Grüss Gott und herzlich Willkommen im KATHOLISCHPUR- Forum....

#11

RE: Religion und Wahrheit

in Das grosse Glaubensbekenntnis 15.02.2014 19:21
von Aquila • 4.209 Beiträge

Oft werden Seelen, die im Sinne der unfehlbaren Lehre der Kirche
im Streben nach Heiligkeit voranschreiten wollen
von Gefühlen der "Angst" geplagt,
"nur geben zu müssen" und so "etwas verlieren zu müssen".

Doch das Gegenteil ist der Fall;
durch den wahren Glauben
gewinnt der Mensch ALLES !



Der heilige Johannes vom Kreuz dazu:
-

"Du nimmst mir ja nicht weg, mein Gott,
was du mir in deinem einzigen Sohn Jesus Christus einmal gegeben hast;
und in ihm hast du mir alles gegeben, was ich mir überhaupt wünschen kann"
.

-

Welch unermessliche Glückseligkeit ein Mensch gewinnt,
der in seinem irdischen Leben durch die Mitarbeit an den geschenkten Gnaden des Heiligen Geistes im Streben nach Vollkommenheit unbeirrt voranschreitet,
benennt wieder der
hl. Johannes v. Kreuz:

-

" Was GOTT anstrebt,
ist uns zu Göttern durch TEILHABE zu machen,
wie ER GOTT von NATUR ist


Der Mensch wird an
GOTT Selber teilnehmen,
zugestellt der HEILIGSTEN DREIFALTIGKEIT,
mitwirkend an DEREN Werke "


-

Siehe dazu bitte auch:

Ewiger Zustand der Freude

Verklärung

Die Seele im Himmel

Stufen zur Vollkommenheit

-


zuletzt bearbeitet 15.02.2014 19:24 | nach oben springen

#12

RE: Religion und Wahrheit

in Das grosse Glaubensbekenntnis 18.02.2014 00:52
von Aquila • 4.209 Beiträge

Bereits im Jahre 1927 (!)
hat Hw Robert Mäder aus der Schweiz eine bezeichnende Schrift mit dem Titel

"Gedanken eines Reaktionärs"

verfasst.

In dieser handelt ein Kapitel auch über die "moderne Demokratie".
Was Hw Mäder schon seinerzeit mahnend vorausgesehen hat,
erleben wir heute in den "human entchristlichen" Gesellsachaften in erschreckender Realität....
gerade auch in den "modernen Demokratien.

Hier nun das Vorwort und ein Auszug aus dem Kapitel über die Demokratie:

-


Gedanken eines Reaktionärs
Imprimatur, Moguntiae, 6. Dezembris 1921, Dr. Jos. Berker, Can. Cap. Eccl. Cathedr. Mog.

Vorwort

Das Selbstverständliche wird unverständlich,
ausgemachte Wahrheit unsicher, Notwendigkeit überflüssig.
Der Tag scheint zu nahen, wo alle, die sich noch von der gesunden katholischen Vernunft leiten lassen, als staatsgefährliche Narren in die Irrenhäuser gesperrt werden.

Unter diesen Umständen erscheint dieses Büchlein als Wagnis.
Es geht mit der Axt durch die Gassen, zerschlägt die Götzenbilder, verbrennt, was der Haufe angebetet und betet an, was er verbrannt.
Es betont dem Modernen gegenüber das Alte, appelliert vom Heute an das Gestern und Morgen, ist also reaktionär in jeder Zeile.

Donoso Cortes sagt von solchen Ideen, daß sie erst nach der kommenden Sintflut triumphieren können.
Beim dichten Nebel, der heut auf dem Erdkreis lastet, leuchten die ewigen Sterne umsonst.
Die Stimmen der Wächter auf der vatikanischen Warte verhallen im Lärm des Schiffbruchs.

Wir wenden uns deswegen nicht an die Vielen, sondern an die Wenigen, die Einsamen.
Ihre Sache ist es, die Feuerzeichen weiter zu tragen. Es ist einer,
der die Glut auf die Erde gebracht und will, daß sie flamme.
Katholisches Recht und katholische Pflicht ist es, sie zu hüten.


Haben wir dabei Fehler gemacht, so bitten wir den Hl. Geist um Verzeihung. Im übrigen ist es wohl kleinere Sünde, einmal zu viel Holz ins Feuer zu legen, als mit Löschhorn und Wassereimer überall dreinzufahren, wo unbequeme Wahrheit lodert.

Basel, im Advent 1921.

[....]

Die demokratische Frage ist im tiefsten Grunde eine sittliche und religiöse Frage und gehört deswegen auf die Kanzel.
Wenn der demokratische Rausch nicht mit aller Entschiedenheit bekämpft wird,
so ist bald die ganze Welt verrückt.

Ich mache eine Feststellung: Ich rede nicht von der Regierungsform.
Der Schweizer ist von Geburt Republikaner, ist's mit aller Glut der Seele.

Die moderne Demokratie hat mit der Regierungsform an und für sich nichts zu schaffen.
Sie besteht ebenso bei überzeugten Monarchisten wie Republikanern.
Sie ist die allgemeine Auffassung,
daß die Regierung auf den Schultern des Volkes zu ruhen habe, daß das Volk regieren müsse und daß alle Regierungsvollmachten vom Volke gegeben und darum auch wieder genommen werden können.
Das ist eine Häresie.

Noch mehr: Es ist Revolution, die Umwälzung aller Fundamente der staatlichen Ordnung.

Die Demokratie,
die moderne Demokratie,
die Lehre von der Volkssouveränität und Volksherrschaft ist ein
Widerspruch gegen das christliche Dogma.

Es gibt nach der heiligen Schrift keine Gewalt
außer von Gott,

und die, welche besteht, ist von Gott angeordnet.
Wer sich der Gewalt widersetzt, widersetzt sich der Anordnung Gottes.
Und die sich widersetzen, ziehen sich die Verdammnis zu. (Röm. 13,1.2.)
In der Republik und zum Teil auch in der konstitutionellen Monarchie
werden die Regierenden durch die Mehrheit des Volkes gewählt.
Durch eine solche Wahl wird nun allerdings der Inhaber der Regierungsgewalt bezeichnet,
aber wie Leo XIII. sehr entschieden betont,
wird hierdurch keine Herrschaft und kein Recht der Gewalt übertragen. (Rundschreiben über den Ursprung der bürgerlichen Gewalt.)

Niemand gibt, was er nicht hat.
Von Natur aus ist jeder Mensch ebenbürtig in der Menschenwürde
und hat deswegen keine Gewalt über den andern.
Seine Macht über den andern ist mathematisch ausgedrückt gleich Null.
Auch bei 500.000 Stimmen.
Denn 500.000 mal Null ist gleich Null.
Und 50 Millionen mal Null ist wieder Null.
Ob die Rechnung in einer kleinen Alpenrepublik,
in den Vereinigten Staaten von Amerika oder in Rußland gemacht wird,
das Resultat ist immer das gleiche.
Wir können Regierungsräte bestimmen, aber wir können aus ihnen keine Regierung machen.
Wir können den Regierungsräten nicht die Seele der obrigkeitlichen Autorität einhauchen.
Dieses Recht hat sich Gott vorbehalten.
Jede Gewalt kommt von oben.
Die Theorie von der Volksherrschaft, die moderne Demokratie ist daher eine Irrlehre.

Die moderne Demokratie führt zum praktischen Atheismus.
Wenn die Gewalt und das Recht im Volk ruht,
so folgt, daß Gott in den öffentlichen Angelegenheiten der Nationen nichts zu sagen hat.
Die Religion hat keine Rechte auf die Regierung.
Die Kirche ist vogelfrei.
Die Gebote Gottes gelten höchstens für die Sakristei
und das Kämmerlein der privaten Frömmigkeit.

Man geht vielleicht nicht soweit, das Dasein Gottes zu leugnen,
aber Gott im Himmel ist recht- und machtlos.
Er ist Gott ohne Thron und Krone.
Er ist eine lächerliche Figur,
mit der man machen kann, was man will.
Wir haben in der Politik den praktischen Atheismus.
Gott ist nichts,
die Masse ist allmächtiger, allgegenwärtiger, allwissender Gott!


Die moderne Demokratie mit ihrem
Endziel, der Weltrepublik, diesem Ideal der gegenwärtig herrschenden internationalen Freimaurerei,
ist ein Werk des Gotteshasses und des Antichristentums.
Die immer harmlosen Katholiken ahnen das nicht.
Desto schlimmer für sie.
Die Prophezeiung von Donoso Cortes in seinem Schreiben an Kardinal Fornari wird in Erfüllung gehen:

Das große antichristliche Reich der letzten Zeiten, das die Geheime Offenbarung voraussagt,
wird ein kolossales, demagogisches Weltreich sein, regiert von einem Volksmann von satanischer Größe.
[....]

-

Angesichts der heute gerade auch in den "modernen Demokratien" wütenden
Kultur des Todes
belegt gerade diese die Richtigkeit der prophetischen Worte von Hw Mäder !


Die "moderne Demokratie" ist zu einem wahrheitsfernen Konstrukt geworden.....
und hat so im Grunde auch keine Zukunft ?!

Papst Pius XII. im Jahre 1944:

-

Wenn der Demokratie die Zukunft gehören soll,
dann kommt der christlichen Religion und der Kirche ein wesentlicher Teil bei ihrer Durchführung zu ...
Denn sie lehrt und verteidigt die Wahrheiten,
vermittelt die übernatürliche Kraft der Gnade,
um die von Gott festgesetzte Ordnung ...
als das letzte Fundament und als die letzte Norm jeder Demokratie zu verwirklichen
.“

-

Die "moderne Demokratie" ist aber
- wie wir heute sehen -
vielmehr zu einer "Religion der Demokratie" geworden !


Siehe dazu bitte auch:

Verlust des Sündenbewußtseins

-


zuletzt bearbeitet 18.02.2014 00:58 | nach oben springen

#13

RE: Religion und Wahrheit

in Das grosse Glaubensbekenntnis 02.04.2014 13:46
von Aquila • 4.209 Beiträge

Ein weiterer Auszug aus einer Schrift von Hw Robert Mäder.

In "Es lebe Jesus der König!" aus dem Jahre 1927
benennt er gleichsam eindrücklich das Herz des wahren Glaubens
der einen heiligen katholischen und apostolischen Kirche:
-

"Die katholische Kirche ist das Haus des Königs.
Die katholische Kirche wird des Chores wegen gebaut,
das Chor des Altares und des Tabernakels wegen,
der Tabernakel des Ziboriums wegen,
das Ziborium des allerheiligsten Sakramentes wegen.
Dem König in der Hostie dienen alle Künste:
Architektur, Bildhauerei, Malerei, Musik.

Sobald die heilige Hostie verschwindet,
wird die Kirche
ein architektonischer Unsinn.
Wenn der König nicht mehr da ist, muß man nicht mehr Gotteshäuser,
sondern nur noch möglichst praktische Versammlungslokale errichten.
Darum ist die
protestantische Kirchenbaukunst seit 400 Jahren auf falschen Wegen gewandelt.
Sie hat gebaut, als ob der König noch da wäre.
Sie hat für einen Tabernakel gebaut (der in Wirklichkeit nicht mehr vorhanden war)
anstatt nur noch für die Kanzel zu bauen.

Die katholische Religion ist die Religion des gegenwärtigen Christus.
Nicht alle Katholiken sind von dieser Wahrheit durchdrungen.
Viele sehen nur das Riesengebäude eines himmelragenden Gedankenbaues,
vor dem alle Systeme der Philosophen als Lehmfiguren,
Hütten und Baraken eines Tages erscheinen.
Viele sehen im Katholizismus nur die schöne Moral.
Sie betrachten den Katholizismus nur von der Straße
oder höchstens mit einem Blick vom Hauptportal.

Wer den Katholizismus wirklich in seinem tiefsten innersten Wesen kennen lernen will,
der muß weiter nach vorne gehen,
bis zum Allerheiligsten, dort, wo Jesus ist.
Sein Katholizismus muß eucharistisch werden, denken, handeln.
Katholizismus
ohne den lebendigen Mittelpunkt der heiligen Hostie
ist toter, seelenloser Katholizismus.


Die katholische Kirche ist die Wohnung der heiligen Hostie!
Was heißt das?
Christus hat nie deutlicher gesprochen,
als wo es sich um das allerheiligste Sakrament handelte.
Er hat ein Jahr vor seinem Tode, nach der wunderbaren Brotvermehrung,
bei der bekannten Kommunionpredigt in der Synagoge von Kapharnaum,
dem Widerspruch des Volkes und eines großen Teiles der Jünger zum Trotz erklärt:
Mein Leib ist wahrhaft eine Speise.
Er hat ein Jahr später, am Tag vor seinem Sterben,
mit einer über alle Bedenken erhabenen Klarheit,
nachdem er das Brot in seine Hand genommen und es gesegnet, gesagt:
Das IST mein Leib.

Er hat seinen Aposteln und ihren Rechtsnachfolgern
mit den Worten:
Tuet dies zu meinem Andenken, Gewalt und Auftrag gegeben,
das Gleiche zu tun
,
was er getan,
nämlich Brot und Wein zu segnen,
in seinen Leib und sein Blut zu verwandeln
und
seinen Leib und sein Blut als Seelenspeise zu genießen
.

Wo Christi lebendiger Leib ist, da ist auch sein Blut und seine Seele,
denn es gibt keinen lebendigen Leib ohne das eine und das andere.
Und wo Christi
Menschheit,
da ist auch Christi
Gottheit,

denn die eine ist mit der anderen
untrennbar in einer Persönlichkeit
verbunden.

Also gilt der Satz:
Wo immer die Hostie, da ist Jesus.
Und somit
die katholische Kirche als die Wohnung der heiligen Hostie
die Wohnung Christi.
Hier wohnt Jesus wahrhaft, wirklich, wesentlich
.

Das Adreßbuch weiß nichts davon,
aber nach dem Evangelium ist es unzweifelhafte Wahrheit.

Die katholische Kirche, das Haus der heiligen Hostie!
Denken wir diesen Gedanken noch weiter durch.
Dringen wir durch den Schleier der Brotsgestalt zu dem dort Verborgenen.
Christus im Sakramente ist kein Toter, sondern ein lebendiger.
Der Tabernakel ist kein Sarg,
kein Ruheplätzchen eines Schlafenden,
das Chor kein Friedhof!
Nirgends in der Welt ist mehr Leben als dort.
Nirgends wird mehr gearbeitet.

Was Christus einst nach der Heilung des 38-jährigen Kranken gesagt,
gilt auch vom eucharistischen Heiland:
Mein Vater wirkt bis jetzt und ich wirke auch. (Joh. 5, 17.)
Im Tabernakel wohnt die Allmacht.
Im Tabernakel wohnt die unendliche Liebe.
Im Tabernakel wohnt die ewige Weisheit.
Im Tabernakel wohnt die göttliche Vorsehung.
Von hier aus werden die Seelen geleitet.
Von hier aus gehen die Ströme des Lebens.
Hier wirkt der König.


Hier ist das eigentliche Pfarramt der Pfarreien.
Von da erhalten die Engel der Pfarrei ihre Befehle und Aufträge.
Hieher berichten sie.
Hier ist, man erlaube mir den militärischen Ausdruck, das Generalstabsbüreau,
wo der große Schweiger
die Mobilisations- und Angriffs- und Verteidigungspläne ausarbeitet
für die Geisteskämpfe seiner Kirche.
Hier ist die Residenz des Königs.

Wir sind Blinde.
Unsere geistige Sehkraft sieht nur auf die Oberfläche der Dinge.
Wenn uns Gott die Augen öffnen würde,
würden wir
in der heiligen Hostie eine ganze Welt schauen,
eine Wunderwelt, einen Himmel von Leben, Licht und Kraft und Schönheit und Trost,
hineinströmen in alle Gassen, in alle Geister, alle Herzen.
Das ist die Wahrheit über denTabernakel.
Der Tabernakel ist das auf die Erde gepflanzte Paradies --
nicht das sichtbare,
aber das wertvollere, höhere des übernatürlichen Lebens.


Die katholische Kirche der Ort, wo Jesus wohnt!
Was folgt daraus?
Heimweh nach dem Unsichtbaren in unseren Tabernakeln,
dem eucharistischen Paradies der katholischen Kirchen
!

Jesus ist das Zentrum, der Mittelpunkt der Schöpfung.
Alles muß nach Jesus hinstreben.
Alles muß von der heiligen Hostie angezogen werden,
Verstand, Phantasie, Wille, Gedächtnis, Herz,
auch der Leib, das Auge, das Ohr, der Fuß, die Hand, die Zunge.

Alles muß eucharistisch orientiert sein,
Jesus denken,
Jesus betrachten,
Jesus schauen,
Jesus wollen,
zu Jesus gehen,
mit Jesus reden,
Jesus leben
.

Es ist die Erfüllung jenes Wortes in der Nikodemusnacht:
Ich werde alles an mich ziehen. Ich werde herrschen!
Daran erkennt man echtes Christentum in den Christen.
Je mehr man die Anziehungskraft des Magneten unserer Tabernakel,
des göttlichen Herzens Jesu, spürt,
je mehr man ihr folgt, desto mehr Christentum haben wir.
[....]

-

Siehe bitte auch:

Gegenwart Christi
-


zuletzt bearbeitet 02.04.2014 13:59 | nach oben springen

#14

RE: Religion und Wahrheit

in Das grosse Glaubensbekenntnis 13.04.2014 00:07
von Aquila • 4.209 Beiträge

Über die Eigenschaften des rechten wahren Glaubens
aus
dem gut strukturierter und leicht verständlich geschriebenen
ältereren Katechismus von Hw Josef Deharbes:
-


Eigenschaften des Glaubens.

Wie muß unser Glaube beschaffen sein?

Unser Glaube muß

1) vollständig,

2) fest,

3) standhaft,

4) lebendig sein.




Wann ist unser Glaube vollständig?

Unser Glaube ist vollständig,
wenn wir nicht nur einige,
sondern alle Lehren glauben, die Gott geoffenbart hat
und die katholische Kirche zu glauben vorstellt.


Es ist also keinem frei,
von den geoffenbarten Wahrheiten
nur einige als wesentliche anzunehmen und andere als unwesentliche zu verwerfen;

denn
1) das hieße voraussetzen, Gott habe in einzelnen Dingen auch Falsches geoffenbart,
was zu denken eine Gotteslästerung wäre;
2) wer nur glaubt, was ihm beliebt, hat soviel wie seinen Glauben,
weil er im Grunde genommen nicht Gott, sondern seiner eigenen Einsicht glaubt.



Wann ist unser Glaube fest?

Unser Glaube ist fest,
wenn wir an keiner Glaubenslehre freiwillig zweifeln.

Beisp.: Abraham seines festen Glaubens belohnt;
Moses und Aaron eines Zweifels wegen bestraft.



Wann ist unser Glaube standhaft?

Unser Glaube ist standhaft,
wenn wir bereit sind, lieber alles, selbst das Leben hinzugeben,
als vom Glauben abzufallen
.


Beisp.: Die heiligen Märtyrer.

[....]

42. Wann ist unser Glaube lebendig?

Unser Glaube ist lebendig,
wenn wir nach demselben leben,
d. h. das Böse meiden und das Gute tun,
wie der Glaube es vorschreibt.


"Gleichwie der Leib ohne Geist tot ist, so ist auch der Glaube ohne Werke tot." (Jak. 2, 26.)


-

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#15

RE: Religion und Wahrheit

in Das grosse Glaubensbekenntnis 15.04.2014 12:59
von Aquila • 4.209 Beiträge

Bereits im Jahre 1926 hat Hw Robert Mäder aus der Schweiz in seinem Buch
"Es lebe Jesus der König"
gleichsam die heute in den "liberal aufgeklärten" Todeskult-Gesellschaften
herrschende Finsternis vorausgesehen....
die "geistige Sonnenfinsternis":

-

[....]Die geistige Sonnenfinsternis gilt ganz gewiß besonders für die Zeit vor Jesus. Allein,
trotz der 1926 Jahre Christentum besteht sie auch heute für einen großen Teil der Christenheit.
Das Johanneswort paßt noch immer:
Mitten unter euch steht der, den ihr nicht kennt.

Jesus ist noch lange nicht gekannt und geliebt,
wie man es nach 19 Jahrhunderten erwarten sollte.
Man predigt und redet und schreibt wohl sehr viel über religiöse Probleme in unseren Tagen. Aber die zentrale Wahrheit der Religion:
Jesus, das Heil der Welt, das Leben der Seelen und der Völker, das Haupt und Herz der Gesellschaft, Jesus der König,
wird von Wenigen in ihrer ungeheuren, allgemeinen, alleinseligmachenden Tragweite
auch nur geahnt.


Das Zeichen des Menschensohnes ist zwar noch in den Kirchen,
an den Wänden christlicher Familien, auf den Friedhöfen
und auf der Brust einiger frommen Seelen.
Aber es ist nicht wie ehemals die Sonne des Tages,
die das gesamte öffentliche Leben, Sinnen und Schaffen der Menschen bestimmt
und beeinflußt.
Wir leben in einer Periode geistiger Nacht, kalter christusloser Nacht.

Diese Unwissenheit ist ein Weltunglück.
Denn es ist immer ein Vorbote ernster Katastrophen,
wenn die Führer des Volkes derart blind geworden,
daß sie Tag und Nacht, Wahr und Falsch,
Weg und Abgrund nicht mehr von einander zu unterscheiden wissen.
Aber schlimmer noch als die Blindheit, das Nichtmehrsehenkönnen, ist das Nichtmehrsehenwollen,

der Haß des Lichtes.

In diesem Stadium befindet sich zur Stunde ein großer Teil des Menschengeschlechtes.
Welchen Namen sie auch immer haben mag,
Liberalismus, Neutralität, Konfessionslosigkeit oder Laizismus,
die Sünde der modernen Welt ist,
daß sie
das Zeichen des Menschensohnes
nicht mehr am Himmel sehen will.


Jesus wird nicht mehr
als öffentliche, tonangebende, lebenspendende Macht anerkannt.
Er hat nach den geltenden Verfassungen
in den Parlamenten,
in den Regierungskanzleien, in den Gerichtsstuben,
in den Schulen, in den Werkstätten offiziell nichts mehr zu sagen
.

Er darf höchstens wie jeder Teufel duldungsweise mitreden.

Wenn man weiß, wer
Jesus ist, der Erschaffer, der Erhalter, der Erlöser,
der Eigentümer der Erde
,

dann muß man die liberale Sünde,
das grundsätzliche soziale Nichtanerkennenwollen
der geistigen Alleinherrschaft Christi über die Gesellschaft,
als die schwerste Sünde betrachten, die seit dem Karfreitag begangen worden ist.
Es ist im Namen des Gesetzes und des Staates begangener Gottesmord,
wahres Antichristentum.

Mit Recht nannte darum Kardinal Mercier die
offizielle Apostasie der Völker das
größte Verbrechen unserer Zeit.


Das ist in der Gegenwart die Situation für das Zeichen des Menschensohnes.
Man will nicht, daß es am Himmel leuchte.
Ganz wie einst in der Karwoche.
Wir wollen nicht, daß dieser über uns herrsche!

Aber es wird alles einmal anders werden.
Die Welt bleibt nicht immer liberal.
Die künstlichen Sterne irdischer Größe,
die die Sonne unseres Herrn verdunkeln wollen, werden vom Himmel fallen.

Dann wird das Zeichen des Menschensohnes am Himmel aufleuchten
und sie werden den Menschensohn kommen sehen auf den Wolken des Himmels
mit großer Macht und Herrlichkeit.

[....]

-


zuletzt bearbeitet 15.04.2014 13:03 | nach oben springen



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