Grüss Gott und herzlich Willkommen im KATHOLISCHPUR- Forum....

#246

RE: Der Heilsplan Gottes für den Menschen

in Wenn etwas der Klärung bedarf 25.03.2014 08:47
von blasius (gelöscht)
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Zitat aus der Darlegung von:

Hw Siegfried Liedmann Ordensregel des hl. Benedikt v. Nursia:


10. Die erste Stufe der Demut:
Der Mensch achte stets auf die Gottes-Furcht




Lieber Aquila, Leserinnen und Leser,

ein Liebevoller Weg die Demut zu erkennen und zu erlangen,
ist von Franz von Sales.

Er hat erkannt dass die Liebe zu Gott, vor der Furcht kommt.


>Jesus ist die Liebe und nicht die Furcht<


Zitat:
"Wir müssen Gott aus Liebe fürchten und nicht aus Furcht lieben."

FRANZ VON SALES (nach Camus, S. 73)

Zutat, Auszug:

Der Weg, den Franz von Sales empfiehlt, beginnt so, wie man sich das wahrscheinlich erwartet:

Mach dir klar, dass du im Vergleich zur Größe und Herrlichkeit Gottes ein Nichts bist. Sieh auf deine Fehler und Schwächen und erkenne, dass du ohne Gottes Hilfe überhaupt keine Chance hast. Franz von Sales geht aber noch einen Schritt weiter, und darin unterscheidet er sich wesentlich von den Ansichten seiner Zeitgenossen. Er meint nämlich:

Betrachte auch deine guten Seiten, deine Fähigkeiten und Stärken, sei dir aber bewusst, dass diese nicht aus dir selbst kommen, sondern Geschenke Gottes sind. Damit entspricht Franz von Sales ganz einer modernen Definition über die Demut, die besagt:

„Demut ist Wahrheit“. Demut ist jene Tugend, die dir die Kraft gibt, dich selbst so anzunehmen, wie du bist: Deine Fehler und Schwächen ebenso wie deine Stärken. Weder vor dir selbst noch vor deinen Mitmenschen und schon gar nicht vor Gott ist es notwendig, irgendwelche Masken aufzusetzen. Der demütige Mensch lebt so wie er ist. Er hat überhaupt keinen Grund, eitel oder stolz zu sein, denn weder der Blick auf seine Fehler und Schwächen, noch der Blick auf seine Vorzüge und Talente würden einen solchen Stolz rechtfertigen.


Liebe Grüße, blasius


zuletzt bearbeitet 25.03.2014 08:48 | nach oben springen

#247

RE: Der Heilsplan Gottes für den Menschen

in Wenn etwas der Klärung bedarf 25.03.2014 12:05
von Aquila • 4.135 Beiträge

Lieber blasius

Auch wenn es für Dich "nicht nachvollziehbar" sein sollte....
oder Du es schlicht nicht wahrhaben willst.....

ist es für die Leser/innen zweifellos einleuchtend,
dass
ohne die mit der Demut einhergehenden gesunden Gottes-Furcht
im Sinne von
Ehr-Furcht
das Streben nach Vollkommenheit im Sande verläuft....

hier denn noch einmal das diesbezüglich Wesentliche:

Der heilige Johannes hat sein hl. Evangelium auf Griechisch geschrieben....

dort findet sich ein unmissverständlicher Hinweis auf eine unabdingbar
notwendige
Gottes-Furcht,
ohne diese der Mensch niemals auf den richtigen Weg,
niemals zur Wahrheit und niemals zum Leben finden kann....
niemals zu unserem Herrn und Gott Jesus Christus !

n i c h t
die Furcht im Sinne von griechisch
"Phobos"....
einer beängstigenden schrecklichen, falschen Furcht...

s o nd e r n

die Furcht im Sinne von griechisch
"Eusebeia"....
der segens- und gnadenreichen
GOTTES-Furcht !

Diese GOTTES-Furcht schenkt jene Gnaden des HEIILIGEN GEISTES,
- und ist denn auch eine der 7 GABEN des HEILIGEN GEISTES !!!! -
die den Menschen nicht in die falsche "Phobos"-Furcht fallen lässt
- denn gerade diese vorgehaltene "Phobos"-Furcht bringen diejenigen als Argument vor, die Satan und die ewige Hölle für "abgeschafft" erklärt haben wollen...-

Die Heilige Mutter Kirche lehrt denn
"nicht" die Furcht im Sinne von "Phobos"....
sondern
die Furcht im Sinne von "Eusebeia"....
der Einsicht der völligen Abhängigkeit
des aus dem Nichts erschaffenen Menschen
von der Allmacht und Herrlichkeit der allerheiligsten Dreifaltigkeit, GOTTES....
des ewigen Seins....
unseres
Schöpfers, Erlösers und Heiligers

....

Diese gesunde, gnadenreiche und seelenheilende Furcht
ist unabdingbare Voraussetzung im Streben nach Heiligkeit....
denn sie weiss auch um die Folgen der bewussten Zürückweisung der göttlichen Gnaden und bittet so auch stets
"und erlöse uns von dem Bösen..."


Der
hl. Johannes vom Kreuz hat die
EHR-FURCHT
vor
unserem HERRN und GOTT JESUS CHRISTUS

als den
S c h l ü s s e l.
zu den Tugenden bezeichnet....

und eine der drei
Göttlichen Tugenden ist
nebst Glaube und Hoffnung auch
die Liebe.


Sehr schön hat der
hl. Franz von Sales...
die unabdingbar notwendige
EHR-FURCHT ( "Eusebeia" )
vor der allerheiligsten Dreifaltigkeit, GOTT...
in einem Satz umschrieben:


"Alle Handlungen derjenigen,
die gottesfürchtig leben,
sind fortgesetzte Gebete;
das nennt man das Gebet des Lebens"


-

Noch einmal hervorgehoben:

Die Gottes-Furcht ist eine
G A B E
des
HEILIGEN GEISTES
!!!!


Freundliche Grüsse und Gottes Segen


zuletzt bearbeitet 25.03.2014 12:06 | nach oben springen

#248

RE: Der Heilsplan Gottes für den Menschen

in Wenn etwas der Klärung bedarf 25.03.2014 14:15
von blasius (gelöscht)
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Noch einmal hervorgehoben:

Die Gottes-Furcht ist eine
G A B E des HEILIGEN GEISTES !!!!



Lieber Aquila,

das ist bekannt dass bei den sieben Gaben des Heiligen Geistes
die Gottesfurcht dabei ist.

In 1832 ist zu lesen was der Heilige Geist im Menschen,
in uns hervorbringt.



III Die Gaben und Früchte des Heiligen Geistes


1830 Das sittliche Leben der Christen wird unterstützt durch die Gaben des Heiligen Geistes.
Diese sind bleibendeAnlagen, die den Menschen geneigt machen,
dem Antrieb des Heiligen Geistes zu folgen.

1831 Die sieben Gaben des Heiligen Geistes sind: Weisheit, Einsicht, Rat, Stärke,
Erkenntnis, Frömmigkeit undGottesfurcht. In ihrer ganzen Fülle stehen sie Christus,
dem Sohn Davids, zu [Vgl. Jes 11, 1-2].

Sie vervollständigen undvervollkommnen
die Tugenden derer, die sie empfangen. Sie machen die Gläubigen bereit,
den göttlichen Eingebungenwillig zu gehorchen.

„Dein guter Geist leite mich auf ebenem Pfad" (Ps 143,10).

„Alle, die sich vom Geist Gottes leiten lassen, sind Söhne Gottes ... Sind wir aber Kinder,
dann auch Erben; wir sind ErbenGottes und sind Miterben Christi" (Röm 8,14.17).

1832 Die Früchte des Geistes sind Vollkommenheiten,
die der Heilige Geist in uns als die Erstlingsfrüchte
der ewigenHerrlichkeit hervorbringt.

Die Überlieferung der Kirche zählt deren zwölf auf:
Liebe, Freude, Friede, Geduld,Freundlichkeit, Güte, Langmut, Sanftmut, Treue,
Bescheidenheit, Enthaltsamkeit, Keuschheit" (Gal 5,22-23 Vg.).


http://www.vatican.va/archive/DEU0035/_P6D.HTM

(Bei den zwölf.... die Gottesfurcht fehlt)


Liebe Grüße, blasius


zuletzt bearbeitet 25.03.2014 14:21 | nach oben springen

#249

RE: Der Heilsplan Gottes für den Menschen

in Wenn etwas der Klärung bedarf 25.03.2014 16:58
von blasius (gelöscht)
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Ergänzung zu:
„Alle, die sich vom Geist Gottes leiten lassen, sind Söhne Gottes ... Sind wir aber Kinder, dann auch Erben; wir sind ErbenGottes und sind Miterben Christi"
(Röm 8,14.17).




Römer 8,14-17

Das Leben der Christen im Geist


1 Jetzt gibt es keine Verurteilung mehr für die, welche in Christus Jesus sind.1
2 Denn das Gesetz des Geistes und des Lebens in Christus Jesus hat dich frei gemacht vom Gesetz der Sünde und des Todes.
3 Weil das Gesetz, ohnmächtig durch das Fleisch, nichts vermochte, sandte Gott seinen Sohn in der Gestalt des Fleisches, das unter der Macht der Sünde steht, zur Sühne für die Sünde, um an seinem Fleisch die Sünde zu verurteilen;
4 dies tat er, damit die Forderung des Gesetzes durch uns erfüllt werde, die wir nicht nach dem Fleisch, sondern nach dem Geist leben.
5 Denn alle, die vom Fleisch bestimmt sind, trachten nach dem, was dem Fleisch entspricht, alle, die vom Geist bestimmt sind, nach dem, was dem Geist entspricht.
6 Das Trachten des Fleisches führt zum Tod, das Trachten des Geistes aber zu Leben und Frieden.
7 Denn das Trachten des Fleisches ist Feindschaft gegen Gott; es unterwirft sich nicht dem Gesetz Gottes und kann es auch nicht.
8 Wer vom Fleisch bestimmt ist, kann Gott nicht gefallen.
9 Ihr aber seid nicht vom Fleisch, sondern vom Geist bestimmt, da ja der Geist Gottes in euch wohnt. Wer den Geist Christi nicht hat, der gehört nicht zu ihm.
10 Wenn Christus in euch ist, dann ist zwar der Leib tot aufgrund der Sünde, der Geist aber ist Leben aufgrund der Gerechtigkeit.2
11 Wenn der Geist dessen in euch wohnt, der Jesus von den Toten auferweckt hat, dann wird er, der Christus Jesus von den Toten auferweckt hat, auch euren sterblichen Leib lebendig machen durch seinen Geist, der in euch wohnt.
12 Wir sind also nicht dem Fleisch verpflichtet, Brüder, so dass wir nach dem Fleisch leben müssten.
13 Wenn ihr nach dem Fleisch lebt, müsst ihr sterben; wenn ihr aber durch den Geist die (sündigen) Taten des Leibes tötet, werdet ihr leben.


14 Denn alle, die sich vom Geist Gottes leiten lassen, sind Söhne Gottes.

15 Denn ihr habt nicht einen Geist empfangen, der euch zu Sklaven macht,

so dass ihr euch immer noch fürchten müsstet,

sondern ihr habt den Geist empfangen,

der euch zu Söhnen macht, den Geist, in dem wir rufen:

Abba, Vater!

16 So bezeugt der Geist selber unserem Geist, dass wir Kinder Gottes sind.

17 Sind wir aber Kinder, dann auch Erben; wir sind Erben Gottes

und sind Miterben Christi, wenn wir mit ihm leiden,

um mit ihm auch verherrlicht zu werden.




Kennzeichen, von blasius


zuletzt bearbeitet 25.03.2014 17:01 | nach oben springen

#250

RE: Der Heilsplan Gottes für den Menschen

in Wenn etwas der Klärung bedarf 26.03.2014 00:24
von Aquila • 4.135 Beiträge

Lieber blasius


Ohne die in Demut angenommene Gabe des Heiligen Geistes der Gottes -Furcht
keine Früchte
wie etwa die Liebe.

Ohne vorher auf fruchtbaren Boden gesäten Samen,
keine Früchte.

Wie sich eine ang. "Liebe" bzw. ang. "Gottes-Liebe" im Besonderen
ohne die notwendige Gottes-Furcht präsentiert....
sehen wir an den "gutmenschlichen Selbstbelobigungen"
rund um den sog. "Volksaltar" in gleichsam verprotestantisierten "Feiern".

Ehrfurchts-Losigkeit vor dem Allerheiligsten in allen Varianten.
Ein Benehmen wie in einem "Theater"; Hauptsache "gute Unterhaltung".
Beschönigungen der schwersten Sünden inkl. "alle kommen in den Himmel"
und "Hölle leer" / "Hölle existiert nicht" Häresie.
"Jeder kann machen was er will"....den "nur lieben Gott kümmert es nicht ".
Hofierung des glaubensfeindlichen "humanistischen Zeitgeistes"
in "händchenhaltenden Ringelreihen" inkl. fehlender Einsicht der Sündhaftigkeit.
Die "bedingungslos angebotene" hl. Kommunion für jedermann
wird zu einem Spiessrutenlauf für unseren HERRN und GOTT JESUS CHRISTUS.
Seine nach der hl. Wandlung hochheilige Gegenwart in nurmehr
Gestalt von Brot und Wein
wird nicht (mehr) geglaubt.
Die oft lasche und gleichgültige "Handkommunion" als weitere Begünstigerin
des Schwindens der - ohnehin kaum mehr vorhandenen - Gottes-Furcht.

"Menschen Dienst" statt Gottesdienst !

Eine derartige ang. "Liebe" ist trügerischer Schein
Schon der hl. Augustinus hat angemahnt:
-

Willst du wissen, welcher Art deine Liebe ist,
gib acht, wohin sie dich führt"




Hw Siegfried Liedmann
umschrieb ( im Jahre 2000 )oben Gesagtes trefflich und betonte dabei gerade auch
den Zusammenhang von
Gottes-Furcht, Ehr-Furcht vor Gott und Demut :
-

"Die Gottes-Furcht als Ehr-Furcht vor Gott
Wenn wir Gottes höchste Autorität anerkennen,
werden wir es in besonderer Weise in der Ehrfurcht kundtun.
Von Ehrfurcht ist aber in unserer Zeit eigentlich wenig die Rede.
Heute scheint alles und jeder "eingereiht" und alle Unterschiede, auch die zwischen Gott und dem Menschen, sind praktisch eingeebnet.
"Jesus, unser Bruder", so lautet heute eine geliebte Formel,
die die tiefe und freundschaftliche Beziehung zwischen uns
und dem Herrn zum Ausdruck bringen soll.
Steckt aber hinter einer solchen Formulierung nicht die Gefahr,
den Anspruch des Herrn an uns zu relativieren?

Denn wo hätte ein Bruder seinem anderen etwas zu sagen,
etwa eine Umkehr einzufordern?
Die Ehr-Furcht vor Gott
duldet keine vulgäre Kumpanei,
von der die Formel "Jesus, unser Bruder" nicht frei zu sein scheint.
Gewiss ist Jesus unser Bruder, aber nur insofern
wir in IHM Adoptivsöhne des himmlischen Vaters sind
und sein Geist auch unser Lebens- und Handlungsprinzip ist.
Und das muss sich im Hören auf das Wort Gottes und im Gehorsam
gegenüber seinem Willen beweisen.
Bei Mt 12, 50 lesen wir:
"Denn wer den Willen meines Vaters tut, der im Himmel ist,
der ist mein Bruder, meine Schwester und meine Mutter"
.

Zur Ehrfurcht als innerem Moment der Gottesfurcht gehört auch,
dass wir uns im Gotteshaus und erst recht im Gottesdienst würdig
und gebührlich benehmen
.
Nehmen wir beim Besuch einer Kirche noch Notiz vom Hausherrn?
Das Gott geweihte Gotteshaus
ein Museum, ein Konzertsaal, indem wir Künstlern applaudieren?
Was muss sich der göttliche Hausherr nicht alles gefallen lassen?!
Oder sollte man solche Gedanken beiseite schieben mit der Bemerkung:
"Gott ist schon nicht so kleinlich"?
Es ist aber auch gesagt:
"Dieses Volk ehrt mich mit den Lippen,
sein Herz aber ist weit weg von mir". (Mt 15, 8)
Zur Ehrfurcht gegenüber Gott gehört insbesondere das,
was mit "eucharistischem Anstand" bezeichnet wird.
Es wäre schade, wenn wir unachtsam am Tabernakel vorbeistolpern,
wenn unser Kommunionempfang nur noch lässig und bankreihenweise ablaufen würde.
Der Gottesfürchtige
will Gott gefallen, IHN verherrlichen und IHM die Ehre erweisen.


Demut als Ausdruck der Gottesfurcht
Die Gottesfurcht lässt uns Menschen unsere Unvollkommenheit,
unser persönliches Ungenügen,
so wie unsere völlige Unzulänglichkeit gegenüber der Allmacht Gottes erkennen.
In tiefer Verdemütigung verhüllte Moses sein Angesicht am brennenden Dornbusch.
Wer sich verdemütigt, weiß sich gegenüber dem, vor dem er sich verdemütigt,
immer als Empfangender und nicht als Gebender, oder gar als Gönner,
immer als Schuldner, nie als Gläubiger,
immer als der Angewiesene und Bedürftige und niemals als einer,
der hat, der satt und wunschlos glücklich ist.
Deshalb kann auch nur der, der sich vor Gott demütigt,
auf dessen Gnade und Barmherzigkeit hoffen:

"Er erbarmt sich von Geschlecht zu Geschlecht über alle, die ihn fürchten", -
so Maria in ihrem Magnificat.
Das Vorhandensein der Gottesfurcht führte den Schächer in den Himmel.
Der Gottesfürchtige
wird wachsam sein und sich immer in Gottes geheimnisvoller Gegenwart wissen.
Dieses Bewusstsein bewahrt vor dem frevelhaften Irrtum des Knechtes,
der das Vermögen des Herrn veruntreut:
"Mein Herr kommt noch lange nicht" (Mt 24, 48f).
Der Gottesfürchtige
weiß, dass er vor Gott einmal Rechenschaft ablegen muss,
und er bemüht sich nach Kräften,
dass Gott einmal mit der Erfüllung seiner Aufgaben zufrieden ist.


Unser heutiges, hier und da, als "mündiges Christentum" bezeichnet,
ist doch wohl in Gefahr, von Anmaßung, Selbstgerechtigkeit
und Unschuldwahn bedroht zu sein
.


Der Gottesfürchtige
nimmt Gott peinlich und radikal ernst und erkennt Gott unbedingt als Gott an,
so wie er sich in Jesus Christus uns Menschen offenbart hat
.

Die Gabe der Gottesfurcht hat viele Ausdrucksformen.
Dabei wird im
Großen und Ganzen die Gottes-Furcht
schon durch den Gehorsam gegenüber dem Gebot Gottes gewahrt.

Gleichwohl gibt es
schwere Verfehlungen gegen die Gottesfurcht,
die sich nicht ohne weiteres einfach
als Ungehorsam beschreiben lassen, sondern eigentlich noch im Vorfeld liegen,
nämlich die Indifferenz und Gleichgültigkeit gegenüber Gott
und die Gedankenlosigkeit, die Gott nicht ernst nimmt
oder als nicht existent behandelt.
Die Gleichgültigkeit gegenüber Gott
ist eine ganz schlimme Beleidigung Gottes
und eine schwere Sünde, die heute an der Tagesordnung ist.
Von da ist der Weg zum Ungehorsam gegen Gottes Willen
nicht mehr weit.
In diesen Kontext gehört auch die verhängnisvolle Verharmlosung der Sünde.
- Allerding ist nicht jedes Erfüllen der Gebote Gottes schon Gehorsam und geschieht aus Gottesfurcht.
Was auch immer man tut, kann man aus allen möglichen Gründen tun.
Gottesfurcht und Gehorsam sind dann nur einer unter vielen möglichen Gründen
und Motiven.
Aber die Gottes-Furcht motiviert dazu,
den Willen Gottes aus Ergebenheit unter seinen Willen,
d. h. aus Gehorsam zu erfüllen.

Wenn ein Kind seinen Vater fürchtet,
so muss das ja keineswegs bedeuten, dass es Angst vor dem Vater hat.
Es ist ihm aber klar, dass der Vater unerbittlich ist,
dass seine Autorität zu achten ist, dass er nichts "durchgehen" lässt.
Wegen seiner Gerechtigkeit hat es nichts Schlimmes zu befürchten.
Der Gottesfürchtige sucht Gott und flieht nicht vor ihm.
Man könnte also sagen:
Die Gottes-Furcht
ist eine kindliche Furcht, die nichts mehr fürchtet,
als zu sündigen und von Gott getrennt zu werden
und so sein ewiges Heil zu gefährden oder gar zu verlieren.
[/b]
Nicht vor Gott Angst haben, weil man ihm nicht trauen könnte
oder er gar böse wäre.
Wir wissen uns vor Gott verantwortlich
und lassen uns im Blick auf seine Heiligkeit und Gerechtigkeit
in allem leiten.

Wir wollen unsere "Rechnungen nicht ohne den Wirt machen".

-


Freundliche Grüsse und Gottes Segen


zuletzt bearbeitet 26.03.2014 00:28 | nach oben springen



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