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#261

RE: Der Heilsplan Gottes für den Menschen

in Wenn etwas der Klärung bedarf 05.04.2014 19:06
von blasius (gelöscht)
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Liebe Leserinnen und Leser,

ein Auszug aus:

http://www.kathpedia.com/index.php?title=Maria_Valtorta

Maria Valtortas Werk "Der Gottmensch" ist von der Kirche nicht offiziell approbiert,
doch hat sich Papst Pius XII. 1948 darüber anerkennend geäußert:

"Veröffentlicht dieses Werk, so wie es ist. Wer es liest, wird es verstehen."


Wer es nicht versteht, wird es nicht verstehen....

Liebe Grüße, blasius

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#262

RE: Der Heilsplan Gottes für den Menschen

in Wenn etwas der Klärung bedarf 05.04.2014 20:04
von Aquila • 3.991 Beiträge

Lieber blasius

Fakt ist, dass der "Gottmensch" von Valtorta
kirchlich nicht anerkannt ist
und es auch niemals sein wird.
Begründung siehe in meinem vorigen Beitrag.

Du schreibst....Zitat:


"beim Text "Die drei Grade der Liebe" aus der Schrift: "Der Gottmensch " Maria Valtorta,

ist es gut und verständlich geschrieben, was es zur Einteilung der Liebe zu sagen gibt.

Zur Zeit gibt es keine Bessere Erklärung über die Grade der Liebe, oder?
-


Valtorta legt die "Rechnerei" bez. der
"Grade der Liebe "
( zwei Drittel, ein Drittel, Halbe halbe....etc.)
- wie auch alle anderen Aussagen -
fälschlicherweise
unserem Herrn und Gott Jesus Christus in den Mund !

Er wiederum ist kein "Mathematiker" zur "Berechnung der Grade der Liebe"
sondern fordert auf zur
wahren Gottes-Liebe, d.h auch zur damit einhergehenden unabdingbaren Ehr-Furcht,
um so zur
Einheit mit der wahren Nächstenliebe zu kommen.
Und zwar in dieser Reihenfolge, wobei
letztere wiederum keiner "mathematischen Abstufungsformel" bedarf !

Dazu ist in den letzten Beiträgen ausführlich geschrieben worden.

Weiter ist eine Frau niemals ein "Engel für den Gatten"....
diese "theologische Erfindung"
entspringt schlicht der überbordernden Phantasie der Autorin.....
wie auch das gesamte Werk "Der Gottmensch" !

Die hier verwendeten Formulierungen entspringen
rein menschlichen Gedankengängen
und stammen alleine aus der blühenden Phantasie der Autorin.
Dementsprechend "kindisch", ja oft gar albern, sind Wortwahl und Inhalt !
Letzterer theologisch oft schlicht unhaltbar, ja anmaßend.
Diese Worte werden z.b.
fälschlicherweise
unserem Herrn und Gott Jesus Christus in den Mund gelegt:
-


"Jesus sagt zu mir persönlich
«Es ist nichts hinzuzufügen oder wegzulassen,
wie auch nichts hinzuzufügen oder wegzulassen war
beim Vaterunser und bei meinem Gebet nach dem Letzten Abendmahl.
Jedes dieser Worte ist ein göttliches Juwel und darf nicht angerührt werden".


Das ist schon allerhand an Dreistigkeit !

Noch einmal, was ich im Thread über "Der Gottmensch" geschrieben habe:

-
Folgende Auszüge aus "der Gottmensch" sind typische Faktoren
einer überhöhten ( ja man muss sagen gar anmassenden )
Selbsternennung der ang. "Visionen" zur ang. "Glaubenspflicht".....
dieses Phänomen ist mir nicht nur hier sondern
auch in anderen
von der Kirche nicht ankerkannten ang. " Botschaften" / "Erscheinungen"

aufgefallen.
Ebenso das bekannte Anmahnen der "baldigen Wiederkunft Christi"

So soll in "der Gottmensch" Jesus selbst gesagt haben : (S. 291 )
-

«Solltet ihr dann einwenden, dass man nicht versteht,
warum der Heilige Geist, der doch der wahre Autor des Evangelium ist,
sich nie an all das erinnert hat, was in diesem Werk steht und was Johannes in den abschliessenden Worten seines Evangelium andeutet,
so antworte ich euch, dass die Gedanken Gottes anders sind als die der Menschen
und immer gerecht und unanfechtbar.
Und weiter:
Wenn ihr entgegenhaltet,
dass die Offenbarung mit dem letzten Apostel abgeschlossen und nicht hinzuzufügen ist,
da derselbe Apostel in der Apokalypse sagt:
'Wer etwas hinzufügt, dem wird Gott die Plagen zufügen,
von denen in diesem Buche geschrieben steht',
und dies gilt für die ganze Offenbarung, deren letzte Krönung die Apokalypse des Johannes ist,
dann antworte ich, dass mit diesem Werk nichts zur Offenbarung hinzugefügt wird,
sondern nur die Lücken gefüllt werden,
die aus natürlichen Ursachen und übernatürlichem Wollen entstanden sind
.
Und wenn es mir gefallen hat, das Bild meiner göttlichen Liebe zu rekonstruieren,
wie der Restaurator eines Mosaiks die fehlenden oder verblichenen Steinchen ersetzt
und dem Mosaik seine volle Schönheit wiedergibt,
und wenn ich mir vorbehalten habe, es in diesem Jahrhundert zu tun,
in dem die Menschheit dem Abgrund der Finsternis und des Schreckens zueilt,
könnt ihr es mir verbieten?»
Und weiter sage ich euch:
'Nehmt, nehmt dieses Werk und 'versiegelt es nicht',
sondern lest es und lasst es lesen
, 'denn die Zeit ist nahe',

und wer heilig ist, heilige sich noch mehr'.
Die Gnade eures Herrn Jesus Christus sei mit allen,
die in diesem Buch mein baldiges Kommen erkennen und die,
auf dass es sich erfülle zu ihrer Verteidigung, darum bitten mit dem Ruf der Liebe:
'Komm, Herr Jesus!'»



"Der Gottmensch" soll also gleichsam
DAS Buch zur Erkennung des baldigen Kommens Christi sein.....(?!)
die steigende Zahl jener ang. "Botschaften" ,
die dies ebenfalls für sich in Anspruch nehmen ist
sicherlich bekannt !
zudem wird hier ein Jesus als "Lückenfüller" (?!) Seiner Offenbarung vorgestellt ....

Und jetzt eine Stelle, die für mich denn auch Beleg genug ist für die lediglich
literarischen Erzählungen der Maria Valtorta.....
Die ang. "Visionärin" erhält gleichsam diesen absolutistischen Befehl ihr Werk
zu einem "unantastbaren" zu erklären....

wie gesagt ist dieser Aspekt auch Teil anderer ang. "Botschaften" ,
die von der Kirche
nicht anerkannt sind.
-

Jesus sagt zu mir persönlich
«Es ist nichts hinzuzufügen oder wegzulassen,
wie auch nichts hinzuzufügen oder wegzulassen war
beim Vaterunser und bei meinem Gebet nach dem Letzten Abendmahl.
Jedes dieser Worte ist ein göttliches Juwel und darf nicht angerührt werden.
Es bleibt nur eines zu tun:
inständig den Heiligen Geist zu bitten,
dass er sie euch erstrahlen lasse in ihrer ganzen Schönheit und Weisheit.»

-

Aus dem Katechismus der Katholischen Kirche::

-

Der christliche Glaube kann
keine ,,Offenbarungen" annehmen,
die vorgeben, die Offenbarung, die in Christus vollendet ist,
zu übertreffen oder zu berichtigen,


-

D.h. denn auch keine ang. "Visionen" ,
die einen Jesus als gesprächigen "Lückenfüller" Seiner Offenbarung vorgeben !

-

Der Gottmensch - Maria Valtorta



Freundliche Grüsse und Gottes Segen


zuletzt bearbeitet 05.04.2014 20:09 | nach oben springen

#263

RE: Der Heilsplan Gottes für den Menschen

in Wenn etwas der Klärung bedarf 05.04.2014 20:29
von blasius (gelöscht)
avatar

Zitat Aquila:


Fakt ist, dass der "Gottmensch" von Valtorta
kirchlich nicht anerkannt ist
und es auch niemals sein wird.
Begründung siehe in meinem vorigen Beitrag.


Lieber Aquila,

eine von der Kirche anerkannte Einteilung der Liebe zu Gott, zum Nächsten und zu uns selbst:

Die zwei Gebote der Liebe

Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben aus deinem ganzem Herzen, aus deiner ganzen Seele, aus deinem ganzen Gemüte und aus allen deinen Kräften. Das ist das größte und erste Gebot. Ein anderes aber ist diesem gleich: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.

(Mt 22, 37-40)

Aus:

https://pius.info/katechismus/645-die-zwei-gebote-der-liebe

Liebe Grüße, blasius


zuletzt bearbeitet 05.04.2014 20:30 | nach oben springen

#264

RE: Der Heilsplan Gottes für den Menschen

in Wenn etwas der Klärung bedarf 05.04.2014 21:53
von blasius (gelöscht)
avatar

Wir sollen an den Namen seines Sohnes Jesus Christus glauben
und einander lieben, wie es seinem Gebot entspricht.



Der Heilsplan Gottes für den Menschen
Gott offenbart seinen „gnädigen Ratschluß


Liebe Leserinnen und Leser,

ist die Erlösung des Menschen auf der Erde schon erfüllt

und vollendet durch den Erlösungstod Christi?


Auszug aus:

Katechismus der Katholischen Kirche

1997

Absatz 2 JESUS IST AM KREUZ GESTORBEN I Der Prozeß Jesu

II Der Erlösungstod Christi im göttlichen Heilsplan

Jesus wurde „nach Gottes festgesetztem Ratschluß ausgeliefert"

599 Zum gewaltsamen Tod Jesu kam es nicht zufällig durch ein bedauerliches Zusammenspiel von Umständen. Er gehörtzum Mysterium des Planes Gottes, wie der hl. Petrus schon in seiner ersten Pfingstpredigt den Juden von Jerusalem erklärt: Er wurde „nach Gottes beschlossenem Ratschluß und Vorauswissen hingegeben" (Apg 2,23). Diese biblische Redeweisebesagt nicht, daß die, welche Jesus „verraten" haben (Apg 3,13), nur die willenlosen Ausführer eines Szenarios waren, dasGott im voraus verfaßt hatte.

600 Für Gott sind alle Zeitmomente unmittelbare Gegenwart. Wenn er in seinem ewigen Plan etwas „vorherbestimmt",bezieht er die freie Antwort jedes Menschen auf seine Gnade mit ein: „Wahrhaftig, verbündet haben sich in dieser Stadtgegen deinen heiligen Knecht Jesus, den du gesalbt hast, Herodes und Pontius Pilatus mit den Heiden und den StämmenIsraels [Vgl. Ps 2,1-2..], um alles auszuführen, was deine Hand und dein Ratschluß im voraus bestimmt haben" (Apg 4,27-28). Gott ließ die aus ihrer Verblendung hervorgegangenen Taten [Vgl. Mt 26,54;Job 18,36;19,11.], um seinen Heilsplanzu verwirklichen [Vgl. Apg 3, 17-18.].


„Für unsere Sünden gestorben gemäß der Schrift"

601 Dieser göttliche Plan, durch den gewaltsamen Tod des „Knechtes, des Gerechten" (Jes 53,11) [Vgl. Apg 3,14.] Heilzu schaffen, war in der Schrift im voraus angekündigt worden als ein Mysterium allumfassender Erlösung, das heißt einesLoskaufs, der die Menschen aus der Sklaverei der Sünde befreit [Vgl. Jes 53,11-12; Job 8,34-36.]. In einemGlaubensbekenntnis, von dem er sagt, er habe es „empfangen" (1 Kor 15,3), bekennt der hl. Paulus: „Christus ist für unsereSünden gestorben, gemäß der Schrift" (ebd.) [Vgl. Jes 53,7-8 und Apg 8,32-35.]in Erfüllung gehen. Jesus selbst hat denSinn seines Lebens und seines Todes im Licht dieser Worte vom Gottesknecht gedeutet [Vgl. Mt 20,28.]. Nach seinerAuferstehung gab er diese Schriftdeutung den Emmausjüngern [Vgl. Lk 24,25-27.] und sodann den Aposteln selbst [Vgl.Lk 24,44-45.].


Gott hat ihn „für uns zur Sünde gemacht"

602 Darum kann der hl. Petrus den apostolischen Glauben an den göttlichen Heilsplan so formulieren: „Ihr wißt, daß ihr aus eurer sinnlosen, von den Vätern ererbten Lebensweise ... losgekauft wurdet ... mit dem kostbaren Blut Christi, des Lammesohne Fehl und Makel. Er war schon vor der Erschaffung der Welt dazu ausersehen, und euretwegen ist er am Ende derZeiten erschienen" (1 Petr 1,18-20). Die auf die Ursünde folgenden Sünden der Menschen werden mit dem Tod geahndet[Vgl. Röm 5,12; 1 Kor 15,56.]. Indem Gott seinen eigenen Sohn in der Gestalt eines Sklaven [Vgl. Phil 2,7.], einergefallenen und infolge der Sünde dem Tod preisgegebenen Menschennatur [Vgl. Röm 8,3.] sandte, hat er „den, der keineSünde kannte, für uns zur Sünde gemacht, damit wir in ihm Gerechtigkeit Gottes würden" (2 Kor 5,21).

603 Jesus ist nicht [von Gott] verworfen worden, als hätte er selbst gesündigt [Vgl. Job 8,46.]. Vielmehr hat er uns in seinerErlöserliebe, die ihn immer mit dem Vater verband [Vgl. Job 8,29.], so sehr angenommen in der Gottferne unserer Sünde, daß er am Kreuz in unserem Namen sagen konnte: „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?" (Mk 15,34; Ps22,2). Da ihn Gott so solidarisch mit uns Sündern gemacht hat, „hat er seinen eigenen Sohn nicht verschont, sondern ihn füruns alle hingegeben" (Röm 8,32), damit wir „mit Gott versöhnt [werden] durch den Tod seines Sohnes" (Röm 5,10).


Liebe Grüße, blasius

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#265

RE: Der Heilsplan Gottes für den Menschen

in Wenn etwas der Klärung bedarf 05.04.2014 22:46
von Aquila • 3.991 Beiträge

Lieber blasius


Du schreibst :

-

"eine von der Kirche anerkannte Einteilung der Liebe zu Gott, zum Nächsten und zu uns selbst:

Die zwei Gebote der Liebe

Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben aus deinem ganzem Herzen, aus deiner ganzen Seele, aus deinem ganzen Gemüte und aus allen deinen Kräften. Das ist das größte und erste Gebot. Ein anderes aber ist diesem gleich: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.

(Mt 22, 37-40)"
-



Wann habe ich jemals etwas anderes behauptet ?

Die wahre Nächstenliebe wie die gesunde Selbstliebe
ist von der wahren Gottes-Liebe
- und somit von der unabdingbaren Ehr-Furcht vor Gott -
abhängig !


Auszüge aus den
55 ausführliche Regeln in Frage und Antworten (Regulae fusius tractatae)
des hl. Basilius von Cäsarea ( gest. 379):

-

1. Frage

Von der Ordnung und Reihenfolge der Gebote Gottes.

Da uns die Schrift die Erlaubniß zu fragen gegeben hat,
so möchten wir vor Allem zuerst darüber belehrt werden,
ob in den Geboten Gottes eine gewisse Ordnung und Aufeinanderfolge herrscht,
so daß ein Gebot das erste, ein anderes das zweite u. s. w. sei,
ob alle mit einander zusammenhängen und rücksichtlich des Ranges alle einander gleich sind,
so daß man ohne Bedenken, wie in einem Kreise anfangen kann, wo man will
.



Antwort:

Eure Frage ist alt und schon früher in den Evangelien gestellt worden, „als ein Gesetzlehrer zum Herrn kam und sagte: Meister, welches ist das erste Gebot in dem Gesetze?
Und der Herr antwortete:
Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben aus deinem ganzen Herzen
und aus deiner ganzen Seele, aus deiner ganzen Kraft und aus deinem ganzen Gemüthe
.
Dieses ist das erste Gebot; das andere ist ihm gleich:
Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.“
Also hat der Herr selbst
seinen Geboten die Ordnung angewiesen.

Das erste und größte Gebot hat er auf die Liebe gegen Gott beschränkt:
als zweites in der Ordnung und jenem gleich,
oder vielmehr als
Ergänzung des vorigen
und von ihm
a b h ä n g i g

hat er die Nächstenliebe aufgestellt;
demnach läßt sich aus dem Gesagten
und aus anderen ähnlichen Stellen der göttlichen Schriften die
Ordnung und Reihenfolge bei allen Geboten
des Herrn entnehmen.


-


Freundliche Grüsse und Gottes Segen


zuletzt bearbeitet 05.04.2014 22:47 | nach oben springen



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