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02
Mai
2014

Die Kreuzzüge

Liebe Mitglieder, liebe Leser/innen


Dr. Eduard Werner über die Kreuzzüge und deren tatsächlichen Beweggründe:

-

[....]
Dieser Irrtum von Prof. Althoff betrifft seine Bewertung der Kreuzzüge.
Wenn er die mittelalterlichen Kreuzzüge schon verurteilen will,
so sollte er vorher die moslemischen Angreifer unter die Lupe nehmen, welche den Kreuzzügen vorausgehen und diese Kriege zumindest mitverursacht haben.
Die Länder Nordafrikas waren schon ein halbes Jahrtausend christlich geprägt, bevor im 7. Jahrhundert der neue Islam dort
das Christentum grausam zu verdrängen begann.

Tausende christlicher Kirchen wurden zerstört oder islamisiert.
Und die wenigen noch vorhandenen Christen wurden unterjocht.
Die Moslems haben die den Christen heiligen Orte, wie Bethlehem und Jerusalem, blutig erobert.

Dagegen ....
wollten die Kreuzritter or allem ihren bedrängten Glaubensbrüdern zu Hilfe kommen und die heiligen Stätten zurückerobern.
Die Moslems haben etwa ein Jahrtausend lang Europa bedroht.
Schon im 7. Jahrhundert ging die berühmte Bibliothek Isidors von Sevilla (560 – 636) an die Moslems verloren.
Diese mussten 732 schon bei Tours in Frankreich abgewehrt werden. 883 haben die Moslems die Kloster-Bibliothek in Monte Cassino eingeäschert und im 10. und 11. Jahrhundert Rom bedroht.
1453 haben die Moslems Konstantinopel blutig erobert, 1683 standen sie vor Wien.
Auf dem eroberten Balkan führten sie die Bubenlese durch d.h. jede christliche Familie musste einen Sohn für die türkischen Janitscharen abliefern.
Das gab in den Familien oft herzzerreißende Szenen.

Wer die Kreuzzüge als dunkles Kapitel in der Geschichte des Abendlandes bezeichnet, kennt die wahren Zusammenhänge nicht.

-

Diesbezüglich auch Auszüge aus einer Predigt von
Hw Prof. Dr. Georg May
aus dem Jahre 2004 über die Kreuzzüge.
Er rückt die abwegigen "Argumente" gegen die Kreuzzüge
wieder ins rechte, kirchengeschichtlich bedeutsame ! - Licht.

-

Die Wahr­heit über die Kreuzzüge

Im Namen des Vaters und des Soh­nes und des Hei­li­gen Geis­tes. Amen.

Geliebte im Herrn!

Seit gerau­mer Zeit ist eine Manie in unse­rer Kir­che aus­ge­bro­chen.
Diese Manie besteht darin,
die christ­li­che Ver­gan­gen­heit schlecht­zu­ma­chen.
Man fällt über die Men­schen, die in den ver­gan­ge­nen Jahr­hun­der­ten gelebt haben, her und bringt die hef­tigs­ten Vor­würfe gegen sie vor.
[....]
Diese Manie hat jetzt einen beson­de­ren Gegen­stand gefun­den,
näm­lich die Kreuz­züge.
Im Jahre 1999 hat
eine soge­nannte Ver­söh­nungs­gruppe sich auf den Weg gemacht
in das Hei­lige Land, um die Moham­me­da­ner,
die Juden und die dor­ti­gen Chris­ten um Ver­zei­hung zu bit­ten für das, was ihnen angeb­lich oder wirk­lich von den Kreuz­fah­rern ange­tan worden ist.
[....]
Was waren die Kreuz­züge?
Was waren ihre Gründe? Was war ihr Ver­lauf?
Wie ist ihre Bewer­tung?


Die Gründe für die Kreuz­züge sind darin gele­gen,
daß sie eine Reak­tion,
nicht eine Aktion waren.
Das heißt, sie haben auf den Angriff des Islam reagiert.
Der Islam ist vom Wesen her aggres­siv.
Schon der Grün­der, Moham­med,
hat mit Gewalt die Stadt Mekka erobert,
und nach sei­nem Tode setzte der Erobe­rungs­feld­zug
des Islam erst rich­tig ein.
637 wurde die hei­lige Stadt Jeru­sa­lem, die damals christ­lich war,
von den Moham­me­da­nern erobert.
Sie haben Klein­asien und Syrien bekriegt und gewon­nen.
Sie sind nach Afrika vor­ge­drun­gen,
haben das christ­li­che Ägyp­ten besetzt,
sind bis an die Gren­zen von Afrika gedrun­gen.
In Gibral­tar sind sie über­ge­setzt und haben Spa­nien erobert.
Ja, sie sind bis Süd­frank­reich gedrun­gen, bis Tours und Poi­tiers.
Im Jahre 750 waren zwei Drit­tel der christ­li­chen Völ­ker
von den Moham­me­da­nern unter­jocht.

Damit haben sie sich nicht begnügt.
Sie sind spä­ter in Klein­asien vor­ge­drun­gen,
über das Gol­dene Horn gesetzt,
haben 1453 Kon­stan­ti­no­pel, das heu­tige Istan­bul, erobert,
den gan­zen Bal­kan besetzt und
stan­den 1529 vor Wien.
In den Gebie­ten, die sie erobert hat­ten,
haben sie ihr Reli­gi­ons­sys­tem und ihr poli­ti­sches Sys­tem errich­tet,
und das bedeu­tete, daß sie die Her­ren waren und
die Chris­ten die Unter­ge­be­nen.
Sie haben die Chris­ten bedrückt und ver­folgt,
sie haben sie mas­sen­haft zu Skla­ven gemacht und getö­tet, sie haben das christ­li­che Wesen, wo sie es ver­moch­ten, aus­ge­löscht,
die Chris­ten zum Abfall zu bewe­gen ver­sucht.

Warum haben wir heute noch in Jugo­sla­wien, im Kosovo und in Alba­nien so viele Moham­me­da­ner?
Das sind die von den Moham­me­da­nern zum Über­tritt geführ­ten
ehe­ma­li­gen Chris­ten und ihre Nach­kom­men.
Als Augus­ti­nus in Afrika lebte,
zählte man in Nord­afrika 470 katho­li­sche Bis­tü­mer
– 470 katho­li­sche Bis­tü­mer!
Der Islam hat sie voll­stän­dig ver­nich­tet, und so hat er es über­all gemacht, wo er hin­kam und die Macht dazu hatte.

Das sind die Gründe für die Kreuz­züge.
Die Kreuz­züge waren eine Reak­tion und nicht eine Aktion.
Sie waren der Ver­such, sich des über­mäch­ti­gen Islam zu erweh­ren.
Das christ­li­che Abend­land wollte nicht dul­den,
daß die hei­li­gen Stät­ten in Paläs­tina in der Hand der Ungläu­bi­gen waren, daß so viele Chris­ten unter der Herr­schaft der Moham­me­da­ner ver­blie­ben, ihren Glau­ben ver­lö­ren
und das christ­li­che Abend­land in eine Kolo­nie des Islam ver­wan­delt würde.

So sind die Kreuz­züge ent­stan­den.
Zunächst begann man in Spa­nien gegen die Mau­ren,
gegen die Moham­me­da­ner, vor­zu­ge­hen.
In jahr­hun­der­te­lan­gem Bemü­hen wurde Spa­nien zurück­er­obert,
eine Groß­tat des spa­ni­schen Volkes, die soge­nannte
Recon­quista,
die Wie­der­er­obe­rung Spa­ni­ens von den Moham­me­da­nern.
1492 war sie been­det;
da ist das letzte moham­me­da­ni­sche Reich in Gra­nada von den Chris­ten erobert wor­den.
Die Kreuz­züge aber nah­men die Rich­tung natür­lich ins Hei­lige Land,
der erste Kreuz­zug im Jahre 1095.
An der Spitze der Kreuz­zugs­be­we­ge­ung stand das Papst­tum.
Ja, das Papst­tum hat die Kreuz­züge ins Leben geru­fen.
Papst Urban II. auf dem Kon­zil von Cler­mont im Jahre 1095
rief die abend­län­di­sche Chris­ten­heit auf, sich an dem Zug,
an dem Feld­zug gegen die Moham­me­da­ner zu betei­li­gen,
und viele sind die­sem Auf­ruf gefolgt
und haben das Kreuz sich auf­hef­ten las­sen:
Deus lo volt, so haben sie geru­fen, Gott will es!
Sie wuß­ten sich von Gott geru­fen.
Und so sind sie aus­ge­zo­gen und nach unsäg­li­chen Mühen,
immer vom Ver­rat der Grie­chen bedroht, das sei nicht ver­ges­sen,
immer vom Ver­rat der Grie­chen bedroht,
die mit den Moham­me­da­nern gemein­same Sache mach­ten,
ins Hei­lige Land gekom­men und haben am 15. Juli 1099 Jeru­sa­lem erobert.

Es wur­den dann christ­li­che Fürs­ten­tü­mer gegrün­det,
die dau­ernd des Nach­zugs und des Nach­schubs aus dem Abend­land bedurf­ten, der aber häu­fig aus­blieb.
Und so ist schon im Jahre 1144 das erste die­ser Fürs­ten­tü­mer,
Edessa, wie­der von den Moham­me­da­nern zurück­er­obert wor­den.
Da rief der Papst, wie­derum ein Papst, Eugen III.,
zum zwei­ten Kreuz­zug auf.
Sein feu­rigs­ter Kreuz­zugs­pre­di­ger war ein Hei­li­ger,
der hei­lige Bern­hard von Clairvaux.
Der fran­zö­si­sche König Lud­wig VII. und der deut­sche König Kon­rad III. stan­den an der Spitze die­ses Kreuz­zu­ges.
Sie zogen wie­der die Donau abwärts durch Klein­asien.
Unter unsäg­li­chen Mühen, wie­derum von den tücki­schen Grie­chen in Hin­ter­halte gelockt, gelang­ten sie bis Syrien,
aber die Erfolge blie­ben aus,
und die­ser Kreuz­zug ist kläg­lich geschei­tert.
Große Opfer an Gut und Blut waren, so schien es, ver­ge­bens gebracht.

Der dritte Kreuz­zug erfolgte einige Jahr­zehnte spä­ter.
Im Jahre 1187 fiel näm­lich Jeru­sa­lem wie­der in die Hände der Moham­me­da­ner.
Es ging wie ein Auf­schrei durch das Abend­land:
Wir kön­nen es nicht dul­den, diese Schmach,
daß die dort leben­den Chris­ten in Moham­me­da­ner ver­wan­delt wer­den, daß das Hei­lige Land, auf dem der Fuß unse­res Herr­gotts geruht hat,
in den Hän­den der Ungläu­bi­gen bleibt.
Und so haben sich drei Könige,
der von Eng­land, der von Frank­reich und der von Deutsch­land,
auf­ge­macht zu die­sem drit­ten Kreuz­zug.
An der Spitze stand einer, der Ihnen allen bekannt ist,
näm­lich Kai­ser Fried­rich I. Bar­ba­rossa.
Im Alter von 65 Jah­ren setzte er sich an die Spitze die­ses Kreuz­zu­ges. Wie­derum ging der Zug die Donau hinab nach Klein­asien, und dort ereig­nete sich das schreck­li­che Unglück:
Der Kai­ser Bar­ba­rossa ertrankt bei einem Bade im Flusse Salef. Das Kreuz­heer war sei­nes Füh­rers beraubt.
Es konnte dann noch ins syri­sche Gebiet vor­drin­gen und Akkon erobern (1191). Aber Jeru­sa­lem blieb in der Hand der Moham­me­da­ner.

Es kamen dann noch meh­rere kleine Unter­neh­mun­gen zustande,
so von König Hein­rich VI., einem deut­schen Kai­ser.
Man hat sich bemüht, Trup­pen nach­zu­sen­den,
aber es kam nicht mehr zu einem so gro­ßen Kreuz­zug,
wie die drei ers­ten gewe­sen waren.
Dem Kai­ser Fried­rich II. gelang es im Jahre 1229, durch einen Ver­trag zu errei­chen, daß Jeru­sa­lem, Naza­reth und Beth­le­hem und einige andere Orte den Chris­ten über­las­sen wur­den,
aber nur für 15 Jahre. Nach 15 Jah­ren war alles wie­der beim alten; 1244 war Jeru­sa­lem erneut in der Hand der Moham­me­da­ner
und blieb seit­dem für das Chris­ten­tum ver­lo­ren.
Ein Fürst, ein Hei­li­ger, hat noch ein­mal ver­sucht,
die Kreuz­zugs­be­we­gung ins Leben zu rufen,
näm­lich der König Lud­wig von Frank­reich, der Hei­lige.
Er hat zwei­mal ein Unter­neh­men gemacht im Jahre 1248
und im Jahre 1270, und zwar wollte er von Afrika aus ins Hei­lige Land vor­drin­gen. Beim ers­ten Mal wurde er gefan­gen genom­men und mußte mit einer Rie­sen­summe aus­ge­löst wer­den.
Beim zwei­ten Mal ist er im Feld­la­ger gestor­ben.
Das war das Ende der Kreuz­züge. Unge­heure Opfer an Gut und Blut wur­den gebracht, der Erfolg blieb, auf die Dauer gese­hen, aus.

Wie sind nun die Kreuz­züge zu bewer­ten?
Wir müs­sen zunächst fest­stel­len:
Es waren groß­ar­tige Unter­neh­mun­gen des christ­li­chen Abend­lan­des. Die Bes­ten, die mit die­sen Hee­ren zogen,
waren bewegt von dem Gedan­ken,
die hei­li­gen Stät­ten von der Herr­schaft der Moham­me­da­ner zu befreien, den Chris­ten zu Hilfe zu eilen,

sie vor der gewalt­sa­men oder durch Ver­lockun­gen
gesche­hen­den Isla­mi­sie­rung zu bewah­ren.
Meh­rere hei­lige und große Herr­scher haben sich
der Kreuz­zugs­be­we­gung ange­schlos­sen.
Das kann keine schlechte Sache gewe­sen sein,
an der Kai­ser Fried­rich I. Bar­ba­rossa teil­ge­nom­men hat.
Das kann keine schlechte Sache gewe­sen sein,
in der König Lud­wig der Hei­lige von Frank­reich sich betei­ligt hat.
Das muß eine gute Sache gewe­sen sein.

Selbst­ver­ständ­lich blei­ben im Kriege, in kei­nem Kriege,
Über­griffe nicht aus.

Es zogen ja nicht nur die Rit­ter mit,
die von edlen Gesichts­punk­ten bewegt waren.
Man mußte, um ein gro­ßes Heer zu bil­den,
auch Sold­trup­pen anwer­ben.
Wer geht schon für Sold in den Krieg?
Das sind Aben­teu­rer, das sind wilde Gesel­len, das sind sol­che,
die nichts zu ver­lie­ren haben.
Und die haben sich natür­lich auch wäh­rend des Kreuz­zu­ges ent­spre­chend benom­men.
Nicht der ganze Kreuz­zug, aber Strol­che,
die sich unter die Kreuz­fah­rer gemischt hat­ten,
haben Unta­ten began­gen,
die wir bekla­gen und die wir bedau­ern,
aber die nicht dem gan­zen Kreuz­heer zur Last gelegt wer­den kön­nen.
Wenn wir beden­ken, daß das größte Heer etwa 200.​000 Mann betrug,
da wird man ver­ste­hen,
daß unter die­sen Män­nern auch sol­che waren,
die nicht von edlen Moti­ven bewegt waren
und die dann eben auch Unta­ten ver­rich­tet haben.
Sie haben hier am Rhein die Juden bedrängt und ver­folgt,
teil­weise ermor­det.
Wilde Scha­ren haben das getan, nicht das Kreuz­heer und schon gar nicht ihre Anfüh­rer.
Sie haben bei der Erobe­rung Jeru­sa­lems ein Blut­bad,
wie man sagt, ange­rich­tet.
[....]
Das ist alles zuzu­ge­ben und braucht in kei­ner Weise ver­schwie­gen zu wer­den.
Das ändert nichts an dem edlen Ziel und an der rech­ten Absicht der Bes­ten unter den Kreuz­fah­rern.

Die Kreuz­züge haben auch erheb­li­che stra­te­gi­sche Bedeu­tung gehabt.
Sie haben das Abend­land eine Zeit­lang von dem Druck der Moham­me­da­ner befreit.
Was wir bedau­ern müs­sen, ist, daß sie nicht mit mehr Nach­druck und mit mehr Kraft durch­ge­führt wur­den,
daß nicht mehr Nach­schub kam, so daß die gro­ßen Opfer umsonst gebracht schie­nen. Das müs­sen wir bedau­ern, nicht daß die Kreuz­züge unter­nom­men wur­den, son­dern daß sie nicht nach­hal­tig genug geführt wur­den, weil der Ego­is­mus zu groß war, weil es Strei­te­reien gab unter den Kreuz­fah­rern, unter den Fürs­ten, die sich eine Herr­schaft im Hei­li­gen Lande begrün­den woll­ten. Diese Eifer­süch­te­leien sind tief bedau­er­lich und haben einen Schat­ten auf die Kreuz­züge gewor­fen.
Aber als Abwehr­maß­nah­men sind sie gerecht­fer­tigt. Die Kir­che hält in ihrer Lehre nach wie vor daran fest,
daß ein Ver­tei­di­gungs­krieg gerecht­fer­tigt ist,
und die Kreuz­züge waren Ver­tei­di­gungs­kriege.
Sie haben das Abend­land gegen den aggres­si­ven Islam zu ver­tei­di­gen gesucht.

Das ganze Mit­tel­meer­be­cken war ja vom Islam erobert.
Sizi­lien war von den Moham­me­da­nern besetzt, Sar­di­nien, Kor­sika.
In die­ser schlim­men Lage haben die Päpste sich
an die Spitze der Bewe­gung gestellt und das Abend­land zum Kampfe auf­ge­ru­fen.
Die Tür­ken haben nicht nach­ge­ge­ben
und sind im Jahre 1683 erneut bis vor Wien vor­ge­rückt, aber dies­mal konnte das Abend­land sich erfolg­reich weh­ren.
Am 12. Sep­tem­ber hat das christ­li­che Heer einen glän­zen­den Sieg am Kah­len Berg errun­gen,

und das hat dann den tür­ki­schen,
den moham­me­da­ni­schen Druck gelo­ckert,
und die Habs­bur­ger haben dann in lan­gen Kämp­fen die Moham­me­da­ner zurück­ge­wor­fen,
nicht zuletzt unter der Füh­rung des Prin­zen Eugen von Savoyen.

Das, meine lie­ben Freunde,
ist in Kürze über die Kreuz­züge zu sagen,
über ihre Gründe, über ihren Ver­lauf und über ihre Bewer­tung.
Wir Chris­ten haben uns der Kreuz­züge nicht zu schä­men.
Wir brau­chen uns für die Kreuz­züge nicht zu ent­schul­di­gen.
Wir müs­sen unse­ren Vor­fah­ren dank­bar sein,
die Gut und Blut ein­ge­setzt haben,
um das christ­li­che Abend­land zu ver­tei­di­gen,
um den Chris­ten im Mor­gen­land zu Hilfe zu kom­men,
um den Druck des Islam zu lockern und um das Kreuz wie­der in dem Lande auf­zu­pflan­zen,
über des­sen Boden unser Herr und Hei­land Jesus Chris­tus
geschrit­ten ist. Deus lo volt – Gott will es!
So haben die Teil­neh­mer am ers­ten Kreuz­zug geru­fen,
und ich bin nach wie vor der Mei­nung, daß das christ­li­che Abend­land damit einen wert­vol­len, einen uner­läß­li­chen Bei­trag für die Erhal­tung des Chris­ten­tums geleis­tet hat.

Amen.

-

Freundliche Grüsse und Gottes Segen



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Kommentare


Gelöschtes Mitglied
26.11.2017 19:58

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Lieber Peter Pan,
ich denke, dass @Aquila das Thema sehr gut und einleuchtend erklärt hat.
Auch in folgendem Thread kannst du dich informieren.
Die Wahrheit über die Kreuzzüge und den Islam

Raub, Gier und Mord hat nichts mit unserem Glauben zu tun und sind Sünden vor Gott.

Während der Koran das Morden an Ungläubigen u.v.m. vorschreibt.

Trotz allem war die Grundidee richtig, dass den Christen endlich jemand zu Hilfe eilte. Im Übrigen wäre Europa jetzt islamisch, wenn sie sich damals nicht zur Wehr gesetzt hätten.

Oder hätten sie, wie heute viele Kleriker, Politiker und Gutmenschen, dem Islam den roten Teppich auslegen sollen, damit sich der Islam in aller Ruhe ausbreiten kann?



Peter Pan
26.11.2017 17:09

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Es hat in den Kreuzzügen viele Verbrechen durch die Kreuzfahrer gegeben.Viele wolten nur reich werden.Verurteilte Verbrecher konnten durch die Teilnahme an den Kreutzügen straffrei teilnehmen...
Was die Verbrechen der Muslime angeht,denken Sie nur an die Verbrechen,die Christen in Südamerika an den Indios und Indianern begangen haben. Das Wichtigste war nicht der Glaube ,sondern das Gold.
Etwas Einsicht Wäre gut.

Peter Pan






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