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#66

RE: Aus der Wahrheit sein

in Leiden, Tod und Auferstehung Christi 06.04.2020 21:30
von Aquila • 6.017 Beiträge

Gelobt sei Jesus Christus !

Welch ein tristes Bild geben in der aktuellen "Corona-Krise" die Mehrzahl der bischöflichen Hirten ab.
Nicht einmal die geringsten Versuche zur Einforderung der (unter Einhaltung der geltenden Massnahmen ) Aufrechterhaltung des sakramentalen Lebens sind zu erkennen.
Stattdessen inhaltslose Reden im weltgeistigen Vokabular, die denn auch im unverbindlich ökumenisch interreligiösen Mäntelchen zu Windhauch werden.
Katastrophen und Drangsale im Einklang mit der immerwährenden Lehre der Kirche als Zulassung Gottes, als Fingerzeig Gottes zur notwendigen Umkehr zu benennen, gilt heute "zeitgemäss" verwüsteten Kreisen als geradezu "verpönt".

Prälat Wilhelm Imkamp in einer früheren Fastenpredigt über die unveränderliche Wahrheit, die heute als so gar nicht mehr "zeitgemäss" gesehen wird....:
-

Jesus ist kein Softi,
seine Erlösungsbotschaft ist eine Botschaft der Buße und Umkehr.

Das sagt er uns heute, und zwar sehr deutlich.

Die Erlösung besteht eben nicht darin, daß Sünde und Verdammnis abgeschafft wären, sondern darin, daß die Sünde keine Herrschaft mehr über uns haben muß, und daß die Verdammnis vermeidbar ist, wenn wir Buße tun, und uns bekehren
Der erste Schritt dazu ist eine gute Beichte.
Nicht aufschieben, der Zeitrahmen ist eng!


-

Siehe dazu bitte auch:
Lossprechung von den Sünden
und
Die kostbare Zeit
-

Nachfolgend einmal mehr passend eine Zusammenfassung einer Predigt von
Hw Pater Biffart von der Petrus-Bruderschaft:
-

"Heute wird bedauerlicherweise zunehmend - um den Beifall der Menschen zu erheischen - ein "Evangelium light" vermittelt.
Dieses kennt die Aufforderung Christi zur Reue, Busse und Umkehr nicht mehr.
Doch sind gerade Letztere überhaupt erst die Bedingungen für die dann unermessliche Barmherzigkeit Christi.


Die Hirten haben denn die Pflicht, Alles zu verkünden
- das gesamte hl. Evangelium -

um die Seelen auf den schmalen und steilen Weg zur Glückseligkeit zu führen.

Die gesamte Selbstoffenbarung.
Zu dieser gehört
Barmherzigkeit
u n d
Gerechtigkeit.

Unser Herr und Gott Jesus Christus hat Seinen hl. Aposteln aufgetragen,

A l l e s

zu lehren, was Er ihnen offenbart hat.
-
28,19
Darum geht zu allen Völkern und macht alle Menschen zu meinen Jüngern; tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes,
Mt 28,20
und
lehrt sie, alles zu befolgen,
was ich euch geboten habe.
Seid gewiss:
Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt.
-

Eine dem Menschen vermittelte "Barmherzigkeit" mit dessen Belassenwollen im Zustand der Sünde ist keine Offenbarung Gottes, vielmehr menschengebautes Mauerwerk....und wird somit ineinanderfallen.
Ein "Evangelium light" aber
- als Wegweiser für den breiten und bequemen Weg im Diesseits -
ist ohne Kraft und Gnade, wirkungslos für das Seelenleben
und letztendlich eine Tat von Mietlingen, denen der Ewigkeitszustand der Seelen
gleichgültig ist.
.
Mietlinge, die die ihnen anvertraute Schafe dem reissenden Wolf überlassen,
dem Ränkeschmied Satan, dem Vater der Lüge."


-


zuletzt bearbeitet 06.04.2020 22:06 | nach oben springen

#67

RE: Aus der Wahrheit sein

in Leiden, Tod und Auferstehung Christi 12.06.2020 21:25
von Aquila • 6.017 Beiträge

Gelobt sei Jesus Christus !

Das Hochgebet der heiligen Messe endet mit:

-
"Per ipsum, et cum ipso, et in ipso,
est tibi Deo Patri omnipotenti,
in unitate Spiritus Sancti,
omnis honor et gloria
per omnia saecula saeculorum. Amen.“

Durch Ihn und mit Ihm und in Ihm
ist Dir, Gott, allmächtiger Vater,
in der Einheit des Heiligen Geistes,
alle Herrlichkeit und Ehre,
jetzt und in Ewigkeit. Amen.“
-


Vertiefende Gedanken von Kardinal Ildefonso Schuster:(1880-1954):

-

"In vollkommener Weise kann nur einer Gott die schuldige Verehrung erweisen:
Jesus Christus, der Hohepriester des Neuen Bundes.
Er allein betet den Vater in der Wahrheit an, denn nur er kennt ihn ganz.
Er allein betet ihn im Geiste an, denn auf ihm ruht der Heilige Geist mit der ganzen Fülle seiner Gaben.

Wollen wir Gott einen vollkommenen Dienst erweisen,
so müssen wir uns mit dem Gottmenschen vereinigen.
Durch und mit ihm vermögen wir dem Vater das Opfer des Geistes und Herzens darzubringen.
Die Kirche beschließt deshalb all ihre Gebete mit der Bitte an den Vater:
Durch unsern Herrn Jesus Christus.»"


-


zuletzt bearbeitet 12.06.2020 21:25 | nach oben springen



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