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  • Neue Bischofsweihen - FSSPXDatum20.02.2026 12:44
    Foren-Beitrag von Simeon im Thema Neue Bischofsweihen - FSSPX

    https://fsspx.de/de/publications/schreib...fernandez-57315

    Antwort des Generalrats der Priesterbruderschaft St. Pius X an den Präfekten des Dikasteriums für die Glaubenslehre.

    Menzingen, den 18. Februar 2026
    Aschermittwoch

    Hochwürdigste Eminenz,

    zunächst einmal danke ich Ihnen, dass Sie mich am 12. Februar empfangen haben, sowie dafür, dass Sie den Inhalt unseres Treffens öffentlich gemacht haben, was eine vollständige Transparenz in der Kommunikation fördert.

    Ich kann die Öffnung für eine lehrmäßige Diskussion, die der Heiligen Stuhl heute bekundet hat, nur begrüßen – aus dem einfachen Grund, dass ich selbst diese vor genau sieben Jahren in einem Schreiben vom 17. Januar 2019 vorgeschlagen hatte.1 Damals hatte das Dikasterium kein echtes Interesse an einer solchen Diskussion gezeigt mit der – mündlich dargelegten – Begründung, dass eine lehrmäßige Übereinkunft zwischen dem Heiligen Stuhl und der Priesterbruderschaft St. Pius X. unmöglich sei.

    Von Seiten der Bruderschaft war – und bleibt weiterhin – eine lehrmäßige Diskussion wünschenswert und nützlich. Denn auch wenn man nicht zu einer Übereinkunft gelangt, ermöglicht der brüderliche Austausch, einander besser kennenzulernen, die eigenen Argumente zu präzisieren und zu vertiefen sowie den Geist und die Absichten besser zu erfassen, die hinter den Positionen des Gesprächspartners stehen, insbesondere seine echte Liebe zur Wahrheit, zu den Seelen und zur Kirche. Das gilt zu jeder Zeit für beide Seiten.

    Genau das war meine Absicht im Jahr 2019, als ich eine Diskussion in einem ruhigen und friedlichen Moment vorschlug, ohne den Druck oder die Drohung einer möglichen Exkommunikation, die den Dialog etwas weniger frei gemacht hätte – was leider heute der Fall ist.

    Gleichwohl freue ich mich natürlich über eine neue Öffnung zum Dialog und eine positive Antwort auf meinen Vorschlag von 2019. Doch aus intellektueller Ehrlichkeit und priesterlicher Treue vor Gott und vor den Seelen kann ich weder die Perspektive noch die Ziele akzeptieren, in deren Namen das Dikasterium in der aktuellen Situation eine Wiederaufnahme des Dialogs vorschlägt, ebenso wenig im Übrigen die Verschiebung des Datums vom 1. Juli.

    Ich lege Ihnen respektvoll die Gründe dafür dar, denen ich einige ergänzende Überlegungen hinzufügen werde.

    Wir beide wissen im Voraus, dass wir uns auf lehrmäßiger Ebene nicht einigen können, insbesondere bezüglich der grundlegenden Orientierungen, die seit dem II. Vatikanischen Konzil eingeschlagen wurden. Dieser Dissens von Seiten der Bruderschaft ergibt sich nicht aus einer einfachen Meinungsverschiedenheit, sondern aus einem echten Gewissenskonflikt, der aus dem erwächst, was sich als Bruch mit der Tradition der Kirche erweist. Dieser komplexe Knoten ist leider durch die lehrmäßigen und pastoralen Entwicklungen im Laufe der jüngsten Pontifikate noch unlösbarer geworden.

    Ich sehe daher nicht, wie ein gemeinsamer Dialogprozess dazu führen könnte, gemeinsam zu bestimmen, was die „Mindestanforderungen für die volle Gemeinschaft mit der katholischen Kirche“ ausmachen würden, da – wie Sie selbst in aller Offenheit zum Ausdruck gebracht haben – die Texte des Konzils nicht korrigiert werden können, noch die Legitimität der liturgischen Reform in Frage gestellt werden kann.

    Dieser Dialog soll die Interpretation des II. Vatikanischen Konzils klären. Aber diese ist bereits klar im Anschluss an das Konzil und in den nachfolgenden Dokumenten des Heiligen Stuhls gegeben. Das II. Vatikanische Konzil stellt kein Ensemble von frei interpretierbaren Texten dar: Es wurde seit sechzig Jahren von den aufeinanderfolgenden Päpsten nach präzisen lehrmäßigen und pastoralen Orientierungen aufgenommen, entwickelt und angewandt.

    Diese offizielle Lesart drückt sich zum Beispiel in herausragenden Texten wie Redemptor hominis, Ut unum sint, Evangelii gaudium oder Amoris lætitia aus. Sie manifestiert sich auch in der liturgischen Reform, verstanden im Licht der in Traditionis custodes bekräftigten Prinzipien. Alle diese Dokumente zeigen, dass der lehrmäßige und pastorale Rahmen, in den der Heilige Stuhl jede Diskussion stellen möchte, bereits festgelegt ist.

    Der vorgeschlagene Dialog stellt sich heute unter Umständen dar, die nicht außer Acht gelassen werden können. Tatsächlich haben wir seit sieben Jahren auf eine positive Aufnahme unseres Vorschlags aus dem Jahr 2019 einer lehrmäßigen Diskussion gewartet. Kürzlich haben wir zweimal an den Heiligen Vater geschrieben: Zuerst, um eine Audienz zu erbitten, dann um mit Klarheit und Respekt unsere Bedürfnisse und die konkrete Situation der Bruderschaft darzulegen.

    Doch nach einem langen Schweigen wird erst in dem Moment, in dem von Bischofsweihen die Rede ist, die Wiederaufnahme eines Dialogs vorgeschlagen, der daher als verzögernd und bedingt erscheint. Tatsächlich begleitet die ausgestreckte Hand der Dialogbereitschaft leider eine andere Hand, die schon bereit ist, Sanktionen zu verhängen. Es ist die Rede vom Bruch der Gemeinschaft, von Schisma2 und von „schwerwiegenden Konsequenzen“. Zudem ist diese Drohung nun öffentlich, was einen Druck erzeugt, der schwer mit einem echten Wunsch nach brüderlichem Austausch und konstruktivem Dialog vereinbar ist.

    Zudem erscheint es uns nicht möglich, einen Dialog zu führen, um zu definieren, was die notwendigen Mindestanforderungen für die kirchliche Gemeinschaft wären – ganz einfach deshalb, weil diese Aufgabe uns nicht zusteht. Im Lauf der Jahrhunderte wurden die Kriterien der Zugehörigkeit zur Kirche vom Lehramt festgelegt und definiert. Was verpflichtend geglaubt werden musste, um katholisch zu sein, wurde immer mit Autorität gelehrt, in beständiger Treue zur Tradition.

    Daher sieht man nicht, wie diese Kriterien Gegenstand eines gemeinsamen Diskurses sein könnten, noch wie sie heute bis hin zu dem Punkt neu bewertet werden könnten, dass sie nicht mehr dem entsprechen würden, was die Tradition der Kirche immer gelehrt hat und was wir an unserem Platz treu befolgen möchten.

    Wenn schließlich ein Dialog angestrebt wird, um bezüglich des II. Vatikanischen Konzils zu einer lehrmäßigen Erklärung zu gelangen, welche die Bruderschaft akzeptieren könnte, dann können wir die historischen Präzedenzfälle der in diesem Sinne unternommenen Bemühungen nicht außer Acht lassen. Ich lenke Ihre Aufmerksamkeit insbesondere auf den jüngsten: Seit 2009 gab es einen langen Weg des Dialogs zwischen dem Heiligen Stuhl und der Bruderschaft, der zwei Jahre lang besonders intensiv war und bis zum 6. Juni 2017 sporadisch fortgesetzt wurde. Während all dieser Jahre hat man versucht, das zu erreichen, was das Dikasterium jetzt vorschlägt.

    Doch alles endete schließlich auf drastische Weise durch eine einseitige Entscheidung des Präfekten der Kongregation für die Glaubenslehre, Kardinal Müller, der im Juni 2017 auf seine Weise feierlich die „notwendigen Mindestanforderungen für die volle Gemeinschaft mit der katholischen Kirche“ festlegte, in die er explizit das gesamte Konzil und das „Nachkonzil“ einschloss.3 Das zeigt, dass ein zu erzwungener Dialog ohne ausreichende Gelassenheit die Situation langfristig eher verschlimmern kann.

    Angesichts der gemeinsamen Feststellung, dass wir keine Übereinkunft in der Glaubenslehre finden können, scheint es mir, dass der einzige Punkt, an dem wir zusammenkommen können, jener der Nächstenliebe gegenüber den Seelen und gegenüber der Kirche ist.

    Als Kardinal und Bischof sind Sie vor allem ein Hirte: Erlauben Sie mir, mich an Sie in dieser Eigenschaft zu wenden. Die Bruderschaft ist eine objektive Realität: Sie existiert. Deshalb haben die Obersten Hirten im Laufe der Jahre diese Existenz zur Kenntnis genommen und durch konkrete und bedeutsame Akte den Wert des Guten anerkannt, welches sie trotz ihrer kanonischen Situation vollbringen kann. Das ist auch der Grund, warum wir heute miteinander sprechen.

    Diese Bruderschaft bittet Sie lediglich, weiterhin jenes Gute für die Seelen tun zu können, denen sie die heiligen Sakramente spendet. Sie bittet um nichts anderes, kein Privileg, nicht einmal eine kanonische Regularisierung, die im aktuellen Zustand der Dinge aufgrund der lehrmäßigen Divergenzen undurchführbar erscheint. Die Bruderschaft kann die Seelen nicht im Stich lassen. Das Bedürfnis von Weihen ist ein konkretes kurzfristiges Bedürfnis für das Überleben der Tradition, im Dienst der heiligen katholischen Kirche.

    Wir können in einem Punkt uns einig sein: Keiner von uns wünscht, Wunden wieder aufzureißen. Ich werde hier nicht alles wiederholen, was wir bereits in dem Schreiben an Papst Leo XIV. ausgedrückt haben, von dem Sie direkt Kenntnis haben. Ich betone nur, dass in der gegenwärtigen Situation der einzige wirklich gangbare Weg derjenige der Nächstenliebe ist.

    Im Laufe des letzten Jahrzehnts haben Papst Franziskus und Sie selbst reichlich das „Zuhören“ und das Verständnis für besondere, komplexe und außergewöhnliche Situationen hervorgehoben, die außerhalb der gewöhnlichen Schemata liegen. Sie haben auch eine Anwendung des Rechts gewünscht, die immer pastoral, flexibel und vernünftig ist, ohne vorzugeben, alles durch juristische Automatismen und vorgefertigte Schemata lösen zu können. Die Bruderschaft bittet Sie in diesem Augenblick um nichts anderes – und vor allem bittet sie nicht für sich selbst: Sie bittet darum für diese Seelen, die sie, wie bereits dem Heiligen Vater versprochen, zu wahren Kindern der römischen Kirche machen will.

    Schließlich gibt es einen weiteren Punkt, in dem wir ebenfalls übereinstimmen und der uns ermutigen muss: Die Zeit, die uns vom 1. Juli trennt, ist eine Zeit des Gebets. Es ist ein Augenblick, in dem wir vom Himmel eine besondere Gnade und vom Heiligen Stuhl Verständnis erflehen. Ich erbitte besonders für Sie den Heiligen Geist und – fassen Sie es nicht als Provokation auf – die Fürsprache seiner heiligsten Braut, der Mittlerin aller Gnaden.

    Ich danke Ihnen aufrichtig für die Aufmerksamkeit, die Sie mir geschenkt haben, und für das Interesse, das Sie dieser Angelegenheit entgegenbringen werden.

    Nehmen Sie bitte, hochwürdigste Eminenz, den Ausdruck meiner vorzüglichsten Grüße und meiner Ergebenheit im Herrn entgegen.

    Davide Pagliarani, Generaloberer
    + Alfonso de Galarreta, Erster Generalassistent
    Christian Bouchacourt, Zweiter Generalassistent
    + Bernard Fellay, Erster Generalrat, Ehemaliger Generaloberer
    Franz Schmidberger, Zweiter Generalrat, Ehemaliger Generaloberer


    https://fsspx.de/de/publications/schreib...fernandez-57315

  • Neue Bischofsweihen - FSSPXDatum02.02.2026 21:36
    Thema von Simeon im Forum Diskussionsplattform P...

    Gelobt sei Jesus Christus

    Die Priesterbruderschaft St. Pius X., die seit den ersten Jahren nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil an der überlieferten Liturgie festhält, wird am 1. Juli neue Bischöfe weihen.

    https://de.catholicnewsagency.com/news/2...bischofe-weihen

    https://katholisches.info/2026/02/02/bis...idung-gefallen/

  • Die Unterscheidung der Geister Datum30.04.2025 11:52
    Foren-Beitrag von Simeon im Thema Die Unterscheidung der Geister

    Danke lieber Aquila für deine Ausführungen, bzgl. Medjugorje. Gerade die Gemeinschaften, die aus diesen angebl. Erscheinungen entstanden sind, zeigen oftmals komische und faule Früchte.

    Die angbl. täglichen Botschaften werden von den Anhängern als eine Art "Neues Evangelium" betrachtet.
    Diese sind zum Teil auch abhängig von diesen, sie dauern bereits seit 1981 an. Dadurch gibt es Autoritätskonflikte mit der Lehre der Kirche. Die Bischöfe von Mostar haben diese auch abgelehnt.

    Die Anhänger sind oftmals emotionalisiert und suchen stets nach Heilungswundern, Visionen etc. Der Glaube bleibt meiner Meinung nach dadurch nur oberflächlich und man wird "süchtig" nach spritituellen Höhepunkten".

    Der Ort an sich ist ja zu einem kommerziellen Wallfahrtszentrum geworden, mit Hotels, Souvenirshops, hauptsächlich mit Medjugorje Produkten. Es gibt sogar Filmproduktionen und Dokumentationen die aufdringlich Werbung machen.

    Fazit: Besser nach Lourdes oder Fatima fahren.

  • Hast 2 Jahre benötigt, bist du es bemerkt hast =)

  • Danke!

  • GebetsanliegenDatum10.08.2023 18:09
    Foren-Beitrag von Simeon im Thema Gebetsanliegen

    Lieber Katholik28,

    auch ich möchte mich anschließen und deine Frau in meine Gebete miteinschließen, speziell im Rosenkranzgebet. Als Intention speziell für einen guten Ausgang nach der schweren OP und viel Kraft für die Familie.

    Herzl Grüße

  • 10 Jahre Katholisch Pur Forum Datum24.04.2023 17:22
    Foren-Beitrag von Simeon im Thema 10 Jahre Katholisch Pur Forum

    Lieber Aquila und allen aktiven auch ehemaligen Mitgliedern,

    herzliches Dankeschön für deine und eure unermüdliche Arbeit und das nunmehr 10 jährige bestehen dieses katholischen Forums.
    (April 2013 - April 2023)

    Beten und arbeiten wir weiterhin daran, die unverfälschte und einzige Wahrheit in Jesus Christus und Seiner einzig gegründeten und gestifteten universalen, katholischen Kirche zu verkünden und bleiben wir treu und beharrlich im Guten.

    Herzl. Grüße
    Sel-Simeon

  • Gelobt sei Jesus Christus,

    auch unterschrieben!

    der Pater hat nur die Wahrheit gesprochen. Diskrimnierung ist, wenn jemand seines Amtes enthoben wird, weil er Gottes Wort spricht. Und nichts anderes.

    Der Geist des Syn. Blödsinns scheint ja überall gedrungen zu sein.

    Was steht nochmal in der Heiligen Schrift?

    Im Buch Levitikus (3. Mose) 18,22 lesen wir:
    Du darfst mit einem Mann keinen Umgang haben wie mit einer Frau. Es wäre eine Greueltat.

    Ist die Hl. Schrift denn nicht mehr gültig? Ist in diesem Gesetz nicht schon alles enthalten?

    Unser Herr ist ewig, unveränderlich und treu. Seine Gesetze sind ewig gültig.

    Steht die grüne Genderpolitik über Gottes Gesetz? Ja, in diesen Zeiten haben sich die (deutschen) Scheinkatholiken eigene fremde Götter aufgebaut und sind nicht mehr in der Kirche Gottes. Anders kann man sowas nicht mehr erklären. Gebet

  • Advent, Zeit der SehnsuchtDatum24.11.2022 10:36
    Foren-Beitrag von Simeon im Thema Advent, Zeit der Sehnsucht

    Sehr interessant vom Erzbischof finde ich, ist:

    Jeder Vogel, jede Blume, jeder Baum wurde auf Grund einer im Geiste Gottes existierenden Idee erschaffen.
    Griechische Philosophen hielten dafür, dass der Gedanke etwas Abstraktes ist.
    Doch siehe: der Gedanke oder das Wort Gottes hat sich als Person geoffenbart.


    So kann man wirklich alle geschaffenen Dinge auf Gottes Geist zurückführen, jedes Ding bekommt einen tiefen Sinn und eine Wirklichkeitsbestimmung. Alles ist Gut und perfekt durchdacht und gemacht von Gott.
    Ein schöner Gedanke, die man immer unterwegs mitnehmen kann.

  • Die unglaubliche Macht des GebetesDatum04.10.2022 17:48
    Thema von Simeon im Forum Ausdauer im Gebet

    Gelobt sei Jesus Christus!

    Liebe Mitglieder und Besucher.

    Lange habe ich nur oberflächlich verstanden, warum wir immer wieder und wieder beten müssen, und nicht damit aufhören dürfen. Zumal ja der liebe Gott uns kennt und weiß was wir brauchen. Warum also immer wieder der Kontakt zu ihm?

    Hier ist ein - wie ich finde - hervorragender Kassettenvortrag von Abbe Wothke (vermutlich aus den 70ern oder 80ern) der wie ich finde sehr schön die Wichtigkeit des Gebetes darlegt.

    Sehr gelegen auch gerade bei etwas längeren Autofahrten anzuhören!

    Als Link
    https://www.youtube.com/watch?v=_nOBSnYC...annel=Marcellus

    oder direkt zum Anschauen hier:




    Unsere Verantwortung ist sehr groß. Unsere Zeit extrem kostbar. Niemand wird uns jemals wieder eine Sek. unseres Lebens zurückgeben, wenn wir bald diese Welt verlassen. Wenn die Zeit abgelaufen ist, können wir nichts mehr tun. Nutzen wir unsere Zeit.

    Gelobt sei Jesus Christus

  • Novene zum Hl. JosefDatum10.03.2022 17:29
    Foren-Beitrag von Simeon im Thema Novene zum Hl. Josef

    Ab heute beginnt traditionsgemäß eine Novene zum
    Hl. Josef, dem man sich anschließen sollte:


    Anbei ein empfohlenes Gebet von @Aquila


    Papst Leo XIII. hat in seiner Enzyklika "Quamquam pluries" aus dem Jahre 1889 ein
    Gebet zum hl. Josef verfasst und betitelt mit
    "über den wegen der Not der Zeit anzuflehenden Schutz und Beistand des hl. Joseph in Vereinigung mit der jungfräulichen Gottesgebärerin"

    Dieses Gebet
    eignet sich nun auch gut für die heute beginnende neuntägige Novene zum hl. Josef,
    indem es an jedem der neun Tage gebetet wird mit danach jeweils
    drei "Vater unser....", "Gegrüsset seist Du Maria...." und "Ehre sei dem Vater...."


    -

    "Bei dir, heiliger Josef, suchen wir Zuflucht.
    Wir haben deine heiligste Braut um Hilfe angefleht und bitten nun vertrauensvoll um deinen väterlichen Schutz.
    Um der Liebe willen, die dich mit der unbefleckten Jungfrau und Gottesmutter verbunden,
    um der väterlichen Liebe willen, mit der du das Jesuskind umfangen hast, bitten wir dich flehentlich: Schau gütig herab auf die Kirche, die Jesus Christus durch sein Blut sich erworben hat, und komm unseren Nöten durch deine Macht zu Hilfe.
    Du hast in treuer Sorge gewacht über die heilige Familie; schütze nun auch die auserwählten Kinder Jesu Christi.
    Liebreicher Vater, halte fern von uns jede Ansteckung durch Irrtum und Verderbnis.
    Du starker Beschützer, steh uns vom Himmel aus gnädig bei in unserem Kampf gegen die Mächte der Finsternis.
    Wie du einst das Jesuskind aus höchster Lebensgefahr gerettet hast, so verteidige jetzt die heilige Kirche Gottes gegen alle Nachstellungen ihrer Feinde und gegen jede Widerwärtigkeit.
    Jeden von uns aber nimm unter deinen beständigen Schutz, damit wir nach deinem Beispiel und mit deiner Hilfe heilig leben, gut sterben und die ewige Glückseligkeit im Himmel erlangen.
    Amen."

    -


    Freundliche Grüsse und Gottes Segen

  • Rosenkranz - rosenkranzgebet.infoDatum23.02.2022 17:57
    Thema von Simeon im Forum Grundgebete

    https://rosenkranzgebet.info/

    Alles wichtige über den Hl. Rosenkranz hier gut dargestellt und zusammengefasst.
    Auch als Online Hörbuch
    https://rosenkranzgebet.info/rosenkranz-hoerbuch/

    --

    Der Rosenkranz ist notwendig! Der Himmel will, dass wir ihn beten! In allen Erscheinungen von Fatima bat Maria um das tägliche Rosenkranzgebet, in der letzten Erscheinung am 13. Oktober 1917 stellte sie sich als Königin des Rosenkranzes vor. Schwester Lucia sagte später gegenüber Pater Fuentes: „Maria hat sowohl meinen Cousins wie mir gesagt, dass sie der Welt die letzten Heilmittel gebe: den Rosenkranz und die Verehrung des unbefleckten Herzens Mariens. Und da dies die letzten Heilmittel sind, heißt das, dass es keine anderen geben wird. Gott bietet uns das letzte Mittel des Heils an, seine heiligste Mutter. Wenn wir dieses letzte Mittel abweisen, werden wir die Verzeihung des Himmels nicht mehr erlangen. Sehen sie, Pater, die Muttergottes hat in diesen letzten Zeiten, in denen wir leben, dem Rosenkranzgebet eine neue Wirksamkeit gegeben. Auf diese Weise gibt es kein Problem, sei es zeitlicher Art oder vor allem geistlicher Art, … so schwierig es auch sei, das wir nicht durch das Gebet des Rosenkranzes lösen könnten. Mit dem Rosenkranz werden wir uns retten, wir werden uns heiligen, wir werden unseren Herrn trösten und viele Seelen retten.” Diese Aussagen scheinen gewagt, doch sie sind es nicht. Gott gebraucht nämlich gerne unscheinbare und bescheidene Mittel, um Großes zu erreichen: „Was der Welt schwach erscheint, hat Gott auserwählt, um das Starke zu beschämen” (1 Kor 1,27). Lassen wir Sr. Lucia noch genauer den Wert des Rosenkranzes beschreiben:

  • Thema von Simeon im Forum Buchempfehlungen

    Entnommen aus dem Buch
    "Jenseits der Klischees 36 Katholische Antworten", von Hw Ulrich Filler

    Gute Menschen - gute Christen

    Klischee:
    9. ,,Es ist besser, ein guter Mensch zu sein, als nur die Gebote der Kirche einzuhalten."

    Antwort:

    Eine solche Aussage stammt natürlich von jemand, der sich für einen "guten Menschen" hält und es mit den Geboten der Kirche nicht so genau nimmt. Doch was ist ein guter Mensch? Nach der spießbürgerlichen Definition ist ein guter Mensch jemand, der nichts Böses tut. Der niemanden umbringt, keine Banken ausraubt und keine alten, hilflosen Rentner um ihr Erspartes bringt. Oder positiv ausgedrückt: Jemand, der sich um seine Familie kümmert, dem Nachbarn den Rasenmäher ausleiht, im Kegelverein ehrenamtlich den Kassenwart macht und für das Pfarrfest einen Kuchen spendiert. Ein sympathischer, angenehmer, hilfsbereiter Zeitgenosse.

    Für den Christen reicht das alles nicht aus. Der Christ kann sich nicht vorstellen, ,,gut" zu sein ohne Gott, der ja das Gute selbst ist. Oder konkreter: Ich kann nicht ein "guter Mensch" werden, ohne dass mein ,,Gutsein" auf Gott ausgerichtet ist und von ihm erst seinen Sinn bekommt. Deshalb kann ich nicht ,,gut" sein, ohne die Gebote der Kirche zu be folgen.

    Die Gebote der Kirche haben nämlich - wie alle an deren Gebote auch nur den einen Sinn: uns eine Hilfe zu sein auf unserem Weg der Nachfolge Christi, eine Hilfe zu sein bei dem lebenslangen Versuch, ein "guter Mensch" zu werden. Und das heißt eben immer auch: ein heiliger Mensch zu werden. Wir sind nicht dazu berufen, uns im bürgerlichen Leben bequem einzurichten - wir sollen Heilige werden! Christus will nicht, dass wir nur "gute Menschen" im Sinne von ,,anständig" oder „sympathisch" sind, er will, dass wir Heilige werden. Gott will nicht, dass wir nur zufrieden sind - er will uns das vollkommene Glück schenken. Wir sollen nicht nur" hilfsbereite, freundliche, anständige, kuchenbackende Rasenmäherverleiher sein - das alles auch! - wir sind zu viel, viel mehr berufen: Heilige, Könige, Priester und Propheten in Christus, Herrscher im Gottesreich sollen wir sein! Kämpfer für Christus! Menschen, die brennen vom Feuer der Liebe! Geschöpfe, denen eine unantastbare Würde eigen ist, Geschöpfe, die zum vollkommenen Glück, zur totalen Erfüllung, zur ewigen Glückseligkeit berufen sind, zu dem, "was kein Auge gesehen und kein Ohr gehört hat, was keinem Menschen in den Sinn gekommen ist: das Große, das Gott denen be reitet hat, die ihn lieben" (1 Kor 2,9). Das ist unser Ziel - das und nicht weniger!

  • Thema von Simeon im Forum Die allerseligste J...

    https://das-goldene-buch.info/

    Telegram Seite
    http://t.me/DasGoldeneBuch




    -
    Jetzt aktuell


    Ab dem 20. Februar 2022 werden wieder täglich vorbereitend auf den 25. März 2022 die nötigen Audio-Dateien aus dem goldenen Buch publiziert, sodass man sich gut auf die Ganzhingabe an Maria vorbereiten kann und täglich daran erinnert wird.

    -


    Über das Buch


    «Das Goldene Buch» über die wahre Andacht zu Maria (der Gottesmutter) wurde vom heiligen Ludwig Maria Grignon von Montfort (1673-1716) verfasst. Der hl. Ludwig sagte in seinen Schriften voraus, dass sein Geheimnis der wahren Andacht zu Maria, welches der Allerhöchste selbst ihn gelehrt hat, besonders in den letzten Zeiten, „in welchen der Teufel seine Anstrengungen von Tag zu Tag verdoppeln wird“, von größter Notwendigkeit sein wird. Es gilt seit Jahren als eines der wichtigsten Bücher der Marienfrömmigkeit, welches viele Generationen geprägt hat.


    Durch Maria zu Jesus


    Der Heilige zeigt – basierend auf der Heiligen Schrift und der Lehre der Kirche – dass der kürzeste, sicherste und leichteste Weg, Christus zu finden, Maria ist. Das Buch in der vorliegenden ursprünglichen Übersetzung enthält die Grignion-Werke: Die wahre Andacht zu Maria, das Geheimnis Mariens und den Brief an die Freunde des Kreuzes sowie die Anleitung zur vollkommenen Hingabe an Jesus durch Maria mit der 33-tägigen Vorbereitung.

    Auf dieser Webseite finden Sie «Das Goldene Buch» vom hl. Ludwig Maria Grignion von Monfort als Hörbuch, welches hier kostenlos zur Verfügung gestellt wird oder auch als CD bestellt werden kann. Ebenso finden Sie hier die Hörbuch-Version als Text zum Nachlesen.

    Wir sehen dieses Hörbuch als Ergänzung zur gedruckten Ausgabe des goldenen Buches. In der gebundenen Ausgabe (534 Seiten) sind diverse zuätzliche Gebete
    und Andachten enthalten, welche in der Hörbuchfassung fehlen.

    https://www.sarto.de/das-goldene-buch

    https://das-goldene-buch.info/wp-content...buchfassung.pdf

    https://das-goldene-buch.info/jetzt-hoeren/

  • 3 Ave Maria Datum31.01.2022 19:35
    Foren-Beitrag von Simeon im Thema 3 Ave Maria

    Der heilige Pfarrer von Ars, hl. Don Bosco, hl. Gemma Galgani und andere Heilige verbreiteten die Andacht der „3 Ave Maria.“

    Der hl. Thomas von Kempen schreibt: Ein Gebet von nur wenigen Worten aber voll tiefer Geheimnisse. Wie bedauernswert sind doch unandächtige und träge Beter... Der Hl. Ludwig Grignion von Montfort schreibt: Nur wenige gebildete Christen kennen den Wert und die Notwendigkeit des „Ave Maria.“ Die Hl. Jungfrau mußte mehrmals großen Heiligen erscheinen, um die Vorzüge des „Ave Maria“ darzulegen. Das richtig, aufmerksam, andächtig und demütig gebetete Ave Maria ist der siegreiche Widersacher des Teufels, ist der Hammer, der ihn zerschmettert, die Heiligung der Seelen und ein Lobpreis der Heiligsten Dreifaltigkeit.

  • 3 Ave Maria Datum31.01.2022 19:28
    Thema von Simeon im Forum Die allerseligste J...

    www.dreiave.de

    Versprechen der Muttergottes über „Drei Ave Maria“

    Der heiligen Mechtild von Hackeborn, einer Benediktinerin aus dem 13. Jahrhundert (+ 1299), gab die Gottesmutter das große Versprechen, von dem hier die Rede ist. Gegen Ende ihres Lebens dachte die Heilige voller Bangigkeit an den großen Augenblick, da ihre Seele den Körper verlassen würde, um in die Ewigkeit einzugehen.

    Darum bat sie die Mutter Gottes um gnädigen Beistand für ihre letzte Stunde.
    Die Madonna, die ihrer treuen Dienerin schon oftmals erschienen war, erhörte ihr Flehen und sprach zu ihr:
    „Ja, ich werde deine Bitten bestimmt erfüllen, meine Tochter, aber ich verlange von dir, daß du täglich mir zuliebe drei Ave Maria betest.

    Das erste Ave zu Ehren Gott Vaters, der in seiner herrlichen Allmacht meine Seele so auszeichnete, daß ich nach ihm allmächtig im Himmel und auf Erden bin.

    Das zweite Ave zu Ehren Gott des Sohnes, der in der Größe seiner unerforschlichen Weisheit mich mit solchen Gaben der Wissenschaft und des Verstandes schmückte und erfüllte, daß ich inniger als alle Heiligen die Allerheiligste Dreifaltigkeit schauen darf. Er hat mich überdies mit einem Glanz übergossen, daß ich wie eine strahlende Sonne den ganzen Himmel erleuchte.

    Das dritte Ave zu Ehren des Heiligen Geistes, der die süße Fülle seiner Liebe in mein Herz gegossen hat und mich so gut und barmherzig schuf, daß ich nach Gott das sanfteste und gütigste Wesen bin.“

    Die Versprechungen, die die heiligste Jungfrau an die drei Ave knüpfte:

    Ich werde dir in der Todesstunde beistehen, dich trösten und alle Macht des Teufels von dir fernhalten. Ich werde dir das Licht des Glaubens und der Erkenntnis eingießen, damit dein Glaube nicht durch Unwissenheit oder Irrtum versucht werde. Ich werde dir in der Stunde des Hinscheidens nahe sein und in deine Seele die Wonne der göttlichen Liebe überströmen lassen, damit kraft ihrer Übermacht alle Todespein und Bitterkeit durch die Liebe sich in Glückseligkeit wandle.»

    Diese Gebetsübung entsprang also nicht mensch-lichem Wollen und Bemühen, sondern war die Frucht einer ausdrücklichen Offenbarung Mariens und enthielt so tröstliche Versprechungen, wie sie nur die Himmelskönigin geben konnte. Und die Madonna steht zu ihrem Wort. Sie läßt ihre mütterliche, unsichtbare Gegenwart den getreuen Betern der Drei Ave in der Todesstunde fühlbar werden.
    Einigen Heiligen und Frommen erschien sie sogar in sichtbarer Gestalt.(Liber specialis gratiae, P. I. Kap. 47).

  • Der hl. RosenkranzDatum20.10.2021 09:40
    Foren-Beitrag von Simeon im Thema Der hl. Rosenkranz

    Gelobt sei Jesus Christus,

    vielen Dank für diese wichtigen Beiträge über den hl Rosenkranz.

    Besonders die Ausführungen vom Hw Robert Mäder zeigen es wie immer ganz deutlich:

    Hw Robert Mäder im Jahre 1935:
    -

    "Jedes gute Rosenkranzgebet ist ein Stück geistiger Welteroberung.
    Eine Art Exorcismus, Teufelsbeschwörung im Sinn des Schriftwortes:
    Gebet nicht Raum dem Teufel!




    Weich, unreiner Geist, und mach Platz dem Hl. Geiste!
    Der Rosenkranz ist, ohne etwas Maschinenhaftes zu sein, unser Maschinengewehr!
    Wir leisten damit dringende praktische Gegenwarts- und Zukunftsarbeit.
    Rosenkranzgebet ist Kriegsdienst.".


    -

  • Apostelgeschichte Datum18.08.2021 14:34
    Foren-Beitrag von Simeon im Thema Apostelgeschichte
  • Danke lieber Kilian,

    Sehr Interessante Beiträge.

    Gruss

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