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  • Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Lieber Blasius, liebe Mitleser

    Diese wahrheitsgefilterte "Abu Dhabi Erklärung" hat nichts mit der immerwährenden Lehre der Kirche gemeinsam.
    Sie ist ein Eigenprodukt von Papst Franziskus und seiner "interreligiösen" Sicht der Dinge.
    Er versäumt mit dieser im Spiegel der hl. Tradition unhaltbaren "Erklärung" einmal mehr seine Pflicht als Pontifex Maximus.
    Das 1. Vatikanische Konzil (1869 - 1870)
    in der "Constitution dogmatica Pastor aeternus) legte fest:

    So muss ein Papst erfüllt sein von:

    "Treu der Tradition anzuhängen, die von den Anfängen des christlichen Glaubens überliefert ist."

    und er muss danach streben:
    "dass die ganze Herde Christi
    von der vergifteten Nahrung des Irrtums (!!!!) ferngehalten werden möge"

    -

    Den Moslems dürfte sein "Grussbotschaft" ein müdes Lächeln hervorgerufen haben, verstehen diese sich doch in der Anwendung der "taqija" (Tàuschung) bestens.
    So sind nun ihren irregeleiteten Augen alle Nicht-Moslems....inkl. Papst !!!
    "denaturierte Menschen"!?

    Mehr über dieses nichts mit Offenbarung zu tun habende finstere Menschenwerk Islam:
    DAS FEHLTE UNS NOCH: Muslime laden zum "Tag der offenen Moschee" in Bayern ein (2)

    An anderer Stelle schrieb ich:

    ++++
    Die aktuellen befremdlichen innerkirchlichen Ereignisse kommen nicht von ungefähr.
    Gerade für neu hinzu gekommene Mitleser ist es denn sicherlich aufschlussreich, wenn sie diesbezüglich Hintergrundinformationen erhalten.

    Den interreligiösen Entgleisungen liegt die bis heute umstrittene Erklärung "Nostra aetate" des Vaticanum II. zugrunde.
    Die Erklärung "Nostra aetate" des Vatikanum II. ist mit ein Grund für den heutigen teils haarsträubenden "interreligiösen Dialog", in dessen Zuge Unfassbarkeiten wie "Assisi Gebetstreffen"
    oder das "sog. "Friedensgebet in den Vatikanischen Gärten" mit dem Auftritt des Imams und seiner "Koran"-Rezitation, "Allah möge den Sieg über die Ungläubigen schenken".

    Neueste Eskapaden
    die mit der Tradition der Kirche unvereinbare "Abu Dhabi Erklärung"
    sowie heidnische Riten erneut in den Vatikanischen Gärten.

    Nicht unerwähnt bleiben darf auch das von Papst Franziskus am Hl. Dreikönigstag 2016 veröffentlichte haarsträubende "Religion der Brüderlichkeit" Video.
    Näheres dazu siehe bitte hier:
    Wohin steuert Papst Franziskus ? (19)


    Derartige Inszenierungen haben Verwirrung gestiftet und weitere Grundsteine zur "unverbindlichen Brüderlichkeit" gelegt;
    Irrlehren wurden und werden gestärkt, der traditionsverbundene katholische Glaube geschwächt....
    "Nostra aetate" ist per se bis heute umstritten, denn sie gleicht einer "Lobeshymne" auf Irrlehren....und dies in teils erschreckend unbedarfter Art und Weise....
    im Grunde genommen denn auch mehr dienlich den Verfechtern der "Einheitsreligion" denn der Stärkung des wahren Glaubens.
    Sie wird auch immer wieder von Freigeistern gerne hochgehalten.
    Hier kann denn etwas auch nicht stimmen !

    Und diese Erklärung wurde vor vier Jahren auch noch "gefeiert".....
    mit diesem für sich sprechenden Logo



    Der damalige Jubelbericht bei radiovatican:
    http://www.archivioradiovaticana.va/stor...ress/de-1181556


    Dagegen die Ausführungen aus:

    "Wetzer und Welte’s Kirchenlexikon oder Encyklopädie der katholischen Theologie und ihrer Hülfswissenschaften.” , 1897 :
    haben es denn seinerzeit noch deutlicher hervorgehoben:

    -


    Es gibt nur eine Religion

    Das Wort “Religion” kommt von re-ligare, wobei “ligare” anbinden,
    verbinden heißt (vgl. ligation), und die Vorsilbe “re” wieder und zurück bedeutet.
    Zusammen also: (Wieder-)Anbindung,
    Zurückbindung an Gott.
    Das ist auch die etymologische Interpretation des
    Kirchenvaters Lactantius (250-317) und des
    Kirchenlehrers Augustinus (354-430),
    der auch noch den Ehrentitel “Kirchenvater” trägt!
    Auch der hl. Isidor von Sevilla (560-636) als “letzter Kirchenvater des Westens” deutet das Wort “Religion” so:
    «Llamada religión porque por ella religamos nuestras almas a Dios».
    Religion ist demnach das Gesamt des Spezifischen dessen,
    was uns Menschen mit Gott verbindet.
    (Ist das Band des Geschöpfes zum Schöpfer.)
    Da es nur einen wahren Gott gibt, gibt es auch nur eine wahre Religion.
    Danebst gibt es viele Pseudo-Religionen:
    Glaubenssysteme, die sich “Religion” nennen und “Religion” genannt werden,
    es aber in Wirklichkeit, vor dem einen Gott, nicht sind,
    weil sie der einen, von Gott Selbst offenbarten Religion widersprechen.
    Religion hat und religiös ist also nur derjenige,
    der verbunden ist mit dem einen wahren Gott durch den einen wahren Glauben,
    und dieser ist der christliche und kein anderer.

    Und echt und wahr und vollkommen christlich ist nur der Glaube,
    der Alles umfaßt, was Christus und der von Ihm bis zum Ende der Zeiten gesandte Heilige Geist offenbart und lehrt und gebietet, und Alles ausschließt, was Er, was der Heilige Geist als Unwahrheit, als Verführung, als Täuschung, als Lüge, als Irrlehre verurteilt.
    Die römisch-katholische, apostolische Kirche,
    das Reich Christi auf Erden,
    ist die Trägerin, die Hüterin und Schatzmeisterin und Ausspenderin (der “Kanal”) dieser einen Religion.
    “ICH BIN der WEG, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch MICH.” (Johannes 14,6)"

    -

    Die eilig auch betr. anderen Religionen zusammengezimmerte ( eigentlich war sie alleine bez. des Judentums gedacht) Erklärung „Nostra Aetate“ des Vatikanums II.
    ( mehr als eine Erklärung ist sie nicht, also kein Dekret !)
    darf als Mitgrund für die Fehlentwicklung in Richtung „Entthronung“ der Ewigen Wahrheit Jesus Christus gesehen werden. „Lobesarien“ etwa auf die Irrlehre Islam inklusive. Diese hört sich so an:
    -

    -
    “Mit Hochachtung betrachtet die Kirche auch die Muslim, die den alleinigen Gott anbeten, den lebendigen und in sich seienden, barmherzigen und allmächtigen, den Schöpfer Himmels und der Erde,
    der zu den Menschen gesprochen hat.”


    Detaillierteres siehe bitte hier:
    "Ohne Mission stirbt die Kirche“ (2)

    Wohl gemerkt:
    Hier wird nicht etwa den Menschen als der Seele nach natürlichen Ebenbilder Gottes Hochachtung gezollt....
    sondern den Mohammedanern aufgrund ihres moslemischen Glaubens....
    auf "deislam" bin ich auf folgende diesbezügliche Anmerkung gestossen:
    -

    Richtig müßte dieser Satz etwa so lauten:

    Mit höchstem Bedauern und mit tiefster Wehmut betrachtet die Kirche auch die Muslim, die statt den alleinigen Gott Jesu Christi den durch Mohammed als einer der schlimmsten Irrlehrer total entstellten Gott als “Allah” anbeten, den toten und nicht seienden, entsetzlich unbarmherzigen und nur mit Waffengewalt mächtigen, den Widersacher des Schöpfers Himmels und der Erde, der seit seinem Sturz zu den Menschen gesprochen hat: ihr sollt Gott nicht dienen, sondern mir, ‘Allah’“

    -
    Eine Übersicht weiterer hier im Forum geposteter Artikel aus "deislam" hier:
    Traditionsverbunden katholische Glaubensverkündigung (2)
    ++++

    Zu dieser "Abu Dhabi Erklärung" Näheres hier:
    In Abu Dhabi entsteht der Tempel der Welteinheitsreligion – mit Unterstützung von Papst Franziskus


    Freundliche Grüsse und Gottes Segen

  • FRANZISKUS - Echter Papst oder nicht?Datum04.02.2020 23:19
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Lieber Sel

    In der Tat geht die Gier / Sucht nach "Privat-Botschaften" oft einher mit Egomanie.


    Pater Simon Gräuter von der Petrus-Bruderschaft mit einigen Ratschlägen für eine gesund katholische Einstellung; auch über jene gegenüber dem Papst.


    -
    Bedenklich wird die Frömmigkeit und unser Engagement, wenn wir uns damit für den Nabel der Welt, der Kirche oder unserer Gemeinde halten.
    Bedenklicher noch, wenn das alles nicht mehr auf dem Boden einer gesunden katholischen Einstellung und Welthaltung steht, sondern von Sonderlehren, Privatoffenbarungen und Endzeitstimmungen gespeist wird.
    Manche Gläubige kennen das Evangelium mehr schlecht als recht, wissen aber genau, was die „Gottesmutter“ bei irgendeiner Erscheinung verlangt oder ein Seher irgendwo „geoffenbart“ habe.

    Andere wiederum halten einen „absoluten Gehorsam“ für katholisch und würden täglich dreimal mit dem Kopf gegen die Wand rennen, sollte dies der Papst von ihnen fordern.
    Der katholische Glaube kennt aber nur einen „verantworteten Gehorsam“, der unsinnige oder offenkundig irrige Weisungen ebenso ausschließt wie Anordnungen, die sich gegen den in Schrift und Tradition überkommenen Glauben richten."

    "Heiligen Sie sich aber vor allem in der Bewältigung Ihres Alltags mit all den Höhen und Tiefen, in denen sich der Wille Gottes äußert.
    Feiern Sie die Heilige Messe mit, pflegen Sie ein gesundes Gebetsleben ohne Übertreibungen, lesen Sie gute Bücher und vertrauen Sie auf die Gnadenmittel der Kirche,
    nicht aber auf die Platzpatronen obskurer Seher und Visionen."



    -

    Denken wir schliesslich auch daran,
    dass fragwürdige, nicht unter die Unfehlbarkeit "ex cathedra" fallenden Weisungen / Handlungen - "ex cathedram" - eines Papstes von kommenden Päpsten auch wieder revidiert werden können.




    Freundliche Grüsse und Gottes Segen

  • FRANZISKUS - Echter Papst oder nicht?Datum03.02.2020 23:32
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Lieber Bernhard

    Dass Du Dich an der gehässig bösen Sprache dieser "Botschaften" stösst, belegt Deine Gabe der Unterscheider der Geister.

    Wie es @Kristina und @Sel bereits dargelegt haben, handelt es sich hierbei
    NIEMALS um Botschaften der allerseligsten Jungfrau und Gottesmutter Maria sondern vielmehr um Aneinaderreihungen plumper menschlicher Gedankengänge, "inspiriert" von jenem Geist, dessen Wesen nunmehr der Hass und die Lüge ist, dem gefallenen Engel Satan; dieser sticht förmlich hervor durch eben diese bitterbösen und hasserfüllten Redewendungen, die
    NIEMALS aus dem Munde der reinen, makellosen Jungfrau und Gottesmutter Maria stammen können.

    Wenn die Gottesmutter in La Salette mahnend von einigen sich zu "Kloaken der Unreinheit" mutierenden Klöstern spricht
    - andere Übersetzungen lauten "Weiden des Asmodeus", d. h. des Teufels, der Unkeuschheit - so doch immer mit bedachter Wortwahl im Zusammenhang mit dem prophezeiten Glaubensabfall und nicht mit Gift und Galle mittels Hasskeule.

    Ob es nun die als Betrug enttarnte "Warnung" ist
    Identität der 'Seherin' der 'Warnung' enthüllt
    oder ihre abstrusen Folge-Ableger in Form von weiteren Pseudo Botschaften, so ist ihnen immer die Forderung nach totalitärer Gefolgschaft gemeinsam.
    Diese finsteren Machenschaften können bei gereiftem Seelen- und Glaubensleben niemals fruchten, wohl aber bei einem flattrig wankelmütigem, der geradezu nach "Botschaften" giert.
    Hier fällt denn dem Vater der Lüge die Verblendung sehr leicht.
    Diesbezüglich habe ich an anderer Stelle geschrieben:


    ++++

    Die mittlerweile regelrechte Überflutung von ang. "Erscheinungen / Botschaften ist derart vorangeschritten, dass sich nicht wenige Katholiken gleichsam nur noch auf diese focusieren und deren - oft abstrusen " Botschaften" - zu ihrem "Glaubensgut" hinzuzählen.

    Privatoffenbarungen sind kein Teil der Glaubenswahrheiten.
    Kein Katholik "muss" also an sie glauben.
    Die von der Kirche anerkannten wie Lourdes, Fatima,.....
    sollen denn auch zur Stärkung und Bekräftigung der Lehre der Kirche dienen.....
    niemals aber darf eine ang. "Erscheinung" irgendetwas
    "Sensationelles" Absurdes, "Neues" oder die Lehre der Kirche Relativierendes bzw. Verdunkelndes beinhalten.
    Also auch keine
    - viele teils in eine lähmend einschnürende Angst versetzende -
    (sich als falsch herausgestellt habende) " Zahlenakrobatik" um bevorstehende "Warnungen" inkl. "Seelenschau", "Reinigungen", Strafgerichte" oder "die Zahl der noch kommende Päpste".

    Das undifferenzierte - einem "Röhrenblick" gleichende -
    Fixieren auf die fragwürdigsten und teils abstrusen "Botschaften"
    und das Warten entweder auf deren "Eintreffen" oder das Verinnerlichen von comicreifen Aufforderungen - wie in der unsäglichen mittlerweile gebodigten "Warnung" - zur Einrichtung eines Vorrates an "Lebensmittel-Konservendosen und Wasser" für die "bevorstehende Reinigung" .....
    sind Belege für eine nicht mehr gesundes Verhältnis zur Lehre der Kirche.

    All diese ang."Erscheinungen/Botschaften" haben vieles gemeinsam;
    sie streuen Gerüchte über bevorstehende - oft gar zeitlich umrahmte oder "den Zeitpunkt geheimgehaltene" aber dennoch niemals eintretende -
    "Warnungen " bzw. "Strafgerichte" und /oder bürden diesbezüglich oder allgemein oft übermenschliche Werke auf, um vor diesen bestehen zu können.
    In wessen Interesse das Streuen von Unruhe, Angst und Mutlosigkeit denn ist, wissen wir.....im Interesse des Vaters der Lüge.
    Treffen die angedrohten Katastrophen nicht ein, - wie sie bislang auch niemals eingetroffen sind - kann dies sehr schnell zum - so beabsichtigten- Glaubensschwund bez. der Lehre der Kirche führen.


    ++++


    Noch einige Anmerkungen zur Diskussion um Papst Franziskus:

    Der hl. Kardinal Newman unterschied bez. den Handlungen der Päpsten deutlich zwischen ex cathedra und "ex cathedram"
    Dazu aus einem Beitrag von Pater Dr. Martin Lugmayr im aktuellen Informationsblatt der Petrus-Bruderschaft Februar 2020:


    -

    "Newman stellte fest:
    Die grundlegende Wahrheit ist die Unfehlbarkeit der Kirche über die es nachzudenken gilt;
    dass nämlich der Papst nur dann „ex cathedra“ spricht,
    „wenn er erstens als universaler Lehrer spricht; zweitens, im Namen und mit der Autorität der Apostel; drittens, in Bezug auf Glaube oder Sitten; viertens, mit der Absicht, alle Glieder der Kirche zu binden, seine Entscheidung anzunehmen und zu glauben“. (Brief an den Duke of Norfolk, 1874)

    In einem Brief an Mrs. Froude 1871 hebt er hervor, der Papst ist, wenn er „ex cathedra“ entscheidet,
    „nur davor geschützt, etwas Unwahres zu sagen“.
    Da die Bedingungen für eine Lehre „ex cathedra“ sehr eng sind, kann ein Papst ansonsten auch Dinge sagen oder tun, die kritikwürdig sind.
    Newman nannte diesen Bereich „extra cathedram“ (außerhalb der Kathedra,
    nämlich derjenigen, die unfehlbar ist).

    So schrieb er an Bischof Moriarty 1872:
    Ich sage kein Wort gegen die dogmatische Autorität der Lehre über die päpstliche Unfehlbarkeit.
    Aber wenn die Päpste nichts Falsches ex cathedra lehren können,
    so können sie doch extra cathedram großes Böses tun, und sie haben es schon früher getan...."
    [....]
    Das Amt des Papstes sah Newman als eine Gabe Gottes für die Kirche.
    Aber er verfiel nicht einem ungesunden Papalismus.
    Es ist die Unfehlbarkeit der Kirche, an welcher der Papst in besonderen Fällen teilhat, und die sie von Christus her hat. Daher ist sie „Säule und Grundfeste der Wahrheit“.
    (1 Tim 3,15)"

    -

    Augenscheinlich gewichtet sich die "ex cathedram" Handlungs-Waagschale bei Papst Franziskus mehr und mehr.
    Dennoch bleibt seine Amtswürde !

    Nochmals aus dem genannten Informationsblatt für uns hilfreiche Schlussfolgerungen von Pater Dr. Daniel Eichhorn:

    -

    [....]"Persönliche Schwächen verhindern nicht die Wirkmacht des Amtes die amtliche Fähigkeit, den Glauben der Brüder – ggf. in Vollmacht untrüglich lehrend – zu stärken.
    Christus kannte die Brüchigkeit der Menschennatur:
    „Ich habe für dich gebetet, dass dein Glaube nicht wanke.
    Du aber, wenn du dich bekehrt hast, stärke deine Brüder.“ (Lk 22,32)
    Gemäß Jesu Vorbild bedarf es stets des Gebets für alle Amtsträger.
    Nur wenn die Kirche auf dem „Felsen“ des Petrusamtes ruht, werden die Pforten der Hölle sie nicht überwältigen. (Mt 16,18)
    Die katholische Haltung gegenüber dem Papstamt gründet auf der Offenbarung.
    Sie ist weder Personenkult, noch radikale Ablehnung, wenn sich Schwächen des Amtsträgers
    zeigen"


    -


    Freundliche Grüsse und Gottes Segen

  • Gegenwart ChristiDatum01.02.2020 21:17
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Zum Fest Mariä Lichtmess - Darstellung des Herrn:

    -

    "Herr Jesus Christus , Sohn Gottes, Sohn der Jungfrau Maria!

    Wir beten
    Dich an im heiligsten Sakrament.


    Um unseres Heiles Willen bist Du vom Himmel herabgestiegen. Du wolltest den Ungehorsam unserer Sünden sühnen durch Deine Hingabe an den Vater. Darum hast Du schon bei Deinem Eintritt in dese Welt zum Vater gesprochen:
    "Schlacht- und Speiseopfer willst Du nicht, einen Leib aber hast Du mir gegeben. Sieh,noch komme, Deinen Willen zu erfüllen." (Hebr 10,5)

    (Heute,) ,vierzig Tage nach der heiligen Nacht bist Du als Erstgeborener

    nach der Vorschrift des Gesetzes im Tempel dargestellt worden.


    Diese Aufopferung an Deinen Vater war kein leeres Zeichen, sie war der Inhalt Deines ganzen Lebens:
    Deine Speise war es, den Willen dessen zu tun, der Dich gesandt hat.
    Du wurdest geopfert, weil Du selbst es wolltest.
    In der Güte Deines Herzens willst Du aber Dein Opfer fortführen und gegenwärtig machen unter uns bis ans Ende der Zeiten.

    In jeder heiligen Messe bringst Du Dich durch die Hände Deiner Priester dem Vater dar.

    Ja, als Geopferter wohnst Du allezeit
    in der Brotsgestalt unter uns,

    Deinen Erlösten.


    Lamm Gottes, das Du hinwegnimmst die Sünden der Welt, erbarme Dich unser!

    Göttlicher Heiland!
    In der heiligen Taufe sind auch wir - aufs Innigste mit Dir vereint - dem himmlischen Vater dargestellt und geweiht worden.
    Auch unsere Aufopferung soll weiter dauern unser ganzes Leben hindurch und einmal seine
    Vollendung finden im Tode und im neuen Leben in der Herrlichkeit der KinderGottes.
    Wir hoffen, Herr, dass Du das gute Werk, das Du in uns begonnen hast, auch vollenden werdest.

    Lasset uns beten:
    Allmächtiger, ewiger Gott, Herr, himmlischer Vater.
    Wir flehen in Demut zu Deiner Majestät:
    Wie Dein eingeborener Sohn (am heutigen Tage ) in unserer menschlichen Natur im Tempel Dir dargestellt wurde, so lass auch uns mit geläutertem Herzen Dir dargestellt werden.
    Durch
    Ihn, Christus, unseres Herrn.

    Amen.
    Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist wie es war im Anfang so auch jetzt und allezeit und in Ewigkeit.
    Amen."

    -

    Entnommen aus:
    "VENITE ADOREMUS
    Eucharistische Gebete für das Kirchenjahr"

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  • Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Am 2. Februar feiert die Kirche das Fest

    "Mariä Lichtmess / Mariä Reinigung".




    Gemäss Liturgiekalender der Tradition endet die weihnachtliche Zeit erst mit diesem Fest.


    Aus dem Bomm-Volksmessbuch 1962:

    -
    "Der heutige Tag ist nicht nur seinem liturgischen Ränge, sondern auch seinem tieferen Sinne nach weniger ein Fest Mariens als vielmehr Christi, des Lichtkönigs.
    Er sieht weniger auf Maria, die als demütige Magd, sich heute dem Gesetze der Reinigung unterwirft, denn auf Christus, Der heute als König in den Tempel einzieht, in die Stadt Sion, in Seine Stadt, vom greisen Siemeon also verkündet:
    Du Licht zur Erleuchtung der Heiden !
    Vo alters her wurde der heutige Tag daher als ein Lichtfest begangen und durch eine feierliche Lichtprozession ausgezeichnet.

    (Bild: Stift Heiligenkreuz)

    Alle, die daran teilnehmen, tragen brennende Kerzen in der Hand,
    das Sinnbild der Erleuchtung durch Christus.
    So ziehen sie gleichsam dem Herrn entgegen und begleiten Ihn bei Seinem Einzug in den Tempel."

    -


    Der hl. Josefmaria Escriva:

    -
    "Und diesmal bist du es, mein Freund, der den Korb mit den Turteltauben trägt. Siehst du?
    Sie, die Unbefleckte, unterwirft sich dem Gesetz, als ob sie der Reinigung bedürfte.

    Lehrt dich dieses Beispiel nicht, mein törichtes Kind,
    das heilige Gesetz Gottes trotz aller persönlichen Opfer zu erfüllen?


    Sich reinigen!
    Du und ich, wir brauchen wirklich Läuterung!
    - Sühne, und weit mehr als nur das: die Liebe.
    Eine Liebe, die wie ein glühendes Eisen den Schmutz von unserer Seele wegbrennt, die wie ein Feuer unsere armseligen Herzen mit göttlichen Flammen entzündet.

    Ein gerechter und gottesfürchtiger Mann ist auf Eingebung des Heiligen Geistes in den Tempel gekommen.
    Ihm war geoffenbart worden, er werde den Tod nicht schauen, bevor er Christus gesehen habe.
    Er nimmt den Messias in seine Arme und spricht:
    Nun lässest Du, Herr, Deinen Knecht nach Deinem Wort in Frieden scheiden...
    denn meine Augen haben den Heiland geschaut"
    (Lk 2,25-30).

    -


    (Bild: Stift Heiligenkreuz)

    Zur Kerzenprozession die wunderschöne "Antiphon":

    -

    "Schmücke dein Brautgemach, Sion!
    Christus, den König, nimm auf.
    Umfange Maria; sie ist die Pforte
    des Himmels;
    sie trägt ja den König neuleuchtender Glorie
    .
    Dort steht die Jungfrau;
    auf ihren Händen bringt sie
    den Sohn, gezeugt vor dem Morgenstern.

    Simeon nimmt Ihn auf seine Arme und kündet den Völkern:
    Das ist der Herr über Leben und Tod, der Heiland der Welt!"

    -


    Aus dem Schott-Messbuch 1962:

    -

    Zwei Geheimnisse sind es, die am heutigen Feste gefeiert werden:
    die Darstellung des neugeborenen Gottessohnes im Tempel und die Reinigung Mariä.

    Dem Gesetze Mose zufolge war jede israelitische Mutter für eine bestimmte Zeit nach
    der Geburt eines Kindes unrein, d.h. sie durfte nicht im Tempel erscheinen.
    Nach Verlauf der gesetzlichen Frist musste sie zur Reinigung ein Lamm
    und eine Taube oder, wenn sie arm war, zwei Tauben zum Opfer bringen;
    dann wurde sie vom Priester für rein erklärt und durfte wieder den Tempel betreten.
    Ein zweites Gesetz machte alle männlichen Erstgeborenen zum besonderen und
    ausschließlichen Eigentum des Herrn, es befahl ihre gesetzliche Weihe an Gott
    und forderte als Preis der Auslösung und Rückkauf des Erstgeborenen eine bestimmte
    Summe Geld.

    Beide Gesetze waren weder auf Jesus noch auf Maria anzuwenden.

    Dennoch unterwarfen sich beide diesem Doppelgesetz:
    Der Allerheiligste, der nicht der Heiligung ,
    und die Allerreinste, die nicht der Reinigung bedurfte
    .


    Christus wurde im Tempel dargestellt auf den Armen Maria:
    Maria ist's, die damals schon ihren Sohn dahingab.
    So bekundet das Festgeheimnis die Anteilnahme Mariä am Werke der Erlösung .
    Im Tempel begegnet Christus dem greisen Simeon,
    der ihn alsLicht seines Volkes und aller Welt preist.
    Deshalb trägt das Fest bei den Griechen den Namen "Hypapante" ( Begegnung).
    Mit dem heutigen Fest schliesst die Weihnachtszeit im engeren Sinne.
    [....]
    Bei der Prozession trägt man brennende Kerzen, die vorher geweiht wurden.
    [....]
    Durch die Weihe werden die Kerzen zur Sakramentale:
    sie werden gesegnet zum Gebrauche der Menschen und zur Gesundheit des Leibes und der Seele.
    [....]

    -

    Die hl. Messe:
    http://www.mariawalder-messbuch.de/as62/feb/feb2/index.html






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  • Aus der Wahrheit seinDatum31.01.2020 22:23
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus!

    Lieber benedikt

    Ja, ein Mensch, der die Gnaden des Heiligen Geistes willentlich zurückstösst, verwirkt letztendlich sein irdisches Leben und somit seine ewige Glückseligkeit.

    Es ist der Heilige Geist, der hier auf Erden das Erlösungswerk als
    Beistand der Heiligen Mutter Kirche fortführt.
    Es ist der Heilige Geist, der uns die durch die Verdienste Christi erworbenen Gnaden schenkt und uns zur Mitarbeit an diesen drängt, aufdass wir uns in den hl. Sakramenten mit Christus vereinigen.

    Vermittlerin dieser Gnaden ist die allerseligste Jungfrau und Gottesmutter Maria; siehe bitte hier:
    Maria- Vermittlerin aller Gnaden (3)


    Pater Giuseppe Cardamone msp ( Diener der Armen der Dritten Welt) erläutert das Wesen der Kirche als universelles Sakrament der Erlösung:

    -

    [....]
    Die Vereinigung mit Christus, verwirklicht durch den Heiligen Geist in den Sakramenten, macht uns zu Gliedern seines Leibs, der Kirche, und zu lebenden Instrumenten für die Rettung der Menschheit und zu diesem Zweck zu Trägern Christi in der Welt.
    [....]sind die Getauften Teilhaber an der göttlichen Natur geworden.
    Christus macht uns ihm gleich, indem er uns seinen Geist schenkt, welcher in unseren Herzen die Wunden der Erbsünde heilt und die menschlichen Talente verstärkt, indem uns eine neue Fähigkeit zu handeln verliehen wird, Zeichen eines neuen Lebens.
    In dem Masse also, in welchem der Heilige Geist uns heiligt, uns mit Christus eins werden lässt, uns ihm ähnlich werden lässt und uns gleichzeitig zu gefügigen Werkzeugen macht, um der Welt die Erlösung zu verkünden."
    [....]

    -


    Der Heilige Geist ist und wirkt in der Heiligen Mutter Kirche.
    Wer gegen die Heilige Mutter Kirche agiert, tut dies auch gegen den Heiligen Geist.


    Dazu Prälat Robert Mäder :

    -


    Das Hauptgebot gilt gegenüber jeder der drei göttlichen Personen:

    Du sollst den Heiligen Geist lieben von deinem ganzen Herzen, von deiner ganzen Seele, aus deinem ganzen Ge­müte und aus allen deinen Kräften.
    Das ist das erste und grösste Gebot.
    Diejenigen sind Kinder Gottes, die vom Heili­gen Geist getrieben werden (Röm. 8, 14).

    Was wir heute gehört haben, ist für unser religiöses Leben von der allergrössten Bedeutung. Es gehört zu den ernstesten Dingen des Evangeliums, was uns Christus über die Sünde ge­gen den Heiligen Geist sagt.
    Wer ein Wort wider den Men­schensohn redet, dem wird vergeben werden.
    Wer aber wider den Heiligen Geist redet, dem wird weder in dieser noch in der zukünftigen Welt vergeben werden (Matth. 12, 32).
    Die Sünde wider den Heiligen Geist ist ein ewiges Verbrechen (Mark. 3, 29).
    Schliesslich kommt eben alles auf den Heiligen Geist an.
    Wie niemand zum Vater kommt ausser durch den Sohn, so kommt niemand zum Sohn ausser durch den Heiligen Geist.


    Der Heilige Geist ist und wirkt in der Kirche.
    Wer darum gegen die Kirche ist, ist gegen den Heiligen Geist, die Seele der Kirche.

    Das ist der Grund, warum ausser der Kirche kein Heil ist, weil es kein Heil ausser dem Heiligen Geist gibt.
    Es gibt kein grösseres Unglück auf Erden, als ausser der Kirche und somit ausser dem Heiligen Geist zu stehen.
    Darum das Pfingstgebet: Komm, Heiliger Geist, entzünde in uns das Feuer deiner Liebe!"

    -

    Siehe dazu bitte auch:
    Religion und Wahrheit (5)

    Stufen zur Vollkommenheit (26)

    Die Sünde gegen den Heiligen Geist

    -



    Freundliche Grüsse und Gottes Segen

  • Gedenk- und WeihemonateDatum31.01.2020 22:20
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus


    Der Monat Februar ist den
    Sieben Schmerzen Mariens gewidmet;
    15. September: Fest Sieben Schmerzen Mariens (2)

    angelehnt an das Fest Maria Lichtmess vom 2. Februar
    2. Februar: Fest Mariä Lichtmess (/ Darstellung des Herrn)


    Hw Dr. Josef Spindelböck in einer Predigt über die
    Sieben Schmerzen Mariens :

    -

    Mit Christus im Leiden und in der Herrlichkeit vereint


    Predigt zum Fest "Gedächtnis der Schmerzen Mariens" am 15. September


    Liebe Brüder und Schwestern im Herrn!

    Wie kein anderer Mensch wurde die Jungfrau und Gottesmutter Maria in das Schicksal Jesu Christi, ihres Sohnes, mit einbezogen.
    Maria, die voll der Gnade ist, hat ihr bereitwilliges Ja-Wort zu der vom Engel verkündeten Botschaft gegeben und es ihr ganzes Leben lang durchgehalten, indem sie es Gott geweiht hat.
    In Freuden und Leiden war sie als Mutter und Gefährtin mit Jesus Christus, dem Erlöser, verbunden und darf nun im Himmel teilnehmen an seiner Herrlichkeit.

    So feiern wir heute das Gedächtnis der Schmerzen Mariens.
    Der Überliefung nach und entsprechend den biblischen und liturgischen Texten werden
    Sieben Schmerzen Mariens hervorgehoben, die wir gemeinsam betrachten wollen.

    Wenn wir Anteil nehmen an den Leiden und Schmerzen der heiligen Gottesmutter Maria, so tun wir das, um das Maß der Liebe zu erahnen, das sie erfüllt hat.
    Nur kraft ihrer Liebe war sie jene starke Frau, die alle Prüfungen, Widrigkeiten und Leiden in Glaube und Hoffnung annahm und sie ohne Vorwürfe oder Verbitterung in geistiger Einheit mit ihrem Sohn trug und so geistlich fruchtbar machte für das Heil aller Menschen, die ihr von Gott anvertraut worden sind.

    Der Weg, den Maria in der Nachfolge Christi ging, war nicht nur ein Weg des Leidens, sondern vor allem auch der Freude, wie sie uns durch Jesus Christus, den menschgewordenen Sohn Gottes zuteil geworden ist.
    Es gibt darum in der Kirche auch die Verehrung der sieben Freuden Mariens, wobei uns klar sein muss,
    dass die Siebenzahl sowohl bei den Freuden wie bei den Schmerzen Mariens eine heilige Symbolzahl ist, die für den ganzen inneren und äußeren Verlauf ihres Lebens steht.

    Wenden wir uns nun den Sieben Schmerzen Mariens im Einzelnen zu!


    1.
    Die Weissagung des greisen Simeon bei der Darstellung Jesu im Tempel (Lk 2,34-35)
    :



    Als das Jesuskind von seiner Mutter Maria und vom heiligen Josef im Tempel dargestellt wurde, nahm Simeon das Kind auf seine Arme und pries Gott für die Gnade, den Erlöser schauen zu dürfen.
    Dann segnete er sie alle und wies darauf hin, dass dieses Kind ein Zeichen des Widerspruchs sein werde.
    Viele würden durch Jesus zu Fall kommen,
    viele würden aufgerichtet werden.
    Dadurch sollten die Gedanken vieler Menschen offenbar werden.
    Direkt an Maria gewandt prophezeite Simeon:
    Dir selbst aber wird ein Schwert durch die Seele dringen.“


    Wie muss die heilige Gottesmutter Maria diese doch grausam erscheinende Weissagung aufgenommen haben?
    War sie verängstigt und durcheinander gebracht?
    Sie hat bestimmt nicht ihre hoffnungsvolle Zuversicht in die Wege der göttlichen Vorsehung aufgegeben.
    Auch wenn sie nun wusste, dass sie in Zukunft in ihrem Leben mit Jesus viel Schweres erwarten würde, so hat sie dies in demütiger, gläubiger und liebevoller Gottergebenheit im Voraus angenommen – zum Heil der Menschen.
    Auch uns sollen zukünftige Leiden und Bedrängnisse nicht schrecken, da uns zur rechten Zeit die Hilfe Gottes zuteil werden wird.


    2.
    Die Flucht Mariens und Josefs mit dem Jesuskind nach Ägypten (Mt 2,13-15)
    :


    Maria und Josef waren in gläubigem Vertrauen bereit, mit dem Jesuskind ins Exil nach Ägypten zu gehen, bis die Gefahr seiner Ermordung durch den König Herodes vorüber war.
    Gott aber hatte dieses Ereignis in seinen Heilsplan einbezogen, denn: „Ich rief meinen Sohn aus Ägypten“ (Hos 11,1).
    Das Schicksal der Heiligen Familie wiederholt sich in der Geschichte der Menschen immer dann, wenn Menschen vor ungerechten Verfolgungen fliehen müssen oder aus anderen Gründen ihr Zuhause verlieren.
    Ihnen allen steht die Fürbitte Mariens und des heiligen Josef bei.
    Sind wir in der Lage, jemandem zu helfen, der verbannt, vertrieben und heimatlos ist, dann wollen wir an die Not der Heiligen Familie denken.


    3.
    Die dreitägige Suche nach Jesus bei der Wallfahrt zum Tempel in Jerusalem (Lk 2,41-52):



    Wie schön hatte diese gemeinsame Wallfahrt für die Heilige Familie begonnen!
    Der bereits zwölfjährige Jesus war mit dabei in der großen Gruppe der Pilger, es bestand kein Grund zur Sorge.
    Als er aber plötzlich unauffindbar war, wurden seine Eltern in große Unruhe versetzt. Wo konnte er sein?
    War ihm etwas zugestoßen?
    Erst nach drei Tagen fanden ihn Maria und Josef bei den Lehrern im Tempel, mit denen er Gespräche führte.
    War schon die Suche nach Jesus ein großer Schmerz für Maria und Josef, so musste ihnen seine Antwort ebenfalls nicht leicht fallen: „Warum habt ihr mich gesucht? Wusstet ihr nicht, dass ich in dem sein muss, was meinem Vater gehört?
    Es heißt, dass sie nicht verstanden, was er ihnen damit sagen wollte.
    Die Pläne Gottes bleiben uns oft dunkel, doch Gottes heiliger Wille führt immer zum Guten und dient unserem Heil.
    Darauf wollen wir wie Maria vertrauen!



    4.
    Die Begegnung Mariens mit dem kreuztragenden Jesus auf dem Weg nach Golgotha:



    Dieses Ereignis ist uns als vierte Kreuzwegstation überliefert.
    Maria ließ es sich nicht nehmen, ihren Sohn auf seinem Kreuzweg zu begleiten.
    Auf diese Weise brachte sie zum Ausdruck, dass sie im Herzen mitleiden und mitopfern wollte, was der Herr durch sein Leiden und Sterben für uns tat und wirkte.
    Auf jedem Kreuzweg des Lebens begleitet uns die Mutter des Herrn.
    Sie ist bereit, uns zu trösten und mit ihrer mütterlichen Fürbitte im Guten zu bestärken
    .

    Auch wir sind aufgerufen, in liebevoller Verbundenheit unsere Mitmenschen zu ermutigen, wenn diese ein Kreuz zu tragen haben.
    Vielleicht ist es sogar möglich, dieses wie Simon von Kyrene ein Stück weit zu tragen. Die Gottesmutter Maria möge uns dafür bei Gott die rechte Gesinnung tatkräftiger Nächstenliebe erbitten!


    5.
    Maria steht mit dem Apostel Johannes und einigen Frauen beim Kreuz Jesu (Joh 19,25-27):



    Blutenden Herzens hat Maria dem Opfer ihres Sohnes am Kreuz zugestimmt.
    Indem sie als Mutter ihren einzigen Sohn dahingab,
    tat sie es aus Liebe zu all jenen, denen sie nun vom Kreuz aus als Mutter anvertraut ist.

    Dies sind in der Person des Johannes zuerst die Apostel, Bischöfe und Priester, aber auch alle übrigen Gläubigen, die sich ihrem mütterlichen Schutz anvertrauen.
    Wenn wir uns der Gottesmutter weihen, sie in unser Herz aufnehmen, dann wird uns auch das tiefste Leid im Glauben nicht erschüttern.
    Die Liebe wird siegreich bleiben, denn sie ist stärker als der Tod!


    6.
    Der Leichnam Jesu wird vom Kreuz abgenommen und in den Schoß seiner Mutter gelegt (Mt 27,57-59):



    Die künstlerische Darstellung dieses Geschehens ist uns als Pietá vertraut.
    Menschlich gesprochen ist alles gescheitert.
    Maria muss den toten Leib ihres Sohnes in ihren Armen halten.
    Sie hat jedoch mitten im tiefsten Leid die Glaubensgewissheit, dass das Opfer ihres Sohnes nicht umsonst ist.

    Vorerst kann und darf sie aber die Trauer um den Verlust ihres Sohnes nicht verleugnen, die sie nun zu tragen hat.
    Der Schmerz der Gottesmutter verbindet uns mit den Leiden vieler Mütter, die den Tod eines Kindes beklagen müssen.
    Groß sind auch die Leiden, wenn erwachsene Kinder auf Abwege geraten und ein Leben führen, das den Geboten Gottes widerspricht.
    Was vermögen tapfere Eltern da anderes zu tun, als unbeirrt und treu weiter zu beten im Vertrauen auf die Fürbitte der heiligen Jungfrau und Gottesmutter Maria, die keines ihrer Kinder vergisst und auch dem größten Sünder die Gnade der Umkehr zu Gott vermitteln kann!


    7.
    Die Grablegung Jesu (Mt 27,60):



    In stillem Leid wird die heilige Gottesmutter Zeugin der Grablegung Jesu.
    Er ist tot; zum sicheren Erweis dafür war sein Leib mit der Lanze des Soldaten durchbohrt worden, worauf Blut und Wasser heraus flossen.
    Die Seele Mariens ist durch das viele Leiden, das sie in Gottverbundenheit getragen hat, geheiligt worden.
    Ihre verborgene Schönheit wird sich vollenden, wenn sie teilhaben darf an der Herrlichkeit des Auferstandenen.
    So harrt sie in Geduld und Hoffnung der kommenden Vollendung.
    Bald wird ihr Sohn auferstehen, und auch sie selber wird nach Vollendung ihres Lebens in die Herrlichkeit des Himmels aufgenommen
    .
    Auch wir sind zur Vollendung bei Gott im ewigen Leben berufen. Mariens mütterliche Fürbitte geleitet uns und schenkt uns stets neue Hoffnung und Zuversicht.

    Zum Abschluss dieser Betrachtungen bitten wir Gott:
    So wie sich die Leiden der Gottesmutter in ewige Freude gewandelt haben, mögen auch wir einst teilhaben dürfen an der himmlischen Herrlichkeit! Amen.


    -

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  • BesucherzählerDatum31.01.2020 20:54
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus!

    Liebe Mitglieder, liebe Mitleser


    Der Besucherzähler zeigte in letzter Zeit extreme Schwankungen, sodass er keinen verlässlichen Massstab darstellt.
    Ich habe ihn daher vorläufig deaktiviert.


    Freundliche Grüsse und Gottes Segen

  • Aus der Wahrheit seinDatum30.01.2020 23:30
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus!


    Der Geist der Wahrheit.....der Heilige Geist will alleine in der unfehlbaren Lehre der Heiligen Mutter Kirche gehört werden.
    Die Kinder der Welt sind denn auch unfähig, Ihn zu empfangen.

    Dazu von Hw Coulin in den Betrachtungen über den Heiligen Geist aus dem Jahre 1881:
    -

    "Bevor ich indes die Größe des Gutes betrachte, welches Jesus Christus mir verspricht, will ich einen Augenblick bei dem Worte des anbetungswürdigen Meisters verweilen:
    'Die Welt kann Ihn - den Heiligen Geist - nicht empfangen.“ Warum nicht?
    Weil sie Ihn nicht sieht und Ihn nicht kennt.' (Joh 14,17)
    Unter der Welt sind nach einem gelehrten Ausleger die Weltmenschen zu verstehen, jene „bösen Tiere“, wie der hl. Paulus sie geradezu nennt; (Tit 1, 12-13)
    die sinnlichen Menschen, die dem Bösen anhangen durch ganz irdische Gesinnungen, durch die Liebe zum Reichtum, zu Ehrenstellen, zu Vergnügungen, zu eitlem Ruhm, zu Weichlichkeit, zu allen Genüssen, die das gegenwärtige Leben bietet: diese Menschen sind die tatsächlichen „Feinde des Kreuzes Christi“, weil sie – wie der Weltapostel sagt (Phil 3, 18-19) – 'nur nach dem Irdischen trachten'.
    Diese Menschen bilden die Gesellschaft, welche der göttliche Heiland 'die Welt' nennt, und das ist die Gesellschaft, welche Jesus Christus für unfähig erklärt, den heiligen Geist zu empfangen.
    Ich darf nicht darüber erstaunt sein, daß es der Welt unmöglich ist, den Geist Gottes zu empfangen, da dieser Geist himmlisch, übernatürlich, göttlich ist, und darum Seine Herrschaft nur über jene Seelen ausdehnen kann, welche durch die Gnade übernatürlich, himmlisch, göttlich gemacht, und eben dadurch Feinde von Allem sind, was einen Weltmenschen ausmacht.

    Der große heilige Kirchenlehrer Basilius sagt:
    'Ebenso wie ein mit dichtem Staub bedecktes Spiegelglas das Bild eines Menschen oder das Licht der Sonne nicht zurück strahlen könnte,
    so wird auch die Klarheit, das Licht des Heiligen Geistes, zurück gehalten vor einer Seele, die gleichsam mit einer Erdschicht von irdischen Gedanken und Gesinnungen bedeckt ist.'"

    -

    Siehe bitte auch:
    Die Gnaden


    -

  • Die Unterscheidung der Geister Datum29.01.2020 23:22
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus!


    Ausgehend von den prophetischen Mahnungen des hl. Paulus:
    -

    2 Tim 4,1-4
    Ich beschwöre dich bei Gott und bei Christus Jesus, dem kommenden Richter der Lebenden und der Toten, bei seinem Erscheinen und bei seinem Reich:
    Verkünde das Wort, tritt dafür ein, ob man es hören will oder nicht; weise zurecht, tadle, ermahne, in unermüdlicher und geduldiger Belehrung.
    Denn es wird eine Zeit kommen, in der man die gesunde Lehre nicht erträgt, sondern sich nach eigenen Wünschen immer neue Lehrer sucht, die den Ohren schmeicheln;
    und man wird der Wahrheit nicht mehr Gehör schenken, sondern sich Fabeleien zuwenden.




    schreibt der hl. Josefmaria Escriva (1902-1975):
    -
    [....]Wie oft diese prophetischen Worte des Apostels sich schon bewahrheitet haben mögen, bleibe dahingestellt; jedenfalls wird nur ein Blinder nicht sehen, daß sie heute fast buchstäblich zutreffen.
    Das Gesetz Gottes und die Lehre der Kirche werden abgelehnt, die Seligpreisungen verdreht und politisch-gesellschaftlich umgemünzt.
    Wer sich um Demut, Milde oder Reinheit des Herzens bemüht, wird als unwissend und rückschrittlich abgetan.
    Das Joch der Keuschheit erscheint unerträglich und man findet tausend Wege, die göttlichen Gebote Christi zu verhöhnen.


    Allen diesen Bestrebungen ist eines gemeinsam:
    der Versuch, der Kirche ihr übernatürliches Ziel zu nehmen.
    Unter Gerechtigkeit
    verstehen manche nicht mehr ein Leben in Heiligkeit,
    sondern eine bestimmte Form des politischen Kampfes
    , mehr oder weniger deutlich am Marxismus ausgerichtet, der mit dem christlichen Glauben unvereinbar ist.
    Unter Befreiung
    versteht man nicht mehr das persönliche Ringen um Freiheit von der Sünde,
    sondern ein menschliches Werk,
    das - mag es auch in sich noch so achtbar und gerecht sein - für den Christen sinnentleert bleibt, wenn es das einzig Notwendige (Vgl. Lk 10,42), das Heil der Seelen, das Heil eines jeden einzelnen, entwertet.

    [....]

    Wir leben in einer Zeit der Prüfung.
    Bitten wir den Herrn, rufen wir unablässig zu Ihm (Vgl. Is 58,1), Er möge sie abkürzen, Er möge barmherzig auf seine Kirche herabschauen und Hirten wie Gläubigen von neuem das übernatürliche Licht schenken.
    Die Kirche hat es nicht nötig, den Beifall der Menschen zu suchen, denn von den Menschen - weder von einem allein noch von allen zusammen - wird niemals das ewige Heil kommen: Gott ist es, der uns errettet."

    -

  • @PalatinerDatum29.01.2020 22:52
    Thema von Aquila im Forum Herzlich willkommen !

    Lieber Palatiner

    Herzlich willkommen im Forum.


    Freundliche Grüsse und Gottes Segen

  • Religion und WahrheitDatum28.01.2020 21:18
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus!


    Die immerwährende Lehre der Kirche lehrt keine unverbindliche "Allerlösung" !

    Alle Menschen sind zwar berufen zur ewigen Glückseligkeit....
    doch nicht alle wollen diese erlangen !
    Sie stellen sich aus freiem Willen dem Gnadenwirken des Heiligen Geistes entgegen !
    Ja, Gott will, dass alle Menschen gerettet werden.....
    nur nicht alle Menschen wollen die Erlösung annehmen.
    Der bewusst unbussfertige und verstockte Mensch ist es selber, der sich von der Erlösung ausschliesst !
    Das ist die Sünde gegen den Heiligen Geist, die niemals vergeben wird:
    Die Sünde gegen den Heiligen Geist


    Hören wir die mahnenden Worte unseres Herrn wie etwa...


    "Von den zwei Wegen":
    +
    Mt 7,13
    Geht durch das enge Tor!
    Denn das Tor ist weit, das ins Verderben führt,
    und der Weg
    dahin ist breit und viele gehen auf ihm.
    Mt 7,14
    Aber das Tor,
    das zum Leben führt, ist eng und der Weg dahin ist schmal und nur wenige finden ihn
    ."
    +


    über die Trennung der beiden mitgekreuzigten Schächer zur Rechten und zur Linken
    Siehe bitte hier:
    Die Letzten Dinge (11)



    über die Trennung in Schafe und Böcke
    +
    Mt 31 Wenn aber der Menschensohn kommen wird in seiner Herrlichkeit und alle Engel mit ihm, dann wird er sich auf den Thron seiner Herrlichkeit setzen,
    Mt 32 und es werden sich versammeln vor ihm alle Völker,
    und er wird sie voneinander scheiden,
    wie der Hirt
    die Schafe von den Böcken scheidet
    (Vulgata)
    +


    über die Trennung in klugen und die törrichten Jungfrauen ( Lampen ohne Öl )
    Siehe bitte hier:
    Die kostbare Zeit


    über die Trennung durch auf Stein, ins Gestrüpp oder auf fruchtbaren Boden gefallene Saat (Gnaden)
    Siehe bitte hier:
    Mk 4, 1-20; Gleichnis v. Sämann und Auslegung durch unseren Herrn


    über sein Kommen als Trennender ( "das Schwert gebracht) in an Ihn Glaubende und an Ihn Nichtglaubende...
    Siehe bitte hier:
    Mt 10,34-42.11,1. - In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Aposteln:

    etc. etc.


    Das Gleichnis vom verlorenen Sohn belegt denn gerade auch die
    Notwendigkeit des Willens zur Umkehr !
    Der verlorene Sohn



    Pater Biffart von der Petrus-Bruderschaft: hat dies alles in einer Predigt sehr schön dargelegt:

    -
    "Heute wird bedauerlicherweise zunehmend- um den Beifall der Menschen zu erheischen -
    ein "Evangelium light" vermittelt.
    Dieses kennt die Aufforderung Christi zur Reue, Busse und Umkehr nicht mehr.
    Doch sind gerade Letztere überhaupt erst die Bedingungen für die dann unermessliche Barmherzigkeit Christi.

    Die Hirten haben denn die Pflicht,
    Alles zu verkünden - das gesamte hl. Evangelium -
    um die Seelen auf den schmalen und steilen Weg zur Glückseligkeit zu führen.

    Die GESAMTE Selbstoffenbarung.
    Zu dieser gehört Barmherzigkeit UND Gerechtigkeit.

    Unser Herr und Gott Jesus Christus hat Seinen hl. Aposteln aufgetragen,

    A L L E S

    zu lehren, was Er ihnen offenbart hat.
    -
    28,19
    Darum geht zu allen Völkern und macht alle Menschen zu meinen Jüngern; tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes,
    Mt 28,20
    und
    lehrt sie, ALLES zu befolgen,
    was ich euch geboten habe.
    Seid gewiss:
    Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt.
    -

    Eine dem Menschen vermittelte "Barmherzigkeit" mit dessen Belassenwollen im Zustand der Sünde ist keine Offenbarung Gottes, vielmehr menschengebautes Mauerwerk....
    und wird somit ineinanderfallen.
    Ein "Evangelium light" aber - als Wegweiser für den breiten und bequemen Weg im Diesseits - ist ohne Kraft und Gnade, wirkungslos für das Seelenleben und letztendlich eine Tat von Mietlingen, denen der Ewigkeitszustand der Seelen gleichgültig ist..
    Mietlinge, die die ihnen anvertraute Schafe dem reissenden Wolf überlassen, dem Ränkeschmied Satan, dem Vater der Lüge."

    -

    Über die das Gewissen betäubende falsche Barmherzigkeit:
    Verlust des Sündenbewußtseins (2)

    Siehe bitte auch:
    Gewissensbildung durch die Lehre der Kirche
    -

  • Aus der Wahrheit seinDatum27.01.2020 22:56
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Welch menschengedachter Unsinn wird von "zeitgemässen Katholiken" immer wieder feilgeboten.
    "Geglaubt" wird, was bequem in den eigenen, der kirchlichen Lehre entgegenstehenden Lebensentwurf passt....
    übrigbleibt ein unverbindlicher, kraftloser und fruchtloser "Glaube"....Windhauch !

    Ein "Glaube" im liberalen Gewand und somit durch und durch anti-katholisch.
    Ein verwaister toter "Glaube" losgerissen von der fürsorgend liebenden Mutter....
    ohne Beistand, Schutz und Schirm der Heiligen Mutter Kirche



    Dazu Papst Leo XIII.:

    -

    "Unter den ersten Pflichten, die wir gegen Gott und die Kirche haben, steht an erster Stelle jene, mit Eifer die christliche Wahrheit zu verbreiten und die Irrtümer abzuwehren.
    Dieser Pflicht zu genügen werden jene nicht können, die allein und getrennt von den anderen in den Kampf ziehen.
    Sie werden ja Anfeindungen von seiten der Menschen erfahren wie Christus.
    Daher wollte er sie zu einem Leibe, der die Kirche ist, zusammenfügen.
    Das Leben Christi durchströmt den ganzen Organismus,, nährt und kräftig die Glieder.
    Der Kirche wurde der Lebenszweck bestimmt, wie ein geordnetes Kriegsheer für
    das Heil der Menschheit zu kämpfen.

    Diese Verfassung und Gestaltung des Christentums darf nicht geändert werden;
    und es ist dem einzelnen nicht erlaubt, nach seinem Gutdünken das Leben einzurichten oder seine Kampfesweise des Lebens nach Willkür sich zu wählen;
    mithin sammelt derjenige nicht, sondern zerstreut, der nicht mit der Kirche und mit Jesus Christus sammelt,
    und in Wahrheit kämpfen diejenigen gegen Gott an, die nicht kämpfen mit Christus und seiner Kirche."

    -


    Wie sehr müssen wir es uns immer wieder verinnerlichen, dass unsere Heilige Mutter Kirche als die Braut Christi die Quelle des ewigen Lebens ist.

    Der hl. Irenäus von Lyon (gest. um 200) in "Gegen die Häresien":

    -

    "Alles, was zur Kirche gehört, muss man aufs innigste lieben
    und die Überlieferung der Wahrheit umklammern.
    Jeder, der will, kann aus der Kirche den Trunk des Lebens schöpfen
    "

    -


    Prälat des Opus Dei - Bischof Javier Echevarría -
    hat es in einem Rundbrief sehr schön umschrieben:
    -

    "Die Kirche ist immer und in jedem Augenblick Mutter.
    Sie hat uns im Wasser der Taufe zum neuen Leben
    in Christus geboren
    und uns zugleich die künftige Unsterblichkeit verheißen;
    dann hat sie sich durch die übrigen Sakramente
    – vor allem die Beichte und die Eucharistie
    darum gesorgt, dass dieses „Sein“ und „Vorangehen“ in Christus
    in unserer Seele Gestalt annimmt
    ;
    später, wenn die schwere Krankheit und vor allem der Todeskampf kommt,
    beugt sie sich von neuem über ihre Töchter und Söhne und
    stärkt sie durch die Krankensalbung und die Heilige Kommunion als Wegzehrung
    ;
    sie versorgt uns mit allem Nötigen, um diese letzte Reise, die mit der Gnade Gottes in den Armen unseres himmlischen Vaters enden wird, voller Hoffnung, Friede und Freude anzutreten.
    So erklärt sich, dass der hl. Josefmaria wie viele andere Heilige vor und nach ihm deutliche und optimistische Worte niedergeschrieben hat, als er vom Tod des Christen sprach:
    Hab keine Angst vor dem Tod. – Nimm ihn schon jetzt großmütig an …
    wann Gott will....wie Gott will....wo Gott will.
    Sei ganz sicher: er kommt zu einer Zeit, an einem Ort und in einer Weise, wie es für dich am besten ist....gesandt von deinem Vater Gott.
    – Willkommen sei unser Bruder Tod!“


    -
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  • Gegenwart ChristiDatum25.01.2020 22:37
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Eine sehr schöne Hymne auf das Brot des Lebens
    - des Leibes und Blutes, der Seele und Gottheit Jesu Christi -

    vom weniger bekannten Theologen, Mystiker und Einsiedler
    hl. Symeon des Jüngeren (949 - 1022):

    -

    "Das Manna ja,....das die Hebräer in der Wüste aßen,
    nahm ab und ging zugrunde, und alle sind gestorben,
    und alle, die von ihm sich nährten, haben dadurch das Leben nicht erworben.

    +
    Doch

    meines Herren Fleisch, da es vergöttlicht, voll des Lebens ist,

    macht alle, die es essen, teilhaft des Lebens, beglückt sie mit Unsterblichkeit
    .

    +
    Sodann läßt er sie nichtdie Tiefen des Meeres überqueren,
    führt nicht sie aus Ägypten in ein ander Land,
    daß er den Menschen wieder Früchte der Vergänglichkeit biete.
    Doch auch nicht heißet uns der Welterlöser vierzig Jahre lang umherwandern,
    damit wir dann in der Verheißung Lande landen.
    +
    Nein,
    die mit einem Glauben, der nicht im geringsten zweifelhaft, getauft sind,



    die macht er seines Leibs und seines Bluts teilhaftig,
    führt sie alsbald zugleich empor
    aus Untergang zu Leben,
    empor von Finsternis zum Licht und von der Erde himmelwärts.


    -|addpics|qps-9p-41ff.jpg-invaddpicsinvv|/addpics|

  • Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Lieber Blasius

    Vielen Dank für den Hinweis auf das heutige Fest der Bekehrung des hl. Apostels Paulus.

    Dazu noch einige Anmerkungen:

    Die Bekehrung des Saulus zum heiligen Paulus aus der Apostelgeschichte beinhaltet auch die Schilderung des Niederfallens des Saulus'.....
    dieser verfolgte bis vor dieser seiner Bekehrung die Christen.....
    unser Herr und Gott Jesus Christus wandte sich an ihn mit folgenden Worten:

    -
    Apg 9,4
    Er stürzte zu Boden und hörte, wie eine Stimme zu ihm sagte:

    Saul, Saul, warum verfolgst du MICH?
    -

    Unser Herr und Gott Jesus Christus fragt, warum Saulus IHN verfolge......!!!!!
    ER setzt also die Gläubigen, die der von IHM auf auf den Felsen Petri eingesetzen Kirche folgen....mit SICH SELBST gleich!
    Es sind die Glieder Seines mystischen Leibes....
    der einen heiligen katholischen und apostolischen Kirche,

    deren Haupt ER Selbst ist !
    "Saul, Saul, warum verfolgst Du MICH"......?
    Der mystische Leib Christi


    Die Lehre der Kirche verspricht n i c h t
    - wie etwa die zahlreichen Irrlehren und falschen Philosophien -
    irdischen Reichtum, Sorglosigkeit, Wohlergehen, Sieg über die irdischen Feinde bzw. deren Knechtung oder andere irdische Vorteile....

    im Gegenteil:
    Der traditionsverbunde wahre Glaube weist hin auf die zu erlangende Glückseligkeit
    durch den irdischen Weg des mit vielen Anfechtungen, Drangsalen, Mühsalen und Verfolgungen verbundenen Kreuz-Tragens in der Nachfolge unseres Herrn und Gottes Jesus Christus ! Der Knecht kann nicht über dem HERRN stehen !


    Doch warum dennoch diese hasserfüllten Anfeindungen und Verfolgungen
    des katholischen Glaubens ?



    Zum Einen geraten die Verfolger und Feinde der Wahrheit, die immer auch Verfolger und Feinde der Heiligen Mutter Kirche und ihrer unfehlbaren Lehre sind, in eine Wut angesichts der Tatsache, dass sie trotz ihrer - gewalttätigen oder durchtrieben psychologischen - Tyrannei niemals die geistliche Kraft des Glaubens
    an die EWIGE WAHRHEIT JESUS CHRISTUS

    "bewachen oder versiegeln" können !

    Denn diese geistliche Kraft ist ganz und gar
    i n n e r l i c h
    und kann weder durch Terror noch durch Maulkorb-Gesetze und schon gar nicht durch
    seelenverderbend-zeitgeistgemässe "Mehrheitsentscheide" zum "Verschwinden gebracht" werden. Sie wächst vielmehr bis zum Himmel hinauf......
    dorthin, wo der Vater der Lüge niemals gelangen kann !


    Zum Anderen haben sich die Weltmenschen schlicht mit der Sünde und somit mit dem Teufel "arrangiert" und hängen an den damit verbundenen Lebensführungen.
    Das Konfrontiertwerden mit Bekennern des wahren Glaubens wird ihnen gleichsam zu einer Blendung, denn zur Reue, Busse und Umkehr,
    der Abkehr von der Sünde....ist der Weltmensch nicht gewillt und gleichzeitig
    erträgter den Blick in den so vorgehaltenen Spiegel nicht....
    ergo will er "diesen seine vermeintliche "Freiheit gefährdenden" Spiegel zertrümmern" !

    Wäre die Kirche nicht der mystische Leib CHRISTI, hätte sie viele "Schulterklopfer"...
    da sie es aber ist, ist und bleibt sie steter Anfeindung ausgesetzt.

    "Saul, Saul, warum verfolgst du MICH?"

    Die Ewige Wahrheit Jesus Christus hat es uns vorausgesagt:

    -

    Joh 15,18 - 15,27

    Wenn die Welt euch hasst,dann wisst,
    dass sie mich schon vor euch gehasst hat.

    Wenn ihr von der Welt stammen würdet,
    würde die Welt euch als ihr Eigentum lieben.
    Aber weil ihr nicht von der Welt stammt,
    sondern weil ich euch aus der Welt erwählt habe,
    darum
    hasst euch die Welt.

    Denkt an das Wort, das ich euch gesagt habe.
    Der Sklave ist nicht größer als sein Herr.
    Wenn sie mich verfolgt haben,werden sie auch euch verfolgen;
    wenn sie an meinem Wort festgehalten haben,
    werden sie auch an eurem Wort festhalten.
    Das alles werden sie euch um meines Namens willen antun;
    denn sie kennen den nicht, der mich gesandt hat.
    Wenn ich nicht gekommen wäre und nicht zu ihnen gesprochen hätte, wären sie ohne Sünde;
    jetzt aber haben sie keine Entschuldigung für ihre Sünde.
    Wer mich hasst, hasst auch meinen Vater.
    Wenn ich bei ihnen nicht die Werke vollbracht hätte, die kein anderer vollbracht hat, wären sie ohne Sünde.
    Jetzt aber haben sie (die Werke) gesehen und doch hassen sie mich und meinen Vater.
    Aber das Wort sollte sich erfüllen, das in ihrem Gesetz steht:
    Ohne Grund haben sie mich gehasst.
    Wenn aber der Beistand kommt, den ich euch vom Vater aus senden werde, der Geist der Wahrheit, der vom Vater ausgeht, dann wird er Zeugnis für mich ablegen.
    Und auch ihr sollt Zeugnis ablegen, weil ihr von Anfang an bei mir seid."
    -



    Freundliche Grüsse und Gottes Segen


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  • Religion und WahrheitDatum24.01.2020 23:43
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !

    Ja, lieber benedikt

    Die Wahrheit ist absolut !
    Die Ewige Wahrneit Jesus Christus !

    Heute wird nicht selten versucht, in unverbindlicher "Brüderlichkeit"
    das uns als römisch katholische Christen geschenkte im Besitze der Wahrheit zu sein wieder auszureden und daraus ein "kollektives Suchen nach der Wahrheit" werden zu lassen.

    Folgende in der Ausformulierung kompromisslos scharfen Aussagen von
    Hw Hans Milch aus dem Jahre 1974 bez. der Absolutheit des traditionsverbundenen katholischen Glaubens wären gerade heute wieder dringlicher denn je;
    die unmissverständlich traditionsverbunden katholische Sprache von Hw Milch dürfte im heutigen überall "nach Gemeinsamkeiten" suchenden "Dialog" wie ein "Fremdkörper" wirken.

    -
    "Denn die Wahrheit ist uns endgültig geschenkt, so daß du und ich im Besitze der Wahrheit sind.
    Wir forschen nicht nach der Wahrheit.
    Ein katholischer Christ, der behauptet, er müsse sich der Wahrheit nähern und die Wahrheit erforschen, verrät Christus und die Kirche.
    Der katholische Christ weiß, daß ihm gnadenhaft, unverdienterweise die ganze weltumspannende, ewige, endgültige Wahrheit um seinetwillen, als sein herrliches Glück geschenkt ist,
    und nun geht er daran, immer tiefer sich einweihen zu lassen IN die Wahrheit,
    er forscht nicht nach der Wahrheit, er sucht nicht nach der Wahrheit,
    sondern er sucht IN der Wahrheit
    .
    Das ist das Kennzeichen des katholischen, des beglückten Christen, der eingebettet ist, gesichert ist im Ewigen und Endgültigen."

    -
    Siehe dazu bitte auch:
    Aus der Wahrheit sein


    Freundliche Grüsse und Gottes Segen

  • Aus der Wahrheit seinDatum23.01.2020 23:52
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Wie unmissverständlich und ohne Wenn und Aber vor noch nicht allzu langer Zeit der katholische Glaube doch verkündet und verteidigt wurde.....
    aus der Dogmatische Konstitution "Dei filius"
    des 1. Vatikanischen Konzils vom 24. April 1870 ...
    über den katholischen Glauben:

    -
    [....]
    19
    Mit diesem göttlichen und katholischen Glauben muss man nun an all dem festhalten, was das geschriebene oder überlieferte Wort Gottes enthält und die Kirche als von Gott geoffenbart zu glauben vorstellt,
    - sei es in feierlichem Lehrentscheid, sei es in Ausübung ihres gewöhnlichen allgemeinen Lehramtes.
    Weil es aber ohne den Glauben unmöglich ist,
    Gott zu gefallen (Hebr 11,6) und in die Gemeinschaft seiner Kinder aufgenommen zu werden
    ,
    darum hat noch niemand ohne ihn die Rechtfertigung erlangt;
    auch wird niemand das ewige Leben erreichen, wenn er nicht bis an sein Ende im Glauben verharrt (vgI. Mt 10,22; 24,13).
    20
    Damit wir nun der Pflicht nachkommen können, den wahren Glauben anzunehmen und darin standhaft auszuharren,
    hat Gott durch seinen eingebornen Sohn die Kirche gegründet, und sie mit offenkundigen Merkmalen als seine Stiftung ausgezeichnet in der Absicht, damit alle imstande wären, sie als Hüterin und Lehrerin der Offenbarung zu erkennen.
    Denn auf die katholische Kirche allein bezieht sich all das, was Gottes Vorsehung in solcher Fülle und mit solch wunderbarer Macht gewirkt hat, um die Glaubwürdigkeit der christlichen Religion ganz einleuchtend zu machen.
    Ist doch schon die Kirche an sich - ob der wunderbaren Art ihrer Ausbreitung, ihrer außerordentlichen Heiligkeit und unerschöpflichen Fruchtbarkeit an allem Guten, ob ihrer allumfassenden Einheit und unüberwindlichen Fortdauer - ein mächtiger, stets wirksamer Beweisgrund für ihre Glaubwürdigkeit, ein unwiderlegliches Zeugnis für ihre göttliche Sendung.
    So steht die Kirche wie ein ragendes Zeichen unter den Völkern (Is 11,12).
    Als solches ruft sie alle, die noch nicht gläubig sind, zu sich;
    ihren Kindern aber gibt sie die Gewissheit, dass der Glaube, zu dem sie sich bekennen, auf unerschütterlicher Grundlage ruht.

    21
    Dieses Zeugnis [für die Glaubwürdigkeit der die Kirche erhält dann wirksame Unterstützung durch die Kraft von oben.
    Denn in seiner übergroßen Güte kommt der Herr den Irrenden mit seiner anregenden und helfenden Gnade entgegen und gibt ihnen die Kraft, dass sie zur Erkenntnis der Wahrheit gelangen (1 Tim 2,4)
    die Er aber bereits aus der Finsternis in sein wunderbares Lichtreich berufen hat (vgl. 1 Petr 2,9) die festigt Er mit seiner Gnade, damit sie in diesem Licht verbleiben,
    Er, der keinen verlässt, wofern Er nicht selbst verlassen wird.

    22
    Deshalb sind jene, die sich durch das Himmelsgeschenk des Glaubens der katholischen Wahrheit angeschlossen haben, durchaus nicht in der gleichen Lage
    wie jene, die von Menschenmeinungen irregeführt, Anhänger einer falschen Religion sind.
    Denn die einmal den Glauben unter der Obhut des kirchlichen Lehramtes angenommen haben, können nie und nimmer einen berechtigten Grund haben, diesen Glauben zu wechseln oder auch nur in Zweifel zu ziehen.
    Darum müssen wir Gott dem Vater Dank sagen, dass Er uns gewürdigt hat, Anteil zu haben am Lose seiner Heiligen im Licht (KoI 1,12);
    und wir dürfen eine so große Heilsgnade nicht missachten, sondern im Blick auf Jesus, den Urheber und Vollender unsres Glaubens,
    sollen wir unwandelbar festhalten an dem Bekenntnis unserer Hoffnung (Hebr 12,2; 10,23).

    [....]
    29
    Denn die Glaubenslehre, die ja Gott geoffenbart hat, ist nicht nach Art eines philosophischen Lehrsystems dem menschlichen Geiste vorgelegt worden, um durch seine Forscherarbeit erst vervollkommnet zu werden.
    Sie ist vielmehr der Braut Christi anvertraut worden als göttliches Lehrgut, um von ihr treu behütet und unfehlbar erklärt zu werden
    .
    Daher muss an dem Sinn der Heilslehren, wie ihn die Kirche, unsre heilige Mutter, einmal dargelegt hat, immerdar festgehalten werden und man darf niemals, etwa unter dem Vorwand und aus dem Scheingrund einer tiefern Erkenntnis, von diesem Sinn abgehen.
    So wachse denn im Lauf der Zeiten und Jahrhunderte und blühe weit und mächtig auf, Einsicht, Wissenschaft und Weisheit, in den einzelnen und in der Gesamtheit, in jedem Menschen wie in der ganzen Kirche: in dem ihnen zustehenden Bereich.
    Der Sinn der Glaubenssätze aber und die Lehrverkündigung müssen die gleichen bleiben (Vinzenz von Lerin, Common. n 28).
    [....]
    31
    In Erfüllung Unsrer obersten Hirtenpflicht bitten und beschwören Wir um der Liebe Jesu Christi willen alle Christgläubigen, namentlich aber jene, die ein Vorsteher- oder Lehramt bekleiden,
    ja Wir befehlen ihnen im Namen desselben Gottes und unsres Heilandes,
    mit allem Eifer dahin zu wirken, dass diese Irrtümer von der heiligen Kirche abgewehrt und ausgeschieden werden, und dass das Licht des Glaubens in voller Reinheit erstrahle.
    Dazu ist es aber nicht genug, bloß die Sünde der Häresie zu vermeiden;
    man muss vielmehr auch jenen falschen Lehren sorgfältig ausweichen, die ihr mehr oder weniger nahe stehen
    .

    Daher mahnen Wir alle an die Pflicht, auch den Erlassen und Dekreten zu gehorchen, durch die solche verkehrte Ansichten, die hier nicht ausdrücklich aufgezählt sind, von diesem heiligen Stuhle verworfen und verboten worden sind.
    [....]

    -

    Siehe dazu bitte auch:
    Die "neue Kirche" (29)

    Die Dogmatische Konstitution "Dei filius":
    http://www.kathpedia.com/index.php/Dei_f..._lebendige_Gott

    -

  • Thema von Aquila im Forum Diskussionsplattform A...

    Gelobt sei Jesus Christus !

    Als erster US Präsident überhaupt nimmt Präsident Donald Trump am Marsch für das Leben am morgigen Freitag in Washington teil !
    https://www.kath.net/news/70443


    Die mörderische Abtreibungslobby des Establishments, der "Demokraten" (die sich aktuell mit dem "Impeachment" lächerlich machen) und der heuchlerischen Hollywood Seelenverderbermaschinerie dürften vor Wut schäumen.
    Genau hierin wurzelt auch deren Hass ( und derjenige der europäischen Todeskult-"Toleranten") auf Präsident Trump !
    Dieser macht Ernst mit seinem Versprechen, sich für das ungeborene beseelte Kind einzusetzen und somit den mörderischen "Gutmenschen" Seilschaften die Stirn zu bieten.


    Weihbischod Laun in einer ausgezeichneten Predigt:

    -

    "Die Gesetzeslage führte dazu, dass jedes Jahr Millionen von Kindern weltweit ermordet werden und dazu, dass auch arme Länder gedrängt oder erpresst werden, ebenfalls liberale Abtreibungsgesetze zu erlassen,
    Inzwischen hört man von Veränderungen der Lage, in manchen Staaten der USA wird Abtreibung wieder verboten, vor allem steht auch Präsident Trump auf Seiten der Lebensschützer"


    Die sehr empfehlenswerte Predigt in voller Länge:
    https://www.kath.net/news/70406


    Siehe dazu bitte auch !
    Unantastbarkeit des menschlichen Lebens vom Augenblick der Empfängnis

    -

  • BesucherzählerDatum23.01.2020 22:54
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Lieber Blasius, lieber Sel

    Der Besucherzähler scheint in letzter Zeit etwas aus dem Takt geraten zu sein.
    So wie ich es beobachten und analysieren konnte, besteht die Veemutung, dass der Zähler die eine Stelle zu viel vorgibt;
    will heissen, dass aktuell z.B. nicht 2815 sondern 815 Besucher (Stand 22.56 Uhr) anwesend sind. Diese Zahlen decken sich auch mit den bisherigen Vergleichsdaten.

    Ich denke, dass wir weiter von einer aktuellen Besucherzahl rund um plus minus 1000 ausgehen sollten. Auch diese Zahl ist für dieses doch eher bescheidenere Forum bereits beachtlich.

    Natürlich hätten wir auch nichts dagegen, wenn sich die Besucherzahl weiter erhöhen würde...., wobei wir immer wir bedenken müssen, dass dieses Forum vor bald sieben Jahren gleichsam bei Null angefangen hat und heute einen - wenn auch noch bescheidenen - Bekanntheitsgrad erworben hat.

    Arbeiten wir weiter daran, dass es weiter an Zuspruch gewinnen möge....
    zum Lob und Preis unseres Herrn und Gottes Jesus Christus !


    Freundliche Grüsse und Gottes Segen

  • Religion und WahrheitDatum22.01.2020 23:11
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Ja, lieber benedikt

    Die Folge ist letztendlich der de facto Glaubensabfall !
    "Ein bisschen katholisch" sein ist ebenso unmöglich wie "im Grossen und Ganzen mit einigen Ausnahmen" katholisch sein zu wollen.



    Dazu bemerkte bereits im 5. Jahrhundert der als Heiliger verehrte

    Mönch und Priester Johannes Cassian: (360-435):
    -

    "Denn darin besteht das Wesen des kirchlichen Mysteriums und des katholischen Glaubens, dass derjenige, der den einen Teil des Mysteriums leugnet, den anderen Teil nicht bekennen kann.
    Alles ist nämlich in der Weise verknüpft und organisch verbunden, dass das eine ohne das andere nicht bestehen kann und dass es bei Leugnung eines Elementes aus allen nichts nützt, alles andere geglaubt zu haben."

    -


    Der hl. Thomas v. Aquin (1225-1274) wird noch deutlicher.

    Er lehrt, dass der gesamte übernatürliche Glaube verloren gehe, wenn eine von der Allerheiligsten Dreifaltigkeit, Gott geoffenbarte und von der Kirche zu glauben vorgelegte Wahrheit bewusst und willentlich bestritten werde.
    -


    Passend dazu auch einige Auszüge aus
    "Die Lehre der Kirche, von Professor Dr. Johannes Peter Junglas, Imprimatur 1936":

    -

    "Es gibt kein Wort unserer religiösen Sprache, das in unseren Tagen
    so inbrünstig geliebt und doch oft so vollkommen entwertet wird,
    ja sogar entwürdigt wird, wie das Wort Glaube.
    Der Glaube an Dogmen wird vielfach leidenschaftlich abgelehnt, ebenso der Glaube an Gottes Offenbarung, wenn man darunter die christliche Offenbarung versteht.
    Man will lieber in religiösen Dingen nichts wissen, als sich von Gott belehren lassen
    .
    So verliert der Glaube seinen Adel.
    Er sinkt herab zu einem bloßen Ahnen einer höheren Welt oder zu einem blinden Gefühl, das unter dem Druck des Lebensdurstes mit Hilfe der Phantasie sich schützende, tröstende und helfende Mächte schafft,
    um im Lebenskampfe oder im Ringen um ein höheres Menschentum nicht unterzugehen.

    Ja oft verliert das Wort jeden Zusammenhang mit Gott und der Gotteswelt.
    Man glaubt an den Fortschritt der Menschheit oder wenigstens einzelner Menschenrassen.
    Man glaubt, daß ein goldenes Zeitalter auf der Erde erscheinen werde, wo Friede nach innen und außen herrscht, weil die Gerechtigkeit und Liebe gesiegt haben.


    1. Der Glaube im christlichen Sinne ist zunächst ein Fürwahrhalten alles dessen, was Gott geoffenbart hat und uns die Kirche zu glauben vorstellt,
    gehört also ins Reich der Erkenntnis,

    [....]
    2. Der Glaube ist viel mehr als Erkenntnis,
    er ist auch Sache des Willens.
    [....]
    3. Daß der Glaube ohne Gottes Gnade nicht möglich ist,
    hat die Kirche wiederholt erklärt, auf dem (1.)Vatikanischen Konzil (D. 1798).
    [....]
    4. Der Glaube ist also eine schöpferische Tat Gottes, nach dem Konzil von Trient (D. 801)
    der Anfang des neuen Lebens aus Gott.
    Fundament und Wurzel des christlichen Lebens.
    Auf dem Fundamente ruht das Gebäude;
    Sein oder Nichtsein des Gebäudes hängt von der Festigkeit des Fundamentes ab.
    Durch die Wurzel erhält die Pflanze ihre Nahrung.
    So ist der Glaube auch die Wurzel, aus der das christliche Denken und Fühlen, Wollen und Handeln seine Kraft empfängt.
    Abfall vom Glauben oder freiwillige Glaubenszweifel sind seelische Krankheitserscheinungen; auch religiöse Gleichgültigkeit ist Sünde.

    Wenn Gott sich offenbart, ist es nicht in das Belieben des Menschen gestellt, ob er ihn hören will oder nicht.
    Er darf nicht sagen:
    Behalte die reine Wahrheit für dich;
    ich schätze nur das ewige Forschen nach Wahrheit, selbst wenn ich nie die Wahrheit finden werde.


    5. Man hat die Frage aufgeworfen,
    ob der Glaubensabfall eines Katholiken überhaupt möglich sei ohne schwere Schuld.
    Das (1.)Vatikanische Konzil erklärt (D. 1794):
    "Der allmächtige Gott stärkt diejenigen,
    die
    er aus der Finsternis zu seinem wunderbaren Licht berufen hat, damit sie den Glauben bewahren;
    er verläßt keinen, wenn er nicht verlassen wird
    ."
    An einer anderen Stelle:
    "Jene, die den Glauben unter Anleitung des kirchlichen Lehramtes empfangen haben, können niemals einen gerechten Grund haben,
    ihren Glauben zu wechseln oder in Zweifel zu ziehen
    " (D. 1793).
    Das Konzil spricht nur von wohlunterrichteten Katholiken und will nach der gewöhnlichen Erklärung lehren, daß es keine Gründe zum Abfall gibt, die in sich berechtigt sind und jeder Prüfung standhalten können.
    [....]

    -

    Weitere Auszüge siehe bitte hier:
    Die Natur des Glaubens

    Über die Dogmen als verbindliche Glaubensinhalte siehe bitte hier:
    Die Dogmen: Verbindliche Glaubensinhalte; Geheimnisse des Glaubens

    -


    Freundliche Grüsse und Gottes Segen
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