Grüss Gott und herzlich Willkommen im KATHOLISCHPUR- Forum....

#41

RE: Der Heilsplan Gottes für den Menschen

in Wenn etwas der Klärung bedarf 03.05.2013 22:17
von blasius (gelöscht)
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Lieber Aqila,

kann es sein dass es dass des das Wissen von über die dreifaltikeit Gottes,

zu Adams Zeit noch im verborgenen war?


Der Glaube an den dreifaltigen Gott, daß Gott einer in drei Personen ist, war in der Entwicklung der Kirche nicht unbestritten. Vor allem der Arianismus hat um die Wende zum 4. Jahrhundert die Kirche in ihrer Glaubenssubstanz erschüttert. Aus einem platonischen Welt- und Gottesbild heraus lehnt er die Vorstellung ab, daß das Eine, das Göttliche, als mehrere Personen gedacht werden kann. Das Konzil von Nicäa im Jahr 325 hat zwar eine Entscheidung getroffen, aber es dauerte mehr als eine Generation, ehe der Glaube sich durchsetzte, daß Jesus gleichwesentlich mit dem Vater ist. "Homoousios" war der griechische Begriff, mit dem man für die damals herrschende Vorstellung das Besondere des christlichen Gottesglauben zum Ausdruck brachte. Das Weihnachtsfest hat durch diese Auseinandersetzung erst seine hohe Bedeutung gewonnen, weil in diesem Fest die Geburt des Sohnes Gottes gefeiert wird. Bis zur Zeit des Arianismus war Ostern das einzige Hauptfest der Christenheit.

Aus:

http://www.kath.de/Kirchenjahr/dreifaltigkeitssonntag.php

Wo die "UR" oder Erbsünde ihren Ursprung den Anfag hat, ist mir noch nicht ganz eindeutig bewusst.

Durch das Absonden aus der Göttlichen Einheit, das versündigen gegen diese Einheit, entstand

die Sünde, die Absonderung von Gott und dann begann das "Erben" dieser Sünde.

Seit dem Erlösungs Werk von Jesus, muss dieses "Erben" beendet sein, er nahm die ganze Schuld auf sich,

und die Menschheit ist wieder heil, nach dem Plan Gottes. War oder ist das so?

Liebe Grüße, blasius


zuletzt bearbeitet 03.05.2013 22:30 | nach oben springen

#42

RE: Der Heilsplan Gottes für den Menschen

in Wenn etwas der Klärung bedarf 03.05.2013 23:07
von Aquila • 4.136 Beiträge

Lieber blasius

Unsere Stammeltern, Adam und Eva hatten vor dem Sündenfall persönlichen Kontakt mit Gott, Der sie im Paradiese "besuchte".
Sie sprachen mit Ihm.
Somit hatten sie auch eine besondere Erkenntnis von Gottes Wesen der hl. Dreifaltigkeit.

Sie lebten in einer "Ur-Einheit" mit ihrem Schöpfer, Gott Selbst. Sie lebten in einer inneren Herzensvereinigung mit Ihm und liebten Ihn mit einem reinen, aufrichtigen Herzen.

Der sel. Papst Johannes Paul II. bezeichnet ihr geschlechtliches Einswerden ( "ein Fleisch werden" Gen. 2;24 ) als "Ur-Sakrament", also ein "Ur-Bild" der Ehe.
Gott hat den Menschen als Mann und Frau erschaffen um sie durch ihre aufrichtige, gegenseitige Hingabe an seinem "ewigen Liebesaustausch" teilhaben zu lassen, also an Seinem allerheiligsten Dreifaltigen Leben.



Zu Deiner zweiten Frage;

Durch das hochheilige Erlösungswerk unseres Herrn und Gottes Jesus Christus ist die Erbsünde / -schuld getilgt....
nicht aber deren Folgen !

Folgen der Erbsünde


Freundliche Grüsse und Gottes Segen


zuletzt bearbeitet 03.05.2013 23:08 | nach oben springen

#43

RE: Der Heilsplan Gottes für den Menschen

in Wenn etwas der Klärung bedarf 03.05.2013 23:27
von blasius (gelöscht)
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Lieber Aquila,

das hast Du sehr klar erklärt, alles hat einen "UR"Sprung und nach dem suche ich immer wieder.

Mit den Folgen welche nicht getilgt sind, muss ich noch nachdenken.


Dank und lieben Gruß, blasius

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#44

RE: Der Heilsplan Gottes für den Menschen

in Wenn etwas der Klärung bedarf 04.05.2013 19:35
von blasius (gelöscht)
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Lieber Aquila, Leserinnen und Leser,

nach längerem suchen fand ich folgende Worte, zum Thema Erlösung und Erbsünde:

Ps 62, 1-2,10


Vertrauen auf Gottes Macht und Huld

1 [Für den Chormeister. Nach Jedutun. Ein Psalm Davids.]

2 Bei Gott allein kommt meine Seele zur Ruhe, von ihm kommt mir Hilfe.

3 Nur er ist mein Fels, meine Hilfe, meine Burg; darum werde ich nicht wanken.1

4 Wie lange rennt ihr an gegen einen Einzigen, stürmt alle heran wie gegen eine fallende Wand, wie gegen eine Mauer, die einstürzt?

5 Ja, sie planen, ihn von seiner Höhe zu stürzen; Lügen ist ihre Lust. Sie segnen mit ihrem Mund, doch in ihrem Herzen fluchen sie. [Sela]

6 Bei Gott allein kommt meine Seele zur Ruhe; denn von ihm kommt meine Hoffnung.

7 Nur er ist mein Fels, meine Hilfe, meine Burg; darum werde ich nicht wanken.

8 Bei Gott ist mein Heil, meine Ehre; Gott ist mein schützender Fels, meine Zuflucht.2

9 Vertrau ihm, Volk (Gottes), zu jeder Zeit! Schüttet euer Herz vor ihm aus! Denn Gott is
t unsere Zuflucht. [Sela]

10 Nur ein Hauch sind die Menschen, die Leute nur Lug und Trug. Auf der Waage schnellen sie empor, leichter als ein Hauch sind sie alle.

11 Vertraut nicht auf Gewalt, verlasst euch nicht auf Raub! Wenn der Reichtum auch wächst, so verliert doch nicht euer Herz an ihn!

12 Eines hat Gott gesagt, zweierlei habe ich gehört: Bei Gott ist die Macht;

13 Herr, bei dir ist die Huld. Denn du wirst jedem vergelten, wie es seine Taten verdienen.

Einheitsübersetzung der Heiligen Schrift


So kann es keine andere Erlösung von der Erbsünde geben als diejenige durch den ChristusJesus; die anderen Sünden sind Folgesünden. Die individuellen Sünden werden von dem Menschen begangen, weil er eben durch die Erbsünde schwach sein kann, zur Sünde hinneigen kann. Diese individuellen Sünden finden ihren Ausgleich in dem, was durch Selbsterlösung erreicht werden muß; sie müssen durch Selbsterlösung im Verlaufe des irdischen oder überirdischen Lebens ausgeglichen werden. Dasjenige aber, was die Ursünde ist, die Mutter aller übrigen Sünden, das konnte nur durch die Erlösungstat des Christus aus dem Menschengeschlechte herausgenommen werden. Und wenn diese frei hinströmende Liebe vorhanden ist, wird auch unsere Weisheit in sich den Geist aufnehmen, der der heilende, der Heilige Geist ist – es ist das dasselbe Wort –, das heißt aber zu gleicher Zeit, daß kein anderes menschliches Verhältnis den Menschen erlösen kann als das Verhältnis zu dem historischen Christus, zu demjenigen, der durch das Mysterium von Golgatha gegangen ist. Es gibt kein anderes menschliches Verhältnis, das von dem Menschen die Erbsünde wegnehmen kann als das Verhältnis zu dem historischen Christus, der durch das Mysterium von Golgatha gegangen ist.

Aus:
http://www.anthrolexus.de/Topos/3797.html

Das mit der Selbsterlösung ist nicht katholisch, aber logisch und wünschenswert,

es kann dem Menschen nicht alles abgenommen werden durch die Kirche, das ist zu einfach.

Jesus Christus ist unser Heiland und Erlöser, ist das richtig oder zu einfach?

Liben Gruß, blasius

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#45

RE: Der Heilsplan Gottes für den Menschen

in Wenn etwas der Klärung bedarf 04.05.2013 21:32
von Aquila • 4.136 Beiträge

Lieber blasius

Die Bezeichnung "Selbsterlösung" ist in der Tat fern des wahren Glaubens.
Sie ist weder "logisch" noch "wünschenswert" und läuft Gefahr
in die diesbezüglichen Häresien des Buddhismus/ Hinduismus abzugleiten !

Es gibt keine "Selbsterlösung" ....
weder im irdischen noch im überirdischen Leben !

Die Folgen der Erbsünde überwinden kann der Mensch
alleine nur unter grosser Anstrengung durch die Mitarbeit an den Gnaden des Heiligen Geistes....
im Streben nach Vollkommenheit

Stufen zur Vollkommenheit

Und diese durch das hochheilige Kreuzessopfer und die glorreiche Auferstehung Christi für uns erworbenen Gnaden strömen
a l l e i n e
aus dem Schosse der Heiligen Mutter Kirche....
auch für jene, die ( noch ) fern sind von ihr, aber guten Willens.
So gilt unabänderlich das Dogma:
"Ausserhalb der Kirche kein Heil !"

Das bewusste Handeln nach der Devise
"Jesus ja, Kirche nein"

ist gefährliche Selbsttäuschung und Irreführung anderer !

Aus dem Katechismus:

-
Die Folgen der Erbsünde und aller persönlichen Sünden der Menschen
bringen die Welt als Ganze in eine sündige Verfassung,
die mit dem Evangelisten Johannes
,,die Sünde der Welt" (Joh 1,29) genannt werden kann.
Mit diesem Ausdruck bezeichnet man den
negativen Einfluß, den die Gemeinschaftssituationen und Gesellschaftsstrukturen, die aus den Sünden der Menschen hervorgegangen sind, auf die Menschen ausüben
[Vgl. RP 16].

409
Diese dramatische Situation der ,,ganzen Welt", die ,,unter der Gewalt des Bösen" steht (1 Joh 5,19) [Vgl. 1 Petr 5,8.],
macht das Leben des Menschen zu einem
Kampf:


,,Die gesamte Geschichte der Menschen durchzieht nämlich
ein hartes Ringen gegen die Mächte der Finsternis,
ein Ringen,
das schon am Anfang der Welt begann und nach dem Wort des Herrn bis zum letzten Tag andauern wird.
In diesen Streit hineingezogen,
muß sich der Mensch beständig darum bemühen, dem Guten anzuhangen,
und er kann nicht ohne große Anstrengung in sich mit Gottes Gnadenhilfe die Einheit erlangen" (GS 37,2)."




Freundliche Grüsse und Gottes Segen


zuletzt bearbeitet 04.05.2013 21:34 | nach oben springen



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