Grüss Gott und herzlich Willkommen im KATHOLISCHPUR- Forum....

#81

RE: Die letzten Dinge

in Leben und Sterben 28.09.2018 22:44
von Aquila • 4.999 Beiträge

Gelobt sei Jesus Christus !

Pater Stefan Reiner von der Petrus-Bruderschaft
über einen wahrhaft schönen Tod....nicht wie ihn die Welt interpretiert:

-

"Dasjenige, was nach dem Tod von uns weiterlebt, ist die vom Leib getrennte Seele.
Die wirkliche „Schönheit“ des Todes muss daher hauptsächlich in der Schönheit der Seele bestehen.
Eine Schönheit, die allein die Gnade Gottes in den Seelen bewirken kann.
Alle andere Schönheit ist letztlich nur Eitelkeit, die mit dem Tod ihr jähes Ende findet.
[....]
....die Kirche weiß,
dass so wie sich der Mensch zum Tod, so auch zum Leben stellt,
denn nur wer recht zu sterben weiß, der weiß auch recht zu leben.
[....]
....die Geburt des Gottmenschen Jesus Christus, durch dessen Erlösungswerk unser Tod ein neues, wahrhaft leuchtendes Antlitz erhalten hat.
Mit dem Blick auf Ihn und Seinen Tod und Seine Auferstehung


hat der Tod tatsächlich seinen Stachel verloren, denn allen, die durch Glaube und Werk Ihm angehören, wird der Tod zum Tor ins ewige Leben."


-


zuletzt bearbeitet 28.09.2018 23:43 | nach oben springen

#82

RE: Die letzten Dinge

in Leben und Sterben 10.10.2018 21:26
von Aquila • 4.999 Beiträge

Gelobt sei Jesus Christus !

Auch wenn ausser Rand und Band geratene wahrheitsferne Spass- und Auslebegesellschaften eine für sie schmerzliche Wahrheit immer wieder "wegtolerieren" wollen, bleibt sie unumstössliche Wahrheit:

Es gibt ein "zu spät" !

Was es bedeutet, in dieses "zu spät" zu fallen, schildert eindrücklich folgender Auszug aus
"Blätter zur Belehrung und Erbauung für katholische Christen:( 1835-1838):

-

"Er hat sich in der Welt für etwas gehalten, und Alles entschlüpft ihm nun;
er hat sich übertäubt, und durch andere Beispiele verhärtet, und nun kömmt ihm Niemand zu Hülfe;

er getraut sich nicht, zu Gott aufzublicken, er hat Ihn mißkannt;
er ruft den Abgrund des Nichts an, und der Ewigkeit Abgrund antwortet ihm,
sagt der Prophet Habakuk,
aus den Tiefen seiner Abgründe läßt er ihn diese unwiderleglichen Worte vernehmen:
Als du aus dem Nichts kamst, warst du mir bestimmt, der Allmächtige hat's gewollt; gib deinen Leib der Erde wieder.
Unsterbliche Seele, erscheine vor deinem Gotte, erscheine allein vor deinem Gott.
Was für eine Ankündigung!
Er wähnte ganz Materie zu seyn, und nun ist er ein Geist;
er rechnete darauf, daß er in Nichts zurückkehren werde, und nun starrt er die Ewigkeit an;

er sagte, der Tod sey nur ein Augenblick, und nun wirft er ihn in die Tiefen ewiger Jahrtausende;
er hat nichts geglaubt,und nun findet er, daß er ein Christ ist,
erschaffen nach Gottes Ebenbilde, von Jesus Christus erlöset,
der ihn vor Sich fordert, ihn befragt, ihn richtet und verdammt, er kann kein Wort zu seiner Entschuldigung vorbringen: und es regen sich Sehnsucht, Schmerzen und Reue, die kein Ende nehmen sollen, wo keine Rückkehr mehr möglich ist; nichts ist mehr da, als Verzweiflung in seiner Seele, und Gerechtigkeit und Rache in seinem Richter. "

-
Siehe dazu bitte auch:
Die Sünde gegen den Heiligen Geist
-

Bereits der hl. Cyprian v. Karthago (200-258)
schreibt, was in der heutigen wahrheitsfernen "zeitgemässen" Sprache gleichsam als "inakzeptabel" gebrandmarkt wird; daher wohl auch die sich inflationär ausbreitenden wahrheitsgefilterten "Trauerfeiern" mit selbstausgestellten "Freipass in den Himmel"....
und dennoch ist und bleiben folgende Worte unumstössliche Wahrheit:
-
"Wenn man aus diesem Leben gegangen ist,
ist es nicht mehr möglich Busse zu tun und Genugtuung zu leisten.
Hier verliert oder gewinnt man das Leben."

-

Es gibt ein "zu spät" !

Unser Herr und Gott Jesus Christus mahnt uns im Gleichnis von den zehn Jungfrauen (den fünf klugen und den fünf törichten ) zur steten Wachsamkeit....
Siehe bitte hier:
Die Letzten Dinge
denn unser Herr wird kommen - bei der Parusie - "wie ein Dieb in der Nacht", plötzlich und völlig unerwartet (Mt 24,43);
so wird auch Viele der Tod "überfallen wie ein Dieb"....unerwartet und unvorbereitet und vor das Gericht Christi rufen.
Siehe bitte hier:
Die Letzten Dinge (10)


Der hl. Bernhard v. Clairvaux (1090-1153) rät denn auch zur besonderen Klugheit, um nicht vom "Dieb" überrascht zu werden:
-

Der Tod erwartet euch überall;
doch wenn ihr klug seid, erwartet ihr ihn überall.“


-


Der hl. Antonius v. Padua: (1195-1231)weist den Kurs:
-
"Wer sich angesichts des Todes demütigt,
ordnet sein ganzes Leben und ist aufmerksam auf alles, was ihn umgibt.
Er verscheucht den Müssiggang, fasst Mut in seinem Tun,
vertraut auf die Barmherzigkeit des Herrn
und richtet den Kurs seiner Existenz auf den Hafen der Ewigkeit aus.
"

-


zuletzt bearbeitet 10.10.2018 22:16 | nach oben springen



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