Grüss Gott und herzlich Willkommen im KATHOLISCHPUR- Forum....

#81

RE: Nähern sich katholische und orthodoxe Kirche an?

in Diskussionsplattform Kirche 06.12.2014 21:09
von blasius (gelöscht)
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Liebe Michaela,

danke für Deinen Beitrag,

nach meinem Gefühl hast Du verstanden was ich ausdrücken, sagen will.


Es geht darum dass einiges der Ursprünglichen Lehre Jesu Christi
Hinzugefügt wurde.
So scheint es, dass es damals nicht darum ging ob
die Texte, der Wortlaut wahr ist, sondern darum dass er hinzugefügt wurde.

Stur wie die damals waren, die „Männer“, sie führten sich wie „Kampfhähne“ auf
und das ging so weit dass sich eine Entzweiung, ein Spalten ereignete.

Im Nachhinein kann man feststellen dass manches schon im Sinn vorhanden war.
Das neu hinzugefügte, zum Beispiel filioque, und die Transsubstantiation“-Lehre
löste Meinungsverschiedenheit und eine vermeidliche Spaltung aus.

Die Orthodoxe Ost Kirche ist bis heute sehr feierlich und die Messfeier
ist beeindruckend.
Da könnte unsere moderne „Volksaltar Kirche“ noch
viel lernen.

Liebe Grüße, und einen gesgneten



wünscht blasius


zuletzt bearbeitet 06.12.2014 21:16 | nach oben springen

#82

RE: Nähern sich katholische und orthodoxe Kirche an? RELIGION Orthodoxe Christen feiern Weihnachten

in Diskussionsplattform Kirche 06.01.2015 19:21
von blasius (gelöscht)
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RELIGION

Orthodoxe Christen feiern Weihnachten


Während die meisten Christen Heiligabend und Weihnachten am 24. und 25. Dezember feiern, begehen zahlreiche orthodoxe Kirchen das Fest erst am 6. und 7. Januar.

Der Grund dafür sind unterschiedliche Kalender.

Der örtliche Patriarch der griechisch-orthodoxen Kirche führte eine Prozession zur Geburtskirche im Zentrum der Stadt an, zahlreiche Gläubige versammelten sich dort zu den Feierlichkeiten. Insgesamt beginnen rund 200 Millionen orthodoxe Christen in aller Welt am Abend das Weihnachtsfest.

Der Unterschied zum Weihnachtstermin der katholischen und evangelischen Kirchen hängt mit den unterschiedlichen Zeitrechnungen zusammen. Die Mehrheit der Kirchen orientiert sich am Gregorianischen Kalender. Zahlreiche orthodoxe Kirchen richten sich hingegen nach wie vor nach dem alten Julianischen Kalender. Danach fällt der 25. Dezember auf den 7. Januar westlicher Zeitrechnung nach dem Gregorianischen Kalender. Die Differenz zwischen beiden Zeitrechnungen beträgt 13 Tage.

Bis zum 16. Jahrhundert richtete sich das gesamte christliche Leben noch nach dem Julianischen Kalender, der auf Julius Caesar zurückgeht. Heute orientieren sich noch daran: die orthodoxen Kirchen von Jerusalem, Russland, Serbien, Polen, der Tschechischen Republik und der Slowakei, Georgiens und der Ukraine sowie die Athosklöster in Griechenland. Auch die koptisch-orthodoxe Kirche, die nach zahlreichen religiös motivierten Gewalttaten in Ägypten in das öffentliche Interesse gerückt ist, begeht die Geburt Jesu an diesem Wochenende.

Uneinheitlichkeit bei den orthodoxen Kirchen

Andere orthodoxe Kirchen hingegen feiern Weihnachten zum gleichen Termin wie die westlichen Kirchen, so die Kirchen von Konstantinopel (Ökumenisches Patriarchat), Alexandrien, Antiochien, Rumänien, Bulgarien, Zypern, Griechenland, Albanien und Finnland.




Orthodoxe Christen in St. Petersburg, Russland (Foto: rtr)

Auch die orthodoxe Kirche in Russland orientiert sich am Julianischen Kalender

Hintergrund der unterschiedlichen Zeitrechnungen ist die Einführung des nach ihm benannten Gregorianischen Kalenders im Jahr 1582 durch Papst Gregor XIII. Der Papst reagierte damit auf Ungenauigkeiten des Julianischen Kalenders, die zu Problemen im Alltag geführt hatten. Da ein Julianisches Kalenderjahr mit seinen durchschnittlich 365,25 Tagen um etwa elf Minuten länger ist als das Sonnenjahr, verschob sich der astronomische Frühlingsanfang etwa alle 130 Jahre um einen Tag auf ein früheres Kalenderdatum. Bis 1582 machte die Differenz bereits mehr als zehn Tage aus.

Der Gregorianische Kalender setzte sich durch. Doch wegen Spannungen zwischen den christlichen Kirchen nahmen verschiedene Konfessionen und Länder die Kalenderreform erst später oder überhaupt nicht an. Russland beispielsweise führte den Gregorianischen Kalender erst nach der Oktoberrevolution im Jahr 1918 ein. Die russisch-orthodoxe Kirche machte diesen Schritt allerdings nicht mit.


Autorin: Naima El Moussaoui (kna, dapd)

Redaktion: Herbert Peckmann

http://www.dw.de/orthodoxe-christen-feie...en/a-15650960-1

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#83

RE: Nähern sich katholische und orthodoxe Kirche an? RELIGION Orthodoxe Christen feiern Weihnachten

in Diskussionsplattform Kirche 08.01.2015 18:34
von blasius (gelöscht)
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Kardinal Reinhard Marx erhält
ökumenische Auszeichnung



Der Erzbischof von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx,
hat am Donnerstagabend,

den Orden „Kreuz der Heiligen Brancoveanu-Märtyrer“

erhalten, die höchste Auszeichnung der Rumänisch Orthodoxen Metropolie für Deutschland, Zentral- und Nordeuropa. Überreicht wurde er von Metropolit Serafim Joanta. Wie es in der Begründung heißt, stehe die Auszeichnung als „Zeichen der Dankbarkeit für die großzügige geschwisterliche Hilfe und die ausgezeichneten ökumenischen Beziehungen“.

Das Erzbistum München und Freising hat die Rumänische Metropolie beim Kauf eines Grundstücks im Münchner Stadtteil Aubing unterstützt, damit dort ein rumänisch orthodoxes Kirchen- und Gemeindezentrum als Bischofssitz entstehen kann.

Kardinal Reinhard Marx versteht die Auszeichnung als „Impuls zu Handeln“ und als „Ansporn, die ökumenische Arbeit weiterzutreiben und das geschwisterliche Miteinander voranzubringen“. Ebenso rief er dazu auf, dass „in einer Zeit, in der wir immer stärker zusammenwachsen, das ökumenische Miteinander“ vertieft und insbesondere auch „der Kontakt zur Orthodoxie in ganz neuer und intensiver Weise“ gepflegt werden soll.

(dk 08.01.2015 aw)

http://de.radiovaticana.va/news/2015/01/...ichnung/1117340

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#84

RE: Nähern sich katholische und orthodoxe Kirche an? 1. Das Licht aus dem Osten hat die Gesamtkirche erleuchtet,

in Diskussionsplattform Kirche 09.09.2015 22:49
von Blasius • 2.416 Beiträge

Liebe Leserinnen und Leser,

Ostkirche, Westkirche:


Verehrte Mitbrüder,
liebe Söhne und Töchter der Kirche!

1. Das Licht aus dem Osten hat die Gesamtkirche erleuchtet, seitdem über uns "ein aus der Höhe aufstrahlendes Licht" (Lk 1,78), Jesus Christus, unser Herr, erschienen ist, den alle Christen als Erlöser des Menschen und Hoffnung der Welt anrufen.

Jenes Licht inspirierte meinen Vorgänger Papst Leo XIII. zu dem Apostolischen Schreiben Orientalium Dignitas, mit dem er die Bedeutung der östlichen Überlieferungen für die ganze Kirche verteidigen wollte.1




Aus dem Vatikan, am 2. Mai, dem Gedächtnis des hl. Athanasius, Bischof und Kirchenlehrer, des Jahres 1995, dem siebzehnten Jahr meines Pontifikats.

Johannes Paul PP. II


Weiterlesen in:


http://www.dbk.de/fileadmin/redaktion/ve...gen/VAS121B.TXT



Mit freundlichem Gruß, Blasius


zuletzt bearbeitet 09.09.2015 22:51 | nach oben springen

#85

RE: Nähern sich katholische und orthodoxe Kirche an? 1. Das Licht aus dem Osten hat die Gesamtkirche erleuchtet,

in Diskussionsplattform Kirche 09.09.2015 23:06
von Aquila • 5.600 Beiträge

Die Überlieferung der Ostkirche ist nur bedingt von Bedeutung; jene nach dem Schisma vom Jahre 1054 verlief divergierend zu derjenigen der römischen Kirche.

Solange die Ostkirchen an theologischen Ungereimtheiten festhalten, kann und wird es zu keiner Glaubenseinheit mit der Heiligen Mutter Kirche kommen;
im Üverblick:

Die Heilige Mutter Kirche folgt bez. dem
„filioQUE“
der Lehre des hl. Augustinus
( die im Gegensatz zur falschen sub-ordinierten Auslegung der Ostkirche
die RICHTIGE ko-ordinierte Auslegung bekennt ),
die RICHTIGERWEISE besagt,
dass die Zeugung des eingeborenen Sohnes Gottes IN EWIGKEIT
keine „Zeitreihenfolge“ beim Hervorgehen des Heiligen Geistes zulasse und somit der Heilige Geist vom Vater
UND
vom Sohne ausgehe;


Desweiteren sei einmal mehr auf die nicht geringen weiteren theologischen Divergenzen
zwischen der
Heiligen Mutter Kirche Kirche und der Ostkirche hingewiesen;
nebst dem „filioque“ auch weitere ostkirchlichen Abirrungen:


Christus als Haupt von versch. „Nationalkirchen“

die hl. Wandlung als "metabole"; der Leib Christi als "Vereinigung" mit Brot und Wein
( dagegen die wahre katholische Transsubstantations-Lehre
der völligen Wesensverwandlung in Leib und Blut Christi in nur noch Gestalt von Brot und Wein ! )


das Fegefeuer als läuternde Strafe lehnt sie ab

das Dogma der unbefleckten Empfängnis der allerseligsten Jungfrau und Gottesmutter Maria
wurde nicht angenommen; eigene Definition der Erbsündenlehre

Die Ehe gilt als nicht unbedingt unauflöslich

Das „endgültige Gericht“ sehen sie erst nach der Auferstehung
(röm. katholische Lehre besagt, das besondere
– endgültige–
Gericht folgt bereits unmittelbar nach dem Tode !)

-

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