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#11

RE: Wer ist der Antichrist ?

in Leben und Sterben 10.08.2017 13:58
von Aquila • 3.993 Beiträge

Gelobt sei Jesus Christus !

Wenn wir uns die Frage nach dem "Wer" bez. des kommenden Antichristen stellen, so auch immer einhergehend mit dem "Wie" bez. dessen Wegbereitung.

So kann denn
auch eine "zeitgemäss" deformierte und somit laue Glaubensverkündigung mit zu dieser Wegbereitung beitragen.
Was uns nicht selten heute unter dem Begriff "Öffnung zur Welt" als "katholische Lehre" weisgemacht werden soll,
ist denn nichts anderes als die schleichende Anpassung an den "Geist der Welt"



Kardinal Raymond Burke verwies in einem am 22. Juli in Kentucky gehaltenen Vortrag auf die besorgniserregenden Begebenheiten innerhalb der Kirche:

-

Die Situation der Kirche muss als
Verwirrung, Spaltung und Irrtum sowie als sehr beunruhigend bezeichnet werden.
Die Kirche hat die Klarheit ihrer Lehre aufgegeben".

-

Wie besorgniserregend Kardinal Burke die aktuelle Situation sieht, zeigt sich auch in den Schilderungen einer Begebenheit anl. einer Liturgietagung, bei der ein junger Priester die Frage stellte, ob er glauben würde, dass wir in der Endzeit wären.

Die Antwort von Kardinal Burke:

"Es kann sein"


-

Siehe bitte auch:
Religion und Wahrheit

Lehre von der Tradition

-


zuletzt bearbeitet 12.08.2017 15:16 | nach oben springen

#12

RE: Wer ist der Antichrist ?

in Leben und Sterben 10.08.2017 17:34
von Blasius • 1.282 Beiträge

"Ich bin kein Feind des Papstes"

Er gilt als einer der prominentesten Kritiker Franziskus':

der US-Kardinal Raymond Leo Burke.


In einem Interview beteuert er nun seine Treue zum Pontifex - und übt zugleich erneut Kritik.

Vatikan | Vatikanstadt - 23.08.2016

Kardinal Raymond Burke hat Spekulationen zurückgewiesen, er stehe in Opposition zu Papst Franziskus. "Ich war nie und bin jetzt nicht der Feind des Papstes", zitieren US-amerikanische katholische Medien am Dienstag aus einem Interview Burkes mit der
US-Nachrichtenagentur "Religion News Service".

Er habe nie Respektlosigkeit gegenüber dem päpstlichen Amt gezeigt.
Schließlich könne die katholische Kirche ohne den römischen Bischof nicht existieren.

Verteidigen, was die Kirche praktiziert

Manche seiner Kritiker versuchten, sein Verhältnis zu Papst Franziskus zu stilisieren als "andauernde Feindseligkeit oder Krieg" zwischen den revolutionären Reformvorhaben des Papstes und denjenigen, die sich gegen diese Reform sträubten. "Das ist einfach nicht der Fall", beteuert Burke. Als Beleg zitiert er aus einem Gespräch mit Franziskus.

Das von Papst Franziskus veröffentlichte Schreiben
"Amoris laetitia" habe keinen lehramtlichen Charakter,
meint Kardinal Raymond Burke. KNA

Darin habe er dem Papst gesagt, er könne ihm nur dienen, indem er "die Wahrheit in der besten und klarestmöglichen Art und Weise" ausspreche. Daraufhin habe der Papst geantwortet: "Das ist das, was ich will". Er fühle weiterhin die Verpflichtung, "zu verteidigen, was die Kirche immer dachte und praktizierte", betont Burke gegenüber dem "Religion News Service".

In dem Interview geht der Kardinal auch auf das Papstschreiben "Amoris laetitia" ein, das Franziskus nach der Familiensynode 2015 veröffentlicht hatte. Er sei weiterhin der Ansicht, dass das Papier keinen lehramtlichen Charakter habe, so der Kardinal. Das Dokument sei eine Mischung aus kirchlicher Doktrin und den eigenen persönlichen Gedanken Franziskus‘. Es gebe in der Kirche bereits Stimmen, die nach der Veröffentlichung eines Folgedokuments riefen. So entstünden derzeit einige formale Anfragen nach einer Klärung des Dokuments.

Themenseite: Familiensynode

Im Herbst 2014 und 2015 haben sich zwei Bischofssynoden im Vatikan mit Ehe und Familie beschäftigt. Im April 2016 erschien dazu das päpstliche Dokument "Amoris laetitia".
Die Themenseite bündelt die Berichterstattung zu den Synoden.

Zur Themenseite

Weiter sagt Burke, in Rom herrsche derzeit Verwirrung darüber, in welche Richtung sich die Kirche bewege. Auch er selbst sei der Überzeugung, dass "wir eine klarere Richtung, eine klarere Artikulation des Glaubens und der Glaubenspraxis brauchen", so Burke. Das könne auch die Verwirrung in der Kirche und die daraus folgende Spaltungen beseitigen.

"Ich werde nie Teil eines Schismas sein"

Trotz dieser kritischen Worte betont der Kardinal, er habe keinerlei Intentionen, eine Bewegung hin zu einer Kirchenspaltung anzuführen. Wörtlich sagt er: "Ich werde die katholische Kirche niemals verlassen". Egal was passiere, er wolle als Angehöriger der römisch-katholischen Kirche sterben. "Ich werde nie Teil eines Schismas sein". (gho)

http://www.katholisch.de/aktuelles/aktue...ind-des-papstes


zuletzt bearbeitet 10.08.2017 17:39 | nach oben springen



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