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#121

RE: Nähern sich katholische und orthodoxe Kirche an? 1. Das Licht aus dem Osten hat die Gesamtkirche erleuchtet,

in Diskussionsplattform Kirche 04.07.2017 08:11
von Blasius • 2.416 Beiträge

Die eigenmächtige Einführung - ja Erzwingung - der
unsägliche "Handkommunion" und des "Volksaltares"
durch progressive Kräfte innerhalb der Kirche spielt sich im Rahmen des Kirchenrechtes ab.




Lieber Aquila,

was sind progressive Kräfte innerhalb der römisch kath.Kirche und wer übt sie aus?

Das "Kirchenrecht ist das selbst gesetzte Recht der Religionsgemeinschaften.
Es regelt die Rechtsbeziehungen der Religionsangehörigen untereinander."


https://de.wikipedia.org/wiki/Kirchenrecht

Dieses- Kirchenrecht hat die "Handkommunion" und den "Volksaltar" für gut gehalten,
zugelassen und allgemein eingeführt?


Die Verantwortung für die Vernichtung von diesen Glaubenswahrheiten
wurde durch Menschengemachtes Handeln
übernommen und hat die kath.Kirche in den "Ruin" getrieben.

Die kath. hl.(neue) Messe ist so gut wie ungültig,
die der orthodoxen Kirche sehr feierlich.




Liebe Grüße, Blasius


zuletzt bearbeitet 04.07.2017 08:14 | nach oben springen

#122

RE: Nähern sich katholische und orthodoxe Kirche an? 1. Das Licht aus dem Osten hat die Gesamtkirche erleuchtet,

in Diskussionsplattform Kirche 04.07.2017 23:53
von Aquila • 5.590 Beiträge

Lieber Blasius

Die ostkirchliche Schleifung des Ehesakramentes ist eine schwerwiegende Glaubens-Abirrung.


Die "Handkommunion" und der "Volksaltar" dagegen können zwar zu Mitteln eines anderen
Glaubensverständnisses werden und zwar dann, wenn sie dazu führen, dass die Ehrfurcht vor dem Allerheiligsten Altarsakrament schwindet und letztendlich so einem "unverbindlichen Mahlhalten" Vorschub leistet.
Aber grundsätzlich bleiben sie im Rahmen der Glaubenswahrheiten.
An dieser Stelle möchte ich noch einmal mit Nachdruck daraufhinweisen, dass die "Neue Messe " selbstredend gültig ist.
Vielen Gläubigen bietet sich denn auch keine andere Möglichkeit als die "Neue Messe".

Ich kann mit all jenen traditionsverbundenen Katholiken , die keine andere Möglichkeit haben, als die "Neue Messe" zu besuchen, sehr gut mitfühlen....eine oft wirkliche Überwindung !
Ich möchte diesbezüglich eine Erklärung vom sicherlich nicht unumstrittenen
Bischof Williamson,
- der heute zwar nicht mehr der Pius-Bruderschaft angehört, aber dennoch durchaus teils hilfreiche Darlegungen vorlegt - wiedergeben
(Mit NOM ist nachfolgend der "Novus Ordo Missae" ....die "Neue Messe" gemeint)
-

[....]
Gott schreibt auf krummen Linien gerade” lautet ein Sprichwort;
dies bedeutet auch, dass die schlechten Teile der NOM ihn nicht daran hindern, mit den katholischen Teilen Wunder zu tun, um den Unschuldigen geistige Nahrung zuteil werden zu lassen....
.
[....]
ist die NOM in manchen Teilen immer noch gut genug, um unschuldigen Seelen geistige Nahrung zu bescheren und Gott zum Tun von Wundern zu befähigen, ebenfalls zur geistigen Speisung der Seelen,"

-


Auch wenn die Ostkirchen ihre "Göttliche Liturgie sehr feierlich" zelebrieren,
kann sie nicht einer hl. Messe der römisch katholischen Kirche gleichgesetzt werden.

Die Göttliche Liturgie der Ostkirche ist Vergegenwärtigung von Opfer, Kreuz und Heil,
die Feier der hl. Eucharistie .
Somit ist auch schon angedeutet, dass auch die Ostkirchen in der hl. Kommunion die Gegenwart
unseres Herrn und Gottes Jesus Christus bekennen,
allerdings mit einer gewichtigen Einschränkung....

sie kennen auch die "Verwandlung" und nennen die Gestalten von Brot und Wein
„"kostbarer Leib und kostbares Blut unseres Herrn Jesu Christi"“,
aber...
sie lehnen die von der Heiligen Mutter Kirche definierte
Transsubstantations-Lehre

- also die Wesensverwandlung von Brot und Wein in den Leib und das Blut Christi -
ab!

Vielmehr vertreten sie die - falsche -"metabole" -Lehre der "Vermischung" der Göttlichkeit Christi mit Brot und Wein ( also nahe an der "Impanationslehre" des Häretikers Luther ).

Auch zweifeln sie an der Ausnahmslosigkeit der hl. Wandlung alleine durch die Wandlungsworte des hw Priesters !

Also noch einmal;
sie bekennen zwar eine wahre Verwandlung
- m e t a b o l e -
von Brot und Wein zu Leib und Blut Christi durch die Einsetzungsworte und das Wirken des Heiligen Geistes im eucharistischen Hochgebet
- dem anaphora -

ABER....

bloss im Sinne einer "Vereinigung" mit Brot und Wein...

Die unfehlbare Lehre der Heiligen Mutter Kirche besagt, dass nach der hl. Wandlung nur noch
die
G e s t a l t
von Brot und Wein vorhanden ist....

wir empfangen also in der hl. Kommunion

den LEIB und das BLUT
die SEELE und die GOTTHEIT
unseres HERRN und GOTTES JESUS CHRISTUS
....

Schliesslich;
in der Ostkirche wird vorgegeben, dass die Verwandlung
- und dies eben entgegen der reinen Lehre der Heiligen Mutter Kirche
nicht durch die Einsetzungsworte des Priesters alleine vollzogen wird
sondern durch die gesamte Liturgie.

Die wahre Lehre der lateinischen Kirche lehrt, dass die hl. Wandlung
alleine durch die hl. Wandlungsworte durch den hw Priester vollzogen wird.



Freundliche Grüsse und Gottes Segen


zuletzt bearbeitet 04.07.2017 23:59 | nach oben springen

#123

RE: Nähern sich katholische und orthodoxe Kirche an? 1. Das Licht aus dem Osten hat die Gesamtkirche erleuchtet,

in Diskussionsplattform Kirche 05.07.2017 13:05
von Blasius • 2.416 Beiträge

Auch wenn die Ostkirchen ihre "Göttliche Liturgie sehr feierlich" zelebrieren,
kann sie nicht einer hl. Messe der römisch katholischen Kirche gleichgesetzt werden.


Die Göttliche Liturgie der Ostkirche ist Vergegenwärtigung von Opfer, Kreuz und Heil,
die Feier der hl. Eucharistie .

Somit ist auch schon angedeutet, dass auch die Ostkirchen
in der hl. Kommunion die Gegenwart unseres Herrn und Gottes Jesus Christus bekennen,
allerdings mit einer gewichtigen Einschränkung....


Lieber Aquila,

der Lehre Jesus Christus wurden immer wieder duch Kirchenmänner
etwas weggelassen und einiges hinzugefügt.

Zum Beispiel dieses:

Das Filioque war ein Thema beim 4. Konzil von Konstantinopel 879–880,
das das Glaubensbekenntnis von 381 (Erstes Konzil von Konstantinopel)
bestätigte und sämtliche Zusätze für ungültig erklärte.

Der Entscheid des Konzils wurde bestätigt durch die Patriarchen von Rom (Johannes VIII.),
Konstantinopel (Photius), Antiochia, Jerusalem und Alexandria

(die fünf offiziellen Führer der damaligen christlichen Kirche)
und den byzantinischen Kaiser Basileios I..


Der Zusatz „Filioque“ wurde erst von Benedikt VIII.
auf Bitten Kaiser Heinrichs II. endgültig dem Glaubensbekenntnis eingefügt.


Liebe Grüße, Blasius


zuletzt bearbeitet 05.07.2017 13:07 | nach oben springen

#124

RE: Nähern sich katholische und orthodoxe Kirche an? 1. Das Licht aus dem Osten hat die Gesamtkirche erleuchtet,

in Diskussionsplattform Kirche 05.07.2017 23:16
von Aquila • 5.590 Beiträge

Lieber Blasius

Aussenstehende könnten bei Dir fast den Eindruck gewinnen, dass Du einer der Ostkirchen angehörst.....so wie Du Dich hier als deren "Anwalt" gibst.


Die Lehre der Kirche folgt bez. des Hervorgehens des Heiligen Geistes dem grossen Kirchenväter,
dem hl. Augustinus.
Wir bekennen denn auch im Glaubensbekenntnis, das Hervorgehen des Heiligen Geistes
aus dem Vater UND dem Sohne ...."filioque"
Nähern sich katholische und orthodoxe Kirche an? (17)




Der hl. Augustinus gibt denn dazu auch eine - im Lichte des wahren Glaubens unschwer nachvollziehbare - Erklärung:





-

"Hier mag vielleicht einer fragen, ob der Heilige Geist auch aus dem Sohn hervorgeht:
Der Sohn ist nämlich Sohn des einzigen Vaters, und der Vater ist Vater des einzigen Sohns:
Der Heilige Geist aber ist nicht der Geist eines von ihnen, sondern der Geist BEIDER , wie ja Christus selbst sagt:
"Der Geist eures Vaters wird durch euch reden."(Mt 10,20); und der Apostel:
"Gott sandte den Geist seines Sohnes in euer Herz."(Gal 4,6).
Ich denke auch nicht, daß es einen anderen Grund dafür gibt, daß er für sich genommen Geist genannt werde; denn auch wenn wir nach den einzelnen Personen gefragt werden,
können wir nicht umhin, auch den Vater und den Sohn Geist zu nennen.
Da also auch die einzelnen Personen mit dieser Eigenschaft gemeinsam bezeichnet werden, so muß er mit dieser Bezeichnung als [nur] ihm eigen benannt werden,
nicht weil er einer von ihnen ist, sondern weil in ihm die Gemeinschaft der beiden [anderen] aufscheint.
Warum sollen wir also nicht glauben, daß der Heilige Geist auch aus dem Sohn hervorgeht,
wo doch der Geist selbst auch der Geist des Sohnes ist?

Wenn er nämlich nicht auch aus ihm hervorginge, hätte er nicht nach der Auferstehung seine Jünger angehaucht und dabei gesagt:
Empfangt den Heiligen Geist!
(Joh 20,22) Man soll auch glauben, daß der Evangelist [Lukas] von dieser Wirkmacht spricht, wenn er sagt:
Es ging eine Kraft von ihm aus, die alle heilte.(Lk 6,19) [...]
Der Heilige Geist geht nicht aus dem Vater hervor in den Sohn und dann aus dem Sohn zur Heiligung der Geschöpfe,
sondern er geht ZUGLEICH aus JEDEM VON IHNEN hervor.

Wir können auch nicht sagen, daß der Heilige Geist nicht Leben sei, weil der Vater und der Sohn Leben sind;
auch hier gilt,
daß gleichwie der Vater das Leben in sich selbst hat und es dem Sohn gegeben hat, das Leben in sich selbst zu haben; so gab er ihm auch, daß das Leben aus ihm hervorgehe, wie es auch aus ihm selbst hervorgeht"

-


Freundliche Grüsse und Gottes Segen


zuletzt bearbeitet 05.07.2017 23:22 | nach oben springen

#125

RE: Nähern sich katholische und orthodoxe Kirche an? 1. Das Licht aus dem Osten hat die Gesamtkirche erleuchtet,

in Diskussionsplattform Kirche 07.07.2017 18:08
von Blasius • 2.416 Beiträge

Aussenstehende könnten bei Dir fast den Eindruck gewinnen,
dass Du einer der Ostkirchen angehörst.....so wie Du Dich hier als deren "Anwalt" gibst.



Lieber Aquila,

um zu erkennen dass die Transsubstantations-Lehre das „Filioque“

NACHTRÄGLICH der Lehre Jesus Christus hinzugefügt wurde,

muss kein Mensch- "Anwalt" sein.


Liebe Grüße, Blasius

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