Grüss Gott und herzlich Willkommen im KATHOLISCHPUR- Forum....

#251

RE: Die "neue Kirche"

in Diskussionsplattform Kirche 22.01.2017 18:35
von Aquila • 5.590 Beiträge

Liebe Mitglieder, liebe Mitleser

Die deutsche Sektion von "radiovatican" - von einem Jesuiten, Pater Hagenkord, geleitet -versinkt mehr und mehr im "zeitgemässen" Geheule.....
und scheint offenbar "Freude" daran zu bekunden, dass sich auch einige geistig umnachtete "Ordensfrauen"(????) an den Anti-Trump (Pro Abtreibungs) Frauen-Demos teilgenommen haben.
Siehe bitte dazu diesen aktualisierten Beitrag:
DONALD TRUMP ist neuer Präsident der USA !!!! (8)

Mehr noch....es wird offenbar (bewusst?) gedankenlos die Bezeichnung "Frauenrechtlerinnen" benutzt ....mit dabei war eine der übelsten Feministinnen überhaupt ,
eine die mit ihrem "Künstlernamen Madonna" die allerseligste Jungfrau und Gottesmutter Maria beleidigende, alternde "Popsängerin" mit laufend obszönen Darbietungen.
Dies scheint "radiovatican" - welches ohnehin immer wieder ein "Laudatio" auf verstorbene "Künstler" ähnlicher Couleur hält - offenbar wenig zu stören.

http://de.radiovaticana.va/news/2017/01/...ebungen/1287540


Nein, diese Vertreter der "neuen Kirche" können nicht mehr im Namen von traditionsverbundenen Katholiken sprechen.....
sie sprechen für und unter sich....dem Geist der Welt genehm.




Freundliche Grüße und Gottes Segen


zuletzt bearbeitet 22.01.2017 18:45 | nach oben springen

#252

RE: Die "neue Kirche"

in Diskussionsplattform Kirche 27.01.2017 18:51
von Aquila • 5.590 Beiträge

Liebe Mitglieder, liebe Mitleser

Die deutsche Sektion von "radiovatican" wird vom Jesuitenpater Hagenkord geleitet.
Dieser fällt immer mal wieder durch seltsam befremdliche Äusserungen auf.
In seinem "Blog" verfasste er einen wenig freundlichen Artikel über den neuen Pressesprecher von Donald Trump....Sean Spicers.

Was allerdings aufhorchen lässt, ist eine seiner Antworten vom 25. Januar 2017 auf einen Gastbeitrag:

-
"Und wenn es um das Retten von Europa geht
empfehle ich die Papstrede zur Annahme des Karlspreises.
Da werden jedenfalls keine Mauern gebaut,
kein „katholische Kirche first“ oder „Europa first“ oder dergleichen."

-

Es ist schon erstaunlich, in welch einem Tempo sich auch "radiovatican" dem "politisch korrekten" Ausverkauf anpasst.
Diese Aussage von Pater Hagenkord,
dass es bei Papst Franziskus "kein katholische Kirche zuerst" gebe
( eine Anspielung auf Präsident Donald Trumps Aussage "America first"),
ist per se die Charakterisierung des Pontifikates von Papst Franziskus.



Doch was besagt das Kirchen-Dogma ?
-
"Die Zugehörigkeit zur Kirche ist für alle Menschen heilsnotwenddig."

-

Rufen wir uns noch einmal in Erinnerung,
dass der Glaubensatz über die Alleinseligmachung durch die Kirche
- "Ausserhalb der Kirche kein Heil" -

bereits im Jahre 1302 von Papst Bonifatius VIII. durch eine dogmatische Erklärung festgelegt worden ist und somit unabänderlich ist:

-
"UNAM SANCTAM Ecclesiam catholicam et ipsam apostolicam urgente fide credere cogimur et tenere, nosque hanc firmiter credimus et simpliciter confitemur,
extra quam nec salus est, nec remissio peccatorum ...“ (DS 870)

"Eine heilige katholische und ebenso apostolische Kirche müssen wir im Gehorsam des Glaubens annehmen und an ihr festhalten, und wir glauben diese fest und bekennen aufrichtig,
außer ihr gibt es kein Heil und keine Vergebung der Sünden. Sie stellt den einen mystischen Leib dar, und das Haupt dieses Leibes ist Christus, Christus aber ist Gott. In ihr ist „ein Herr, ein Glaube und eine Taufe“ [Eph 4,5].“

-
Außer­halb der Kir­che kein Heil (2)


Wenn also Pater Hagenkord es für "richtig" empfindet, dass die katholische Kirche ihren Alleinseligmachungsanspruch nicht mehr der dogmatisch festgeschriebenen Tradition gemäss vertreten solle ( denn nichts anderes besagt er mit "kein katholische Kirche first"),
so stellt er sich auch gegen den Katechismus:

-
Aus dem Kompendium des Katechismus der Katholischen Kirche:


171. Was bedeutet die Aussage: „Außerhalb der Kirche kein Heil“?

846-848

Diese Aussage bedeutet,
dass alles Heil von Christus, dem Haupt, durch die Kirche, seinen Leib, kommt.
Darum können jene Menschen nicht gerettet werden,
die wissen, dass die Kirche von Christus gegründet wurde und zum Heil notwendig ist,
in sie aber nicht eintreten oder in ihr nicht ausharren wollen
.
Zugleich können
durch Christus und seine Kirche diejenigen das ewige Heil erlangen,
die ohne eigene Schuld
das Evangelium Christi und seine Kirche nicht kennen, Gott jedoch aufrichtigen Herzens suchen
und sich unter dem Einfluss der Gnade
bemühen, seinen durch den Anruf des Gewissens erkannten Willen zu erfüllen.


262. Kann man ohne die Taufe zum Heil gelangen?

1258-1261

Da Christus für das Heil aller gestorben ist, können auch ohne Taufe jene gerettet werden, die um des Glaubens willen sterben (Bluttaufe),
die Katechumenen sind und ebenso alle, die zwar Christus und die Kirche nicht kennen, aber unter dem Antrieb der Gnade aufrichtig nach Gott suchen und danach streben, seinen Willen zu erfüllen (Verlangen nach der Taufe)
.
Die ohne Taufe verstorbenen Kinder werden von der Kirche in ihrer Liturgie der Barmherzigkeit Gottes anvertraut.

-


Seltsame Aussagen also von Pater Hagenkord.
Dass er die befremdliche Rede von Papst Franziskus anlässlich des an ihn verliehenen "Karlspreises" zur "Rettung Europas" anempfiehlt,
Karlspreis 2016/ Im Wortlaut: Die Rede von Papst Franziskus

zeigt die mittlerweile ebenso befremdliche Nähe der "neuen Kirche" zum wahrheitsgefilterten "Humanismus".





Freundliche Grüsse und Gottes Segen


zuletzt bearbeitet 27.01.2017 19:32 | nach oben springen

#253

RE: Die "neue Kirche"

in Diskussionsplattform Kirche 27.01.2017 21:44
von Blasius • 2.416 Beiträge

Doch was besagt das Kirchen-Dogma ?

Lieber Aquila , liebe Mitleser

Eine Ergänzung zu:

"Die Zugehörigkeit zur Kirche ist für alle Menschen heilsnotwenddig."

Die Lehre von der Kirche

134. Die Kirche wurde von dem Gottmenschen Jesus Christus gegründet.
135. Christus hat die Kirche gestiftet, um sein Erlösungswerk für alle Zeiten fortzuführen.
136. Christus hat seiner Kirche eine hierarchische Verfassung gegeben.
137. Die den Aposteln verliehenen hierarchischen Gewalten sind auf die Bischöfe übergegangen.
138. Christus hat den Apostel Petrus zum ersten aller Apostel und zum sichtbaren Haupt der ganzen Kirche bestellt, indem er ihm unmittelbar und persönlich den Jurisdiktionsprimat verlieh.
139. Nach der Anordnung Christi soll Petrus im Primat über die gesamte Kirche für alle Zeiten Nachfolger haben.

140. Die Nachfolger des Petrus im Primat sind die römischen Bischöfe.
141. Der Papst besitzt die volle und oberste Jurisdiktionsgewalt über die gesamte Kirche nicht bloß in Sachen des Glaubens und der Sitten, sondern auch in der Kirchenzucht und der Regierung der Kirche.
142. Der Papst ist, wenn er ex cathedra spricht, unfehlbar.
143. Christus hat die Kirche gestiftet.
144. Christus ist das Haupt der Kirche.
145. Die Kirche ist in der endgültigen Entscheidung über Glaubens- und Sittenlehren unfehlbar.
146. Der primäre Gegenstand der Unfehlbarkeit sind die formell geoffenbarten Wahrheiten der christlichen Glaubens- und Sittenlehre.
147. Die Gesamtheit der Bischöfe ist unfehlbar, wenn sie, entweder auf dem allgemeinen Konzil versammelt oder über den Erdkreis zerstreut, eine Glaubens- oder Sittenlehre als eine von allen Gläubigen festzuhaltende Wahrheit vorlegen.

148. Die von Christus gestiftete Kirche ist einzig und einig.
149. Die von Christus gestiftete Kirche ist heilig.
150. Der Kirche gehören nicht bloß heilige Glieder an, sondern auch Sünder.
151. Die von Christus gestiftete Kirche ist katholisch.
152. Die von Christus gestiftete Kirche ist apostolisch.

153. Die Zugehörigkeit zur Kirche ist für alle Menschen heilsnotwendig.


154. Es ist erlaubt und nützlich, die Heiligen im Himmel zu verehren und sie um Fürbitte anzurufen.
155. Es ist erlaubt und nützlich, die Reliquien der Heiligen zu verehren.
156. Es ist erlaubt und nützlich, die Bilder der Heiligen zu verehren.
157. Die lebenden Gläubigen können den Seelen im Fegfeuer durch ihre Fürbitten (Suffragien) zu Hilfe kommen.

Aus:
http://kath-zdw.ch/maria/245.dogmen.html

Liebe Grüße, Blasius

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#254

RE: Die "neue Kirche"

in Diskussionsplattform Kirche 30.01.2017 23:40
von Andi • 1.027 Beiträge

Franziskus der falsche Prophet

Ein Text von 2014

In 12 Prophezeiungen werden Probleme für das Pontifikat vorhergesagt


http://kath-zdw.ch/maria/texte/12profezeiungen.html


Philipper 2,10
Darum hat ihn Gott über alle erhöht und ihm den Namen verliehen, der größer ist als alle Namen,
damit alle im Himmel, auf der Erde und unter der Erde ihre Knie beugen vor dem Namen Jesu
und jeder Mund bekennt:,Jesus Christus ist der Herr, - zur Ehre Gottes, des Vaters.
nach oben springen

#255

RE: Die "neue Kirche"

in Diskussionsplattform Kirche 01.02.2017 21:57
von Aquila • 5.590 Beiträge

Liebe Mitglieder, liebe Mitleser

Nun blasen auch wie befürchtet die deutschen Bischöfe in das durch "Amoris laetitia" angestimmte "Verwirrungshorn" !

In einem "Hirtenwort" lassen sie unter dem Titel :

"Die Freude der Liebe, die in den Familien gelebt wird,
ist auch die Freude der Kirche“
Einladung zu einer erneuerten Ehe- und Familienpastoral im Licht von Amoris laetitia
Wort der deutschen Bischöfe


u.a. auch folgendes "Rätselraten" verlauten:

-

[....]
"Amoris laetitia geht von einem Prozess der Entscheidungsfindung aus, der von einem
Seelsorger begleitet wird.
Unter der Voraussetzung dieses Entscheidungsprozesses, in dem das Gewissen aller Beteiligten in höchstem Maß gefordert ist, eröffnet Amoris laetitia die Möglichkeit, die Sakramente der Versöhnung und der Eucharistie zu empfangen.
In Amoris laetitia unterstreicht Papst Franziskus die Bedeutung der Gewissensentscheidung, indem er sagt: „Wir tun uns schwer, dem Gewissen der Gläubigen Raum zu geben, die oftmals inmitten
ihrer Begrenzungen, so gut es ihnen möglich ist, dem Evangelium entsprechen und ihr
persönliches Unterscheidungsvermögen angesichts von Situationen entwickeln, in denen alle
Schemata auseinanderbrechen. Wir sind berufen, die Gewissen zu bilden, nicht aber dazu, den
Anspruch zu erheben, sie zu ersetzen“ (AL Nr. 37).
Am Ende eines solchen geistlichen Prozesses, dem es immer um das Eingliedern geht, steht nicht in jedem Fall der Empfang der Sakramente von Buße und Eucharistie.
Die individuelle Entscheidung, unter den jeweiligen Gegebenheiten nicht oder noch nicht in der Lage zu sein, die Sakramente zu empfangen, verdient Respekt und Achtung.
Aber auch eine Entscheidung für den Sakramentenempfang gilt es zu respektieren.
Zu vermeiden sind sowohl die Haltung eines Laxismus ohne intensives Hinsehen im Begleiten, Unterscheiden und Eingliedern
als auch eine rigoristische Haltung, die beim schnellen Urteil über Menschen in sogenannten irregulären Situationen stehenbleibt.
An die Stelle solcher extremer Haltungen soll die Unterscheidung (lat. „discretio“) im persönlichen Gespräch treten.
Wir sehen es als unsere Aufgabe an, den Weg der Gewissensbildung der Gläubigen zu vertiefen. Dazu ist es nötig, unsere Seelsorger zu befähigen und ihnen Kriterien an die Hand zu geben. Solche Kriterien einer Gewissensbildung gibt der Heilige Vater in Amoris laetitia in ausführlicher und
hervorragender Weise an (s. AL Nr. 298–300)."

-
Hirtenwort der deutschen Bischöfe - voller Wortlaut Die deutschen Bischöfe veröffentlichen ein Hirtenwort zum Papstschreiben


Alles klar ????
Die "individuelle Entscheidung" soll also auch hier zum "letztinstantlichen Massstab" erklärt werden !?!?!?
Wann und wo hat die Lehre der Kirche so wie sie immer gelehrt wurde so etwas verkündet ????

Die unabänderliche Lehre der Kirche besagt Folgendes:
Ehebruch und Sakramente


Der für diese Versuche der Aufweichung der Lehre der Kirche mitverantwortliche
Kardinal Kasper hat noch mehr auf Lager.....
so etwa im Bereiche des "Ökumenismus".
Seine diesbezüglich ebenso absonderliche "Vision" benutzt auch wieder das Schlüsselwort
"pastorale Lösung".
Diesmal freilich soll dieses Werkzeug der Aushebelung der katholischen Identität dazu dienen,
die "Zulassung interkonfessioneller Familien zur Kommunion" zu ermöglichen.

(Das) Kardinal Kasper (Theater) im Wortlaut:


"Wir sollen nicht weniger, sondern mehr katholisch werden.
Wir sollen nicht weniger, sondern mehr evangelisch werden.
Die theologischen Differenzen sind lösbar.
Die Zulassung konfessionsverschiedener Familien zur Kommunion ist ein pastorales Problem, das nach einer Lösung schreit.
Diese ist aber gar nicht so schwierig. Es gibt Raum für pastorale Lösungen."

-
http://de.radiovaticana.va/news/2017/01/...l;glich/1288908

Im Grunde genommen erübrigt sich zu derartigen Gedankenknoten ein jeglicher Kommentar.
Was zu erwarten war....
der weitere "pastoral untermalte" Ausverkauf der katholischen Identität !

In einem anderen Thread habe ich auf eine Predigt von Pater Ramm hingewiesen.....
dort erwähnte er, dass heute ein "subtiler Sturm" die Kirche heimsuche....
angesichts der innerkirchlichen Wirrnisse dürfte es unschwer erkennbar sein, was mit diesem "subtilen" Sturm gemeint ist !
Lehre von der Tradition (32)



Freundliche Grüsse und Gottes Segen


zuletzt bearbeitet 01.02.2017 23:31 | nach oben springen


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