Grüss Gott und herzlich Willkommen im KATHOLISCHPUR- Forum....

#286

RE: Wohin steuert Papst Franziskus ?

in Diskussionsplattform Kirche 23.05.2019 10:44
von Irene • 6 Beiträge

Sehr geehrter benedikt,

wir sollten für unseren Papst beten, ja, das ist richtig. Aber, wie können wir als Christen ihn unterstützen, wenn er gegen die Worte Jesus handelt. Gegen die Sakramente, die wir von unserem Herrn Jesus Christus erhalten haben. Mit mancher seiner Aussagen handelt er gegen die Worte der Bibel.
Möge der Hl. Geist auf ihn herab kommen und ihn auf den rechten Weg führen.
Wie kann er ein christliches Volk führen, wenn er selbst nicht mit seinen Worten so handelt.
Herzlichen Gruß,
Irene

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#287

RE: Wohin steuert Papst Franziskus ?

in Diskussionsplattform Kirche 23.05.2019 12:04
von benedikt • 3.027 Beiträge

Danke, liebe Irene, für Deinen Beitrag!

Nun, jeder Mensch sieht es aus einer anderen Sicht. So ist es mit allen Dingen im Leben.
Aber es ist doch ein feiner Unterschied!
Sieht man es aus dem Herzen oder sieht man es aus dem Geist?
Auch die Heilige Schrift kann man je nach Situation unterschiedlich interpretieren!
Wer sagt: "Er, der Papst, handelt gegen die Worte Jesu," ist wie die Pharisäer und versündigt sich an Gott.

Übrigens, auch wenn ich sündenfrei wäre, würde ich nicht den "ersten Stein" werfen!

Es grüßt Dich herzlich und wünscht Dir einen schönen Tag und Gottes Segen, benedikt


Gott ist die Liebe,
und wer in der Liebe bleibt,
bleibt in Gott,
und Gott bleibt in ihm.

1. Joh 4,7 - 16

zuletzt bearbeitet 23.05.2019 12:04 | nach oben springen

#288

RE: Wohin steuert Papst Franziskus ?

in Diskussionsplattform Kirche 23.05.2019 13:28
von Meister Eckhart • 46 Beiträge

Mein lieber Benedikt,

Ich wollte mich ja eigentlich raushalten, aber jetzt ist auch mir der Geduldsfaden gerissen, denn was du da schreibst ist an Unverschämtheit und Häme kaum zu überbieten. Der derzeitige Papst versündigt sich nachweislich beinahe täglich am Worte Jesu und die einzigen innerkirchlichen Pharisäer sind heute seine Nachbeter. Überhaupt scheint mir, daß ihr gesamtes Dasein nur daraus besteht den ernsthaften Nachfolgern Christi, also den Traditionalisten und Konservativen, das Leben schwer zu machen und alles christliche zu zerstören. Man muss wohl Proselyt sein um die einzigartige Herrlichkeit der katholischen Kirche, ihre Lehren und Traditionen ernsthaft schätzen zu können, welche ihr Modernisten so leichtfertig über Bort schmeisst und euch dafür irgendwelchen wohlklingenden Schwarmgeistereien zuwendet. Als ehemaliger Protestant, also als jemand der das alles schon kennt, kann ich dir sagen, daß da keine Erfüllung auf dich wartet, sondern ewige trockene Wüste. Desweiteren steht nirgendwo in der heiligen Schrift, daß man seinem Herzen folgen soll. Gott sollst du alleine folgen und das kannst du nur innerhalb seiner heiligen Kirche. Das kann man aber nur wissen wenn man die Dinge mit dem heiligen Geist sieht und nicht auf sein trügeriches Herz hört.


zuletzt bearbeitet 23.05.2019 13:30 | nach oben springen

#289

RE: Wohin steuert Papst Franziskus ?

in Diskussionsplattform Kirche 23.05.2019 18:27
von Sel • 330 Beiträge

Gelobt sei Jesus Christus,

Lieber @Meister Eckhart, lieber @Benedikt,

Verzeiht, dass durch meinen Frust etwas Zwietracht entstanden ist.

Als traditionsverbunde Katholische Christen sind wir unserem Oberhaupt Treue schuldig
und das ist
Papst Franziskus, da hat Benedikt absolut Recht und spricht gemäß Lehre der Kirche.

Aber,
Meister Eckhart spricht auch eine sehr wichtige Sache an und zeigt sehr wohl auf, dass es
viele Unstimmigkeiten gibt, gerade was die Privatmeinung(en) und Ansichten
von Jorge Bergoglio angeht.

Dies muss man, so hat es @Aquila ja schon sehr häufig in aller Liebe und Klarheit hier versucht zu erklären, unterscheiden!

Wir sollten nicht, so finde ich, falsche Ansichten vom Papst nicht verschweigen und/oder unter den Teppich kehren und alles "beschöigen" Das, lieber Benedikt, denke ich wäre falsch! Auf der anderen Seite müssen wir stets darauf bedacht sein, unsere Hl. Kirche zu schützen und gerade durch unsere "Gerede" nicht uns selbst ins eigene Fleisch schneiden und oder versündigen! Da hat Benedikt natürlich Recht!


Was ist für uns zu tun?

Treu sein bis zum Ende!
Treu zu unserer Hl. Kath. Kirche, zu den Hl. Sakramenten, zur unverfälschten Lehre der Kirche,
zum mystischen Leibe und alles, was damit zusammenhängt! Treue zu unserem Herrn und Gott, Seinem Willen, Seinen Geboten!

Beten, Fasten und Opfern für unseren Papst, Priester und gesamten Klerus und für uns Laien!!

Wir sind die Kirche, wir sind die, die etwas bewegen können.


Die zum Teil skandalöse (Glaubens)Schwäche der Bischöfe könnte in der Tat ein "kleines" Spiegelbild der (Kath.) Christen sein, die leider größtenteil ihren Heiligen Auftrag, - Gottes Gebote halten und zur Vollkommenheit streben - völlig vergessen und verdrängt haben! Aber auch die Bischöfe selbst tragen hier große Verantwortung, denn gerade Sie sind es ja auch, die uns Halt und Kraft geben müssen.

Wir können dankbar sein, dass wir hier in diesem Forum eine kl. Oase der unverfälschten Lehren der Kath. Kirche haben und somit Kraft schöpfen können! Der Herr lässt seine Herde niemals im Stich , bis zum Ende bleibt er uns immer treu.

Vertrauen wir darauf und erweisen Ihm und Seinem Hl. Mystischen Leibe, die auch sündhafte Glieder trägt, unsere ewige treue und Loyalität!


zuletzt bearbeitet 23.05.2019 18:35 | nach oben springen

#290

RE: Wohin steuert Papst Franziskus ?

in Diskussionsplattform Kirche 23.05.2019 22:54
von Aquila • 5.547 Beiträge

Gelobt sei Jesus Christus!


Lieber benedikt

Aus den Worten von @Irene, @Meister Eckhart und @Sel spricht die Sorge um unsere katholische Identität, die mitunter unter dem Pontifikat von Papst Franziskus unverkennbar gelitten hat.
Gerade Konvertiten wie @Meister Eckhart wissen um die Gefahr des Prinzipes der Auflösung durch protestantisches Menschenmachwerk und sehen so auch deutlicher die Warnsignale innerhalb der Heiligen Mutter Kirche.
Zu diesen gehören auch die leider häufigen Ungereimtheiten in den Aussagen von Papst Franziskus, gerade dann, wenn er seine private Meinung einfliessen lässt, die unstrittig nicht immer glasklar als katholische Identität benannt werden kann.

@Sel hat wie ich denke sehr schön aufgezeigt, dass unsere selbstredende Papsttreue nicht gleichbedeutend sein kann mit "Idolatrie", der undifferenzierten Zuordnung jeglicher Worte des Papstes als "lehramtlich"

So ist auch das Dogma der Unfehlbarkeit des Papstes klar definiert:
Die päpstliche Unfehlbarkeit


Gerne zitiere ich auch immer wieder Kardinal Burke mit seine Ratschlägen zum richtigen Verhalten anlässlich der aktuell innerkirchlichen Wirrungen und Irrungen:

-

"Aber auf teuflische Weise sind Verwirrung und Irrtum, die die menschliche Kultur auf den Weg des Todes und der Zerstörung geführt haben, auch in die Kirche eingedrungen, so daß sie sich dieser Kultur annähert, anscheinend ohne ihre eigene Identität und Mission zu kennen, ohne anscheinend die Klarheit und den Mut zu haben, der radikal säkularisierten Kultur das Evangelium des Lebens und der Göttlichen Liebe zu verkünden.
[....]
Ein klares Signal, dass die Kirche ihrer Mission nicht nachkommt,
ist das Fehlen von Angriffen der säkularen Medien, die es während des Pontifikats von Benedikt XVI. gegeben hat.
[....]
Die Katholiken haben die Aufgabe, zwischen den Worten des Mannes der Papst ist und den Worten des Papstes als Stellvertreter Christi zu unterscheiden.
Ohne diese Unterscheidung wird der Respekt für das Amt des Papstes leicht verloren gehen.
Eine andere Gefahr besteht darin, dass Menschen, die mit persönlichen Ansichten des Mannes, der das Papstamt bekleidet, nicht einverstanden sind, aus diesem Grund der Ansicht seien, nicht in der Gemeinschaft mit der Kirche zu sein.
[....]
Katholiken sollen nicht in eine „Idolatrie des Papsttums“ verfallen, in der jedes Wort des Papstes als lehramtliche Aussage zu gelten hat, selbst wenn sie dem Wort Christi widerspreche.
Äußerungen des Papstes sind stets im Kontext der beständigen Lehre und Praxis der Kirche zu verstehen.
[....]
Katholiken sollen nicht einmal daran denken, sich von der katholischen Kirche in der Hoffnung zu trennen, eine bessere Kirche schaffen zu können.
Ein Schisma ist die Frucht eines weltlichen Denkens, eines Denkens, das die Kirche in der Hand des Menschen und nicht in der Hand Christi sieht.
Die Kirche unserer Zeit steht vor der Aufgabe, sich von jeder Art weltlichen Denkens zu reinigen."

-


Freundliche Grüsse und Gottes Segen


zuletzt bearbeitet 23.05.2019 22:59 | nach oben springen



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