Grüss Gott und herzlich Willkommen im KATHOLISCHPUR- Forum....

#51

RE: Wohin steuert Papst Franziskus ?

in Diskussionsplattform Kirche 15.06.2014 08:20
von MariaMagdalena (gelöscht)
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Liebe Kristina,

ja, da möchte man sich ganz still und leise an den Kopf fassen und sich fragen : Herr, bist Du sicher, dass ich hier hingehöre ?
Doch ist es, wenn man andere hört die solche Äusserungen fallen lassen, auch sehr traurig, weil es den Anschein erweckt, dass sie tatsächlich überhaupt nicht mehr in der Lage sind darüber selbstständig nachzudenken und sich selbst eine Meinung zu bilden. Anstatt nur noch wie hirnlose Gestalten alles aus der Medienpropaganda nachsprechen und dann auch noch anzunehmen sie wären besonders gescheit !
Genau, die Priester sind pädophi, dies kommt immer wenn ich mit Menschen über den Lebensschutz rede, um im Grunde mundtot gemacht zu werden. Doch bin ich da ein rechter Schlem, weil ich mehr als einen Fall kenne, wo sich Männer, die keine Priester sind, an Kindern vergriffen haben und schon schlucken sie. Gut, dann kommt in der Regel der Satz " dies sei ja ganz was anderes"! Doch, weil ich nun einmal ein kleiner Giftzwerg bin, kann ich mir den Hinweis auf die Odenwaldschule nicht verkneifen und frage dann " ob deshalb jetzt auf alle Lehrer pädophi sind oder Zuhälter, weil dies bestimmte Lehrer der Odenwaldschuhe waren ? Okay, dies mag nicht sehr nett sein, aber was für eine Gerechtigkeit ist es, wenn ich einfach alle Priester unter Generalverdacht stelle, weil es in der Weltkirche solche widerwärtigen schwarze Schafe gibt, aber alle anderen Gruppen, die genauso widerwärtig sind ausseracht laße ?
Klar die Hexenverbrennung. Auch ein sehr beliebtes Thema, wenn man die katholische Kirche für alles und nichts anklagen will. Doch hat auch diese Sache einen winzig kleinen Harken ,besonders in Deutschland, denn hier wurden mehr " angebliche Hexen" in ev.- luth Fürstentümer verbrannt als in katholischen Fürstentümer, weil Luther nämlich in diesem Punkto ( so würde man heute sagen) mehr als hysterisch war. Pech gehabt !
Also hier haben die Reformierten mehr zu geschlagen als die ollen Katholiken.

O ja, der Zölibat ! Mein Lieblingsthema ! Auch hier drehe ich ihrer Vorwürfe einfach um, ja ich weiß es ist gemein, aber frage die doch einfach mal nach dem Dalai Lama und du wirst vielleicht überwiegend wahre Lobeshymnen zu hören bekommen. Auch wenn es mir schwerfällt grinse ich dann eine Runde mit, bis zu dem Zeitpunkt, wo ich denen erst einmal erkläre, dass der, von ihnen so bewundert Dalai Lama, entweder seit 1937 bzw. seit 1950 im Zölibat lebt, wie alle buddhistischen Mönche. Und weshalb sie dies Zölibat so toll finden und es bei katholischen Geistlichen überhaupt nicht verstehen ? Gut, hier kommt mein kleine Giftnickel durch, aber mit dem Lachen warte ich immer bis ich auf dem Heimweg bin. Dies alles nur so am Rande, weil es teilweise garnicht so schwer ist unseren Herrn, unser Mutter Kirche und unseren Glauben mit Wissen und Witz zu verteidigen.
Und dies selbst bei den Katholiken, die jeden noch so dümmlichen Gerücht der Medien hinterherlaufen und es für wahr halten.

Pax et bonum

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#52

RE: Wohin steuert Papst Franziskus ?

in Diskussionsplattform Kirche 13.07.2014 20:28
von Aquila • 5.709 Beiträge

Liebe Mitglieder, liebe Leser/innen

Warum kann Papst Franziskus nicht endlich
von diesen merkwürdigen "Interviews" lassen ?

Erneut hat er dem Atheisten und Freimaurer (!) Scalfari in dessen
freigeistigen Blättchen "La Republica" ein "Interview" gegeben....
und erneut
- wir nicht anders zu erwarten war -
herrscht wiederum Verwirrung.

Ob der Papst wohl dies und das so gesagt haben könnte....? etc.

Dass freimaurerische Durchtriebenheit gerne derartig schwammige
"Interviews" für ihre Sache missbrauchen möchte, liegt auf der Hand.
So sind denn die von Scalfari "aus dem Gedächtnis" abgerufene
ang. Papstzitate mit äusserster Vorsicht zu betrachten.

Somit ist leider einmal mehr jene Verwirrung entstanden,
die nun wieder mühsam "entwirrt" bzw. zurechtgeredet werden muss.
wie bei "radiovatican" .

Nebst durchaus hilfreichen Passagen wie:
-


Über die Barmherzigkeit

Ein weiteres Thema des Gesprächs war die absolute Freiheit des Menschen
zur Sünde und die Frage nach der Reue „auf dem Sterbebett“.
Scalfari fragt, ob die Aussicht auf Barmherzigkeit
„in letzter Minute“ nicht dazu führen könne,
sich die Hoffnung auf ein Jenseits zu bewahren
ohne das eigene Leben im Jetzt zu ändern.
Franziskus antwortet, dass nicht der Mensch richte,
sondern der Herr, der schließlich allwissend sei.
Die Barmherzigkeit Gottes sei unendlich
und könne nicht in eine Falle gelockt werden.
Wenn die Reue nicht ehrlich ist, könne auch die Barmherzigkeit ihre erlösendes Werk nicht ausüben. Das Gewissen sei frei, betont der Papst

gegenüber dem bekennenden Atheisten Scalfaro.
Diese Probleme seien Kernfragen der Theologie,
und man müsse dazu vor allem die Weisheitsbücher der Bibel und das Buch Hiob studieren.

-

dann aber auch wieder Befremdliches über den Zölibat:

-


Zölibat

Am Ende des Gesprächs fragt Scalfari,
wann das Problem des Zölibats in der katholischen Kirche angegangen werde.

Franziskus habe laut Scalfari geantwortet,
dass das Problem kein großes Ausmaß habe.
Es brauche Zeit, aber es gebe Lösungen, und er werde sie finden.

-

Wie gesagt sind diese Scalfari "Wiedergaben aus dem (freimaurerischen) Gedächtnis"
mit Vorbehalt der möglichen bewussten Manipulation zu betrachten.

Dass nun aber gleichsam die gesamte freigeistige Medien-Meute sich gerade auf
letzteres Zitat stürzt
- und nur auf diese ! -

zeigt doch das Gewicht derartiger Papstzitate.
Schon labert das freigeistige Kollektiv von "Zölibatsabschaffung".

Ganz abgesehen davon, dass eine Abschaffung des Pflichtzölibates
von einem neuen (!) Konzil mit 2/3 Mehrheit gutgeheißen werden müsste,

käme bereits die Ankündigung dieser Absicht einer innerkirchlichen Erosion gleich....
und damit auch zu innerkirchlichen Zerwürfnissen bis hin zu möglicher Spaltung.

Es bleibt denn
-einmal mehr -
abzuwarten, ob die Aussage von Papst Franziskus, dass es bez.
des Zölibates "Lösungen gebe und er werde sie finden"
tatsächlich so gefallen sein sollte.

Wasser auf die freigeistigen und modernistischen Mühlen sind derartige
vage und schwammige "Interviewzitate" allemal.....

Hier nun was "radiovatican" zu diesem erneuten "Interview" zu sagen hat
und die wichtigsten ang. Aussagen im Überblick.

http://de.radiovaticana.va/m_articolo.asp?c=813038




Freundliche Grüsse und Gottes Segen


zuletzt bearbeitet 13.07.2014 20:39 | nach oben springen

#53

RE: Wohin steuert Papst Franziskus ?

in Diskussionsplattform Kirche 14.07.2014 09:11
von Kristina (gelöscht)
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http://de.radiovaticana.va/m_articolo.asp?c=813038

"Zölibat
Am Ende des Gesprächs fragt Scalfari, wann das Problem des Zölibats in der katholischen Kirche angegangen werde."

Ich finde die Formulierung der Frage allein schon typisch: ...."wann das Problem des Zölibats in der katholischen Kirche angegangen werde."

Das viele Priester darin kein Problem sehen, sondern zur Erfüllung in der Nachfolge Jesu dazu gehört, kann ein Freimaurer natürlich nicht nachvollziehen.

Ein Grund mehr, dass er sich über Dinge, die er und andere nicht verstehen und nachvollziehen können, endlich den Mund halten sollen!!
Diese anmaßende und dreiste Bevormundung und Einmischung solcher Leute ist ein wirkliches Übel!!
Ein Scalfari oder sonst jemand (!) geht die private und intime sexuelle Entscheidung fremder Menschen nichts an.

Johannes Lechner: Spiritualität des Zölibats


Joh 14,6 Jesus sagte zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich.

zuletzt bearbeitet 14.07.2014 10:12 | nach oben springen

#54

RE: Wohin steuert Papst Franziskus ?

in Diskussionsplattform Kirche 14.07.2014 12:58
von Aquila • 5.709 Beiträge

Liebe Kristina

In der Tat ist es augenscheinlich,
dass dem Glauben und der Kirche Fernstehende zu wissen meinen,
welche "Probleme" innerhalb der Kirche angegangen werden müssten.
So wie der dreiste Atheist und Freimaurer Scalfari.

Die Freimaurerei betreibt eine neue Strategie.....
diejenige, durch das Eindringen in die Kirche, diese zu benutzen!

Dies durch den Versuch des nach und nach Einschleusens ihrer durchtriebenen
"Humanität" !

Dass sich Papst Franziskus erneut auf derartige Interview-Spielchen eingelassen hat,
ist in der Tat mehr als befremdlich,
zumal die grösste Gefahr für den Verlust der sakralen Indentität der Heiligen Mutter Kirche
der aktuell vorangetriebene Versuch deren
"Entpriesterlichung" ist.
Hin zu einer "Laienkirche".....
einer
- niemals existierenden -
"neuen Kirche" eben.
Dies zu erreichen, bedürfte es zunächst gleichsam als "Fuss in der Tür Angel"
- nebst zölibatär lebender Priester -
auch "verheirateter Priester"....

unablässig wird denn auch davon gesprochen !
der "Laiensturm" hat den ("Volksaltar")-Altarraum ohnehin bereits meist "erobert".

Die Freimaurerei hat selber ein einziges grosses Problem.....
und zwar ihre Feindschaft gegenüber der Kirche !

Die Ideologie ist und bleibt dieselbe.....
alleine die Strategie zeigt sich "zeitgemäss" anpassungsfähig......
z.B. durch nebulöse, manipulierte "Interviews"
mit deren anschliessender Streuung in die Medien.

Allerdings wird diesbezüglich leider auch Papst Franziskus nicht ganz unverschuldet
zum "freien Mitarbeiter" !


Freundliche Grüsse und Gottes Segen


zuletzt bearbeitet 14.07.2014 13:10 | nach oben springen

#55

RE: Wohin steuert Papst Franziskus ?

in Diskussionsplattform Kirche 15.07.2014 20:03
von MariaMagdalena (gelöscht)
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Ihr Lieben,
wenn ich so sehe, was solche " Leute" alles von sich geben und jeden, wohl möglich, auch jedes Wort im Munde umdrehen, so habe ich mir überlegt, dass jeder, der nicht politisch korrekt denkt, sofort eine Homophobie oder eine sonstige Phobie unter gejubelt wird.
Doch und nun muß ich einfach in meiner Einfalt fragen : " Haben, dementsprechend diese Leute eine Gottphobie oder sonst eine Angsterkrankung ? Denn wenn nicht, wäre es doch etwas komisch einseitig, oder ?
Dies mal nur so als Gedanke.

Pax et bonum
Maria


Oves meae vocem meam audiunt, et ego cognosco eas, et sequuntur me: et ego vitam aeternam do eis, et non peribunt in æternum, et non rapiet eas quisquam de manu mea

zuletzt bearbeitet 15.07.2014 20:04 | nach oben springen



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