Grüss Gott und herzlich Willkommen im KATHOLISCHPUR- Forum....

#306

RE: Die "neue Kirche"

in Diskussionsplattform Kirche 02.09.2017 09:10
von Blasius • 2.507 Beiträge

Zitat Aquila:
@Andi hat es angesprochen.....
nicht jeder Zorn muss zwangsläufig niedere Beweggründe haben....
nicht jeder Zorn ist denn sündhaft.....

freilich hat dieser berechtigte - gerechte - Zorn einen engen Rahmen .....
es ist der "heilige Zorn", der sich voller Eifer für die Sache Gottes
und somit für die unfehlbare Lehre der Kirche als den mystischen Leib Christi einsetzt.
Freilich ist auch hier sorgsam darauf zu achten, dass dieser Zorn sich nicht verselbstständigt und in den sündhaften, hasserfüllten Zorn umschlägt.


Todsünde: Zorn, Groll und Bitterkeit


Wenn Gift in meiner Seele brennt. Die Emotionen,
an die uns die "Todsünde" des Zorns erinnert, haben alle mit Aggressionen zu tun.

https://de.wikipedia.org/wiki/Todsünde

Die Lehre der Kirche nennt „denjenigen Akt eine Todsünde,

durch den ein Mensch bewusst und frei Gott und sein Gesetz

sowie den Bund der Liebe, den dieser ihm anbietet, zurückweist,

indem er es vorzieht, sich sich selbst[3] zuzuwenden

oder irgendeiner geschaffenen und endlichen Wirklichkeit,

irgendeiner Sache, die im Widerspruch zum göttlichen Willen steht.“[4]

Insgesamt kommt in der Todsünde eine Abkehr von der in der
Sündenvergebung durch die Taufe begründeten Gemeinschaft mit Gott zum Ausdruck.

Für die erneute Vergebung der persönlichen Schuld genügt die vollkommene
oder unvollkommene Reue, also die bewusste Hinwendung zur Liebe Gottes im Bußsakrament.

Liebe Grüße Blasius


zuletzt bearbeitet 02.09.2017 09:16 | nach oben springen

#307

RE: Die "neue Kirche"

in Diskussionsplattform Kirche 02.09.2017 10:37
von Aquila • 5.671 Beiträge

Liebe Kristina

Der Hinweis auf einen möglichen "gerechten, heiligen" Zorn in einem wie beschrieben eng definierten Rahmen soll denn auch den Zorn per se als einer der Hauptsünden nicht schönreden.

Lieber Blasius

Ganz wichtig immer wieder herauszustellen::

Die Hauptsünden sind nicht mit Todsünden gleichzusetzen....
vielmehr können erstere zu letzteren führen !
Durch das durch sie bewirkte Laster !

Daher ist es geboten,
den ungeordneten begierlichen Leidenschaften rechtzeitig
kraft des wahren Glaubens zu begegnen....!
gerade auch durch den regelmässigen Empfang der hl. Sakramente der Busse und der Eucharistie und durch das beharrliche Gebet als

Todsünden nennt die Heilige Mutter Kirche denn in etwa

- Mord ( auch an ungeborenen beseelten Kindern ! )
- Ehebruch (!)
- Glaubensabfall (!)

Der Zorn an sich verlangt nach Rache.
Der von mir angesprochenen "gerechte Zorn" aber wird auch im Katechismus (2302) erwähnt mit einem Zitat des hl. Thomas v. Aquin.
Ebenso wird die Überschreitung der Schwelle genannt, die den Zorn zur Todsünde werden kann:

-

Zorn ist ein Verlangen nach Rache. „Nach Rache zu verlangen zum Schaden dessen, der bestraft werden soll, ist unerlaubt;
aber nach Rache zu verlangen zur Bestrafung der Laster und zur Bewahrung der Gerechtigkeit ist lobenswert" (Thomas v. A., s. th. 2-2, 158,1, ad 3).
Falls der Zorn so weit geht,
daß man den Mitmenschen absichtlich töten oder schwer verwunden möchte, ist er eine schwere Verfehlung gegen die Liebe und damit eine Todsünde.
Der Herr sagt: „Jeder, der seinem Bruder auch nur zürnt, soll dem Gericht verfallen sein" (Mt 5,22).

-

Weiteres zu den Hauptsünden siehe bitte hier:
Die sieben Hauptsünden



Doch bleiben wir nun bei der Thematik der "neuen Kirche".
Ein weiterer Auszug aus den Ausführungen von

Bischof Dr. Rudolf Graber über die Bestrebungen des Freigeist und seinen Seilschaften zur Errichtung einer "neuen Kirche, einer "Gegenkirche":

Der erste Auszug hier:
Die "neue Kirche" (62)

-

[....]
Damit berühren wir das Problem der geheimen Gesellschaften und ihren Einfluß auf Gesellschaft und Kirche.
Immer wieder kann man lesen, daß die Französische Revolution auf das Konto der Freimaurerei zu setzen ist.
Ein neues Werk jedoch stellt die Formel auf: “Die Freimaurerei macht nicht die Revolutionen; sie bereitet sie vor und setzt sie fort”.
Wie dem auch sei, im Schoß dieser und ähnlicher Geheimgesellschaften wurden die Keime für das gelegt, was man später Synarchie nannte, d. h. einen einheitlichen Weltstaat mit einer einheitlichen Regierung, die als Gegenkirche geplant ist. Doch davon später.
Jedenfalls stellt die Französische Revolution ein wichtiges Glied dar im luziferischen Plan. Es ist nicht zuviel behauptet, wenn man sagt, daß manche katholische Bereiche heute erst sich ihre Hauptideen zu eigen machen, die Freiheit in der Auflehnung gegen die Herrschaftsstrukturen in der Kirche, die Gleichheit in der Demokratisierung mit dem Rätesystem und die Brüderlichkeit in der horizontalen Mitmenschlichkeit, wo die Vertikale, Gott und überhaupt die Transzendenz, ausgeklammert ist."
[....]
Dabei ist jedoch zu beachten, daß alle diese destruktiven Gedanken insgeheim auf ein einheitliches Ziel ausgerichtet sind, nämlich die Gegenkirche oder die “neue” Kirche zu schaffen, indem man die alte Kirche unterminiert und umfunktioniert und zwar weniger durch einen von außen kommenden Angriff, sondern, wie man heute im politischen Raume sagt, durch den “Marsch durch die Institutionen”.
Wir haben den französischen Ausdruck für alle diese Bestrebungen schon einmal genannt, nämlich Synarchie.
Es handelt sich hier um die Summe von geheimen Mächten aller “Orden” und Schulen, die sich zusammengetan haben, um eine unsichtbare Weltregierung zu bilden.
Politisch gesehen erstrebt die Synarchie die Integration aller sozialen und finanziellen Mächte, die diese Weltregierung unter sozialistischer Führung natürlich zu tragen und zu fördern hat.
Der Katholizismus würde folglich wie alle Religionen von einem universellen Synkretismus absorbiert werden.
Er würde beileibe nicht unterdrückt, sondern integriert werden,
wobei das Prinzip der Kollegialität dies bereits deutlich anvisiert.
Man sieht gerade hier,
welch unterirdische Konsequenzen die Prägung solcher neuer Worte hat.
Im Letzten würde die Synarchie, voll verwirklicht, die Gegenkirche bedeuten."

-


Heute sehen wir das besorgniserregende Voranschreiten dieser von der Freimaurerei und ihren freigeistigen Seilschaften verbreiteten "Hauptideen" !


Über die Freimaurerei und ihren Kampf gegen die Heilige Mutter Kirche:
Der Freigeist und die Freimaurerei

Der freimaurerische Plan zur Zerstörung der katholischen Kirche



Freundliche Grüsse und Gottes Segen


zuletzt bearbeitet 02.09.2017 13:53 | nach oben springen

#308

RE: Die "neue Kirche"

in Diskussionsplattform Kirche 02.09.2017 18:23
von Mariamante • 391 Beiträge

@Andi: Zuerst mal herzlichen Dank und Vergelts Gott ewig für die doch recht sachliche Stellungnahme. Das soll schon mal gelobt und anerkannt werden.

Da es einige Punkte gibt, die ich nicht unkommentiert stehen lassen will, erlaube ich mir eine Antwort:

1. Die Sache mit der Gerechtigkeit, dem gerechten Zorn und dem "Hass" von Ungerechtigkeit, Falschheit, Verlogenheit und Sünde. Wenn im Hinblick auf Gott von einem "gerechten Zorn" geschrieben wird, dann dürfen wir nie vergessen, dass hier in menschlicher Ausdrucksweise von Gottes Wirken geschrieben wird. Da Gott alle Umstände kennt und die Herzen der Menschen, ist sein "gerechter Zorn" von einer völlig anderen Art als der "Zorn" von Menschen. Viele gläubige Menschen sind der Ansicht, ihr Zorn sei gerecht, ihr Vorgehen gegen Ketzer und ihrer Ansicht nach teuflische Menschen sei gerechtfertigt. Das Bibelwort. "MEIN ist die Rache" wird völlig vergessen. Wir sind Menschen, die NIEMALS den Überblick haben, den Gott allein hat. Daher sind unsere Versuche, Gerechtigkeit und Rache zu üben- oder Ketzer und Glaubensfeinde zu "bestrafen" immer von unseren subjektiven und irrigen Sichtweisen getrübt. Wir haben daher kein Recht gegen andere mit jenem "heiligen Zorn" vorzugehen, der allein Gott gebührt, der sich Gericht und "Rache" vorbehalten hat. Keiner kann sich anmaßen, das Gericht Gottes in die Hand zu nehmen. Wir sehen doch, wie weit Menschen damit in die Irre gehen können an den IS- Fanatikern:

Auch diese verirrten Menschen sind tief überzeugt, dass sie die "Sache Gottes" in die Hand nehmen. Und mit dem Ruf "Gott ist groß" bringen sie unschuldige Menschen um (obgleich manche sagen, dass keiner unschuldig ist) und meinen, gegen "Satan" und das Böse zu kämpfen. Das Gericht hat sich Gott vorbehalten. Und alle Menschen die meinten, sich berufen zu fühlen, Gottes Gericht in die Hand zu nehmen, und andere mit Gewalt als "satanische Ketzer" zu beseitigen sind in der großen Gefahr, sich über Gott zu erheben und Seine Gerichte auszuführen.

2 Zu dem Satz " Ich bin nicht gekommen den Frieden zu bringen sondern das Schwert" müssen wir schon näher erwägen, was JESUS uns damit sagen will. Denn es ist nicht dieser Satz allein- sondern die Worte haben einen Rahmen. JESUS sagt: In einer Familie wo 5 sind, werden zwei für mich und drei gegen mich sein. Es geht hier also nicht um Gewalt, das Ausüben von Gewalt mit Schwert und Feuer- sondern es geht um das Schwert der Ent- scheidung. Es geht darum, dass sich in einer Familie z.B. einige für Gott und einige gegen Gott entscheiden- und dass es dadurch Unfrieden gibt. Jesus spricht hier also nicht der Gewalt oder der Anwendung von Schwertern, Feuern und Waffen das Wort, sondern JESUS bringt (wie auch in anderen starken Bildern zB. vom Auge- ausreissen im Kampf gegen die Sünde) die Wichtigkeit der Entscheidung für Gott mit allen Konsequenzen ins Wort.

Wäre es anders, dann müsste man gar manche Worte JESU die gegen Anwendung von Gewalt sprechen aus der Bibel streichen wie z.B. jene: Wenn dir jemand eine auf die linke Wange schlägt, halte ihm auch die rechte hin-oder: Ihr sollt eure Feinde lieben. Tut Gutes denen die euch verfolgen. In einer entscheidenden Stunde, wo ungerechte Menschen gegen JESUS vorgehen und einer der Jünger (Petrus) mit einem Schwert dem Malchus das Ohr abschlägt- da fördert JESUS keineswegs ein solches gewaltiges Vorgehen Petri gegen seine Feinde, sondern er sagt vielmehr: Petrus, stecke dein Schwert in die Scheide. Wer durch das Schwert siegen will, wird durch das Schwert umkommen".

Wenn wir also das Verhalten JESU und seine Worte in Bezug auf Gewalt gegen seine Gegner betrachten, dann gibt es keinerlei Weisung JESU, die zur Gewalt gegen Ketzer, Feinde und andere auffordert.

Was nun Papst Franziskus angeht:

Soweit ich die Diskussion hier verfolgt habe, sieht z.B. selbst Aquila klar, dass Papst Franziskus kein Freimaurer ist. Es gibt auch keinen klaren Beleg, dass Papst Franziskus ein in irgend einer Loge als aktives Mitglied eingeschriebener Freimaurer ist. Wenn es z.B. Priester, Kleriker gibt, die aus Naivität in Verbindung mit angeblich schwerst freimaurerisch verseuchten Gruppen sind wie dem "Rotary- Club" oder anderen- so sollte man sich doch fragen- ob es sich hier wirklich um eine bewußte, aktive freimaurerische Tätigkeit handelt- oder ein naives Mitwirken an einer scheinbar als positiv eingeschätzten Verbindung.

Ich würde Papst Franziskus, der z.B. in der Flüchtlingsfrage blauäugig und aus einer übergreifenden Liebe zu allen Menschen fordert, dass wir uns für alle Flüchtlinge einsetzen sollen auch nicht a priori unterstellen, dass er bewußt will, dass Europa islamisch wird. Da wir die tiefsten, inneren Entscheidungen der Menschen ohne eine besondere Erleuchtung und Seelenschau wohl kaum kennen - sollten wir uns im Urteil über Menschen- auch den Papst - hüten. Denn diese Urteile bergen immer die Gefahr in sich, dass wir anderen Schlechtigkeiten und Bosheiten unterstellen, die auf Grund ihrer Geschichte, ihres Lebens, Ihrer Erfahrungen nicht vorhanden sind.

Soweit ich verstehe, nimmst du doch auch für dich in Anspruch, dass manche dich nicht verstehen und deine Einstellung nicht verstehen können, weil sie deine Lebensgeschichte, Erfahrungen, Erlebnisse oder Verwundungen nicht kennen können. Wenn du also für dich einen solchen Anspruch stellst, dann halte ich es für gerecht und würdig, dass du das auch anderen- mir, den Priestern oder dem Papst zubilligst.

Was nun die Unterschiede angeht: Soweit ich Dich und mich verstehe, sind wir MENSCHEN, sind wir beide bemüht, GOTT zu erkennen, IHN zu lieben, die Wahrheit zu suchen- und darnach zu leben. Dass dies auf unterschiedliche Weise geschieht ist legitim- denn Gott schafft keine Schablonen.

Wenn wir z.B. die Orden in der Kirche betrachten, dann gibt es auch hier krasse Unterschiede z.B. zwischen Benediktinern, Franziskanern, Dominikanern oder Jesuiten. Und doch sind alle diese Orden, die seit Jahrhunderten existieren- in all ihrer unterschiedlichen spirituellen Ausrichtung römisch katholisch ohne dass man sagen könnte die "jesuitische Wahrheit" sei unkatholisch die "franziskanische Wahrheit " aber einzig und allein katholisch.

Was nun die hl. Beichte angeht solle uns klar sein, dass es für eine gültige Beichte auf die schon öfter genannten fünf B ankommt:
B esinnung
B ereuen
B ekennen
B esserung
B üssen.
das sind die entscheidenden Faktoren der hl. Beichte. Und manchen Katholiken wurde schon in früheren Zeiten nicht ganz zu Unrecht vorgeworfen, dass sie in Bezug auf die Sünde einen leichtfertigen Umgang pflegen weil sie sich sagen können: "Ich kann ja eh wieder beichten".

Die Leugnung der Sünde - und vor allem der Mangel an Selbsterkenntnis sind Gründübel, warum die Beichte vielerorts ausgestorben ist. Es gibt selbstverständlich viele andere Gründe wie z.B. die Selbstherrlichkeit der Menschen heute, die durch wissenschaftliche und technische Fortschritte gefördert wird. Denn irrtümlich sind die Menschen vielfach der Meinung, selbst eine Art "Gott" zu sein, keinen Gott zu brauchen. Weiters wird den Menschen durch Psychologen eingeredet, alles wäre "natürlich" und es gäbe keine Sünde. Es sind also viele Faktoren, die Menschen heute von der Beichte abhalten, zu einer Selbstherrlichkeit verführen, die sie ihre Sünden nicht mehr sehen lässt. Es ist nicht so einfach, nur einen Faktor als Ursache anzuführen.

Was nun die Höllenpredigten angeht: Selbstverständlich kann ich dir recht geben, dass in Bezug auf die letzten Dinge (Gericht, Himmel, Hölle) zu viel geschwiegen wird. Die modernistischen Verfälschungen führen die Menschen in die Irre. Aber Höllenpredigten allein, die Menschen sozusagen mit erpresserischer Gewalt "Entweder du glaubt an Gott, nimmst alle Gebote an- oder du wirst ewig in die Hölle verdammt" zu Gott hinführen scheinen auch nicht zielführend zu sein. Wie anders ist zu erklären, dass die göttliche Vorsehung vor Jahrhunderten durch eine Maria Margarethe Alaquoce die HERZ JESU Verehrung einführte- wie anderes ist zu erklären, dass GOTTES VORSEHUNG durch eine Sr. Faustina die Verehrung der göttlichen Bamherzigkeit förderte?

Angeblich soll ein Karl der Große so vorgegangen sein dass er sagte: "Entweder du lässt dich taufen. oder Kopf ab". Ein durch solche Gewalt- Aktionen erzwungener Glaube ist m.E. kein gewachsener, innerer und auf freiwilliger Entscheidung fußender Glaube, der wirklich tragfähig wäre. Die freie Entscheidung für Gott, Gott zu lieben kann nicht mit Gewalt oder mit Höllenpredigten und Angst vor ewiger Verdammnis erzwungen werden.

Soweit also mein Versuch, auf die Ausführungen zu antworten.


Gelobt sei JESUS CHRISTUS

zuletzt bearbeitet 02.09.2017 18:30 | nach oben springen

#309

RE: Die "neue Kirche"

in Diskussionsplattform Kirche 04.09.2017 17:39
von Kristina (gelöscht)
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http://www.katholisches.info/2017/09/kri...-verbunden-ist/

Kritik vor Papst-Besuch: „Viele sind überzeugt, daß Franziskus mit der Freimaurerei verbunden ist“


(Bogota) Aus der Vielzahl der Meldungen zum bevorstehenden Kolumbien-Besuch vom 6. – 11. September sticht die Meldung von Priestern hervor, die unzufrieden sind mit der Richtung, die Franziskus der Kirche gegeben hat. Ein Priester, der an einer direkten Begegnung mit Franziskus teilnehmen wird, will ihm bei dieser Gelegenheit seine Vorbehalte vortragen und auch sagen, daß „viele“ der Überzeugung sind, daß Franziskus „mit der Freimaurerei in Verbindung steht“.

Das Radionetzwerk RCN Radio berichtete am Wochenende über die Kritik eines Priesters, der wegen der „Revolution der Zärtlichkeit“ anonym bleiben wollte. Der Grund für die Anonymität ist aber noch ein anderer. Er sei nur einer von „mindestens 90 Priestern“, die allein ihm persönlich bekannt sind, die „unzufrieden“ seien mit dem Weg, der von Papst Franziskus für die Kirche eingeschlagen wurde. RCN Radio berichtete unter dem Titel:

„In der katholischen Kirche gibt es auch Ablehnung gegen den Besuch des Papstes.“

„Mindestens 150 Häresien“ – „Gläubige beten, daß Papst nicht kommt“

Die Senderkette meldete:

„Auch katholische Priester gehören zu den Personen, die sich dem Papst-Besuch in Kolumbien widersetzen, weil sie der Überzeugung sind, daß Franziskus mit seinen Aussagen – besonders zu Themen wie Homosexualität und Familie – das Lehramt der Kirche beschädigt hat.“

„Seit 20 Jahren“ ist er Priester und wirkt in Bogota, so RCN Radio über den Priester, den das Radionetzwerk zu Wort kommen ließ:

In Bogota, Medellin und Bucaramanga kenne er mindestens 90 Priester, die so denken wie er und nicht damit einverstanden sind, wie Papst Franziskus die Zügel der Kirche in der Hand hält.“

Der Priester versicherte gegenüber dem Sender, daß „es Gläubige gibt, die dafür beten, daß der Papst nicht kolumbianischen Boden betritt“.

Wörtlich sagte der Priester:

„Priester von verschiedenen Diözesen, ich kann aus verständlichen Gründen nicht ihre Namen nennen, sind völlig gegen den Besuch von Franziskus. Sehr viele Gebetsgruppen beten, daß er nicht kommt.“


In den Aussagen, die von Franziskus als Papst bisher getätigt wurden, seien mindestens „150 Häresien“ enthalten: „Behauptungen, die der religiösen Doktrin widersprechen.“

„Viele glauben, daß der Bischof von Rom mit der Freimaurerei verbunden ist“

Großen Schaden habe vor allem die Autorität der Kirche gelitten, über Dinge urteilen und Orientierung geben zu können.

„In meiner Pfarrei kam ein Homosexueller zur Beichte und sagte mir, daß er homosexuell ist und mit einem anderen Mann zusammenlebt. Ich habe ihm erklärt, daß das Sünde ist. Darauf hat er mir geantwortet, daß der Papst aber etwas anderes sagt, daß es mir nämlich nicht zusteht, darüber zu urteilen.“

Der Papst verhindere, wie das Beispiel zeige, „daß ich meine Aufgabe erfüllen kann, weil meine Autorität in Moralfragen untergraben wird, sagen zu können, was Sünde ist“.

Der Priester wird eine Gruppe angehören, die sich am ersten Tag des Papst-Besuches mit Franziskus treffen wird. Diese Gelegenheit werde er nützen, seine Vorbehalte vorzutragen. Er sei entschlossen, ihm auch zu sagen, daß „viele glauben, daß der Bischof von Rom mit der Freimaurerei verbunden ist“. Um diese Chance, bis zum Papst vorgelassen zu werden, nicht zu vergeben, könne er vorher seine Identität nicht preisgeben.

Politische Kritik am Papst-Besuch: „Viele halten ihn für einen Kommunisten“

Kritik am Papst-Besuch kommt nicht nur von innerkirchlicher Seite wegen der Art, wie Franziskus den Petrus-Dienst ausübt. In Kolumbien gibt es Vorbehalte gegen den Papst-Besuch auch wegen seiner politischen Haltung zum „Friedensabkommen“ zwischen der Regierung des linksliberalen Staatspräsidenten Santos und der marxistischen Guerillaorganisation FARC.

Es gebe „viel“ in Kolumbien, so RCN Radio, die Franziskus für einen „falschen Papst“, andere, die ihn für „einen Kommunisten halten“, der „nur“ deshalb nach Kolumbien komme, um das Abkommen mit den FARC „zu legitimieren“. Die FARC waren Anfang der 60er Jahre als bewaffneter Arm der Kommunistischen Partei Kolumbiens gegründet worden.

Das Radionetzwerk RCN Radio wurde 1948 aus Anlaß des damals stattfindenden Eucharistischen Kongresses in Kolumbien gegründet und deckt das ganze Land ab. Das Radionetzwerk gehört seit 1973 dem kolumbianischen Unternehmer Ardila Lülle.

Text: Giuseppe Nardi


2.Tim 3,16: die gesamte Bibel kommt von Gott!
2.Petr 1,20-21: Gott gebrauchte menschliche Schreiber!
1.Kor 2,13: Gott wachte über jedem einzelnen Wort der Bibel!
2.Petr 1,21 Der Empfang und die Weitergabe, bzw. Niederschrift des Wortes Gottes geschah unter der Führung des Heiligen Geistes!
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#310

RE: Die "neue Kirche"

in Diskussionsplattform Kirche 05.09.2017 08:25
von Mariamante • 391 Beiträge

Mit Papst Franziskus kam ein "neuer Wind" in die Kirche, der viele erschreckt. Dieser Papst trägt keine roten Schuhe, wohnt nicht im Papstpalast und verscherbelt den Sommersitz der Päpste an die Leute. Dieses bescheidene Auftreten des "Stellvertreter Christi" ist Grund genug, sich zu ärgern. Und wenn man ihm dann auch noch Freimaurerverbindung und Freimaurerei unterstellen kann, dann ist die Sache perfekt. Nicht Gott hat uns diesen Papst geschenkt- sondern der "Antichrist" selbst sei auf dem Stuhl Petri- sind manche überzeugt.

Wie wir wissen, gab es auch zur Zeit eines Johannes Paul II nicht nur 90 Priester, die gegen ihn rebellierten. Theologen unterschrieben alle möglichen papstkritischen Dokumente und meinten, dieser Papst führe die Kirche ins Mittelalter zurück. Nun sind es bei Papst Franziskus eben andere, die gegen ihn rebellieren und meinen, hier übe jemand am Stuhl Petri Verrat am Glauben und nehme die Menschen wichtiger als Gebote, Dogmen und Riten.

Zum Ausgleich ein paar Worte von Papst Franziskus die dem aufmerksamen Beobachter zeigen, worum es diesem Papst geht:

http://www.pfarre-rabenstein.at/pfarre/s...apst-franziskus


2.9.2017:
Jesus ist immer da, mit offenem Herzen; er öffnet das Tor der Barmherzigkeit, die er im Herzen trägt; er vergibt, versteht.

23.8.2016:

Menschen- und Organhandel, Zwangsarbeit und Prostitution sind moderne Formen der Sklaverei und Verbrechen gegen die Menschlichkeit.

21.8.2016:

Barmherzigkeit ist weder „Gutmenschentum“ noch Sentimentalität: an ihr sieht man vielmehr, ob wir wirkliche Jünger Jesu sind!

19.11.2015
Alle Menschen – wirklich alle – sind in den Augen Gottes wichtig.

17.9.2015
Trotz der Ungerechtigkeiten und der Leiden in der Welt ist der Sieg des Herrn gewiss.

14.9.2015
Gott bevorzugt die Kleinen. Wenn wir bescheiden bleiben, verwandelt er unsere kleinen Bemühungen und macht daraus große Dinge.

30.06.2015
Wie schön ist es, allen Gottes Liebe zu verkünden, die uns frei macht und unserem Leben Sinn gibt.
24.03.2015:

Das Leid ist ein Ruf zur Umkehr. Es erinnert uns daran, dass wir schwach und verletzlich sind.

23.03.2015:
Jede Kirche, jede christliche Gemeinschaft sei ein Ort der Barmherzigkeit inmitten so großer Gleichgültigkeit.

05.01.2015:
Herr, gib, dass wir dich in den Kranken, in den Bedürftigen und in den Leidenden zu erkennen vermögen.

03.01.2015:
Das Christentum verbreitet sich dank der Freude von Jüngern, die sich von Gott geliebt und erlöst wissen.

23.12.2014:
Manchmal sind wir Sklaven der Sünde. Herr, komm und befreie uns!

20.12.2014:
Damit Jesus zur Mitte unseres Lebens wird, ist es nötig, in seiner Gegenwart, vor dem Tabernakel zu verweilen.

16.9.2014:
Der Herr wartet immer auf uns, um uns in seiner Liebe zu empfangen. Es ist wunderbar und überrascht uns immer neu.

26.8.2014:
Gottes Liebe lässt sich nicht messen. Sie ist ohne Maß!

18.8.2014:
Vertraut in die Macht des Kreuzes Christi! Empfangt seine Gnade der Versöhnung und teilt sie mit den anderen.

17.8.2014:
Herr, lass uns vor so viel Gewalt im Irak im Gebet durchhalten und in der Großherzigkeit nicht nachlassen.

9.8.2017:
Ich bitte alle Pfarreien und katholischen Gemeinschaften, an diesem Wochenende besonders für die irakischen Christen zu beten.Gewalt besiegt man nicht mit neuer Gewalt. Herr, schenke unseren Tagen den Frieden.

24.07.2014:
Wer am Geld hängt, an der Macht oder am Stolz, für den ist es unmöglich, glücklich zu sein.

16.7.20104:
Liebe junge Freunde, fallt nicht in Mittelmäßigkeit. Das Leben des Christen ist für große Ideale geschaffen.

11.7.2014:
Habt keine Angst, euch in Gottes Arme fallen zu lassen. Um was ihr ihn auch bittet, er wird es euch hundertfach geben.

8.7.2014:
Mit Gott verliert man nichts, aber ohne ihn ist alles verloren.

3.7.2014:
Liebe junge Freunde, hört nicht auf, von einer gerechteren Welt zu träumen!


Gelobt sei JESUS CHRISTUS

zuletzt bearbeitet 05.09.2017 08:34 | nach oben springen


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