Grüss Gott und herzlich Willkommen im KATHOLISCHPUR- Forum....

#276

RE: Die "neue Kirche"

in Diskussionsplattform Kirche 02.08.2017 23:02
von Aquila • 4.719 Beiträge

Lieber Blasius

Dieser Text stammt von mir auf Grundlage der traditionsverbundenen Lehre der Kirche.

An dieser Stelle - da nicht der passende Thread - soll nur kurz das Wesentliche dazu aus dem Katechismus erwähnt werden.....
Du warst denn auch mit Deinen Auszügen ganz nah dran.....nur etwas weiter nach oben scrollen

Aus dem Katechismus der Katholischen Kirche:
-

789 Der Vergleich der Kirche mit dem Leib wirft Licht auf die innige Verbindung zwischen der Kirche und Christus. Die Kirche ist nicht nur um ihn versammelt, sondern in ihm, in seinem Leib geeint. Drei Aspekte der Kirche als des Leibes Christi sind besonders hervorzuheben:
die Einheit aller Glieder untereinander durch ihre Vereinigung mit Christus; Christus als das Haupt des Leibes; die Kirche als die Braut Christi.
[....]
Die Kirche ist die Braut Christi

796 Die Einheit zwischen Christus und der Kirche, dem Haupt und den Gliedern des Leibes, besagt auch, daß die beiden zwar voneinander verschieden sind, aber in einer persönlichen Beziehung stehen. Dieser Aspekt wird oft durch das Bild von Bräutigam und Braut zum Ausdruck gebracht. Daß Christus der Bräutigam der Kirche ist, wurde von den Propheten angedeutet, und Johannes der Täufer verkündete es [Vgl. Joh 3,29].
Der Herr selbst hat sich als „der Bräutigam" bezeichnet (Mk 2,19) [Vgl. Mt 22, 1-14; 25,1-13]. Der Apostel stellt die Kirche und jeden Gläubigen, der Glied des Leibes Christi ist, als eine Braut dar, die er Christus dem Herrn „verlobt" hat, damit sie ein Geist mit ihm sei [Vgl. 1 Kor 6, 15-17; 2 Kor 11,2]. Sie ist die makellose Braut des makellosen Lammes [Vgl. Offb 22,17; Eph 1,4; 5,27], die „Christus ... geliebt" und für die er sich „hingegeben hat, um sie ... rein und heilig zu machen" (Eph 5,25-26), die er durch einen ewigen Bund mit sich verbunden hat und die er pflegt wie seinen eigenen Leib [Vgl. Eph 5,29].

-

http://www.vatican.va/archive/DEU0035/_P2D.HTM


Siehe bitte auch hier:
1. DIE LEHRE DER KIRCHE


Wie erwähnt, wollen wir diese Thematik nicht in diesem Thread ( in dem es um die verbreiteten Zerrbilder bez. der Kirche geht ) sondern in denen dafür vorgesehenen - über das Wesen der Kirche - weiter auseinanderfalten.




Freundliche Grüsse und Gottes Segen


zuletzt bearbeitet 12.08.2017 15:36 | nach oben springen

#277

RE: Die "neue Kirche"

in Diskussionsplattform Kirche 03.08.2017 09:52
von Blasius • 1.705 Beiträge

Dieser Text stammt von mir auf Grundlage
der traditionsverbundenen Lehre der Kirche.




Lieber Aquila,

herzlichen Dank für die Information.


Liebe Grüße, Blasius

nach oben springen

#278

RE: Die "neue Kirche"

in Diskussionsplattform Kirche 12.08.2017 15:58
von Aquila • 4.719 Beiträge

Gelobt sei Jesus Christus !

Liebe Mitglieder, liebe Mitleser


An anderer Stelle
Wer ist der Antichrist ? (3)

habe ich bereits aus dem am 22. Juli in Kentucky gehaltenen Vortrag von



Kardinal Raymond Burke gepostet.
Hier nun weitere Auszüge aus dem bei "lifesitenews" veröffentlichten Vortrag.

Die (immer wieder liberal progressivistisch angedachte, aber niemals existierende)
"neue Kirche" im Sinne der Abirrungen einzelner ihrer Glieder steuert gefährlich nahe an die Klippen des menschengedachten "Humanismus".

Kardinal Burke über die schleichende Selbstaufgabe der katholischen Identität und wie sich treu gläubige Katholiken in diesen Zeiten verhalten sollen:


"Aber auf teuflische Weise sind Verwirrung und Irrtum, die die menschliche Kultur auf den Weg des Todes und der Zerstörung geführt haben,
auch in die Kirche eingedrungen,
so daß sie sich dieser Kultur annähert, anscheinend ohne ihre eigene Identität und Mission zu kennen, ohne anscheinend die Klarheit und den Mut zu haben, der radikal säkularisierten Kultur das Evangelium des Lebens und der Göttlichen Liebe zu verkünden.
[....]
Ein klares Signal, dass die Kirche ihrer Mission nicht nachkommt,
ist das Fehlen von Angriffen der säkularen Medien, die es während des Pontifikats von Benedikt XVI. gegeben hat.
[....]
Die Katholiken haben die Aufgabe, zwischen den
Worten des Mannes der Papst ist
und den Worten des Papstes als Stellvertreter Christi zu unterscheiden.
Ohne diese Unterscheidung wird der Respekt für das Amt des Papstes leicht verloren gehen.
Eine andere Gefahr besteht darin, dass Menschen, die mit persönlichen Ansichten des Mannes, der das Papstamt bekleidet, nicht einverstanden sind, aus diesem Grund der Ansicht seien, nicht in der Gemeinschaft mit der Kirche zu sein.
[....]
Katholiken sollen nicht in eine „Idolatrie des Papsttums“ verfallen, in der jedes Wort des Papstes als lehramtliche Aussage zu gelten hat, selbst wenn sie dem Wort Christi widerspreche.
Äußerungen des Papstes
sind stets im Kontext der beständigen Lehre und Praxis der Kirche zu verstehen.
[....]
Katholiken sollen nicht einmal daran denken, sich von der katholischen Kirche in der Hoffnung zu trennen, eine bessere Kirche schaffen zu können.
Ein Schisma ist die Frucht eines weltlichen Denkens, eines Denkens,
das die Kirche in der Hand des Menschen und nicht in der Hand Christi sieht.
Die Kirche unserer Zeit steht vor der Aufgabe,
sich von jeder Art weltlichen Denkens zu reinigen
."

-

Siehe bitte auch:
Die Heiligkeit der Kirche

-


zuletzt bearbeitet 12.08.2017 23:29 | nach oben springen

#279

RE: Die "neue Kirche"

in Diskussionsplattform Kirche 17.08.2017 23:56
von Aquila • 4.719 Beiträge

Gelobt sei Jesus Christus !

Liebe Mitglieder, liebe Mitleser


Weshalb liegt insbesondere das ehemals christlich geprägte Europa im "humanistischen" Scherbenhaufen ?
Weshalb konnte Satan seine Entchristlichungsstrategie und die Kultur des Todes durch seine Handlanger gleichsam ohne nennenswerte Gegenwehr von "christlicher" Seite festigen ?

Weil auf die überwiegende Mehrheit nur noch - wenn überhaupt - der Begriff "sogenannte Christen" zutreffen dürfte.




Der sel. Kardinal Newman gab zu bedenken:



-

"Ich fürchte wirklich, dass die meisten so genannten Christen…
so leben, wie sie leben würden, wenn sie das Christentum für eine Fabel hielten.
Sie befriedigen ihre Wünsche, sie führen ein ruhiges und geordnetes Leben, denn das ist ihr Interesse und ihr Geschmack.
Aber sie wagen nichts, riskieren nichts, opfern nichts, geben nichts auf
um des Glaubens willen an Christi Wort."


-

Die entchristlichte Welt - insbesondere der Grossteil Europas - liegt im Todesschlaf gerade auch aufgrund solcher " Christen" ....."Zeitgeist-Christen".

Mit der "zeitgemässen" Schleifung der katholischen Identität ist die Kraft des wahren Glaubens gleichsam aus den Herzen gesogen worden.....
übrig geblieben ist ein "sozio-kulturelles" Dahingeplätscher ohne jegliche Durchschlagskraft.



Hw Joseph Metzger (1887-1944) hat es bereits seinerzeit kommen sehen:





-

"Hat die Kirche keinen Einfluss auf das Weltgeschehen,
oder sind wir Christen alle lässig geworden und schwach im Glauben,
dass wir nicht mehr dessen bergeversetzende Kraft verspüren ?
"

-


Heute müssen wir feststellen, dass im Zuge der Versuche des Herbeiredens einer "neuen Kirche" nicht nur von "Berge versetzen" keine Rede mehr sein kann sondern dass ein solcher "Glaube" bereits über jeden Kieselstein stolpern lässt.



Freundliche Grüsse und Gottes Segen


zuletzt bearbeitet 17.08.2017 23:57 | nach oben springen

#280

RE: Die "neue Kirche"

in Diskussionsplattform Kirche 24.08.2017 22:54
von Andi • 984 Beiträge

Liebe Mitglieder/Mitleser

Freimaurer Bergoglio versucht nun seine antikatholischen Neuerungen zu zementieren.

https://www.domradio.de/themen/glaube/20...orm-unumkehrbar

Papst Franziskus: Liturgiereform unumkehrbar Kein Zurück zur alten lateinischen Messe

Papst Franziskus hat eine Rückkehr zur alten lateinischen Messe ausgeschlossen. Die Liturgiereform nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil sei "unumkehrbar", sagte er am Donnerstag vor Teilnehmern einer liturgiewissenschaftlichen Tagung in Rom.

Allerdings gelte es, so Franziskus weiter, Oberflächlichkeiten und entstellende Praktiken zu beenden. Dies heiße jedoch nicht, die Entscheidungen der Reform generell zu überdenken, sondern deren zugrundeliegende Gründe ins Bewusstsein zu heben.

Auf die von seinem Vorgänger Benedikt XVI. (2005-2013) gewährten Erleichterungen für Gottesdienste nach dem Messbuch von 1962 ging Franziskus in seiner Ansprache nicht ein. Vor zehn Jahren, am 14. September 2007, wurde die auch als "tridentinische Messe" bekannte Liturgie als "außerordentliche Form" des römischen Ritus wieder zugelassen.

Liturgie des Volkes

Franziskus nannte die liturgische Bildung eine immer neue Herausforderung für Kleriker und Gläubige. Die Liturgiereform habe einen Prozess in Gang gesetzt, der Zeit brauche; unter anderem seien auch Gehorsam und eine bedachte Anwendung der Bestimmungen seitens der Geistlichen wie der anderen Mitwirkenden nötig.

Die Motive der damaligen Entscheidungen müssten "wiederentdeckt" werden, so der Papst. Zugleich seien die reformleitenden Prinzipien zu verinnerlichen, aber auch "die Disziplin und die Regeln zu beachten". Die Liturgie sei von ihrer Natur Liturgie des Volkes und nicht des Klerus, betonte er. "Es ist das Handeln Gottes selbst für sein Volk, aber auch das Handeln des Volkes, das Gott, der spricht, hört und mit Lob antwortet", so Franziskus.

(KNA)


Philipper 2,10
Darum hat ihn Gott über alle erhöht und ihm den Namen verliehen, der größer ist als alle Namen,
damit alle im Himmel, auf der Erde und unter der Erde ihre Knie beugen vor dem Namen Jesu
und jeder Mund bekennt:,Jesus Christus ist der Herr, - zur Ehre Gottes, des Vaters.
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