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#296

RE: Religion und Wahrheit

in Das grosse Glaubensbekenntnis 06.01.2026 21:28
von Aquila • 7.587 Beiträge

Gelobt sei Jesus Christus !


Als Katholiken dürfen wir uns keiner falschen Demut unterwerfen....
jener "Demut", die sich vor dem wahrheitsfernen Zeitgeist verbeugt.
Als treugläubige Katholiken dürfen und müssen wir uns konsequent im gesunden demütigen Stolz üben....

Pater Bernward Deneke von der Petrus-Bruderschaft beschreibt diesen genauer:
-

[....]
"An dieser Stelle ist eine Klärung am Platz.
In frommen Ohren hat das Wort Stolz einen schlechten Klang, da es sogleich als sündhafte Selbstüberhebung verstanden wird.
Tatsächlich aber handelt es sich dabei um einen zunächst neutralen Begriff.
Stolz sein bedeutet: den Nacken nicht beugen, Dienst und Unterwerfung verweigern.
Es ist einleuchtend, daß Stolz gegenüber Gott und den Menschen, die einen berechtigten Anspruch an uns geltend machen, eine schwere Verfehlung darstellt.
Wie jedoch verhält es sich, wenn uns ein Unrechtsregime, eine gottlose Institution oder einfach nur der moralisch verkommene Zeitgeist in die Knie zwingen will?
Wenn gar der Teufel uns auffordert, ihm zu huldigen?
Ist da nicht das herrisch-stolze Wort Christi am Platz:
Weiche Satan! Denn es steht geschrieben: Den Herrn, deinen Gott, sollst du anbeten und Ihm allein dienen(Mt 4,10)?


„Agnosce, o Christiane, dignitatem tuam“, ruft der hl. Papst Leo der Grosse in einer berühmten Weihnachtspredigt aus:
Erkenne, o Christ, deine Würde.
Gemeint ist die Würde, die unserer Erwählung und Wiedergeburt zu Gotteskindern entstammt.

Der Adel von Gliedern am Mystischen Leib Jesu Christi, die teilhaben an Seinem Fleisch und Blut.
Und die Zierde von Tempeln des Heiligen Geistes.
Würde, Adel und Zierde dieser Art verstärken im gläubigen Herzen die Gesinnung tiefer Demut vor Gott, dem allein die gnadenhafte Erhebung zu verdanken ist.
Zugleich erwecken sie aber auch das Bewußtsein der eigenen Kostbarkeit und damit verbunden das kämpferisch-kompromißlose Nein gegenüber jeder Macht, die uns solche Herrlichkeit rauben will.
„Lieber sterben als sündigen“, hielt Maria Goretti ihrem Mörder entgegen.
Ja, lieber sterben als die christliche Würde der Gottlosigkeit, Niedertracht und Unzucht preiszugeben, das ist die Haltung demütigen Stolzes.

Wer jungen Menschen in unserer Zeit nur von Demut und Unterordnung spricht;
wer ihnen nicht sagt, daß Gott ihnen hohen Adel verliehen hat;
wer ihnen nicht hilft, den aufrechten Gang auch unter erschwerten Bedingungen zu wahren, das Haupt angesichts der Verführer und Bedränger zu erheben:
„Für das, was du mir da anbietest, bin ich mir einfach zu schade; es ist unter meiner Würde“
– wer also diese Seite des christlichen Lebens unterschlägt, der produziert exakt jenes Duckmäusertum, jene falsche Bescheidenheit und Angepaßtheit, durch die das Imperium des Fürsten dieser Welt besteht und sich beständig ausbreitet.
Es gibt keine Alternative zum demütigen Stolz!"


-

Siehe bitte auch die Anmerkungen von Hw Robert Mäder über den gesunden katholischen Stolz:
Religion und Wahrheit (20)
-


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#297

RE: Religion und Wahrheit

in Das grosse Glaubensbekenntnis 12.01.2026 21:30
von Aquila • 7.587 Beiträge

Gelobt sei Jesus Christus !


Wie stösst sich doch heute die menschliche Hybris an der Ewigen Wahrheit Jesus Christus, was wird nicht alles unternommen, um Ihn aus dem öffentlichen Leben zu verbannen bzw. als "Störer" der humanistisch-freigeistigen "Friedens"-Lüge "mundtot" machen zu wollen.

Die wahrheitsfeindliche "Ringparabel" von Lessing
Religion und Wahrheit

wird zum "aufgeklärten Credo" in einer christuslosen Nacht.
Doch niemand wird der Stunde der Wahrheit
- dem Gerichte vor dem König der Könige Jesus Christus - entgehen können.
Wie werden sie dann in sich zusammenbrechen.... die Lügen-Kartenhäuser menschlicher Selbsterhöhungen.


Hw Robert Mäder (1875-1945) in "Jesus der König" im Jahre 1926 über die uneingeschränkte Königsherrschaft der Ewigen Wahrheit Jesus Christus:



-

"Christus ist also König! König im Vollsinn des Wortes ohne jedwede Einschränkung, auch die weltliche Herrschaft nicht ausgeschlossen.
Wir haben kein Recht, die klaren Texte beider Testamente nur auf das geistige Königtum Jesu zu beziehen.
Der ganze Christus, Gott und Mensch, ist König, voll und ganz, über alles Sichtbare und Unsichtbare im Himmel und auf Erden. Noch einmal: Alles ist ihm unterworfen!
Auch die Politik! Auch die Wirtschaft! Auch die Technik! Auch der Handel! Auch die Wissenschaft! Auch die Kunst!
Die Souveränität Christi kennt keine Ausnahmen und keine Grenzen.

Christus ist König! König über alle Menschen. Der König der Könige! Der Kaiser der Kaiser! Der Präsident der Präsidenten! Die Regierung der Regierungen! Der Herr der Herren! Der Gesetzgeber der Gesetzgeber! Der Richter der Richter! Christus ist König! König in Tat und Wahrheit.
Nicht nur als dekorative Figur, wie die Fürsten der konstitutionellen Staaten.
Nicht nur als Ehrenvorsitzender der Liga der Nationen.
Nicht nur dem Rechte, sondern auch der Macht nach.
Er regiert wirklich. Er benützt auch seine Feinde, ob sie wollen oder nicht, um, wenigstens indirekt, seine Pläne zu verwirklichen, und wirft sie schließlich, wenn sie widerstreben, alle weg wie zerbrochenes Töpfergeschirr.

Es lebe Christus der König!
Ob sonst Republikaner oder nicht, hier müssen wir alle Monarchisten sein, weil wir Katholiken sind, die schon am Taufstein dem unsterblichen König der Jahrhunderte den Treueid geschworen.
Des Königs Banner sollen wallen auf allen öffentlichen Plätzen, auf allen Schulen, auf allen Arbeitstätten, auf allen Rathäusern, auf allen Bergen!
Wenn man in Zukunft uns nach unserer Politik fragt, antworten wir:
Wir kennen nur eine: Es lebe der König!

Wir wissen:
Er ist kein Spaziergang. Er ist ein Opferweg.
Er geht über den Ölberg und über Kalvaria, der Weg zum Sieg."

-

Siehe bitte auch:
Hochfest Christkönig (4)

-


zuletzt bearbeitet 12.01.2026 21:33 | nach oben springen

#298

RE: Religion und Wahrheit

in Das grosse Glaubensbekenntnis 13.01.2026 21:06
von Aquila • 7.587 Beiträge

Gelobt sei Jesus Christus l


Über den richtigen Gebrauch der Vernunft schreibt
Pater Bernward Deneke von der Petrus-Bruderschaft::
-

"Die Kirche hält die Vernunft in Ehren, weil diese wie der Glaube aus Gott stammt.
Der richtige Vernunftgebrauch führt daher nicht von Gott weg, sondern zu Ihm hin.
Und deshalb ist das Christentum kein irrationales, hermetisch abgeriegeltes, esoterisches System,
sondern ein Heiligtum, dessen Schwelle man mit der Vernunft erreichen kann
hinüber gelangt man allerdings erst in der Gnade des Glaubens!


-

Siehe dazu bitte auch:
Die Allerheiligste Dreifaltigkeit: Der Vater, Der Sohn und Der Heilige Geist (3)

-


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#299

RE: Religion und Wahrheit

in Das grosse Glaubensbekenntnis 06.02.2026 23:01
von Aquila • 7.587 Beiträge

Gelobt sei Jesus Christus !


"Zeitgemässen Katholiken" suchen den Schulterschluss mit dem Geist der Welt.
"Geglaubt" wird, was bequem in den eigenen, der kirchlichen Lehre entgegenstehenden Lebensentwurf passt; "auf- bzw. angenommen" wird auch fast alles, was der Geist der Welt in seinen "Mehrheiten" vorgibt - übrigbleibt ein unverbindlicher, kraftloser und fruchtloser "Glaube"....Windhauch !
Ein verwaister toter "Glaube" losgerissen von der fürsorgend liebenden Mutter....
ohne Beistand, Schutz und Schirm der Heiligen Mutter Kirche



Dazu der Namensvorgänger des jetzigen Papstes, Papst Leo XIII. (1810-1903):

-

"Unter den ersten Pflichten, die wir gegen Gott und die Kirche haben, steht an erster Stelle jene, mit Eifer die christliche Wahrheit zu verbreiten und die Irrtümer abzuwehren.
Dieser Pflicht zu genügen werden jene nicht können, die allein und getrennt von den anderen in den Kampf ziehen.
Sie werden ja Anfeindungen von seiten der Menschen erfahren wie Christus.
Daher wollte er sie zu einem Leibe, der die Kirche ist, zusammenfügen.
Das Leben Christi durchströmt den ganzen Organismus,, nährt und kräftig die Glieder.
Der Kirche wurde der Lebenszweck bestimmt, wie ein geordnetes Kriegsheer für
das Heil der Menschheit zu kämpfen.

Diese Verfassung und Gestaltung des Christentums darf nicht geändert werden;
und es ist dem einzelnen nicht erlaubt, nach seinem Gutdünken das Leben einzurichten oder seine Kampfesweise des Lebens nach Willkür sich zu wählen;
mithin sammelt derjenige nicht, sondern zerstreut, der nicht mit der Kirche und mit Jesus Christus sammelt, und in Wahrheit kämpfen diejenigen gegen Gott an, die nicht kämpfen mit Christus und seiner Kirche."

-

Von diesem Papst stammt auch das Gebet zum hl. Erzengel Michael; zur Entstehungsgeschichte siehe bitte hier:

Das Gebet zum hl. Erzengel Michael
-


zuletzt bearbeitet 06.02.2026 23:29 | nach oben springen

#300

RE: Religion und Wahrheit

in Das grosse Glaubensbekenntnis 13.02.2026 19:52
von Aquila • 7.587 Beiträge

Gelobt sei Jesus Christus !


Der grosse englische Konvertit
- Kardinal Henry Edward Manning (1808-1892) -
hat im Jahre 1861 eindrücklich das übernatürliche Wesen der einen heiligen katholischen und apostolischen Kirche hervorgehoben und auf die damit verbundene Kompromisslosigkeit gegenüber dem Weltgeist verwiesen:
-

"Als Rom jeden Götzendienst im ganzen römischen Reiche erlaubte, gab es nur eine Religion, die man eine religio illicita nannte, eine ungesetzliche Religion, und es gab nur eine Gesellschaft, die eine societas illicita oder eine ungesetzliche Gesellschaft hieß….
Es gab es Priester des Jupiter, der Cybele, der Fortuna und der Vesta;
es gab alle möglichen geistlichen Bruderschaften und Orden und Sozietäten, und ich weiß nicht was; aber es gab eine Gesellschaft, welche nicht existieren durfte, und dies war die Kirche des lebendigen Gottes.
Mitten in dieser allgemeinen Toleranz gab es nur eine Ausnahme, die mit der schärfsten Genauigkeit beobachtet wurde, wonach die Wahrheit und die Kirche Gottes von der Welt ausgeschlossen sein sollten.

Dies nun muß unvermeidlich wieder kommen, weil die Kirche unbeugsam ist in der ihr anvertrauten Mission.
Die katholische Kirche wird niemals eine Lehre auf das Spiel setzen;
sie wird
nie gestatten, daß zwei Lehrsysteme innerhalb ihres Schoßes vorgetragen werden;
sie wird der Staatsgewalt nie gehorchen, wenn sie ein Urteil fällt in Sachen, die geistlich sind.
Die katholische Kirche ist durch das göttliche Gesetz verbunden, lieber das Martyrium zu erleiden als eine Lehre aufzugeben, oder dem Gesetze der Staatsgewalt zu gehorchen, welches das Gewissen verletzt, und mehr als dies
.
Sie ist nicht nur verbunden, einen passiven Ungehorsam entgegen zu setzen, was in einem Winkel geschehen kann, und deshalb nicht entdeckt wird, und weil nicht entdeckt, nicht gestraft, sondern die katholische Kirche kann nicht stillschweigen;
sie kann nicht ruhig sein;
sie kann nicht aufhören, die Lehren der Offenbarung zu predigen,
nicht nur über die Dreieinigkeit und über die Menschwerdung, sondern ebenso über die sieben Sakramente, über die Unfehlbarkeit der Kirche und über die Notwendigkeit der Einheit und über die Souveränität, sowohl die geistliche als die weltliche des heiligen Stuhls
.
Weil sie nicht still schweigen will und keinen Kompromiß eingehen kann, und weil sie in Sachen, die zu ihrer eigenen göttlichen Prärogative gehören, nicht gehorchen will, deshalb steht sie allein in der Welt
;
denn es gibt keine andere sogenannte Kirche, noch irgend eine Gemeinschaft, die sich für eine Kirche ausgibt, welche sich nicht unterwirft oder gehorcht oder stillschweigt, wenn die Staatsgewalt es befiehlt"


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