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#11

RE: Esoterik: Einfallstor der Dämonen

in Diskussionsplattform Esoterik 20.06.2015 10:48
von Hemma • 573 Beiträge

Lieber Aquila!

Ich möchte Deinen ausgezeichneten Ausführungen noch ein Interview mit Pater Clemens Pilar hinzufügen. Vor kurzem sprach ich mit einer Esoterikerin über Jesus und sie zeigte genau jene Haltung, wie Pater Pilar sie einleitend anführt:

Christus nicht nur als Lehrer sehen

Was den Christus der Esoterik vom Christus des katholischen Glaubens unterscheidet:

Viele Christen haben esoterisches Gedankengut übernommen. Sie meinen, dies mit dem Glau­ben vereinbaren zu können, wird doch auch unter Esoterikern von Christus gesprochen. Im Folgenden eine Hilfe zur Unterscheidung.

Wie geht man damit um, dass auch in der Esoterik von Christus gesprochen wird?

P. Clemens Pilar: Es geht darum aufzuzeigen, worin der Unterschied zwischen dem Christus der Bibel und dem Christus der Esoterik besteht. In der Bibel ruft Jesus die Menschen in eine Beziehung, die erlösend ist. In der Esoterik hingegen ist die Lehre entscheidend. Jesus kommt dort nicht als Erlöser vor, der die Menschen durch Sein Leiden am Kreuz und Seinen Tod erlöst, sondern – je nach Spielart – als der größte Lehrer aller Zeiten, als aufgestiegener Meister, der die Menschen auf einem spirituellen Weg unterweist oder als Mensch, der sich durch viele Reinkarnationen geläutert hat. Im Vordergrund steht stets: Er ist Vorbild oder Lehrer, der den Menschen zeigt, wie sie den Weg der Selbstvergöttlichung gehen können. In der gnostischen Spielart ist Christus ein Lichtwesen aus der göttlichen Welt, um im Menschen das Göttliche, das in die Materie gefallen ist, zu erwecken, damit es wieder aufsteige ins Göttliche – aber durch Erkenntnis der richtigen Lehre oder durch Erleuchtung.

Ist Jesus, so gesehen, eine einmalige historische Erscheinung oder eine Reinkarnation?

P. Clemens: Das ist je nach Spielart unterschiedlich. Es gibt Richtungen, die sagen, Jesus sei ein Avatar, der schon in verschiedenen Gestalten aufgetreten war: etwa als Krishna, dann sei er als Jesus gekommen und später als Mohammed… Irgendwann einmal kommt er dann als Maitreya. Außerdem gibt es die Variante, dass er zwar eine einmalige Gestalt, aber nicht am Kreuz gestorben, sondern vom Kreuz heruntergeholt und gesundgepflegt worden sei. Er sei nach Kaschmir oder in die Himalaya-Gegend gegangen. Dort warte er bis zur großen Zeitenwende, um mit den anderen großen Lehrern zurückzukommen…

Versteht sich die Esoterik als eine Art übergeordnete Betrachtung, die aus den verschiedenen Religionen, auch aus dem Christentum nach Belieben auswählt?

P. Clemens: Dass Christus in der Esoterik vorkommt, ist verständlich. Die Esoteriker kommen an Ihm eben nicht vorbei, weil Er nun einmal die maßgeblichste religiöse Gestalt ist. Sie sammeln zwar aus allen großen religiösen Traditionen, sehen sich selbst aber über ihnen. Aus den konkret verfassten Religionen wollen sie die Menschen heraus und zur „Urwahrheit“ führen, denn die Religionen seien unvollkommene oder verbogene Formen der Religiosität. Und zu diesen gehöre auch das Christentum. Die Kirche habe eine falsche Lehre über Christus gebracht: Er sei nicht der Erlöser am Kreuz, sondern ein großer Lehrer.

Christus also nicht der Mensch gewordene Gott, sondern ein erleuchteter Mensch?

P. Clemens: Das hängt davon ab, wie der Esoteriker es jeweils interpretiert. Der eine wird sagen, er sei ein erleuchteter Mensch, der den anderen voraus sei und nun den Weg der Weisheit lehren könne. Andere sagen: Hier manifestiere sich tatsächlich das Göttliche, aber nur um den Menschen klarzumachen, dass sie ebenfalls göttlich sind: helfen, die eigene Christus-Natur in sich zu erwecken, um letztlich mit dem Göttlichen im Ganzen eins zu werden. Unterstellt wird: In mir schlummert die Christusnatur – und ich muss sie selbst verwirklichen.

Gibt es für diesen „Christus“ einen Vater?
P. Clemens: Nein. Für diesen Christus gibt es nicht das Gegenüber des Schöpfergottes. Nicht die Beziehung, der Dialog ist entscheidend. Auch ist das endgültige Ziel nicht Gemeinschaft, sondern die Erleuchtung. Der Unterschied zwischen den esoterischen Wegen und dem Weg der Bibel liegt oft in sehr feinen Details. Für uns heißt es ja auch, dass Gott Mensch geworden ist, damit der Mensch vergöttlicht wird. Und: Wir sollen Kinder Gottes, ganz eins mit Ihm werden. Wir sollen vollkommen sein, wie auch der Vater im Himmel vollkommen ist. Auf dem Weg der Esoterik wird hingegen gelehrt, der Mensch könne sich gewissermaßen zur Gottheit aufblähen: Ich verwirkliche mich dann als Gottheit. Im Christentum vergöttlicht die Beziehung zu Gott den Menschen – in der Esoterik muss sich der Mensch selbst als Gott verwirklichen. Christus ist dann der spirituelle Lehrmeister, der den Menschen Erleuchtung ermöglicht. Aber er ist nicht der Erlöser. Daher kann der Esoteriker auch sagen, man könne sich den Lehrmeister, der einem am ehesten entspricht, aussuchen: Der eine habe eher einen Bezug zur Christusfigur, der andere zur Buddhafigur, ein dritter wieder zu einer hinduistischen Gottheit… Wie du die Erleuchtung erlangst, ist egal…

Für den christlichen Normalverbraucher ist das alles sehr ver­wirrend. Wie soll er all das durchschauen?
P. Clemens: Diese Verwirrung hängt auch damit zusammen, dass viele Christen ihren Glauben nicht wirklich verstehen. Da mischt sich Glaube und Aberglaube. Für viele ist Gott ja auch so etwas wie eine himmlische Instanz, die hilft, wenn man Probleme hat. Man vollzieht diverse Rituale, spricht bestimmte Gebete, zündet ein Kerzerl an … Aber man sucht nicht die Beziehung zu Gott. Und dabei ist die Christus-Nachfolge entscheidend, um durch Ihn zur Gemeinschaft mit Gott und den anderen Menschen erlöst zu werden. Jesus zufolge ist der Gottesbeweis der Bibel, dass Gemeinschaft gelingt: „Alle sollen eins sein … damit die Welt glaubt, dass du mich gesandt hast.“ Nicht dass der Mensch Wunderkräfte, Erleuchtung bekommt, sondern dass Gemeinschaft gelingt. Das ist auch der Knackpunkt für die Kirche. Der lebendige Glaube, der in den Beziehungen erkennbar wird, ist entscheidend.

Viele Christen verstehen sich als Mitglieder einer Religionsgemeinschaft: r.k. – und nicht so sehr als Menschen, die in die Nachfolge Christi eingetreten sind. War das im Anfang nicht anders? Wollten die Jünger eine neue Religion gründen?
P. Clemens: Erstaunlicherweise haben die frühen Christen zunächst typisch religiöse Erscheinungsformen abgelehnt. Die junge Kirche entlehnt etwa ihre Begriffe vielfach aus der profanen Welt: Sie spricht vom Presbyter, dem Ältesten, ein profaner Begriff. Ebenso vom Episkopos, dem Aufseher, dem Hüter. Kultkleidung wurde abgelehnt. Man errichtete keine neuen Tempel. Jesus hatte ja gesagt, es käme die Zeit, in der man nicht mehr an bestimmten Orten, sondern im Geist und in der Wahrheit anbeten würde. All das hat den Christen den Ruf eingetragen, areligiös zu sein. Sie haben ernst genommen, dass Gott gegenwärtig sei: wo zwei oder drei in Seinem Namen beisammen seien. Dann ist das Entscheidende, dass Jesus Christus die Mitte ist. Die äußeren religiösen Erscheinungsformen sind im Übergang von der Antike zum Mittelalter auch bei den Christen wieder stärker in Erscheinung getreten. Für Außenstehende erscheint heute die Kirche als eine unter vielen Varianten von Religion: Muslime haben Moscheen, Buddhisten Pagoden – Christen Kirchen; buddhistische Mönche sind orange angezogen, katholische Pfarrer schwarz… (zu dieserm Thema siehe auch S.13)

Eine größere, über die Zeit fortbestehende Gemeinschaft be­nötigt aber auch Formen…

P. Clemens: Klar. Eine weltweite Gemeinschaft braucht unbedingt gemeinsame Formen. Es geht auch gar nicht anders. Gefährlich aber wird es, wenn man beginnt, Substanz und Erscheinungsformen zu verwechseln. Man bedenke: Nicht wenige waren entsetzt, als Papst Paul VI. die Tiara abgelegt hat. Viele stoßen sich am Umgang von Papst Franziskus mit manchen Insignien und Zeichen – und dabei führt er in vielem zum Ursprung des Evangeliums zurück.

Geht es um diese Rückbesinnung bei der Neuevangelisierung?

P. Clemens: Ein heute sicher entscheidendes Problem ist die richtige Christus-Verkündigung: dass Er nicht primär der Lehrer, sondern der Erlöser ist, dass es um die Beziehung mit Ihm geht.

Verkündigen Sie primär Christus als den Retter der Welt?

P. Clemens: Ja, als den Mensch gewordenen Gott, der die Welt zu retten gekommen ist und der den Menschen zur wahren Menschlichkeit erlöst. Das steht übrigens im Kontrast zur Esoterik, die meint, der Mensch müsse das Menschliche überwinden und der reine Geist müsse ins Göttliche aufsteigen. Wir verkünden das Gegenteil: Gott kommt als Mensch zum Menschen, damit der Mensch wagt, Mensch zu sein. Er wird als Mensch mit Gott vereint – und nicht nachdem er das Menschliche abgelegt hat.


P. Clemens Pilar COp ist Generalsuperior des Kalasantiner-Ordens.

Esoterik und christlicher Glaube, Teil 1: https://www.youtube.com/watch?v=2G4nxguKEb8
Teil 2:https://www.youtube.com/watch?v=zMjQagk1w2k


zuletzt bearbeitet 20.06.2015 16:32 | nach oben springen

#12

RE: Esoterik: Einfallstor der Dämonen

in Diskussionsplattform Esoterik 22.06.2015 22:42
von Aquila • 5.708 Beiträge

Gelobt sei Jesus Christus !

Liebe Hemma

Vielen Dank für das Posten dieser vortrefflichen Erklärungen von
Pater Clemens Pilar bez. der finsteren esoterischen Ideologie.

Von genau
demselben Pater Clemens Pilar
bin ich auf folgende
- obigen Darlegungen durch das Aufzeigen der
esoterischen Verführungsstrategien unterstreichenden -
Ausführung gestossen:
-

[....]
"Alle Bereiche des Lebens
werden durchtränkt mit einem
neuen Gedankengut.
Gesundheitswesen, Wirtschaft, Freizeit, Erziehung....
die Menschen sollen mit einer
neuen Weltanschauung richtig durchtränkt werden,
ohne dass sie es merken, Verdacht schöpfen und Widerstand aufbauen.

Heute tritt das
Denken, das untrennbar auf dem Weltbild der esoterischen Lehren aufbaut, verkleidet in vielerlei Gestalten und Formen der alltäglichen Lebenspraxis an den Menschen - auch an den praktizierenden Christen heran.

Sie werden davon erfasst,
während sie gar nicht mit Fragen der Weltanschauung beschäftigt sind.
Sie lernen eine
andere Deutung des Menschen und seiner Ganzheit, ein neues Weltbild kennen - spielerisch ohne sich mit Philosophie auseinanderzusetzen.
Das Welt- und Menschenbild, das aus dem Denken der Esoterik kommt, ist für viele unmerklich zum
Zeitgefühl geworden.

Ich weiss - auch das bin ich mir gewöhnt -, dass viele Christen aufschreien,
wenn ich sage:
Die Öffnung für das "neue Weltbild", die Verführung zu einem anderen Glauben, geschieht beim Paramediziner, beim Kinesiologen,
beim Mandalamalen, beim Tai Chi Kurs usw.

Und doch:
Wer weiss, wie Propaganda arbeitet,
kann es nicht mehr übersehen.
Es ist - man verzeihe mir - grenzenlos naiv, zu meinen, man könne all diese Dinge trennen vom weltanschaulichen Hintergrund, aus dem sie kommen.
Die kleine
scheinbare Annehmlichkeit,
die mitgeliefert wird,
ist bloss das Geschenkpapier.
Der Teufel ist ein hochintelligenter Geist, hat Max Thürkauf geschrieben,
"der sehr wohl weiss,
dass er das Böse
nicht unverpackt anbieten kann.
Je böser etwas ist,
umso prächtiger ist sein Geschenkpapier

- um so mehr gute Seiten hat es"

Was tun ?
Der Rat der Heiligen Schrift ist klar.
Nicht in der Finsternis sollen die Christen wandeln,
aber auch den Bereich des Zwielichtes sollen sie meiden,
denn es heisst:
"Lebt als Kinder des Lichts" (Eph 5,8)

-

Freundliche Grüsse und Gottes Segen


zuletzt bearbeitet 22.06.2015 22:45 | nach oben springen

#13

RE: Esoterik: Einfallstor der Dämonen

in Diskussionsplattform Esoterik 23.06.2015 08:34
von Mariamante • 391 Beiträge

ein empfehlenswertes Buch wäre auch: Josef Verlinde "Die verbotene Erfahrung"

http://www.amazon.de/Die-verbotene-Erfah...r/dp/3935189125



Vom Ashram ins Kloster

Die verbotene Erfahrung
Die bereute Sünde hat eine besondere Gnade - an dieses Wort mußte ich immer wieder denken, während ich das Buch von Joseph Verlinde, “Die verbotene Erfahrung" las. Es vermittelt dem Leser nämlich eine Reihe tiefer Einsichten in den Glauben und gibt ihm wichtige Hilfen zur Unterscheidung an die Hand. Thema dieses in Interview-Form gehaltenen Buches ist die Gegenüberstellung von christlichem Glauben und östlicher Spiritualität.

Für diesen Vergleich gibt es wohl keinen geeigneteren Experten als Verlinde, der viele Jahre in Indien verbracht, zum inneren Kreis der Schüler des Guru Maharishi Mahesh Yogi gehört hat und in alle Tiefen der Transzendentalen Meditation vorgedrungen ist. In längeren Passagen des Buches klärt Verlinde den Leser über das Wesen von Hinduismus und Buddhismus auf, erläutert, auf welchem Menschen- und Weltbild die östliche Mystik beruht. Diese Passagen sind nicht immer leicht zu lesen, weil sie viele uns fremde Begriffe verwenden. Sie machen aber eines deutlich: Dieser Zugang ist mit der Botschaft Christi unvereinbar. Wer sich auf Yoga und ähnliche Praktiken einläßt, begibt sich auf den Weg einer “verbotenen Erfahrung". Sie führt den Menschen konsequent dazu, seine gesamte Umwelt als Illusion zu erkennen, seine Erfüllung im totalen Rückzug in sich selbst und in der Auflösung in einem “göttlichen" Urgrund zu finden.

Welch fundamentaler Gegensatz zur Botschaft Christi, die den Menschen dazu einlädt, mit dem lebendigen Gott eine Liebesbeziehung einzugehen, sich von der liebevollen Allmacht des Vaters erfüllen und die Freiheit der Kinder Gottes schenken zu lassen.

Um auf den Weg des einzig wahren Heils zu finden, mußte Verlinde allerdings eine radikale Umkehr in seinem Leben vollziehen und der östlichen Spiritualität absagen. Diese Umkehr wurde ihm durch eine überraschende Begegnung mit einem Franzosen in Indien geschenkt. Sie veranlaßte ihn, den Guru von heute auf morgen zu verlassen und nach Europa heimzukehren. Heute lebt Verlinde als Ordenspriester in der “Famille de St. Joseph" und wirkt als Professor an der katholischen Universität von Lyon. Die schönsten Passagen des Buches findet man in den letzten Kapiteln. Sie stellen den östlichen Weg der Botschaft Christi gegenüber. Auf vielen Seiten kann man die Schönheit unseres Glaubens mit neuen Augen sehen lernen. CG

Die verbotene Erfahrung. Von Joseph-Marie Verlinde. Union-Verlag, 263 Seiten, 13,50 Euro.

Quelle:

http://www.vision2000.at/old/2004/vision1-04/25_01.htm


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Gelobt sei JESUS CHRISTUS
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#14

RE: Esoterik: Einfallstor der Dämonen

in Diskussionsplattform Esoterik 23.06.2015 19:50
von Gertrud • 16 Beiträge

@all
Ich möchte auch das Buch

Plagegeister - Wie werde ich frei?

von Anton Beda empfehlen, 160 Seiten, erschienen im Mediatrix-Verlag.

Hier finden Sie Tatsachenberichte über Besessenheitsfälle, über dämonische Belästigung und andere Plagen, die durch Beschäftigung mit Totengeistern, mit Esoterik, Okkultismus und Zauberei auftreten, und wie Heilung und Befreiung möglich ist. Die angeführten typischen Kennzeichen dämonischer Einwirkung und die Regeln zur Unterscheidung der Geister sollte jeder Mensch wissen:

Einige Kennzeichen des teuflichen Geistes:

Der böse Geist bewirkt Unruhe, Verwirrung, Furcht, Niedergeschlagenheit,
grobe Beunruhigung. (Gott dagegen verleiht Friede, Ruhe und Klarheit.)

Er bewirkt ausserdem Stolz oder falsche Demut. Er verkehrt jede
Tugend durch Über- oder Untertreibung. Selbstgefälligkeit und Prahlsucht
schürt er, Liebe zu auffälligen und ausserordentlichen Dingen. Der Hochmütige
erträgt keinen Tadel und schiebt Fehler immer auf andere.

Versuchte leiden an Verzweiflung oder falscher Sicherheit, an Misstrauen
Mutlosigkeit. Sie haben niemals wahres Vertrauen auf Gott und seine
Barmherzeigkeit.

Verhärteter Wille und Ungehorsam. Man hält sich selbst für klug.

Ungeduld zur Zeit des Leidens oder Kummers. Kein „Fiat“.

Aufwühlen aller Leidenschaften: Der böse Geist setzt die Leidenschaften
in Bewegung, um die Seele zu verwirren, bedrängt den freien Willen und
liebt das Laster: Schamlosigkeit und Stolz. Alle Werke werden aus Eitelkeit
verrichtet, nicht aus Liebe.

Verheimlichung, Falschheit und Verstellung: Der Betroffene verheimlicht
sein Inneres auch vor dem geistlichen Vater, um nicht getadelt, sondern gelobt
und beachtet zu werden. Der Teufel und seine Lehre wollen nicht offen
aufgedeckt werden. Darum gibt es die Geheimgesellschaften!

Falsche Liebe, falscher Eifer: Das rechte Maß wird immer über- oder
unterschritten. Wahre Liebe sucht das Wohl des anderen, nicht sich selbst
und ist milde. Belials Kinder sind hart im Urteil über andere und nur gegen
sich selber mild.

Anhänglichkeit an Tröstungen und Genuss: Die Betroffenen sind Sklaven
der Sinneslust. Statt Selbstverleugnung üben sie eine Art geistlicher Selbst-
befriedigung. Sie erstreben Gesundheit, Wissen und Macht. Das Kreuz im
Alltag hassen sie. Wenn geistige Tröstung ununterbrochen andauert, ist das
ein Anzeichen des falschen Geistes.

Abneigung gegen den Geist Jesu, gegen die Art, wie ER auf Erden lebte
und wirkte, also auch gegen Armut und Leiden. Der Teufel zeigt seinen
Anhängern nur wonnige Höhen, ohne den notwendigen schmalen Weg des
Kreuzes und der Busse, der seit der Erbsünde allein zum Heil führt.

In der Liebe Christi,
Gisela


Joh 17,3

Das aber ist das ewige Leben, dass sie Dich,
den allein wahren Gott erkennen,
und den Du gesandt hast, JESUS CHRISTUS.
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#15

RE: Esoterik: Einfallstor der Dämonen

in Diskussionsplattform Esoterik 23.06.2015 23:25
von Aquila • 5.708 Beiträge

Liebe Gertrud, lieber Mariamante

Vielen Dank für Eure Buchempfehlungen.
Es kann nie genug vor der esoterischen Seelenfängerei gewarnt werden.

Bez. dem von Dir, liebe Gertrud, erwähnten Hw Anton Beda
hier einige Auszüge aus dem besagten Buch
"Plagegeister - Wie werde ich frei?"

Die Unterscheidung der Geister


Freundliche Grüsse und Gottes Segen

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