Grüss Gott und herzlich Willkommen im KATHOLISCHPUR- Forum....

#11

RE: Die kostbare Zeit

in Leben und Sterben 06.05.2016 18:02
von Andi • 1.002 Beiträge

Liebe Mitleser,

aus den vorigen Beiträgen und der Antwort von Aquila können wir also resümieren das die früheren Generationen es leichter hatten nicht vom Glauben abzufallen wie heute wo es eine immense Fülle von Irrlehren gibt. Der Diabolo der Verwirrer/Durcheinanderwirbler hat hier ganze Arbeit geleistet, natürlich aber nicht ohne das freiwillige zutun des Einzelnen.

Dann wäre noch die Frage ob es Derjenige leichter hat der früher nicht katholisch war und dann konvertiert ist oder Derjenige der schon immer katholisch war. Hier ist meine Auffassung das es Derjenige leichter hat der katholisch geworden ist als Derjenige der es schon war. Das Ideal wäre natürlich man wächst in einer kath. Familie auf und bleibt bis zum Tod ein treuer Katholik. Aber es gibt ja viele Katholiken die sich abwenden vom Glauben und nur noch auf dem Papier katholisch sind. Das ist die Mehrheit. Dann gibts noch Etliche die austreten oder wiederum Andere die sich Irrlehren wie der Esoterik, Buddha und anderem Unsinn zuwenden. Manche denken auch sie hätten was verpasst und wenden sich zu dem weltlichen Leben mit seinen Verlockungen zu.

Ein Konvertit wie es der hl.Augustinus ja auch war kannte zumeist das weltliche Leben zur Genüge und hat erkannt das es vollkommen sinnlos ist und nichts als ein "haschen nach Wind" wie es der Prophet Kohelet auch beschrieben hat.

Windhauch, Windhauch, sagte Kohelet, Windhauch, Windhauch, das ist alles Windhauch.
Welchen Vorteil hat der Mensch von all seinem Besitz, für den er sich anstrengt unter der Sonne?

http://www.bibleserver.com/text/EU/Prediger2

Von daher hat es meiner Meinung nach ein Konvertit leichter im Glauben zu bleiben wie einer der schon immer katholisch war und denkt er hätte was verpasst und verliert letztendlich sein Seelenheil.


Philipper 2,10
Darum hat ihn Gott über alle erhöht und ihm den Namen verliehen, der größer ist als alle Namen,
damit alle im Himmel, auf der Erde und unter der Erde ihre Knie beugen vor dem Namen Jesu
und jeder Mund bekennt:,Jesus Christus ist der Herr, - zur Ehre Gottes, des Vaters.
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#12

RE: Die kostbare Zeit

in Leben und Sterben 06.05.2016 21:13
von Aquila • 5.069 Beiträge

Lieber Andreas

Es ist bemerkenswert, wie Du immer wieder punktgenaue Analysen schreibst !

In der Tat ist das Angebot zum Seelenverkauf heute gleichsam unübersehbar.
Ich spreche von Seelen-Verkauf, weil insbesondere ein jeder Katholik,
der sich vom Glauben abwendet und Irrlehren bzw. falschen Philosophien zuwendet dies meist unter dem Aspekt des "bequemeren Lebens" bzw. der "Anpassung" an seine Lebensführung tut.
Somit geht er einen "Handel" mit dem Vater der Lüge, der ja bekanntlich Irregeleitete immer zunächst mit vordergründigen "Wohlergehen" ködert.....bis....die Falle zuschnappt !

Im Übrigen sind es die abgefallenen Katholiken
- die Renegaten -
die zu den erbittersten Feinden des unfehlbaren Lehre der Kirche werden.

Eine unheilvolle Allianz giesst heute das Gift der Wahrheitsfeindlichkeit in die Gesellschaften.
Die Allianz
von unzähligen philosophischen, religiösen und pseudoreligiösen Irrlehren einerseits
und der vom wahren Glauben der Kirche Abgefallenen andererseits.

Ein wahrheitsfeindliches Gemenge pflügt sich gleichsam durch die Gesellschaften und streut die Saat der Lüge.
Mal scham- und skrupellos offensichtlich, oft aber hinterhältig verborgen im "humanen" Todeskult-Gesäusel.
Sie allesamt vereint der Kampf gegen
die Ewige Wahrheit Jesus Christus und Seinen mystischen Leib,
die eine heilige katholische und apostolische Kirche.

Mit dabei die angesprochenen Renegaten.

Im
"St. Athanasius Bote" ( Sept. 2014)
stand im Einleitungstext folgende treffliche Analyse:
-

Das Kreuz ist den Juden ein Ärgernis und den Heiden eine Torheit.
(1 Kor. 1,23.)
Die heutige, die moderne Welt begegnet dem Kreuz Christi
nicht nur mit dem Unverständnis der Heiden,
sondern auch mit dem Hass der vom Glauben Abgefallenen.

Europa
verdankt Gott, verdankt Christus ein Meer von Segen.
Wer
solche Gnaden zurückweist,
muss es tun mit dem Hass der Renegaten,
der vom Glauben Abgefallenen.


-
Diese Renegaten sind es v.a. auch, die alles daran setzen, die Entchristlichung Europas weiter voranzutreiben.

Oft führt der Weg zum Glaubensabfall über den "zeitgemässen Katholiken" .....
Gabriele Kuby hat dies hier
Religion und Wahrheit (11)
trefflich dargelegt.

So gesehen ist das Glaubensfeuer und der Glaubenseifer der Konvertiten gleichsam deren diametraler Gegensatz.
Freilich ist es heute leider auch so, dass viele Konvertiten den Weg zum wahren Glauben in "zeitgemässer" Verpackung gehen (müssen),
will heissen, dass gerade etwa ehemalige Protestanten sich nach einiger Zeit ( oft gar resignierend) fragen müssen,
weshalb sie denn konvertiert sind, wo doch innerhalb der katholischen Kirche der "ökumenische" Wildwuchs bittere Blüten treibt.....

Dennoch weiss ein wahrer Konvertit noch um die unermessliche Gnade der Findung zum wahren Glauben der Heiligen Mutter Kirche und wird sich so aufgrund oben genannter Störfeuer auch nicht von der weiteren Glaubens- und Seelenreifung abbringen lassen sondern
vom Heiligen Geist gewiesene Wege suchen und finden, die ihn darin unterstützen.

Dasselbe Dilemma trifft heute oft auf die von der Irrlehre Islam zum wahren katholischen Glauben Konvertierten zu.
Ich werde diesbezüglich noch im "Islamthema" noch ein Beispiel aufführen.



Freundliche Grüsse und Gottes Segen


zuletzt bearbeitet 06.05.2016 22:53 | nach oben springen

#13

RE: Die kostbare Zeit

in Leben und Sterben 27.03.2017 23:28
von Aquila • 5.069 Beiträge

Gelobt sei Jesus Cbristus !

"Wie die Zeit bloss verbringen?".....das " Credo" der heutigen Auslebe- und Spassgesellschaft.
im Rausch der entfesselten Leidenschaften.....
auch immer wieder zu hören...." keine Zeit verlieren".....im Sich Ausleben !

Wie fürchterlich, wenn dieses Kartenhaus der alleine dieseitsbezogenen Lebensführung im Angesichte des irdischen Todes in sich zusammenfällt....dann....keine Zeit mehr....zur Umkehr !


Über die Kostbarkeit der Zeit aus:



"Licht- und Trostquellen in kurzen Betrachtungen auf alle Tage des katholischen Kirchen-Jahres"(1843)





-

"Meine Seele
es gibt keinen Augenblick, worin du nicht ein unermeßliches Gewicht himmlischer Glorie erkaufen könntest.
Wirst du diese große Wahrheit niemals beherzigen?
- Wer für jede einzelne Sekunde einen leichten zeitlichen Gewinn dir verhieße, würde ohne Zweifel deine Anfmerksamkeit wecken; wie also geschieht es. daß die wahren, ständigen Güter der Ewigkeit solche nicht wecken?
- Du achtest nun den unendlichen Werth der Zeit als Nichts!
Indes, dich zu ergözen. zu belustigen. dann bedünkt die längste Zeit dich kurz;
gilt es aber deinem Heile, dann bedünkt jeder Augenblick dich unerträglich lange!


Willst du etwa. den hohen Preis der Zeit zu erkennen warten, bis du keine mehr zu verlieren hast ?

2. Gott, der mit höchfser Freigebigkeit alle Güter des Lebens verleiht,
ist dennoch mit der Zeit so zurückhaltend , daß Er nur Einen Augenblick auf Einmal verleiht.
Nur der gegenwärtige Augenblick ist dein,
und so schnell wie dein Gedanke ist auch dieser Augenblick entflohen

wer aber kann mit Sicherheit auf den künftigen Augenblick rechnen? -
Nur der gegenwärtige Augenblick ist eigentlich mein;
nur ihn habe ich für meine Ewigkeit zu wirken
und die größte aller Thorheiten ist's, ihn zu verlieren.

Die Gottlosen sagen: ..Essen und trinken wir. denn morgen werden wir sterben!“ (1.Cor. 15.)
Dieser Ausspruch flößt einer christlichen Seele Entsetzen ein.
Sie spricht vielmehr umgekehrt:
Thun wir Buße und halten wir uns bereit, denn vielleicht sterben wie morgen.

3. Die Zeit eilt und kehrt nicht zurück.
Von ihr hängt meine Ewigkeit ab; verliere ich sie. So verliere ich mich selbst auf ewig!
- Indessen steht es bei uns durch glückselige Verwendung derselben, durch Vervielfältigung unserer guten Werke und durch verdoppelten Eifer sie zu erfassen.
Ist sie aber einmal für uns abgelaufen, dann seufzen wir ihr vergeblich nach.
Dieser Verlust ist die ewige Verzweiflung der Verdammten.
O werden wir doch durch ihre Thorheit weise!
Verwenden wir sie mit aller Sorgfalt.
Schätze zu erwerben. die uns den Himmel erkaufen! - .
Sehet zu. meine Brüder wie ihr behutsam wandelt, nicht wie die Unweisen, sondern wie die Weisen. und kaufet die Zeit zurück. denn die Tage sind böse!“ (Ephef. 5. 15.)"

-


zuletzt bearbeitet 27.03.2017 23:58 | nach oben springen

#14

RE: Die kostbare Zeit

in Leben und Sterben 21.06.2017 21:05
von Hemma • 532 Beiträge

Aus dem Schlagertext einer österr. Band, den ich heute im ORF hörte und der als Motto für den heurigen Sommer gelten soll:

"Man lebt nur amol (einmal),
dann is vorbei,
und wie man lebt
das steht uns frei.

I tue was i will
und net was i soll,
man lebt nur amol."





Matth. 7, 13,14


zuletzt bearbeitet 21.06.2017 21:21 | nach oben springen

#15

RE: Die kostbare Zeit

in Leben und Sterben 22.06.2017 17:46
von Aquila • 5.069 Beiträge

Liebe Hemma

Dieser Liedtext könnte vom Vater der Lüge, dem Teufel, selber stammen.....
bzw. er ist natürlich auch "sein Werk" unter Mithilfe seines "Werkzeuges", des Textschreibers.

Es ist augenscheinlich, dass mittlerweile auch in deutschen Schlagern sowie teils bereits auch in volkstümlichen Liedern dem Zeitgeist gehuldigt wird.
So sind viele Liedtexte auch Ovationen an die Lüge.

Konkret suggeriert dieser Text das "einmalige Leben" und das sich daraus ergebende "sich Ausleben" nach eigenem Willen.
Diese Einstellung ist die traurige "Logik"
der Verwerfung des Glaubens an ein Leben nach dem Tode und an das persönliche Gericht durch die Ewige Wahrheit Jesus Christus im Augenblick des leiblichen Todes. Selbstredend geht damit auch die Verneinung der Auferstehung des Fleisches einher.
Zusammengefasst:
Dieser Text ist das Produkt des seelentötenden Giftes der Evolutionslüge,
der Perversion der Schöpfungslehre;
Die Erschaffung aus dem Nichts


Prof. Alma v. Stockhausen dazu:

-

"Wir sehen also,
dass die Evolutionstheorie nichts anderes ist als die Perversion der Schöpfungslehre, die eine Liebesgeschichte Gottes mit den Menschen uns präsentiert;
im Unterschied zur Evolutionstheorie, die uns einen Gott bzw. eine Natur zeigen will, die sich durch ihre Teile ( Pflanzen, Tiere, Menschen ) selbst herstellt.
Also durch Negation der Negation sich als böser Trieb erweist, die durch die Tötung des Einen die Fortentwicklung des Anderen bewirken will.
Die Evolutionstheorie ist die Rechtfertigung des bösen Triebes, die sich von Gott abgesetzt und selbst festgesetzt hat"

-
Die Evolutionstheorie


Die Rechtfertigung des bösen Triebes äusserst sich denn gerade auch durch die Lobeshymne auf das "sich Auslebens" nach Gutdünken.
Die grausame Folge davon sehen wir im heutigen Kult des Todes, der über durch die Satanei der Abtreibung über Millionen Leichen von ungeborenen beseelten Kinder geht, die dem "sich Ausleben" bis zum seelischen und leiblichen Zerfall "im Wege stehen".
Massenmord an ungeborenen beseelten Kindern als eine fürchterliche "Logik" der sinn- und hoffnungslosen Gesinnung des "Man lebt nur einmal".
Abtreibung


Halten wir den fest:
Der mit Leib und unsterblicher Seele von der Allerheiligsten Dreifaltigkeit, Gott, erschaffene Mensch
lebt hier auf Erden nur einmal und stirbt den leiblichen Tod nur einmal.....
Beides aber entscheidet über die Ewigkeit,
Die Letzten Dinge

er nimmt also durch den leiblichen Tod alles aus diesem einen irdischen Leben mit in die Ewigkeit;
entweder durch ein Sterben in der Gnade Christi und somit der Gewissheit der ewigen Glückseligkekt
oder durch ein Sterben in der Todsünde und somit der Gewissheit des ewigen, des zweiten Todes, der Hölle.

Wir sehen also, welche seelische Verwüstungen sich "harmlos" präsentierende Liedtexte anrichten können. "Unterhaltsam" wird gleichsam der "seelische Selbtsmord" angepriesen, indem die zur Erlangung von Gnaden geschenkte kostbare Zeit durch den teuflischen Sumpf des Hedonismus vergeudet werden soll.




Freundliche Grüsse und Gottes Segen


zuletzt bearbeitet 22.06.2017 18:11 | nach oben springen


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