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#341

RE: Die "neue Kirche"

in Diskussionsplattform Kirche 24.09.2017 09:23
von Blasius • 1.922 Beiträge

Auszug aus:

http://www.clerus.org/clerus/dati/2000-0...0/Adcatsac.html



Enzyklika;Ad catholici sacerdotii unseres Heiligen Vaters Pius XI. durch göttliche Vorsehung Papst anlässlich seines 56. Priesterjubiläums an die Patriarchen, Primaten, Erzbischöfe, Bischöfe und alle anderen Ordinarien, die im Frieden und in Vereinigung mit dem Apostolischen Stuhle leben
über das katholische Priestertum 20. Dezember 1935

Offizieller lateinischer Text: AAS XXVIII [1936] 5-53)

Die neue Messe „Vom höchsten und ewigen Priestertum Jesu Christi“

91 Wir schließen jetzt dieses Rundschreiben mit einer Mitteilung an euch, Ehrwürdige Brüder im Bischofsamte, und durch euch an all Unsere geliebten Söhne des Welt- und Ordensklerus. Als feierliches Zeichen Unseres Dankes für jene heilige Mitarbeit, mit der sie unter eurer Führung und nach eurem Beispiel dieses Heilige Jahr der Erlösung so überaus segensreich für die Seelen gestaltet haben, besonders aber zur immerwährenden Erinnerung und Verherrlichung jenes Priestertums, an dem das Unsere, das eurige, Ehrwürdige Brüder, und das aller Priester Christi teilnimmt und das es fortsetzt, hielten Wir es, nachdem Wir den Rat der Heiligen Ritenkongregation eingeholt haben, für angebracht, eine eigene Votivmesse „vom höchsten und ewigen Priestertum Jesu Christi" verfassen zu lassen. Wir haben den Trost und die Freude, mit diesem Rundschreiben zugleich die neue Messe veröffentlichen zu können. Sie kann an den Donnerstagen entsprechend den liturgischen Vorschriften gefeiert werden.

92 Zum Schluss, Ehrwürdige Brüder, erteilen Wir allen jenen apostolischen und väterlichen Segen, den alle von ihrem gemeinsamen Vater erwarten und ersehnen. Er soll sein ein Segen der Danksagung für alle Wohltaten, die Gottes Güte in diesRem außerordentlichen Heiligen Jahre der Erlösung geschenkt hat; ebenso soll er ein glückverheißender Segen für das neue Jahr sein, an dessen Schwelle wir stehen.
Gegeben zu Rom bei St. Peter, am 20. Dezember 1935,
am 56. Jahrestag Unserer Priesterweihe, im 14. Jahre Unseres Pontifikates.
Pius XI. PP.

Weiterlesen in:
http://www.clerus.org/clerus/dati/2000-0...0/Adcatsac.html


zuletzt bearbeitet 24.09.2017 09:43 | nach oben springen

#342

RE: Die "neue Kirche"

in Diskussionsplattform Kirche 12.10.2017 23:23
von Aquila • 4.937 Beiträge

Gelobt sei Jesus Christus !


Erzbischof Fulton Sheen (1895-1979, sein Seligsprechungsverfahren ist im Gange) hat bereits früh erkannt, worauf die zunehmende Instabilität der Kirche vor allem zurückzuführen ist....auf den Flugsand der Welt:




-

"Wir haben uns von der Fahne Christi entfernt und der Fahne der Welt angenähert.
Wir fragen nicht mehr: ‚Gefällt das Christus?', sondern: 'Gefällt das der Welt ?'
Ich werde mich so anziehen und so handeln, denkt man in dieser Sicht,
dass ich mich nicht von der Welt absetze.
Ich will mit ihr sein.
Wir vermählen uns mit dieser Welt und werden zu Witwen und Witwern der zukünftigen Welt.
Wir übernehmen ihr leeres Gerede, ihre Moden.
Einer der Gründe für die große Instabilität in der Kirche von heute ist.
Wir bewegen uns auf Flugsand. Wir haben den Felsen Christus verlassen.“


-


zuletzt bearbeitet 14.10.2017 23:44 | nach oben springen

#343

RE: Die "neue Kirche"

in Diskussionsplattform Kirche 09.11.2017 13:23
von Aquila • 4.937 Beiträge

Gelobt sei Jesus Christus !

Liebe Mitglieder, liebe Mitleser

Der Vatikan hat eine "Briefmarke" herausgegeben, die gleichsam der Häresie huldigt.
"500 Jahre protestantische Reformation" steht auf ihr geschrieben.
Die zwei Protohäretiker Luther und Melanchton sind als "Kniende" unter dem Kreuz unseres Herrn dargestellt.
Der dreist unverschämte "Kommentar" des vatikanischen Amtes:

„Die Briefmarke zeigt im Vordergrund den gekreuzigten Jesus
vor goldenem und zeitlosem Hintergrund mit der Stadt Wittenberg.
In Bußhaltung, links und rechts vom Kreuz kniend, hält Martin Luther eine aufgeschlagene Bibel in den Händen, Quelle und Ziel seiner Lehre, während Philipp Melanchton, Theologe und Freund Martin Luthers, eine der wichtigsten Gestalten der Reformation, das Augsburger Bekenntnis, die Confessio Augustana, in der Hand hält, die erste offizielle Darlegung der Grundsätze des Protestantismus
,...."



Diese offizielle Beledigung unseres Herrn und Gottes Jesus Christus durch den Vatikan zeigt das desaströse Ausmass der innerkirchlichen Zersetzung.


Richtig mahnt Roberto di Mattei an:

-
Die Ersetzung der Gottesmutter und des heiligen Johannes zu Füßen des Kreuzes durch die beiden Häresiarchen Luther und Melanchton stellt eine blasphemische Beleidigung dar, die bisher von keinem Kardinal und keinem Bischof offen gerügt wurde"
-

Denken wir immer und immer wieder an die mahnenden Worte von Pater Metz von der Petrus-Bruderschaft zur Treue zur Lehre der Kirche so wie sie immer schon gelehrt wurde:

"Bleiben wir treu !
Hören wir nicht auf das Geschwätz ausserhalb
- und
Gott sei es geklagt - teils auch innerhalb der Kirche .
Bleiben wir treu !"


-


Der Artikel bei "katholisches.info":
https://www.katholisches.info/2017/11/di...pst-franziskus/



Freundliche Grüsse und Gottes Segen


zuletzt bearbeitet 09.11.2017 13:42 | nach oben springen

#344

RE: Die "neue Kirche"

in Diskussionsplattform Kirche 10.08.2018 22:51
von Aquila • 4.937 Beiträge

Gelobt sei Jesus Christus !


Der Konvertit ( ehemals Protestant ) und Philosoph Dietrich von Hildebrand (1889 - 1977) hat einige Jahre vor seinem Tod in seinem Buch
"Der verwüstete Weinberg"
vor den Gefahren der schleichenden Glaubensverwässerung v.a. durch innere Feinde gewarnt. So schrieb er bereits 1973 (!) Folgendes
( heute, 45 Jahre später haben diese Darlegungen nichts an ihrer Eindringlichkeit verloren, im Gegenteil):
-

Aber gerade darum ist die Verwüstung des Weinbergs des Herrn eine Prüfung, eine Stunde der Bewährung unseres Glaubens
- ein Aufruf, mehr zu glauben, zu hoffen, zu lieben.

Aber es ist auch eine Stunde der Bewährung, die eine ganz neue Wachsamkeit fordert.
Und damit kommen wir zu einer weiteren notwendigen Antwort:
Wir müssen uns bewusst sein, dass unsere Zeit der des Arianismus gleicht und wir immer mit großer Vorsicht darauf achten müssen, dass wir nicht, ohne es zu merken, vergiftet werden.

Wir dürfen die Macht der Ideen, die die Luft in einer Zeit erfüllen, nicht unterschätzen, die Ansteckungsgefahr eines geistigen Klimas, in dem wir täglich leben und auch nicht die Gefahr der Abstumpfung durch die Gewohnheit.
Am Anfang sieht man vielleicht die Verwüstung des Weinbergs an einer Stelle und reagiert in der richtigen Weise. Aber „gutta cavat lapidem - non vi sed saepe cadendo",
„Steter Tropfen höhlt den Stein" - nach einiger Zeit schon gewöhnt man sich daran.

Dazu trägt noch die Tatsache bei,
dass die Verwüstung des Weinbergs ja ein wachsender Prozess ist und so erscheint uns in einem fortgeschritteneren Stadium der Verwüstung das schon als harmlos, was einem früheren Stadium angehört.
Wir werden abgestumpft einerseits durch die Gewohnheit, andererseits durch die Tatsache, dass die Verwüstung fortschreitet und im Lichte der fortgeschrittenen Verwüstung das Frühere harmlos erscheint.

Aber noch schlimmer als die Abstumpfung ist die Ansteckung.
Die erste Bedingung, um keinem von beiden zum Opfer zu fallen ist:
Uns völlig der außergewöhnlichen Situation bewusst zu sein in der wir heute leben.
Der heilige Petrus sagt uns:
« Fratres, sobrii estote et vigilate, quia adversarius vester diabolus tamquam leo rugiens circuit quaerens quem devoret",
„Seid wachsam, Brüder, denn euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlinge"

Diese Wachsamkeit bezog sich noch vor 50 Jahre vor allem auf unsere Versuchungen zur Sünde,
auf die Gefahr, Gott zu beleidigen durch Sünden der Unreinheit, des Pharisäismus, des Hochmuts, der Habgier, des Ehrgeizes und des Mangels an Nächstenliebe, auf den Ungehorsam gegen die Gebote Gottes.

Gewiss, auch damals bestand die Gefahr der Versuchung durch Geistesströmungen der Zeit, die mit der Offenbarung Christi nicht vereinbar waren -aber diese Strömungen
blieben außerhalb der Kirche und es bestand die Gefahr,
durch sie von der Kirche abzufallen (was oft genug vorkam).

Aber heute entfalten sich diese Geistesströmungen innerhalb der Kirche.
Wir hören sie in Predigten und Hirtenbriefen, lesen sie in Büchern weitbekannter Theologen.
Da sie sich ungestört entfalten können, ist es für den schlichten Gläubigen viel schwerer,
sie in ihrer Unverträglichkeit mit dem „depositum catholicae fidei" zu erkennen

Wir müssen darum den Aufruf des heiligen Petrus zur Wachsamkeit auch in ganz besonderer Weise auf die Wachsamkeit gegenüber Häresien in der Kirche beziehen.
Wir müssen uns stärker vergewissern, ob nicht in neuen Büchern katholischer Theologen, in Predigten Häretisches enthalten ist.

Früher war das „Imprimatur" eine große Garantie und erst recht der Index.

Aber heutzutage ist es an uns, eine besondere Wachsamkeit zu entwickeln,
ein heiliges Misstrauen, denn wir leben nicht nur in einer verpesteten Welt, sondern in einem verwüsteten Weinberg
.
Diese Wachsamkeit, diese heilige Furcht vor Ansteckung verlangt Gott von uns in dieser Prüfung.

Es wäre ein Mangel an Demut, wenn wir glaubten, eine Ansteckung komme für uns nicht in Frage.
Es wäre eine auf Hochmut beruhende falsche Sicherheit zu glauben, man sei immun.
Jeder muss sich seiner Gebrechlichkeit bewusst sein und diese Wachsamkeit als eine Forderung Gottes in der Prüfung, durch die wir gehen, ansehen.

Wir müssen uns nähren mit dem Gedankengut der großen Theologen der Vergangenheit,
den Werken des heiligen Augustinus, Anselm, Thomas, Franz von Sales und Kardinal Newman.
Wappnen wir unsere Seele gegen das Eindringen des Giftes durch das Lesen der von dem Tridentinischen und dem 1. Vatikanischen Konzil ausgesprochenen Verurteilungen von Irrtümern.
Schärfen wir unseren Sinn für das spezifisch übernatürliche Ethos durch die Lektüre der Heiligenleben.
Bewahren wir den lebendigen Kontakt mit den Heiligen, bitten wir sie um ihre Fürsprache.

Und weiterhin müssen wir mit allen Kräften kämpfen
- jeder im Rahmen der ihm gegebenen Möglichkeiten –
gegen alle Häresien, die heute ohne erneute Verurteilung, ohne Anathema, ohne Exkommunikation der Häretiker täglich verbreitet werden.

Lassen wir uns nicht durch Phrasen über die Einheit der Katholiken hindern, an diesem heiligen Kampf teilzunehmen.
Vergessen wir nicht, dass der heilige Franz von Sales
- der Heilige der Sanftmut -
uns in der „Introduction a la vie devote" zuruft:
„Ich nenne hier vor allem die offenkundigen Feinde Gottes und seiner Kirche;
sie muss man offen anprangern, soviel man nur kann.
Es ist ein Liebesdienst, laut vor dem Wolf zu warnen,
wenn er in die Schafherde einbricht oder sie umschleicht.
"


-


zuletzt bearbeitet 10.08.2018 22:53 | nach oben springen


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