Grüss Gott und herzlich Willkommen im KATHOLISCHPUR- Forum....
05
Oktober
2015

Warum ist Rom die "Heilige Stadt" ?

Gelobt sei Jesus Christus !

Manche wurden bestimmt schon mit der Frage konfrontiert,
warum
Rom für uns röm. Katholiken eine "Heilige Stadt"
sei ?


Als die drei Hauptmotive sind zu nennen:

1.
Rom ist der
Ort des Martyriums der beiden heiligen Apostelfürsten Petrus und Paulus
und auch der
Ort ihrer Gräber.

Daher leitet auch der Papst als der Stellvertreter Christi und Nachfolger des hl. Apostels Petrus die Kirche von Rom aus.

2.
Die
enge Verbindung zu Jerusalem,
der Heiligen Stadt,
in der unser Herr und Gott Jesus Christus gelitten hat, gestorben und auferstanden ist.
Rom
wird denn auch das
"zweite Jerusalem" genannt.
Bereits zu Zeiten der hl. Kaiserin Helena wurden Reliquien von Jerusalem nach Rom überführt.

3.
Der Boden der Stadt Rom
ist getränkt mit dem Blute unzähliger Märtyrer.
Auch haben
viele hier gelebt habenden
Heiligen

ihre Spuren hinterlassen.
-

Siehe bitte auch :

Hochfest der hll. Apostelfürsten Petrus und Paulus

-

Jetzt kommentieren Kategorie: Oft gestellte Fragen Autor: Aquila 05.10.2015 16:58
02
Oktober
2015

Rosenkranzmonat Oktober

Gelobt sei Jesus Christus !

Der Monat Oktober
- der Rosenkranzmonat
.

Dr. Thorsten Paprotny
- Lehrstuhl für Systematische Theologie und Religionsphilosophie an der Leibniz Universität Hannover -
über die Geschichte des Rosenkranzes:
-

"Die Spuren des Rosenkranzgebetes reichen weit in die Geschichte zurück.
Das Gebet erzählt
von der Gemeinschaft der Gläubigen, von der pilgernden Kirche aller Zeiten,
von der durch die Sakramente und durch das Gebet im Herrn und miteinander verbundenen Familie Gottes
.

Im 12. Jahrhundert entstehen
erste Vorformen des Rosenkranzgebetes in den Klöstern und Ordensgemeinschaften.

Etwa drei Jahrhunderte später ordnen Trierer Kartäusermönche das Gebet neu.
Dem „Ave Maria“, das einhundertfünfzig Mal wiederholt wird, werden kleine biblische Verweise auf
Christus und Maria angefügt.
Der
Kartäuser Dominikus von Preußen und der Dominikaner Alanus de Rupe geben dem Rosenkranz etwa um 1460 die heutige Gestalt,
mit den bald üblichen freudenreichen, glorreichen und schmerzhaften „clausulæ“, den Einfügungen nach der Nennung des
Namens Jesu im „Ave Maria“.

Der hl. Pius V. approbierte
die Form des Rosenkranzgebetes am
17. September 1569
und führte ein Jahr nach dem Triumph über das Osmanische Reich in der Seeschlacht von Lepanto am 7. Oktober 1572 das
„Fest vom Siege“ ein, das wenig später zum „Fest Unserer Lieben Frau vom Rosenkranz“ umbenannt
und 1741 zum Rosenkranzfest für die Weltkirche erhoben wurde.

Maria, die Rosenkranzkönigin, wurde um Schutz gegen äußere Feinde angefleht.
Daran erinnert die Kirchengeschichte. Zu den
großen Marienverehrern auf dem Stuhl Petri gehörte Papst Leo XIII.
Im Gedächtnis verankert bleibt er vorwiegend als Förderer der katholischen Soziallehre.
Dass die Sorge um das Leben der Gemeinschaft und um das Apostolat das Gebet mit einschließt, scheint heute oft vergessen zu sein.
Für Papst Leo
indes, der den Oktober mit lehramtlicher Autorität, persönlicher Hartnäckigkeit und umsichtiger Klugheit zum Rosenkranzmonat bestimmte, gehörte dies zu- einander.
Nicht weniger als zwölf Enzykliken verfasste Leo XIII. in den Jahren von 1883 bis 1898 zum Rosenkranzgebet. So erkannte er der unter den Gläubigen und geistlichen Gemeinschaften beliebten und verbreiteten Andacht zur Gottesmutter einen angemessenen
Platz im Kirchenjahr.
Besonders arme Leute,
die weder lesen noch schreiben konnten, aber die Dinge des Lebens,
anders gesagt:
die Zeichen der Zeit im Licht des Evangeliums wahrhaft zu lesen und zu deuten wussten,
beteten inständig den Rosenkranz.
Die Gläubigen,
die einfachen Herzens Christus und seiner Kirche zugehörten
,
haben
ihre Gebete nicht künstlich hergestellt und geformt,
sondern sich im Leben und im
Glauben
vom Gebet formen lassen


-

Siehe dazu bitte auch

blog-e3150-Monat-Oktober-Rosenkranzmonat.html

Jetzt kommentieren Kategorie: Allgemeine Glaubensthemen Autor: Aquila 02.10.2015 19:40
16
September
2015

Du stehst am Platz, den Gott dir gab

Du stehst am Platz, den Gott dir gab

1. Du stehst am Platz, den Gott dir gab,
dem Platz, den Er dir zugedacht;
nur dort bleibt Er dein Schild und Stab,
dort gibt Er Frucht, dort wirkt er Macht.

2. Will Er dich segnen, sucht Er dich
nicht in der ganzen weiten Welt;
Er sucht dich nur an deinem Platz
dem Platz, wo Er dich hingestellt.

3. Bleib auf dem Platz, den Gott dir gab,
und halte da in Treue aus:
ist es ein Kreuz, steig nicht herab;
ist's Schmelzersglut, weich ihr nicht aus!

4. Blick auch nicht seufzend rechts und links,
scheint er verborgen, irdisch, klein;
auf diesem Platz, den Gott dir gab,
will Er durch dich gepriesen sein.

5. Bedenk's, den Platz, den Gott dir gab,
kann niemand füllen als nur du;
es ist nicht gleich, ob du dort stehst,
denn grade dich braucht Er dazu.

6. Nimm täglich ihn aus Gottes Hand,
den Platz, den seine Liebe gab;
was sich an eignen Plänen fand
bei dir noch, senks in Christi Grab!

7. Brich dir nicht selbst die Krone ab,
sag niemals deinem König: Nein!
Nur auf dem Platz, den Er dir gab,
wird seine ganze Fülle dein.

8. Ja, auf dem Platz, den Er dir gab,
da jauchze du Ihm fröhlich zu,
daß jeder sieht: Sein Wille ist
dir Leben, Herrlichkeit und Ruh.

9. Sieh, wenn Er kommt, sucht Er auch dich
nicht in der ganzen weiten Welt;
Er sucht dich dort nur sicherlich,
wohin Er selber dich gestellt.

10. Und dann - o selger Freudentag!
Wenn Er an deinem Platz dich fand,
versetzt Er dich, gibt dir den Platz
auf einem Thron im Heimatland




( Autor: Hedwig von Redern (1866 - 1935))

Jetzt kommentieren Kategorie: Allgemeine Glaubensthemen Autorin: Hildegard 16.09.2015 21:43
16
Juli
2015

Persönliche Weihe an das Heiligste Herz Jesu.

O Jesus, ich weihe Dir mein Herz.

Komm, schliesse es in das Deinige ein.

In Deinem Herzen will ich wohnen,
durch Dein Herz will ich lieben,

in Deinem Herzen will ich leben,
der Welt unbekannt.

In Ihm werde ich Licht, Mut, Kraft
und wahren Trost finden.

In Ihm werde ich die Liebe finden,
die mein Herz verzehren soll.

O heiligstes Herz Jesu, mein Herz sei
der Altar, auf dem ich mich Dir opfere.

(Hl. Pfarrer von Ars)

Jetzt kommentieren Kategorie: Allgemeine Glaubensthemen Autorin: Gertrud 16.07.2015 16:59
16
Juni
2015

Die grösste der 12 Verheissungen an die hl. Margareta Maria Alacoque

Zur Herz-Jesu-Verehrung möchte ich etwas beitragen, wobei es sich um eine wahre Geschichte handelt.

Vorab zunächst Wissenswertes, da evtl. nicht alle Leser über dieses Thema informiert sind.
Der Monat Juni ist dem Herzen Jesu geweiht. Das Fest des allerheiligsten Herzens Jesu feiert die Kirche immer am 2. Freitag nach dem Fronleichnamsfest und jeden 1. Freitag im Monat den Herz-Jesu-Freitag.
Die Herz-Jesu-Verehrung ging von der hl. Margareta Maria Alacoque (franz. Ordensfrau 1647-1690) im Kloster Paray-Le-Monial/Frankreich aus. Diese Ordensfrau und Mystikerin hatte mehrere Visionen, in denen der Herr sie beauftragte, sich für die Verehrung seines göttlichen Herzens einzusetzen.
Er gab ihr auch 12 wunderbare Vereissungen, von denen die letzte (12.) die grosse Verheissung genannt wird.

1. Ich werde die Wohnungen segnen, in welchen das Bild meines Heiligsten Herzens aufgestellt und verehrt wird.
2. Ich werde diesen Familien den Frieden schenken.
3. Ich werde sie in allen Leiden trösten.
4. Ich werde ihre sichere Zuflucht während ihres Lebens und besonders im Tode sein.
5. Ich werde überreichen Segen über ihre Unternehmungen ausgiessen.
6. Die Sünder werden in meinem Herzen die Quelle und das unendliche Meer meiner Barmherzigkeit finden.
7. Die lauen Seelen werden eifrig werden.
8. Die eifrigen Seelen werden schnell zu grosser Vollkommenheit gelangen.
9. Ich werde ihnen, alle in ihrem Stande notwendigen Gnaden schenken.
10. Den Priestern will ich die Gabe verleihen, auch die verhärtesten Herzen zu rühren.
11. Die Namen aller, die diese Andacht verbreiten, sollen in meinem Herzen eingeschrieben sein.
12. Im Übermass der Barmherzigkeit meines Herzens verspreche ich dir, dass meine allmächtige Liebe allen, die an den ersten Freitagen 9 Monate nacheinander würdig, d.h. im Stand der heiligmachenden Gnade, die hl. Kommunion empfangen, die Gnade eines bussfertigen Endes gewährt wird, so dass sie nicht ohne Empfang der heiligen Sakramente sterben werden. Mein Herz wird in ihrer letzten Stunde ihre sichere Zuflucht sein.

Kürzlich bei der Gedenkfeier in Auschwitz war auch ein deutscher Erzbischof anwesend. Ihm wurde eine über 90 Jahre alte Dame vorgestellt, die folgendes erzählte:

Sie kam als junge Frau in dieses Todeslager. Sie hat diese schreckliche Zeit überlebt und wurde später befreit. Wie konnte das geschehen? Obwohl um sie herum die meisten umkamen, hatte sie niemals Angst, dass es auch ihr so ergehen könnte. Sie glaubte und vertraute der Verheissung Jesu an die hl. Margareta Maria Alacoque, denn sie hatte vor ihrer Inhaftierung die Auflagen zur 12. Verheissung erfüllt. Auf Grund der Tatsache, dass es in dem KZ keine hl. Messe und keine Sakramentenspendung gab, wusste sie genau, dass sie an diesem Ort auch nicht sterben würde. So erfüllte Jesus seine Verheissung und sie hatte sie die Kraft zu überleben

Nach seiner Rückkehr hat der Erzbischof diesen Tatsachenbericht in seiner Heimatgemeinde erzählt. Der ein oder andere kann zwar denken, dass alles Zufall war. Aber gerade in der schweren Zeit und grossen Kirchenkrise, in der wir uns befinden, sollten wir Katholiken die Herz-Jesu-Verehrung hoch achten und fördern, auch um unseres eigenen Seelenheils willen.

Gelobt sei Jesus Christus.

Jetzt kommentieren Kategorie: Allgemeine Glaubensthemen Autorin: Gertrud 16.06.2015 16:35
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