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#136

RE: Nähern sich katholische und orthodoxe Kirche an? 1. Das Licht aus dem Osten hat die Gesamtkirche erleuchtet,

in Diskussionsplattform Kirche 26.09.2017 20:08
von Blasius • 2.514 Beiträge

Papst empfing Moskauer Patriarchats-Außenamtsleiter Hilarion
Metropolit Hilarion bei Papst Franziskus



Metropolit Hilarion wollte sich bei Franziskus für Leihgabe der Reliquien
des heiligen Nikolaus bedanken, die in Bari aufbewahrt werden

26.09.2017, Vatikan/Russland/Papst/Ökumene/Orthodoxe/Hilarion

Vatikanstadt, 26.09.2017 (KAP) Papst Franziskus hat an diesem Dienstag den Außenamtschef der Russisch-Orthodoxen Kirche, Metropolit Hilarion, im Vatikan empfangen. Die Begegnung fand zu Mittag im Gästehaus Santa Marta statt, in dem der Papst residiert, teilte das vatikanische Presseamt ohne Angabe weiterer Details mit.

Laut Radio Vatikan wollte Hilarion auch dem emeritierten Papst Benedikt XVI. (2005-2013) einen privaten Besuch abstatten. Bei seinem Treffen mit Papst Franziskus würden dem Sender zufolge "gemeinsame Vorhaben" besprochen. Zudem wollte sich Hilarion beim Papst für die Leihgabe der Reliquien des heiligen Nikolaus, die in Bari aufbewahrt werden, bedanken. Diese waren im Sommer erstmals in Russland zu sehen gewesen. Mehr als eine Million russische Gläubige waren zu dem Reliquienschrein gepilgert.

Aus:

https://www.kathpress.at/goto/meldung/15...leiter-hilarion

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#137

RE: Nähern sich katholische und orthodoxe Kirche an? 1. Das Licht aus dem Osten hat die Gesamtkirche erleuchtet,

in Diskussionsplattform Kirche 25.04.2019 14:29
von Meister Eckhart • 79 Beiträge

Zitat
Die ökumenischen Bemühungen zur Wiederherstellung der christlichen Einheit sind eine bedeutungsvolle Verpflichtung aller Christen, die uns von Jesus selbst aufgegeben wurde.



Wann und wo soll er uns das aufgegeben haben? Christus hat eine Kirche gegründet und jeder Weggang von dieser Kirche ist demnach selbstverschuldet und folglich nur selbstkorrigierbar.


zuletzt bearbeitet 25.04.2019 14:31 | nach oben springen

#138

RE: Nähern sich katholische und orthodoxe Kirche an? 1. Das Licht aus dem Osten hat die Gesamtkirche erleuchtet,

in Diskussionsplattform Kirche 25.04.2019 15:41
von Katholik28 • 240 Beiträge

Gelobt sei Jesus Christus.

Lieber Meister Eckhart,

meiner Meinung nach kann da nur das Gebet Jesu Christi gemeint sein,
das er in der Nacht vor seinem Tod am Ölberg zum Vater flehte
und dies dann zur allgemeinen Grundlage der Ökumene wurde.
Johannes 17, 21
"Alle sollen eins sein: Wie du, Vater, in mir bist und ich in dir bin, sollen auch sie in uns eins sein,
damit die Welt glaubt, dass du mich gesandt hast."

Und natürlich wissen wir, dass ER Petrus die Schlüssel zum Himmelreich übergeben hatte und ihm den Auftrag des Weidens seiner Lämmer erteilt hat und damit ist unsere Heilige Katholische Kirche gemeint,
deren Petrus-Nachfolger die jeweiligen Päpste sind.

Katholik 28

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#139

RE: Nähern sich katholische und orthodoxe Kirche an? 1. Das Licht aus dem Osten hat die Gesamtkirche erleuchtet,

in Diskussionsplattform Kirche 25.04.2019 23:11
von Aquila • 5.740 Beiträge

Gelobt sei Jesus Christus !


Lieber Meister Eckhart


@Katholik28 hat bereits auf das Gebet unseres Herrn am Ölberg hingewiesen.

Einheit kann es alleine in der Gemeinschaft der Heiligen geben....
im Schosse der Heiligen Mutter Kirche, der Braut Christi.

Unser Herr und Gott Jesus Christus ist keine "Vielehe" eingegangen.

Heute wird viel von "fehlender Einheit" geredet.
Damit soll auch suggeriert werden, dass ein Sammelsurium an Konfessionen erst diese "Einheit" ermöglichen könnte.
Hw Hans Milch hat diese irrige Fehlinterpretation in einer Predigt aus dem Jahre 1985 eindrücklich entkräftet:
-

"Was heißt Einheit?
Ist die Einheit etwa noch zu gewinnen?
Muß die Einheit erst noch gebildet werden?
Wenn es so wäre, dann wären wir bis zur Stunde nicht erlöst
, meine Lieben!
Die Einheit ist doch nichts Zusammengesetztes, das erst zusammenkommen müßte aus verschiedenen Konfessionen, als wären wir irgendeine Konfession neben anderen oder eine Glaubensgemeinschaft.
Total falsch!

Sehen Sie, die wahren Konvertiten,
die aus dem Impuls des Hl. Geistes zur katholischen Kirche gekommen sind, die haben zum großen Teil schon viel gewußt von der katholischen Kirche: die Hierarchie, den Mysteriencharakter des Kultes – sie haben das durchaus bejaht –, den unfehlbaren Anspruch, die sieben Sakramente. Sie wußten vieles von der katholischen Kirche, dieses und jenes. Sie konnten darüber sogar einen Vortrag halten.
Aber eines Tages fiel es ihnen wie Schuppen von den Augen, und sie erkannten auf einmal DIE katholische Kirche.
Und vorher hatten sie die katholische Kirche überhaupt nicht erkannt, nichts davon.

Die katholische Kirche ist wesenhaft die Ganzheit, und die Wahrheit ist die Ganzheit und die Einheit.
Es gibt also nichts "Katholisches", sondern nur das Katholische.

Ich kann von der katholischen Kirche dieses und jenes wissen, und dennoch kenne ich die katholische Kirche ganz und gar nicht.
Sie ist nicht irgendeine Gemeinschaft,
sie ist absolut konkurrenzlos, einmalig.
Und außerhalb ihrer gibt es nicht ein "fast" oder ein "weniger" oder ein "mehr",
sondern überhaupt nichts, was die Wahrheit angeht!

Und es gibt die Wahrheit oder es gibt sie nicht!
Es ist das Ganze als solches.
Und dieses Ganze kann von diesem oder jenem Gesichtspunkt aus betrachtet werden, aber in jedem Gesichtspunkt ist das Ganze drinnen.
Es ist nicht zerlegbar, nicht teilbar und nicht zusammensetzbar!

Was ist die katholische Kirche?
– Die katholische Kirche ist der Gottmensch, das fleischgewordene Wort, das im Fleische erscheint, das geopfert sich opfernde Wort zum Vater hin, wahrnehmbar im Hier und Jetzt.
Das ist die katholische Kirche.

[....]

-



Freundliche Grüsse und Gottes Segen


zuletzt bearbeitet 25.04.2019 23:13 | nach oben springen

#140

RE: Nähern sich katholische und orthodoxe Kirche an? 1. Das Licht aus dem Osten hat die Gesamtkirche erleuchtet,

in Diskussionsplattform Kirche 04.07.2019 16:17
von Blasius • 2.514 Beiträge

Zitat, Auszug: Meister Eckhart

Christus hat eine Kirche gegründet und jeder Weggang von dieser Kirche ist demnach selbstverschuldet und folglich nur selbstkorrigierbar.




Die große Kirchenspaltung vor 950 Jahren

Vor 950 Jahren, am 16. Juli 1054 trennten sich die orthodoxe und die katholische Kirche voneinander. Bis heute gibt es sie als getrennt voneinander existierende Konfessionen. Wir erklären euch, wie es zu der Trennung kam und was die Unterschiede zwischen der orthodoxen und der katholischen Kirche sind.

Wie kam es zu der Trennung?

Bis 330 nach Christus war Rom die Hauptstadt des Römischen Reiches. Dort befand sich auch der Sitz des Papstes, der das Oberhaupt der Kirche war. Kaiser Konstantin ernannte 330 die Stadt Byzanz (das heutige Istanbul) zur zweiten Hauptstadt. Ihm zu Ehren wurde sie Konstantinopel oder auch Ostrom genannt. Die Folge war, dass das Reich politisch nach und nach in zwei Hälften auseinander fiel.

Auch für die Kirche hatte das Konsequenzen. Während der Papst in Rom sich mehr und mehr als Oberhaupt aller Christen, auch derjenigen in Ostrom betrachtete, sahen die Christen des byzantinischen Reiches ihre jeweiligen Patriarchen als Leiter an.

Dazu kamen kulturelle Unterschiede: in der katholischen Kirche war Latein die gängige Sprache, in den Kirchen Ostroms hingegen Griechisch. Im Laufe der Zeit gab es immer weniger Kirchenfürsten, die die Sprache der anderen Seite verstanden. Auch in einigen Fragen der Glaubensauslegung war man sich uneins, besonders was den Stellenwert des Heiligen Geistes anbetraf.

Machtfragen, die eigentlich nichts mit Glaubensinhalten zu tun hatten, waren jedoch von Anfang an das Hauptproblem gewesen. Über Jahrhunderte hinweg gab es Streitigkeiten und neue Versöhnungen, doch 1054 kam es zum endgültigen Bruch.

Ein Kardinal macht Ärger

Ein Gesandter der Papstes, Kardinal Humbert sollte eine Unstimmigkeit mit dem Patriarch von Konstantinopel, Michael Kerullarios klären. Statt Kompromissvorschläge zu machen, beschimpfte Humbert den Patriarchen jedoch als Ketzer und schloss ihn aus der Kirche aus. Dasselbe tat nach dem Treffen Kerullarios mit Humbert und seiner Gefolgschaft.

Zwar schloss der Patriarch nicht den Papst selbst aus der Kirche aus, doch dieser Streit, der scheinbar nur zwischen zwei Einzelpersonen abgelaufen war, wurde zum Trennungsgrund für die beiden Kirchen.

Kreuzritter in Konstantinopel

Verschärft wurde der Konflikt zwischen den beiden Kirchen, als 1204 katholische Kreuzritter in Konstantinopel einfielen und die Stadt verwüsteten. Obwohl beide Kirchen denselben Glauben teilten, war aus dem Nebeneinander ein echtes Gegeneinander geworden.

Das zeigte sich auch, als die islamischen Osmanen 1453 die Stadt Konstantinopel angriffen und schließlich einnahmen. Auch hier kam keine Hilfe von den römischen Glaubensbrüdern.
Erst 1965 hoben der katholische Papst und der orthodoxe Patriarch ihre gegenseitigen Kirchenausschlüsse auf.

Unterschiede zwischen der katholischen und der orthodoxen Kirche

Während die katholische Kirche zentral von Rom aus geleitet wird, hat die orthodoxe Kirche verschiedene Nationalkirchen, die relativ unabhängig voneinander bestehen und denen in der Regel eigene Patriarchen vorstehen.

So gibt es orthodoxe Kirchen in Russland, Serbien, Bulgarien, Rumänien, Georgien, Griechenland, Zypern, Polen, Albanien, Tschechien und der Slowakei sowie in Finnland, Estland und der Ukraine. Insgesamt zählen die orthodoxen Kirchen (auch Ostkirchen genannt) etwa 300 Millionen Mitglieder.

In der katholischen Kirche dürfen Priester nicht heiraten, sie unterliegen also dem Zölibat. In den orthodoxen Kirchen ist es Diakonen und Priestern erlaubt, zu heiraten, Bischöfe jedoch sollen allein leben.

Im Gegensatz zu den Katholiken glauben die orthodoxen Gläubigen nicht an die Unfehlbarkeit des Papstes. Gemeinsam ist beiden die Heiligenverehrung, wobei Maria als Gottesmutter jeweils eine besondere Position einnimmt. In den Ostkirchen spielt dabei die Verehrung von Ikonen, Heiligenbildern, eine wichtige Rolle.

Der orthodoxe Gottesdienst ist noch stärker als in der katholischen Kirche ein Fest für alle Sinne: Weihrauch und Kerzen, Chorgesänge und Hymnen, die prachtvollen Gewänder der Priester, die goldgeschmückten Ikonen und eine Vielzahl von Symbolen tragen dazu bei. Der Gottesdienst dauert etwa drei Stunden.

Schließlich feiern die Ostkirchen ihre religiösen Feste noch nach dem julianischen Kalender, der von Julius Caesar eingeführt wurde und nicht wie die Katholiken oder Protestanten nach dem gregorianischen Kalender. Deshalb fällt z. B. Weihnachten nicht auf den 25. Dezember sondern auf den 7. Januar.

In der WAS IST WAS Reihe könnt ihr im Band 105 "Weltreligionen" noch mehr über die verschiedenen christlichen Konfessionen und andere Religionen erfahren.


http://www.razyboard.com/system/morethre...-6193510-0.html

-

Die orthodoxe Kirche, ist der Tradition treu geblieben.

(Zum Beispiel, KEIN VOLKSALTAR und HANDKOMMUNION)

Liebe Grüße, Blasius


zuletzt bearbeitet 04.07.2019 16:31 | nach oben springen


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