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#71

RE: Leben nach dem Tode. Bericht eines Priesters

in Leben und Sterben 12.02.2018 19:20
von Aquila • 4.456 Beiträge

Lieber Katholik28

Bei "Nahtoderlebnissen" ist besondere Wachsamkeit erforderlich.

Das Erlebnis von Pfarrer Scheier scheint auf den ersten Blick plausibel.
Freilich stellen sich auch einige Fragezeichen .

So etwa hinsichtlich der Beschreibung, der "Anklage" durch unseren Herrn.
Der Ankläger ist immer Satan, der die Seelen der Todsünden anklagen kann und somit das "Recht" auf diese Seele beanspruchen kann.
Vor dem Angesichte der Ewigen Wahrheit Jesus Christus erfährt also eine jede Seele ihren ewigen Zustand aufgrund ihrer freien Willensentscheidung während des irdsichen Lebens.
Hier entscheidet sich ein Sterben in der Gnade Christi
oder eines in der Todsünde, d.h. einem irdischen Leben, welches durch jene Sünde geprägt war, die niemals vergeben wird;
der Sünde gegen den Heiligen Geist, der unbussfertigen Verstocktheit bis zuletzt.

Pfarrer Scheiers Erlebnis schildert zutreffend die Fürsprache der allerseligsten Jungfrau und Gottesmutter Maria, der unser Herr nicht widerstehen kann.
Freilich handelt es sich bei diesem Erlebnis um ein "Nahtoderlebnis", will heissen, der Vollzug des ewigen Zustandes der Seele war gleichsam dadurch "ausgesetzt"....
es war der noch Sterbeprozess !

Damit keine Missverständnisse entstehen, muss erwähnt werden, dass ein "Zurück"
nach dem tatsächlichen Tod nicht mehr möglich ist.
"So wie eine Seele aus diesem Leben scheidet, so kommt sie vor das Gericht"
(Papst Gregor der Grosse)

Hat also ein Mensch fern der Gnade Christi seine Seele tatsächlich in diesem Zustand ausgehaucht, dann ist eine "Revision" des ewigen Zustandes der Verdammnis nicht mehr möglich.


Über Aspekte der "Nahtoderfahrungen" siehe bitte hier:
Nahtoderfahrungen


Freundliche Grüsse und Gottes Segen


zuletzt bearbeitet 12.02.2018 19:45 | nach oben springen

#72

RE: Leben nach dem Tode. Bericht eines Priesters

in Leben und Sterben 13.02.2018 12:08
von Katholik28 • 60 Beiträge

Gelobt sei Jesus Christus.

Lieber Aquila,

danke für deine wie immer sehr sorgfältigen und vollständigen Ausführungen zu einem Thema.
Alles ist natürlich richtig.
Ich bin ein großer Verehrer des Barmherzigen Jesus nach den Offenbarungen der Heiligen Faustina.

http://www.barmherziger-jesus-herz-marie...index.php?id=12

In der Barmherzigkeitsnovene dieser Offenbarung,

http://www.barmherziger-jesus-herz-marie...index.php?id=24

die ich liebend gerne praktiziere ist am siebten Tag durch Jesus versprochen, dass er den Verehrern seiner Barmherzigeit in der Todesstunde beistehen wird:

Jesus: „Bringe Mir heute diejenigen Seelen, die Meine Barmherzigkeit ganz besonders verehren und verherrlichen. Diese Seelen nehmen am meisten Anteil an Meinem Leiden und dringen am tiefsten ein in Meinen Geist. Sie sind lebendige Abbilder Meines barmherzigen Herzens. Diese Seelen werden im kommenden Leben in besonderem Glanz erstrahlen, und keiner wird der Hölle anheimfallen. In der Todesstunde werde Ich ihnen allen beistehen.“

So ist allein durch diese Aussage besonders betont, dass der Ankläger beim Tode und dem Gericht nicht Jesus ist, wie du es, lieber Aquila, in deinem Beitrag auch besonders dargestellt hast.

Freundliche Grüße und Gottes Segen.

katholik28

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