Grüss Gott und herzlich Willkommen im KATHOLISCHPUR- Forum....

#156

RE: Religion und Wahrheit

in Das grosse Glaubensbekenntnis 12.07.2018 21:35
von Eva • 5 Beiträge

Lieber Blasius,

grundsätzlich natürlich. Aber ich bin von einem Ungläubigen ausgegangen, der von der katholischen Kirche u.U. keine Kenntnis hat. Menschen, die nicht verstehen können, dass man in der Lage ist nicht nur zu glauben, sondern zu wissen.

Dieses Wissen ohne Bildung kann durchaus als Gnade bereits geschenkt werden wenn sie nicht katholisch sind oder bislang zu den "Katholiken" gezählt haben, die nur auf dem Papier katholisch sind, um sie dann zur Kirche hinzuführen.

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#157

RE: Religion und Wahrheit

in Das grosse Glaubensbekenntnis 12.07.2018 21:57
von Blasius • 1.829 Beiträge

Aber ich bin von einem Ungläubigen ausgegangen

Liebe Eva,

so kann ich Dich verstehen, nur was glauben "Ungläubige" es kann
ein Ablehnen der vorhandenen, durch die kath.Kirche verkündeten Wahrteit
Jesus Christus sein, oder "echte" Glaubenslose- evtl. suchende.

Es wird in Zukunft noch viel zu tun sein um das - DAS LEBEN IN CHRISTUS -

den Menschen zu ermöglichen.

Danke für Deine Antwort und Deinen Glauben.


Eine kleine Anregung, Hilfe aus meiner Sicht

Katechismus der Katholischen Kirche

1997
IntraText - Text
DRITTER TEIL DAS LEBEN IN CHRISTUS
ERSTER ABSCHNITT DIE BERUFUNG DES MENSCHEN: DAS LEBEN IM HEILIGEN GEIST
DRITTES KAPITEL DAS HEIL GOTTES: DAS GESETZ UND DIE GNADE
ARTIKEL 13 GNADE UND RECHTFERTIGUNG

III Das Verdienst

„Die Schar der Heiligen verkündet deine Größe, denn in der Krönung ihrer Verdienste krönst du das Werk deiner Gnade" (MR, Präfation von den Heiligen, nach einem Wort des „Lehrers der Gnade", des hl. Augustinus, Psal. 102,7).

2006 Das Wort „Verdienst" bezeichnet im allgemeinen die Vergeltung, die eine Gemeinschaft oder Gesellschaft für die Tat eines ihrer Mitglieder schuldet, die als Wohltat oder Missetat, als etwas zu Belohnendes oder zu Bestrafendes empfunden wird. Verdienste zu vergelten, ist Sache der Tugend der Gerechtigkeit, denn es entspricht dem für sie geltenden Prinzip der Gleichheit.

2007 Gegenüber Gott gibt es von seiten des Menschen kein Verdienst im eigentlichen Sinn. Zwischen ihm und uns besteht eine unermeßliche Ungleichheit, denn wir haben alles von ihm, unserem Schöpfer, empfangen.

2008 Der Mensch hat nur deshalb im christlichen Leben bei Gott ein Verdienst, weil Gott in Freiheit verfügt hat, den Menschen mit seiner Gnade mitwirken zu lassen. Ausgangspunkt für dieses Mitwirken ist immer das väterliche Handeln Gottes, das den Anstoß für das freie Handeln des Menschen gibt, so daß die Verdienste für gute Werke in erster Linie der Gnade Gottes und erst dann dem Glaubenden zuzuschreiben sind. Das Verdienst des Menschen kommt im Grunde Gott zu, denn seine guten Taten gehen in Christus aus den zuvorkommenden und helfenden Gnaden des Heiligen Geistes hervor.

2009 Die Annahme an Kindes Statt macht uns aus Gnade der göttlichen Natur teilhaftig. Sie kann uns darum der ungeschuldeten Gerechtigkeit Gottes entsprechend ein wirkliches Verdienst verleihen. Dies ist ein Recht aus Gnade, das volle Recht der Liebe, die uns zu „Miterben" Christi macht, würdig, „das ewige Leben zu gegebener Zeit zu erlangen" (K. v. Trient: DS 1546). Die Verdienste unserer guten Werke sind Geschenke der göttlichen Güte [Vgl. K. v. Trient: DS 1548]. „Die Gnade ist vorausgegangen; jetzt wird vergolten, was geschuldet ist ... Die Verdienste sind Geschenke Gottes" (Augustinus, serm. 298, 4-5).

2010 Da in der Ordnung der Gnade das erste Handeln Gott zukommt, kann niemand die erste Gnade verdienen, aus der die Bekehrung, die Vergebung und die Rechtfertigung hervorgehen. Erst vom Heiligen Geist und der Liebe dazu angetrieben, können wir uns selbst und anderen die Gnaden verdienen, die zu unserer Heiligung, zum Wachstum der Gnade und der Liebe sowie zum Erlangen des ewigen Lebens beitragen. Der Weisheit Gottes gemäß können selbst zeitliche Güter wie Gesundheit oder Freundschaft verdient werden. Diese Gnaden und Güter sind Gegenstand des christlichen Gebetes. Dieses sorgt für die Gnade, die für unsere verdienstlichen Taten unerläßlich ist.

2011 Die Liebe Christi ist in uns die Quelle all unserer Verdienste vor Gott. Die Gnade vereint uns in tätiger Liebe mit Christus und gewährleistet so den übernatürlichen Charakter unserer Taten und folglich ihren Verdienst vor Gott und den Menschen. Die Heiligen waren sich stets lebhaft bewußt, daß ihre Verdienste reine Gnade sind:
-
„Nach der Verbannung auf Erden hoffe ich, in der Heimat mich an dir zu erfreuen; aber ich will nicht Verdienste für den Himmel sammeln, sondern allein für deine Liebe arbeiten ... Am Ende dieses Lebens werde ich mit leeren Händen vor dir erscheinen; denn ich bitte dich nicht, o Herr, meine Werke zu zählen. All unsere Gerechtigkeit ist voll Makel in deinen Augen! Ich will mich also mit deiner eigenen Gerechtigkeit bekleiden und von deiner Liebe den ewigen Besitz deiner selbst erlangen"

(Theresia vom Kinde Jesu, offr.).

http://www.vatican.va/archive/DEU0035/_P76.HTM

Liebe Grüße, Blasius


zuletzt bearbeitet 12.07.2018 21:58 | nach oben springen

#158

RE: Religion und Wahrheit

in Das grosse Glaubensbekenntnis 12.07.2018 23:37
von Aquila • 4.821 Beiträge

Gelobt sei Jesus Christus !


Liebe Eva

Du hast es sehr schön auseinandergefaltet.
Ein aufrichtig nach der Wahrheit Suchender wird sie auch finden.

Im "Gloria" beten wir:
"Ehre sei Gott in der Höhe, und Friede auf Erden den Menschen guten Willens!"

Pilatus stellte
unserem Herrn und Gott Jesus Christus die Frage:
"Was ist Wahrheit ?"
und erkannte nicht oder wollte nicht erkennen, dass die WAHRHEIT vor ihm stand.
Er hörte nicht auf die Stimme der Wahrheit !


Unser Herr und Gott Jesus Christus hat angemahnt,
dass all jene Menschen, die
a u s
der Wahrheit sind, auf SEINE Stimme hören werden !



"Joh. 18;37
(....)
Jeder, der aus der Wahrheit ist, hört auf meine Stimme."

--

Wer aus der Wahrheit ist, der stellt sich nicht gegen die Heilige Mutter Kirche.....
wer aus der Wahrheit ist, aber noch fern ist von der Heiligen Mutter Kirche, wird durch die Gnadenfülle der Heiligen Mutter Kirche auf diese oder jene Art zu ihr finden.

"Joh. 18;37
(....)
Jeder, der aus der Wahrheit ist, hört auf meine Stimme."

--

Diese Stimme aber ist leise und sanft.....und doch unüberhörbar für jene, die sie hören
wollen!


Die allerheiligste Dreifaltigkeit, GOTT zu
er-kennen ist kraft der
Vernunft gegeben.......

SEINEN hochheiligen WILLEN durch, mit und in JESUS CHRISTUS als
alleinigen Weg zum Seelenheil
an -zuerkennen.....
unterliegt dem freien Willen !

Für jene, die aus der Wahrheit sind, wird dieser geschenkte freie Willle
zu einem Lobpreis der Güte und Barmherzigkeit.....
der Macht und der Herrlichkeit
GOTTES....
zu einem Ja zum Glauben an die EWIGE WAHRHEIT JESUS CHRISTUS und Seinen mystischen Leib, die Heilige Mutter Kirche.


Unser HERR und GOTT JESUS CHRISTUS spricht:
"Joh 6;37
"Alles, was der Vater mir gibt, wird zu mir kommen, und wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen"

"Joh. 14;67
I c h
bin der Weg, die Wahrheit und das Leben;
niemand kommt zum Vater ausser durch mich"

-


Unser Herr sieht bis auf den Grund einer jeden Seele / eines jeden Herzens und weiss auch um jede aufrichtige Regung der Reue und Willen zur Umkehr , ohne die kein Nährboden für Gnaden sein kann.

Gott ist Geist
Unser Herr und Gott Jesus Christus:
-
Joh 4,24
"Gott ist Geist
und alle, die
ihn anbeten,
müssen
im Geist und in der Wahrheit anbeten.
"
-

Der Geist der Wahrheit ist der die Gnaden schenkende Heilige Geist !
Durch ihn ist es uns auch erst möglich, Gott in Wahrheit anzubeten;
Anzubeten
durch, mit und in JESUS CHRISTUS,
dem Mensch gewordenen eingeborenen SOHN GOTTES
auf dem Fundament der immerwährenden Lehre der Heiligen Mutter Kirche.

Die nun kraft der Mitarbeit an den geschenkten Gnaden beginnende - sehr schmerzliche und jahredauernde (!) - Läuterung der Sinne versetzt die diese Stufe erklommen habende Seele in den Zustand der zunehmenden Gottesnähe.

Jetzt erst kann denn auch für die hierzu Auserwählten die kraft der nun weiter strömenden Gnaden ("wer hat, dem wird noch dazugegeben" !) nicht minder schmerzliche Läuterung des Geistes zur Erklimmung der Stufe der Gotteinung beginnen.

Der hl. Franz v. Sales umschreibt es so:

-
"Jemand, der gerade erst von der Krankheit geheilt worden ist, geht zwar so weit er muss, aber nur langsam und schwerfällig; so geht auch der von seiner Schlechtigkeit geheilte Sünder so weit, wie Gott es ihm befiehlt, aber schweren Schrittens und langsam, bis er zur Gottesnähe gelangt ist;
dann aber geht er nicht nur, sondern läuft und springt wie ein ganz gesunder Mensch auf dem Weg der Gebote Gottes, und noch darüber hinaus läuft und geht er weiter auf den Pfaden der himmlischen Räte und Eingebungen.
Zum Schluss sind Liebe und Gottesnähe
einander so ähnlich wie Flamme und Feuer:
Die Liebe ist ein geistliches Feuer und wenn sie hohe Flammen
schlägt, heisst sie Gottesnähe."



Freundliche Grüsse und Gottes Segen


zuletzt bearbeitet 13.07.2018 00:08 | nach oben springen

#159

RE: Religion und Wahrheit

in Das grosse Glaubensbekenntnis 24.07.2018 23:56
von Aquila • 4.821 Beiträge

Gelobt sei Jesus Christus !


Die immerwährende Lehre der Heiligen Mutter Kirche ist unveränderlich.

Aus einer Predigt von Erzbischof Lefebvre aus dem Jahre 1976:

-

[....]
Wo sind heute die Fürsten der Völker, die in dieser Heiligen Nacht vor dem Allerheiligsten niederknien? Wo sind die, die vor dem Jesuskind niederknien?
Ach wie ist das heute schmerzlich, sich vorzustellen, dass nach zweitausend Jahren Christentum, zweitausend Jahren der Verkündigung des Evangeliums, die Worte der Heiligen Schrift immer noch aktuell sind:
„Astiterunt reges in unum adversus Dominum[/orange], adversus Christum ejus.
– Es stehen auf die Könige der Erde, und kommen zusammen die Fürsten gegen den Herrn und gegen seinen Gesalbten.“

Was müssen wir also tun in dieser Situation, in der die Welt Unseren Herrn Jesus Christus ablehnt, die nicht an seine Gottheit glauben will?
Wir müssen die Gottheit Unseres Herrn Jesus Christus bezeugen. Ja, dieses Kind in der Krippe ist Gott. Und wir müssen Ihn anbeten. Er ist unser Alles.
Wir haben vorhin in der Lesung die Worte des heiligen Paulus gehört, die da sagen: „Et omnes ut vestimentum veterascent: Tu autem idem ipse es – Alles vergeht hier auf Erden wie Kleider, die alt werden:
Du aber bleibst immer derselbe“ (Hebr 1,11–12).“ Gott bleibt derselbe.
Sei er schwach wie das Kind in Bethlehem; sei er am Kreuze; sei er wiederauferstanden;
sei er im Himmel, er ist immer derselbe
. „Idem ipse est …“

Daher kann sich unser Glaube nicht ändern.
Er ist wie Gott unveränderlich.
Der Glaube an die Geheimnisse, der Glaube an die Sakramente, der Glaube an das Messopfer ist unveränderlich.
Wir können ihn nicht ändern
. Das alles ist das Bild Gottes. Das alles ist Gott für uns. Es ist der Ausdruck Gottes unter uns.
Unser Glaube ist nichts anderes als die Anschauung Gottes, die Vorbereitung auf die glückselige Anschauung.
Nun aber wird sich Gott in der ewigen Glückseligkeit auch nicht verändern.

Daher müssen wir die Wahrheit Unseres Herrn Jesus Christus bezeugen, die Wahrheit Seiner Gottheit. Und dies ganz besonders in dieser Zeit, wo diese Wahrheit sogar im Innern der Kirche bekämpft wird, in dieser Zeit wo man danach strebt, sein Reich zu beschränken…

Wenn wir den Glauben an die Gottheit Unseres Herrn Jesus Christus haben, wenn wir eben glauben, dass er der Heiland ist und dass es keinen anderen Erlöser hier auf Erden gibt; dass Er der Einzige ist, durch den das geistige und ewige Leben erlangt werden kann, wie sollten wir da nicht missionarisch sein, wie sollten wir uns da nicht danach sehnen, dies in die Welt hinauszurufen, so dass alle Seelen guten Willens die Gnade Unseres Herrn erlangen und zum ewigen Leben gelangen mögen."

-


zuletzt bearbeitet 24.07.2018 23:57 | nach oben springen



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