nicht alles richtig weiß, mit seinen persönlichen "Meinungen" vermischt und dergl.. Zumal das Internet eine Überflut an Irrtümern , Irrlehren anbietet, da kann es sein, dass wir alle mal mehr oder weniger nicht richtig liegen. Die Katholische Kirche ist Angriffsziel Nr.1 in den Medien und im Internet. Außerdem sind wir alle mehr oder weniger Sünder und unterliegen irrtümern!

    Gerade diejenigen, die "falschen Ansichten" unterliegen, müssen wir doch mit mehr Liebe entgegenen als mit Verurteilungen, Beschimpfungen, Beleidigungen.. Das passt zu uns Katholiken nicht.

    Wir müssen IMMER das Wohlwollen unseres nächsten im Auge behalten und immer daran denken, dass in unserem nächsten, auch hier im Austausch im Forum, Jesus Christus gegenwärtig ist. Da kann es doch nicht vom Heiligen Geist sein, unabhängig davon, ob der oder diejenige falsche Ansichten vertritt, ihn zu verunglimpfen, oder? Unabhängig davon, wer Recht oder Unrecht hat, sollten wir uns alle an die Nase fassen und lernen , in Liebe uns auszutauschen. Das ist sehr wichtig, als Nachfolger Christi. Ob in der virtuellen oder realen Welt!
    Abneigung, Hass, Groll, Stolz, Hochmut, sind niemals im Sinne der Lehre unseres Gottes. Nochmal: Liebe bedeutet u.a , das Wohlwollen des Gegenübers im VORDERGRUND zu sehen, nicht unseren! Natürlich kann man dabei auch streng sein, und einen "heilsamen Schock" verursachen, wie es Heilige getan haben, aber das muss man sehr bedacht machen und im Forum ist es eher unpassend.


    Ich empfehle uns allen das Buch von Pater Hans Buob, "Unterscheidung der Geister" , wie Aquila auch schon öfter empfohlen hat.

    Es gibt nur eine Wahrheit und nur eine Meinung sollte uns wichtig sein, die unseres Gottes. Nur die eine Ehre sollten wir suchen: Unseres allmächtigen Gottes und Schöpfers.

    Das ist hier ein wunderbares Forum, eine große Gnade in den Irrungen und Wirrungen des Internets. Lasst uns hier in Liebe austauschen und diskutieren. Verzeihen wir uns alle gegenseitig und versuchen uns zu verinnerlichen und freuen uns auf das Hochfest WEIHNACHTEN, auf die Geburt unseres Herrn Jesus Christus im Stalle vom Bethlehem. Nehmen wir uns ein Beispiel an Jesus und Maria, diese hochheiligen Menschen, demütig, liebevoll und bescheiden.

    Wünsche allen Frohe Weihnachten und ein besinnliches Fest :)

  • Foren-Beitrag von Sel im Thema

    Diese Argumente sind sehr gut und einleuchtend!
    Mit diesen kann man schon einige Gegenargumente (von zb freikirchl. Christen, oder solche, die sich in diese Richtung hingezogen fühlen, warum auch immer ) entkräften.

    Danke!

  • Foren-Beitrag von Sel im Thema

    Ich habe das Gefühl, dass viele meinen und denken, alles was Neu, folglich auch automatisch gut und richtig sein muss - und das alte dann somit auch "unmodern" und "veraltet, verostet" etc.. Dem ist aber sehr oft nicht so.

    Deswegen find ich diesen Schritt vom Papst -(meine Meinung) - sehr riskant. Es scheint (s)eine Privatmeinung zu sein. Wenn er als stellvertreter Christi und Oberhaupt der kath. Kirche so eine Aussage macht, kann man das ganz leicht für sich falsch interpretieren und meinen, dass man sich auch in vielen anderen Bereichen (der kirchl. Dogmatik vielleicht? ) immer mehr und mehr Neuerungen öffnen kann und sollte. Der Papst macht ja immer den ersten Schritt.

    Die Kernbotschaft des Papstes für mich lautet:
    (Ich drücke es mal vorsichtig aus): "Wir müssen alles erneuern, denn alles ist veraltet und unmodern.
    Wir bekommen mehr Anhänger, wenn wir mit der Welt mitgehen und uns anpassen und alles "moderner verpacken"" Setz euch ein für das NEUE!

    Den Eindruck habe ICH.
    Und ich finde das schlimm. Denn unsere Kirchenväter haben jahrhunderte lang diese Kirche aufgebaut und nicht alleine - sondern der Heilige Geist hat gleitet und gelenkt. Jetzt alles aufm Kopf zu stellen, kann nicht richtig sein.

  • Video von Papst FranziskusDatum06.12.2017 10:09
    Foren-Beitrag von Sel im Thema

    Hallo,

    nach meinem persönlichen Empfingen, (Meiner Meinung) geht es bei diesen Videos
    in diese Richtung, dass alle Menschen doch gleich sind und dass uns alle gemeinsam die Liebe verbindet.

    Da im Video auch Muslime, Buddisten usw. angesprochen werden, und es ist ja bekannt ist, dass Jesus Christus in diesen Religionen abgelehnt bzw. nur eine sehr untergeordnete Rolle einnimmt, (als Sohn Gottes sowieso nicht) ist es folglich auch fast schon logisch, dass man Jesus Christus aus diesen Video rausnimmt, da man ja "niemanden auf den schlips" treten möchte, also beleidigen möchte. Da würde der Dialog in den meisten Fällen (zb mit Muslimen) sofort aufhören. Das will man nicht.

    Man will quasi mit allen Dialog führen, ohne jedoch den anderen zu beleidigen. Dabei nimmt man sogar in Kauf, die seit Jahrhunderten festgeankerten Glaubenswahrheiten zu verdrängen und zu verschweigen, mit der Hoffnung, alle zusammenzuführen, in einem "zusammengebastelten Einheitsbrei von "Wahrheiten verschiedener Religonen" ?

    Es liegt auf der Hand, dass dies nicht gut gehen kann und wird.

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