Grüss Gott und herzlich Willkommen im KATHOLISCHPUR- Forum....

#176

RE: Wohin steuert Papst Franziskus ?

in Diskussionsplattform Kirche 13.12.2016 22:57
von Aquila • 5.554 Beiträge

@Mariamante


Wenn es bei Dir so klingt, dann liegt es an alleine Deinem Hineininterpretieren !

Was soll denn das wieder heissen ?

Was die Buchstabentreue angeht hätte ich eine Frage: Glaubst du wir werden im Gericht Gottes darüber gerichtet, dass wir alle Gebote und Dogmen auswendig hersagen können- oder werden wir über unsere Taten und Absichten und nach den Werken der Barmherzigkeit gerichtet? Was ist entscheidend vor Gott? Was ist wesentlich? Und um das Wesentliche geht es auch diesem Papst.- auch wenn viele das leider nicht so sehen oder verstehen wollen.


Wer hat von "auswendig hersagen" gesprochen ?
Ich finde es nicht.....wer ????

Wahre Werke der Barmherzigkeit können alleine auf dem festen Fundament der dogmatisch unfehlbaren Lehre der Kirche segensreiche Früchte zeitigen.
"Zeitgemässe Barmherzigkeit" dagegen
- jene also ohne festen Bezug zur unfehlbaren Lehre der Kirche - ist eigentliche Unbarmherzigkeit !

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#177

RE: Wohin steuert Papst Franziskus ?

in Diskussionsplattform Kirche 14.12.2016 04:50
von Mariamante • 391 Beiträge

@Aquila: Das Beispiel vom Samariter (den damaligen Häretikern und Ketzern) sagt allerdings etwas anders aus: Der glaubenstreue Levit und Priester gingen an dem unter die Räuber gefallenen Menschen vorbei. Der Samartier (ein Irrgläubiger) erwies dem geplagten Menschen Hilfe. Da wurde ohne Bezug auf den rechten Glauben Barmherzigkeit geübt. Jesus stellt das als Beispiel hin. Ich glaube: Jesus hat recht.


Gelobt sei JESUS CHRISTUS
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#178

RE: Wohin steuert Papst Franziskus ?

in Diskussionsplattform Kirche 14.12.2016 08:23
von Kristina (gelöscht)
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Das Beispiel vom barmherzigen Samariter
25 Da stand ein Gesetzeslehrer auf, und um Jesus auf die Probe zu stellen, fragte er ihn: Meister, was muss ich tun, um das ewige Leben zu gewinnen?
26 Jesus sagte zu ihm: Was steht im Gesetz? Was liest du dort?
27 Er antwortete: Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen und ganzer Seele, mit all deiner Kraft und all deinen Gedanken, und: Deinen Nächsten sollst du lieben wie dich selbst.
28 Jesus sagte zu ihm: Du hast richtig geantwortet. Handle danach und du wirst leben.

36 Was meinst du: Wer von diesen dreien hat sich als der Nächste dessen erwiesen, der von den Räubern überfallen wurde?
37 Der Gesetzeslehrer antwortete: Der, der barmherzig an ihm gehandelt hat. Da sagte Jesus zu ihm: Dann geh und handle genauso!

--------------
Galater 3,11-12
11 Dass durch das Gesetz niemand vor Gott gerecht wird, ist offenkundig; denn: Der aus Glauben Gerechte wird leben.3
12 Das Gesetz aber hat nichts mit dem Glauben zu tun, sondern es gilt: Wer die Gebote erfüllt, wird durch sie leben.

----------------------

Nur durch die Einhaltung der Gebote u n d die Liebe zu Gott und dadurch die praktizierende Nächstenliebe ohne Ansehen der Person ist der Weg.

OHNE Glauben ist Barmherzigkeit TOT.
Alleine durch menschliche Barmherzigkeit OHNE Glauben können wir uns kein ewiges Leben "erkaufen".
Denn dann wird alles beliebig - auch der Glaube.
Doch über den Menschen zu richten und zu urteilen steht uns trotzdem nicht zu! In die Tiefe des Herzens sieht nur Gott.

Der Levit und der Priester im Gleichnis halten sich an Gesetze und die Gebote.
Doch Jesus belehrt sie, dass [b]gelebte[/b] Liebe und Barmherzigkeit
aus IHM, durch IHN dazu gehören
... und liebe deinen Nächsten wie dich selbst.


Joh 14,6 Jesus sagte zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich.


2.Tim 3,16: die gesamte Bibel kommt von Gott!
2.Petr 1,20-21: Gott gebrauchte menschliche Schreiber!
1.Kor 2,13: Gott wachte über jedem einzelnen Wort der Bibel!
2.Petr 1,21 Der Empfang und die Weitergabe, bzw. Niederschrift des Wortes Gottes geschah unter der Führung des Heiligen Geistes!

zuletzt bearbeitet 14.12.2016 08:31 | nach oben springen

#179

RE: Wohin steuert Papst Franziskus ?

in Diskussionsplattform Kirche 14.12.2016 21:12
von Aquila • 5.554 Beiträge

Liebe Kristina

Gerade das immer wieder nur einseitig vorgetragene Gleichnis des barmherzigen Samariters zeigt die fehlende Verankerung in der hl. Tradition.
So wird auch die uns von unserem Herrn aufgetragene auszuübende Barmherzigkeit in ein gleichsam "Vakuum" gesteckt....sprich "wahrheitsgefiltert" dargelegt.
Du hast es sehr schön aufgezeigt.

Ausser bei den traditionsverbundenen Gemeinschaften erfahren Gläubige kaum mehr den
tieferen geistlichen Sinn dieses Gleichnisses,
welches eben auch für ein Bild mit heilsmysterischer Dimension steht !

Die traditionsverbundene Auslegung durch Pater Ramm von der Petrus-Bruderschaft:
Auslegung durch die Kirche: Lk 10,25-10,37; der barmherzige Samariter

Wir können den tieferen geistlichen Gleichnis also auch passend mit dem von mir bereits an anderer Stelle zitierten Dialog aus einer Zeichnung zusammenfassen:
-

"Ich gab heute mein Mittagessen (im Sinn von Pausenbrot für Mittags) den Armen, Bischof!"
Der Bischof sagt: " Das ist eine gute Sache kleines Kind...
Aber denk immer daran, die erste Stelle den spirituellen Dingen einzuräumen....
Die wahrhaft Armen sind die, die Christus nicht kennen;
die wahrhaft Nackten sind die, die nicht bekleidet sind mit den Sakramenten
und die wahrhaft Hungrigen sind die, die nicht empfangen Christus, die heilige Eucharistie.


-


Passend zu diesem Thread die neueste "Ideen" aus dem Vatikan
der "Kardinalsrat" (zu diesem gehört auch der sein Brustkreuz auf dem Tempelberg abgelegt habende Kardinal Marx
„Lutherjahr sollte auch ökumenische Fortschritte bringen“ (2));

u.a. die "Reform der Glaubenskongregation" ( !?!?!? )
Überhaupt soll
die gesamte Kirchenleitung soll auf dem "Prinzip der Synodalität" beruhen (?!?!?)

Die Demontage-"Reform" der Kurie nimmt offenbar ihren weiteren (traurigen) Verlauf !
http://kath.net/news/57837



Freundliche Grüsse und Gottes Segen


zuletzt bearbeitet 14.12.2016 21:17 | nach oben springen

#180

RE: Wohin steuert Papst Franziskus ?

in Diskussionsplattform Kirche 22.12.2016 22:14
von Aquila • 5.554 Beiträge

Liebe Mitglieder, liebe Mitleser

Erneut hat Papst Franziskus eine ihm eigene "Weihnachtsansprache" in derbe
- ja gar auch beleidigende - Worte verpackt.
Derart mürrische und stets kränkende "Ansprachen" eines Papstes sind "neu" !
Ebenso "neu" wie der Versuch den Verteidigern der traditionsverbundenen Lehre der Kirche einen
"dunklen Schatten" anzudichten.
Offenbar spürt der Papst die ihm drohende Handlungsunfäigkeit, sollte er weiter nicht auf die
"Dubia" der vier traditionstreuen Kardinäle antworten.
Der durch Kardinal Burke angekündigte Option eines formalen Aktes einer Korrektur eines schwerwiegenden Fehlers wäre für Papst Franziskus fatal.....
und wohl das Ende seiner "Reform".
Daher wohl auch folgende - unfassbar derben - päpstliche Äusserungen:
-

[....]
Auf diesem Weg ist es normal, ja gesund, Schwierigkeiten zu begegnen, die man – im Fall der Reform – in verschiedenen Typologien von Widerständen präsentieren könnte:
die offenen Widerstände, die oft aus dem guten Willen und dem aufrechten Dialog heraus entstehen.
Die verborgenen Widerstände, die aus verängstigen oder verhärteten Herzen entstehen, die sich von den leeren Worten des geistlichen „Gattopardismus“[
Der Begriff »Gattopardismus« geht zurück auf den Roman „Il gattopardo“ („Der Leopard“) von Giovanni Tomasi di Lampedusa. Dort heißt es:
„Wenn wir wollen, dass alles so bleibt, wie es ist, dann ist es nötig, dass sich alles verändert“] dessen nähren, der sich mit Worten für die Veränderung bereit erklärt, aber will, dass alles wie vorher bleibt.
[....]
Es gibt auch die böswilligen Widerstände, die in verzerrten Geistern entstehen
und zum Vorschein kommen, wenn der Teufel schlechte Absichten inspiriert
(oft im „Kleid von Lämmern“).
Dieser letzte Typ von Widerstand verbirgt sich hinter rechtfertigenden Worten und in vielen Fällen anklagenden Worten, indem er sich in die Tradition, in den Schein, in die Formalitäten, in das Bekannte flüchtet der alles auf eine persönliche Ebene bringen will,
ohne zwischen Akt, Akteur und Aktion zu unterscheiden.
Das Fehlen von Reaktion ist ein Zeichen des Todes!
Also sind die guten Widerstände – und sogar jene, die weniger gut sind – notwendig und verdienen es, gehört, angenommen und ermutig zu werden, sich auszudrücken."
[....]

-
http://kath.net/news/57947

Hier weitere besorgniserregende Äusserungen:
http://de.radiovaticana.va/news/2016/12/...ehrgeiz/1280868

Derartiges Verhalten von Papst Franziskus wird Kardinal Burke erst recht in seinem Vorhaben bestärken, den formalen Akt zur Korrektur eines schwerwiegenden Fehlers einzuleiten.
Und dieser Vorgang könnte ein innerkirchliches Erdbeben zeitigen.
Kardinal Burke in einem gestrigen Interview:
-

"Wenn ein Papst eine Häresie aussprechen sollte, würde er faktisch aufhören, ein Papst zu sein;
die Kardinäle könnten sich dazu äußern,
und es würde eine Sedisvakanz beginnen bis zur Wahl eines neuen Papstes – wie vor jedem Konklave
.“

-
http://www.katholisches.info/2016/12/22/...-papst-zu-sein/

Es liegt an Papst Franziskus, dieses dramatische Szenario gar nicht erst Wirklichkeit werden zu lassen.....doch die Zeichen stehen ( wie gesehen ) leider eher "auf Sturm".


Freundliche Grüsse und Gottes Segen


zuletzt bearbeitet 22.12.2016 22:29 | nach oben springen



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