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#21

RE: Priester missbrauchen 1000 Kinder

in Nachrichten 17.08.2018 10:31
von Sel • 360 Beiträge

Liebe Kleine Seele,

irgendeine Quelle zu deinem Vorwurf: die Verantwortlichen in der Kirche Jahrzehnte? Jahrhunderte? lang gemacht haben. Verharmlosen, vertuschen, verdrehen, totschweigen.

--> Dieser Vorwurf liegt schwer.

-----

Niemand behauptet, die Verantwortlichen in der Kirche (Priester, Bischöfe) würden keine Fehler begehen. Im Gegenteil, hier im Forum wird dies immer wieder weit diskutiert und klargestellt. Gerade die lasche und menschliche Meinungen einiger Bischöfe in Deutschland... Dass dadurch Strafen auf uns kommen können, ist meineswissen ebenfalls klar und wird nicht abgestritten.

Meine obige Antwort kommt DIR vielleicht sektiererisch vor. Aber es geht HIER nicht darum, Menschen zu gefallen, und es geht hier auch nicht um Meinungen sondern um den Hl. Glauben, die Hl. Kirche zu schützen. Dann waren ja nach deiner Definition alle Heiligen, die die Kirche und Priester beschützt haben Sektierer?? Und alle die laut Aufschreien, die Kirche sei schuldig an allem sind Helden? Ja, Helden von dem da unten.

Müssen wir mit der Welt ziehen? Müssen wir das Sprachrohr der Medien sein und diesen bedingungslos zustimmen? Keineswegs!

Die Lehre der Hl. Kirche schützt und beschützt Familien und Kinder vor allem übel. Das ist sehr wichtig zu wissen.

Niemand guten Willens verharmlost die Geräueltaten an unschuldigen Kindern. Diese Taten müssen lückenlos aufgeklärt und die Täter samt Unterstützter zur Verantwortung gezogen werden!

Heißt das aber jetzt, dass wir eine Hetztkampanie gegen die Priester ansetzen sollen und jedem Priester mit großem Misstrauen entgegentreten. Das Zölibat abschaffen?
Was ist nur los mit euch?

Beseelt, ungeborene Kinder werden in Massen tag für tag abgetrieben. Wo ist der Aufschrei der Medien? Ich sehe und höre nichts. Im Gegenteil, diese Fördern Abtreibungen sogar. Was ist mit der Massenislamisierung... Sind Politk und Medien hier unschuldig und nur die Sünden der Kirche schuld?

Also bitte, lasst uns wachsam, treu und gläubig sein. Für die unschuldigen Kinder beten, die diese gräuelhaften, seelischen Verstümmlungen erlitten haben und hoffen, dass durch Gottes Gnade Ihre Seelen wieder gereinigt und geheilt werden mögen. Für die Täter um Bekehrung und der Kirche um eine verantwortungsvolle, lückenlose Aufklärung der Taten!

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#22

RE: Priester missbrauchen 1000 Kinder

in Nachrichten 17.08.2018 10:34
von Kleine Seele • 425 Beiträge

Liebe Kristina,
Und genauso stellt sich mir die Frage, warum viele Leute erst 50 Jahre später damit in die Öffentlichkeit kommen und ausgerechnet in diese Zeit.

Vielleicht sind ja diese Mißbrauchsfälle schon lange in Kirchlichen Schubladen eingetragen, wurde aber unter Verschluss gehalten? Ich habe selbst oft zu spüren bekommen, wie Institutionen schweigen, Tatsachen verdrehen und dich zum Schweigen bringen, weil sie genau wissen, das Du allein da stehst. Und dich nicht wehren kannst. Es ist alles eine Frage der Macht und des Geldes.
Wie steht es denn mit der Meinungsfreiheit? Und heute erst recht?
Auch kirchliche Institutionen haben ihre Mittel und Wege dich zum Schweigen zu bringen. Erinnere mich gerade an diese Vertuschung des Bischoffs Schwarz und andere. Wie lange hat dieser Prozess gedauert? Kath. net hat berichtet.

LG Kleine Seele


zuletzt bearbeitet 17.08.2018 10:48 | nach oben springen
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#23

RE: Priester missbrauchen 1000 Kinder

in Nachrichten 17.08.2018 10:39
von Kristina (gelöscht)
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Lieber Sel,

ich denke, wir sehen die Fälle des Missbrauchs hier alle gleich.

An den Hetzkampagnen beteiligen wir uns nicht, Priester treten wir nicht mit Misstrauen entgegen und das Zölibat wird weiterhin verteidigt. Darüber sind wir uns auch einig. :-)

LG
Kristina

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#24

RE: Priester missbrauchen 1000 Kinder

in Nachrichten 17.08.2018 10:43
von Kleine Seele • 425 Beiträge

Lieber Sel, Dann waren ja nach deiner Definition alle Heiligen, die die Kirche und Priester beschützt haben Sektierer??


Das ist deine eigene Definition.

Scheinbar möchtest Du nicht wahr haben,das auch in der Kirche Freimaurer und dunkle Kräfte am Werk sind. Schon Jesus Christus prangerte an. Ihr macht das Haus meines Vaters zu einer Räuberhöhle. Und auch die Pharisäer wollten Jesus Christus zu Fall bringen.

Jahrelanges Schweigen hat die Kirche erst zu dem gemacht was sie jetzt ist! ZERISSEN!!

Ich möchte mich nicht so einer Mitwisserschaft schuldig machen und Gott einen frommen Mann sein lassen.


Heißt das aber jetzt, dass wir eine Hetztkampanie gegen die Priester ansetzen sollen und jedem Priester mit großem Misstrauen entgegentreten. Das Zölibat abschaffen?
Was ist nur los mit euch?


Oh man wie kann man von Hetzkampanie sprechen, wenn Seelen zu schaden kamen, welche durch diese Mißbräuche auch Ihr Vertrauen zu Gott verloren haben. Denn nicht wenige sind aus der Kirche ausgetreten.


Im Moment gerade wieder kommt es mir vor, als ob Du Aquila gefallen möchtest. Oder warum diese Anbiederei?


Und was haben die Abtreibungen mit den Mißbrauchsvorwürfen in der Kirche zu tun? Stell Dir mal vor, dabei sind auch Kinder entstanden?

Gibt ja genug Fälle von Haushälterinnen, welche jahrelang ihre Affairen mit Priestern verschwiegen haben. Und die Nachkommen totgeschwiegen haben.

http://www.kath.net/news/64762/print/yes


zuletzt bearbeitet 17.08.2018 11:07 | nach oben springen
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#25

RE: Priester missbrauchen 1000 Kinder

in Nachrichten 17.08.2018 11:36
von Blasius • 2.514 Beiträge

Priester missbrauchen 1000 Kinder (5)
@Sel Liebe Kleine Seele,

irgendeine Quelle zu deinem Vorwurf:
die Verantwortlichen in der Kirche Jahrzehnte? Jahrhunderte? lang gemacht haben. Verharmlosen, vertuschen, verdrehen, totschweigen.


-Lieber Sel, dazu folgendes:

https://www.blick.ch/news/schweiz/jahrhu...-id6236447.html

Jahrhundertelang verschleierte die katholische Kirche sexuellen Missbrauch


Das Kreuz mit den Pädophilen

Das globale Ausmass des sexuellen Missbrauchs in der katholischen Kirche ist gross, die Dunkelziffer riesig. Betroffen sind Mädchen und Knaben, die jüngsten wohl drei Jahre alt, die Mehrheit zwischen elf- und 14-jährig. Heute gehört die Schweizer Kirche zu den fortschrittlichsten.

Peter Hossli

Liebe deinen Nächsten wie dich selbst: Jesus war Nächstenliebe so wichtig wie Gottesfurcht. Manch einer in der katholischen Kirche verstand die Botschaft aber falsch. Priester, Bischöfe, Mönche vergingen sich während Jahrhunderten an Kindern und Jugendlichen.

Was die Kirche wusste. Doch statt Täter zu belangen und der Justiz zu überstellen, wurden sie in Klöster abgeschoben. Wo man über sie den Mantel der Verschwiegenheit ausbreitete. Bescheid wussten die Päpste. Im Vatikan gewährten sie pädophilen Priestern Unterschlupf.

Die Öffentlichkeit erfuhr lang nichts


Das Ausmass des sexuellen Missbrauchs ist global, die Dunkelziffer riesig. Betroffen sind Mädchen und Knaben, die jüngsten wohl drei Jahre alt, die Mehrheit zwischen elf und 14. Die meisten schwiegen, aus Scham und aus Angst vor ihren Peinigern. Nur die Kirche weiss, wie viele kriminelle Kleriker sie aus dem Verkehr gezogen hat.

Öffentlich wird der Missbrauch erst Mitte der 90er-Jahre. 1994 tritt der irische Ministerpräsident Albert Reynolds (1932–2014) zurück. Er hatte einen der Pädophilie verdächtigten Priester vor der Strafverfolgung geschützt. Fünf Jahre später entschuldigt sich der irische Ministerpräsident Bertie Ahern (65) bei irischen Opfern.

Eine Wende bringen Recherchen in den USA. Der «Boston Globe» deckt 2002 auf, wie die Kirche jahrzehntelang Hunderte von Tätern geschützt hatte. Der Kardinal von Boston, Bernard Law (85), muss zurücktreten, da er die Delikte verschleierte. Als einfacher Priester kommt er in Rom unter.

Vier Prozent aller amerikanischen Priester werden des Missbrauchs beschuldigt. Tausend US-Opfer klagen. Bis 2010 werden sie mit rund zwei Milliarden Franken entschädigt.

Der Papst entschuldigt sich
Papst Benedikt XVI. (89) trifft 2008 in den USA Missbrauchsopfer. Per Hirtenbrief entschuldigt er sich bei den Opfern in Irland. Ab 2010 melden sich in Deutschland Opfer in grosser Zahl. Am jesuitischen Canisius-Kolleg in Berlin soll es in den 70er- und 80er-Jahren zu 600 sexuellen Übergriffen an Schülern gekommen sein. An der Klosterschule Ettal in Bayern haben 15 Mönche 100 Schüler sexuell missbraucht.

Die deutsche Kirche verzeichnet viele Austritte. Kanzlerin Angela Merkel (62) beruft einen runden Tisch ein. Auf dem Petersplatz in Rom bittet Papst Benedikt XVI. am 16. Juni 2010 alle Opfer um Vergebung. Im September trifft sich der deutsche Papst mit deutschen Opfern.

Als Franziskus (heute 80) 2013 den Heiligen Stuhl besteigt, beruft er eine Kinderschutzkommission ein. Gemäss Walter Müller, Sprecher der Schweizer Bischofskonferenz, gibt es «keine gesamtschweizerische Untersuchung» zu sexuellem Missbrauch.

Einzelne Klöster und Orden untersuchen ihre Geschichte. Am Kloster Einsiedeln soll es in 65 Jahren 40 Opfer gegeben haben. Die Taten verübten 15 Mönche. Das Kloster Fischingen im Kanton Thurgau entschuldigt sich 2014 für sexuelle Übergriffe im Heim St. Iddazell in den 70er-Jahren.

Bischofskonferenz gibt Richtlinien zum Kinderschutz heraus
Das Bistum Freiburg lässt untersuchen, wie viele Knaben im katholischen Internat Marini in Montet FR zu Opfern der Geistlichen wurden. Nachweislich 21 Buben und männliche Jugendliche wurden dort zwischen 1932 und 1955 missbraucht.

Früher als andere Kirchen geht die Schweizer Bischofskonferenz das Problem an. Bereits 2002 beruft sie ein Gremium ein. Am 5. Dezember 2002 veröffentlichte es erste Richtlinien für die Diözesen zu sexuellen Übergriffen in der Seelsorge. Bis 2014 wurden die mehrmals überarbeitet.

«Heuten haben die Schweizer Katholiken vermutlich die fortschrittlichsten Richtlinien der Welt», sagt Kommunikationsberater und Ex-CVP-Generalsekretär Iwan Rickenbacher (73). Bis Ende 2015 war er Mitglied des Fachgremiums Sexuelle Übergriffe im kirchlichen Umfeld.

Ausdrücklich bitten die Bischöfe die Opfer um Entschuldigung. Sie bedanken sich bei ihnen. Die «Begegnungen mit Opfern öffnen uns die Augen für eine Tragik, die viel zu lange tabuisiert war», so das Vorwort der Richtlinien. Die Kirche verbietet jegliche Form von sexueller Ausbeutung und sexueller Belästigung. Nicht nur körperliche Gewalt, sondern Gesten und sexuell gefärbte Äusserungen sind verboten.

Zur Ausbildung der Kirchenleute gehöre fortan «eine fundierte Auseinandersetzung mit dem Thema Sexualität und Keuschheit». Ständig soll die Kirche das Personal diesbezüglich fortbilden. Ein Fachgremium, bestehend aus Kirchenleuten, Psychologen, Juristen und Sozialarbeitern sorgt für die Einhaltung der Richtlinien.

Innerklösterliche Solidarität einschränken
Besonders wichtig: «Bei jedem Fall eines sexuellen Übergriffs im kirchlichen Umfeld muss sowohl ein kirchliches wie ein weltliches Strafverfahren anvisiert werden.» Wobei sich beide Ebenen ergänzen und «parallel in Gang gesetzt werden». Was wichtig sei, betont Rickenbacher. «Bei sexuellem Missbrauch besteht in einer Klostergemeinschaft die Gefahr, dass die Solidarität überwiegt und Täter nicht unverzüglich den Gerichten überstellt werden.»

Die Bischofskonferenz informiert. So seien zwischen 2010 und 2015 insgesamt 223 Fälle sexuellen Missbrauchs bekannt geworden. Es existiert zudem ein Genugtuungsfonds in der Höhe von 500'000 Franken. Daraus werden ältere Opfer entschädigt. Bei jüngeren Betroffenen greift die Opferhilfe.

Heute sei die katholische Kirche der Schweiz «kein Hort von Pädophilen», betont Rickenbacher. Sie habe Konsequenzen gezogen. «Man schaut nicht mehr weg, es gibt unabhängige Gremien, Opfer können sich bei Fachstellen melden oder sich direkt an die Gerichte wenden.»

Nicht genug ist das der Zürcher Nationalrätin Natalie Rickli (40). «Zwar hat sich die katholische Kirche mit der Problematik auseinandergesetzt und Richtlinien erlassen», so Rickli. Sie setzt sich für harte Strafen für Pädophilie ein. «Eine Null-Toleranz-Strategie bei pädokriminellen Straftaten ist das aber leider nicht.»

Nicht nachvollziehen kann sie, dass eine Strafanzeige nur erstattet werden soll, wenn sich die «nahe Gefahr von pädophilen Wiederholungstaten nicht auf andere Weise bekämpfen lässt», wie in den Richtlinien steht. Um glaubwürdig zu werden, «sollte die katholische Kirche Pädokriminelle konsequent anzeigen und diese auch nicht irgendwo in einem abgelegenen Kloster unbehelligt untertauchen lassen».

Publiziert am 17.02.2017 | Aktualisiert am 02.02.2018


zuletzt bearbeitet 17.08.2018 11:37 | nach oben springen
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