Grüss Gott und herzlich Willkommen im KATHOLISCHPUR- Forum....

#11

RE: Auslegung durch die Kirche: Lk 10,25-10,37; der barmherzige Samariter

in Auslegung des hl. Evangeliums durch die Lehre der Kirche 26.04.2016 22:26
von Blasius • 2.504 Beiträge

Wenn das stimmen sollte, dann muss ich Einspruch erheben:



Lieber Stefan,

der "Einspruch" ist berechtigt, wird jedoch nichts bewirken,
weil alles schon abgelaufen ist.
Trotz allem ein Auszug:

Papst Franziskus \ Reisen
Franziskus nimmt zwölf Flüchtlinge von Lesbos mit nach Rom


Eine starke Geste, als Überraschung am Ende des Kurzbesuchs in der Ägäis: Papst Franziskus hat bei seiner Rückreise von der Insel Lesbos zwölf muslimische Flüchtlinge aus Syrien, darunter sechs Kinder, mit nach Rom genommen. Das gab Vatikansprecher Pater Federico Lombardi bekannt. Die zwölf sind im Papstflugzeug von Lesbos mit abgeflogen. Es handelt sich um drei Familien, zwei von ihnen aus Damaskus, eine aus Deir Azzor, aus dem vom sogenannten „Islamischen Staat“ besetzten Gebiet. Ihre Häuser waren bombardiert worden, hieß es in der vatikanischen Verlautbarung.

http://de.radiovaticana.va/news/2016/04/...ach_rom/1223269

Die Ansicht zur Barmherzikeit von Hiti, ist nach meinem Gefühl, nicht abwegig
und den Umgang mit Mitmenschen, welche NICHT DEINER MEINUNG sind, solltest Du,
bitte- überdenken.


Liebe Grüße, Blasius


zuletzt bearbeitet 26.04.2016 22:34 | nach oben springen

#12

RE: Auslegung durch die Kirche: Lk 10,25-10,37; der barmherzige Samariter

in Auslegung des hl. Evangeliums durch die Lehre der Kirche 26.04.2016 23:20
von Aquila • 5.669 Beiträge

Lieber Blasius

Wir wollen hier nicht wieder Themen miteinander vermischen.
Die fragwürdige bis befremdliche Handlung von Papst Franziskus auf Lesbos haben wir bereits an anderer Stelle behandelt....hier:
Wohin steuert Papst Franziskus ? (27)

In diesem Thread aber geht es um eben diejenige Auslegung ,
die heute im unverbindlich "brüderlichen" Einheitsbrei nicht mehr (gerne) gehört wird !
Es passt zur heutigen "Halbwahrheits"-Mentalität.....d.h. immer einen (bestimmten) Teil weglassen !

@Stephanus hat die Thematik sehr richtig auseinandergefaltet.

Man kann beide nicht gegeneinander ausspielen! Und weder verdrängt die eine die andere, noch verdrängt die andere die eine. Gerade die 2. Bedeutungsebene, die uns Aquila vermittelte, bedingt doch die 1. Bedeutungsebene.

Damit wir uns richtig verstehen:
Diese hier im Eingangsbeitrag angeführte Auslegung stammt von der Petrus-Bruderschaft !!!!
Dieser dürfte kaum jemand traditionsferne Katechese vorwerfen können.

Wenn diese Auslegung nun als "nicht richtig" eingestuft wird,
so weist dies auf das Abgleiten in ein gefährliches (egomanisches) Fahrwasser hin.


Nun wieder zurück zu Stefans trefflicher Darlegung.

Aktuell wird in säkularen Kreisen inflationär mit dem Begriff "Nächstenliebe"
hantiert, freilich in einem gleichsam "humanistischen Vakuum".

Der hl. Thomas v. Aquin hat denn auch darauf hingewiesen,
dass die
Nächstenliebe
die
Selbstliebe
voraussetzen würde.


Diese Selbstliebe freilich
muss gesund sein in der Art,
dass sie
auf die Erlangung des Seelenheiles ausgerichtet ist.

Nur so
- im Einklang mit der Lehre der Kirche -
vermag die gesunde Selbstliebe sich gleichsam auf die Nächstenliebe ausgiessen....

Wer die Allerheiligste Dreifaltigkeit, Gott liebt,
will auch in Ewigkeit mit Ihm sein....
das Seelenheil erlangen und zu diesem auch dem Nächsten verhelfen.

Eine Nächstenliebe
deren "Werte" sich am "humanistischen" Totengesang orientieren, wird die fehlende gesunde Selbstliebe auf den Nächsten übertragen und somit Diesem nicht zu einer Quelle der Hoffnung werden können....

So wird denn auch die Aufforderung
unseres Herrn und Gottes Jesus Christus richtig verständlich:
-
Lk 10,26
Jesus sagte zu ihm: Was steht im Gesetz? Was liest du dort?
Lk 10,27
Er antwortete:
Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen und ganzer Seele, mit all deiner Kraft und all deinen Gedanken, und:
Deinen Nächsten sollst du lieben
wie dich selbst.
"
-

Dazu eben die Auslegung über den "barmherzigen Samariter"

Auslegung durch die Kirche: Lk 10,25-10,37; der barmherzige Samariter


Lieber Hermann

Ich denke,
dass Sie mit Ihrer Meinung zu dieser Thematik etwas zu weit gegangen sind.
Niemand stellt die Hilfe für in Not geratene Menschen in Abrede .....
freilich dürfen und müssen wir aber auch der Bewahrung der christlichen Identität grnügend bzw. in erster Linie Rechnung tragen.....
das undifferenzierte "Jubelszenario" anl. der unkontrollierten moslemischen Völkerwanderung war und ist ätzend.....

wie ich oben - Stefans Beitrag vertiefend - ausgeführt habe,
bedingt die wahre Nächstenliebe zunächst die gesunden Selbstliebe !
D.h. um wahre Nächstenliebe betreiben zu können,
muss zunächst die eigene Seele im Streben nach Vollkommenheit reifen !
Genau dies will uns die genannte Auslegung des Gleichnisses vom barmherzigen Samariter sagen !
Das Gesetz des Alten Testamentes verhalf nicht zur Heilung und Erlösung !
Dafür stehen im Gleichnis der vorübergehende Priester und Levit !

Das gesamte hl. Evangelium ist durchzogen vom Aufruf zur Umkehr !


Was heute aber gleichsam medienkonform vorgesetzt wird,
ist eine "Nächstenliebe" ohne jeglichen Bezug zum Seelenheil und somit zur Ewigen Wahrheit Jesus Christus !

Dies aber hat unser Herr und Gott Jesus Christus mitnichten gemeint mit der Aufforderung
"Dann geh und handle genau so"

Ohne fehlende gesunde Selbstliebe bleibt die menschengedachte Nächstenliebe fruchtlos !

Noch eine Schlussbemerkung:
@Andi hat richtigerweise auf das zähe Beharren der Weiterverbreitung der "Warnung" hingewiesen. Diese war und ist ein einziger Betrug einer irischen Schreiberin.
Überhaupt ist das unbedachte Verbreiten von allen möglichen kirchlich ungeprüften Privatoffenbarungen mehr als befremdlich, denn oft werden diese gar zum Mittelpunkt des Glaubens.....mit verheerenden Folgen !



Freundliche Grüsse und Gottes Segen


zuletzt bearbeitet 26.04.2016 23:51 | nach oben springen

#13

RE: Auslegung durch die Kirche: Lk 10,25-10,37; der barmherzige Samariter

in Auslegung des hl. Evangeliums durch die Lehre der Kirche 27.04.2016 08:13
von hiti • 50 Beiträge

Liebe LeserInnen,

Der ehemalige Papst Benedikt schrieb dazu in „Deus Caritas Est“, 1. Teil, 15:
… Das Gleichnis vom barmherzigen Samariter (vgl. Lk 10, 25-37) bringt vor allem zwei wichtige Klärungen. Während der Begriff ,,Nächster’’ bisher wesentlich auf den Volksgenossen und den im Land Israel ansässig gewordenen Fremden, also auf die Solidargemeinschaft eines Landes und Volkes bezogen war, wird diese Grenze nun weggenommen: Jeder, der mich braucht und dem ich helfen kann, ist mein Nächster. Der Begriff ,,Nächster’’ wird universalisiert und bleibt doch konkret. Er wird trotz der Ausweitung auf alle Menschen nicht zum Ausdruck einer unverbindlichen Fernstenliebe, sondern verlangt meinen praktischen Einsatz hier und jetzt. Es bleibt Aufgabe der Kirche, diese Verbindung von Weite und Nähe immer wieder ins praktische Leben ihrer Glieder hinein auszulegen.
-
Jesus im Gleichnis: Was meinst du: Wer von diesen dreien hat sich als der Nächste dessen erwiesen, der von den Räubern überfallen wurde?
Der Gesetzeslehrer antwortete: Der, der barmherzig an ihm gehandelt hat. Da sagte Jesus zu ihm: Dann geh und handle genauso!
-
Der Gesetzeslehrer hat sich nicht gerechtfertigt. Er hat die „Lektion“ verstanden. Warum hier das ganz anders ausgelegt wird, ist mir unverständlich.
Denn – wie gesagt – die große Gefahr ist dann die AUSHÖHLUNG des Gebotes der Nächstenliebe, denn Jesus erzählte dies um dem Gesetzeslehrer aufzuzeigen, WER der Nächste ist. Und der hat nicht geantwortet, ich DARF NICHT!

Im Übrigen hat der Papst auch verstanden, er hat syrische Flüchtlinge aufgenommen. Denn das sind im Moment jene, die aufgrund des Krieges dort flüchten müssen um nicht dort umzukommen.

Die Lektion, die Jesus den Juden erteilte, gilt heute in dem Sinne genauso für uns!
Schade dass Christen(!) sich hier herausreden wollen, was nicht einmal der damalige Gesetzeslehrer tat!

Benedikt XVI: Jeder, der mich braucht und dem ich helfen kann, ist mein Nächster.
lg
Hiti


zuletzt bearbeitet 27.04.2016 08:14 | nach oben springen

#14

RE: Auslegung durch die Kirche: Lk 10,25-10,37; der barmherzige Samariter

in Auslegung des hl. Evangeliums durch die Lehre der Kirche 27.04.2016 09:34
von Kristina (gelöscht)
avatar

hiti schrieb:
"Schade dass Christen(!) sich hier herausreden wollen, was nicht einmal der damalige Gesetzeslehrer tat!"


So verstehe ich es:
@ Aquila schrieb:
"Das vom Priester und Leviten "Nichts tun können" heisst denn auch die
Unmöglichkeit
der Erlösung und somit Heilung der Seele durch das Gesetz des AT !
"


Im Alten Testament konnte die Seele nur durch das Gesetz alleine nicht geheilt werden!
Auch lt Papst Benedikt war die Nächstenliebe im AT begrenzt,
die sich erst durch Jesus Christus änderte.

Und erst durch Jesus können wir Erlösung und somit das Heil der Seele durch die von ihm eingesetzten Sakramente und die richtige Nächstenliebe erlangen.


2.Tim 3,16: die gesamte Bibel kommt von Gott!
2.Petr 1,20-21: Gott gebrauchte menschliche Schreiber!
1.Kor 2,13: Gott wachte über jedem einzelnen Wort der Bibel!
2.Petr 1,21 Der Empfang und die Weitergabe, bzw. Niederschrift des Wortes Gottes geschah unter der Führung des Heiligen Geistes!
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#15

RE: Auslegung durch die Kirche: Lk 10,25-10,37; der barmherzige Samariter

in Auslegung des hl. Evangeliums durch die Lehre der Kirche 27.04.2016 16:55
von Andi • 1.027 Beiträge

hiti schrieb: Im Übrigen hat der Papst auch verstanden, er hat syrische Flüchtlinge aufgenommen. Denn das sind im Moment jene, die aufgrund des Krieges dort flüchten müssen um nicht dort umzukommen.


Ich glaube nicht das dieser antikatholische Papst überhaupt was versteht:
Die "neue Kirche" (17)

Ich möchte sogar soweit gehen und sagen das es eine schwere Sünde ist wenn man sich für diese moslemischen Invasoren einsetzt die zumeist eben doch Wirtschaftsflüchtlinge sind. In Syrien gibt es Gebiete wo man leben kann und keine Kampfhandlungen stattfinden. Außerdem hat es Stephanus richtig geschrieben indem er sagte, das die ja in moslemische Staaten flüchten können. Saudi Arabien ist das reichste Land der Welt und die kümmern sich einen feuchten Kehrricht um ihre moslemischen Freunde. Andere islamische Länder genauso wenig. Das ist alles so gewollt aber unsere Dummköpfe in Berlin kapieren das einfach nicht.

Im übrigen habe ich mir gedacht das sich die ganzen Modernisten und Kuschelkatholiken sich nun auf den schlechtesten Papst aller Zeiten berufen werden. Früher hörte man nichts von Ihnen. Dieser Franziskus ist wirklich das schlimmste was der Kirche passieren konnte. Aber vielleicht muß alles so geschehen und es ist eine Prüfung. Der Weg für den Antichristen wird langsam vorbereitet. Wer das letztendlich sein wird wissen wir nicht. Manche sagen er würde aus dem Islam kommen was auch sein kann.


Philipper 2,10
Darum hat ihn Gott über alle erhöht und ihm den Namen verliehen, der größer ist als alle Namen,
damit alle im Himmel, auf der Erde und unter der Erde ihre Knie beugen vor dem Namen Jesu
und jeder Mund bekennt:,Jesus Christus ist der Herr, - zur Ehre Gottes, des Vaters.
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