Grüss Gott und herzlich Willkommen im KATHOLISCHPUR- Forum....

#76

RE: Leben nach dem Tode. Bericht eines Priesters

in Leben und Sterben 21.06.2018 08:04
von benedikt • 1.641 Beiträge

Gelobt sei Jesus Christus!

Zitat:
"Heut sind wir so weit, daß der Teufel der Herr der Welt genannt werden kann.
Die moderne Welt steht außerhalb von Gott, Christus und Kirche. Zitatende

Die Vernichtung der Menschheit in der Wesensform schreitet immer weiter fort.
Nur die Liebe zu Gott und die Befolgung seiner Worte kann diesen Prozeß noch
aufhalten.
Gehen wir also hin, und verkünden mit Eifer und Begeisterung die unendlich große
Liebe und Barmherzigkeit unseres Herrn, Jesus Christus -

Der Friede sei mit Euch.


Gott ist die Liebe,
und wer in der Liebe bleibt,
bleibt in Gott,
und Gott bleibt in ihm.

1. Joh 4,7 - 16

zuletzt bearbeitet 21.06.2018 08:07 | nach oben springen

#77

RE: Leben nach dem Tode. Bericht eines Priesters

in Leben und Sterben 26.07.2018 23:50
von Aquila • 4.944 Beiträge

Gelobt sei Jesus Christus !


Immer wieder hören wir von Unglücken und Katastrophen, bei denen Menschen sterben.
Jüngst etwa die Brandkatastrophe in Griechenland.
Bei all der Tragik und ohne urteilen zu wollen oder pietätlos sein zu wollen, stellt sich uns nach derartigen Ereignissen stets die Frage:
Sind sie in der Gnade Christi gerstorben ?


Denn nach dem leiblichen Tode ist keine Reue und Umkehr mehr möglich !
Der hl. Johannes v. Damaskus:
-

,,Es gibt für sie ( den gefallenen Engeln, den Dämonen) nach dem Abfall keine Reue,
so wenig wie für die Menschen nach demTode"

-

An dieser unfehlbaren Glaubenswahrheit ändert auch die Art und Weise des Todes nichts.

"Ihr kennt weder Tag noch Stunde "

mahnt bez. des Todes unser Herr und Gott Jesus Christus !


Die Zeit der Gnade ist die irdische Zeit.
Der hl. Antonius von Padua:
-

"Die Gnade erfaßt alles und läßt keinen Winkel frei".


-

Der heilige Augustinus schliesslich mahnt:
-

"Die Gnade hat ihre Augenblicke.
Wer es verschiebt, ihr zu folgen,
setzt sich der Gefahr aus, ihr vielleicht nicht mehr folgen zu können"


-

Unser Herr und Gott Jesus Christus hat denn auch angemahnt, wachsam zu sein, denn der Tod kann wie "Dieb" in der Nacht kommen.


"So wie der Mensch aus dieser Welt geht, so kommt er vor das Gericht"
(Hl. Gregor der Grosse)


Weiter mahnt der hl. Alphons Maria von Ligouri eindringlich zur Wachsamkeit bez. des ewigen Seelenheiles:

-

"Ein Anliegen übertrifft alle anderen an Wichtigkeit: das Anliegen unseres ewigen Heils;
es geht dabei um unser ewiges Glück oder unser ewiges Verderben.
Unmöglich, dieser Entscheidung auszuweichen: uns zu retten oder uns für immer zu verdammen, eine Ewigkeit an Freuden oder eine Ewigkeit an Leiden zu verdienen, für immer glücklich oder unglücklich zu leben

Es ist schon erstaunlich;
es gibt kaum jemanden, der nicht errötete, wenn man ihn in weltlichen Dingen als nachlässig bezeichnet; und es gibt so viele, die nicht erröten, obwohl sie das Wichtigste überhaupt vernachlässigen: die Ewigkeit.
Diese Sache ist wichtig, einmalig und unwiederbringlich.
Wahrhaftig, es ist der Gipfel des Irrtums, die Wichtigkeit des ewigen Heils zu verkennen; und folglich ist es der Gipfel des Unglücks, sein Heil zu verfehlen.
Für jedes andere Übel gibt es Abhilfe:
Man verliert einen Geldbetrag, aber man kann wieder Geld verdienen;
man verliert seine Arbeit, aber vielleicht bekommt man wieder eine;
und selbst wenn man das Leben verlöre, wird alles wieder gut, sofern man seine Seele rettet.
Wer sich aber verdammt, der verdammt sich ein für alle Mal.
Denn man stirbt nur einmal, und wenn die Seele einmal verloren ist, so ist sie für immer verloren.


Um uns zu retten, müssen wir uns davor fürchten, uns zu verdammen, jedoch so,
dass wir nicht so sehr die Hölle als vielmehr die Sünde fürchten;
denn nur die Sünde allein kann uns in die Hölle führen.
Was aber bedeutet es, die Sünde zu fürchten?
Das bedeutet, gefährliche Gelegenheiten zu meiden, sich oft Gott anzuvertrauen und dafür zu sorgen, dass man immer im Zustand der Gnade bleibt.
Handelt man so, so rettet man sich; handelt man anders, so macht man sein Heil moralisch unmöglich"

-

Siehe bitte auch:
Die Gnaden

-


zuletzt bearbeitet 27.07.2018 00:05 | nach oben springen

#78

RE: Die letzten Dinge

in Leben und Sterben Gestern 22:18
von Aquila • 4.944 Beiträge

Gelobt sei Jesus Christus !


Entscheidend für das ewige Seelenheil ist alleine ein Sterben in der Gnade Christi !
Alles andere ist irreführende Augenwischerei.

Dazu Hw Andreas Wollbold: in seinem Buch
"Die versunkene Kathedrale. Den christlichen Glauben neu entdecken"

-

"Entscheidend für das ewige Heil ist es, nicht von Gott getrennt aus dieser Welt zu scheiden.
Die Barmherzigkeit Gottes ist reich, aber sie ist reich für den, der sich ihr durch Reue und Umkehr öffnet wie der verlorene Sohn, der umkehrt und sich in die Arme des Vaters wirft.
Der verlorene Sohn

Nach allen Kräften darum bemühen sollte man sich zu Lebzeiten, dass man die Liebe zu Gott und zu seinen Geboten nicht schwerwiegend verletzt.
Wenn dies aber geschehen ist, sollte man den Weg zur Beichte nicht scheuen oder auch nur aufschieben, denn dieses Sakrament vergibt die schweren Sünden.
Überhaupt besteht die wohl beste Vorbereitung auf den Tod in einer rechtzeitigen Lebensbeichte, in der von der Kindheit bis ins Alter “reiner Tisch” gemacht wird.
Lossprechung von den Sünden

Gerade wer jahrzehntelang nicht mehr beichten war, wird spätestens im Alter und bei schwerer Krankheit einen Priester aufsuchen oder ihn rufen lassen.
Irreführend und bagatellisierend ist es, wenn Angehörige sagen:
Ach, das ist doch ein alter Mensch, der fast nur noch im eigenen Zimmer ist. Was soll der schon für Sünden haben?”
Bekanntlich gibt es auch eigene Sünden des Alters und der Krankheit, etwa im Umgang mit den Pflegenden oder verletzende Worte und Gedanken und der letzte Weg des Sterbens birgt viele Versuchungen, etwa der Trostlosigkeit und Verzweiflung.
Vor allem aber gibt es gerade in unseren komplizierten Lebensverhältnissen kaum jemanden, der im Laufe seines Lebens nicht wenigstens einmal zumindest an den Rand einer schweren Verfehlung geraten ist.
Man darf dazu nur nicht bloß die Maßstäbe bürgerlicher Wohlanständigkeit anlegen, sondern es ist nötig, sich auf die Zehn Gebote zu besinnen.
Die 10 Gebote - der grosse Freiheitsbrief

Die Vorbereitung auf den Tod, die Reinigung von den Sünden und die Festigung in der Gnade und der Liebe Christi bilden auch den Sinn der Krankensalbung und dann, wenn das Sterben sich ankündigt, auch des Versehgangs.
Bei Letzterem wird gebetet, aber auch das Bußsakrament gespendet, die Krankensalbung vorgenommen und als Höhepunkt - wenn körperlich noch möglich - die Kommunion als “Wegzehrung” gereicht.
All das gehört zu den ergreifendsten heiligen Feiern überhaupt und man darf auch ansonsten wenig kirchlich gesonnene Angehörige und Freunde freundlich darauf hinweisen und dazu einladen, eine gewisse Schwellenangst bei der Teilnahme zu überwinden.
Stärkung in Krankheit / Todeskampf

[....]
Durch die Trennung von der Seele im Tod hört der Leib auf, zu leben.
Doch er hat weiterhin alle Ehre verdient.
Das weiß auch noch das Bürgerliche Gesetzbuch, das Leichenschändung und Störung der Totenruhe verbietet.
Denn der Leib war durch die Taufe der Tempel Gottes, er war in der Kommunion der Träger des Leibes Christi,
und er ist derselbe, der am Jüngsten Tag auferweckt werden wird, dann also, wenn Christus einst wiederkommen wird in Herrlichkeit, “zu richten die Lebenden und die Toten”
.
Wie ist das möglich?
Für Menschen ist das unmöglich, aber nicht für Gott; denn für Gott ist alles möglich (Mk 10,27). Auf manchen Friedhöfen liest man das Wort der Toten:
“Wir waren, was ihr seid. Wir sind, was ihr sein werdet.” Damit ist aber keineswegs nur gemeint: “Bedenkt, dass ihr sterblich seid!”, sondern:
“Bedenkt, dass wir alle einst leibhaft auferstehen werden!”

Die Kirche, die Gemeinschaft der Gläubigen, umfasst alle Christen im Diesseits wie im Jenseits.
Hier auf Erden ist sie die streitende Kirche, die gegen das Böse kämpft; am Reinigungsort ist sie die leidende Kirche, die vom Bösen geläutert wird;
im Himmel aber ist sie die triumphierende Kirche, die im unendlichen Halleluja den Sieg über das Böse feiert."

-

Mehr aus dem Buch siehe bitte hier:
http://www.kath-info.de/auferstehung.html

-


zuletzt bearbeitet Gestern 22:44 | nach oben springen



Besucher
0 Mitglieder und 10 Gäste sind Online

Wir begrüßen unser neuestes Mitglied: CSc
Besucherzähler
Heute waren 422 Gäste und 3 Mitglieder online.

Forum Statistiken
Das Forum hat 2776 Themen und 18277 Beiträge.

Heute waren 3 Mitglieder Online:
benedikt, Kleine Seele, Kristina



Xobor Einfach ein eigenes Xobor Forum erstellen