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#56

RE: Aus der Wahrheit sein

in Leiden, Tod und Auferstehung Christi 12.12.2019 22:54
von Aquila • 6.049 Beiträge

Gelobt sei Jesus Christus !


Pater Titus Kieninger vom Kreuzorden:

-

"Wir wissen nicht, unter welchen Bedingungen Gott unsere Treue prüft.
Darum handeln wir klug, wenn wir:

+ den Herrn am Kreuz liebend betrachten und von ihm Kraft erbitten;

+ Maria, die Getreue unter dem Kreuz und die vielen Märtyrer im Himmel um ihre Fürbitte ansuchen;

+ uns mit kleinen Verzichten im Kampf gegen die Sünde üben;

+ uns durch eifrigen Empfang der hl. Sakramente die Gnade des Starkmutes und der Treue bis zum Ende schenken lassen."


-
(entnommen aus dem "St Josephsbatt")
-


zuletzt bearbeitet 12.12.2019 23:16 | nach oben springen

#57

RE: Aus der Wahrheit sein

in Leiden, Tod und Auferstehung Christi 23.01.2020 23:52
von Aquila • 6.049 Beiträge

Gelobt sei Jesus Christus !


Wie unmissverständlich und ohne Wenn und Aber vor noch nicht allzu langer Zeit der katholische Glaube doch verkündet und verteidigt wurde.....
aus der Dogmatische Konstitution "Dei filius"
des 1. Vatikanischen Konzils vom 24. April 1870 ...
über den katholischen Glauben:

-
[....]
19
Mit diesem göttlichen und katholischen Glauben muss man nun an all dem festhalten, was das geschriebene oder überlieferte Wort Gottes enthält und die Kirche als von Gott geoffenbart zu glauben vorstellt,
- sei es in feierlichem Lehrentscheid, sei es in Ausübung ihres gewöhnlichen allgemeinen Lehramtes.
Weil es aber ohne den Glauben unmöglich ist,
Gott zu gefallen (Hebr 11,6) und in die Gemeinschaft seiner Kinder aufgenommen zu werden
,
darum hat noch niemand ohne ihn die Rechtfertigung erlangt;
auch wird niemand das ewige Leben erreichen, wenn er nicht bis an sein Ende im Glauben verharrt (vgI. Mt 10,22; 24,13).
20
Damit wir nun der Pflicht nachkommen können, den wahren Glauben anzunehmen und darin standhaft auszuharren,
hat Gott durch seinen eingebornen Sohn die Kirche gegründet, und sie mit offenkundigen Merkmalen als seine Stiftung ausgezeichnet in der Absicht, damit alle imstande wären, sie als Hüterin und Lehrerin der Offenbarung zu erkennen.
Denn auf die katholische Kirche allein bezieht sich all das, was Gottes Vorsehung in solcher Fülle und mit solch wunderbarer Macht gewirkt hat, um die Glaubwürdigkeit der christlichen Religion ganz einleuchtend zu machen.
Ist doch schon die Kirche an sich - ob der wunderbaren Art ihrer Ausbreitung, ihrer außerordentlichen Heiligkeit und unerschöpflichen Fruchtbarkeit an allem Guten, ob ihrer allumfassenden Einheit und unüberwindlichen Fortdauer - ein mächtiger, stets wirksamer Beweisgrund für ihre Glaubwürdigkeit, ein unwiderlegliches Zeugnis für ihre göttliche Sendung.
So steht die Kirche wie ein ragendes Zeichen unter den Völkern (Is 11,12).
Als solches ruft sie alle, die noch nicht gläubig sind, zu sich;
ihren Kindern aber gibt sie die Gewissheit, dass der Glaube, zu dem sie sich bekennen, auf unerschütterlicher Grundlage ruht.

21
Dieses Zeugnis [für die Glaubwürdigkeit der die Kirche erhält dann wirksame Unterstützung durch die Kraft von oben.
Denn in seiner übergroßen Güte kommt der Herr den Irrenden mit seiner anregenden und helfenden Gnade entgegen und gibt ihnen die Kraft, dass sie zur Erkenntnis der Wahrheit gelangen (1 Tim 2,4)
die Er aber bereits aus der Finsternis in sein wunderbares Lichtreich berufen hat (vgl. 1 Petr 2,9) die festigt Er mit seiner Gnade, damit sie in diesem Licht verbleiben,
Er, der keinen verlässt, wofern Er nicht selbst verlassen wird.

22
Deshalb sind jene, die sich durch das Himmelsgeschenk des Glaubens der katholischen Wahrheit angeschlossen haben, durchaus nicht in der gleichen Lage
wie jene, die von Menschenmeinungen irregeführt, Anhänger einer falschen Religion sind.
Denn die einmal den Glauben unter der Obhut des kirchlichen Lehramtes angenommen haben, können nie und nimmer einen berechtigten Grund haben, diesen Glauben zu wechseln oder auch nur in Zweifel zu ziehen.
Darum müssen wir Gott dem Vater Dank sagen, dass Er uns gewürdigt hat, Anteil zu haben am Lose seiner Heiligen im Licht (KoI 1,12);
und wir dürfen eine so große Heilsgnade nicht missachten, sondern im Blick auf Jesus, den Urheber und Vollender unsres Glaubens,
sollen wir unwandelbar festhalten an dem Bekenntnis unserer Hoffnung (Hebr 12,2; 10,23).

[....]
29
Denn die Glaubenslehre, die ja Gott geoffenbart hat, ist nicht nach Art eines philosophischen Lehrsystems dem menschlichen Geiste vorgelegt worden, um durch seine Forscherarbeit erst vervollkommnet zu werden.
Sie ist vielmehr der Braut Christi anvertraut worden als göttliches Lehrgut, um von ihr treu behütet und unfehlbar erklärt zu werden
.
Daher muss an dem Sinn der Heilslehren, wie ihn die Kirche, unsre heilige Mutter, einmal dargelegt hat, immerdar festgehalten werden und man darf niemals, etwa unter dem Vorwand und aus dem Scheingrund einer tiefern Erkenntnis, von diesem Sinn abgehen.
So wachse denn im Lauf der Zeiten und Jahrhunderte und blühe weit und mächtig auf, Einsicht, Wissenschaft und Weisheit, in den einzelnen und in der Gesamtheit, in jedem Menschen wie in der ganzen Kirche: in dem ihnen zustehenden Bereich.
Der Sinn der Glaubenssätze aber und die Lehrverkündigung müssen die gleichen bleiben (Vinzenz von Lerin, Common. n 28).
[....]
31
In Erfüllung Unsrer obersten Hirtenpflicht bitten und beschwören Wir um der Liebe Jesu Christi willen alle Christgläubigen, namentlich aber jene, die ein Vorsteher- oder Lehramt bekleiden,
ja Wir befehlen ihnen im Namen desselben Gottes und unsres Heilandes,
mit allem Eifer dahin zu wirken, dass diese Irrtümer von der heiligen Kirche abgewehrt und ausgeschieden werden, und dass das Licht des Glaubens in voller Reinheit erstrahle.
Dazu ist es aber nicht genug, bloß die Sünde der Häresie zu vermeiden;
man muss vielmehr auch jenen falschen Lehren sorgfältig ausweichen, die ihr mehr oder weniger nahe stehen
.

Daher mahnen Wir alle an die Pflicht, auch den Erlassen und Dekreten zu gehorchen, durch die solche verkehrte Ansichten, die hier nicht ausdrücklich aufgezählt sind, von diesem heiligen Stuhle verworfen und verboten worden sind.
[....]

-

Siehe dazu bitte auch:
Die "neue Kirche" (29)

Die Dogmatische Konstitution "Dei filius":
http://www.kathpedia.com/index.php/Dei_f..._lebendige_Gott

-

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#58

RE: Aus der Wahrheit sein

in Leiden, Tod und Auferstehung Christi 27.01.2020 22:56
von Aquila • 6.049 Beiträge

Gelobt sei Jesus Christus !


Welch menschengedachter Unsinn wird von "zeitgemässen Katholiken" immer wieder feilgeboten.
"Geglaubt" wird, was bequem in den eigenen, der kirchlichen Lehre entgegenstehenden Lebensentwurf passt....
übrigbleibt ein unverbindlicher, kraftloser und fruchtloser "Glaube"....Windhauch !

Ein "Glaube" im liberalen Gewand und somit durch und durch anti-katholisch.
Ein verwaister toter "Glaube" losgerissen von der fürsorgend liebenden Mutter....
ohne Beistand, Schutz und Schirm der Heiligen Mutter Kirche



Dazu Papst Leo XIII.:

-

"Unter den ersten Pflichten, die wir gegen Gott und die Kirche haben, steht an erster Stelle jene, mit Eifer die christliche Wahrheit zu verbreiten und die Irrtümer abzuwehren.
Dieser Pflicht zu genügen werden jene nicht können, die allein und getrennt von den anderen in den Kampf ziehen.
Sie werden ja Anfeindungen von seiten der Menschen erfahren wie Christus.
Daher wollte er sie zu einem Leibe, der die Kirche ist, zusammenfügen.
Das Leben Christi durchströmt den ganzen Organismus,, nährt und kräftig die Glieder.
Der Kirche wurde der Lebenszweck bestimmt, wie ein geordnetes Kriegsheer für
das Heil der Menschheit zu kämpfen.

Diese Verfassung und Gestaltung des Christentums darf nicht geändert werden;
und es ist dem einzelnen nicht erlaubt, nach seinem Gutdünken das Leben einzurichten oder seine Kampfesweise des Lebens nach Willkür sich zu wählen;
mithin sammelt derjenige nicht, sondern zerstreut, der nicht mit der Kirche und mit Jesus Christus sammelt,
und in Wahrheit kämpfen diejenigen gegen Gott an, die nicht kämpfen mit Christus und seiner Kirche."

-


Wie sehr müssen wir es uns immer wieder verinnerlichen, dass unsere Heilige Mutter Kirche als die Braut Christi die Quelle des ewigen Lebens ist.

Der hl. Irenäus von Lyon (gest. um 200) in "Gegen die Häresien":

-

"Alles, was zur Kirche gehört, muss man aufs innigste lieben
und die Überlieferung der Wahrheit umklammern.
Jeder, der will, kann aus der Kirche den Trunk des Lebens schöpfen
"

-


Prälat des Opus Dei - Bischof Javier Echevarría -
hat es in einem Rundbrief sehr schön umschrieben:
-

"Die Kirche ist immer und in jedem Augenblick Mutter.
Sie hat uns im Wasser der Taufe zum neuen Leben
in Christus geboren
und uns zugleich die künftige Unsterblichkeit verheißen;
dann hat sie sich durch die übrigen Sakramente
– vor allem die Beichte und die Eucharistie
darum gesorgt, dass dieses „Sein“ und „Vorangehen“ in Christus
in unserer Seele Gestalt annimmt
;
später, wenn die schwere Krankheit und vor allem der Todeskampf kommt,
beugt sie sich von neuem über ihre Töchter und Söhne und
stärkt sie durch die Krankensalbung und die Heilige Kommunion als Wegzehrung
;
sie versorgt uns mit allem Nötigen, um diese letzte Reise, die mit der Gnade Gottes in den Armen unseres himmlischen Vaters enden wird, voller Hoffnung, Friede und Freude anzutreten.
So erklärt sich, dass der hl. Josefmaria wie viele andere Heilige vor und nach ihm deutliche und optimistische Worte niedergeschrieben hat, als er vom Tod des Christen sprach:
Hab keine Angst vor dem Tod. – Nimm ihn schon jetzt großmütig an …
wann Gott will....wie Gott will....wo Gott will.
Sei ganz sicher: er kommt zu einer Zeit, an einem Ort und in einer Weise, wie es für dich am besten ist....gesandt von deinem Vater Gott.
– Willkommen sei unser Bruder Tod!“


-
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zuletzt bearbeitet 27.01.2020 23:00 | nach oben springen

#59

RE: Aus der Wahrheit sein

in Leiden, Tod und Auferstehung Christi 30.01.2020 23:30
von Aquila • 6.049 Beiträge

Gelobt sei Jesus Christus!


Der Geist der Wahrheit.....der Heilige Geist will alleine in der unfehlbaren Lehre der Heiligen Mutter Kirche gehört werden.
Die Kinder der Welt sind denn auch unfähig, Ihn zu empfangen.

Dazu von Hw Coulin in den Betrachtungen über den Heiligen Geist aus dem Jahre 1881:
-

"Bevor ich indes die Größe des Gutes betrachte, welches Jesus Christus mir verspricht, will ich einen Augenblick bei dem Worte des anbetungswürdigen Meisters verweilen:
'Die Welt kann Ihn - den Heiligen Geist - nicht empfangen.“ Warum nicht?
Weil sie Ihn nicht sieht und Ihn nicht kennt.' (Joh 14,17)
Unter der Welt sind nach einem gelehrten Ausleger die Weltmenschen zu verstehen, jene „bösen Tiere“, wie der hl. Paulus sie geradezu nennt; (Tit 1, 12-13)
die sinnlichen Menschen, die dem Bösen anhangen durch ganz irdische Gesinnungen, durch die Liebe zum Reichtum, zu Ehrenstellen, zu Vergnügungen, zu eitlem Ruhm, zu Weichlichkeit, zu allen Genüssen, die das gegenwärtige Leben bietet: diese Menschen sind die tatsächlichen „Feinde des Kreuzes Christi“, weil sie – wie der Weltapostel sagt (Phil 3, 18-19) – 'nur nach dem Irdischen trachten'.
Diese Menschen bilden die Gesellschaft, welche der göttliche Heiland 'die Welt' nennt, und das ist die Gesellschaft, welche Jesus Christus für unfähig erklärt, den heiligen Geist zu empfangen.
Ich darf nicht darüber erstaunt sein, daß es der Welt unmöglich ist, den Geist Gottes zu empfangen, da dieser Geist himmlisch, übernatürlich, göttlich ist, und darum Seine Herrschaft nur über jene Seelen ausdehnen kann, welche durch die Gnade übernatürlich, himmlisch, göttlich gemacht, und eben dadurch Feinde von Allem sind, was einen Weltmenschen ausmacht.

Der große heilige Kirchenlehrer Basilius sagt:
'Ebenso wie ein mit dichtem Staub bedecktes Spiegelglas das Bild eines Menschen oder das Licht der Sonne nicht zurück strahlen könnte,
so wird auch die Klarheit, das Licht des Heiligen Geistes, zurück gehalten vor einer Seele, die gleichsam mit einer Erdschicht von irdischen Gedanken und Gesinnungen bedeckt ist.'"

-

Siehe bitte auch:
Die Gnaden


-


zuletzt bearbeitet 30.01.2020 23:34 | nach oben springen

#60

RE: Aus der Wahrheit sein

in Leiden, Tod und Auferstehung Christi 31.01.2020 07:11
von benedikt • 3.206 Beiträge

Gelobt sei Jesus Christus!
was
Lieber Aquila, danke für Deinen schönen und lehrreichen Beitrag über den HeiligenGeist!
Über ihn gibt es nicht allzuviele Gebete und über ihn (außer Pfingsten), weiß man auch
nicht allzuviel zu berichten. Doch eines weiß ich, daß der Mensch, der dieGnade des
HeiligenGeistes empfangen hat, sich glücklich preisen kann, da ihm somit der Zugang
zu derLiebeGottes ermöglicht wird - Das größte Geschenk welches ein Mensch in dieser
Welt empfangen kann!

Zitat:ich darf nicht darüber erstaunt sein, daß es der Welt unmöglich ist, den Geist Gottes zu empfangen, da dieser Geist himmlisch, übernatürlich, göttlich ist, und darum Seine Herrschaft nur über jene Seelen ausdehnen kann, welche durch die Gnade übernatürlich, himmlisch, göttlich gemacht, und eben dadurch Feinde von Allem sind, was einen Weltmenschen ausmacht.
Zitati: ich darf nicht darüber erstaunt sein, daß es der Welt unmöglich ist, den Geist Gottes zu empfangen, da dieser Geist himmlisch, übernatürlich, göttlich ist, und darum Seine Herrschaft nur über jene Seelen ausdehnen kann, welche durch die Gnade übernatürlich, himmlisch, göttlich gemacht, und eben dadurch Feinde von Allem sind, was einen Weltmenschen ausmacht.Zitatende

Wer jedoch die Gnade des Heiligen Geistes willentlich ablehnt, hat sein Leben verwirkt!

HerzlicheGrüße undGottes Segen, benedikt


Gott ist die Liebe,
und wer in der Liebe bleibt,
bleibt in Gott,
und Gott bleibt in ihm.

1. Joh 4,7 - 16

zuletzt bearbeitet 31.01.2020 07:13 | nach oben springen



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