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  • Religion und WahrheitDatum21.01.2020 23:58
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !

    Über den unverfälschten Glauben; aus:
    "Gründliche Unterweisung in der katholischen Religion" aus dem Jahre 1842:

    -

    "Die heilige Schrift fordert nicht nur, daß man an Gott, an Christus glaube, sondern auch, daß man Christo glaube .
    Wer aber Christo glaubt,
    muß Alles glauben, was Er durch Seine Kirche lehrt,
    welche er durch Seinen immerwährenden Beistand (Matth. 28, 20.)
    zu einer Säule und Grundfeste der Wahrheit machte
    C1 Tim. 3, 15.), und uns zu hören befahl(Matth. 18, 17).
    "Wer dem Sohne nicht glaubt, sagt Christus, der wird das Leben nicht sehen a CJoh. 3, 36.).
    "Wer meine Worte hört, und glaubt Dem, der mich gesandt hat, der hat das ewige Leben“ (Joh. 5, 24.).

    Man muß Alles glauben, was Christus geoffenbart hat;
    scheine es wichtig oder unwichtig;
    weil das Geringste sich ebenso wie das Vornehmste auf Seine Wahrhaftigkeit stützt.
    Glaubt man Ihm in einer vermeintlich kleinen Sache nicht,
    so fügt man Ihm eine ebenso große Unbild zu,
    als wenn man Ihm in der größten nicht glaubt;

    denn es ist eben so viel, als sagen:
    Christus kann zwar in den vornehmsten Punkten (in den Fundamentalartikeln) nicht fehlen,
    aber doch im Kleinen; welches nichts anders hieße, als ihm Seine Weisheit und Wahrhaftigkeit, folglich Seine Gottheit absprechen."

    -

    Siehe dazu bitte auch die dogmatische Erklärung des 1. Vatikanischen Konzils aus dem Jahre 1870:
    Religion und Wahrheit (20)
    -

  • Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Unser Herr und Gott Jesus Christus hat versichert, dass Er in einer Ihn liebenden und Sein Wort bewahrenden Seele mit Seinem Vater Wohnung nehmen wird (Joh 14,23) und somit mit der Allerheiligsten Dreifaltigkeit, denn niemals ist der Sohn ohne den Vater und den Heiligen Geist.

    Dazu segensreiche Worte von
    Pater Dieter Biffart von der Petrus-Bruderschaft:

    -
    "Das Streben nach Vollkommenheit besteht gerade darin:
    In allen Lebenslagen den Dreifaltigen Gott nicht aus den Augen zu verlieren, sondern vielmehr in den Tempel der Seele einzutreten, den Er sich zur Wohnung erkoren:
    +
    "Denn in Ihm leben wir, bewegen wir uns und sind wir"
    (Apg 17,28).

    +
    Wie leicht ist diese Übung inmitten der alltäglichen Beschäftigungen:
    Gott im eigenen Herzen anzubeten, an den Orten unseres Lebens und unserer Herzen einzukehren, um aus der Quelle allen Seins sich das Leben in Fülle schenken zu lassen, indem wir beispielsweise beten:
    Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist.
    [....]
    Die Einsamen entdecken in dieser Wahrheit die glückselig machende Gesellschaft der Allerheiligsten Dreifaltigkeit, die Trauernden die Quelle des Trostes, die Frohen den Ursprung ihrer Freude, die Versuchten im Ringen um das Gute ihren Halt, die Zweifelnden das Licht der Wahrheit".

    -

  • Gegenwart ChristiDatum18.01.2020 23:01
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Über die unermessliche Kostbarkeit des Augenblickes der hl. Kommunion.....
    aus "Durch die Eucharistie zur Dreifaltigkeit" vom Dominikanerpater M. Vincent Bernadot, 1927:
    -


    Im Augenblick der Kommunion sind wir wirklich im Besitz des Lebens.


    Wir besitzen das fleischgewordene Wort ganz und gar, mit allem, was es ist, und mit allem, was es tut, Jesus, Mensch und Gott, alle Gnaden seiner Menschheit und alle Schätze seiner Gottheit, oder um mit dem heiligen Paulus zu sprechen: "den unergründlichen Reichtum Christi".

    Jesus ist in uns als Mensch.
    Die Kommunion ergießt also in uns das wirkliche, himmlische, ganz glorreiche Leben seiner hl. Menschheit, seines Herzens, seiner Seele.
    Im Himmel sind die Engel von Glück überflutet durch die Ausstrahlung dieses Lebens
    .
    Auf Erden haben einige Heilige den verklärten Leib Jesu geschaut.
    "Es war eine Schönheit, die das menschliche Wort ersterben lässt", erzählt die selige Angela von Foligno, der nach ihrer Vision "eine grenzenlose Freude" verblieb, "ein erhabenes Licht, ein unsägliches und beständiges Ergötzen, ein Seligsein beglückender als alles Beglückende".
    - Und dieser verklärte Leib, der durchpulst ist von einem Herzen, das einen Abgrund von Liebe darstellt; der belebt ist von einer unsagbar schönen, heiligen, lichtglänzenden, leben- und gnadendurchfluteten, friede- und freudeatmenden Seele, dieses Heiligtum und Paradies der Gottheit wird unser Festmahl.

    Jesus kommt zu uns als Gott.
    Das ist der Gipfel der göttlichen Grossmut.
    "Da er die Seinen, die in der Welt waren, liebte, liebte er sie bis ans Ende", bis zu den letzten Forderungen und bis zu den letzten Möglichkeiten der Liebe.
    Wir nehmen also an dem GÖTTLICHEN LEBEN JESU teil, an seinem leben als WORT, als EINZIGEN SOHN des VATERS.
    Er sagte es uns selbst, dass er durch den Vater lebe.
    Ewig gibt der Vater das Leben, das in seinem Schoße ist, dem Sohne.
    Er gibt es ihm gänzlich, ohne Schranken, mit solcher Liebesgrossmut, dass sie, obgleich unterschieden bleibend, nur eine Gottheit bilden mit demselben Leben, derselben Fülle an Liebe, Freude, Friede.
    Dieses Leben empfangen wir.

    Kommunion schenkt uns die drei göttlichen Personen.

    DAS WORT kommt zu uns.
    Aber es kommt NICHT ALLEIN.
    "Ich bin in meinem Vater, und mein Vater ist in mir".

    Da, wo Jesus ist - beglückender Gedanke! - IST AUCH der VATER:
    "Der mich gesandt hat, ist mit mir; er hat mich nicht allein gelassen".
    Und da, wo der Vater und der Sohn sind, da IST AUCH der HL. GEIST.
    Die GANZE HHL. DREIFALTIGKEIT wohnt
    in dem Herzen des Kommunizierenden.

    Jesus hat es uns angekündigt:
    "Wer mich liebt... den wird mein Vater lieben, zu dem werden wir kommen und Wohnung bei ihm nehmen".
    Unsere Seele wird ein Heiligtumszeuge unaussprechlicher Wunder.
    Denn die drei göttlichen Personen bleiben nicht untätig in dem Kommunizierenden:
    der Vater zeugt daselbst seinen Sohn, der Vater und der Sohn hauchen dort den Hl. Geist.
    Ewig spricht der Vater ein ihm ähnliches und gleiches Wort aus, worin er sich ganz ausdrückt, ein wesenhaftes, lebendiges Wort, sein Wort.
    Indem er dieses Wort vernimmt, sein Bild, sein Licht, seinen Gedanken, seine Glorie, die Form seines Antlitzes, den gleichwertigen Abglanz seiner Vollkommenheiten, den lebendigen Spiegel seines Wesens und die Frucht seiner Liebe schaut, liebt er dieses sein Wort mit grenzenloser Liebe.
    Das Wort antwortet dem Vater mit der gleichen ewigen und unendlichen Liebe.
    Einzige Liebe, obwohl gegenseitig; lebendige und wesenhafte Liebe, Umarmung, Band, unaussprechliche Hauchung, die sie in der Einheit des Hl. Geistes gleichsam vollendet.
    Das ist das grosse Geheimnis, dessen Betrachtung die Engel mit Herrlichkeit, Schönheit, Glück überflutet.
    Diese machtvollen Intelligenzen, die mit einem Schlag die Tiefen der ganzen Schöpfung erkennen, können das Geheimnis der drei göttlichen Personen ewig anschauen, ohne dass sie es jemals erschöpfen und ohne dass sie ihren Hunger und ihren Durst jemals stillen. Ihr tiefer, rascher Blick entdeckt in dem Abgrund des göttlichen Lebens unaufhörlich neue Vollkommenheiten, die sie mit Entzücken schauen und mit Jubel besingen.
    Das ist das Geheimnis, das uns die Kommunion schenkt.
    Zwar sind wir zu jeder Zeit "Tempel des lebendigen Gottes", "weil durch die Gnade", wie der hl. Thomas sagt, "die ganze hhl. Dreifaltigkeit Gast der Seele ist".
    Und doch ist dies noch mehr der Fall im Augenblick der Kommunion, weil in diesem Augenblick Jesus als das "Brot des Lebens" kommt, ausdrücklich, um dieses Leben, das er vom Vater hat, mitzuteilen:
    "Wer dieses Brot isst, wird leben in Ewigkeit".
    Aber wie wird er leben?
    "Wie ich, vom lebendigen Vater gesandt, durch den Vater lebe, so wird auch der, welcher mich isst, durch mich leben".
    Die Seele des Kommunizierenden wird gleichsam der Himmel der hhl. Dreifaltigkeit.
    Wie im Himmel spricht der Vater in meiner Seele sein ewiges Wort aus, zeugt er seinen Sohn, indem er ihn mir schenkt: "Heute habe ich dich gezeugt"...
    "Du bist mein geliebter Sohn, an dir habe ich Wohlgefallen".
    - Vater und Sohn tauschen jetzt in meiner Seele ihre gegenseitige Liebe aus, halten sich in jener unbeschreiblichen Umarmung umfangen, ihre Liebe haucht sie aus in jenem glühenden Hauch, jenem Flammenmeer, das der Hl. Geist ist.

    Die Kommunion verbindet uns
    mit dem INNERSTEN LEBEN DER HHL. DREIFALTIGKEIT.
    Diesem Leben:
    den unaussprechlichen Liebesbeziehungen der drei göttlichen Personen,
    werde ich verbunden.
    "



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  • Religion und WahrheitDatum17.01.2020 23:16
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Entscheidend für das ewige Seelenheil ist alleine ein Sterben in der Gnade Christi !
    Alles andere ist irreführende Augenwischerei.

    Dazu Hw Andreas Wollbold: in seinem Buch
    "Die versunkene Kathedrale. Den christlichen Glauben neu entdecken"

    -

    "Entscheidend für das ewige Heil ist es, nicht von Gott getrennt aus dieser Welt zu scheiden.
    Die Barmherzigkeit Gottes ist reich, aber sie ist reich für den, der sich ihr durch Reue und Umkehr öffnet wie der verlorene Sohn, der umkehrt und sich in die Arme des Vaters wirft.
    Der verlorene Sohn

    Nach allen Kräften darum bemühen sollte man sich zu Lebzeiten, dass man die Liebe zu Gott und zu seinen Geboten nicht schwerwiegend verletzt.
    Wenn dies aber geschehen ist, sollte man den Weg zur Beichte nicht scheuen oder auch nur aufschieben, denn dieses Sakrament vergibt die schweren Sünden.
    Überhaupt besteht die wohl beste Vorbereitung auf den Tod in einer rechtzeitigen Lebensbeichte, in der von der Kindheit bis ins Alter “reiner Tisch” gemacht wird.
    Lossprechung von den Sünden

    Gerade wer jahrzehntelang nicht mehr beichten war, wird spätestens im Alter und bei schwerer Krankheit einen Priester aufsuchen oder ihn rufen lassen.
    Irreführend und bagatellisierend ist es, wenn Angehörige sagen:
    Ach, das ist doch ein alter Mensch, der fast nur noch im eigenen Zimmer ist. Was soll der schon für Sünden haben?”
    Bekanntlich gibt es auch eigene Sünden des Alters und der Krankheit, etwa im Umgang mit den Pflegenden oder verletzende Worte und Gedanken und der letzte Weg des Sterbens birgt viele Versuchungen, etwa der Trostlosigkeit und Verzweiflung.
    Vor allem aber gibt es gerade in unseren komplizierten Lebensverhältnissen kaum jemanden, der im Laufe seines Lebens nicht wenigstens einmal zumindest an den Rand einer schweren Verfehlung geraten ist.
    Man darf dazu nur nicht bloß die Maßstäbe bürgerlicher Wohlanständigkeit anlegen, sondern es ist nötig, sich auf die Zehn Gebote zu besinnen.
    Die 10 Gebote - der grosse Freiheitsbrief

    Die Vorbereitung auf den Tod, die Reinigung von den Sünden und die Festigung in der Gnade und der Liebe Christi bilden auch den Sinn der Krankensalbung und dann, wenn das Sterben sich ankündigt, auch des Versehgangs.
    Bei Letzterem wird gebetet, aber auch das Bußsakrament gespendet, die Krankensalbung vorgenommen und als Höhepunkt - wenn körperlich noch möglich - die Kommunion als “Wegzehrung” gereicht.
    All das gehört zu den ergreifendsten heiligen Feiern überhaupt und man darf auch ansonsten wenig kirchlich gesonnene Angehörige und Freunde freundlich darauf hinweisen und dazu einladen, eine gewisse Schwellenangst bei der Teilnahme zu überwinden.
    Stärkung in Krankheit / Todeskampf

    [....]
    Durch die Trennung von der Seele im Tod hört der Leib auf, zu leben.
    Doch er hat weiterhin alle Ehre verdient.
    Das weiß auch noch das Bürgerliche Gesetzbuch, das Leichenschändung und Störung der Totenruhe verbietet.
    Denn der Leib war durch die Taufe der Tempel Gottes, er war in der Kommunion der Träger des Leibes Christi,
    und er ist derselbe, der am Jüngsten Tag auferweckt werden wird, dann also, wenn Christus einst wiederkommen wird in Herrlichkeit, “zu richten die Lebenden und die Toten”
    .
    Wie ist das möglich?
    Für Menschen ist das unmöglich, aber nicht für Gott; denn für Gott ist alles möglich (Mk 10,27). Auf manchen Friedhöfen liest man das Wort der Toten:
    “Wir waren, was ihr seid. Wir sind, was ihr sein werdet.” Damit ist aber keineswegs nur gemeint: “Bedenkt, dass ihr sterblich seid!”, sondern:
    “Bedenkt, dass wir alle einst leibhaft auferstehen werden!”

    Die Kirche, die Gemeinschaft der Gläubigen, umfasst alle Christen im Diesseits wie im Jenseits.
    Hier auf Erden ist sie die streitende Kirche, die gegen das Böse kämpft;
    am Reinigungsort ist sie die leidende Kirche, die vom Bösen geläutert wird;
    im Himmel aber ist sie die triumphierende Kirche, die im unendlichen Halleluja den Sieg über das Böse feiert."
    Lehre von der Tradition (36)

    -

    Mehr aus dem Buch siehe bitte hier:
    http://www.kath-info.de/auferstehung.html

    -

  • Die Unterscheidung der Geister Datum17.01.2020 23:04
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Ist es nicht bezeichnend ?!
    Das Merkmal der "aufgeklärten" Menschen ist die Selbst-Entwürdigung....
    das sich aufgrund wahrheitsferner Lebenssinnlosigkeit selber "zum Tier machen"!
    So raubt etwa die "Evolutionstheorie"-Lüge
    Die Evolutionstheorie

    dem Menschen seine Würde und zieht eine verheerende seelentötende Spur der ausgelebten ungezügelten Begierden und Leidenschaften nach sich.


    Die hl. Katharina von Siena (1347-1380):
    -

    "Gott hat dich zum Menschen gemacht, warum machst du dich selbst zum Tier?"

    -
    Zitate der hl. Katharina v. Siena


    Siehe bitte auch:
    Der Mensch als Ebenbild Gottes

    Der erschaffene Mensch: Einheit von Seele und Leib

    Unantastbarkeit des menschlichen Lebens vom Augenblick der Empfängnis




    Erzbischof Fulton Sheen (1897-1975):

    verweist in diesem Zusammenhang auf eine weiter Ursache für den Zerfall von mehr und mehr neuheidnisch werdenden Zivilisationen:

    -

    "Es ist das charakteristische Merkmal von zerfallenden Zivilisationen,
    dass die grosse Masse sich der Tragödie nicht bewusst ist.
    [....]
    Alleine diejenigen, die durch den Glauben leben, wissen was in der Welt vor sich geht.
    Die grosse Masse ohne Glauben ist sich der zerstörerischen Vorgänge nicht bewusst.....
    weil sie
    die Sicht auf die Höhe, aus der sie gefallen sind, verloren haben".


    -

    Siehe dazu bitte auch:
    Die Ursünde / Erbsünde

    Folgen der Erbsünde

    -


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  • Die GnadenDatum16.01.2020 23:04
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Hw Michael Schmitz, Generalvikar vom traditionsverbundenen Institut Christkönig und Hoherpriester über die Gnadenmittel:

    -

    "Gott hat uns in seiner Barmherzigkeit alle Mittel an die Hand gegeben, um diese „Wiedervereinigung mit Gott“ zu ermöglichen:
    Im Gebet und in den Sakramenten schenkt Er uns die Gnaden, die wir benötigen, um immer neu eine Umkehr zu ermöglichen.
    Selbsterkenntnis, Großzügigkeit, im Entschluss umzukehren, und Ausdauer im täglichen Kampf gegen uns selbst
    – all das sind Früchte der göttlichen Gnade, die uns immer neu geschenkt wird.
    Die Sakramente sind die Kanäle, in denen das Wasser dieser Erneuerung fließt und das am Kreuz als Quelle fortwährend entspringt..
    In der göttlichen Liturgie wird uns dieses Wasser in wunderschönen
    Gefäßen gereicht, in denen wir
    mit großer Sicherheit das wahre Wasser der Gnade Christi empfangen dürfen."

    -


    DIE SIEBEN HEILIGEN SAKRAMENTE


    -

  • Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Lieber benedikt

    Solange ein Mensch willens ist im Streben nach Vollkommenheit, nach Heiligkeit, voranzuschreiten, lebt er niemals vergebens.


    Der hl. Alphons Maria v. Ligouri (1696-1787):
    -
    "Wenn du wahrhaft fromm und vollkommen werden willst, geliebter Christ, so musst du
    vor allem ein aufrichtiges Verlangen nach Vollkommenheit haben."

    -

    Wir sind nicht zur "Perfektion" (einer Maschine gleich) berufen, sondern zur Vollkommenheit in der Gnade Christi.


    Der hl. Josefmaria Escriva (1902-1975):
    -

    In diesem Kampf aus Liebe dürfen uns Stürze nicht betrüben - selbst schwere nicht -,
    wenn wir reuevoll und mit guten Vorsätzen im Sakrament der Buße bei Gott unsere Zuflucht suchen.
    Der Christ ist nicht krampfhaft darauf bedacht, von Gott einen tadellosen Leistungsnachweis zu erhalten.
    So sehr Jesus Christus, unser Herr, ergriffen ist von der Unschuld und Treue des Johannes - als Petrus nach seinem Fall reuevoll umkehrt, wendet Er sich ihm voll Liebe wieder zu.
    Jesus hat Verständnis für unsere Schwachheit
    und zieht uns wie über eine sanft ansteigende Ebene zu sich hin.
    Er erwartet nur, daß
    wir uns immer wieder bemühen,
    täglich ein wenig höher zu kommen
    .
    Er sucht uns auf, wie Er die beiden Jünger von Emmaus aufsuchte und sie begleitete, und wie Er den Thomas aufsuchte, ihm die offenen Wunden seiner Hände und seiner Seite zeigte und ihn aufforderte, sie mit seinen Fingern zu berühren.
    Gerade weil Jesus unsere Schwachheit kennt, wartet Er ständig darauf, daß wir zu Ihm zurückkehren.

    -

    Der hl. Kirchenvater Athanasius (295-373)
    in seiner Schrift:
    "Über die Menschwerdung des Logos und dessen leibliche Erscheinung unter uns (De incarnatione Verbi)"

    -

    "Aber jetzt erscheint er und läßt sich zu uns herab aus Liebe zu uns Menschen, und zwar in sichtbarer Gestalt.
    [....]
    Deshalb erbarmte er sich unseres Geschlechtes, hatte Mitleid mit unserer Schwachheit, ließ sich herab zu unserer Vergänglichkeit,
    [....]
    und um das Werk seines Vaters an den Menschen nicht vergeblich sein zu lassen, nahm er einen Leib an, und zwar keinen anderen als den unsrigen."

    -


    An anderer Stelle habe ich dazu Folgendes geschrieben:

    ++++

    Ich denke, dass wir alle aufgrund der Folgen der Erbsünde
    Folgen der Erbsünde
    (mit Ausnahme der ohne Erbsünde empfangenen allerseligsten Jungfrau und Gottesmutter Maria)
    immer wieder dazu geneigt sind, dem Ego zum Durchbruch verhelfen zu wollen.
    Dieses Ego ist denn auch Teil bzw. Antrieb des "Fleisches", welches stets gegen den Geist aufbegehrt.
    Hier gilt es denn niemals mutlos zu werden, wenn das Fleisch gegen den Geist heftig rebelliert.
    Die Einsicht der eigenen Schwachheit und diejenige der Notwendigkeit der Mitarbeit an den geschenkten Gnaden des Heiligen Geistes, führen immer wieder zurück auf den rechten Weg bzw. weiter auf demselben.
    Kurz gesagt:
    Die ungewollte Schwachheit erfährt immer die Vergebung unseres Herrn,
    nicht aber der Wille zur Schwachheit, was einem "Nein" zur Mitarbeit an den geschenkten Gnaden gleichkommt.

    Zu den wirklichen Gnaden der Zeit nach gehört auch die begleitende Gnade.

    Dazu folgende Darlegungen von
    Hw Joseph Reiter in "Das dreifache Reich Gottes" aus dem Jahre 1911:
    -

    "Die begleitende Gnade
    Sie ist eine innere Wirkung, ein übernatürlicher Einguss Gottes auf uns, auf unserem Willen nämlich,
    welcher Einfluss, welche göttliche Kraft uns unterstützt, dass wir das Gute, so er uns eingibt, oder wozu er uns innerlich erweckt, auch wirklich tun können, dass wir die Hindernisse zu überwinden, die Beschwerden, die mit unserer Bekehrung und mit der Ausübung der Tugend verbunden sind, zu übertragen und zu besiegen vermögen. David sagt von dieser Gnade:
    "Seine Barmherzigkeit wird mich alle Tage begleiten." (Ps. 22,6)
    Der heilige Paulus an die Römer (8,26):
    "Der Geist kommt unserer Schwachheit zu Hilfe."
    Das Konzil von Trient sagt davon:
    "Gott ermahnt durch seinen Befehl, zu tun, was du kannst, und um das zu bitten, was du nicht kannst, und steht dir bei, es zu können."
    Der heilige Augustin beschreibt nach seiner eigenen Bekehrung die begleitende Gnade also:
    "Durch die Gnade wächst der gute Wille, der schon seine Entstehung erlangt hat, und wird allmählich so stark, dass er die göttliche Gebote, wie er will, wenn er es doch sehnlich und vollkommen will, erfüllen könnte."

    -

    Die zentrale Aussage:
    "Der Geist kommt unserer Schwachheit zu Hilfe."


    Solange der gute Wille im Streben nach Vollkommenheit nicht nachlässt, solange steht uns auch in unserer Schwachheit immer die begleitende Gnade zur Seite.


    Eine hilfreiche kurze Abhandlung über die Verschiedenheit der Gnaden siehe bitte hier:
    Fragen zur Thematik der Meditation (3)

    Der Vollständigkeit halber auch noch über die wirklichen Gnaden der Wirkungen nach:
    Die Gnaden (3)

    ++++




    Freundliche Grüsse und Gottes Segen

  • Die Heilige Mutter KircheDatum15.01.2020 23:06
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Im "Credo" bekennen wir auch unseren Glauben an die
    eine heilige katholische und apostolische Kirche
    Credo




    Der sel. Mönch Alkuin, (735-804)


    der auch Theologe und Berater am Hofe Karls des Grossen war,

    hat ein Glaubensbekenntnis verfasst, in dem er über unsere Heilige Mutter Kirche folgende schöne Worte schrieb:

    -

    "Ich glaube an die heilige Kirche, die apostolisch ist und allgemein und rechtgläubig, und die uns unversehrte Lehre kündet.
    [....]
    So ist sie Gottes Haus und Braut des Herrn Christus.
    Sie ist die leibhaftige Gemeinschaft der Heiligen, aller Gerechten, die sind und waren und kommen.
    Größeres noch ist wahr:
    auch die Chöre der Engel scharen sich selig zur alleinigen Kirche.
    Denn der Apostel lehrt:
    ,Versöhnt ist alles in Christus, nicht nur auf Erden, auch was da lebt in den Himmeln!‘
    Gottesstadt nennt man die hehre Einheit, Glutofen, der alles Gold zusammenschmilzt.
    Sie ist mein Glaube, die eine Kirche: katholisch, weil hienieden und droben, zerstreut über die Welt und dennoch berufen, einmal gebunden zu werden zu seliger Garbe,
    wenn sie mit Christus in Ewigkeit herrscht.

    Christus ist das Haupt und die Kirche der Leib.
    Dieses Leibes bin auch ich ein Glied, rein aus göttlicher Gnade, – wenngleich nur ein kleines, ein schwaches.
    Der Kirche will ich in Glaube und Werk immer die Treue wahren, das hoff’ ich vom Geber der Gaben.
    In der Kirche, die heilig und einig, in dieser katholischen Mutter, die bis an die Grenzen der Erde alles mit Gottes Lobpreis erfüllt, glaube ich festen Gemütes, die Gemeinschaft der Gnade zu erben.
    Nicht auf eigene Leistung vertraue ich dabei, sondern auf Christi heiligen Blutstrom, und auf das gnadenverdienende Beten meiner heiligen Mutter, der Kirche!"

    -
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  • Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Lieber benedikt

    Du siehst es durchaus richtig.....
    unsere Berufung ist die Anteilhabe am Göttlichen Dreifaltigen Leben !


    Der hl. Irenäus v. Lyon hat sehr schön dargelegt, dass alleine durch, mit und in der zur Sühne der Sünden der Welt Menschwerdung des eingeborenen - einzig geborenenen - Sohnes Gottes Jesus Christus die Anschauung Gottes in Seiner Allerheiligsten Dreifaltigkeit möglich sein kann.
    Diese Anschauung wiederum ist Anteilhaben am Dreieinen Göttlichen Leben.
    Die ewige Glückseligkeit !


    Der hl. Irenäus v. Lyon (~135-202):

    -

    "Die Herrlichkeit Gottes verleiht Leben.
    Die Gott schauen, erhalten Anteil am Leben.
    Deswegen macht sich der unfaßbare, unbegreifliche Gott sichtbar, begreifbar und faßbar für die Menschen, um ihnen Leben zu schenken, wenn sie ihn durch den Glauben aufnehmen und sehen."

    -

    Noch einige Anmerkung über Seele und Geist:

    Die von der allerheiligsten Dreifaltigkeit, GOTT, unmittelbar bei der Empfängnis erschaffene menschliche Seele, die GEIST-Seele, besitzt zwei Gaben

    - die Vernunft
    - den freien Willen

    daher ist sie ein natürliches Ebenbild GOTTES und ist unsterblich !

    Übernatürliches Ebenbild Gottes wird die Seele erst durch die in der hl. Taufe wieder geschenkte heiligmachende Gnade und somit wird der Mensch wieder zum Kinde Gottes.
    Die heiligmachende Gnade kann der Mensch durch die Todsünde auch wieder verlieren. Dazu auch:
    Der Mensch als Ebenbild Gottes
    Die Taufe schenkt wieder die Kindschaft Gottes


    Als angenommenes Kind Gottes sind wir daher zur Wachsamkeit gerufen und durch das Streben nach Vollkommenheit die von Dir angesprochene Einheit von Seele und Geist zu erreichen.
    Dies erfordert freilich die Bereitschaft zur Läuterung der Sinne und des Geistes !

    Eine diesbezüglich gut einprägsame Darlegung des Strebens nach Vollkommenheit durch einen indischen Karmelitenpater;
    hier sinngemäss wiedergegeben:

    +
    Wie ergeht es den Kindern der Welt ?
    Der Körper ( das Fleisch) regiert über den Geist und der Geist regiert dann über die Seele, die so fern von Gott bleibt.

    Ein Kind Gottes aber erklimmt die Stufen der Vollkommenheit;
    nach einer ersten schmerzlichen Läuterung der Sinne
    regiert der Geist über den Körper (das Fleisch)
    Nach dem Erreichen dieser Zwischenstufe folgt für die hierzu Auserwählten die weitere sehr schmerzliche Läuterung,
    diejenige des Geistes
    .
    Ein geistlicher Kampf mit dem Ziel, dass nun die Seele über den Geist regieren muss.
    Somit regiert letztendlich Gott über die Seele.
    +

    Die zu erklimmenden Läuterungs-Stufen zur Vollkommenheit:

    Der Geist regiert über den Leib / das Fleisch;
    die Seele regiert über den Geist;
    Gott regiert über die Seele.
    -

    Siehe bitte auch hier:
    Stufen zur Vollkommenheit (3)
    -


    Freundliche Grüsse und Gottes Segen
    |addpics|qps-8b-b22f.jpg-invaddpicsinvv|/addpics|

  • Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Das Ewige Wort Gottes ist Fleisch geworden....
    Aus der Ewigkeit in die Zeit geboren aus der Jungfrau Maria.

    Tiefsinnige Erläuterungen zu diesem unfassbaren Mysterium von

    Erzbischof Fulton Sheen (1895-1975)

    in "Das Leben Jesu"



    -

    "Die Vorgeschichte

    Der Herr, den Maria gebären wird, ist die einzige Person in der Welt, die durch die ganzen Zeiträume hindurch eine Vorgeschichte hatte, eine Vorgeschichte, über die nicht Urschleim und Dschungel Auskunft geben,
    sondern er selbst, der im Schoss des ewigen Vaters ist.
    Obwohl er in Bethlehem in einer Felsenhöhle geboren wurde,
    so hatte doch nur sein Leben als Mensch einen Anfang in der Zeit;
    sein Leben als Gott hingegen begann nie:
    Er ist Gott in der nie alternden Ewigkeit.

    Nur nach und nach offenbarte er seine Gottheit.
    Das geschah nicht etwa deshalb, weil er in der Erkenntnis seiner Gottheit gewachsen wäre;
    vielmehr war das von ihm so beabsichtigt:
    Er wollte nur allmählich den Zweck seines Kommens offenbaren."
    [....]
    Der heilige Johannes berichtet in seinem Evangelium die Vorgeschichte des Sohnes Gottes:

    Im Anfang war das WORT, Das WORT, es war bei Gott,

    und dieses WORT war SELBER GOTT. Im Anfang schon war es bei Gott
    .


    Und alles ist durch es, nichts ist ohne es geworden.
    Jo 1, 1–3

    „Im Anfang war das Wort.“
    Was immer in der Welt ist, wurde nach einem Gedanken Gottes erschaffen; denn jedes Ding setzt einen Gedanken voraus.
    Jeder Vogel, jede Blume, jeder Baum wurde auf Grund einer im Geiste Gottes existierenden Idee erschaffen.
    Griechische Philosophen hielten dafür, dass der Gedanke etwas Abstraktes ist.
    Doch siehe:
    der Gedanke oder das Wort Gottes hat sich als Person geoffenbart.
    Die Weisheit Gottes ist eine göttliche Person.
    Vor seinem Erdendasein ist Jesus Christus Gott von Ewigkeit:
    die Weisheit, der Gedanke des Vaters.
    In seinem Erdendasein ist er jener Gedanke oder jenes Wort Gottes, das zu den Menschen spricht.

    Die Worte der Menschen vergehen, sobald sie gedacht oder ausgesprochen sind;
    das Wort Gottes hingegen ist DAS Wort, GOTT SELBST, gesprochen seit Ewigkeit.
    Dieses Wort und der es spricht sind nie voneinander zu trennen.
    In seinem Wort spricht der ewige Vater seinen ganzen Verstand, sein ganzes Wissen, sein ganzes Wesen aus
    .
    [....]

    -

    Noch eine Anmerkung zum besseren Verständnis:

    Durch die Fleischwerdung der zweiten wesensgleichen Person Gottes verlor Diese denn auch nicht Ihr Ewiges Geistiges Wesen,
    sie "fehlt" denn nun auch nicht innerhalb der Dreifaltigkeit.

    Alleine durch die zur Sühne der Sünden der Welt Fleischwerdung ist der eingeborene Sohn Gottes - Gottes Ewiges Wort -
    aus der Ewigkeit in das Zeitliche getreten.
    -

    Siehe bitte auch:
    Die Ewige Wahrheit Jesus Christus
    -

  • Religion und WahrheitDatum14.01.2020 22:55
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus!


    Der sel. Dom Columba Marmion, (1858-1923),

    Abt der Abtei Maredsous, über die Notwendigkeit des wahren Glaubens und dessen gute Früchte bringenden Folgen:

    -

    "Der Glaube ist die Grundvoraussetzung für denjenigen, der Christus folgen will.
    Sie muss die erste Haltung der Seele in Gegenwart des fleischgewordenen Wortes sein.
    Das Christentum ist nichts anderes,
    als die Annahme der Menschwerdung mit all ihren Konsequenzen im Glauben, in einem praktischen Glauben.
    [....]
    Wenn sie die Gottheit Jesu Christi annehmen,
    müssen sie folglich auch seinen Willen, seine Werke,
    seine Institutionen, seine Sakramente, seine Realität im Mystischen Leib [der Kirche] annehmen
    .“

    -


    Noch in der Zeit als Seminarist hat sich Marcel Lefebvre - der spätere Erzbischof Lefebvre - diese Worte verinnerlicht.
    Ebenso wurde er von den Vorträgen von Pater Marc Voegtli, CSSP, ("Congregatio Sancti Spiritus" - "Missionsgesellschaft vom Heiligen Geist unter dem Schutz des Unbefleckten Herzens Mariens" ), einem Professor von Santa Chiara in Rom, geprägt.
    Der Seminarist Marcel Lefebvre:

    -

    "Man wird nie genügend betrachtet und gesucht haben, wer unser Herr Jesus Christus ist.
    Er muss der Maßstab unseres Denkens sein.
    Er ist die Ursache unserer Heiligkeit,
    er ist unser Schöpfer,
    da nichts, rein gar nichts ohne das Wort geschaffen wurde und unser Herr Jesus Christus doch das Wort ist.

    Also müssen alle unsere Gedanken, alle unsere Betrachtungen Jesus Christus zum Ziel haben.
    Das verändert das Leben!“

    -

    Als von diesem unerschütterlich wahren Glauben geprägte Konsequenz verteidigte er als

    Erzbischof Lefebvre (1905-1991)

    unablässig auch den Absolutheitsanspruch der Ewigen Wahrheit Jesus Christus, so wie im Jahre 1975:

    -

    "Wenn man den Glauben,
    den wirklichen Glauben an die Gottheit unseres Herrn Jesu Christi hat, dann wünscht man, dass er herrscht,
    dass er den Irrtum zurückdrängt,
    dann lässt man nicht zu, dass nebst unserem Herrn Jesus Christus
    Luther, Buddha und Mohammed die gleichen Rechte eingeräumt werden
    .


    -

    Siehe bitte auch:
    Die Ewige Wahrheit Jesus Christus



    |addpics|qps-7y-c64d.jpg-invaddpicsinvv,qps-80-f7a5.jpg-invaddpicsinvv|/addpics|

  • Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus!


    Das Anliegen dieses Forums findet seine gleichsam Zusammenfassung in nachfolgenden Worten aus
    "Der Katholik" aus dem Jahre 1837.
    ("Der Katholik" war eine Zeitschrift, die von 1821 bis 1918 publiziert wurde.
    Sie wurde als "religiöse Zeitschrift zur Belehrung und Warnung und Angriffe auf die Kirche" 1821 in Mainz von Hw Andreas Räß und Hw Nikolaus Weis gegründet):

    -

    "Es kann also von Uns

    nur jener Glaube gemeint seyn,

    den die Apostel aus dem Munde der ewigen Wahrheit empfangen und den sie der von Christus auf Petrus den Felsen gegründeten Kirche als unverlierbares und unverfälschbares Erbtheil hinterlassen haben;
    der Glaube der Einen, heiligen, apostolischen, katholischen Kirche, die da ist die Säule und Grundfeste der Wahrheit.
    Hebr, n. 6. — 8 vi . 8. — ,) Matth, xvl. ,8. — 4) t Tim. Hl, tS. —
    die, weil sie vom heil. Geiste geleitet wird, alle Wahrheit lauter und unverfälscht lehret und bewahret bis an das Ende der Tage; jener Glaube, der somit nicht von Menschen ersonnen, nicht eine Ausgeburt ihrer blos menschlichen Einsicht und ihres Scharfsinnes, sondern der das Wort der Wahrheit ist, das freilich nur diejenigen hören, die aus Gott sind;
    jener Glaube, den vor 1100 Jahren der heil. Bonifazius, Deutschlands Apostel, der heil. Willibald, Unser Urvorfahrer, und seine Genossen, nebst andern vom apostolischen Stuhle gesendeten Männern, mit rastlosem Eifer, mit Aufopferung alles Irdischen, nicht selten ihres Lebens, in unsern Gauen unsern Voreltern verkündet und den wir von ihnen als heiligstes Vermächtnis) empfangen haben! —
    In diesem Glauben stehet fest;
    wachet mit aller Sorgfalt, daß Niemand Euch dieses unschätzbare Kleinod raube;
    ihn liebet von ganzer Seele, und weichet nicht ab, weder von einer einzelnen Wahrheit, oder von irgend einem Grundsatze oder von irgend einer noch so geringfügig scheinenden Lehre, die derselbe umfasset und euerm Verstande und Herzen kundgibt.

    Haltet fest an unserer heiligen Kirche, welche allein, durch die ununterbrochene Reihe der Nachfolger des heil. Petrus hinaufreichend bis zu ihrem göttlichen Stifter Jesus Christus, in sich die Bürgschaft hat, daß sie seine Kirche sey, seine Kirche, welche Er auf diesen Apostel, auf den Fels als Grundstein gegründet hat, gegen welche die Pforten der Hölle nichts vermögen, und welche deßhalb allein auf das Erbtheil jener Unfehlbarkeit Anspruch machen kann, die von Christus seiner Kirche hinterlassen wurde, und die den Grund bildet, auf welchen allein wir mit Sicherheit unsern Glauben stützen können.

    Lasset Euch nicht verführen durch die täuschenden Reden derjenigen, die, vorgebend, daß sie in Glaubenssachen an der Kirche festhalten und daß nur diese zum Wesen der Kirche und der katholischen Religion gehören, über ihre wesentliche, weil ihr von Gott gegebene, äußere Verfassung die irrigsten, ganz den Zeitbegriffen entsprechenden Meinungen aufstellen, die ihre heiligsten, ganz in den wesentlichen Glaubenssätzen begründeten, sie äußerlich darstellenden und belebenden, durch das Alterthum und das Ansehen der Kirche geheiligten Anstalten, Gewohnheiten, Gesetze und Andachtsübungen verhöhnen, und mit neuen, wie sie vorgeben, dem Geiste des Evangeliums mehr angemessenen und den Fortschritten des menschlichen Geistes in unsern Zeiten mehr angepaßten, Formen eigenmächtig zu vertäuschen suchen.

    — Vertraut Euerer heiligen Kirche!'
    Sie ist heute dieselbe, die sie von Anbeginn war.
    Der nämliche göttliche Geist, der auf die Apostel,
    dem Versprechen des Heilandes gemäß herabkam, um bei ihnen und bei ihren Nachfolgern zu bleiben bis an das Ende der Welt, erfüllt sie noch heute, wie er sie stets erfüllt hat.

    [....]
    Geliebteste!
    Lasset Euch nicht verführen ;
    denn jede Abweichung von dem Wege des Heiles, den Euch die heilige Kirche vorschreibt, von ihren Satzungen, Gebräuchen und gottesdienstlichen Anstalten;
    jede Mißbilligung dessen, was sie billiget und anordnet, würde in Euch jenes Zutrauen, jene Liebe, die Ihr zu Euerer Mutter haben, jenen Gehorsam, den Ihr Eurer von Gott bestellten geistlichen Obrigkeit leisten, jenen Glauben an ihr unfehlbares Ansehen, den Ihr bewahren müßet, schwächen, und wenn einmal jenes Zutrauen und jene Liebe, jener Gehorsam und jener Glaube geschwächt sind,
    wird auch schwach werden Euer Glaube an die vom Heilande geoffenbarte Wahrheit; denn Er hat die Heilige Kirche zum Grundpfeiler der Wahrheit gemacht, auf welchem allein Euer Glaube ruhen — und allein unerschütterlich ruhen kann.
    Wendet Ihr Euch mit Euerer Liebe, mit eurem Sinne, Glauben und Gehorsam auch nur in dem, was euch gering scheint, von der heil. Kirche ab, alsbald seid Ihr dann jedem Winde der Zeitmeinungen und menschlicher Lehren und Einfälle preisgegeben, und ihr werdet, in den wichtigsten Wahrheiten des Heiles betrogen,
    auch Andere betrügen zu Eurem gemeinsamen Verderben!


    — Vorzüglich ermahnen Wir euch Eltern, daß Ihr sorgen und wachen möget, daß Euere Kinder in den Glaubenslehren der Kirche, sobald sie zum Gebrauche der Vernunft gelangen, unterrichtet und erzogen werden, auf daß in ihnen der Glaube, den sie durch das heil. Sakrament der Taufe mit der Gnade der Wiedergeburt erhalten haben, entwickelt und zu ihrer Erkenntniß gebracht werde. Nur so könnet Ihr Euerer ersten Pflicht genügen, den Kindern, denen Ihr das leibliche Leben gegeben, das einzig wahre Leben des Geistes im wahren Glauben zu sichern; nur so könnet Ihr in ihnen Bürger des Reiches Gottes auf Erden und einst des Himmels heranziehen, was der eigentliche Zweck des Sakramentes der Ehe ist.—
    [.... ]

    -
    Siehe bitte auch:
    Der mystische Leib Christi
    -|addpics|qps-7u-7660.jpg-invaddpicsinvv|/addpics|

  • Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !




    Der hl. Johannes v. Kreuz (1542-1591)

    über die Fülle der Selbstoffenbarung Gottes durch mit und und in Jesus Christus, seinem Fleisch gewordenen Wort:



    -

    "Dadurch,
    dass GOTT uns SEINEN SOHN geschenkt, DER ein WORT von IHM ist, und außer welchem es kein anderes gibt, hat er
    alles zumal in diesem einen WORT gesprochen und braucht nun nicht mehr zu uns zu reden”.

    -

    Und weiter schreibt er über den wahren Glauben.....
    über die unfehlbare Lehre der Heiligen Mutter Kirche als
    -

    "die
    EINZIGE dem Menschen geschenkte QUELLE,
    um GOTT SO zu erkennen, WIE ER IN SICH IST:
    als den EINEN UND DREIFALTIGEN GOTT"


    -

    Siehe bitte auch hier:
    Die Allerheiligste Dreifaltigkeit: Vater, Sohn und Heiliger Geist
    Zitate des hl. Johannes v. Kreuz

    -|addpics|qps-7s-b375.jpg-invaddpicsinvv|/addpics|

  • Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Gem. dem
    Liturgiekalender der Tradition feiert die Heilige Mutter Kirche am 13. Januar

    das Fest vom Gedächtnis der Taufe unseres Herrn Jesus Christus
    .


    Erst mit diesem Fest endet die eigentliche "Weihnachtszeit",
    nicht aber die "weihnachtliche Zeit"....
    diese
    - der gleichsam Ausklang des Weihnachtsfestes -
    endet gem. altem Liturgiekalender erst am 2. Februar, dem Fest Mariä Lichtmess.
    Hierin zeigt sich auch die tiefe(re) Dimension der Liturgieordnung der Tradition.
    Siehe bitte hier:
    Wie lange dauert Weihnachten ?


    Wie ist diese Taufe zu verstehen?

    Unser Herr und Gott Jesus Christus ist ohne Sünde und bedurfte selbstredend keiner Taufe.
    Die Taufe durch den hl. Johannes den Täufer war denn auch kein Sakrament
    sondern diente als erste Offenbarung der Gottheit Christiund verlieh als Busstaufe dem Wasser die Taufkraft.


    Der hl. Ambrosius (339-397):
    -
    "Der Herr ließ sich aber nicht taufen, weil er gereinigt werden wollte, sondern um das Wasser zu heiligen:
    damit es, vom Leib Christi gereinigt, der keine Sünde kannte, das Recht bekäme, zur Taufe verwendet zu werden."

    -


    Der hl. Chrysostomos (gest. 407):
    -
    "Deutlich wird auch, dass Christus nicht der Taufe bedurfte und dass es keinen anderen Grund für diese Taufe gab als den, ein Vorausbild des Glaubens an Christus darzustellen".
    -


    Der hl. Hieronymus (347-420):
    -
    "Das Geheimnis der Dreifaltigkeit zeigt sich hier bei der Taufe, denn der Herr wird getauft, der Geist steigt in Gestalt einer Taube herab und man hört die Stimme des Vaters, der Zeugnis für den Sohn ablegt."
    -

    Der hl. Augustinus (354-430):
    -
    "Die Salbung durch den Heiligen Geist empfing Christus aber nicht zu dem Zeitpunkt, als [der Geist] wie eine Taube auf den Getauften herabstieg.
    Hier stellt er vielmehr im voraus seinen Leib, die Kirche, dar, in dem die Getauften vor allem den Heiligen Geist empfangen.
    Es ist nämlich völlig absurd zu glauben, daß er erst mit dreissig Jahren (denn in diesem Alter ist er von Johannes getauft worden) den Heiligen Geist empfangen hat.
    Er kam ja ohne irgendeine Sünde zu dieser Taufe, und also nicht ohne den Heiligen Geist."

    -
    Die Allerheiligste Dreifaltigkeit: Vater, Sohn und Heiliger Geist



    Und der hl. Hilarius v. Poitier (310-368):
    -
    "Aus dem, was hier an Christus geschah,
    können wir erkennen was nach der Taufe mit uns geschieht: der Heilige Geist kommt auf uns von den himmlischen Pforten, wir werden mit himmlischer Ehre gesalbt und die Stimme des Vaters verkündet, daß wir als Söhne Gottes angenommen werden."

    -
    Die Taufe schenkt wieder die Kindschaft Gottes



    Aus dem Schott Mess- und Gesangbuch 1962:
    -
    "Weil der göttliche Heiland Vertreter des gefallenen Menschengeschlechtes sein wollte, lässt er sich die Busstaufe erteilen.
    Er verlieh dem Wasser durch die Berührung mit seinem gottmenschlichen Leibe die Taufkraft, d.h. die Kraft, die Seelen zu reinigen und sie in das ausserwählte Gottesvolk einzugliedern.
    Zum Lohne für die freiwillige Erniedrigung wird der Heiland vom Heiligen Geiste in Gestalt der Taube und vom himmlischen Vater verherrlicht."

    -

    Die hl. Messe:
    http://www.mariawalder-messbuch.de/as62/jan/jan13/index.html
    -

  • Gegenwart ChristiDatum11.01.2020 21:50
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus!


    Zum Fest der Heiligen Familie:

    -


    "Herr Jesus Christus !

    Wir beten Dich an im heiligsten Sakrament.
    Du hast Dich herabgelassen, unsere menschliche Natur anzunehmen.

    [....]


    Im Schosse einer Familie wolltest Du geboren werden
    , ja Du hast den grössten Teil Deines irdischen Lebens in ihrer stillen Verborgenheit zugebracht.


    Dank sei Dir, Herr!

    Die heilige Familie in Nazareth

    sollte aber nur der Anfang sein für die grosse Familie der Kinder Gottes, zu der Du uns alle machen wolltest.

    Durch die Sünde war die Menschheit zerfallen mit Gott.
    Nicht nur das Paradies, auch die Gnade der Gotteskindschaft hatten unsere Stammeltern für sich selbst und alle ihre Kinder verloren.
    Da wurdest Du, Sohn des lebendigen Gottes, ein Glied dieser Menscheitsfamilie, um uns verlorene Söhne heimzuführen ins Haus unseres Vaters.
    Jetzt dürfen wir beten:
    Vater unser, der Du bist im Himmel....
    Deine Brüder sollten wir sein.
    Darum hast Du Deine eigene Mutter auch uns zur Mutter gegeben als Du sterbend am Kreuz zu Johannes sprachst:
    Sohn, siehe da Deine Mutter.

    Gegrüsset weißt du Maria....
    Als unser Bruder wolltest Du nicht fern von uns sein.
    Darum hast Du uns dieses Hohe Sakrament geschenkt, in dem Du selber unter uns wohnst, wo wir im Glauben schon die Gemeinschaft der Kinder Gottes mit Dir, dem Eingeborenen des Vaters, besitzen.



    Dank sei Dir, Herr!
    Tag für Tag rufst Du uns alle zum gleichen Tisch, zum heiligen Mahl, in dem Du als Brot des Lebens Dich selber zur Speise gibst.
    Du bist das wahre Himmelsbrot, das der Vater uns gibt, Seinen Kindern.

    (Joh 6,32).
    Lasset uns beten:
    Herr und Heiland!
    In der heiligen Familie[ hast Du Dein Erlöserleben begonnen.
    Lass uns durch die Fürsprache Deiner heiligen Mutter und Deines Pflegevaters Joseph treu stehen in der grossen Familie der Kinder Gottes, bis Du auch uns einmal rufst in unser himmlisches Vaterhaus.
    Der Du lebst und herrschest von Ewigkeit zu Ewigkeit.

    Amen.
    Ehre sei dem Vater und dem Sohne und dem Heiligen Geist wie es war im Anfang so auch jetzt und allezeit und in Ewigkeit.
    Amen."

    -

    Entnommen aus:
    "VENITE ADOREMUS
    Eucharistische Gebete für das Kirchenjahr.
    "
    -


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  • Fest der heiligen Familie Datum11.01.2020 21:43
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Das Fest der heiligen Familie
    wird im Liturgiekalender der Tradition - nach dem sich dieses Forum in erster Linie ausrichtet - am Sonntag nach Erscheinung,
    6. Januar: Hochfest der Erscheinung des Herrn - Epiphanie (3)

    also in diesem Jahr am 12. Januar, gefeiert.
    ( Gem. dem neuen Liturgiekalender zwischen dem 26. und dem 31.12. (Weihnachtsoktav), sonst am 30.12 ; )


    Papst Leo XIII. in einem Brief an die Familien
    "Breve Neminem fugit" vom 14. Juni 1892:

    -

    „Als der barmherzige Gott beschloß, das Werk der Erlösung, das die Jahrhunderte solange erwartetet hatten, zu vollbringen, da wollte er es auf so weisheitsvolle Art zur Ausführung bringen,
    daß die ersten Anfänge der Erlösung der Welt das erhabene Bild einer von Gott gegründeten Familie boten. in der alle Menschen das vollkommenste Vorbild des häuslichen Gemeinschaftslebens und aller Tugend und Heiligkeit schauen können.

    Das war die Familie von Nazareth,
    die die Sonne der Gerechtigkeit, nämlich Christus, unsern Gott und Heiland, barg,
    bevor sie allen Völkern in ihrem vollen Glanz aufleuchtete, dazu seine jungfräuliche Mutter und Joseph, den heiligen Mann, der Jesus gegenüber die Stelle des Vaters einnahm.
    Ohne Zweifel erstrahlten in jener heiligen Familie all die schönen Züge, die in der häuslichen Gemeinschaft und im Zusammenleben der Familienglieder aus den gegenseitigen Liebeserweisen, aus der Heiligkeit des Lebens, aus der Übung der Frömmigkeit sich ergeben, in höchstem Maße. Sie wurde darum den andern zum Vorbild.
    Sie war auch nach dem Plan der göttlichen Vorsehung so beschaffen,
    daß die Christen aller Berufe und Stände, wenn sie darauf schauen,
    für die Übung aller Tugend einen Beweggrund und einen Anreiz haben."

    [....]
    -

    Der hl. Josefmaria Escriva:

    -

    "Ich wünsche mir die Häuser von Menschen, die Christen sind,
    so hell und freundlich wie das Haus der heiligen Familie (…)
    „In euren Herzen walte der Friede Christi“ (Kol 3, 15), heißt es beim hl. Paulus.
    Es ist der Friede, zu wissen, dass Gott, unser Vater, uns liebt, dass wir Christus einverleibt, durch Unsere Liebe Frau beschützt und durch den hl. Josef beschirmt sind.
    Dies ist das mächtige Licht, das unser Leben erhellt und uns ermutigt, in allen Schwierigkeiten und persönlichen Schwächen weiterzugehen.
    Jedes christliche Haus müsste ein Haus des Friedens sein, in dem über die alltäglichen kleinen Unstimmigkeiten hinweg, jene tiefe und aufrichtige Sorge füreinander und jene heitere Gelassenheit spürbar werden, die aus einem tief gelebten Glauben kommen.
    [....]
    Das Familienleben, der eheliche Umgang, die Sorge um die Kinder und ihre Erziehung, das Bemühen um den Unterhalt der Familie und ihre finanzielle Besserstellung, die gesellschaftlichen Kontakte zu anderen Menschen, dies alles - so menschlich und alltäglich -
    ist gerade das, was die christlichen Eheleute zur Ebene des Übernatürlichen erheben sollen.

    Glaube und Hoffnung müssen sich in der Gelassenheit zeigen, mit der die Eheleute ihre großen und kleinen Sorgen, die es überall gibt, bewältigen, im freudigen Ausharren in der Erfüllung der eigenen Pflichten.
    So wird alles von Liebe getragen, dazu führen, Freud und Leid zu teilen, die eigenen Sorgen zu vergessen, um für die anderen da zu sein, dem Ehepartner oder den Kindern zuzuhören und ihnen so zu zeigen, dass man sie wirklich liebt und weiß über kleinere Klippen hinwegzugehen, die der Egoismus in Berge verwandeln könnte, dass man eine große Liebe in die kleinen Dinge hineinlegt, aus denen das tägliche Miteinander besteht.

    Tag für Tag das Zuhause zu heiligen und in feinfühliger Liebe eine durch und durch familiäre Atmosphäre zu schaffen: darum geht es.
    Diese Heiligung eines jeden Tages erfordert viele christliche Tugenden und dann all die übrigen:
    die Klugheit, die Treue, die Ehrlichkeit, die Einfachheit, die Arbeitsamkeit, die Freude
    "

    -


    Zu diesem Fest ein Auszug aus einer Predigt von
    Hw Stephan Müller, aus der Pfarrei "Mater Dolorosa" im Tirol:

    -

    [....]
    Das Ehesakrament macht den Ehebund auch zu einem besonderen Zeichen.
    Das Ehesakrament ist auch für die ganze Kirche und für die Gesellschaft ein Zeichen, dass Christus bei uns ist.
    Durch das Ehesakrament ist die Liebe von Mann und Frau nicht mehr rein privater Natur.
    Die Ehe wird sozusagen auf den Leuchter gestellt.
    Die Eheleute werden in einen öffentlichen Stand der Kirche eingegliedert.
    Sie erhalten die Sendung und den Auftrag, die Kirche als Hauskirche aufzubauen, in der Gesellschaft Salz und Sauerteig zu sein.
    Liebe Ehepaare!
    Dieses Bewusstsein soll auch für euch eine Freude sein: Ihr seid für uns ein Zeichen der Nähe Gottes, ein Zeichen dafür, dass der Sohn Gottes bei uns ist. Dafür danken wir euch.

    Der Katechismus hat uns auf die Hochzeit von Kana verwiesen.
    Sein erstes Wunder hat Christus bei einer Hochzeit vollbracht.
    Das war sicher kein Zufall.
    Er hat mit seinem Verhalten gezeigt, dass er dem Brautpaar seine besondere Gegenwart schenkt, noch mehr: er hat dem Brautpaar auch seine besondere Hilfe geschenkt, das Weinwunder.
    Diese Nähe und Hilfe Christi beim Brautpaar von Kana ist ein äußeres Zeichen dafür, dass Christus mit dem Neuen Bund die Ehe zur Würde des Sakramentes erhoben hat.

    Blicken wir zum Abschluss auf die Heilige Familie von Nazareth.
    Da ist Maria und Joseph, das heilige Ehepaar.
    Dann kommt das Kind dazu, der Sohn Gottes
    .
    Auch die Heilige Familie verweist uns auf das Ehesakrament:
    der heilige Bund der Eltern, die stille und verborgene Gegenwart des Sohnes Gottes.

    Die Erneuerung der Kirche und der Familien geht wesentlich auch über die Ehe, über die Überwindung einer rein verweltlichten Sicht der Ehe, über die Wiederentdeckung der Ehe als Sakrament.
    Möge die Heilige Familie, Jesus, Maria und Josef, die wir in unseren Krippen darstellen, uns helfen, das Geschenk des Ehesakramentes wieder mehr zu entdecken und unseren jungen Generationen zu erschließen."
    [....]

    -
    Die gesamte Predigt:
    https://www.pfarre-imsterberg.at/predigt...-überblick



    Aus dem Schott-Messbuch 1962:
    -

    Am ersten Sonntag nach Erscheinung:

    Fest der heiligen Familie Jesus, Maria und Joseph

    2. Kl. – Farbe weiß


    Nachdem die Verehrung der heiligen Familie vor allem in Kanada weite Verbreitung und durch Leo XIII. liebevolle Förderung gefunden hatte, schrieb Benedikt XV. 1921 das Fest für die ganze Kirche vor.
    Es läßt uns etwas vom Geheimnis des verborgenen Lebens Jesu zu Nazareth empfinden
    und stellt zugleich unsren christlichen Familien das Musterbild der heiligen Familie von Nazareth vor Augen.
    Wir bitten um die Gnade, die Tugenden der heiligen Familie nachahmen zu können (Oratio).
    Die Epistel schildert uns diese Familientugenden.
    Das Evangelium erzählt, wie treu Maria und Joseph für das Kind sorgten.
    Im Offertorium begleiten wir Maria und Joseph auf ihrem Opfergang in den Tempel und bringen mit ihnen uns selbst zum Opfer.
    In der Communio schauen wir den Gehorsam Jesu gegen die Eltern.

    -

    Die hl. Messe:
    http://www.mariawalder-messbuch.de/as62/...iso1/index.html

    -|addpics|qps-7k-3d1f.jpg-invaddpicsinvv,qps-7m-4aac.jpg-invaddpicsinvv|/addpics|

  • Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Heute findet "tolerant" die arianische Verleugnung der Gottheit Christi ihre Fortsetzung.
    An Jesus soll im "politisch korrekten" Denken gerade mal noch als "Sozialrevolutionär" oder "Weltverbesserer" - keines von beidem ist er - erinnert werden....das war's dann auch schon. Ein philosophisch auf Menschengedachtes herunterdeklinierter Jesus.

    Kardinal Pie (1815-1880)
    hat in kraftvollen Worten diesem menschengedachten "psychologischen Christus" den wahren Glauben an das fleischgewordene Wort Gottes entgegengehalten:

    -

    "Nein, der Christus dieser Philosophen ist nicht der Herr Jesus Christus, den ich anbete.
    Das ist selbstredend niemals unser Herr und Gott Jesus Christus. Es ist ein psychologischer Christus, empfangen vom Geist des Menschen, geboren aus seinem Verstand;

    derjenige, den mein Glaube mir offenbart, ist empfangen vom Heiligen Geist, geboren aus der seligen Jungfrau Maria.

    Ihr Christus ist von unten, hervorgegangen aus dem Schoß der Menschheit;
    mein Jesus ist von oben herabgestiegen, er ist aus dem Innersten des ewigen Vaters gekommen.
    Ihr Christus ist nur den Menschen wesensgleich, meiner ist mit Gott wesensgleich.
    Es ist ihre eigene Vernunft, die sie verehren, wenn sie das abstrakte Wort verehren, das sie geschaffen haben;
    ich erniedrige meine Vernunft vor derjenigen Gottes, indem ich
    das fleischgewordene Wort anbete, das mir verkündet worden ist."


    -


    |addpics|qps-7j-88b7.jpg-invaddpicsinvv|/addpics|

  • Die Unterscheidung der Geister Datum09.01.2020 23:30
    Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Aus:
    Von dem alleinseligmachenden Glauben und der allein seligmachenden Kirche und von den wichtigsten Glaubensstreitigkeiten. (1813):


    -

    "Strebe, außer Christus, Keinem zu gefallen;
    fürchte nicht, wenn du auch Allen mißfielest, nur Christus nicht
    .


    Sei, wer du scheinen willst;
    denn Gott richtet nicht nach dem Schein, sondern nach der Wahrheit.
    Jedes deiner Werke hienieden sei ein fruchtbares Samenkorn für die Ewigkeit.
    Denn was der Mensch säet, das wird er auch ernten.
    Wer auf sein Fleisch säet, wird vom Fleische Verderben ernten;
    wer aber auf den Geist säet, wird vom Geiste ewiges Leben ernten.
    Es folgen im Tode nicht nach die Ehren, die Reichthümer, die Lüste, die Eitelkeiten dieser Welt, sondern nur die Werke.
    Wie du also einst im Gerichte willst befunden werden,
    so erscheine jetzt vor den Augen des Herrn;
    jetzt in dieser Zeit mußt du das ewige Leben gewinnen, oder du verlierst es sicher
    , nach dem Tode hört das Wirken auf,
    und die Vergeltung beginnt."


    -

    Siehe dazu bitte auch:
    Die kostbare Zeit

    -

  • Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !


    Ein Auszug aus der sechsten Weihnachtspredigt

    des hl. Leo des Großen (400-461):
    -

    "Das heutige Fest erneuert in uns den Beginn der Geburt Jesu aus der Jungfrau, und während wir die Geburt unseres Heilandes anbeten, finden wir, dass wir damit unseren Ursprung feiern.
    Denn die Geburt Christi ist der Ursprung des christlichen Volkes
    Der Geburtstag des Hauptes ist auch der Geburtstag des Leibes.

    Mögen auch die einzelnen Berufungen ihre Ordnung haben, mögen die Söhne der Ekklesia ihrer zeitlichen Folge nach unterschieden sein
    - diese ganze Summe der Gläubigen, geboren im Taufquell:
    wie sie mit Christus in der Passion gekreuzigt, in der Auferstehung wiedererweckt, in der Himmelfahrt zur Rechten des Vaters niedergesetzt wurden, so sind sie mit ihm in dieser Geburt mitgezeugt.
    Wer immer unter den Menschen irgendwo in der Welt als Gläubiger in Christus wiedergeboren wird, bei dem wird die Verbindung zu dem ererbten Moder durchschnitten, und durch die Wiedergeburt geht er hinüber in den neuen Menschen.
    Er gehört nicht mehr zu dem Geschlecht des fleischlichen Vaters,
    sondern zu dem Geschlecht des Heilandes,
    der deshalb Sohn des Menschen geworden ist,
    damit wir Söhne Gottes
    sein könnten."


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  • Foren-Beitrag von Aquila im Thema

    Gelobt sei Jesus Christus !



    Pater Franz Karl Banauch von der Petrus-Bruderschaft über das Wunder der Menschwerdung Gottes:
    -

    "Das Wunder der Menschwerdung Gottes ist das zentrale Wunder des Christentums schlechthin, von dem alle übrigen abhängen.
    Deshalb befassten sich die ersten christlichen Konzilien besonders intensiv mit dieser Frage.
    Schließlich definierte das Konzil von Chalzedon vom Jahr 451 in Bezug auf Christus:

    Derselbe ist wirklich Gott und wirklich Mensch aus einer vernünftigen Seele und einem
    Leib.
    Er ist dem Vater wesensgleich gemäß der Gottheit und uns wesensgleich gemäß der Menschheit, in jeder Hinsicht uns ähnlich, ausgenommen die Sünde.


    Dabei waren die Hauptakteure der frühen Konzilien wohl noch mehr als der moderne Durchschnitts-Christ von der prinzipiell unendlichen Kluft zwischen Gott und Geschöpf überzeugt. Das unterstreicht jedoch nur die innere Spannung, welche diese Einigung der göttlichen und der menschlichen Natur in Christus bedeutet.
    +
    Bei aller Betonung von beidem, dem Göttlichen und dem Menschlichen,
    besteht dennoch keine vollständige Parallele:
    Christus hat sowohl die göttliche Natur als auch die menschliche,
    aber ER IST EINE DER DREI GÖTTLICHEN PERSONEN und insofern GANZ UND GAR MIT DER GOTTHEIT IDENTISCH. ER HAT UND IST DIE GOTTHEIT EWIGLICH.
    Die Menschen-Natur hingegen empfing Er zu einem ganz bestimmten Zeitpunkt innerhalb der Geschichte, an einem ganz bestimmten Ort auf unserer Erdkugel
    .
    +
    Somit geht es hierbei sehr wohl um eine wirkliche geschichtliche Tatsache, um einen Zeitpunkt, an dem sich Ewigkeit und Zeit berührten, um einen Ort, an dem der Unendliche, Unfassbare leiblich gegenwärtig wurde unter dem Herzen der seligen Jungfrau.
    [....]
    Diese Verbindung von Göttlichem und Menschlichem setzt sich im Leben der Kirche fort, die selbst als mystischer Leib Christi eine göttliche Stiftung, ja gewissermaßen eine göttliche Wirklichkeit ist, obwohl aus menschlichen Gliedern aufgebaut.
    So ist auch die Kirche gott-menschlich, ähnlich ihrem Haupt, Jesus Christus.
    Innerhalb der Kirche begegnet uns diese gottmenschliche Verbindung in der Bibel, die Gotteswort in Menschenwort ist.
    Ganz göttlich, weil der Heilige Geist sie inspiriert hat, ganz menschlich, weil menschliche Autoren sie ihrer jeweiligen Eigenart entsprechend verfasst haben.
    Schließlich findet sich diese gottmenschliche Verbindung
    besonders auch in den Sakramenten, die als sinnlich wahrnehmbare äußerliche Zeichen wahrhaft göttliche Gnade schenken, so sehr, dass wirklich Christus selbst durch die Sakramente an uns wirkt, denn
    was an unserem Erlöser sichtbar war, ist in seine Mysterien übergegangen
    “.
    (Papst Leo der Große, sermo 74,2)

    So ist unser ganzes christliches Leben durchdrungen vom Glaubensgeheimnis der Menschwerdung Gottes.
    Es ist ein immens beglückendes Geheimnis, unseren göttlichen Erlöser als Glied unserer Menschheitsfamilie erkennen zu dürfen, ja in Ihm tatsächlich einen Bruder zu haben. Besonders in den Sakramenten kommt Er uns auf unübertreffliche Weise nahe, weil Er selbst es ist, der durch die Diener Seiner Kirche Seine Gnade ausspendet,....
    Gleichzeitig liegt in diesem Leitmotiv der Menschwerdung auch der erhabene Ernst unseres Glaubens:
    Die Nähe, die Er uns damit erweist, ruft uns zu größter Ehrfurcht vor dem Herrn und zu innigster Dankbarkeit und Liebe für unseren Erlöser.
    Ehrfürchtige Liebe zur Kirche, zur heiligen Schrift und zu den Sakramenten muss die unmittelbare Folge für uns sein."


    -

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