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#6

RE: Die Heiligkeit der Kirche

in Das Wesen der römisch katholischen Kirche 02.06.2017 13:52
von Aquila • 3.993 Beiträge

Gelobt sei Jesus Christus !

Die eine Heilige, Katholische und Apsotolische Kirche verliert niemals auch nur ein Jota
an ihrer Heiligkeit.....
dazu aus "St. Athanasius Bote" Nr. 12 (Juni 2012):
-

Diese eine, Heilige, Katholische und Apostolische Kirche
ist und bleibt in ihrem Wesen heilig,
trotz der Schwächen der Glieder und auch ihrer Hirten, trotz des erschreckenden Zustandes.

Diese Spannung gilt es auszuhalten.
Heilig ist ihr Stifter, heilig ist ihre Lehre,
heilig sind ihre Sakramente und heilig sind ihre Ämter.
Diese Kirche ist Corpus Christi Mysticum, sie verbleibt unzerstörbar bis ans Ende der Zeit. 


Kirchenkrisen hat es in der langen Geschichte der Kirche öfters gegeben,
und sie haben kaum unter 100 Jahren, ja bis zu 300 Jahren gedauert.
Erwähnt sei nur der Arianismus im 4. Jh. beginnend;
das „dunkle" 10. Jh. im päpstlichen Rom;
die 70 Jahre Exil der Päpste in Avignon (1309-1376);
anschließend die große abendländische Kirchenspaltung mit bis zu 3 Päpsten gleichzeitig.
Nicht zuletzt die lutherische Revolte,
die ja heute sogar innerhalb der Katholischen Kirche wieder aufflammen will.
Aber seltsam:
Gerade wenn der Untergang der Kirche nahe schien,
erhob sich die Totgesagte jedesmal wie Phönix aus der Asche.

Die Feinde der Kirche und nicht zuletzt der Teufel - sie haben sich immer wieder getäuscht!
Die Kirche ist Corpus Christi Mysticum;
diese Kirche lieben wir, wir leiden mit ihr und wir kämpfen für sie.

Eine Bitte an jeden einzelnen Leser: beten wir täglich für die Kirche.
Bitten wir die großen Heiligen um ihre Fürbitte,
nicht zuletzt den Kirchenlehrer Athanasius,
vor allem aber Maria, die Gottesgebärerin, die Siegerin in allen Schlachten Gottes, und singen wir getrost das alte Lied mit allen seinen Strophen:

„Ein Haus voll Glorie schauet..."

Ein Haus voll Glorie schauet weit über alle Land, aus ew'gem Stein erbauet von Gottes Meisterhand.
Gott, wir loben Dich; Gott, wir preisen Dich;
o laß im Hause Dein uns all geborgen sein!


Gar herrlich ist's bekränzet mit starker Türme Wehr, und oben hoch erglänzet des Kreuzes Zeichen hehr.
Gott, wir loben Dich; Gott, wir preisen Dich; o laß im Hause Dein uns all geborgen sein!

Wohl tobet um die Mauern der Sturm in wilder Wut, das Haus wird's überdauern,
auf festem Grund es ruht.
Gott, wir loben Dich; Gott, wir preisen Dich;
o laß im Hause Dein uns all geborgen sein!

Ob auch der Feind ihm dräue, anstürmt der Hölle Macht, des Heilands Lieb' und Treue auf seinen Zinnen wacht.
Gott, wir loben Dich; Gott, wir preisen Dich;
o laß im Hause Dein uns all geborgen sein!

Dem Sohne steht zur Seite die reinste der Jungfrau'n; um sie drängt sich zum Streite die Kriegsschar voll Vertrau'n.
Gott, wir loben Dich; Gott, wir preisen Dich;
o laß im Hause Dein uns all geborgen sein!"

-


Nichts und Niemand kann die Heilige Mitter Kirche zerstören.....
dazu der hl. Josefmaria Escriva:

-

"Der Sturm der Verfolgung ist gut. – Was geht verloren? . . .
Es geht nichts verloren, was nicht schon verloren ist.
– Wenn der Baum der Kirche nicht mit der Wurzel ausgerissen wird
es gibt aber keinen Sturm und keinen Orkan, der ihn ausreißen könnte –,
dann fallen nur die trockenen Äste . . . und das ist gut so.“

-


zuletzt bearbeitet 02.06.2017 13:53 | nach oben springen

#7

RE: Die Heiligkeit der Kirche

in Das Wesen der römisch katholischen Kirche 01.07.2017 13:57
von Aquila • 3.993 Beiträge

Gelobt sei Jesus Christus !

Bischof Bernard Fellay von der Pius-Bruderschaft hat am 3. Juni 2017 in Zaitzkofen in einer vortrefflichen Predigt die Unantastbarkeit der
Heiligkeit der Kirche herausgehoben.....
und auch angemahnt, die Kirche - trotz der Schwächen und Fehler einzelner ihrer Glieder - unter keinen Umständen zu verlassen.
Hier Auszüge dieser segensreichen Predigt:

-

[....]
"Heute herrscht in der Kirche eine unglaubliche Krise,
weil eben die streitende Kirche nicht mehr streiten will.
Sie will den Frieden
- sie will den Frieden mit ihren Feinden.
Und das geht nicht.
Die Kirche bringt den Frieden, aber nicht den Frieden von dieser Erde,
wie der Heiland selbst gesagt
hat:
Den Frieden gebe ich euch, aber nicht wie die Welt ihn gibt; meinen Frieden schenke ich euch.
Es ist klar, dass dieser Friede von Jesus dann auch den Frieden auf die Erde bringt,
aber nur, wenn man seine Gebote beachtet.
[....]
Da es aber eine Krise in der Kirche gibt,
gibt es noch eine andere Gefahr, nämlich die Kirche zu verlassen.
Es gibt so viele, so viele Ärgernisse auf so vielen Ebenen bis zum Haupte, in den Bistümern, in der ganzen Welt.
Es ist wie eine verrückte Zeit für die Kirche.
Man fragt sich manchmal: „Wo ist die Kirche?“
So schlimm ist es!
Aber das Verlassen, Aufgeben ist kein Weg, es ist ein falscher Weg,
es ist ein grober Irrtum zu sagen:
Diese Amtskirche ist nicht mehr die Kirche. Das ist falsch!
Das ist eine falsche Auffassung.
Genauso falsch, wie zu sagen: Diese bösen Hirten sind korrupt, können nichts mehr für die Seelen tun.
Das ist wieder falsch,
weil die Kirche wesentlich und an erster Stelle Jesus Christus selbst ist.
Deshalb singen wir im Credo, und können und dürfen und sollen wir von dieser Kirche, die wir vor Augen haben, mit dem jetzigen Papst, mit den jetzigen Bischöfen, singen wir von dieser Kirche im Credo, dass sie heilig ist!
Und das bleibt wahr! Sie ist heilig.
Und sie spendet und sie schenkt die Heiligkeit,
diese Mittel des lieben Gottes ruhen weiter in der heutigen Kirche!

Aber es ist auch klar: Wenn ein Diener, ein Diener des Heiligtums, ein Prälat seine Autorität missbraucht, dann wird diese Wirkung der Heiligung gehemmt.
Doch die Sakramente – und das ist die Lehre der Kirche – wirken ex opere operato,
d.h. durch das Werk, das vollbracht wird,
unabhängig vom Spender, von der Qualität des Spenders.

Es genügt, dass er die richtige Absicht, die richtige Intention hat,
er mag ein Heiliger sein, er mag ein armseliger Sünder sein, die Gnade Gottes wird vermittelt.
Gott sei Dank!
Das darf man nicht vergessen.
Und so können auch schlechte Geistliche noch Werkzeuge des Heiligen Geistes und Jesu Christi sein.
[....]
Wir müssen aufpassen!
Es gibt auch bei uns Tendenzen, die nichts mehr mit der „Amtskirche“ zu tun haben wollen,
nichts mehr von ihr hören wollen.
Achtung, Achtung!
Es ist klar: Wir wollen nichts mit dem Bösen, mit dem Übel, das verbreitet wird,
wir wollen nichts mit den Verwundungen zu tun haben, die in der Kirche geschehen,
und leider auch durch ihre Diener, ihre Priester, ihre Bischöfe – es ist schon eine absurde Situation.
Man könnte sagen, unser Glaube an die Kirche wird geprüft, das ist wahr.
Aber es gibt nur eine Kirche!
Und diese Kirche hat nur einen Papst, normalerweise. Mit wenigen Ausnahmen.
Auch die Bischöfe haben ihr Amt inne kraft göttlichen Rechts, d.h. es ist von Gott so bestimmt.
Wir dürfen das nicht vergessen, wir dürfen nicht sagen:
Wir sind die Kirche – alles andere vergessen wir, machen alles selber, wir genügen uns selbst,
wir haben alles, wir brauchen die anderen nicht mehr.
Das ist ein falscher Begriff!
Wenn wir unser Amt ausüben, der Priester hier am Altar, der Diakon bei der Predigt usw. woher kommt seine Stärke?
Von ihm selbst?
Von der Priesterbruderschaft?

Nein! Von der Kirche! Das sieht man bei der Taufe.
Die erste Frage heißt: Was begehrst du von der Kirche? Den Glauben.
Das sagen auch wir. Wir sagen nicht: „Was willst du von der Priesterbruderschaft?“
Wir sagen „von der Kirche“.

[....]

-

Siehe bitte auch:
Die eine heilige katholische und apostolische Kirche
-

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#8

RE: Die Heiligkeit der Kirche

in Das Wesen der römisch katholischen Kirche 26.07.2017 00:19
von Aquila • 3.993 Beiträge

Gelobt sei Jesus Christus !

Es kann niemals genug an die unantastbare Heiligkeit der Kirche als dem mystischen Leib Christi erinnert werden.




In seiner Enzyklika "Mystici corporis" unterstreicht Papst Pius XII. dieses Mysterium:




-

Ohne Fehl erstrahlt unsere verehrungswürdige Mutter in ihren Sakramenten, durch die sie ihre Kinder gebiert und nährt;
im Glauben, den sie jederzeit unversehrt bewahrt;
in ihren heiligen Gesetzen, durch die sie alle bindet,
und in den evangelischen Räten, zu denen sie ermuntert;
endlich in den himmlischen Gaben und Charismen, durch die sie in unerschöpflicher Fruchtbarkeit (Conc. Vat., Sess. III, Const. de fide cath., Kap. 3)
unabsehbare Scharen von Märtyrern, Jungfrauen und Bekennern hervorbringt.
Ihr kann man es nicht zum Vorwurf machen, wenn einige ihrer Glieder krank oder wund sind.
Sie fleht ja in deren Namen selbst täglich Gott an: “Vergib uns unsere Schulden”, und widmet sich
unablässig ihrer geistlichen Pflege mit mütterlich starkem Herzen.
Die Heiligkeit ist der Kirche unverlierbar gegeben in ihren Sakramenten, im Glauben, in den Gesetzen und den evangelischen Räten.
In den ihr von Gott geschenkten himmlischen Gaben und Charismen erfreut sie sich immerwährender Fruchtbarkeit, so daß sie unabsehbare Scharen von Märtyrern, Jungfrauen und Bekennern hervorbringt.
Während die Kirche makellos und heilig ist, können doch einige ihrer Glieder krank oder wund sein, was man aber nicht der Kirche zum Vorwurf machen kann,
denn würden diese all die Gnaden annehmen und in sich wirken lassen, welche ihnen die Kirche vermittelt, dann wären auch sie heilig.
Nicht die Kirche ist schuld, wenn sie krank und wund sind, sondern sie selbst."

-
Die eine heilige katholische und apostolische Kirche

Die Gnaden


-


zuletzt bearbeitet 26.07.2017 00:27 | nach oben springen

#9

RE: Die Heiligkeit der Kirche

in Das Wesen der römisch katholischen Kirche 27.07.2017 00:29
von Aquila • 3.993 Beiträge

Gelobt sei Jesus Christus !

Im "Credo" bekennen wir auch unseren Glauben an die
eine heilige katholische und apostolische Kirche
Credo





Der sel. Mönch Alkuin, (735-804)





der auch Theologe und Berater am Hofe Karls des Grossen war,






hat ein Glaubensbekenntnis verfasst, in dem er über die Heiligkeit der Kirche folgende schöne Worte schrieb:

-

"Ich glaube an die heilige Kirche, die apostolisch ist und allgemein und rechtgläubig, und die uns unversehrte Lehre kündet.
[....]
So ist sie Gottes Haus und Braut des Herrn Christus.
Sie ist die leibhaftige Gemeinschaft der Heiligen, aller Gerechten, die sind und waren und
kommen.

Größeres noch ist wahr:
auch die Chöre der Engel scharen sich selig zur alleinigen Kirche.
Denn der Apostel lehrt:
,Versöhnt ist alles in Christus, nicht nur auf Erden, auch was da lebt in den Himmeln!‘
Gottesstadt nennt man die hehre Einheit, Glutofen, der alles Gold zusammenschmilzt.
Sie ist mein Glaube, die eine Kirche: katholisch, weil hienieden und droben,
zerstreut über die Welt und dennoch berufen, einmal gebunden zu werden zu seliger Garbe,
wenn sie mit Christus in Ewigkeit herrscht.

Christus ist das Haupt und die Kirche der Leib.
Dieses Leibes bin auch ich ein Glied, rein aus göttlicher Gnade, – wenngleich nur ein kleines, ein schwaches.
Der Kirche will ich in Glaube und Werk immer die Treue wahren, das hoff’ ich vom Geber der Gaben.
In der Kirche, die heilig und einig, in dieser katholischen Mutter, die bis an die Grenzen der Erde alles mit Gottes Lobpreis erfüllt, glaube ich festen Gemütes, die Gemeinschaft der Gnade zu erben.
Nicht auf eigene Leistung vertraue ich dabei,
sondern auf Christi heiligen Blutstrom,
und auf das gnadenverdienende Beten meiner heiligen Mutter, der Kirche!"


-


zuletzt bearbeitet 27.07.2017 00:30 | nach oben springen


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