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#66

RE: Wohin steuert Papst Franziskus ?

in Diskussionsplattform Kirche 25.09.2015 10:54
von Aquila • 5.590 Beiträge

Liebe Mitglieder, liebe Mitleser




Bei der Ankunft in den USA hielt Papst Franziskus eine kurze - einmal mehr irritierend - Ansprache.
Der Schluss war den geradezu ein "Feuerwerk" an "brüderlichen" Unverbindlichkeiten:
-

[....]
Die Bemühungen, die kürzlich unternommen wurden,
um gebrochene Beziehungen in Ordnung zu bringen und um neue Türen der Zusammenarbeit
in unserer Menschheitsfamilie zu öffnen, stellen positive Schritte auf dem Weg der Versöhnung,
der Gerechtigkeit und der Freiheit dar.
Mein Wunsch ist,
dass alle Männer und Frauen guten Willens in dieser grossen Nation die
Bemühungen der internationalen Gemeinschaft unterstützen,
das
Verwundbare in unserer Welt zu schützen und ganzheitliche und inklusive Entwicklungsmodelle anzuregen.
Auf diese Weise
mögen unsere Brüder und Schwestern überall den
Segen des Friedens und der Wohlfahrt erfahren,
die Gott für alle seine Kinder vorgesehen hat.


-

Wie schon öfters erwähnt,
können etliche Aussagen von Papst Franziskus
problemlos auch von Wahrheitsfernen unterschrieben werden.
Ja, der liberale Freigeist könnte es oft kaum besser formulieren.


Siehe dazu auch weiter unten die Rede vor dem Kongress.

Doch darf es sein,
dass ein Papst vom im Applaus der Welt getragen wird ?


Einige Anmerkungen:

Die Allerheiligste Dreifaltigkeit Gott hat
die Menschen zur
Anteilhabe
an Seinem Göttlichen Dreifaltigen Leben berufen.
Alleine durch, mit und in Jesus Christus, unserem Erlöser und Heiland,
findet der Mensch wieder zu angenommenen Kindschaft und zur Geschwisterlichkeit
und somit zum Vater.

Wer Gott nicht als Vater erkennen will
- wie die Anhänger von Irrlehren durch ihr "Nein" zum Dreieinen Gott und somit "Nein" zu Gnade und Erlösung -
ist fern der - wahren - Brüderlichkeit....


Die Taufe schenkt wieder die Kindschaft Gottes


Unser Herr und Gott Jesus Christus hat nirgends
irdischen Frieden und Wohlfart als die zu erreichenden Ziele gelehrt.
Vielmehr zur
U m k e h r
[d.h. Abkehr von der Sünde

aufgerufen.
Nur durch einen beschwerlichen Kampf im Streben nach Vollkommenheit
findet der Mensch zum wahren Frieden in Christus und so zur Glückseligkeit im Reiche Gottes,
welches nicht von dieser Welt ist,
wohl aber
durch die Heilige Mutter Kirche bereits in dieser Welt begonnen hat.


Stufen zur Vollkommenheit


Noch eine Anmerkung zur Rede des Papstes vor dem US-Kongress;
auch nach noch so angestrengten Suchen fand ich
nicht einen einzigen Hinweis auf die Ewige Wahrheit Jesus Christus !

Stattdessen etwa ....undifferenzierte "Fundamentalismus"-Schelte....
Wirtschafts- Umweltprobleme....Flüchtlinge....Dialog....Dialog....Dialog etc...
inkl. einer diffusen Vorstellung von "Glauben" und einmal mehr von "Brüderlichkeit" / "Geschwisterlichkeit" wie hier:
-


Wir müssen gemeinsam und geschlossen vorangehen,
in einem neuen Geist der Brüderlichkeit und der Solidarität,
und hingebungsvoll für das Gemeinwohl zusammenarbeiten.

In diesem Land haben
die verschiedenen Religionsgemeinschaften bedeutend zum Aufbau und zur Stärkung der Gesellschaft beigetragen.
Es ist wichtig,
dass die Stimme des Glaubens wie in der Vergangenheit so auch heute weiterhin Gehör findet,
denn es ist eine Stimme der Geschwisterlichkeit und der Liebe,
die versucht, das Beste jedes Menschen und jeder Gesellschaft zum Vorschein zu bringen
.

-

Auch hier wieder eklatant "interreligiöse" Töne:
Alle Religionsgemeinschaften als "Stimme des Glaubens" ????
seien die
"Stimme der Geschwisterlichkeit und Liebe" ????

Wann und wo hat dies die Kirche jemals gelehrt ?


Hier die Rede:

http://kath.net/news/52182



Freundliche Grüsse und Gottes Segen


zuletzt bearbeitet 25.09.2015 10:59 | nach oben springen

#67

RE: Wohin steuert Papst Franziskus ?

in Diskussionsplattform Kirche 25.09.2015 14:54
von Kristina (gelöscht)
avatar

Lieber Aquila,

mittlerweile bin ich der Meinung, dass die Rede von Papst Franziskus vor dem US Kongress
(viell auch nachher vor der UN)
ohne die Erwähnung von Jesus Christus so stehen bleiben kann.
Es ist die Entscheidung des Papstes und er zeigt öffentlich sein Kreuz auf dem Talar,
für das er steht.

Ich vermute einmal, dass im Kongress nicht nur Katholiken, sondern auch Juden, Atheisten, Moslems, Freimaurer sowieso, Baptisten und Christenhasser ect. sitzen.
Sie alle wollen nicht missioniert werden,
sich nicht bedrängt fühlen.

Denn wenn der Papst in seiner Rede immer wieder den Bezug zu Jesus Christus nehmen würde, hätte die ganze Rede keinen Sinn!
Es würde niemand zuhören.
Genauso haben dann der Dalai Lama, ein Imam oder ein Hindupriester das Recht, vor dem US-Kongress oder der Bundesregierung zu sprechen.

Außerdem sind die Reden eines Papstes vor Politikern sowieso nicht von tragender Wichtigkeit.

Papst Benedikt sprach 2011 vor der Bundesregierung.
Auch der Inhalt dieser Rede ist in Vergessenheit geraten!
So ist es halt.
Schall und Rauch.

http://www.bundestag.de/kulturundgeschic...ict/rede/250244

LG
Kristina


2.Tim 3,16: die gesamte Bibel kommt von Gott!
2.Petr 1,20-21: Gott gebrauchte menschliche Schreiber!
1.Kor 2,13: Gott wachte über jedem einzelnen Wort der Bibel!
2.Petr 1,21 Der Empfang und die Weitergabe, bzw. Niederschrift des Wortes Gottes geschah unter der Führung des Heiligen Geistes!
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#68

RE: Wohin steuert Papst Franziskus ?

in Diskussionsplattform Kirche 25.09.2015 18:53
von Aquila • 5.590 Beiträge

Liebe Kristina


Die stete "Rücksichtnahme" auf irgendwelche Wahrheitsferne bzw. -feinde wurde nach dem
Vaticanum II. immer inflationärer.

Ein Papst als der Stellvertreter Christi auf Erden
hat freilich die Wahrheit zu verkünden
- sei es gelegen oder ungelegen -
und sich nicht auf den menschengedachten wahrheitsfernen
"kleinsten gemeinsamen Nenner" zu beschränken,
der da heisst
"(Schein)-Friede, (unverbindliche) Brüderlichkeit, (freigeistige) Solidarität, diesseitiges Wohlergehen" etc. etc....

Die Mahnung des hl. Paulus:
-

2 Tim 4,1
Ich beschwöre dich bei Gott und bei Christus Jesus, dem kommenden Richter der Lebenden und der Toten, bei seinem Erscheinen und bei seinem Reich:
2 Tim 4,2
Verkünde das Wort, tritt dafür ein, ob man es hören will oder nicht; weise zurecht, tadle, ermahne, in unermüdlicher und geduldiger Belehrung.
2 Tim 4,3
Denn es wird eine Zeit kommen, in der man die gesunde Lehre nicht erträgt, sondern sich nach eigenen Wünschen immer neue Lehrer sucht, die den Ohren schmeicheln;
2 Tim 4,4
und man wird der Wahrheit nicht mehr Gehör schenken, sondern sich Fabeleien zuwenden.

-

Die Aufgabe des Papstes ist es nun nicht, je nach Ort und Ereignis "Ohrenschmeicheleien" zu verkünden
sondern die oft in der Seele brennend schmerzhafte Wahrheit !

Diese dauernde "Rücksichtnahme" auf Dies oder Das bündelt sich letztendlich
auch im ergebnislosen "(Dauer)-Dialog" auf Kosten der Missionierung.


Der mittlerweile verstorbene
Hw Manfred Adler
hat diese Wendung innerhalb der Kirche als Strategie des Vaters der Lüge beschrieben:
-

"Der überlegene Stra­tege Satan weiß sehr wohl,
dass die Kirche weder durch die Errichtung
des korrupten vatikanischen Wirtschafts- und Finanzsystems
noch durch die herkömmlichen Finanzattacken aufgeklärter Logenbrüder
entscheidend ge­schlagen und geschädigt werden kann.
Er setzt deshalb höher an, indem er nunmehr versucht,
im Geiste gegenseitiger „Toleranz“ das sogenannte „Freund-Feind-Denken“ abzubauen
. Wenn Kirche und Freimaurerei näm­lich eines Tages keine Feinde mehr sind,
dann sind sie vielleicht Freunde.
Aber selbst wenn sie dieses nicht werden sollten,
so sind sie jedenfalls keine Feinde mehr.
Und wenn dieses erste Planziel auf dem Wege des Dialogs einmal erreicht ist,
dann hat die Freimaurerei die Schlacht gegen die Kirche bereits gewonnen.

Daher der Ruf der Loge nach dem Dialog.
Denn eine Kirche,
die mit anders Denkenden - Nichtkatholiken, Nichtchristen, Atheisten und Antichristen
- auf allen Ebenen und weltweit demü­tige und „brüderliche Dialoge“ führt,
muss ihre missionarische Sendung und ihr missionarisches Wesen
mit seinem unabdingbaren Anspruchs- und For­derungscharakter

notgedrungen abschwächen und vergessen
.
Allem Anschein nach ist nämlich die missionierende Kirche
in demselben Maße auf dem Rückzug,
wie die dialogisierende Kirche auf dem Vormarsch ist.
Gewisse Vorgänge auf dem 2. Vatikanischen Konzil haben dieser Fehl­entwicklung zweiffellos Vorstoß geleistet.
Damals ist der Begriff von der „dialogisierenden Kirche“ geprägt worden.
Ein nur als unverbindliche Information
oder Kommunikation verstandener „Dialog“ genügt dem Anspruch ebenso wenig
wie eine „Mission“,
die Glaubensverkündung durch Befreiung und Erlösung von innerweltlichen Not- und sonstigen Zuständen ersetzt und umdeutet und verfälscht.




Siehe bitte auch:

Dialogkultur



Freundliche Grüsse und Gottes Segen

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#69

RE: Wohin steuert Papst Franziskus ?

in Diskussionsplattform Kirche 25.09.2015 23:02
von Aquila • 5.590 Beiträge

Liebe Kristina, liebe Mitleser

Um gleich am vorigen Beitrag anzuknüpfen.....
Papst Franziskus hielt auch eine Rede beim "Grund Zero" in New York....
ich habe mich bez. Kritik über Papst Franziskus in letzter Zeit lange zurückgehalten,
doch was er anl. seiner USA Reise teils von sich gibt,
ist haarsträubend.
So sagte er am "Grund Zero":
-

[....]
Es ist eine Quelle großer Hoffnung, dass ich an diesem Ort der Trauer und des Gedenkens mit Führungspersönlichkeiten zusammentreffen kann,
welche die vielen religiösen Traditionen vertreten, die das Leben dieser großen Stadt bereichern.
Ich vertraue darauf, dass unser Zusammensein hier ein machtvolles Zeichen für unseren gemeinsamen Wunsch sein wird,
eine Kraft für Versöhnung, Frieden und Gerechtigkeit zu sein in dieser Gemeinschaft und auf der ganzen Welt.
Bei all unseren Unterschieden und Meinungsverschiedenheiten können wir doch in einer
Welt des Friedens leben.
Indem wir uns jedem Versuch, eine starre Uniformität zu bilden, widersetzen,
können und müssen wir
auf der Grundlage unserer Verschiedenheit
der Sprachen,
Kulturen und Religionen
E i n h e i t
bilden und unsere Stimme gegen alles erheben, was einer solchen
E i n h e i t
im Wege stehen könnte.

Gemeinsam sind wir aufgerufen,
zu jedem Versuch, Uniformität aufzuzwingen, „Nein“ zu sagen
und hingegen „Ja“ zu sagen zu einer akzeptierten und versöhnten Verschiedenheit.


Das kann nur geschehen, wenn wir alle Gefühle des Hasses, der Vergeltung und der Verbitterung aus unseren Herzen verbannen.
Wir wissen, dass das nur möglich ist als ein Geschenk des Himmels.
Hier an dieser Gedenkstätte möchte ich Sie alle bitten,
dass wir gemeinsam – jeder und jede Einzelne in der eigenen Weise – einen Moment im Schweigen und im Gebet verharren.
Lassen Sie uns vom Himmel die Gabe erbitten,
dass wir uns für die Sache des Friedens engagieren.
Für den Frieden in unseren Häusern, unseren Familien, unseren Schulen und unseren Gemeinschaften. Frieden an all den Orten, wo der Krieg nie zu enden scheint.
Frieden für die Gesichter, die nichts anderes als Schmerz erfahren haben.
Frieden überall in dieser Welt, die Gott uns geschenkt hat als ein Haus von allen und ein Haus für alle.
Einfach Frieden. Wir wollen in Stille beten.

-

"Vom Himmel" (?) sollen also die Angehörigen der Irrlehren "Frieden" erbitten.....
"Frieden" ohne auch nur die einmalige Nennung der Ewigen Wahrheit Jesus Christus !?
ohne Ihn kann es keinen wahren Frieden geben !.

Ihn, Den,
die Juden ebenso wie die Moslems leugnen.....
ebenso die Buddhisten, die gar keinen Gott kennen
und auch die Hindus mit ihrer Götzen-Vielgötterei ....
von den wahrheitsfeindlichen Freigeistern ganz zu schweigen.

Das Ganze ist eine verkleinerte Neuauflage der "interreligiösen" Assisi-Treffen

Gleichsam erschreckend ist die fast
militante Forderung einer interreligiös-interkulturellen
E i n h e i t
mit Aufruf zum Widerstand gegen "starre Uniformität"....(?)
stattdessen "Ja" zur "versöhnten Verschiedenheit" (!?)

Diese Aussagen beinhalten freigeistiges Vokabular
und erfahren aus dem Munde eines Papstes den Verdacht der Komplizenschaft mit dem Weltgeist.

Es erübrigt sich im Grunde genommen anzufügen,
das Papst Franziskus auch bei seiner Rede vor der UN mit keiner Silbe
die Ewige Wahrheit Jesus Christus erwähnt hat.....
stattdessen wiederum "universale Brüderlichkeit"....(!)
und....
"Herrschaft des Rechtes" (????)

Es ist mittlerweile soweit,
dass man sich als traditionservbundener Katholik von Papst Franziskus
im Stich gelassen fühlt.....
seine belanglosen wahrheitsausklammernden "Einheits"-Parolen reihen sich mit ein in
die freigeistig befeuerten "weltreligiösen" Pläne.
Sie entsprechen seiner Privatmeinung und haben keine Grundlage in der Tradition der Kirche.

Dennoch gilt es weiter im Streben nach Vollkommenheit auszuharren.
Die "Seele" der Heiligen Mutter Kirche ist der Heilige Geist....
und Er ist Gewähr für die Unüberwindlichkeit der Kirche
die trotz Schwächen und Fehler seiner Glieder kein Jota von ihrer Heiligkeit verliert
.





Freundliche Grüsse und Gottes Segen


zuletzt bearbeitet 25.09.2015 23:25 | nach oben springen

#70

RE: Wohin steuert Papst Franziskus ?

in Diskussionsplattform Kirche 26.09.2015 22:47
von Aquila • 5.590 Beiträge

Liebe Mitglieder, liebe Mitleser

Um die Thematik rund um die teils fragwürdigen Aussagen von
Papst Franziskus abzurunden,
hier noch der Beginn seines
- "multireligiös-interreligiösen" !? -
"Gebetes" am "Ground Zero" in New York

-

O Gott der Liebe, des Mitleids und der Versöhnung,
schau auf uns, Menschen vieler verschiedener Glaubensrichtungen und Traditionen,

die wir heute versammelt sind an diesem Ort,
dem Schauplatz unglaublicher Gewalt und unvorstellbaren Leides.
[....]

-

Wie selbstverständlich wird also von der Versammlung
"verschiedener Glaubensrichtungen und Traditionen".....
"Gott" im "Gebet" angerufen....

wie dies
angesichts der Anwesenheit von Vertretern von Irrlehren und falschen Philosophien
- allesamt einig in der Leugnung der Ewigen Wahrheit Jesus Christus -
gehen soll....dürfte das "Geheimnis" von Papst Franziskus bleiben.


Der Eine Wahre Gott:

Vater, Sohn und Heiliger Geist


Das ganze "Gebet" im Wortlaut:

http://de.radiovaticana.va/news/2015/09/...nd_zero/1174610


Freundliche Grüsse und Gottes Segen


zuletzt bearbeitet 26.09.2015 22:57 | nach oben springen



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