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#41

RE: Die kostbare Zeit

in Leben und Sterben 08.07.2020 22:18
von Aquila • 6.018 Beiträge

Gelobt sei Jesus Christus !


Das verdorbendste Menschengeschlecht aller Zeiten kann und will die Fingerzeige Gottes zur Umkehr nicht mehr erkennen....
so strebt die übergrosse "Mehrheit" weiter alleine danach, die Zeit in geistiger Umnachtung sinnentleert spassig zu "vertreiben" und vertreibt dadurch auch ihre alleinige Möglichkeit zum Seelenheil.


Der hl. Papst Gregor der Grosse (540–604 ):

-
"Was werden wir über die schrecklichen Ereignisse sagen, die wir erleben,
wenn nicht, daß sie Boten des zukünftigen Zorns sind?
Denkt also, liebe Brüder, mit äußerster Aufmerksamkeit an diesen Tag,
ändert Euer Leben, ändert Eure Gewohnheiten,
besiegt die Versuchungen
des Bösen mit all Eurer Kraft,
bestraft mit Tränen die begangenen Sünden.
"
-


Dazu auch ein Auszug aus einer Schrift des grossen Apologeten ( Verteidiger ) des wahren Glaubens

des Kirchenvaters Laktanz ( Lactantius, gest. ca. 320 )

In seinem Werk "de irae dei" ( Von Gottes Zorn ) erläutert er die Lehre über den Zorn Gottes näher.
-

Wenn Gott verzeihen kann so kann er auch zürnen.
[....]
Obschon aber die Geduld Gottes sehr groß und sehr zweckdienlich ist,
so straft er doch, wenn auch noch so spät, die Schuldigen und läßt sie im Bösen nicht weiter .
[....]
Wenn ich indes bemerkt habe, daß der Zorn Gottes nicht zeitlich ist
wie der Zorn des Menschen, weil der Mensch in augenblicklicher Erregung aufbraust
und sich wegen der Gebrechlichkeit nicht leicht beherrschen kann,
so müssen wir das so verstehen:
Weil Gott ewig ist, bleibt auch sein Zorn für ewig;
und wiederum:
Weil Gott mit höchster Tugend ausgestattet ist, so hat er auch seinen Zorn in der Gewalt;
er wird nicht vom Zorn beherrscht, sondern lenkt den Zorn nach seinem eigenen Wohlgefallen;
und dies widerstreitet sicher nicht dem obigen Worte, daß Gottes Zorn nicht zeitlich ist.
Denn wäre der Zorn Gottes schlechthin unvergänglich, so gäbe es nach der Versündigung keinen Raum mehr für Genugtuung und Gnade;
und doch befiehlt Gott selbst dem Menschen, sich vor Sonnenuntergang zu versöhnen;
vielmehr bleibt der Zorn Gottes für immer nur wider die, welche immerdar sündigen.
Daher wird Gott nicht durch Weihrauch, nicht durch Opfer, nicht durch kostbare Geschenke besänftigt, lauter Dinge, die vergänglich sind, sondern durch Änderung des Lebens;
und wer zu sündigen aufhört, der macht den Zorn Gottes vergänglich.

Denn darum straft Gott nicht augenblicklich den Schuldigen,
damit der Mensch
die Möglichkeit habe, in sich zu gehen und sein Leben zu bessern.


-

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zuletzt bearbeitet 08.07.2020 22:21 | nach oben springen



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